LEGO Technic 42113 Bell Boeing V-22 Osprey: Anleitung für einen Rebrick

LEGO 42113 Bell Boeing V-22 Osprey Anleitung

Nachdem sich in den letzten Tagen fast alle Diskussionen in der LEGO Welt rund um das Einstampfen der LEGO Technic 42113 Bell Boeing V-22 Osprey drehten, gibt es nun für alle LEGO Technic Fans ein paar gute Neuigkeiten: Auf Eurobricks wurde die Anleitung für das Set geteilt und eine fleißige Community ist dabei, eine leicht abgewandelte Version der Osprey für einen Rebrick zu erstellen.

Da wir hier keinerlei Anteil dran hatten, können wir uns nur bei dem User Ngoc Nguyen auf Eurobricks bedanken, der die Anleitung in eingescannter Form (und daher auch satte 136MB groß) zur Verfügung gestellt hat.

In dem Thread im Forum gehen die User auch darauf ein, wie sich die neue Batteriebox ersetzen lässt und wie man mit den Teilen umgehen kann, die aktuell noch nicht von LEGO in der benötigten Form oder Farbe existieren. Es gibt dort auch schon die ersten Studio Dateien zum Download, die verschiedene Umsetzungen der Osprey zeigen. Das einzig komplett neue Teil ist die Batteriebox, aber folgende Teile gibt es noch nicht in den benötigten Farben:

  • Technic Liftarm 3×3 T-shaped in Orange (60484 / 6305545)
  • Rotor Blade (Sian Side Skirt) in Black (6305550)
  • Wheel 31mm D. x 15mm in Orange (60208 / 6303441)
  • Technic Panel 5×11 Tapered in Orange (18945 / 6303439)
  • Technic Panel 5×11 Tapered in DBG (18945 / 6112843)
  • Technic Panel 3×5 #1 in DBG (87080 / 6013548)
  • Technic Panel 3×5 #2 in DBG (87086 / 6303445)
  • Technic Curved Triangular Panel 3×13 #50 (Sian’s hood) in DBG (6310171)
  • Technic Curved Triangular Panel 3×13 #51 (Sian’s hood) in DBG (6310172)
  • Technic Curved Panel 3×13 in DBG (18944 / 6303446)

Es sieht so aus, als sei ein Rebrick der LEGO Technic 42113 Bell Boeing V-22 Osprey durchaus im Bereich des möglichen. Ja, dabei müssen sicherlich aktuell noch einige Abstriche in Kauf genommen werden, aber wer weiß: Wenn LEGO die Teile nicht vollständig in anderen Sets verwerten kann und sie nicht schlicht schreddern möchte, sollten sowohl die neuen Powered Up Komponenten, als auch die Bauteile in den benötigten Farben im Laufe der nächsten Monate auf dem einen oder anderen Weg auf dem Markt auftauchen.

Die Bricklink Teileliste soll bei Eurobricks auch bald folgen. Falls das nicht geschieht, werden wir für euch die Teileliste als Bricklink XML noch zusammenstellen und euch hier zur Verfügung stellen. Falls einer unser Leser das schon getan hat, freuen wir uns sehr über eine Mail an info@stonewars.de 🙂

Werdet ihr euch an einem Rebrick der LEGO Technic 42113 Bell Boeing V-22 Osprey mit Hilfe der nun zur Verfügung stehenden Anleitung versuchen, oder interessiert euch nur das „echte“ Set? Wenn ihr die Anleitung diskutieren wollt, stehen euch die Kommentare frei!

Über Lukas Kurth 1271 Artikel
LEGO Liebhaber und Star Wars Fan seit der frühen Kindheit. Begeisterungsfähig und immer Kind geblieben. 29 Jahre alt, studierter Maschinenbauingenieur und der Mensch und Gründer hinter StoneWars.de

28 Kommentare

    • Was ist bei BrickLink anstrengend? Wenn man das Design als Stud.io 2.0 File hat, kann man direkt aus Stud.io 2.0 eine Einkaufsliste generieren lassen und die dann in den Warenkorb legen. Allerdings kosten die Steine dann in Summe >350€.

      Da kann man tatsächlich erst einmal schauen, ob man für etwas mehr (~500€) das Original auf der Bucht bekommen kann, sobald sich die Hysterie gelegt hat…

  1. LEGO hat doch Bricklink gekauft. Dann können die ja einfach die Osprey-Packungen leeren und den Inhalt dort reinstellen. Die Rebricker würde es freuen. 😉

    • Ich denke nicht das Lego sich die Mühe machen wird die Teile zu entpacken und zu sortieren. Entweder landen die Pakete irgendwo tief ins Lager oder (wahrscheinlicher) sie kommen in den Schredder.
      Alles andere wäre noch unwirtschaftlicher.

      • Das wäre echt schade. Aber wahrscheinlich wird das die vorgeschlagene Lösung von einem BWLer/Excel-Experten sein. 🙁

        Wobei: Lars (Spielwareninvestor) hat im LEGO-Haus in Billund ja auch schonmal so einen riesigen Haufen einzelner Tüten in so einem „Restebecken“ gesehen.

        Mal schauen, vielleicht erfährt man ja noch auf irgendeinen Weg, was mit den Sets passieren wird.

        • Das war nicht im Lego House in Billund, sondern im Legoland in Billund. UNd dort ist es ganz normal das dort alte Tüten verkauft werden. Das wurde schon früher so gemacht und heute auch. Mit dem Unterschied das man heute die Tüten in einer großen Tüte hat und da nur durch einen kleinen Spalt sehen kann was dort drin ist. Somit ist es immer ein Glücksspiel was man erhält und das für fast 30 Euro.

      • Ich vermute auch, daß die armen Flugzeuge einfach eingestampft werden. Allein für die Motoren und Batterieboxen könnte es sich lohnen, sie aus den Sets zu holen und wiederzuverwenden. Wenn in Billund demnächst 100 Schüler für Ferienjobs gesucht werden, dann dürfte klar sein, was die machen sollen.

      • Glaubt irgendwer, dass es Lego „Mühe“ macht, die Teile aus den Sets zu sortieren? Die Tüten werden alle in einen großen Behälter entleert und dann maschinell sortiert.

      • Da werden sich einfach Lego Mitarbeiter die Sets einstecken und der Rest wird geschreddert beziehungsweise eingelagert bis in 100 jahren

  2. Aus Papier Kartonagen hergestellt, bedruckt, seitenlange farbige Bauanleitungen gedruckt, Maschinen laufen Tag und Nacht und stellen LEGO-Teile her, alles wird verpackt und dann? es war en Irrtum, das Set wird es nicht geben?!
    Echt Öko.
    Wie Sascha schreibt, schreddern ist wahrscheinlich; bitter.

      • Der ist gut. Zeigt aber letztendlich aber recht deutlich, dass die Veröffentlichung einer eingescannten Anleitung einen aus dem Verkauf genommenen Sets erstaunlicherweise weniger kritisch gesehen wird. 😉 Ansonsten wird doch so viel Wert auf das geistige Eigentum und dessen Schutz gelegt. 😉

        • Lego erlaubt (oder duldet zumindest) schon seit Jahren, dass man sich Anleitungen, die es bei Lego direkt nicht gibt, anderswo herunterlädt.
          Ob sie da jetzt anfangen wollen einzuschreiten, wo doch die Stimmung bei vielen Fans wegen dieses Modells schon recht aufgeheizt ist?
          Wenn die Anleitung im Umlauf bleibt, motiviert das evtl. eine relevante Menge das Teil nachzubauen. Mit Lego-Steinen idealerweise und die muss ja irgendjemand kaufen 😉

  3. Ich bin vergleichsweise sicher, dass irgendw0 in China bereits die Maschinen zur Produktion einer Bill Bang Y-14 Vulture warmlaufen.

  4. Wundert mich, dass Lego da nicht einschreitet – wenigstens der Form halber…

    Aber vermutlich wird man aktuell in Billund schon mit Steinen beworfen, wenn man nur Osprey ausspricht.Vermute mal, die wollen dort nichts mehr mit dem Thema zu tun haben.

    • Lego ist wichtig, dass kein Kind unangenehme Kriegs Flashback bekommt wenn es im Spielwarenregal ein Lego Produkt steht.

      Ob jetzt die Anleitung zurückgezogen wird, damit es auch keine Privatperson mehr zu Hause nachbauen und ins Regal stellen kann.. das dürfte Lego hoffentlich egal sein.

  5. Ich hab mir mal die Teile die auch im Sian vorkommen angeschaut: Hier die Designnummern:
    – 65422 ROTOR 3X19, W/ 4.85 HOLE, NO. 1 1,02€
    – 67142 LEFT PANEL CURVED 5X13X2, NO. 1 1,62€
    – 68196 RIGHT PANEL CURVED 5X13X2, NO. 1 2,12€

    warum links und rechts nen unterschiedlichen Preis haben, bleibt das Geheimnis von LEGO
    Ich könnte mir aber schon vorstellen das die Teile irgendwann mal den Weg in SuT finden. Es sind ja nicht nur die Teile für die Osprey produziert worden …

    Ich werde mich aufjedenfall am Rebrick versuchen. aber ich hab da keine Eile.

  6. Hallo ich hab Mal geschaut und alle nötigen Teile zusammengestellt. Ich hatte im Legoshop insgesamt 260€. Dabei fehlen aber noch 16 Positionen wobei davon 6 nicht auf Lager waren und 10 Stück in der Ausführung nicht im Handel erhältlich sind. Mal schauen ist schon ein Recht kostspieliges Set.

  7. Wir haben alle Teile zusammen, manche Teile in anderen Farben, bei Brickscout (~500 Teile, Preis: ca. 100€ inkl. Ersatz-Batteriebox) bestellt und den Rest im Eigenbestand gefunden. Rotorblätter mit 3D-Drucker gedruckt. Morgen geht’s los mit bauen.

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