10 Jahre Berliner SteineWAHN! – Highlights der LEGO Ausstellung

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An diesem Wochenende zieht es die Berliner LEGO Fans wieder zu den Tegeler Seeterrassen. Der Verein Berliner Steinkultur e.V. lädt zur 10. Auflage der „SteineWAHN!“ ein. Nach einem Jahr voller Entbehrungen ist es ein sehr schöner Anlass, um die neusten Bauideen zu bestaunen. Wir waren vor Ort und haben euch die Eindrücke zusammengefasst.

Lange Zeit war ich mir nicht sicher, ob mir der Besuch der diesjährigen SteineWAHN! zeitlich passen würde. Erst wenige Tage vor dem Termin zeichnete sich bei mir ab, dass mir ein Besuch möglich war. Da aktuell LEGO Ausstellungen immer noch eine Seltenheit sind, entschloss ich mich spontan die Tegeler Seeterrassen in Berlin zu besuchen und euch mit auf einen Rundgang zu nehmen.

Nach einer entspannten Anfahrt hatte ich das Glück, in einer Seitenstraße sofort einen der knappen Parkplätze zu ergattern. Bereits um kurz nach 9 Uhr standen die ersten Fans vor dem Eingang und freuten sich auf den Einlass. Während der Warteziet blieb ausreichend Zeit für das eine oder andere Gespräch. Kurz vor 10 Uhr wurde nochmals auf die besonderen Einlassbedingugen hingewiesen.

Wie mittlerweile üblich, gilt für den Zutritt eine Maskenpflicht und das 3G-Konzept: Ihr müsst also entweder einen Impf-oder Genesungsnachweis mitführen oder einen negativen Test vorlegen können, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Darüber hinaus braucht ihr für eine eventuelle Nachverfolgung entweder die Luca-App oder eine von euch ausgefüllte Einlasskarte. Am Einlass wurden die Angaben mit dem Personalausweis geprüft. Nachdem diese Formalität erledigt war, durfte ich zur Kasse.

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Die Eintrittspreise von 5 Euro je Erwachsenen bzw. 3 Euro pro Kind blieben – wie in die Vorjahren – konstant. Dafür bekam man eine Eintrittskarte und eine Wäscheklammer ausgehändigt, die am Ausgang wieder eingesammelt wurde. Mit dieser einfachen Methode behielten die Organisatoren den Überblick über die Kapazitätsgrenze.

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Von der Kasse führte der Weg direkt ins Herz der Ausstellung. Der Anblick war ungewohnt und schön zugleich. Genau vor einem Jahr besuchte ich zuletzt ein Event und so dauerte es einen Moment bis ich mir einen Plan schmiedete wie ich am besten an den vielen Modellen vorbei schlendern könnte.

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Solange es noch leer war, beschloss ich, mir zuerst die großen Bauten anzusehen. Ich nehme mir gerne etwas Zeit, um in den Modellen die Details zu betrachten, denn oftmals gibt es viele witzige Szenen zu entdecken. So erging es mir zum Beispiel beim Kloster Legostein. Nach monatelanger Bauzeit konnte das chice Anwesen fertiggestellt werden.

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Kloster Legostein von Ansgar – ca. 30.000 Teile

Direkt daneben zog schon die gewaltige Ninjago City meine Aufmerksamkeit auf sich. Das Gemeinschaftsprojekt von einigen Rogue Bricks Baumeistern brachte eine beeindruckende Szene hervor, deren Komponenten zwischen ein und drei Monaten Bauzeit erforderten. In der Stadt sollen sich die Schurken der Ninjago City versammeln. Zum Glück waren die Ninja wachsam, haben das Unheil geahnt und sich postiert. Könnt ihr sie entdecken?

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Ninjago City, Rogue Bricks Collaboration

Eine wirklich schöne Kombination von Überwasser- und Unterwasserwelt gelang beim MOC „Neptuns Reich“. Vom Schlauchboot können die Minifiguren nicht erahnen, was für eine fantastische Unterwasserwelt sich unter ihnen verbirgt. Der Leuchtturm ist sogar mit einem Licht ausgestattet und kann bei einbrechender Dämmerung sicher den Weg weisen.

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Neptuns Reich von Vampi – Bauzeit ca. 4 Wochen

Auch die Fans der nostalgischen Themen kommen auf ihre Kosten. Nach einem Jahr Pause gibt es in den Seeterrassen wieder die große BlackTron-Welt zu bestaunen. Als Highlight fährt eine Monorail quer durch die Landschaft. Wenn ihr euch etwas Zeit nehmt, könnt ihr sicherlich einige schöne Details entdecken.

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Blacktron-Außenposten von Jens, Sina und Rafael – ca. 12.000 Teile

Burgen, Ritter und Piraten sind seit einigen Jahren wieder stark in den Vordergrund gerückt. Das zeigte sich mir eindrucksvoll. „Der Hafen von Löwenfels“ stellt einen Aufnahme aus einem mittelalterlichen Hafen dar, in dem so viele Details eingebaut waren, dass ich im Laufe meines Besuchs immer wieder hierher zurückgekehrte, weil ich mich einfach nicht satt sehen konnte.

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„Der Hafen von Löwenfels“ von Larsvader – ca. 40.000 Teile

 

Eine große Eisenbahnlandschaft war diesmal nicht vertreten, aber dafür gab es einige MOCs, die die Züge gekonnt integrierten. Besonders gut klappte das meiner Meinung nach bei zwei CITY-Landschaften. Eine Stadt bestand quasi aus einer großen Feuerwehrstation, während die andere ein normales Stadtgeschehen zeigt.

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Was haben die Minions und LEGO Technic gemeinsam? – Im Moment natürlich nichts, aber mit ein bisschen Fantasie bekamen die Minions schnell ein sinnvolle Aufgabe übertragen. Ich bin mir sicher, dass die fleißigen Helfer dem Doctor-Brick-Team beim Ausstellen der beeindruckenden Technic-Fahrzeuge eine Unterstützung waren. Sie agierten zwar ein wenig im Hintergrund, trugen aber sicherlich dazu bei, dass die komplizierten Modelle tadellos funktionierten und übernahmen sogar einfache Reparaturen.

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Beeindruckende Technic-Modelle von Doctor-brick

Zwei Modelle wollte ich euch noch unbedingt zeigen: Das LEGO 40516 Everyone is Awesome Set hat viele in der Szene beflügelt monochrome Modelle zu entwerfen und diese in Szene zu setzen. Beim Rundgang fiel mir ein monochromer Straßenzug auf. Die Häuserfassaden wechseln jeweils ihre Farbgebung und tragen zu einem farbenfrohen Viertel bei.

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Regenbogenhäuser von Mipi – ca. 2.100 Teile je Haus

Des Weiteren stockte ich einen Moment, als mir ein vertrautes Modell ins Auge stach. Verwundert blieb ich einen Moment stehen. Ich konnte mich noch gut daran erinnern, dass ich für euch die Vorstellung des „Milkaukee Art Museum“ hier im Blog geschrieben hatte. Im Gespräch stelle sich heraus, dass Jonas Pabst den Ideas-Entwurf anhand der Bilder nachgebaut hatte bis endlich ein zufriedenstellendes MOC vor ihm stand.

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Nachbau des Ideas-Entwurf „milwaukee Art Museum“ von vidaandras – Jonas Pabst, 1637 Teile

Ich könnte noch eine ganze Zeit weiter schwärmen, doch nun sollt ihr die Möglichkeit erhalten, einfach weitere Bilder zu genießen.

Weitere Bilder in der Galerie:

Ihr werdet sicher verstehen können, dass ich euch nur einen Ausschnitt zeigen konnte, hoffe aber, dass euch die Bilder gefallen. Ich kann versichern, dass es noch viel mehr zu sehen gibt. Pandemie-bedingt ist das Rahmenprogramm leider stark eingeschränkt. Deshalb weist das Orga-Team darauf hin, dass in diesem Jahr erneut auf die Spielecke, den Minecraft-Bautisch, die Brettspiele und die Rennstrecke verzichtet werden muss.

Händler & Gravur

Damit trotzdem niemand von euch mit leeren Händen nach Hause gehen muss, könnt ihr euch im Erdgeschoss und im Obergeschoss bei vier Händlern nach LEGO Sets oder Teilen umsehen. Vor Ort sind wie im letzten Jahr der „Spielzeugladen an der Kaisereiche“ aus Berlin und die „Steineflut“ aus Hamm. Des Weiteren stehen für euch die „Bricktante“ und „Area of Bricks ´n Studs“ zur Verfügung.

Bitte beachtet, dass einige Händlerbereiche mit einer weiteren Zugangsbeschränkung versehen sind. In Stoßzeiten kann es dort zu kurzen Wartezeiten kommen.

Neben den Händlern könnt ihr im Obergeschoss auch noch eure Steine gravieren lassen. Dieser Service wird euch von „In creare“ aus Braunschweig angeboten. Die aktuelle Preisübersicht habe ich für euch im Bild festgehalten.

Vielleicht habt ihr ja Lust am Sonntag ganz spontan die Seetrassen in Berlin-Tegel zu besuchen. Wir haben euch alle wichtigen Infos nochmals zusammengetragen:

Infos zur Ausstellung

Adresse: Tegeler Seeterrassen, Wilkestraße 1, 13507 Berlin

Eintrittspreise

Erwachsene: 5 Euro
Ermäßigt: 3 Euro (Senioren, Studenten, BerlinPass-Inhaber)
Kinder: 3 Euro (von 4 bis 16 Jahren, jüngere gratis, mit Berlin-Pass 2 Euro)
Familie: 14 Euro (2 Erwachsene mit max. 3 Kindern)
Tickets gibt es nur an den Ausstellungstagen vor Ort am Einlass.

Öffnungszeiten

Samstag und Sonntag, den 18 und 19. September,  jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr

Alle weiteren Infos zur Ausstellung inkl. Anreisehinweise findet ihr hier.

Bedingungen

Gemäß dem Infektionsschutz gilt für Ausstellung die 3G-Regel. Entsprechend muss zum Zugang eine dieser Bedingungen erfüllt sein:

  • Geimpft: Ein vollständiger Impfschutz seit mindestens 14 Tagen – nachzuweisen via Impfpass oder Impfzertifikat.
  • Getestet: Ein maximal 24 Stunden altes negatives Testergebnis von einer offiziellen Teststelle. Mehrere Teststellen liegen in fußläufiger Entfernung zur Ausstellung.
  • Genesen: Eine nachgewiesene Genesung von einer SARS-CoV-2-Infektion.

Für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr sowie Schulkinder gelten diese Auflagen nicht. Hier reicht stattdessen ein Altersnachweis bzw. ein gültiger Schülerausweis aus.

Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf – ohne vollständigen Impfschutz – wird von einer Teilnahme an der Ausstellung abgeraten. Personen mit typischen Symptomen einer CoVID-Infektion kann der Zutritt verweigert werden.

Fazit

Ich habe mich riesig gefreut nach einer langen Zeit mal wieder eine Ausstellung zu besuchen. Mein Eindruck von der Organisation war sehr gut. Der Einlass funktionierte und dauerte auch nicht übermäßig lange. Die maximale Personenanzahl sorgte für etwas mehr Platz in der Ausstellung, was dazu beitrug, ohne Gedränge die Modelle in Ruhe zu betrachten. Die vier Händler und das Gravurangebot dürften keine Wünsche offen lassen. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Jahr.

Was meint ihr? Gefallen euch die Modelle? Seid ihr neugierig geworden und besucht spontan morgen die Ausstellung? Was gehört für euch auf eine klassische LEGO-Ausstellung? Staunt ihr am liebsten vor den großen Bauten oder mögt ihr die vielen kleinen Details lieber? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

Oliver
Über Oliver 356 Artikel
Fan des Classic Space, Technik-Begeisterter und Freund von Creator 3-in-1. Ständig auf der Suche nach den kleinen Besonderheiten im LEGO Sortiment und interessiert an den Hintergründen im Spielwarenmarkt.
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