LEGO 40516 Everyone is Awesome: Veröffentlicht LEGO ein Regenbogen-Set zum Pride-Month im Juni?

LEGO Matthew Ashton Teaser Set

Update (20. Mai): Heute wurde aus Billund das LEGO 40516 „Jeder ist besonders“ bzw. „Everyone is Awesome“ Set offiziell vorgestellt, das Set ist ab dem 1. Juni exklusiv im LEGO Onlineshop bestellbar.


Seit Tagen teasert der Vice President-Design der LEGO Gruppe, Matthew Ashton, auf seinem Twitter Account ein kommendes LEGO Set an. Tag für Tag wird ein weiterer im Set enthaltener Stein enthüllt. Wir können euch heute schon mal verraten, worum es sich dabei handeln wird und warum das kommende Set (angehende) Sammler von monochromen Minifiguren freuen dürfte… 

Beginnen wir erstmal mit den Teasern, die von Matthew Ashton (der nicht nur Design VP bei LEGO, sondern auch Produzent der The LEGO Movie Filme und Juror bei LEGO Masters ist) seit dem 9. Mai veröffentlicht werden. Dabei handelte es sich in beinahe allen Fällen um einen 2×3 Stein, der bisher in den Farben schwarz, weiß, rot, gelb, blau, braun, pink, hellblau und lila in dem Set enthalten sein soll. Zwischendurch wurde außerdem ein 1×10 Stein in beige gepostet. Laut den Tweets soll das Set „sehr bald“ erscheinen.

Dabei forderte Matthew Ashton die Twitter User immer wieder auf zu erraten, worum es sich handeln könnte. Interessanterweise dementierte er dabei auch, dass es sich um eine neue LEGO Classic Steinebox handeln könnte. Das bedeutet folglich auch, dass die 2×3 Steine hier wirklich ein sichtbarer Teil des Bauwerkes werden, das damit sehr farbenfroh werden muss. Denn auch wenn LEGO gerne mal farbige Steine im Inneren eines Modells verbaut, werden dabei niemals so viele unterschiedliche Farben eines einzigen Steines verbaut.


Aber worum könnte es sich dann handeln? Zuerst hatten die RLFM-Kollegen von Brickset hier einen kleinen Hinweis für uns, denn die haben seit Kurzem ein LEGO Set mit der Nummer 40516 in ihrer Datenbank gelistet, das zur Themenwelt „Verschiedenes“ gehört und mit den 18+ Schlagwort versehen ist. Die LEGO 40xxxer Sets sind traditionell nicht besonders groß und beinhalten oft Gratisbeigaben, BrickHeadz und kleine LEGO Exclusives, so dass auch dieses Set dazu gehören sollte.

Aber wir haben nun auch schon ganz konkrete Informationen: Wie die Kollegen von Promobricks eben mitteilteilten, wird es sich dabei um das LEGO 40516 „Everyone is Awesome“ Set handelt, das einen Regenbogen und 11 monochrome Minifiguren beinhaltet. Das Set ist dabei wohl aus 346 Teilen gebaut, die monochromen Minifiguren sollen in den Farben schwarz, braun, rot, orange, gelb, grün, blau, violett, hellblau, weiß und pink enthalten sein und jeweils auch mit einer unterschiedlichen Frisur ausgestattet werden. Der Preis soll bei 34,99 Euro liegen.

Das würde auch zu dem persönlichen Engagement von Matthew Ashton passen, der sich sonst mit solchen Teasern zu kommenden Sets in den sozialen Medien (wie fast jeder LEGO Designer) extrem zurückhält. Denn die farbenfrohe Gestaltung (Stichwort: Regenbogen) und die Tatsache, dass Matthew Ashton selber Teil und Advokat der LGBTQ+ Community ist, könnte darauf hindeuten, dass LEGO tatsächlich ein Regenbogen-Set veröffentlicht. Dazu passt auch die 40xxxer Setnummer der „Verschiedenes“ Themenwelt, die hier erstmalig mit dem 18+ Label versehen werden soll.

Da im Juni auch dieses Jahr wieder der internationale Pride Month startet, wäre die Veröffentlichung eines solchen Sets auch zeitlich passend. Verwunderlich ist dann nur, warum man nicht den gestrigen internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie für die Ankündigung eines solchen Sets genutzt hat und stattdessen den Daily Bugle vorgestellt hat – eventuell will LEGO hier auch trotz der Regenbogen-Optik und der klaren Symbolik das Set nicht zu stark politisch aufladen. Beeindruckend ist die Veröffentlichung eines solchen Sets nichtsdestotrotz.

Wenn das Set tatsächlich am 1. Juni erscheint, dürfte eine Vorstellung vermutlich irgendwann in den nächsten Tagen erfolgen. Wenn die Angabe mit den 11 Minifiguren-Farben stimmt, fehlen nur noch zwei 2×3-Stein-Teaser von Matthew Ashton, so dass die offizielle Vorstellung des Sets schon am 20. oder 21. Mai erfolgen dürfte.

Was denkt ihr über das vermutlich bald erscheinende LEGO 40516 Everyone is Awesome Set? Könntet ihr euch ein Regenbogen-Set von LEGO vorstellen? Und freut ihr euch über die monochromen Minifiguren? Diskutiert gerne friedlich in den Kommentaren. Dabei sei an dieser Stelle (aus Gründen) eindeutig auf unsere Netiquette hingewiesen. Kommentare die Hass oder Intoleranz beinhalten, landen im Papierkorb. 🙂

Über Lukas Kurth 1693 Artikel
LEGO Liebhaber und Star Wars Fan seit der frühen Kindheit. Begeisterungsfähig und immer Kind geblieben. 30 Jahre alt, studierter Maschinenbauingenieur und der Mensch und Gründer hinter StoneWars.de

111 Kommentare

  1. Hui, Pride Month bei LEGO? Da will’s aber wirklich jemand wissen auf Social Media. 😉 Soll’n sie machen, ich guck mir das Spektakel dann von weitem an. Steht ja erstmal nicht gegen LEGOs Firmenideale, ganz im Gegenteil möchte man sagen. Aber Potential gehörig in Hose zu gehen, hat das natürlich.

    Figurenteile in neuen Farben? Warum nicht, obwohl es bestimmt schon sehr viel in verschiedensten Farben gibt, aber dazu kann uns Jonas ja dann ausführlich berichten.

    • Sieht man schön an den Minifiguren im Daily Bugle (Blade). Kaum etwas mit dem Thema zu tun aber sie sind farbig also rein ins Set

      • Was für ein durchdachter Kommentar! Jeder andere im Set enthaltene Superheld hat da natürlich voll was mit dem Thema zu tun, aber Blade auf gar keinen Fall! Geh woanders Quatsch verbreiten.

          • Jetzt änderst du die Diskussion! Du hast vorgeworfen, Blade wäre nur wegen seiner Hautfarbe enthalten und das ist absoluter Blödsinn. Lies gerne das von Tobias aufbereitete Reddit AMA von Mark Stafford, da erklärt er, dass sie die Ohren aufhalten, welche Charaktere sich die Fans seit Jahren wünschen.

            Wenn es dir wirklich darum geht, dass unpassende Minifiguren im Bugle enthalten sind, dann hättest du das dort im Beitrag geäußert. Der Kommentar hier in Bezug auf Blade entlarvt einfach nur, dass es dir eigentlich um was ganz anderes geht.

          • Im Ultimate Marvel Universum.
            Hat mich genau 5sec googlen gekostet. Steh doch wenigstens zu deiner eingeschränkten Sichtweiße

        • Das Thema ist Daily Bugle und da hat Blade nichts verloren. Oder hättest du gerne Mace Windu in der Cantina? Vielleicht checkst du ja jetzt um was es geht 🙂

          • @Lukas: Wo hat Horst so etwas behauptet?
            Antwort: Nirgendwo.

            Laß bitte deine leeren Mutmaßungen und Unterstellungen hier weg.
            Das ist nur noch peinlich.

            Eine Entschuldigung an Horst wäre angebracht!

          • Horst schrieb: „Kaum etwas mit dem Thema zu tun aber sie sind farbig also rein ins Set“ und bezog sich dabei auf Blade. An der farbenfrohen Kleidung der Minifigur wird er das ja wohl nicht festgemacht haben. Daher nehme ich an, das sich das auf die Hautfarbe bezieht – wenn dem nicht so ist, kann Horst das ja gerne klarstellen. Aber dann verstehe ich den Kommentar in Bezug auf diesen Artikel und den vorangegangenen Kommentar hier noch viel weniger.

            Im Set sind ja auch zig Superhelden-Minifiguren enthalten, die in den Comics genau so viel oder wenig mit dem Daily Bugle zu tun haben, wie eben Blade. Das Beispiel ergibt (gerade im Kontext zu diesem Artikel, der sich ja eben um Vielfalt und nicht um den Daily Bugle dreht) sonst einfach keinen Sinn.

            Aber wenn es dir hier zu peinlich ist, musst du wohl leider einfach woanders im Netz deine Zeit verbringen. Dann haben wir einen Leser weniger, der immer nur zum Nörgeln in die Kommentare schreibt. 🙂

          • Also das Thema hier ist meines Erachtens erstmal das LEGO Set 40516 „Everyone is Awesome“. Die Minifigurenauswahl beim Daily Bugle können wir gerne unter dem Vorstellungsartikel oder dem Artikel zum AMA des Designers diskutieren, wie Lukas schon erwähnte, hat Mark Stafford da nämlich einiges zu erzählt.

          • @Jens
            Ich bin so erzkonservativ das neben mir der Pabst wie ein Hippie wirkt und selbst ich hab das rausgelesen und finde es widerlich.

    • Am besten nicht nur von weitem zusehen sondern den Reaktionären Paroli bieten bzw. ihre Meinung in quantitative Relation zu stellen. Da gehts auch nicht darum, irgendwas besonders gut zu finden, sondern einfach Vielfalt und Individualität zuzulassen und gegen die zu verteidigen, die das unterdrücken wollen, auch wenn man grade nicht zu der Gruppe gehört die angegriffen oder maginalisiert wird. Wenn immer nur die Schreihälse reagieren, wirkt es so als wären sie in der Mehrheit.

      • Nein, tut mir leid, aber sich auf Social Media mit sowas zu befassen ist weiß Gott für NIEMANDEN zweckdienlich. Verbrannte Erde und eine hasserfülltere Welt durch und durch und auf allen Seiten ist alles, was aus Social Media Debakeln rausfällt.

        Dass LEGO so’n Set macht ist in der Tat kein schlechtes Zeichen, aber das Chaos das daraus resultieren mag, sollen sie mal schön selbst aufräumen (aber vielleicht geht’s auch komplett ohne Stress über die Bühne, wer weiß). Wenn sie das tun wollen, dann sei’s drum. Und wenn sie bereit sind, sich bei solch einem Thema in die Nesseln zu setzen, bedeutet das am Ende ja auch wir kriegen irgendwann Modelle von Kirchen und die nehm ich dann gerne. 😉

        • Inwiefern soll man sich bei dem Thema in die Nesseln setzen? Nur weil ein Lauter Mob irgendwelche quatschigen Parolen in die Kommentare schreibt? Das ist doch kein „in die Nesseln setzen“, sondern einfach ein Ausdruck von Haltung.

          • Wie gesagt, wenn LEGO plötzlich den Mut gefunden hat, kontroverseren Themen zu begegnen, dann viel Glück dabei und ich freu mich auf die Kirchen. Und wenn alles glatt über die Bühne geht umso mehr.

          • Ich habe nichts gegen Vielfalt und Toleranz. Da bin ich voll dafür! Bei >150.000 Arbeitskollegen in meiner Firma frage ich auch nicht nach persönlichen Vorlieben oder Befindlichkeiten, sondern richte mich nach beruflicher Kompetenz und Aufgabengebiet.

            Aufmerksamkeit zu diesem Themen ist gut. Weiter oben hat schon Snail die Schreihälse erwähnt. Leider sind gerade in der LGBTQ+ & POC-Szene viele dieser Schreihälse sehr ideologisch geprägt und brüllen sprichwörtlich alles nieder was auch nur im geringsten von Ihrer als allgemeingültig zu verstehenden Meinung abweicht – also genau das Gegenteil von Toleranz. Von anderen Medien werden diese Statements dann aufgenommen und zu „echten“ Berichten in den Nachrichtenmeldungen, und oh Wunder man denkt da spricht die Mehrheit der Szene – denen solches Verhalten i.d.R. aber selbst peinlich ist. Es wird der Gesellschaft dadurch ein verzerrtes Bild präsentiert. Das fängt schon bei so harmlosen Äußerungen an wo die Bürgermeisterkandidatin von Berlin für ihre Kindheitsaussage „ich will Indianerhäuptling werden“ den Kotau machen musste.

            Von Lego kann man es nur positiv aufnehmen, dass sie sich hier versuchen zu positionieren – es lauern aber gerade dadurch Fallstricke. Friedlich geht in den „sozialen“ Medien meist leider nicht… Deshalb ist auch Eure Nettiquette sehr zu befürworten.

    • Das liegt nicht an Lego, sondern an der Gesellschaft an sich, welche sich bei dem Thema gefühlt noch im 18. Jahrhundert befindet. Social Media werden die üblichen Deppen wieder kommentieren und rumweinen aber das ist man ja gewöhnt, solche Kommentare überliest man einfach.

      • Die, die auf social Media laut rumschreien und Löschungen/Kündigungen fordern sind eigentlich meistens die „Toleranten“ zumindest, wenn man ARD, ZDF, SZ, FAZ und Co glauben darf.

    • Du meinst weil schwarz, braun, rot, orange, gelb, grün, blau, violett, hellblau, weiß und pink jetzt noch nicht divers genug sind? Die Regenbogen sind genau das: Ein Symbol für die Diversität.

        • Bei den Flaggen (expliziet die Agender Flagge) für non-binäres Geschlecht (divers) existiert die Farbe grau aber nur für „semi-genderless“. Die Flaggen sind ja bewusst bunt.

    • Das könnte man ewig auswälzen. Faktisch fehlt ja auch mindestens Tan, um bestimmte andere Flaggen zu bauen. 😉 Wäre halt schön gewesen, aber man kann nicht alles haben…

    • Nicht-Binäre Geschlechtsidentitäten und Intersex-Personen sind in dem weißen der Trans* Flagge repräsentiert.
      Das Set basiert auf der „Progress Pride Flag“ die die Trans* Flagge beinhaltet.

  2. Musste erst 10 Min. suchen bevor ich gefunden habe wieso es 11 Farben bei einer Regenbogenflagge gibt.
    „On 1 June 2018, a newly created flag was raised in Seattle to mark the beginning of the Pride Month. It combines the Rainbow Flag with the transgender flag by Monica Helms from which the three stripes in pale blue, pink and white are added above the rainbow stripes, and adds the black and brown stripes to the flag top to represent the people of color, as used on the flag introduced in Philadelphia in June 2017. The flag thus created is intended to symbolize the inclusion of the largest variety of identities. As its photos reveal, the ratio matched that of the USA national flag.“

    • Das arbeiten wir dann nochmal raus, wenn das Set offiziell vorgestellt wird. Ich wollte eigentlich nur einen Spekulations-Artikel zum Thema wegen der Teaser von Matthew Ashton schreiben, aber die Kollegen von Promobricks haben dann die Details rausgehauen und jetzt gibt es auch die ersten Leaks… Naja, bald gibts ja auch offizielle Bilder 🙂

      • Denke das Set wird nur wegen den monochromen Minifiguren mit individuellen Haarteilen mega beliebt sein. Da sieht man auch, dass die Bedruckung die Figuren erst teuer macht und unbedruckt sie für Centbeträge erhältlich sind. Ich werde mir auf jeden Fall mindestens ein Set holen weil ich LEGO Minifiguren liebe und sammle.

  3. bitte keine eifarbigen figuren!

    auch ein sammelgebiet von mir. da kauft man sich die 10402 oder 403 um unbedruckte torsos zu haben oder zerlegt die disneyfiguren. reisst den dc oder marvelhelden die hände raus oder kauft die stadtbewohner 60202 nur um einen blauen kopf, der da ein butangaskocher ist, zu haben.

    hat mich immer ein wenig glücklich gemacht wenn ich wieder ein fehlendes teil ergattert habe. aber jetzt einfach so komplett im set? das kann ja jeder…

    dann kommen zusatzteile wie der orange handgreifer vom eisenbaron oder das orange damenlanghaarteil vom BaM-blister helloween. auch da stieg mein puls immer um ein viertel.

    in amerika kann man sich ganze sets kaufen mit sehr vielen seltenen farben, allerdings wird da der druck einfach abpoliert, was bei uns gegen die spielregeln ist.

    nichtsdestotrotz kann ich euch einfarbige figuren nur empfehlen, sieht in echt besser aus, als man sich das vorstellt!

    wenn, dann hoffe ich auf farben die lars und mir noch fehlen…

      • So sehr ich die Idee dahinter feiere.. Als Sammler von Monofigs ist das ein Schlag ins Gesicht.

        Wieviel Aufwand und € da in der Vergangenheit geflossen sind, um sich einzelne Figuren anzuschaffen oder vervollständigen zu können.

        Naja immerhin sind nicht die teuersten Varianten enthalten.

        • Ja, ich verstehe wie ätzend das ist. Ich habe auch schon das eine oder andere Teil besorgt, das jetzt dann redundant wird. Aber irgendwie gehört das auch zum Spiel dazu finde ich. LEGO ist ja nicht verpflichtet, solche Gebiete unangetastet zu lassen…

          • Und als nächstes kommen dann die monochromen transparenten Darth Vader, nicht wahr? 😉

          • Wobei Lego vermutlich generell nicht das richtig Sammelgebiet ist, wenn man Wert auf Seltenheit oder gar Einzigartigkeit legt und den Aufwand, den man da hinein steckt „honoriert“ sehen möchte.
            Prinzipiell sind ja alle Sets nur Zusammenstellungen der immmer gleichen Teile und Lego ist ein (hoffentlich noch lange) aktiver Hersteller. Da muss es ja quasi zwangsläufig vorkommen, dass derlei Sammlungen irgendwann zumindest in Teilen „entwertet“ werden.

        • Aber es sind ja auch nur 11 Farben (und auch recht verbreitete). Da ist doch sicher noch viel Raum zum sammeln und Raritäten entdecken. Und am Ende ist das ja nichts anderes, als würden ein paar neue interessante Figurenteile erscheinen, nur kondensierter. Also vielleicht lieber über neue Beiträge zur eigenen Sammlung freuen?

    • Ich hatte es auch schon lange auf der Agenda und bin dann vor kurzem angefangen. Jetzt habe ich 7 komplett und einige Teile und habe mir auf ebay auch gerade ein Konvolut gekauft… bin deswegen gerade auch etwas indifferent, aber eigentlich freue ich mich schon!
      Monochrome Figuren sehen super aus und machen echt viel her in einem Rahmen!
      Wichtig ist für mich auch immer 2-3 Accessoires in der Farbe zu finden um sie dann wieder zu personalisieren.

      Ja jetzt fehlen dann nur noch die transparenten parts! Vidyio ist da ja schon auf dem richtigen Weg!
      Gab es da schon offiziell ganze Figuren oder woher kommen die Star wars Varianten?

      • auch ich freue mich über das set und werde es mir kaufen. kann zwar mit dem wasserfall nichts anfangen aber schon wegen der haare…

        zu deiner frage. meinst du die durchsichtigen darth vader figuren?
        die figuren sollen aus dem mexikowerk sein. da hat wohl ein mitarbeiter nach arbeitsende das granulat gewechselt und welche gegossen. oder nach einrichten der gussform oder vor dem abbau noch welche gemacht oder es war beim anlaufen der serie einfach noch altes granulat in der leitung oder oder oder. auf jeden fall würde ich gerne mal in den legowerken in den mülleimern wühlen, was da wohl alles zu finden wäre…
        insgesammt ist das durchsichtige material spröder und lego wird uns mit diesem material wohl nie eine transparente figur verkaufen.

        lego hat wegen diesen figuren, vor wenigen tagen/wochen, eine stellungnahme abgegeben und behauptet, diese seien nicht in einem legowerk hergestellt.

        das aber bitte alles ohne gewähr! war das nicht mal thema im podcast?

        ps: habe hier in meiner datenbank fotos der legotanne in weiss sowie bilder vom yt-er mandr, der hat legostarwarsblaster in lime,rot,gelb,blau,beige,rosa und orange. was auch immer man mit den waffen in diesen farben macht… gute nacht!

  4. Ein schönes Zeichen von LEGO 🏳️‍🌈🏳️‍⚧️👏🏻

    „Diversity is the one true thing we all have in common!“

    Happy Pride Month!

  5. Cool, ich mag Matthew, hab mit ihm sogar mal auf Twitter Meinungen getauscht…damals zum Buchladen. Sehr netter Typ. Und ja, wir werden sehen, was da kommt, immer schön, wenn ein paar Rätsel und Geheimnisse herumschwirren😉🌈

  6. Als bekennende Schwupette bin ich schon wieder entsetzt, wie das implizierte LGTBQI-Thema des Sets hier von einigen schon wieder durch den Kakao gezogen wird. Muss das denn sein? Ich find’s prima, dass sich endlich auch bei LEGO was in der Richtung tut und man nicht mehr nur cis-binär denkt…

    • Ich hab mich heute sehr über die News gefreut, aber mich schon von Beginn an von den Kommentaren gefürchtet. Ist halt wie bei jedem Thema: Ein paar engstirnige Ewiggestrige (um keine Formulierungen zu nutzen, die unserer eigenen Netiquette widersprechen) sind leider immer dabei. LEGO bildet hier definitiv keine Ausnahme.

  7. Ich wusste gar nicht, dass das spezifische sammeln von einfarbigen Figuren so ein beliebter Zeitvertreib ist. Wieder eine interessante Facette des LEGO-Hobbys entdeckt.

  8. Das LGBT… Gedöns ist mir zwar egal aber wenns einen guten Zweck verfolgt, warum nicht.

    Das Set ist alleine schon wegen den Minifiguren interessant.

  9. Ich bin begeistert und freue mich riesig über diesen Schritt.
    Lego ist immernoch der größte Spielwarenhersteller, wenn die das machen hat das in jedem Fall eine positive Signalwirkung.
    Shitstorm auf Social Media? Wenn das einen hervorbringt, es wäre einer der es wert ist ausgehalten und gekontert zu werden.
    Und wenn das Set nun Menschen mit geschlossen homophoben, transmenschenfeindlichem oder sonstwie hassgeleitetem Weltbild davon abhält weiterhin Lego für sich oder ihre Kinder/Enkelkinder zu kaufen? Wenn es diese Menschen tatsächlich gibt, ist es kein Verlust für die Legogemeinde.

    Der zuvor gezogene Vergleich, nach dem jetzt „kontroverse“ Themen bedient werden ist meiner Ansicht nach absurd. Vor allem mit dem Hinweis auf die bald zu erwartenden Legokirchen. Keine Kirchen oder religionsbezogenen Sets herauszugeben hat in sich eine klare Logik und Richtigkeit. Das muss man jetzt nicht toll finden, wenn man immer gerne den Petersdom als UCS-Set im Minifigure-Scale wollte, aber es ist eine rote Linie die sich ganz deutlich erklären läßt. Sich öffentlich für die Menschlichkeit und Gleichbehandlung aller Menschen zu positionieren, ist etwas vollkommen anderes und Richtiges.

    Und noch ein Grund sich auf dieses Set zu freuen, außer den schon erwähnten Minifiguren: es wird neben dem
    Yellow Submarine sicher großartig aussehen! 🙂

    • Naja, nein. Es ist schon ein recht ähnlicher Sachverhalt. Es sind in beiden Fällen Themen, die LEGO zu heiß oder zu erwachsen sind (bzw. waren) um sich damit öffentlich auseinanderzusetzen. Mit klarer und stringenter thematischer Logik hatte das noch nie viel zu tun. Wenn nun eines dieser Themen LEGO nicht mehr zu heiß ist, dann kann das schon als Zeichen verstanden werden, dass man auch bei anderen Themen irgendwann mal aufwacht und sich selbstbewusst und mündig einem Thema stellt, auch wenn es ihnen von manchen übel genommen werden könnte.

      • Naja, ich denke Religion ist nicht kontrovers, weil es verschiedene Meinungen dazu gibt, sondern vor allem, weil sie teilweise sehr bedenkliche antike Denkweisen vermittelt, die den Erfolg des hier erwähnten Sets vollständig negieren.

        Das Set hier mag zwar als kontrovers wahrgenommen werden, sollte es aber eben nicht sein.

        • Und eben darin liegt die Mündigkeit, sich darüber zu erheben und Historie und Ideologie von kulturellem Erbe zu trennen in der Lage zu sein. Denn jede Kontroverse ist am Ende imaginär, wenn der Wille zur Fortentwicklung dazu da ist. Natürlich sollte in einer perfekten Welt im Grunde gar nix kontrovers wahrgenommen werden. Aber ich stimme zu, dass das hier wohl am Thema vorbeiführt und versuche, mir das für das entsprechende Set in 10 Jahren aufzuheben. Bis dahin freue ich mich über eine orange Figur.

          • Dem ist noch hinzuzufügen, dass man nach meinem Verständnis das religiöse Statement eines entsprechenden Legosets aus Firmenpolitik heraus bewusst NICHT macht. Analog zur Tatsache das man kein modernes Kriegsgerät als Sets herausbringt (auch wenn das sicher hier und da fragwürdig aufgeweicht wurde).
            Das Statement mit besagtem Set hier aber wird gerade wegen des Firmenethos und für die Unterstützung der Menschen gemacht, die zur LGBTQIA Community zählen und in verschiedenster Weise und Schwere ausgegrenzt, unsichtbar gemacht, diskriminiert oder verfolgt wurden oder werden.

            Aber ich bin entschieden anderer Meinung als zuvor von im
            Bezug auf meinen Kommentar geantwortet wurde. Es ist nicht dasselbe, jetzt mal Regenbogensets zu machen, oder mal jetzt doch ne Kirche rauszubringen.

          • Es war vielleicht auch unglücklich von mir, gerade diese beiden Themen in Verbindung zu setzen, da beide ja selbst teilweise direkt gegeneinander gearbeitet haben (und arbeiten), ein Konflikt, den ich hier eigentlich nicht evozieren wollte. Das „selbe“ ist es auch in der Tat nicht, da stimme ich zu. Mein Grundgedanke war lediglich, dass das „Firmenethos“ in manchen Belangen meiner Ansicht nach weitaus weniger ethisch ist als es sich mitunter gibt und ich Kirchen wiederum genauso wenig mit Kriegsgerät vergleichen würde wie LGBT+-Ansichten. Und dass bei vielen Themen, die im „Firmenethos eingraviert“ erscheinen, durchaus eine Emanzipation möglich ist. Es würde mich nicht wundern, wenn dieses Set noch vor einigen Jahren direkt dem Firmenethos widersprochen hätte.

        • Wahrscheinlich wird das Set auch nicht mit grossen Buchstaben: „LGBHT+“ oder sowas haben, nur die Verschiedenheit an Menschen feiern. In dem Sinne glaube ich dass das Set für niemand kontrovers sein müsste.

      • Wo liegt die Trennlinie zwischen hinnehmbaren Protesten und nicht hinnehmbaren? So hatte LEGO Jabbas Palast nicht erneut aufgelegt. Und was war mit den Polizei-Sets nach dem Tod George-Floyds?

        Ich gehe mal davon aus, dass du dir beim Thema ‚Kirchen‘ Sets mit eindeutigen Teilen/Steinen/Elementen wünscht. Jedenfalls nichts, was sich sowieso schon MOCcen lässt.
        Kann LEGO es sich leisten, dass sich Jugendliche einen originalen, einen nicht geMOCten Gekreuzigten um den Hals hängen? Dass Antisemiten in Sozialen Netzwerken Fliesen mit Davidstern-Aufdruck schänden, Andere die mit Halbmond?

        Dieses hier angekündigte ‚Viele, viele bunte Steine‘-Set hat nur in seiner Gesamtheit eine explizite Aussage. Geöffnet und geoutpartet nicht mehr. Zumindest gehe ich nicht davon aus, dass es Figuren mit gedoppeltem Männlichkeits- bzw. Weiblichkeitssymbol auf den Torso gedruckt geben wird. Das wäre ebenso eindeutig wie ein Gekreuzigter mit offener Brustwunde, eine Fliese mit Davidstern oder Halbmond.

        Wir ALLE aber, lieber Rauy, SIND der Regenbogen. Wir alle haben unsere Farbe, ohne die der Regenbogen nicht komplett wäre. Dabei geht es nicht einzig um Homo-, Trans- oder Intersexualität. Statements wie die von unserem bekennenden Cis-Hetero Lukas Kurth sind ein Bekenntnis zu seiner ganz eigenen Farbe, wenn er im Podcast Aussagen trifft wie folgende, dass er den neuesten Darth Maul sexy findet. Dass er auf ersten geleakten Bildern des Ideas Baumhaus-Sets ein homosexuelles Elternpaar auszumachen glaubt. Und ja, auch dass er meines Wissenstands nach noch nie ein Schwulenwitzchen in Eigeninitiative gerissen hat, er im Gegenteil darauf besteht, auch zukünftig offen zu seinen homophilen Gefühlen zu stehen. Das ist Farbe bekennen!

        Wer Witze reißt, wer die Relevanz eines solchen Sets in Frage stellt, der/die hat meiner Meinung nach ein Problem mit seiner/ihrer eigenen Farbe.

        Howgh, ich habe gesprochen!

        • Ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel, wenn ich die Diskussion hier nicht fortführe, außer zu sagen, dass MOCen immer und zu allem und jedem Thema geht, aber auch recht wenig mit tatsächlichen LEGO-Sets zu tun hat.

          Und nein, ich bin wohl der letzte, der sich neue Teile wünscht. Im Gegenteil, neue Teile sind, im Gegensatz zu Teilen in neuen Farben, eine der Geißeln meiner Existenz. 😉

          • Neinohnein, selbstverständlich nehme ich dir das nicht übel : ) Wobei ich das Thema ‚geheiligte Sets‘ contra ‚Wert relativierendes MOCcen‘ hingegen absolut des Ansprechens notwendig finde. Nun ist dieser Artikel aber schon älter als der Schnee von gerstern, weshalb ich das Thema hier nicht mehr ausführe. Die Gefahr ist zu groß, dass das sowieso niemand mehr liest.

  10. Auf das Set freu ich mich 😉 Für die Einen eine Botschaft, für die Anderen eine bunte Ergänzung für die Sammlung. Und für Viele vielleicht auch Beides <3

  11. Das Set ist so gut wie gekauft!
    Ich liebe Minifiguren und Monochrome haben es mir sowieso angetan. Zu den drei, die ich schon habe stelle ich also sehr gerne noch 11 weitere ins Regal!

    Mal ne andere Frage, da ich nicht weiß an welcher Stelle ich das stellen könnte. Angenommen ich bestelle für 60€ im Onlineshop und löse dann 20€ Vip Punkte ein. Habe also einen Bezahlwert von 40€
    Kommen da dann noch Versandkosten drauf, weil die Endsumme unter 55€ ist, oder zählen da die 60€ vor Gutscheinen. Danke für eure Hilfe, die FAQs haben mich nicht weitergebracht und beim Kundenservice bin ich heute irgendwie nicht durch die Warteschleife gekommen 🙃

    • EIgentlich dachte ich, die Antwort würde anders lauten, aber ich habe in den LEGO FAQs das hier gefunden: „Alle infrage kommenden Einkäufe (nur Produkte) müssen den jeweiligen Mindestbestellwert erreichen. Gebühren jeglicher Art, Steine & Teile oder Guthaben auf Gutscheinkarten zählen nicht zum Mindestbestellwert.“

      • Damit ist aber gemeint, dass der Kauf von Gutscheinen nicht angerechnet wird. Für die Versandkosten zählt der Warenwert vor Abzug eventueller VIP-Gutscheine, allerdings erhält man nur für den Restwert nach Abzug neue VIP-Punkte.

        • Ahh 🤦‍♂️ Richtig gewusst und dann falsch recherchiert 😅 Ergibt natürlich Sinn, dass man sich den Betrag für die Versandkostenfreiheit nicht mit Gutscheinen erkaufen kann. Dann passt das wieder, danke fürs Richtigstellen 🙂

        • Super, danke @Jens und @Tobias!

          Genau über diese Stelle in den FAQs bin ich eben auch gestolpert und bin nicht schlau geworden.

          Das sind gute Nachrichten 😀 Dann könnte ich (genügen VIP Punkte vorausgesetzt) quasi für umsonst einkaufen und dennoch keine Versandkosten zahlen 😀
          Danke für die Antwort!

  12. Wo ist die Minifigur in light flesh? Oder ist die nicht divers genug weil alle „Weißen“ von Haus aus Rassisten sind? 🙊

      • Das ist gemein. Das Set ja gerade „Everyone is Awesome“. Also kann es auch keine Ausreißer geben. Selbst der Dämlichste Kommentar muss also großartig sein. Zeigt einfach das so Slogans eigentlich keinen Inhalt haben. Toleranz für alle geht halt nicht, wenn sich manche Gruppen über ein Kernmerkmal oder Ausschluss von Etwas definieren. Und nur so kann man eine Gruppe definieren, weils sonst keine Gruppe ist.

    • Wie jeder Mensch genießt du Meinungsfreiheit, daher durftest du das auch von dir geben.
      Meinungsfreiheit bedeutet aber nicht, dass deine Meinung Akzeptanz finden muss. Manche Meinungen verdienen keine Akzeptanz.
      Meinungsfreiheit bedeutet vielmehr auch die Freiheit der anderen, deine Meinung abzulehnen und dies auch kundzutun.
      Und das tue ich hiermit: deine Meinung und offenkundige Ignoranz lehne ich ab. Sie zeugt von einer mangelnden Fähigkeit des sich Hineinversetztens und Mitfühlens gegenüber deinen Mitmenschen.

  13. Es ist für mich ein super wichtiges Thema.
    Daher freue ich mich über das Set.
    Liebe sollte kein kontroverses Thema sein.
    Lego kann das Set mit Stolz präsentieren, es gibt nichts was man daran verstecken müsste.
    Es ist Schade, warum unterschiedliche Sexualitäten noch so oft in Frage gestellt werden müssen. Es gibt leider auch heute noch genug Menschen die unter den Gesellschaftlichendruck Leiden, die sich verstecken, die Suizid begehen.
    ❤️🧡💛💚💙💜

  14. Ich hatte tatsächlich schon ewig überlegt, mal mit dem Sammeln von Monofigs anzufangen, eeil ich die einfach wahnsinnig schick finde. Allerdings hätte ich nicht die Zeit und die Muße, um mir die Einzelteile zusammenzusuchen, auch wenn ich verstehen kann, dass das vielen Spaß macht. Die Komplettsets, die es bisher zu bestellen gab, waren preislich aber so weit jenseits von Gut und Böse, dass ich immer verzichtet habe. Daher freue ich mich sehr über diese Gelegenheit, 11 auf einen Schlag zu bekommem (auch wenn es dann nichts Besonderes mehr ist — schön bleiben sie ja trotzdem).
    Weiß jemand, wie viele Farben aktuell theoretisch möglich sind? Vielleicht motiviert mich (und andere) dieses „Einsteigerset“ ja doch, die Sammlung zu vergrößern/vervollständigen.

      • Habe noch eine Liste gefunden, laut der es momentan 42 sind. In jedem Fall hätte ich da noch einiges vor mir, hehe.
        Allerdings fände ich das Entfernen von Prints fast schon „illegal“. Andererseits, wenn das Ergebnis gefällt …
        Na ja, jetzt erst mal das Set abwarten, dann sehe ich weiter. Aber so 20, 30 Stück in einem Rahmen würden schon verdammt gut aussehen.

      • Sehr cooles MOC! Bei einigen Kopfbedeckungen ist es dann natürlich schwierig, diese einfarbig zu bekommen. Aber gerade wenn man sich die Figuren an die Wand hängt / in einen Setzkasten stellt können viele der Oberkörper bestimmt einfach umgedreht werden. 🙂

  15. Ein wirklich großartiges Set, zu diesem Thema. Das ist wirklich ganz stark von LEGO. Und als Sammler der Monochromen Minifiguren macht es mich auch nicht unglücklich, da ich 3/4 der Farben in diesem Set eh schon habe. Somit ist 1/3 eine gute Ergänzung und der Rest ist dann halt doppelt. Das Set kaufe ich aber 2 mal um es einmal der Idee und es Themas wegen aufgebaut stehen zu haben.

  16. Ich muss wohl doch ein wenig von meinem Senf dazugeben.

    Als „monochrom-buntes“ Set interessiert es mich zuerst mal überhaupt nicht – da kommt allenfalls die Idee auf „gewisse“ Farben als Statuen in meine MOCS einzubauen (Weiss als „antike Statue im Museum z.B.).

    Als Aussage finde ich das Set mal „spot on“ – Warum sollte LEGO einmal NICHT das Richtige machen dürfen?

    Muss jetzt LEGO auch andere „kontroverse“ Themen aufgreifen – ich glaube nicht – „Zwang“ sollte nur höchst dosiert eingesetzt werden.

    Sollte LEGO meiner Meinung „gewisse“ Themen aufgreifen? Definitiv: wenn man Notre Dame und Westminster Abbey/St Pauls in den jeweiligen Architecture Sets nicht findet, dann fehlt mir da was vom Flair der Stadt. Was wäre Köln ohne Dom, was wäre Wien ohne Steffl?

  17. Ist schon seltsam mit diesem Thema. Einerseits nervt es mich, weil es gefühlt omnipräsent ist und praktisch kein Tag vergeht, an dem ich freiwillig wie unfreiwillig irgendwelchen Gespräche oder Monologe dazu höre bzw. lese.

    Genervt vor Allem, weil es in meiner Gedankenwelt und/oder Bewertung einer anderen Person keine Rolle spielt, welches Geschlecht diese Person oder die von ihr geliebte Person hat. Ich kann nicht alles nachvollziehen – muss ich aber auch nicht.

    Ja, es nervt mich ab und an und ich denke: „Och Mann, schon wieder?“
    Und dann lese ich einige ungefilterte Kommentare und sehe ein, dass es noch immer notwendig ist, das Thema immer und immer wieder anzusprechen.

    • Also solang du in einer omnipräsenten Heteronormativität von diesem Thema genervt bist, gehörts ganz sicher immer wieder angesprochen 😉

      • Ich weiß jetzt nicht genau, womit ich den Querschläger verdient habe, daher kläre mich doch bitte auf. Meine eigene Sexualität spielt jetzt genau wo eine Rolle? 😉

        Zudem bin ich so ziemlich generell von omnipräsenten Themen genervt, selbst wenn es wichtig ist. Das geht Dir nicht so?

        • Denkst du denn das Thema wäre für dich gefühlt omnipräsent, wenn du homosexuell wärst? Nicht, dass das unmöglich ist, aber wahrscheinlich ist es eher nicht.
          Ich bin lesbisch und ja, natürlich bin ich oft von der omnipräsenten Heteronormativität genervt.
          Z. B. wärs schon mal nett, Filme zu sehen oder Bücher zu lesen in denen lesbische Frauen im Mittelpunkt stehen. Ganz normal, einfach so, nicht als Nischenthema wo die Lesbe meist vollkommen gestört ist und ihr Schicksal tragisch endet. 😉
          Was ich nicht verstehe ist, warum es nicht möglich ist, dieses Thema auszublenden, wenns nervt.
          Deinen Alltag kann es ja nicht bestimmen.

          • Nun ja, Deine Freiheit über die omnipräsente Heterosexualität genervt zu sein, negiert ja nicht meine Freiheit zur Genervtheit über das omnipräsente Regenbogenthema. Weil man bisweilen von etwas oder jemanden genervt ist, heißt das ja nicht gleich, dass man dagegen ist. Wenn Du das bei mir vermutest, irrst Du Dich.
            Wie ich oben in meinem ersten Kommentar schon schrieb: Ich sehe es ja durchaus ein, dass es nach wie vor nötig ist, das Thema anzuschneiden. Schlicht weil wir immer noch nicht in einer Welt leben, in der jedwede sexuelle Orientierung absolut keinen Anstoß mehr findet. Ich betone: Leider!

            Nichtsdestotrotz kann es mich sehr wohl auch nerven. Nicht zuletzt, weil ich durchaus eine trennende Komponente in der Art sehe wie die Diskussion geführt wird und wie sogar lediglich minimal kritische Wortmeldungen zum Teil aufgenommen werden (Deine erste Antwort auf meinen Kommentar ist dafür leider ein gutes Beispiel und das meine ich wirklich nicht als persönlichen Angriff).
            So erfreut ich auch bin, dass Du in einem freundlichen Ton mit mir schreibst, kann es doch nicht sachdienlich sein, in mir nur deshalb einen Gegner zu vermuten, weil ich schreibe, dass das Thema auch (!) nerven kann.

            Im Übrigen können mich Themen, die meinen Alltag bestimmen, durchaus erst recht nerven: Homeschooling beispielsweise bestimmt den Alltag meiner Tochter und somit auch meinen. Dazu brauche ich jedoch gerade deshalb nicht noch verschiedene Beiträge, die mir berichten, wie es läuft. Oder: Aufhebung der Impfpriorisierung während noch nicht alle Risikogruppen vollständig geimpft wurden (meine Frau gehört zu einer Risikogruppe) und Impfstoffe noch immer Mangelware sind. Dazu brauche ich auch keine Berichte, dass das nicht gut gehen wird.

            Das wird noch zu meiner persönlichen Therapiestunde hier – wann kommt der nächste Podcast? Genauso lang ist der Aufsatz schon mal – na egal.
            Zurück zum Thema… Film/Buch:
            Ja, Deinen Wunsch kann ich vollkommen nachvollziehen und das fände ich ehrlich gesagt sogar einfach nur super, wenn eine Protagonistin in Buch und/oder Film offen lesbisch wäre. Und zwar wie Du schreibst „einfach so“ (normal eben).
            Kannst Du Dir in der heutigen Filmwelt eine Filmhandlung vorstellen, in der die Heldin einfach lesbisch ist ohne dass die Homosexualität prominent im Vordergrund steht? Kann sie im Film tatsächlich einfach offen lesbisch sein und den Bösewicht niederstrecken ohne dass es um Gleichberechtigung, den Kampf gegen die Engstirnigkeit und dergleichen geht? Ich denke das ginge nicht bzw. würde so nicht produziert werden (persönliche Einschätzung). Doch wäre es nicht super, wenn diese zweifelsfrei lesbische Heldin einfach die Welt rettet und mit ihrer Traumfrau in den Sonnenuntergang reitet während das Lesbischsein die eigentliche Haupthandlung nicht verdrängt?

            Und: Hätte das nicht auch einen gewissen Vorteil? Nämlich dass die filmische Handlung es in diesem Fall praktisch „vorleben“ würde, dass lesbisch zu sein etwas vollkommen normales ist und deshalb auch kein großes Aufsehen erregt?

          • Das Regenbogenthema ist nicht omnipräsent, auch wenn ich dir glaube, dass du das so empfindest. Aber gerade, weil du das so wahr nimmst, drängt sich mir der Eindruck auf, dass deine persönliche Entwicklung bei dem Thema noch Luft nach oben hat. 😉
            Im Übrigen habe ich damit kein Problem, selbst schaffe ich es ja auch nicht immer, politisch korrektes Denken, mit dem was ich empfinde, in Einklang zu bringen.
            Es ist aber wichtig, sollten Randgruppen nerven, sich im Klaren darüber zu sein, dass oft das eigene Empfinden das Problem darstellt, nicht die jeweilige Randgruppe.

            Bei deinen Beispielen an Themen, die dich sonst noch nerven, bist du selbst in irgendeiner Art betroffen. Das ist ein maßgeblicher Unterschied.

            Was die Art betrifft, wie minimal kritische Wortmeldungen aufgenommen werden, solltest du nicht unterschätzen wie schwierig es sein kann, sachlich zu argumentieren, wenn man das aus einer Art Verteidigungsposition heraus machen muss. Zumal es ja ganz oft so ist, dass Forderungen von Randgruppen in Frage gestellt werden, die für den Rest eine Selbstverständlichkeit darstellen. Da brauch ich nur an die „Ehe für alle“ zu denken. Selbst heiraten können, aber verhindern wollen, dass diese Möglichkeit allen offen steht, war ja keine Seltenheit.
            Wenn das Thema nicht gefühlt omnipräsent und „nervig“ immer wieder angesprochen worden wäre, wär ich ganz sicher heute nicht verheiratet.

            Ich hätte gerne mehr Filme, bei denen eine Frau die Frau bekommen, nicht der Mann. Ganz selbstverständlich im Cineplexx, am Wochenende, zur perfekten Uhrzeit.

          • Ich möchte euch beiden an dieser Stelle mal dafür danken, dass ihr euch wie normale Menschen ausdrückt während ihr über ein sonst so oft verbal unter der Gürtellinie ausgetragenes Thema unterhaltet.

            Abgesehen davon. Ich muss Carsten schon zustimmen, LGBTIQ+-Themen sind in den letzten Jahren immer Omnipräsenter geworden. Nein, nicht so wie Heteronormativität, sondern eben fast immer mit dem erhobenen Zeigefinger oder als Aushängeschild wie fortschrittlich jemand oder ein Unternehmen doch ist.
            Und genau das nervt mich tatsächlich auch. Ich fände es schön, wenn die Gesellschaft endlich dahin kommt, dass Normal nicht wirklich einer Norm entspricht, sondern Diversität normal ist und zwar in all ihrer Vielfalt. Dass es keinen unterschied macht ob sich im Film eben zwei Männer, zwei Frauen, ein Mann und ein Transmensch, ein weißer eine schwarze oder oder oder sich am Ende Küssen. Dass in der Vielfalt der Filme eben auch wirklich die Vielfalt des Lebens dargestellt wird ohne dass das dann Plakativ hochgehalten werden muss.

            Ich denk da gerade etwa wieder an Thor 4 in dem ja die Walküre endlich auch offen lesbisch sein darf, während das ja in Thor 3 noch rausgeschnitten wurde. Warum denn überhaupt so nen großen Wind drum machen? Ja ich begrüße das, zumal es der Vorlage gerecht wird, aber warum nicht einfach im Film lassen ohne da schon im Vorfeld ein riesiges PR geblubber zu veranstalten. Das wäre doch das viel größere Statement, weil eben nicht mehr gesagt wird „Das ist was besonderes“, sondern es einfach als völlig normal angesehen wird, etwas worüber nicht groß gesprochen werden muss.

            Abgesehen davon liegt es vermutlich auch nach wie vor viel darin begründet, dass viele Heterosexuelle Menschen Sorge hätten, dass sie Homosexuelle Charaktere zu klischeebelastet schreiben würden.
            Wäre ich in der Lage ein Buch zu schreiben weiß ich auch nicht, ob ich mich drantrauen würde aus meiner Hauptfigur einen Transmenschen zu machen, einfach weil ich nicht in der Lage bin mich in das durch eventuelle Hormontherapie, gesellschaftliche Ablehnung usw. versursachte Gefühlschaos hineinzudenken und da kann ich mich vermutlich noch so viel mit den Transmenschen in meinem Umfeld unterhalten ohne dass ich das wirklich nachvollziehen kann. Und auch für viele Homosexuelle ist es ja nicht damit getan, dass ich jetzt den Mann durch eine Frau (oder andersrum) ersetze, denn auch hier gibt es ja wieder Gesellschaftliche Einflüsse die ich als heterosexueller weißer Mann gar nicht erlebe.

            Warum gibt es denn in von Männern geschriebenen (Dreh-)Büchern so selten wirklich überzeugende weibliche Charaktere? Mir fallen von all den Autoren die ich in den letzten Jahren gelesen habe gerade mal zwei ein die wirklich starke Frauenfiguren schreiben konnten die nicht Klischeehaft daherkommen. George R. R. Martin und Jim Butcher, wobei ersterer es ja sogar geschafft hat homosexuelle Charaktere nicht Klischeehaft zu schreiben.

            Mit anderen Worten, wenn es mehr gut geschriebene Diverse Figuren geben soll braucht es neben einer Gesellschaft die das dann auch wirklich lesen und sehen möchte (denn sonst sind diese Bücher und Filme ja nicht erfolgreich) auch mehr diverse Autor:innen die ihre Werke veröffentlichen (Wobei ich vermute, dass es davon sogar ganz schön viele gibt, die aber eben durch die geringe Akzeptanz einfach keine Chance auf dem Markt haben der ohnehin nach wie vor von weißen Männern dominiert wird)

          • Den Schritt mit der positiven Diskriminierung, dem erhobenen Zeigefinger und den endlosen, immer selben Diskussionen würd ich auch gerne überspringen, wenns trotzdem zum Ziel führen würde. Das seh ich aber nicht.
            Für alle „heute-darf-man-ja-Nichts-mehr-sagen-Jammerer“ ist es wichtig, mit dem Thema, auf diese Art, konfrontiert zu werden. Wegen dir und Carsten müsste man jetzt vermutlich nicht so ein Fass aufmachen. 😉
            Für das große gemeinsame Ziel, müsst ihr euch trotzdem noch etwas länger nerven lassen, fürchte ich.

            Bei den Autor:innen hast du sicher Recht. Es gibt zwar einige lesbische Autorinnen und auch Verlage, die von lesbischen Frauen geführt werden, Angebot und Reichweite bleiben da halt bescheiden.
            Die einzige Autorin, die mir einfällt, die mit lesbischer Literatur erfolgreich ist, ist Sarah Waters. Die BBC hat auch einige ihrer Bücher erfolgreich verfilmt. Unmöglich wärs also nicht.

          • @Bredelin:
            Danke, es lag mir sozusagen die ganze Zeit auf der Zunge und ich konnte nur versuchen, es zu umschreiben, weil ich nicht direkt darauf gekommen bin:
            Der erhobene Zeigefinger ist ein ganz wesentlicher Punkt sowie das besondere Hervorheben als Aushängeschild, weil es der Normalität im Wege steht. Ich denke, dass das eine ganz wesentliche Ursache der Genervtheit ausmacht.

            @Mulan:
            „Wegen dir und Carsten müsste man jetzt vermutlich nicht so ein Fass aufmachen.“
            Du kannst mich gerne zickig nennen, wenn Du magst, aber den Satz über meine „persönliche Entwicklung, die noch Luft nach oben hat“ kann man auch in „sehr böse“ lesen. Die Formulierung fand ich nicht gut. Zumal unsere Standpunkte doch eigentlich nicht weit auseinander liegen, meinst Du nicht? Wir beide werden vermutlich nicht komplett auf einen grünen Zweig kommen, ich denke jedoch, dass wir zumindest auf demselben Ast sitzen.

            Die Themenauswahl meiner obigen Beispiele habe ich übrigens vollkommen bewusst so gewählt, dass sie mich betreffen, da Deine Ausgangsthese ja war, dass LGBTIQ+ für mich nur deshalb nervend omnipräsent erscheint, weil es mich eben nicht betrifft („Deinen Alltag kann es ja nicht bestimmen.“). Meine Neigung zu Schachtelsätzen bricht wieder hervor. 🙂
            Meine Beispiele sollten zeigen, dass omnipräsente Themen mich auch nerven können, wenn sie mich betreffen. Ich habe durchaus auch Beispiele, die mich nicht betreffen.

            Darüberhinaus halte ich meine Einstellung, was LGBTIQ+ betrifft, für sehr wohl politisch korrekt: Ich fälle kein Urteil und ich bevorzuge niemanden auf Grund der sexuellen Orientierung. Eine Person wird mir dadurch nicht unsympathisch, aber eben auch nicht sympathisch. Da spielen gänzlich andere Dinge hinein.
            Ganz nüchtern betrachtet: Was ist das denn, wenn nicht politisch korrekt?

            Ob die Gesellschaft für diese absolute Korrektheit schon bereit ist, das bezweifle ich auch.
            Zum Abschluss möchte ich einen Satz von Bredelin zitieren, den ich wirklich hervorragend fand, denn er beschreibt es sehr treffend:

            „Ich fände es schön, wenn die Gesellschaft endlich dahin kommt, dass Normal nicht wirklich einer Norm entspricht, sondern Diversität normal ist und zwar in all ihrer Vielfalt.“

            Perfekt. 🙂

          • @Carsten
            Tut mir leid, wenn dich die Formulierung so stört, aber da hast du wahrscheinlich mehr raus gelesen als ich rein schreiben wollte. 😉

            Ganz sicher hab ich aber nicht behauptet, du würdest nicht politisch korrekt handeln. Ich habe lediglich hinterfragt, ob Denken und Handeln immer mit dem Empfinden überein stimmen.
            Bei mir persönlich ist das definitiv nicht immer der Fall, da gibt es also durchaus Luft nach Oben. 😉

            Deinen Alltag kann es ja nicht bestimmen, bezog sich darauf, dass ich nicht verstehe, wieso man in dem Fall das Nervende nicht besser ausblenden kann, ganz besonders, wenn man die Beweggründe dafür versteht.

          • Nein, ich denke auch, dass wegen uns kein Fass aufgemacht werden muss. Ich bin seit über zehn Jahren als „Straight Ally“ nicht nur als Teilnehmer, sondern auch immer wieder als aktiver Teil unterstützend beim CSD und den Begleitveranstaltungen unterwegs, mein Cousin ist Transmann, eine der engsten Freundinnen meiner Frau und inzwischen auch mir ist lesbisch, mindestens die Hälfte meines Bekanntenkreises setzt sich aus der „Szene“ zusammen, nicht weil es Cool oder Hip ist, sondern weil es einfach egal ist und ich die Leute mag.

            Dadurch betrifft mich das ganze natürlich irgendwie schon ein wenig mehr als die meisten anderen Heteros, auch wenn ich nicht direkt „betroffen“ bin.

            Ich bin trotzdem der Ansicht, dass der erhobene Zeigefinger nur selten hilft und das Plakative, im Zweifelsfall klischeebehaftete, noch viel weniger. Kaum jemand lässt sich dadurch davon überzeugen, dass das nix schlimmes ist, im Gegenteil, die meisten werden genervt sein und machen völlig dicht weil sie ja ohne etwas dagegen tun zu können an jeder Ecke mit einem Thema konfrontiert werden das sie selbst ablehnen.

            Wer sich dämlich, diskriminierend oder sonstwie negativ äußert dem muss Paroli geboten werden, ohne Frage, nicht nur beim Thema LGBTQIA+, sondern auch bei Rassismus etc., alleine schon damit diese Menschen merken, dass sie eben lange nicht (mehr) die Mehrheit sind. Aber ansonsten dürfte sich Wandel leichter vollziehen lassen wenn Homosexualität, Trans & Co. einfach als etwas normales dargestellt werden und nicht (fast) immer als das Außergewöhnliche.

            Das bedeutet nicht, dass ich solche Statements wie jetzt von Lego nicht begrüße. Das zeigt nur noch einmal mehr den Gegner:innen, dass sie auf verlorenem Posten stehen. Ich feiere jede Firma die sich klar positioniert, eben weil es selbst wenn es „nur“ PR ist immer trotzdem ein Risiko mit sich bringt und grundsätzlich ein Zeichen setzt. Und so wie Lego das hier gerade veranstaltet hat ist das nicht mal ne riesige PR-Aktion, denn aus der Szene etwa habe ich bisher noch gar keine große Reaktion mitbekommen.

            Was die politische Correctness angeht dürfte bei uns allen immer noch Luft nach oben sein. Wichtig ist da in meinen Augen eigentlich nur, dass wir uns darüber bewusst sind und unser Handeln und unsere Äußerungen im Zweifelsfall auch mal kritisch hinterfragen. Niemand kann von heute auf morgen „korrekt“ Gendern, zumal sich selbst da noch immer kein einheitliches System durchgesetzt hat. Niemand kann seine Vorurteile von heute auf Morgen loswerden (zumal Schubladendenken bis zu einem gewissen Grad auch nicht ganz unwichtig für das Soziale miteinander ist), aber wir können uns darüber bewusst sein dass wir in Schubladen denken und jeder Mensch Vorurteile hat und diese kritisch hinterfragen. Damit wäre schon viel gewonnen.

          • Den erhobenen Zeigefinger kann ich ja ganz gut ausblenden, damit mach ich es mir aber wohl zu einfach. Das belehrende, abwertende Verhalten ist nicht egal, schadet nur und sollte auch keiner aushalten müssen.
            Rückblickend würd ich sagen, es wäre sinnvoller gewesen, Carsten zuerst einmal zu fragen, was ihn konkret stört. Muss ich zukünftig unbedingt berücksichtigen.
            Gendern ist mir persönlich sehr wichtig, allerdings sollte der Inhalt wichtiger bleiben als die Formulierung. Das ist leider auch nicht immer der Fall.
            Was soll ich sagen, ich stimme dir voll und ganz zu. Danke fürs Ausformulieren. 🙂

          • Ich habe zu danken, es ist schön mal eine Normale Unterhaltung in einer Kommentarsektion zu haben 🙂

            Und tatsächlich hast du mir nochmal vor Augen geführt, dass es vermutlich mehr queere Autor:innen braucht, damit das Thema auch mal normaler behandelt wird wie ich mir das wünsche. Das hatte ich bisher nicht so auf dem Schirm (auch wenn ich da in der Regel eher nicht drauf achte, mir muss ja die Geschichte gefallen).

  18. Warum sollte das Set nur für angehende Sammler von monochromen Minifiguren interessant sein? Ich bin schwul und mir gefällt das Set! Schön, das sich LEGO für Vielfältigkeit einsetzt und ein klares Statement setzt. Ist es so unvorstellbar, daß es nicht nur heterosexuelle Legofans gibt? Auch für Stonewars sollte es Schwule im Weltall geben! Grins…

    • Nirgendwo steht geschrieben, dass das Set NUR für angehende Sammler von monochromen Minifiguren interessant sein wird, natürlich ist es vor allem für Mitglieder der oder Sympathisanten der LGBTQIA* Community ein tolles Set 🙂 Wir werden zur offiziellen Vorstellung des Sets auch nochmal ganz ausführlich auf das Thema eingehen und da wird dann auch meine persönliche Sicht auf die Dinge sichtbar werden denke ich. Aber ich würde dafür gerne das offizielle Release abwarten.

      Und mir ist übrigens sehr bewusst, dass es nicht nur heterosexuelle oder binäre LEGO Fans gibt, denn wir haben einige davon in der Community. Und ich freue mich über jedes weitere Mitglied darin 🙂

  19. Ich finde es immer wieder schade, wenn man sieht, unter was für Artikeln man mittlerweile explizit auf die Netiquette hinweisen muss.

    • Ob wir das müssen oder nicht, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich hab es hier vorsichtshalber getan, damit sich hinterher niemand beschweren kann, warum sein Kommentar gelöscht/gekürzt wird.

    • Nun ja. Dass die Kommentare unter einem JB-Spielwaren-Angebot oder einem IDEAS-Wettbewerb anders ablaufen, ist ja wohl einfach durch die Natur der Sache bedingt und ist auch nicht erst mittlerweile so. Wenn irgendwo auf die Netiquette hinzuweisen sich lohnen könnte, dann sicher unter diesem oder ähnlichen Artikeln. Aber müssen tut StoneWars ja am Ende gar nix.

      • Natürlich müssen sie es nicht, aber ich wollte damit halt zum Ausdruck bringen, dass ich es schade finde, was für eine Kommentar „Kultur“ sich mittlerweile im Internet gebildet hat.

  20. Ich habe an der LEGO-Inside-Tour 2019 teilgenommen. Bei diesen Touren gibt es immer auch einen kleinen Bauwettbewerb für die Teilnehmer mit einer schön zelebrierten Bewertung durch die Profi-Designer. Ich hatte mir damals überlegt, einen CSD-Mottowagen zu bauen mit Regenbogenflagge – mich aber nicht getraut, weil zu „politisch“.
    Und was kommt da jetzt für ein Set? DANKE, LEGO für diese Lektion!

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