Klimastreik: StoneWars macht einen Tag Pause

StoneWars Klimastreik

Wie viele andere Unternehmen und Webseiten schließen auch wir uns für den heutigen Tag dem weltweiten Klimastreik an und machen daher hier heute für einen Tag Pause und besinnen uns auf ein uns wichtiges Thema abseits von LEGO.

Wir freuen uns natürlich über jeden, der sich wie wir im Laufe des Tages auch einem der zahlreichen Proteste anschließt. Sucht euch einen der Termine in eurer Nähe heraus und schaut vorbei. Wenn nicht, dann lasst es eben bleiben. Wir wollen niemanden zu irgendwas drängen, sondern einfach nur kommunizieren, dass uns das Thema persönlich wichtig ist. Und das trotz (oder eben gerade wegen) unserer großen Liebe zu Plastik in Form von Bausteinen. Außerdem wollen wir natürlich erklären, warum hier heute außer diesem Beitrag nichts passiert.

Die Seite selbst bleibt aus technischen Gründen „geöffnet“, aber es erscheinen heute keine neuen Beiträge. Ansonsten sind die Funktionen der Seite nach wie vor alle benutzbar. Es werden allerdings nur sehr unregelmäßig neue Kommentare freigeschaltet.

Wir wollen aus diesem Beitrag bitte keine große Diskussion entstehen lassen und haben keine Lust auf Streiterei in den Kommentaren. Wir wissen das das Thema polarisiert und das es hier sicherlich viele verschiedene Meinungen zu gibt. Das ist in Ordnung. Wir lassen die Kommentare dennoch geöffnet und hoffen auf eine friedliche Diskussion. Wenn das nicht klappen sollte, machen wir die Kommentare irgendwann dicht, weil wir nicht den ganzen Tag mit moderieren verbringen wollen – das ist ja nicht Sinn der Sache 🙂

Auch wenn wir persönlich als Team von StoneWars Fridays for Future als unterstützenswerte Kampagne empfinden und es als Möglichkeit wahrnehmen möchten, unseren kleinen Beitrag zu einem von vielen wichtigen Themen leisten zu können, verstehen wir, dass jeder Mensch andere Prioritäten setzt. Wir wollen weder eure Prioritäten ändern, noch uns für unsere rechtfertigen. Wir wussten, dass es ein schwieriges Thema und zusätzlich ein polarisierendes im Zusammenhang mit LEGO ist, hatten aber gehofft, dass sich in den Kommentaren die hier zum Glück tolle und etablierte Netiquette hält. Nachdem die Tendenz jedoch andere Züge annahm und wir das weder tolerieren noch aus bekannten Gründen heute moderieren wollen, haben wir uns dazu entschieden, die Kommentare in diesem Zusammenhang zu deaktivieren.

Wir hoffen auf euer Verständnis und wünschen euch einen tollen Freitag – macht was draus! 🙂

Über Lukas Kurth 786 Artikel
LEGO Liebhaber und Star Wars Fan seit der frühen Kindheit. Begeisterungsfähig und immer Kind geblieben. 28 Jahre alt, studierter Maschinenbauingenieur und der Mensch und Gründer hinter StoneWars.de

67 Kommentare

  1. Das ist ein wahrhaft sperriges Thema und ich tu mich persönlich wirklich schwer damit. Gerade als Plastikfan, was man ja automatisch als Legoliebhaber ist.
    Im Endeffekt, muss jeder selbst entscheiden, wie er oder sie mit der Thematik umgeht.
    Auf mich persönlich ist es befremdlich, und da kann ich mir einfach nicht helfen. Und ich bitte auch schon um Entschuldigung im Voraus:
    Im Podcast höre ich, wie jemand im Berufsverkehr mit dem Auto! nach Köln fährt, um ein paar Kilo graues und buntes Plastik! zu kaufen, was nicht lebensnotwendig! ist. (für 700 EUR!) – Was aus meiner Sicht vollkommen okay ist, denn ich habe ja auch mehrere tausend EUR Plastik bei mir rumstehen.

    Dann aber die Klimakeule auszupacken ist -nuja- für mich fraglich. Aber, wir können das Thema Klimaschutz mit Sicherheit nicht auf einer Legofanseite in den Kommentarspalten lösen, daher werde ich mich auch an etwaigen Diskussionen nicht beteiligen. Wäre cool, wenn jeder einfach nur seine Meinung darstellt, ohne andere in irgendeiner Weise zu kommentieren.

    Gruß und hoffentlich bleibt nachher alles friedlich ohne brennende Autos etc…

    • Ich hätte deinem Wunsch die anderen nicht zu kommentieren gerne entsprochen, aber magst du mir bitte erklären, was genau ein Klimaprotest jetzt mit brennenden Autos zu tun hat und weshalb genau die angekündigten Demonstrationen nicht friedlich bleiben sollten?

      Sehen wir uns mal an wer so für die Anmeldung der Demos verantwortlich ist zeigt sich nämlich wieder einmal das klare Bild, dass deren Demos nahezu immer absolut friedlich ablaufen.

      Tut mir leid, aber sowas kann ich dann doch nicht unkonzentriert stehen lassen.

      Zu Plastik in Legoform und dem Klima(wandel) sag ich jetzt mal nix weiter, außer dass es um dieses Plastik in der Diskussion eher seltener geht 😉

      • Er bezieht sich wohl auf die Gelbwesten-Proteste, deren Ursache die Erhöhung der Treibstoffpreise gewesen ist. Dass bei unpopulären Maßnahmen eine gewisse Gefahr sozialer Unruhen besteht, lässt sich nicht ganz abstreiten.

      • Es geht wohl darum, dass Klimaproteste auch immer von linksextremen Gruppen begleitet werden, die es mit gewaltlosem Protest nicht so haben und auch gerne mal das eine oder andere teure Auto anzünden, weil der Besitzer ja eigenhändig die komplette dritte Welt ausgebeutet hat!

      • „Er“, also ich meint solche Gruppen, die sich gerne dazwischen mischen. Vermutlich jetzt nicht in Wuppertal, aber in Berlin oder Hamburg könnte es unschön werden. Gerade für Berlin hat sich ja wohl auch eine radikale Gruppe angekündigt.

  2. Ich mag Plastik als Lego, denn das ist nachhaltiges Plastik, das in schöner kreativer Form ordnungsgemäßig im Haus gelagert wird.
    Von übermäßigen Verpackungsplastik jedoch versuche ich mich zu trennen, kaufe keine eingepackte Wurst oder Käse mehr, sondern nur noch frisch vom Metzger, versuchte auf Joghurt, Quark und co aus Plastikbechern und versuche in dieser Form ein Schritt nach dem anderen in Sachen Klima zu tun – Perfekt wird keiner leben können, bzw. sich in kurzer Zeit umstellen wollen und natürlich fährt man mal unnötig mit dem Auto, oder hat, wie ich in Zukunft, wenn ich das Haus meiner verstorbenen Großeltern voll übernehme eine Ölheizung drin, die erst ein paar Jahre alt ist und ich deswegen nicht herausreißen werde, wohlwissend das die CO2 Steuer, die geplannt ist mir auf die Füße fallen könnte……seis drum.

    Es geht auch nicht darum das jeder Einzelne zum Superman des Klimas wird, sondern das wir als Gemeinschaft bewußter agieren und durchaus, jeder für sich, dort versucht sich zu verändern wo es möglich ist. Auto fahren ist ja nicht perse nun DAS teuflische, man muss ja nicht gleich SUV und Sportwagen fahren, oder für ein Einkaufstrip nach New York fliegen oder Produkte konsumieren die per Flugzeug ersteinmal eingeflogen werden müssen – sich doch die Vegitarier brüsten, so nett zu den Tieren zu sein und dafür Avocados aus Südamerika futtern, wofür Regenwald niedergemacht wird und Kerosion oder Schiffsdiesel verbrannt wird…. Irgendwas wird immer sein, aber zumindest benötigt Lego kein Braunkohletagebau …also nicht direkt, kommt darauf an mit welchem Strom die Formmaschinen bedient werden. Ach naja ….zumindest haben wir keine seltenen Erden im Plastik, wobei ….die Technic App Steuerungen brauchen Smartphones und die brauchen seltenen Erden – urghs, also sind die Technic Fans die Umweltsünder unter den Lego´isten.

    Ach, am Ende zählen große Gesten und Worte nicht viel und sicher mögen Demos eine Botschaft an die Politik sein, aber wir brauchen eher Gesten an die Wirtschaft, der klar gemacht werden muss, das wir werden stinkende Benzinfresserkarren wollen (leider sehen das wiederum die wenigsten ein), keiner mehr Massentierhaltungsprodukte mehr kauft oder darauf verzichtet wird jedem neuen I Phone nachzurennen, das inflationär auf den Markt geworfen wird – Konsum-protest wird am Ende mehr ausmachen, als der Protest mit bunt bemalten Schildern, den die Wirtschaft gemütlich aussitzen kann, doch wenn wir nicht mehr den Schrott kaufen, den sie meinen uns vorwerfen zu müssen….da sieht es wieder ganz anders aus und da ist LEGO nun wirklich das geringste Problem im russischen Roulette um die Zukunft dieser Welt.

  3. In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf dieser Weise geplant war. Franklin D. Roosevelt (1882-1945)

  4. Wünsche dir viel Spass und hoffe du nutzt den freien Tag auch was mit deiner Freundin zu unternehmen, nein demonstrieren zählt in diesem Zusammenhang nicht.

  5. Meine Idee bezüglich Lego, Plastik und Klima wäre das jeder der das will nochmal 5% – 10% vom Kaufpreis der Lego-Sets spendet.

    • Spenden beruhigen oft nur das Gewissen, und die Frage ist auch, ob Spenden immer sinnvoll eingesetzt werden und ihr Ziel erreichen. Oft dienen sie nur als Gehälter des „Spendenbetreibers“. Besser ist es immer, selber was zu tun. Gibt genügend Tipps im Internet.

      • Finde ich gut, darf ich das Spendenkonto hier direkt angeben? Ich habe zwei Produkte im Angebot: „ruhiges Gewissen“ und „ruhiges Gewissen XL inkl. Seelenfrieden“. Die Lieferung erfolgt direkt nach Zahlungseingang ;-P

      • Wenn du Geld Leuten gibst die sich besser als du auskennen und das Geld gut nutzen, dann finde ich macht das schon Sinn. Wie du schon schreibst ist es halt schwierig da die richtigen Leute zu finden, die die Spende auch wirklich einsetzen.

  6. Ich verstehe das „grade als Plastikfan“ nicht.

    Ja, Lego ist aus Plastik, aber Lego ist ja durchaus weniger schädlich als vieles andere Plastik.
    Den, Lego landet ja in der Regel nicht in der Umwelt, so wie Plastikverpackungen usw.
    Ich meine

    LEGO SCHMEISST DOCH KEINER WEG 😀

    • Nein, das Lego nicht, allerdings die damit verbundenen vielen kleinen Plastiktüten, in den die bunten Steine verpackt sind! Es wird schon mit jeder Legopackung viel Plastikmüll produziert…

    • Nein, LEGO schmeißt niemand weg. Und es ging mir auch nicht unbedingt um die kleinen Plastiktüten in den Sets, auch wenn die sicherlich vermeidbar sind und nerven.

      Es ging mir eher darum klar zu machen, dass mir auch als absolut nicht CO2-neutralem Menschen das Thema wichtig sein kann. Und auch wenn man an einer Stelle viel und manchmal vielleicht „sinnlos“ konsumiert, kann man das Thema ernst nehmen und sich dafür einsetzen.

  7. Die Politiker sprechen jeden Tag davon…um danach mit Ihrer co2-schleuder zum Flughafen zu fahren…aber der normal-Bürger soll sein Verhalten überdenken!?

    • Der Klassiker, immer sollen erst mal alle anderen was machen, bevor ich auch nur einen Finger krümme. Und das Politiker sich zu Konferenzen treffen müssen, ist ja irgendwie auch nachvollziehbar. Der schnellste Weg ist da nun mal das Flugzeug. Und ich sehe lieber Politiker in einem Flugzeug auf dem Weg zu einer Konferenz wo sie vielleicht etwas Bewegen, als die ganzen Partytouristen die einmal im Jahr nach Malle fliegen um sich den Schädel wegzusaufen.

      • Du bist aber auch ein „Klassiker“. Immer schön das besteuern und verbieten, was einen nicht betrifft. Vielleicht würden andere gern etwas besteuern, was bei dir noch nicht klimaneutral abläuft.

    • Ich habe bereits eine Bundesministerin sowie mehrere in ihrer Fraktion sehr weit oben stehende Bundestags- bzw. Landtagsabgeordnete auf dem Bahnhof bzw. in einem ganz normalen Zug (nicht einmal kein ICE) getroffen. Daher wäre ich mit solch pauschalen Anschuldigungen etwas zurückhaltend.
      Wenn ein Politiker, weil er sein Amt (hoffentlich…) für uns ausübt Personenschutz benötigt ist ihm das große, schwere Auto auch nicht anzukreiden.

      Wichtiger als das persönliche Verhalten finde ich die Politik die letzten Endes umgesetzt wird. Da gibt es gerade im Klimabereich genug zu kritisieren ohne persönlich werden zu müssen.

    • @Pierre: Fridays for Future hat nicht dafür demonstriert, dass du dein Verhalten überdenken sollst. Sondern eben genau deshalb um das Thema mehr in den Fokus der Politik zu rücken.

  8. Gib es zu Lukas! Du willst nur in Ruhe den ISD bauen! 😀

    Spaß beiseite: Das Klima und die Umwelt sind ein wichtiges Thema!
    Zudem hoffe ich wirklich, dass ihr auch mal ein wenig zur Ruhe kommt! Gerade wo du dich so über den ISD gefreut hast, würde ich dir raten den Aufbau von dem Teil ohne Hektik und in aller Ruhe zu genießen!

    • Ich rieche einen Plan!
      Es ist ein ausgeklügelter Plan der Serveranbieteröobby um alle Webserver warten zu können ohne das sich jmb beschwert und man nebenbei bauen kann.

      Euch allen nen schönen Tag

  9. Ich glaube die Legosteine sind nicht das Problem. Die Millionen Verpackungen, in denen die Steine verpackt werden, finde ich persönlich schon eher problematisch.
    Wir haben uns zuhause auf Plastikfrei (Einwegplastik weg , Lebensmittel lose oder in Gläsern, Unverpackt-Läden, etc.) umgestellt. Das funktioniert mittlerweile auch sehr gut.
    Allerdings mache ich unsere Bilanz immer kaputt, wenn ich meinem Hobby nachgehe.:-( Ich liebe Lego und werde davon wohl in diesem Leben nicht mehr wegkommen.
    Aber die vielen Tüten machen mich schon wahnsinnig. Da müsste mal eine Alternative gefunden werden.

    • Bei Alternativen ist es oft so, dass diese nur auf den ersten Blick besser sind, auf den zweiten aber ihre Versprechen nicht halten können. Beispiel Lego-Pflanzenteile aus Zuckerrohr. Das kommt aus Brasilien: Niedrige Löhne, Urwaldrodung, hoher Wasserverbrauch, Pestizideinsatz

    • Da bin ich voll dabei – ich finde das auch immer wieder erschreckend. Habe gerade deb Hidden Side Bus gebaut und habe dabei wieder einen riesigen Berg an leeren Plastiktüten erzeugt.
      Eine Alternative zu denen wäre toll. Aber dann kommt man schnell wieder in Nachhaltigkeitsfalle. Nur weil ein Stoffbeutel aus Baumwolle vielleicht ökologisch besser wäre, wird er es nicht mehr, wenn man dafür mit Monokulturen etc arbeiten muss.

    • Bin ich der Einzige, der die Plastiktüten von Legosets immer versucht möglichst unbeschädigt zu öffnen und sie danach in den Verpackungen aufhebt?
      Ich finde das nämlich besser, wenn man das Set mal wieder einpacken möchte (aus welchen Gründen auch immer), dafür dieselben Tüten wiederzuverwenden, als sich dann neue zu nehmen. Die kann man dann einfach mit etwas Klebeband wieder verschließen. Natürlich nicht so praktisch wie Zip-Beutel, aber dafür habe ich keinen Müll, wenn ich ein Legoset öffne und verwende keine „neuen Rohstoffe“ zum Wiederverpacken (bis auf etwas Klebeband). Hab in den Tüten auch lange Zeit meine Ersatzteile aufbewart, bis ich die mal alle zusammen in eine Ex Pralinen-Schachtel zusammengekippt habe 😉

      • Nein, bei größeren Sets(so ab 50 Euro) machen wir das auch, die Kiste heben wir auch auf. Vielleicht verkauft man es mal, vielleicht packt man es weg, vielleicht bekommen es die Enkel. Dennoch wären mir weniger Tüten oder anderes umweltfreundlicheres Material lieber.

      • Und währenddessen ballern China, Indonesien, die Philippinen, Vietnam und Thailand 60% des weltweiten Plastikmülls ins Meer…60!!! Prozent!!!
        Bin ich eigentlich der einzige, der unsere ganze Plastikpanik für total abstrusen Unsinn hält?! Wenn wir nur mit gutem Beispiel vorangehen, werden sich diese Länder bestimmt in den nächsten 10-20 Jahren komplett umstellen was ihr Verhalten angeht… Vielleicht ist es ihnen aber auch komplett egal, weil die Bevölkerungen von Schwellen- und Dritte Welt Ländern nämlich keine First-World-Problems kennen. Bei denen liegt der zentrale Fokus auf so belanglosen Dingen wie Ernährung, gesund / arbeitsfähig bleiben und Strom & Trinkwasser zu haben. Diesen Menschen kann man nicht erklären, dass sie doch bitte auf die Umwelt achten müssen. Die haben ganz andere Sorgen!!! Und selbst wenn wir komplett auf Plastik verzichten, ändert das weltweit mal gar nichts…

        • solche Aussagen sind Schnulli. Es geht nicht darum, dass alle gleichzeitig gleich viel ökologischer sind, sondern darum, dass mal jemand das Thema ernst nimmt. Und da sollten nunmal die Länder anfangen, die es sich erstens durch ihren wirtschaftlichen Status leisten können und zweitens den eigenen Müll auch noch in Schwellenländer karren.

          Und zu sagen, die anderen machen nix, dann müssen wir auch nix machen ist noch größerer Schnulli, wenn man mal schaut, was sich in anderen Ländern so tut:

          Costa Rica: Verbot von Einweg-Plastik
          Indien: Keine Einweg Plastikbecher in Neu-Delhi
          Ruanda: https://goodimpact.org/magazin/warum-ruanda-beim-plastik-ein-vorbild-ist

      • Das ist natürlich auch eine (kurzfristige) Möglichkeit, aber das verschiebt nur die Problematik.
        Das ist wie saubere Mülltrennung zwecks Recycling… Ein Müll der nicht produziert worden ist, braucht mal auch nicht zu recyceln…

  10. Für den Umweltschutz zu kämpfen oder meinetwegen auch zu streiken, wäre eine gute Sache. Wie übrigens auch für den Tierschutz. Aber sich vom Klimahype vereinnahmen zu lassen, um eine neue Steuer zu promoten, ist doch etwas naiv. Aber was solls, für jeden ist etwas anderes wichtig.
    Achso, du hättest das Thema vielleicht lieber nicht hier aufmachen sollen, das verdirbt das (zwischenmenschliche) Klima 😉

    • Naja, man kann ja verschiedene Themen in seiner Haltung vereinen. Heute geht es uns um das Klima. Ich selbst habe zwei Katzen, die vom Tierschutz als Kitten gerettet werden mussten. Nur weil ich Rescued Cats aufgepäppelt habe, bedeutet das nicht, dass mir der Klimawandel egal sein kann. Aber immer ein Punkt nach dem anderen. 😉

      • Mit Tierschutz meine ich eher Schweine, Kühe und Federvieh. Stichwort Massentierhaltung=Tierquälerei und eigentlich laut Grundgesetz verboten. An Katzen hatte ich da weniger gedacht;-)

    • es gibt keinen Klimahype. Das Thema wird eben nur gerade immer dringender. Ich denke niemandem, der sich für das Thema interessiert, geht es um die Steuer, sondern um das Problem als solches. Und was das mit Naivität zu tun hat weiß ich genauso wenig wie den Sinn deines Whataboutisms.

      • Wenn es keinen Klimahype gibt, lebe ich wohl in einem anderen Land… Vor 1-2 Jahren hat das keine Sau interessiert und jeder ist schön SUV gefahren und in Urlaub geflogen. Und heute: Macht es jeder noch genauso, aber dafür wählt derjenige die Grünen und am Ende wird alles gut….Hab vor kurzem ne Umfrage gelesen bei der 83 % gesagt haben, dass sie nicht mehr zahlen möchten, um das Klima zu schützen. Tja liebe Leute, DAS ist naiv und ich bin mal gespannt auf die öffentlichen Reaktionen, wenn der Flug nach Malle irgendwann 4000 Euro kostet und der Liter Benzin 2,50 Euro. Der normale Durschnittsarbeiter kann sich nämlich kein E-Auto für 30.000 Euro oder mehr leisten.
        Das Problem ist, um wirklich etwas ändern zu wollen müssten sich alle radikal ändern und mit erheblich höheren Kosten rechnen. Das würde dann aber zu sozialen Verwerfungen und Stimmen für radikale Parteien führen. Macht man nur ein sanftes Klimakonzept, dann wird es nichts bringen, aber zumindest schlagen wir uns nicht gegenseitig die Köppe ein! Das nennt sich dann wohl Dilemma…

        • Ich kann nix dafür, dass du dich vor 1-2 Jahren nicht mit dem Klima beschäftigt hast und die Dringlichkeit eben zunimmt.

        • Ach „Dirk“… Interessant, dass wenn es um dieses Thema geht, du nicht mit dem Namen kommentierst, unter dem du sonst hier schlechte Stimmung verbreitest. Ein Vorschlag zur Güte, nachdem wir gerade schon deine Kommentare bei themenfremden Beiträgen löschen mussten, weil du dich nicht an unsere Kommentarsperre halten wolltest: Such dir einen anderen Blog um rumzunörgeln. Wir sind es leid.

          Und wenn du in deinem anderen (gelöschten) Kommentar schreibst, dass wir heute „gaaaaaanz viele Minuspunkte“ bei dir gesammelt habe: Damit können wir bei Menschen wie dir sehr gut leben 🙂

  11. Sehr gut! Man darf auch streiken, wenn man selbst nicht klimaneutral im Baumhaus wohnt. Das zeigt Mut zur Selbstkritik, den leider noch ein Grossteil der Gesellschaft vermissen lässt. Man muss sich vom Klimaschutz nicht persönlich angegriffen fühlen. Der Wandel beginnt im Kleinen und somit bei jedem Einzelnen. Getraut euch mitzumachen!

  12. Ich finde derartige Protestaktionen überaus unterstützenswert. Und ich finde diese Ganz-oder-gar-nicht-Mentalität absolut falsch. Ja, LEGO besteht aus Plastik und wir wissen alle um die Problematik rund um Kunststoffe. Dennoch kann ich in so vielen alltäglichen Bereichen Rücksicht auf die Umwelt nehmen (beim Einkaufen, im Haushalt, …). Der Klimawandel ist real (auch wenn Herr Trump und die AfD es anders sehen) und ich möchte meinen Enkelkindern nicht erklären müssen, warum wir davon wussten und nichts dagegen getan haben. Ignoranz ist definitiv der falsche Weg.

    • Danke für diesen hilfreichen Kommentar…
      Kurz und Knapp: Die Wissenschaft ist sich einig das wir den Klimawandel verursachen und demzufolge sind wir auch diejenigen die was ändern müssen!

      • Und du bist derjenige, der anderen sagt, wie sie sich zu ändern haben? Oder bist du derjenige, der mit gutem Beispiel vorangeht? Nur ne Frage, interessehalber.

        • Also zuerstmal hab ich nur gesagt, dass wir was ändern müssen nicht wie. Und ich würde schon sagen, dass ich versuche mein eigenes Leben eher Klimafreundlich zu gestalten, z.B. durch Punkte wie, kein Urlaub mit dem Flugzeug, Vegetarier, mit dem Fahrrad zur Arbeit um nur mal ein paar Sachen zu nennen 😉
          Aber natürlich Lebe ich bei weitem nicht Klimaneutral, da bin ich mir sehr wohl im Klaren drüber

          • Der Mensch ist ein in erster Linie zutiefst egoistisches Wesen mit eigenen Interessen, die er verfolgt. Gleiches gilt für Länder und deren Institutionen. Deswegen ist das von vornherein zum Scheitern verurteilt. Wenn wir 500-1000 Jahre hätten, wäre es möglich etwas zu verändern, aber nicht bei 30-50 Jahren. Dafür ist die Masse der Menschen auf der Welt viel zu ungebildet und ihre Anführer viel zu egoistisch und machtbesessen!
            Die ungehemmte Vermehrung der menschlichen Spezies erledigt dann den Rest!

        • Was ist Quatsch? Der Klimawandel an sich? Dass er von den Menschen verursacht wurde? Das Streiken? Lego? Etwas präzisere Ausführungen wären in einer Diskussion schon hilfreich. Und warum müssen sich alle, die für eine Veränderung in der Klima- und Umweltpolitik sind, erst erklären? Ich hatte mir überlegt, meine Massnahmen darzustellen. Aber warum sollte ich das bei so einem dürftigen Kommentar tun? Mich interessiert mehr, wovor hat Stego Angst, wenn es nicht der Klimawandel ist?

          • Angst hatte ich in meinem Leben erst einmal..das war damals in Afghanistan/Kabul.
            Seitdem habe ich höchstens mal Bedenken…
            Und Lego hatte ich mir damals auch als Hobby ausgesucht, da es friedlich ist und man sich nicht die Köpfe einschlägt. Aber genau darauf läuft es bei diesem Klimastreit hinaus.
            Aber ich möchte mich nicht aufregen und auch nicht verteidigen müssen. Daher ziehe ich es in Zukunft vor, keinen Kommentar zu verfassen. Ich möchte einfach meine Ruhe bei lego finden und mich nicht für meine Ansicht rechtfertigen bzw hunderte Argumente verfassen, die den gesunden Menschenverstand erreichen sollten, aber manchmal auf taube Ohren oder Ignoranz stoßen.

            Daher euch allen frohes bauen und schaut ab und an mal über den Tellerrand.

  13. Die Unwörter des Jahres 2015 (googelt es nach) sind an der Macht und der hyperaktivismus regiert die Welt. Ich werde meinem Grossvater sicher nicht den Vorwurf nach das er in Dampf-maschinen -lokomotiven Kohel verbrannt hat !

    • Damals wusste man es ja auch nicht besser (doch, aber das wurde noch nicht so ernst genommen). Also alles gut. Weiß nur nicht, was das mit der heutigen Zeit zu tun hat. Und Unwort des Jahres 2015 war „Gutmensch“, zumindest in Deutschland. Und Apostrophe erleichtern das Lesen. Nun ja, von „Hyperaktivismus“ kann nun keine Rede sein. Wie lange ist der Klimawandel nun schon bekannt und was ist seitdem genau passiert? Richtig, der SUV wurde eingeführt! Applaus für diese enorm wichtige Klimaschutzmassnahme!

  14. Ich finde die Idee gut und unterstützenswert. Ich habe Hochachtung vor Leuten, die ihr Leben diesem Projekt widmen und unterordnen. Ich mache in meinem Leben das Übliche, Bio kaufen, im eigenen Garten Gemüse ziehen, Bienen halten (na ja, wir leben am Land). Müll wird bei uns sorgfältig getrennt und gerade heute entsorgt. Das ist also alles bestens: was mich ärgert ist, dass das Thema nun von wirklich JEDEM behandelt wird, vermutlich diese Woche auch die grüne Gala-Ausgabe. Das hängt einem dann zum Hals raus, weil man sieht, wer einfach auf dem Trittbrett mitfährt.
    Was noch nervt: ich als Verbraucher werde verantwortlich gemacht, daß im Meer die Fische Plastik fressen. Nun, ich wohne in Österreich, kein Meer weit und breit. Mein Plastik entsorge ich heute fachgerecht, es wird in 5 verschiedene Sorten getrennt. …und das ärgert mich wirklich: dass dann mit dem Müll gehandelt wird, weil es augenscheinlich nicht verboten ist, und dann irgendjemand das Zeug nach China oder sonstwohin schafft, nachdem ich es fein säuberlich sortiert habe…da wäre doch die Politik am Drücker…so, das mal dazu.
    Ansonsten an alle Danke, die für mich zur Demo gehen, ich wäre viel zu wütend.

  15. Nachhaltiges Plastik ist nicht das Problem unserer Gesellschaft. Wichtig ist, dass jeder vernünftige Schritte macht und sich vielleicht darüber gedanken macht, wie er Leben möchte und was er beisteuern kann.
    Die Wissenschaft ist sich einig und dementsprechend müssen wir handeln. Natürlich ist blinder Aktionismus nicht zielführend. Aber eine Gesellschaft ändert sich fast immer nur durch Aufklärung und Anreize.
    Ich finde es gut, dass ihr das unterstützt. Und viele kleine Schritte sind auch eine große Strecke.

  16. Das Problem ist, dass von uns Normalos keiner einen Plan davon hat, was hier klimatechnisch los ist. Unsere Überzeugung nehmen wir uns aus Artikeln die wir für logisch und nachvollziehbar halten. Aber es gibt 2 Lager von Klimaforschung. Eins, das die Hysterie schürt, und eins, das die CO2 Belastung nicht vom Menschen ausgehend sieht bzw nicht den Weltuntergang herbeiredet. Wem man glauben mag, ist Ansichtssache.
    Nicht ,dass ich falsch verstanden werde…ich bin uneingeschränkt dafür, Nachhaltigkeit auszuüben und die Umwelt zu bewahren bzw ihr in unseren beschränkten Fähigkeiten zu helfen.
    Aber der CO2 Hype ist mMn nichts anderes als eine erwünschte, erschwindelte und gewollte Art, Geld zu verdienen.
    Die Kinder würden,statt freitags die schule zu schwänzen, lieber im Unterricht aufpassen und die Ressourcen ausbauen, die wir hier in Deutschland haben: Unseren gesunden Menschenverstand, unsere Forschung, Entwicklung und unser handwerkliches Geschick…
    So könnte man in Zukunft zb ein Auto entwickeln,welches mit einem Otto Motor ausgerüstet ist und auf 100km nur 1 Liter Benzin braucht…denn das wäre auch eine Art Klimaschutz und Nachhaltigkeit…denn einen normalen Pkw kann man zu 96% recyceln. Ein Elektrofahrzeug aufgrund seiner Batterie leider nicht…
    Aber jetzt steiger ich mich wieder rein…wollte doch eigentlich nur über mein Hobby reden und Lego bauen…Mist…

  17. Nun erstmal sei gesagt das Jedes Lebewesen seinen Einfluss auf die Mitwelt hat.
    Auch der Planet Erde vermutlich eher das ganze Universum beeinflusst das Wetter.

    Ja CO2 ist durch aus ein Wärmespeicher.
    Ja der Mensch als solches pumpt gute Mengen davon in die Atmosphäre.
    Heutzutage kann man recht gut abschätzen was an Co2 vom Menschen kommt.
    Dennoch bin ich auch davon überzeugt das der Planet selbst ebenfalls eine große CO2 Quelle darstellt. Nur weiß der Mensch nur bedingt wie viel von der Erde erzeugt wird.

    Erst vor kurzem wurde man sich bewusst das ein Unterwasservulkan bei Madadaskar über einige Jahre hinweg aktive war.

    Ein weiterer Punkt ist das Erreignisse eben wie Vulkane, Sonne, Weltraum und weitere Faktoren Bilden bei denen wir noch im Unklaren sind welchen Einfluss diese haben.

    Die Gesamtheit des Klimas ist also nur in der Wirkung zu erkennen. Die Beeinflussung des Klimas lässt sich nur bedingt bestimmen.

    Ich will damit sagen das das was wir im Moment als Umweltschutz sehen Humbug ist.

    Warum? Um das Klima erträglich zu halten bedarf es in den nächsten 5 Jahren eine Radikale Anpassung der Menscheit als ganzes.

    Solange nur Deutschland selbst Europa ist zu klein in der Gesamtheit in der Zeit Radikal Anpassungen vornimmt ist der Einfluss auf das Gesamtklima nur die Spitze des Eisberges.

    Zudem habe ich für mich persönlich das Gefühl das der Umweltschutz der letzten Jahre nur dazu diente einem das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    Wirklich Nachhaltig wären Elektronikgeräte die 10 Jahre sicher Funktionieren. Nicht nur nen Halbes Jahr von IPhone 10 auf 11.

    Nun ja meine Gedanken sind heute auch Bissel wir hoffe es kam rüber was ich sagen will.
    Der Urlaub an Weihnachten ist bitter nötig eigentlich schon jetzt

  18. Jetzt aber mal zurück zu den wichtigen Dingen (Achtung: nicht zu ernst nehmen)
    Für alle die Battle on Hoth noch haben Mönchtum gibt es im Lego online Shop grade den Porg für 55,99€ – reicht zwar nicht ganz für das GWP aber könnte ein Baustein sein

  19. Als ob ein Klimastreik am immer schneller voranschreitenden Ende noch was ändern würde. 2017 hieß es noch 100 Jahre bis es zu heiß wird, 2018 noch 60 Jahre und jetzt 2019 noch 50 Jahre. Mein Tipp: noch 30 Jahre, dann ist Endzeit. Ein paar Feiglinge werden noch unter die Erde flüchten, das wird aber nichts nützen. Die Menschheit bekommt endlich ihre Strafe! Klimastreiks und der Ausstieg aus schmutzigen Energien hätte vor 50 Jahren passen müssen, um noch etwas zu retten. Genauso hätte man die Hockellei in Entwicklungsländern aufhalten müssen wo die Familien teilweise an die 8 bis 10 Kinder haben! Ich muss nur noch lachen über die dumme Naivität der angeblichen Umweltschützer. Ein Haufen erbärmlicher Heuchler sind das!

    • So Kommentare sind nicht nur hier sondern auch an anderer Stelle völlig unangebracht. Ich bitte im speziellen dich und auch andere zukünftige Diskussionsteilnehmer solche Kommentare zu unterlassen und vielleicht etwas reflektierter zu kommentieren.
      Wir sind hier keine Plattform für Rassismus und tolerieren solche Aussagen sowohl hier als auch an anderer Stelle nicht.

  20. Es wäre besser gewesen, unter einer solchen Ankündigung für den heutigen Tag die Kommentarfunktion auszuschalten. Bringt doch niemanden weiter, dass sich hier jeder wieder produzieren kann. Ist ein Lego-Blog und es geht gerade nicht um die neuen Pflanzenteile.

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