Steingemachtes GmbH und der Qman Container beim Zoll + Spendenaktion

Johnnys World Qman

Es hat zwar ohnehin vermutlich schon jeder mitbekommen, aber da wir die eh im Blog entstehenden Diskussionen gerne thematisch passend bündeln möchten, hier in aller Kürze ein eigener Beitrag rund um das Thema Johnny’s World und den Container Qman Klemmbausteine, der gerade beim deutschen Zoll festsitzt.

Laut der Aussage von Thorsten Klahold, Inhaber der Steingemachtes GmbH, wird gerade ein kompletter Container voll Klemmbaustein-Sets von Qman im Warenwert von rund 60.000,- Euro beim Zoll festgehalten. Dies geschieht anscheinend auf das Bestreben von LEGO hin.

Wir werden zu diesem Thema demnächst in Ruhe einen eigenen und ausführlichen Beitrag veröffentlichen. Das werden wir allerdings erst dann tun, wenn die Beteiligten wenigsten auch Zeit hatten, auf unsere Fragen zu antworten. Bisher haben weder Thorsten Klahold noch LEGO sich zurückgemeldet. Das ist allerdings auch kein Wunder, denn es ist schließlich Wochenende. Wir haben mehrere offene Fragen an beide Parteien, die wir gerne klären wollen. Anschließend werden wir das Thema hier ausführlich aufbereiten.

Wer den aktuellen Informationsstand wissen möchte, schaut sich dazu das Video von Thorsten Klahold aka Johnny’s World an:

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Im Rahmen des Videos wurde auch eine Spendenaktion gestartet, bei der ein (bzw. mehrere) Container voll mit Klemmbausteinen alternativer Hersteller an Kinderheime verschenkt werden sollen. Bei dieser Aktion ist bereits eine wahnsinnige Summe von über 230.000,- Euro zusammengekommen.

Achtung: Wenn ihr das Thema diskutieren wollt, tut das bitte friedlich und haltet euch an unsere Netiquette! Jeder Kommentar, der einen persönlichen Angriff gegen andere Kommentator:innen, Youtuber:innen oder sonstige Personen enthält oder sprachlich aggressiv ist, wird von uns vollständig und ohne Diskussion gelöscht.

Unser ausführlicher Beitrag zu dem Thema geht dann demnächst online. Wir werden das Thema hier ganz sicher nicht totschweigen, wollen aber eben ausführlich, unaufgeregt und vor allem ausgewogen berichten. Und das kostet Zeit.

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Über Lukas Kurth 1573 Artikel
LEGO Liebhaber und Star Wars Fan seit der frühen Kindheit. Begeisterungsfähig und immer Kind geblieben. 29 Jahre alt, studierter Maschinenbauingenieur und der Mensch und Gründer hinter StoneWars.de

880 Kommentare

  1. Egal wie es ausgeht und was da dran ist – am Ende ist schon mindestens eine gute Sache dabei rausgekommen und das sind viele, viele Klemmbausteine für Kinder in möglicherweise schwierigen Lebenslagen.

    • Zitat aus dem Spendenaufruf:
      „Damit wollen wir ein Signal an LEGO® senden, dass ihre Firmen-, Preis- und Produktpolitik nicht mehr zu der Firma passt, die sie in unserer Kindheit einmal war.“
      Ich lese daraus, dass es vorrangig um Kritik an Lego geht.

      • Nunja, ich möchte das mit einem anderen Kinderspielzeug vergleichen:

        Schon vor 1996 ist Legos Patent auf den typischen Klemmbaustein erloschen, seit 2009 hat der EUGH klargestellt, dass Konkurrenten frei auf dem EU-Markt platzieren dürfen. Natürlich existiert noch die 3D-Marke der Legofigur…
        Trotzdem finde ich in keinem der gängigen Geschäfte auch nur einen Konkurrenten, der Legosteine verkauft. Ich habe sogar 2016/17 erst durch Zufall erfahren, dass es überhaupt Konkurrenz gibt. Genau aus dem Grund sage ich auch zu allen Klemmbausteinen „Legoszeine“ (wie mein gesamter Freundes- und Familienkreis auch) – weil man eigentlich nichts anders kennt.

        Nun mein oben angekündigten Vergleich: Für mich als Mädel gab es früher Barbie-Puppen von Mattel, Petra-Puppen, Steffie-Puppen, Heart-Family-Puppen, alle samt ihrer Klamotten kompatibel und für jeden Geldbeutel was dabei.
        Bei Lego gilt das bis heute nicht, über 25 Jahre, nachdem das Patent erloschen ist, über 10 Jahre, nachdem der EUGH klar entschieden hat.

        3D-Marke auf die Minifigs hin oder her, Lego missbraucht in meinen Augen ganz klar seine Marktmacht, um die Konkurrenz vom Marktzugang abzuhalten und uns Kunden mit ihren quasi-Monopol-Preisen zu melken.

        Vielleicht müsste da doch nochmal das EUGH generell drüber schauen, ob hier was Lego angeht alles mit rechten Dingen zugeht.

        :-/

        • Ich glaube Simone bringt es ziemlich auf den Punkt! Barbie ist doch genauso ikonisch wie Matchbox Autos oder eben wie Lego, aber im Spielzeugladen haben wir heute zig „Barbies“, zig „Autos“ aber immernoch nur Lego! Da kann doch irgendetwas nicht stimmen …

        • Im hier gängigen (= einzigen) Spielwarengeschäft tauchen über die Jahre immer wieder Alternativen auf (und verschwinden allerdings auch wieder). Von Hasbro Kre-O habe ich mir mal ein kleines Transformers-Set mitgenommen, das müsste so um 2012 gewesen sein. Zum ersten Minions-Film gab es die entsprechenden Sets von Mega Blocks inklusive der Blind-Bag-Figurenserie. Seit ein paar Jahren gedeit auch Cobi, allerdings bei den „normalen“ Modellbausätzen abseits der Klemmbausteine.

          Was sich wohl auch gut verkauft sind die Duplo-Alternativen von BiOBUDDi oder UNICO Plus. Da habe ich letztes Jahr ein paar mal mitbekommen wie eine Verkäuferin Oma und Opa die Vorzüge gegenüber LEGO Duplo erklärt hat (mehr für’s Geld und voll kompatibel).

          • Ich hatte hier (nrw) auch nur bei toys’r’us mal was von Kre-O, Transformer oder von Mega die Minions als Option, aber Cobi habe ich noch nirgends irgendwo gesehen.
            Ich will es nicht verschreien, aber wenn ich Lego wäre, würde ich meinen exklusiven Partnern „ans Herz legen“ das sie nur meine Klemmbausteine vertreiben … nuff said

          • In Discountern habe ich mal rund um Dortmund andere Klemmbausteine gesehen und mich gewundert, dass es so etwas überhaupt gibt. Cobi habe ich nur auf der Intermodellbau und bisher in keinem Laden gefunden, leider. Für mich ist, zumindest die Militaria-Reihe, aber auch eher Modellbau light und nicht unbedingt etwas für Kinder. Obwohl wir früher auch mit Kriegsspielzeug aufgewachsen und eigentlich recht friedlich sind. Ach ja, Pebe aus der DDR war mir noch bekannt. Aber das passte nicht so gut mit Lego zusammen, nur sortenrein.

          • Bei den großen Ketten (Galeria, Karstadt und co) habe ich bis jetzt auch noch nie alternative Hersteller gesehen. Ein unabhängiger Spielzeugladen bei mir hat aber viel Cobi und andere ausgewählte Hersteller im Angebot, diese Abteilung ist fast so groß wie die Lego Abteilung. Und auch der Büro Großhandel Iden vergrößert sein Angebot an Cobi ständig.

          • @Bogey „Ich will es nicht verschreien, aber wenn ich Lego wäre, würde ich meinen exklusiven Partnern „ans Herz legen“ das sie nur meine Klemmbausteine vertreiben … nuff said“

            Das wäre Kartellrechtlich ziemlich problematisch. Da Lego halt eine Marktbeherrschende Stellung hat, das also nicht so einfach einen Autohaus welches nur VW vertickt zu vergleichen. Kann sein das sie Forderungen für ihre Exklusiven Sets (warum gibt es die?) unter der Hand gestellt werden, ich halte das eher für unwahrscheinlich da sie wenig zu gewinnen aber recht viel zu verlieren haben wenn es rauskommt.

          • @Fritz: GaleriaKarstadtKaufhof dürfen als einzige EinzelHändler die LEGO UCS Sets vertreiben, die werden niemals Alternativen anbieten weil sich dann LEGO von denen verabschiedet oder verklagt.
            Von COBI gab es vor ein paar Wochen was beim schwarzen Netto, kleine Autos aus der DDR (Wartburg, Trabi und Co). Superzeug!

            Wer sonst Alternativen sucht, Google fragen. Und bestellt nach Möglichkeit bei den Geschäften in eurer Nähe, noch bei Amazon oder ähnlichen.

          • Bei uns hat der Spielwaren laden schon seid einem halbenjahr Cobi im Sortiment welches stetig wächst, genauso wie Sluban und weitere Alternativen und zudem immer weniger Lego.

        • Ich halte das ebenfalls für ein großes Problem. Ich habe noch nie ein Set alternativer Klammbausteine-Firmen in Deutschland gesehen, es existieren praktisch keine Alternativen zu Lego. Im Internet gibt es sie zwar, aber es fällt mir deutlich schwerer, ein Set dass ich nur auf ein paar Fotos gesehen habe, von wer-weiß-wo hierher importieren zu lassen, als im Spielzeugladen ein Set in die Hand zu nehmen und zu kaufen. Es braucht eine deutliche größere Auswahl an Klemmbausteinefirmen in deutschen Kaufhäusern und Spielzeugabteilungen, auch mit Figuren.

          • Da gibt es schon einige.Eben Steingemachtes,Bluebrixx,Modbrix,Brick toys24. Und lego statt ihre preise anständig zu geben verpuffen sie ihre ennergi mit rechtsstreiten und ihr dürft raten wer das bezahlt?Die lego kaufen,deshalb kaufe ich bis ende 21 keine lego mehr danach schaumer weiter.

          • Ich wohne im schönen Braunschweig und wenn ich einfach mal mein Google aufmache und nach Klemmbausteinen schaue, sehe ich deutlich mehr Alternativen als Lego in 50km umkreis 😀
            Braunschweig :
            smyths toys ( LEgo )
            Knollis – quasi Vedes ( Lego, Cobi, Qman etc… gute breite Auswahl )
            Hannover :
            Tim´s Klemmbausteinladen ( alles außer Lego )
            Land der bunten Steine ( Lego, Cobi plus ab und an was anderes )
            Steinchenbrüder ( Lego )
            smyths toys ( Lego )
            BlueBrixx kommt bald auch noch
            Gifhorn :
            Ich hab den namen nicht mehr, aber ich hier hab mal Cobi gekauft in einem Modellbauladen
            Göttingen :
            XtraStein ( 350qm2 alles, wirkliche alle Lieferanten )

            Ich weiß, dass in einigen andere Läden auch noch diversen geführt wird und somit, finde ich das gar nicht so wild, dass es angeblich nirgends zu kaufen gibt. Wenn man weiß, das es alternativen gibt, findet man auch reichlich Läden in seiner nähe.

          • BlueBrixx.com
            Hat auch Läden. Bedingt durch Corona geschlossen.
            Geh mal auf die Internet Seite, da kann man cobi, cada,bluebrixx, zhegao Sets und Co sehen, die sind zum Teil auch in den Läden verfügbar. Bielefeld zb im Loom ist ein Laden

        • Danke, da kann ich dir nur zustimmen! Lego beansprucht in meinen Augen unrechtmäßig eine Monopolstellung! Das entspricht nicht einer freien Marktwirtschaft, dem Verbraucher steht kein vielfältiges Angebot zur Verfügung!

        • Da bin ich in genau der selben Meinung wie Du Simone. Es geht schlichtweg darum das das grosse L- Angst hat sein Monopol zu verlieren ☝️

      • Ja, um was denn sonst?
        Lego ist nicht nur überteuert mit immer schlechteren Sets, sondern versucht jetzt auch noch, andere legale Hersteller von Klemmbausteinen vom Markt zu treiben.

        Das wird Kego nicht gelingen, Lego wird viel unnötige Kosten verursachen, Lego wird den Prozess verlieren, und man kann nur hoffen, dass nun auch die letzten Fans von Klemmbausteinen feststellen, dass andere Hersteller viel mehr für weniger Geld anbietet, das qualitativ inbnichts nachsteht.

        Ich war auch Lego-Fan – bus zu dieser Aktion von denen. Nicht ein Cent gebe ich noch für Lego aus zukünftig.

        • Uiuiui… so viele leere Phrasen, da fällt mir fast nichts zu ein!
          Wo bitte ist die Qualität besser?
          Eigentlich sagen alle, dass die Legoqualität bisher nicht erreicht wurde außer von cobi und mega construxx, aber die sind quasi genauso teuer.

          • Cobi kostet pro Stein gerechnet grob die Hälfte von einem 2018er Lego set. Ich sage 2018, weil Lego gerade nochmal 20% auf seine Preise draufgeschmissen hat, jedenfalls dort wo es keine massiven Einbrüche gab, Pullbacks zb sind ja wieder etwas wertiger geworden.

            Mega Construxx kostet nur soviel weil sie im Kleinimport laufen und nicht die ganze Vielfalt, wenn man sich das Angebot in den USA ansieht dort auch die Hälfte im Preis.

            Cada ist definitiv bei Lego angekommen, nun kommen gute Sets dort. Für den Technikfan halt sehr gut. Dort aber auch 50% des Lego Preises von 2018. Es gibt noch gute Sets von Lego die ihren Preis wert sind, ich habe gerade die ISS gebaut, set mit vielen Prints vielen feinen Details die nur ein Hochwertiger Stein hält etc. Ich wollte aber auch einen ATAT, und habe wegen des unverschämten Preises abgewunken. Ich denke der wird nun auch im Ladenregal bleiben. Bei mir hat jetzt Lego die Schmerzgrenze überschritten im Preis, die Sets von 2018/2019 gingen noch. Da kaufe ich jetzt mehr Produkte anderer Hersteller und nur noch wenn ich wirklich etwas haben will ein Lego-Set.
            Qualitativ hatte ich bei meinen 8 Fremdhersteller Sets (Cada, Cobi Xingbao, Bluebrixx) nur bei Bluebrixx und Xingbao vereinzelt Probleme. Die meistens mit 5-10 Euro bei Bricklink beheben konnte. (Und dann etwas mehr für mindestbestellung) die Hersteller kosten aber auch nur 1/3 von Lego also ist man wieder bei 50%. Das sagt aus wo Lego eigentlich seinen Preis hinstellen sollte wenn es Konkurrenzfähig sein will. Die Preise von 2018 und dort 20% Runter und es würde laufen und sie müssten nicht so zu einer Sch***e greifen die ihren Ruf ruiniert.

          • @Elkarlo: Du nimmst aber für den Preisvergleich die deutlich höhere UVP von Cobi und nicht irgendwelche Straßenpreise?

          • @Elkarlo:
            „Cobi kostet pro Stein gerechnet grob die Hälfte von einem 2018er Lego set.“

            Ähm, nein. Die allseits beliebten großen Cobi-Schiffe (ich hab selbst welche) haben einen Teilepreis von 5,5-6 Cent. Ein ähnlich großes LEGO-Set aus 2018 (Downtown Diner) hat einen Teilepreis von… 6 Cent! Beides Eigenentwicklungen ohne Lizenz und ähnlicher Teileanzahl (gibt nun mal keine vergleichbaren Schiffe von LEGO).

          • Elkarlo behilft sich bei Problemen mit einer BrickLink-Bestellung. Ähnliches habe ich schon in zahlreichen Videos zu Alternativanbietern gehört – Fehlteile oder kaputte Teile werden einfach aus dem eigenen Fundus ersetzt und das Thema ist gegessen.
            Bei LEGO reichen ein paar Klicks auf der Support-Webseite und einige Tage später kommt ein Polsterumschlag mit den Ersatzteilen. Dieser „kostenlose“ Service dürfte sich bestimmt in der Kalkulation der Setpreise wiederfinden. Wer keinen solchen Service bietet braucht ihn auch nicht einzupreisen.

          • @Andrew: Fairerweise möchte ich erwähnen, dass Deine Aussage bezüglich der Ersatzteile nur zutrifft, sofern man die Sets selbst importiert hat. Hier ist man tatsächlich auf das Wohlwollen des Verkäufers aus Fernost angewiesen (und hat elendig lange Wartezeiten).

            Wenn das Set aber von einem hier ansässigen Händler verkauft wurde, hat man bei fehlenden Teilen natürlich Ansprüche im Rahmen der Sachmängelhaftung. Als mir bei einem Sembo-Set mal eine komplette Tüte gefehlt hat, bekam ich innerhalb von einer Woche kostenlosen Ersatz, inkl. eines kleinen Rabattgutscheins für den nächsten Einkauf. Dafür sind die Preise hier natürlich höher als beim Direktimport, das stimmt.

          • Grüsse Dich. Es gibt tatsächlich Steine die inzwischen besser sind. Cada und Go Bricks z.b.
            Überzeuge Dich bitte wenn Du die Möglichkeit hast.

          • @andrew Je nach Händler ist aber auch die Kulanz beim Nachordern kein Problem, da sind dann eher die Postlaufzeiten ein Problem wenn du dein Set nicht 2 Wochen halbfertig rumstehen haben willst. Zudem bestellt man meist ja auch keine kleinen Sets, das heißt mit Pech passiert das 2* bei einen Aufbau.

            Die mühe mit Bricklink als alternative würde ich persönlich aber nicht gehen.

            Wobei ich sagen muss, das ich bisher immer gut durchgekommen bin ohne nachordern zu müssen. Bin aber nicht lange dabei, das heißt keine relevante Stichprobe und was man so hört war es früher schlimmer. Bei Lego musst ich vorkurzen ein Teil anmelden, und da haben sie mir automatisch mitgeteilt das sie es nicht mehr haben und eine andere Lösung suchen. Mal sehen was dabei rumkommt.

        • Dass die Sets schlechter werden, ist Dein subjektives Empfinden, andere sehen das anders. Noch gibt es gar keinen Prozess zwischen LEGO und Thorsten, soweit wir wissen. Dass die Alternativanbieter LEGO „qualitativ in nichts nachstehen“ wird in objektiven Reviews, z.B. auch denen von Thorsten, oft anders gesehen. Manche Hersteller kommen wohl nah heran, aber das war es dann auch.

          • Subjektives Empfinden? Also vergleich doch mal die Lego Sets von früher mit heute, gerade Polizeistation, Feuerwehr, also mal die City Serie. Früher gabs Gebäude! Heute gibt es Fassaden. Wenn man das nicht sieht, ist das kein subjektives Empfinden sondern ne falsche / nicht vorhandene Brille, Tomaten auf den Augen oder man sieht durch die nicht objektive Fanboy Brille.

          • Meine Brille ist ganz in Ordnung, danke, und Tomaten kommen hier nur auf den Teller. 😉
            Was Du zum Thema Gebäude schreibst, nämlich dass diese heute oft kulissenhafter sind, stimmt -> Tatsache. Ob sie dadurch allerdings schlechter sind, ist eine Meinung -> subjektives Empfinden. Wenn Du diesen Unterschied bestreitest, brauchen wir nicht weiter zu diskutieren.

            Außerdem gibt es auch viele Sets, die wesentlich aufwendiger sind als früher, vergleiche z.B. einmal die heutigen Creator Expert-Fahrzeuge mit dem ersten VW Beetle, der diese Reihe begründete.

          • Allerdings nicht bei allen Herstellern 😉 Klar nicht alle sind in der ersten Liga, und da würde ich Lego reinzählen trotz der Farbfehlern und teil zerkratzten Oberflächen (und da mein ich nicht dem Bunten unterbau sondern die verschiedenen Farben die eigentlich gleich sein sollten).

            Die Gussqualität ist bei Lego super, aber das können andere inzwischen auch. (nicht alle auf deren Level) Mit dem Kratzfreien Transport haben fast alle Probleme, die farben sind auch öfters mal merkwürdig da kommt es aber oft auch auf Set an (ähnlich wie bei lego)

        • Aber ich denke, das es Lego egal ist, ob die Verlieren. So ein Rechtsstreit kann ein kleines Unternehmen nicht führen. Wenn das Geld nicht von außen zugeschossen wird, sind die einfach Pleite. Und ich kann mir vorstellen, dass das Ziel von Lego ist. Das große ABER ist aber: Lego stellt sich einem Chinesischem Unternehmen in den Weg. Und ob das wirklich so schlau ist, wage ich echt zu bezweifeln.

        • Ich hatt die unfreude Bluebrixx Steine zu stecken und muss sagen, dass die Qualität nicht an lego herranreicht, macht einfach keinen Spaß und fühlt sich billig an. Wenigstens sind die Designs nicht geklaut.

          Hast du mal nachgelesen was China mit Herstellern aus Europa abzieht? Die lachen uns aus.

          Wie mit Mitarbeitern in einigen chinesischen Spielzeugfabriken umgegangen wird, ist auch oft keine Geschichte die man Kindern erzählen will….
          Aber hey Hauptsache billig geil!

          Fühlt sich für Kinder die von ihren Eltern getrennt sind bestimmt kacke an die billigen Kopien anstatt richtiges Lego zu bekommen. Kinderheime sind heute nicht mehr das was sie 1950 waren und containerweise Spielzeug wolln die evtl. garnicht vor allem wollen die nicht für Eigenwerbung instrumentalisiert werden…

          Aber hey bei deinem Tonfall bist du eh nicht zu überzeugen, schade, dass du so voll Negativität bist… schlecht fürs Herz. Hab doch Spaß mit den Bausteinen die dir gefallen, bauen entspannt 🙂

          • Lego lässt auch im großen Stil in China herstellen. Also lacht Lego uns gleich zweimal aus. Es gibt noch eine Firma, über die hat man vor 30 – 40 Jahren als Billigheimer gelacht – Jetzt ist ALDI ein weltweit agierendes Unternehmen mit mehr als 100 Milliarden € Umsatz pro Jahr…

          • Lego lässt übrigens auch in China produzieren. Diesbezüglich nehmen sich die Hersteller nichts. Einzig Cobi produziert ausschließlich in der EU.

          • nochmal:
            Lego produziert in China für den asiatischen Markt! Davon kommt wenig hier nach Europa!
            Wurde hier aber jetzt auch schon mehrfach ausgeführt!
            Wo dein Legoset herkommt ist kein Geheimnis, steht nämlich auf der Packung;-)

          • @Kirk: Die Gefahr einer Insolvenz und damit den Ruin einer Familie, und den daraus resultierenden „Kampf“ als Businesscase zu bezeichnen, halte ich für kaltherzig und zu kurz gegriffen. LEGO nutzt unser Recht dazu aus wissentlich ungerechtfertigt einen Konkurrenten zu schaden, in der Hoffnung, dass er einknickt. Das dieser Konkurrent nun seinerseits zu einem Kniff greift, um LEGO zu belasten, kann man ihm wohl nicht zum Vorwurf machen. Und seht es doch mal so: Egal aus welchen Gründen „Bricks 4 the Kids“ ins Leben gerufen wurde, am Ende gewinnen die, die es am meisten gebrauchen können: Die Schwächsten. Wenn ich jetzt was von „Rechenschaftsbericht“ lese, und „das hätte man anders, besser machen können“, dreht sich mir der Magen um. Kirk, DU bist jetzt gefragt, dann mach es besser, starte dein eigenes Fundraising, maximiere, optimiere den Benefit für die Ärmsten, für die Schwächsten. Sag hier Bescheid, Ich werde mich sofort beteiligen, Ich werde Werbung dafür machen, und am Ende freue Ich mich darüber, diesen manchmal schattigen Ort gemeinsam mit vielen anderen etwas heller gemacht zu haben. Ja, Ich weiß, viel Pathos, aber davon hatte ich gerade ein Einweckglas zuviel im Schrank stehen 😉

          • @mäx
            Dein Kommentar beeindruckt mich nicht. Herr Klahold ist seit vielen Jahren im Onlinebusiness aktiv und ein sehr erfahrener Händler. Er war jahrelang einer der größten Powerseller auf Ebay. Sieh mir bitte nach, dass sich mein Mitleid in Grenzen hält. Im Gegenteil, ich erwarte von einem Generalimporteur, dass er sich excellent auskennt und Risiken bewerten kann. Er trägt schließlich auch die Verantwortung zur Warenversorgung seiner Vertragshändler. Die Probleme waren vorhersehbar. Die jetztigen Zollproblme hat er übrigens auch schon mal in einer Empfehlung für seine Kunden besprrochen(ca. 2 Jahres her).
            Wieso sollte ich da Mitleid haben? Eine Privatinsolvenz halte ich für sehr unwahrscsheinlich, da die Firma als GmbH angemeldet ist. Allenfalls die Gesellschafterdarlehen wären verloren. In Anbetracht seiner Vergangenheit sollten aber genug private finanzielle Rücklagen vorhanden sein, um als Familie eine Insolvenz zu verkraften. Ansonsten hätte er eine schlechte Entscheidung getroffen, zumal Herr Klahold sich bewußt und freiwillig für diesen Weg entschied.

            Ich verstehe nicht, warum du dich beim Wort „Rechenschaftsbericht“ so aufregst. Herr Klahold nimmt durch die Aktion Spenden an. Das erfordert einen Rechenschaftsbericht. Ich stelle mir auch die Frage, ob Herr Klahold auf die Spenden ggf. Einkommenssteuer oder Gewerbesteuer zahlen muss, da die Auszahlungen vermutlich an ihn fliessen würden, um den Import zu organisiern. Das sollten Spender doch vorher wissen oder nicht?

            Andere Kommentatoren berichteen schon, dass die Aktion eine Form der „Rache“ sein. Ich finde das Wort zwar sehr unangemessen, habe aber auch den Eindruck, dass die vermeintliche Spendenaktion reines geschäftliches Kalkül ist. Mir würden sehr drastische Begriffe dazu einfallen, die ich hier aber mit Rücksicht auf die Kommentarspalte nicht nennen möchte.

            Zum Schluss endst du mit einer empörten Tirade was ich alles tun solle, damit es den Armen besser geht. Du kennst mich nicht mal im Ansatz und machst mit solch schwere Vorwürfe. Wie kommst du dazu? Du hast keine Plan von meinem gesellscchaftlichen Engagement, aber meinst ich solle es besser machen. Findest du das nicht vermessen?

          • Hallo.

            Lego lässt auch in China herstellen!?

            Mit freundlichen grüssen
            Matthias

          • Lego produziert auch in China. Unter den gleichen Umständen. Wenn das dein Kaufkriteroum ist darfst du nur noch Cobi kaufen.

          • Woher kennst du die Umstände der LEGO Fabrik in China? Kannst du dafür bitte Quellen zeigen? Denn LEGO hat sich öffentlich, im Gegensatz zu vielen anderen Firmen, zu vielen Dingen selbst verpflichtet. Und LEGO produziert eben nur „auch“ in China, allerdings eben vor allem für den asiatischen Markt.

          • Genz ehrlich, ich glaube nicht, das das in der einen Fabrik anders läuft als in der anderen. Sollte der ausländische Aufraggeber irgendwelche Forderungen stellen, werden die wohl im Zweifelsfall ignoriert, und wenn „Inspektion“ ist, wird halt Theater gespielt.

          • Das stimmt nicht. Lego produziert auch für den europäischen Markt unter anderem in China. Ich habe hier das aktuelle, regulär in einem deutschen Laden gekaufte rote Technikmotorrad vor mir auf dem Tisch liegen.
            Auf der Verpackung steht:
            Made in Denmark, Mexico, China and the Czech Republic.

          • Und jetzt habe ich noch beim VW Käfer und der Achterbahn nachgeguckt. Auch unter anderem in China. Das ist wohl die Regel.

          • @Martin:
            Das Werk in China wurde vor noch gar nicht allzu langer Zeit errichtet und deckt 70%-80% des asiatischen Markts ab. LEGO produziert generell auf mehreren Kontinenten, um mehr Bedarf vor Ort zu decken (z.B. auch in Mexiko für den amerikanischen Markt).
            Bei der Produktion muss man dann unterscheiden wo ein einzelner Stein hergestellt wurde und wo das Set als solches abgepackt wurde. Kalenderwoche, Jahr und Ort der Abpackung stehen auf den Siegeln bei jedem Set. Hier sieht man bei den Sets die ich hier rumliegen habe meistens ein „H“ für Ungarn oder ein „S“ für Tschechien. Bei GWPs steht auf fast allen ein „O“ für Billund. Bei den CMF Serien liest man, dass diese komplett im chinesischen Werk hergestellt und verpackt werden.
            Allerdings sind nicht alle Steine in einer Box zwangsweise aus dem Werk, in dem sie verpackt wurden. Meine Vermutung dazu ist, dass man gerade für speziellere und weniger verwendete Formen nicht in allen Werken ausreichend Maschinen und Formen hat, sondern diese in rentabler Menge an nur einem Ort produziert und dann entsprechend auf die anderen Werke zur Verpackung in die Sets verteilt. Ist aber nur eine Vermutung, die mir aus wirtschaftlichen Gründen jedocch logisch erscheint.
            Somit werden in den meisten Sets immer Steine aus verschiedenen Werken enthalten sein.
            (Wen genauere Aufschlüsselungen zu diesem Thema interessieren, der kann das Thema mal bei Eurobricks suchen, da gibt es einen Thread in dem viele verschiedene Infos zusammengetragen wurden)

          • >Wenigstens sind die Designs nicht geklaut. Leider unwahr, es kam erst vor 1-1,5 Jahren mindestens ein Fall auf, dass die wunderbaren Besitzer von BlueBrixx MOC Designs geklaut haben ohne den MOCern einen Cent zu zahlen und als es rauskam haben sie ’netterweise‘ angeboten diese zu entlohnen (Ein MOCer sagte, er wolle das nicht, sondern dass sie sein Design aus dem Verkauf nehmen, da haben sie ihn weiter ignoriert). Gleiches passierte schon vorher bei der anderen/vorherigen Webseite/Firma der Besitzer von BlueBrixx, ModelCarWorld, lies es mal nach.

          • @ China Thema:
            Lego produziert sehr viele Teile aus Sets die weltweit verkauft werden in China. Die 20-30% der China Fabrik Teile die nicht für den asiatischen Markt hergestellt wurden sind speziell bedruckte oder double-molded Star Wars / Ninjago Kopfteile oder Alien Monster welche zu 100% immer aus China kommen, oder halt die CMFs. Man kann sich also als Europäer nie von Legos China Produktion freisprechen, selbst wenn es stimmen würde dass ihre Fabriken besondere Regulierungen einhalten welche, wie ein Vorredner schon beschrieb, nur eingehalten werden wenn Officials vorort sind, was selten der Fall ist in dieser Region.

            @ Florian: Bluebrixx hat diese Designs nicht geklaut, sie baten Sets von einen Hersteller an der die Designs klaute.

            Das missachtet aber weiterhin das praktisch 70% aller China Baustein Häuser Sets und aller Fan Anleitungen lediglich Kopien oder Abwandlungen Anderer Designs sind.

            Als MOCer selbst will ich mal erwähnen wie absurd es ist gewisse Teilekombinationen als intelektuelles Eigentum anzusehen. Ich dachte in einen Hobby wo man Modelle basierend auf Filmen und Serien designt und verkauft ohne dass der Designer eine Lizenz des Films hat wäre es kein Problem Teilekombinationen zu verwenden die unausweichlich sind der Form wegen und dass es als in Natur der Sache gilt auf den Errungenschaffen anderer zu bauen. Aber dann bejammern die Content Cops von den Anleitungs-Verkauf Seiten dennoch fehlende Inspirations Erwähnungen wegen der Verwendung von 20 gewissen Teilen auf eine gewisse Weise in einen 450 Teile Modell.
            Erinnert mich an die Fan Edit oder Videogame Modding Szenen wo das kreditieren einzelner Contributions wichtiger zu sein scheint als die Qualität des daraus resultierenden Films oder Spiels. Die Veröffentlichung eines eigenen Edits oder Mods ist unmöglich wenn man die Read Me Files löscht und nicht alle Resourcen ein zweites Mal finden will, oder man riskiert von selbstgerechten Foren Bürokraten gelöscht zu werden weil man eventuell was vergaß. Der Disclaimer „Ja, die Gesellschaft hat mich geprägt“ sollte nicht unbedingt überall ausgeschrieben werden müssen.

        • Danke, lieber Michi.
          nach deinem Statement ist mir endlich klar, dass also doch einen handfester Business-Case vorliegt. Ich dachte echt, dass es um Kinder geht.

          Hat sich jemand eigentlich mal Gedanken gemacht, wie es mit der Transparenz und der Besteuerung über die Platform aussieht? Einen Rechenschaftsbericht wird es wohl kaum geben oder? Wieviel kommt nachher tatsächlich beim eigentlichen Empfänger an? Dazu lese ich irgendwie nix bei dem Aufruf.
          Wenn Herrn Klahold die Kinder so wichitg sind, warum wählte er nicht einen gemeinnützigen Träger aus, um dort gutes zu tun? Das hätte auch die Abwicklungskosten deutlich gesenkt.
          Viele Fragen bleiben offen…

          • Ich sehe (leider) da noch ein weiteres Problem. Schließlich ruft Johnny zu einer „Spende“ auf. Das kann er aber „eigentlich“ nicht, da er keine gemeinnützige Organisation ist. D.h. er muss die gesamte „Spende“ als Betriebseinnahme verzeichnen, somit fallen auch Steuern an. Also, statt sich einen Anwalt zu suchen, der das begleitet, wäre ein Steuerberater vielleicht ebenfalls sinnvoll. Sonst artet das noch in einer Spendenaffäre aus und Johnny legt sich noch mit dem Finanzamt an – und das will nun gar keiner 😉

          • @Thomcat: Guter Punkt.

            @Tom: Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Wenn Thorsten tatsächlich für 300.000 Euro Klemmbausteine bei Qman einkauft, dürfte das auch Einfluss auf seine zukünftigen Einkaufskonditionen als Generalimporteur haben. Wenn das durch steuerfreie Spenden erreicht wird, hat das schon ein „Geschmäckle“.

            Eine böse Absicht möchte ich hier aber keineswegs unterstellen, wahrscheinlich ist es nur nicht bis zum Ende durchdacht.

          • Eigentlich geht’s ja darum zu schauen ob LEGO den nächsten Container wieder beschlagnahmen lässt… Wer wann wo wie viel Geld von wen an wen durch wen für was bezahlt hat und wer es verwaltet war da denke ich der zweite Gedankengang. Und der eigentliche Kern des Problems ist doch das der Zoll bei der festgesetzten Ware keine Verstöße fest stellen konnte und nun eine zweite Prüfung erforderlich ist. Steingemachtes wissen sehr wohl das keine Urheberrechsverletzung vorliegt, nur LEGO scheint das anders zu sehen aber möchte uns zeitgleich vor gefährlichen Produkten anderer Hersteller schützen die man sonst mit LEGO verwechseln könnte. Anscheinend traut LEGO seinen Kunden nicht zu das sie den Hersteller auf der Packung nicht lesen können… COBI LEGO qman kann man schon verwechseln, fangen ja mit y an 🙂

            Die ganze Geschichte stinkt zum Himmel, ich sehe da auch eindeutigen Machtmissbrauch seitens LEGO (mMn).

        • Genau so sehe ich es auch, werde von Lego nichts mehr kaufen, da die Preise überzogen sind und auch die Qualität nicht dem Preis und dem Umfang der Sets entsprechen, …

        • Damit Lego den Prozess verliert, muss er wahrscheinlich durch mehrere Instanzen hindurch vor Gericht geführt werden. Im Beitrag von Johnny‘s World heißt es: „Lego weiß, dass wir das finanziell nicht durchhalten werden. „

        • Gleicher meiner meinung.Wie gesagt am besten geld sammeln strassenumfrage, dabei kommt raus das viele bis die meisten lego sagen, dann were der gattungsbegriff lego da und man könnte entlich diese lego marke löschen.Nur ob dann ruhe ist?Weil tempo u.a. gibts auch noch einfach von einer anderen firma.steine aus dänemark würden ja nicht verschwinden oder sehe ich das falsch?

          • Nur weil etwas ein Gattungsbegriff ist, führt das noch lange nicht zur Löschung einer Marke. Die Wortmarke „Fön“ existiert auch noch, obwohl das schon ewig ein Gattungsbegriff ist. Es gibt keinen Automatismus, der bei der Existenz eines Gattungsbegriffes eine entsprechende Wortmarke löschen lassen würde.

          • Nein, das ist nicht so einfach, auch wenn so mancher, der das eigentlich besser wissen müsste, das behauptet. Ich empfehle da das Interview, das der Klemmbausteinlyriker Henry vor einigen Wochen mit einem Fachanwalt geführt hat. Das der Name als Begriff verwendet wird ist nur die halbe Miete, der Markeninhaber darf den Begriff auch nicht verteidigen. Und da L*** genau das tut, sind die Grundlagen für eine Löschung der Marke nicht gegeben.

          • Tempo ist weiterhin eine Marke, im Gegensatz zu zig Seiten im Netz, die etwas anderes behaupten. „Gattungsbegriff“ im Alltag ist eben nicht Gattungsbegriff im juristischen Sinn. Die Wahrscheinlichkeit, dass Lego im juristischen Sinn als Gattungsbegriff gewertet werden sollte und die Firma den Schutz der Wortmarke verliert, tendiert gegen 0. Warum? Weil in den einschlägigen Geschäftskreisen = Spielwarenhandel solches Spielzeug als Konstruktionsspielzeug, block toys o. Ä. läuft.

      • Ist ja auch richtig so…
        Denn die Sets von lego sind seit langen überteuert und da spende ich lieber 100 Euro als noch einmal billund Geld für ihre Anwälte zu schenken

          • Nicht überteuert ist nicht gleich günstig lieber Lukas.
            Lego war schon immer ein hochpreisiges Spielzeug.

            Dennoch solltest vor dem schreiben mal die rotßweiße Legobrille abnehmen.

            Hier 2 Beispiele (gibt genügend andere=:

            60246 2020
            60141 2017

            Beide UVP 99.99€
            Rauszufinden wo mehr drin ist, überlasse ich deiner Lego-Experten Spürnase.
            Bevor hier wieder die Inflation aus dem Hut gezogen wird, sei gesagt, dass es sich nur um drei Jahre handelt. Desweiteren ist eine Preissteigerung auf Basis der Inflation bei einem Produkt wie Lego nur schwer anwendbar. Die Gründe hierfür sind z.B. das gewisse Konsumprodukte sogar günstiger werden mit der Zeit, wenn ein wachsender Markt z.b. zu Effizienzsteigerungen führt.
            Es gibt vielfältige weitere Gründe. das würde hier aber zu weit führen.

            Aber ich hasse Lego ebenso wenig wie ich es liebe. Es gibt einfach Produkte die ich super finde (Baracudabay) und Welche die einfach unter aller Sau sind in meinen Augen.

            […]

            Anmerkung der Redaktion: Dieser Kommentar wurde gemäß unserer Netiquette gekürzt.

          • Es nützt nichts, das an einem Paarvergleich fest zu machen, das ist nichts weiter als anekdotische Evidenz.

            Ich will ja auch überhaupt nicht widersprechen, dass LEGO viele extrem teure und teilweise auch massiv überteuerte Produkte veröffentlicht. Es wird nur oft so getan, als sei LEGO „früher billig und für jeden verfügbar“ gewesen und heute „grundsätzlich immer abnormal teuer und kein Kind kann sich das mehr leisten“. Und das stimmt einfach nicht. LEGO ist sehr teuer, war aber auch schon früher immer sehr teuer.

            Und es mag sein, dass die Inflation nicht die Preise aller Produkte bestimmt, aber sie hat sehr wohl etwas mit der Kaufkraft zu tun. Und wenn man untersuchen will, wie viel LEGO sich Eltern oder andere Menschen im Vergleich zu früher leisten können, darf das durchaus ein Punkt sein.

      • Das lese platt gesagt raus: „Lego ist böse und muss bekämpft werden.“
        Und man zieht jetzt Kinder mit rein und deshalb muss man ja Recht haben. Ich gönne den Kindern die Spenden, der ganze Prozess ist ziemlich plump.

        • Stimmt, der Prozess, den Lego mit seinen Anwälten und unlauterem Wettbewerb anstrebt, ist wirklich sehr plump – und zudem sittenwidrig.

          Wegen den Kindern: Schau dir das Video von Thorsten noch einmal an. Gerade darum geht es Lego: Die Kinder und zunkünftigen Kunden zu indoktrinieren!

      • Unterstreiche bitte das „Preispolitik“.
        Wer Thorsten schon länger guckt, kennt seine Meinung zu dem Thema. Er sagt, Klemmbausteine sind ein tolles Spielzeug für Kinder, aber durch die aktuelle Preispolitik ist es für Kinder nicht möglich sich Steine zu „leisten“.
        Ich denke, dass ist einer der Hauptgründe für diesen Aufruf.

        • Verstehe ich dich richtig?
          Der Hauptgrund für die Spendenaktion ist die Preispolitik von Lego? Herr Klahold ist Generalimporteuer einer Spielwarenmarke. Er hat es selbst in der Hand gutes und preiswertes Spielzeug zu vermarkten und damit zu überzeugen? Warum macht er das nicht?
          Wo sollen denn deiner Meinung nach die Preise hin? Was fehlt dir? Bedauerst du auch den Hang der Alternativen Hersteller immer größere Sets herauszubringen?

          • „Herr Klahold ist Generalimporteuer einer Spielwarenmarke. Er hat es selbst in der Hand gutes und preiswertes Spielzeug zu vermarkten und damit zu überzeugen? Warum macht er das nicht?“

            Aber genau das macht er doch oder? Er importiert Ware und verkauft sie zu erschwinglichen Preisen und genau das ist Lego ein Dorn im Auge. Oder warum denkst du hat Lego ihn auf eine Blacklist beim Zoll setzen lassen? Grundlos noch dazu… achja ne zum Schutz der Kinder….

      • Vieles ist nicht mehr das, was es in meiner Kindheit war. Also vor vierzig Jahren. Nur weil ich der guten alten Zeit hintertrauere, beschwer ich mich doch nicht überall, das alles teurer ist als damals und sich sogar zum größten Teil positiv weiterentwickelt hat. Dieses starsinnige Retrodenken das ja alle Ritter, Burgen und Züge haben wollen nimmt eigentlich unfreiwillig komische Züge an und zeigt einfach nur das man sich selber nicht aus seiner Blase befreien und der neuen Zeit stellen möchte. Sondern glaubt, nur weil ich ein Burgenset habe, wird alles wieder gut. Irgendwie sehe ich die wenigsten AFOL‘s über den Fußboden kriechend mit den Rittern spielen. Wahrscheinlich ist das ganze ein Schrei nach Liebe um das innere Kind zu besänftigen – Scherz!! – Wer mit der Firmen-, Preis und Produktpolitik eines Unternehmens nicht mehr einverstanden ist und allen Ernstes als Grund anführt, das es nicht mehr die Firma der Kindheit war. Der hat immer noch nicht die Marktwirtschaft verstanden. Oder will sie nicht verstehen. Und sollte sich daher einfach doch ganz gezielt die Alternativen unterstützen, die den Vorbildern der Kindheit am nächsten kommen. Ob es förderlich ist, Kindern Spielzeug zu schenken nur um anderen eins auszuwischen ist in meinen Augen eine fragliche Aktion und sollte vielleicht nicht als „Spende“ sondern eher als Geschenkaktion laufen.

        • Das sehe ich ein klein wenig anders. Lego produziert Ninjago und Co viel für den amerikanischen Markt. Wenn ich aber hier im Regal nur Ninjago, Friends und City habe, dann kann das Kind keine Piraten oder Ritter wählen.

          Im Fashing sind die Kinder meist Piraten oder Ritter. Ich möchte allerdings keine fantasy Ritter wie Nexo Knights, sondern vernünftige. Dazu bitte auch keine ganzen Teile wie bei den Zügen. Da ist man schon nach 1 Stunde fertig. Einige Preise sind wirklich zu hoch, aber die Qualität ist gut. Früher (ich sage immer Ferrari Zeit) waren die Aufkleber schlecht. Haben sie geändert. Lego macht auch nicht alles richtig, was die Gestaltung der Sets betrifft. Die tausendste Polizeistation braucht keiner oder die 5. Auflage von Harry Potter.

      • Genau um das gets.Das vorgehen ist inakzeptabel lego versucht was,gut,nur sie verlangen fair play, aber sie halten sich nicht daran,typisch gross konzern.

      • Naja, aber eine Spendenaktion die auf frust basiert, und wenn ich die Kommentare unter dieser Aktion lese, hab ich da einen faden beigeschmack, Kommentare die weit unter die Gürteliene gehen ist für mich kein Fundamet für eine Spendenaktion für Kinder. Desweiteren ist der Name der Aktion von anderen youtubern übernohmen ohne mit diese darüber zu sprechen und er damals keine Lust hatte dort mit zu machen. Desweiteren kommt mir der Stein in dem Logo doch recht bekannt vor, dieser sieht dem Stone Wars Logo recht ähnlich. Die art und weise des Desgin kommt schon recht nah dran das es ein 2×3 ist mir dem fall egal.

      • Das lego selber für die Black Lives Matter 4 Millionen gespendet hat, scheint wohl keinen zu interressieren. Genauso, das keiner weiss was in dem Container
        wirklich drin ist,ist ohne Belang. Da wird wohl es auch keinen interressieren,das der ach so untschuldige Hersteller G-Man mit mehreren anderen
        chinesischen Herstellern verbandelt ist,die es mit dem Markenschutz nicht so genau nehmen. Alle diese „unwichtigen“ Dinge werfen dann doch ein etwas anderes Licht auf die Sache.

    • Finde ich auch, nur hoffentlicht nicht mit dem Hintergedanken dass man mal eben Qman ganz Groß macht, bei einer sechsstelligen Wochenumsatz aber schon gut möglich, daher bitte Klemmbausteiner nicht nur von einem Anbieter den Kindern spenden!

      Was ich aber echt nicht verstehe, alle Beschweren sich Lego ist zu teuer, die Alternativen bieten soviel mehr für weniger Geld. Richtig, aber was wäre wenn Lego billiger wäre, dann gäb es doch erst recht keine guten Alternativen? Und richtig Absurd man zeigt mit dem Finger auf Lego, da sie ihr Produkt in Gefahr sehen, weil man ja völlig legal derren Steine kopieren kann und darf (mit dem wichtigen Vermerk „kompatible“) und man findet jeden Klemmbaustein in Alternativen wieder da wird nicht mal wirklich was neues erfunden, weil es sonst halt keiner kaufen würde!? Und im selben Atemzug noch Lego zum Gattungsbegriff machen wollen, damit youtuber sich sorgenfrei einen Begriff nutzen können, der ja garnicht wirklich es Produkt beschreibt. Ja Klemmbaustein klingt scheiße aber es ist nunmal ein Klemmbaustein, auch im Hause Lego!

      Also, sollte man sich sich lieber Gedanken machen wie man die Steinchen in Zukunft Weltweit nennt und zu dem so einigen, dass nicht einfach jeder HinzundKunz auf Kosten des Erfinders, was Herstellen kann. Nur weil etwas Patentfrei ist, ist es noch lange nicht die „eigene Erfindung“ und voll Fair damit selbst Geld zu verdienen. So scheiße die Gema z.b. in ihren gesamt Methoden auch ist, aber stellt euch vor jeder dürfte mit einem fremden Song mal einfach viel Geld verdienen, würde keiner gut finden oder?

      • Also da würfelst du was durcheinander, was nicht passt. Das eine ist legal (nach Ablauf der Patente), das andere illegal (Klau geistigen Eigentums). Warum sollen nicht auch andere Klemmbausteine herstellen? Stellen ja auch andere Autos her oder Lokomotiven, obwohl die mal ein anderer erfunden hat. Da klemmt also der Gedanke massiv. Was nicht geht, ist Sets 1:1 zu kopieren, vor allem, wenn Lizenzen im Spiel sind. Ich glaube da kommt zu sehr die „Fanboy“-Brille durch. Denn sonst wüsstest du, dass gerade Cobi eine Menge anderer Steine hat und somit auch andere Bauweisen, als Lego. Außerdem sehe ich Kompatibilität eher als Vorteil für alle Hersteller. Ist bei Modellbahnen auch so. Da gibt es sogar Normen, damit alles vernünftig zueinander passt. Also bitte auch einmal über den Lego-Tellerrand schauen.

        • Nun,Autos sind nicht Autos,auch wenn sie 4 Räder und ein Lenkrad haben.
          Und genauso ist es mit Klemmbausteinen. Da spielt dann doch die persönliche
          note des entwicklers eine rolle. Es geht um die Individualität. Lego hat seinen Stil,und den sollte man nicht kopieren. Fischertechnik kopiert ja auch nicht von Lego,sondern sie machen ihr eigenes Ding. Kompatibilität hat auch ihre Grenzen,sofern sie überhandnimmt. Abgesehen davon, stellt sich die Frage, ob es Sinn macht einen ohnehin keinen sehr grossen Markt mit noch mehr Klemmbausteinen zu übersättigen. Wettbewerb ist nötig, aber alles in Maßen.

    • Kann dem nur zustimmen. Ist zwar schon ein ganzer Batzen Ironie dabei, dass dazu solch ein Thema dafür notwendig scheint, aber die Welt dreht sich halt permanent weiter.

  2. Bin gespannt auf den ausführlichen Artikel, das meiste ist bisher ja noch Spekulation, da man meiner Meinung nach ohne genau Infos über den Inhalt des Containers ja eigentlich keine Aussage dazu treffen kann.

    Wie immer finde ich es gut, dass hier ein sachlicher und unaufgeregter Umgang mit dem Thema angestrebt wird

    • Naja den Inhalt kennt Lego wohl auch nicht, woher auch. Und welche Sachen Lego beanstandet haben Johnny und auch bluebrix ja vor noch garnicht so langer Zeit gezeigt. Die minifiguren sind Lego halt zu ähnlich.
      Und auf diesen Verdacht das dies auch weiter so ist dürfte Lego halt gemeldet haben das sie einen Verdacht auf Urheberrechtsverletzungen in dieser Lieferung sehen.
      Genau wie es bei jedem privaten einführen von klemmbausteinen ist die der Zoll sieht. Da ist auch nicht Lego vorher genau bekannt welche Sets nun warum genau dieses Recht brechen.
      Zumindest fände ich es sehr komisch wenn Lego weiß was in China in welchen Container gepackt wird oder sie diese hier selber öffnen dürfen um das herauszufinden.

      • Ich finde gerade die Figuren von Qman so überhaupt nicht ähnlich zu Lego. Die haben ja 4x so große Köpfe. Am Anfang fand ich diese sogar recht abschreckend…mittlerweile ist man den Anblick gewohnt…aber ich bin da auch definitiv nicht Zielgruppe.

        • Naja …zieh ihnen dioe Bubbelköpfe von den Körper, was bleibt ?

          Genau, ein Körper der der Lego Figur in der Kontor zu 100% gleicht und DAS ist der Casus Knacktus !

          • Das sehe ich tatsächlich anders. Die Arme sind anders, die Schultern abgerundet statt wie bei lego flach und eckig. Auch die Hände von Qman sind ganz anders. Das ist weit entfernt von 100% identisch. Und wenn mich nicht alles täuscht, ist die 3D Marke ja mit Kopf eingetragen.

          • Stimmt nicht ganz.. Beine sind anders geformt und auch die Hände sind anders..(haben Daumen) hoffe es kommt dazu das lego seine Denkweise und die kongorenzpolitik uberdenkt

          • @Ohmbricks: Klingt so, als hättest Du noch nie eine Qman Minifigur gesehen. Arme, Beine, Torso… alles anders als bei der Lego Minifig.
            Wenn überhaupt, könnte man vielleicht sagen, dass die Qman Minifigur eine Kreuzung von Lego Minifig und Lego Friends Figur ist.

            BTW:Lego argumentiert hier mit dem Kunst-Urheberrecht, weil das Patent auf die Minifig seit Ewigkeiten ausgelaufen ist und die 3D Marke auf wackeligen Füßen steht. Eine 3D Marke als solches gibt es weltweit einzig in der EU. Deshalb werden außerhalb der EU auch „normale“ Minifiguren in die Sets der alternativen Hersteller gepackt und das völlig legal.

            Bis heute Nachmittag hatte ich noch nie ein Set eines alternativen Herstellers gekauft. Die Art, wie Lego aktuell mit rechtlichen Mitteln gegen die Konkurrenz vorgeht, statt mit überlegenen Produkten und fairer Preisgestaltung zu überzeugen, hat mich heute in den BlueBrixx Online Shop getrieben und da wurde ich auch fündig.

            Zumindest in meinem Fall, Eigentor Lego! Und ich bin sicher, ich bin kein Einzelfall.

          • Eine 100% Kontur beschreibt hier ein identisch sein.
            Dem ist aber so nicht. Die Konturen wurden bewusst von Qman verändert, wenn gleich auch nicht sehr viel.
            Allerdings trifft dieses ’nicht sehr viel‘ nur auf die Gesamterscheinung ohne Kopf zu. In Einzelteile zerlegt, weisen diese durch ihre andere Steckstruktur nochmals Änderungen in der Kontur auf.
            Für ein Designschutz umgehen, wäre das genug. Für den fragwürdigen 3DMarkenschutz allerdings reicht das wohl noch nicht. Bleibt allerdings bislang unklar, bezieht sich dieser 3DMarkenschutz auf den Gesamteindruck (da sind sie durch den Kopf weit genug weg) oder auch auf die Einzelteile (da sind sie abseits vom Kopf zu nah dran).
            ***
            Im übrigen besteht auch noch die Frage nach dem Designschutz bei einigen Friends MiniDoll Teilen. Die Kontur der CherryDoll Oberkörper ist nahezu identisch (abgesehen vom Stecksystem), ebenso der ältere CherryDoll Kopf.
            Allerdings ist dieser Designschutzeintrag ebenso fragwürdig, hinsichtlich zB der Polly Pocket Doll.

            Es gibt also Klärungsbedarf. Fair Play Klärung bitte.

        • Naja ich finde schon dass die sehr ähnlich sind… ist ne Mischung aus den eigentlichen Minifiguren und den Friends Figuren! Die müssen definitiv nicht so aussehen und da darf man selber auch mal kreativ werden!
          Zumal die ganze Produktpalette sehr ähnlich ist! Wieso schon wieder Polizei? Und warum heißt es mine City?
          Ich weiß nicht… für mich sieht das alles zu ähnlich aus! Von weitem würde jeder sagen, dass das Lego Figuren sind, bin ich mir ziemlich sicher!

          • Ja. Was aber auch daran liegen könnte, dass die meisten Menschen zu allen Klemmbausteine Lego sagen – egal ob sie von Lego sind oder nicht.

          • Weil die meisten Menschen vielleicht auch gar nicht wissen, dass es neben Lego auch andere Klemmbaustein-Hersteller gibt. Somit sagen sie zwar zu allem Lego, meinen dann aber tatsächlich nur Lego als Hersteller. Diese Sichtweise sollte man nicht unterschätzen, besonders wenns um den angeblichen Gattungsbegriff geht 😉

          • Echt mal, kopieren die einfach das Thema Polizei und so weil Kinder das Thema mögen.
            Finde auch man sollte Playmobil und Suki auf die Finger hauen, die machen auch Polizei und Feuerwehr und Bauernhof diese dreisten kopierer!

            Mal im Ernst. Als Hersteller von Spielzeug will man einen breiten Markt erreichen und bei Kindern kommt Polizei und Feuerwehr nunmal gut an.

            Das Figuren Thema wird langsam lächerlich. Lego hängt sich daran auf weil sie nichts anderes in der Hand haben und sie beschreiben ihr eigenen Kunden als blöde indem sie behaupten es besteht Verwechslungsgefahr wegen der Figuren. Das in der Ecke n ganz anderes Logo steht tut dabei nichts zur Sache oder wie?
            Ne laut Lego schaut der Kunde auf die Packung, sieht Figuren und schließt daraus das es Lego ist und jetzt muss man den armen Kunden schützen „gefährliche“ Produkte zu kaufen die in der gleichen Fabrik gefertigt werden 👍

          • Entschuldige bitte, aber das mit der „gleichen Fabrik“ ist ein Mythos. Ähnliche Fabrik mit vergleichbaren Maschinen und Rohmaterialien? Wahrscheinlich. Aber das ist ein Unterschied.

          • Interessant. Also darf deiner Meinung nach nur der dänische Klemmbausteinhersteller Polizeisets anbieten? Den Begriff City hat dieser ebenso gepachtet? Und auch noch eine in Teilen identische Produktpalette? Was für eine Blasphemie. 😉
            Zu Minifigur brauche ich nichts mehr sagen, denn das habe ich schon zu genüge.

          • Also bitte, kein Teil der Qman Figuren ist identisch mit den dänischen Minifiguren. Was soll man denn noch anders machen ? Drei Beine und 4 Arme ?

          • Es geht um die Ähnlichkeit der Figuren und die darf eben nicht gegeben sein! Das hat doch mit dem Stein an sich nichts zu tun!
            Und das mit den Themen habe ich erwähnt weil ich da einfach eigene kreative Elemente vermisse! Klar kann man das so machen, aber warum das nun besser sein soll als Lego sehe ich nicht… zumal so oft darüber diskutiert wurde, dass Lego doch mal was anderes bringen soll, weil das keiner mehr sehen will, ständig Polizei und immer das gleiche!
            Aber bei Qman ist das jetzt wieder toll und innovativ?
            Ich verstehe es einfach nicht…

          • Mir persönlich geht es in erster Linie um Diversität, dass der Kunde z.Bsp. zwischen einer Polizeistation des dänischen Klemmbausteinherstellers und eines anderen Klemmbausteinherstellers problemlos wählen kann. Ich persönlich bin sogar der Meinung, dass die 3D-Marke endlich gelöscht gehört bzw. nie hätte eingetragen werden dürfen. Wie gesagt, ich sehe bei der aktuellen Qman-Minifigur auch keinerlei Verwechslungsgefahr. Möglicherweise liegt es bei mir aber auch daran, dass ich bis 2018 keinerlei Berührungspunkte mit dem dänischen Klemmbausteinhersteller hatte und wegen Harry Potter bei Thomas und weitere Algorithmen bei Thorsten und auch hier gelandet bin. Ich kannte vorher nur die Steine von Pebe (DDR-Steckbausteine).

          • Und wieso genau bist du der Meinung, dass die 3D Marke gelöscht werden sollte? Welcher Umstand sollte dazu führen dürfen, dass die mühsame und kreative Arbeit von jemanden einfach kopiert werden darf? Das kann ich rational nicht greifen!
            Ich bin Musiker und wäre auch verdammt sauer wenn mir einer einfach meine Texte und Melodien klauen würde!
            Die Lego Minifigur ist einfach ikonisch und unverwechselbar und das Bedarf schon einer Meisterleistung das zu schaffen! Sieh dir mal das Interesse und die Preise für Lego Figuren an, die kommen ja nicht von ungefähr und genau dieser Aspekt geht meiner Meinung nach auch viel zu oft bei Vergleichen unter, auch bei preislichen. Ohne die Figur wäre Lego für mich nur nach halb so wertvoll und interessant!

          • An anderer Stelle hatte ich schon auf die Sakura-Sets von Sembo und den darin enthaltenen Minifiguren verwiesen. Der dänische Klemmbausteinhersteller bedient diese Nische meines Wissens nicht. Ich sehe darin einfach eine Weiterentwicklung, eine eigene Kreation, genauso wie der dänische Klemmbausteinhersteller bekanntermaßen den Baustein von Kiddicraft weiterentwickelt und eine eigene Kreation geschaffen hat. Ich sehe in der Minifigur einfach nichts anderes als den damaligen Kiddicraft-Baustein, nur das diese vom dänischen Klemmbausteinhersteller geschaffen wurde.

          • Ok jetzt kann ich deiner Argumentation nicht ganz folgen.
            Die genannten Sembo Figuren sind doch klar 1 zu 1 Kopien?!
            Und dein Vergleich hinkt gewaltig, da der kiddiecraft Stein nur in England patentiert war. Und der Anteil der Weiterentwicklung ist hier meiner Meinung nach bei Lego höher weil erst das ausgeklügelte Röhrensystem in Inneren der Steine die eigentliche Klemmkraft befördert hat!
            Natürlich darf man das Vorgehen von Lego in der Vergangenheit anprangern, aber zum vergleichen eignet es sich nicht wirklich.

          • Genausogut solltest du dir darüber auch im klaren sein, dass es das 3D-Markenrecht nur in der EU und ähnliches in Nordamerika gibt. In der Schweiz gibt es das z.Bsp. auch nicht. Dort stellen die von mir genannten Minifiguren z.Bsp. keinerlei Problem dar. Ich verstehe unter einer 1zu1-Kopie einfach etwas anderes. Genannt sei dahingehend Lepin oder nun King. Von WM hab ich schon komplette Kopien der Harry Potter-Minfigurenserien im Netz gesehen. Du wolltest wissen, warum ich die Sache so sehe und ich habe dir diesbezüglich geantwortet. Du hast dazu eine andere Meinung, was vollkommen in Ordnung ist.

        • Richtig, die Figuren sehen den Lego-Figuren nicht wirklich ähnlich.

          Sie haben zwei Arme und zwei Köpfe – wie jede menschliche Figur – und sind im Maßstab von Klemmbausteinen – das war’s dann aber auch schon.

          • „Zwei Arme und zwei Köpfe wie jede menschliche Figur“

            Wo wohnst du? Tschernobyl? 😉

      • Und genau deswegen nehme ich ihm diese Überraschung über das ganze auch nicht ab. Er hat ja selbst genug über die Problematik berichtet…

        • Das hat er – er sagt ja aber auch dass er mit denen telefoniert hat und man an einer gütigem Einigung Interesse hatte und dann auch nichts mehr kam…bis eben jetzt. Daher ist das schon überraschend.

          • Die Frage ist hier aber, inwiefern das eine (Container bleibt beim Zoll hängen) mit dem anderen (Einigung im Gerichtsverfahren) etwas zu tun hat. Das würden wir gerne versuchen in einem eigenen Artikel zu klären, wobei das zugegebenermaßen schwierig werden dürfte.

          • Er meinte er wüsste nicht was das Problem sein könnte. Seine vorherrigen Beiträge haben sich aber schon mit genau dem Beschäftigt und eben aus dem Brief und dem Telefonat weis er also durchaus das es mit den Figuren Probleme geben könnte.
            Davon mal abgesehen dass er ja laut eigenen Angaben tolle Kontakte hat ;).

          • Natürlich sinalisiert man, das einer gütlichen Einigung nichts im Wege steht. Nur: wie soll die aussehen? Das lego den Vorwurf fallen lässt und
            der Torsten unbehelligt weitermachen kann wie BB? Darauf wird doch im Grunde spekuliert,oder? Wenn ich Lego wäre, würde ich das ausfechten. Es
            kann doch nicht sein, das jeder dahergelaufener kleine Händler meint,teils illelgale Sets nach Deutschland zu impotieren, und dann auf Milde hofft. Wenn man einen Fehler macht,muss man auch die Konsequenzen tragen. Der torsten ist voll geschäftsfähig, das heisst, er ist sich über sein Tun voll im klaren.

      • Im ersten Video steht auf dem Schreiben, dass gezeigt wird „Urheberrecht“ als Grund, nicht Markenrechte. Das deutet also noch nicht 100% auf die Figuren hin (ist natürlich trotzdem möglich, aber bleibt eben alles Spekulation).

        Zudem wird dies nicht der erste Container mit Klemmbausteinen sein der im Zoll hängen bleibt und auch beim Bricklink AFOL Designer Programm wurden Sets erstmal rausgezogen, obwohl es ja nicht näher an „original“ LEGO sein könnte. Somit wird in diesem Bereich wohl einfach öfter mal geschaut, weil es in der Vergangenheit und Gegenwart ja auch genug Anlass gab. Dass LEGO anschkießend als Rechteinhaber informiert wird ist auch soweit normal, das beweist noch keine böswillige Absicht, oder dass LEGO gesagt hätte „zieht mal alles von Klahold raus“.

        Deshalb: Erstmal langsam, wenn sich mehr herausstellt kann man dann immer noch (vielleicht berechtigt) gegen LEGO schießen.

        • Danke für den Kommentar. Der Vergleich mit dem Vorgehen des Zolls bei den 100% legalen Bricklink-Sets kam mir auch gleich in den Sinn. Hinzu kommt, dass Thorsten offenbar auf einer „schwarzen Liste“ gelandet ist (wie das kam versucht ja gerade Henry/Klemmbausteinlyrik rauszufinden) und der Zoll sich womöglich erst recht dachte „da schauen wir mal genauer hin“. Dass Container bei Verdachtsfällen vom Zoll zurückgehalten werden und vermeintliche Rechteinhaber kontaktiert werden ist nichts ungewöhnliches. Kann also gut sein, dass LEGO davon wirklich nichts wusste und die PR-Abteilung sich nächste Woche überlegen darf, wie man das wieder ausbügeln kann…

          • Es wurde rausgefischt, da er vorher auf eine Liste gesetzt wurde.

            Der Zoll hat zudem geprüft und gesagt für ihn ist das OK das kann weiter, Lego kann das aber noch bis zur Klärung festhalten. Auf Kosten von nun Qman früher von Steingemachtes.

          • Ein Bekannter hat mal vor Jahren die eine 1 zu 1 Replik eines Darth Vader Helms importiert
            Ist im Zoll hängen geblieben und er hat Post von Lucas Films Anwälten bekommen. Er konnte das aber klären und gut wars. Erst mal ein Schock, aber dann halb so wild.
            Letzten Endes ist es die halt auch die Aufgabe vom Zoll.
            Sonst wären viele europäischen Firmen schon Pleite bei all den Plagiaten.

          • Kann mir ja denken, dass jemand, der Jahrelang Videos von Raubkopierten Sets macht und teilweise Anleitungen gibt diese möglichsts an der Zollkontrolle vorbei nach Hause zu bekommen, auf einer ’schwarzen Liste des ZOlls steht‘. Ich habe mir mal (kannte den Typne vorher nicht) in seinem Youtube Channel einiges zu Gemüte geführt, schon schön wenn man zu jedem dreist in China kopiertem Bausteinset (Oft nicht nur eine Verletzung der Rechte von LEGO sondern auchnoch anderer Firmen wie z.B. DIsney) ein oder mehrere wunderbare VIdeos hat aber sich dann wundert, wenn sich jemand beschwert. Klar sollte man nicht diese Videos und Einkäufe mit der legaleren EInfuhr der jetzigen Sets vermischen, aber der Herr nimmt es ja auch nicht so genau mit den Rechten anderer Firmen (und er vertritt hier seine Firma und tritt nicht als Privatperson auf).

        • Hat sich doch schon mehr rausgestellt. Der Zoll hat Thorsten mitgeteilt, dass sie Lego seinen Widerspruch übermittelt haben und, dass Lego jetzt bis zum 15.3. für eine Antwort hat.

          Damit ist belegt, dass Lego veranlasst hat, dass der Container zurück behalten wurde.

          • @PFGSnoopy: Vorsicht. Es ist überhaupt nicht belegt, dass LEGO „den“ Container (also genau den mit den Qman-Sets) hat abfischen lassen. Das würde ja bedeuten, dass LEGO dem Zoll gesteckt haben müsste „da kommt ne Lieferung für den Klarhold, da sind illegale Sachen drin, fangt das mal ab“. Viel wahrscheinlicher ist, dass der Zoll *selbst* den Container zurückgehalten hat, weil LEGO ein generelles Übereinkommen mit dem Zoll hat, bei Klemmbausteinen etwas genauer hinzusehen (siehe Bricklink-Sets) *und* jemand (ja, mutmaßlich LEGO) ihn vorher schon auf eine schwarze Liste hat setzen lassen.

            Wie ich schon oben geschrieben habe, ist das Zurückhalten von Waren durch den Zoll im geschäftlichen Verkehr nichts außergewöhnliches (auch nicht, dass man dafür dann Lagergebühren beim externen Dienstleister zahlen muss).

            Der Zoll hat nun gesagt „ist aus unserer Sicht ok“ und fragt jetzt gemäß Übereinkommen nochmal bei LEGO nach, ob noch Einwände bestehen. Wenn bis zum 15.03. keine Antwort erfolgt, wird der Container freigegeben.

          • @kirroyal: Hat Thorsten das nicht selbst auch so ähnlich gesagt oder bilde ich mir das nur ein? Also der Zoll hat sich seinen Container zufällig rausgepickt, dann gemerkt, dass da Klemmbausteine drin sind, den Container genauer unter die Lupe genommen und mögliche Rechtsverstöße vermutet. Erst hier hat der Zoll Lego kontaktiert und die zum Handeln aufgefordert inkl. Frist. Falls Lego nicht reagiert, wird der Container wieder freigegeben.

          • @Rahmspinat, das sehe ich nach der mir aktuell bekannten Lage zumindest auch als Möglichkeit an. Henry (Klemmbausteinlyrik) hat genau dies in seinem Statement zur Situation auch als Möglichkeit erachtet.

          • @Rahmspinat: Ja, das hat Thorsten auch so gesagt. Man sieht nur an einigen Kommentaren hier (und erst recht auf YT…), dass sich offenbar die Auffassung verselbstständigt hat, LEGO wollte *aktiv* Thorsten eins reinwürgen, indem der Zoll *beauftragt* wurde, seine Qman-Lieferung zu beschlagnahmen. Vielmehr könnte es sich mehr oder weniger(*) um einen völlig normalen zollrechtlichen Vorgang gehandelt haben, der jetzt nur hochgekocht wird.

            (*)Wobei mich schon interessieren würde, wie man auf der erwähnten „schwarzen Liste“ vom Zoll landet, ohne dass man bisher tatsächlich auffällig wurde. Können große Unternehmen einfach andere Importeure dort melden, ohne dass es bisher zu nachgewiesenen Verstößen gekommen ist?

          • @kirroyal: Ist er vor oder nach der Sache hier auf diese „schwarze Liste“ gelandet? Falls nachher, könnte das ein normaler Vorgang sein um während dieses laufenden Verfahrens zu verhindern, dass weitere Container von ihm durchrutschen, die die gleichen beanstandeten Warnen enthalten.

          • Guter Punkt.
            eigentlich wissen wir zu wenig über die Historie beider Hauptdarsteller.
            Genauso wie man Lego überteuert und Marktmacht plump an den Kopf wirft könnte man einem Chinareisenden Generalimporteur die Einfuhr von Plagiaten vorwerfen.
            Die überhitzte Diskussion leidet leider unter der Unkenntnis und vielen Vorurteilen.
            Leider befeuert durch ein „jetzt zeigen wir es denen“ und den Kniff der Waisenhäuser. Recht Kontraproduktiv meiner Meinung nach.
            Rechtlich klären -> nix im Container -> weitermachen -> DANN Sendenaktion
            Hätte mehr Stil
            Unschuldslämmer sind sie übrigens alle nicht. Es geht immer ums Business, hüben wie drüben.

          • @Rahmspinat: Nein, der Eintrag ist laut Thorsten schon vorher erfolgt, und zwar auf Verlangen von LEGO (erwähnt er in Minute 9 in seinem Video). Mutmaßlich also im Zusammenhang mit der Minifiguren-Sache. Deshalb auch meine Verwunderung, wie so etwas sein kann, dass ein privatwirtschaftliches Unternehmen ohne gültigen Rechtsbeschluss einfach so einen Eintrag in einem behördlichen Informationssystem vornehmen lassen kann.

      • Sowohl die Lego-Minifigur als auch die der Konkurrenz hat 1 Kopf, 2 Arme, 2 Beine und keinen Schweif. Was soll die Konkurrenz machen? Repiloide als Figur bringen die sich nicht an der menschlichen Erscheinung orientieren? Mini-Figuren die sich an den menchlichen Körper orientieren sehen sich nun mal in gewisser Weise ähnlich. Es sind die Details die sich teilweise deutlich unterscheiden, aber die Figuren haben als Gesamtwerk betrachtet (1 Kopf, 2 Arme, 2 Beine) unvermeidbare Ähnlichkeiten.

        Wenn man eine Qman-Figur neben eine Lego-Figur legt sieht man genauso Ähnlichkeiten und Unterschiede als wenn man einen BMW neben einen Mercedes parkt.

        Es geht hier nicht um dreiste 1:1 Kopien wie damals von Lepin, Qman entwickelt eigene Produkte.

        • Wenn die Figuren doch Menschen darstellen sollen, warum orientiert sich Qman dann bei der Gestaltung nicht an echten Menschen sondern an Lego-Figuren?
          Der Torso und die Beine sind doch verdächtig ähnlich und man könnte sie definitiv anders (menschenähnlicher) gestalten.

          • weil sie klemmbausteinbedingt irgendwie auch auf die Noppen passen müssen und dadurch zu Lego ähnlich aussehen werden…

          • @Shurakai
            Damit man die Figuren auf die Noppen stecken kann, müssen Torso und Beine aber nicht so eckig und kurz sein.

          • Weil es Sinn macht dassdie Figuren untereinander kompatibel sind. Nicht nur wegen der Noppen, sondern dass LegoFiguren auch in Qman Häuser/Autos Passen und umgekehrt. Gerade für den Spielspaß der Kleinen ist es wichtig Alternartiven und Original miteinander mischen zu können.

            Da wäre ein Qman-Figur die ,5x so groß ist und nicht in das Lego-Feuerwehrauto rein passt Blödsinn.

          • @Jeinsager
            Runder und vielleicht schlanker anstatt größer könnte man die Figuren trotzdem ohne Kompatibilitätsprobleme machen.

          • Und wie soll das gehen? Die sollen sich setzen können – ergo müssen sie 2*2 Noppen haben – oder 1*1, aber das würde verdammt creepy aussehen. das Problem hat ja z.B. Cobi – die Figuren kann man nirgends hinsetzen. Die Hände sind etwas anders, aber die größe ist mehr oder minder vorgegeben (zum halten der Werkzeuge/Waffen). Technische Lösungen sind vom 3d-Markenrecht aber eh nicht gedeckt. Mehr menschlich ist ja auch nicht gewollt/erlaubtm siehe z.B. die Xingbao Minifigur (alt und neu).

            Ich kann aber so oder so das Märchen von der unfassbar einzigartigen Figur nicht mehr höhren. Die figuren sind toll – keine Frage – und Lego hat davon viele Jahrzehnte profitiert. Aber sie ist im Spielzeugbereich nicht so einzigartig wie oftmals dargestellt. Letztlich sind sie nichr viel anders als z.B. ne Playmobilfigurm angepasst auf Noppensteine.

            Aktuell nutzt Lego die Minifiguren nur, um sich das Monopol zu sichern.

          • Kompatibilität ist kein Grund irgendein Patent, Recht oder sonst was auszuhebeln. Wir schaffen es ja noch nichtmal Lizenzen für Impfstoff anzueignen 🤣

          • @Alex: Patente aushebeln – das tatsächlich nicht. Allerdings gibts kein Patent (mehr) auf die Minifiguren. Die 3D-Marke schützt aber – soweit ich weiß – keine funktionellen Elemente. Von daher ist Kompatibilität durchaus ein Aspekt, der dort eine Rolle spielt. Aber in der Hinsicht hast du Recht – das wird ein Gericht am Ende entscheiden müssen, das wird vmtl. ein paar Jahre dauern.

  3. Hab das ganze nur am Rande verfolgt. Kann mir einer erklären, was es mit der Spendenaktion auf sich hat und warum diese ausgerechnet im Zuge des Konflikts gestartet wurde?

      • Stimmt, an sich ne klasse Aktion und gegen Spendenaktionen kann man ja generell immer schwer etwas negatives sagen aber in Kombination mit dem LEGO-Konflikt hat das für mich schon einen faden Beigeschmack. Das führt nur noch mehr dazu, dass es als ein Kampf zwischen David und Goliath oder Gut gegen Böse angesehen wird bei dem nebenher das Image der alternativen Hersteller poliert wird. Kann jemand, der für Kinder spendet Unrecht haben? Das wirkt auf mich schon sehr manipulativ.

        • Und einem jeden bekannt ist wie dieser Konflikt David gegen Goliath ausgegangen ist! Schade Lego! Konkurrenz belebt das Geschäft!

          • @Marc: Es wird nur als Kampf „David gegen Goliath“ angesehen bzw. vermarktet, heißt aber nicht, dass es auch einer ist.

          • @Marc
            Vielleicht sollte einen Spendenaufruf starten um hintergangene MOC Designer zu vertreten. Wärst du auch mit dabei?

            Ob die Betroffenen auch so bereitwillig darüber berichten würden?

          • Wer ist denn David? Der chinesische Großkonzern, der hinter seinem Generalimporteur für Europa steht un sich den Markt zu erschließen? Ist das David? Oder kämpft hier in Wahrheit Konzern gegen einen anderen?

          • @Hans Die hier beklagte verarscht aber keine Moc Designer, und Qman entwickelt auch selbst. Macht also kein Sinn dein Einwand.
            Die Lego Ideas sind zwar freiwillig, aber auch nicht unbedingt so großzügig vergütet.

          • Bei manchen Kommentaren bekommt man echt den Eindruck, als wären andere Klemmbausteinhersteller gemeinnützige Vereine oder arme keine Garagen Start Ups.
            Beides ist nicht der Fall.

            Und diese Spendenaktion ist ja schön und gut, aber in diesem Konfliktkontext erinnert mich das an andere Gruppierungen, die gerne Kinder vor schicken um Mitleid zu kassieren.

        • Tja nun, Lego legt laut eigenem Bekunden viel Wert auf Fairplay. Man kann versuchen Konflikte friedlich und sachlich zu klären, oder man macht es wie Lego. Da ist es nur fair mit der Spendenaktion Lego versuchen da zu treffen wo es ihnen weh tut.

          • Wieso ist das beschreiten des Rechtsweges nicht „friedlich und sachlich“?
            Da würde ich gerne wissen, was ein Richter dazu sagt.

        • Wieso manipulative? Lego nutzt seine Marktmacht, um zu verhindern, dass Kinder überhaupt erfahren, dass es Klemmbausteine auch von anderen Herstellern gibt. Thorsten hat eine Spendenaktion ins Leben gerufen, die praktisch garantiert, mehr Kinder von den Alternativen erfahren.
          Und er tut damit noch was Gutes.

          Es steht Lego frei, im gleichen Warenwert ebenfalls Sets an Waisenhäuser zu verschenken!

          • Lego spendet natürich auch um seine Waren an die Kinder zu bringen. Das, was Herr Klahold nun auch macht und ihm Manipulation unterstellt wird, macht Lego schon lange. Das ist Werbung, das ist Markenbindung schon bei den Kleinsten! Nestlé macht das auch. Verschenkt Milchpulver in Krankenhäusern an Müttern mit ihren Neugeborenen, damit diese die Milch dann zu Hause weiterkaufen… Das ist Imagepflege und Werbung um die Marke schon direkt in die Köpfe der Kinder zu packen. Nur, wenn Lego das macht, warum sollen es nun nicht auch andere machen dürfen? Hier assoziert jeder einen Klemmbaustein mit Lego und das nicht ohne Grund. Es wird Zeit, dass gute Konkurrenz auf den Markt kommt, damit Lego wieder einen Ansporn hat sich zu verbessern. Mein Sohn liebt Ninjago, aber was will er als 8 Jähriger mit einem 300 Euro Set, was sich seine alleinerziehende Mama nicht mal leisten kann, wenn er von Qman coole Ninja Roboter Transformer für 25 Euro haben kann, den er in 6 Fahrzeuge umbauen kann? Gibt es ähnlich auch bei Lego, für das 4-fache an Geld und den kann man nicht umbauen… Sorry, Lego zielt schon länger nicht auf Kinder ab, möchte lieber teure Sets an Sammler verkaufen, was auch ok ist, aber gleichzeitig wollen sie den Kindern „verbieten“ mit anderen Sets zu spielen, damit sie später, wenn sie älter sind, dann auch die Sammlersets kaufen für teuer Geld. Lego „verbietet“ damit uns Eltern unseren Kindern anderes schönes Spielzeug zu kaufen, was genauso gut ist nur günstiger. Die Mädchensachen von Qman sind toll. Qman gibt es seit den 90er Jahren, die Lego Mädchen Friends Sets seit 2007. Leider findet man auf die Schnelle nichts dazu seit Qman Sets für Mädchen anbietet. Könnte möglich sein, dass Lego sich da Inspiration bei den Qman Mädchen Figuren geholt haben könnte… kann natürlich auch umgekehrt sein, aber komischer Weise regt sich Lego da nicht so auf. Nur die kleinen älteren Figuren, da die das 3D Modell Patent besitzen. Die Art, wie Lego vorgeht, geht einfach gar nicht, wenn sie sich gleichzeitig die Fairness aber von anderen so wünschen. Sie sollen einfach wieder gute, bezahlbare Sets für Kinder rausbringen und können von mir aus eine extra Sparte für teure Sammlersets haben. Wenn ihre Sachen wirklich gut wären, bräuchten sie auch keine Angst vor Konkurrenz haben. Tempo hat die auch nicht. Flex auch nicht. Mattel mit ihren Barbies auch nicht, da hat Barbie und Steffi auch coexistiert und Barbie hat sich am meisten durchgesetzt. Aber bei Lego ist es im Moment wie mit der Deutschen Bahn: weil es nur einen davon auf dem Markt gibt, ist man gezwungen, den einen nur zu nutzen, egal wieviel Geld er für weniger Qualität verlangt. Monopol eben und das ist für uns Endverbraucher meistens nicht das Gelbe vom Ei.

          • Kleine Anmerkung: In den 90er Jahren war Qman – bzw. damals noch Enlighten – ein reiner Plagiator. Erst später haben sie sich von LEGO „emanzipiert“. Es gibt auch tatsächlich Fälle, wo LEGO sich offenbar bei Qman hat „inspirieren“ lassen, das liegt dann aber i.d.R. an gleichem Quellmaterial (siehe z.B. Monkey King (Qman) vs. Monkie Kid (LEGO)). Genau nachzuvollziehen, wann welche Enlighten- bzw. Qman-Reihen auf den Markt kamen und ob dies vor oder nach ähnlichen LEGO Reihen geschah, ist für alles, was mehr als ein paar Jahre zurückliegt, schwierig.

        • Stimmt, da werden unter dem Deckmantel der humanität Kinder instrumentalisiert gegen Lego. Das kinderheim möchte ich sehen,das von diesen
          leuten,wenn ihnen der wahre Sachverhalt bekannt wäre,noch Spielzeug annehmen täte.

    • Achtung: Das ist jetzt nur meine Vermutung und ich möchte niemandem unterstellen, dass es wirklich so ist, aber auf mich macht die Sache folgenden Eindruck:
      Zwischen Lego und den anderen Herstellern bzw. Händlern, die diese vertreiben, ist es immer so ein David-gegen-Goliath-Streit. Wenn Lego dann etwas gegen die Lieferung dieser Spendenaktion unternimmt, sind sie das böse große Unternehmen, das den armen kranken Kindern das Spielzeug wegnimmt. Unternimmt Lego nichts, legitimiert es quasi die alternativen Sets (die i.d.R. in Ordnung sind) inklusive der enthaltenen Figuren, die möglicherweise nicht so ganz rechtmäßig sind.

          • Und im Vorfeld vernichtet man die Konkurrenz damit diese im Falle eines für Lego ungünsigen Urteils nicht mehr davon profitieren kann.

            Es geht hier nicht darum ob die Ware im Container legitim ist oder nicht, es geht darum den Importeur zu vernichten und andere die die Rolle des Imorteurs übernehmen könnten abzuschrecken.

        • Oder genau mitteilen, was genau als störend empfunden wird. Hat ja in Bezug auf Cobi und Mega Construx Mutmaßungen zufolge auch so funktioniert.
          Letztendlich gibt es diesen Streit nur dort, wo es ein 3D-Markenrecht oder ähnliches gibt. Also nur in der EU und in Nordamerika.
          Gegen wirkliche Plagiate, komplett kopierte Sets oder Minifigurserien, braucht es kein 3D-Markenrecht. Da genügen die für alle Bereiche allgemein gültigen Gesetze.

      • Sollte die Spendenaktion nicht an die Kinder ausgeliefert werden können, wird Lego ja fast schön genötigt sein, die entsprechende Summe/Sets als Ersatz zu spenden, um weitere negative Presse zu verhindern. Wäre ein teurer Schachzug, aber für Lego durchaus denkbar. Ob Lego oder die anderen Hersteller spenden, es steckt aber immer auch ein gewisses Kalkül dahinter, da werden Kinder gerne vor den Karren gespannt.

          • Warum er das macht? Wahrscheinlich weil er angepasst ist und mit Waffen zurück schlägt die ihm zu Verfügung stehen. Und ich kann ihn voll verstehen.
            Und ich kann ihn verstehen. Wenn eine Firma kommt, und mich finanziell an die Wand fahren möchte dann wäre ich ja auch angepasst. Er ist Händler und Importeur und durch jedes Set das ich kaufe unterstütze ich eine Firma die jemanden in den Ruin treiben will.
            Man hätte das bestimmt auch anders lösen können. Warum muss man das auf dem Rücken einer kleinen Person austragen. Das finde ich schäbig und hat einfach einen miesen Beigeschmack. Egal wie man es dreht oder wendet. Der Depp an der Geschichte ist ein Importeur und Händler aus Paderborn.

          • @brickfisher
            Herr Kladhold entschied sich freiwillig Generalimporteur zu werden. Das bedingt neben einem Einkaufsmonopol aber auch Haftungsrisiken. Nebenbei bemerkt: Er ist kein kleiner Händler. Er verfügt über jahrelange Erfahrung im Onlinegeschäft und gehörte vor einigen Jahren zu den größten Powersellern auf Ebay.

            Hier kämpfen zwei Parteien auf Augenhöhe.

          • Ja klar, weil Lego eine Gelegenheit zur Imagepflege, wie die von Dir genannten Spenden, ungenutzt verstreichen lassen würde…

            Also wenn das stimmt, dann hat Thomas Panke Recht und in Billund sind nur noch Stümper am Werk!

      • Aber glaubst du dass es darum geht die Spende dann im Zoll hängen zu lassen und den Zeigefinger Richtung Lego zu erheben? Ich habe nirgends gehört dass für die Spenden Qman gekauft werden soll sondern nur allg. andere Steine. Das kann ja auch Cada oder Cobi sein.

        • Es ist einfach nur meine Vermutung, da ich mir nicht anders erklären kann, warum man ausgerechnet jetzt in dieser Situation diese Spendenaktion startet und dann auch nicht einfach in einem eigenen Video sondern am Ende von diesem Streitthema.

          • Weil der diese Spendenaktion einfach als Zeichen für einen fairen Wettbewerb sieht – deswegen hat er diese in diesem Zusammenhang gestartet – hat er ja auch so gesagt. Von dem Erfolg war er glaub ich selber völlig überrascht.

        • Ich will Johnny selbst nicht unterstellen, dass das sein Ziel ist. Ich würde aber definitiv behaupten, es gibt genug Leute die Luftsprünge machen werden, wenn genau das passiert, auch wenn es natürlich niemand zugeben möchte.

        • @Michi
          Ich sie regelrecht vor mir! Die mit COBI Panzer spielenden Kinder im Waisenhaus! 🤪😂
          Spaß!!!

          • Lego behauptet zwar kein Kriegsspielzeug herzustellen, aber richtig ernst meinen sie es damit nicht. Eine der bestlaufenden Themenwelten hat den Krieg sogar im Namen und verherrlicht ein wenn auch fiktives Universum, in der Mord und Todschlag ungeahndet toleriert werden. Ich weiß nicht, wo das besser sein soll, als ein Panzer, den Kinder auch nur aus dem Fernsehen kennen. Zumindest ist Cobi hier ehrlich.
            Wenn Lego konsequent wäre, würden in der neuen mittelalterlichen Schmiede Türbeschläge hergestellt werden, statt Schwerter, denn die hat man wohl im Mittelalter auch nicht benutzt, um Butterbrote zu schmieren.

          • @Dietmar: LEGO ist das ziemlich eindeutig: Es wird kein modernes, reales Kriegsgerät hergestellt. Und deshalb wurde auch die Osprey zurecht eingestampft. Mittelalter ist nicht modern und Star Wars ist nichts real. Der Hintergrund hierfür ist, dass LEGO kein Spielzeug anbieten will, von dem ein real existierendes Kind in der Welt durch einen echten Krieg traumatisiert sein könnte.

            Sprich: Wenn LEGO einen Leopard II Panzer verkauft, könnte es Kinder geben, deren Haus davon zerstört wurde. Das ist bei einem (in der fiktiven Geschichte ja sehr brutalen) Todesstern eben nicht der Fall.

          • @Lukas: Nach dieser Argumentation könnte Lego auch irgendwelche fiktiven Panzer bauen, die es nirgendwo auf der Welt gibt. Wenn umgekehrt irgendwo eine Kiste mit Kanonen und Beinen genaut wird, die aussieht wie ein AT-ST und in einem Kriegsgebiet zum Einsatz kommt, müsste Lego nach seiner eigenen Argumentation seinen AT-ST aus dem Programm nehmen. Kriegspielzeug bleibt Kriegspielzeug, ob es modern ist oder nicht, ob es reale Vorbilder hat oder nicht. Ich finde die Argumente von Lego einfach nur scheinheilig.

          • @Dietmar, so langsam wird die Argumentation aber schon etwas krude. Lego hat, wie von Lukas aufgeführt, da ziemlich klar Statuten. Und als Erwachsener betrachtet man das Thema oftmals etwas…voreingenommen. Keine Ahnung warum und wann aus Kindern potenziell gewalttätige Erwachsene werden können…aber jetzt mal ernsthaft: Starwars und Ninjago eigenen sich jetzt nicht wirklich zur ernsthaften Radikalisierung.
            Ich hoffe doch sehr, dass die Menschen dann noch Fiktion und Realität auseinanderhalten können.

            P.S. Ich bin selbst überzeugter Pazifist, leider ist es ein Teil dieser Welt nicht.

          • @ Stefan. Nö. Den finde ich von der Architektur her schon nicht ansprechend. Und heuchlerisch spielen…puh. Also genau dafür ist spielen da. Da brauch ich nicht heucheln. Ich bekomme, wie schon geschrieben, Realität und Fiktion eben ganz gut auseinandergehalten.

      • Da es nur um Steine geht (nicht um Figuren) die gekauft werden sollen, kann Lego da eh nichts machen.
        Natürlich können sie mit Anwälten kommen und Stress machen, aber auf die Steine haben sie ja (bis auf wenige Ausnahmen, wenn ich es richtig im Kopf habe) eh keine eigenen Ansprüche.
        Es dürfen halt nur keine Sets sein, die ein Plagiat darstellen, daher.. einfach viele Steine und es besteht kein Problem.

        • Steht das mit den Steinen fest? Ich hatte das nicht wörtlich verstanden und denke, dass es schon „normale“ Sets sein werden, die bestellt werden sollen. Es sind übrigens viele Steine noch geschützt (hierzu hat Thorsten selbst mal ein sehr informatives Video gemacht), aber dies ist den Alternativherstellern in der Regel bewusst und die entsprechenden Elemente werden leicht abgewandelt.

        • Aber wenn man aus den Steinen ein sehr ähnliches Set wie LEGO baut, könnte Urheberrecht wieder die passende Kategorie sein. Schaut euch mal den Qman Senna aus der Racing Car Serie an und dann den LEGO McLaren Senna. Ob es rechtlich relevant ist kann ich nicht beurteilen, aber rein optisch ist das doch sehr sehr ähnlich gebaut.

      • David vs Goliath wird in meinen Augen herbei gesehnt, weil man damit empörte YouTube Videos machen kann. Empörung gleich klicks gleich Geld.
        Wo „David“ wie manche sich gerne darstellen oder dargestellt werden, sind die garnicht.

    • Die Spendenaktion wird wohl initiiert worden sein um einerseits die erhöhte Aufmerksamkeit die ihm und der Marke Qman gewidmet wird zu nutzen und andererseits um dadurch Druck auf Lego (und die Behörden) aufzubauen. So etwas wie Robin Hood. Also sehr sehr geschickt gemacht. Und die gratis Werbung für die Marke ist Millionen wert. War wahrscheinlich auch eine Idee um Qman die übernommenen Anwaltskosten schmackhaft zu machen.

    • Fordergründig um den Kindern wars gutes zu tun. Tiefgründiger um ein Zeichen zu setzen, dass Lego die zunehmende Marktdurchdringung zwar verzögern aber nie stoppen wird können.

    • Leider spricht niemand von den Wohltätigkeitsaktionen die Lego selbst startet, wie die Bauteine für Blinde Kinder …etc.

      Hier wird etwas instrumentalisiert um ein Licht auf Lego zu lenken, das nicht der Wahrheit entspricht und zu einer Schlammschlacht aufstachelt und leider all zu viele auch darauf reinfallen …..

      • Interessanter Vorwurf in Bezug auf eine angebliche Instrumentalisierung. Genausogut könnte man hinter dem Engagement des dänischen Klemmbausteinherstellers Markenbranding oder Frühkonditionierung vermuten. Ich gehe aber davon aus, dass dem nicht so ist. Genausowenig unterstelle ich derartiges irgendwelchen Fanclubs des dänischen Klemmbausteinherstellers, welche regelmäßig ähnliche Aktionen starten.

        • Du siehst die Spendenaktion eben nicht im Kontext in dem sie ins Leben gerufen wurde. Aber die gerade mal 2-3 Kommentare zu dem Thema hier und überall sonst zeigen ja, dass quasi null Interesse an der ganzen Situation besteht und alle Leute nur eine schöne Spendenaktion sehen, die aus dem nichts erschienen ist.

          • Natürlich ist die nicht aus dem nichts erschienen. Transparenter geht es nun wirklich nicht mehr. Er hat seine Situation beschrieben, möglicherweise auch um Händler und Kunden darüber zu informieren, warum die in vorherigen Videos angekündigte Lieferung noch nicht eingetroffen ist. Mittlerweile ist ja auch bekannt, dass der dänische Klemmbausteinhersteller dahintersteckt. Das es ihm in erster Linie um Diversität geht, wäre dir möglicherweise bekannt, wenn du ihn schon eine längere Zeit begleiten würdest. Diese Aktion ist nichts, was mich irgendwie überrascht hat. Die Gründung seines eigenen Ladengeschäftes, seine Intension dahinter, sein Augenmerk auf preisgünstige Spielsets von Anfang an etc. Natürlich geht es ihm auch darum, ein gewisses Auskommen zu haben. Insofern ist er für mich als Persönlichkeit deutlich greifbarer als irgendein milliardenschweres Unternehmen aus Dänemark.

      • „Schlammschlacht“ ist wohl kaum der richtige Begriff – mal abgesehen von dem Warenwert, haben die mögliche Verfahrenskosten (das Verfahren kann sich über Jahre hinziehen) das Potential Thorsten und sein Unternehmen bankrott gehen zu lassen.

        Instrumentalisiert wird hier auch erst mal gar nichts (auch wenn die Spendenaktion mit interessiertem Blick verfolgt werden sollte). Solange nicht das Gegenteil bewiesen ist, kann man Thorsten nicht unterstellen, dass er die Spenden für seine eigene (finanzielle) Bereicherung nutzen möchte.
        Denn das impliziert dein „viele auch darauf reinfallen…“.

    • Da Johnny selber kein Geld annehmen will, und wohl auch durch qman, wo er Zentralhändler für Europa ist, nicht braucht. Hat er halt durch die ganzen letzten Erfahrungen schon gewusst das die Leute halt helfen wollen.
      Deswegen hat er gesagt, wer ein Zeichen setzen will, soll halt spenden, damit das ganze aber auch direkt um das Thema geht, war halt die Idee das man klemmbausteine billig kauft, prüft und dann hier verteilt.
      Da er nicht dumm ist und das ganze Thema ja nun seit Monaten durch die Szene geht hat man sich wohl so auch einen guten Weg gesucht Lego eins auszuwischen, ohne das Lego selber dagegen wirklich was tun kann ohne gleich als das ganz große Böse dazustehen.

      Diese Container werden sicher vorallem Standard Steine beinhalten, alle ungeschützt, da hat Lego also keine Rechte, gesundheitlich sollen sie ja nochmal extra geprüft werden, also das Thema Sicherheit kann Lego nicht angehen. Und Kinder in Heimen das Spielzeug weg zu nehmen kommt sicherlich nirgends gut an.

      Gleichzeitig trifft man damit Lego echt schon hart zum einen dürfte der werbe Wert kaum bezahlbar sein, jetzt Berichte. Am Ende der Sammlung Berichte über die hohe Summe. Dann bei Einfuhr nochmal welche.
      Einige kinder werden damit dann aufwachsen das Lego von vielen Marken kommt, was genau das Thema Gattungsbezeichnung angreift, was ja beim Helden zuletzt ein Thema war.
      Und es wird die Preise angreifen, wenn man halt in Heimen und so den Markt doch gut aufpumpt mit klemmbausteinen der Konkurrenz. Da werden dann sicher Heime auf einige Zeit keine legos mehr brauchen.

      Klar das ist alles erstmal nur ein Tropfen gegen die „Größe“ von Lego. Aber das könnte man ja auch bei dem ganzen Thema sagen und dennoch kämpft Lego halt doch auffällig stark dagegen. Weil sie halt wissen, wenn sowas erstmal wächst wird es irgendwann weh tun, und schon kein Wachstum mehr oder weniger Gewinn wie erwartet können große Firmen schnell finanziell belasten.

    • Um das Thema moralisch aufzuladen und LEGO quasi direkt gegen die Waisenkinder zu stellen, denen sie mit ihren Aktionen sozusagen das Spielzeug vorenthalten. Und ja, wenn dich das merkwürdig aufstößt, dann ist das eine sehr natürliche Reaktion.

      • Da Lego auch nicht fair spielt, kann man auch anfangen Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Absolut nachvollziehbar. Ein schlechtes Image ist das Einzige womit man Lego wirklich weh tun kann.

        • Das Einlegen von Rechtsmitteln ist nicht das dasselbe wie jemandem ein schlechtes Image zu verschaffen.
          Das als „Gleiches mit Gleichem“ zu bezeichnen, halte ich für gewagt.

          • Die Klärung hätte aber anders stattfinden können, und die rechtslage ist doch sehr zweifelhaft aber das verfahren bei einer Import sperre kann halt gut zum ausbluten genutzt werden auch wenn sie am Ende wie erwartet verlieren.

          • Ob Lego verlieren wird, weiß ich nicht.
            Ich bezweifle aber, das Lego das nicht tun würde, wenn es nicht gute Chancen geben würde.

            Und wenn die Rechtslage wirklich zweifelhaft sein sollte, kann man aber nicht Lego dafür verantwortlich machen.
            Da muß man sich schon an den Gesetzgeber wenden. Ich habe aber eher den Eindruck, das die Rechtslage hauptsächlich für die Firmen ein Problem ist, die sich nicht daran halten wollen.

          • Die Begründung von Lego kannst du dir auch bei Thorsten anschauen, das müsste die selbe sein von der Abmahnung.
            Und da reicht alt eine begründung bis zur klärung, die werden wohl gleich bei der Eintragung argumentiert haben hier gilt wiederum das eine Begrünung reicht.
            Die erfolgsaussichten sehe ich da bei Lego eher gering an, bei Bluebrix war das sp in Ordnung da sie da was gemacht haben.

          • Wie gut und sorgfältig die Begründung war, hat man ja allein daran gesehen das sie die Qman figur nichtmal richtig zusammengebaut hatten und sie dann einen Giraffenhals hatte. Ist wahrscheinlich auch sehr kompliziert für die wenn die Figuren so unterschiedlich sind, das man sie nicht wie Lego bauen kann.
            Und die Abbildung wurde durchaus beschriftet.

      • „Dich“ sollte eher negativ aufstoßen, dass ein Anruf vom Lego Star-Anwalt beim Zoll ausreicht, um eine Firma und deren Geschäftsführer auf die schwarze Liste der europäischen Zollbehörden zu setzen!

        Thorsten kann dadurch nicht nur nicht mehr in Bremen Waren einführen, sondern in keinem EU Hafen mehr!

        • Ja, der Rahmen in dem das ganze geschehen ist, wenn er sich denn so abspielt wie Johnny das darlegt, wäre in der Tat auch etwas fragwürdig. Macht aber eben auch die komische Spendenaktion nicht viel besser.

          • Ich persönlich finde, dass Lego alle legalen, moralischen und vor allem unmoralischen Mittel ausreizt, um seine Quasimonopolstellung zu erhalten. Lego darf mal schlicht gar nichts sagen, wenn jemand, der von so einer Aktion so an die Wand gedrückt wird, auch versucht sich mit allen Mitteln zu wehren. Nur weil Lego keine Ahnung von PR hat, muss man sie auf diesem Feld nicht wie unschuldige Kleinkinder behandeln. Von daher hoffe ich, dass das noch richtige Wellen schlägt und Lego seine Anwaltshorde kleinlaut zurückpfeifen muss, weil erboste Fans die Eingänge der Lego Stores mit chinesischen Alternativ-Klemmbausteinen zubauen :-)) Ach das wäre ein Spaß!

    • Meines wissens nein. Und auch kein MOC diebstahl etc. Hab aber definitiv nicht alle Sets von denen angeschaut.
      Die Figuren haben auch keine Ähnlichkeit mit denen von LEGO.

        • Wie soll der Rest vom Körper denn auch anders sein? Vieles richtet sich ja an den 2 Noppen breite aus…und 3 Arme ginge ja schlecht 😀

          • Allein schon diese typische Proportionen der Lego-Figur sind eigentlich ein Alleinstellungsmerkmal, denn ein echter Mensch hätte einen viel länglicheren Körper. Zudem könnte man den Torso und die Beine rundlicher gestalten, anstatt sie genau so eckig zu machen.

        • Das die Figuren ähnlich sind, liegt daran, dass man sie nicht viel anders bauen kann, wenn sie noch als Figur erkennbar sein sollen, die Füsse müssen auf Noppen passen, die Hände müssen die ganzen Gadgets aufnehmen können etc. Die Figuren sind daher baubedingt alle ähnlich und können sich nur in Details unterscheiden und da gibt es sehr wohl sehr deutliche Unterschiede.

          • Wie ich es ja schon weiter oben geschrieben habe, könnte man die Figuren z.B. höher und rundlicher machen, um sie eher menschlichen Proportionen anzunähern, aber es wurde halt bewusst diese kastige gestauchte Form gewählt.

          • Wenn die Männchen einigermassen zu den üblichen Türen passen und dazu noch robust sein sollen, kommt man auch auf diese gedrungene Form.

          • @Dietmar: Oder aber, man etabliert ein eigenes System, das sich nicht an den bestehenden Türen orientiert. Dann kann man plötzlich die Figuren allesamt anders aussehen lassen…

          • Tja, dann müsste man eben andere Türen herstellen und könnte nicht einfach die von Lego kopieren.

          • @Dietmar: Die Figuren müssen aber nicht zu den üblichen Türen passen, dann entwickelt man halt eigene größere Türen und baut alles etwas anders/größer. Die Figuren von Mega Construx passen schließlich auch nicht auf zwei nebeneinanderliegende Noppen oder durch die üblichen Türen. Niemand ist verpflichtet, den Maßstab der Lego-Figuren zu übernehmen.

          • Das kommt davon wenn man seinen Kommentar schreibt und zu spät abschickt, da waren welche schneller^^

          • Warum kann man eigentlich nicht auf Tohru antworten?
            Also @Tohru Zitat: „Allein schon diese typische Proportionen der Lego-Figur sind eigentlich ein Alleinstellungsmerkmal, denn ein echter Mensch hätte einen viel länglicheren Körper.“ Wie schon oft gesagt wurde, A) der Mensch hat 2 arme, 2 Beine, einen Kopf etc.pp. Jetzt zum Thema wieso die Proportion, auch das wurde gesagt, das typische Raster, der Unterleib ist genau 2 Steine hoch und hat hinten 4 Noppenaufnahmen zum Sitzen, ist zwei Noppen breit, da ist nicht viel Spielraum. Design welches funktionsbedingt ist, ist nicht schützenswert. Ebenso verhält sich mit dem Oberkörper, die Arme müssen greifen, der Kopf ist ein allg. Legobauteil und trotzdem hat Qman einen eigenen Kopf entwickelt. Die Größe der Minifigur muss auch zu Türen und Fenster passen. Aber selbst wenn Qman die Figur 3 Noppen breit machen würde, würde Lego dagegen vorgehen, denn Lego hatte bereits beim ersten Schreiben damals bei BB deutlich darauf hingewiesen, das die Größe (Skalierung) keine Rolle spiele, da auch die kleinen Figuren bei BB beim Schloss Schwanstein passend zu den Dimon-Steinen (oder wie die jetzt heißen und geschrieben werden).

          • @t31 Man kann nicht auf meinen Kommentar antworten, da die Verschachtelung der Kommentare nur eine gewisse Anzahl von Stufen zulässt.

            Warum müssen denn die Beine z.B. genau zwei Steine hoch sein? Man könnte sie auch einfach 3 Steine hoch machen und könnte die Figur trotzdem hinsetzen. Natürlich könnte man dann nicht mehr genau die gleichen Stühle wie bei Lego nutzen, aber warum müssen die Figuren anderer Hersteller denn zwingend dazu kompatibel sein, solange man sie an sich auf die Noppen stecken kann?
            Jegliche Action-Figur, Barbie-Puppe, … hat einen rundlichen Körper und man kann Arme dran stecken, also warum muss der Torso bei Qman genau so eckig sein wie bei Lego?
            Wie auch schon mehrfach in anderen Kommentaren geschrieben wurde, könnten andere Hersteller auch einfach andere Türen, Fenster, Stühle, … entwickeln, die dann eben mit ihren Figuren kompatibel sind und trotzdem kann weiterhin Kompatibilität mit dem allgemeinen Stecksystem beibehalten werden.

          • @Tohru, @Rahmspinat: Natürlich kann man Figuren auch größer oder kleiner machen und entsprechend Türen etc. bauen. Aber die Figuren bleiben damit Kopieen oder eben nicht, das hat nichts mit der Größe zu tun und Lego hat das Recht eben dagegen vorzugehen oder auch nicht. Lego hat jedoch absolut kein Recht auf eine bestimmte Figurengröße. Wenn jemand Figuren in einer bestimmten Größe bauen will, dann muss er bestimmte baubedingte Vorgaben einhalten. Da ist es eben egal ob die Figuren nun Finger an den Händen haben oder wie bei Lego nicht, ob die Köpfe sich neigen lassen oder wie bei Lego nicht, ob die Beine sich seitlich abwinkeln lassen oder wie bei Lego nicht, ob die Arme sich seitlich und die Ellenbogen abknicken lassen oder wie bei Lego nicht. Egal wieviel Know-How und Eigenkreativität man in die Figuren rein steckt, ob man Beine und Bäuche abrundet, die Figuren werden baubedingt immer ähnlich zu den Legofiguren sein.

          • @Dietmar
            Ich meinte ja auch nicht, dass ein anderer Hersteller einfach Lego-Figuren in größer produzieren könnte, sondern dass die Figuren unter Beibehaltung der Standfläche von 2 Noppen eben größer (nur in der Höhe) sein müssten, wenn sie an reale Menschen anstatt an die Lego-Figur angelehnt wären. Wenn man einfach ähnlich große Noppen-kompatible Action-Figuren herstellen würde, dürfte dies wohl kaum ein Problem darstellen.

          • mega construx zeigt doch das minifiguren auch anders aussehen können. diese können auch auf noppen stehen und gadgets in die hände nehmen, figuren müssen also nicht wie eine lego minifigur aussehen. gegen diese geht lego auch nicht vor. die aktuellen minifiguren von xingbao oder auch die von qman finde ich hingegen schon sehr ähnlich zu den standard lego bzw zu den lego friends figuren. okay es gibt einige unterschiede bei den qman figuren, sie haben asymmetrische hände mit angedeutete finger und nen riesen kopf, sie sind trotzdem meiner meinung nach eine ableitung von der lego minifigur. da fand ich die zwischen zeitlichen xingbao figuren besser (also die mit den schwenkbaren armen), wobei diese auch nur eine weiterentwicklung der lego figur waren.
            ich finde es etwas schade, dass die negativen lego kritiker*innen die schaffung des systems der steine oftmals außer acht lassen. auch die schaffung der farbpalette. viele andere klemmbausteinfirmen setzen sich jetzt ins gemachte steine-system-nest und profitieren sehr stark von der vorleistung von lego. und ja die idee der steckbaren steine kam nicht von lego – sie haben aber trotzdem das system erschaffen.
            ich finde andere firmen die klemmbaustein herstellen nicht generell schlecht. qman hieß früher mal enlighten oder ist aus dieser firma erwachsen. enlighten hat früher auch kopien alter legosets oder kopierte zusammenstellungen alter lego sets angeboten. ich finde es gut, dass qman das jetzt nicht mehr macht. auch finde ich eine praxis nicht so toll, die andere hersteller gerne mal machen: bringt lego ein baumhaus, porsche oder ähnliches heraus wird die idee aufgegriffen und ein eigenes baumhaus-, porsch- oder ähnliches set herausgebracht oder aber das lego set nur abgewandelt. selbes bei teilen: bringt lego ein neues teil heraus, gibt es dieses teil recht schnell in abgewandelter form (um den 3d schutz zu umgehen) bei anderen klemmbausteinfirmen im programm. positiv an der stelle ist mir cobi aufgefall, die entwickeln eigene teile. (die minifigur von denen ist meiner meinung aber auch sehr von der lego minifigur abgeleitet.)
            ich würde mir wünschen, dass andere firmen sich generell mehr von lego lösen. alle bisher bestehenden lizenzfreien teile stehen allen firmen zur verfügung und ab jetzt bitte auch eigene teile entwickeln! ich bin zum beispiel sehr gespannt auf diese slop-ecke von der neulich die leute von bluebrix gesprochen haben.
            bitte liebe firmen macht die klemmbausteinwelt größer und bunter.

        • Ich denke das liegt aber auch an den Klemmbausteinen. Löcher in den Füßen und Beinen. Geht ja nicht anders. Form der Hände zum Anfassen geht ja auch nicht anders. Eine gewisse Grundform ist Notwendig.
          Ist ja beim Auto auch nicht anders. Kasten und vier Räder drunter.

          • Die Hände haben sie ja schon etwas anders gemacht und die finde ich so auch okay, aber beim Torso und den Beinen ist definitiv noch Potential für Veränderung.

          • @Tohru Du fragtest weiter oben: „aber warum müssen die Figuren anderer Hersteller denn zwingend dazu kompatibel sein, solange man sie an sich auf die Noppen stecken kann?“ Ich finde es praktisch, wenn ich aus den Angebot vieler Hersteller wählen kann und da sollte Größe und Proportion schon passend sein. Ich hatte früher auch eine Modelleisenbahn und da ist Herstellervielfallt normal, innerhalb der einer Spurbreite ist alles Kompatibel, selbst bei der Digitaltechnik, da gibt zwar verschieden Standards, aber wenn Du dich für einen Festgelegt hast ist es egal von wem Du den Decoder kaufst.

        • Bloss runde Beine, neigbarer Kopf, einzel seitlich abspreizbare Beine, knickbare Arme, Hände mit erkennbaren Finger… Aber sonst praktisch identisch!

          Leute, bleibt doch mal fair in der Argumentation! Bloß weil wir alle mit Lego aufgewachsen sind und die Produkte immer geliebt haben, muss nicht alles, was Lego tut, richtig oder gut sein!

          LEGO lehnt sich mit der Verteidigung seiner 3D Marke sehr weit aus dem Fenster und investiert lieber in Anwälte als in gute Produkte zum fairen Preis.

    • Thorsten macht, anders als andere Marktteilnehmer, nicht den Eindruck, dass er versucht in einem Graubereich zu agieren um das gerade noch zulässige auszutesten. Von ihm gibt es einige Videos, in denen er geschützte Elemente vorgestellt hat und in dem er die verschiedenen Schutzmöglichkeiten gut verständlich erläutert.

      Da es manche Schutzmöglichkeiten, wie die 3D-Marke, nicht weltweit gibt, kann ein Hersteller durchaus beispielsweise weitgehend Lego-identsche Minifiguren herstellen. Er darf sie nur nicht in der EU und anderen Wirtschaftsräumen verkaufen, in denen es eine entsprechende 3D-Marke gibt.

    • Qman gehört zum gleichen Konzern bzw. ist der Nachfolger von enlighten. Enlighten vertreibt Minifiguren Klone (hat vertrieben). Die Figur von qman aus der Cherry Serie („Mädchen Sets“) ist der Friends Minidoll sehr ähnlich.

      • die Friends Figuren sind aber nicht geschütz…des weiteren sollte man vlt auch die Frage aufwerfen warum LEGO zum beispiel einen stein schützen will den Sie garnicht vertreiben (1×5 Brick) sondern nur Cobi alleine und das schon seit fast der gesamten Firmengeschichte … sry aber LEGO versucht gerade das selbe wie EA damals anfnag der 2000er und zwar Konkurrenz auszuschalten mit Mitteln die ethisch und moralisch nicht nur fragwürdig sind und ihre eigenen „Fair Play“ Marketing Kampange ad ab surdum führt

        • Bitte nicht auf dem fair play rumhacken, wenn du es dir durchgelesen hättest, dann würdest du verstehen warum lego so reagiert bzw. Reagieren muss. Sie folgen ihren eigenen Ansprüchen. Und der Vergleich mit EA hinkt.

    • Als Qman noch unter dem Namen Enlighten firmierte (noch heute steht auf einigen Steinen ENLI), gab es durchaus Plagiate. Da hier Links zu solchen Sets wahrscheinlich unerwünscht sind, einfach mal eine Bildersuche nach „Enlighten 308“ starten und mit LEGO 10040 vergleichen.

    • Ja, gab es. Enlighten, der Vorgänger von Qman hat als Copybrand gestartet. Allerdings sind die aktuellen Sets meines Wissens nach vom Urheberrecht okay (keine geschützten Steine). Nur die Ähnlichkeit der Figuren bleibt zu klären.

    • Soweit mir bekannt ist hiess qman früher enlighten und hat genauso kopien hergestellt wie alle anderen. Irgenwann hab die sich unbenannt und machen jetzt „saubere“ sets. Dahinter stecken aber die gleichen Firmenbesitzer wie vorher auch schon. Inwiefern ein chinesischer Großkonzern besser ist als ein europäischer Großkonzern (der zumindest auch in Europa produziert und hier Läden betreibt) wird wohl das Geheimnis des Mobs bleiben, der grad mit Mistgabeln durchs Dorf zieht.

      • Da geb ich dir Recht. Die wütende Menge vergisst hier, dass China auch in diesem Bereich massiv vordringen möchte. Die zunehmende Allmacht dieses autoritären Landes wird mir zunehmend unangenehm. Ich würde es verstehen, wenn sie von den Abmessungen her ein anderes System entworfen hätten. Aber hier werden Steine in ihren Abmessungen und ihrer Firma kopiert, um den bisherigen Legokunden den Kauf schmackhaft zu machen. Die Form vieler Steine (keine Ahnung ob das auf alle Steine zutrifft) hat sicher Lego kreiert und designt. Ich finde es äußerst kritikwürdig, wenn andere Firmen, die nichts mit dem Prozess des Designs zu tun hatten, es einfach kopieren. Ich kann daher Lego durchaus bezüglich ihren Anstrengungen zum Schutz der Marke verstehen. Ob diese Aktion gegenüber Steingemachtes gerechtfertigt ist, bin ich indes hin- und hergerissen. Fakt ist jedoch für mich, dass ich keine Konzerne aus China unterstütze und unterstützen werde.

        • Und du vergisst, dass die schon längst da sind. Die brauchen auch nicht zwingend einen Generalimporteur. Gibt es doch letztendlich alles bei Aliexpress und Co. Teilweise sogar aus polnischen, spanischen oder belgischen EU-Lagern. Die brauchen vielleicht auch nicht einmal den deutschen Markt. Meines Wissens ist z.Bsp. der Kontakt zwischen Cada und Bruno Jenson auf Vermittlung von Thorsten zustande gekommen. Auch sonst ist er diesbezüglich soweit es ihm möglich ist hinterher, was die MOC-Problematik betrifft. Zumindest versucht er es.
          Absonsten produzieren auch Hersteller aus anderen Ländern, z.Bsp. Polen oder Kanada Klemmbausteine. Auch den berühmt berüchtigten 1×5, welchen es definitiv nicht vom dänischen Klemmbausteinhersteller gibt. 😉

        • Dafür gibt es das Patentrecht und das sieht ausdrücklich vor, dass eine schöpferische Leistung nur für eine befristete Zeit exklusiv dem Erfinder/Patenteigner vorbehalten bleibt. Danach soll Wettbewerb gefördert werden.

          Ich finde es geradezu putzig, wie ausgerechnet wir Deutschen uns über die bösen Raubkopierer aus dem totalitären China aufregen!

          Der heutige Qualitätsbegriff „Made in Germany“ sollte zur Zeit der Industriellen Revolution britische Verbraucher von Plagiaten aus dem totalitären deutschen Kaiserreich schützen.

          What goes around, comes around 😂

      • Aber nein, aber nein, es geht hier doch um arme kleine deutsche Händler! Wer hat denn was von dubiosen Großkonzernen aus dem überwachungskapitalistischen sozialistischen Paradies gesagt? 😉

      • Mit der Argumentation müsste man aber Lego auch ablehnen, denn der Lego Stein hat als Plagiat begonnen und Lego hat sich zwischenzeitlich nicht einmal umbenannt und ist immer noch im Besitz der Familie, die damals kopiert hat.

    • Nein, das ist nicht die Frage!
      Bloß weil irgendwann mal ein Fehlverhalten existiert hat, ist das kein ausreichender Anfangsverdacht für eine zollamtliche Ermittlung.

      Die einzig relevante Frage ist: exportiert Qman aktuell Sets mit in der EU (!) unzulässigem Inhalt in die EU?

      Denn außerhalb der EU sind 1:1 Kopien der Lego Minifig legal, weil das entsprechende Patent seit Jahren ausgelaufen ist!

  4. Auf der deutschen Qman Seite von Steingemachtes sieht für meine ungeübte Augen alles im Rahmen aus, aber auf ausländischen Websites sieht man bei Qman zum einen maximal ähnliche Minifiguren und zum anderen auch Modelle wie das Racing Car „Senna“ Das auch mehr als nur ähnlich zum LEGO McLaren Senna aussieht. Zudem ist Qman wohl der Nachfolger von Enlighten.

    • Ist es verboten einen generischen Sportwagen zu bauen? Wenn Lego einen Panzer nachbauen würde, wäre er dann auch bei Cobi gestohlen? Das ist doch alles total egal.
      Es geht darum das eine große Firma LEGO mit wenig Aufwand durch einen Superanwalt einen kleinen Händler finanziell ruinieren will.

      • Niemand außer LEGO (bzw. deren Anwälten) weiß, ob LEGO dies tun will. Allerdings scheint es wohl tatsächlich so zu sein, dass sie es könnten.

      • @brickfisher
        Ich wiederhole es an dieser Stelle gerne: Herr Klahold ist kein kleiner Händler. Er verfügt über jahrelange Erfahrung im Onlinegeschäft und gehörte bis vor einigen Jahren zu den größten Powersellern auf Ebay. Dann wurde die asiatische Konkurrenz zu groß und er beschloss sich zu spezialisieren. Er kennt das Geschäft sehr genau.

        • Ich finde die Produkte von Herrn Klahold in unzähligen Spielwarengeschäften und EInkaufszentren weltweit? Wie viele eigene Läden hat er denn weltweit schon aufgemacht? Macht er auch einen Milliardenumsatz? Und beschäftigt er auch eine Anwaltskanzlei mit seinen Rechtsangelegenheiten? Du sprichst davon, dass das ein Kampf auf Augenhöhe ist, sorry, aber das klingt für mich sowas von absurd. Jeder vernünftige Geschäftsmann kennt sein Geschäft und weiß was er tut, aber wenn ein milliardenschwerer Konzern einen kleinen Händler und Importeur plattmachen wollen würde, dann könnten sie das wohl auch tun, zumindest können sie ihm das Leben sehr sehr schwer machen. Und was kann Herr Klahold? Einen Lego Container aufhalten und beschlagnahmen lassen? Selbst wenn, das wären für Lego nur Peanuts. Wie gesagt, mir scheint, als wäre da jemand nicht besonders gut informiert oder hat noch nicht besonders viel Lebenserfahrung.

          • Es ging wohl darum, dass die genau wissen was sie tun. Das ist auch so, deswegen hält sich mein Mitleid in Grenzen. Die kennen das Geschäft und die angeblichen chinesischen Davids sind Goliaths.
            Und wenn ich das richtig mitbekommen habe, gibt es eigentlich bisher nur die Aussage von Johnnys World und hunderte Empörungstrittbrettfahrer.

          • „Wie gesagt, mir scheint, als wäre da jemand nicht besonders gut informiert oder hat noch nicht besonders viel Lebenserfahrung.“

            Hallo Matthias,
            vielen Dank für die herzlichen Worte. Ich kann zwar verstehen, dass Emotionen im Spiel sind, aber weder kennst du meine Person noch meinen Werdegang. Trotzdem erlaubst du dir eine Einschätzung zu meiner Person. Ich finde das sehr merkwürdig.

            Zur Sache:
            Du scheinst etwas gehörig zu vewechseln. Ich habe mich auf den Erfahrungsschatz und das Handelsvolumen des Händlers bezogen. Deine Argumentation bezieht sich jedoch auf die Position eines Spielwarenherstellers.
            Wie würdest du denn die Postion eines Generalimporteurs, also den zentralen Ansprechpartner für das Deutscshland/Europa-Geschäft, bezeichnen?
            Warum soll das kein Kampf auf Augenhöhe sein? Der chinesische Konzern sagt Herrn Klahold doch volle Unterstützung zu. Somit trägt dieser auch kein Prozeßrisiko. Demzufolge sehen wir hier die Auseinandersetzung zweier Konzerne, wobei sich eine Partei von seinem Generalimporteur vertreten lässt.

        • Nach den Regeln der EU haben „kleine Unternehmen“ weniger als 50 Mitarbeiter und weniger als 10 Mio. Umsatz.

          Zum Umsatz seiner beiden GmbH für Schulranzen und Bausteine kann ich nichts sagen. In seinen Videos spricht von mitarbeitenden Familienmitgliedern, ein paar Leuten im Laden und inzwischen auch etwas Außendienst. Das scheint mir doch noch recht weit von den 50 Leuten entfernt zu sein.

      • Ein generischer Sportwagen, der zu 90% die gleichen Steine und Bautechniken enthält wie ein von LEGO entwickeltes Modell eines real existierenden Fahrzeuges?
        Der „nicht-Bugatti“ von Qman sieht natürlich auch maximal generisch aus, genau wie das „BOSS“ Logo auf den Rennautos und der Rennanzug von „nicht-Ferrari“ mit den Logos von Shell und UPS. Witzig, welche Zufälle es so auf der Welt gibt…

        Zum ruinieren: Ich fände es unabhängig der aktuellen Situation „fairer“, wenn chinesische Firmen in diesem Bereich ihre Waren selbst importieren würden, anstatt einen kleinen Generalimporteur seinen Kopf für sie hinhalten zu lassen. Wenn die Rechtsstreitigkeit „LEGO gegen Guangdong Qman Toys Industry Co., Ltd“ hieße, sähe die öffentliche Meinung doch schon wieder anders aus.

        • Da ist was dran! Meinst Du, das ist was Lego den anderen Herstellern mit ihren FairPlay Regeln signalisieren wollte? Hey lasst das nicht an den Kleinen aus, kümmert euch gefälligst selbst drum!

          Ich habe es definitiv gefeiert, dass Lego einen Schlag gegen Lepin gewonnen hat und die 90% ähnlichen Speedchampions können von mir aus auch vom Containerschiff ins Meer fallen. Schade finde ich es um Serien wie die Wilderer, mit besonders vielen Tieren.

          Hierzu heißt es an anderer Stelle dann immer, der Verbraucher ist dafür verantwortlich, Unternehmen über sein Kaufverhalten mitzuteilen was OK ist und was nicht. Sprich Lego Senna und QMan Löwe (Beispiel)

    • Weißt Du, warum Qman Sets außerhalb der EU zu Lego identische Minifiguren enthalten? Weil das Lego Patent auf die Minifig seit Jahren abgelaufen ist und außerhalb der EU kein 3D Markenschutz existiert und somit jeder legal Minifigs herstellen und vertreiben darf.

      • Richtig. Zumindest was die EU betrifft. In vielen Ländern hat der dänische Klemmbausteinhersteller zudem auch noch nie ein Patent angemeldet. Letztendlich fällt dem dänischen Klemmbausteinhersteller nun die eigene Geschichte dahingehend auf die Füße. Kiddicraft hatte ja auch kein Patent in der EU oder Dänemark für seinen Baustein angemeldet. Dahingehend war es aber offenbar in Ordnung. 😉

    • Das, was du auf der deutschen Seite siehst, dürfte das sein, was hier importiert und verkauft wird. Die anderen Sachen halt nicht. Was man hier nicht plant zu verkaufen, muß dann auch nicht den hiesigen Gesetzen entsprechen, sondern den Gesetzen, die in den Märkten gelten, wo das Zeug verkauft werden soll.

      • Vollkommen richtig. Es war ja aber die Frage, ob Qman irgendetwas hat, an dem man mehr als die Minifiguren beanstanden könnte. Und in ihrem Gesamtsortiment finden sich da durchaus Sets mit mehr als nur einer Ähnlichkeit zu LEGO Sets. Theoretisch könnte man also auch versuchen diese zu importieren (unabhängig vom aktuellen Fall). Trotzdem ist auch auf der deutschen Qman Seite der Racing Cars nicht gerade ersichtlich, dass man darauf bedacht ist, sich hinsichtlich der Übernahme bestehender Designs auf keinen Fall etwas vorwerfen zu lassen („Ferrari“-Rennanzug, usw.). Ohne es beurteilen zu können wird es vermutlich trotzdem kein allzu relevantes „Vergehen“ sein, aber was wäre so schwer daran gewesen einen generischen Rennanzug zu entwerfen und eigene Marken / Logos à la Octan zu erschaffen?

        • Das stimmt, so wie ich das verstanden habe, so nicht. Nachdem der Zoll den Container kontrolliert hatte und nichts festgestellt hatte, wurde der Inhalt durch den Antragsteller (L***) kontrolliert und dieser hat dann angegeben, das Urheberrechtsverstöße vorliegen. Es geht also schon sehr konkret um das, was Thorsten importierten wollte, und das ist halt das, was er auch auf der Webseite zeigt.

          Bei dem Rennanzug würde ich mal vermuten, das die Verfremdung der Logos ausreicht, um da keinen Markenschutz zu verletzen.

          • Ich glaube wir reden aneinander vorbei, was aber vor allem daran liegt, dass mein Kommentar auf den deine erste Antwort selbst schon eine Antwort auf eine Frage von „Thomas+“ war, durch die Strukturierung hier und die 100 Antworten in dazwischenliegenden Sub-Kommentaren ist das aber nicht mehr zu sehen. 😀

            Aber mich interessiert trotzdem die Quelle zu dem von dir beschriebenen Hergang. Bisher ist mir nur das Zitat aus einem Schreiben bekannt, das bei Johnny’s World immer wieder als „der Beweis“ verwendet wird, jedoch erstmal nur aussagt, dass LEGO als Rechteinhaber zu einem gewissen späteren Zeitpunkt über den Einspruch gegen die Vernichtung informiert wurde. Daraus kann zumindest ich noch keine Infos über den kompletten vorherigen Vorgang ziehen.
            Oder um mal aus dem Kanal von der Klemmbausteinlyrik zu zitieren:
            „Allerdings ist es m. E. zumindest möglich, dass das Zurückhalten den Containers bei der generellen Skepsis vom Zoll gegenüber Klemmbausteinen, die nicht von LEGO sind, Zufall war und tatsächlich LEGO erst danach darüber informiert wurde (was auch tatsächlich die Chance eröffnet, dass der Container nach Ablauf der Frist normal frei gegeben wird).“
            Es kann natürlich auch genau so gut alles andere der Fall sein, aber aus den Informationen, dich ich in den Videos von Johnny’s World erhalten habe kann ich da keine Infos ziehen und so lange sollte man auch den Ball noch etwas flach halten. Zudem is auch über den Inhalt des Containers nichts genaues bekannt gegeben worden. Also zunächst ist da noch viel Spekulation, mal sehen, was die Nachforschungen von StoneWars da zu Tage fördern.

          • Die Quelle, auf die ich mich bezog, ist das erste Video von Thorsten zu der Beschlagnahme. Das habe ich so verstanden.

          • Im ersten Video ist doch alles unter Vorbehalt, weil er selbst noch keine weiteren Infos hatte. Deshalb hat er das von mir erwähnten Schreiben auch erst im Anschluss an den Videodreh unter seinem seinem eigene Video als Kommentar angeheftet. Da tauchte zum ersten mal gesichert der Name „LEGO A/S“ auf, aber wie gesagt, auch nur in dem Zusammenhang, dass der Rechteinhaber über den Einspruch informiert wurde. In weiteren Videos wurde dieses Zitat dann immer als „der Beweis, dass LEGO dahinter steckt“ erwähnt. Aber es ist doch noch nirgends bewiesen oder widerlegt, wie es zustande kam, dass der Container im Zoll hängen blieb (siehe dazu auch Henrys Zitat).
            Falls Thorsten das selbst schon genau berichten konnte würde ich mich aber über eine Zeitangabe im passenden Video freuen, gesicherte Infos sind ja rar in dieser Angelegenheit 🙂

          • Das einzige, das im ersten Video wirklich unklar ist, ist wer der Antragsteller/Rechteinhaber ist. Die Chronologie der verschiedenen Eskalationsstufen ist Thorsten natürlich bekannt, da er diese ja allein durch die vorgeschriebenen Benachrichtigungen durch den Zoll miterlebt hat.

            03:37 Erste Zollbeschau
            04:03 Ergebnis der ersten Zollbeschau
            04:15 Zweite Beschau
            05:09 Ergebnis der zweiten Zollbeschau
            07:08 Inoffizielle Infos: Zoll hat initial bei der zweiten Beschau keine Rechteverletzung gefunden, hat Antragsteller informiert, Bevollmächtigte des Antragstellers haben sich das angeschaut und Urheberrechtsverletzung festgestellt.

          • Aber durch all diese „Stufen“ wissen wir doch längst nicht:
            a) was im Container war
            b) warum der Zoll ihn initial mal genauer prüfen wollte und
            c) ob LEGO darin wirklich etwas handfestes entdecken konnte, oder ob sie ihn nur lange genug verzögern wollen, um den Laden „auszutrocknen“ / kaputt zu machen (was von vielen ja seit dem ersten Video als Fakt dargestellt wird)

            Und zu a) kann der Container natürlich rein theoretisch mehr enthalten als aktuell auf der deutschen Qman Website steht, man kann ja auch erst importieren und dann anbieten.

      • Das stimmt natürlich. Wir haben nur die Aussage von Thorsten, das nur Qman in dem Container war und ob die Webseite alle lieferbaren Neuheiten zeigt, habe ich jetzt auch nicht geprüft. Allerdings habe ich durch die längerfristige Beschäftigung mit den Videos von „Johnny’s World“ einen klaren Eindruck von Thorsten als sehr umsichtigem Händler, der sehr genau darauf achtet, was er einführt und verkauft. Die anstehenden Qman-Neuheiten werden ja auch immer wieder vorgestellt, und da wäre mir jetzt auch nichts aufgefallen, was ich für problematisch halten würde. Daher mein Eindruck, das die deutsche Webseite im großen und ganzen einen guten Eindruck von dem vermittelt, was als Inhalt des Containers zu erwarten ist.

        • Ohne Angriff und objektiv:

          >Allerdings habe ich durch die längerfristige Beschäftigung mit den Videos von „Johnny’s World“ einen klaren Eindruck von Thorsten als sehr umsichtigem Händler, der sehr genau darauf achtet, was er einführt und verkauft.

          Es gibt eine gesamte Playlist auf seinem Channel die sich damit beschäftigt illegal 1:1 kopierte LEGO Sets vorzustellen und die teilweise ‚Anleitungen‘ zur Einfuhr dieser ohne Zollprobleme enthalten.

          Wie gesagt keine Wertugn des ganzen dazu von mir, lege diesen Zustand nur einfach in den Raum

  5. Solang der inventigative Journalismus ala Stonewars, wo sich große Tagesblätter eine Scheibe abschneiden könnten, noch fehlt, kann und werde ich nichts klares und entscheidendes beitragen wollen oder können – so ein Video allein von Thorsten werde ich mir erstmal nicht anschauen, weil es nunmal nur eine Seite beleuchtet und natürlich auch gewisse „Emotionen“ berührt,die aber zur Klarheit des Sachverhaltes eher weniger hilfreich sind oder wären – daher warte ich bis das Thema zu 100% sicher neutral und ohne persönlichen Bezüge oder Betroffenheit des Autors, des Sprechers oder Moderators zum Thema …veröffentlich wurde.

    Das in diesem Zusammenhang eine Spendenaktion läuft sehe ich,um es diplomatisch auszudrücken, als sehr ungeschickt an…für ihn sicher geschickt, aber für den Sachverhalt des Themas überhaupt nicht hilfreich und es wäre wünschenswert und richtig gewesen diese Aktion zu verschieben um eine unsaubere verstrickung beider Themen zu verhindern – hier schreit es nun leider wieder nach „Schlammschlacht“, die man hätte verhindern können, wenn man es gewollt hätte.

    • „so ein Video allein von Thorsten werde ich mir erstmal nicht anschauen“

      Warum überhaupt kommentieren, wenn man sich mit dem Thema eh nicht auseinandersetzen möchte?
      Du schießt ja gleichermaßen gegen Thorsten, ohne dir seinen Standpunkt anzuhören – wirfst aber der Anti-LEGO-Fraktion vor, sie würden sich ohne Statement von LEGO vorschnell eine einseitige Meinung bilden.
      Das ist argumentatorisch ein bisschen inkonsequent…

    • Man muss aber sagen, dass Johnny schon sehr seriös und den Umständen entsprechend unaufgeregt in dem Video spricht! Klar ist da nicht alles sauber, aber ich würde ihm schon zugute halten, dass er nicht zu sehr emotional an die Sache rangegangen ist und ich mich auch etwas darüber wunderte!
      Das Video aus Frankfurt ist allerdings mit Ansage das genaue Gegenteil!

      • Dem würde ich durchaus zustimmen. Er scheint auch immer bestrebt, eine Spaltung, wie sie andere Kanäle fördern, zu vermeiden und ich bin geneigt, ihm das soweit abzukaufen. Etwas Emotionalität ist natürlich verständlich bei seiner Situation.

      • Dann vertraue ich euren Urteilsvermögen und werde es mir anschauen, nun da es auch hier anzusehen ist und man nicht verührt wird die Kommentarsektion unter dem Video auf You Tube anzuschauen…es ist ja wie bei einem Autounfall, mal will nicht hinsehen…tut es aber dennoch und dann ist der Tag auch schon dahin.

        • Eine unliebsame Kommentarsektion mit einem Autounfall vergleichen… auch sehr spannend.
          Vielleicht noch ein Pro-Argument, das neckische Lesen der Kommentare kann anders, als das Gaffen bei einem Autounfall, kein empfindliches Bußgeld (oder schlimmeres) nach sich ziehen.

        • „Johnny“ kann man durchaus ansehen (wenn einen die vorgestellten Sets ansprechen, was objektiv betrachtet prinzipiell zumindest hier und da möglich sein sollte). hatte sogar schon fruchtbare Diskussionen mit ihm zu vorgestellten Sets (schon länger her, da war die Qualität der Steine und Entwürfe noch sichtbar mies, ich war da eher leicht polemisch, er ist da sachlich drauf eingegangen). Also wenn andere Hersteller nicht kategorisch ausgeschlossen sind, ist er eine gute Quelle.

          in dieser ganzen Chose ist er vermutlich der, der am wenigsten kalkuliert vorgeht … da haben Lego, Qman und andere Youtuber mehr Kalkül in der Angelegenheit. Vermutlich verselbständigt sich sogar die Spendenaktion in unangenehme Höhen … wenn das eine kleine Spendenaktion bleibt um den ganzen Theater was positives abzuringen, ist das ja ganz gut. Wenn da hingegen Unsummen zusammen kommen weil der Mob jetzt eine Protestaktion daraus macht, wird’s sogar schwierig aus dieser Sache moralisch und rechtlich sauber raus zu kommen (Spenden sammeln ist rechtlich ja nicht ganz ohne).

  6. Für mich persönlich ist es ganz klar wie folgt. Kann der Laie die Figur nicht deutlich von der Minifigur unterscheiden ist es kopiert. Aber da gibt es sicher Interpretationsspielraum… …womit wir hier bei Thema wären.

    Weiter sehe ich es so dass LEGO den Klemmbaustein zwar nicht erfunden hat ihn jedoch mit dem LEGO System revolutioniert und zu dem gemacht was er heute ist und die Minifigur hat dem ganzen Leben gegeben.

    Bei Steinen sehe ich es daher so, das alles was aussieht wie LEGO und damit kompatibel sind, für mich kopiert ist. Auch wenn es rechtlich anders aussieht. Daher würde ich nur LEGO kaufen und so sehen es bestimmt auch andere. Mein LEGO Sammlung ist von reines LEGO und dass wird es auch immer bleiben.

    Das heißt aber nicht dass ich alles gut und richtig finde was LEGO macht! Mit Konkurrenz müssen sie lernen umzugehen und sie belebt nunmal das Geschäft.

    Wäre alles viel einfacher wenn sie anderen Hersteller eben Mal ihr eigene Systemgröße entwickeln wie auch einst LEGO. Aber man kopiert lieber gut statt schlecht selbst zu erfinden….

    • Aber um die Steine dürfte es beim Zoll nicht gehen. Und gewisse Einheitlichkeiten bei Elementen gibt es ja auch in vielen anderen Bereichen. Daher finde ich es schon gut dass die Steine alle zusammen genutzt werden können.

    • Ich weiß nicht, was Maße damit zu tun haben sollen, ob etwas eine Kopie ist, oder nicht? Wenn ich ein Smartphone baue, das wie ein iPhone aussieht, aber 10% größer ist, wäre das nach dieser Argumentation keine Kopie? Was würde Apple wohl dazu sagen?
      Die verschiedenen Systemgrößen gibt es durchaus. Aber auch hier wird Lego genauso gegen Plagiate vorgehen müssen, wenn Lego seine Rechte nicht verlieren will.
      Röhrenklemmverbindungen sind einfachste Ingenieurskunst, da hat Lego nichts revolutioniert. Was Lego gemacht hat, ist damit ein einfaches geniales Produkt zu schaffen.
      Inzwischen wird sogar besser „kopiert“ als es die Vorlage vorgibt. Da gibt es viele neue kompatible Steineformen, die neue coole Bautechniken und Modelle zu lassen, von denen eingefleischte Lego Fans, zu denen ich mich auch zähle, nur träumen.

      • Dort steht inzwischen zu lesen: „09/02/202 1Design surrendered“, also aufgegeben.
        Das war in der Tat eine sehr komische Aktion von Lego. Steingemachtes hat ja den 1×5-Stein in ihrem Logo.

        • Ich finde eh die Designrechte für das hinzufügen iner reihe bei dem Grundsteinen ziemlich affig. Ich könnte es ja verstehen, wenn das ne technische herausforderung wie die stabilisierung eines 1*50 Noppensteins hinzukommen. Aber das Stecksystem ist inzwischen ein offener Standard da sollte nicht jede minimale Abweichung geschützt sein.
          Das eigene Design eines Torbogens etc sehe ich aber ein …
          ist aber nicht nur hier so, mein AG stellt unter anderen Shuttlesysteme für Lager her. Da gab es vor kurzen ein Patent das der Greifarm ausfährt, und dann dem Behälter aufnimmt. Da wurde ordentlich abgemahnt, zwei Bewerber haben sich rechtlich gewehrt und nach 2+ Jahren recht bekommen … Wir und viele andere haben jetzt bei der Bewegung zum Aufnehmen einen total unsinnigen Schlenker eingebaut für die Rechtsicherheit – bei so einen Zirkus fasst man sich abe an dem Kopf.

    • Fährst Du auch nur Mercedes und kaufst nur Original Tempo und benutzt nur einen Original Fön und zündest Deine Kerzen nur mit Original Welthölzer an?

      Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Sobald ein Patent ausgelaufen ist, ist es sogar von den Wettbewerbs Hüter gewünscht, dass kompatible Produkte auf den Markt kommen, denn Monopole und Oligopole sind immer schlecht für die Verbraucher!

    • Nun liest du eigentlich was du schreibst?
      „ Weiter sehe ich es so dass LEGO den Klemmbaustein zwar nicht erfunden hat ihn jedoch mit dem LEGO System revolutioniert und zu dem gemacht was er heute ist und die Minifigur hat dem ganzen Leben gegeben.“
      LEGO hat einen bereits vorhandenen Stein weiter entwickelt – warum haben sie dann nicht ein anderes Format/Größe verwendet. Ergo hat LEGO selber kopiert und zum Thema MiniFigur da haben sie bei Playmobil die Beweglichkeit geklaut, die 1. MiniFigur war starr, hatte keine Beine und Arme und auch kein Gesicht!

  7. Puh irgendwie alles ne recht schwierige und komplexe Angelegenheit. An sich begrüße ich natürlich Spendenaktionen aber irgendwie hat diese Aktion zu diesem Zeitpunkt und im direkten Zusammenhang mit der Beschauung durch den Zoll einen faden Beigeschmack.

    Er sagt er steht nun auf einer Art „schwarzen Liste“ des Zolls und wird Probleme haben Waren zu importieren, sammelt dann aber fremdes Geld um genau das wieder (wenn auch zum guten Zweck) zu versuchen?

    Ich will Jonny hier nichts unterstellen, aber so ganz richtig fühlt sich das ganze für mich nicht an.

  8. Na, habt ihr euch doch breitschlagen lassen? 😉 Naja, ob’s jetzt hier diskutiert wird oder bei Frau Earhart, wat soll’s. Die Links kennt ja am Ende eh schon jeder. Ich denke nicht, dass die Leute, die euch totschweigen vorwerfen, sich von einem unempörten 3-Zeilen-Artikel von eurer Unparteilichkeit überzeugen lassen. 😉

    • War ja klar, jetzt wo wir dem Thema hier einen Ort zum Diskutieren geben, haben wir uns „breitschlagen lassen“. Ich hatte einfach keine Lust mehr, das im Artikel zum GWP 3 verschiedene Themen diskutiert werden und niemand mehr Übersicht hat.

      Und es wird nicht bei dem unempörten Dreizeiler bleiben, das haben wir ja mittlerweile gefühlt 128 mal angekündigt.

      • Ich weiß, und ich freue mich auch auf den echten Artikel dazu. War auch nicht böse gemeint, ich hätte wohl auch die Schnauze voll, wenn ständig jemand gängelt man muss doch zu diesem bösen Thema was schreiben. Aber sei nicht enttäuscht, wenn der Artikel hier auch nicht viel Mehrgewinn in dieser Richtung bringt, oder andere Kommentare als sie die arme Amelia abkriegt.

        • Ich erwarte auch keine anderen Kommentare. Ich erwarte nur, dass uns nicht vorgeworfen wird, ein Thema totzuschweigen.

          Wir haben gerade sage und schreibe drei Artikel in Arbeit, die LEGO vermutlich nicht besonders gut dastehen lassen. Aber sowas braucht einfach Zeit und ist was anderes, als ein 0815-News-Artikel zu irgendeinem neuen Set oder einem Gerücht.

          • Geht es in einem der Artikel um die mutmaßlich „gekauften“ Bewertungen im Onlineshop? Da würde mich der Hintergrund sehr interessieren.

          • Ja, auch das. Und auch da dauert es leider teilweise recht lang, die Hintergründe aufzuarbeiten, neben den ganzen anderen Themen die wir so haben. Das ist halt der Unterschied zwischen einem kleinen Blog und einer großen Zeitung. Da kann nicht einfach jemand mal drei Tage durchgehend an einem Thema arbeiten.

  9. Ich freue mich wirklich schon sehr auf euren Bericht.
    So wirklich konnte ich mir noch keine Meinung bilden.

    Das Video vom Thorsten empfand ich schon als sehr manipulierend. Hat mich von der Rhetorik und vom Aufbau eher abgeschreckt („Wir wollen an die Kinder“, iirc. Da wurde mir eher schlecht an der Stelle im Video)
    Was passiert, wenn der Container mit den Spenden auch vom Zoll einkassiert wird?
    Was passiert, wenn mit dem Container im Transit was passiert? Eine Transportversicherung hat er ja anscheinend nicht mehr.
    Warum ruft er nicht Lego auf, gemeinsam was zu Spenden?

    Sein Nachfolgevideo bestärkt mich auch in der Annahme, dass er sich kaum Gedanken gemacht hat, wenn er schon regelrecht darum fleht, dass sich doch jemand erbarmt, eine Lagerhalle zum kommissionieren bereitzustellen.

    Tut mir Leid, für mich sieht das nach einer kalkulierten Masche aus, Lego eins auszuwischen und da man es rechtlich nicht schafft, versteckt man sich hinter „dem Wohlergehen der Kinder“ und das finde ich ekelhaft.

    Gut, vielleicht habe ich doch schon mehr eine Meinung. Vielleicht öffnet mir der kommende Artikel aber meine Augen 🙂

    • Ah, vergessen zu schreiben:
      Mich würde es auch mal interessieren, wie die Situation z. B. in den USA aussieht? Gibt es da auch so einen „Kleinkrieg“, oder eher eine Koexistenz von verschiedenen Herstellern (abgesehen von MegaBlocks, oder wie die nun heißen.

      • Ich habe nur mal gehört, dass vor einer Weile nach dem Video des „Helden“ einige seiner Anhänger in englischsprachigen Foren, wo vorher alles friedlich war, Stimmung gemacht und Lego und jeden, der es kauft, verteufelt haben. Also anscheinend gibt es diese Probleme eigentlich nur bei uns.

        • Im LEGO subreddit habe ich unter einem geteilten Video vom HdS auch aus einer Menge Kommentare rausgelesen, dass (Youtuber in) Deutschland die einzigen sind, die LEGO zum Teil aufs äußerste verteufeln. In keinem anderen Land ist es in AFOL Kreisen ein Thema über das sich bis aufs Blut gestritten wird. man erfreut sich dort daran LEGO oder auch alternative Klemmbausteine zu kaufen, solange dies im rechtlichen Rahmen geschieht, und das wars.

      • @Toto, es gibt auf jeden dieselben Grabenkämpfe zwischen den Fans beider Lager. Jangbricks hat schon häufiger angesprochen, dass er angefeindet wurde, nach der Veröffentlichung von Mega-Videos. Ob es da rechtliche Auseinandersetzungen gab, wie in Europa zwischen Mega und Lego weiß ich hingegen nicht.

        • Danke, das hatte ich nicht mitbekommen.
          Solche Anfeindungen sind natürlich total hirnrissig.

          Aber wie sieht es mit der Verfügbarkeit von Q Man, CaDa, Wange und Konsorten in Amerika aus? Gibt es da auch einen Generalimporteur oder müssen John und Jane diese Sets immer aus China bestellen?

        • Diesen Eindruck habe ich auch immer wieder, dass Puristen des dänischen Klemmbausteinherstellers immer ziemlich angespannt auf Produkte anderer Klemmbausteinhersteller reagieren. Puristen anderer Klemmbausteinhersteller sind mit so noch nicht wirklich aufgefallen.

          • @rabbe: Ich habe in vielen YT- und Blog-Kommentaren den genau gegenteiligen Eindruck: Während die LEGO-Puristen zu alternativen Herstellern bzw. Sets oftmals nur sagen „ok, interessiert mich nicht, nächstes Thema“ versuchen die Alternativ-Puristen gerne das andere Lager zu bekehren bzw. sogar zu diffamieren: „Für das Geld gibt’s bei [Alternativhersteller] aber viel mehr und die Qualität ist mindestens gleichwertig // wer so blöd ist dafür Geld auszugeben…“

          • Ist halt meine Wahrnehmung. Ich kaufe einfach das, was mir gefällt. Egal von welchen Klemmbausteinhersteller, ob aus Dänemark, Kanada oder Asien. Da lasse ich mir auch nichts einreden oder vermiesen, egal von wem. Ich bin z.Bsp. ein großer Fan der Sakura-Sets von Sembo und den darin enthaltenen Minifiguren. Echtes Teufelszeug und brandgefährlich. 😉

          • Ich glaube, die „Gegenbewegung“ sind auch eher die, die es den Puristen zum Vorwurfe machen, dass sie nicht auch andere Produkte reviewen. Das sehe ich sehr häufig z.B. bei Henry.

    • „Und da man es rechtlich nicht schafft, versteckt man sich hinter dem Wohlergehen der Kinder“, Du meinst diese Anwaltsschreiben, die ständig die höchste Qualität und Sicherheit zitieren? Sehe ich genauso!

        • rabbe hat mich erwischt, ich habe nur ein bisschen gestichelt 😛

          Was mit der Aussage „Anwaltsscheiben“ gemeint war, ist, dass Lego (und deren Vertretung) in Ihren Schreiben auch gern die Kinder als Begründung vorschiebt.
          – Die Sicherheit der Kinder ist uns besonders wichtig
          – Nur wir liefern die beste Qualität für unsere Kunden (Kinder)
          – Wir möchten nicht das Kinder schlechte Erfahrungen mit Klemmbausteinen machen (sie sollen also Lego kaufen) etc.

          Das ist natürlich eine genauso fadenscheinige Argumentation, wie die die Du kritisierst (ich habe Dich durchaus verstanden). Ich bin jetzt einfach mal so naiv und hoffe, dass das „Druckmittel“ wirkt und den Kindern dabei etwas zu Gute kommt, ohne dass sie als „Opfer“ durch die Bild-Zeitung gezerrt werden, denn das wäre einfach nur widerwärtig, da stimme ich Dir zu.

          Zur Verfügbarkeit von CaDa & Co in den USA weiß ich leider nichts, wäre aber interessant zu wissen!

          • So subtil war die Stichelei nun nicht, wollte mich nur nicht anstacheln lassen 😉

            Gut, diese Formulierungen hatte ich, bis auf die Sicherheitsbedenken, noch nicht so vernommen.
            Stimmt aber schon, so astrein finde ich solche Formulierungen auch nicht. Bei Anwaltschreiben allgemein kriege ich meistens Gänsehaut 😂

            Was ich aber bei Alternativ Puristen neuerdings aber vermehrt mitkriege, dass schon schärfer verbal geschossen wird, insbesondere auf mydealz. Natürlich viele Trittbrettfahrer, trotzdem fühlt es sich teilweise schon an, dass man sich schämen „muss“, wenn man ein Lego Set gut findet.

  10. Gegen die Ähnlichkeit der Minifiguren – Verletzung des Markenrechts geht zur Zeit die Lego Juris A/S vor. Der Container wurde hingegen direkt durch die Lego A/S gestoppt unter Berufung auf das Urheberrecht (Plagiatsvorwurf).

    Dementsprechend kann ich Tobias‘ Aussage nur voll zustimmen. Bin interessiert, was das Stonewars-Team hier noch zu Tage fördert.

    @Lukas gute Idee, dass Leute lieber hier, statt off Topic überall diskutieren. Mal sehen ob’s klappt.

  11. Mich nerven persönlich diese Klemmbaustein-Diskussionen mittlerweile nur noch! Erst der Typ aus Frankfurt jetzt ein andere YT…

    Jetzt wird gespendet weil Ware festgesetzt wurde? Ernsthaft? Ohne LEGO würde es keinerlei Klemmbausteine in dieser Art und Weise geben und es ist doch das Gute Recht sich gegen Kopien etc zu wehren. Jeder andere Hersteller würde genau die gleichen Schritte einleiten und da würde es keinen jucken. Wenn Ihr etwas einzigartiges hättet dann würdet ihr euch auch mit allen Rechtsmitteln wehren.
    Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille und da ist gefühlt derjenige der *** hier der nur seine Rechte vertritt. Komische neue Welt.
    Mich erschreckt einfach nur wie alle auf LEGO rumhacken, aber sind sich nicht bewusst woher der Klemmbaustein kommt, den wir hier alle bespielen und nutzen!
    Und pauschale Aussagen wie „ich kaufe kein Lego mehr…“ spiegeln einfach nur wie man sich damit beschäftigt hat… Aber gut. Meine Meinung und meine Gedanken dazu.
    Danke für den sachlichen Bericht.

      • Ensi Ferrum

        Hat LEGO auch nie behauptet! Im Grunde feiert sich LEGO nur für die Entwicklung des Röhrensystems welches bis heute die Steine überhaupt zu Klemmbausteinen macht und von fast jedem Marktbegleiter imitiert wird.
        Die ursprünglichen Steine stammen von Kiddicraft, was LEGO auch immer offen kommuniziert, diese besaßen aber null Klemmkraft. 🤷🏻‍♂️

  12. Ich wüsst gern ob er nicht einen persönlichen Vorteil durch zumindest die Abnahme von so großen Mengen bei den Herstellern durch die Aktion hat. Davon abgesehen finde ich es unmöglich Kinder in einen Rechtskonflikt hinein zu ziehen. Ganz schlechter Stiel, den man sich bei den Schlimmsten aus dem politischen Spektrum abgeschaut hat.

    Davon abgesehen das durch die manipulative Spendenaktion der Mann jeglichen Respekt von mir verloren hat finde ich es unmöglich wenn Lego den Container tatsächlich grundlos festgesetzt hat, dazu müsste man mehr über in der EU laufende Verfahren über die Sets wissen.

    Der Herr hat aber in der Vergangenheit durch seine Kooperation mit Lepin bewiesen, dass er es mit Recht und Anstand nicht immer so genau nimmt da muss man sich nicht wundern wenn man beim Zoll auf der schwarzen Liste landet…

    Anm. der Redaktion: Eine Kooperation mit Lepin fand höchstwahrscheinlich nie statt, die vorgestellten Sets wurden privat eingeführt.

      • Johnny’s World hat Lepin-Sets vorgestellt und damit ja quasi Werbung dafür gemacht. Ob er dafür irgendeine Gegenleistung von Lepin erhalten hat oder die Sets einfach selbst gekauft und präsentiert hat, kann ich nicht sagen. Inzwischen hat er sich wohl angeblich davon distanziert, aber die Videos sind immer noch auf dem Kanal zu finden.

        • Er hat sie selbst gekauft.
          Und eigentlich hat LEGO daran schuld das er sich ein LEPIN Set gekauft hatte.
          Er wollte sich den Millenium Falken kaufen weil er StarWars Fan ist und er war bei LEGO immer ausverkauft.

          Aber was er als Privatmann macht geht mich nichts an.

          Da gibt es sogar ein Interview dazu. Da erzählt er die Geschichte.

          • Der Hersteller des Originals ist schuld, wenn jemand ein Plagiat kauft, weil das Original nicht verfügbar war? Diese Rechtfertigung klingt für mich irgendwie seltsam und er hat ja noch viele andere Lepin-Sets gezeigt.

            Egal ob als Privatperson oder Unternehmen, wenn man solche Videos öffentlich auf dem Kanal lässt, hat man sich nicht wirklich davon distanziert.

          • Nein, LEGO hat keine Schuld. Das ist einfach eine Schuldumkehr und nichts anderes als Victim-Blaming. Nichts rechtfertigt den Kauf von Plagiaten.

            Und wenn man etwas in einem frei einsehbaren Video bei Youtube vorstellt, ist man in dieser Handlung kein Privatmann mehr. Allerspätestens ab dann, wenn man die Videos monetarisiert, ist man kein Privatmann mehr.

            Das bezieht sich jetzt nicht konkret auf Johnnys World, sondern ganz allgemein auf das Thema Plagiate.

      • Die Videos kenne ich auch, aber das war eine rein private Geschichte. Von Kooperation zu reden ist per Definition einfach Quatsch. Und Werbung oder Kaufanimationen hat er auch keine gemacht – er hat sie präsentiert und verglichen mit den Originalen, das wars… Und kommt mir jetzt nicht wieder mit der „Böse Influenzer beeinflussen die ganze Welt“-Geschichte…

        • So einfach ist es nun auch nicht. Er hat auch bspw. ein Video mit den Titel „Lepin und Co bei AliExpress kaufen – ein Leitfaden… 9 Frage und Antworten“ auf YT online. Das ist mehr als nur ein simples präsentieren und vergleichen. Und auch mit simplen präsentieren von Lepin-Modellen verdient er auf YT Geld.
          Bei all der Aufregung über das Verhalten von Lego, sollte man auch nicht vergessen, dass JW (oder auch BB) auch fraglichen Methoden einsetzen und damit Geld machen.

          • Guter Einwand @Daniel, wir werden konkret bei diesem Video mal nachhaken, warum es noch online ist. Danke!

          • Stimmt, an das Video kann ich mich auch noch erinnern. Das stammt noch aus den Anfangstagen, als er noch als Privatperson agiert. Später hat er sich von den 1:1-Plagiaten distanziert. Aber insgesamt gehören die Videos auch zu seiner Geschichte. Ich finde das positiv und transparent. Kann ja jeder selbst entscheiden, ob man mit dieser Vergangenheit leben kann oder nicht. Umso schöner ist es zu sehen, was sich aus der Sache entwickelt hat.

            Das angesprochene Video ist aus heutiger Sicht natürlich nichts, worauf man stolz sein kann. Allerdings glaube ich, dass er es nicht mehr auf dem Schirm hatte, dass es das noch gibt. Inzwischen ist es gelöscht – gut so.

            Mit dem aktuellen Fall hat die „dunkle Vergangenheit“ aber überhaupt nichts zu tun. Lepin hat Urheber- und Markenrechte missachtet.
            Qman und die Steingemachtes GmbH versuchen, diese einzuhalten.
            Ob die Sets, so wie sie sind, in Ordnung sind, hat ja noch kein unabhängiger Richter geprüft.

    • Vernichtung mittelständischer Familienbetriebe durch teuere Wirtschaftsanwälte und langem finanziellem Atem ist dagegen guter Stil?

      Es wäre schön, wenn einfach _alle_ Beteiligten fair im marktwirtschaftlichem Sinne zu konkurrieren versuchten. Mit den besten Produkten, zu guten Preisen. Ohne Anwälte, ohne Plagiate und MOC-Klau.

    • Thorsten hat nie mit Lepin „kooperiert“, er hat einzelne Sets privat eingeführt und Reviews dazu veröffentlicht (zu dieser Zeit rein als Hobby, er handelte damals noch nicht mit Klemmbausteinen). Er hat auch immer transparent darauf hingewiesen, dass es sich um Plagiate handelt und welche Risiken drohen. Als Händler hat er in keiner Weise Plagiate beworben oder verkauft und auch dies immer wieder in seinen Videos klargestellt und begründet.

      Moralisch kann man von den frühen Videos freilich halten, was man möchte. Warum diese noch immer online sind, werden wir ebenfalls hinterfragen. Aber bitte lasst uns auch hier sachlich bleiben.

    • @Lukas

      „Der Herr hat aber in der Vergangenheit durch seine Kooperation mit Lepin bewiesen, dass er es mit Recht und Anstand nicht immer so genau nimmt da muss man sich nicht wundern wenn man beim Zoll auf der schwarzen Liste landet…“

      Wie komm dieser Absatz durch die Netiquette? Es ist faktisch falsch und aktiv rufschädigend… will es nur verstehen.

      • Genau über Deinem Kommentar habe ich darauf bereits reagiert. Ich habe jetzt aber auch einen entsprechenden Hinweis in den Originalkommentar eingefügt.

      • @Daniel: Die Kommentare werden ja größtenteils automatisch freigeschaltet. Wir können nicht alles automatisch rausfiltern. Einige Dinge bleiben daher kurz stehen, aber wir löschen/kommentieren die dann nachträglich.

        • @Lukas, alles gut. Ich war nur irritiert, da bei einem letzten ähnlich „kontroversen“ Artikel alle meine Beiträge vor der Freigabe erst in der Moderation landeten und ich bin fälschlicherweise davon ausgegangen, dass das jetzt aufgrund der Thematik ähnlich passiert.

      • Verzeihung ich bin davon ausgegangen, dass er damals schon Händler war. Dann ersetze ich das Wort Kooperation, durch „fragwürdiges bewerben“.

  13. Früher konnte ein Weltkonzern mit teuren Anwälten einen kleinen Mittelständler ohne weiteres Aufsehen zu erregen vernichten. Egal ob der Konzern in der obersten Instanz Recht bekommt oder nicht, konnte er seinen Konkurrenten einfach auf dem Weg durch die Instanzen ruinieren. Genau das hat LEGO hier ziemlich offenkundig vor. Das geht im Prinzip immer noch – nur das mit „ohne Aufsehen“ klappt heute nicht mehr so.

    Die Spendenaktion ist daher ein modernes, geschickt gewähltes Mittel, mit dem sich der attackierte Mittelständler, der finanziell keinen langen Atem und weniger teure Anwälte hat, zur Wehr setzt. Sie ist aus Berechnung und Kalkül aufgesetzt worden, aber mit sie hat positiven Nebeneffekt, den man gerne mitnimmt und unterstützt – genau das macht sie so raffiniert.

    Ich finde angesichts des Vorgehens von LEGO – Anwälte statt kompetitive Produkte und familienfreundliche Preise – daher auch nichts verwerfliches daran. In den Kommentaren anderer Beiträge vergessen manche, dass LEGO die Vorteile ihrer Patente so lange wie unsere Wirtschaftsordnung das vorgesehen hat, genossen und sehr erfolgreich genutzt hat. Jetzt müssen sie anders konkurrenzfähig bleiben, und darauf haben sie offenbar wenig Lust. (Auch das Argument, dass LEGO ja eigentlich ein Wohtätigkeitsverein für seine eigenen Farbrikarbeiter und ein karitativer Forschungsverbund für ungiftiges Öko-Plastik ist, finde ich nicht komplett überzeugend.)

    Aber man sollte die Spendenaktion als nichts anderes sehen, als eine moderne Waffe in einer wirtschaftlichen Auseinandersetzung, die mit allen Mitteln geführt wird. Nur leider nicht mit einem fairen Wettbewerb um die besten, kreativsten Sets zu fairen Preisen, oberhalb von Menschenschinder-Produktion und unterhalb von Eliten-Spielzeug. (Diese Einschätzung bezieht sich durchaus auf beide Seiten; siehe MOC-Klau und so.)

    • Kann man deine Argumentation nicht auch andersherum durchspielen? Früher haben Unternehmen Recht bekommen, heute ist das nichts mehr wert, weil über die sozialen Netzwerke schnell Meinungen vertrieben werden, die den Anspruch stellen, kein Recht haben zu brauchen, weil David gegen Goliath genau jene Erzählung ist, die der arme Mittelständler hören will. Recht wird in diesem Land immernoch von Juristen gesprochen und nicht aus Emotionen heraus. LEGO geht nicht gegen andere Hersteller vor, weil LEGO keine kompetitiven Produkte besitzt, sondern weil in den Augen ihrer Juristen Plagiate oder Ähnliches vorliegen. Ob dem so ist haben wir als maximal voreingenommene und mitunter leicht beeinflussbare Fans (von wem auch immer) nicht zu entscheiden.
      Ob LEGOs Preise fair sind kann und sollte jeder für sich selbst entscheiden, aber auch hier ist die eigene Meinung kein Fakt. Nie hat jemand behauptet, LEGO müsse für jedermann leistbar sein. Seine Zielgruppe bestimmt jedes Unternehmen selbst. Ich habe noch nie gehört, Ferrari sei böse, weil nur die betuchtesten unter uns in den Genuss kommen, sich einen leisten zu können.

      • Das Argument geht nicht auf weil es nur großen Konzernen möglich ist, den Rechtsweg zu Ende zu beschreiten. Die kleinen sind vorher Pleite. Und das wird durchaus mit Kalkül eingesetzt.

        Warum ein kleiner sich dagegen nicht wehren dürfen soll, mit den Mitteln die ihm zur Verfügung stehen, erschließt sich mir nicht. Es klingt bei dir so, als sollte Thorsten deiner Meinung nach einfach still aufgeben, Insolvenz beantragen und keinen Ärger mehr machen. Egal wer jetzt hier David und wer Goliath ist, das klingt nicht besonders fair.

        Der Kommentar zum Preis war natürlich komplett subjektiv. Wenn du findest arme Kinder sollen halt lieber mit alten Joghurtbechern spielen, und wenn Lego das auch findet, dann steht euch diese Meinung selbstverständlich zu. Ich persönlich fände es schöner wenn möglichst viele in den Genuss von echtem dänischem Lego kämen.

        Alternativ kann Lego der Ferrari bleiben. Das dann aber Konkurrenz über den Preis kommt, sollte keinen wundern.

        • Mir geht es lediglich darum, dass LEGO ja durchaus im Recht sein KÖNNTE. Ihnen dies abzuerkennen, nur weil sie der große Konzern sind und Thorsten der mittelständige Kleinunternehmer, halte ich für falsch. Dass er, ebenso wie LEGO, natürlich im Rahmen seiner Möglichkeiten agiert, werfe ich ihm nicht vor. Man sollte aber auch sein Handeln und seine Videos genauso kritisch betrachten, wie das von LEGO. David gegen Goliath ist lediglich das Narrativ, das ziemlich gut beschreibt, dass man sich gerne davon leiten lässt, wer der Akteure der sympathischere, bodenständigere oder was auch immer ist.

          Natürlich gönne ich jedem Kind Badewannen voller LEGO, man darf nur nicht vergessen, dass Qualität immer schon ihren Preis hatte. Die Konkurrenz darf gerne über den Preis kommen, Thorstens Meinung fasse ich aber eher so auf, dass jedes Kind ein Grundrecht auf LEGO/Klemmbausteine hat und da bin ich dann doch anderer Meinung.

        • Also ich finde es sehr gut, dass ihr selbst einen Artikel dazu machen wollt. Und da die Stimmung im Moment eh sehr aufgeladen ist, ist es sinnvoll zumindest beide Parteien anzufragen und mit etwas Abstand darüber zu berichten.

          Die Spendenaktion selbst finde ich sehr gut und hoffe, dass eine Menge Geld zusammen kommt. Ich glaube nicht, dass Thorsten die Aktion nur als reine Provokation ins Leben gerufen hat.

          Insgesamt hat Lego sich hier recht ungeschickt verhalten mMn. Bei bluebrixx ist man schlauer gewesen und hat explizit einzelne Sets bemängelt und da hatte bb dann auch gar keine Mittel um etwas dagegen zu machen. Da war Lego ganz klar im Recht. Aber jetzt einfach einen ganzen Container zu beanstanden ist schon ziemlich übel mMn. Das ist bestimmt kein Zufall, da steingemachtes erst vor ein paar Wochen zum Generalimporteur von Qman geworden ist.

          Am Ende wird es wohl oder übel zu einer gerichtlichen Klärung kommen müssen. Damit auch die Kunden endlich wissen welche Hersteller, Sets und Figuren in Ordnung sind und welche eben nicht.

      • Gerrit, in meinen Augen vermischt du da viel zu viele Aspekte. Die Steine von Q-man sind keine Plagiate. Die Grundformen darf jeder herstellen, noch geschütze Steine sind abgewandelt (da sind sie ganz weit vorne). Das Thema 3D Marke bei den Figuren ist natürlich vor Gericht zu klären und da sind soziale Netzwerke völlig irrevant, Gerichte entscheiden wer Recht bekommt, ist immer noch so!Ob die Preise von Lego fair sind, kann man erst entscheiden, wenn alternative Hersteller auf dem Markt sind! Wenn Ferrari verhindert, dass andere Hersteller Autos herstellen, dann kannst du sagen, entweder kannst du dir einen Ferrari leisten, oder du gehst zu Fuß. Aber nur wenn es andere Hersteller wie Ferrari gibt funktioniert der Preisvergleich! Dann kannst du sagen, nur Ferrari liefert mir die Qualität und ich kann es mir leisten, aber der Rest kann sich halt XY kaufen …

        • Tut mir leid wenn ich das vielleicht etwas durcheinander geworfen habe, aber dein Satz über die 3D Marke ist so ziemlich genau das, was ich meinte. Wie auch bei dem Thema des Gattungsbegriffs ist unser eigenes Empfinden einfach nicht von Relevanz.

          Ich brauche keinen anderen Hersteller um zu entscheiden, ob mir ein Set den Preis wert ist. Ich mache das bei diesem Hobby nicht davon abhängig, wer am günstigsten ist, sondern wo ich die höchste Qualität geboten bekomme und das ist (zumindest in meinen Augen) immer noch bei LEGO. Andere dürfen natürlich gerne der Ansicht sein, dass das Mehr an Qualität einen derart höheren Preis nicht rechtfertigt, das ist ja jedem selbst überlassen.
          Ich bezweifle aber vor allem, ob die Alternativhersteller überhaupt wirkliche Konkurrenz sein wollen, denn sie bedienen entweder andere Themengebiete, oder kommen über günstigere Preise für weniger gute Qualität. Dacia ist für Ferrari keine Konkurrenz, nur weil beide Autos verkaufen, denn deren Kundschaft hat eben ganz andere Anforderungen an das Produkt.

          • Um überhaupt die Möglichkeit einer Entscheidung zu haben braucht es Alternativen! 😉 Ich verstehe jeden der sich für Lego entscheidet, aber das sollte doch jeder für sich entscheiden dürfen. Wenn du sagst ich will höchste Qualität und dafür bezahle ich auch, ja warum stören dich dann andere Hersteller? Wenn die doch eh andere Themengebiete bedienen ist das doch keine Konkurrenz und vor allem wenn sie nicht die Qualität von Lego haben … Dacia verkauft trotzdem Autos, der Markt regelt das von sich …

          • Mich stören andere Hersteller überhaupt nicht. Ich finde es nur schade, dass man in letzter Zeit immer wieder angegangen wird, wie man so blöd sein könne LEGO zu kaufen (damit meine ich selbstverständlich nicht dich). Diese ganzen oft unsachlichen Streitereien bringen niemandem etwas und jetzt ist halt wieder ein riesen Fass aufgemacht worden und es wird sich überall beleidigt, obwohl die Faktenlage noch gar nicht hinreichend geklärt ist. Alternative Hersteller dürfen auch nur innerhalb des Rechts operieren und ob sie das tun, obliegt weder den LEGO Fans, noch jenen, die sie hassen. Hier läuft alles dank der hervorragenden Moderation immer recht freundlich ab, anderswo (zum Beispiel unter dem aktuellen Stream von Henry) wurde sich jeglicher Diskussionskultur längst entledigt. Mir ist die friedliche Koexistenz von Klemmbausteinherstellern recht, manchen scheint es aber wichtiger, LEGOs Untergang herbeizuführen (oder eher herbeizureden).

          • Gerrit genau dieser Punkt erzeugt diese Streitigkeiten! Lego will unter allen Umständen alternative Hersteller aus Europa raus halten, LEGAL, EGAL. Selbst wenn die Sets legal wären/sind, je länger man den Import verhindern kann, desto mehr eigene Sets kann man verkaufen! Das hat man über viele, viele Jahre bereits bewiesen! Die Leute sind zu Recht sauer, dass legale Sets hier nicht auf den Markt kommen dürfen … ja das würde Lego Kunden kosten, wie überall auch!

          • Ob diese Sets nun vollkommen legal sind, muss ja scheinbar erst noch festgestellt werden.

            Wenn ja, dann darf man natürlich zu Recht sauer sein, mich stört nur, dass neben dem LEGO Konzern auch gerne seine Fans und Kunden angegangen werden. Die ganzen Videos sorgen nicht gerade für mehr Sachlichkeit. Hier schießt nur wieder die deutsche Meinungsmacht der Klemmbausteinwelt gegen den dänischen Monopolisten. Dieses Geschäftsgebahren kommt vielleicht kumpelhaft rüber, ist aber doch genau wie das von LEGO: Moralisch fragwürdig, rechtlich lupenrein. Es ist falsch zu glauben, LEGO würde ihr Terrain beherzter verteidigen, als es von den anderen angegriffen wird.

        • Was bei dem Punkt eigene Steineformen auffällt ist, das das ja vor zwei Jahren bei Xingbao auch so war.
          In beiden Fällen ist zu beobachten, das L*** genau den Alternativhersteller massiv angeht, der:

          1. ein breit gefächertes Angebot mit vielen gut duchgebildeten Themenwelten hat.
          2. durch peinlich genaues achten der Schutzrechte von L*** aufzeigt, das ihnen an einer friedlichen, gesetzeskonformen Koexistenz gelegen ist.

          Gerade das Zusammenkommen beider Punkte wirft für mich Fragen auf, was die Motivation von L*** ist. Aus dem zweiten Punkt lässt sich vermuten, das eine gütliche Einigung, evtl ähnlich mit den Vergleichen, die L*** mit Cobi und Sluban geschlossen hat, möglch sein sollte.

    • „In den Kommentaren anderer Beiträge vergessen manche, dass LEGO die Vorteile ihrer Patente so lange wie unsere Wirtschaftsordnung das vorgesehen hat, genossen und sehr erfolgreich genutzt hat.“

      Mir kommt es eher so vor, als ob manche gern den Feudalismus oder Monopolistenkleinstaaterei hätten. Der gute Ole Kirkjansen ist tot, aber 10000e Mitarbeiter sollen sich noch für alle Ewigkeit auf den Lorbeeren ausruhen, die er einst geerntet hat.

        • Das eines Tages Lego als Beispiel für „böse“ Firmen fungieren würde, hätte ich mir im Antlitz von den großen Tech Unternehmen wie Google und Co nicht träumen lassen…but here we are.

    • Es ist aber auch nicht so, als wäre dem kleinen Mittelständler nicht bewusst gewesen, in welchen Handelskrieg er sich als Generalimporteur da begibt. Zumal wenn ich einen Monat früher Post kriege, dass die Minifiguren fragwürdig sind. Das mag man ungerechtfertigt finden, aber der Brief ist trotzdem da. Wenn ich dann fröhlich importiere für ’ne Latte Geld, ja, das ist dann des Unternehmers Risiko und da gerät man dann schnell ins Kreuzfeuer.

      • Richtig. Aber daraus folgt ja nicht dass man dann aufgeben und Insolvenz anmelden soll. Der Mann hat sich auf was eingelassen und er kämpft mit den Mittel die ihm zur Verfügung stehen. Genau wie die Gegenseite. Neu ist nur, dass er überhaupt Mittel hat. Früher wäre er still und leise pleite gegangen.

        In der angelsächsischen Welt würde so einer bewundert werden. Hier kriegt er von manchen aufs Dach weil er das feudale System in Unruhe versetzt.

      • Dieser ironisch-lustige Gedanke kam mir beim durchlesen einiger Youtube Kommentare (meine AUgen, und mein Hirn ich wünschte ich würde die ‚FInger‘ von YT-Komentarsektionen lassen können) auch.

        Wenn nicht unnötige Streitigkeiten zur Provokation und AUfmerksamkeitshascheieri von LEGO anwaltlich geklärt werden müssten gäbs sicher billigere Sets

    • Mit Preisen und tollen Spielzeug kommst du aber gegen Plagiate usw. Nicht weiter. Da müssen schon Anwälte her. Er nutzt das natürlich alles sehr geschickt aus, wird aber nicht den längeren Atem haben. Die Spendenaktion finde ich an sich gut, nur hinter dieser Vorgeschichte nunja eher perfide geplant und das macht johnny so unsympathisch. Er bestellt einen Container mit Zeug über das ein Rechtsstreit läuft und stellt sich jetzt hin das er davon völlig überrascht wurde… Das glaub ich ihm einfach nicht. Nur das wollen auch die ganzen Unterstützer nicht sehen… Bin gespannt ob er einen Nachweis erbringt was er mit den Geld alles gemacht hat…

  14. Fakt ist, es handelt sich im Container um Produkte der Firma Qman. Fakt ist es gibt keine Plagiat Sets der Firma Qman. Fakt ist, die Kanzlei von Lego wird genannt und wurde bestätigt. Fakt ist, Qman trägt die Zoll- und Lagerkosten, sowie alle anwaltlichen Kosten um Johnny’s World zu unterstützen.

    UND Fakt ist, LEGO macht sich extrem lächerlich und unbeliebt.

    • … und Fakt ist auch: Rechteverletzung ungleich Plagiat-Set. Das kann sich z.B. auch nur auf einzelne Bestandteile beziehen. Deshalb: Erstmal durchatmen und abwarten, bis wir weitere Infos haben.

      • Naja, auch als „Qman“ werden Plagiate verkauft.

        Ich habe mir aus Neugier nur mal die Autos von denen auf der Webseite angeschaut.

        Da sehe ich ein Set, was dem Speed Champions Ford Fiesta WRC sehr ähnlich sieht, auch den blauen Mustang habe ich dort sehr ähnlich gefunden.

        Ist sicher alles nur „Zufall“.

        • dann aber auch die Teile Anzahl beachten und auch die Bauanleitungen denn spätestens da merkt man das es kein Plagiat ist und der bau sich unterscheidet

        • Es tut mir extrem leid, aber dein „Empfinden“ ist noch leider kein Verstoß gegen Markenrecht! Ich war auch verblüfft … 🙂

        • @ein AFOL – Sorry, sollen die einen Mustang bauen, der wie ein Trabbi aussieht? Oder einen Ford Fiesta, der wie ein Wartburg aussieht?! 😉 Die Auros sehen nun mal aus, wie sie aussehen.

          @Mario – Das ist auch Vergangenheit. Seit die Firma auf Qman umfirmiert hat, stellen sie ihre eigenen Sets und Figuren her.

          Man darf hier eines nicht vergessen: Enlighten war früher nur für den chinesischen oder asiatischen Markt. Dort interessiert das mit den Minifiguren nicht. Die Sets konntest Du hier in Deutschland auch nie öffentlich im Geschäft kaufen. Seit die Sets jetzt auch für Europa bestimmt sind, gibt es auch eigene Minifiguren. Und jede Minifigur hat halt nun mal 2 Arme, 2 Beine, einen Kopf, einen Rumpf und 2 Hände. Und das die Hände nun mal halbrund sind, ist halt eine technische Vorgabe und hat eigentlich nichts mit Schutz zu tun.

          • Auch Enlighten Sets wurden damals nach Deutschland importiert. Sogar solche, die 1 zu 1 Kopien von LEGO Sets zeigten. Damals unter anderem importiert von der Volker Rasehorn GmbH.

          • >@ein AFOL – Sorry, sollen die einen Mustang bauen, der wie ein Trabbi aussieht? Oder einen Ford Fiesta, der wie ein Wartburg aussieht?! 😉 Die Auros sehen nun mal aus, wie sie aussehen.

            Naja, ganz perfide gesagt sollten die gar keinen Mustang oder Fiesta bauen da sie auch keine Lizenzen der Firma Ford besitzen. gleiches für deren Bugatti/Mclaren Autos.

  15. Thorsten rief in einem zweiten Video dazu auf, wenn man Kritik an Lego übt und es den Dänen in Schriftform mitteilen möchte, dann bitte sachlich usw. Dieser Rat kam jedoch zu spät.
    Da kann ich direkt schon abschätzen, dass dies nicht so gelaufen ist, wenn ich mir die Kommis auf YT und Co. durchlese, die durch Emotionen entstanden sind. Das wird auch Lego wieder mit voller Breitseite zu spüren bekommen.

  16. Das übliche. Ein angeblicher David will dem Goliath LEGO gegen das Schienbein treten. Alles natürlich medial professionell aufgemacht. Als Krönung noch diese zweifelhafte Spendenaktion. Und schon ist LEGO der böse Bube. Bis jetzt war jede Aktion von LEGO rechtlich einwandfrei, aber die Davids produzieren sich als Opfer. Und nächste Woche dann die nächste Aktion gegen LEGO, irgendwann werden sie LEGO sturmreif geschossen haben.

    • Naja, die Aktion von „Lego“ gegen die Q-Man „Bubble Heads“ fand ich jetzt rechtlich nicht okay.
      Die Figuren sehen sich meiner Meinung nach nicht „sehr ähnlich“. Und damit bin ich nicht allein 😉
      Und dieses „das Logo oben links“ – fand ich auch äußerst lächerlich. Das fanden auch einige.
      Also jetzt nicht alles was Lego da so „in Auftrag gegeben hat“ fand ich jetzt „okay“.
      Und das war ja auch schon gegen die Steingemachtes GmbH gerichtet.

    • @Spunk: nur dass nicht der David, zu dem er ja auch nur hier in den Kommentaren u.a. gemaht wird, dem Goliath ans Bein getreten hat, sondern umgekehrt.

      Das muss man halt schon konstatieren, sofern man ein ehrliches Interesse an einer objektiven Betrachtung hat. Bei deinem Kommentar ist das Urteil schon gefällt. Wahrscheinlich hast dir nicht mal die 45 minuten Zeit genommen und dir angehört, was JHerr Klabold dazu erklärt hat.

  17. Eigentlich ist es doch völlig egal was Stonewars und Co. hier noch ans Licht fördern, auch wenn ich gespannt bin.
    Der Imageschaden für LEGO im deutschsprachigen Raum ist jetzt schon enorm! Viele die jetzt gegen LEGO schießen wird man auch mit eventuellen Fakten überhaupt nicht umstimmen können! Denen ist es schlichtweg egal ob an den Vorwürfen LEGO‘s was dran ist oder nicht! Die finden es einfach nur „geil“ dem großen Konzern eines auszuwischen zu können!
    Viele wenden sich aktuell auch grade ab!
    Aber wie geht LEGO hier jetzt am besten vor?
    Entweder sie beweisen das ihr Vorwurf, sofern vorhanden, berechtig ist oder sie geben den Container zeitnah frei was sich natürlich auch negativ auf kommende Probleme auswirken kann.
    Also was tun?
    Egal was LEGO jetzt unternimmt, es wird eine Menge PR Arbeit nötig sein um das wieder zu kitten!
    Und als wäre das nicht schon schlimm genug hat man den Alternativen eine Menge Kunden in die Arme getrieben! 🙁
    Nun ja…ich bin jedenfalls gespannt wie es weiter geht!

    • Ja, das sehe ich auch so.
      Der Imageschaden von Lego ist wohl nicht wieder gut zu machen.
      Und die „nicht Lego Klemmbaustein“ Hersteller werden dadurch großen Zulauf bekommen – erstmal.
      Irgendwie erinnert mich das an das kürzliche „WhatsApp Desaster“ 😉
      Ein großer Teil der „Spendengelder“ wäre ja sonst sicherlich an Lego geflossen.

    • Ich bin mir nicht sicher ob der Imageschaden so groß sein wird für Lego. Vielleicht befinden wir uns hier auch wieder nur in der Afol-Bubble und der Hauptkreis der Kunden, Familien mit Kindern kriegt das überhaupt nicht mit.

      • Ich habe die Befürchtung, diese Nummer könnte, eben gerade wegen der zweifelhaften Spendenaktion, noch deutlich höhere Wellen schlagen als nur irgendeine Lokalzeitung. Zu hoffen bleibt, dass dann mit differenzierterem Blick an die Sache gegangen wird als bei so mancher Lokalzeitung. Aber direkt dran glauben kann ich da auch nicht.

        • Guter Punkt, muss man mal abwarten wie sich das entwickelt. Ich frag mich nur wieviele Leute wirklich aufhören Lego zu kaufen aufgrund solcher Fälle. Spätestens wenn die Kids mit dem neusten Lego-Katalog aus dem Spielzeugladen um die Ecke kommen, ist das doch wieder vergessen.

      • Absolut. Ich denke auch, dass einem das Thema so groß vorkommt, weil wir in der LEGO Bubble sind. Selbst wenn man das Video vom HdS mit 2.5 Mio Klicks heranzieht, haben das Video magere 3% der deutschen(!) Bevölkerung gesehen. Da sind dann ja noch nicht mal die mehrfachen Klicks rausgerechnet. Und wie viele davon gucken sich das zur Belustigung an, weil es in den Trends gelandet ist?

          • Wenn in nicht einmal knapp 2 Tagen 243.000 Euro zusammenkommen, kann man wohl getrost sagen, dass das Ganze durchaus Wirkung erzielt. Vor 2-3 Stunden waren es noch 233k…..da geht noch was.

        • Ich gucke zum Beispiel ab und an Videos des HdS um zu sehen wie er nun wieder aus allem einen Strick für LEGO dreht oder ob er auch ein paar sachliche Argumente mitbringt, und auch ich habe dem Herren JW jetzt ein paar Views geschenkt weil mir die Videos so oft von YT vorgeschlagen wurden, trotzdem sitze ich weder auf der Seite Ich kaufe nie mehr LEGO (Im Gegenteil, ich plane weiterhin alles zu kaufen das mir gefällt), noch ich verteufle die bösen anderen (Ich besitze auch einige schöne, NICHT plagiarisierte alternativhersteller. als Panzerfan bleibt mir der Weg um Cobi zB garnicht erspart)

      • @Flo
        Die Jugendlichen von Heute sind die Eltern von morgen.
        Und in den diversen sozialen Netzwerken sind aktuell auch viele junge Eltern unterwegs um ihrem Ärger freien Lauf zu lassen. 🤷🏻‍♂️

    • Setz Dich erst hin bevor Du weiter liest, es wird Dich umhauen!

      Es ist tatsächlich völlig egal, was Stonewars noch ans Licht fördert – ich werde auch weiterhin von allen Marken das kaufen, was mir gut gefällt und für mich einen entsprechenden Gegenwert liefert.

      Es ist hingegen nicht egal, für die Reflektion über mich selbst. Die Thematik macht etwas mit mir: sie interessiert mich, sie färbt mich, sie polarisiert mich vielleicht sogar (ein bisschen) 😉 Ich war extrem erstaunt über die Artikel bzgl. der Markenanmeldung HdS und wie das weglassen von Tatsachen – nicht das vorsätzliche Lügen, sondern das selektive Erzählen – das Narrativ und meine Reaktion verändert haben. Der Stonewars-Artikel war ein echter Augenöffner für mich, nicht nur, was die Situation im Speziellen angeht, sondern auch bzgl. Journalissmus, manipulativer Berichterstattung und meiner eigenen Beeinflussbarkeit.

      • Ja und?
        Ich rede ja nicht von mir persönlich sondern von das was grad in den einschlägigen sozialen Netzwerken abgeht!
        Das du und ich da eine andere Sichtweise haben ist dem „Pöbel“ der grad verbal durchs Netz zieht völlig egal! 🤷🏻‍♂️

      • Ich finde das sehr löblich, sehe ich ein solch reißerisches Video (JW, HdS oder auch bei jeglichen nicht Klemmbaustein relevantetn Themen) suche ich zuerst nach der Sicht der Gegenseite und objektiven unabhängigen Meinungen. Wenn ich das Gesamtbild verstanden habe bilde ich mir meine Meinung (anders als wenn man nur der Zeitung mit diesem Slogan vertraut 😉 ). Anders kann man, oder sollte man, nicht an solche Geschichten rangehen, vor allem wenn wir bedenken, dass hier nicht LEGO einem Privatmann das Leben zerstören will, sondern ein Geschäftsmann einen Rechtsstreit mit LEGO medienwirksam auszuführen versucht.

    • Der normale Kunde wird von all dem nicht viel mitbekommen. Von da her denke ich nicht das es dort einen Imageschaden gibt. Eher im Gegenteil. Der Name Lego wird in der Presse erwähnt und es ist dann noch Werbung für die Marke.

  18. Für mich persönlich sieht die Situation so aus:
    Das „böse“ Lego hat „gute“ Klemmbausteinsets mit Hilfe vom deutschen Zoll „festgehalten“.
    Und damit bekomme ich mein Set, auf das ich schon lange warte, nicht.
    Das ist ein 600 Jahre Verbotene Stadt Set – da is nix „schlimmes“ für Lego dabei.
    Spenden für einen guten Zweck – da ist man doch gerne mal dabei – und wehe wehe wenn das „böse“ Lego dann das auch noch „behindert“ – das wäre dann wirklich ganz ganz schlechte Publicity für sie.
    Naja, ich hab jedenfalls mein „Lego Geld“ gespendet – und scheinbar ganz viele andere auch.
    Von den über 200.000 € wäre ja sicherlich sonst auch ein großer Teil auch an Lego gegangen.
    Gerade weil ja jetzt auch ein paar Neuheiten und GwPs anstehen.
    Das könnte dann auch weiter Auswirkungen auf reine Lego Blogs (wie stonewars, promobricks, zusammgebaut, etc.). Und Lego YouTuber (klemmbausteinlyrik) haben. Warum sollte ich mir das auch ansehen, wenn ich Lego jetzt „böse“ finde 😉
    In vielen Kommentaren konnte man ja lesen, dass die Leute jetzt kein Lego mehr kaufen wollen.
    Und ich persönlich werde das jetzt auch erstmal eine Weile lang durchziehen 😀

    • Ich will deine Entscheidung nicht kritisieren, aber gestehe, dass ich sie nicht nachvollziehen kann.
      Würdest du dich in anderen Bereichen deines Lebens auch so konsequent verhalten? Ich verzichte hier bewußt auf Einzelbeispiele.

      • Ja, das ist okay 😉
        Das darf ja jeder machen wie er möchte.
        Ich war ja bisher auch kein Lego-Purist, daher ist das jetzt auch nicht ganz so schwer für mich.
        Meine „schwarze VIP Karte“ werde ich deswegen ja auch nicht gleich wegwerfen 😉
        Ich würde das auch in anderen Bereichen des Lebens machen – allerdings fallen mir da jetzt auch keine Beispiele ein.
        (Ich hab schon längst WhatsApp „gekündigt“ und bin bei einem anderen Dienst)
        In anderen Bereichen (Smartphone, Laptop, Betriebssystem) ist die Hürde auch wesentlich höher, da die „Bindung“ durch die Benutzer Konten und Cloud Dienste etc. hier viel stärker ist.

        • Das ist so ein typisches Argument der Kritiker: Du machst es doch sonst auch nicht! Egal was es ist. Ich persönlich esse kein Fleisch, weil mich die Massentierhaltung stört. Da kommt dann von den Kritikern „Ja aber, dann müsstest Du ja auch xyz“ Ist schon klar, man kann so viel tun, aber ich bleib doch nicht träge in meinem Saft sitzen und tue einfach gar nichts, nur weil ich nicht an jeder Front aktiv bin. Hier geht es einem gegen den Strich und die Konstellation ist günstig, also tut man es, das ist doch auch geil mal für etwas gerade zu stehen. Ja es trifft Lego, na und? Starbucks, Apple, Amazon, McDonalds, Nestle, etc pp. hätten es auch verdient. Da würden die Kollegen hier aber wahrscheinlich nicht so angefasst reagieren. Ist ja auch wieder verständlich. Also einfach machen um selber in den Spiegel schauen zu können und gut ist.
          Ich hab es auch getan, von mir bekommen die erstmal kein Geld mehr und andere Sets habe ich sogar zurück gesendet.

  19. Dass LEGO hinter der ganzen Aktion steckt darf ja wohl mittlerweile als allgemein bekannt gelten, nachdem Steingemachtes dies gestern bestätigt hat.
    Man darf doch auch als gute, wenn auch nicht bewiesene Vermutung, sagen, dass sich LEGO hier wohl eines Konkurenten in Europa entledigen will der in ‚ihrer‘ ureigensten Zielgruppe, den Kindern wildert.
    Meiner Meinung nach ist das ganze Gerede mit Markenrechtsverletzungen nur ein juristischer Winkelzug um Steingemachtes aus dem Markt zu treiben. Aber der Schuß scheint ja nach hinten loszugehen, da Qman für die Lager und Anwaltskosten aufkommt. Was nebenbei bemerkt ein feiner Zug von QMAN ist, sich so für seinen Generalimporteur einzusetzen.
    Dass die ganze Aktion im Gegensatz zu LEGOs Fairplay Forderung steht, denke ich doch steht auch vollkommen außer Frage, da sich LEGO bereits in einem Rechtstreit mit Steingemachtes befindet. Sollten tatsächlich Markenrechtsverletzungen vorliegen, so hätte LEGO auch hier den #ordentlichen‘ Rechtsweg bestreiten können, anstatt das ganze auf der Zeit und Geld schiene Regeln zu wollen.
    Das LEGO sich gegen Plagiate wehrt ist vollkommen in Ordnung, aber das Verhalten von LEGO bei Steingemachtes hat schon ein ‚Geschmäckchen‘.
    Ich hoffe nur, dass sich LEGO zukünftig wieder auf seine Kernkompetenz besinnt und die Kunden mit gute attraktive Sets zu fairen Preisen dazu bringt LEGO zu kaufen und nicht durch ausschalten der Konkurrenz.

    • Was bleibt QMAN auch anderes übrig als die Kosten zu übernehmen? Da geht ja sonst ein ganzer Markt verlohren. Das machen die sicher nicht aus Nächstenliebe.

      Was ist den für dich ein ordentlicher Rechtsweg?

      • Der ordentliche Rechtswege wäre eine Klage und nicht auf gut Glück mit den Existenzen anderer zu spielen. Das was Lego hier macht ist schon Rechtsbeugung weil an den Vorwürfen offensichtlich nichts dran ist, sonden einfach nur die Konkurrenz aus dem Markt gedrängt werden soll.

      • Den wird es nicht geben. Da Lego der Kläger ist (die Sache mit Steingemachtes vor der Sache mit dem Zoll), haben sie auch das Recht jederzeit die Klage zurückzuziehen. Da zieht man den Gerichtsprozess in die Länge und wenn man kurz vor Ende merkt, dass man eventuell verlieren könnte, zieht man sich zurück. Man will dann auf Teufel komm raus vermeiden, ein Urteil zu bekommen.

  20. An dieser Stelle mal ein fettes Lob an Lukas und stonewars!
    Bei der bisher sehr dünnen Faktenlage trotzdem schon mal einen moderierten Ort zum Diskutieren bereitzustellen ist keine Selbstverständlichkeit. Wird bestimmt ein langer und anstrengender Sonntag für euch.
    Beste Grüße!

  21. Mir wird hier zu viel in einen Topf geschmissen und alles irgendwie mit allem gleichgesetzt. Für mich gibt es einen riesen Unterschied zu anderen Klagen seitens Lego. Vorher waren klare Verstöße zu beanstanden. Beispielsweise die letzte Geschichte vom Held der Steine mit dem Begriff „Legos“, die er für andere Klemmbausteine verwendet hat. Das geht halt nicht und war eindeutig durch seine Videos belegt. In diesem Fall scheint es aber eine präventive Klage zu sein. Lego wird wohl kaum wissen, bzw. gewusst haben, was in diesem Containern wirklich ist. Das ist so in etwa als ob man jemanden verhaftet, weil er womöglich ein Verbrechen begehen könnte. Das gibt unser Rechtsstaat aber eigentlich nicht her. Und von daher liegt hier durchaus die Vermutung nahe, dass Lego hier kalkuliert handelt. Warten wir mal die nächste Zeit ab und schauen was raus kommt. Stand heute mit den Infos die vorliegen, finde ich den Move maximal bedenklich.
    Zum Thema Spenden für Kinder. Klar kann man das auch für sich instrumentalisieren. Dennoch bleibt es am Ende eine super Sache. Wer hier nun einen faden Beigeschmack sieht, bitteschön. Dann ist das so. Zwei, drei Container Fremdhersteller werden am Ende nicht entscheidend sein, wie die Marke Lego in 20 Jahren in den Köpfen der heutigen Kinder verankert ist.

    • Vielen Dank für deinen Kommentar, geht mir ähnlich beim Lesen.
      Es geht für mich gar nicht darum, ob LEGO legal handelt (ich bin sehr sicher, dass die Anwaltskanzlei das geltende Recht gut kennen und zu Nutzen wissen) sondern es ist wie so oft der Konflikt zwischen Recht und Moral. Nur weil man „Recht bekommt“ muss man nicht „Recht haben“… und das ist eine rein emotionale Debatte. Für den einen ist „Rechtlich richtig“ völlig ausreichend, für andere ist es ein „Ausnutzen des Rechts zur Monopolstärkung“. Hier hat keiner Recht und jeder muss für sich entscheiden, wie er das findet. Aber die damit verbundenen Emotionen machen die ganze Diskussion so toxisch..

  22. Sehr schön, dass ihr diesem Thema hier einen eigenen Diskussionsraum widmet. 🙂
    Ich kann Legos vorgehen nachvollziehen. Sie nutzen jegliches Mittel, welches unsere (kapitalistische) Marktwirtschaft bereit stellt. Und da geht es nicht um Fairness, sondern darum, mit dem minimalsten Aufwand den maximalsten Ertrag zu erzielen.

    Mich wundert nur eher unser Rechtssysteme. Wie ist es möglich, ohne Nachweis eines schuldhaften Handelns (angebliche Urheberrechtsverletzung) Sanktionen zu erwirken. Das erschließt sich mir nicht ganz. Auch verstehe ich nicht, wie jemand einfach so (wieder ohne Nachweis und richterlichen Beschluss) auf irgendwelche schwarze Listen gesetzt werden kann.
    Findet ihr es nicht auch komisch, das bestimmte Anwälte nicht nur mit Rechtskompetenz werden, sondern mit guten Kontakten?
    Sollte sich Rechtssprechung nicht an Gesetzen orientieren, anstatt mit „Kontakten“ in den Markt einzugreifen.

    Also wie gesagt, ich wundere mich nicht, dass Lego solche Maßnahmen ergreift, sondern das diese überhaupt möglich sind. (Auch wenn ich dieses Vorgehen, weder als Fair, noch als Richtig oder als Rechmäßig ansehe)

    • Ohne Nachweis ist dort vermutlich eher nichts passiert.
      Hier mal ein Kommentar aus einer anderen Diskussion, der dieses Verfahren beim Zoll beschreibt.

      Zitat: „Die Voraussetzungen für die Grenzbeschlagnahme und das Verfahren sind in der EU-Verordnung Nr. 608/2013 geregelt. Der Antrag ist eher kein „kleines Schreiben“, sondern muss gemäß Art. 6 Abs. 3 sehr detaillierte Informationen enthalten, auch zu der geltend gemachten Verletzung geistigen Eigentums, sonst wird er abgelehnt (Art. 7 Abs. 2). Dieser Antrag wird dann von der zuständigen Behörde geprüft und verbeschieden (Art. 9). Da kann man jetzt eine Verschwörung der Behörden mit Lego gegen Qman oder sonstige Konkurrenten wittern, so richtig gute Gründe für eine dahingehende Vermutung gibt’s m. E. aber nicht. Es scheint eher so, dass die Zollbehörde der Auffassung ist, dass eine Verletzung geistigen Eigentums vorliegt…

      …Gemäß Art. 24 kann übrigens eine frühzeitige Herausgabe der Waren gegen Sicherheitsleistung erfolgen. Und schließlich gibt es gemäß Art. 28 eine Entschädigungspflicht, wenn sich im weiteren Verfahren herausstellt, dass die beschlagnahmten Waren kein geistiges Eigentum verletzt haben.“

      • Also so wie ich es verstanden hatte, gilt aus Nachweis, die Aussage eines Rechteinhabers: das verletzt das Urheberrecht.
        Ich hätte eher erwartet, das ein entsprechendes Gerichtsurteil zur Verletzung vorliegen müsste.
        Im Video klang es so: der Zoll konnte nichts finden, dann hat jemand vom Rechteinhaber nochmal drüber geschaut und gesagt, da ist was.
        Auch ist (zumindest mir) gegen die Steingemachtes kein entsprechendes Urteil bekannt. Aber trotzdem kann man die wohl einfach so auf eine Liste setzen. Der Geäußerte Verdacht genügt. Bisher dachte ich immer, in unserem Rechtsstaat gilt überall die Unschuldsvermutung…

        Aber Danke für deine Ausführungen. Und mit meine Gedanken von oben kommt man natürlich auch nicht weit, bei wirklichen Fälschungen. Denn man muss da ja eigentlich wirklich schnell handeln und kann als Rechteinhaber nicht jedes mal Abwarten, bis es in 2 Jahren ein Urteil zum konkreten Produkt und Hersteller gibt. Denn sonst kommt ja jede Woche immer wieder von einem neuen Hersteller die gleiche Fälschung auf den Markt. Also verstehe ich schon, dass es beim Zoll auf kürzeren Bürokratiewegen gehen muss. Aber eine faire Entschädigung für falsches Handeln seitens des Zolls (und des vermeintlichen Rechteinhabers) wird es wohl nicht geben. (Denn wie will man denn auch entgangene Gewinne und Marktanteile ermitteln, wenn durch so ein Vorgehen der Marktzugang verhindert wird)

      • Wenn ich die Verordnung richtig verstehe, dann ist das auch kein Antrag gegen einen speziellen Importeur bzgl. einer speziellen Lieferung. Vielmehr geht es generell um die Wahrung bestimmter Rechte. Dann wäre Steingemachtes nicht zwingend das Ziel gewesen, sondern sie Sendung wies bestimmte Merkmale des Verdachts auf. Verstehe ich das richtig?

        • Es muss sicherlich etwas ernsteres sein, Lego kann ich nicht einfach beim Zoll anrufen und die gehorchen blind. Letztendlich geht es auch um die Eigentumsfreiheit von Thorsten, der Zoll vernichtet nicht einfach so eine 60’000 € Lieferung. Ich habe das Gefühl das Thorsten den Sachverhalt nicht korrekt wiedergegeben hat.

          Würde mich echt freuen wenn jemand mit rechtlicher Erfahrung zum Thema Zoll etwas zu diesem vorgehen kommentieren könnte. Und nein bitte nicht den HdS Freund Solnecke.

          • Thorsten sagt nicht das der Zoll einfach so seine Lieferung vernichtet, er macht das aber wenn man die unfreiwillige Lagerung nicht bezahlen will. Und dann schickt dir der Zoll die Rechnung für die vernichtung.
            Ohne die eingetragende Sperre wäre die Lieferung wohl durchgegangen, und die sperre läuft auf verdacht dem die lego as geäussert hat. Der verdacht ist nicht vollkommen unbegründet, die begründung ist aber eher fragwürdig (das ist aber erstmal egal und wird relativ teuer für dem Verdächtigen vor gericht geklärt da er die lagerung etc weiter zahlen muss)

    • Bezüglich der „schwarzen Listen“ will Henry auf Basis des Informationsfreiheitsgesetzes noch mal gezielt nachfragen. Das ist ein recht scharfes Schwert, welches er da ausgegraben hat.

      • schwarze Liste in sofern: Jemand ist in der Vergangenheit wegen Markenrechtsverletzung aufgefallen. Wenn man den Verdacht hat es könnte wieder eine Verletzung sein, darf man handeln. Man muss auch dazu sagen, sollte keine Rechtsverletzung festzustellen sein, muss Lego entschädigen.

    • Die Rechtssprechung orientiert sich an den GEsetzen, nicht an den Kontakten. Er wirbt damit überall gute Kontakte zu haben was mit Sicherheit hilft leichter an Informationen zu kommen, an die man sonst nicht kommt.
      Aber er Vertritt ja den Rechteinhaber, und dem Rechteinhaber ist es wohl möglich beim Zoll einen anderen als „Rechteverletzer“ zu melden woraufhin der Zoll dann entsprechend prüfen muss ob dies stimmt.
      Laut Video haben sie das wohl auch und gesagt „noe, da ist nichts“ woraufhin der Rechteinhaber gesagt hat „Doch, da und da und da“ (nun mal ganz salop ausgedrückt). Nun liegts am Rechteinhaber das vor Gericht durchzusetzen oder nicht.

      Da der Rechtsstreit allerdings schon vorhanden war und auch der Kontakt da war ist das alles andere als die feine Art und sieht nach Außen schon danach aus, dass der Große mit dem langen finanziellen Atem dem Kleinen zeigen möchte wer hier der Chef im Ring ist.
      Ich denke sie haben nicht damit gerechnet, dass die Chinesen finanzielle Unterstützung zusagen und auch nicht mit dem Spendenaufruf, welcher enrom gute PR machen wird für den Kleinen. Zumindest gibts am Ende einige Gewinner in den Kinderheimen.

      Ich kann hier bei vielen Kommentaren auch nur noch mit dem Kopf schütteln, anstatt sich darüber zu freuen, dass es mehr gute Hersteller gibt, die eigene Dinge für den EU Markt produzieren kommen Aussagen wie „Lego war der erste, alle anderen sind für mich Plagiate“. Da stellt sich mir die Frage was für ein „Plagiat“Auto solch ein Mensch wohl fährt?

      Klar versucht Lego mit aller Macht und allen legalen, auch schmutzigen Schachzügen, seine Marktmacht zu behalten, ein Ferrari für 180€ verkauft sich einfach leichter wenn daneben nicht ein Ferrari von CaDA für 180€ steht xD . Ne ernsthaft, Lego versucht die Konkurrenz vom Markt zu halten aber das Geld und die Energie wären doch so viel besser aufgehoben wenn das in wieder guten Sets investiert würde. So dass man im Idealfall mit zwei guten Ferrari nach Hause geht, einem vom Lego und einem von CadA.

      @Stonewars
      Es ist ein Thema das die Bubble bewegt, aber ob ihr euch damit so einen Gefallen tut? Ihr seid ja von Haus aus, verständlicherweise, eher Legosympathisant. Seid ihr am Ende „zu freundlich“ sagt die eine Seite ihr seid ja sowieso parteiisch, steht ihr eher „kritisch“ gegenüber wie sich Lego verhält schimpft euch die andere Seite „Verräter“ oder gar eure Nutzerzahlen brechen ein.
      Ich will bei der aktuellen Situation echt nicht in eurer Haut stecken.

      • @Erklärbar: Zum letzten Absatz: Da hast du sicherlich Recht. Wir sind hier eher Sympatisanten für LEGO, allerdings vor allem aufgrund des Produktes. Das heißt nicht, dass wir jede Entscheidung der Firma gutheißen. Deshalb sind wir auch nicht Teil der Recognized Fan Media und stehen (mit Ausnahme des Affiliate Programms, genau wie mit jedem anderen Shop auch) in keiner Geschäftsbeziehung zu LEGO.

        Mir ist lieber, dass ich von der einen oder anderen Seite hier Schelte bekomme, anstatt bei solchen Themen immer nichts darüber zu berichten. Aber es ist halt unheimlich ermüdend, es nie jedem Recht machen zu können und sich das Wochenende mit Kommentaren um die Ohren zu schlagen, anstatt z.B. schon an dem Artikel zu arbeiten. Aber vielleicht wird es dafür morgen schon etwas ruhiger sein 🙂

        • Mit „Sympathisanten“ meinte ich nun nicht, dass ihr in einer Geschäftsbeziehung zum Hersteller steht, sondern dass ihr euch halt irgendwann mal für das Produkt eines einzelnen Herstellers entschieden habt bzw. im Laufe der Zeit und der aufkeimenden Konkurrenz dazu entschieden habt dennoch nur über die Produkte eines Herstellers zu berichten.

          Ich wünsche euch nicht all zu viel „Schelte“, auf Dauer drückt so was dann doch die Stimmung.

          • „bzw. im Laufe der Zeit und der aufkeimenden Konkurrenz dazu entschieden habt dennoch nur über die Produkte eines Herstellers zu berichten.“: Das stimmt so nicht. StoneWars ist ja erst entstanden, als es schon andere Hersteller gab. StoneWars ist entstanden, weil ich Star Wars Fan war/bin. Und dabei ist es mir wichtig, offiziell lizenzierte Sets zu haben. Und ich war halt viele Jahre meiner Kindheit LEGO Fan. Es ist also nicht „im laufe der Zeit“ passiert, sondern war schon immer so.

            Und jetzt ist es auch einfach so, dass wir trotz einem mehrköpfigen Team schon das Thema LEGO nicht so ausführlich besprechen könnten, wie wir es manchmal gerne würden. Wenn da noch weitere Hersteller dazu kommen, klappt das einfach nicht. Und deshalb sortieren wir da eben (nach unserem persönlichen Interesse) aus…

      • „Die Rechtssprechung orientiert sich an den GEsetzen, nicht an den Kontakten.“ Ich hoffe doch sehr, dass dem so ist. Dennoch finde ich es sehr seltsam, dass ein Anwalt, welcher rein nach den Gesetzen arbeitet mit etwas Derartigem Werben kann.

        Was haben denn seine Kontakte davon? Warum gibt es überhaupt besser und schlechtere Anwälte, handeln doch alle nachdem selben Gesetz? Entweder der Zoll ist nun verpflichtet zu gewissen Auskünften oder nicht. Wie kann es da sein, dass einige leichteren Zugriff darauf haben als andere?

        Ich möchte jetzt auch nicht in Unterstellungen und Spekulationen abgleiten, aber es gab in der Vergangenheit genug Fälle von Verwicklungen öffentlicher Einrichtungen und Großkonzernen. Aus diesem Blickwinkel finde ich den medialen Aufschrei jedenfalls gut, da viele „ganz normale“ Geschäftspraktiken der Vergangenheit ja scheinbar doch nicht so ganz das Ergebnis hervorgebracht haben, welches rein nach der Gesetzeslage zu erwarten gewesen wäre. [Recht haben / bekommen Floskel]

  23. Lukas bzw. Stonewars, noch mal meinen vollen Respekt, dass Ihr auf die Sache eingeht. Ein sehr bekannter anderer Block tut dies ja nicht, hat noch nicht mal den Spendenlink online gestellt, Immerhin ist es ja eine Spendenaktion für Kinder, auch wenn davon kein einziges Set der Dänen dabei sein wird.

    Und die bisherige Spendensumme ist wirklich der Hammer!!! Und es geht weiter.

    Bin auf Euren ausführlichen Kommentar gespannt.

    Schönen Sonntag noch.

    • Ich kann aber auch verstehen, wenn andere Blogs diese Links kritisch sehen. Ich habe hier auch kurz gezögert, weil man kann diese Spendenaktion eben auch kritisch betrachten. Nichtsdestotrotz ist das formulierte Ziel der Aktion natürlich erstmal ein gutes – ob nun mit oder ohne Hintergedanken, spielt dabei erstmal eine zweitrangige Rolle.

    • Ich möchte auch mal meinen völligen Lob und Respekt an Lukas und Stonewars da lassen! Ihr seid die beste Lego-nahe Seite wenn ich es mal so bezeichnen darf 😉 die sich aber diesem Thema auch stellt (hoffentlich ohne viele Beiträge löschen zu müssen 😉 ). Klar, im Augenblick prallen da Welten aufeinander, aber ich glaube wir Kunden können eigentlich nur gewinnen …

  24. Ja, gab es. Enlighten, der Vorgänger von Qman hat als Copybrand gestartet. Allerdings sind die aktuellen Sets meines Wissens nach vom Urheberrecht okay (keine geschützten Steine). Nur die Ähnlichkeit der Figuren bleibt zu klären.

  25. Ein ganz normaler wirtschaftlicher Vorgang, wie er auch regelmäßig mit anderen Spielzeugen oder gar Unterhaltungselektronik passiert, wird mal wieder von den üblichen Verdächtigen sonst wie aufgebauscht.

    Da fragt man sich ja mittlerweile schon, was da für eine Agenda verfolgt wird.

  26. Ich hoffe nur, dass sie den Spendencontainer nicht mit Qman Panzern und Sturmgewehren voll packen. Verstehen tue ich es eh nicht wenn man zum einem erzählt man will den Kindern was gutes tun und zugleich kriegsverherrlichendes Spielzeug verkauft. Unterm Strich geht es doch nur um Klicks und neue follower auf YouTube, da hat man mit einem Video auch ganz schnell sein gespendetes Geld wieder drin.

    • Qman hat aber auch viele Themenwelten (um nicht zu sagen: fast alle), die nichts mit Kriegsspielzeug zu tun haben. Außerdem bitte ich um etwas Zurückhaltung mit solchen absolut formulierten Unterstellungen.

    • Du hast natürlich vorher mal das QMan Angebot ausgiebig durchstöbert, oder?
      Deren Themenwelten sind ziemlich divers.

      Deine Aussage ist ungefähr so, wie wenn Stonewars Legosets für Kinder organisieren wollte, und ich dann in die Kommentare schreibe „Was sollen denn 6jährige mit einem Beatlesmosaik anfangen“

      Diese nur Lego macht liebe Themen und alle anderen machen böse Themen Geschichte sollte man lieber sein lassen. Zumal ich nicht wissen will, wieviele AFOLs jubeln würden, gäbe es einen 400 EUR Panzer von Technic.

    • @Stephan – Einfach mal mit Qman beschäftigen, die Panzer und so kamen erst vor kurzem ins Programm.

      Was sie viel haben, gescheite und günstige Sets im Bereich Polizei, Feuerwehr, City, etc. All das, was die Dänen schon lange nicht mehr anbieten.

      Zudem sind sie gerade dabei, mit Thorsten eine Mittelalter Serie zu entwickeln! Gibt‘s sowas von Dänen? Würde mal sagen, NÖ. 😉

      • Wie lange was im Programm weiß ich nicht. Ich hoffe einfach nur, dass auch nur Altersgerechtes Spielzeug, egal von welchem Hersteller, gespendet wird.
        Und es ist prima wenn eigene Themenwelten entwickelt werden, welche es bei lego nicht gibt.

    • Also Du solltest doch mal einen Blick über das Qman-Sortiment schweifen lassen und meines Erachtens war nirgends die Rede dass es in der Spende um Qman-Spielzeug geht.

      • Das habe ich tatsächlich gemacht und dabei sind mir auch die anderen, teilweise sehr schönen Sets aufgefallen. Das auch Sets von Qman gespendet werden, war eine Annahme von mir.

  27. Ein paar Aspekte in den Rechtsstreiten zwischen Lego und Bluebrixx/HdS/Johnnys World/ etc. stören mich schon. Niemand zum Beispiel erwähnt das dieser Container beim Zoll nicht von Lego blockiert wird, sondern der Zoll selber. Lego kann seine Anliegen einem Gericht vorlegen, das Gericht entscheidet dann ob diese Ware illegal oder legal ist. Sollte Lego ohne Grund geklagt haben, so hat Johnnys World ein Recht auf Schadenersatz für entgangene Gewinne, Anwaltskosten, Kosten vom Zoll, Rufschaden, etc.

    Aber hier wird mit Teufel komm raus immer versucht Lego als dieses Monster darzustellen, das die armen kleinen Händler unterdrückt. Noch was, Lego hat nicht das Patent zum Noppenstein „verloren“ wie der HDS immer wieder erwähnt, sondern das Patent ist abgelaufen, Patente haben eine Laufzeit und dauern nicht ewig. Was hindert das nun Bluebrixx & Co. eigene Steinformen zu entwickeln? Bisher haben die wirklich nur 1:1 Kopien von Steinformen die es bei Lego schon gibt und nun verlangen die noch dreist das Lego das Recht auf die Minifigur aufgeben soll. Mehr Trittbrettfahrer kann man nicht mehr sein.

    • Nur als kleine Ergänzung: Manche Alternativhersteller verwenden durchaus auch eigene Formen, selbst die LEGO Elemente sind teilweise nicht 1:1 kopiert, sondern leicht verändert. Aber im Großen und Ganzen wird das System schon kopiert, da hast Du natürlich recht.
      Zum Thema Recht an der Minifigur: Hersteller wie Qman haben sich ja eben gerade bemüht, für den europäischen Markt Figuren zu entwickeln, die zwar ins System passen, aber der Minifigur dabei nicht zu ähnlich sehen. Ob diese Änderungen hinreichend sind, muss nun endlich mal ein Gericht klären. Aber davon, dass LEGO das Recht an „der Minifigur“ aufgeben soll, kann in diesem konkreten Fall, glaube ich, keine Rede sein.

    • Der Zoll selbst hat kein interesse daran den Container zu blockieren solange kein Rechteinhaber vorhanden ist der sagt, da werden unsere Rechte verletzt.

      • Naja, nichtsdestotrotz tut der Zoll das und zwar nicht immer nur nach Aufforderung von LEGO. Selbst beim LEGO AFOL Designer Program wurden hunderte Sets beim deutschen Zoll festgehalten, weil Verdacht auf Plagiate bestand. Und das war ja von LEGO mit organisiert. Wenn der Zoll einmal einen solchen „Auftrag“ hat, dann zieht der den durch, auch ohne das LEGO da jedes einzelne mal intervenieren muss.

    • Hallo Valerio, bitte kurz durchatmen!

      Im Grunde ist der Container durchaus von Lego aufgehalten worden, da Lego dem Zoll mitgeteilt hat das hier Thorsten/QMan Markenrechte verletzt haben soll. Ob das der Fall ist wird irgendwann ein Gericht entscheiden müssen, aber der Zoll hat sich das nicht ausgedacht. 😉

      Der Unterschied zwischen Patent verloren und abgelaufen ist mir gerade nicht erkennbar und sowohl Bluebrixx, CaDa, Q-Man und Cobi sowieso entwickeln eigene Formen. Außerdem ist es völlig unerheblich ob ein Hersteller neue Formen entwickelt! Er kann ja auch einfach nur die Formen benutzen die völlig legal zur Verfügung stehen.

      • Ich denke mal, dass in Verbindung mit dem HdS das Wort verloren dahingehend den Unterschied macht, als dass dieser ja gerne ziemlich provokant Dinge behauptet, wie LEGO ginge es schlecht weil die alle doof und böse sind. Verloren deutet mehr darauf hin, dass LEGO irgendetwas im Kampf gegen die Alternativen einbußen musste und LEGO (vielleicht auch bei der Gattungsbegriffgeschichte) jetzt noch mehr verlieren wird. Ich habe manchmal das Gefühl, dass da gerne ein Kampf heraufbeschworen wird, an dem der Held ritterlich ausschlaggebend mitwirkt, da passt es weniger, dass das Ablaufsdatum des Patents schon lange vor seiner Zeit feststand und das alles ganz normale Abläufe sind. So verstehe ich den Kommentar von Valerio zumindest.

        • Ich finde es unfassbar lustig wie der HdS die Leute triggert! Als Händler verstehe ich es ohnehin, aber es stimmt ja oft was er sagt! Klar verdient er jetzt sein Geld mit YT und Twitch, aber das hat er noch nie irgendwie verheimlicht! Lego will exklusiv auf dem europäischen Markt bleiben. Ich finde der Held ist kreativer und Lego versucht es mit der Rechtekeule … nur irgendwann wird ein Gericht das stoppen … es ist nur eine Frage der Zeit …

    • Der Zoll hat es aufgrund einer Beschwerde und nicht selbst angehalten.
      Der Schadensersatz gilt eben nicht für die lagerung während der Klärung und auch nicht für die 1-2 Jahre Betriebsurlaub die jemand der von Import lebt machen muss.
      Ja du bekommst die Anw#lte ersetzt, aber nur nach ‚listenpreis‘ und die von Lego sind sicher teurer, und da ist dann vllt auch nicht der Wald und Wiesen anwalt die beste Wahl sondern der Anwalt der statt 10k Liste eine 0 mehr kostet

    • Das solltest du mal den Leuten vorlegen die auf Youtube kommenteiren, wobei da kann man ja leider nicht sachlich diskutieren.

      Ja die üblichen Verdächtigen (Es sind aber auch immer die gleichen Namen) sitzen immer da wo es zu einer ‚unfairen Behandlung seitens LEGO an ‚dem kleinen Mann‘ kommt‘. Ich muss auch sagen, JW hat im ersten Video objektiv vorgelegt: Der Zoll hat eigenmächtig seine Sendung aufgehalten da sie eine Markenrechtsverletzung nicht ausschliessen konnten und danach LEGO informiert. TLC hat noch an keiner Stelle eine aktive Behinderung eingelegt, während die Frist abläuft, dass der COntainer einfach durchgewunken wird.
      Liest man nun die Kommentare unter den Videos oder guckt auch andere Channel die sich teilweise damit beschäftigen, sieht man nur die Basislose Meinung, LEGO hat den Zoll angestiftet den besagten Container festzuhalten.

  28. Achja, dieses Thema.
    Ganz unabhängig von den rechtlichen Bemerkungen, Daten und Fakten mal nur eines:

    Lego hat ein Problem:
    Solcherlei Vorfälle verbreiten sich dank Influencer/YTler inzwischen rasend schnell und werfen selten ein gutes Licht auf Lego. Gleichzeitig sorgen diese Videos aber auch dafür, das vielen Leuten Alternativhersteller nähergebracht werden.
    Mir wurde zb von meinem Handy ein recht langer Bericht zum Thema Johnny und auch Held vom Nachrichtenportal des ORF vorgeschlagen – das ganze ist also schon ne große Nummer im deutschsprachigen Raum

    Übrigens zu David gegen Goliath: Ihr wisst schon, wie das ausgegangen ist, oder?

    • Komische Sichtweise, Lego sollte also völlig auf seine Rechte verzichten? dieses Thema ist ausserdem nur bei einer Gruppe präsent, die ohnehin nicht Zielgruppe dieser Sets ist.

      All die Alternativen zu Lego haben einzig und allein ein Argument: Preis. Ob das Set im braunem Karton ohne Anleitungen, ohne Figuren, mit stinkenden und öligen Steine geliefert wird spielt keine Rolle. Alle Kritiken gegen Lego laufen immer auf das selbe hinaus: Preis/Stein.

      • Es mag für dich seltsam erscheinen – ich finde es ziemlich eindeutig.
        Vor 10-15 Jahren hätte kein Mensch von sowas erfahren – heute geht das in Sekunden viral. Lego sah schon beim Helden nicht gut aus und es wird jetzt nicht besser. Und da geht es nicht darum, Recht zu bekommen bzw Recht zu haben.
        Lego meint zwar, sie könnten solche Probleme „oldschool“ lösen, unterschätzt aber, dass hier plötzlich ein öffentliches Interesse erwacht ist.
        Da müsste zumindest für Deutschland eine Kommunikationsabteilung aufgestellt werden.

        Ich hatte übrigens auch schon Kontakt mit alternativen Steinen: Es waren immer alle Steine vorhanden, gestunken haben sie auch nicht und eine hochwertige Anleitung lag ebenfalls dabei.
        Das mit den öligen giftigen Teilen ist eine Verallgemeinerung die einfach so nicht haltbar ist.

      • Du hast wohl schon viele Alternativen getestet, mehr als ich anscheinend.
        Denn ich hatte in meinen Hochglanzkartons (von Sembo, Xingbao, Panlos oder Zhe Gao) nie ölige stinkende Steine, dafür mal ne anspruchsvolle Anleitung.

        Ich kaufe bei den „anderen“, da ich dort kreative und grosse Sets bekomme, welche mit interessanten neuen Bautechniken daher kommen…..auch ja, und der Preis ist wirklich top 😉

    • >Solcherlei Vorfälle verbreiten sich dank Influencer/YTler inzwischen rasend schnell

      lustigerweise ist es aber Augenscheinlich so, dass Deutschland/deutsche Youtuber und Klemmbausteinfans, die einzigen sind, die solch große Wellen um das Thema lostreten und, wenn man die Kommentare mancher Leute liest, am liebsten den ganzen LEGO Konzern brennen und untergehen sehen würden. In anderen Ländern dieser Welt wird frühlich mit LEGO und alternativen Klemmbausteinen gebaut ohne aus allem ein Drama zu produzieren.

  29. Ich finde es Schade das seit einiger Zeit negative Nachrichten im Klemmbaustein Segment mehr Anklang finden als positive. Und jeder noch so kleine oder auch große Youtuber gibt seinen Senf dazu ohne die genaue Faktenlage zu kennen.
    Ebenso schade finde ich es auch daß wenn ein YouTuber ein Legoset toll findet und dies auch sagt, gefühlt dafür negative Kommentare bekommt und fast mehr Daumen 👎🏻 als Daumen 👍🏻. Dabei machen sie so tolle Arbeit und es macht mir viel mehr Freude deren Videos anzusehen.
    Das ganze hat in meinen Augen schon fast populistische Züge.

    • *OFFTOPIC*
      Das Problem mit den Kommentaren haben aber eigentlich alle Themen und Segmente, das ist mehr ein gesellschaftliches Gesamtproblem, wir sind einfach noch nicht soweit. Es ist egal, auf welcher Plattform man in die Kommentare schaut, es ist überall mehr oder weniger toxisch. Willst du keine toxische Stimmung mehr haben, schalte die Funktion aus. Geht natürlich nicht, viele Betreiber möchten die Kommentarfunktion haben, um Feedback einzusammeln…aber sobald du das öffentlich machst, musst du dir hart die Mühe mittels Netiquette/Filter usw machen und ich kann jeden verstehen, dem das zu blöd ist. Ich bereue es inzwischen fast jedes Mal, die Kommentare zu lesen. Und wie überall, die wenigen versauen es allen.

  30. Sorry, aber evtl. hat das ganze auch etwas damit zu tun, dass Thorstens Bestrebungen, LEGO als Oberbegriff für Klemmbausteine zu etablieren, nicht so gut bei den Dänen ankommt (Würde mir auch nicht gefallen wenn ich ein bestimmtes Set im www suche, und ich auf ein Plagiat hereinfallen würde, weil nun überall LEGO darauf stehen dürfte). Und auch LEGO spendet wohl, aber das wird bestimmt alles in einem kommenden Artikel bei StoneWars recherchiert.

    • Ich glaube du bringst da etwas durcheinander.
      Falls es soweit kommt das LEGO zu einem Gattungsbegriff werden sollte, bedeutet das nicht dass überall LEGO auf der Packung stehen darf.
      Es steht ja auch nicht auf jedem Taschentuch Tempo drauf.

      • Schon klar, es sind 2 verschiedene Paar Schuhe aber vielleicht geht es bei diesem Vorgang ja auch um Thorstens Person. Denn vor dieser Geschichte hat er sich ja, in einem YT Video, offen dafür ausgesprochen LEGO als Gattungsbegriff zu etablieren. Das ist ja schon eine Herausforderung an LEGO und könnte evtl. ja auch der Auslöser für die aktuelle Aktion sein.

        • Möglicherweiße. Aber ich persönlich würde es gut finden wenn LEGO ein Gattungsbegriff werden würde. Das Wort Klemmbaustein ist lang und lässt sich wesentlich schwerer aussprechen.

  31. Stimmt. Ich denke mir nur immer dass die Leute, die diese „inhaltlich einfach gestrickten Hate Kommentare“ verfassen, mehr mit Social Media zu tun haben wie mit dem Thema selbst – sprich LEGO. Anscheinend ist sowas heutzutage „cool“….

  32. @Thomas auf jeden Fall finde ich super, dass Ihr auf dem Blog Platz für eine Diskussion zu dem Thema einräumt! Vielen Dank dafür.

  33. Ich finde auch, Lego muss weg.
    Damit die Leute endlich mal sehen dass Lego mehr macht als ein paar Bausteinensets zu verkaufen.
    Mindestorms oder Boost würde es nicht geben, Education natürlich auch nicht, den wer soll sich schon Gedanken mache wie man sowas sinnvoll in Schulen einsetzen?
    Neue Themenreihen wie Dots oder damals Clickits, CMF, Bionicle oder Super Mario wirds natürlich auch nicht mehr geben, denn die weichen ja von den Standardsteinen ab.
    Wie das mit Lizenzthemen laufen würde kann ich nicht abschätzen aber irgendwann hätte Disney bestimmt die Schnauze voll.
    Videospiele, Dimensions, kostenlose Apps oder Agumented Reality (ob man es nun gut findet oder nicht) fallen natürlich auch weg.
    Legoland, Legohouse und Discovery Center gibts auch nicht mehr, was gerade für jüngere Kinder schade sein dürfte.

    Die Liste kann man beliebig weiter führen.
    Jetzt schreit bestimmt der Erste „Bionicle (oder Hiddenside oder Dots oder oder oder) ist doch eh Müll“. Finde ich auch, aber man muss ja nicht immer von sich selbst auf andere schliessen!

    Was haben die Chinesen im Bereich Klemmbausteine NEUES auf den Markt gebracht? Viele schaffen es nicht mal eigene Setdesigns zu entwickeln, sondern kopieren nur fröhlich was sich im Netz so finden lässt. Da wird man an Innovation nicht viel erwarten können.
    Vielleicht wird sich der ein oder andere Herstellern aber auch dazu hinreissen lassen, etwas wirklich Neues zu versuchen. Wollen wir wetten wie sich das auf die Preise niederschlagen wird?
    Also weg mit Lego, dann wird bestimmt alles besser…
    ODER AUCH NICHT!

    • Ein kleiner Hinweis: Kannst du bitte nicht „die Chinesen“ schreiben? Das ist ziemlich pauschalisierend und abwertend für ein ganzes Land. Sprich doch von „chinesischen Herstellern“ (so es denn welche sind), oder aber „asiatischen Herstellern“, wenn du nicht genau weißt, aus welchem Land sie stammen.

      • Sorry, du hast recht, so war das nicht gemeint. Natürlich „chinesische Hersteller“. Auf asiatische Hersteller will ich es nicht ausweiten, alle die mir negativ aufgefallen sind waren aus China. Ich habe Gutes aus Korea gehört aber da kommt man in Deutschland momentan wohl nicht dran.

    • Ich glaube absolut NIEMAND fordert das Lego weg muss! Das wäre auch absolut albern. Aber, im Spielzeugladen muss neben Lego auch Marken wie Cobi, CaDa und QMan und was auch immer zu finden sein … Die Verbraucher müssen sich selbst entscheiden können was sie kaufen!

      „Viele schaffen es nicht mal eigene Setdesigns zu entwickeln“ ist übrigens eine bodenlose und völlig falsche Unterstellung! Natürlich gibt es auf dem chinesischen Markt noch viele Sachen die man hier nicht legal verkaufen darf, aber hier werden schon die Sachen verkauft, die hier legal verkauft werden dürfen. Außerdem ist gerade CaDa ein Paradebeispiel bei dem Lego gerade den Anschluß verliert … stabile Kreuzachsen aus Carbon oder Gelenke aus Metal für höhere Belastungen gibt es bei Lego nicht. Außerdem hat Lego doch jetzt ein Teil im Sortiment das es vorher nur bei Cada gab …

      • Wenn man in anderen Foren liest, liest man genau das. Je weniger Ahnung die Leute haben, desto mehr heisst es, Lego braucht man nicht, gibt ja billige Kopien aus Asien.

        Ich habe extra geschrieben „Viele“, natürlich nicht „alle“. Aber wenn man sich durch Ali durchklickt und recherchiert, ist ein großer Teil der Designs geklaut, bei rebrickable oder anderswo. In Einzelfällen hat man nachträglich die Designern entschädigt, wie auch immer. Und was nicht geklaut ist, ist teilweise grottenschlecht.
        Aber es es richtig dass gilt nicht für alle. Und ich finde es lustig, dass als Beispiele immer CaDa oder (als nicht Asiate) Cobi herhalten müssen. Das sind nämlich aus meiner Sicht die einzigen die wirklich positiv hervorstechen. Sie haben es tatsächlich geschafft etwas Innovation auf den Markt zu bringen. Allerdings bedienen sie aktuell nur ein relativ kleines Segment. Mich interessieren leider weder Technik-Fahrzeuge noch Militär. Und ja sie mögen günstiger sein als Lego aber sie sind bei weitem nicht so billig wie MouldKing, Sembo und Co. Warum wohl?

        Ich persönlich habe nichts gegen Konkurrenz zu Lego. Ich habe auch schon einzelne Sets anderer Hersteller und bin damit auch absolut zufrieden. Ich würde es auch begrüssen, wenn man die in Spielzeugläden in den Regalen finden würde. Aber dann bitte mit geklärter Design- und ggf. Lizenzfrage und CE Zeichen auf der Kiste.

        Zu guter Letzt noch ein Wort zu Qman; die haben ein paar richtig schicke Designs die mir echt gefallen würden aber die Figuren sind der absolute Witz und ich kann Lego absolut verstehen dass sie dagegen vorgehen. Wenn Qman es schafft sich gescheite Designs auszudenken werden sie es ja wohl auch schaffen eine Lösung für gescheite Figuren zu finden.

      • Im Spielzeugladen *muss* gar nichts. Wenn Lego im Sortiment dominiert, dann weil sie alteingesessen sind und gute Vermarkter haben. Dass Firmen, die ähnliche Produkte anbieten, da gleichwertig präsentiert werden, ist kein Grundrecht, dafür müssen sie einfach gute Produkte + gute Vermarktung bieten. Davon abgesehen gibt es eh kaum noch Spielzeugläden und findet der Handel heute großteils im internet statt, und da sind die Alternativen eh verfügbar.

  34. Die Sache ist doch ganz einfach:

    Normalerweise gibt ein kleiner Händler klein bei, wenn ein Weltkonzern ihn attackiert und wie hier z.Bsp. Ware nicht erhält bzw. einen langwierigen Rechtsstreit durchstehen muss, mit offenem Ende..weil Gericht und hohe See.

    Darauf zielt die Aktion ab und das ist nicht mal verwerflich, gibt unser Rechtssystem ja her.

    Jetzt hat hier die Großkanzlei wahrscheinlich in ihrer Arroganz nicht in Betracht gezogen, dass einmal nicht direkt die weiße Fahne gehisst wird und zack, geht das Ganze nach hinten los….der Hersteller unterstützt den Importeur und es werden in nicht einmal 2 Tagen 244.000 € (and counting) gesammelt, um damit Klemmbausteine in Kindereinrichtungen zu bringen.

    Das ist ein PR-Desaster aus dem Lehrbuch und wenn es ganz blöd läuft, dann kommt es zu den längst fälligen Rechtsstreiten bzgl. Gattungsbegriff, Figuren etc. .

    Diese verdammten Deutschen….so hallt es wohl durch die Videokonferenzen der Topmanager in Billung.

    Unabhängig davon:

    Was läuft eigentlich mit den Leuten hier falsch, die nicht mal bei einer Spendenaktion im Umfang von wahrscheinlich bald mehreren 100.000 € (!) die Lego-Fan-Brille abnehmen können und immer noch das Haar in der Suppe suchen? Grade bei Johnny, der sich ja aktiv für die Rechte der Moc-ERsteller in der Vergangenheit eingesetzt hat!
    Da werden Kooperationen mit Lepin unterstellt oder Sippenhaft das Wort geredet, weil vor Jahren die Firma mal auf einem falschen Weg war, diesen aber nun nicht mehr bestreitet….nicht zu fassen.
    Schämen sollte sich so mancher..und vor allem in 100 Jahren nie wieder was von Moral und Tugend faseln…

    • Ob Lego in diesem Rechtstreit richtig oder falsch war entscheidet nicht Johnnys World, der Held der Steine, Klaus Kiunke oder Du. Das wird ein Gericht entscheiden. Bisher haben wir nur die Sichtweise von Johnnys World erfahren, es können sich auch tatsächlich Sets mit Lego Plagiaten in diesem Container befinden, Johnnys World würde das nicht in seinem Video mitteilen.

      Finde auch immer lustig das manche sofort das Schimpfwort Fanboy um sich werfen sobald man nicht der Meinung ist das Lego böse ist. Ich sage nur abwarten bis ein Gericht diesen Fall entschieden hat. Die Kosten für den Anwalt für die Steingemachtes Gmbh sind ja gedecket, was gut ist.