LEGO Ideas: Ist eine Reform notwendig?

Die erste LEGO Ideas Review Phase 2020 hat einen neuen Rekord aufgestellt. Noch nie zuvor schafften es so viele Projekte die magische Grenze von 10.000 Unterstützern zu erreichen. Ich stelle mir deshalb in diesem Artikel die Frage, ob für Ideas eine Regeländerung sinnvoll wäre und welche Änderungen möglich sein könnten.

LEGO Ideas ist eine Ideenschmiede von Fans für Fans. LEGO nutzt diesen Weg gerne, um besser auf die Trends der weltweiten Community eingehen zu können und abseits des etablierten Produktsortiments auch ein bisschen zu experimentieren. Lange Zeit war ein Ideas-Entwurf, der den notwendigen Support von 10.000 Stimmen erhielt, etwas besonderes. Doch seit Anfang 2020 nimmt die Schlagzahl fast schon inflationär zu, denn für das erste Review 2020 sind sage und schreibe 26 Projekte qualifiziert.

Deshalb möchte ich mich mit euch ein bisschen auf Ursachenforschung begeben, einen Blick auf die Ideas-Geschichte (vormals Cuusoo) werfen und dabei auch die bisherigen Regeln sowie deren Überarbeitungen betrachten. Im Anschluss daran versuche ich ein paar Lösungswege zu entwickeln, deren Umsetzungsmöglicheiten einzuschätzen und ziehe zum Schluss ein Fazit.

Aktuelle Entwicklung

Nutzerzahlen und Entwürfe

Ideas ist eine kreative Plattform der LEGO Gruppe, die sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit erfreut. Als die Website im Mai 2014 von „Cuusoo“ in „Ideas“ umbenannt wurde, zählte man fast 580.000 Nutzer. Es brauchte über fünf Jahre, nämlich bis Oktober 2019, um die magische Grenze von 1.000.000 Usern zu erreichen. Seitdem verzeichnet Ideas ein sehr starkes Wachstum, denn es sind schon wieder über 235.000 neue Fans hinzugekommen.

Durch die steigende Zahl der Ideas-Nutzer ist auch seit Anfang 2020 zu bemerken, dass immer mehr Ideen hochgeladen werden. Konnte man zum letzten Jahreswechsel seinen Favoriten aus etwa 1.800 Vorschlägen auswählen, stehen nun über 2.700 Entwürfe zur Wahl.

Diese Entwicklung ist meiner Meinung nach keine große Überraschung, denn immer wieder rückt LEGO die Ideas-Sparte ins Rampenlicht. Die spektakulärste Aktion gab es mit Sicherheit im Januar 2020, als die Fans über eines der kommenden LEGO Star Wars UCS Sets abstimmen konnten. Leider hat das Ideas-Team das Voting-Ergebnis nur in Form einer Reihenfolge veröffentlicht und keine Angaben über die Anzahl der Stimmen oder deren Verteilung gemacht. Wir dürfen aber davon ausgehen, dass die Resonanz sehr groß war.

Abstimmung auf Ideas über eines der nächsten LEGO Star Wars UCS Sets

Lizenzthemen erhalten mehr Aufmerksamkeit

Von den gut 2.700 aktiven Entwürfen, die um die Unterstützung der Ideas User werben, gibt es ca. 1000 Einträge (37%), die ein Lizenzthema beinhalten. Oft handelt es sich um eine TV-Serie, ein Videospiel oder um einen Film. Diese Inhalte haben meist viele Fans, die auch in Foren oder speziellen Fanseiten aktiv sind. Dort wird natürlich eine neue Idee gerne geteilt und unterstützt. Um euch mal ein Beispiel dafür zu geben, wie umfangreich das sein kann, empfehle ich euch mal in die Updates von „The Legand of Zelda BotW: Hyrule Castle“ zu schauen. Dort hat sich der Fandesigner namentlich bei immerhin elf Adressen bedankt. Das ist natürlich völlig legitim und soll ja auch helfen den Entwurf voranzubringen.

Wenn man mal etwas genauer durch das Internet surft, wird man oft erstaunt feststellen, dass solche Aktionen absolut normal sind. Manchmal ist es auch sehr verwundernd, wer welches Projekt unterstützt. So hat zum Beispiel im letzten Jahr FOX News den Entwurf „Graceland – Home of Elvis“ versucht zu pushen. Die BBC Sendung TOP Gear machte auf ihrer Website für die Idee „BMW M1 (E26)“ aufmerksam.

LEGO Ideas Reform
TOP Gear unterstützt den Entwurf BMW M1

Es gibt also eine Vielzahl von Verweisen auch von sehr prominenter Seite zu den Ideas-Projekten. Darunter werden mit Sicherheit auch Fans sein, die bisher wenig oder gar nichts mit LEGO zu tun hatten und nur ihr Fanthema fördern möchten. Das könnte meiner Meinung nach ein Grund dafür sein, dass sich Ideas in letzter Zeit einer immer größeren Beliebtheit erfreut.

Lizenz vs. Lizenzfrei

Ein lizenzfreier Entwurf hat es da schon schwerer: Der Fandesigner kann nicht auf eine (große) bereits vorhandene Fanbasis hoffen, die bereitwillig nach passenden Produkten Ausschau hält. Der Rückhalt für das Projekt muss härter erarbeitet werden und das zeigt sich auch in der Ideas-Geschichte.

Dazu habe ich mir mal alle auffindbaren Einträge angeguckt, die es nicht in das Review geschafft haben. Mehr als 29.000 Ideen wurde bisher hochgeladen, davon ca. 10.750 (37%) mit den Hinweis auf „Contains Third Party IP“. Ihr seht also, dass das Verhältnis von lizenzfreien zu lizenztragenden Entwürfen über die Jahre nahezu gleich geblieben ist.

Interessant wird es, wenn man mal betrachtet, wie die Verteilung der Projekte aussieht, die es ins Review geschafft haben. Insgesamt lassen sich 144 Datensätze finden, die den Status „Not Approved“ haben. Das bedeutet, das Projekt hat es ins Review geschafft, ist aber abgelehnt worden. Dort sind stolze 75% oder 108 Einträge mit einem Lizenzthema dabei.

Ähnlich sieht es aus, wenn wir mal auswerten wieviel von den bisher realisierten Ideas-Sets eine Lizenz beinhalten: 19 von 30 der bisher erschienen Sets kommen mit einer Lizenz daher. Das sind fast zwei Drittel.

 IP-ContentGesamtAnteil in %
Gesamtentwürfe10.75029.00037%
Aktuelle Entwürfe1.0002.70037%
Ideas Review10814475%
LEGO Ideas Set193063%

Obwohl Lizenzthemen bezogen auf die Einreichung auf Ideas unterrepräsentiert sind, hat man eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit das Review zu erreichen und mit etwas Glück auch als LEGO Ideas Set im Regal zu landen. Die Fanbasis dürfte sowohl bei der Unterstützung hilfreich sein, aber auch die Entscheidung von LEGO positiv beeinflussen, wenn es darum geht, mögliche Absatzchancen zu ermitteln. Wie schon beschrieben, kommt noch eine positive Wechselwirkung zwischen Ideas und der Fanbasis hinzu. Beides erfährt dadurch zusätzliche Aufmerksamkeit.

Geschichte der Regeländerungen

Die heutige Ideas Plattform wurde bereits im Jahr 2008 unter den Namen „Cuusoo“ ins Leben gerufen. Bis Mai 2014 wurde der Ideenaustausch in Form einer Betaversion betrieben, um dann unter den jetzigen Namen „Ideas“ seinen vollwertigen Betrieb aufzunehmen. In der jetzt 12-jährigen Geschichte gab es schon einige Regeländerungen, die immer wieder auf die Veränderungen reagiert haben.

Am Anfang reichten 1.000 Stimmen

Leider war es mir nicht möglich, das vollständige Regelwerk zum Startzeitpunkt von „Cuusoo“ ausfindig zu machen. Das ist meiner Meinung aber auch nicht notwendig, denn hier reicht mir der LEGO Kommentar beim ersten offiziellen Ideas (bzw. Cuusoo)-Set „Shinkai6500“ als Information völlig aus. LEGO gratuliert nämlich am 01. Februar 2010 den Fandesigner zu 1.000 erreichten „Plegdes“ und nimmt das zum Anlass, den Entwurf zu reviewen. Gleiches gilt für das zweite Set der Reihe: Am 08. April 2011 freut sich LEGO, dass die Idee „Hayabusa“ ebenfalls 1.000 „Plegdes“ sammeln konnte und teilt mit, dass die Umsetzung in Billund geprüft werden würde.

LEGO Ideas Reform
Das erste Set aus der heutigen Ideas Reihe brauchte nur 1.000 Stimmen

Nur diese beiden Sets schafften es mit nur 1.000 Stimmen ein offizielles LEGO Sets zu werden. Da „Cuusoo“ exklusiv in Japan gestartet wurde, kamen die beiden Entwürfe auch nur dort auf den Markt. Das könnte auch die Begrenzung auf 1.000 Unterstützer erklären.

Neue Schwelle auf 10.000 festgelegt

Im Herbst 2011 wurde Cuusoo als Betaversion für das internationale Publikum geöffnet. Am 07. Dezember 2011 gelang es „Minecraft“ als ersten Entwurf nach der Öffnung ins Review zu kommen. Bemerkenswert ist, dass hierfür nicht mehr 1.000 Stimmen ausreichten, sondern LEGO im offiziellen Kommentarbereich zum Erreichen von 10.000 Unterstützern gratuliert. Das zeigt ganz klar, dass es offensichtlich mit der neuen internationalen Ausrichtung eine Regeländerung gab. Das Unterstützungslevel muss wohl angehoben worden sein.

Das Zeitlimit wird eingeführt

Gleichzeitig sieht es so aus, dass es zu diesem Zeitpunkt noch kein Zeitlimit für das Erreichen der Reviewschwelle gab. Die Laufzeiten der Beiträge waren teilweise deutlich länger als heute. Erst mit der Umbenennung von „Cuusoo“ zu „Ideas“ zum 01. Mai 2014 wurde ein Zeitlimit für alle Projekte eingeführt. Da einige Projekte extrem lange Laufzeiten aufwiesen, erschien das auch sinnvoll.

Projects that don’t reach 10,000 supporters within 365 days of being posted will automatically expire and no longer accept new supporters

Alle Projekte mussten nun innerhalb eines Jahres die Schwelle erreichen. Bereits bestehenden Projekten wurden die bisherige Unterstützung zwar angerechnet, doch auch für sie galt es nun innerhalb von 365 Tagen 10.000 Stimmen zu erhalten.

Existing projects from LEGO CUUSOO have until May 1st, 2015 to make this deadline

Ein recht prominenter Entwurf wäre dieser Regel beinahe zum Opfer gefallen. Wenige Tage vor dem 01. Mai 2015 schaffte es „Small YELLOW“ nach fast drei Jahren Laufzeit ganz knapp ins Review.

LEGO Ideas Reform
Small YELLOW schaffte es nur mit großer Mühe ins Review

Doch recht bald stellte sich heraus, dass das Zeitlimit zu restriktiv war, also änderte Ideas zum ersten Geburtstag im Mai 2015 die Bedingungen erneut und führte das auch heute noch gültige Meilensteinkonzept ein. Um den ersten Meilenstein von 1.000 Stimmen zu erlangen, wurde nun ein Jahr Zeit zugestanden. Danach gab es eine Zeitgutschrift von einem halben Jahr um die Marke von 5.000 zu knacken und eine letzte Zeitgutschrift von einem weiteren halben Jahr um 10.000 Fans von dem Entwurf zu überzeugen.

Die letzte Anpassung des Zeitlimits wurde im September 2016 eingeführt, denn Ideas bemerkte, dass die meisten Projekte kaum Beachtung fanden. Deshalb wurde noch ein zusätzlicher Meilenstein von 100 Stimmen eingeführt, der innerhalb von 60 Tagen erreicht werden muss. Nach Schätzungen des Ideas-Teams würden damit 58% der Projekte schon nach zwei Monaten wieder aussortiert und die Plattform deutlich entlastet.

Meilensteinkonzept seit Mai 2015 und die Neuerung ab Sep 2016

Teilelimit und Lizenzrestriktionen

Zeitgleich gab es noch ein weiteres Problem: Die Entwürfe wurden mit der Zeit immer größer und erreichten Teileanzahlen, die selbst im heutigen Sortiment rekordverdächtig wären. Der größte jemals hochgeladene Entwurf war der „Avengers Helicarrier“ mit schlappen 22.694 Teilen und hätte dreimal so viele Teile wie der LEGO Star Wars 75192 UCS Millennium Falcon gehabt. Zwar wurde durch mehrere Updates die Steinzahl deutlich zusammengestrichen, aber zum Zeitpunkt des Reviews waren immer noch 6.700 Bricks vorgesehen. Weitere Riesenmodellen, die es ins Review schafften, waren zum Beispiel das „Adams Family Mansion“ (7.200 Teile), der „UCS AT-AT“ (6.000 Teile) und das „Acclamator Class Assault Ship“ (4.000+ Teile).

Lego Ideas Reform
Der Avenger Helicarrier wäre doppelt so groß gewesen wie der LEGO Star Wars 75252 Imperial Stardestroyer

Gleichzeitig mit der zunehmenden Größe der Projekte kam es auch immer häufiger zu thematischen Überschneidungen mit dem LEGO Sortiment. Neben den schon erwähnten UCS AT-AT gab es weitere Star Wars Ideen im UCS-Format, aber auch Entwürfe zu anderen aktiven Lizenzthemen. LEGO reagierte auf diesen Trend: Im Juni 2016 wurde per Ideas-Blogpost ein Teilelimit von 3.000 Steinen und Restriktionen in Zusammenhang mit Lizenzen eingeführt.

Die Restriktionen wurden mit Ankündigung im April 2017 auf alle aktiven Lizenzen im LEGO Sortiment mit Wirkung zum Mai 2017 ausgeweitet. LEGO führt seitdem eine Liste mit Lizenzthemen, die für das Hochladen auf Ideas gesperrt sind.

Ihr seht also, dass es in der kurzen Geschichte von „Ideas“ schon einige Regeländerungen gab. Nun möchte ich einige Ideen vorstellen, wie Ideas reagieren könnte, wenn die Anzahl der Projektideen im Review nicht nachlässt.

Mögliche Reformideen

Verkürzte Laufzeiten

Ideas startete ursprünglich ja mal mit einer Frist von einem Jahr, daher könnte man diesen Gedanken wieder aufnehmen und mit den bisherigen Meilensteinkonzept kombinieren. Denkbar wäre zum Beispiel folgende Struktur:

  • 60 Tage für die ersten 100 Stimmen
  • weitere 182 Tage um 5.000 Stimmen zu erhalten und
  • nochmals 182 Tage um es ins Review mit 10.000 Stimmen zu schaffen.

Fragt sich nur was für Auswirkungen dann hat? – Nun, hätte diese Regel seit Start von Ideas gegolten, würde es acht offizielle Ideas-Sets nicht geben, da sie einfach zu langsam unterwegs waren. Die wunderbare 21309 Saturn IV, das 21319 Central Perk und die 21320 Dinosaurier wären nicht in die Regale gekommen. Gleiches gilt für die kommenden Ideas-Sets „Sesamstraße“ oder die mittelalterliche Schmiede.

Eine mögliche Laufzeitverkürzung hätte immerhin zehn Sets der ersten Reviewrunde 2020 aussortiert. Zu meiner Überraschung wären acht Lizenzideen vor dem Zeitablauf betroffen gewesen.

LEGO Ideas Reform
Diese offiziellen Ideas-Sets hätte es mit dem ersten, strengen Ideas-Zeitlimit nicht ins Regal geschafft

Erhöhung der Schwelle und Verkürzung der Zeit

Eine weitere Idee, um die Flut im Review etwas einzudämmen, wäre die Review-Schwelle  auf 15.000 oder 20.000 hoch zu setzen. Das könnte eine sinnvolle Lösung sein, denn zum Start von Ideas wurde die Schwelle von 10.000 Stimmen bei etwa 580.000 Nutzern festgelegt. Da sich nun die Userzahl verdoppelt hat, könnte nun einfach die Messlatte entsprechend höher gelegt werden.

Die Konsequenzen dieser Entscheidung lassen sich meiner Meinung nach nur schwer einschätzen, aber einige „lahme Enten“, die es wirklich nur Tage vor Ablauf der Frist ins Review geschafft haben, hätten sehr wahrscheinlich die hochgesetzte Schwelle nicht mehr erreicht. Immerhin haben sich sieben Projekte im ersten Review 2020 schon mit 10.000 Stimmen schwer getan.

Ein Lösung könnte so aussehen:

  • 60 Tage für die ersten 100 Stimmen
  • weitere 182 Tage um 5.000 Stimmen zu erhalten
  • weitere 182 Tage um 10.000 Stimmen zu gewinnen
  • nochmals 182 Tage bis zur neuen Reviewschwelle von 15.000 oder 20.000 Stimmen

Unterscheidung von Lizenzideen und lizenzfreien Entwürfen

Meine dritte Idee wäre etwas aufwendiger, dennoch möchte ich den Gedanken kurz mit euch teilen: Die Lizenzthemen haben durch die bereits vorhandene Fanbasis einen Vorteil, der sich deutlich bei den Review-Projekten widerspiegelt. Dieses Ungleichgewicht könnte etwas ausgeglichen werden, wenn eine Unterscheidung zwischen Lizenzthemen und eigenständigen Ideen vorgenommen wird.

Ideas kann schon heute Projekte nach Lizenzthemen und eigenen Ideen unterscheiden. Das könnte genutzt werden, um eine Differenzierung einzuführen. So wäre es zum Beispiel denkbar, dass die Schwelle für eigene Ideen bei 10.000 belassen wird und für IP-Content auf 15.000 oder 20.000 angehoben wird. Damit Ideas nicht komplett unübersichtlich wird, könnten dann die Kategorien „Ideas-IP“ und „Ideas-Pure“ eingeführt werden.

LEGO Ideas Reform
Ideas kann Lizenzen und „freie“ Entwürfe unterscheiden

Die größte Schwierigkeit bei dieser Variante wäre mit Sicherheit, dass sich der Charakter von Ideas durch die Teilung verändern und die Übersichtlichkeit leiden könnte. Trotzdem finde ich den Gedanken nicht völlig abwegig, denn seit einigen Jahren ist zu beobachten, dass LEGO auch Wert auf „Non-IP-Content“ legt. Seit dem LEGO Ideas 21310 „Alter Angelladen“ schafften es auch eigene Ideen häufiger den Weg in die LEGO Regale. Bis dahin lag der Anteil der lizenzfreien Produkte bei nur 17%. Demnächst wird der Anteil bei fast 40% liegen.

Eine Lösung könnte die Beibehaltung der bisherigen Meilensteinlösung sein, aber mit doppelt so großen Schwellenwerten für Lizenzthemen.

Kostenpflichtige Stimmabgabe?

Zum Schluss möchte ich noch eine etwas abwegige Idee ins Spiel bringen, die ich gerne mal zur Diskussion stellen möchte: Die gesamte Ideas-Platform und sämtliche Leistungen sind bisher für die Nutzer absolut kostenfrei. Dazu gehört selbstverständlich auch die Stimmabgabe, um ein Projekt zu unterstützen. Das könnte natürlich dazu führen, dass wahllos Entwürfe supportet werden, weil keine Hemmschwelle vorhanden ist.

Doch wie wäre es, wenn die Stimmabgabe Geld kosten würde? Wären die Fans immer noch bereit alles zu unterstützen? Versteht mich nicht falsch, es geht mir nicht darum „Ideas“ zu einer Gelddruckmaschine zu verwandeln. Mir geht es nur darum eine gewissen Verbindlichkeit mit der Stimmabgabe zu verbinden. Daher könnte eine Stimme einen eher symbolischen Betrag von 0,10 oder 0,50 Euro kosten. Vielleicht wäre auch eine Verknüpfung mit dem VIP-Konto möglich, um die Unterstützung eines Projektes durch VIP-Punkte zu ermöglichen.

Mir dreht es sich einzig darum, ein Element einzufügen, das zum Nachdenken anregen soll, ob der Entwurf mir die Unterstützung wert ist. Ich denke dabei an den Unterschied zwischen Ideas und den Bricklink AFOL Designer Programm (ADP). Während bei Ideas eher der Gedanke „Finde ich gut“ gilt, musste beim ADP das Set verbindlich vorbestellt werden, was eher „Würde ich kaufen“ entspricht.

LEGO Ideas Paywall
Würdet Ihr fürs Voting auf Ideas bezahlen?

Mein Fazit

LEGO Ideas hat in der Vergangenheit schon oft bewiesen, dass das Regelwerk schnell an Veränderungen angepasst wird. Auch vor drastischen Einschnitten schreckte Ideas dabei nicht zurück. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das Ideas-Team bald reagieren wird, wenn die Masse an Entwürfen, die es ins Review schaffen, nicht wieder abnehmen wird. Für das Ideas-Team bedeuten die vielen Projekte einen erheblichen Mehraufwand, da ja jedes Projekt auf Realisierung geprüft werden muss. Weiterhin wird eine Flut an Designerinterviews (10K-Club-Interview) auf uns zukommen, die jeden Fandesigner und sein Projekt umfassend vorstellen und einen Spannungsbogen für die bevorstehende Ergebnisverkündung aufbauen soll.

Ich glaube nicht, dass der große Zuspruch der ersten Reviewrunde 2020 nur mit den „Corona-Effekt“ erklärt werden kann. Die konstante positive Entwicklung der Nutzerzahlen und die schon seit dem Jahreswechsel deutlich zunehmende Zahl an eingereichten Entwürfen unterstreicht diese These. Daher nehme ich an, dass es bald zu einer Überarbeitung kommen wird.

Ich finde es jedoch schwierig zu entscheiden, welches die beste Maßnahme ist, um den Geist von „Ideas“ zu bewahren und gleichzeitig die Reviewflut einzudämmen. Ich kann mir jedoch definitiv nicht vorstellen, die Entwürfe hinter ein „Paywall“ wiederzufinden und habe sehr große Zweifel, dass diese Idee von den Nutzern akzeptiert werden würde. Ebenfalls glaube ich nicht, dass eine Unterteilung nach Lizenzthemen und eigenen Projektideen vorgenommen wird, da dadurch die Plattform erheblich unübersichtlicher und benutzerunfreundlicher wird.

Deshalb glaube ich, dass es im Falle einer Regelüberarbeitung zu einer Neugestaltung der Zeitlimts und/oder der Schwellenwerte kommen wird. Da eine Laufzeitverkürzung trotzdem zu einer Rekordzahl in der aktuellen Reviewphase geführt hätte, kann ich mir am ehesten vorstellen, dass die Schwelle auf 15.000 oder 20.000 Stimmen hochgesetzt wird. Bleibt nur zu hoffen, dass die lizenzfreien Ideen dabei nicht unter die Räder kommen.

Was meint ihr? Sind die vielen Projekte im letzten Review nur Zufall gewesen oder glaubt ihr, dass es ein Trend werden wird? Freut ihr euch über die große Auswahl oder sind es zu viele Sets? Habt ihr euch auch schon Gedanken gemacht, was Ideas ändern könnte, um zu viele Projekte im Review entgegenzuwirken? Was habt ihr für Vorschläge? Diskutiert gerne mit und schreibt eure Meinung in die Kommentare.

Über Oliver 27 Artikel
Fan des Classic Space, Technik-Begeisterter und Freund von Creator 3-in-1. Ständig auf der Suche nach den kleinen Besonderheiten im LEGO Sortiment und interessiert an den Hintergründen im Spielwarenmarkt.

62 Kommentare

  1. Was spricht gegen diese Menge? Warum sollen es weniger sein? Für LEGO ist das doch prima, wenn sie selbst bestimmen können, welche der Sets auf den Markt kommen! Und durch eine strengere Begrenzung machen weniger mit! Ist quasi wie das Absägen des Asts, auf dem LEGO sitzt! Und die Nähe zu den Fans ist vermutlich auch nicht wegzudiskutieren.

    • Gegen eine derart hohe Anzahl von Entwürfen spricht, dass LEGO davon am Ende nur einen Bruchteil umsetzen wird. Von den 26 Entwürfen werden im besten Falle 3 als reales Set umgesetzt. Zurück bleiben mindestens 23 enttäuschte Designer und unzählige Fans. Ich wäre daher sehr für eine Reform. Ideen dazu gibt es viele. Ich würde ein System begrüßen, in dem Entwürfe verschiedene Reviewphasen durchlaufen und ggf. modifiziert erneut ins Rennen geschickt werden können. Die Feinheiten müssten dann im Detail diskutiert werden.

  2. Ich sehe auch keine Notwendigkeit weniger Sets zuzulassen. Ich meine Die meisten Firmen träumen von Plattformen wo Ihre Kunden Ihre eigenen Produkte entwerfen und die hinter her auch noch kaufen😅
    Im Ernst, die ideas Serie gehört zu den besten die Lego zu bieten hat warum sollten dort nicht mehr Sets im Jahr veröffentlicht werden? Das die Designer mehr damit zu tun haben Entwürfe zu begutachten mag schon stimmen, aber wie gesagt es gibt wirklich schlimmeres als Kundenwünsche mit einer Menge an Interessenten auf ihr Realisierungspotential zu untersuchen.
    Um mehr Designs eine Chance auf Realisierung zu geben sollten vielleicht zwei zusätzliche Phasen eingefügt werden. Wenn die Sättigung auf dem Markt dann doch Eintritt, kann man das jederzeit wieder zurückfahren.

  3. Um die „wahllose“ Unterstützung zu reduzieren und gleichzeitig Lego eine bessere Indikation dafür zu bieten, welche Sets sich tatsächlich auch gut verkaufen würden, hätte ich folgenden Vorschlag, angelehnt an das AFOL Designer Programm:

    Die Stimmabgabe kostet nicht nur einen sysmbolischen, sondern einen nessennswerten Betrag (z.B. 5 oder 10 Euro). Dieser Betrag ist zugleich die Anzahlung für den Fall, dass das Set realisiert wird, und es gibt einen kleinen Nachlass auf den Kaufpreis. Falls nicht wird er zurückerstattet, evtl. in Verbindung mit einer kleinen Belohnung (VIP-Punkten o.ä.).

    Damit könnte man erreichen, dass nur Fans, die den Entwurf auch wirklich kaufen würden, dafür stimmen.
    Offen bleibt die Frage: Was ist, wenn die Umsetzung durch Lego nicht gefällt, obwohl man den Entwurf gesponsort hat. Dafür müsste eine Regelung gefunden werden.

    • Nicht jedes Modell sieht am Ende aus wie der Entwurf. Manchmal mag einer den Entwurf, aber nicht die endgültige Umsetzung. Und dann?

    • Ganz ehrlich? Dann würde ich niemals für eine Idee abstimmen, egal wie sehr es mir gefällt. Denn abgesehen davon dass selbst eine ausriechende Anzahl an Votes kein Garant dafür ist dass das Set umgesetzt wird werden oft Veränderungen vorgenommen die dem Endkunden am Ende nicht gefallen. Da würden mich auch kleinere Beträge im Centbereich schon stören. Ich bin ja nicht mal jetzt angemeldet wo mich die Votes nichts kosten.

      Und auch für Legos Image wäre das desaströs. Schon jetzt hat Lego den Ruf der Raffgier. Wenn dann noch eine Votung-Gebühr erhoben wird…. das können die sich nicht leisten.

      Eine bessere Idee wäre es je Account die Anzahl der Votes für einen definierten Zeitraum zu begrenzen. Dann müsste man sorgsamer mit der Ressource Vote umgehen,

    • Eine Paywall lehne ich ab, die Anzahl der eingereichten Ideen passt. Mich stört eher die Begrenzung der verwendeten Steine und Größe der Sets.

      • Ich finde schon das solche Begrenzungen sinnvoll sind, quasi um die Inflation einzudämmen. Sonst gibt es in schöner Regelmäßigkeit „geile“ Sets mit 10000+ Steinen die zwar viel Support bekommen aber am Ende doch kaum jemand wirklich kaufen will bzw. kann.
        Eine riesige Ritterburg? Toll! Ritter! Affenstark! Will ich haben! Und dann steht das Set für 800 oder 900 Euro im Regal und viele merken „Uff, das kann ich mir ja gar nicht leisten“.

        Den „Spirit“ von Ideas bringen für mich am ehesten die kleineren Sets unter 100 Euro rüber, gerne mit _einzelnen_ Ausreißern nach oben wie dem Angelladen, Baumhaus oder aktuell Barracuda Bay. Voltron habe ich geflissentlich ignoriert. Diese vier machen schon 13% der bisherigen Ideas-Reihe aus und bei der Quote kann es von mir aus bleiben.

  4. Mein erster Gedanke als ich den Vorschlag mit den Gebühren gelesen habe war: Was ein Quatsch. Aber beim weiterlesen entwickelte sich der Gedanke, dass man dies doch ganz cool aufziehen kann. Wichtig wäre mir dabei, dass nicht Lego das Geld einsteckt. Vielleicht könnte man es den Designern weitergeben oder man spendet es an eine wohltätige Organisation. Man könnte hier auch der Community die Wahl lassen, welche Organisation unterstützt werden soll.

    Eine andere Idee wäre, die Anzahl du beschränken wie viel Projekte man unterstützen kann. Kann man auch super mit der bezahl Variante verbinden. Man kann zum Beispiel kostenfrei X Projekte unterstützen und erst dann wird ein kleiner Betrag fällig. So überlegt man sich es vermutlich zweimal ob man den Entwurf wirklich unterstützt.

    • Die Idee der Paywall ist natürlich bewußt provokant von mir gewählt worden. 😉
      Mir ging es dabei nur um den Gedanken nicht wahllos alles anzuklicken, sondern zumindest einmal kurz über den Entwurf nachzudenken und sich die Frage stellen, ob ich das Set auch kaufen würde.

  5. ich finde das passt grundsätzlich schon, und die Ideal-Plattform bringt ja durch die Bank Set-Highlights raus.
    Das einzige was mir an der Menge an Sets sorgen macht ist, dass viele gute Ideen nicht berücksichtigt werden, weil offiziell 1, maximal 2 sets ausgewählt werden und der Rest dann passé ist.
    Würde diese ungeschriebene Regel gelockert und nicht 3-5 ideas-sets pro Jahr, sondern sagen wir 6-10 Sets pro Jahr daraus veröffentlicht (mehr pro Zyklus oder mehr Zyklen), wäre alles super. (die Sammler die alles haben müssen mag das ärgern, aber lego ist zum bauen und schönfinden da, es ist kein Sammler-Programm).

  6. Ich hätte da eine völlig fanfeindliche Idee, die mir persönlich aber am allerbesten vorkommt. Und zwar dass die zweite Phase, also die alleinige Annahme in eine Abstimmung, einfach Lego-gesteuert wird. Jeder darf entwerfen und posten, was er will, es darf auch „geliket“ werden, um einfach zu zeigen: Das hier gefällt mir. Aber der eigentlichen Abstimmung, welcher Entwurf nun ein Set werden soll, geht eine knallharte Auswahl seitens Lego voraus, „kuratiert“ nennt man das heutzutage, glaube ich: Lego verspricht einfach 5 Sets pro Halbjahr in diese Abstimmung aufzunehmen und ALLE aufgenommenen Projekte sind möglich und können umgesetzt werden. Und dann wird eben unter diesen Sets gevotet. Letztendlich genau so, wie bei der letzten UCS-Abstimmung: Lego hätte beide Schiffe umsetzen können und hat die Fans gefragt, welches es sein soll. So würde die Plattform auch wieder unbegrenzte Kreativität zulassen und nicht darauf ausgelegt sein, so und so viele Stimmen zusammenzubekommen um vielleicht umgesetzt zu werden. Dass die Lizenzsets dermaßen die Nase vorn haben, ist eigentlich erschreckend. Diese Überbewertung der Schwarmintelligenz geht mir überall im Netz so auf den Senkel. Aber ist halt nur meine Meinung und nicht mehr.

  7. Schöner Artikel zur richtigen Zeit mit guter Aufarbeitung der IDEAS Historie! 🙂

    Ich hätte noch eine weitere Idee um der Inflation der Stimmen entgegen zu wirken, die sich eher am Nutzerverhalten orientiert statt an der zu er reichenden Grenze. Ich denke viele Nutzer machen sich kaum bis wenige Gedanken über die Modelle, sie sehen das erste Bild, denken „Boah, sieht toll aus“ und stimmen ab. Eine Begrenzung der Anzahl der Stimmen pro Zeitraum (bspw. 5 pro Monat) würden dem eventuell entgegenwirken, die Leute müssten sich mehr Gedanken machen was sie wirklich unterstützen wollen. Eine Erhöhung dieses Kontingents gegen VIP Punkte fände ich auch eine interessante Möglichkeit, diese Idee war neu für mich in deinen Artikel.

    Eine Begrenzung der Stimmen würde dann zwar kaum bei den „Hype-Vorschlägen“ wie Goose Game oder Cyber Truck helfen, falls sich hier wirklich viele Nutzer beispielsweise durch den Aufruf eines YouTubers extra anmelden um abzustimmen, aber zumindest bei der Flut an normalen Entwürfen.

    Lizenzen sehe ich bei IDEAS auch als zweischneidiges Schwert. Einige Sets wie Big Bang Theory oder FRIENDS hätten es ohne IDEAS wohl nie ins LEGO Sortiment geschafft, aber eine wirklich neue Idee benötigt man ja nicht für eine Filmvorlage. Den Schritt schon bestehende IPs zu verbieten fand ich sehr sinnvoll, allerdings wundert es mich auch wie stark manchen vergangenen Lizenzen schon wieder erlaubt wird eingereicht zu werden (Herr der Ringe etwa).

    Insgesamt finde ich die IDEAS Plattform aber nach wie vor eine großartige Erfindung und es wird immer eine Ehre für jeden Fan-Designer bleiben, wenn sein Modell umgesetzt wird.
    Durch den größeren Datenbestand was das Nutzerverhakten angeht denke ich auch, dass LEGO eine eventuelle Regeländerung auf einer deutlich fundierten Basis treffen wird, als sich unsere Spekulationen bewegen. 🙂

  8. Also die Idee für die Stimmabgabe ist absurd! Sorry 🙂
    Aber gut das du es zur Diskussion bringst.

    Zu der Idee weniger Zeit:
    Ich hätte nichts dagegen.

    Zu der Idee höhere Stimmanforderung (20.000):
    Mir wäre weniger Zeit wesentlich lieber, denn weniger Zeit würde bedeuten das schneller das neue Set bekannt gegeben wird, da die Review Phase sich verkürzt. Daher find ich die Idee nicht so gut.

    Ich würde es aber gut finden wenn Lizenzthemen mehr Stimmen erreichen müssten.
    Lizenzthemen ganz auszuschließen würde ich auch unterstützen.

    Zur Idee die Stimmzahl zu begrenzen (z.B. 10 Modelle)
    Würde ich gut finden weil man sich dann mehr darauf konzentriert seine Favoriten und nicht alles halbwegs Schöne zu supporten. Mir z.B. ist aufgefallen das ich in dieser Review Phase viel Supportet habe aber nur ein Modell sicher kaufen würde (Globus) und zwei weitere wenn der Preis passt (Studgate und den Wasserfall). Supportet habe ich aber sieben, also vier zu viel.

    Hier mal meine Ideen:

    Wenn die Review Phase vorbei ist könnte man ja folgendermaßen vorgehen:
    Die Entwürfe werden nochmal auf null gesetzt und in einer bestimmten Zeit (ich fände 2-4 Wochen) nochmal gewählt werden. Dies könnte so ablaufen:
    Aus der Review Phase kann jeder sich 5 Modelle auswählen, die drei am meisten ausgewählten Sets werden von Lego überprüft und wenn es möglich ist umgesetzt.

    Eine andere Möglichkeit wäre die Ideen zu unterteilen:
    Erst einmal in Lizenz und Nichtlizenzthemen, dann die Nichtlizenzthemen könnte man z.B. in Züge, Autos, Gebäude, Flugzeuge u.s.w. aufteilen und die Lizenzthemen z.B. in Sciene-Fiction, Videospielen, Serien u.s.w. und aus jeder Reihe darf nur ein Modell die 10.000 erreichen.

    Allerdings muss ich sagen dass man meiner Meinung nach die Regeln nich ändern. Ich merke an mehr selber das ich mehr auf Lego Ideas bin, mal sehen wie es nächstes Jahr wird.

    Wie findet ihr meine Ideen???
    LG Hannes 🙂

    • Die letzten Sätze sollten eigentlich heißen:
      Meiner Meinung nach muss man die Regeln aber nicht ändern, ich merke an mir selber das ich durch Corona mehr auf Lego Ideas bin mal schauen wie es nächstes Jahr wird.

  9. Was ich bei so vielen Sets in der Reviewphase sehr schade finde, ist das es so viele NICHT schaffen werden.
    Bei so einer Anzahl müsste man eigentlich erwarten, daß anstelle der sonst eins, zwei Sets mal mindestens die doppelte Anzahl, also mal mindestens 4 Sets, umgesetzt werden. Warten wir das Ergebnis ab, ich selbst glaube aber nicht daran. Aus meiner Sicht sollten mal mindestens 5 Sets umgesetzt werden.

    Zur Abstimmung finde ich sollte man die Stimmenzahl eines jeden Users begrenzen. Jetzt geht dich durch und klicke auf alles was mir gefällt. Wenn ich aber „nur“ 5 Stimmen pro Monat oder 10 Stimmen pro Quartal hätte, sehe das ganz anders aus. Das wäre mein erster Lösungsvorschlag vor allem anderen.

    Und zu Letzt möchte ich noch sagen, daß ich es sehr Schade finde so viele lizenzfreie Vorschläge knapp scheitern zu sehen. Vorschläge die eigentlich schon zu LEGO CITY längst umgesetzt sein sollten. Ich erinnere nur an das Kohlebergwerk (jetzt so bei ~8500 und nur noch wenige Tage) was es nicht schaffen wird. Ob er die anderen älteren Sets des Designers. Raffinerie und ähnliches. Sets die zur Komplettierung der Legowelt schon längst im Cityprogramm sein sollten. Von den vielen Zug-Themen fang ich garnicht an.
    Deshalb eine Teilung in Lizenz und Lizenzfrei ist notwendig aus meiner Sicht, um Lizenzfrei mehr Chancengleichheit zu geben.

  10. Die Differenzierung zwischen Lizenzkommerz und normalen Inhalten fänd ich schon lohnenswert. Tatsächlich haben weniger medial präsente Themen mittlerweile einen echten Nachteil Ich würde mir auch wünschen, dass bestimmte Themen einfach mal für ’ne Zeit gesperrt werden würden. Hat irgendwie wenig Sinn, dass jeder seine Lieblingsserie verwurstet und im Prinzip immer irgendwelche nachgebauten Büros oder Wohnzimmer mit dazu passenden Figuren sind.

    Genauso gab’s nach dem Erfolg der Saturn V inflationär andere Raketen und Raumfahrzeuge wie auch aktuell gerade wieder irgendwie jeder zu denken scheint, es müsste zur Barracuda Bay noch fünfhundert Ergänzungssets geben. Das ist wenig originell und verstopft nur die Pipeline. Hier müsste ganz klar schon am Anfang ein Moderator sagen „Alles gut und nett, aber komm mal in einem Jahr mit dem Entwurf wieder.“

    Umgekehrt wäre es sicher auch von Seiten LEGO hilfreich mal etwas offener zu kommunizieren, welche Sachen sie selber schon entwickeln. Ist ja irgendwie blöd, wenn jemand einen Fiat 500 einreicht, den LEGO aber selber schon auf der Platte hat. Das muss nicht öffentlich geschehen, man könnte es auch demjenigen privat sagen und per NDA absichern, damit er sich wenigstens keine falschen Hoffnungen macht.

    Ansonsten bleibt mein Pet Peeve das „digitale Rumgehacke“. Es würde aus meiner Sicht wirklich helfen, wenn die Einreichenden beweisen würden/ müssten, dass ihre schick gerenderten Entwürfe auch einigermaßen praktisch baubar sind. Dann gäb’s auch weniger Enttäuschung, wenn sie überarbeitet werden und dann ganz anders aussehen, weil bestimmte Bautechniken für ein Kaufset nicht haltbar sind oder eben das leidige Thema mit nichtexistenten Farbvarianten von Teilen…

  11. Sehr interessanter Artikel. Ich denke ein weiterer Faktor neben den gestiegenen Benutzerzahlen ist, dass das Unterstützen von Projekten im Laufe der Jahre viel einfacher geworden ist. Wo man früher noch einen kurzen Fragebogen mit Fragen zu Preis und Zielgruppe ausfüllen musste, muss man jetzt lediglich auf den support button klicken. Ich denke damit ist auch die „Hemmschwelle“ gesunken ein Projekt zu unterstützen, zumindest merke ich das bei mir selbst.

    • Den Hinweis mit den Fragebogen finde ich sehr interessant. Das würde mit Sicherheit mehr bei der Stimmabgabe zum Nachdenken anregen.

    • Am einfachsten wäre es die zeit in der ein Set die 10000 erreichen muss etwas zu verkürzen. Wirklich gute werden die 10000 auch „relativ“ schnell erreichen. Hier sehe ich das Problem das auch mittelmäßige Sets über die lange Laufzeit die 10000 erreichen.
      Wobei ich persönlich kein Problem mit der großen Auswahl habe und für mich hat Lego in letzter Zeit wirklich viele gute Entscheidungen zum Thema Ideas getroffen. Aber Geschmäcker sind ja Gott sei Dank verschieden 😉

  12. Seien wir doch mal ehrlich. Lego Ideas ist eher ein AFOL-Geschäft. Nicht ausschließlich aber doch sehr stark. Für diese kaufkräftige Gruppe kann man doch so eine Art „Kickstarter“-System einführen. Jeder kann eine Idee supporten mit einem bestimmten Geldwert und bekommt dafür eine Reservierung für das Set. Die Ideeneinreicher und Lego müssten vorher eben festlegen, wie hoch das Ziel sein muss, was erreicht werden muss.
    Aber egal welche geldwerte Aktion es sein könnte, die Serie muss dann zu 100% dem Prototypen gleichen, sonst funktioniert das nicht.
    Und da das heute schon zu Enttäuschungen führt, wird es wohl kein „Systemwechsel“ geben.
    Weiterer Vorschlag: statt 2 dann 4 Review-Phasen

    • Das könnte allenfalls bei so etwas wie der Bricklink-Aktion funktionieren. Wenn ich sehe wie viel immer an den endgültigen Sets rumgemeckert wird, weil das braun nicht dunkel genug ist oder das Schiff drinnen einen bunten Stein hat, dann kann ich mir jetzt schon ausmalen, wie groß es erst wäre, wenn die Leute Geld dafür angezahlt hätten. Lego wäre schön blöd, wenn sie sich das antun würden. Da können sie nur verlieren.

    • Eine Vorfinanzierung halte ich nicht für zielführend. Wenn’s so wäre, kommt man schnell an den Punkt „Hier haste ’nen Sack Steine, nun mach was draus!“ weil irgendwann keiner mehr für irgendwas die Verantwortung übernehmen will. Sieht man oft genug bei Videospielen und anderen Sachen. Und das Bricklink AFOL Designer Program ist jetzt auch eher suboptimal gelaufen. Gab ja genug Beschwerden, dass Teile fehlten oder die Konstruktion der Modelle doch nicht so gut war.

      Spätestens das sollte doch als Indiz dafür ausreichen, dass es eine steuernde Instanz geben muss, die das alles im Blick hat. Mag schon ärgerlich sein, dass LEGO manche Entwürfe komplett umkrempelt oder im Review rauskegelt, aber die Gründe dahinter sind zumindest nachvollziehbar. LEGO wird sich den Ärger nicht ans Bein binden und schon gar nicht an seinem Ruf kratzen lassen, nur weil man bei Ideas die Zügel zu locker lässt.

      • Man darf grundsätzlich auch nicht vergessen das Lego immer noch ein „Kinderspielzeug“ ist, auch wenn manche Sets natürlich Preislich und/oder Thematisch eher AFOLS anspricht.Daher wird Lego Sets wie z.B. die aktuelle Pirat Bay auch nicht so düster lassen wie der Entwurf war. Als kleine Anmerkung, die Umsetzung von Lego bei diesem Set finde ich Genial !

  13. Ich hätte noch einen Vorschlag.
    Man könnte die Anzahl der Stimmen, die man im Monat verteilen kann, begrenzen.
    Dann müsste natürlich der erste Meilenstein wieder höher als 60 Tage sein.
    Klar müsste dann Multiaccounting mit IP-Kontrolle unterbunden werden oder ist das bereits der Fall?
    Finde jedenfalls Stimmenlimitierung besser als Kosten für Stimmen.

    Auch möglich:
    Monatliche Stimmen für Lizenzthemen und Nicht-Lizenzthemen.
    Vl. Sogar mit unterschiedlicher Menge.

    Z.B.
    5 Stimmen LizenzThemen pro Monat
    15 Stimmen Nicht-Lizenzthemen pro Monat
    Grüße

  14. Es ist doch eine tolle Sache, dass Lego-Ideas von so vielen Leuten unterstützt wird. Warum muss man das auf Teufel komm raus ändern. Am Ende des Tages entscheidet die Firma Lego was erscheint und was nicht. Und das ist auch gut so, da man es eh nicht allen recht machen kann. Bisher waren für mich fast alle Sets ein Knaller.

  15. Kostenpflicht wäre mir nicht so lieb, aber vielleicht könnte man sein „Stimmgewicht“ erhöhen wenn man dafür zahlen möchte.
    Oder man könnte das Stimmen nicht all zu einfach machen. Ein wenig Mühe würde man sich wohl erlauben wenn das Entwurf einem wichtig ist.

    • Mein Lieblingszitat aus „Die Farm der Tiere“: „Alle Tiere sind gleich, aber manche Tiere sind gleicher als andere.“ Nein, definitiv nicht. Keine Bezahl-Klassengesellschaft.

  16. „daher könnte eine Stimme einen eher symbolischen Betrag von 0,10 oder 0,50 Euro kosten. “

    für Menschen die wenig Geld haben ist das kein symbolischen Betrag sondern eine Menge Geld…

    Grundsätzlich finde ich, das Nicht-Lizenzthemen mehr Aufmerksamkeit haben sollten…
    Weil Lego sich irgendwann mal gesagt hat das Lego Kreativität und Phantasie fördert…

  17. Ich finde, es würde reichen einfach 500 Tage anzusetzen. Das würde aus meiner Sicht völlig genügen.
    Stimmen hochsetzen halte ich für eine ganz schlechte Idee, weil dann die Pusherei noch stärker in den Vordergrund rücken wirkt und nur die lautesten oder bekanntesten eine Chance haben werden.

    Und keine Ahnung, wo dieses Gerücht herkommt, aber LEGO „muss“ kein Set rausbringen – es kann auch eine Reviewphase ohne Sieger geben. Deswegen glaube ich nicht, dass weniger Vorschlagsmodelle automatisch irgendetwas verbessern würden. Wenns dann zb nur 3 modular city Gebäude über die magische Grenze geschafft haben, heißt das nicht, dass es automatisch eines geben wird im Verkauf.
    Ich weiß, viele jammern immer über „Kommerz“ und „Lizenzschrott“ rum, aber offensichtlich ist es genau das, was viele Leute haben wollen. Finde, das muss man auch akzeptieren. Vor allem, weil ja auch noch oft genug lizenzfreie Vorschläge häufig wenig schmeichelhafte Kommentare bekommen, wie es zb beim Wasserfall unlängst war.
    Und, auch wenns gerne behauptet wird: Lego ist nicht dumm – sie würden mit Sicherheit keine Setidee verschimmeln lassen, wenn sie überzeugt sind, dass sich das verkaufen würde….daher mach ich mir auch bei der jetzigen Phase keine Sorgen.

    • Ich stimme dir zu. Die „Mobilisierungskommandos“ werden sich da nicht abschrecken lassen. Eine Begrenzung auf eine Anzahl von Stimmen pro Monat fände ich da sinnvoller und um die Leute wirklich dazu zu bringen, sorgsam mit ihren Votes umzugehen und sich zu überlegen, wen sie unterstützen, muss dieses Limit sehr knapp sein. Fünf bis zehn Stimmen pro Monat fänd ich absolut ausreichend. Dann kann man für sein Lieblingsthema voten, aber auch mal ein kleines Projekt am Rande unterstützen. Mehr Projekte, die mir gefallen, gibt es meist ohnehin nicht und meien realen Klickzahlen dürften selbst dieses Limit nicht mal ausschöpfen.

  18. Ich finds halt schade, dass durch die Lizenz Themen die anderen Themen teilweise verdrängt werden.
    Alte Angelladen. Baumhaus. Pirate Bay… für mich die besten Sets der letzten Jahre
    Davon will ich mehr

    • Nuja, was heisst denn verdrängt? Glaube nicht, dass irgendein „genialer“ Entwurf hinten runter fallen musste.
      Es ist ja wohl auch so, dass man bei Lego auch ein Auge drauf werfen muss, wie wahrscheinlich sich so ein Set verkaufen würde.

  19. Ich finde auch, dass 26 deutlich zu viele sind. Das ist mir persönlich auch schon zu unübersichtlich. Und wenn davon ein Viertel nur herausgegeben wird, sind das 6-7 Sets. Uff das wird teuer. Da bleibt zu befürchten, dass entweder manches Ideas Set nicht gekauft wird oder andere Themen weniger erzielen. Die Kunden haben deshalb ja nicht mehr Geld.
    Ich fände es gut, wenn nur Vorschläge eingereicht werden dürften, die auch real gebaut sind. Pc Designs finde ich in diesem Zusammenhang schrecklich. Ich möchte hier das Burg Moc von Johnnys World ins Spiel bringen, der selber sagt, es sind zwei Paar Schuhe am Pc und real zu bauen. Manchen geht nämlich real nicht, oder der PC es zulässt.

    Auch ein Höher setzen der Unterstützer finde ich aus den beschriebenen Gründen gut. Hingegen ist eine Paywall eher abschreckend und würde mMn dazu führen, dass deutlich weniger voten würden.

      • Dann ist Ideas aber ne Veranstaltung, an der nur die Reichen teilnehmen können.
        Nicht jeder kann mal ein paar tausend Teile mal eben so bestellen und damit rumbasteln.

        • Nein das sehe ich anders. Einerseits hat doch jeder der etwas baut und einreicht einen mehr oder weniger großen eigenen Fundus. Und warum müssen es immer 1500+ Teile sein. Vielleicht gibt es auch cooles aus weniger als 1000 Teilen. Die Gigantomanie könnte eingebremst werden

  20. Ich wäre für die Abschaffung der Reviewzeiträume wie sie jetzt sind, verbunden mit einer Maximalzahl an Stimmen.

    Statt also Ideen über vier Monate zu sammeln, um am Ende eine umzusetzen (oder keine, zwei…), wäre ich dafür die Reviewphase auf 10 Modelle zu beschränken. Haben es zehn Ideen geschafft, startet die Reviewphase bei Lego. Damit hätte man natürlich einen anderen Veröffentlichungsrhythmus als derzeit, was aber mit einem eingeschränktem Stimmrecht wieder ausgegeglichen werden könnte. Eingeschränktes Stimmrecht meint hier, dass man bspw. nur 3 Stimmen pro Quartal, oder nur eine Stimme für eine neue ‚Zehnerphase‘ hat. Die Einschränkung der Stimmen muss natürlich nur vorgenommen werden, wenn Lego keine Lust darauf hat, Ideas-Sets im 8 Wochenrhythmus rauszuhauen.

  21. Momentan läuft Ideas doch perfekt, warum sollte man es gerade jetzt reformieren? Das man aus 26 Ideen auswählen kann ist ein Luxusproblem. Klar wird immer mal was gehyped wie z. B. DER Cybertruck oder das Goose Game. Aber letztendlich hat Lego eine größere Auswahl und diese Sachen fallen dann halt raus. Ich finde auch nicht, dass im jetzigen Review schlechtere Qualität als sonst ist. Nur das wäre für mich ein Grund für Reformen. Außerdem sagst du ja schon, dass ganz tolle Sets nie entstanden wären wenn es zu restriktiv wäre. Man muss nämlich auch beachten, dass Leute die bei Ideas abstimmen nicht unbedingt die gleichen sind, die später auch die Sets kaufen.

    • Das Problem sehe ich eher dabei, dass von den 26 Einreichungen, nur maximal zwei gewählt, 24 oder 25 aber auf der Strecke bleiben und gute Ideen eben nicht umgesetzt werden. Würde man bei Lego in Zehnertranchen abstimmen, könnten aus den 26 (+4 zusätzliche) Sets problemlos 3 – 6 Sets für eine Veröffentlichung gewählt werden.

      • Uist das so? Kann Lego da nicht frei entscheiden? Klar, man kann nicht alle Ideen nehmen, aber Lego wäre ja doof wenn sie bei zu vielen guten Ideen welche nicht umsetzen nur wegen irgendwelcher interner Maximalwerte.
        Im Grunde will ich folgendes sagen: Da Lego mit den Ideen im Review machen kann was sie möchten ist es vollkommen egal aus wie vielen Ideen sie auswählen müssen. Mehr ist da nur besser. Und was wäre die Alternative. Im Grunde nur noch mehr Ideas Sets im Jahr rausbringen.
        Was ich bei der Diskussion nicht verstehe ist welches Problem man denn damit lösen möchte ganz unabhängig von den Details. Wenn ich mir die 26 Ideen anschaue fallen mir auch nur 3 auf die ich mir als Set vorstellen kann. Vieles ist als Idee gut aber irgendwie nicht denkbar als Ideas Set.

  22. Ich habe mit der Menge an Ideen auch kein Problem. Es könnten doch auch 2 oder 3 Ideas-Sets gleichzeitig erscheinen und so dann evtl. 8-12 pro Jahr und nicht nur 3 oder 4. Es muss ja nicht jedem alles gefallen und nicht jeder muss alles kaufen 🙂

  23. Ich finfe deine Ansätze und Spekulationen sehr gut. Eine Kombination aus Laufzeit und Hemmschwelle wäre sicher am besten.
    Mir läge eine Unterstützung der lizenzfreien Sets auch am Herzen, das klingt mehr nach dem Urgedanken von Lego, der sich auf eigene Kreativität bezieht.
    Was die Kosten angeht: warum nicht? Wenn ein set njcht veröffentlicht, kann man die Kosten bei den Nutzern lassen, wenn es kommt, wird es abgebucht und der Betrag gemeinnützig gespendet.

  24. Meine Idee zur Begrenzung der Voting-Inflation:

    Die Menge der Votes begrenzen, sagen wir mal 5 pro Quartal. Dann müsste man sich überlegen wofür man die 5 Votes abgibt.

  25. Wie wäre es wenn nach Erscheinen der Modelle erst ein paar Tage vergehen müssen um eine Stimme abgeben zu können.
    Der größte Hype ist doch wenn ein Set neu auf der Plattform auftaucht, dann wird es im Internet besprochen, verlinkt und durch reißerische Artikel werden viele Leute auf die IDEAS Seite gelotst und stimmen dann mal spontan ab.
    Derjenige, der ein Set toll findet wird sich das merken und gerne eine Woche warten. Wenn man nach zwei Wochen nicht abgestimmt hat und durch eine neue Ankündigung auf die IDEAS-Seite kommt, dann wegen des neuen Modells. Wenn man sich auf der Seite umschaut und das ältere Modell noch (oder wieder) toll findet gibt man ihm halt seine Stimme, vielleicht findet man es aber auch nicht mehr so toll… oder das neue viel besser (und darum geht es ja eigentlich), beim neueren muß man aber auch wieder die Wartezeit abwarten.
    Entweder Wartezeit bei Neuerscheinung oder Wartezeit nach dem ersten Besuch der IDEAS-Seite nach der Neuerscheinung (was fast noch besser sein könnte).

  26. Es läuft doch gut so wie es ist, bloß weil es in einer Review Phase mal so eine Auswahl gibt, brauchen wir doch keine Veränderung und vor allem kein Bezahlmodell! Letztendlich entscheidet doch Lego welches Modell sie veröffentlichen wollen und da kann es auch passieren, das bei über 20 Auswahlkandidaten eine Nullrunde bei rauskommt.

  27. Persönlich finde ich, dass die Lizenzthemen etwas zurückgeschraubt werden müssen. Ich schaue auch viele Filme und Serien, aber der 5000. Entwurf zu irgend jemandes Lieblingsfilm/-spiel/-serie ist einfach langweilig und die Ideen sind zwar oftmals sehr schön gestaltet aber gegenüber einer wirklich originellen Idee einfach etwas einfallslos. Das ist auch am letzten Durchgang zu sehen, wo für mich wirklich nur der Globus und Rom rausstechen (und nur das erstere als wirklich vorstellbares Set).

    Aber zugleich werden die natürlich wie bekloppt gevotet, da Indy oder Spongebob natürlich jeder cool findet. Ich habe selber früher auch einfach alles upgevotet was irgendwie hübsch aussah. Aber mittlerweile bin ich im Hinblick darauf, was ich wirklich sehen/kaufen will deutlich konservativer mit meinen Stimmen geworden. Vielleich wäre die Idee auch einfach die Nutzervotes zu begrenzen, damit Leute einfach etwas mehr über ihre begrenzten Stimmen nachdenken. Aber es ist natürlich auch kompliziert zu wissen auf wieviel und für welchen Zeitraum, da man ja auch nicht weiß, ob morgen dann die Wahnsinns-Idee erscheint.

    Es ist sicher nicht einfach, wie man das nun am besten umgestaltet, zumal ja der Aufschrei bei IDEAS auch schnell groß ist, wenn die AFOLs sich von LEGO irgendwie veralbert fühlen.

  28. ich denke schon, dass man das System überdenken sollte. ZU viel Auswahl ist nicht unbedingt positiv.

    Ich könnte mir vorstellen, dass Lego ganz einfach die Anzahl der realisierten Sets pro Quartal (?) fest definiert. Z.B. 2 Sets pro Quartal.

    Man könnte das System grundsätzlich beibehalten (kleine Modifikation) wie es ist beibehalten und noch einen weiteren Step „einfügen“

    Also 10K Unterstützer innerhalb der Zeit
    Reviewphase
    Bekanntgabe der Sets, die man machen „könnte“
    „Ausarbeitung der Sets“ von Lego
    Bekanntgabe des finalen Entwurfs inkl. Preis und anderen Daten
    „Vorbestellung bei LEGO“ (online + im Shop)
    Realisierung erst, wenn die Vorbestellung eine bestimmte Anzahl erreicht.

    Damit hat Lego zwar mehr aufwand (mehr Sets müssen designt werden) andererseits wird das Risiko von LEGO minimiert, dass ein Entwurf „der dann doch nicht beim Kunden ankommt“ auf Halde liegt 😉

    Ich könnte mir für Vorbesteller einen kleinen exklusiven „Bonus“ vorstellen, weil ja manche auf die Idee kommen auf Angebote zu warten …

    bei Pirate Bay hätte man z.B. für Vorbesteller ein „battlepack“ mit 4 Rotröcken + Kanone beilegen können.

    Nur so ne Idea

  29. Ich glaube, dass die Zahl der Einreichungen / der 10k Entwürfe durchaus auch durch die aktuelle Situation höher ausgefallen ist.

    Ich bin nicht der Meinung, dass man gleich die Bedingungen ändern muss. Es ist auch mit 26 Ideen noch überschaubar und am Ende werden es sowieso nur 2-3 Sets oder weniger schaffen tatsächlich umgesetzt zu werden.

  30. Ich glaube nicht, dass es großartig Sinn macht, die nötigen Stimmen hoch zu setzen.
    Je nach benötigter Zeit kann das auch die Entwürfe in die nächste Phase schieben. Die meisten Modelle die es jetzt schaffen, werden es dann wohl immer noch schaffen.
    -> weniger /gleiche Auswahl über einen längeren Zeitraum.

    Ich finde es nett, so wie es ist. Mehr Auswahl schadet nicht und wenn mehr Sets es schaffen, wird Lego sicher auch mehr Modelle auswählen.
    Man sieht ja, dass es bei weniger Sets keine Erfolgsgarantie gibt.

    Wenn ein Set gut ist, wird es umgesetzt, egal ob 1 oder 10 Sets als Konkurrenz.

    Zielführender wäre denke ich die max. Zeit zu verringern. Aber das wäre auch wieder gegen Außenseiter Sets, die es wert wären sie umzusetzen.

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