StoneWars Smalltalk: Was machen wir eigentlich mit den Sets, die wir kaufen?

Smalltalk Titel

Einer der schönsten Aspekte eines gemeinsamen Hobbys ist es, sich mit Gleichgesinnten darüber auszustauschen. Auch unabhängig von News, Angeboten oder Reviews gibt es viele LEGO Themen, über die man trefflich philosophieren kann, und genau dafür haben wir den „Smalltalk“ ins Leben gerufen.

In unregelmäßigen Abständen reißen wir hier ein Thema an, über das wir uns dann alle in den Kommentaren unterhalten können. Sucht euch ein gemütliches Plätzchen, schnappt euch einen leckeren Kaffee oder ein anderes Heißgetränk eurer Wahl und plaudert mit uns und miteinander!

Heute geht es um das Thema:

Was machen wir eigentlich mit den Sets, die wir kaufen?

Beim Durchlesen der Kommentare zu den vergangenen Ausgaben des Smalltalks fiel mir wieder einmal auf, wie viele verschiedene Herangehensweisen es an das Thema LEGO gibt. Viele von euch kaufen Sets lediglich zum Ausschlachten, weil sie interessante Teile enthalten oder ein besonders günstiges Preis zu Teile-Verhältnis haben, und verwenden diese Steine dann für Eigenbauten. Andere wiederum bauen die Sets zwar zunächst auf, weil sie nach spannenden Bautechniken und Teileverwendungen Ausschau halten und sich davon inspirieren lassen wollen, stellen die fertigen Modelle dann aber nicht aus, sondern zerlegen sie gleich im Anschluss wieder in ihre Einzelteile, die dann in den Teilefundus übergehen. Wieder andere bauen die Sets nach Anleitung, um sie danach zu modifizieren oder in eine größere Welt, z.B. eine Stadt zu integrieren. Und manche stellen sich die Sets einfach in eine Vitrine und erfreuen sich daran. Auch die Wertstabilität von LEGO, manchmal gar ein Wertzuwachs, ist für manche ein Grund, sich ein LEGO Set zuzulegen.

Wir kaufen also zwar alle das gleiche Produkt, aber was wir dann damit anstellen, ist ganz unterschiedlich. Und genau darauf möchte ich heute gemeinsam mit euch näher eingehen: Was machen wir eigentlich mit einem LEGO Set, wenn wir es einmal gekauft haben und wie bewahren wir es langfristig auf?

Ich  z.B. habe zwar einen Steinevorrat, den ich allerdings nur selten über Sets, sondern meist via Bricklink oder die LEGOLAND Fabrik befülle. Sets hingegen baue ich nach Anleitung auf und stelle sie dann unverändert aus, denn gut gemachte LEGO Sets sind für mich wie kleine Kunstwerke. Dazu zählt nicht nur das Set selbst, sondern auch die Verpackung, die Anleitung sowie die Werbung im Katalog. Hinter manchen Sets meine ich eine „künstlerische Vision“ zu erkennen, die dann auf mich überspringt und mir Freude bereitet. In solchen Fällen möchte ich ein Set nicht auseinanderreißen. Ich würde dann z.B. nie den Karton entsorgen, sondern bemühe mich, besonders bei alten Reihen, wo die OVPs noch weniger standardisiert und oft aufwendiger gestaltet waren als heute, alles in möglichst perfektem Zustand zu erhalten. Teile mehrerer Sets in eine große Kiste zu werfen widerstrebt mir seit Kindertagen, denn alles muss schließlich seine Ordnung haben. 😉

Anders formuliert: Mir geht es bei den meisten Sets gar nicht so sehr ums Bauen (das aber natürlich trotzdem Spaß machen sollte), sondern um meine emotionale Reaktion auf das fertige Modell. So, wie die meisten Kunstinteressierten sich wohl kein Bild kaufen würden, das ihnen nicht gefällt, kaufe ich mir keine LEGO Sets, die mich nicht genau so, wie sie sind, besonders ansprechen.

Wenn ein Set doch einmal in den Teilevorrat übergeht, dann entweder, weil ich einem Hype erlegen bin (das soll vorkommen), später realisiere, dass mir das Set doch nichts gibt und ich nur geringe Chancen sehe, es wieder zu verkaufen, oder weil ich es von Anfang an zu diesem Zweck erworben habe. Wenn es sich etwa um eine bloße Steinebox aus der LEGO Classic- oder ein Set aus der Jurassic World-Reihe handelt, wo es ganz offensichtlich primär um die Dinos geht und der Rest oft nur „Beiwerk“ ist, habe ich überhaupt kein Problem damit, die Dinos in meine Dino-Kiste, die restlichen Teile in den Steinevorrat und die Kartons in den Müll zu verfrachten.

Doch das ist eher die Ausnahme. Folglich versuche ich meist alle Verpackungen, Anleitungen und Ersatzteile aufzuheben und verstaue die Sets nach einiger Zeit wieder in ihren OVPs, um sie dann irgendwann erneut aufzubauen. Teilweise habe ich sogar schon beschädigte oder verlorengegangene Kartons einzeln nachgekauft, um Sets aus meiner Kindheit wieder zu vervollständigen und „richtig“ aufbewahren zu können. Die Sache mit den OVPs hat nur einen riesigen Nachteil: Sie benötigen Platz. Viel Platz.

Meine Lösung hierfür sind günstige Kleiderschränke mit 50cm Tiefe, wie es sie oft schon für unter 50 Euro zu kaufen gibt. Hierin lassen sich auch die größeren LEGO Boxen sicher unterbringen – sofern man wiederum Platz für den Schrank hat. Eine ebenfalls beliebte Variante ist es, die Kartons aufgebauter Sets flach, also auseinandergefaltet, aufzubewahren. Das geht freilich nur dann zerstörungsfrei, wenn deren Kopfenden nicht fest verklebt, sondern mittels Klebestreifen verschlossen sind. Da ich die aufgebauten Modelle in meiner Vitrine aber oft „rotiere“ und diese hin und wieder auch gerne mal komplett frei sein darf, bietet sich diese Variante für mich nicht an.

So bleibt mir also nur, meine Sets vorsichtig zu stapeln und dabei meine Schränke möglichst optimal auszunutzen. Und schließlich hat der intensive Platzbedarf der Kartons auch einen Vorteil: Ich habe dadurch besser gelernt, mich auf die Sets zu beschränken, die mir wirklich wichtig sind.

Was ist eure Motivation, ein LEGO Set zu kaufen und was macht ihr dann damit? Seht ihr es als Steinebox, Gesamtkunstwerk, Investition in die Zukunft oder womöglich als etwas ganz anderes? Wandern eure Sets mittelfristig in den Teilevorrat oder hebt ihr diese auch als Ganzes auf, und was macht ihr dann mit Anleitungen und Kartons? Ich freue mich auf den Austausch in den Kommentaren!

Über Jens Herwig 128 Artikel
Mag verzerrte Gitarren, LEGO und Enten. Wollte so sein wie MacGyver, ist aber nur Physiker geworden. Erweckung aus den Dark Ages durch den Technic Unimog. Liebt alte Sets und hat ein Aquazone-Diorama im Wohnzimmer stehen.

153 Kommentare

  1. Also ich baue die Sets alle auf. Allerdings habe ich noch einen kleinen Vorrat, der aber ebenfalls noch irgendwann aufgebaut wird.
    Die Sets stelle ich dann aus. Bisher habe ich noch etwas Platz. Was ich mit den Sets mache, wenn die Vitrinen mal voll sind, weiß ich noch nicht. Das könnte irgendwann zu einem Problem werden.

    Ich hole mir aber keine Sets, um sie später wieder zu verkaufen.

    • Die Kartons und Anleitungen hebe ich alle auf. Ich baue die Sets immer so auf, wie sie sind, d.h. bei mir sind es keine Teilespender.

      • Kartons hebst du auf? Hast nen eigenen Raum dafür?
        Meine Frau würde ausrasten, wenn nur ein Karton leer irgendwo rumliegt… Alles wird aufgerissen, aufgebaut, Anleitung eingeheftet und der Rest kommt in die Tonne.

  2. Ich mache es fast genau gleich wie Du.
    Kaufe nur was mir gefällt, muss immer alles aufbauen. Kaufe jedes Set mindestens 2x. 1x zum bauen und 1x zwecks evt späterem Verkauf. Verkaufen tue ich nur zur Hobby Finanzierung. Meine Sets bleiben immer 100% komplett, werden nicht ausgeschlachtet. Einzige Ausnahme bisher sind 75280 wegen den Truppen für die Vitrine.
    Selbst da habe ich das Beiwerk noch seperat. 😉
    Kartonschachteln nehme ich auch die „normal“ geklebten auseinander, das geht sehr gut. Nur spezielle wie die frühen SW, indy, oder ideas und architecture welche fix gefaltet sind die belasse ich so. Grund ist der Platz. Bei 4000 sets + muss man irgendwann mal sich entscheiden.
    Bewahre auch alles auf, fein säuberlich. Meine Lieblingssets haben ihren fixen Platz im Legozimmer. Zumeist die Häuser, UCS, Autos etc.
    Natürlich verteilen sich gewisse auch in der ganzen Wohnung.
    Sehe die einzelnen Sets teils auch als kleine Kunstwerke. Aber das Bauen macht mir schon die grösste Freude.
    Seit knapp 2 Jahren fokussiere ich mich mehr ans MOCen und etwas weniger im Setskauf. Aber man kennts ja. 😉

    • Da würden mich die Beweggründe sehr interessieren! 🙂
      Bei alten Sets, wo man aufgrund der Folie in die Verpackungen hineinschauen konnte und wo die Verpackung selbst oft ein kleines Kunstwerk war, kann ich das total nachvollziehen, aber was gibt einem ein aktuelles, verpacktes Set, worauf man ja meist nur das gleiche sieht wie im Katalog bzw. im Shop?

      • Bei mir kommen fast alle Varianten ran. Die Beweggründe Sets zu kaufen und zu sammeln, wie Du fragst: Das mache ich z.Z. mit Ninjago. Grund: Mein Enkel ist doller Ninjagofan, aber erst 8 Jahre alt. Da es aber jetzt viele tolle Ninjagosets gibt, kaufe ich diese (natürlich nicht alle, das wäre zu viel) und hebe diese auf, wenn er mal größer ist. Die Wertentwicklung einiger Sets sieht man jetzt schon, aber das ist nicht der Grund. Ich hoffe, daß er, wenn es die jetzigen Sets nicht mehr gibt, mal ganz stolz ist, sie zu besitzen.

        • Das finde ich auch einen sehr schönen Beweggrund. 🙂
          Bei mir passiert das mit dem Sammeln ungeöffneter Sets übrigens manchmal ganz „aus Versehen“, da ich ein altes Set originalverpackt kaufe, um es in möglichst perfektem Zustand aufbauen zu können, mich dann, wenn das Set vor mir liegt, aber scheue, es zu öffnen. 😅

        • genau das mache ich auch ab und an … bei uns eher City-forschungssets wie Tiefsee oder Weltraum. die meisten tauchen dann im richtigen Zeitpunkt auf und finden auch Anklang. ich hab aber auch ein paar „Leichen“ wo ich dachte das wäre was, aber das schenken hat sich dann nie ergeben weil irgendwas anderes gerade wichtiger war und eine Geschenkeflut „nur weil man es hat“ auch nicht das wahre ist.

      • Der Beweggrund warum leute die sets sealed sammeln ist ja klar. Wertsteigernd. Oder halt einfach Freude an der Verpackung. Warum sammeln Leute Actionfiguren sealed? sind ja eigentlich auch zum spielen. Sammler halt 😉

    • Ich muss ja sagen, obwohl es hier natürlich um die vielen Facetten des LEGO-Betriebs geht und man leben und leben lassen sollte, für das sammeln ungeöffneter Sets habe ich bisher recht wenig Verständnis. Das hat für mich schlicht nichts mit LEGO zu tun. Ein ungeöffnetes Set ist eigentlich, als würde man die Steine direkt in den Müll schmeißen, denn sie sind aus dem Kreislauf raus. Dann lieber noch mit dem Ziel, das Set irgendwann wieder zu verkaufen oder für irgendjemanden aufzuheben, der es dann wiederum öffnet und so am Ende jemandem zuzuführen, der die Sets und Teile ihrer Bestimmung überlässt. In dem Sinne finde ich Reseller tatsächlich verständlicher und besser für die LEGO-Welt als reine OVP-Sammler. 😉

      • Naja, man kann ja nichts mitnehmen, wenn man „geht“. Dann entscheiden halt die Erben darüber. Sofern das MISB-Sammeln die nicht interessiert, landen die Sets spätestens jetzt wieder auf dem Markt und können potentiell von jemand gekauft werden, der sie öffnen will. Sie sind also nicht für immer verloren.

        Ich sammle auch alte Sets aus meiner Kindheit und lasse die geschlossen. Bei den Sets sind oft schöne Verpackungen mit Sichtfenster und Plastikinlay dabei. Mir macht es Freude, die anzuschauen. Wenn ich eins bauen will, dann kaufe ich das gleiche Set nochmal gebraucht und baue das auf. Manche kaufe ich auch mehrfach als reinen Teilespender. Das sind dann aber entweder schon von vornherein unvollständige Sets oder stark gebrauchte Steine.

        Mir geht es hier wie Jens und ich finde es irgendwie schade, das Set zu öffnen und damit für die Nachwelt zumindestens zum Teil zu zerstören. Außerdem ist immer noch die Möglichkeit und Vorfreude da, es selbst öffnen zu können und das Gefühl zu erleben. Wenn ich es einmal geöffnet habe, ist das Gefühl ja weg.

        Ich hätte gerne alle 80er und 90er Sets wie sie im LEGO House Archiv sind. Aber bei den durch die Decke gehenden Preisen ungeöffneter Verpackungen wird das leider ein Traum bleiben. Deshalb sammle ich auch alte geöffnete Sets mit vollständiger OVP inklusive Inlay.

        Neuere Sets mit Zügen und Großsets wie die Modulars sammle ich für den Tag, an dem ich mir ein Haus mit Hobbyraum leisten kann. Alle Sets, die mir am besten gefallen, hole ich mir auch doppelt. Bei den neuen Sets ist meine Hemmschwelle zum Öffnen aber wesentlich geringer. Hier mache ich viele auf, die mir gefallen bzw. plane, das irgendwann zu tun.

        Bin Mal gespannt was passiert, wenn ich Kinder im entsprechenden Alter habe, die dann auch auf die alten Sets schielen. Möglicherweise muss ich dann doch welche davon rausrücken. 😅

      • Ich vermute, es geht hier auch ein bisschen um das Spiel mit der Vorfreude. Die Wenigsten werden ihre Bausteine von Vornherein zu lebenslänglicher Kartonhaft verurteilen. Vorfreude – ein Hauch von Weihnachten… So wie bei mancher Set-Beleuchtung – anknipsen und ‚Oooh‘ und ‚Aaah‘ erleben…

  3. Eine Frage, die gar nicht so einfach zu beantworten ist. Ich brauchte einige Sets um herauszufinden, was mir die wirkliche Freude macht. Bei mir ist es die Zeit des Bauens (Noch nicht mal unbedingt das eigentliche Bauen, sondern zu wissen, dass dort bald etwas tolles entsteht.) und die kurze Zeit nach Fertigstellung. Danach stelle ich Sie ins Billy (was aus Platzgründen keine Dauerlösung sein kann.). Die Kartons der großen Sets habe ich „platt“ gemacht und hebe Sie zusammen mit den Restteilen und der Anleitung für einen evtl. Wiederverkauf auf. Ob das eher Beruhigung ist oder tatsächlich stattfinden wird, zeigt die Zukunft 🙂

  4. Da ich erst 15 bin fällt bei mir das Legobudget eher nicht so hoch aus, ein mittelgroßes D2C Set und ein zwei Mittelklasse Sets. Bei mir werden die Sets meisten aufgebaut und nur selten auseinander genommen und „gemoced“. Ich persönlich baue lieber dann digital in Studio. Am Space Shuttle hatte sich schon seit den sehr frühen Gerüchten bei mir ein großer Hype eingestellt, und der Aufbau war dann der reinste Traum. GWPs werden in der Regel bei mir eingelagert, für schlechte Zeiten.

  5. Ich kaufe mir i.d.R. Star Wars Sets um diese in der Vitrine auszustellen. Bei kleinen Sets (z.B. das Duell auf Mandalore) kann es auch vorkommen das mich im Grunde nur die Figuren interessieren. Das Set baue ich dann irgendwann ab und die Steine wandern in die Kiste. Bauspaß ist mir auch wichtig aber Hauptsächlich geht es mir darum, dass die Sets mich optisch ansprechen oder zu einer Idee passen, die ich verfolge (z.B. die nicht perfekte Meditationskammer für meine Darth Vader Ecke). Ein weiterer Punkt ist, dass mir auch die Vorlage, also der Film oder die Serie, gefallen haben muss. Ist das Set toll aber stammt aus einen der Star Wars Filme, der mir nicht gefallen hat, kaufe ich mir das Set auch nicht. Kartons schmeiße ich weg, außer es sind z.B. UCS Sets, wobei ich da auch schon überlege diese auszusortieren. Was ich lustig finden würde wäre das erste Lego Star Wars Set (7101, Lightsaber Duel) im gut erhaltenen Orginalkarton ungeöffnet in die Vitrine zu stellen. Weg packen möchte ich eigentlich kein Set was mich anspricht. Dafür ist mir das Geld zu schade. Da die Ausstellungsfläche aber endlich ist, muss ich mir darüber irgendwann auch Gedanken machen. Spontan würde ich sagen das ich dann immer mal wieder ein Teil der Sets aussortiere und meinen Kindern vermache oder verkaufe.

    • Noch ein Nachtrag zu „optisch ansprechende Sets“. Mir fällt immer wieder auf das ich vor dem Kauf die Sets am besten erst mal aufgebaut im Lego Store betrachten sollte, um mir eine endgültige Meinung bilden zu können. Das beherzige ich natürlich nicht immer. Ich finde z.B. das der Darth Vader Helm gegenüber den Bildern gewinnt und der Scout Trooper Helm etwas verliert.

      • Ja, ich finde generell, dass ein aufgebautes 3-dimensionales LEGO-Set immer noch einmal ganz anders (meist besser) wirkt als auf Bildern. Ich bin auch von Sets, die mir so schon gefallen und die ich schon in Reviews von allen möglichen Seiten gesehen habe, immer wieder beeindruckt wenn es dann endlich aufgebaut vor einem steht.

        • Also ich kaufe Sets nur noch der Teile wegen. Für mich ist es unverständlich, warum Leute normale Sets in Vitrinen stellen und sich daran erfreuen. Wo bleibt da die Eigenleistung? Das könnte jeder machen.
          Bei größeren, besonderen oder seltenen (alten) Sets kann ich das noch irgendwie nachvollziehen, aber warum man sich ein stinknormales CC-Haus in die Vitrine stellt – zumal viele interessante, was innen gebaut ist, da hat nicht sichtbar ist, ist mir ein Rätsel… viel interessanter sind doch Eigenbauten, weil sie Unikate sind.

          Neben mehr oder minder gezielten Einzelteilekäufen an der PaB-Wand, bei Bricklink und Lego-online, wandern oft Teile aus Sets in meinen Vorrat. Die Sets baue ich zu 99% dabei nicht auf.
          Die letzten Ausnahmen waren der Astronomirturm von Harry Potter – da war ich auf die Stabilität des Turmes gespannt – und das Eisenbahn-Krokodil. Das fährt nun leicht verändert bei mir rum. Der chinesische Garten mit Teich, Ninjago Gardens, das Friends-Restaurant und diverses anderes hab ich in der jüngeren Vergangenheit ungebaut wegsortiert. Waren tolle Teile drin. 🙂

          • „Wo bleibt da die Eigenleistung? Das könnte jeder machen.“ – Macht ja auch fast jeder, eben nur nicht mit Lego. Die Dekoartikel-Industrie ist sehr erfolgreich, weil viele Menschen sich Dinge hinstellen, einfach nur weil sie sie schön finden. Ich male auch nicht die Bilder und Poster an meiner Wand selbst. Und auch meine lustigen Kakteen existieren nur, weil sie cool aussehen und etwas Leben in meine Bude bringen. Ich kann schon den Reiz des Selbstgemachten verstehen, aber viele von uns umgeben sich doch mit Dingen, einfach nur, weil es ihnen Freude macht, sie anzuschauen (oder anderweitig zu konsumieren) – Kunst, Musik, Fernsehen … alles das kann ich schön finden, ohne es selbst herzustellen.

          • Ich hab auch einen MOC in der Vitrine stehen und erfreue mich an meiner Eigenleistung. Grundsätzlich brauche ich das aber nicht, ich erfreue mich auch an aufgebauten Lego-Sets nach Anleitung. Aber da sieht man mal wie verschieden man das Lego- Hobby ausleben kann.

  6. Lego ist für mich wie eine Passion, Ich baue seit meiner Kindheit mit Lego.
    Wenn mir ein Set gefällt wird es zusammengebaut falls es der Platz noch hergibt ,denn die Sammlung ist doch schon sehenswert, alte Technic und Eisenbahn Sets .
    Lego und auch die Freude an den Sets sie zubekommen gehört mit dazu .
    Man ist damit aufgewachsen, bin jetzt 57 Jahre alt ,aber mir ein Set zu nehmen um damit zu spielen oder es vielleicht auch zu erweitern ist für mich das beste daran .

  7. Ich baue auf. Das macht mir einfach total viel Spaß. Danach kommt es ins Regal und wird auch von den Kindern bespielt.
    Mich faszinieren Bilder von Zimmern, die bis zur Decke mit OBPs vollgestopft sind. Ich würde das nicht aushalten. Auspcken und gucken, was für tolle Dinge in der Box sind, machen für mich noch immer einen großen Teil des Spaßes aus 🙂

  8. Ich gehöre auch mehrheitlich zur Vitrinenfraktion, modifiziere die Modelle aber häufig. Außerdem kaufe ich auch manchmal kleinere Sets, weil mich der Bauprozess reizt oder weil ich einzelne Dinge daraus für eigene Projekte brauche (z.B. Figuren oder Fahrzeuge), baue sie, zerlege sie dann aber wieder und verwerte sie anderweitig. Nur die großen Sets kann ich nicht auflösen – die sind mir zu teuer und ich lasse sie für den Fall zusammen, dass ich sie doch mal irgendwann wieder veräußern will.

    Mich würde mal interessierne, wie die Moccer entscheiden, welches Set sich für ein Part-Out lohnt. Ab wann sind Teile interessant, ab wann ist ein Set zwar günstig aber nicht brauchbar?

    • Ganz einfach: Sets mit großem Grau-Anteil sind immer interessant (Fred Feuerstein Hütte), Sets mit wenigen Knallfarben auch. Die Brick Bank hab ich Laufe der Jahre 5x gekauft, weil ich die weißen Teile und die Fenster brauchte. Sonst war wenig „Scheiß“ dabei.
      Ansonsten guck ich: „Welche Teile brauch ich? – Wo sind die drin?“
      Kann man doch alles auf Bricklink nachgucken. Ingslte von Sets nachzugucken ist meine häufigste Beschäftigung auf BL.

      Was dachtest du denn?

      • Ich dachte ich frage einfach mal, da ich mich bisher noch nicht so viel damit beschäftigt habe. Da es in diesem Post ja darum ging, dachte ich, solche Fragen wären willkommen. Klar hätte natürlich auch einfach anderswo nach der Information suchen können, aber hey, keiner ist gezwungen zu antworten.

        Mir ging es eher auch darum, mal einen Vergleich zu sehen zwischen der Part-Out-Strategie und z.B. Bricklink oder PAB: lohnt es, Sets günstiger zu kaufen oder lieber Dinge bei Bricklink zu bestellen, oder kommt das drauf an? Wenn ich z.B. eine Stadt baue, brauche ich vielleicht so ziemlich alle Farben, aber wenn ich Star Wars baue, nicht.
        Wenn ich nun weiße Häuser bauen würde, würde mir die Brick Bank schon einfallen, aber die ist inzwischen ja auch teuer. Ab wann lohnt es noch, Sets auszuschlachten, und ab wann ist das zu teuer und ich bestelle lieber? Muss ich ernsthaft alle Teile nachschauen, vorher alles genau durchplanen bis auf den letzten Stein, und dann noch die Versandkosten einkalkulieren, um es dann mit dem Teilepreis verschiedener Sets gegenzurechnen, oder gibt’s da Erfahrungswerte für verschiedene Situationen (Stadt, Einzelprojekte …), so dass man sich vielleicht von vorneherein auf eine Strategie verlässt, weil man damit meistens besser fährt?

        Aber gut, dann schaue ich nochmal bei Timo und Nando.

        • Erfahrungswerte gibt es da, ich denke für den Einzellfall findest du hier auch viele Experten, die dir sagen können, ob sich ein bestimmtes Set zum Ausschalchten lohnt, wenn dein Baugebiet XY (Häuser, Star Wars, etc.) ist. Das ganze in eine formale Anleitung zu packen ist allerdings recht schwer (wie bei allem, was mit Erfahrungswerten zu tun hat).

          Mein erster Anhaltspunkt ist oft der Part-out-Value (POV), den beispielsweise Rebrickable bei jedem Set auch angibt. Dieser Wert gibt den Preis an, den man aktuell zahlen müsste, wenn man alle Einzelteile (inkl. Figuren) für dieses Set auf dem Zweitmarkt (Bricklink)beziehen wollen würde. Ein Set, dessen POV deutlich über der UVP liegt, rentiert sich also schonmal. Wie alle Märkte kann sich das aber natürlich ändern. Ein neues Set wird zu Beginn einen hohen POV haben, einfach, weil der Zweitmarkt noch nicht eingeschwungen ist. Läuft das Set eine Zeit lang am Markt, kommen Rabattaktionen, es wird günstiger und mehr Bricklink-Shops haben die Teile im Angebot. Dadurch sinkt der Preis. Ist das Set vom Markt, werden die Minifiguren oder besonderen Teile natürlich wieder seltner udn der Preis steigt. Ebenso kann aber einige Zeit danach ein vormals seltenes und teures Teil in einem anderen Set kommen, wodurch der Preis wieder sinkt.
          Ein gutes Beispiel ist das Central Perk. Durch die vielen Steine in Medium Nougat und Dark Orange (uvm.) in Kombination mit guten Rabatten war / ist es sehr beliebt zum Ausschlachten. Da aber niemand fünf Figuren von Rachel&Co braucht, ist der Zweitmarkt mit den sieben Figuren halbwegs gesättigt und man bekommt die für 2-3€ pro Stück.
          Wer gerne eigene / custom Modulars baut kann die aktuell am Markt verfügbaren Modulars bei guten Rabatten als Grundlage nehmen (das Diner vllt. eher weniger), da man dort immer Grunplatten, den Gehweg, Fenster, Türen und viele Steine in 1xn lang bekommt. Wer Gebäude baut kann aber auch bei anderen Serien nach Gebäuden ausschau halten, die günstig zu bekommen sind. Die Hidden Side High School hatte einiges an Dark Red und Tan zu bieten. Aus einer Friends Pizzeria lässt sich auch ein gutes Gebäude für eine Stadt bauen. Für einen „normalen“ Steinevorrat (2×4 & Co) kann sichauch eine Minecraft Craftingbox 3.0 lohnen. Ein LEGO Technic Kran-LKW im Sale für 60€ bietet sich für alle an, die gerne eigene Technic Baumaschinen kreieren oder nachbauen. Wer nur an den Steinen interessiert ist kann oft auch noch zusätzliche „Rabatte“ erreichen, wenn man die Minifiguren direkt wieder einzeln verkauft. Beim Daily Bugle könnte ich mir das z.B. als eine gute Taktik vorstellen für alle, die nur das Gebäude wollen (zusätzlich natürlich noch abwarten ob man das mal mit 20% bekommt).

          Wenn ich eine Strategie formulieren müsste wäre sie spontan:
          1) Angebote verfolgen (geht ja hier im Blog 😉 )
          2) Bei guten Rabatten –> schauen, ob das Set viele Teile enthält, die für eigene Projekte nützlich sind
          3) Falls ja –> Part-out-Value checken (bei Rebrickable)
          4) Falls der POV gut ist –> kaufen

          Umgekehrt kann man natürlich auch generell schauen welche Sets die Teile enthalten die man sucht und dann auf Angebote warten. Aber mit der Zeit findet da jeder eine Strategie, mit der man selbst am besten zurecht kommt.

        • Hallo Dora,
          ich mache daraus keine Wissenschaft, sondern schaue, ob bei einem Set viele Steine in einer Farbe oder mehreren Farben enthalten sind, mit denen ich gern mal etwas bauen würde. So habe ich mir beispielsweise eine zweite und eine dritte Eckgarage gekauft, als es sie damals bei Kaufhof (heute Galeria) im Sechs Tage Rennen sehr günstig gab, weil ich wusste, viel Dark Orange werde ich an dem Tag benötigen, an dem ich das Modular-Building-Rathaus rebricken werde. Die Fenster in Sand Blue waren auch auf meiner Jagdliste. Viele Grüße!

        • Erstgemeint: ein eingeübtes Chaos schult die Intuition.
          Nach über 20 Jahren Sammelfieber habe ich so viele unsortierte Steinetüten, sodass ich mich einfach auf mein Gefühl verlassen muss – es trügt selten.
          Also, einfach kaufen, was dir sinnvoll erscheint, aufbauen, abbauen – das Unterbewusste vergisst nicht und erinnert sich mit der Zeit besser und besser, wann immer auch welcher Stein, welches Element gebraucht wird. Wie gesagt: Chaos schult die Intuition.

  9. Also ich bin eher ein Jäger und Sammler. Das Vergleichen von Preisen, suchen und finden von Schnäppchen und letztendlich das Ergattern eines günstigen Sets, bereiten mir viel Freude 🙈. Viele meiner großen Sets stehen deshalb auch noch ungebaut (zum Leidwesen meiner Frau 😄) auf diversen Schränken in der Wohnung verteilt (zusammen mit meiner Brettspielsammlung 😁). Kleine Sets baue ich auf und erfreue mich eine Zeitlang daran, bevor ich sie wieder zerlege und in beschriftete Zippbeutel und/oder Kartons lagere. Die Original Kartons werfe ich weg (schon weil ich eh keinen Platz mehr habe) und die Anleitungen werden in passende Klarsichthüllen in Ordner verpackt. Z.Zt. entsteht in der Wohnung meiner verstorbenen Eltern ein Lego Zimmer. Dort kann ich dann auch mal große Set anfangen und stehen lassen. Mein Plan für die Zukunft ist alles Lego (auch das meiner beiden Kinder) zu sichten, auf Vollständigkeit zu prüfen (also kann ich noch alle Sets bauen; wobei das nur für die Sets meiner Kinder gilt 😜); ggf fehlende Steine nachkaufen und anschließend alle Steine zu sortieren. Dann kann ich auch endlich ohne große Sucherei mal meine MOCs oder Umbauten bauen 😄.

    • Hab ich erwähnt, dass neben Lego auch noch eine nicht unbeträchtliche Anzahl an großen Mega Bloks/Construx Sets in meiner Wohnung stehen (Halo, CoD, Star Trek & MotU), die auch gebaut werden wollen 😄.

  10. Ich kaufe nur Sets die mir gefallen und baue sie auf. Bei größeren, so ab 150 Euro, hebe ich die Kartons gefaltet auf. Da ich bei den gebauten Sets oftmals etwas verändere, ausbaue, habe ich keine Ahnung, wie ich sie jemals verkaufen könnte. Da werd Euch dann wohl anhand der Bauanleitung die Teile sortieren müssen.
    Bei Sets, wie z.b. Modulars oder Ninjago City kaufe ich auch mal zwei, mindestens eines davon mit Rabatt. Durch den Verkauf nach ein paar Jahren in der OVP bessere ich mein Lego Budget auf. Mit dem Verkauf gebrauchter Sets habe ich bis jetzt keine Erfahrung. Ob man da den Karton wirklich braucht? Ein Sammler kauft sich die Sachen eh neu und die anderen wollen Bauen und brauchen die Kiste ja nicht wirklich.

    • „Ob man da den Karton wirklich braucht? Ein Sammler kauft sich die Sachen eh neu und die anderen wollen Bauen und brauchen die Kiste ja nicht wirklich.“

      Nach meiner Erfahrung ein ganz klares: Ja! Entweder wird ein Set gebraucht so häufig gehandelt, dass man sich mit der Box + sonstiger Vollständigkeit/ gutem Zustand von anderen Angeboten abheben kann, oder aber ein Set ist selten, dann sind auch viele Sammler an einem gebrauchten Set interessiert, wenn alles in neuwertigem Zustand ist.

      • Bei gebrauchten Sachen schau ich nur, ob nicht zu viele Teile fehlen (ein paar fehlende Steine kann man ja nach kaufen), die Figuren dabei sind und die Anleitung in einem guten Zustand ist. Zudem bevorzuge ich Sets, bei denen die Aufkleber nicht verwendet wurden. Wenn doch, entferne ich diese nach dem Waschen wieder von den Steinen und kaufe auch diese (wenn möglich und der Vollständigkeit halber) nach. Ich kann unbeklebte Steine besser für meine MOCs verwenden ☺. Den Original Karton brauch ich nicht 😇.

      • Ich habe mir letztes Jahr das LEGO Adventure Set 5978 ersteigert.
        Ich hatte die Wahl zwischen günstiger ohne Karton und teurer mit Karton.
        Da das Set in einem wunderschönen Klappkarton war, habe ich mich für die teurere Variante entschieden.
        Diese Entscheidung habe ich nicht bereut.😊

        • oh wie romantisch, schön!
          hoffe es war nicht allzu teuer.

          ps:
          der scorpion war damals neu und auf der rückseite deines kartons war es
          noch als prototyp abgebildet mit geschlossener noppe

          • Interessante Info. Danke!
            Hatte das Set für 89€ ersteigert.
            Da es komplett und im Originalkarton angeboten wurde, war es mir den Preis Wert.😊

  11. Die Brickheadz, die Helmserie und die UCS Sets baue ich auf und stelle sie in der Bude aus. Ich sammle auch alle Sets von Batman, die sind aber meistens zu und in Folie gewickelt und auf dem Dachboden. Ich hab früher viel mehr gesammelt, aber verkaufe die meisten Sachen jetzt um Platz für neues zu schaffen. Die großen Kartons, die man leicht falten kann, falte ich und kommt Folie drum. Die geklebten Kartons lasse ich so und wickle nur Folie drum. Ach, Polybags sammle ich auch.

    • Nimmst Du dafür normale Frischhaltefolie oder irgendetwas spezielles? Ich finde das mit dem Einwickeln im Grunde auch super, aber weil die Kartons dann so stark aneinender haften, kommt man nur noch schwer an ein bestimmtes Set im Schrank heran (da man es nicht mehr eifach „herausziehen“ kann).

      • Ich habe mich gerade gefragt, ob beim Einwickel von Sets in Frischhaltefolie nicht die Gefahr besteht, dass nach langem Lagern die Folie am Karton haften bleibt. Hat da jemand Erfahrungen mit gemacht?

      • Für die kleinen Sets nehme ich normal Frischhaltefolie und bei den großen, die Industriefolie. Die sind größer und reißfester. Die kleinen Sets kommen dann in ein Umzugskarton und der wird noch mal mit Folie umwickelt. Das mache ich erst seit ein Jahr, da auf dem Dachboden ein Wasserschaden gab und viele Kartons nicht mehr zu gebrauchen waren.

    • AUF KEINEN FALL FRISCHHALTEFOLIE!!!

      wie tula84 sagt, die folie verklebt sich, im laufe der zeit, mit dem karton. vorallem bei dem neuen design mit den hochglänzenden 18+ ok`s ist dies zu erwarten. müllsäcke die sich „weich“ anfühlen sind besser, bzw diese obsttüten vom supermarkt. habe leider schon einige märklinok`s beschädigt!

      wollte herrn kurth schon einmal warnen, der nimmt auch frischhaltefolie, laut podcast.

      • Sehe ich genauso. Besser ist Packpapier, um den Karton gegen Verschmutzung zu schützen. Gegen Wasserschäden empfehle ich Metallregale, damit die Brühe nicht von den Umkartons nach oben gezogen wird.

        Ich bin leider auch einmal Opfer eines Wasserschadens im Keller geworden und einige meiner OVPs wurden nass. Gar nicht gut. Seitdem nutze ich dort Regale und wertvolle OVPs kommen auf keinen Fall in den Keller, schon allein wegen der erhöhten Luftfeuchtigkeit. Im Dachboden hätte ich Angst aufgrund hoher Temperaturen im Sommer. Grundsätzlich betrachte ich alles jenseits der 40 °C schon kritisch, auch wenn das Plastik sicher ein paar Grad mehr verkraften könnte.

        Ich empfehle deshalb das Schlafzimmer als Lagerort. Dort hat es üblicherweise die besten und sehr konstanten Lagerbedingungen in der Wohnung. Ich messe auch Temperatur und Luftfeuchtigkeit mit einem günstigen digitalen Innenbarometer, das sich Min/Max speichert. Dort schaue ich alle paar Wochen drauf, ob es noch OK ist. Bei mir hat es sich zwischen 15 °C (Winter) und 26 °C (Sommer) eingependelt. Die relative Luftfeuchtigkeit liegt meist um die 40-50%.

        • Ja die Temp. auf dem Dachboden ist schon krass. Aber bis jetzt zum Glück nix passiert. Habe ne kleine Wohnung, deswegen kann ich die Kartons hier nicht lagern. Werde einfach die Umzugskartons in folie wickeln. Dann ist es sicher

          • Das mit der Folie würde ich ehrlich gesagt ganz lassen. Was ist das Ziel davon? Die Kartons sollten meiner Meinung nach „atmen“ können, sprich also es sollte ein einfacher Luftaustausch möglich sein. Ansonsten könnte bei erhöhter Luftfeuchtigkeit über längere Zeit im Sommer doch Feuchtigkeit in die Verpackung kriechen (ganz hermetisch dicht bekommst du es sowieso nicht) und bei fallenden Temperaturen dann innen kondensieren, weil kein Austausch möglich ist.

            Wenn du die Sets vor Staub oder Feuchtigkeit von oben/unten schützen willst, würde ich irgendwelche Lager-Plastikboxen nehmen, deren Deckel nur aufliegt und nicht richtig dicht schließt, wo Wasser von oben aber abfließen kann ohne ins Innere zu gelangen.

            Was die Temperatur angeht ist es glaube ich auch bis 60 °C noch einigermaßen OK, aber irgendwann wird das Plastik halt weich und bei genug Druck kann es sich (minimal) verformen. Da kann eventuell auch schon reichen, wenn bei Großsets sehr viele Teile in einer Kiste übereinander liegen. Deshalb würde ich auch im Sommer nie LEGO längere Zeit im Auto aufbewahren.

            Aber du hast schon Recht, im Normalfall wird nichts passieren und/oder die meisten würden keine Schädigung bemerken. Als Sammler kriege ich da aber trotzdem schon fast einen Herzkasper, genauso wenn ich Leute LEGO-Steine in der Waschmaschine reinigen sehe. Das tut echt weh. Man sieht an den Steinen danach nämlich sehr deutlich jede Menge Mikrokratzer und einige Teile aus weicherem Plastik fransen dabei leicht aus. Ist aber ein anderes Thema.

  12. Ich baue eigentlich alle Sets auf, was aber dazu führt, dass ich mir nicht so viele Sets kaufen kann, weil der Platz nicht ausreicht. Verpackt lasse ich meistens nir die GWPs.

  13. Ich baue nur um des Bauens Willen, rein zur Entspannung. Das fertige Modell schau ich mir dann kurz an, baue es wieder auseinander, und verstaue es. Irgendwann hol ich’s dann wieder raus und das Ganze geht von vorne los. So kann ich an einem Modell unzähligen (Aufbau-)Spaß haben. Sammeln tu ich nichts, mir kommt es nur darauf an, dass der Aufbau Spaß macht und mich lange beschäftigt. Deshalb steh ich hauptsächlich auf große Modelle. Schloss Hogwarts hab ich z.B. schon über 10x auf- und abgebaut, den Unimog oder Arocs kann ich schon gar nicht mehr zählen…
    Beim Auseinanderbauen kommen die Einzelteile wieder in Tüten, so wie in den Bauschritten vorgegeben, d.h. ich baue nach Anleitung „rückwärts“. So hab ich beim nächsten Aufbau fast das gleiche Gefühl wie beim ersten Mal.

    • Das Zurück- und wieder Aufbauen hatte ich mir auch schonmal überlegt. Sollte ich echt mal machen. Danke für den Tipp. Krass, dass Du da sogar die einzelnen Abschnitte wieder sortierst. Da ich aber lieber alle Teile aus den Tüten in eine große Kiste schütte, würde bei mir dieser Part wegfallen 😊
      Mir macht es total Spaß, in 1000+ Teilen rumzuwühlen, um irgendein kleines Nupsie zu suchen, das nur einmal vorhanden ist. Da zieht sich ein Bau auch mal über mehrere Wochen hin😁

      • So baue ich auch am Liebsten auf 🙂 sonst ist es manchmal viel zu schnell vorbei. Zum Verhängnis wurde mir das aber bei den Weihnachtssets, da habe ich das eine Jahr mehrere zusammen weggepackt und im nächsten Jahr bin ich beim Aufbauen ein bisschen verrückt geworden 😅

  14. Gebaut werden fast ausschließlich eigene Schöpfungen. bei entsprechender Muße oder entsprechendem Bedarf wird wegsortiert. Dazu viele Käufe bei Bricklink, bei Steine & Teile, an der PaB-Wand. Und, da relativ schmerzbefreit, auch aus Dänemark nicht erhältliche Elemente und Farbvarianten von Drittherstellern. Die werden aber gesondert sortiert.

    Ab und an leiht auch ein Kollege von mir ein Set aus, um es selber aufzubauen.

    Auch wenn die Sets überwiegend Teilespender sind, freue ich mich dennoch über liebevoll gestaltete Sets und baue diese dann auch vorher auf.

  15. Ich kaufe die Sets in erster Linie, weil ich sie bauen will. Wenn sich ein Set nicht in meine Stadt, oder meine Harry Potter Welt integrieren lässt, weiß ich mittlerweile nicht mehr wohin damit. Und Nichts davon ist für mich ein reines Ausstellungsmodell, sind Kinder zu Besuch, kann damit gespielt werden. Für mich „lebt“ ein Set, wenn es bespielt wird und ich liebe es, zu sehen, was Kinder daraus machen.

    Fürs Zerlegen und verkaufen bin ich zu faul, daher wandert auch Neues, recht schnell, in einer Plastikbox in den Keller und Verpackungen landen sofort im Müll.

    • „(…) sind Kinder zu Besuch, kann damit gespielt werden. Für mich „lebt“ ein Set, wenn es bespielt wird und ich liebe es, zu sehen, was Kinder daraus machen.“
      Ich bin immer sehr neugirig zu sehen, was von meinen Sets und Kreationen für Kinder wie taugt. Neugierig darauf auch, wie die Eltern reagieren, wenn ich ihre Kinder an mein LEGO lasse (manche reagieren schon auf die Einladung äußerst argwöhnisch…).

  16. Ich kaufe meistens um mit meiner Frau zu bauen, ich habe einige Sets schon mehrfach aufgebaut oder auf rebrickable alternativ Anleitungen geladen um mehr bauen zu können. Gerade große Sets bleiben zur Zeit aber etwas länger liegen da wir jetzt Eltern sind.

  17. Hallo Jens,

    ein sehr interessantes Thema und tolle Antworten bislang.

    Einige kleine Sammelgebiete wir Star Wars Brickheads, Microfighter Serien, Figuren Sammlungen Hobbit, Star Wars schöne Schiffe stehen in der Vitrine oder im Rahmen.

    Sehr viel Raumschiffe sind zu spielen fürs Kind. Doppelt so viele sind im Keller aufgebaut in der Kiste und werden ab und zu ausgetauscht. Im Keller stehen auch zwei Kisten mit allen Hobbitsets.

    Leider auch massig Leerkarton. Im Kinderkleiderschrank stehen drei MOCs in der Größe 1 Meter x 80 cm.
    Alles NASA Zeugs steht in der Gästetoilette.

    Leise habe ich weder einen großen Keller noch ein Lego Zimmer, so dass alles in der Wohnunh verteilt ist (und immer Diskussion mit meiner Frau verursacht).

    Bis auf meine kleinen Sammelgebier kaufe ich was mir gefällt.

    Aber ich brauche mehr Platz ;((

  18. Bei mir liegt leider fast alles aus Platzgründen in der Verpackung gelagert. Die Sets werden häufig angepasst, wenn ich Potential sehe, aber den Steinevorrat hole ich gezielt bei Bricklink und SuT. Beim Ausschlachten fallen mir persönlich zu viele Teile an, die ich nicht brauche und wofür ich keinen Platz habe, auch wenn es letztendlich teurer als ausschlachten ist. Letztendlich scheitert bei mir alles am Platz, hoffentlich ändert sich dieses Problem zeitnah, so dass ich ein Lego Hobbyraum einrichten kann. 😉
    Ich kaufe auch immer wieder alte gebrauchte Sets, da ist mir die OVP egal, wichtig ist mir da auch nur die Anleitung, Zustand und Vollständigkeit (fehlende Einzelteile sind dabei weniger wichtig, sofern nicht Figuren oder exklusive Teile fehlen). Am liebsten gebrauchte Sets ohne verklebte Aufkleber, wobei das leider schwieriger zu finden ist.

  19. Schönes Thema um drüber zu schnacken, danke Jens 🙂 Bei mir ist es so, dass ich die Sets direkt baue. Ich habe keine ungeöffneten Sets zuhause. Entscheidendes Kriterium, ob ich ein Set kaufe oder nicht ist, das es mir gefällt. Dazu gehört auch das Boxart wobei ich das nicht ausstelle sondern lagere. Dabei schiebe ich die Kartons von klein zu groß ineinander. Die fertigen Sets bekommt auch mein Sohn zum spielen. Anschließend suche ich mir wieder alles zusammen und dann kommt es wieder ins Regal. Der limitierende Faktor ist bei mir gerade absolut der Platz. Gerade kaufe ich wenig neues auch, weil mir gerade der Platz fehlt. Was mich mal interessieren würde ist ob ihr die Sets mehrfach aufbaut oder nur einmal? Weil für mich viel vom Spaß an LEGO das Bauen ausmacht. Aber bisher war ich immer zu faul um ein Set Rückzubauen bzw. stelle ich es mir bei Sets mit 2000+ Teilen nichtmehr so unterhaltsam vor das ganze zu bauen. Hat da jemand Tips 😀

    • Ob das ein für dich brauchbarer Tipp ist, weiß ich nicht. Es kann Kurzweil und Spaß wiederholter Bau-Erlebnisse aber stärken, wenn du hie und da nach eigenem Gutdünken etwas modifizierst : )

  20. Eigentlich kaufe ich die Sets (an einem freien Tag) baue Sie so gut es geht auch am gleichen auf und stelle sie dann auf einen freien Platz zum ausstellen. Die Kartons bewahre ich eigentlich nur bei großen Sets, wie Ninjago City oder der Upside Down auf, wo ich denke das wenn sie irgendwann uninteressant werden ich sie auch wieder verkaufen kann.

  21. Hallo Jens,
    die Masse meiner Lego Sets sind leider immer noch eingelagert und warten auf ein eigenes Lego-Zimmer. Zwischendrin wird immer mal wieder was gebaut (vor allem Technic) und in der Vitrine aufgestellt (Stichwort „Wechselausstellung“), es füllen sich Ikea Bilderrahmen mit Minifiguren und Polybags gehen eigentlich immer. Aufgehoben wird natürlich der Karton und die Anleitung, ich habe zum Glück eine trockene Garage.
    Unsere Einzelsteine haben wir im ersten Lock-Down mal sortiert (nur nach Farbe), gewaschen und versucht die alten Sets wieder zusammenzubauen. Nach den Friends Sets meiner Tochter haben wir erst mal kapituliert. Es hat sich mit vier Kindern über die Jahre einfach zu viel angesammelt. Es hat aber den Vorteil eine gut gefüllte Ersatzteilkiste für gebraucht gekaufte Sets zu haben.

  22. Da ich relativ wenige Serien ernsthaft sammle, versuche ich schon, die Sets dieser ganz zu lassen und in der Wohnung auszustellen, auch wenn ich sie gelegentlich etwas modifiziere. Das klappt in meiner 42m² Bude momentan gerade noch so, aber viel mehr Sets dürften es nicht werden. Glücklicherweise werde ich aber wahrscheinlich noch vor dem nächsten Creator Expert Auto umziehen, das neue Taj Mahal kriege ich hier gerade noch unter, denke ich. 😉

    Andere Sachen kaufe ich, um sie zu bauen, eine Weile hinzustellen, und dann in die Teilesammlung zu sortieren. Das mache ich aber auch nur mit wenigen Sets, meist Creator 3-in-1 oder auch die großen Creator Expert Gebäude, beides eigentlich immer schöne Teilespender aber vor allem auch schöne Sets. Aber mir ist es schon wichtig, die Sets halt vorher zu bauen. Ich habe mir zum Beispiel vor kurzem den Baby Yoda gekauft, einfach weil er reduziert war und die Farben großartig für die Teilesammlung sind, aber obwohl ich keinen Bezug zu dem Modell habe (kenne die Serie nicht), war es mir wichtig den trotzdem vorher aufzubauen. Das bauen ist ja das spaßigste an der ganzen Sache und einfach die Teile wegsortieren hätte ich da schon schade gefunden, auch wenn das auseinandernehmen dann so ziemlich das lästigste am ganzen LEGO-Betrieb ist. Aber im Normalfall kaufe ich Sets eigentlich selten nur wegen der Teile, da ich MOCs auch meist intensiv digital vorplane und dann eigentlich exakt weiß, welche Teile ich genau brauche und diese auch wiederum so schnell wie möglich brauche und da macht BrickLink für mich einfach mehr Sinn als gezieltes Set-Kaufen.

    Mit Verpackungen kann ich recht wenig anfangen, da sie halt auch die wohl wertvollste Resource überhaupt verschwenden, den Platz! Ich habe ohnehin nicht die Absicht, die Sets in naher Zukunft zu verkaufen und selbst wenn, gehen die auch ohne Karton noch gut weg, gebraucht sind sie ja sowieso. Dementsprechend lege ich auch keinen Wert auf neue Sets und kaufe auch gerne gebraucht bei ebay oder verkaufe die Kartons von Sets bei denen sich das lohnt, wie Creator Expert oder Winter Village. Mir reicht die Anleitung als „Besitzurkunde“, aber die möchte ich dann schon haben, vor allem auch, weil ich ungern nach PDF baue.

    • „…aber obwohl ich keinen Bezug zu dem Modell habe (kenne die Serie nicht), war es mir wichtig den trotzdem vorher aufzubauen.“

      Ja, das Haptische ist oftmals das wichtigste, sich das Modell, die Bautechniken zu erarbeiten, mit allen Sinnen, sich damit auch emotional vertraut zu machen – das Meditative daran. Sonst bleiben die Steine und Elemente anonym und ich behaupte jetzt mal, dass das Einfluss auf die Wiederverwendung haben kann…

  23. Das kommt mir sehr bekannt vor, Jens.

    Ich baue auch auf und immer wieder ab. Die Displayfläche reicht nicht. Zudem ist bei mir aber der Bauspass ein wichtiger Punkt. Der ist beim zweiten, dritten Aufbau immer noch da.
    Kartons werden an der Kante gefaltet aufgehoben, für den Fall, dass ein Set auch mal wieder verkauft wird.
    Währenddessen lagern die Sets in den Samla-Boxen.

    Da der Nachwuchs auch baut und sammelt, muss der Platz doppelt so gut geplant werden. Ergibt aber auch doppelten Bauspass 😀

    Und wenn ein Set in ein Diorama eingebunden wird (Winter Village, Halloween Setting), dann wird um das Set herum mit Steinen aus Bricklink Bestellungen gebaut. Selten, dass mal ein Set nur zum Part-out geholt wurde.
    Wobei ich das letztens mit zwei Minecraft Sets auch schon angefangen habe 🙈

    Und dann gibt’s tatsächlich ein paar OVP Sets, die ich aus Sammelgründen habe. Nicht zum Wiederverkauf. Eher weil der Wunsch da ist, das Set zu besitzen. Wie die LEGO House Sets oder die SDCC Star Wars Fregatte.

  24. Schöne Frage! Ich mache das so: Zunächst mal habe ich eine ganze Menge Technic-Zeugs. Viel zu viel, um es alles gleichzeitig in Regalte zu stellen, aber dafür habe ich die Teile auch nicht primär.
    Das Technic lager ich in großen Kunststoffkisten und darin geordnet in Zipbags. Die Liftarme zb nach Länge geordnet aber nicht nach Farben. Eigentlich habe ich bei Technic überhaupt nichts nach Farben geordnet. Weil ich zum Beispiel, um das Management mager zu halten, Zweierpins und Dreierpins in einem gemeinsamen Zipbeutel habe, finde ich blaue Dreierpins toll! 😀 Dazu habe ich noch ein paar Kleinteilemagazine für – die Kleinteile, Zahnräder, sonderteile, Getriebe usw. Die ganze Technic habe ich, um, wenn ich Lust habe, etwas eigenes zu bauen, selbst, wenn ich da gar nicht mal so kreativ bin. Einige Sets habe ich sogar gebaut, dann wieder auseinander gebaut und später aber wieder zusammengebaut, dann wieder eine Weile im Regal gehabt und dann wieder zerlegt. Just fo Fun.

    Im letzten Jahr kamen dann die Monkie-Kid-Sachen als meine ersten System-Steine nach den Dark Ages hinzu. Als ich davon die ersten Sets gesehen habe, wusste ich einfach, dass ich alles davon haben möchte, weil ich total auf Mecha-Lore stehe und die Sets einfach als großartig und ungewöhlich designet empfinde. Das hat sich seitdem auch mit jeder Well wieder bestätigt und erneuert.
    Und die Monkie-Kid-Sachen habe ich tatsächlich gut sichtbar im Regal. Jedes einzelne, das ich bis dato habe 😀 Sie sehen einfach nur großartig aus und der Bauspaß stand dem in nichts nach.
    Meine Monkie-Kid-Sammelei hat dann dazu geführt, dass ich noch eine Menge GWPs habe. Denn: ich bin ja nicht blöd und kaufe mir die ganzen Sets in einem Riesenhaul, sondern ich warte mit jeder Bestellung auf ein GWP, das mir gefällt und stelle meinen Warenkorb dann so zusammen, dass ich knapp über den Threshold komme! XD Monkie Kid ist arschteuer, da muss man einfach etwas tun, um das eigene Gewissen zu erleichtern.
    Mit den GWP kann ich nichts anfangen. Aber ich lager sie alle in einer großen Kiste, wo sie sicher sind. In 20 Jahren werde ich sie bei Ebay verkaufen und dann bin ich eine reiche Frau! 😀

  25. Wenn man Lego sammelt, kann das schnell ins messiehafte ausufern, denn es gibt einfach zuviel tolle Sets, die man nicht alle aufbauen kann. Hab selbst noch Sets in unserem Abstellraum gelagert, die dort schon ein paar Jahre schlummern.
    In der Wohnung steht nur eine große Glasvitrine, für die gemocten Ninjagogroßsets, eine zweite kommt noch für die Lego Moviesets dazu und das muß reichen. Da konzentriere ich mich lieber auf Beleuchtungssets und Ausbau vorhandener Sets, da meine Kids auch noch früh genug mit Lego anfangen werden ^^

    • Ja, Beleuchtung ist in der Tat eine gute Möglichkeit, sich mit bestehenden Sets auseinander zu setzen und diese zu erweitern, ohne dass neuer Platz draufgeht. Ich habe bisher nur MOCs beleuchtet aber ich plane in der neuen Wohnung definitiv auch viele meiner LEGO-Sets zu beleuchten und zusammenzuschalten und das wird ein tolles Projekt.

  26. Ich sammle so richtig erst seit letztem Jahr und habe entsprechend noch nicht allzu viele Sets. Die die ich habe, baue ich auf und verfrachte sie im Ganzen bzw. in zwei, drei große Teile zerlegt in Plastikaufbewahrungsboxen. Die Anleitung packe ich dazu, falls mal was auseinanderfällt. Was mit den Kartons passiert, will ich, mit Rücksicht auf die peniblen Sammler unter euch, nicht ausführen. Nur so viel: Mein Platz ist kostbar, da ich auch Bücher und Manga sammle. Sollte ich die Sets irgendwann verkaufen wollen, bekomme ich natürlich weniger dafür, aber es ist eh keine Investition für mich. Lego kaufe ich zum Spaß und auf Vorrat, um immer was zu bauen für freie Tage da zu haben.

  27. Danke an alle für die tollen Berichte!
    Ich kaufe Lego grundsätzlich, um es aufzubauen. Leider (oder zum Glück?) bin ich nicht sehr kreativ, weshalb ich ausschließlich nach Anleitung baue. Die aufgebauten Sets wandern dann in zwei Vitrinen, die im Keller neben der Tür zu meinem Arbeitszimmer stehen. Da wie bei den meisten hier der Display-Platz endlich ist, habe ich auch eine große Samla-/Dirk-Kistensammlung, in denen meistens aufgebaute Sets lagern. Diese Kisten stehen in einem eigenen Raum im Keller. Ich bringe es oft nicht übers Herz, die Sets wieder auseinanderzubauen, weil ich sie irgendwann in eine Legostadt integrieren will. Da werde ich wohl aber warten müssen, bis meine Kinder aus dem Haus sind 😉
    Die Kartons habe ich bisher auf den Dachboden gebracht und dort gelagert, aber auch da ist der Platz mittlerweile stark eingeschränkt. Deshalb bleiben mir in ein bis zwei Jahren wohl nur noch zwei Alternativen: weniger neue Sets kaufen oder die Kartons wegwerfen/verkaufen und die alten Sets abbauen.

  28. Ich habe die größte Freude am bauen selbst. Nur wenige Sets stelle ich dauerhaft aus (z.B. die Winkelgasse, das Hogwarts-Schloss) – dass aber auch eher nur, um beim Auseinanderbauen keine Kleinteile zu verlieren. Ansonsten lagere ich meine Sets in Kisten – wobei ich sie nicht vermische. In der Weihnachtszeit baue ich dann ganz Hogwarts und das ganze Weihnachtsdorf wieder auf. Ich freue mich jedoch bei einigen Sets auch, wenn ich sie jeden Tag betrachten kann (z.B Ninjago-Gardens oder Fuchsbau).
    Die Kartons bewahre ich nur teilweise auf. Wenn ich seit 12 Jahren den Karton von jedem Set behalten hätte, könnte ich ein riesiges Zimmer füllen. 😀 und das ist mir dann doch etwas zu viel Platz.

  29. Vor der achten Ninjago-Staffel kaufte ich querbeet durch alle Themenbereiche, Schwerpunkt City bzw. Eisenbahn. Ein raumfressendes Thema. Mittlerweile kaufe ich Nicht-Ninjago-Sets meist nur noch, sofern sie sich in eben dieses Ninjago integrieren lassen und ich sie als Ninjago-Set auch zwingend vermisse. So z.B. das mehrfach schon erwähnte Darth-Vader-Castle, das als Grabpyramide herhalten muss. Die Barracuda-Pirate-Bay, auf der die The-LEGO-Ninjago-Movie-Minifiguren gestrandet sind. Nahezu alles wird themen- und bedarfsgerecht modifiziert. So muss z.B. der Overlord als Galionsfigur an der Barracuda herhalten. Die behörnten Helme der Monkie-Kid-Stier-Bösewichte sitzen auf den Köpfen der beiden Skelette des Barracuda-Bay-Sets – passend zu dem einsinkenden Insulaner-Relikt.
    Ich kann mir vorstellen, vielleicht das neue Frozen-Castle als Unterwasser-Festung für das aktuelle Ninjago-Seabound-Thema umzubauen, die Weißanteile des Castles gegen die Pagoden und Tempeldetails auszutauschen (, den Minidolls die Tür zu weisen 😉 ).
    Bei mir behält ein Set also selten seinen original Zustand. Ich picke die Highlights, die ‚Kunstwerk-Anteile‘, heraus und verbaue sie zu einem größeren Ganzen, möglichs modular, damit alles wieder schnell ab- und abermals aufgebaut ist. (Tatsächlich ist Weniges erst vollendet 😉 , was aber nicht stört (Es ist alles im Fluss)).
    In diesem Sinne bleibt natürlich vie Weiteres übrig, das ich verMOCe (so, dass das Original noch zu erkennen ist) und zusammen mit den generischen Figuren, den doppelt und dreifachen, auf dem Zweitmarkt verkaufe. OVPs müssen dabei als Versandverpackung herhalten. Vieles wird dann innerhalb Berlins ersteigert und sofern es meine Zeit hergibt, stelle ich das schon mal persönlich zu. Einfach weil ich neugierig bin, wer was kauft. Der erzielte Verkaufpreis bleibt Nebensache. Mein Benefit habe ich dank meiner Rosinenpickerei sowieso. Für mich ist es ja immer spannend zu beobachten, wann welcher Preis wofür bezahlt wird; Volatilität hat etwas Magisches… Nicht zuletzt: die eingeschweißten Bauanleitungen & Sticker hebe ich auf; die bringen irgendwann mal richtig Asche in die Tasche.
    Grüße : )

    • Das ist richtig beneidenswert! Ich tue mich richtig schwer damit, gekaufte Sets auseinanderzunehmen, um was eigenes draus zu machen, weil ich Angst habe, dass es doof ausschaut…

      • Ich glaube, je länger man baut (also baut, nicht sammelt), desto niedriger wird die Hemmschwelle.
        Ich scheue mich derzeit auch noch, schöne Sets zu zerlegen, weil meins nicht besser aussehen wird. Aber Mods mache ich schon jede Menge und in die Themenwelten wird auch alles eingepasst (das überlege ich mir vor dem Kauf).
        Auch was oben jemand schrieb, Sets zurückzubauen und dann wieder aufzubauen (kann man gleich entstauben) ist eine tolle Idee. Da kann man dann notfalls gleich Inventur machen, falls man mal was verkaufen will oder muss.
        Bei mir steht das Geisterschloss auf der Abrissliste, zu groß für alles zu unpassend zu allem, was ich so habe. Aber in die Teilesammlung??? Das fällt mir schwer…

      • Ich mache im Grunde ja nur ‚Kollagen‘. Mir ist es wichtig, dass LEGOs ursprünglicher Entwurf zumindest erkennbar bleibt. Das hilft ein bisschen gegen den subjekiven(!) ‚doof Effekt‘ – man hat’s ja nicht selbst verbockt 😉 . Wer das trotzdem ‚doof‘ findet, der/die mag halt keine ‚Wolpertinger‘, tut die als ‚Frankenstein’sche Schöpfung‘ ab. Das ist dann okay für mich. Letztendlich macht aber immer auch die Übung den Meister und die größere Herausforderung bleibt dabei, zwischen hilfreicher und nicht ganz so hilfreicher Kritik unterscheiden zu können. Aber selbst letztere, die als nicht hilfreich formulierte Kritik, kann einen weiteren Kreativitäts- und Verbesserungsschub auslösen. Ich nehme sie also mittlerweile mit einem Augenzwinkern hin.

    • Ich finde das echt cool, auch wenn ich nicht selbst im Ninjago-Thema stecke. Andere suchen sich die „bodenständigeren“ Sachen aus Ninjago raus, um sie in die Stadt zu integrieren und bei dir landet alles in einer großen Ninjago-Welt, von Star Wars bis Frozen.

      • Sei bedankt : ) .
        Das war durchaus ein Prozess. Ganz zu Beginn wägte ich ja zwischen Märklin (+ Wiking, + Faller) und LEGO ab. Die Entscheidung für LEGO war auch eine Entscheidung gegen das Bodenständige, für die Meta-Ebene, und hier besonders die Entscheidung für Ninjago.

  30. Hui, spannendes Thema! Ich bin ein totaler Bau-Fan, also kaufe ich in erster Linie die Sets deshalb, um sie aufzubauen – das Aufbauen und sich daran erfreuen ist auch IMMER schon meine größte Freude, selbst als Kind war ich nur aufs Bauen und weniger auf das Spielen fokussiert. Wie aus einem Haufen Teilchen ein z.B. Schloss Hogwarts mit vielen Details werden kann – für mich heute immer noch der Wahnsinn!

    Ich baue, aufgrund des wirklich sehr geringen Platzes, aber viele Sets nach einer Zeit wieder ab, sortiere sie in Zipper-Tüten, die Anleitungen in Klarsichtfolie in Ordnern und lagere sie dann in Boxen, etwas fernab der vollen Sonneneinstrahlung – und zwar sowohl schon 2001, als meine Lego-Zeit als Kind begonnen hat, als auch natürlich jetzt im Jahr 2021. Großes Problem dabei: ich will mich von den Sets nicht trennen. Auch wenn ich manche Sets bereits zwanzigmal aufgebaut habe, ist es superspannend, sie einige Jahre später mal wieder aufzubauen. Das will man nicht missen. Und da ich immer themenreihenbasiert fast alles gesammelt habe (Indiana Jones, SpongeBob, Toy Story, die ersten Spider-Man-Sets usw.), will man auch ungern die „unbeliebteren“ Sets weggeben, weil dann die Sammlung nicht mehr vollzählig ist. Aber jetzt zu Corona-Zeiten habe ich mal aussortiert und mich zum Verkauf vieler Schätze, u.a. auch der 10123 Cloud City, hinbewogen. Das finanziert letztendlich auch die wirklich tollen neuen Modelle. Unangetastet gesammelt wird bei mir nur Harry Potter, da habe ich jedes einzelne Set seit Beginn, das zu verkaufen ginge nicht.

    Neue Sets als Wertanlage und Staubfänger kaufe ich nicht. Die OVPs habe ich früher immer sofort weggeworfen. Heute verschenke ich die billigeren und verkaufe die wertvolleren, aber behalte sie trotzdem nicht – die nehmen extrem viel Platz weg und da ich die Intention des Behaltens habe, erfüllen sie auch keinen Mehrwert. Beim Verkauf zählt, auch für mich, nur die Vollständigkeit, der Zustand und eine Anleitung.

    Bei manchen Sets ist es immer ein inneres Zerreißen, ob man sie für neuere Sets verkaufen soll. Ich hadere seit Monaten mit mir, ob ich die 10193 Mittelalter Markplatz und die Spider-Man-Sets aus 2003-2005 verkaufen soll, aber danach weine ich ihnen nur nach. Die drei Ninjago City Sets aufzubauen war wirklich nett, aber jetzt kann ich mit denen erschreckend wenig anfangen. Am Ende des Tages bleibt dann eh alles hier und es stapelt sich. 😀

    • „Ich hadere seit Monaten mit mir, ob ich (…) Sets (…) verkaufen soll, aber danach weine ich ihnen nur nach.“

      Es kam schon vor, dass ich Sets wieder verkauft habe, weil irgendetwas Entscheidendes für mich nicht okay war. Z.B. dass das Set nur mit allen aufzubringenden Stickern wirklich gut ausgesehen hätte; ich nutze Sticker höchst sparsam. Nach dem Verkauf habe ich diese Sets dann dennoch vermisst – und wieder gekauft – aus dem gleichen Grund wieder verkauft… Schlussendlich ist das Hinterhertrauern dann meist doch die bessere Entscheidung, wenn auch nicht bei allen. Und vielleicht hilft es ja, deine Ninjago-Sets vorerst zumindest vertrauensvollen Händen zu leihen. Vielleicht fällt es dir dann ein, was du damit anfangen kannst.

  31. Ich baue alle Sets immer auf. Dann nach ein paar Wochen im Schrank kommen sie in meine Lego Welt. Meine Lego Welt ist ein Mix aus allen Themenwelten die ich sammle, also Ninjago, City, … Und dann wird gespielt. Meine Minecraft Sets kommen in eine extra Welt. Nur sehr besondere Sets (IDEAS) kommen auf den Esstisch. Sehr selten werden Sets zersetzt. Steine Sammlungen werden aber bald organisiert und sortiert werden.

  32. Hallo,
    Wow, viele unterschiedliche Herangehensweisen ☺️

    Bei mir Zuhause ist es zweigeteilt:
    Meine Frau liebt es, ihre Sets aufzubauen und zu Modifizieren.
    Hauptsächlich Lego Friends Sets, aber auch Creator Sets um unseren Lego-Freizeitpark zu erweitern.

    Oder die Winterlandschaft.

    Gibt’s unschöne Sets günstig werden sie ausgeschlachtet und umgebaut.

    Ich kaufe ausschließlich Sets, die mir wirklich gefallen und die einen Zweck haben.

    Drum gab’s bei mir noch nie Alternativen, ich denke immer ziemlich lange darüber nach, was ich kaufe, und dann wird das normalerweise auch ausgestellt.

    Ausnahme:
    Der ATAT, den ich mir heute als Kindheitstraumerfüllung endlich gekauft hab,
    Wird wahrscheinlich in einigen Jahren an meinen Sohn gehen.
    Denn ich brauche ihn nicht, und Lego Star Wars landet bei mir leider hauptsächlich im Keller.

    Das heißt, der kleine muss zum Star Wars Fan erzogen werden, und in ein paar Jahren liegt der ATAT unterm Baum.
    Oder so…

    Kartons werden bei uns nicht aufgehoben, da wir unsere Sammlung nicht weiterverkaufen wollen.
    Anleitungen werden aber gelagert, und mit den Lego Katalogen gesammelt.

  33. Ich kaufe eigentlich nur Sets zum aufbauen und nie wieder auseinandernehmen, da ich selber kein großes Interesse daran habe aus den Steinen etwas anderes zu MOCen (u.a. durch fehlende Kreativität 😅).
    Das ganze hat platztechnisch sehr starke Auswirkungen auf meine Setauswahl. Ich kaufe dadurch grundsätzlich nur Sets, für die ich bereits einen vordefinierten Platz in der Wohnung habe. Folglich also eher weniger, dafür mich absolut überzeugende und zum Ausstellungort passende Sets.

  34. Bauen, bauen, bauen 😀
    Gelegentlich komme ich nicht sofort dazu ein Set aufzubauen, mehr als einen Monat hat es aber noch nie gedauert.
    Viele Sets baue ich nach Anleitung auf und modifiziere nur noch an ein paar Stellen herum, manche kaufe ich jedoch von Anfang an um eigene Vorstellungen zu verwirklichen.
    Da ich aufgebaute Sachen nicht wieder zerlegen möchte, ist der Platz leider schon ziemlich knapp und so manches musste bereits in Kartons.
    Aber wenn die Kinder mal aus dem Haus sind…😉

  35. Ich baue auf, doppelte GWs bleiben eigepackt in meiner Kammer.

    Kartons werden aus Platzgründen entsorgt (Ausnahme bilden Große Sets wie Sternzerstörer und Todesstern). Anleitungen werden gelagert. Allerdings wenn ich 100 Battlepacks eines Typs habe, behalte ich vielleicht max 5 Anleitungen und der Rest wandert auch in den Altpapiercontainer. Wobei wir gerade bei den Battlepacks sind, diese werden je nach Nutzen ein paar Mal vollständig gebaut. Alles was nur dem reinen Armee-Building dient, da werder nur die Figuren rausgepickt, der Rest wandert in eine nach Farben sortierte Lagerung. Wer braucht schon z.B. 50 oder mehr Gleiter…

    Modelle, Brickheadz und Helments stehen bei uns in Regal und Vitrine. Armeen sind meistens aus Platzgründen nach Themen in Kisten sortiert. Nicht alle Modelle sind Original, teilweise modifiziert und sie optisch ansprechender zu machen (was auch beim kommenden BadBatch Shuttle passieren wird).

      • Kommt darauf an, bei wirklich gelungen Modellen, die nah an Filmmodellen sind, werden nur die Steine farblich zum Originalschema angepasst.

        Bei weniger gelungenen Modellen (persönliche Geschmackssache) schaue ich mich zwar auch nach brauchbaren Anleitungen oder Ideen um, setze diese aber meisten nach eigenen Gutdenken um.

  36. Mir geht es vor allem um Bauspaß. Aber das Sammeln ist leider auch ein Aspekt der dazu kommt. Prinzipell wird jedes set welches gekauft wird auch gebaut. Meist zu irgendeinem „besonderen anlass“. So is die vorfreude auf den Bau quasi auch Teil des Glücks nach dem Kauf. Aber auch das fertig Gebaute muss mich auch ansprechen. Das kommt dann auf eine Ausstellfläche und Thematisch passende Sets aus der Sammlung gesellen sich dazu während aktuell ausgestellte Set teilzerlegt in den Originalkarton wandern. Anleitungen sind thematisch sortiert in einen der nun schon über 25 Aktenordner. Dabei begehe ich eine schlimme Sünde für Sammler. **Diejenigen mit schwachen nerven überspringen am besten den nächsten Satz** Die Anleitungen werden alle mit Lochern gelocht um die einzuordnen. Dann schön nach Setnummer sortiert. Die Sets sind zwar größtenteils so zerlegt, dass die ohne Anleitung aufgebaut werden können, aber wenn doch mal ein Kleinteil/Baugruppe nach Jahren der Versenkung nicht zugeordnet werden kann ist die Anleitung im nu parat. Und dann erfreue ich mich einfach an der kleinen Themenwelt die da steht. Kreativ bin ich überhaupt nicht und bis auf kleinere „Add-ons“ wozu ich Teilen auskonvoluten nutze is quasi nichts modifiziert. Ein Punkt Der wenig angesprochen würde ist der Aspekt einfach ein Set zu besitzten. Klar der erste Puppenhaus Todesstern hat viele tolle Figuren und der Bau einer Spehre ist auch toll und ein sehr guter Preis haben schließlich den Ausschlag gegeben, aber irgendwie is es jetzt nicht so als ob meine Sammlung nicht ohne Todesstern auskommen würde. Aber es ist einfach cool einen zu haben. Es ist ja schon ein Ikonisches Objekt. Weiß nicht wie ich das besser erklären soll.

    • Dabei gibt es doch für fast jede Anleitungsgröße ein passendes „Tütchen“ um es unversehrt im Ordner abzuheften 😅😅

    • Doch, ist ganz gut erklärt. Mir ginge es mit der Titanic so. Wobei ich mir seit gestern Gedanken darüber mache, ob eine Trennung von Titanic und Eisberg funktioniert. Eine Antwort habe ich nicht. Nichts desto trotz sähe die auf meinem Klavier mega aus… Hm, wer weiß, vielleicht kann ich mir dann eine Trennung von Titanic und Klavier nicht mehr vorstellen. Ist das schon die Antwort?

  37. Das Legoland macht wahrscheinlich nächste Woche auf, hab ich gerade auf deren Homepage gesehen! Dann ist auch Fabrik Shopping vielleicht möglich …

    • Uups das war nur die Hälfte meines Beitrags: Momentan baue ich mir aus aufgebauten Sets eine Einzelteilesammlung auf. Für verschiedene Projekte brauche ich noch Blätter und Bäume, tanfarbene Mauersteine usw. die nicht in ausreichender Anzahl in den Sets sind. Deshalb freue ich mich auf das Fabrikshopping. Der Großteil meiner, als Displaymodell ausgedienten, Sets wandern in die Einzelteilesammlung. Allerdings bleiben besonders schöne oder wertvolle Sets beisammen als Displaymodelle. Umwickeln mit Frischhaltefolie ist meine Wahl der Konservierung. Aufbewahrt im Karton.

  38. Ich kaufe auch oft Konvolute auf,in denen ich Schätze erspähe,diese reinige ich zu Hause und versuche die enthaltenen Sets zu komplettieren,das heißt alte Dachbodenlegosteine ihrer Urform zurückzuführen.
    Aber trenne mich dann nicht mehr davon.
    Ich besitze mittlerweile Lego in Höhe eines Familienwagens,was im extra angelegten Lego/Männerzimmer am Dachboden auf 40qm aufbewahrt wird.

  39. Theoretisch baue ich alle Sets auf. Praktisch landet das meiste auf meinem stetig wachsenden pile of shame 🙈
    Boxen und Anleitungen hebe ich immer auf.

  40. Ich (und meine Kinder) habe ja verschiedene Legowelten und Herangehensweisen …

    Fast allen ist gemeinsam, dass ich die Sets beieinander lasse, ein Lego-Set ist für mich mehr als eine Teilesammlung, es geht mir eher um das Modell an sich (Vorlage und Ausführung), und das will ich jederzeit ohne großes Gesuche aufbauen können. Für MOCs fehlt mir die Zeit, d.h. das auseinanderreißen der Sets hat keinen Vorteil für mich.
    Gleichzeitig kann ich aber die zig Formate an Boxen nicht leiden, das ist für mich nicht „aufgeräumt“ und mir fehlt auch ein wenig der Platz dafür. Stattdessen liegen die Teile in standardisierten weißen Faltkartonboxen mit Bild-Nummer-Aufkleber (manchmal auch 2 kleine Sets gemeinsam) in den Größen A6, A5 oder A4, die sich ideal übereinandergestapelt verstauen lassen, und deren Deckel und Boden gleich auch mal als Wühlkiste beim Bauen dienen. Die OVPs werden bei großen Sets flach gelagert, aber ich kaufe keine OVPs nach. Kleine OVPs werden meistens entsorgt, außer die Kindheits-Nostalgie-Sachen.
    Nebenbei verwalte ich meine Sammlung noch in rebrickable und vor allem brickset, und in einem persönlichen „Lego-Katalog“ in dem jedes Set und Alternativmodell nach Themen sortiert abgebildet ist (das ist so der …)

    Bei AFOL-Sets (Creator, Ideas, Architecture, …):
    Da geht es mir vor allem ums Bauen selbst und dann „mal ansehen“. So bleiben die Sets nicht sehr lange aufgebaut (2-3 Monate?), dann müssen sie anderen Bauten weichen, werden abgebaut und eingelagert für später. Dabei baue ich die durchaus wieder mal auf, ist also nicht nur Theorie 🙂
    Gekauft wird da, was mich optisch oder konzeptionell anspricht. Einen Anspruch auf Vollständigkeit innerhalb von Serien habe ich nicht, aber wenn es eine Gelegenheit gibt was zu ergänzen, lasse ich die nicht vergehen. Gerne kaufe ich auch 2nd-Hand, weil die Sets da wie neu sind und ich keinen Anspruch auf OVP oder absolute Vollständigkeit habe (lässt sich auch immer beheben).

    Bei meinen Kindheits-Nostalgie-Sets (Space, City, 12V-Zug):
    da habe ich tatsächlich schon versucht einzelne Serien zu komplettieren, aber eher als rebrick und dann ohne OVP und Anleitung. Die alle mal komplett aufgebaut nebeneinander stehen zu sehen hat ausgereicht.

    Mixels:
    doppelt komplett für alle Mixels + Maxes … weil Sammelwahn. Mein einziger. Niemals darf ich mit Minifigs oder Brickheadz anfangen …

    Bei Spielsets (City, Spiele, sporadisch Ninjago etc. – in Kooperation mit den Kindern, 5 und 7):
    da geht es vor allem ums „zufällige Ergattern“ von Sets die ihnen Spaß machen könnten – oft im 2nd-Hand-Laden im Ort, oder auch 2nd-Hand im Internet, manchmal auch als Konvolut das dann ausgewertet und Sets ergänzt werden. Neu kaufen ist da sehr selten der Fall (mal ein Creator 3-in-1 oder ein Tiefsee- oder Marsmission-Set). Dieser Bereich ist das „kontrollierte Chaos“, d.h. die Kinder bauen und spielen, und ich versuche heimlich die Sets beisammen zu halten, zumindest wenn sie wieder in die Box zurückkehren.

    Bei Technic (80er/90er-Kindheit und neues ab ca. 2011 bis etwa 2016):
    da habe ich die Sets komplett in Sortierkästen aufgelöst, um mit Hilfe von Rebrickable und ein paar gezielten Teilezukäufen weitere Modelle bauen zu können. Das hat mir effektiv einfach Geld eingespart und war mir immer gut genug, da es bei Technic noch mehr ums Bauen und ausprobieren ging und weniger ums Ansehen oder „besitzen“.

    Das Sammelsurium (lose Teile aus Restbeständen, 2nd-Hand-Konvolut-Schnäppchen):
    das ist grob sortiert in Sortierkästen und Wannen, die Kinder bauen damit frei, und ich hab einen Teilefundus wenn mal wo was fehlt.

  41. @ Jens:
    Darf ich mir dich als ‚Aficionado‘ vorstellen? Das LEGO Kunstwerk ideal ausgeleuchtet, du in einem Möbel von Rolf Benz davor? In etwa so wie auf LEGOs Lifestyle Bildern?

    • Wenn meine Wohnung ebenso groß und leer wäre, wie LEGO uns das vorschlägt, würde ich vielleicht darüber nachdenken. 😉
      Aber unter den gegebenen Umständen bleibt es leider bei zwei Detolf-Vitrinen von Ikea, die in der einzigen freien Nische meines Arbeitszimmers stehen, und meiner selbstgebauten Vitrine für mein Aquazone-Diorama, deren Deckplatte mir gleichzeitig als Foto-Ecke dient. 😄

  42. Ich habe ein (überfülltes) Lego Zimmer und ein Lego Lager in dem mir auch der Platz ausgeht. Eigentlich kaufe ich die Sets zum Bauen. Aktuell ist der Daily Bugle in der Mache. Aber ich kaufe mir die Sets die mir gefallen um sie zu haben und irgendwann zu bauen. Dabei kommt es vor, dass sie stehen bleiben und irgendwann kommt der Punkt, an dem du überlegst, ob du z.B. den Arocs oder die Ewoks jetzt noch baust oder doch als Wertanlage nimmst. Und so sammelt sich das ein oder andere Set an. Mein Plan ist eine City zu bauen. Dementsprechend kaufe ich viele reduzierte Sets als Teilespender oder zum Umbauen. Da habe ich bei Hidden Side im Abverkauf zugeschlagen, super Grundideen. Ich freue mich über die gebauten Sets, über meinen Vorrat, über die Wertsteigerung einiger Sets und halte an der Idee von der eigenen Stadt fest.

    • Bei den Hidden Sides Sets habe ich auch groß zugeschlagen, die waren in unserem Famila für bis zu 75% – 80% reduziert zu haben… da konnte ich doch nicht nein sagen ;D

  43. Ich mache es eigentlich recht einfach: die aufgebauten Modular Buildings stehen nebeneinander auf einem Schrank. Die Star Wars Sets stehen teilweise im Bücherregal oder in einem Schrank bzw. Kisten verstaut. Auch weitere alte Lego Sets aus der Kindheit meines Bruders und mir (hauptsächlich von 1993-2005) lagern aufgebaut in Kisten. Früher waren diese mal alle auseinander gebaut worden, aber als wir um die zehn waren, haben wir diese wieder aufgebaut (unter anderem die 6090 Burg). Heute möchte ich meine Sets nicht mehr auseinandernehmen um ihre Teile anderweitig zu nutzen, denn ich habe sie mir gekauft, weil ich sie so wie sie sind, gerne habe. Das ist auch immer Kaufgrund gewesen.

    Die Kartons vieler Star Wars Sets und der Modulars lagern, so wie sie ursprünglich waren, auf dem Dachboden. Die Anleitungen liegen in einer zusätzlichen Kiste. Die alten Kartons haben wir damals fast alle zerschnitten und die nicht nötigen Seiten weggeworfen. Die Vorder- und Rückseiten, sowie manche Seitenwände sind dadurch noch vorhanden. Ich mag es auch heute noch, dass ich die Kartons der ersten Harry Potter Sets quasi anschauen kann.

  44. Mey, wenn ich das so lese von euch, dann ist‘s bei mir ein Misch-Masch aus allen bisherigen Kommentaren…ich hab zwei Generationen an Kindern- nicht lachen….ich sehe das so- meinen 6jährigen Nachzügler, drei Große in den 20ern….ich selbst hab als Kind der 80er Jahre sehr viel LEGO gebaut. Damals noch nicht gesammelt, das hat mein Vater glücklicherweise für mich übernommen und so kommt in den letzten Jahren alle paar Monate mal ein altes Set als 2. Geschenk zu mir!
    Seit unserem Kleinen sammle ich querbeet durch alle Themengebiete, was mir oder Max gefällt!
    Aufgebaut wird leidenschaftlich, aber unser Platzangebot ist für die aufgebauten Sets so langsam erschöpft 😩 und meine Frau wünscht leider nicht im gesamten Haus LEGOs😰
    Viele tolle Sets hab ich mir auch doppelt zugelegt…werden schön gelagert im trockenen Keller. Für die nächste Generation oder für schlechte Zeiten….

    Meine Neffen haben auch immer Lego-Bedarf…da ist so ein gut gefüllter Lagerraum mit eol-Sets eine wunderbare Fundgrube und Anlass genug, den alten Onkel mal wieder zu besuchen 😀

  45. @moderation, ganz ohne ungeduldig zu sein: gibt es einen Grund warum meine Beiträge in diesem Thema (Snail, 5. Juni 2021 um 17:15 Uhr) und der im letzten Technic-Artikel (Snail, 3. Juni 2021 um 17:18 Uhr) immer noch auf „Dein Kommentar wartet auf Freischaltung“ stehen? bei dem im Technic-Artikel könnte der netiquette-filter angesprungen sein, beim dem hier seh ich jetzt spontan nichts was fragwürdig wäre.

    Wie gesagt: wenn ihr Wochende habt, kein Problem, ich frag mich nur ob die Software mich vielleicht auf irgend eine Liste genommen hat …

    • Den Technic-Kommentar fanden wir grenzwertig und dann wurde er schlicht vergessen, ich habe ihn jetzt mal freigegeben. Was hier los war, kann ich gerade selbst nicht nachvollziehen. 🤔 Das Wochenende spielt aber natürlich auch eine Rolle, was unsere Geschwindigkeit angeht. 😉

      • alles klar 🙂
        beim technic-kommentar hab ichs mir fast gedacht (gelobe Besserung), hier vielleicht eine „Folgeerscheinung“ der Automatik.

      • Da wir gerade beim Thema sind, bei mir scheint jeder Kommentar in der manuellen Freischaltung zu landen, seit ich meine Webseite vor einer Woche von Rebrickable auf Flickr geändert habe. Ist Flickr aus irgendeinem Grund als „gefährlich“ eingestuft? Ich habe jetzt sowohl die Info- als auch die Fotostream-Subseite ausprobiert, passiert bei beiden. Ich hätte das demnächst mal als e-mail geschrieben, aber wenn das hier eh gerade angesprochen wird und sich evtl. mit dem Thema beschäftigt wird, ist das vielleicht eine nützliche Info.

        • Das passiert fast immer, wenn eine URL angegeben wird. Wenn Du sofort freigeschaltet werden möchtest, lass sie am besten einfach weg. 🙂

          • Naja, wenn es aber explizit ein Eingabefeld für eine Webseite gibt, dann kann man das doch nutzen, ansonsten macht das Feld ja wenig Sinn, muss ja immer ’ne URL rein. Und für Rebrickable funktioniert das ja auch, auf Arbeit ist das noch eingestellt und da geht jeder Kommentar sofort durch. Ich spreche hier nicht über URLs in Kommentaren, sondern über die bei „Weibseite“ eingestellte URL.

          • Egal welche URL hinterlegt ist, es landet immer in der händischen Moderation. Ob Rebrickable oder nicht, sobald ein Link hinterlegt ist, der anklickbar ist, müssen wir händisch moderieren. Es kann nicht sein, dass deine Rebrickable-Link-Kommentare automatische freigeschaltet werden.

            Das ist aus Spam-Verhinderungs-Gründen so und wir werden das nicht ändern können, ohne uns Unmengen Spam und Werbung einzufangen. Es ist also tatsächlich so: Wenn du automatisch freigeschaltet werden willst, musst du das Feld leer lassen.

          • Nun Lukas, so ist es aber. Ich habe jetzt nochmal die Webseite auf Rebrickable gesetzt und du wirst sehen, der Kommentar geht unmoderiert durch. Warum das so ist, weißt du besser als ich (oder zumindest würde man das vermuten). Aber sei’s drum, ist hier vielleicht der falsche Ort, das zu erörtert. Nur sei gesagt, es verhält sich schlicht und einfach nicht so, wie du es erwartest und das wiederum unterläuft die Erwartungen der Nutzer. Aber Gravatar scheint ein ähnliches Chaos zu verursachen.

          • Hmm, jetzt ist der doch in der Moderation gelandet. Auf Arbeit geht jeder Kommentar sofort durch und da ist exakt dieselbe Webseite hinterlegt. Irgendwas ist da definitiv im argen. Aber okay, kann ich halt von Arbeit aus besser „spammen“. 😉

            (Sorry für die tausend Kommentare. Wenn’s nicht repariert wird oder werden kann, muss ich das halt so hinnehmen.)

          • Also: Fakt ist, dass jeder Kommentar, der eine Website hinterlegt hat, in der Moderation landen soll und muss. Ich halte hier in Zukunft gerne die Augen offen, ob es Fehlfunktionen gibt, daher danke für den Hinweis!

  46. Also ich stelle meine Lego Sets einfach nur in den Kasten und baue sie dann ab und zu mal auseinander um danach das B-Modell zu bauen, oder das Set einfach nochmal zu bauen. Allerdings bringe ich meine circa 115 Sets und mehrere mehr oder weniger kleine MOCs nicht mehr alle offen unter, jetzt müssen sie leider in die geschlossenen Regale.

  47. Ich habe kein bestimmtes Sammelgebiet, da ich es nicht besonders sinnvoll finden würde, mein Taschengeld dafür zu verwenden mir krampfhaft Sets zu kaufen nur um eine Sammlung vollständig zu haben. Ich kaufe mir einfach Sets die mir gefallen und in meine Stadt oder mein Regal passen. Sets zum Part outen habe ich noch nie gekauft, habe allerdings schon mehrmals darüber nachgedacht dies zu tun. Wenn ich Sets part oute, dann nur weil ich sie nicht mehr brauche. Sets zum Investieren habe ich mir bisher nur ein einziges Mal gekauft, da ich ein GWP haben wollte.
    Wenn ich mir Sets gekauft habe werden sie entweder in meinen Regal ausgestellt oder sie werden bespielt. Wie ich oben schon geschrieben habe, kaufe ich keine Sets zum moccen, allerdings modifiziere ich sehr oft. Zum Beispiel habe ich bei 21151 das letzte Gefecht die Endfläche vergrößert und den Turm erhöht.
    Anleitungen behalte ich immer. Kartons behalte ich nur wenn ich das Set nicht doppelt habe, das heißt wenn ich ein Set mehrmals habe wird nur ein Karton aufgehoben, die anderen werden weggeschmissen. Ich habe in meinen Zimmer eine Kartonwand errichtet, so sind die schönsten Kartons platzsparend verstaut und es ist schön anzuschauen.

  48. Bei uns im Haushalt gibt es alles: Von Sets für die Kinder, die neu aufgebaut werden, um dann nach und nach zerlegt zu werden, um mit den Teilen kreativ etwas neues zu schaffen über Sets die so wie Sie von LEGO entworfen wurden gebaut und in die Vitrine gestellte zu werden oder Sets, die eine Modifikation / Erweiterung eines vorhandenen Sets sind (z.B. ein Straßendiorama mit den Creator Expert Sets American Diner & Buchhandlung, die höher gelegt wurden, damit davor eine Straße mit Gleis in einem korrekten Höhenverhältnis einen Platz findet.) bis hin zu MOCs die auf Basis von Anleitungen anderer Mocer mit individuellen Anpassungen entstanden sind (z.B. eine Cable Car für besagtes Gleis vor den Creator Exper-Häusern oder ein Ferngesteuerter Mustang in rot/weiß auf Basis eines MOCs zu Motorisierung der 10265).
    Durch die Wünsche der Kinder und eigene Bedürfnisse 😉 liegen auch immer ein paar Sets auf Vorrat. Da sich die Wünsche der Kinder aber mit jedem LEGO-Katalog ändern, kommt es auch schon mal vor, dass Sets aus dem Vorrat auch wieder verkauft werden.
    Anleitungen werden alle aufgehoben, die Kartons allerdings nur von den Sammler-Sets wie Star Wars, Ideas oder Creator Expert. Bei den City-Sets erwarte ich da keinen Mehrwert beim Wiederverkauf, da geht es den Käufern erfahrungsgemäß eher um die Vollständigkeit der Sets.

  49. Bei mir gibt es zwei Möglichkeiten, warum ich ein Set kaufe:
    1. Weil mir das Modell gefällt. Dann kommt das Set in die Vitrine oder das Regal und kommt nur selten irgendwann in das Teilesortiment.
    2. Mir gefällt das grundlegende Design und/oder die Zusammensetzung eines Sets oder es hat gute und brauchbare Teile. Dann wird es gekauft, gebaut, ins Regal gestellt und wandert nach ein paar Wochen in die Teilekiste.
    Die Verpackungen hebe ich zusammengeklappt auf, weil sie erstens zur Sammlung gehören und zweitens ich die oft tolle Arbeit des Grafikdesigners nicht einfach in den Müll werfen will. 🙂

  50. Bisher habe ich Sets auschließlich zum Aufbauen gekauft. Sets in den Kartons einzulagern halte ich für Verschwendung, weshalb ich nur kaufe, wenn ich weiß wohin damit (rede ich mir zumindest ein 😀 ). Einzige Ausnahme bildet der Technic Bugatti, aber von dem werde ich mich auch trennen.

    In Zukunft werde ich wahrscheinlich öfter Sets kaufen, in den bestimmte Figuren, Tiere oder Fahrzeuge enthalten sind, was ich dann aber mit den restlichen Teilen mache weiß ich noch nicht (Notiz an mein früheres Ich: Alles in eine Kiste ist eine ganz dumme Idee). Die Vidiyo Beatboxen machen hier den Anfang und sind wir mal ehrlich: Bis ich die Beatbits und die coolen Beatbox-Scheiben wirklich in einem eigenen Modulhaus verwende, wird noch viel Zeit vergehen.

    Übrigens, wer Kartons und Anleitungen wegwirft, der frisst auch kleine Kinder 😉

  51. Zuerst einmal ein großes Dankeschön an Jens dafür, daß er dieses Themas angenommen hat. Die starke Resonanz belegt eindeutig die Relevanz des Sujets 😉

    In meiner Kindheit habe ich noch richtig mit Lego gespielt – da wurden neue Welten geschaffen und Sets integriert und gerne auch modifiziert.
    In einer großen Holzkiste wurden die Steine gesammelt und bei Bedarf nach Lust und Laune auf dem Fußboden verteilt; meine MOC-Phase sozusagen 😀
    Die Modelle wurden in einem offenen Regal aufbewahrt – durch die häufige Benutzung hatte auch Staub keine Chance, sich irgendwo abzusetzen.

    Es kamen die dark ages und die Modelle wurden abgebaut und staub-sicher für einige Jahre verwahrt.

    Darüber, daß ich zuerst eine Vitrine für mein Wiedereinstiegs-Modell (das wunderschöne Imperial flagship) gebaut, habe ich an anderer Stelle bereits berichtet.

    Irgendwann war die Vitrine allerdings auch gefüllt und ich musste mich nach anderen Aufbewahrung-Möglichkeiten umsehen.
    Sehr bald bin ich auf verschließbare Pladtikboxen gestoßen, welche ich auch heute noch verwende. Diese lassen sich gut stapeln und aufgrund des transparenten Materials kann ich die Sets immer noch bewundern 😉

    Eindeutig gehöre ich zu den AFOLs, welche die Modelle aufbauen und sich an dem ‚Kunststück‘ erfreuen; ein ‚Ausschlachter‘ bin ich definitiv nicht und für detailreiche Eigenkreationen fehlt mir leider die Zeit…

    Sehr lustig fand ich zu erfahren, wie manche von euch ihre Sets aufbewahren – alle Beiträge habe ich aber noch garnicht lesen können (hole ich aber natürlich zeitnah nach).
    Für viele ist ja der Karton von Bedeutung – meine habe ich eine zeitlang ‚flach‘ aufgehoben, mittlerweile allerdings vollständig entsorgt; dieses Schicksal erleiden alle Lego-Verpackungen (den Platz, um diese auch noch aufzuheben habe ich einfach nicht).
    Was ich dagegen noch vollständig besitze, auch von den Sets aus der Kindheit, sind die Bauanleitungen. Diese haben aufgrund ihrer Vielzahl sogar eine eigene Box 😀

    Ich bin sehr gespannt, was ich so alles von euch noch erfahre.
    Aufbewahrung ist eben auch ein Teil unseres Hobbys 😉

    Ein neues ‚Thema‘ brennt mir allerdings (leider) auch schon unter den Nägeln: Fehlende Teile in neuen Sets.
    Innerhalb relativ kurzer Zeit hatte ich drei Reklamationen. Vielleicht können wir uns an anderer Stelle darüber austauschen und von unseren Erfahrungen berichten?!

  52. Die Small-Talk Rubrik ist einfach großartig! (Ja, ich wiederhole mich 🔁) 😄
    Das Lesen der Kommentare ist wahnsinnig interessant und inspirierend.
    Auch ich kann mich von Kartons & Anleitungen nicht trennen. Auch habe ich mich (immer) noch nicht auf ein bestimmtes LEGO Thema zum sammeln festlegen können. So sieht es mittlerweile in meinem Keller dementsprechend aus…😅
    Auf die Idee, leere Boxen vorsichtig zu falten bin ich noch gar nicht gekommen. Dabei ist die Idee so simpel 🤦🏻‍♂️

    Ich liebe das Aufbauen eines Sets. Dabei noch den Stonewars Podcast hören oder die drei ??? und ein Glas Wein, dass hilft mir abzuschalten.
    Sich das fertige Set anzuschauen erfüllt mich dann mit Freude.
    In meiner kleinen Wohnung sind nur zwei Sets ausgestellt. Die Dinoskelette und Ninjago City Gardens. Die restlichen Sets wandern aufgebaut in den Schrank und werden für Shootings für meinen IG Account ab und an wieder herausgeholt.
    Ein Zimmer nur für LEGO wäre schon etwas tolles…*träum

  53. Ich baue die Sets gerne auf und stelle sie wie Kunstwerke aus. Leider geht das aus Platzgründen nicht bei allen, die ich besitze. Es fällt mir immernoch schwer, mich auf gewisse Themenwelten zu fokussieren, weil mich grundsätzlich fast alles interessiert. Ich bin Fan von Star Wars und Superhelden, Ninjago finde ich auch klasse, Technic interessiert mich wegen den Funktionen und die Sets von Monkie Kid sind so abgedreht, dass man sie einfach mögen muss. Kürzlich habe ich dann auch noch mein erstes Modular Building gekauft.

    Aufgebaut habe ich aktuell das 1989er Batmobil, die UCS Slave 1, das Microscale Hogwarts, den geländegängigen Kranwagen, Ninjago City und Hafen sowie einige weitere Star Wars Raumschiffe und Speed Champions. Wie ihr euch vorstellen könnt, ist mein Wohnzimmer also schon sehr voll 😀 Zum Glück habe ich die wohl beste Frau der Welt, die den ganzen Quatsch mitmacht und unterstützt 🙂

    Trotzdem kaufe ich immernoch viele Sets; insbesondere wenn sie stark reduziert sind. Zu einem guten Angebot kann ich nur schwer „Nein“ sagen. Die Rechtfertigung vor mir selbst ist immer „zur Not kannst du es ja wieder verkaufen“, was realistisch betrachtet aber nicht passieren wird. Dadurch stapeln sich die ungeöffneten Sets in meiner Abstellkammer.

    Dort lagere ich auch die (zusammengefalteten) Kartons, von denen ich mich nur schwer trennen kann. Anleitungen behalte ich auch, die liegen gut sortiert im Schrank. Ich schmeiße nur die Plastiktüten weg. Außer bei den Minifiguren-Serien, da behalte ich sogar die Tütchen 😀

    Mein Ziel ist ein eigenes Haus mit einem Hobby-Zimmer, wo ich all meine Sets ausstellen und eventuell auch eine kleine Stadt bauen kann. Das wär ein Traum und ist auch unter den gegebenen Umständen gar nicht so unrealistisch. Bis dahin bewahre ich alles Originalverpackt und gut geschützt auf.

    An MOCs oder Anpassungen habe ich mich bisher nicht dran getraut, für mich sind die Sets schön, so wie sie sind. Außerdem fehlt mir die Kreativität 😀

    • Also ein eigenes Haus sollte kein LEGO-Zimmer haben, sondern in aller Unscheinbarkeit in jeder Ecke ein bisschen LEGO 😉
      Du schreibst, deine Frau wäre da sehr tolerant?! Das ist ein großes Gut, welches man auch pflegen sollte. Meine Frau lässt auch so ziemlich alles zu, was in die Einrichtung passt… Meine Helme stehen bspw. auf meinem schwarzen Klavier und darüber an der Wand hängt ein Bild mit verschiedenen Karikaturen von Star Wars Charakteren 🙂 Der große Arts Vader hängt im Treppenhaus und selbst im Schlafzimmer sind noch ein paar Dinge zu finden 🙂
      Anders herum bekommt sie von mit LEGO (na, ach) geschenkt, was ihr gefällt: Blumenstrauß, Rosen, World Map, Globus (upcoming!)…
      DAS sollte dein Ziel sein 😉 und ich denke, bei euch beiden ließe sich das realisieren!

      • Ein bisschen Lego im ganzen Haus zu verteilen sollte auf jeden Fall machbar sein, der Großteil wird aber wohl doch in meinem Hobbyraum landen 😀 Hört sich auf jeden Fall sehr cool an deine Inneneinrichtung 🙂
        Sie ist da auch grundsätzlich überhaupt nicht abgeneigt, ich hab ihr auch schon den Trafalgar Square und die Londoner Skyline geschenkt, da sie total verrückt nach England ist. Da sie dann gefallen an der Architecture-Reihe gefunden hat, hat sie sich sogar selbst die Freiheitsstatue gekauft. Das war dann preislich aber auch das höchste der Gefühle 😉 Ninjago City findet sie z.B. schön, aber sie hätte niemals so viel Geld dafür ausgegeben, wie ich 😀 Aber sie akzeptiert das und lässt mich mein Geld ausgeben, wie ich will, was ich wirklich zu schätzen weiß 😉

  54. Das eigene Lego-Zimmer ist sicherlich der Traum aller AFOLs 😀

    Ich träume selbst von einer kleinen Stadt, in welcher alle Sets ihren gebührenden Platz finden.
    Gedanklich bin ich dabei schon einen Schritt weiter und setze mich (rein theoretisch) mit geeigneten Belüftungssystemen auseinander – Staub auf den feinen Steinchen ist nämlich ein absolutes No-Go 😉

    Individuelle Plexiglas-Boxen wären für mich auch eine Alternative – aber wer kann sich das finanziell leisten, wenn man diese nicht selbst basteln kann… 😞

  55. Ich bin noch ein Jugendlicher und habe daher noch nicht so viel Geld für Lego zur Verfügung. Daher habe ich fast alle Sets aufgebaut und baue oft auch ältere Sets neu auf anstatt mir ein neues Lego Set kaufe.

  56. Ich sammle Lego um es aufzubauen. Aus Platzgründen können dabei allerdings immer nur ausgewählte Sets stehen bleiben, die meisten werden nach ein paar Wochen wieder abgebaut. Die Minifiguren landen dann eventuell in einer Vitrine im Schlafzimmer, wobei auch dort der Platz knapp wird. Verpackungen hebe ich auf, diese werden zerlegt und in der Garage gelagert. Natürlich ist das Risiko von Feuchtigkeits – Schäden da, bisher ist allerdings noch nichts passiert – und es geht einfach nicht anders. Der Keller ist schon voll mit ungebauten Lego Kartons, neben dem ganzen Kram der sich sowieso dort stapelt.
    Dazu muss ich sagen, dass ich bei uns nicht der einzige Legosammler bin – meine beiden Jugendlichen Jungs sammeln Lego (beziehungsweise in einem Fall Schiffe von Cobi), und meine Frau sammelt ebenfalls Lego, und rekonstruiert Sets aus Konvoluten. Daher ist die Toleranz für überall im Haus verteiltes Lego natürlich hoch, aber andererseits verteilen wir beide Lego im ganzen Haus – das wird platzmäßig natürlich auch schwierig. Da muss man sich einfach entscheiden. Die Sets die im Moment am längsten stehen bleiben durften, und wo auch nicht geplant ist sie abzubauen, sind mehrere der großen Lego Schiff. Die gehören für mich einfach zu den absoluten Highlights.

  57. Hallo wpunkt0,

    da ich mich auf diesem Gebiet nur laienhaft auskenne muss ich dir eine fachkundige Antwort wohl schuldig bleiben…

    Es gibt Luftreiniger, die den Staub filtern sollen, aber inwieweit diese effektiv sind weiß ich leider nicht.

    In Filmen sieht man immer mal wieder sogenannte ‚Reinräume‘, die nur mit Schutzanzug betreten werden – da habe ich schon des öfteren gedacht: ‚So einen brauchst du auch.‘ 😉
    Das ist allerdings dann doch nur etwas für das Lego-Utopia 😀

    Vielleicht gibt es dazu mal ein Thema und richtige Experten können ihre fundierten Kenntnisse mit uns teilen?!

    • 😀 reinraum hört sich gut an. mit masken müßten wir ja inzwischen auch schon alle ausgestattet sein. 😉
      es las sich so an, als könnte man mit wasweißich schlauchpumpensystemen o.ä. eine art gebläse-labyrinth basteln (so wie bewässerungssystem für den garten). aber als alter man ohne ingenieurskenntnisse werde ich dann wohl beim pusten/fotoblasebalg/rouge-pinsel bleiben müssen…. 😀

      @jens herwig: wie hält man lego im nicht-vakuum der erde das zeug (verzeihung unsere liebgewonnenen sets) sauber? 😉

    • Ich habe das Glück einen LEGO-Keller zu haben, einen grösseren Raum mit Dichtbeton … und da es dort meist recht kühl ist [auch im Sommer nie mehr als 20,5°], hat man eine höhere Luftfeuchtigkeit und damit wenig bis kaum Staub => das Projekt Lego-Stadt wurde im Juni 2019 gestartet und bisher musste ich erst 2x grob „absaugen“ und das eigentlich nur auf den Strassen.
      also, höhere Luftfeuchtigkeit [bis 70% ist es absolut kein Problem] hilft 🙂

  58. Auf die Idee mit dem Reinraum hat mich mein Lieblings-TV-Phobiker Adrian Monk gebracht 😀

    Wie man Lego-Sets reinigt – und was man dringend unterlassen sollte – wäre in der Tat ein Thema wert 😉

  59. Im Endeffekt steigert die Wert nur weil jemand viel Geld für etwas übrig hat.
    Wenn ich Millionen hätte, dann würde ich wohl verschweißte Sets behalten, nur weil ich es eine tolle Idee finde mir einen Privatladen zu bauen.
    Wenn man nur ausgeht von Wertsteigerung ohne daß das Produkt selbst es wert sei, werden irgendwann die Preise stürzen.

  60. Persönlich finde ich dass Lego gebaut werden muss. Die Steinen der meisten interessanten Sets behalte ich zusammen in einem Karton. Und dann habe ich eine Menge Teile für eigene Kreationen. Manche Sets die ich nicht so ganz besonders finde werden ausgeschlachtet.
    Und dann habe ich noch so ein Paar kleine verschweisste Sets aus nostalgischen Gründen.
    Die Kartons und Anleitungen behalte ich (fast) alle.
    Manche Sets kaufe ich für Wiederverkauf nach einigen Jahren.
    Mittlerweile kaufe ich weniger, weil es kein Platz mehr gibt.

  61. Hallo Jens!

    Danke für diesen Beitrag! Wir gehören der Display Fraktion an und ich hab mich schon immer gefragt, wie das die Masse von euch macht.

    Wäre das nicht eine ideale Umfrage? Da sieht man schnell, wie sich das verteilt!

    mit besten Grüßen aus dem südlichen Österreich,

    harald

    • Hallo Harald,
      ich verzichte derzeit beim Smalltalk bewusst auf Umfragen, Bilder und sonstige Extras, weil ich fürchte, das könnte den „Gesprächscharakter“ beeinträchtigen – ihr sollt ja animiert werden, ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern und nicht nur auf den Button einer Umfrage zu klicken. 😉
      Andererseits hast Du natürlich recht, dass sich das bei einem solchen Thema sehr anbieten würde – ich denke noch einmal darüber nach.

      • Ich denke da hast du Recht!
        Sonst würden viele nur auf die Umfrage klicken und die Anzahl der Beiträge wäre sehr viel geringer.

  62. Ich finde es schwierig, darf ich jetzt nur über meine Lego Sets schreiben? Ich hoffe nicht, da ich nicht trenne.
    Ich kaufe Sets aus fast allen diesen Gründen. Ich füge sie in meine Steinesammlung hinzu, dafür kaufe ich oft gebrauchte Sets, da ist es mir nicht so wichtig, ob die zu 100% vollständig sind und ich muss es auch nicht überprüfen (wichtige oder teure Steine sollte schon dabei sein)
    Oft kaufe ich gebrauchte Sets, um sie zusammenzubauen günstig auf, vervollständige sie und verkaufe sie danach wieder. Hier spielt wohl hauptsächlich die Nostalgie mit rein. Behalten will ich sie selten.
    Ich stelle mir Sets in die Vitrine und rotiere sie dann, oft verkaufe ich sie dann am Ende, wenn ich meine Steinesammlung günstiger anders auffüllen kann. Oder weil die Farben auch nicht kompatibel sind, wie bei Cobi.
    Die Kartons sind so ein Problem, sie erhöhen den Wert eines Modelles, aber die Aufbewahrung….. Finde es deshalb nicht so schlimm aus China fast nur Modelle ohne Karton zu bekommen, den muss ich nicht lagern 😉

  63. Ich baue meine Sets eigentlich immer auf (nach der letzten Kaufeslust hat sich nun aber ein kleiner „Vorrat“ an ungebauten Sets in einem Eck gesammelt, die darauf warten gebaut zu werden).
    Die meisten Sets stehen dann bei mir in meinen Bücherregalen rum und stauben vor sich hin. Beim anstehenden Umzug wird wohl ein guter Teil der Sets im aufgebauten Zustand in Zip-Beutel verpackt und dann in Kisten eingelagert. Präsentiert werden dann v.a. Brickheadz und ein paar Autos, sowie Hedwig und Fawkes.
    Manche Sets (wie Adventskalender, Lego-Magazin-Extras und Sets die mir dann irgendwann so gar nicht mehr gefallen) werden auseinander gebaut und in Teilekisten sortiert. Mein Steinevorrat beschränkt sich aktuell noch auf drei kleinere Kisten, sodass sich das in Grenzen hält.
    Aktuell sammeln sich meine Kartons von groß nach klein ineinander gesteckt am Dachboden und unter dem Bett, das mit dem zusammenfalten ist eigentlich eine gute Idee, nur wie löst man den Klebstoff?
    Die Anleitungen meiner Sets sind alle in einem großen Ordner abgeheftet der nun so langsam aus seinen Nähten platzt.
    Von meinen MOCs ist lediglich mein erster „richtiger“ Entwurf noch aufgebaut und von dem werde ich mich aus nostalgischen Gründen wohl auch nie trennen.

  64. Ein sehr interessantes Thema und sehr viele unterschiedliche Perspektiven und Meinungen. Habe tatsächlich mehrere Tage gebraucht, um mir die Frage(n) selber zu beantworten 🙈
    Also mich kann man vorwiegend mit MOCs begeistern. Erinnere mich da an ein paar schöne Layouts auf der Ausstellung auf der Galerie beim Stuttgarter Messeherbst 2019. Denke, das hat mich nachhaltig geprägt, da ich da noch recht frisch von den Dark Ages kam.
    Meine ersten Sets habe ich dann auch eher nach den Punkten „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“ ausgesucht und gekauft. Ein weiterer Punkt, wonach ich ein Set aussuche, ist das Interesse an ein bestimmtes und/oder spezielles Teil, welches nur in diesem entsprechenden Set vorkommt, aber nicht (mehr) über SuT zu beziehen ist. Bricklink nutze ich vorwiegend zum Anschauen der Teileliste und Auffinden der Teilenummer, da ich keinen Account habe und auch kein PayPal-Konto. Das bestimmte Teil triggert irgendwie meine Fantasie und daraus spinnt sich dann im Kopf ein MOC zusammen. Man könnte also sagen, ich sei eher ein Einzelteile-Jäger.

    Dazu kommt noch, dass ich vorwiegend Sets zum Ausschlachten kaufe und mir so manche Rabatte meinem begrenzten Budget zugute kommen. Dabei wird aus nahezu allen Gebieten/Reihen bedient. Die Sets baue ich zumindest ein Mal auf, um zu sehen, welche Bautechniken verwendet werden und um auch die neuen Teile kennenzulernen. Vor meinen Dark Ages war Anno dazumal alles „begrenzter“, wenn auch doch sehr vielfältig (und als Kind hat man sowieso eine ganz andere Sicht auf die Dinge). Oft gefällt mir ein Modell dann doch so gut, dass es eine zeitlang herumsteht und dann zwar abgebaut und in Zip-Tütchen verpackt wird, aber nicht in die Teilesammlung wandert – oder irgendwann gemoddet werden soll 😅 Dadurch stockt natürlich der Aufbau einer Teilesammlung (und sowieso habe ich es nicht so mit dem Einsortieren)…

    Besonderen Spaß habe ich ebenfalls am Zusammenstellen von Custom Minifiguren. Das hat so richtig mit meinem (historischen) Bahnhofs-MOC Anfang 2020 angefangen, als ich eine Geschichte darum herum gesponnen habe. Mit Minifiguren lassen sich so gut Geschichten erzählen und sie setzten dem Ganzen die Krone auf.

    Und zu guter Letzt… Die Bauanleitungen behalte ich. Da weiß ich nur noch nicht, wie ich sie letztendlich aufbewahren soll. Abheftfolien habe ich bisher nur in Din A4 und Din A5 bei den Schreibuntensilhändlern meines Vertrauens gesehen. So häufen sie sich einfach zu einem Stapel auf. Der kommt dann wiederum in eine Kiste.
    Die Kartonagen wiederum zerschneide ich oder falte sie auseinander seit mir meine Verwandten gesagt haben, das sehe hier ja wie ein Spielzeugladen aus O_O
    Doppelte und mehr als doppelte werden dann einfach entsorgt. Inzwischen denke ich aber auch nach die restlichen dem Kreislauf des Papierrecyclings zuzuführen.

  65. Ich hatte auch erst jahrelang alle Kartons aufbewahrt, sowohl bei LEGO, als auch bei meinen alten Videospiel Systemen, etc.

    „Muss ja komplett sein und ist schließlich auch besser für den Werterhalt, bzw. -zuwachs.“

    Die Gründe sind erstmal recht simpel und nachvollziehbar. Aber da mir die Wertentwicklung im Grunde egal ist, bzw. ich diesen Aspekt des Hobbys mittlerweile sogar eher störend empfinde (Profit und Hobby verträgt sich meiner Meinung nach nicht.) und ich ohnehin nicht vor habe die Sets zu verkaufen ist die ganze Kartonage (sofern sie nicht dekorativ ausgestellt wird) eigentlich nur unnützer Ballast.

    Als wir letztes Jahr umgezogen sind, hab ich die ganze Pappe, mit Ausnahme der 20 Jahre LEGO Star Wars Sets, die in OVP in der Vitrine stehen, dann (endlich) entsorgt und fand es persönlich sehr befreiend. So liegt der Fokus ausschließlich auf dem Produkt selbst. Die >1000€ an theoretischem (!) „Wert“, den meine Sammlungen vorher mehr hatten, haben meine (persönliche) Freude eher getrübt. Was ich aber auch erst im Nachhinein festgestellt habe.

    Weniger ist manchmal mehr und der Platz im Keller ist Bonus.

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