Leserbeitrag: Eine Erlebnisführung durch Burg Völkerstein

Burg Völkerstein Moc Titelbild

Wir freuen uns, euch heute einen Beitrag von unserem Leser Šako präsentieren zu können. Acht Jahre lang baute er an seinem riesigen Burgen-MOC, das er uns nun heute, verpackt in eine „Burgführung“, vorstellen wird! Wir wünschen euch viel Freude mit seinem Beitrag.

Eine zauberhafte Eigenschaft an Legosteinen ist, dass man mit ihnen Dinge aus geliebten Märchen, Geschichten und Legenden nachbauen und sogar ganz eigene erfinden kann. Wie wir dank dem guten Dr. King Schultz wissen, kommt in einer deutschen Legende immer „irgendwo, irgendwie ein Berg vor“ – und was passt dann besser auf den Berg als eine Burg!

Diese hier sollte nicht nur ein liebevoll gestaltetes MOC werden, sondern auch voll bespielbar sein. Denn es ist schön, sich als Erwachsener die Burg zu bauen, die man als Kind immer gerne gehabt hätte; aber noch schöner ist es, wenn auch der Nachwuchs diese fröhlich mit eigenen Märchen und Abenteuern füllt. Es ist also kein Vitrinenstück und falls auf den Bildern (trotz aller Mühen) Staub oder ein abgerupfter Stein zu entdecken ist, so bitte ich dies zu entschuldigen. Das sind Abenteuerschäden. 😉

Ein Rundgang durch die Burg

Begrüßung

Willkommen auf Burg Völkerstein! Sie sehen hier eine Übersichtskarte und gleich darf ich Sie auf einen Rundgang mitnehmen. In den unteren Ebenen ist es möglich, dass wir dem Zyklopen oder anderen Monstren begegnen, bitte verzichten Sie dann auf schnelle Bewegungen oder laute Geräusche!

Übersicht 2.12

Torhaus & Ent

Das Torhaus wird geschützt durch ein Fallgitter sowie die Zugbrücke. Es gibt alte Legenden, dass die Gargoyles über dem Tor lebendig werden, wenn der Burg große Gefahr drohe, um diese zu verteidigen. Aber wer glaubt schon solche Dinge?

Auf dem Torhaus und auf dem Wall stehen jederzeit Schützen bereit, um unliebsame Besucher angemessen zu begrüßen. Dank des ergangenen königlichen Erlasses zur Juristentracht ist dies einfacher als je zuvor.

Einzelraum Torhaus Unten 2.01
Im Torhaus befindet sich die Winde für die Zugbrücke, ein Hebel um das Fallgitter heruntersausen zu lassen und die dazugehörige Winde um es wieder hochzuziehen.
Einzelraum Torhaus Oben 2.01
Ein Teil des Walles ist herausnehmbar, da der Nachwuchs ein Katapult (Set 70593) besitzt.
Zu Ihrer Rechten fällt Ihnen vielleicht der gewaltige Baum auf. Dies ist der uralte Ent Jablonz. Es heißt, er habe hier schon gewurzelt, noch bevor ein Stein der Burg gesetzt war. Er ist unsagbar altehrwürdig, weise und schläfrig. Entweder etwas ist besonders interessant oder er schläft. Im Grunde also eine riesige Katze.
Einzelraum Ent 2.01
Wer genau hinschaut, mag erkennen, dass Jablonz in einem Steinkreis steht. Mit den Monolithen habe ich mir besondere Mühe gegeben, nur um dann festzustellen, dass man sie kaum noch sieht.

See & Hof

Nach unten blicken Sie bitte nur, wenn Sie schwindelfrei sind. Sollten Sie den Sturz überleben, werden die Haie im See diesen Irrtum korrigieren. Und dies, bevor Sie sich noch fragen können, was Haie in einem Süßwassersee treiben.

Vielleicht haben Sie auch Glück und eine Meerjungfrau erwischt Sie vor den Haien. Übrigens soll das Portal, welches das Meervolk in der untergegangenen Ruinenstadt bewacht, auch der Grund für all die Meerestiere hier sein und die merkwürdigen Magie, welche sie hier überleben lässt. Aber niemand hat es seit langer Zeit gewagt, das Portal aufzusuchen oder gar zu durchschwimmen. Bis auf Milan den Verschwundenen, der aber ist… nun ja…

Einzelraum See Oben 2.01
Auch das Fallgitter der Totenkopfhöhle ist voll funktionsfähig; dahinter liegt die Zisterne der Burg. Das Schwert wurde inzwischen durch eine goldene Variante ersetzt; wobei diese auch schön war.
Einzelraum See Unten 2.01
Ein Schatzversteck; wie es sich gehört.
Betreten wir nun den Burghof. Rechter Hand sehen Sie den Brunnen, welcher in die Zisterne führt. Stallmeister Sepp behauptet, er hätte einmal einen Kraken damit hochgezogen, aber er behauptet auch, es gäbe ein magisches Portal unter der Küche und Kobolde, welche ihm die Socken klauen. Da vorne befinden sich übrigens die Stallungen und gegenüber sind einige Gemüsefelder am Hang angelegt.

Sie können die Stallungen gerne genauer betrachten, wenn Sie es wünschen. Falls Sie sich über den Geruch wundern, so wird sich dies später beim Besuch des Rittersaales klären. Der Stalljunge ist es jedenfalls nicht!

Einzelraum Hof 2.01
Der Brunnen ist durchgängig bis zur Zisterne. Das Burgtor kann mit einem massiven Balken versperrt werden. Die Möhren im Hochbeet kann man ernten.
Einzelraum Stall 2.01
Der Pfeil soll nicht anzeigen, dass der Sattel in die Tränke gehört, sondern nur, dass man ihn abnehmen kann.

Küche & Vorratskammer

Folgen Sie mir nun bitte durch die Tür im Hügel in die Burgküche. Bitte bücken Sie sich, dieser Bau wurde von Halblingen errichtet und die Türhöhe sorgt immer wieder für Kopfschmerzen. Durch die Falltüre können wir auch einen Blick in die Vorratskammer werfen.

An der Decke befindet sich einer der seltenen leuchtenden Kristalle, die wir sonst nur in den tiefen Höhlen der Zwerge finden. Diese uralten und mysteriösen Artefakte sind weder erklär- noch versetzbar. Dieser Raum scheint also zu den ältesten der Burg zu gehören, auch wenn er jetzt nur noch als profane Vorratskammer dient. Der Halblingsköchin ist er trotzdem wichtiger als die Schatzkammer und sie hütet ihn dementsprechend. Und ja: sie starrt uns gerade an.

Einzelraum Küche 2.01

Einzelraum Vorratskammer 2.01
Im Fußboden befindet sich ein Schatzversteck und eine Geheimtüre führt zu einem fallengesicherten Portal.

Thronsaal & Schlafsaal für die Wachen

Folgen wir der Treppe den Hügel hinauf, können Sie linker Hand ein Schwein sehen. JA THORSTEN, DICH MEINE ICH! Kein Geld für Deine Würfelschulden, aber fürs Wirtshaus, hä? JA, HAU NUR AB! Ähm… und einige der Hoftiere sehen Sie hier auch. Hier durch die Türe geht’s weiter, bitte.

Einzelraum Hoftiere 2.01

Dies ist einer Schlafsäle für die Wachen. Schauen Sie sich nur in Ruhe um und denken Sie sich nichts: Thorsten hat mir erlaubt, an seine Truhe zu gehen – es dauert nur einen Moment!

Ignorieren Sie bitte das Fluchen vom Hügel und folgen Sie mir nun in den Thronsaal. Es heißt, Burgherrin Mimi könne unverschämte Abgesandte direkt vor dem Thron in Luft auflösen. Welch Magie!

Einzelraum Schlafsaal 2.01
Im Boden ist ein Geheimfach, für den Fall, dass man seine Truhe für nicht sicher genug hält. Die Betten sind benutzbar.
Einzelraum Thronsaal Eins 2.01
Die geheime Falltüre wird durch einen Zughebel unter dem Ent ausgelöst. Schiebt man ihn zurück, schließt sie sich wieder. Sie führt in ein Netz in der Zisterne.
Bevor wir das große Treppenhaus betreten, möchte ich anmerken, dass es der Legende nach einen versteckten Golem in diesem Thronsaal gibt, der jederzeit bereit ist, diesen im Ernstfall zu verteidigen. Da Sepp dies nicht glaubt, bin ich geneigt, es zu glauben.

Einzelraum Thronsaal Zwei 2.01

Gemächer & Rittersaal

Dieses Treppenhaus erstreckt sich über viele Stockwerke und… äh… nun, es hat Stufen. Viele Stufen!

Betreten wir nun die bescheidenen Gemächer unserer Burgherren. Ich persönlich finde die Farbe der Teppiche ja wahrlich bescheiden!

Einzelraum Treppenhaus 2.01
Von Links nach rechts: Höhe Thronsaal, Höhe Rittersaal, Höhe Gemächer.
Einzelraum Gemächer Eins 2.01
Hier sieht man gut, wie die Betten funktionieren, indem die Bettdecke abnehmbar ist. Unter dem Bett ist ein Geheimfach, denn wer denkt schon, das ein solches Klischee wahr ist?
Beachten Sie die Kartensammlung auf der Galerie und den langen Balkon! Die Katana-Sammlung ist ein Geschenk des Waffenmeisters Cho. Folgen Sie mir nun bitte im selben Stockwerk zum Rittersaal.

Hier finden wir einen sehr originellen runden Tisch sowie eine Schildgalerie. Sie sehen die Wappen einiger legendärer Häuser. Und hinter dem Vorhang finden Sie die Erklärung für den Geruch in den Ställen. Der Abort führt schnurstracks dort hinunter.

Einzelraum Gemächer Zwei 2.01
Neben dem Bett ist ein weiteres Geheimfach und neben den Karten eine Geheimtüre zum Treppenhaus.
Einzelraum Rittersaal 2.01
Tatsächlich kann man eine braune runde 1×1-Plate in den Abort werfen und diese fällt durch den Schacht direkt auf den Misthaufen darunter.
Gehen wir nun eine Türe weiter, betreten wir die Waffenkammer. Tatsächlich ist hier auch die Schlafstatt von Waffenmeister Cho. Er nimmt seinen Beruf sehr ernst! Früher hielt ich ihn für ein wenig wahnsinnig. Aber er überzeugte mich argumentativ davon, dass es eine sehr positive Besessenheit sei. Falls ihnen mein fehlendes Ohrläppchen aufgefallen ist: ja, so etwas geht, wenn man geschickt genug mit einem Katana ist!
Einzelraum Waffenkammer 2.01
Alle Waffen sind abnehmbar, genau wie die Truhe (und übrigens alle Truhen in der Burg) um besser bespielbar zu sein.

Bibliothek & Laboratorium

Gehen wir nun ein Stockwerk höher in die Bibliothek. Hier lagert das Wissen von Jahrhunderten! Es gibt eine Erstausgabe von Sams Gartenkunst, einen Gedichtband von einem gewissen Kitab Al’Azif – es soll sehr viel wert sein, aber die Gedichte sind kaum zu übersetzen und furchtbar düster, meiner Meinung nach – sowie elbische und zwergische Literatur. Bitte fassen sie den Bücherschrank nicht an – das ist alles sehr empfindlich!
Einzelraum Bilbiothek 2.01
Besagter Bücherschrank ist eine Geheimtüre zu Laboratorium.
Einzelraum Laboratorium 2.01
Aus nachvollziehbaren Gründen nicht Teil der Burgführung.

Kinderzimmer, Dachgarten & Wehrgang

Gegenüber der Bibliothek liegt das Kinderzimmer. Man beachte die riesige Spielburg. Völlig unnötig so etwas und kein Wunder, wie verzogen die Kinder heutzutage sind!

Einzelraum Kinderzimmer 2.01

Direkt darüber darf ich Ihnen den Dachgarten und das große Wachtfeuer zeigen. Ein ausgezeichneter Ort, um zu meditieren oder Nichtgeburtstag zu feiern bei einer Tasse Tee.

Einzelraum Dachgarten 2.01

Wenn Sie hinunter blicken, sehen Sie, dass der Wehrgang unter uns direkt zu einer schweren Türe aus schwarzem Stahl und Echtsilber führt. Dahinter liegt die Schatzkammer, welche wir gleich folgend aufsuchen werden. Ein Stockwerk darunter liegt der lange Balkon, welchen sie schon besichtigt haben.
Einzelraum Wehrgangundbalkon 2.01
Auch ein Teil der Brüstung des Wehrganges kann unter Katapultbeschuss entfernt werden.

Schatzkammer & Drachenraum

Bitte denken Sie daran, dass diese Kammer schwer bewacht und nicht jeder Wächter auf den ersten Blick erkennbar ist. Es wäre sehr unangenehm, falls Ihnen aus Versehen zwei, drei Pfund Edelsteine in die Manteltaschen rutschen sollten. Nichts für ungut, aber wir hatten hier mal einen goldenen Dolch in einer Unterhose. Eine mehrfach schlechte Idee!
Einzelraum Schatzkammer 2.01
Startet der Nachwuchs Raubzüge gegen die Burg, kann die Schatzkammer geplündert und ein Großteil des Goldes und der Edelsteine mitgenommen werden. Man muss ja etwas zum Rückerobern haben.
Gehen wir zurück zur Bibliothek und in das Stockwerk über ihr. Dieser Raum wird seit ewigen Zeiten als „Drachenraum“ bezeichnet. Angeblich wurde er vom legendären drachenreitenden Ritter angelegt. Das klingt sehr schick, aber im Grunde weiß niemand etwas Genaues darüber. Vermutlich Ammenmärchen.
Einzelraum Drachenraum 2.01
Tatsächlich beinhaltet die Wand eine Geheimtüre, durch die ein flugfähiges Wesen in den Raum gelangen kann.

Eulenturm & Balliste

Über dem Drachenraum erreichen wir nun die Spitze des Eulenturmes. Die Wachen bezeichnen ihn aber als „Vogelschiss-Turm“. Hier sehen Sie auch das Fernglas, mit welchem Peilung für die Balliste genommen wird, welche sie auf dem Turm gegenüber sehen können. Wir wollen gleich hinunter und über den kurzen Wehrgang hinüber gehen.

Einzelraum Eulenturm 2.01

Die Balliste auf dem Schatzturm ist der Stolz des Waffenmeisters. Sie kann gute fünfhundert Klafter weit ins Tal feuern und dabei sogar recht gut treffen – wenn der Geschützführer vom benachbarten Eulenturm vernünftige Zielhilfe bekommt. Sie soll ursprünglich zur Drachenabwehr errichtet worden sein – aber das sind schon fast alte Legenden. Mit Brandgeschossen versehen, ist die Balliste auch stets eine zuverlässige Wache hoch über dem Tempelsee gegen jedes Boot mit unerfreulichen Absichten.
Einzelraum Balliste 2.01
Man kann die Balliste sowohl um die eigene Achse als auch in der Höhe einstellen. Einen wirklichen Abschussmechanismus hat sie leider nicht. Hierauf wurde zugunsten eines möglichst historisch/realistischen Aussehens verzichtet, wobei ein Update dahingehend immer passieren kann. Die Geschosse können aber natürlich mit der Hand genommen und nachgeladen werden, so dass der Nachwuchs ganz frei entscheiden kann, wer es wann verdient hat, einen Treffer abzubekommen. Auf dem Turm befindet sich außerdem ein großes Fass mit Munition sowie ein Wachtfeuer.

Zisterne, Kerker & Gruft

Nun folgen wir dem ganzen großen Treppenhaus wieder nach unten. Sie sind wirklich tapfer! Und durch eine Falltüre im Thronsaal geht es hinab in die Zisterne. Ein lauschiger Ort, wenn man das Plätschern des Wassers mag, feuchte Luft, wenig Tageslicht und eine solide gebaute Zelle, wie man sie hier unter dem kleinen Wachraum findet. Wie Sie sehen, kann man von hier aus mit dem Boot auf den See hinausfahren. Aber natürlich ist auch dieser Zugang durch ein Fallgitter gesichert!
Einzelraum Zisterne 2.01
Unweit vor der Zellentür gibt es ein kleines Geheimversteck im Boden.
Falls Ihnen eine Kerkerzelle nicht genug erscheint, habe ich gute Nachrichten; bitte hier herein! Beachten Sie, dass wir sowohl einen Käfig in Bodenhaltung haben, als auch einen mit Aussicht! Außerdem ist dies hier der Diplomatie-Raum, denn unterhalb jener Doppelfalltüre beginnt das Reich der mit uns verbündeten Zwerge. Ja, da sitzt auch einer – man kann sie leicht übersehen.

Warum schaut er denn so böse? Nicht sehr diplomatisch von ihm! Nun gut, aber bevor wir in die Zwergenstollen hinabsteigen, möchte ich Sie noch für dieses zauberhafte Tor mit dem Totenschädel begeistern. Begleiten Sie mich in die dahinterliegende Gruft!

Schauen Sie sich nur noch etwas um, das Schloss im Grufttor klemmt manchmal, ich habe es gleich…

Einzelraum Kerker Eins 2.01

Einzelraum Kerker Zwei 2.01
Aus der kleinen Kerkerzelle führt ein versteckter Gang.
Ich hab es gleich… ich… grrr… und was grinst du Zwerg da drüben so, hä?

So, jetzt aber herein bitte! Beachten Sie das wundervolle Beinhaus. Wer in dem Sarkophag hier vorne ruht, ist nicht überliefert. Das Wappen dort in der Wand könnte Auskunft geben, aber das Wissen darob ist verlorengegangen.

Einzelraum Drachenknochen 2.01
Über der Gruft liegen Drachenknochen begraben. Und vielleicht noch andere Dinge…
Einzelraum Gruft 2.01
Im Boden unter dem Sarkophag ist eine Mechanik verbaut, welche es erlaubt, einen Teil des Bodens in die Zwergenstollen darunter einbrechen zu lassen, falls diese zu hoch graben und eine böse Überraschung erleben sollen.

Zwergenreich & Labyrinth

Nun auf in die Zwergenstollen. Bitte klettern Sie vorsichtig. Leichen sind hier äußerst schwierig abzutransportieren! Wir müssen einige Stockwerke hinab! Dort führen Tunnel in alle möglichen Richtungen. Der Stollen zum Labyrinth wurde allerdings zugemauert. Angeblich sei dieser Tunnel der Grund für die Monster überall in den Stollen gewesen. Wir werden die Zwerge bitten ihn, für uns zu öffnen – sie sind sicher nur zu furchtsam! In ihrer Schmiedehöhle finden wir welche, die uns helfen… und so weit Sie es wissen, überbringe ich damit nur den Befehl der Burgherrin; vergessen Sie das nicht!
Einzelraum Stollen 2.01
An der richtigen Stelle gegraben, kann man Kristalle finden. Im Boden des unteren Tunnels gibt es ein Geheimversteck und die Seilwinde ist voll funktionsfähig. Die Wand zum Labyrinth lässt sich durchbrechen.
Und da sind wir! Beachten Sie die gewaltige Schmiede, die Riesenpilze, die Pilzfelder und die großen Leuchtkristalle an der Decke. Schauen Sie sich in Ruhe um, ich organisiere ein paar Zwerge mit Spitzhacken!
Einzelraum Zwergenschmiede 2.01
Im Labyrinth gibt es ein Rundschild an der Wand. Dreht man dieses, dreht sich das Mühlrad und treibt die Schmiede an. Das Bewässerungssystem für die Pilzfelder lässt sich öffnen und schließen.
Ja, ich fand es auch unhöflich, dass die Zwerge darauf bestanden, den Durchgang hinter uns wieder zu schließen. Aber wir sollen nachher nur das Klopfzeichen geben und sie machen wieder auf. Kein Grund zur Sorge! So, nun können Sie staunen: das uralte Labyrinth unter Völkerstein! Was?
Einzelraum Labyrinth Links 2.01
Das Labyrinth besitzt bewegliche Wände um jeden Abenteurer in den Wahnsinn zu treiben.
Einzelraum Labyrinth Rechts 2.01
Es gibt eine Speerfalle, welche durch einen versteckten Hebel im See vor und zurück geschoben werden kann. Außerdem eine Geheimtüre mit dem Gegenstück des Portals zu dem, welches in der versteckten Höhle hinter dem Vorratsraum ist.
Ich… puh, ich glaub wir haben den Zyklopen abgehängt! Wie, was… wieso soll ICH mir denn den Weg gemerkt haben. Haben SIE denn nicht… ? Was war das?! Es ist wie ein Trommeln in der Tiefe!

Epilog

Danke an alle, die bis hierher durch die Bilder gestöbert haben – ich hoffe, Ihr hattet Eure Freude daran! Wer mag, findet hier noch ein paar Daten und Funfacts zum Abschluss:

Eine Seitenlänge des MOCs sind 63 Noppen, denn die Grundfläche sollte nicht zu groß sein. Die meisten LEGO Fans werden das klassische Platzproblem kennen, ich teile es mit Euch. Allerdings vergaß ich damals (ja, ich frage mich auch, wie mir das entgehen konnte), dass der Bespielbarkeitsradius für den Nachwuchs drumherum auch zu Buche schlägt, und so braucht die Burg doch ordentlich Platz.

Mein Traum wäre es, weitere Landschaftsteile dieser Art zu bauen und sie entsprechend mit Durchgangsplatz nebeneinander zu stellen. So würde sich eine durchschreitbare Landschaft ergeben. Aber momentan ist dies platztechnisch unmöglich (und bleibt es vermutlich leider auch – aber wer weiß, man träumt eben doch).

Die Höhe vom Grund des Sees bis zum höchsten Fahnenmast beträgt ca. 180cm. Zusätzlich steht die Burg auf einem Sockel, damit die unterste Ebene auch gut erreichbar ist. Außerdem wurde ein hoher, kippsicherer Hocker gebaut, damit der Nachwuchs auch an die oberen Ebenen kommt. Die Spitze des Eulenturmes ist aber trotzdem zu hoch – gut, dass da rein zufällig(!) nichts allzu spannendes gebaut wurde.

Die Beleuchtung wurde mit drei regulären und preiswerten LED-Lichterketten realisiert. Die dafür nötigen Kabelschächte haben mir nicht wenig Kopfzerbrechen bereitet, da sie zugänglich sein sollten, falls die Elektronik einst getauscht werden muss.

Der Burgbau dauerte ca. acht Jahre. Die Steinezahl habe ich leider nicht erfasst. Die allermeisten Steine wurden über viele Beutegänge bei Bricklink erworben (denn Bautechniken mit günstig zu bekommenden Steinarten mussten gefunden werden). Die zweite Steinequelle waren die PaB-Becher im Store. Gerade für Steinarten, welche auf Bricklink eher teuer sind, musste dann eben gewartet werden, bis dort etwas passendes auftauchte. Alle Steine sind LEGO Steine. Auf alle fragilen (oder umstrittenen) Bautechniken wurde verzichtet, denn erstens bin ich kein Fan von zum Beispiel halbangedrückten Steinen und zweitens sind Kinderhände gnadenlose Austester für Stabilität. Zumindest ein Mal hat der Nachwuchs es trotzdem geschafft, dass die ganze Burg gefährlich schwankte und ja: ich hatte fast eine Herzattacke!

Herzlichen Dank an StoneWars und deren freundliche Leser und natürlich an all die tollen MOCs da draußen, von denen ich mir immer wieder Inspriationen holen konnte! Live long and prosper!

Wir bedanken uns nochmals ganz herzlich für diesen Leserbeitrag bei unserem Leser Šako.

Seid ihr auch Burgenfans und träumtet ihr schon immer davon, einmal so eine riesige Eigenkreation zu bauen? Welche Bereiche oder Ideen haben euch besonders gut gefallen? Teilt uns, und vor allem natürlich dem Erbauer, eure Gedanken gerne in der Kommentarspalte mit.

Über Leserbeiträge 7 Artikel
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51 Kommentare

  1. Großen Respekt für den Bau!
    Das erfordert Durchhaltewillen und Zähigkeit da immer am Ball zu bleiben!
    Ist super schön geworden, tolle kreative Umsetzung mir sehr vielen schönen Ideen…
    Den Artikel werde ich 2-5 x lesen müssen um alle Details zu erfassen!

  2. toll! schön liebevoll und hört überhaupt nicht auf – irgendwo kommt immer noch was zum vorschein -> raum für unendliche legenden 🙂

  3. WOW!!! Das nenn ich mal ein monumentales Bauwerk. Sehr viele Details und ideenreich umgesetzt. Vielen Dank für die ausführliche Vorstellung 🙂
    Die erste Frage meiner Frau:“Was hat das wohl gekostet?“. Ich würde sagen:“Jeden Cent wert.“ 😀

  4. @ Filibbooo, Andy, Der andere Uwe, wpunk0, Mik

    Vielen Dank, freut mich sehr, wenn sie Euch gefällt! ^^

    @ Andy962, Susemiel, BlackAdBrick,

    Auch danke an Euch und Ihr habt schon recht, wenn Ihr daraug hinweis, dass man dranbleiben muss. Aber diesen Fallstrick kannte ich schon vom Modellbau allgemein und irgendwann wird man zu alt und stur um nicht zu beenden, was man angefangen hat. ; )

    @ Tim, burning_crusade

    Es ist auch immer eine Freude, wenn sie bespielt wird Das ist sogar das Verstauben wert. ^^

    @ mmskywalker
    Du hast eine schlaue Frau! Ich kanns auch nur schätzen. Aber sagen wir mal so: Über acht Jahre, ist es monatlich gesehen kein besonders teures Hobby. Luxus natürlich, aber sehr im Rahmen. Es hätte auch die Mitgliedschaft in einem (eher günstigen) Fitnessclub sein können, aber so heißt das Ergebnis:
    Burg 1 : 0 Sixpack. ^^“

  5. Ein Fantasy-Universum! Besonders gefällt mir das Drachenskelett im Fels – und die fast endlose Wendeltreppe – Episch! So ein Kunstwerk – nicht nur aus LEGO, sondern auch auch Geschichten.

  6. Einfach sprachlos ob der grenzenlosen Kreativität 😀 !

    Vielen Dank, dass Du uns Einblick in Deine grandiose Burg gewährst, Sako 😀

    Acht Jahre Bauzeit – ein wahres Langzeit-Projekt. Die Liebe zum Detail ist in dem gesamten Werk spürbar.

    Fehlt nur noch die exakte Teilezahl – Du müsstest das Ganze also bitte nochmal vorsichtig auseinanderbauen… 😁

  7. Es gibt Bauwerke, bei denen einem vor lauter Staunen die passenden Worte wegbleiben… 👍 Deshalb schweige ich und (be)staune (die Burgbilder)!

  8. Genial! Gerade weil hier auf fragile Bautechniken verzichtet wurde; auch so gelingen wunderschöne Bauwerke. Danke für den Rundgang!

  9. Wahnsinn ! Was für eine grandiose und tolle Burg, man kommt aus dem staunen nicht mehr raus.
    Wann wird es eine Bauanleitung mit Teilezahl geben ? 😉

  10. @ BrickSeb ˄ Fabian_1

    Danke. Das mit dem (guten) Neid kann ich nachvollziehen, wenn ich den Nachwuchs betrachte. Da wäre man einfach sofort selber wieder gerne Kind. Als Erwachsener spielt man mal etwas mit, aber so richtig drauf hat man es einfach nicht mehr! ^^“

    @ Giottist

    Immer spannend, wem was besonders gefällt. Bei dem Skelett dachte ich immer, dass nur ich das interessant finde. ; )
    Was die Treppe angeht, so hatte ich mal ein MOC gesehen, bei dem die Treppe auch ganz klar am Rand bzw. an der Ecke gesetzt war. Die war weniger hoch, aber ich fand ihre einfache Symmetrie an der Stelle schön. Deswegen hab ich das gleich geklaut und wollte die Treppe am Ecke und durchgehend (in den ersten Plänen waren die Aufgänge noch in den Zimmern verteilt). : )

    @ Scf79

    Mit den Details muss man echt aufpassen, dass man manchmal nicht ungeduldig wird und eine Mauer schnell und lieblos hochzieht, weil man da eben eine brauch und oben drauf was „spannenderes“ bauen möchte. Lieber langsam und überlegen, was an der Mauer schön sein könnte.
    Die Teilezahl kann ich leider auch nur sehr grob schätzen. Aber mit dem Auseinanderbauen sagst Du was. Siehe @ Peter. ^^

    @ Patrick ˄ Dennis4x4 ˄ The Storytelling Brick (toller Nick! ^^)

    Vielen Dank! : D

    @ Peter

    Ich habe die Burg zwar modular aufgebaut, so dass ein Umzug nur traumatisch statt ein totales Desaster wird. Aber von „leicht“ transportabel kann keine Rede sein. Allein die Merkbilder und -videos durchzugehen, wo welche Teile entfernt werden müssen um die Module zu trennen plus das rück- und später neudurchziehen der Kabel. Also wegen mir muss das nicht oft passieren. Deswegen leider keine Ausstellungen. ^^“

    @ Noppenparade

    Ich muss dazu sagen, das gerade bei Mittelalter-MOCs viele der fragilen Bauweisen durchaus eine tolle Wirkung haben. Ich persönlich mag es bei Lego nur weniger zerbrechlich; vermutlich weil ich vom Modellau komme und da schon genug fabrizieren kann, was danach zerbrechlich ist.
    Mir sind aber inzwischen auch schon MOCs aufgefallen, die Aspekte der filigranen MOCs aufgreifen (z.B. die schrägen, runden, eingesunkenen Schindeldächer) und tatsächlich in stabil nachbauen. Das finde ich dann auch beeindruckend. : )

    @ Sera

    Du hast vielleicht gelesen, was ich oben Peter geschrieben habe. Es gibt also nur ein paar WIP-Bilder und Hilfsmaterial, wenn ich die Burg mal ab- und aufbauen muss. Und da graut es mir jetzt schon!
    Vielleicht erretet mich einst der technische Fortschritt und eine KI kann anhand der Bilder automatisch eine Anleitung erstellen.
    Und um das gleich zu gestehen: Tief drinnen herrscht (sparsamkeitsbedingt) „Farbseuche“! ^^
    Aber wirklich nur da, wo nichts zu sehen ist und (war mir wichtig), wo auch nichts an den Kanten durchschimmert. : )

    • Vielen Dank für die Antwort 😀

      Hattest Du an irgendeiner Stelle eigentlich schon erwähnt, was die Burg ungefähr wiegt?
      Das müssen einige Kilogramm sein… 😉

      • @ Scf79

        Sorry, hatte die Frage nicht gleich gesehen und weiter unten drauf geantwortet. Sie ist leichter, als sie aussieht, aber genau weiß ich es nicht. Jede „Etage“ wird aber höchstens zwei, drei Kilo wiegen – mutmaße ich. ^^

  11. Ein atemberaubendes Diorama, mich würde interessieren ob du Vorkenntnisse in der Statik hast oder wie du die Stabilität gewährleistest? Ich kann mir garnicht vorstellen was für Kräfte auf die untere Ebne wirkt.

  12. Bin überhaupt kein Fan von Mittelalter und Burgen etc. aber die Führung durch deine Burg hat selbst mich gefesselt. Diese ganzen tollen Details, Wahnsinn! Großen Respekt für dieses fantastische Endergebnis! 🙂

  13. @ Ian Yul

    Statik war tatsächlich ein Thema bei der Planung. Ich kenne mich damit aber nicht in einem professionellen Sinne aus (gut, Handwerker zu sein, hilft vermutlich etwas). Tatsächlich ist eine einzige non-Lego-Stützstruktur eingezogen und zwar auf Deckenhöhe der Zwergenhöhle ganz unten. Da ich die Decke gedreht bauen und überhaupt unten große Räume haben wollte (Labyrinth), war mir klar, dass dies das Gesamtgewicht so nicht tragen kann.
    Auf der Höhe befindet sich innen eine Holzplatte, welche mit der unteren (auf der die ganze Burg steht) durch Metallwinkel verbunden ist.
    Ansonsten wurde tatsächlich einfach so gebaut, dass sich alles selbst tragen kann.
    Was mir aber wirklich Kopfschmerzen bereitet hat und was ich zu wenig auf dem Schirm hatte, sind die Abweichungen in den Steinhöhen, die sich über die große Zahl Steine nach oben hin summieren und zu echten Spaltproblemen und vor allem Verspannungen führen können.

    Die modulare Bauweise hilft dabei diese Verspannungen etwas auszugleichen. Denn die Module sind normalerweise so aufeinandergesetzt, dass man die Übergänge nicht sieht. : )

    @ Markimark

    Umsomehr ehrt mich Dein Urteil. Ich kenn das, wenn ich MOCs anschaue, die so garnicht mein Themenfeld sind und mir denke: das(!) würd ich mir aber trotzdem hinstellen. ^^

    @ febrix_1999

    Freut mich! Leider erkennt man das eingelassene Wappen auf den Fotos nur sehr schlecht. ich war gespannt, ob es jemand zuordnen kann. : D

    • Als Kind / Jugendlicher habe ich bei großen Bauten im Inneren immer Duplo-Blöcke als Stützstreben eingebaut und dann entsprechend mit den kleineren Legosteinen verkleidet. Da die Duplos auch auf den Bodenplatten gesteckt werden konnten und gut mit den 2×4 und 2×2 Steinen kaschiert werden konnten, ließen sich so auch stabile und tragfähige Bauten erstellen.

      • Die Sache mit den Duploblöcken ist mir erst eingefallen, als es nicht mehr nutzbar war für mich. ^^“

        Wobei ich im Nachhinein ganz froh bin, da sie nach unten natürlich nicht wegkönnen, aber ich denke seitliche Kräfte halten sie weit weniger gut aus, die Klemmkraft der normalen Steine ist da eben doch viel höher.

        Aber grundsätzlich eine gute Technik, die bestimmt bei vielen Bauten gut funktioniert. : )

  14. Erstmal nur WOW. Wirklich großartig. Danke das du gezeigt hast, dass man auch mit geringer Grundfläche riesige und fantastische Bauwerke entwerfen kann. Ich finde es auch super, dass deine Kinder damit auch spielen dürfen. Hattest du die Burg von Anfang an so im Kopf inkl. aller Ebenen oder ist sie über die Jahre immer mehr gewachsen?

    • @ Gerald

      Ja, Grundflächenmangel haben wir ja (fast) alle und es ist wirklich hilfreich dafür die Höhe nützen zu können.

      Ganz zu Anfang, wollte ich mir immer (je nachdem wie viel ich mir gerade bricklinktechnisch leisten kann), einfach einen Raum auf und an den nächsten bauen. Aber da habe ich schnell gemerkt, dass ich damit nicht weit komme bei der geringen Grundfläche (oh, jetzt nimmt der Thronsaal die halbe Fläche ein … Mist!). Nicht, wenn man wirklich viele Dinge/Themen unterbringen will. (manche Räume passen logisch nebeneinander, andere nicht – wie soll die Silhouette sein, was die Turmanordnung angeht – wie verbinde ich die verschiedenen Etagen, weil ich finde das Treppen zur Bespielbarkeit gehören usw.)
      Baupläne gab es im Verlauf ungefähr zehn Versionen und die letzte steht jetzt. Aber selbst da gab es noch kleinere Abweichungen, weil ich dann eben z.B. doch Beleuchtung rein wollte. Oder man sich manchmal trotz brickgenauer Grundrissplanung doch irgendwo vertan hat. ^^“

  15. Ich finde dieses MOC grandios und war fast erschlagen von den ganzen Details – so viel zu entdecken! Eine große Ehre, dass Du die StoneWars Leser:innen durch Deine Burg geführt hast. Und nun antwortest Du auf die ganzen Kommentare so ausführlich. Das macht einfach nur Spaß und ich lese solche Berichte und Kommentare unheimlich gerne 😊

  16. @ Speederpilotin
    Da ich es auch immer gerne lese, wenn jemand unter Artikeln auf Fragen eingeht, fand ich das selbstverständlich.
    Und je mehr Leser es freut, desto besser! So kann man sich mal etwas revanchieren für all die tollen Artikel und MOCs.

    Fabelhaft, dass die Burg auch Dir gefällt! : )

      • Ok, ein klein bisschen ausführlicher:
        Der Rittersaal, die Bibliothek und die Zwergenschmiede gefallen mir besonders gut. So schöne Wandgestaltung, so viele Details zu entdecken! Ansonsten hervorheben will ich die „Bettdecken“, den kleinen Wasserfall, die Drachenknochen, und den Wasservorhang in der Unterwasserwelt.

        Und wenn Meckern auf hohem Niveau erwünscht ist:
        – Den Thronsaal finde ich etwas kahl und schmucklos. Mehr Details? Mehr Ritter? Vielleicht eine Holzvertäfelung?
        – Der Eulenturm als höchste Spitze ist irgendwie etwas mickrig geraten und dem Gesamtwerk nicht würdig. Ich würde an der Stellen einen dickeren Turm mit roten Dach hinsetzen und den kleinen Eulenturm vielleicht in den Dachgarten versetzen. Und eventuell bei der Balliste noch einen kleinen dritten Trum hinstellen.

        • @ Rotbart

          Eine gut gemischte Kritik (positives, wie negatives) ist doch immer interessant! : )

          Im Thronsaal hätte ich zum Beispiel gerne Säulen gehabt. Aber das ist so eine Sache, die einfach nur unterzubringen gewesen wäre, wenn man mehr Platz gehabt oder die Bespielbarkeit außen vorgelassen hätte. Eine Täfelung wäre aber auch schön, ja!

          Das mit dem „Eulenturm“ kam wohl falsch rüber. Der gesamte(!) Turm heißt so, wegen der kleinen Nistspitze oben. Und tatsächlich war der Turm zuerst geschlossen gedacht, aber das hab ich aus irgendwelchen Gründen dann geändert. Ich erinnere mich nur gerade nicht. ^^“
          Und so wie ich die Nistspitze nicht als richtigen Turm sehe (eher Türmchen), habe ich auch nicht mehr Türme angebracht, weil diese dann reine Ziertürmchen gewesen wären. Und ich wollte überall halbwegs realistisch große Zimmer. : )
          Ich finde es immer etwas schade, wenn eine Burg von Außen so hübsch aussieht und dann sind die meisten Turmzimmer oder Erker 4×4 Felder groß oder überhaupt kein Raum (aber das ist natürlich Geschmackssache ^^).

          Die Anordnung der Türme bzw. die gedachte Shilouette kommt auch auf den Bildern nur bedingt gut raus (weshalb z.B. die Nistspitze sich mit dem Wachtfeuer beißen würde beim Dachgarten.
          Das ist mein Fehler, weil es keine schräge Gesamtaufnahme gibt. Also gibt es schon, sie ist mir nur im Artikel durchgerutscht. ^^“

          Der kleine Wasserfall gehört auch zu meinen Lieblingsecken. : D

  17. Einfach nur wooooooooooowwwwwwwwwwwwww!!!
    Mega geil! Meine Kinder wollen jetzt auch sowas!
    1,80m?? Unglaublich !!
    Hast du es mal auf der Waage gehabt?
    Und gehst du damit auf Ausstellungen?
    Meinen allergrößten Respekt zu diesem mega genialen Bauwerk!

    • @ Tobias

      Wenn sie auch sowas wollen, solltest Du anfangen zu bauen – macht Spaß! Am meisten, wenn man zusammen bauen kann. ^^

      Nein, keine Austsellungen; ich habe das weiter oben ausführlicher kommentiert, falls es Dich interessiert. : )

      Wieviel die Burg wiegt kann ich nicht sagen, aber sie ist leichter als man denkt durch die Bauart. Die wenigsten „Etagen“ dürften mehr als zwei, drei Kilo wiegen.

      Schön, dass sie Dir so gut gefällt; danke! : D

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