LEGO Grundplatten: Verschwinden sie bald ganz aus dem Sortiment?

LEGO Grundplatten Sortiment Titel

Die LEGO Grundplatten oder Baseplates, wie sie auch hierzulande viele nennen, sind seit den Sechziger-Jahren Bestandteil des LEGO Sortiments. Nachdem allerdings bereits Anfang 2021 die altgedienten Straßenplatten durch das neue LEGO City Straßensystem ersetzt wurden, mehren sich nun die Anzeichen, dass die Grundplatten bald ganz aus der LEGO Welt verschwinden könnten.

Grund zu dieser Spekulation gibt uns die Tatsache, dass das LEGO interne End of Life-Datum aller derzeit verfügbaren Grundplatten, also der 32 x 32 Grundplatte in Grün, Blau und Weiß sowie der 48 x 48 Grundplatte in Grau, nun schon das zweite Mal nach vorne verlegt wurde. Aktuell ist bei LEGO der Februar 2022 als Ende der Baseplates angesetzt. Zwar ist dieses Datum in der Regel nur ein Platzhalter und wird bei vielen Sets immer wieder geändert, z.B. weil ein Set (nicht) gut läuft und deshalb dessen Produktion verlängert oder verkürzt wird. Dass aber alle Grundplatten gleich zweimal eine neues, früheres EOL-Datum erhalten haben und dieses auch noch bei allen identisch ist, ist ungewöhnlich und könnte bedeuten, dass die Produktkategorie dann tatsächlich komplett verschwinden und nicht z.B. durch neue Farben ersetzt werden wird.

LEGO Grundplatten Sortiment 2021

LEGO hatte zwar im Januar noch kommuniziert, das Ende der klassischen Grundplatte sei etwas, das man „in naher Zukunft noch nicht sehe“, verwies als Begründung allerdings nur vage auf die laufenden Produkte, die noch in Produktion seien und vermied eine genauere Festlegung, was man unter „naher Zukunft“ versteht. Das Statement im Wortlaut könnt ihr z.B. bei BrickFanatics nachlesen.

Gleichzeitig ist man bei LEGO seit einiger Zeit darauf bedacht, sich unabhängiger von externen Zulieferern zu machen. Deshalb wurden z.B. die Metallachsen, die bisher bei Zugwaggons zum Einsatz kamen, durch eine neue Konstruktion ganz aus Kunststoff ersetzt, die LEGO komplett selbst herstellen kann. Auch die Grundplatten werden bei LEGO schon länger nicht mehr in den eigenen Fabriken gefertigt, da sie nicht wie die anderen LEGO Elemente im Spritzguss-, sondern im Thermoform-Verfahren hergestellt werden. Das sieht man u.a. daran, dass LEGO Grundplatten keine Angusspunkte wie normale LEGO Teile haben. Die Abschaffung der Straßen-Grundplatten könnte also nur ein erster Schritt dahin gewesen sein, sich komplett von den zugekauften Grundplatten zu verabschieden. Sollte es ab 2022 tatsächlich keine Grundplatten mehr bei LEGO geben, stellen sich uns allerdings zwei Fragen:

Was geschieht mit den Sets, in denen Grundplatten verwendet werden?

Aktuell kommen z.B. in den beliebten Modularhäusern der Creator Expert-Reihe sowie bei den Ninjago City Gardens Grundplatten zum Einsatz. Es ist nicht davon auszugehen, dass diese Sets plötzlich vorzeitig vom Markt verschwinden werden, wenn LEGO den Einzelverkauf der Grundplatten einstellt. Am wahrscheinlichsten ist es, dass LEGO für diese Sets die Grundplatten weiter produzieren lässt, bis das reguläre EOL-Datum erreicht ist, auch eine Endbevorratung wäre denkbar. Theoretisch könnte LEGO die Sets auch umdesignen, sodass diese auf die Grundplatten verzichten. Dies führt uns aber direkt zur zweiten Frage.

Wie würde LEGO (auch zukünftig) mit den Modularhäusern verfahren?

Ein wichtiges Merkmal der Modularhäuser ist, dass diese sich alle miteinander verbinden lassen, um so einen kompletten Straßenzug mit durchgängigem Bürgersteig zu erzeugen. Dies wäre mit dem heutigen Teilesortiment nicht mehr ohne Weiteres möglich, sollte zukünftig ein Modularhaus nicht mehr auf einer Grundplatte, sondern z.B. auf normalen Platten aufgebaut werden. Der Grund: Die Grundplatten haben eine Höhe, die nicht ins gewöhnliche Raster des LEGO Systems passt. Wird LEGO also womöglich neue Teile einführen, die zwischen Grundplatten- und Plattenniveau vermitteln?

LEGO City Straßenplatten Einordnung Höhe Grundplatte Vs Modularhaus

Über all dies können wir derzeit nur spekulieren und hoffen, dass LEGO eine gute Möglichkeit finden wird, um einen „harten Cut“, gerade in der Modularhaus-Reihe, zu vermeiden. Allen, die sich auf jeden Fall noch einige Grundplatten sichern wollen, eventuell auch in anderen Farben als den im Einzelhandel erhältlichen, können wir als Tipp den Steine und Teile-Service ans Herz legen: Dort kann man, wenn man nach der Design-Nr. 3811 sucht, auch diejenigen Grundplatten separat erwerben, die sonst nur als Teil eines Sets angeboten werden.

Was denkt ihr über das sich abzeichnende Ende der LEGO Grundplatten? Spielen diese für euch noch immer eine große Rolle und was wäre für euch ein adäquater Ersatz, sollten sie tatsächlich aus dem Sortiment verschwinden? Lasst uns im Kommentarbereich gerne an euren Gedanken teilhaben!

Über Jens Herwig 128 Artikel
Mag verzerrte Gitarren, LEGO und Enten. Wollte so sein wie MacGyver, ist aber nur Physiker geworden. Erweckung aus den Dark Ages durch den Technic Unimog. Liebt alte Sets und hat ein Aquazone-Diorama im Wohnzimmer stehen.

96 Kommentare

  1. Ähnliches geistert seit einiger Zeit auch in meinem Kopf herum. Ich denke, dass der Modular Polizeiwache nicht ohne Hintergedanken keine Pins mehr mitgegeben wurden. Ich bin überzeugt, dass wir auch da mit dem neuen Gebäude einen Paradigmenwechsel erleben werden und es ein neues Verbindungssystem bei den Modulars geben wird, …Bin weg, muss mir Baseplates in tan besorgen….

  2. Da es insgesamt weniger und weniger Sets wird, welche die Baseplates noch haben, daher ist leider klar, dass die irgendwann komplett abgeschafft werden.

    Man wird dann wahrscheinlich alles auf 16×16 Plates oder China-Style 32×32 Plates bauen. Geht auch, ist dann leider nicht kompatibel mit den älteren Sachen.

  3. Einiges habt ihr ja schon geschrieben. Aber was soll dann als „Ersatz“ folgen? Die „Nachfolge“ der Strassenplatten sind ja wohl auch nach hinten losgegangen? Ich hatte mir mal (um mir meine eigene Meinung zu bilden) 2 Sets davon gekauft. Eine wurde gebaut und liegt jetzt sinnlos in einer Kiste. Das andere Set ist noch immer verschlossen. Die „alten“ Platten werden viel zum Spielen genutzt. Man könnte die Platten ja auch selber herstellen? Kann doch nicht so kompliziert sein.

    • Am Anfang fande ich die auch Banane, aber mittlerweile finde ich die neuen Straßenplatten eigentlich ganz cool. Bei den alten Straßenplatten, hatte man halt eine Straße. Das war es dann aber auch. Bei den neuen kann man sich richtig austoben. Parkbuchten, Leitplanken, Alleen mit Bäumen, Fahrradwege, Abwasserkanäle, Mehrspurig, breiter, mit Ein- und Ausfahrt, usw. … ich glaube man muss sich wirklich mal intensiv die Zeit nehmen und etwas „aus der Gewohnheit“ raus kommen, das ist manchmal etwas schwer, aber man kann sich dadurch neue Welten erschaffen. Früher hat man sich wahrscheinlich nicht all zu viel Gedanken gemacht über die Straße, die Frage war ja nur, ob gerade und wenn nicht gerade, in welche Richtung?
      Jetzt kann man sich da schon mal Gedanken machen und der Kreativität freien Lauf lassen.

      Das einzige, was ich bei den neuen Straßenplatten nicht so gut finde ist, das es keine Kurven gibt. Es geht zwar auch mit „eckigen“ Kurven, aber richtige abgerundete Kurven wären super gewesen. Ich hoffe das hier trotzdem nochmal was nachträglich kommt. Ich hoffe auch das die schmaleren Teile (Größe vom Zebrastreifen) und die Markierungen auch einzeln gekauft werden können.

      • Ich finde die neuen „Straßen“-Platten ja immer noch total Banane! Hatte mir auch zwei „Starter“-Sets für einen Hands-On Vergleich geholt und bin immer wieder aufs Neue beeindruckt, wie anfällig für Kratzer, Reifenabrieb von Legoautos und Fingerdatscher die sind. Dazu noch die „Brüchigkeit“ (man kann sie nicht so leicht an einem Stück hochheben, ohne dass die einzelnen Platten wegbrechen). Für „Modellbauisten“ mögen sie ob der größeren Gestaltungsmöglichkeiten Sinn ergeben, für die eigentliche Zielgruppe Kinder sind sie weniger geeignet.
        Eine ähnliche Problematik sehe ich auch durch den Wegfall der Bauplatten zukommen – Kinder mögen gerne große stabile Flächen, um schnell drauf(los)zubauen.
        Ich finde, LEGO geht den falschen Weg. Ich revidiere gerne den vorigen Satz, sollte LEGO eine akzeptable Alternative (für die eigentliche Zielgruppe Kinder) einführen, bezweifle dieses aber sehr sehr stark. Zumal ich denke, dass da auch nichts mehr Neues zu den neuen „Straßen“-Platten kommen wird – Kurven werden mit dem System aus einer 16×16 Platte eh nicht zu realsieren sein, da bedarf es „Stückelungswerke“.
        Für mich hat der Hard Cut der Straßenplatten und der mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit eintretende Hard Cut der Bauplatten einen faden Beigeschmack von wegen „versteckter“ Preissteigerungen und weiter justierender Gewinnoptimierungen bei gleichzeitigem Blickverlust auf die eigentliche Zielgruppe.

    • Zur „Not“ gibt es ja diverse chinesische Hersteller, die diverseste Variationen der Platten im Programm haben. Also bevor man anfängt die Dinger selber zu basteln, so trivial ist das ja nun auch nicht.

  4. Oh!
    Ich habe keine Grundplatte, wollte aber einmal welche besorgen als Untergrund für meinen UCS Millenium Falken.
    Vielleicht muss ich das vorziehen.

    Ich kann mir vorstellen dass das ein ähnliches Echo erzeugt wie die Strassenplatten damals, insbesondere wenn die Influenza(sic!)Szene das Thema aufnimmt.

  5. Ich persönlich finde das neue Straßensystem toll. Wie man auf Grundplatten verzichten will kann ich mir nicht vorstellen.
    Mich würde es brennend interessieren wie so ein neues System aussehen sollte….

  6. Ich war nie ein Fan der Grundplatten, schon als Kind nicht. Da sie extern hergestellt werden macht es für LEGO Sinn sie abzuschaffen, abgesehen davon, dass sie eigentlich nie ins System passten. Ich selbst habe einige Modulars (aber keine City), die neuen Straßenplatten werden sie sehr gut erweitern, aber wie LEGO mit den neuen Modulars verfahren könnte, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Wie auch bei den Straßen braucht es wohl irgendwann einen Hard Cut. Vielleicht normale Platten in 32×32, dann kauft man halt einmalig ein paar für die alten Modulars und gut ist.

    • Ich vermute, dass die auf die 16×16 Plates gehen und diese mit einer weiteren Schicht Plates unterfüttern, damit diese zusammenhängen. Ähnlich wie es bei den Geschossböden in den Modulars ist. Das sehe ich zumindest als die realistischste Option.

  7. Wusste ich garnicht, dass man die auch bei S&T kriegen kann.
    Ich fand die quadratisch, praktischen Grundplatte bisher eigentlich immer ganz praktisch, seit der mittl. Schmiede und der Pirate Bay denke ich aber ich würde auch ohne klar kommen.
    Da es Alternativhersteller für die Produkte gibt ist es nicht schlimm wenn Lego die Produktion da nun einstellt, wenn sie der Meinung sind sollen sie es machen.
    Die Scheu vor Alternativen habe ich nämlich bei den Grundplatten und den großen Bauplatten vor einiger Zeit verloren, die gehen genauso gut und sind teilweise sogar in schöneren Farben verfügbar.

    • Du musst einen Unterschied sehen.
      Bau ich mir ein SET und stell es hin und finde es Toll, z.B. Baumhaus oder die winterlichen Gebäude. Dann brauch ich keine Baseplate.
      Wenn man aber anfängt gezielt Städte zu bauen dann machen die Baseplates schon Sinn.
      Und ich sehe es ja bei den „alten“ Straßenplatten. Da kann man immer noch schnell etwas hinbauen und es „stabil“ wegtragen

  8. Ich dachte mir eben: „ Mhhh für einen Aprilscherz aber ziemlich spät!“ Ich befürchte jedoch das ist keiner. Wenn dies wirklich so kommen sollte wär das ziemlich Ärgerlich! Gerade für Kinder sind solche Grundplatten unersetzlich. Schließlich fangen die kleinen ja häufig an darauf zu Bauen. Ich hoffe doch daß Lego eine vernünftige Alternative dazu in Zukunft anbietet. Dennoch finde ich manche Entscheidungen Seitens Lego in letzter Zeit zumindest fragwürdig 🤨

    Naja aber erstmal abwarten 😅😁

  9. Ja, ich glaube auch, dass Lego die Grundplatten aus dem Sortiment verschwinden lässt.

    Gleichzeitig rechne ich mit dem harten Cut – wie an anderen Stellen auch durchgezogen, aktuelles Beispiel sind ja gerade die Straßen. Vorher die Powerfunctions und die Farben. Lego will, dass neu gekauft wird, die Kompatibilität mit Altprodukten interessiert nicht wirklich.

      • Ich verstand die Folie immer als eine Art Diskussion (Pro/Contra) in der das Contra überwiegt. Wo genau wird denn auf der Folie etwas versprochen?

        • Die decision bzw direction wird eigentlich damit angegeben, dass TLG rückwärtskompatibel sein will und die Kunden keine Limitierungen erfahren sollen. Und dass sie die Versprechungen zum PF connector beibehalten wollen, bei denen es ja Adapterkabel zur vorherigen Generation gab.

          Von den Folien her könnte es natürlich eindeutiger (in beide Richtungen) formuliert sein, meinem Verständnis nach is bei einigen der LANs der Eindruck erweckt wurde, dass es Adapterkabel geben wird.

          Nachdem einige Bastler auch einfach ein Kabel zusammeschustern, die normale funktionieren scheint es auch keine technische Limitierung zu sein.

        • ich verstehe es auch nicht als versprechen, jedoch als Zielsetzung bei der Einführung von powered up Komponenten zu achten, keine Einschränkungen und Kosten zu verursachen („should not carry any limitations or cost“). und die wären jaa wiederum mit einer Kompatibilität zu power functions gering gehalten. So meine Meinung zu Folie 9. Kannst mich aber auch korrigieren, da ich den Hintergrund (wo, wann, wer, für wen?) der Präsentation nicht weiß.

      • Vielleicht bringt ja LEGO versetzte Pins raus, damit man die Modulars von der Baseplate auf die normale Plate verbinden kann.

        Pfff… Rückwärtskompatibel? Das Wort kennen die nicht….ich warte schon drauf, das die Steine neue Noppenabstände haben

  10. Als langjähriger Lego-Bauer fällt es mir schwer, in dieser Frage wirklich frei und unvoreingenommen zu denken. Seit nunmehr fast 50 Jahren wird der Bau auf einer Grundplatte begonnen.

    Wenn es statt der flachen Platte eine von unten bebaubare 32×32-Platte oder Ähnliches gäbe und ich nichts anderes kennen würde, wäre das wohl auch in Ordnung.

    Die beidseitig bebaubaren 16×32 und 32×32-Platten gibt es seit Jahren aus China. Ich vermute, dass es bei Lego Gründe gibt, diese so nicht anzubieten. Wenn man dicke Pakete aus großen Platten zusammenbaut biegen sich die Bauwerke auch mit den guten Originalen recht schnell durch. Manche Profis nehmen deshalb für dickere Schichten maximal 4×8-Platten. Eine Platte größer als 16×16 dürfte zudem schnell in einen Zustand kommen, in dem sich das darauf gebaut (z.B. eine weitere große Platte) nicht mehr ablösen lässt. Vielleicht wird ja an einer Lösung mit reduzierter Noppenzahl an der Unterseite getüfelt? Ähnlich wie einst bei der bei der 8×16 Fliese 48288. Interessant auch die Scala-Gundplatte 33080 in voller Plattenstärke, aber von unten nicht bebaubar. Leider ohne brauchbares Foto bei Bricklink.

    Modulars nur auf 16×16-Platten könnten etwas fragil werden. Da halte ich eine andere Lösung für erforderlich.

  11. Das wäre der nächste intelligente Coup von den Dänen. Mir aber egal. Kaufe solche Basics sowieso nur noch bei den Alternativen. Da bekommste 4 Baseplates zum Preis von einer LEGO. Und auch noch in richtig brauchbaren Grössen von 48 x 64 Noppen.

  12. Das hatte sich ja schon länger angedeutet und obwohl ich mit Grundplatten aufgewachsen bin, werde ich sie nicht vermissen.

    Wie ihr schon im Artikel erwähnt habt, bekommt man bei Steine&Teile 16×16 Platten für sehr günstige (ca) 2€, man bekommt also für 8€ eine 32×32 Platte, die aber das dreifache Volumen einer Baseplate hat und außerdem tausend mal mehr Möglichkeiten zum Bauen bietet.

    Was die Zukunft von Modulars, etc angeht ist es denke ich recht einfach: LEGO wird dazu übergehen diese auf normale Platten zu setzen (wahrscheinlich auch vier 16×16 Platten).
    Ich bin schon vor Jahren dazu übergegangen, mir für jedes Modular (und andere Sets auf Baseplates) die benötigten 16×16 Platten dazu zu kaufen und die Baseplates auszutauschen, so kannn ich sie in meiner Stadt verbauen wo ich will, zB auf einem Hügel oder Berg…

    • EDIT: streicht bitte das „Wie ihr schon im Artikel erwähnt habt…“
      Ich habe übersehen dass ihr auf die normalen Baseplates verwiesen habt, deswegen verweise ich hier mal auf die Artikelnummer 91405, unter der man die 16×16 plates bestellen kann.

  13. Man kann ja vom neuen Straßensystem halten was man will (ich persönlich: gar nichts), aber dann zumindest konsequent weitermachen und auch den Rest anzupassen, finde ich vernünftig. Ein Straßensystem zu erzwingen, was dann nicht kompatibel mit den zukünftigen Modulars ist, wäre noch bekloppter.

    Was der Fan mit seinen alten Häusern machen kann? Entsprechende Plate-hohe Baseplates bei den alternativen Herstellern organisieren und umbauen, da gibt es genug auf dem Markt. Die freuen sich über den Umsatz. Baumeister, die nur „echtes“ Lego verwenden wollen, schauen halt in die Röhre. Selbst schuld, beschwert euch in Billund.

  14. Interessanter Artikel.
    Also ich bin ja aktuell in der Endphase meiner LEGO Stadt Planung und finde die neuen Straßen dabei übrigens super weil man sie auf die Baseplates setzen kann und man mit den Spuren und Längen deutlich flexibler ist wie mit den „starren Platten“. Einzig Kurven sind noch ein Problem.
    Die Baseplates ganz zu streichen wäre schon ein deutlicher Schritt, aber vielleicht gibt es dann – ähnlich zu den Straßenplatten 2/3hohe neue Platten. Man darf gespannt sein.

    Doof ist halt immer wenn man schon eine City hat und die neuen Bereiche dann auf die Höhe anpassen muss, insbesondere wenn neu höher als alt ist….

  15. IM Januar kamen die neuen Straßenplatten die auf Plate-Höhe basieren auf den Markt – und dennoch wurde das Modular auf eine Baseplate gestellt – das sorgte für viel Ärger diverser Leute.
    Ob LEGO die Modulars nun zukünftig auf Plates anstatt Baseplates bockt ist nun die Frage.

    Vielleicht bleibt alles wie es ist – und es gibt nur neue Farben?! Oder Artikelnummern?!
    Eventuell ist es doch das nach es aussieht: Das Aussterben der Baseplate. Um es mit den Worten von Herber Grönemeyer zu sagen: Bleibt alles anders!

    P.S.:
    Ich bin so froh das ich all meine Modulars auf Plate gebaut habe mittlerweile….

    • Vielleicht wird auch nur das Thema „Classic“ reformiert oder umfirmiert.

      Oder es ist der Versuch einer kaschierten Preiserhörhung. Immerhin waren die Basisplatten jetzt ganz schön lange preisstabil.

      Möglichkeiten über Möglichkeiten…

      • Ja, das ist auch was, das ich im Kopof habe. Ggf. gibts neue Artikelnummern und/oder Farben – daher laufen die alten aus.
        Andererseits setzen sie im City Bereich nicht mehr auf Baseplate-straßen.. Alles sehr ärgerlich, wenn man nicht weiß, wo die Reise hingeht.

  16. Ich mag ja die 16×16-„Mosaik“-Platten, auch als Unterbau für Modulars, zumal sie sich prima mit den neuen Strassenplatten kombinieren lassen. Aber blöd natürlich für alle, die ihre City komplett auf den klassischen (Strassen-)Platten aufgebaut haben…

  17. Meine Meinung:
    – Seit meiner Rückkehr aus den Dark Agew bevorzuge ich 16×16 plates.
    – Für mich hat Lego nicht den Anspruch eines universal Modellbau-Systems.
    – Was ist so schlimm wenn die Platten nicht zusammenpassen?
    In der Lego Welt geben sich schließlich auch Micky Mouse und Jogi Löw die Hand. Da muss nicht alles „realistisch“ sein

    Denkt bunt meine Baukameraden! 🙂

    • Wahre Worte :). Das können einige nicht. Da heißt es alles was sich verändert ist erstmal schlecht. Lego wird sich etwas dabei denken und in 5 Jahren redet kein Mensch mehr darüber, so wie bei allen. Siehe z.B. grüne Strassenplatten und graue Strassenplatten.

  18. Das mit der Unabhängigkeit von externen Zulieferern erschließt sich mir nicht wirklich. Oder zumindest führt LEGO das nicht konsequent durch.
    Einerseits werden die Zugräder zum Verzicht auf Metalle geändert, andererseits werden in City neue Magnete (mit Metallen von Zulieferern) eingeführt. Ich erkenne da nicht so wirklich ein Muster, das darauf hindeutet, dass sich LEGO generell unabhängiger gestalten möchte.
    Ich glaube, wenn die Baseplate-Ära endet, ist es eine Design-Entscheidung oder einfach eine wirtschaftliche, weil genau diese Art von Thermoformverfahren mit hohem logistischem Aufwand verbunden ist. Ich denke nämlich, dass wir in Zukunft weiterhin „Fremdmaterialien“ bei LEGO sehen werden.

  19. Lego verändert sich. Lego der 70er kann man auch nicht mit Lego der 90er vergleichen. Ebensowenig wie die neuen Produkte mit den 90er. Ich persönlich finde es sehr schade, ich liebe Baseplates. Aber der Schritt ist wohl notwendig um die aktuellen Produktlinien aufeinander abzustimmen.

  20. 😥
    Ich liebe die Baseplates. Ich habe bereits als das Ende der Straßenplatten angekündigt wurde, angefangen mir einen Vorrat anzulegen.
    Ich persönlich sähe es lieber, wenn sie bleiben würden, schon alleine wegen der Modulars, aber auch sonst finde ich die Platten einfach klasse.

    Und jetzt muss ich weg, Baseplates kaufen …

  21. Bei den Modulars finde ich die Baseplates aus zwei Gründen nicht so gelungen:

    1. Die Ecken biegen sich gerne hoch. So entstehen zwischen den Gebäuden „Stolperfallen“ und unter den Ecken von Eckgebäuden kleine Höhlen.
    Kann man natürlich z. T. lösen, wenn man die hellgrauen Tiles über die Platten versetzt baut. Dadurch geht aber die Modularität verloren. Ich stelle die Dinger immer um, möchte daher flexibel sein.

    2. Wer die Häuser nicht in einer Stadt integriert, sieht von vorne die verschiedenfarbigen Baseplates. Stört m. E. das Gesamtbild.

    Habe daher eh schonmal überlegt, auf hellgraue 16×16 Platten zu wechseln.
    Im Palace Cinema müsste man dann halt noch den Boden auslegen.

    Ganz ehrlich: Man muss auch mal mit Veränderungen leben lernen. Sonst säßen wir alle noch in Höhlen.

    Und ich habe letztens in irgendeinem AFOL-Blog einen klugen Kommentar gelesen. Sinngemäß hat jemand geschrieben: Ich habe akzeptiert, dass LEGO nicht nur für mich produziert wird.

    • Für Medium-Stadtplaner sind Baseplates einfach ein schnelles und einfaches Mittel um eine kleine Welt aufzubauen. Wer „professionell“ eine Stadt baut, hat wohl schon vorher diese nicht mehr hergenommen.

      Der Nostalgie-Gedanke schwingt bei AFOLs einfach stark mit. Wieder ein altbekanntes System wird abgeschafft. Nunja … bin gespannt was folgt.

  22. Wenn Lego nicht mehr mit Lego kompatibel ist…
    Zumindest konsequent sind sie.
    Solange es noch Hersteller gibt, die diese Platten herstellen, kann Lego machen, was sie wollen. Platten sind von anderen Herstellern genauso gut.

  23. Nicht überraschend -trotzdem Schade

    na ja, dann wird halt mein Lego Budget mal in die Plattenbevorratung fließen.

    Schade

    Das mit den „externen“ Zulieferern ist ein vorgeschobenes Argument – In unserer Vernetzten Zeit ist das durchaus kein Problem. Auch die Metallachsen – ehrlich gesagt, das sind doch keien komplizierten high Tech Elemente

    Aber wozu jammern – einer allein kann ja nichts ändern

  24. Ein Gedanke meinerseits dazu: Noch im Januar hat Andres von Zusammengebaut bei Lego zu dem Thema angefragt. Artikel hier: (https://zusammengebaut.com/lego-statement-lego-bodenplatten-werden-weiter-produziert-113034/. Die Antwort von Lego lautete: „Was wir aus unseren Gesprächen mitnehmen können, ist, dass der Ausstieg aus den Noppen-Bodenplatten nicht etwas ist, das wir in naher Zukunft vorsehen. Im Moment gibt es noch mehrere Baseplate-Produkte in der Produktion, darunter Classic-Sets, Bausteine und Teile. Hoffentlich hilft dies, einige Bedenken zu zerstreuen.“ Was istjetzt die „nahe Zukunft?“ Für mich wäre das ein Zeitraum von 2-3 Jahren. Ich persönlich hätte jetzt nicht gedacht, dass schon ein Jahr nach so einer Mitteilung alle Baseplates verschwunden sein sollen. Eure Gedanken klingen aber auch sehr logisch. Ich hoffe mal das beste, würde einen Abschied von den Basepkattes aber auch sehr schade finden.

    • Nahe Zukunft in PR-Sprech wäre nichts in der aktuellen Woche, da gibts dann eine separate Presseaussendung.
      Lego würde ja außerdem nicht aus den Noppen-Bodenplatten aussteigen sondern würde sie ja nicht mehr herstellen, die alten Bodenplatten blieben ja weiter kompatibel. Und es käme ja dann auch sicher eine neue „Noppen-Bodenplatte“, also wäre auch das absolut innerhalb des Statements.
      Aber daher sind solche Statements üblicherweise ja auch für die Tonne.

  25. Ich finde es ja gut neue Möglichkeiten zu ergreifen, bin aber auch der Meinung, dass es besser wäre auch noch eine Alternative im Sortiment zu führen. Den sonst gibt es enorme Kundenverluste und/oder eine starke Spaltung von Fans.

  26. Ist nur die logische Konsequenz, der bereits begonnenen Abschaffung. Aus normalen City-Sets sind die Grundplatten ja schon seit fast einem Jahrzehnt verschwunden. Da machen natürlich auch die einzelnen Pakete wie Straßen weniger Sinn, als in den 90’ern, wo die Tankstelle auf ’ner Straßenplatte stand, und die Feuerwehr, oder der Bahnübergang, etc. …

    Ich finde es schade, da ich der Meinung bin, dass die Grundplatten, mit ihrer halben Dicke, sehr wohl ins System passen. In snot-Bauweise ergeben 2 Platten und eine Grundplatte die exakte Breite eines Steins (Bricks), sodass ich eher auf 1×2, 1×4, usw. Grundplatten gehofft hatte.

    Ist natürlich schon irgendwie lustig, dass man die Grundplatten, je nach Farbe für unter UVP (7,99€) zugeschickt bekommt. Danke für den Tipp, auch wenn ich vermutlich eher welche von Wange hole, aufgrund der größeren Auswahl an Farben und Größen.

    Zu guter Letzt will ich nochmal auf die Kinder bauen damit so gerne Pauke schlagen und frage: Wurde das (soweit vorhanden) EOL Datum der Duplo Grundplatte (LEGO 2304) ebenfalls vorgezogen? Zumindest gehe ich vom selben Herstellungsprozess aus.

  27. Da habe ich mir für den Falcon *räusper* Noname Platten besorgt in Sand Beige(?), weil ich die entsprechende Baseplate von Lego nicht mehr gefunden habe.
    Die Platten sind aber so dick wie eine normale Lego Plate und auch unten streckbar.
    Vielleicht geht ja auch Lego diesen Weg und stellt dann eigene Baseplates in der „richtigen“ Höhe her. Für ältere Modulars könnte man doch abgeschrägt passende Steine designen.
    Eine völlig zufriedenstellende Lösung erscheint schwer, aber ich persönlich fand die unnormale Höhe der alten Baseplates schon als Kind doof. Mit Fliesen konnte man aus den kleinen Baseplates zwar auch abnehmbare Dächer bauen, aber optimal war das nicht.

  28. Sowas wie Grundplatten muss es eben geben! Als Kind habe ich bei Gebäuden doch immer angefangen darauf zu bauen. Mit kleineren Platten ist mehr Aufwand, und dann fängt einer wohl nicht gleich an mit dem Bau.

  29. Ich hoffe vor allem darauf, dass die Farbauswahl der 16×16 Technic-Steine ausgebaut wird. Für mich wären diese die beste Alternative, da sie sich stabil und recht flexibel miteinander verbinden lassen. Auch in Verbindung mit dem neuen Straßensystem wären diese vorteilhaft, wenn LEGO passende Adapter entwickelt (bei entsprechender Breite können dann auch endlich zwei Fahrzeuge aneinander vorbeifahren 😀). Der Preis für eine 32×32 Noppen Fläche wäre aber wohl auch im Bereich der neuen Straßenplatten 🙄

  30. Wenn die Grundplatten verschwinden wäre das für einige Standards für Gemeinschaftsprojekte nicht gerade positiv. Auf die Schnelle fällt mir da die Moonbase oder MILS ein.

  31. Wenn dann die Lego-Städte auf plates umgebaut werden sind alle so beschäftigt, dass keiner mehr die Zeit hat neue Sets zu bauen😁

  32. Wie hat schon Thomas alias brickmerge schon vor Monaten so schön gesagt:“mein grösster Fehler war es meine Modulars nicht gleich auf plates zu bauen“ man hätte dann über seinen Schatten springen müssen und auf Fremdhersteller zurückgreifen, schön wäre es tatsächlich wenn LEGO eine eigene Lösung finden würde.

  33. Finde ich gar nicht so schlecht.
    Klar, Baseplates sind ein Nostalgiefaktor, und die Kompatibilität mit dem derzeitigen System (vor allen bei den Modulars) zu brechen, wird kurzfristig sicherlich für Ärger sorgen.

    Aber ganz objektiv betrachtet sind Baseplates doof. Sie erlauben keine nicht-rechteckigen Flächen, wie etwa mit abgerundeten Plates einfach möglich, sind nicht vollständig systemkompatibel (sowohl in der fehlenden Bebaubarkeit der Unterseite als auch in der Höhe) und viel zu biegsam/fragil.

    Ich denke aber dass es für Baseplates für die die sie weiter verwenden möchten, weiterhin einen guten Markt geben wird, sowohl durch Alternativhersteller als auch durch den Gebrauchtmarkt, wenn andere ihre Gebäude auf das neue System umstellen.

  34. Ich höre hier ja fast nur „Mimimi“, sorry dafür. Aber beschwert sich jemand bei VW, weil’s es den 1er Golf nicht mehr gibt? Röhren Fernsehgerät, auch abgeschafft. Frechheit! Leute, das ist der Gang der Dinge. Ehrlich gesagt ist es mir eher unverständlich, wie die sich überhaupt so lange halten konnten, da sie eben gerade NICHT mehr in das Gesamtsystem passen.

    • Lego hätte das Recht, alles was in der Vergangenheit beliebt und erfolgreich war Abschaffen und Einstellen. Aber hinterher dürfen sie sich nicht beschweren, wenn andere Anbieter immer stärker und erfolgreicher in den Markt vordringen.

      So werden auch durch hier vermutete und wohl absehbare, wenn auch nicht offiziell verlautbarte Umstellung auf andere Grundplatten einige Kunden mehr geben, die für einige Produkte anderer Hersteller empfänglicher werden.

      Bei mir selbst merke ich, dass ich zwar Lego nach wie vor bevorzuge, aber bezüglich anderer Hersteller immer schmerzbefreiter werde. Meine Hemmschwelle, Steine anderer Hersteller sinkt immer weiter. Falls es mal keine Baseplates von Lego mehr geben sollte und deren Alternativen oder die Gebrauchtteile bei Bricklink zu teuer sein sollten kaufe ich eben Baseplates von Wange, Lojo oder einem der vielen anderen Hersteller. Brauchbar sind die allemal. Wenn ich mal eine Platte schneiden muss, nehme ich für diese Freveltat schon länger kein Original mehr.

    • Der Vergleich hinkt. Stell dir vor du bist ein Fan vom Golf 1 und hast einen Golf 1 und bekommst plötzlich keine Ersatzteile mehr. Du wirst also gezwungen deinen geliebten Golf 1 zu verschrotten obwohl du das gar nicht willst.

  35. Naja, hat sich ja schon irgendwie abgezeichnet. Kann mir persönlich bisher relativ egal sein, ich brauch selten welche. Es baut sich schon irgendwie stabiler so auf die schnelle und auch für größere Projekte sind die schon ganz nützlich, aber ich kann da auch drum herum arbeiten. Für Leute, die eine ernsthafte Stadt verwalten oder sonst irgendwelche bestehenden Riesen-MOCs, ist das aber sicher ein ziemlicher Einschnitt, ähnlich wie bei den Straßenplatten. Aber wie auch da muss man dann eben sehen, wie man sich anpasst. Ob man mit der neuen Variante leben kann, sich vorher mit Neu- oder später mit Gebrauchtware eindeckt, oder halt selbst zum „externen Zulieferer“ greift.

    Die Inkompatibilität der Modulars untereinander ist natürlich schon Sackgang, aber die hat man im Grunde mit den neuen Straßen genauso und am Ende wird man nicht drumherum kommen an irgendeiner Stelle aktiv zu werden, wenn man denn Sets aus 20 Jahren Produktgeschichte kombinieren möchte. Die Frage ist nur, ob LEGO selbst eine sinnvolle Alternative aufbieten kann. Vielleicht einfach 32×32-Platten machen die dann hoffentlich einigermaßen stabil sind. Oder ob es irgendein unnötig überkompliziertes Spezialkonstrukt wird, dass dann auch wieder für nix anderes gut ist, ähnlich der eher kontroversen Straßenplatten.

    Es ist durchaus verständlich, dass man von externen Zulieferern unabhängig sein möchte, aber auf der anderen Seite, kann ich mir nicht vorstellen, dass man bei LEGOs Kapazitäten nicht auch noch eine kleine Produktionsstraße für’s Tiefziehen oder was auch immer hinbauen kann. So eine hochkomplexe Ingenieursleistung kann so eine Baseplate die seit 50 Jahren gleich hergestellt wird jetzt auch nicht sein. Vieleicht beim nächsten mal nicht alles outsourcen und dann über Zuliefererabhängigkeit beschweren. Aber ich kann auch verstehen, dass die Platten ja nie wirklich zum System gepasst haben und man da auch konzeptuell froh sein dürfte, die abstoßen zu können.

  36. Da ich heuer mit der Polizeistation aus der Mudular Reihe hier eh auf normale Plates umgestiegen bin die ich mir extra dafür besorgt hatte trifft mich das jetzt nicht so hart. Vor allem da ich die Baseplates nie so richtig mochte, auch nicht als Kind. Damals gab es auch noch die großen Platten die eine höhe von einem Brick hatten auf denen habe ich am liebsten gebaut.

    • Ach sowas gab es sogar? Dachte immer das gibt es nur von Zubehörherstellern. Ein Grund mehr wieder sowas „offiziell“ einzuführen.

      • Ja, wurden zum letzten Mal glaube ich 2014 verwendet. Allerdings waren das meistens 8×8 oder 8×16 Steine, früher gab es auch mal 10×20 als Größe. Die größte bisher bei LEGO verfügbare ein-Stein-hohe „Platte“ war 12×14 Noppen groß.

        • Gibt es doch jetzt bei den Arts Sets wieder, sogar als 16×16 und mit Technic Löchern zum Verbinden (Teil 65803). Werden auch im Fundament des Kolosseums eingesetzt. Leider liegen die momentan bei Steine&Teile bei 5 Euro das Stück 😀

          • Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie so viel billiger werden. Die Hoffnungen einiger, LEGO würde jetzt diese Wahninnsteile unter die Modulars knallen, halte ich doch für sehr unwahrscheinlich (und würde auch das Kompatibilitätsproblem nicht gerade verbessern). Und wenn, dann nur um massive Preiserhöhungen zu rechtfertigen.

      • Diese Steine waren noch in WeDo Education im Einsatz (noch gar nicht so lange her).

        Ich habe noch viele davon, finde aber die fürs Bauen suboptimal. Wenn man die nur oben verbindet dann wird alles ziemlich instabil weil der Hebel groß ist. Wenn man Pins an den Seiten noch hätte, wäre das deutlich stabiler. Außerdem werden die Bauwerke plötzlich deutlich höher. Die Kompabilität mit Eisenbahn Schienen welche auf dem Boden verlegt sind, gibt es dann auch nicht.

  37. Dann hatte ich das ja damals (bei der Einführung der neuen Straßen) richtig vorrausgesagt. Es war einfach logisch, da es bereits das zweite systematische Vorgehen Legos gegen Grundplatten war (das erste war, dass die normalen Sets keine mehr hatten).

    Obwohl ich die sonst nicht zur Legowelt passende Höhe auch immer ärgerlich fand, denke ich, dass es trotzdem ein schwerer Fehler ist. Mir nichts lässt sich schneller und angenehmer eine große Spielfläche – gerade für Kinder – erstellen (und sich auch platzsparend wieder wegpacken).

    Hätten sie es durchgezogen das System einfach zu verbessern (plattenstarke Baseplates) ohne es wesentlich teuerer zu machen – ich glaube das wäre ein richtig großer Wurf für Lego gewesen. Da gäbe es sehr großes Potenzial für verschiedenste Größen und Landschaftsteile.

    So riskieren sie, dass ein Konkurrent den nächsten Maßstab setzt.

  38. …wir werden sehen, es wird sicher eine gute Möglichkeit gefunden werden, auch weiter an unseren Städten zu bauen. Ich bin da relaxt. Für das was ich habe, habe ich noch genug Platten im Vorrat, das was kommt wird dann angepasst.
    Am liebsten hätte ich alles auf den Platten, die für die Mosaike benutzt werden, Leute, die ihre Städte ausstellen haben das ja schon oft so ähnlich konstruiert. Ist stabiler und damit womöglich besser. Es wird sich was verändern und wir werden kreativ werden.

  39. @Annalies

    Wir Erwachsenen werden immer zurecht kommen. Mir tuts für die Kinder leid, dass die Grundplatten bei den Sets weggefallen sind und nun vermutlich ganz wegfallen.

    • Auch die meisten Kinder werden damit zurechtkommen. Ich glaube da ist bei unserer Bewertung ganz viel Nostalgie am Start. Klar würde meine Neffen Baseplates benutzen, aber wenn die nicht da sind dann halt nicht.
      Eventuell überrascht uns Lego auch mit gescheiten „dicken“ Platten.

      • @Fabian

        Ja, kinder kommen mit fast allem zurecht (teils besser als Erwachsene).
        Und ja, was man nicht kennt, das vermisst man nicht.
        Nur gehts darum eigentlich nicht.

        Bisher war es schön für Kinder, die es hatten. Darum geht es doch.
        : )

        Und durch den Wegfall, werden es vermutlich nicht mehr Kinder, die welche haben – zumindest nicht von Lego.

      • Die Kids in OGS/BGS in der Schule „streiten“ wegen Baseplates und am Elternabend wurde gesagt dass die Schule sehr gerne solche Geschenke annimt.

        Jedes Kind will gerne sein stabiles kompaktes Baubereich haben, und Baseplates dafür optimal sind.

        Außerdem kann man die beliebig aufeinander legen – passiert nichts. Wenn man das mit vielen großen Platten macht, dann „verkleben“ sie sich irgendwann und man kriegt sie nur mit Gewalt und Schaden raus.

  40. Mich stört es nicht, wenn die Baseplates wegfallen, solange es einen adäquaten Ersatz geben wird. Vielleicht gibt es dann „richtige“ 32×32 Platten wie von Strictly Briks. Ich habe auch kein Problem damit, wenn meine bisherigen Modulars auf Baseplates und neue dann etwas erhöht stehen. Das habe ich jetzt auch schon tw. mit Mocks. Wenn ich da mal schaue wie die Straßen aussehen wo ich wohne, kann ich nur über solche kleinen Höhenunterschiede lachen. Aber das ist natürlich Geschmackssache.
    Außer bei Modulars hat LEGO die Baseplates ja sowieso fast komplett gestrichen. City usw. muss ja leider schon lange nur noch mit schmalen Kulissen auskommen.

    • @Tomanipo13

      Kommt die wenn du deine Ware in den Warenkorb legen willst?
      Hatte ich auch!
      Ich habe mich dann abgemeldet und als Gast die Ware in den Korb gelegt und mich erst beim Bezahlen wieder angemeldet.
      Seit dem funktioniert es wieder einwandfrei! 🙂

  41. Hoffentlich stimmt das nicht. Die Grundplatten gehören doch zu den wichtigsten Teilen, gerade wenn man einen MOC baut. Man könnte echt immer mehr meinen, LEGO möchte die Fans vergraulen.

  42. Was ich nicht verstehe, wenn Lego die Baseplates nicht herstellt, kann es Lego doch egal sein. Der Hersteller der Baseplates kann doch weiterhin die Baseplates herstellen und verkaufen und Lego steckt sich die Gewinnmarge in Form einer Linzens ein, dass Lego auf den Noppen steht, die es bisher auch einsteckte. Oder hat Lego die Baseplates subventioniert (glaube ich ja eher nicht, das sie 7 bis 8 Euro in der Herstellung kosten). Von Qualitätsmängel oder gar Schutzproblemen bei der Gesundheit der Verbraucher ist mir bei Baseplates nichts bekannt, warum möchte Lego also die Baseplates vom Markt haben?

  43. Ich würds Schade finden, nimmt man die Baseplates aus dem Sortiment (und bringt keine moderne Form davon heraus).
    Andererseits, wenn man auf ein neues System umstellt hat das ja auch seine Vorteile.
    Dennoch werde ich mir in naher Zukunft immer mal wieder eine Platte mit Rabatt mitnehmen, damit da keine Engpässe entstehen. 🙂

  44. Basplates haben noch nie wirklich in das Lego-System gepasst und auch wenn ich sie liebe macht es für mich Sinn sich langsam davon zu trennnen. Ich fände es sehr schön wenn Lego dafür eine lange Übergangszeit anpeilen würde und ein Element auf den Markt bringt mit dem man das alte System verbinden könnte. So wie sich Lego in letzter Zeit verhält bezweifel ich allerdings dass die so konsumentenfreundlich sind und an so etwas auch nur in Erwägung ziehen. Der harte Cut bei den Straßenplatten und die fehlende Rückwärtskompatibilität zwischen Powered-Up und Power-Functions zeigt wohin die Reise geht. Muss wohl sicherheitshalber noch ein paar Baseplates kaufen in den kommenden Monaten.

  45. Was die Dänen machen ist mir seit 2 Jahren,längerem egal. Es gibt genügend andere die solche platten anbieten. Mit den ferngesteuerten überteuerten sets hab ich mit lego abgeschlossen.

  46. Ist mir alles lang wie breit. Obwohl ich reichlich Grundplatten habe wollte ich die Qualität von Wange als Alternativanbieter beurteilen und bin positiv überrascht.

  47. Ein größeres Gebäude ohne vernünftige Grundplatte? Absolut undenkbar für mich! Da werden dann entweder nach Bedarf Reste und Gebrauchtplatten aufgekauft, oder auf passende Platten der Alternativen zurückgegriffen.

  48. Okay… ich bin erst seid ein paar Monaten „wieder dabei“. Von daher ist das im Moment alles noch neue Information, die ich in irgendeiner Weise verarbeiten muss. (Allerdings muss ich dabei auch noch hinzufügen, dass ich mit Lego direkt nur sehr wenig im Moment anfangen konnte. Der einzige, neuere Bausatz ist Winnie Puh. Die anderen sind eher alte Space Geschichten aus den 80ern.)

    Ich habe bis jetzt nur ein Modular-Building von Xingbao zusammengesetzt. Insofern habe ich auch noch keine Probleme, was eine eventuelle Kompatibilität von irgendwelchen Gebäuden zueinander angeht. Naja, sollte bei Lego ein entsprechendes Gebäude auftauchen, kann ich im Zweifelsfall immer noch eine Wange-Platte vermutlich erwerben, um auf der das Ganze dann aufzubauen.

Kommentar hinterlassen


E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

*


Mit dem Absenden des Kommentars akzeptierst du unsere Netiquette.