Preisanpassungen bei LEGO: Auch einige exklusive Sets ab 2022 teurer

LEGO D2C Preiserhöhung ab 2022

Bereits im September berichteten wir von Preisanpassungen im LEGO Sortiment 2022, die aber zunächst nur Sets betrafen, die auch im freien Einzelhandel zu bekommen sind. Jetzt liegen uns auch erste Informationen zum (teil-)exklusiven Sortiment von LEGO vor. 

Zunächst ein kurzer Rückblick: Im September sickerten Informationen dazu durch, dass die UVPs einiger LEGO Sets im Jahr 2022 angehoben werden sollten. Wir erhielten eine Liste mit 27 nicht-exklusiven Sets, die bei jedem Händler verfügbar sind und deren Preise nach aktuellem Informationsstand steigen werden. Dazu veröffentlichten wir einen Artikel. LEGO reagierte hierauf mit zwei (leicht widersprüchlichen) Pressemitteilungen, in denen das Unternehmen als Hintergrund angab, die Preise auf dem westeuropäischen Markt harmonisieren zu wollen. Nachfolgend zitieren wir noch einmal die zweite Mitteilung vom 22. September 2021, da LEGO Dänemark später angab, die vorherige Meldung, die wir bei der Presseabteilung von LEGO Deutschland angefragt hatten, sei „nicht offiziell“ und „nicht korrekt“ gewesen. (Hervorhebungen durch StoneWars)

The LEGO Group has no plans to increase the recommended retail price (RRP) of its portfolio of products.

In Western Europe, we’ve taken steps to make RRP pricing more consistent across different countries from 2022. The RRP of the majority of LEGO sets will not change as a result of this. However, on a small selection of sets the RRP will either go down or up depending on the set and the country.

There are currently no plans to make such changes in other markets.

It’s important to note that the final price charged to shoppers is set by retailers, not the LEGO Group.

LEGO will laut eigener Aussage also das Sortiment nicht verteuern – entgegen der Entwicklung in beinahe der gesamten Industrie, wo Preise gerade aufgrund gestiegener Nachfrage, Knappheit bestimmter Rohstoffe und eines extremen logistischen Ungleichgewichts steigen. Stattdessen sollen die Preise nur in Westeuropa harmonisiert werden.

Nun liegen uns erste Informationen zur Preisgestaltung 2022 für eine Reihe (teil-)exklusiver Sets vor, die zumeist schon seit längerer Zeit am Markt sind und deren Preise in Deutschland ebenfalls erhöht werden sollen. Auch hier gilt allerdings, dass dies für die große Mehrheit der Sets nicht zutrifft, da deren Preise konstant bleiben werden.

Vor dem Hintergrund, dass demnächst das LEGO VIP-Wochenende und der LEGO Black Friday anstehen, hoffen wir, euch mit den folgenden Betrachtungen auch einen Service zu bieten, sodass ihr ggf. noch rechtzeitig zuschlagen könnt, bevor die UVP der Sets ansteigt.

Was ist ein (teil-)exklusives Set?

(Teil-)exklusive Sets sind alle LEGO Sets, die nicht in den freien Einzelhandel kommen, also nicht von jedem Händler bestellt werden können. Manche Sets gibt es ausschließlich bei LEGO selbst (z.B. saisonale Sets wie den LEGO 40499 Schlitten des Weihnachtsmanns), die meisten darf aber mindestens ein weiterer Händler verkaufen.

So landen z.B. fast alle D2C-Sets nach einer Weile der Exklusivität bei LEGO schließlich auch bei mindestens einem der „Premiumpartner“ wie Galeria, Amazon oder myToys. Wieder andere Sets sind fachhandelsexklusiv, werden als nur durch LEGO selbst und Fachgeschäfte wie z.B. Vedes-Händler vertrieben.

Betroffene Sets (deutsche UVP)

Aus den oben genannten „Handelskategorien“ liegt uns ein Datensatz mit insgesamt 102 Sets vor, den wir ausgewertet haben. Im Jahr 2022 erfahren bei LEGO davon 12 eine Preiserhöhung, die UVPs der übrigen Sets bleiben gleich. Es wird also rund jedes neunte Set teurer.

Entgegen der uns gegenüber mehrfach von LEGO wiederholten Ankündigung, dass manche Sets „depending on […] the country“ auch im Preis sinken würden, konnten wir für Deutschland leider auch diesmal nur Preissteigerungen identifizieren. Wir lassen uns aber gerne überraschen, was die Zukunft diesbezüglich noch bringt und ob dies tatsächlich auch für Deutschland oder nur für andere europäische Länder gelten wird.

Nachfolgend haben wir euch alle betroffenen Sets mit der alten und der neuen UVP ab 2022 sowie der prozentualen Steigerung zusammengefasst. Wichtig ist, sich darüber im Klaren zu sein, dass nur die Unverbindliche Preisempfehlung (UVP) angehoben wird. Dies kann, muss aber nicht zwingend auch eine Auswirkung auf andere Händler als LEGO selbst haben, weil jene ihre Preise natürlich frei gestalten können. Da die Einkaufspreise der Händler zumindest in Teilen von der UVP abhängen, sind Preisänderungen allerdings nicht unwahrscheinlich.

BildSetnr.TitelUVP altUVP neuPlusRelease
LEGO 10272 Old Trafford- Manchester United10272Old Trafford- Manchester United269,99 €279,99 €4 %2020, 02
LEGO 71043 Schloss Hogwarts71043Schloss Hogwarts399,99 €419,99 €5 %2018, 09
LEGO 10255 Stadtleben10255Stadtleben239,99 €259,99 €8 %2017, 01
LEGO 10265 Ford Mustang10265Ford Mustang129,99 €139,99 €8 %2019, 03
LEGO 10295 Porsche 91110295Porsche 911129,99 €139,99 €8 %2021, 03
LEGO 10273 Geisterhaus auf dem Jahrmarkt10273Geisterhaus auf dem Jahrmarkt229,99 €249,99 €9 %2020, 06
LEGO 10266 NASA Apollo 11 Mondlandefähre10266NASA Apollo 11 Mondlandefähre89,99 €99,99 €11 %2019, 06
LEGO 10270 Buchhandlung10270Buchhandlung159,99 €179,99 €13 %2020, 01
LEGO 75955 Hogwarts Express75955Hogwarts Express79,99 €89,99 €13 %2018, 08
LEGO 21319 Central Perk21319Central Perk69,99 €79,99 €14 %2019, 09
LEGO 75316 Mandalorian Starfighter75316Mandalorian Starfighter59,99 €69,99 €17 %2021, 08
LEGO 21056 Taj Mahal21056Taj Mahal99,99 €119,99 €20 %2021, 06

In absoluten Zahlen betragen alle Preiserhöhungen 10,- bzw. 20,- Euro, was zwischen 4 und 20 % der jeweiligen UVP entspricht. Damit liegt der Mittelwert aller Steigerungen bei ca. 10,7 %.

Legt man hingegen die Gesamtheit aller 102 Sets aus unserer Liste zugrunde, so liegt die mittlere Verteuerung bei ca. 1,1 bis 1,3 %, je nach Berechnungsmethode, da die meisten Sets ihre UVP behalten. Eine abschließende Analyse der Preisentwicklung des gesamten Sortiments werden wir dann Anfang des kommenden Jahres vornehmen, wenn die Preise auch wirklich umgestellt wurden.

Wir halten also fest, dass die Preiserhöhungen auf das gesamte Sortiment der (teil-)exklusiven Sets gesehen sehr moderat ausfallen, bei den einzelnen betroffenen Sets allerdings mitunter eine beträchtliche Höhe aufweisen.

Interessant ist, dass mit drei Ausnahmen nur solche Sets betroffen sind, die schon seit 2020 oder früher erhältlich sind. Besonders stechen dabei das LEGO 10255 Stadtleben von 2017 sowie das LEGO 71043 Schloss Hogwarts und der LEGO 75955 Hogwarts Express von 2018 heraus. Während bei solchen alten Sets eine Anpassung des Preises plausibel erscheint, verwundert in der Auflistung vor allem der LEGO 75316 Mandalorian Starfighter, der erst im August 2021 auf den Markt kam.

Vergleich mit anderen Euro-Ländern

Da LEGO in der oben zitierten Pressemittelung eine Harmonisierung der UVPs als Grund für die Preisänderungen angab, haben wir die alten und neuen Preise der betroffenen Sets mit den anderen Ländern des Euro-Raums verglichen, sofern es in diesen einen LEGO Onlineshop gibt.

Preisvergleich Uvp D2c Euro Alle
Berücksichtigte Länder: Alle Staaten des Euro-Raums außer Malta und Zypern, die keinen eigenen LEGO Onlineshop haben.

Wie man sieht, wird in den meisten Fällen die neue deutsche UVP über dem Mittelwert der aktuellen europäischen UVPs angesetzt. In vielen Fällen bleibt sie allerdings unter dem Maximalwert, außer bei der 10270 Buchhandlung, dem 10272 Old Trafford-Stadion und dem 10273 Haunted House, die bisher überall gleich viel kosteten und nun trotzdem teurer werden. Positive Ausnahmen bilden die drei oben genannten, ältesten Sets der Liste (10255 Stadtleben und 2x Harry Potter), bei denen die neue UVP jeweils knapp (und beim Schloss etwas deutlicher) unter dem Mittelwert bleibt.

Liest man die Pressemitteilung von LEGO genau, so ist dort allerdings nicht von ganz Europa, sondern nur von Westeuropa die Rede. Wir haben deshalb die Auswertung mit eingeschränkter Länderauswahl wiederholt. Leider war LEGO uns gegenüber nicht einmal zu einer Auskunft bereit, welche Länder man dort genau zu Westeuropa zählt, weshalb ihr die folgende Grafik bitte mit einer gewissen Vorsicht genießen solltet. Wir haben erneut den Euro-Raum betrachtet und sind davon ausgegangen, dass LEGO effektiv eine Kombination aus West- und Südeuropa als „Westeuropa“ definiert.

Preisvergleich Uvp D2c Euro West Und Süd
Berücksichtigte Länder: Belgien, Deutschland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal & Spanien

Bei dieser Auswertung sieht das Bild etwas ernüchternder aus, denn nur bei zwei Sets wird die UVP nicht auf oder gar über den aktuellen Maximalpreis der betrachteten Länder angehoben: Beim 71043 Schloss Hogwarts und dem 10295 Porsche 911. Alle anderen Sets werden ab 2022 in Deutschland teurer, als sie es derzeit im teuersten der betrachteten Länder sind.

Fazit

Für eine abschließende Bewertung der Aussage von LEGO, man wolle die westeuropäischen UVPs harmonisieren, fehlen uns zum einen noch die Informationen aus den anderen Euro-Ländern und zum anderen eine genauere Definition davon, was LEGO laut der firmeninternen Definition unter „Westeuropa“ versteht. Außerdem haben wir nach wie vor keinen Überblick über die Preise des vollständigen Sortiments.

Dennoch zeigen unsere Auswertungen im Hinblick auf die (teil)exklusiven Sets schon jetzt, ähnlich wie die Analyse der nicht-exklusiven Sets, dass die neuen Preise in wenigen Fällen sogar über die bisherigen europäischen Höchstpreise hinausgehen und ansonsten tendenziell oberhalb der aktuellen Mittelwerte angesetzt werden. Wenn man diese Punkte vor dem Hintergrund betrachtet, dass Deutschland zu den wichtigsten Absatzmärkten für LEGO in Europa gehört, dürfte dies mit Blick auf das Gesamtsortiment für eine echte, wenn auch prozentual kleine, Preiserhöhung und nicht nur für eine „Harmonisierung“ sprechen.

Die Verteuerung bewegt sich insgesamt im niedrigen einstelligen Bereich, zumal gemessen am gesamten Portfolio aktuell erhältlicher LEGO Sets bisher nur eine kleine Zahl von Sets vorliegt, deren Preise steigen werden. Andererseits sind uns für den deutschen Markt derzeit noch keine der angekündigten Preissenkungen bekannt, wobei es natürlich möglich ist, dass uns diese noch ins Haus stehen.

Preiserhöhungen des bestehenden Sortiments waren übrigens bei LEGO früher völlig normal – dies wurde unter unserem ersten Beitrag zum Thema richtigerweise angemerkt. In den letzten Jahren fanden solche Anpassungen bei LEGO hingegen unseres Wissens nicht mehr statt.

Bitte bedenkt, dass sich dieser Artikel rein auf die UVP der LEGO Sets und auch nur auf Deutschland bezieht. Eine Betrachtung im Hinblick auf die sich eventuell ändernden Einkaufspreise der Händler reichen wir im Rahmen einer Analyse der gesamten Preisänderungen im LEGO Sortiment Anfang des nächsten Jahres nach. Seht diesen Beitrag also bitte in erster Linie als Hinweis auf die nahenden Preiserhöhungen bei den genannten Sets, falls ihr diese noch zur „alten“ UVP in euren Besitz bringen wollt.

Welche Sets der Liste habt ihr noch auf eurer Wunschliste stehen? Werdet ihr noch in diesem Jahr versuchen, sie zu einem guten Preis zu kaufen? Könnt ihr die Preiserhöhungen und speziell die Auswahl an Sets nachvollziehen? Tauscht euch gerne in den Kommentaren aus, bleibt aber bitte freundlich und denkt an unsere Netiquette.

Über Jens Herwig 192 Artikel
Mag verzerrte Gitarren, LEGO und Enten. Wollte so sein wie MacGyver, ist aber nur Physiker geworden. Erweckung aus den Dark Ages durch den Technic Unimog. Liebt alte Sets und hat ein Aquazone-Diorama im Wohnzimmer stehen.

164 Kommentare

  1. Als wäre die Gewinnmarge – gerade bei exklusiven Sets, die im freien Markt nicht teils stark rabattiert werden – für LEGO nicht ohnehin schon fürstlich genug.
    Kein Verständnis, sorry-

    • Das ergibt keinen Sinn, die Rabattierung macht nicht LEGO sondern der Unternehmer, heißt die Marge die eben nicht übrig bleibt, entfällt beim Händler und nicht bei LEGO – LEGO verlangt im EK doch immer gleich viel, abhängig vom Rabatt auf den EK.

      • Natürlich ergibt es sinn. Es geht hier ja nun mal um Sets die primär von Lego vertrieben werden und bei denen folglich ohnehin die größte Marge bei Lego hängen bleibt.

      • Hin zu kommt, dass EKs auch variieren können. Ab größerer Abnahme von bestimmten Stückzahlen ist es üblich die EK Preise zu reduzieren oder aber Naturalien (zusätzliche Sets / Verpackungseinheiten) zu gewähren, dadruch ergeben sich gleich ganz andere Gewinnmargen 😉

        • Stimmt auch nicht. LEGO hat eine Rabattstaffelung, die erstmal für alle gilt – ein Konzern bekommt sicher etwas bessere Konditionen, aber da sprechen wir nicht von extra 10%. Und wenn man weiß um welche Preise der Großhandel das vertreibt (und da reden wir von Großhändlern die abertausende Sets verkaufen), dann sieht man erst einmal, dass die meisten gar nichts verdienen würden/werden.
          Außerdem sind 90% der oben genannten Sets nicht LEGO exklusiv sondern werden ganz normal bei vielen Händlern/Konzernen vertrieben.

      • (lassen wir mal die Steuer weg, tut fürs Beispiel nichts zur Sache)

        Mit Händler:
        Set kostet Lego in der Herstellung 65.
        Set kostet den Händler im Einkauf 100.
        Set kostet den Kunden nach UVP-Liste 150.
        Händler verkauft trotzdem um 110. (weil Konkurrenz da ist)
        —–
        Gewinn Lego: 35
        Gewinn Händler: 10
        Kosten für Kunde: 110

        Jetzt ohne Händler, selbes Set:
        Set kostet Lego in der Herstellung und durch Einzelvertrieb 75.
        Set kostet den Kunden nach UVP-Liste 150.
        Lego verkauft zum UVP oder mit -10% VIP/GWP-Rabatt, also 135.
        —–
        Gewinn Lego: 60
        Kosten für Kunde: 135

        Preiserhöhungen bei Markt-Sets: gehen möglicherweise in der Rabattschlacht auf.
        Preiserhöungen bei Exklusiv-Sets: erreihcen den Kunden direkt.

          • Nunja bei den Großen Sets, 3000+ Teile, kommt das vllt. schon so hin. Diese kann man aber nicht für 150€ erwerben.

          • Abgesehen davon, dass da ganz schön viele Kosten zusammenkommen und vereinzelt durchaus Sets auch 65€+ in der Herstellung mit Vertrieb usw. kosten können, tut das für das Beispiel ja nix zur Sache sondern ist eine rein fiktive Zahl.

          • Tut für die Vergleichsrechnung nichts zur Sache.

            Aber: bei der Herstellung fällt halt mehr an als nur „Granulat anliefern lassen und durch die Maschine jagen“. Da sind Marktforschung (ja, die braucht es), Produktentwicklung, Lizenzen, Marketing, Anwälte (lol sorry musste sein), Formenbau, Rohmaterial, Einkaufskoordination und Lieferlogistik, der Spritzgussprozess, Druck, Abfüllung und Verpackung, Produktionsstandorte, Maschinen, Intra-Logistik, Lager, Lagerverwaltung, Vertrieb, externe Logistik, Verkaufsplattformen, Mitarbeiter, Steuern, Kostendeckung von Fehlschlägen, … im Spiel.

            Ohne Einblick in die Lego-Buchhaltung zu haben, aber mit etwas Erfahrung in Produktentwicklungsprozessen von Markenartikeln: so wahnsinnig abwegig sind die fiktiven 65€ nicht, es könnten auch 55 sein oder 75 (bitte beachten dass aus den 150€ UVP dann mal 180€ werden wenn man die Umsatzsteuer mit denkt, das ganze Beispiel ist natürlich sehr schwammig)

  2. Danke ans Team für die Arbeit!
    Das Stadtleben muss also in jedem Fall dieses Jahr noch den Weg zu mir finden, hoffe auf eine gute Black Friday Aktion, egal bei welchem Händler 🤓👍

      • Eine Bitte an alle: Postet hier jetzt bitte nicht für jedes Set der Liste haufenweise Hinweise, wo es gerade günstig zu bekommen ist. Das ist zwar ein ganz lieb gemeinter Service, macht den Kommentarbereich aber auf Dauer extrem unübersichtlich. Wir müssen diesmal verstärkt darauf achten, da der Artikel vermutlich viele Kommentare erhalten wird. Wir haben extra auch selbst keine Shopping-Buttons in die Tabelle eingebaut, damit hier über das Thema der Preisanpassungen an sich und nicht nur über Angebote diskutiert wird – dazu gab es ja in den letzten Tagen genug andere Artikel, wo dies möglich ist, und auch demnächst werdet ihr dazu bestimmt noch ausreichend Gelegenheit erhalten. 😉

        • Schade, dass Stonewars für solche Schnäppchenmeldungen keine eigene Sektion hat, in der Leser sowas tun können… aber dafür ist Stonewars vermutlich auch die falsche Adresse…

  3. Ich finde den Gedanken der Harmonisierung durchaus nachvollziehbar. Aber warum denn bei diesen alten Kamellen? Wenn du schon 3 oder mehr Jahre mit einem Produkt unterwegs bist und viele davon sicher nur noch 1 Jahr machen werden, wer hat dann was von dieser Harmonisierung?

    Am Ende bleibt in meinen Augen nur eher der Frust beim Kunden.

    Von den angesprochenen Produkten „fehlt“ mir nur noch das Geisterhaus. Und da gibts nen saftigen Aufschlag. Naja, notfalls wird das Set dann eben nicht in die Sammlung kommen.

  4. Und wir warten weiter auf die Bekanntgabe von den Sets, bei denen die Preise nach unten angepasst werden…😉
    Aber vielen Dank für die Berichterstattung, so werden wir wenigstens bestens informiert und vorgewarnt.

  5. Lego hat die Preiserhöhung mit schönen Worten umschrieben – so wie mein Bankberater mir etwas von ’negativem Wachstum‘ erzählt… 😉

    Naja, was die betroffenen Sets anbelangt bin ich gut ausgerüstet – 2022 schauen wir dann mal weiter…

  6. So ganz nachvollziehen kann ich das Ganze auch nicht. Aber in letzter Zeit bin ich ganz gut mit dem Kauf von gebrauchten Sets gefahren, deshalb werde ich mir das auf meiner Wunschliste befindliche Geisterhaus auf dem Gebrauchtmarkt holen.

  7. Wenn ich bereits jetzt sehe wie viel teurer die Sets im Schweizer Online Store sind gegenüber den Euro Preis in DE, wird es mir fast schlecht. Da sind die EU Preise, sogar nach der Preiserhöhung, fast zum schmunzeln billig. In der Schweiz ist auch der Versand erst ab 100sFr. gratis. Eventuell profitieren wir in der Schweiz von so einer Preisanpassung nach unten….hahaha…muss fast selber darüber lachen.

    • Super Artikel liebes Stonewars-Team
      Das ist aktuell leider so. Zum Teil sind die Preisunterschiede im Online Store sehr hoch, z.B bei Porsche 10295, welcher bei uns ca. 160 Euro kostet (ca. 30 Euro/25% teurer). Trotz fallendem Euro gegenüber dem Schweizer Franken werden die Preise nicht angepasst. Fairerweise muss ich auch sagen, dass die Preisunterschiede nicht bei allen Sets so gross sind.
      Falls in der Schweiz die Preise nach oben angepasst werden, dann ist es für mich nicht nachvollziehbar.
      LEGO ist halt ein teures Hobby, aber sehr schönes Hobby!

    • Ja, der bekannte CH Zuschlag gibts ja nicht nur bei Lego 😄
      Legostore ist leider eh überteuert und Querfinanzierung mit GWP-Verkauf funktioniert auch nicht mehr, seit so viele Personen auf den Lego-Zug gesprungen sind 😄

  8. Gut, dass ich die Buchhandlung und das Geisterhaus schon daheim habe. Aber das ist schon ein heftiger Aufschlag auf die UVP.

    Allerdings frage ich mich, was das für Auswirkungen auf das neue Modular Building haben wird, ob die Grenze dann schon bei 200 EUR geknackt wird oder ob es analog der Eckgarage und der Polizeistation bei 180 EUR bleiben wird.

  9. Harmonisierung seh ich da nicht. Nur kräftige Aufschläge.
    Und was wird nach unten harmonisiert?
    Von den genannten Sets trifft mich zwar nichts; habe mich schon letzes Jahr gegen das Haunted House aufgrund des Preises entschieden; aber trotzdem zeigt die Erhöhung wohin die Reise geht.

    • Für mich klingt „Harmonisierung“ nach typischem Marketing-Sprech. Ich rechne nicht damit, dass in Deutschland ein (für AFOLs) relevantes Set im Preis gesenkt wird. Es mag sein, dass es in irgendeinem europäischen Land irgendein Set gibt, das günstiger wird. Aber bei Creator Expert/18+, Ideas und ähnlich hochpreisigen Sets rechne ich in Deutschland nicht mit einer Preissenkung.
      Ich kann es sogar ein Stück weit nachvollziehen. Wenn Lego diesbezüglich ehrlich mit Rohstoffpreisen und der Inflation argumentieren würde, wär das aber aufrichtiger.

      • So ist es, reines Marketingwort um etwas Negatives für den Endkunden/ -verbraucher nicht negativ klingen zu lassen.

        Die Preissteigerung ist umso ärgerlicher, wenn man sich die vergangenen Monate und ihre Gewinne wieder in Erinnerung ruft. Es erklärt mir auch immer noch nicht, weshalb genau diese bestimmten Sets im Preis erhöht werden. Und würde LEGO mit gestiegenen Rohstoffpreisen und der Inflation kommen, dann würde ich mich ebenso wundern, warum genau diese bestimmten Sets. Oder machen gestiegene Rohstoffpreise und die Inflation Halt vor den anderen Sets? Alle Sets haben doch denselben Steinevorrat, den LEGO täglich produziert und aus denen die eben zusammengestellt werden. Für mich sieht das Ganze nur so aus, dass LEGO seine treuen AFoLs noch weiter melken will. Da gibt es nichts schönzureden oder schönzurechnen. Punkt.

        • Gerade die Gewinne der vergangenen Monate sprechen doch für eine Preiserhöhung? Wenn mir die Produkte aus den Händen gerissen werden und vieles nicht lieferbar ist, wäre doch das letzte was mir einfallen würde den Preis zu senken. Ist die logische Folge die außer vielleicht Wohltätigkeitsorganisationen jeder so machen würde.

          • Und jetzt zeig mir mal bitte die Stelle in meinem Kommentar, wo etwas über Preissenkungen steht 😉

  10. Ich fürchte das bei diesem Beitrag viele wieder nur die Tabelle ansehen und dann sofort Ihrer Kommentar verfassen, ohne den gesamten Artikel vorher zu lesen.

    Wieso und weshalb nun gerade diese Sets teurer werden ist mir zwar auch nicht klar und daher interessant, aber entscheidend ist für mich erstmal wie viel % es über die ganze Liste teurer wird, und da sind es ja „nur“ 1,3%.Auch nicht schön aber relativiert deutlich.

    • Die ganze Liste interessiert mich aber nicht. Was bringt es mir wenn Lego Friends im Preis stabil bleibt.
      Für mich ist das eigentlich nur ein schöngerechne. Genausogut könnte ich sagen, an allen Produkten die ich im Jahr so kaufe macht die Legopreisteigerung nur 0,1% aus.
      M.M.n. wurden hier bewustt die Sahnestücke für AFOLs verteuert einfach weil man weiß, dass man es machen kann und es trotzdem noch gekauft wird.

      • Gebe ich dir recht, die durchschnittliche Preiserhöhung über alle Produkte hinweg zu betrachten ist weder für den Kunden noch für Lego sinnvoll. Der Kunde interessiert sich für die Produkte die er kaufen möchte. Keine Kunde schreit oh nein 1,1% Preissteigerung wenn er keins der Sets kaufen möchte. Stadtleben und die Buchhandlung sind momentan noch auf meiner Wunschliste daher muss ich mit 8 bzw. 13% mehr Ausgaben rechnen. Für Lego wiederum sind die Absatzzahlen der entsprechenden Produkte bzw. die jeweilige Kostenkalkulation wesentlich interessantere Parameter.

      • Du lieferst ja grad selbst die Erklärung. Wenn es nach der Erhöhung trotzdem nich gekauft wird hat Lego is deren Sicht alles richtig gemacht.

    • Die „Harmonisierung“ des Aufschlags über das gesamte Portfolio aller 10,000 angebotenen Sets geht mir aber relativ am Hintern vorbei, denn 20% Aufschlag bleibt 20% Aufschlag, und das bei UVP-exklusiv-Sets. Hilft mir nix, dass die DUPLO-Sets preisstabil bleiben. Da schau ich lieber direkt auf die Tabelle und hab die Schnauze voll, funktioniert für mich einwandfrei.

  11. Eigentlich wollte ich. 10270 Buchhandlung erst nächstes Jahr holen…
    Wird’s vielleicht dann nix. Für den gleichen (rabattierten) Preis kann ich auch die Polizeistation mit mehr Teilen holen. :/

    • Dafür für 10266 Apollo 11 freue ich mich. Kann dann in 1-2 Jahren in der Vitrine ohne großen Verlust wieder verkaufen 😉
      Also am Ende doch +/- 0, hmmm…

        • das kommt darauf an wie viel die Investoren gebunkert haben …

          wenn die nachfrage der verfügbaren menge einfach nicht entspricht, bleibt der preis unten.
          wenn nicht, ist es ja indirekt legitim, für den service, das set noch liefern zu können, wenn es sonst nicht mehr verfügbar ist, einen preis zu zahlen.

  12. Würde mich mal zu der Berhauptung hinreißen lassen das 2022 sich Sets wie das Taj Mahal, die Buchhandlung und sogar das Geisterhaus , viel schleppender im Lego-Shop und den stores verkaufen…
    Die sets bieten für diese, zu, Teil saftigen aufschläge, dann einfach nicht mehr genug „Gegenwert“.
    Die Buchhandlung und das Taj Mahal sehe ich schon am Black Friday 2022/23 mit 30 Prozent im angebot…(spekulation).
    Naja, das Modular für 126 € wäre dann natürlich wieder günstg…;-)

  13. Da die Polizeistation nicht erhöht wird, und jetzt genauso viel kostet wie die Buchhandlung, ist das wohl aus Sicht von Lego eine Preissenkung.
    Irgendwie macht das alles keinen Sinn…

  14. Sehr witzig wie ihr jetzt den Marketingsprech von Lego übernehmt.
    Preisanpassungen … aber eben nur in eine Richtung.
    Diesen rumlavieren um Prozentzahlen und gesamtes Sortiment oder nicht ist mir ehrlich gesagt zu viel Haarspalterei.
    Lego macht die Sahnestücke teurer und vieles von dem was nicht teurer wird interessiert die meisten AFOLs gar nicht. Von daher ist es für AFOLs in Deutschland doch eine große Preiserhöhung und ich kann verstehen warum sich darüber aufgeregt wird.
    Auffallend ist bei der Liste auch, dass es hauptsächlich ältere Sets sind die teurer werden. Ich denke z.B. beim ATAT (und bei vielen Sets die in letzter Zeit erschienen sind) wurde diese Erhöhung schon mit eingepreist, weshalb der auch als ziemlich teuer wahrgenommen wird im Vergleich zum Sternenzerstörer und dem Falken.
    Ich glaube hier wird uns nur eine Preiserhöhung sichtbar gemacht die eigentlich bei neueren Sets schon lange da ist.

    • Super Kommentar, sehe ich genauso.

      Das Problem sind wir, die Käufer 😉 Solange wir bereit sind das Geld auszugeben macht Lego wirtschaftlich alles richtig. Wenn Lego drauf sitzen bleiben würde wäre dieser Schritt nicht gemacht worden.

    • Was Du als „Rumlavieren“ bezeichnest, nennen wir Beleuchten aus verschiedenen Perspektiven. Wir schönen nichts, aber ordnen ein. Genau diese (fehlende) Einordnung wurde beim letzten Artikel von anderen bemängelt. Diesmal haben wir uns mit persönlicher Meinung bewusst sehr zurückgehalten und sind streng bei den Fakten geblieben. Welche Schlüsse Du daraus ziehst, ist komplett Dir überlassen. 😉

      Edit: Was den Begriff „Preisanpassungen“ angeht, macht der Artikel, glaube ich, mehr als deutlich, dass dieser sich auf das Statement von LEGO bezieht und wir schlicht noch nicht final wissen, ob es ausschließlich Steigerungen geben wird. Wir machen aber auch mehrfach deutlich, dass aktuell nur Steigerungen bekannt sind. Man kann es offenbar einfach nicht allen recht machen…

      • „Legt man hingegen die Gesamtheit aller 102 Sets aus unserer Liste zugrunde, so liegt die mittlere Verteuerung bei nur ca. 1,1 bis 1,3 %, je nach Berechnungsmethode, da die meisten Sets ihre UVP behalten“

        Sorry, für mich ist das eine Beschönigung (gerade mit dem Wort „nur“), weil der Satz für praktisch jeden Käufer uninteressant ist. Nur der, der sich alle 102 Sets kaufen wollte, kann erleichtert sagen: „…nur 1,1 bis 1,3%…“ Ich glaube darin liegt die Hauptkritik.

        Trotzdem danke für die Info/den Artikel, anders hätte ich es nicht erfahren.

        • Danke für die Erläuterung. 🙂 Ob die Info interessant ist, kann ja jeder selbst entscheiden. Im Feedback zum letzten Artikel hatten sich allerdings einige Leser:innen genau diese Einordnung gewünscht. Ich bin persönlich nach wie vor der Meinung, dass der Artikel nur verschiedene Betrachtungsarten aufzeigt, aber keiner den Vorzug gibt. Das „nur“ habe ich jetzt mal entfernt – darauf kann man sich einigen. 😉

  15. Die Erhöhung der UVP im (Teil-)exklusiven Bereich stört mich mehr als im normalen Sortiment, da es hier deutlich seltener gute bzw. hohe Rabatte gibt. D.h.eine erhöhte UVP ist da auch eine direkte effektive Preiserhöhung für den Endkunden.
    Und wie schon von anderen bemerkt, hat Lego da schon eine hohe Gewinnmarge, da kein Zwischenhändler mitverdienen muss.
    Besonders bei dem Geisterhaus ist die UVP bereits so sportlich, dass ich diese nicht ohne Rabatt kaufen würde. Bei einer höheren UVP ist sie selbst mit Rabatt aus dem Rennen.
    Also bleibt wohl tatsächlich nur der Zweitmarkt, mit dem ich auch gute Erfahrungen gemacht habe.

  16. Find die Schnittbetrachtung schwierig. EOL Sets müssten ja rausfliegen und werden aber durch ganz andere Sets ersetzt. Mit eigener Preisgestaltung. Und nicht jedes Set wird sich gleich verkaufen. Ne Änderung bei Mindstormes wird sich weniger niederschlagen, als wenn es nen Bestseller betrifft. Von daher ist eigentlich nur ne Einzelsetbetrachtung möglich. Aber halt dann auch sehr individuell.

    • Da gebe ich Dir recht, aber irgendwie müssen wir die Zahlen ja einordnen. Sonst wirft man uns (zurecht) vor, mehr Aufregung zu generieren, als angemessen ist. Es stehen ja bewusst verschiedene Betrachtungsweisen im Artikel, sodass man seine eigenen Schlüsse daraus ziehen kann. 🙂

  17. Ist ja „witzig“, alle Sets, die mich interessieren, hab ich schon. Bis auf das Geisterhaus, das stand noch auf der Kippe. Dieses Jahr ist aber kein Geld mehr da und zur neuen UVP wird es wohl nicht seinen Weg zu mir finden. Sei’s drum. Bin ehrlich gesagt fast schon überrascht, dass es bei Lego nicht flächendeckend teurer wird. Ich arbeite bei einem großen Gobal Player und wenn ich sehe, was in Richtung Rohstoff-, Energie- und Bauteil-Preise los ist, wird mir richtig, richtig schlecht.

  18. Es wird künftig einfach alles teurer werden, daher verstehe ich die „Aufregung“ einiger nicht ganz. Immerhin betrifft es bei LEGO aktuell nur einzelne Sets, in anderen Bereichen trifft es das komplette Sortiment. Alles rund um Carrera Autorennbahn beispielsweise , wird nächstes Jahr wohl gut 15% teurer. Ähnlich in anderen Spielwaren Bereichen.

    Und das es nicht nur Spielwaren und co betrifft, seht ihr doch aktuell auch an Spritpreisen etc.

    • Aber nicht wundern, wenn Lego nächstes Jahr neue Rekordgewinne verzeichnen kann. Dann ist das die schwarz-auf-weiß-Bestätigung, dass es eben genau nur darum geht, nämlich höhere Gewinne zu erzielen. Legoplastik ist nicht Bauholz oder Kupfer. Und wenn es darum ginge Fracht-, Lohn- oder sonstige Logistikkosten auf die Preise umzulegen, dann würde man das gleichmäßig auf alle Sets verteilen. So wirkt es halt, als möchte man die zahlungskräftigste Kundschaft stärker melken, weil man nicht glaubt, dass die einfach die Finger von Lego lassen können! Und dabei faselt man dann etwas von Preisharmonisierung. Kann ja jeder für sich selbst entscheiden, ob er das mitmachen möchte!

      • Nu, die Kuh lässt sich halt nur da melken, wo der Euter sitzt. Und keine Kuh läuft gerne mit halbgeleertem Euter rum.

        Spaß beiseite, auch wenn es kaum jemanden zu interessieren scheint: Harmonisierung, das liegt für mich hier nahe, kann mit LEGOs Logistikkosten in Abhängigkeit zur abgesetzten / der zu absetzenden Menge zu tun haben.
        Ja, es gibt sie, die Unternehmen, deren Preise sich ausschließlich daran orientieren, was der Kunde zu zahlen bereit ist. I.d.R. sind das aber kleinere bis Kleinst-Unternehmen.
        Größere Unternehmen betrachten näher, wie viele Kunden das weshalb tun. 10 von 1000 potenziellen, die bereit sind, den aufrufbaren Höchstpreis zu zahlen, bringen selten den Gewinn wie 500 potenzielle, die erst bei moderateren Preisen zugreifen. Die Übergänge sind fließend. Logisch, gell 🙂 Hier die idealen Schnittpunkte zu finden, heißt berechtigterweise zu harmonisieren. Im Falle LEGOs kann das bedeuten, Set-Preise + (erwartete) Verkaufsmenge pro Land + Logistikaufwand zu idealisieren, die Aufwand-Erlös-Verhältnisse zu harmonisieren. Das macht also Sinn.

        • Deine Theorie funktioniert aber nur bei einem Unternehmen, dass sich in einer Konkurrenzsituation befindet. Lego ist ein marktbeherrschendes Unternehmen um nicht zu sagen ein Quasimonopolist. Da braucht man nichts harmonisieren oder Kosten gleichmäßig in irgendeiner Form weitergeben. Da kann man stumpf zur Gewinnmaximierung die Preise immer weiter erhöhen bis man eine Reaktion in Form von rückläufigen Umsätzen merkt. Solange das nicht passiert bzw. genau das Gegenteil eintritt, scheint die Kuh mit ihrer Melksituation ziemlich zufrieden zu sein!

          • Darf ich dich in meiner Funktion als ‚Betriebswirt aus Leidenschaft‘ und ‚Anarchist aus tiefst innerer Überzeugung‘ fragen, woher du deine Ressentiments hast?
            Liest und reflektierst du auch über die Kommentare, die den einen oder anderen deiner Standpunkte widerlegen oder zumindest das von dir Angegriffene in einem anderen Licht darstellen können?
            Die Frage ist nicht, ob Gewinn maximiert werden muss oder nicht, stumpf oder kreativ. Die Frage ist, wie Gewinn zu definieren ist, ob Gewinnmaximierung überhaupt zu vermeiden ist.
            Innerbetriebliche Prozesse zu harmonisieren hat etwas mit in Einklang bringen zu tun, Abläufe möglichst reibungslos zu gestalten, auch in Verbindung mit den monetären, nicht mit unmittelbarer Händler- bzw. Endkunden-Preisfairness. Die kann lediglich daraus resultieren.

            Was würdest du dir denn wünschen, wie LEGO vorgehen sollte, um kein Quasimonopolist mehr zu sein?
            Wie setzte ein für dich gerechtfertigter Preis sich zusammen?

            Nur zu! Trau dich! 🙂

  19. Klimawandel, Inflation, Lego-Preiserhöhung – am Ende ist immer Greta Thunberg schuld 😉

    Wenn Sie jetzt noch verhindert, dass ich meine chinesischen Saisonal-Sets pünktlich bekomme streike ich die ganze Woche!

    #weekforlegointime 😁

  20. Naja, eine Preissteigerung ist halt nie ausgeschlossen,…

    Trotzdem überrascht mich die Auswahl welche Sets teurer werden schon ein wenig.

    Gut stadtleben war mit 6ct/Teil bisher das „preisgünstigste“ umd „neu“ mit 6,5 ist es immer noch nicht besonders teuer, nur halt kein Schnäppchen mehr…
    Die Buchhandlung ssteigt von 6,4 auf 7,2 ct/Teil, das ist für Modulars recht viel.
    Und die Polizei bleibt bei 6,2 … nicht wirklich nachvollziehbar

    Ich freu mich aber umso meht als ich Neulich bei Müllern die Buchhandlung um 127,2 mitgenommen habe…

    Das Perk war immer schon ein Schnäppchen – super gebaut, für 69,99 auch recht günstuig in der Legowelt und zudem auch noch großartig als Teilespender (MMN) – dann waren die 43,96 bei Müllern neulich ein noch besserer Preis als gedacht (sorry für das Salz in der Wunde)

    Von der Liste hab ich eigentlich nurmehr 2 Sets die ich noch wollte:

    Den Hogwarts Express – Jo-Ehh wie man so schön sagt, wird jetzt gestrichen, weil im Prinzip die 10132 mir völlig reicht, einen Bahnsteig 9 3/4 krieg ich mit den von mir gehorteten Teilen auch noch zusammen…

    Und das Geisterhaus – tja, das wollte ich sowieso bei Smyths kaufen und jetzt 189,99 heisst nur, dass ich doch jetzt schon zuschlagen werde..

    Mich interessieren auch mehr die preise der neuen Sets – und da hat mich der neue AT-ST doch positiv überrascht.

    trotzdem – nachträgliche Preiserhöhungen überraschen mich aus marketing Gesichtspunkten doch eher negativ, auch wenn sie mich eher nicht betreffen…

    Ob sich Lego das wirklich so gut überlegt hat….???

  21. Stimmt, zur Zeit wird wirklich alles teurer, heißt aber auch für mich, es wird weiter selektiert und noch mehr mit Rabatten geshoppt, denn mein Lohn steigt leider nicht so schnell wie die Preise.
    Ich reg mich darüber gar nicht erst auf, denn Lego macht es mir auch leicht in Zukunft weniger zu kaufen. In den letzten beiden Jahren habe ich soviele tolle Sets gekauft, sodas ich gar keinen Platz mehr wirklich für neue Sets habe ^^

  22. Sollen sie ruhig machen lego ist eh schon luxusgut, ich bin mittlerweile eh zu mould king abgewandert grad im bereich technik deutlich besseres Preis Leistungs Verhältnis

    • Man wird trotzdem nicht müde zu erwähnen, dass Mould King Designs ‚klaut‘ oder leicht abwandelt oder leicht an der Lizenz vorbei designt oder oder oder. Das kann man natürlich O.K. finden. Oder auch nicht.

      • Dass Einige nicht müde werden, Dinge aus vergangenen Zeiten zu erwähnen, muss man wirklich nicht O.K. finden, sehe ich auch so. 😉
        Mittlerweile hat LEGO ja auch wieder einige Sets ohne Lizenz auf dem Markt (z.B. 10290), deren Vorbilder unverkennbar getroffen sind.
        Das war früher schon gut (Meine LEGO-Sets aus der Kindheit haben alle keine Lizenz, z.B. 8440, 8422.), ist heute immer noch gut und es ist gut, wenn das alle Hersteller so machen, ich muss nicht unbedingt für einen Aufkleberbogen Aufschlag bezahlen.
        (Zum Thema MOC-„Klau“: 10294 –> MOC von 2 Neunjährgen, die aufgrund des Alters 2019 von IDEAS abgelehnt wurden.)

          • Warum wird der Kommentar von Elfi nicht gelöscht? „Unterstützung von Dieben geistigen Eigentums“ ist doch laut Eurer Netiquette verboten. Und wenn das nicht auf Mould King zutrifft, auf wen dann?!?

          • Nur zur Erinnerung, weil es immer noch gern vergessen oder darüber hinweggesehen wird: Auch LEGO hatte keinen unbefleckten Start 😉 Und wer immer noch meint, nur asiatische Alternativanbieter von Klemmbausteinen seien Diebe geistigen Eigentums, der sieht nur das, was gesehen werden will.

  23. Danke für diesen Artikel! Ich hatte schon gehofft, dass wenn ihr wieder über die Preisänderungen berichtet, dafür gut recherchiert wird und tatsächlich auch die anderen europäischen Länder berücksichtigt werden. Und ihr habt u.a. mit den Diagrammen mehr als geliefert, top!

    In welchem Land kostet denn das Hogwarts-Schloss 500 Euro?

    Irgendeine Erklärung, warum die 31120 Burg jetzt entgegen der ursprünglichen Ankündigung doch nicht erhöht wird?

    • Griechenland. Finnland ist für solche Ausreißer generell aber auch ein sehr guter Kandidat. 😉 Die Info mit der Burg stammte meines Wissens von Promobricks, in unserer Liste tauchte sie auch im ersten Artikel nicht auf. Du müsstest also ggf. bitte dort nachfragen, unsere Daten geben zur Burg keine Preiserhöhung her.

  24. Taktisch kluger Zeitpunkt diese Ankündigung der Preiserhöhung ab 2022. Dürfte das Weihnachtsgeschäft zusätzlich ankurbeln. Zum Glück profitiert auch der Einzelhandel davon.

    • Ja, der EOL-Info-und-Vermittlungsmarkt war aber auch ohne Preiserhöhungen noch nie so groß wie jetzt. Über Sets wird in den Blogs am meisten berichtet, wenn sie auftauchen oder verschwinden. Solange sie ganz normalverfügbar sind, eher wenig. Ist ja auch okay so.

  25. na ja ich habe Summer x für Lego im Monat
    wenn die Sachen teuer werden bleibt es immer noch für Summe X für mich,
    da mein Gehalt nächste Jahr nicht entsprechend steigt.
    Gibt es also einfach weniger „Steine“ fürs Hobbygeld… Den ich werde meine Summe X nicht erhöhen. Wenn Lego das eingeplant hat da die Leute den mehr ausgeben um die gleiche Menge Sets kaufen wie bisher, denke ich, das dass häufig nicht der Fall sein wird.

    Ich denke viele Überlegen dann einfach gezielter was sie genau haben möchten und auf welches Sets die dann lieber verzichten….

    Aber wenn ich sehe was einige auf dem Zweitmarkt für Sets ausgeben scheint bei vielen die Summe x um einiges höher zu sein als bei mir …

  26. Ein Weltkonzern möchte seinen Gewinn steigern: Das ist absolut verständlich und wirtschaftlich nachvollziehbar! Ich finde das Produkt LEGO so gut, dass ich auch mehr dafür bezahlen würde/werde, obwohl es sich natürlich ohnehin schon nicht um ein günstiges Produkt handelt. Ich denke, dass ist die Einstellung vieler Fans und das ist LEGO auch bewusst. Ohne Preissteigerung wäre schöner, aber dramatisch oder gar verwerflich finde ich das nicht.
    Ich werde nur schauen, dass ich das Taj Mahal noch für 99€ schießen kann – 119€ ist schon ne Ansage 😉 🙂
    Für Reseller, die gewisse Sets schon am Lager haben ist es ja eigentlich ein Vorteil: nach EOL wird schneller ein höherer Preis erreicht werden, da die UVP ja angehoben wurde.

    • Ja, ich denke auch, dass sie einwandfrei damit durchkommen und es am Ende niemanden juckt. Und genau das wissen sie auch. Wirtschaftlich durchaus verständlich, dass die AFOL-Kuh gemolken wird bis die Euter abfallen. Ob sie danach noch Milch gibt, bleibt abzuwarten, aber stehen auch wieder neue Kühe in der Schlange. Und überhaupt, dat is ja erst morgen.

      • Meistens meldet sich die Kuh aber vorher nicht nochmal, bevor sie von der Weide marschiert. Ich bin mal gespannt, ob Lego es schafft den Karren zweimal in den gleichen Dreck zu fahren! Jeden Bogen kann man überspannen. Sobald das passiert, wird es schwer zurück zu kommen!

  27. Ach, das exklusive UVP-Taj Mahal hat sich wohl doch zu gut verkauft? Harmonisierung am Ar…! 120€, dann haut’s aber gefälligst auf den Rabattmarkt, damit der eure beknackte Harmonisierung wieder zurück harmonisieren kann! Was für’n Dreck.

  28. solange die Kundschaft das mitmacht, macht LEGO nix falsch.

    Ich würde mir einfach mal wünschen, dass die überteuerten Sets einfach mal nicht gekauft werden, damit unser Konzern auch mal merkt, dass Preiserhöhungen nicht immer eine gute Idee sind.

    Da dies aber niemals eintreten wird, kann ich Lego nur gratulieren und wünsche Ihnen von Herzen viel Freude beim Geld zählen.

    Alles richtig gemacht !

  29. Was will man dazu sagen. Wir sind nicht Hersteller, demnach kann man an den Preisen sowieso nichts ändern. Letztlich bleibt die Entscheidung die gleiche: kaufen oder nicht kaufen

    Ich für meinen Teil habe das Spukhaus sowie Buchhandlung bereits in meiner Sammlung. Die übrigen Sets interessieren mich kaum oder ich hab sie, wie das Hogwarts Schloss aufgrund des vorab bereits hohen Preis und der Größe von meiner Haben-Wollen-Liste verbannt.

  30. Liebes Stonewars-Team, es wäre schön, wenn ihr irgendwann einmal Zeit fändet, euch journalistisch fundiert im Detail mit der ewigen Frage auseinanderzusetzen, wie hoch die Material- und Produktionskosten für LEGO-Sets wirklich sind. Ich nehme an, dass beim Großteil des gesamten Portfolios bis hinauf zu den 200-Euro-Sets die Kosten für Anleitung und Verpackung die Kosten für die Herstellung der ABS-Teile locker übersteigen, aber bei keinem Set im gesamten Angebot die Gesamtproduktionskosten die 100-Euro-Schwelle übersteigen – d. h. selbst beim 800 Euro teuren AT-AT & Co. Wäre eben nur mal interessant, welche Kosten GENAU an welcher Stelle entstehen. Alles, was man dazu im Netz finden kann, ist mehr oder weniger unbrauchbar. Und euch würde ich es so ziemlich als einziger Redaktion (weltweit?) zutrauen, der Sache einmal auf den Grund zu gehen. Vielen Dank schon mal, falls ihr euch der Sache annehmt.

    • Wie kommst Du auf diese Vermutungen zu den Kosten?

      „Wäre eben nur mal interessant, welche Kosten GENAU an welcher Stelle entstehen.“
      Ja, wäre natürlich sehr interessant, aber das erfährt man wohl von keinem etwas größeren Unternehmen, schon gar nicht von Lego, dazu sind die viel zu verschlossen.

      • Je mehr Produkte hergestellt werden, desto geringer die Stückkosten. LEGO produziert massive Mengen winziger Plastikteile, von denen ein Großteil teils über Jahrzehnte im Teilesortiment bleibt – heißt: die Produktionskosten gehen da bei sämtlichen Teilen immer und immer weiter in Richtung Bruchteilen eines Cents.
        Und was beispielsweise ein iPhone in der Produktion kostet, ist auch schon lange bekannt. Bei LEGO-Sets wird die Unwissenheit nur einfach daran liegen, dass sich bisher keiner mal die Mühe einer gründlichen Recherche gemacht hat.

        • Und die Druckkosten für die Anleitungen und die Verpackungskosten pro Stück sinken etwa nicht mit der Auflage?

          Die Maschinen müssen auch gewartet und bedient werden und haben Verschleiß, beliebig klein können die Stückkosten also nicht werden.

          Die Herstellungskosten von iPhones sind auch nicht bekannt, es kursieren da halt Schätzungen. Apple ist ja noch verschlossener als Lego.

          Wenn man die Kosten von kopierten Sets auf einem einschlägigen China-Marktplatz als Schätzwert nimmt, kommt man auf so 35% – 40% des Lego-UVPs für Herstellungskosten + Gebühren vom Online-Marktplatz + Gewinn des Händlers. Also viel niedriger werden die Herstellungskosten nicht sein, wage ich daher zu behaupten.

          Und Einfuhrumsatzsteuer und ggf. Zoll kommen da auch noch drauf.

          • Zumal die Herstellungskosten in Europa generell höher sein dürften, als in China. Nicht zu vergessen, dass Kosten für Werbung und Produktentwicklung zwar bei Lego anfallen, bei den Chinakopien allerdings nicht.

    • Glaubst Du wirklich, dass jemand außerhalb eines Unternehmens einfach so rausfinden kann, „welche Kosten GENAU an welcher Stelle entstehen“ und wie die Preise für die Sets kalkuliert werden? Willst Du bei jedem Produkt, das Du kaufst, ganz genau wissen, welche Kosten entstehen und wie der Preis zustande kommt? Wenn Dir LEGO zu teuer ist bzw. wird, dann kauf es doch einfach nicht mehr.

    • Das Problem hierbei ist, dass Produktionskosten alleine wenig Aussagekräftig sind. Die Herstellkosten eines Produktes setzen sich ja aus unheimlich vielen Faktoren zusammen und Lego muss ja alle anfallenden Kosten langfristig decken und Gewinn machen, um zu wachsen. Das wären dann zum Beispiel Materialkosten (Granulat, Papier, Kunststoffbeutel, Farbe etc), Fertigungskosten (Mitarbeiter-Stundensatz, + Maschinenstundensatz), Investitionen (neue Maschinen, Werkezuge, Technologien), Gebäudeinstandhaltung, Lagerkosten, indirekte Mitarbeiter (Vertrieb, Marketing, Entwicklung, Verkäufer vor Ort, Buchhaltung, Personalmanagement, Kundenservice, Qualitätsmanagement), Logistikkosten (Transport, Export-/Importgebühren, Versicherung), Miete für Stores vor Ort, Werbung, Energiekosten, Rechtsabteilung (jaja ich weiß), Steuern, Serverkosten für Webshops (zugegeben, das kann nicht so viel sein ;)), Lizenzkosten und so weiter und so fort. Wahrscheinlich hab ich noch vieles übersehen, das sind nur die Dinge, die mir grad spontan einfallen.

      Natürlich rechtfertigt das nicht wirklich einen AT-AT für 800€, aber es ist auch nicht so, dass Lego den für 100€ auf den Markt werfen und überleben könnte, nur weil die Rohstoffe einen kleinen Bruchteil der Kosten ausmachen.

      Eine ganzheitliche Herstellkostenkalkulation für so ein Set würde mich aber tatsächlich auch mal interessieren. Ich bezweifle nur stark, dass wir so etwas jemals zu sehen bekommen. Da müsste Lego ja komplett blank ziehen.

  31. Mittlerweile fühlt man sich wie in der wahr gewordenen Truman-Show. Der LEGO-Kunde als Testperson – welche Preise bis zu welcher Schwelle werden von wem mitgetragen? Bei LEGO werden Preiselastizitäten gnadenlos ausgereizt. Aber es gibt halt immer noch zu viele, die es mittragen. Neue Produkte teurer anzubieten, ist nicht schön, bringt die Zeit aber wohl mit sich. Bestandsprodukte teilweise massiv im Preis anzuheben (+9% für’s Haunted House???) kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Dafür fehlt mir jegliches Verständnis!

  32. Wie ich schon in einem anderen Blog geschrieben hatte, jetzt wird gemosert und gemeckert, aber nächstes Jahr, wenn die nächsten guten Sets erscheinen, doppelte Punkte gibt oder die ersten Rabatte kommen, ist alles vergessen. Lego entwickelt sich echt immer mehr zum Luxusspielzeug, selbst auf dem Zweitmarkt werden schon Preise für die 75827 zwischen 600-700 Euro gezahlt, das ist doch echt irre. Kauft man heute ein Legoset kann man quasi davon ausgehen, das man es für das doppelte wieder verkaufen kann, wenn es EOL ist. Lego weiß um die Beliebtheit ihrer Sets und wenn einem die Ware aus den Händen gerissen wird und das Geld hintergeschmissen, dann kann man sich auch erlauben die Preise zu erhöhen, denn sie werden ja trotzdem gezahlt. So kann Lego seine laufenden und auch steigenden Kosten besser abfangen und trotzdem den Gewinn maximieren, also aus reiner Marktwirtschaftssicht macht das Unternehmen Lego doch alles richtig.

  33. Interessant wäre neben der konstatierten Preissteigerung auch ein Überblick über die Preise aller verfügbaren Sets.
    Beispiel: Wie viel Geld müsste man theoretisch in die Hand nehmen, um alle exklusiven Sets in 2021 zu erstehen?
    Der Vergleich zu vorangegangen Jahren würde sicherlich einen enormen Anstieg belegen.

    Zugleich gibt es nicht nur immer mehr Sets – die Preise dieser steigen an sich.

    Dafür gibt es nur zwei Lösungen: Entweder steigt das persönliche Budget oder es muss in Zukunft ‚ausgesiebt‘ werden, d.h. es können nur Sets innerhalb des gesetzten Budgets erworben werden.
    Die Preissteigerungen verringern diese Anzahl natürlich zusätzlich.

    P.S.: Passt nicht zum Thema, aber… Gibt es einen Grund, weshalb der Eislaufplatz aus der chinesischen Saisonal-Reihe immer noch nicht im deutschen Lego-Shop gelistet ist?

  34. Bei mir wird es dadurch auch zu einer Harmonisierung meines Klemmbausteineinkaufverhaltens kommen, in dem ich ab jetzt chinesische Alternativen kaufen werde. Bei der Qualität merkt man keinen Unterschied mehr und für mich war das, das Hauptargument, um bisher exklusiv beim Branchenführer zu bleiben.

  35. Ich bin immer noch eher für „Preisharmonisierung“ als Begriff. Das klingt so schön positiv. Wer möchten denn bitte keine Harmonie?! Da zahlt man doch gerne mehr. Ist schließlich für einen guten Zweck ;-))) „Preisanpassung“ ist dagegen total negativ. Da kann man ja gleich „Preiserhöhung“ sagen!

    • Auch eine Erhöhung ist eine Anpassung. Und LEGO gibt eben an, die Preise in Westeuropa in beide Richtungen anpassen zu wollen. Ob sich dies bewahrheitet, muss sich noch zeigen, wie wir im Artikel mehrfach erwähnen. Du kannst gerne davon ausgehen, dass wir das im neuen Jahr sehr genau prüfen und auch mit der entsprechenden Deutlichkeit berichten werden, sollten die Preise dann tatsächlich nur erhöht worden sein. 😉

      • Ist doch letztendlich egal, ob ihr über das Vorherzusehende berichtet oder nicht. Lego wird (wenn überhaupt) nur bei wenigen Sets kleinste Preissenkungen (Senkungen werden übrigens nie als Anpassungen bezeichnet, weil „Senkungen“ eben positiver sind als „Anpassungen“) vornehmen, um dann sagen zu können, dass es ja nicht nur Erhöhungen gab und es dementsprechend nur um die „Harmonisierung“ der Preise ging und nicht um stetige Gewinnmaximierung!
        Letztendlich zeigt ja eure eigene Statistik, dass an dem Harmonisierungsquatsch nichts dran ist. Wenn der neue Preis vielfach über den derzeitigen Höchstpreis gesetzt wird, ist das maximal eine harmonisierte Preiserhöhung. Für eine Harmonisierung könnte man höchstens argumentieren, wenn man den Durchschnittspreis aller Länder anpeilen würde. Das würde dann auch der Vorstellung entsprechen, dass die Preise in manchen Ländern für manche Produkte steigen und für andere sinken. Wenn die Preise für fast alle steigen und man sich nicht mal am Maximalpreis orientiert, ist das eine stumpfe Preiserhöhung! Punkt. Ende. Aus!

        • Stand jetzt hast Du recht, aber eben nur für Deutschland und nur für die bisher bekannten Daten. Ob es im neuen Jahr noch ebenso sein wird, wenn die Infos zu allen Ländern vorliegen, werden wir sehen und dann entsprechend berichten. 🙂

  36. Die Inflation ist nun mal da, daran hat nicht Lego Schuld sondern die Zentralbanken und die Regierung weltweit!

    Jammert nicht, ihr werdet euch in naher zeit an 4 stellige € Gewöhnen müssen bei vielen Sets, nicht weils sie besser sind, weil das Fiatgeld unendlich vervierfacht wird.

  37. Ach ja, ich habe ganz vergessen etwas zu der „1,1% bis 1,3% aufs gesamte Sortiment gerechnet“-Milchmädchenrechnung zu schreiben. Nächstes Jahr erhöht dann Lego bei 20 anderen Sets die Preise ähnlich und schwups sind es auch wieder nur 1,1% Preiserhöhung obwohl es eigentlich eher 10-20% sind. So kann man das echt nicht rechnen. Das ist so als würde man sagen, dass die Post ihr Briefporto um 10% erhöht, aber eigentlich sind es ja nur 2-3%, weil die Pakete gleich teuer bleiben! So rechnet man nur, wenn man seine Kundschaft hinters Licht führen möchte!

    • Wir haben die jeweilige prozentuale Erhöhung aller betroffenen Sets, die durchschnittliche Erhöhung dieser Sets und die durchschnittliche Erhöhung bezogen auf den gesamten Datensatz berechnet und im Artikel angegeben. Wenn Du Dich jetzt gerne an letzterer „aufhängen“ möchtest, sei Dir das unbenommen, aber wir trauen unseren Leser:innen durchaus zu, aus der Summe dieser Informationen ihre eigenen Schlüsse zu ziehen. 🙂

  38. Wieder ein super Artikel in dem eine Menge Zeit und Arbeit steckt. Es ist z.Zt. natürlich nur eine Momentaufnahme aber ich bin gespannt in wieweit und OB sich die Diagramme ändern, wenn die anderen 2022er Preise für die besagten Sets in „Westeuropa“ zur Verfügung stehen. Interessant wird auch, ob die neuen UVP die Händler EKP betreffen werden und ob es auch wirklich Sets geben wird, die günstiger werden (und falls ja welche, auch überwiegend 18+ Sets oder nur Vidiyo?). Vielen Dank, dass ihr da für uns dran bleibt.👍
    Ich glaube dass LEGO nicht damit gerechnet hat, dass sich jemand so ausführlich mit diesem Thema auseinandersetzen würde.😉

    • Natürlich betrifft die neue UVP die Händler EKP! Ein Händler bekommt einen prozentualen Rabatt, der sich auch bei höherer UVP nicht ändert. Lego bietet dem Händler doch nicht mehr Rabatt nur weil sie die Preise erhöhen. Das würde den Händler ja in die Lage versetzen Legos Preise noch stärker zu unterbieten und noch mehr Kundenkäufe von Lego selbst zu den Einzelhändlern abziehen. So dumm ist nicht mal Lego!
      Lego ist es total egal ob sich jemand mit dem Thema auseinandersetzt. Wie bei jeder Preiserhöhung ist anfangs das Geschrei groß, dann tritt eine Zeit der Gewöhnung ein und danach ist es vielen Kunden egal und sie vergessen, dass die Preise erhöht wurden. Die Alternative ist nur, dass sie sich vom Unternehmen abwenden. Aber Lego scheint sich aufgrund seiner marktbeherrschenden Stellung sehr sicher zu sein, dass das nicht passieren wird!

      • Dann höre dir mal den Podcast Sonderfälle mit Hendrik von JB Spiewaren an (Da ist es noch gar nicht so klar, dass alle besagten Sets auch für die Händler im EK teurer werden) und den letzten Podcast an (LEGO war wohl nicht so begeistert, dass jemand diese Preiserhöhungen so publik macht).

  39. Wird wohl noch spannend wie die Gestaltung in der Schweiz sein wird. Da ist der Vergleich € CHF nicht immer 1:1. Zwei Sets kamen fast Zeitgleich auf den Markt mit dem gleiche € Preis. In CHF aber eine Differenz von 20.- (ca. € 18). Habe mal verschiedene Creator Expert Sets verglichen. Der Kurswechsel ist zwischen 1.05 (aktueller Kurs) und 1.32 (schon ewig her). Natürlich kann Lego nicht täglich den Preis anpassen, aber eine so grosse Änderung (1.32) sollte schon den Kunden weitergegeben werden.

    Na ja, wenn die Preise zu stark steigen gibt es statt 3 – 4 Sets pro Jahr halt nur 2 -3 (oder noch weniger)

  40. Ich glaube, dass LEGO sehr viel mehr Einmalkäufer hat, die sich genau ihr Lieblingsset kaufen, das sie aus anderen Gründen als Lego interessiert, als man gemeinhin so vermuten dürfte. Für diese Klientel ist es im Prinzip egal, ob eben dieses eine Set 20% mehr kostet. Im Zweifel bekommen die das gar nicht mit, wenn sie im nächsten Jahr kaufen. Und dann gibt es eben eine relativ finanzstarke Klientel, die recht viel LEGO kauft, die sich kurzfristig ärgert und dann doch kaufen wird – im Zweifel eben jetzt nich schnell das LEGO-Budget für dieses Jahr erhöht, damit es im nächsten Jahr nicht teurer wird, dann aber wiederum im nächsten Jahr genauso viel ausgibt. Alles gut für LEGO – insofern macht die Strategie Sinn. Die paar Menschen , die sich verärgert abwenden, werden durch Wachstumsmärkte bei kleineren Seite ohnehin locker kompensiert.

    • ich glaube nachwievor das die überragende merhheit von Lego kaufern „normale“ Gretchen Müller Kunden sind. Sprich die Oma’s, Opa’s, Onkel, Tanten usw. die eh noch NIE das Produkt nicht gekauft haben weil ihnen das so teuer vorkam. Ganz nach dem Motto „mei is scho Teuer aber zum Geburtstag/Weihnachten kan mans scho Kaufen“

      bzw ist wie beim tanken was stört mich der Spritpreis ich tanke eh immer für 50€ sprich die nicht Afol Kunden die ab und an mal ein 50€ set verschenken verscheinken weiterhin ein 50€ set. das dabei weniger steine pro preis drin sind intresiert die nicht bzw merken die nicht.

      ich muss nur in meinen bekantenkreis schauen, außer leuten aus der Afob Com hat da keiner ne ahnung das es überhaupt sowas wie GWP oder Rabatte gibt die freuen sich dann hald auch wenn sie was für die Enkel bei Lidl mit 10% bekommen was das ganze Jahr schon überall anders mit 20% rabatiert ist.

      deswegen wird die erhöhung zwar in der AfoB Com wellen schlagen manche werden mehr alternativen ausprobieren aber am kaufverhalten der Mehrheit der Legokunden wird sich nichts verändern und die gewinne werden weiter steigen und somitr hat Lego aus Legos sicht alles richtig gemacht

      egal wie ich das persönlich finden mag

      • Man sollte vielleicht noch berücksichtigen, dass ein AT-AT kaufender AFOL gut 40 Gretchen Müller Kunden entspricht und ich denke die wenigsten AFOLs kaufen nur ein oder zwei Sets in einer höheren Preisklasse. Oder anders ausgedrückt: wie viele Kinder bekommen 500-1000 Euro Lego im Jahr und das nicht nur über eine maximale Laufzeit von vielleicht 10 Jahren im Alter von 5-15?! AFOLs sind die mit Abstand lukrativste Kundengruppe. Hat ja lange genug gedauert bis Lego das erkannt hat. Sonst würde Lego nicht inzwischen diese Unmenge an 18+ Sets raushauen. Und deswegen macht es aus Legos Sicht natürlich auch am meisten Sinn die Kuh zu melken bis das Euter leer ist!

        • aber das ist ja eben teil des problems genau die afols die eh schon im mittleren 4-5 stelligen bereich kaufen werden ebenso weiterkaufen wie die gretchen müllers ¯\_(ツ)_/¯

          ich befürchte die Kuh hat noch zuviel milch bzw wie du weiter oben schon geschrieben hast neue Kühe scheinen am laufenden band zu kommen

  41. Mal gut, dass ich das Stadtleben schon gekauft habe als es vor kurzem im Angebot war. Dann muss ich jetzt noch die Buchhandlung kaufen obwohl ich damit eigentlich noch warten wollte. Aber 20 Euro sind halt 20 Euro.

  42. Ich bin da fein raus, entweder habe ich die Sets schon, oder ich will die nicht. Allen muss aber auch klar sein, dass die Preiserhöhung spätestens bei den neuen Sets ab Oktober 2021 bereits eingerechnet ist. Sehe den Technic CAT.

    • Sicher ist sie das, deshalb überrascht es ja umso mehr, dass LEGO es bei älteren Sets (die vielleicht eh nur noch ein Jahr laufen) so offensichtlich und offensiv im Nachhinein tut. Hätte man einwandfrei „heimlich“ in die neuen Sets einfließen lassen können, ohne es allen direkt ins Gesicht zu schreien. Aber das sind halt die unergründlichen Wege der PR-Experten. 😉

  43. Wenn ich eine Spalte nach dem Preis sortieren will, findet eine lexikographische Sortierung statt, keine numerische. D.h. 399 kommt vor 59 etc. Könnt ihr daran etwas ändern?

  44. Also mal eine provokante Aussage: Könnte es sein, dass das die Strafzahlung für die Aktivitäten mancher Klemmbaustein-Youtuber/Alternativenanhänger ist…

    Scherz beiseite.

    Ich finde eure Betrachtung sehr umfangreich und informativ.

    Trotzdem bildet ihr (könnt ihr) nur eine teil des Gesamtbildes abbilden.

    Euch fehlt nämlich 8so vermute ich) die Mengenkomponenete.

    Der Durchschittspreis hängt doch sehr von der verkauften Anzahl ab.

    Beispiel: Verkaufte 1 Set um 800 und 10 um 160 – ergibt eine „Durchschnittspreis“ von 218,18€ – Wird nun das 160er Set um 20€ verteuert (12,5%); dann steigt der Durchschnittspreis auf 236,36 (+8,3%), Vergleicht man aber indem man jedes Set „nur“ einmal hernimmt, dann wäre der Preisanstieg nur 2,1% (800+180)/(800+160)
    Insoferne ist eure Betrachtung „unvollständig), aber (wahrscheinlich) nicht besser machbar.

    Komplizierter geht immer, wenn man annimmt, dass ein höherer Preis zu weniger Verkäufen führt. 😉

    Man kann die Betrachtung auch durchführen indem man davon ausgeht, dass es das „billigere“ Produkt ist das sich verteuert.

    Im Endeffekt landet man bei einem Preisindex wie er auch von der Statistik für die Inflationsberechnung verwendet wird. Mit Preisen und „Warenkörben“ (= Annahmen darüber was ein Haushalt in einem Zeitraum kauft)

    So eine Durchschnittsbetrachtung ist natürlich auf das Individuum nicht 1-1 anwendbar, sondern geben ein Bild der Gesamtheit wieder.

    Wenn ich den Bookshop nächstes Jahr kaufe, dann kostet er mich 20€ oder 12,5% mehr – das ist viel und tut irgendwie weh. Ist mir der Bookshop aber egal und ich will den Walker, dann kostet er mich nächstes Jahr um keinen Cent mehr, ich spüre also gar keine Erhöhung.

    Und kaufe ich verschiedene Sets, dann stellt sich für mich sowieso ein Mix aus Verteuerungen unterschiedlichster Prozentsätze und vielleicht gleich bleibender Preise heraus (also 800+160 dann 800+180 =2,1% Steigerung insgesamt)

    Muss jeder für sich selbst herausfinden…

    Auch ja ums NOCH komplizierter zu machen… Sollte ich nächstes Jahr eine Gehaltserhöhung bekommen/herausverhandelt haben, z.b. 2,5% dann wirds „REAL“ sogar billiger 😉 (REAL muss man hier so lesen: ich gebe anteilsmäßig WENIGER von meinem Gehalt dafür aus).

    Noch etwas… ja ja liest wahrscheinlich eh keiner mehr… Ich frage mich trotzdem warum LEGO da bei „alten“ Modellen den Preis anhebt: im Verhältnis zu den Verkäufen im ersten Jahr wird später wahrscheinlich nicht umgesetzt, dass sich das wirklich rechnet (ich gehe mal davon aus 90% – Hausnummer – der Bookshops sind sowieso schon verkauft…) – ISt da nicht die negative Publicity schwerwiegender als das bisschen Gewinn. ICh würde preiosanopassungen eher über Neuprodukte machen – z.b. Piratenschiff + Burg bleiben gleich, aber das kommende Wikingerschiff wird „teurer“?

    Es regt mich nicht auf , aber ich verstehs nicht… hat der Held mit den Lego beratern doch recht???? 😉

    • „ISt da nicht die negative Publicity schwerwiegender als das bisschen Gewinn“

      Welche negative Publicity denn? Dass sich ein paar hundert AFOLs in den Online-Kommentaren von ein paar Blogs und YouTuber drüber aufregen? Glaubst Du wirklich, dass sich die riesengroße Mehrheit von Lego-Käufern so intensiv mit dem Produkt und Preisen beschäftigt? Da wird wenn überhaupt ein paar Mal im Jahr ein Set gekauft und das war’s.

      • Ich bin nicht sicher, ob du den Einfluss der AFOL Community und der BLOGGER nicht unterschätzt. (Obwohl er wahrscheinlich IN der jeweiligen Community überschätzt wird)

        Es gibt das sowas wie Multiplikatoreffekte – die 100.000+ viewer des Helden reden ja auch darüber, und es gibt mittlerweile mehrere Fachgeschäfte für Alternativen – und es werden immer mehr. Jedes (COBI-wasauchimmer) Set das in einem Kinderzimmer landet (Onkel AFOLs Geschenk) wird von mehreren Kindern gesehen, die auch so einen coolen Panzer (wasauchimmer) haben wollen…

        Aber auch wir Afols – wir sind wahrscheinlich auch diejenigen die nicht nur ein Set alle paar Monate kaufen , sondern wahrscheinlich jedes Monate mehrere. also im Verhältnis zu unserer Zahl kaufen wir wesentlich mehr und teurer.

        Wie gesagt, Multiplikatoereffekte, je mehr von uns enttäuscht sind desto mehr werden sich (langfristig) anderem zuwenden.

        Es geht da nicht um die Käufe der nächsten Tage, Wochen oder Monate,…

        Und da auch LEGO nicht unbedingt kurzfristig denkt (sollte) wundert es mich umso mehr, denn die „Gewinne“ aus den Preiserhöhungen alter Sets sind wahrscheinlich äusserst kurzfristig. „Gewinne“ aus Preiserhöungen NEUER Sets sind da viel weniger „Sichtbar“

  45. Ich denke, dass das erst der Anfang einer größeren Preiserhöhungswelle bei Lego ist. Warum gerade diese Sets ausgewählt wurden, bleibt ein Geheimnis von Lego. Warum gehe ich davon aus, dass bald vieles mehr im Katalog teurer wird? Weil derzeit sehr viele Rohstoffe und andere Produkte ebenfalls teurer werden. In vielen Bereichen wird sich das erst nächstes Jahr auswirken, wenn die Ware in den Regalen steht, die nach der Entfesselung der Inflation in den Erzeugerländern und vor allem nach der entsprechenden Änderung der Lieferverträge geordert wurde. Bei vielen Warengruppen steht uns die volle Anpassung an die gestiegenen Erzeugerpreise noch bevor. Ich gehe davon aus, dass Lego die Preise so langfristig plant, dass die Inflation des 2. Halbjahres 2021 noch nicht der Grund für diese schon vor Monaten angedeutete „Preisharmonisierung“ ist.

    Zum Thema „Konkurrenz“: Ich will derzeit einiges an relativ unspektakulären Einzelsteinen zum „Ausbauen“ von Sets kaufen. Lego ist mit dem Online-PAB bei den eben überprüften Steinen nicht oder kaum teurer als ein China-Steine-Händler mit Sitz in Deutschland. Mit 2xVIP-Punkten und Beigaben würde ich zumindest bei diesen Steinen bei Lego günstiger fahren. Bricklink wäre wegen den Versandkosten auch nicht sonderlich billiger gewesen und hier schätze ich einfach den unkomplizierten Service und die frische Ware von Lego.

  46. LEGO wird bemerkt haben, dass viele Kunden den freien Markt in Europa nutzen, um Preisunterschiede auszunutzen. Auch auf dieser Plattform werden ja teilweise Angebote auf spanischen Plattformen genannt. Das ist auch gut und richtig und so wollte man es ja auch seitens der EU bzw. EWG.

    Ob allerdings der Plan von LEGO aufgehen wird, muss sich zeigen. Mit einheitlichen Preisen in ganz Europa wird LEGO in vielen Ländern ein Luxus-Artikel werden (oder bleiben) und in anderen Regionen vom Verhältnis recht günstig sein (was man halt so günstig nennt). Ich persönlich glaube nicht, dass das funktioniert. Alleine in Deutschland haben wir ein großes Nord-Süd und Ost-West Gefälle im Lohnniveau. Über Europa hinweg ist das deutlich stärker.

    Bis auf ein Set aus der Liste habe ich alle, die für mich interessant werden. Das letzte Set wird jetzt am VIP Wochenende gekauft.

    • Lego ärgert maximal der Gedanke, dass jeder Kunde, der irgendwo in Europa ein billiges Set kauft, das dann ja nicht teuer bei ihnen selbst gekauft hat!

  47. Ich verstehe die Preisanpassungen ja aus BWL-Sicht (weil Nachfrage riesig, Lager leer, Rohstoffe/Energie teuer). Ich sehe aber bei den Erhöhungen keine einheitliche Linie und frage mich zudem, was denn wohl bei der Planung schief gegangen ist, wenn ein nur wenige Monate altes Set wie das Taj Mahal jetzt gleich 20 Prozent teurer wird… 🙄

  48. Frage an Jens:
    Sehe ich das richtig, dass du die Auswertung über Preisänderungen nur an den in Deutschland betroffenen Sets durchgeführt hast? Damit verfälschst du doch aber das europäische Gesamtbild, weil Deutschland nunmal bisher ein Niedrigpreisland gewesen ist. Es kann doch sein, dass es jede Menge anderer Sets gibt, deren Preise sich in Deutschland nicht ändert, aber in anderen Ländern hauptsächlich nach unten angepasst werden. Zum Beispiel vielleicht für die ISS 21322, deren Preise zwischen 84,99 in Finnland/Griechenland und 64,99 (sogar günstiger als bei uns!) in Spanien/Portugal schwanken. Solange du nicht die Daten für die Preisanpassungen aus den anderen Ländern hast, ist es immer noch möglich, europaübergreifend gemittelt die Preisanpassung auf ungefähr plus/minus Null hinauslaufen. Und so tatsächlich korrekt von einer Harmonisierung und nicht von einer durchschnittlichen Preiserhöhung gesprochen werden kann.

    • Das ist korrekt. Daher sagen wir ja auch ganz klar, dass wir im neuen Jahr alles dann europaweit auswerten wollen um das zu bewerten. Aber es gibt einige Hinweise darauf, dass es nicht „nur“ um „Angleichungen“ gehen kann, da LEGO ja bei mindestens drei Sets die Preise höher macht, als sie jemals irgendwo in Europa waren.

      Dieser Beitrag soll ja erstmal in erster Linie dazu dienen, dass die Leute, die bestimmte Sets dieses Jahr noch kaufen wollen, das noch zum alten Preis tun können. Die umfassende Analyse der Preisänderung in Deutschland und dem Rest von Europa erfolgt dann Anfang nächsten Jahres, wenn wir wirklich für jedes Land alle Preise haben. Und dann ordnen wir das auch entsprechend ein.

    • Ich habe nie etwas anderes behauptet (hoffe ich), diese Überlegungen hier in den Kommentaren auch schon verteidigt und auch im Artikel haben wir versucht, genau das herauszustellen! 😉 Ich verfälsche im Artikel auch nichts, da ich extra betone, dass es um die deutschen Preise geht und aus den Grafiken auch ganz klar hervorgeht, dass Deutschland bisher preislich meist unter dem europäischen Mittel angesiedelt war.

      Anfang nächsten Jahres haben wir die Daten aus allen Euro-Ländern, und erst dann kann man das Ganze auch final einordnen. Bisher wissen wir nur, dass in Deutschland nach aktuellem Stand diverse Sets teurer, aber keine billiger werden. Dass manche Preise bis ÜBER den aktuellen europäischen Höchstpreis angehoben werden (und das schließt Hochpreisländer wie Finnland und Griechenland mit ein), legt allerdings die Vermutung nahe, dass es sich eben NICHT um eine reine „Vermittlung“ der Preise, sondern insgesamt eher um eine Anhebung handeln könnte. Aber das sehen wir dann in zwei Monaten. 🙂

      Edit: Da hat sich die Redaktion beim Beantworten wohl nicht gut abgestimmt. 😂

      • Ihr habt vollkommen recht. Beim zweiten Durchlesen dieses Artikel und überfliegen der Kommentare kam mir heute Nachmittag halt der Gedanke, wie anders dieser Artikel und die Reaktionen darauf vermutlich ausfüllen würden, wenn er auf stonewars.fi oder stonewars.gr erschienen wäre. 😉 Wobei diese Länder wahrscheinlich gar nicht mal zu Legos „Westeuropa-Gruppe“ gehören.

        Beim dritten – wieder etwas genauerem Durchlesen – nach euren Antworten gerade, Lukas und Jens, wurde es dann wieder klarer, und ich freue mich auf den Artikel im nächsten Jahr.

        • Du hast natürlich recht damit, dass wir im Vergleich zu manchen anderen Ländern auf sehr hohem (bzw. sehr niedrigem 😉) Niveau jammern.

        • Letztendlich müsste man das Ganze dann auch nach dem Umsatz gewichten, der mit einem Set in dem jeweiligen Land erzielt wird. Wenn man z.B. in Griechenland den Preis für ein Set, das dort im Jahr 100x verkauft wird um 10 Euro senkt und dafür ein Set, das in Deutschland 10.000x verkauft wird um 10 Euro erhöht, ist und bleibt das eine Preiserhöhung und keine Harmonisierung!
          Das wird allerdings nicht nachvollziehbar sein, weil Lego so detaillierte Zahlen natürlich nicht veröffentlicht! Grundsätzlich kann man aber wohl recht sicher davon ausgehen, dass Lego in Deutschland ein paar Sets mehr verkauft, als in Griechenland, Finnland und allem was in Europa östlich von Deutschland liegt zusammen!

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