LEGO Zusammenarbeit mit Universal Music Group

LEGO Group und Universal Music Group Kooperation

Update (12. Oktober, 11:00 Uhr): Auf Bitten von LEGO haben wir die Informationen der LEGO Zusammenarbeit mit Universal entfernt, die von einigen Online-Händlern veröffentlicht wurden. Wir werden euch wieder über alle News hier informieren, sobald es hierzu etwas Offizielles gibt.


Im April kündigte LEGO erstmalig eine Zusammenarbeit mit der Universal Music Group und passende LEGO Sets für das Jahr 2021 an. Nun listen die ersten Händler einige Sets zu der Kooperation, die uns erstmalig den Namen verraten.

Über Lukas Kurth 1379 Artikel
LEGO Liebhaber und Star Wars Fan seit der frühen Kindheit. Begeisterungsfähig und immer Kind geblieben. 29 Jahre alt, studierter Maschinenbauingenieur und der Mensch und Gründer hinter StoneWars.de

38 Kommentare

  1. Dieses Ergebnis einer Zusammenarbeit stand bei mir nicht ganz oben auf der Liste, aber es klingt spannend.
    Man darf wohl erst mal auf die Umsetzung gespannt sein. Deinen Ausführungen nach ist die Reihe aber tatsächlich an die TikTok, Reels und Minivideo-Nutzer gerichtet und weniger an die AFOLs… Was ich ganz gut finde. Die Altersstufen von 14-20 (grob) werden viel zu selten von LEGO angesprochen.
    Mal sehen, wies ankommt.

  2. Ich würde behaupten, da steht und fällt viel mit der Musik-Auswahl.
    Für mich selber ist das überhaupt nichts, aber ich bin sehr gespannt auf die Umsetzung.

  3. Ich persönlich halte absolut gar nichts von den Versuchen Legos das Handy mit einzubinden…. man hat bei Hiddden Side gesehen, das diese Art vom Kunden nicht angenommen wurde, und genauso wird es auch hier laufen… Lego ist und bleibt Konstruktionsspielzeug für Groß und Klein und dabei sollten sie es auch belassen…
    Alles andere ist zum Scheitern verurteilt – Meine Meinung

    • LEGO wird und sollte sich nie auf dem bisherigen ausruhen. Das hat bei zu vielen Firmen dazu geführt, dass sie irgendwann den Bach runter gegangen sind – siehe z.B. Nokia.

      Daher finde ich es wichtig, dass neue Dinge ausprobiert werden. Nicht alles davon muss jedem gefallen und Hidden Side zeigt tatsächlich sehr anschaulich, wie doll sowas schief gehen kann. Der neue Ansatz bei LEGO Super Mario funktioniert bisher allerdings extrem gut und verkauft sich auch wirklich gut bei der Zielgruppe.

      Daher ist meine Meinung hier: Abwarten, was LEGO daraus macht und ob es vielleicht abseits des eigenen Horizonts doch gut funktioniert. Eventuell finden es ja nur Erwachsene doof und Kinder fahren voll drauf ab. Oder in Europa kann damit niemand was anfangen und in Asien flippen die Menschen aus.

      • In Hinblick auf das Ausprobieren stimme ich voll zu. Dazu kommt, dass LEGO die Linien, die gut laufen, mittlerweile auch über die Jahre gut pflegt, ausbaut oder wieder aufgreift.

      • „LEGO wird und sollte sich nie auf dem bisherigen ausruhen.“ – das ist an sich richtig. Aber hat das Lego in der Vergangenheit nicht schon mal probiert und stand dann kurz vor dem Konkurs? Erst nachdem man sich wieder auf das Stammgeschäft besonnen hat, ging es wieder nach oben. Und Lego ruht sich ja auch nicht aus. Allein, wenn ich die breite Palette in diesem Jahr sehe, wird von Baby bis Rentner vieles abgedeckt und die Vielfalt ist inzwischen enorm (außer Eisenbahnen sind Stiefkind. Da hätte ich mir nach dem Krokodil mehr gewünscht.). Was Hidden Side angeht: Ja, das mit dem Handy ging daneben, hat mich auch nicht interessiert. Aber die Sets sind toll. Das ist die einzigste Reihe, wovon ich mir alle Sets gekauft habe, manche sogar 2x. Ich finde es schade, daß es diese Reihe nicht mehr geben soll. Wir werden sehen, was aus der neuen Reihe wird. Vielleicht kann man davon Teile für andere Zwecke gebrauchen.

        • Na ja es waren damals schon einige Faktoren mehr die zu den großen Verlusten geführt haben.
          Und ich finde schon das LEGO sich in bestimmten Bereichen umschauen und probieren kann und sollte.
          Ihr Kerngeschäft werden sie dem ja jetzt nicht hinten anstellen. 🤷🏻‍♂️
          Mario wurde ja auch von vielen vorher in Frage gestellt und scheint ja auch gut zu laufen.

    • Gut möglich, dass es in Asien funktioniert. LEGO kann mit dem Versuch nicht viel verlieren,
      die machen das schon richtig. Aber persönlich halte ich auch nicht viel davon.

    • Das hier spricht eine komplett andere Zielgruppe an. Nämlich Jugendliche. Die sind sowieso am Handy da kannst du machen was du willst. Da ist es wie ich finde ein guter Versuch auch mal ein bisschen LEGO in deren „Welt“ zu integrieren. Und nicht jeder spielt bzw mag LEGO Technik.

      • Ich weiß nicht, ob LEGO bei der Zielgruppe nicht einfach ein verlorener Posten ist. Ich dachte eher mit dem 18+-Label würden sie es einfach aufgeben, die Jugenlichen bei der Stange zu halten und sich stattdessen damit abfinden, dass sich 14-jährige nicht mehr für LEGO interessieren und lieber versuchen, die als Erwachsene mit gesundem Selbstvertrauen und ebenso gesundem Einkommen wieder abzufischen.

        Aber ich sehe auch nicht unbedingt, dass sich dieses Musikvideo-Zeug zwangsläufig an Jugendliche richtet. Da sehe ich hier eher die DOTs-Mädels als Zielgruppe, vielleicht ein paar Jährchen älter, aber nicht „jugendlich“.

  4. Schade, dass es wahrscheinlich sehr an Mädchen gerichtet ist und Mini Dolls haben soll. Finde ich immer doff wenn das Marketing etwas nur für Mädchen oder nur für Jungen vermarktet. Da sollte es keine Grenzen zwischen geben. Denn wenn etwas klar an Mädchen adressiert ist und auf den Produkten glückliche Mädchen zu sehen sind, welcher Junge traut sich dann noch das zu kaufen. Das ist anders herum genau so. Aber die Idee dieser Themenwelt finde ich gut. Erst mal abwarten.

  5. Jugendlich haben aber auch ganz andere Probleme als Lego. Nicht umsonst hatte viele gerade in der Zeit ihre Dark Ages. Noch dazu kann ich mir nicht vorstellen wie die an das Lego kommen sollen. Vom Taschengeld kauft sich das sicher keiner und die Wunschzettel sehen heutzutage auch anders aus als dass dort Lego draufsteht. Finde es ne schwierige Kiste und denke nicht dass es laufen wird. Zumindest nicht in dem Segment für dass es angedacht ist.

  6. Dann doch lieber die schön gemachten Hidden Side Sets als dieser Blödsinn. Aber gut, ich bin als langweiliger weißer Erwachsener der langweilige beige Gebäude baut sicher so weit von der Zielgruppe weg wie nur irgend möglich. Ob es wirklich läuft wird man sehen. 😉

  7. Lego & Smartphones gehören einfach NICHT zusammen, Punkt. Wie man das bitte auch noch geil finden und rechtfertigen kann damit, dass Lego mit der Zeit gehen soll bzw. muss? Kann ich nicht nachvollziehen. 🥺

    Nicht jede Family hat teuere, neue Smartphones daheim – schon gar nicht für die Kids. 😳 Und das ist doch der Punkt. Lego MUSS ohne diesen Rotz funktionieren – und zwar ALLES am Set. Wenn ich mit den Sets nichts mehr anfangen kann ohne Handy (als Steuerung oder essenzielles Spielfeature), dann ist das doch einfach der letzte Schrott.

    Lego könnte mit der Zeit gehen, aber im eigenen Universum… Gute Steuerungen, Motorisierungen, Sounds, BELEUCHTUNG, dazu gescheite Akkus, stromführende Steine (gab es schon mal früher, oder!). DAS wäre gut, das wäre Fortschritt. Aber dieser sich langsam immer heftiger einschleichende Handyzwang, schrecklich. Und sobald die Apps nicht mehr unterstützt werden, kannst du den ganzen Summs in die Tonne hauen.

    Wartet mal ein paar Jahre, vor allem bei Technik. Das wird suuuuuuper. Es ist einfach eine Katastrophe! 🙄

    • Das kann man auch anders sehen. Die AR-Geschichte ist evtl. eine Möglichkeit, die, die schon ans Smartphone „verloren“ sind, zu Lego zurückzuführen.
      Und das Argument, das nicht jeder eines hat, zieht heutzutage einfach nicht mehr. Eine ausreichend große Mehrheit hat mindestens ein so ein Ding. Auf dem durchschnittlichen Pausenhof wird man vermutlich kaum eine 12-Jährige finden, die keins hat. Das kann man jetzt gut oder schlecht finden, aber es ist einfach so. Willkommen in 2020.

      Im übrigen ist das Bluetooth-Protokoll zur Steuerung der Powered-Up-Komponenten offen. Es gibt bereits jetzt Apps und Software-Bibliotheken von Dritten, die das nutzen. Insofern sind da weniger Probleme zu erwarten, als bei z.B. den zig untereinander inkompatiblen analogen Eisenbahnsystemen.

      • Und wie verhält es sich bei Super Mario oder Hidden Side? Gibt es da auch „offene“ Lösungen, die die original Apps ersetzen?

        Ich bleibe bei meiner Meinung; es ist einfach eine nervtötende Randerscheinung und es häuft sich. Das, was Lego ausmachen sollte, die Förderung von Kreativität, wird damit doch nicht befeuert.

        Ich mag Nostalgiker sein, aber wenn ich jetzt ein Set aus den 90ern aus dem Keller hole, kann ich damit genauso spielen wie vor 30 Jahren. Holst du Hidden Side oder Mario in 30 Jahren aus dem Keller, fehlt dir das halbe Spielerlebnis. Und dein 500,- oder sonst was Liebherr Bagger rührt sich auch keinen Millimeter mehr.

        Ich verstehe einfach nicht, wie man horrende Summen in die Entwicklung von so etwas „Legofremdem“ rein stecken kann, um eine (neue) Zielgruppe zu erreichen, die sich eh nicht mehr nach Lego umdreht. Ich habe Kids im Umfeld, alles von 3 bis 15… Keines hat es je geil gefunden, das Handy mit Lego oder Playmobil zu verbinden – und ja, selbst die 10-Jährige hat ein aktuelles Smartphone. Die Kids hängen auf TikTok und WhatsApp. Ab Jahr 9 gammelt Lego in der Kiste – da zieht dann Fortnite ein.

        Ich kann dieses ewige Schöngerede von Hardcore-Fans einfach nicht mehr ertragen. Fragt doch mal die Kids. Die gehen extrem steil, wenn man ein 20,- Euro China-Auto mit Fernsteuerung zum Rasen auf dem Gehweg auspackt, oder beim Playmobil-Porsche die Lichter angehen oder irgendwo Sound raus kommt. Da leuchten plötzlich die Augen.

        Wenn sie aber erstmal YouTube und Social Media entdeckt haben, bringst du sie auch nicht mehr zu Lego, egal wie toll die App ist.

        • Naja, bei Hidden Side muss ich aber sagen, dass die Sets auch so gelungen sind. Ich verstehe, dass man ohne App sicher nicht den gesamten Effekt dieser versteckten Geisterwelt kriegt und es ist unklar wieviel von dem „Feature“ im Preis steckt, aber die Sets als solche sind auch ohne App in ihrem Szenario einwandfrei, auch zum spielen.

          Aber bei Mario mag das anders sein, da steht ja klar das digitale Spielen vor den gebauten Sets. Generell teile ich die Kritik and diesem „digitalen Angebiedere“.

        • Was soll mit Hidden Side und Mario sein? Die Software wird ja nicht aufhören zu funktionieren, falls sie nicht mehr offiziell unterstützt wird und im Gegensatz zu kaputter Hardware lässt sich Software durch Emulation, Virtualisierung o.ä. am leben halten. Der Liebherr lässt sich z.B. jetzt schon wunderbar direkt mit BrickController steuern.

          Letztes Jahr habe ich mir einen zweiten Lego Technic 8865 gekauft, um das B-Modell dauerhaft morisiert aufbauen zu können. Der Motor, den ich schon hatte, tat nach Jahren in einer Kiste keinen Mucks mehr und die Ummantelung der Kabel bröselte wie Knäckebrot. Neuen Ersatz gibt es seit Jahren (inzwischen Jahrzehnten) nicht mehr und Gebrauchtware hat potenziell die gleichen Macken.
          Bei allem was über den funktionslosen Stein hinaus geht, kann es immer sein, dass irgendwas nach langer Zeit nicht mehr funktioniert.

    • Dem kann ich vom ersten bis zum letzten Satz nur völlig zustimmen.
      Die Lego Idee ein Set zu kaufen, es aufzubauen, damit zu spielen und dann daraus was eigenes zu bauen, ist mit dem Hidden Side/Handy Konzept hinfällig.
      Wenn ich als Vater suche ich eher Spielzeug das Kreativität fördert und mein Kind nicht auch da noch ans Handy bringt.

  8. Grundsätzlich dürfte da wohl für Erwachsene nicht viel zu holen sein. Das Musikrepertoire dürfte sich auf Zeitgeistiges für Vierzehnjährige beschränken, also K-Pop, schief singende „Teenie-Stars“ und weichgespülte Möchtegern-Hip-Hopper und ansonsten stelle ich mir da vor allem irgendwelche Sets im Friends-Stil vor, also irgendwelche quitschbunten Bühnen, „Backstage“-Schminkzimmer und Probenräume, in denen die minidolls mittels Zahnrädern und Stangen irgendwie zum Zappeln gebracht werden. Und das Ganze auch virtuell. Mit Rabatten kann man vielleicht mal ein Set kaufen wegen eine paar exotischer Teile, aber sonst dürfte das wohl eher wie Dots wieder Regal-Blei werden. Ist eh die Frage, ob es zwischen ähnlichen Produkten von Barbie bis L.O.L. Surprise überhaupt irgendwie so raussticht, dass es die mutmaßliche Zielgruppe ansprechen wird…

  9. Nah, Minidolls. Aber sonst?
    Kann schon sein, dass ich mir da was von kaufe. Das Preis-pro-Stein-Verhältnis machts nochmals spannender. Bilder? Keine. Spezielle Infos zu einzelnen Sets? Nö. Da motz ich nich.

  10. Ich verstehe die Aufregung mal wieder nicht. Lego hat soviele Produktzweige am Start, dass da auch immer mal Platz ist für Experimente.
    Und wenn diese dann mal nicht so gut ankommen, dann verschwindet das ganze eben wieder vom Markt.
    Wenn ich nur Kommentare lesen würde, könnte man meinen, Lego hätte City und Technic eingestampft und würde stattdessen auf irgendwas mit Apps setzen…

  11. Wenn die Figuren jeweils bestimmte Künstler darstellen, könnte das durchaus interessant sein. Nur doof, daß es Minidolls werden und keine Minifigs. Warum Lego glaubt, daß Mädchen andere Figuren brauchen, habe ich bis heute nicht verstanden. Gäbe es bei City etwas weniger Hubschrauber und z.B. mehr Tiere, hätte man sich die ganze Friends-Kiste sparen können.

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