LEGO VIDIYO 43101 Bandmates: Die Box-Verteilung der neuen Minifiguren-Serie!

LEGO 43101 Box Verteilung

Die neue LEGO VIDIYO Themenwelt wird aus vielerlei Gründen intensiv diskutiert. Einer der Gründe ist die LEGO VIDIYO 43101 Bandmates Minifiguren Serie, die erstmalig in kleinen Kartons anstatt in den bisher üblichen, „Blindbags“ genannten Plastikbeuteln verpackt ist. Damit ihr wenigstens wisst, wie die Figuren in der Box verteilt sind, wollen wir heute die Box-Verteilung der Minifiguren ansehen.

Über die LEGO 43101 Bandmates Serie

Bevor wir zur Verteilung der Minifiguren in der Box kommen, wollen wir hier kurz noch einige allgemeinere Punkte zur LEGO 43101 Bandmates Serie ansprechen, die wir für wichtig halten.

Anzahl Minifiguren pro Box

Die Boxen, in denen die Minifiguren verkauft werden, beinhalten diesmal nicht etwa 36 oder gar 72 Minifiguren, wie das beispielsweise bei der LEGO 71029 Minifiguren Serie Serie der Fall war, sondern nur 24 Minifiguren. Und hier können wir euch direkt beruhigen, dass (zumindest in unserer Box) gleich zwei vollständige Serien enthalten waren.

LEGO Vidiyo Minifiguren Box

Das ist erstmal ein Schritt in die richtige Richtung, da man sich so schon zu zweit eine gesamte Box teilen kann, während zuvor immer mindestens 3 Interessenten nötig waren. Wir hoffen, dass LEGO dies auch für künftige Minifiguren-Serien beibehalten wird.

Neue Pappkartons als Boxen

Die zweite große Neuerung sind natürlich die schon angesprochenen Papp-Boxen, in denen die Minifiguren enthalten sind. Im Oktober 2020 hatte LEGO dazu eine kleine Umfrage unter Vertretern der Recognized LEGO Fan Media gestartet und hier erstmalig Konzepte für Papp-Boxen anstelle der Blindbags vorgestellt. Was damals nur als Konzept für diese Umfrage gedacht war, wird nun anscheinend Realität.

Das kommunizierte Ziel von LEGO ist natürlich die Vermeidung von unnötigem Plastikmüll. Da LEGO ja auch schon anderweitig angekündigt hat, bis zum Jahr 2025 sukzessive auf nachhaltige Verpackungsmaterialien umzustellen, müssen natürlich auch die Minifiguren-Blindbags bei LEGO weichen. Und auch wenn das noch niemand so eindeutig gesagt hat, sollte dies eigentlich auch das Ende der durchsichtigen LEGO Polybags bedeuten, was uns zurück in die Vergangenheit führt, in der auch die kleinesten Sets in Papp-Boxen verkauft wurden – zumindest in Deutschland.

LEGO Aquanauts 1749

Noch sind in den Papp-Boxen auch weiterhin dünne Plastikbeutel enthalten, da LEGO hier die Umstellung schlichtweg noch nicht durchgeführt hat. Dennoch wird die Menge an Plastikabfall immerhin schon deutlich reduziert, da die Blindbags auf jeden Fall deutlich dicker waren und je nach Minifigur noch zusätzlich eine transparente Plastiktüte im Inneren enthalten haben.

Es ist nach den Plänen der LEGO Gruppe wohl davon auszugehen, dass LEGO auch die Plastikbeutel in Zukunft durch Papiertüten ersetzen wird.

LEGO 43101 Box Verpackung

Es darf allerdings auch nicht vergessen werden, dass die neuen Papp-Boxen für LEGO auch einen weitere Veränderung mit sich bringen, die viele sicherlich als Vorteil für die LEGO Gruppe sehen: Sollten diese Boxen auch bei den zukünftigen Minifiguren-Serien zum Einsatz kommen, sind die Zeiten des „Minifiguren-Erfühlen“ endgültig vorbei. Kunden müssen zukünftig die kleinen Pakete rein zufällig auswählen oder eben gleich ganze Boxen mit mehreren Serien kaufen, wenn sie alle Figuren besitzen wollen. Das dürfte für jede Menge Frust unter den Fans sorgen.

Ob das allerdings wirklich ein erklärtes Ziel von LEGO ist, kann man sicherlich auch anzweifeln. Denn auch LEGO sollte eigentlich bewusst sein, dass das Erfühlen der neuesten Minifiguren-Serien ein nicht ganz unwichtiges „Erlebnis“ war, das viele Kunden in die LEGO Stores gelockt hat und dort für angeregte Diskussionen mit anderen LEGO Fans sorgte. Es wäre schade, wenn das endgültig wegfällt.

Wir hoffen sehr, dass LEGO hier irgendwie trotz Pappverpackung eine Möglichkeit für Fans schafft, auch weiterhin nur ausgewählte Figuren zu kaufen! Und es ist natürlich auch nicht völlig auszuschließen, dass LEGO für die nächsten Minifiguren-Serien wieder zu den Blindbags wechselt und die LEGO VIDIYO 43101 Minifiguren Serie nur eine Ausnahme bleibt.

Box-Verteilung

Kommen wir nun aber zu der versprochenen Box-Verteilung der LEGO 43101 Bandmates Minifiguren in den 24er Boxen. Wie wir oben schon bestätigt hatten, befinden sich zwei vollständige 12er Serien in einer Box, zumindest war das bei unserer Box der Fall.

Außerdem sind die Minifiguren in den zwei Spalten der Box auf beiden Seiten exakt gleich verteilt. Links befindet sich eine vollständige Serie und rechts befindet sich ebenfalls eine vollständige Serie, die auch genau gleich angeordnet ist. Das sollte euch ermöglichen, bei einer frisch geöffneten Box (insofern denn bald die Läden im Einzelhandel wieder öffnen) eine vollständige Serie und auch ganz gezielt einzelne Figuren zu entnehmen.

Wir haben hier für euch eine Tabelle angelegt, die die Verteilung der Figuren angibt. Die Lesart ist dabei „von hinten nach vorne“, oder einfacher ausgedrückt: Stellt euch vor, ihr steht vor der frisch geöffneten Box und blickt von oben darauf:

LinksRechts
Werewolf DrummerWerewolf Drummer
Red Panda DancerRed Panda Dancer
DiscowboyDiscowboy
DJ CheetahDJ Cheetah
SamurapperSamurapper
Shark SingerShark Singer
Banshee SingerBanshee Singer
Cotton Candy CheerleaderCotton Candy Cheerleader
Genie DancerGenie Dancer
Alien KeytaristAlien Keytarist
Bunny DancerBunny Dancer
Ice Cream SaxophonistIce Cream Saxophonist

LEGO 43101 Boxverteilung

LEGO 43101 Bandmates

Bitte beachtet, dass wir für diese Verteilung natürlich keine Garantie übernehmen können. Bei den letzten Minifiguren Serien von LEGO gab es hier leider auch immer mal wieder Abweichungen von der „Idealverteilung“. Dennoch würde es uns sehr wundern, wenn die Verteilung in allen Boxen unterschiedlich aussehen würde, denn eine gleichmäßige Verteilung ist logistisch wohl deutlich einfacher zu realisieren.

Sobald dann auch Einzelhändler mit dem Verkauf der Minifiguren offiziell starten dürfen (was unseres Wissens parallel zum LEGO Online Shop am 1. März der Fall ist) werden wir hier sicherlich auch wieder gute Angebote für den Kauf einer ganzen Box anbieten.

Wie geht ihr mit der LEGO 43101 Bandmates Serie um? Wollt ihr die Minifiguren haben, oder interessiert euch diese Serie gar nicht? Und bestellt ihr euch eine Box, oder versucht ihr irgendwann euer Glück im Einzelhandel? Meldet euch gerne in den Kommentaren zu Wort!

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Über Lukas Kurth 1609 Artikel
LEGO Liebhaber und Star Wars Fan seit der frühen Kindheit. Begeisterungsfähig und immer Kind geblieben. 29 Jahre alt, studierter Maschinenbauingenieur und der Mensch und Gründer hinter StoneWars.de

102 Kommentare

  1. Das macht ja irgendwie gar kein Sinn mehr.

    Wenn das schon so geordnet und sortiert ist, warum schreibt man dann nicht gleich auf die Kartons was drin ist?
    Lego Stores selber (insofern sie in Deutschland Mal wieder öffnen) verkaufen sie sowieso schon nach Wahl wenn man fragt wen man haben möchte.
    Also was soll das eigentlich noch?

    • Steht aber auch im Artikel, das es mal zu Veränderungen kommen kann und das die Reienfolge keine Garantie ist.
      Ich bezweifle, das die Mitarbeiter im Store jetzt jede Verpackung öffnen, nur damit der Kunde genau seine Wunschfigur bekommt. Das ging noch mit den Polybags, da kann man mit Erfahrung und genug Ruhe jede Figur raustasten.

      • Das war im Lego Store Frankfurt so, da konnte man auf Nachfrage bestimmte Figuren einer Serie kaufen. Mitarbeiter hatten einige Tüten geöffnte und die Figuren in durchsichtige Beutelchen getan

    • Nur, wenn du auch ein komplettes, gerade erst frisch geöffnetes Display im Einzelhandel erwischst.
      Wenn da Boxen fehlen, gibt es sicher Ladenmitarbeiter, die die Boxen suksessive nach vorn verschieben oder Kunden, die sich nicht entscheiden können, zwei Boxen entnehmen und dann wieder falsch einsortieren. Schon sind sie durchmischt.

  2. Ich nenne diese Neuerung einfach mal interessant 😀
    Weniger Plastik ist gut, dass man keine Chance mehr hat, zu wissen was drin ist, ist natürlich doof. Da es keine „richtige“ CMF Serie ist, weiß ich auch nicht, wie repräsentativ diese Figuren für die normalen Serien sein werden.
    Ich vermute mal, dass LEGO aber nicht ohne Grund eine so durchschaubare Verteilung gewählt hat. Denn auch wenn man jetzt mehr Figuren kaufen muss, um alle zu bekommen, bin ich unsicher, ob die Fans da nicht resigniert weniger kaufen…

    • Die Papbox ist sogar umweltschädlicher als das Blindbag. Die Herstellung der Papbox benötigt mehr Wasser und mehr CO2. Aber sowas will ja immer keiner hören. Allgemein ist ja der Irrglaube Plastik = schlecht und Pappe/ Papier = Gut sehr verbreitet. Es kommt immer auf den Einsatzzweck an.

      • Dazu kommt noch, dass man mehr Luft und weniger Inhalt bei gleichem Volumen transportiert, weil nun in einer Display Box statt 36 Figuren nur noch 24 herein passen.
        Ich behalte auch immer alle Tüten und Prospekte der Minifiguren weil die so wenig Platz einnehmen. Diese Pappboxen würde ich direkt in den Müll werfen.
        Wenn LEGO wirklich was für die Umwelt machen will, dann sollten sie für alle Produkte ihre Verpackungsmenge reduzieren insbesondere die überdimensionierten Kartons und Umkartons und nicht bei jeder Bestellung große Mengen Lufpolstertaschen verwenden.
        Und glaubt LEGO wirklich, dass sich die Käufer an dem Klebestreifen gestört fühlen werden und die Pappschachteln nicht einfach aufschneiden werden um vorher zu sehen was sie kaufen?

        • Also ich bewahre alle meine LEGO Kartons auf und da wären (im Gegensatz zu den Beuteln der CMFs, die entsorge ich) auch diese Vidiyo Packungen von betroffen.

          Die Füllhöhe der LEGO Kartons ist oft einfach technisch bedingt und wenn man die Luftpolster beim Transport weglässt, will ich nicht wissen, wie viele die Lieferung zurückschicken, weil die Verpackungen nicht makellos ankommen.

          Jetzt vom obigen Bild abgeschätzt würde ich nicht sagen, dass in dieser Box sonst 36 Figuren Platz gefunden hätten, grundsätzlich ist es auch umweltfreundlicher, gleich hundert komplette Serien in einer Box unterzubringen, ob der geneigte Sammler da aber noch zugreifen würde, wage ich zu bezweifeln 😀

      • Die Pappbox ist natürlich NICHT umweltschädlicher als der Plastikbeutel, trotz der angesprochenen Nachteile. Denn ein Vorteil wiegt die Nachteile bei weitem auf: Landet die Pappbox in der Natur, ist das kein Problem. Das Plastik verseucht die Natur aber auf Jahrhunderte.

      • Puh…das weiß ich garnicht wo ich jetzt zuerst ansetzen soll.
        Aber wir können uns sicher darauf einigen, dass fossile Rohstoffe definitiv im Boden besser aufgehoben sind (natürlich auch je nach “Einsatzzweck“) und Erneuerbare Rohstoffe, welche im Idealfall einem Kreislauf unterliegen, tendenziell eher sinnvoll als Plastikersatz zu betrachten sind.

        Das mit dem Irrglauben ist wiederum ein Irrglaube.
        So gerne bei dem Thema auch mit einfachen Vergleichen und Zahlen um sich geworfen wird, so undifferenziert ist es dann eben auch oftmals. Zumal man hier zwischen Klima- und Umweltschutz nochmals unterscheiden sollte.
        Und nach Standorten. In Deutschland wird Papier zum Beispiel mittlerweile immer CO2-reduzierter hergestellt.

        Und wo bitte soll Plastik in der Unwelt jetzt erstmal besser sein, als Papier? So als Endprodukt betrachtet? Es braucht Jahrhunderte bis Jahrtausende um sich zu zersetzen. Und Papier / Pappe braucht ungefähr 3 Monate. Pappe ist außerdem lange nicht so schädlich für einen lebenden Organismus wie Plastik, egal in welchen Maßstab.

        Bitte einfach vorsichtig sein mit solchen Aussagen – denn das ist ein akutes Problem um Umwelt- und Klimaschutz voranzutreiben.

        • Wenn es denn nur Pappe wäre, gebe ich dir recht. Aber es ist halt nicht nur Pappe. Die Farbe ist da mehr das Problem. Da ist Micro-Plastik drin und das landet beim entsorgen in der Natur genau so in die Umwelt. Ich habe mich mal lange mit dem Thema beschäftigt. Wenn Plastik reduziert werden kann ist das gut. Wenn es richtig wiederverwendet wird, ist es auch gut. Aber Plastik zu verteufeln und Pappe in den Himmel zu loben ist falsch. Es kommt auf den Anwendungszweck an. Wenn man Pappe nimmt und da Farbe drauf knallt die Plastik und weitere Erdölprodukte enthält, kann man doch gleich bei der Plastiktüte bleiben. Nur weil man es nicht sieht ist es doch trotzdem da. Wenn man jetzt konsequent wäre würde man auch das Rauchen verbieten. Da landen jährlich Tonnen von Giftstoffen durch weggeworfene Kippen in der Umwelt. Das interessiert nur keinen.
          Ich bin nicht dagegen, dass die Minifiguren jetzt in einer Pappschachtel drin stecken, ich habe nur was gegen das in den Himmel loben der Pappschachtel.

          • Hey Mario, ich weiß nicht wieso hier so oft in Superlativen geschrieben wird – liegt vielleicht an der grassierenden Polarisierung…
            Es geht hier nicht darum, irgendetwas in den Himmel zu loben. Es ist einfach Teil eines Prozesses, den man Nachhaltigkeitstransformation nennt. Es hat alleine 3-4 Jahrzehnte gebraucht, um diesen Prozess nicht nur in den Köpfen in Gang zu setzen, sondern auch im Handeln. Der gegenwärtige Zeitpunkt spiegelt also nur eine Stufe da. Es braucht meist Zeit, um Veränderungen umzusetzen. Der Mensch ist da in der Regel recht träge und gegenwartsbezogen.

            Das mit der „Legierung“ finde ich interessant, hast du da dazu eventuell Quellen / Artikel?
            Ich weiß nur, dass es beim Recycling von Pappe / Papier ja den Deinking-Prozess gibt, da sollte doch ein Teil dieser Legierung gelöst werden, irre ich mich da?
            Und hast du spezifische Quellen zu der Legierung von Lego-Kartons? Das würde mich wirklich brennend interessieren. 🙂

  3. Vielen Dank für diesen Artikel! Die Verteilung habt Ihr optimal nachvollziehbar dargestellt, tabellarisch und visuell – Daumen hoch!
    Ich freue mich auf diese neue bunte Reihe.

  4. Ich weiß, dass es für die Minifig-Leute sicher nicht schön ist, den Luxus des Erfühlens zu verlieren. Aber ich stehe weiterhin zu der Meinung, dass das im Grunde ja immer „cheaten“ war, auch wenn es sich etabliert hat. Es sind genauso Zufalls-Sammelserien wie irgendwelche Sammelkarten und da muss man dann vielleicht einfach wieder damit leben, dass die zum sammeln und tauschen gedacht sind. Ja, da macht dann LEGO sicherlich mehr Geld mit, aber so funktionieren Sammelserien eben auch. Wer eh alle auf einmal braucht, der sackt eben nach wie vor so ’ne ganze Box auf einmal ein. Die Verteilung ist da sicher ein sinnvoller Kompromiss, um die Hardcore-Sammler nicht komplett zu verprellen.

    • Hallo Rauy,

      ich sehe es wie du, es sind Sammelserien und sollten getauscht und nicht erfüllt werden (auch wenn ich das gerne gemacht habe).

    • Dein Vergleich mit den Sammelkarten hinkt an der einfachen Tatsache, dass man die fehlenden Karten problemlos direkt beim Verlag für Centbeträge nachbestellen kann, und da gewisse Karten auch unterschiedlich selten sind, das Sammeln der kompletten Reihe Anreiz erzeugt.
      Mit Vidiyo hat man nicht nur Blindboxen sondern auch noch zufällig verteilte Fliesen was den Frust nur noch verdoppelt, da sie sowieso überteuert sind.
      Was denkst Du wieso die Store Mitarbeiter die Minifigurentüten vorsortieren wollten? Weil Kunden zufällige Wundertüten oder lieber eine bestimmte Figur/die ganze Serie kaufen wollen? Ich selber habe schon unzählige Male Leuten eine Wunschfigur in die Hände drücken können während ich meine Eigenen ertastete. Und was macht man wenn man wie Lukas eine Armee von Vikinger haben will? Lieber den dreifachen Preis den Resellern zahlen um nicht zu „cheaten“, oder?

      • Stimmt zumindest nicht bei Blue Ocean (Lego Star Wars Magazin)

        Musste sowohl fehlende Trading Cards als auch Sticker aus der Bucht fischen, wenn du für die Karten Serie 2 die Le10 Luke hast dann hast du richtig glück gehabt. Die wird teils für 15 Euro und mehr angeboten:( leider ist besagter Nachbestellen-Service da irgendwie nicht gegeben, bei keiner der Serien:(

      • Also dann würde ich gerne wissen, wo ich diverse 1000€ Pokémon / Magic / YuGiOh Karten mal eben so für Centbeträge beim Verlag nachbestellen kann.
        Also hinkt wohl dein Vergleich eher, R0sch.

      • Ich weiß auch nicht, ob eine Minifiguren-Sammelserie wirklich dafür gedacht ist, sich eine Hundertschaft-Armee aufzustellen. Da sollte man vielleicht eher auf dedizierte Wikinger-Sets und entsprechende Battelpacks hoffen.

    • Wenn dann jemand ne ganze Box kauft und dann einzelne Figuren oder Figurensätze ohne „Zufall“ verkauft, „cheated“ derjenige dann sogar kommerziell, oder ist das dann nur tauschen gegen Geld?

      Man kann sich generell noch fragen wie gut es ist wenn man Kinder schon in jungen Jahren davon überzeugt, dass es vernünftig ist für echtes Geld zufällige Dinge zu kaufen. Man könnte fast meinen, dass es vom Prinzip dem Glückspiel stark ähnelt.
      Aber machen wir uns nichts vor, Blindbags jeglicher Art dienen vorallem der Gewinnsteigerung.

      Wenn Lego die CMF als „people’s pack“ Set rausbringen würde anstelle der Blinbags wäre ich definitiv nicht enttäuscht darüber sondern wäre froh mir jede Menge Zeit zu sparen. Fällt hingegen das mit dem Ertasten weg, dann höre ich doch lieber mit der Sammlung auf.

    • Hehe, wenn das cheaten ist, dass sind Firmen, die ihren Kunden vor dem Kauf sagen was sie für ihr Geld bekommen offensichtlich Spielverderber.
      Man kann es sich aber auch immer irgendwie zurechtschrauben, dass Legos Geschäftsgebaren sauber wirkt. Nur weil es in anderen Bereichen auch so gehandhabt wird, macht es das nicht besser. Aber manche werden ja anscheinend auch gerne von ihrem Lieblingsunternehmen ausgenommen.

      • Naja, ich wollte hier nicht meine Lieblingsfirma als böser fehlgeleiteter Fanboy mit abstrusen Wahnvorstellungen verteidigen, sondern lediglich sagen, dass das Ertasten in dieser Form eben genau Luxus ist und wenn LEGO sich entschließt, dass zu unterbinden, sei es aus Gewinnmaximierung oder Nachhaltigkeit (und halt dich fest, ich kauf denen glatt ab, dass Pappe nachhaltiger als Plastik ist, ob sie damit nun Geld scheffeln wie die blöden oder nicht), dann muss man wohl schlicht damit leben, dass man nicht mehr 3 Stunden vor’m Regal alles befummeln kann bevor man’s kauft.

        • In Zeiten wie diesen will vermutlich auch nicht jeder Sachen kaufen, die von fremden Menschen ausgiebig betatscht wurden, auch wenn es nur die Verpackung ist …

      • Wen meinst du jetzt genau damit? Zum Beispiel alle, die sich einen vom Dieselskandal betroffenen VW gekauft haben, nur um sich jetzt weitere VW zu kaufen?
        Spaß beiseite.
        Zunächst sollte man davon ausgehen, dass der Konsument mündig und im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist.
        Und ich kenne fast keinen Markt / Wirschsftszweig, der einem sagt, was man da wirklich für sein Geld bekommt.
        Es entscheidet also jeder immer selbst, ob es ihm oder ihr das wert ist, was er da konsumiert.
        Und in vielen Bereich besteht da nunmal auch der Reiz genau da drin – das weiß ich aber eben auch vorher.
        Und man muss auch nicht immer alles im Leben besitzen und hat mal Glück und mal Pech. Und ne andauernde Sicherheit für alles gibts eben auch nicht. Für materielle Belange gibt es dann aber eben den Zweitmarkt 🙂

    • Im Prinzip hast du vielleicht recht, aber als ich als Kind Sachen gesammelt habe kannte ich viele andere Kinder zum Tauschen. Ich persönlich kenne aber niemanden, der Minifiguren sammelt und da ich meistens nicht die ganze Serie sondern nur einzelne Figuren haben möchte wäre mir der Kauf einzelner Tüten auf Gut-Glück oder ganzer Boxen schlicht zu teuer. Hinzu kommt, dass das Erfühlen auch noch viel Spaß macht. Deshalb fände ich es schade, wenn diese Möglichkeit wegfallen würde.

      • Das ist natürlich ein sehr gutes Beispiel für unsere AFOL-Perspektive. Wenn die Minifiguren für Kids gemacht sind, haben die ja eben genügend Freund*innen zum Tauschen – und wir sind dann einfach nicht die Zielgruppe, deshalb wird da nicht auf unsere Bedürfnisse geachtet.
        Und das sage ich als jemand, der sehr gern Figuren fühlt und zielgerichtet auswählen möchte.

  5. Interessant fand ich Jangbricks‘ Vorhersage, dass es mit der neuen Verpackung deutlich mehr Diebstahl und Sachbeschädigung geben wird.
    Die Tüten lassen sich ja leichter ertasten als (unauffällig) aufreißen. Aber so eine Pappschachtel ist schnell aufgeschnitten und wenn es die falsche war stellt man sie einfach wieder in den Umkarton und erstmal fällt es nicht auf. Oder man kann auch gleich das Innentütchen mit den Teilen einstecken und die leere Schachtel zurückstellen. Gerade in großen Walmart- oder Target-Märkten kann ich mir das sehr gut vorstellen. Auch wenn ich mich hier im Marktkauf mal im LEGO-Bereich umschaue bin ich meist weit und breit die einzige Person. Das Personal hält sich weit weg an der Kasse auf.

    • Wie war, dass errinnert an die zerdrückten Ü-Ei Massen in Supermarkt der frühen 90ziger. wenn der Beutel nicht wäre, könnte man ja nen schüttel sound analysieren. Lukas Dinges wettet das er alle 12 Veydeo Figuren nur am Klang erkennt…

    • Halte ich für eine gewagte These, dass Leute, die sowas vorher nicht gemacht haben, jetzt plötzlich zu Dieben und Vandalen werden, weil sie nicht an ihre Lego Minifiguren Droge kommen. So schlecht denke ja nicht mal ich von den Manschen 😉 Leute, die das so dringend brauchen, kaufen eher die ganze Serie oder Einzelfiguren bei Ebay. Ist wahrscheinlich sogar deutlich billiger sie bei ebay mit Aufpreis zu kaufen als FIguren mit einer Chance von 1/12 zufällig zu suchen.

      • Früher standen die irren Afols eben mit schwitzigen Händen vor der Kiste und haben stundenlang Tüten angetatscht – jetzt rennen sie eben mit dem Messer durch die Regalreihen 😀

      • Vielleicht sind es ja 2 Arten Menschen, von denen Du sprichst? Diejenigen, die keinen Diebstahl begehen und sie auf eBay kaufen, und diejenigen die gewillt sind ersteres zu tun, da es einen profitablen Markt gibt.

        Ich kann nur sagen, dass die Lexikon-Bücher mit einer Einzelfigur im Cover immer traurig ausgeschlachtet in den Regalen lagen, aber vielleicht liegt das nur an meiner Legokriminellen Umgebung.

  6. Vielen Dank Lukas, dass Du die gesamte erste Welle für uns unter die Lupe genommen und uns so ausführlich vorgestellt hast. Ich hoffe, dass ich irgendwo eine komplette Box finde denn ich möchte mir 4 oder 5 Figuren der Sammelserie gönnen aber ich werde mir auf keinen Fall eine ganze Serie zulegen. Denn teilweise hätte ich nur gern das Zubehör wie z.B. die, diesmal richtig bedruckte, Keytar.😉

        • Weil ansonsten die Leute gefragt hätten, wie es in der anderen Reihe aussieht, weil viele Leute den Text nicht lesen. Also habe ich, um Missverständnissen vorzubeugen, mehrere Visualisierungen der Verteilung eingebaut.

  7. Frag mich wo der Sinn und Zweck von den Pappboxen ist, wenn die Lego Steine weiterhin in Plastiktüten eingepackt sind. Dazu wird die Pappe bedruckt und laminiert. Für mich total albern von Lego. Abgesehen davon, dass das Ertasten auf der Strecke bleibt.

  8. Ich hoffe viele boykottieren die Minifiguren. Das ganze Konzept ist grundsätzlich darauf ausgelegt, dass die Kunden mehr Figuren kaufen als sie eigentlich möchten bzw. auch die Figuren kaufen an denen sie kein Interesse haben. Durch die Pappboxen hat das jetzt nochmal eine neue Dimension gewonnen. Der Unterschied zur Vergangenheit ist nämlich, dass man damals wusste was man in den kleinen Boxen kauft!
    Natürlich kann man auch dieses Ökoargument glauben, aber wer das glaubt, denkt auch, dass ein Hersteller für Plastikspielzeug nachhaltig sein kann, wenn er 1-2 Teile aus Pflanzen herstellt. Für mich geht es bei Lego (wie so oft…ok, eigentlich fast immer) um Gewinnmaximierung! Solche Blüten können die Kunden nur austreiben, wenn sie solche Sachen konsequent nicht kaufen. Aber das ist wahrscheinlich zu viel verlangt…

    • Ich weiß nicht, ob du dein LEGO in den Ozean oder zumindest in den Müll kippst, aber dieser Plastikspielzeugvergleich hat noch nie wirklich gezogen. Und klar ist das Gelumpe aus Erdöl gemacht, aber man muss ja auch irgendwie, naja, LEGO herstellen, so als LEGO-Firma. Dass man weil man keine 100% erreicht, es lieber gleich lässt, macht die Welt auch nicht besser. Man muss nicht glauben, dass es der einzige Grund ist, um die Vorteile daran zu sehen. Ohne fett Kohle dabei zu scheffeln macht natürlich auch die Nachhaltigkeit keinen Spaß.

      • Eigentlich sind das ja auch 2 verschiedene Paar Schuhe. Der Aspekt der Nachhaltigkeit und die Pflanzen aus Pflanzen haben Unabhängigkeit fossilier Rohstoffe zum Ziel. Wir können also auch dann noch Lego herstellen und kaufen, wenn das Rohöl schon längst alle ist. 🙂

        Die Umweltverträglichkeit, sowohl bei der Herstellung von Kunstoffen aus alternativen Rohstoffen (vergleiche auch E-Fuels) ist dabei eine andere Frage.

        Und die Umweltverträglichkeit der Verpackungen ist dann nochmal eine andere Frage. Bejubelt hätte ich die Pappboxen, wenn eben keine extra Plastiktüte drin gewesen wäre. Hier bringz Bluff in einem Kommentar weiter oben viele gute Punkte an. Leider wird viel zu häufig plakativ behauptet Plastikverpackung durch Papierverpackung zu ersetzen bedeutet weniger Müll. Das stimmt aber nicht, es bedeutet nur weniger Probleme für achtlos entsorgten Müll – denn eigentlich stand hinter den Kunststoffen mal die Idee der Wiederverwertung, welche sowohl umweltschonend als auch nachhatlig hätte sein können.

      • Es geht darum, dass ein Unternehmen, das nahezu seine komplette Produktpalette (außer der genialen Holzfigur) aus Erdöl herstellt, sich ruhig auf den Kopf stellen und den ganzen Tag greenwashing betreiben kann und trotzdem kein ökologisch nachhaltig produzierendes Unternehmen wird. Um das zu denken, muss man schon eine Menge Wohlwollen diesem Unternehmen gegenüber mitbringen.

        • Und mir geht es darum, dass ich keine 100% nachhaltige Produktion brauche, um mich über weniger dieser dämlichen Plastiktüten zu freuen. Dass aus LEGO jemals ein komplett nachhaltig produzierendes Unternehmen wird oder dass „Nahchaltigkeit“ nicht auch mit einem gewollten Image-Bonus einhergeht hat niemand behauptet. Aber ich muss auch nicht jeden Scheiß nur zynisch sehen, nur weil die Welt sowieso komplett den Bach runtergeht und alle Unternehmen per-se Umweltschweine sind.

        • @Nerdi, nein, tut mir leid, nein – darum geht es hier und speziell in diesem Artikel nicht. Es behauptet hier niemand, dass Lego ein ökologisch und nachhaltig produzierendes Unternehmen wird oder ist.
          Auch das ist einfach sehr überspitzt und extrem formuliert. Und deine nihilistische und teils reaktionäre Haltung blitzt hier jetzt schon zum vermehrten Mal durch. Und man muss sich hier überhaupt nix schönschrauben oder -reden. Man kann das Thema auch ganz sachlich betrachten. Andersherum könnte ich auch argumentieren: „Ja, man muss aber auch nicht alles immer so pessimistisch betrachten.“
          Und ob Lego hier greenwashing betreibt, das wird sich in den nächsten Jahren zeigen. Bis dahin steht, zumindest für die nächsten 3 Jahre, erstmal ein Plan, der mit 400 Mio$ unterfüttert ist. Dazu gab es hier auch einen ausführlichen Artikel. Und ja, das kann man erstmal mit Wohlwollen betrachten.

          Nun mal zum Lego an sich. ich finde, dass Lego schon ein recht „nachhaltiges“ Plastik-Spielzeug ist. Natürlich nur, wenn man es in Relation zu anderem Plastikspielzeug setzt. Es ist langlebig, robust, vielfach einsetzbar und (da kann ich leider nur auf den Erfahrungsschatz aus dem eigene Umfeld zurückgreifen) es wird einfach selten entsorgt und teils über Generationen weitergegeben. Und wenn man es dann doch entsorgt, sollte man es zum Wertstoffhof bringen, denn – es besteht zu einem sehr hohen Anteil aus ABS. Und ABS kann, vor allem wenn es so rein ist, exzellent recycelt werden. Es ist nämlich ein Thermoplast, kann also wieder eingeschmolzen und geformt werden. Oder es wird zu Granulat geschreddert.

          Auf lange Sicht sehe ich hier ein enormes Potential, dass Lego vielleicht sogar irgendwann anbietet, dass man ausrangierte Lego-Sets wieder zurückgeben kann und diese dann direkt von Lego recycelt werden.

  9. Ich habe von Zeit zu Zeit mal eine Minifigur im bag gekauft, wenn sie mir gefiel. Das wird es wohl nicht mehr geben. Und unter dem Deckmantel der Umweltfreundlichkeit braucht mir lego gar nicht erst kommen. Den Braten riech ich doch 3 Meilen gegen den Wind. Bin mal gespannt ob die Star Wars Polys auch abgeschafft werden….. Aber ich denke nicht 😉

  10. Vielen Dank für den, wie immer, hervorragenden Artikel.
    Sind die Fliesen bei den Figurenzwillingen identisch oder wurde da auch schon gemischt?
    Stefan

    • Pro Figur gibt es ein spezielles BeatBit, also nur bei der Figur und demnach wohl bei allen Exemplaren der Figur das gleiche. Die anderen beiden BeatBits sind „zufällig“. Da kann ich mir vorstellen dass sie sich auch bei der gleichen Figur unterscheiden können.

      Ich bin gespannt, wann die ersten Listen auftauchen in denen die speziellen Fliesen den jeweiligen Figuren zugeordnet werden. Es braucht ja genug Stichproben um die zwei zufälligen auszusortieren.

      • Habe mir nochmal die Bilder aus den anderen Artikeln abgesehen. Die linke Fliese scheint immer die exklusive zu sein.
        Bleibt die Frage: Waren die zwei anderen in einer Box beim Zwilling die gleichen? 🤔

        • Das kann ich beantworten: Auf allen Bildern ist die linke Fliese die „exklusive“, die anderen Fliesen sind tatsächlich zufällig. Die Farben scheinen zwar übereinzustimmen, die Motive sind aber eben unterschiedlich.

  11. Demnächst stehen wir dann mit Feinwaage am Regal und wiegen die Boxen. Da wird bestimmt die ein oder andere Figur eindeutig bestimmbar sein. ;-P

    Habt ihr die Boxen genau angesehen? Gibt es irgendwo doch einen Hinweis auf die Figur? z.B. unterschiedliche Strichcodes etc.

    • Ich konnte nach langem Studieren der Boxen von außen leider keinerlei Unterschiede entdecken, außer das das Produktionsdatum unterschiedlich war. Aber eben auch nicht eindeutig pro Figur, daher nützt das vermutlich wenig…

  12. Danke für die Infos, die bestimmt für den ein- oder die andere nützlich sein werden.

    Habt Ihr beim Vergleichen der Figuren auch einen Blick auf die BeatbitsFliesen geworfen? Wie sind die so verteilt? Ich habe noch nichtmal ganz verstanden, wieviele unterschiedliche es nun gibt (mindestens aber 24 exklusive, ja?).

    • Ich sehe, dass das Interesse hier hoch ist! Wir schauen uns das vermutlich nochmal in einem eigenen kleinen Artikel an 🙂

      Aber ja, 24 exklusive Fliesen stimmmt aktuell. Eine pro Bandmate und zwei pro Beatbox.

    • Es gibt insgesamt 130 Fliesen in der ersten Welle. Selbst wenn die Fliesen alle unterschiedlich wären hätte man gerade so die 130 durch den Kauf aller 18 Figuren (16*6+3*12=132).

      • Kommt stark darauf an wie sie den Verpackungsalgorithmus für die Zufallsfliesen eingestellt haben. Ist denn schon ausgeschlossen, dass bei den Zufallsfliesen nicht welche doppelt in einer Box/ einem Pack auftreten?

    • Ich erinnere mich eher an meine Kindheit in den 80ern und den gerne für ein paar Pfennigen oder einer Mark (Ost) gekauften Wundertüten. Da wusste man so überhaupt gar nicht, was drin ist und hat sie trotzdem vom Altstoffe-Geld geholt. War das ein Skandal? Nö. Ich verstehe nicht, was diese Skandalisierung bezüglich der nicht mehr zu ertastenden Minifigs soll?

      • Ich war früher ein Fan der Ü-Ei Figuren. Da hat man anfangs für 1 DM ein Ei geholt bei 2 DM Taschengeld pro Woche plus x von Oma zugesteckt. Man hat sich dann Tricks überlegt die besten Figuren rauszufinden.
        Verhältnis Taschengeld zu Preis der Wundertüte war da für mich ok.
        Keine Ahnung ob die 5 Eur jetzt per Inflation gerechtfertigt sind, aber 5 EUR sind eindeutig für meine Kinder zu viel um dann auch mal eine „Niete“ zu ziehen.
        Wenn Lego sagt wir stellen nur noch Sammelfiguren für Erwachsene her, dann ist 5 EUR vielleicht ok, aber wenn man sagt das ist eine Wundertüte für Kinder dann sollte man schon schauen, dass es für Kinder auch erschwinglich ist.
        Bei dem Vidiyo Kram kann man den Aufschlag vielleicht noch als App-Euro rechtfertigen, mir kann aber keiner erzählen, dass man die Pappkartons NUR wegen der Nachhaltigkeit nimmt.
        Natürlich hat Lego sich ausgerechnet, dass mit dem größeren Zufall mehr Einheiten verkauft werden sollen.

  13. Also in dem Artikel steht doch ziemlich ausdrücklich, dass es zwei komplette 12er Serien in dem Display gibt. Ich finde, da weiß man doch sehr genau was einen erwartet. Dann sucht man sich eben seine Schmuckstücke raus und verkauft / tauscht / verschenkt den Rest. Oder man bemüht einfach mal die gute EBucht.
    Es ist und bleibt nunmal eine Sammelserie. Und kein kleines Set wie die damals angesprochenen Pappkartons für 5DM oder die heutigen Polybags.

    Und wieso sollte man gewisse Teilbereiche als Unternehmen, was Plastikspielzeug herstellt, nicht nachhaltig und umweltschonend transformieren können? Was spricht dagegen? Oder muss es immer gleich radikal und absolut sein?
    Und wieso muss man gleich boykottieren?
    Das ist ein Unternehmen, ja. Als Unternehmen wird man natürlich immer anstreben, einen möglichst großen Gewinn einzufahren.
    Das geht solange, bis man den Bogen überspannt. Aber noch scheint es prima zu laufen und diese hundertste Sammelserie ist jetzt nicht wirklich ein großer Skandal…

  14. „Das dürfte für jede Menge Frust unter den Fans sorgen.
    Ob das allerdings wirklich ein erklärtes Ziel von LEGO ist, kann man sicherlich auch anzweifeln.“

    Und ihr denkt echt, TLG interessiert sich für den frust der Fans, wenn sich dafür irgendwo ein paar Kronen sparen lassen…?

    Der Umwelt-Gedanke ist ganz net und bei den Dänen auch durchaus warscheinlicher als bei uns aber da gibt es sicher andere und effektivere Möglichkeiten.

    • „da gibt es sicher andere und effektivere Möglichkeiten.“ – Das gilt einfach immer für alles auf der Welt. Man muss irgendwo anfangen. LEGO fängt halt an, Plastik in Verpackungen einzusparen. Ob die Minifiguren ein guter Ort waren, um damit zu starten, darf natürlich hinterfragt werden.

      „Und ihr denkt echt, TLG interessiert sich für den frust der Fans“ – Ja, natürlich tun sie das. Sicherlich hat das nicht immer die höchste Priorität, ganz klar. Aber egal ist es ihnen nicht. Das ist keiner einzigen Firma auf der Welt egal. Manche Entscheidungen werden nur eben trotzdem getroffen.

  15. Mit etwas Glück bekomme ich so die zwei Minifiguren die ich vielleicht interessant finde.
    Ich hoffe doch stark, dass eine Ertastbarkeit bei zukünftigen Serien gegeben ist. Im Laden am Boden sitzen und Tasten bis die richtige Figur dabei ist, ist für mich ein wichtiger Bestandteil des Erlebnisses mit den CMS. Das Erfolgserlebnis was gefunden zu haben und dann nochmal der Nervenkitzel, ob man wirklich richtig getaktet hat

  16. Es wird ja viel über diese Boxen gemutmaßt, Umweltschutz, Maßnahme um das Ertasten zu verhindern,… Für mich sah das seit jeher einfach nach dem Versuch aus dem Käufer mehr Inhalt als bei den üblichen Tütchen der Minifiguren zu suggerieren und diese neue Reihe von den CMF abzugrenzen. Man bezahlt ja auch mehr und bekommt auch „mehr“ in Form der Fliesen. Ich glaube das war der Hauptfaktor für diese Entscheidung. Um die App auszuprobieren reicht zudem auch eine dieser Boxen und nicht gleich die für 20EUR, auch deswegen glaube ich dass man mit der wertigeren Verpackung das Produkt auf eine höhere Ebene als die Mitnahmeartikel in Form der CMF zu heben.

  17. Für mich sind die Pappkartons einfach nur der Versuch den Kunden abzuzocken. Früher konnte man wenigstens noch die Figuren erfühlen, jetzt muss man die Katze im Sack kaufen.
    Ich war immer ein treuer Fan der Minifigurenserien und habe das Ertasten geliebt, Corona hat den ersten Strich durch die Rechnung gemacht und ab heute bin ich raus. Zum Glück sind die Vidiyo Dinger alle nicht meins.
    5 Euro und dann noch per Zufall, langsam drehen die bei Lego echt am Rad.

  18. Da muss ich auch meinen Senf dazu geben.
    Ich sammle auch CMF’s. kaufe in der Regel immer ganze Boxen aber hin und wieder nehm ich auch mal ein paar Tüten so irgendwo mit. Getastet habe ich noch nie, da ich dazu vielleicht auch zu doof wäre … aber für mich liegt hier eben der Reiz darin nicht zu wissen was ich habe und bei jedem öffnen eines Blindbags eine Überaschung zu haben.
    Das denke ich ist auch generell der Sinn hinter solchen „Wundertüten“.
    Ganz sicher ist es auch nicht das ziel von Lego Leute zu bedienen die 50 x eine bestimmte Figur wollen, das ist wohl auch eine Minderheit über die hier geredet wird.

    Zu den Pappkartons: da ich selbst im Privaten versuche Plastik so gut es geht zu meiden, ist wohl ein wiederspruch in sich wenn man Lego kauft …, finde ich das gut.

    Ist nicht der Sinn einer „Wundertüte“ das man Überrascht wird ?

  19. Guten Morgen, zusammen, jaaa, die Nettikette, da sollte man doch mal wieder dran erinnern, oder? So ein Aufruhr, wegen eín paar Schachteln.
    Ich neige dazu, alle Mini-Figuren als Sammelserie mit Überraschungseffekt zu sehen. Bin ein unfähiger Figurenertaster, als habe ich entweder – wie oben von @Christian beschrieben, einfach so welche gekauft und mich dann gefreut, was drin war, oder eine ganze Box genommen und mich dann gefreut. Aktuell öffne ich täglich zwei Tütchen der Serie 21 als Lob nach getaner Arbeit.
    Ich habe immer den Übrraschungseffekt mit als Kaufargument empfunden. Bei den Schachteln wird es meiner Meinung nach viele geben, die reingucken – da würde ich, wenn ich eine bestimmte Figur will – keine Ausnahme machen.
    Ich werde es vermutlich aber so machen, wie oft – wenn ich bei Lego was kaufe, dann nehme ich noch 5 Stück mit, um den Warenkorb aufzufüllen und freu mich dann auf die Überrschung.
    Habt einen schönen Tag!

  20. Mann bin ich froh, dass ich mit Vidiyo nix anfangen kann, was mir an stress erspart bleibt…

    Ich frage mich, ob die Tasache, dass es Blind Bags gibt wirklich der Tatsache geschuldet ist, dass uns LEGO abzocken will, oder liegts daran, dass man einfach nur EINE Verpackung wollte und nicht 12;16,24 verschiedene.Ich meine irgendwie müsste man die einzelnen BAGs unterscheiden. Also muss man zumindest den Namen unterschiedlich raufdrucken, eventuell jede Packung mit „Bild“ des Inhalts unterscheidbar machen (Kunden sind ja doof), und vielleicht sogar noch eine extra Produktnummer.

    Da ist ein Blindbag „einfacher“ (wenn man ausgeht, dass Kinder ja wenig Berührungsängste haben mit anderen/fremden Kindern zu tauschen)

    • Ist eine reine Marketingmaßnahme, um mehr Absatz zu generieren 😉 Es müssten nämlich keine 12,16,24 verschiedene Verpackungen gestaltet werden. Es gäbe schließlich die Möglichkeit Tütchen mit Sichtfenster zu produzieren, aber das würde wohl das künstlich erzeugte Sammelfieber bei Kinder dämpfen – der Volksmund würde sagen, da ist doch Anreiz mehr vorhanden und die Überraschung ist dahin.

        • Rauy 😀

          Klar sind sie das! bausteinchen hat aber von Blindbags geschrieben, deshalb nehme ich an, er/sie meint die Beutelchen der CMF-Serien. Die bestehen auch aus einem Teil Plastik.

          Generell glaube ich eh nicht, dass die verschiedenen Verpackungen vollständig neu für jede einzelne Figur gedruckt werden müsste – es reicht vollkommen, wenn das Grundlayout steht und dann an einer Ecke das Konterfei/Abbild vom Kopf der jeweiligen Figur gedruckt wird. Druckerfarbe wird ja sowieso verschwendet.

          • Die ersten beiden CMF-Serien hatten noch einen zusätzlichen Barcode auf der Tüte, der die enthaltene Figur eindeutig identifizierte. Damals hatte LEGO also kein Problem mit 16 unterschiedlichen Verpackungen… oder dieser Barcode wurde erst später bei der Konfektionierung auf ansonsten identische Tüten aufgedruckt.

  21. Was für eine Wut hier herrscht, weil die neue Art „BLINDbags“ nun tatsächlich „blind“ ist… Solche Sammelkonzepte kennt man doch von Stickern, Karten, Figuren usw. schon lange. Entweder man versucht sein Glück oder man verzichtet, weil man mit dem Inhalt eben auch unglücklich werden kann. Kein Grund sich aufzuregen!:D
    Ich selbst werde – wenn überhaupt – aus einer vollen Box wählen, die Verteilung kennen wir ja nun. (Danke dafür!) Ansonsten verzichte ich einfach, so wichtig sind mir diese Figuren nicht.

  22. 5€ pro Figur ist für viele kein Bagatellbetrag mehr. Ich schätze eine Ungleichverteilung hätte zur Folge, dass der Verkauf wohl als Glücksspiel betrachtet werden könnte, je nach dem, ob einige Figuren dann einen Mehrwert über dem Verkaufspreis hätten. An einem Verkauf erst ab 18 oder kompletten Verbot in manchen Ländern dürfte Lego aber wohl nicht interessiert sein. Insofern tut sich Lego damit selbst einen gefallen, die Figuren gleichmäßig zu verteilen.

  23. Bei dem Preis macht mir das Sammeln keinen Spaß. Wenn ich da eine Figur zum dritten Mal erwische dann frustiert mich das nur. Auch wenn mir die schrägen Figuren gefallen, werd ich die Serie auslassen. Lego hat ja trotzdem noch genug Zeug um meinen Geldbeutel schmal zu halten.

      • Ich denke aber, es wird wieder genug Spielwarenhändler geben die die ganze Serie anbieten. Auf BrickLink bekommt man diese ganz sicher ohne 5€ für eine Figur ausgeben zu müssen.

  24. Lego arbeitet nun schon seit Jahren an der Abschaffung der Minifiguren-Serien – wir sind wieder einen Schritt näher dran.
    Der erste Schritt war die Anhebung des Preises von ursprünglich 1,99 auf (2,49, 2,99 und) 3,99 – da sind schon mal die meisten Käufer abgesprungen. Der Preis ist unverschämt – ganz besonders wenn man sich in den Stores eine gleichwertige Minifigur um 2,79 zusammensetzen kann. Bei der letzten Serie waren dann nur noch 12 Figuren enthalten. Jetzt wird der Spaß auch nicht mehr ertastbar. Also mich kann Lego vergessen – den Sch… können sie dann getrost behalten.

    • Ich habe letztens nochmal ein paar meiner Figuren aus der ersten Serie gefunden (die für 2 Euro) und da sind die neuen wirklich um Längen besser (bedruckte Arme und Beine, auch an der Seite, alles dual-molded, …). 4 Euro für eine einzige Figur sind natürlich viel, aber ich persönlich zahle lieber 4 für eine perfekte, als 2 für eine, die nicht besser ist als die in einem 10 Euro 4+ Set. Die Harry Potter Serie 2 spielt zum Bespiel in einer anderen Liga. Dass man zumindest jetzt bei Vidiyo nicht mehr fühlen kann, finde ich aber auch ziemlich blöd, zumal mir ein paar der Figuren wirklich gefallen.

      • Hallo Gerrit,
        mit der Figurensuche kannst du dich anscheinend auf die Recherchen von Lukas verlassen.
        Bei mir hats gestern wunderbar funktioniert, da ich mich an die angegebene Reihenfolge gehalten hatte.
        Mal ein Dankeschön an Lukas für den Artikel.

  25. Das ganze ist viel zu teuer, um zum Erfolg zu werden. TikTok & Co. sind auch deshalb so erfolgreich, weil der Zugang kostenlos ist. Auf der anderen Seite betont LEGO immer, dass man soetwas wie „In-App-Käufe“ ablehnt. Aber so wie es sich für mich darstellt, hat LEGO einfach die Dinge, die man sonst in Apps kaufen muss (neue Charactere, neue Moves usw.) einfach ins reale Leben ausgelagert. Das ist nicht nur umständlich, Erweiterungen für eine App im Laden kaufen zu müssen, sondenr zusätzlich vergleichsweise teuer.

    • Anmerkung: Ich lehne persönlich auch Apps ab, die einem zum Kaufen von irgendwelchen Zusatzpaketen animieren. In-App-Käufe sind bei bestimmten Apps sicher praktisch, haben aber in Spielen für Kinder nichts zu suchen. Da bin ich mit LEGO einer Meinung.

  26. Ich habe die Minifiguren heute bei uns im Supermarkt gesehen. Sie werden natürlich nicht aus der Box verkauft sondern stehen einzeln im Regal sowie einzeln in einem Display.

  27. Wo wir ja gerade die Grabenkämpfe haben. Ist eigentlich schon gesagt worden, dass die Bandmaids aus China kommen? LEGO trickst ja mit der Herkunft. Aber ich glaube nicht, dass Teile für die Figuren nach China exportiert, zusammengebaut, und wieder nach Europa exportiert werden.
    Ja. Ich bin eigentlich Fanboy. Aber langsam bröckelt es immer mehr. Ich hatte schon nicht geglaubt, dass die globalen Lieferschwierigkeiten 2020 wegen des Werks in Mexico entstanden. Der Wachstumsmarkt China drängt eher den Verdacht auf, dass damals wegen Covid nicht aus China exportiert werden konnte. Für neue Fabriken in China spricht auch das Thema Farbabweichungen. Einfach nur Anfangsprobleme beim Hochfahren der Produktion in China.
    Es ist natürlich nur meine Spekulation. Aber die Bandmaids kommen wohl aus China, obwohl die Produkt-Verpackung mit „S“, also Tschechien markiert ist. Das ist ein weiterer Negativpunkt, denn wie kann man gegen China-Klemmbausteine vorgehen, wenn man da selber für den Weltmarkt produziert?
    Langsam gehen mir die Argumente „pro Lego“ und deren Preispolitik aus. 🙁

      • Ahoi Lukas, ich habe mir ein Thekendisplay gekauft, dass mir netter Weise im org. Karton zugesendet wurde. Sicherheitshalber auch die Produktnummer 6332255 verglichen. Es ist auch der „Do not put on Shelf before March…“ Sticker drauf. Auf den Logistik-Stickern von Lego stht ja immer viel drauf. Produktionsdatum, aber auch das Land. In diesem Fall „Country: CN“. Die einzelnen Bandmaids sind mit „49S0“ markiert. Verglichen mit einem Karton aus Tschechien steht da als Country CZ.
        Ich liebe Lego und im Moment finde ich es fast unerträglich, dass auf so miese Weise von allen Seiten gedisst wird. Wenn mir aber Ungereimtheiten auffallen, dann hinterfrage ich das. Vielleicht kannst Du mit Deinen doch wesentlich tieferen Einblick in die Lego-Welt das Rätsel lösen? Liebe Grüße, Andi

        • Ich meine, dass alle Minifigurenserien ausschließlich in China produziert werden und das auch schon seit längerem. Sehe darin allerdings nicht so ein großes Problem, zumal die ja wirklich qualitativ auf einem hohen Niveau sind und man das Lego Werk in China wohl kaum mit den anderen Werken in China vergleichen kann, da zum einen selbst errichtet und zum anderen auch der Lego Qualitätskontrolle unterlegen. Zumindest in der Theorie, wie es tatsächlich in der Praxis aussieht lässt sich natürlich nicht genau sagen, aber ich hoffe doch das beste 😉

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