Die Begründung für die neuen LEGO Zugräder

LEGO Train Wheels

LEGO hat sich entschlossen, neue LEGO Zugräder für ihr Gleissystem zu entwickeln. Was genau die Gründe für den Wechsel aus Sicht von LEGO waren, erklären sie in einem recht ausführlichen Video.

Die neuen Eisenbahnräder sind bisher in den beiden Sets LEGO 70424 Hidden Side Geister-Expresszug und LEGO 71044 Disney Zug mit Bahnhof zu finden.

Bislang bestanden bei den jüngsten Varianten der Eisenbahnen von LEGO die Räder aus drei Elementen. So wurden jeweils zwei Räder an einer Achse aus Metall befestigt, die anschließend in eine Lageraufnahme geklickt wurde. Diese Achse fällt jetzt weg und die Räder haben eine eigene bereits integrierte Nabe, die sich in das Achselement einklicken lässt. LEGO hat in einem Video eine ausführliche Erklärung mit Beispielen und verschiedene Demonstrationen über den Wechsel zum neuen System dargelegt.

Video: The new LEGO train wheels

Das englischsprachige Video „The new LEGO train wheels“ haben wir hier mal für euch eingebunden:

Für alle Interessierten haben wir für euch nochmal die beiden Systeme aufgeführt:

Das bisherige System

BEARING ELEMENT 3X6

Details:LEGO BEARING ELEMENT 3X6

  • Farbfamilie: BLACK
  • Elementfarbe: Black
  • Kategorie: Bricks, Special
  • Elementnummer: 287826
  • Designnummer: 2878

TRAIN WHEEL Ø16.6/Ø23

Details:LEGO TRAIN WHEEL Ø16.6/Ø23

  • Farbfamilie: BLACK
  • Elementfarbe: Black
  • Kategorie: Bricks, Special
  • Elementnummer: 4496343
  • Designnummer: 57878

LEGO AXLE F. BEAR.ELEM. Ø2X44

Details:

  • Farbfamilie: SILVER MET.
  • Elementfarbe:
  • Kategorie: Bricks, Special
  • Elementnummer: 4298979
  • Designnummer: 57051

Das neue System

BOGIE 3X6

LEGO BOGIE 3X6Details:

  • Farbfamilie: BLACK
  • Elementfarbe: Black
  • Kategorie: Bricks, Special
  • Elementnummer: 6253474
  • Designnummer: 38339

TRAIN WHEEL, DIA. 16.6/23 MM

Details:LEGO TRAIN WHEEL, DIA. 16.6/23 MM

  • Farbfamilie: BLACK
  • Elementfarbe: Black
  • Kategorie: Bricks, Special
  • Elementnummer: 6253473
  • Designnummer: 38340

TRAIN WHEEL, DIA. 16.6/23 MM

Details: TRAIN WHEEL, DIA. 16.6/23 MM

  • Farbfamilie: BR.RED
  • Elementfarbe: Red
  • Kategorie: Bricks, Special
  • Elementnummer: 6255082
  • Designnummer: 38340

Ich traue mir keine Beurteilung zu dem Wechsel des Systems zu, da ich so absolut gar keine Affinität zu Zügen aller Art habe. Und besonders die von LEGO mit den verschiedenen Systemen sind mir leider komplett fremd. Aus meiner absoluten Laiensicht kann ich mir jedoch vorstellen, dass der Zusammenbau ohne die Metallachse eventuell etwas einfacher ist und der Wegfall einer Komponente aus einem ganz anderen Werkstoff durchaus auch gewisse wirtschaftliche Vorteile für LEGO bietet.

Was haltet ihr von dem Systemwechsel? Sind die neuen LEGO Train Wheels euch überhaupt aufgefallen? Wo seht ihr Vor- oder Nachteile? Wir sind sehr gespannt auf eure Kommentare!

Über Ryk Thiem 150 Artikel
Aloha. Mein Name ist Ryk Thiem. Geek. Methusalem. Spielkind. Catlover. AFOL. Instagramposter. Gelegenheitsblogger. Unzuverlässiger Podcaster. Teilzeit-YouTuber.

47 Kommentare

  1. Mir ist es ehrlich gesagt egal ob Metall oder kein Metall.
    Ich finde es jedoch interessant, dass Lego so ein Video vorgestellt hat. Ich hoffe, dass es nicht daran lag, dass die Kritik so groß war, dass man glaubte nun Mal so ein Video zu veröffentlichen. Sondern das man jetzt vor hat die Züge mehr in den Vordergrund zu stellen und weitere Züge in der Art vom Emerald Express und Santa Fe auf dem Markt bringen möchte.

    • Ich sehe ein Problem beider Abnutzung. Die Metallachsen bleiben auch nach Jahren glatt wie ein Babypopo. Aber Kunstoff wird mit der Zeit Rauch und dann reibt Kunststoff auf Kunststoff. Ich möchte die neuen Achspins mal nach 1000 Betriebsstunden sehen. Wie ich LEGO kenne, werden die eingesparten Metallkosten auch nicht an den Kunden weitergegeben.

  2. Es gibt nur EINEN Grund für diesen Wechsel: teure Extrateile aus Metall zu vermeiden. PUNKT. Alles andere ist Geschwurbel. Die Dinger laufen eindeutig schlechter.

  3. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Ja, die neuen Räder rollen schlechter, wenn man sie in der geraden Ebene fahren lässt. Dafür sind sie aber nicht mehr miteinander verbunden so wie die alten Räder. Hier hatten die alten Räder bei Kurvenfahrten einen Nachteil, da beide Räder immer nur gleich schnell sein können – aufgrund der verbindenden Achse, man bräuchte eigentlich ein Diff. Somit war ein Rad immer am schleifen und lief unsauber. Auch das führt zu erhöhtem Widerstand. Das ist vor allem bei langen und schweren Zügen ein Problem (z.B. beim Santa Fe).
    Ja, die neuen Räder sind per se billiger zu produzieren und der Passus, dass dafür mehr Lego Steine bei den Eisenbahnen dabei sind, ist eher aus dem Bereich der Fiktion. Ich stehe dem Thema aber unvoreingenommen gegenüber und habe beides im Einsatz. Zur Lebensdauer der Batterien kann ich aber nichts sagen, ist für mich gefühlt ein ähnliches Niveau. Problem ist eher, dass es die neuen Räder (bisher) nur in schwarz gibt…

    • Früher beim 9V System in meiner Kindheit waren die Räder schon ab Werk auf die Achsen montiert. Als ich den ersten Zug der „Neuzeit“ gebaut habe, wusste ich erst mal gar nicht was die mit den Metallstäben von mir wollten 😉 Das Argument zieht schon, dass der Zusammenbau für Kinder mit den Metallstangen schwieriger ist, aber wieso hat man es nicht dabei belassen, diese Teile bereits im Werk zusammenzusetzen?

      Ich bin da der gleichen Meinung, wie viele andere auch. Der einzige Grund, wieso die Räder geändert wurden, ist die Kosteneinsparung.

      • Die Räder bei den alten Zügen können sich nicht einzeln drehen. Die sind auf die Achsen gesteckt. Könnten sie sich drehen, würde es ja bedeuten, dass die Steckverbindung nicht hält…

        • Bei mir schon. Was meinst du mit „alt“? Die alten Räder, die Lukas oben als Bricklink-Bilder verlinkt hat, lassen sich auf den Achsen unabhängig voneinander drehen, da sie ja nicht fest auf die Achsen gesteckt werden sondern dort ein Spiel haben.

        • Der älteste Zug, den ich habe, ist der 7938 von 2010. Und dort werden die beiden Räder lose auf die Metallachse gesteckt und können sich unabhängig voneinander frei drehen, so auch bei allen anderen Zügen bis 2018.

          • Zum Glück kann ich auf ein nicht unerhebliches Arsenal an Lego Zügen aus den verschiedenen Epochen zugreifen. Es gab auch schon vor 2009 Lego Züge 😉
            Bevor aber hier pauschalisierende und generalisierende Aussagen getroffen werden, sollte man sich seiner Sache schon sicher sein. No disrespect, aber was willst du mit den diversen Kommentaren zu diesem Thema bezwecken?
            Wie dem auch sei: ich bin leidenschaftlicher Lego-Eisenbahner und die Idee der unabhängig voneinander drehenden Räder gab es auch schon bei den 12V Zügen (bspw. 7740 und 7745). Mit der 9V Einführung ging man auf die dicken Metallachsen mit starr sitzenden Rädern, wie in meinem Post vorhin beschrieben. In diese Ära fällt auch besagter Santa Fe, der Metroliner etc. Mit Einführung der ersten Generation RC Züge (ICE1 7739) waren die Räder nicht mehr ganz so fest mit den Achsen verbunden wie vorher. Aber die Räder sind auch nicht lose wie beim neuen System, habe das gerade mal getestet, der Widerstand in den Kurven ist fast wie bei den 9V Achsen. Da müssten deutlich größere Kräfte (oder Gewicht) des Zugs wirken, damit die Räder sich unabhängig drehen. Interessanterweise hat der rote Regional Express (7838) wieder komplett fest an die Achsen montierte Räder. Der ICE 3 (60051), der danach kommt, hat wieder die etwas flexibleren, ebenso der Horizon Express. Mitnichten sind die Räder aber unabhängig voneinander drehbar, auch hier ist signifikanter Widerstand, der Batteriepower kostet.
            Soweit meine kleine Studie. Kein Anspruch auf vollständige Korrektheit, auf diesem Gebiet ist HoMa der unumstrittene Experte.

    • Was Du sagst ist leider sachlich falsch. Eisenbahnräder gleichen die Unterschiede der inneren und äußeren Radien durch eine Schrägstellung der Lauffläche aus. Die alten Zugräder haben eine leichte Neigung in der Lauffläche. Die neuen Räder haben eine parallele Lauffläche.
      Aus eigenen Versuchen kann ich leider nur bestätigen, daß die neuen Räder deutlich schlechter laufen. Und ich befürchte, daß sich die Laufeigenschaften im Betrieb weiter verschlechtern.

      Ich denke daß die Umstellung eine reine Kostenfrage war. Denn nicht nur die Metallachse fällt als artfremdes Material weg, auch der Kunststoff selber ist beim neuen System ein anderer. Das alte Material liess sich mit MEK nicht kleben, kann also eigentlich nur ein PP oder PE gewesen sein (höre gerade, im Video wird von PE gesprochen). Die neuen Achshalter sind offensichtlich ABS. Hält man beide Modelle nebeneinander, so erkennt man deutlich Unterschiede in Farbe, Fexibilität und Klang.

      Als langjähriger Zugfan mit einem Faible für lange und überlange Züge erfüllen mich die neuen Teile mit Grausen.

      Hier noch ein YT-Video zur Geometrie von Zugrädern, bereitgestellt von der RWTH Aachen:
      https://www.youtube.com/watch?v=UYbCZn-AAXs

      • Danke für die Ausführungen! Dass die neuen Räder nicht mehr konisch geformt sind, ist mir nicht aufgefallen. Bei den alten Rädern war das auf jeden Fall toll, hat aber in meiner Wahrnehmung die engen Radien der Lego Kurven auch nicht vollständig kompensiert. Vielleicht kann die RWTH sich dem Thema mal wissenschaftlich annehmen…;)

    • „Problem ist eher, dass es die neuen Räder (bisher) nur in schwarz gibt…“

      Ich habe doch extra die neuen Räder, die im LEGO 71044 Disney Zug mit Bahnhof verwendet werden, mit der Elementnummer 6255082 aufgeführt. Die sind doch rot. Und sogar bei Steine und Teile bestellbar. 😅

    • @Manfred: OK, dann halt mit Quellen und Belegen 😉 Wie wäre es mit einem Blick in die Bricklink-Datenbank?

      Alte Variante, starre Achse (1991-2005) in 49 Sets:
      https://www.bricklink.com/v2/catalog/catalogitem.page?P=2878c01#T=C

      Neue Variante, Einzelradaufhängung (2006-2018) in 24 Sets:
      https://www.bricklink.com/v2/catalog/catalogitem.page?P=2878c02#T=C

      Metallachsen mit fest verbundenen Rädern gab es bei LEGO nur bis 2005 !!! Seit 2006 werden bei LEGO die Metallachsen und die Räder einzeln geliefert und müssen beim Zusammenbauen aufgesteckt werden. Die Räder müssen hierzu nicht auf die Metallachse gepresst werden, nein, sie lassen sich ganz leicht mit etwas Spiel aufschieben. Damit können sich beide Räder unabhängig voneinander auf der Metallachse drehen (und das extrem leichtgängig). Somit hatte LEGO das Problem mit den unterschiedlichen Kurvenradien längst gelöst.

  4. Ich will mein LEGO ohne Metall, daher finde ich die Entscheidung gut. Mich stören schon immer die Nylonfäden für etwaige Seilzüge, Abschleppseile etc.
    Unser Disney Zug fährt wie ne Eins.
    Ich denke auch für den normalen Spielbetrieb wird sich da nix tun und im Kinderzimmer werden die Bahnen ihre Runden drehen.
    Wenns für LEGO unkomplizierter wird ist es doch gut. Eventuell will man ja auch nur einer sonst drohenden Preiserhöhung entgegenwirken.
    Allerdings kann auch ich da nicht für den beinharten LEGO Eisenbahner sprechen (Gibt’s den? Fahren die nicht alle Märklin???)
    Allerdings bietet das neue System doch auch Gelegenheit evtl. nen Emerald Express 2.0 rauszuhauen. Das wär doch mal was.

  5. Ich glaube die Eisenbahner haben nur Angst, dass ihnen der letzte feine Unterschied hin zum billigen Plaste-Spielzeug nun auch noch genommen wird. Erst waren es die Metallschienen und Räder, und jetzt die Metallachsen. Wenn demnächst noch die Magnete wegfallen, auweia 😉

  6. Man muss es vielleicht auch mal andersrum betrachten: LEGO hätte ja von Anfang an diese billige und einfache Lösung für die Räder wählen können, wie sie halt auch in anderen Eisenbahnspielzeugen Verwendung findet. Sie haben sich aber damals für eine aufwändige und technisch ausgefeilte Lösung entschieden. Warum? Weil sie hohe Qualitätsansprüche an sich hatten? Weil sie sich von der Konkurrenz abheben wollten? Weil sie in vielen Tests diese Lösung als die beste angesehen haben?

  7. Wenn die Stromlaufzeit und die kindgerechte Auslegung Argumente wären, dann hätte Lego preiswerte Lithium Akku Blöcke zum einfachen Tausch in die Hubs eingebaut und nicht das Batteriegefummel mit 10 AAAs.

    Da überführen sie sich selbst. Alles Laberrabarber. Dennoch ist der Unterschied nicht groß und die einfachere Installation finde ich auch von Vorteil.
    Schade nur, dass man bei Lego immer das Gefühl hat, als Fan veräppelt zu werden.

    • Ich bin da ganz deiner Meinung.
      Solange er fährt ist die Art der Bereifung zweitrangig, aber das mit den Batterien nervt tatsächlich. Ein Akku oder die alte Schienen bzw. jede Alternative zu der aktuellen Batteriebox wären eher in meinem Interesse.

      • Mir sind Batterien tatsächlich viel lieber. Insbesondere wenn ich mir überlege, dass ich oder meine Kinder in 30 Jahren die Teile benutzen werden (so wie ich heute mein altes Lego). Ein Akku hätte niemals die Zeit überlebt.

  8. zum ersten muss das gefährliche teil metallachse weg. will mir gar nicht vorstellen was da im kinderzimmer passieren kann, wird sich wohl lego denken. gerade mit der erschliessung der usa die letzten jahre. und wie am ende des videos zu lesen war, kann aus der ersparnis zusätzliche steine in das set gelegt werden. (?metall soo teuer?)

    starrachsen gibt es nur in echt, darum das gequitsche da in der kurve der innenradius kleiner ist als der äussere. da hilf auch die konische lauffläche nichts.

    die test`s, eure links bestünden keinesfalls eines deutschen testablaufes. neue achsen, bereits eingelaufene, belastet oder ohne gewicht, warm oder kalt, abgeschmiert mit kunststoffverträglichem gleitmittel oder was weiss ich… ich glaube aber für das kinderzimmer reicht es. für mich allerdings sieht so keine eisenbahnachse aus. händler die zur weihnachtszeit tagelang einen zug im schaufenster laufen haben, sollten aber tatsächlich schmieren.

  9. Also ich habe gerade einen Wagen mit Drehgestellen auf Basis der alten und neuen Räder hier. Mit den neuen Rädern lässt sich der Wagen merklich schwerer schieben. Er macht lautere Fahrgeräusche und klappert beim Fahren. Mit den Metallachsen gleitet er nahezu lautlos dahin und lässt sich deutlich leichter bewegen. Ich finde die neue Lösung höchst unbefriedigend, gerade wenn man die nahezu schwebende Leichtgängigkeit der alten Variante kennt.

    • Hab mir das jetzt mal im Detail angeguckt und ein bisschen experimentiert. Das Klappern der neuen Räder kommt daher, dass die Räder großes Spiel haben und sich um etwa plusminus 1 Grad zur Radachse schiefstellen können. So schwingen die Räder während der Fahrt um die Drehachse hin und her. Das erzeugt nicht nur ein klapperndes Geräusch, es bremst auch zusätzlich. Dieses Spiel gab es bei den alten Rädern mit Achse nicht. Da standen die Räder immer exakt senkrecht zur Achse.

      Sorry, um so mehr ich mich mit den neuen Rädern befasse, um so schlechter finde ich die neue Lösung. Außer Materialeinsparung und dem Entfernen „gefährlichen“ Metalls aus dem Kinderzimmer, sehe ich keine Vorteile.

      • Wenn ich ein Zug-Profi wäre, würde ich ja mal ein ausgedehntes Experiment starten, um hier im Blog ein paar unabhängigere Messungen machen zu können. Aber bis ich mich in das Thema eingefuchst habe, dauert das ewig. Mal schauen, vielleicht was für 2020, aber bis ich fertig bin gibt es bestimmt ein neues System 😀

        • Du hast ja jetzt den Weihnachtszug (alte Räder) und den Disney Zug (neue Räder) 😉 Was mich an diesem Video gewundert hat, dass man sowas überhaupt veröffentlicht. Welchen Zweck verfolgt LEGO damit? Gab es wirklich so viel Kritik von den Eisenbahnfans, dass man mit so einem Video an die Öffentlichkeit gehen muss? Oder ist das der Auftakt zu einer neuen Eisenbahnwelle?

        • Hallo Lukas,

          der Test ist in Planung. Neben den verschiedenen Originalteilen aus Billund auch mit Kloneprodukten, Kugellagern und Custom-Rädern.
          Zur Zeit warte ich noch auf die Custom-Räder aus den USA, die Spritzgussformen werden gerade getestet. Ich denke, Anfang nächsten Jahres kann ich dann loslegen.
          Ich schreib Dir gerne sobald ich belastbare Ergebnisse habe!
          LG
          Stephan

  10. Als alter LEGO Railroader betreibe ich beide Systeme und habe selber die Rollversuche mit schweren Schüttgutwagen aus dem Set 60098 durchgeführt. Die Rollreibung der neuen Kunststoffräder ist etwa doppelt so hoch wie bei den herkömmlichen Metallachsen, was aber bei den kleinen Spielzeugzügen von LEGO nichts macht. Deshalb läuft der Disney-Zug gut, den aus Hiddenside bewegt man eh nicht (in Original …) Erst für uns Railroadern mit zig Waggons wird kritischer, aber an die hat LEGO nicht gedacht, LEGO ist ein Kinderspielzeug bitte.

    Die roten Räder 30340 und die Halter 38339 sind bei Steine und Teile bestellbar, habe gerade einen ganzen Berg per DHL (!) geliefert bekommen, die schwarzen neuen Räder gibts bizarrerweise nur bei PickABrick und da wird mit DPD-Lotterie geliefert.

    Für Railroader wie uns gibts aber einen sehr preiswerten Workaround: Man schmiere die neuen Nur-Kunststoff-Räder mit einer winzigen Menge Lithiumseifenfett (ca 5,- € aus dem Baumarkt, auf keinen Fall Öl, denn das zieht Hausstaub magisch an) Meine Rolltests haben gezeigt, daß das die Reibung mehr als halbiert und sogar an die auch geschmierte Kombi Metallachse-Alter Halter rankommt. Nur Kugellager sind besser, aber so eine Lösung (auf Eurobricks vorgestellt) ist eh weitab von LEGO.

    Also ein Nonevent. Dafür gibts jetzt die Räder in zwei Farben, das ist doch was?

  11. Ich zitiere mal, was ich auch bei zusammengebaut.com bereits kommentiert habe:

    Also meiner Meinung nach ist die ganze Diskussion über die neuen Eisenbahnachsen 38339/38340 (ohne Metallstange) völlig überzogen. Lego und insbesondere deren Züge waren und bleiben in erster Linie ein Kinderspielzeug. Es kann und soll keine professionelle Modellbahn sein, die 24h im Hardcorebetrieb läuft. Es gibt und gab bei Lego schon immer Plaste-Achsen, die in Plastelagern laufen! Das ist ein Grundprinzip. Die Afol´s neigen dazu alles zu professionalisieren. Warum auch nicht, wer gern Kugellager in seiner Legobahn will, soll sich welche einbauen. Meinetwegen auch Metallräder und Metallschienen (denn spätestens da läuft ja wieder Plaste auf Plaste 😉 Im Übrigen hatten doch die Loks der letzten Jahre alle Plasteachsen in Plastelagern! Auch im unmotorisierten Drehgestell. Ich erinnere gern an die 60052 (blaue Cargolok), 60098 (Lok vom Schwerlastzug) oder den äußerst begehrten 10219 (Maersk Lok). Dort gab es überall Technik Achsen in Technik Bricks, also Plaste auf Plaste. Warum gab es dort keinen Aufschrei??? @Giottist toller Tip mit dem Lithiumfett!

    Spielt/baut Lego und lasst die Kirche im Dorf.

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