Rebuild the World: LEGO startet groß angelegte Marketing-Kampagne

LEGO Rebuild the World

Wer neue Sets oder gar ein LEGO Spiel im Stile von Pokémon Go erwartet hat, wird enttäuscht: LEGO hat soeben unter dem Namen „Rebuild the World“ eine neue, groß angelegte Marketing-Kampagne gestartet, die sich auf die Kreativität von LEGO fokussiert. Mittlerweile ist auch die zugehörige Aktionsseite freigeschaltet worden.

Das Haupt-Event dazu findet in Billund im LEGO House statt, aber auch in Berlin wird es eine Veranstaltung in der East Side Gallery in der Mühlenstraße 6, 10243 Berlin geben, die ab 15:00 Uhr auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein sollte.  In Billund sind heute auch zwei prominente Gäste dabei: Mark Ronson, Musikproduzent und DJ sowie der 19 Jahre alte David Aguilar, der einigen vielleicht bekannt ist, weil er sich Armprothesen aus LEGO gebaut hat, wie z.B. in diesem Video gezeigt wird. Sie sind sozusagen die Schirmherren der Kampagne.

Die Kampagne „Rebuild the World“ soll die Kreativität von LEGO wieder ins Licht rücken. Das ist wenig verwunderlich, denn zuletzt bekam LEGO vor allem für akkurate Modelle viel Aufmerksamkeit. Es scheint sinnvoll auch nochmal hervorzuheben, wie viel Kreativität vor allem für Kinder in LEGO stecken kann.

Das Video (aus dem auch der Teaser von gestern stammt) könnt ihr euch hier ansehen:

Ebenfalls zugehörig zur Kampagne ist auch dieses Video mit  LEGO Brand Group Executive Chairman Jørgen Vig Knudstorp und dem CEO der LEGO Gruppe, Niels B. Christiansen, die ein wenig über die Kampagne philosophieren und dabei auch einen Gruß an alle AFOLs da draußen loswerden:

Sicherlich wird es im Rahmen der Kampagne auch ein paar kleinere Produkte geben, wie ja z.B. diese Anleitung aus einem Polybag andeutet. Wirkliche Neuheiten dürfen wir aber wohl nicht erwarten. Auch ist leider noch nicht bekannt, wann, wo und zu welchen Bedingungen das Polybag erscheinen wird. Wenn wir dazu Informationen haben, werden wir die natürlich an euch weiterreichen.

Die vollständige Pressemitteilung zu „Rebuild the World“ könnt ihr euch hier in englischer Sprache durchlesen. Im Folgenden haben wir noch eine Galerie mit einigen Presse-Bildern zur Kampagne für euch, durch die ihr euch durchklicken könnt:

Ich bin immer ein wenig enttäuscht wenn LEGO um eine solche Marketing-Kampagne so viel Wind macht, einen Teaser veröffentlicht und einen Countdown startet. Aber aus der Sicht der Unternehmens ist das sicherlich sinnvoll. Was denkt ihr über „Rebuild the World“ und die zugehörigen Videos? Nett gemacht, oder eigentlich überflüssig? Eure Kommentare sind wie immer willkommen!

Über Lukas Kurth 746 Artikel
LEGO Liebhaber und Star Wars Fan seit der frühen Kindheit. Begeisterungsfähig und immer Kind geblieben. 28 Jahre alt, studierter Maschinenbauingenieur und der Mensch und Gründer hinter StoneWars.de

42 Kommentare

  1. Alle Fahrzeuge n dem Clip gibt es von Lego, außer einem, jedenfalls wenn ich das richtig gesehen habe…
    Von daher bleibt noch ein Rest Hoffnung auf einen klassischen Defender!

    Zur der Kampagne kann ich wenig sagen, ist ganz witzig, aber irgendwie auch bisschen belanglos. Zu hektisch geschnitten ist es für mich ganz sicher, jüngeren oder Kindern ist die Geschwindigkeit vielleicht angenehmer…

    • Wenn man in deinem Stil kommentiert, sollte man wenigstens noch Argumente liefern. Mir gefällt die Kernaussage der Kampagne sehr gut, sie zeigt die Vision und die Werte des Unternehmens. Lego ist eben nicht nur „x Tausend hellgraue Teile nach Anleitung zu einem Raumschiff zusammenbauen“.

      • Das Unternehmen Lego hat sich aber in den letzten Jahren sehr von der Kernaussage der Kampagne entfernt. Früher konnte man Steine für Dächer, Räder für Autos oder einfache Kasten mit normalen Steinen in bestimmten Farben kaufen. Und das in einem ganz normalen Spielzeugladen. Gibt es alles nicht mehr. Diese Kampagne ist daher nur billiges Instrument um einen Gest zu beschwören, den es eigentlich nicht mehr gibt.
        Für mich ist es daher großer Mist.

        • vielleicht ist die Kampagne ja auch der Startschuß für neue Steinekisten? Und den Geist beschwörst du doch selbst, wir bauen kreativ und haben Spass. Ich finde es gut, die Kreativität wieder einmal in den Focus zu rücken – ist lustig und tut niemandem weh.

          • Das würde ich mir wünschen. Nur glaube ich es nicht. Hier wurde nur gefragt was man mit der Marke Lego verbindet. Fast jeder Mensch, der LEGO kennt, würde sagen, da kann man kreativ mit Legosteinen bauen. In der Wirklichkeit kauft man sich ein Set. Baut es nach der Anleitung auf, und soll sich dann ein neues Set kaufen.

      • “ Lego ist eben nicht nur „x Tausend hellgraue Teile nach Anleitung zu einem Raumschiff zusammenbauen“.“

        Das weiß jeder, der mit Lego zwischen 1980 und ca. 1995 als Kind gespielt hat. Mich deucht, dass spätere Generationen das gar nicht mehr kennen, denn anders kann man sich diese Kampagne ja nicht erklären.

        Insbesondere lässt der Einwurf mit den tausenden hellgrauen Steinen und dem Raumschiff das vermuten.

        Na, eventuell bedeutet das ja wirklich, dass Lego sich auf seinen Kern besinnt. Allein, mir fehlt der Glaube.

  2. Ich kann mir noch kein rechtes Bild machen, was das alles soll – für mich sieht es bisher aus wie ein wirre Lego- Fiebertraum ….alles schrill, sehr schrill und vollgestopft mit Fragezeichen in ISD Größe oO

    Werbung und so mag alles schön und gut sein, aber mir ist das bei Lego alles zu verrückt „teaser“-haft geworden, statt das sie einfach mal sagen:

    „DAS ist unser Produkt, das kann es – Punkt“ – sie stecken viel Kreativität, Geld und Mühe in ihre Werbekampagnen aber am Ende steht man doch nur verwirrt da, statt informiert und wirklich gespannt und angeheizt auf das was da kommt :/

  3. Das ist genau das was es braucht! Die AFOL-Gemeinschaft mal daran erinnern worum es eigentlich geht. Und eine Kampagne, die sich an die Kernzielgruppe richtet: Menschen, die Spaß und Kreativität leben.

    • Ja schon, aber „Kreativität und Spass leben“ kann ALLES und nichts bedeuten.

      Es stellt sich dennoch die Frage, was genau steckt dahinter, was bietet Lego hier und was möchten sie wirklich bezwecken, was genau kommt da auf uns zu, außer das es aussieht als verschmelze die Realität mit der Lego-Welt, ist es wirklich so ein Handy-ding wie Pokemon Go ..also was digitales, oder eine handfeste Kampagne zum freien bauen, mit neuen tollen Baukästen die sich alle wünschen ….das alles erfahren wir nicht und solang ist „Spass und Kreativität“ nicht als eine leere Packung, eine Frase, mehr nicht.

  4. Kurz zusammengefasst geht es also darum: Wir haben Steine und damit könnt ihr was bauen.
    Ja, okay. Das ist das LEGO-Prinzip, das weiß schon jeder, denke ich. Ich verstehe nicht ganz, wofür diese Kampange wirklich werben soll. Will man den Menschen wirklich nur noch einmal ins Gedächtnis rufen, dass es LEGO noch gibt?
    Passender wäre doch hier die gleichzeitige Einführung einiger Steineboxen gewesen. Weil wo will derjenige, der durch diese Kampagne LEGO entdeckt denn die Steine hernehmen um die Welt nachzubauen? Aktuell gibt zwar Steineboxen im LEGO Shop, die stehen ja aber offenbar nicht im Zusammenhang mit der Kampagne.
    Ich glaube, mir ist das alles etwas zu hoch.

    LG Max

    • Ich glaube, dass LEGO in den vergangenen Monaten vor allem durch große und detailgetreue Sets für AFOLs aufgefallen ist, die eher „Modellbau“ sind und ins Regal gestellt werden. Und ich denke, dass LEGO einfach dieses Image wieder ein bisschen mehr in Richtung „wir können auch Kreativ“ drehen möchte. Aus meiner Sicht ist das nicht unverständlich.

      • Ist aber nicht genau das etwas, woran LEGO selber schuld ist – also an der Wahrnehmung als „Modellbau für Erwachsene“? Die AFOL Szene ist sicherlich ein dankbarer „Geldgeber“ für LEGO aber aus meiner Sicht haben sie ihre Basis – nämlich die Kinder als eigentliche Zielgruppe – bisher ziemlich aus den Augen verloren. Diese Marketingkampagne wird – zumindest so wie sie sich für mich aktuell darstellt – sicher keine Auswirkung auf diese Zielgruppe haben, sofern es nicht entsprechende Sets mit Anregungen gibt… Welches Kind liest sich denn die endlosen Texte auf der Homepage durch und denkt sich dann „die haben recht, ich baue jetzt mal was neues“….

        Außerdem fehlt mir dann seitens Lego auch die vermeintliche Kreativität da es jetzt die X-te Überarbeitung bereits bestehender Modelle kommt (STAR WARS UCS) bzw. auch die normalen Spielsets immer sehr minimalistisch daher kommen und es da auch keine innovativen Änderungen zum Vorgängermodell (ja, es gibt auch Ausnahmen) gibt. Dazu die teuren AFOL Sets rausgehauen werden (Jurassic Park Tor, demnächst Batman-Vehicle etc.). So kann ich doch keine Zielgruppen für mich gewinnen – vielleicht über die Disney Lizenzen, aber welches Kind gibt bitte 350 Euro für einen Disney Zug aus?

        Ich weiß nicht, mir erscheint Sinn und Zweck der Kampagne nicht ganz schlüssig, bzw. zu Ende gedacht – aber es ist ja erst der Anfang… da kann ja noch viel kommen – vielleicht dann auch was Unerwartetes, wobei ich eher denke das die Aktion „im Sande“ verlaufen wird… man darf gespannt sein…

        …und ja, ich werde mein Geld weiter für hochpreisige AFOL Sets ausgeben da sie mir meistens gefallen und ich es mir glücklicherweise erlauben kann (mal vom Ehekrach abgesehen). Nur der Sternenzerstörer ist nicht so meins und auch für mich zu teuer… 😉

      • Dann hoffen wir mal, dass der Marketing Kampagne auch Taten folgen.
        Als ich Kind war waren es gerade die Basic Sachen die Sinn machten.
        Erinnert sich noch wer an das alte Basic 715 Set (https://www.bricklink.com/v2/catalog/catalogitem.page?id=4819#T=S&O={%22iconly%22:0})

        Das Problem bei den aktuellen Steineboxen oder Classic Sets ist ja allein schon die große Farbvielfalt. Da kannste halt nicht einfach 10 1×6 Bricks einer Farbe reinschmeißen.
        Ich mein in der 715 waren 4 1×6 Bricks in Rot drinnen. In der aktuellen 10696 sind zwei in medium Azure und zwei in gelb drinnen. Und die Box hat aber auch noch knapp 80 Teile mehr als die 715.
        Und in der 715 waren auch noch zwei bedruckte Zielflaggen dabei. Bedruckt! Bei den Speed Champions bekommste dafür einen Aufkleber.

        Es geht nicht darum, dass heute bei LEGO alles schlecht ist. Es geht darum, dass LEGO es schon besser konnte und sich viele AFOLs einfach noch an diese Zeit erinnern, weil sie damals eben Kinder waren.

        Mein Altbestand an LEGO hat weniger Farbenvielfalt – klar – dafür aber reichlich mehr an großen Bricks und 2 x n Steinen.

        Ich traue mich wetten, dass die Leute mit einer 1:1 Neuauflage der 715 mehr anzufangen wüssten als mit der aktuellen 10696.

  5. Der Gedanke ist gut, aber die Umsetzung m.M.n. halbherzig. LEGO setzt doch mit seinen Sets (so hat es für mich den Eindruck) darauf, dass man diese (zumindest als AFOL) nach Anleitung baut, ins Regal stellt und das nächste kauft und eben nicht kreativ wird und Dinge wieder auseinander nimmt um etwas neues zu bauen – insbesondre bei Lizenzprodukten.

    Allein die Versorgung mit Einzelsteinen oder die zur Verfügung stehenden Basis-Boxen sind sehr mau.

    Und dazu zahle ich bei Lizenzprodukten noch extra Geld drauf wobei dieser Mehrwert durch die Lizenz verpufft, sobald ich die Steine für etwas anderes verwende und kreativ werde.

    Ich hätte mir im Zusamenhang mit der Kampagne gewünscht, LEGO würde gleichzeitig das Angebot an Einzelteilen, Steineboxen etc. erhöhen.

  6. Statt einer kostenintensiven Marketingkampagne (die Mittel wären im Onlineshop besser angelegt) , die letztlich nur noch einmal das herausstellt, was Lego schon immer ausgemacht und zum unangefochtenen Marktführer gemacht hat, wäre es wie weiter oben bereits erwähnt, sinnvoller und von größerem Mehrwert für den Kunden, dieses Marketinggeschwätz zu unterlassen und entsprechende Produkte zu veröffentlichen.

    Stichwort Creator Serie, Stichwort Steineboxen. Einfach Mal in der eigenen Firmenhistorie nachschauen, da gibt es viele gute Beispiele in den alten Katalogen.

    Somit haben wir gute Worte, aber keine Taten. Marketingabteilungen sind einfach nur ein Tummelplatz für Dampfplauderer.

    • Mein Favorit ist – vom Steineinhalt – das Architecture Studios 21050. Eine solche Box, in verschiedenen Farben und zum Steinebox-Preis. Damit könnte man echt etwas anfangen. Dazu Großpackungen 2×4-Steine. Jeweils 500 Stück in einer einzigen Farbe, zu 29,99€. Das wäre was.

      Die heutigen Boxen sind aus meiner AFOL-Sicht nicht schlecht. viele brauchbare Elemente und fair eingepreist. Allerdings kaum zum Aufbauen eines Vorrats oder zum daraus Bauen zu gebrauchen. Zu viele verschiedene Elemente in zu vielen verschiedenen Farben. meist höchstens vier identische Elemente.

  7. Lego entfernt sich seit Jahren vom Grundgedanken des kreativen Baukastens … immer mehr spezielle Molds, immer weniger Flexibilität (bsplw. keine Alternativmodelle mehr bei Technic Sets) und immer schlechtere … äh … Grundbaukästen.

    Da wirkt die Kampagne wie ein schlechter Witz.

  8. Bei LEGO ist momentan das bestellen von Einzelsteinen wegen Verbesserungen nicht möglich. Entweder tut sich da wirklich mal was Entscheidendes, oder sie haben ihre eigene Kampagne missverstanden 🙂

    Ich baue übrigens auch an kompletten Sets gerne etwas um oder dazu (oder im Zweifelsfall auch weg). Ob das den „Marktwert“ schmälert ist mir dabei egal, Hauptsache mir gefällts am Ende.

    • Mache ich genauso, der Marktwert ändert sich aber nicht, da das Set nach dem Unbau ja nicht kaputt ist, sondern – sollte man es wieder verkaufen wollen – wieder in den Ursprungszustand zurückführen kann, etwas das bei Modellbau nicht so einfach geht.

      Es beschweren sich viele gerne über die Shooter bei den Star Wars Raumschiffen, aber die zu demontieren ist ein leichtes, oder überhaupt Feinheiten so zu verändern das sie besser aussehen, oder wie aktuell bei mir – Creator oder andere brauchbare Sets im Ausverkauf für 40-50% Rabatt kaufen und ausschlachten.

  9. Seit kreativ mit Legosteinen – das ist doch für die ewig jammernde AFOL Community genau die richtige Botschaft! Weniger nörgeln, mehr machen und bunt soll es sein. Meine Enkel haben das voll drauf und uns täte es gut, dass mal wieder zu sehen. Ich baue übrigens auch vieles um, gerade „implementiere“ ich den „Tempel von Airjitzu“ in meine Abenteuerstadt – und ja, ich habe im Hinterkopf immer den Wert des Sets und denke: die Steine findest du nie wieder, wenn du das jetzt hier teilst. Also habe ich es dringend nötig, mal wieder an Spass und Bauen und Freude erinnert zu werden und sei es mit einem Hasen ;-). Es darf nicht immer nur um „Preis pro Stein“ gehen. Danke, Lego und gut gemacht! Seit kreativ!

    • @Annalies: es ist ja nun aber mal so, dass der Grundgedanke von Lego eben selbstständiges Bauen ist.

      Insofern ist diese Kampange alter Wein in nicht mal neuen Schläuchen.

      Dazu kommt, dass wie bereits mehrfach erwähnt, Lego eben seine eigenen Worte Lügen straft, schaut man sich die Flut von Display Modellen an und eben die zur Kreativität notwendigen Produkte: Basisplatten, Steineboxen, etc. Und das, obwohl es das alles bereits gegeben hat, man aber aus unerfindlichen Gründen einen anderen Weg geht, nämlich entgegengesetzt.

    • Ich stehe auch nicht immer hinter der AFOL Gemeinde, aber zumindest was klassisches Bauen angeht, da erinneren sich viele, wie auch ich, an Zeiten zurück in denen ich mit meinem Opa oder Onkel zusammensaß und einfach komplette Häuser bauen konnte, mit Wänden, Fenstern (Damals gab es noch Fenster mit Fensterläden <3 )und vorallem DACHSTEINE , die schmalen roten die zwei Noppen breit waren und von denen es auch Kiebelsteine, Ecksteine und co gab oder die breiten flacheren Dachsteine in schwarz mit 3 Noppen breite ….da konnten tolle Häuser gebaut werden – sowas bekommt man heute einfach nicht mehr und zumindest was DIESE Forderung angeht – Steineboxen/SteineEIMER einfach nur gefüllt mit klassischen Bausteinen, Fenster, Türen, DACHSTEINE stehe ich auch voll dahinter …..in brauchbaren Farben, von mir aus wie Emmets Traumhaus in geld und blau (gerade DIESES Haus ist doch wohl der lauteste Schrei nach nostalgisch klassischen Häuserbau )…gerne bunt für Kinder oder einfach graue Steine mit schwarzen Steinen für Burgen und nicht nur für kinder wäre das was, sondern auch für Afols – da die ja ohnehin immer Steine zum Mocen brauchen.

      Ich habe die Tage erst mein erstes eigenes kleines Modulhaus gemoct aber das ging auch nur, weil ich in der Pick a Brick Wand ordentlich Dosen mit 1×2 Steine füllen konnte, und selbst DA muss man mal Glück haben, das normale Bausteine in der Auswahl sind und das ist einfach …schade, das muss ich mal sagen, ohne Lego zu verteufeln oder laut zu schimpfen, ich mag Lego und um so mehr ich als Erwachsener wieder lerne und genug Steine angesammelt habe um wieder kreativ selbst Dinge zu bauen, ohne Anleitung, um so mehr Freude habe ich daran, wenn etwas so klappt wie ich es mir dachte oder auf wundersame Weise etwas ganz anderes ensteht und ich selbst erstaunt bin, wie toll es geworden ist – aber dafür brauchen wir nunmal viele gute Steine ….keine Firlefanz in schrillen Farben, sondern richtiges Handwerksmaterial – Bausteine und davon sieht man in den Filmchen leider auch wieder recht wenig, sondern nur Figuren, Figuren-ausstattungszeug und Krimskrams :/

    • Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte: AfoLs gehören größtenteils zu den kreativen Lego-Konsumenten.

      Lego selbst trainiert seinen Hauptkunden (Kindern und Gelegenheitskäufern (für Kinder)) den Kreativgedanken seit Jahren ab.

      Deshalb fühlt sich die Kampagne etwas … verlogen an. Aber gut, wenn Lego jetzt diese Erkenntnis hat – vielleicht gibt es demnächst ja wieder gute Steineboxen o.ä.)

  10. So ne Kampagne. Aber dann Sets wie den 4×4 und den Liebher bringen.
    Kein B Modell für die Sets.
    Dank App ist man auch gezwungen die Motoren für das einzusetzen für was diese im A Modell gedacht sind.

    Keine reinen Steine Boxen.
    Und wenn man sich paar Sets gekauft hat. Wie Gelbe Technic Baumaschinen und will was anderes draußen Bauen hat man Probleme mit der Farbwahl durch die blödsinnigen Farbenmix in den Sets.

    Anstatt so blöde Reden zu halten wäre es angebrachter erstmals Taten umzusetzen. Dann kann man seine Produkte auch so bewerben.

  11. YEAH! Marketing! Wuhuuuu!
    Wir reden davon, dass unser Produkt die Kreativität fördert, tun aber alles um das zu verhindern.
    Und dann auch noch ganz populäres greenwashing. Ich mein man darf sich nichts vormachen: wir reden hier von Kunststoff. Liebgewonnen Kunststoff – aber Kunststoff. Also Erdöl. Und auch die Umstellung der kompletten Produktion auf Kunstoff aus nachwachsenden Rohstoffen ist kritisch zu betrachten.
    Aber egal, weil: YEAH MARKETING!

    • Und was hat das nun mit Kreativität und Spass zu tun ?
      Das geht doch total am Thema vorbei, oder soll Lego damit werben ihre Bausteine nun aus Lehm angeformt anzubieten oder aus Holz geschnitzt auf den Markt bin – back to the roots , wie sie damals mit Holzspielwaren anfingen, wo dann auch wieder gebrüllt würde „Es wären Wälder abgeholzt für Spielsachen !“

      Man kann viel mosern, wenn man nicht selbst gezwungen wird Alternativen anzubieten, die ALLEN gerecht wird ohne das man sagen muss :

      „Wir machen Lego dicht, weil die Grundstoffe unserer Spielwaren nicht mehr zeitgemäß sind und der Rohstoffverbrauch jeglicher Art für TAND eine Beleidigung an unsere Erde wäre !“

      Klar, den Chinessen würde es freuen, denn DIE werden ohne viele Tamtam IHR Klemmbausteingedöns in Plaste weiterverkaufen und dann halt ohne Lego 😉

      • Weil eben die Kampagne nicht nur mit Kreativität und Spass wirbt, wenn man die Seite sich ansieht 😉
        Da steht dann zB:
        „Es ist eine Möglichkeit, einer Marke einen Leitfaden zu bieten.
        Wir entwickeln immer wieder neue Ideen, um einen positiven Einfluss auf Kinder, den Planeten und das Spielen auszuüben.“

        Positiver Einfluss auf den Planeten – da ist nun mal Plastikspielzeug nicht gerade an der Front zu finden.

        Somit ist die Kampagne auch ein Versuch des greenwashings (was LEGO ja schon groß angefangen hat mit den Pflanzenteilen und der Vesta 2.0). Schon klar, dass das viele große Konzerne heute so machen, weil es auch irgendwie erwartet wird.
        Ich bin nur kein Freund von halbherzigen Sachen. Also entweder ganz, oder gar nicht.

        Das wäre dasselbe als wenn Ferrero bei Nutella jetzt sagen würde:“Wir reduzieren den Palmölanteil um 10%“. Das würde Nutella für mich nicht attraktiver machen.
        Das Problem bei LEGO ist nur … ich steh nun mal auf die kleinen Steine.

        • Bei Nutella kann ich es verstehen, weil ich von Ferrero weg bin, da Nutella wirklich nur giftige Pampe ist, wenn man sich mal umschaut was andere Firmen für Nuss-Nougat Creme anbieten und sieht was DIE für einen Nussanteil drin haben, die kosten dann aber auch entsprechend mehr – hier ist aber Lego nicht das billige Nutella vom Preis her, sondern eher das teure Alnatura oder Lindt, aber es kann schon sein, das dann Lego auch für ein hochpreisiges Produkt auch gute Zutaten verwenden sollte, aber Plastik ist nunmal Plastik und das Plastik aus Pflanzen hat ja , auch wenn es wirklich ökologisch wäre, noch Qualitätsprobleme dahingehend, das die neuen Teile ,die daraus gemacht sind nicht 100% die Ansprüche erfüllen die die Kunden erwarten.

          Ich glaube, das Cockpitglas vor neuen Slave 1 dürfte aus dem Ökoplastik sein, da die Scheibe wohl weicher ist als die alten Scheiben ….ich denke aber man kann nicht einfach so leicht DIE großen Alternativsprünge aus dem Hut zaubern wie wir alle gerne hätten, sowas dauert nunmal aber das Lego überhaupt sich Gedanken macht und Versuche startet ist doch schon ein guter Anfang und ein Novum in der Plastikspielzeugindustrie und das sollte man dann doch auch mal sehen – greenwashing hin oder her, dort wo der Gedanke vorhanden ist, dort wo man zumindest EIN Schritt bereits gewillt ist zu gehen, sind auch weitere möglich und sicher auch gewollt und z.b. von Playmobil hört man in dieser Hinsicht garnichts – wo sie sonst mit besseren Themenwelten und co glänzen.

          Sieh nicht immer auf die Schritte die noch getan werden müssen, sondern sieh auch die Schritte die bereits getan wurden oder welchen Wanderweg es bereits gibt.

  12. Ich finde es beachtenswert, dass in der kürzeren und mittleren Vergangenheit sich alle AFOLs beschwert haben, dass doch zu wenige Sets für Erwachsene erscheinen und sich Lego doch bitte endlich mal bewegen soll. Und im (fast) gleichen Atemzug werden hier von den gleichen Leuten (AFOLs, nicht jetzt jemand persönlich) alle Display-Sets verrissen, weil sie ja nicht die Kreativität fördern und nicht umgebaut werden können.

      • Auf den ersten Blick ganz lustig … aber dann frage ich mich, was der Artikel bezwecken soll?

        Ist das Jammern über Gejammer? Falls ja, messe ich dem Artikel keinen höheren Stellenwert zu als besagtem Meckern.

        Ist es Kritik an der Ausübung von Kritik? Das hat dann den üblichen faden Beigeschmack von ‚man darf nicht mehr kritisieren‘.

        So oder so finde ich den Artikel bestenfalls zynisch. ‚Gut‘ im Sinne von wertig ist er nicht.

        • Naja, das Problem ist und das wurde ja schon hier und da im Podcast erwähnt, das egal wie es Lego macht die negativen Stimmen da sind und das sich diese gegenseitig durchaus wiedersprechen können :

          „Macht mehr für Afols !“
          „Ihr macht ja nur für Afols !“
          „Macht mehr für Kinder !“
          „Iiih immer nur Spielsets, macht mehr für Afols“
          „Das ist doch für Kinder zu teuer, macht weniger für Afols, macht mehr für Kinder !“

          Nur so als Beispiel um was es eigentlich im Kern geht, nicht um die Kritik an der Kritik, sondern Kritik an der ART der Kritik und der gefühlten „Shizophrenie“ der Community, die die Äußerungen tätigt bzw. der Überschneidung unterschiedlichen Communitys und den daraus resultierenden Gegensätzen, wobei solche Aussagen auch durchaus von den gleichen Leuten kommen können.

  13. Hm, gibt mir jetzt nichts aber ich bin wahrscheinlich auch nicht die richtige Zielgruppe. Das ganze kann aber sicher erst wirklich beurteilt werden wenn es konkret wird.
    Ich bin mir bezüglich kreatives bauen aus einfachen Steinboxen gar nicht so sicher, das das heutzutage noch so gut läuft. Als Kind hab ich aus meinem Lego immer Lastwagen nachgebaut, die ich auf der Straße gesehen hatte. Oder Darth Vader aus schwarzen Ritterteilen. Das ist ja Heute gar nicht mehr nötig. Darüber hinaus denke ich heutzutage das die Ansprüche der Kinder und / oder Eltern gestiegen sind. Wozu einfache Lego-Teile in einer Box schenken wenn es Kylo Rens Tie Fighter sein kann.

  14. Meine Vermutung wie folgt: wir sind hier Zeuge einer sgn. Imagekampagne, bei der es nicht um die Präsentation einer konkreten Toyline geht (siehe aktuelle Hidden-Side-Kampagne), sondern bei dem einzig und allein die MARKE des Unternehmens in ein gewisses Licht gerückt werden soll.

    Firmen machen dies, um zum Beispiel ein etabliertes positives Bild weiter zu stärken.
    Botschaft: „Diese Cola im rot-weißen Kleid schmeckt noch immer gut. Es hat sich am Geschmack zwar nix geändert, aber ich mache hier trotzdem mal Werbung, damit Du diese Cola nicht vergisst. Und damit Du siehst, dass diese Cola total hipp ist, zeige ich Dir 1970 Werbung mit Hippies, 1980 mit Aerobic-Tänzern, 2006 mit der WM, usw.“.

    Oder aber Firmen nutzen es, um ein negatives Images zu verbessern.
    Botschaft: „Wir haben gaaaaanz früher mal am Dieselmotor herum manipuliert, aber wir werden so etwas böses niiiiiiiie wieder tun.“ 🙂

    Adressaten dieser Kampagne sind natürlich nicht die Kinder (die im Grunde eine SEHR genaue Vorstellung davon haben, welches Set sie sich zu Weihnachten oder zum Geburtstag wünschen), sondern deren Eltern: die sollen auch weiterhin mit der Marke LEGO verbinden, dass ihr Kind damit kreativ und pädagogisch wertvoll spielt.
    Botschaft: „Liebe Eltern! Dieser Hulk Buster ist pädagogisch total wertvoll…einfach weil er aus LEGO ist.“ 😉

    Lassen wir die AFOL-Kirche mal im AFOL-Dorf. 😉

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