Spielwarenmesse 2020 – Marktentwicklung, Trends und Neuheiten

Die Spielwarenmesse 2020 ist beendet und wir konnten euch schon die meisten LEGO Neuheiten des kommenden Sommers vorstellen. Genau der richtige Zeitpunkt um gemeinsam mit euch nun einen Blick auf die neusten Trends im gesamten Spielwarenmarkt und bei den Lizenzthemen zu werfen.

Wir hätten sehr gerne für euch die neusten LEGO Sets selbst angesehen und soweit es möglich gewesen wäre auch darüber berichtet. Leider war es uns nicht erlaubt, den LEGO Messestand zu betreten und deshalb haben wir uns entschlossen, euch wenigstens einen allgemeinen Überblick der Spielwarenbranche zu verschaffen.

Die Spielwarenmesse in Nürnberg ist weltweit die größte Zusammenkunft der Industrie. In der nunmehr 71. Auflage des Events wurden rund 63.500 Fachbesucher aus 136 Ländern gezählt. Das ist zwar ein bisschen weniger als im Vorjahr, allerdings war auf der Messe deutlich die Sorge vor dem Coronavirus zu spüren. Trotz des leichten Rückgangs waren sowohl Veranstalter als auch die Aussteller sehr zufrieden: Über 92% attestierten ein positives Feedback.

Doch bevor wir nun auf die aktuellen Trends im Spielwarenmarkt eingehen, wollen wir uns kurz den Blick auf das wirtschaftliche Umfeld werfen und einen Ausflug in die Welt der Lizenzen machen.

LEOG Hidden Side auf der Spielwarenmesse 2020
LEGO Trendthema 2019 „Hidden Side“

Entwicklung Spielwarenmarkt

Der deutsche Spielwarenmarkt legte in 2019 um rund 3% zu. Das hört sich nicht besonders spektakulär an, ist aber mit Blick auf andere bedeutende Länder ein sehr gutes Ergebnis. In Frankreich beispielsweise stagnierte der Spielwarenumsatz, während in Länder wie Italien (-4%), Großbritannien (-7%) und den USA (-4%) zum Teil deutliche Einbußen zu verkraften waren.

Innerhalb des deutschen Marktes waren die Entwicklungen auch sehr unterschiedlich: Während die Marke „Playmobil“ einen Rückgang von 1% verbuchte, konnten LEGO, SIMBA DICKIE sowie Vedes in etwa mit den Marktwachstum mithalten. Mit einen Zuwachs von ca. 7% sorgten Schleich und Ravensburger für ein gutes Ergebnis und auch der Großhändler idee+spiel legte mit einer Steigerung von fast 6%  überzeugend zu. Allerdings berichtet idee+spiel von einer geteilten Entwicklung: Während sich die klassischen Spielwaren mit einem Plus von fast 8% sehr positiv darstellten, zeigte der Bereich Modelleisenbahn/EUROTRAIN lediglich ein Zuwachs von 1%.

Zahlen zum Spielwarenmarkt in Europa 2019: Der deutsche Markt konnte das gute Ergebnis des VOrjahres um 78 Mio Euro übertreffen und ist damit wieder Wachstumstreiber in Europa
Quelle: PK Marktforschungsinstitut npdgroup

Diese Zweiteilung ist auch im Gesamtmarkt zu beobachten: Mit einem überdurchschnittlichen Zuwachs machte zum fünften mal in Folge die Spielbranche wieder auf sich aufmerksam. Besonders positiv entwickelten sich dabei Kartenspiele und Spiele für Erwachsene (Partyspiele bzw. Escape-Spiele). Die Marktforscher der npdgroup stellen fest, dass „die soziale Komponente, das Miteinanderspielen, Lernen und Kommunizieren“ im Mittelpunkt in dieser Kategorie steht. Auch die klassischen Familienspiele könnten überzeugen und tragen mit ihrer generationenübergreifenden Beschäftigung zu gemeinsamen Spielerlebnissen bei. Absoluter Renner waren die Pokémon-Sammelkartenspiele von AMIGO, die doppelt so oft verkauft wurden wie im Vorjahr.

In den letzten Jahren verlagerte sich das Geschäft mit den Spielwaren immer mehr in Richtung Onlinehandel. Bestes Beispiel dafür ist der Branchenriese Amazon, der erneut in Deutschland mit einen Umsatzzuwachs von 18% Maßstäbe gesetzt hat. Neben dieser nicht mehr überraschenden Tendenz nimmt der Einfluss der „Influencer“ spürbar zu. Einer Umfrage des „Bundesverband Digitale Wirtschaft“ (BVDW) zufolge, nimmt der Einfluss der Influencer umso mehr zu, je jünger die Personen sind. In der Altersklasse der 16 bis 24-jährigen kauften immerhin 43%  ein vorgestelltes Produkt, hingegen sind es bei den 35 bis 44-jährigen nur noch 22% und bei den über 55-jährigen sind es nur noch 5%.

Umfrage zu Influencern: Je jünger der Befragte, desto häufiger wurde durch Influencer eine Marke ausgewählt und/oder ein Produkt gekauft
Quelle: BVDW – Umfrage zum Umgang mit Influencern

Entwicklung Lizenzen

Lizenzen sind immer wieder ein kontrovers diskutiertes Thema. Für die Spielwarenhersteller sind sie jedoch ein wirksames und wichtiges Instrument, um die Produkte besser zu präsentieren und verkaufen zu können. Der Trend, Lizenzthemen zur Steigerung des Umsatzes einzusetzen, ist weiterhin ungebrochen. Für das Geschäft mit lizensierten Spielwaren wird für das Jahr 2020 weltweit immerhin mit einem Wachstum von 14% gerechnet. Im deutschen Markt lag der Zuwachs immerhin noch bei 7%, im Gegensatz zu nicht lizensierten Produkten mit 2%.

Der Lizenzanteil im Spielwarenmarkt soll je nach Land zwischen 20 und 35% sein und in Deutschland eher niedrig liegen. Das geht aus der Präsentation von Werner Lenzer, verantwortlich für das Lizenzgeschäft bei der SIMBA DICKIE Group, im Rahmen des „License Talk“ auf der Messe hervor. Aufgrund der wirtschaftlichen Risiken und der besseren Planbarkeit setzten Spielzeughersteller und Einzelhandel auf Fortsetzungen von bekannten Formaten. Bestes Beispiel ist das angekündigte LEGO Technic „Fast and Furious“ Set oder die „Minions“. Für das Jahr 2020 und 2021 sind ja bereits schon viele Fortsetzungen von bekannten und erfolgreichen Filmen angekündigt, so dass sich die Möglichkeit anbietet, entsprechende Spielwaren begleitend zum Film zu präsentieren.

Doch schauen wir uns mal an, welche Lizenzen 2019 in Deutschland am besten angekommen sind:

Spielwarenmesse 2020: Am schnellsten Wachsende Lizenzen 2019: Der Lizenzmarkt entwickelt sich mit +7% stärker als der nicht lizenzierte Markt (+2%)
Quelle: PK Marktforschungsinstitut npdgroup

Auffallend ist meiner Meinung nach, dass das Thema „Star Wars“ nicht in der Hitliste zu finden ist. Das deckt sich mit den Eindruck hier in den Kommentaren, Star Wars habe die Dynamik der letzten Jahre verloren. Herr Lenzer bestätigte das auch im „License Talk“, indem er ebenfalls ein Schwächeln bemerkte. Allerdings verwies er darauf, dass mit den neu gegründeten Kanal „Disney+“, der am 24.03.2020 in Deutschland an den Start geht, eine Wiedererstarkung durchaus möglich sei. Immerhin hat Disney+ mit fast 29 Millionen Nutzern die hohen Erwartungen weit übertroffen.

Werfen wir nun unseren Blick auf die Produkte, die im letzten Jahr tatsächlich erfolgreich waren: Hier stehen ganz klar die beiden L.O.L Surprise Artikel von MGA an der Spitze. Erstaunlich finde ich, dass es erneut drei LEGO Sets aus der Technic-Reihe in die TOP 10 geschafft haben. Da es sich hier um ein Umsatzranking handelt, hilft LEGO natürlich der hohe Verkaufspreis. Ich finde es jedoch trotzdem bemerkenswert, dass der viel kritisierte LEGO 42100 Liebherr und der 42099 Extrem-Offroader den Einzug in die Hitliste geschafft haben, obwohl der Marktstart erst im zweiten Halbjahr war. Der noch im letzten Jahr vertretene LEGO 75192 UCS Millennium Falcon ist nicht mehr dabei und auch der neue 75252 Imperial Star Destroyer hat es nicht in die Liste geschafft – er war aber auch nur rund 3 Monate im Jahr 2019 verfügbar.

Spielwarenmesse 2020: Top 10 Spielwarenprodukte 2019: Die Umsatz Top 10 wird dominiert durch zwei L.O.L. Suprise Artikel. LEGO ist mit drei Technic Produkten vertreten.
Quelle: PK Marktforscchungsinstitut npdgroup

Trendprodukte

In der „Trend Gallery“ waren die Neuheiten der größeren Hersteller zu sehen. Die Branche hatte drei Zukunftstrends erkannt, nämlich

  • „Toys for Future“ – Spielerisch Umwelt, Nachhaltigkeit und erneuerbaren Energien erleben
  • „Digital goes Physical“ – Klassische Spielwelten lassen sich durch Digitalisierung inspierieren
  • „Be You!“ – Das Zusammenspielen fördert das Miteinanderspielen und schafft Verständnis für andere

Für LEGO war das 42109 Top-Gear Ralleyauto vermutlich in der Kategorie „Digital goes Physical“ am Start. Für Freunde von Harry Potter sollte ein Blick auf die 3D-Puzzle von Wreddit interessant sein. Das umfangreiche Lizenzsortiment wird um die Winkelgasse erweitert. Zusätzlich hat der Hersteller ein imposantes Abbild von Notre Dame ins Programm aufgenommen. Liebhaber der geduldigen Baukunst könnten auch im neuen Angebot von Creagami oder Ugearsmoduls eine Erweiterung zu LEGO sehen. Ich fand die ausgestellten Exponate sehr ansprechend. Schaut euch einfach die Fotos an und entscheidet selbst:

Playmobil oder LEGO? – Das ist fast schon eine Glaubensfrage. Wir wollen an dieser Stelle einfach mal einen Blick hinüber riskieren und sehen was die „Konkurrenz“ im Sortiment hat. Bei Playmobil hatte man keine Probleme, uns ohne Terminvereinbarung den Zutritt zum Messestand zu gewähren und die Neuheiten der Saison zu zeigen. Vielen Dank an dieser Stelle!

Während LEGO „DOTS“ als Trendthema erkannt haben will, heißt die Produktlinie bei Playmobil „EverDreamerZ“. Ich vermute, dass hier ähnlich wie bei LEGO, eher die Mädchen sich für das Trendthema erwärmen werden. Die neuen Sammelfiguren kommen in einer aufwendigen und ansprechend gestalteten Verpackung daher. Es geht um das Erlebnis des Auspackens, des Sammelns und um das Ausstellen der Figuren. Abgerundet wird das Angebot durch diverse Accessoires.

Allerdings freute ich mich, dass auch klassische Themen noch eine große Bedeutung haben. So sind demnächst ein modularer Erlebniszoo, das Stadtthema und unter dem Markennamen „Novelmore“ Burgen in den Regalen zu finden sein. Einen kleinen Eindruck aus der „Trend Gallery“ und dem Playmobil-Stand findet ihr hier:

Die etwas älteren Sammler dürften sich auf das neue Lizenz-Set „Back to the Future“ mit dem ikonischen DeLorean freuen, nachdem Playmobil seit 2017 auch schon die Ghostbusters Lizenz genutzt hatte. Auch gibt es mit der „Scooby-Doo!“-Lizenz ein App-unterstütztes Spielset im Katalog. Das neue „Scooby-Doo!“-Geisterschloss wird voraussichtlich ab August 2020 im Handel erhältlich sein. Im Gegensatz zu der LEGO Hidden Side Reihe wird das Smartphone genutzt, um kleine Geister in das Schloss zu projizieren. Der feine Unterschied der beiden Konzepte ist, dass man bei LEGO das Telefon in der Hand halten muss, um den „Spuk“ zu erleben und bei Playmobil legt man das Gerät in der oberen Etage des Geisterschlosses ab und kann dann den Geistern beim Spuken zusehen.

Alternative Klemmbausteine

Neben LEGO haben natürlich auch andere Klemmbausteinhersteller die Spielwarenmesse 2020 dazu genutzt, neue Kontakte zu knüpfen und ihre Neuheiten zu präsentieren. Als erstes fällt mir COBI ein. Das polnische Unternehmen hat es geschafft, sich im Bereich „Historic“ und „Military“ einen Namen zu machen.

Die Fans können sich über ein neues Lizenzthema freuen: Pünktlich zum Kinostart von „Top Gun 2“ am 16. Juli 2020 werden die Fluggeräte von Tom Cruise und Co. ab Sommer erhältlich sein. Die Reihe der historischen Schiffe wird ebenfalls ordentlich aufgestockt. Als Neuheit stellte COBI den Flugzeugträger „Graf Zeppelin“ vor. Das Standard-Set hat 3.100 Teile und wird laut Katalog ab Juni verfügbar sein und die Sonderedition mit 3.120 Teilen gibt es schon ab April. Hier einige Eindrücke vom Stand:

Bei Sluban dürften sich die jüngeren Baumeister über ein komplett neues Baustellenthema in der TOWN-Reihe freuen und zusätzlich erscheint im Frühjahr ein großes Müllfahrzeug. Zu dem Set gehört ein kleines Kartenspiel, das spielerisch zur richtigen Mülltrennung anregen soll.

Analog zu LEGO Friends gibt es auch hier eine Produktreihe, die eher auf Mädchen zugeschnitten ist. Ganz nett fand ich die Idee von „Mini Handcraft“. Mit gut je 100 Teilen wird ein kleines Zimmer gebaut, die sich dann modular nebeneinander oder übereinander verbinden lassen, um so ein ganz eigenständiges Gebilde zu erschaffen. Der Hersteller gibt eine Altersspanne jeweils mit 6-12 Jahren an.

Nachhaltigkeit

LEGO hat vor einigen Jahren angekündigt, bis zum Jahr 2030 nur noch nachhaltige Rohstoffe in der Produktion sowie bei der Verpackung seiner Erzeugnisse einzusetzen. Seitdem wurden rund 130 Millionen Euro in die Entwicklung einer entsprechenden Lösung investiert. Der Erfolg lässt jedoch bisher zu wünschen übrig: Im Sommer 2019 wurde berichtet, dass bisher nur bei rund 2% der LEGO Produkte ein nachhaltiger Rohstoff auf Pflanzenbasis zum Einsatz komme.

Die Konkurrenz ist da schon ein bisschen weiter. Mattel gab bekannt, dass unter der Marke „MEGA“ drei Sets auf den Markt kommen, die aus biobasierten Harzen hergestellt sind. Jeder der Bausteine sei „mit einer FSC-zertifizierten Verpackung versehen, die zudem vollständig recycelbar ist.“ Ich hatte die Gelegenheit, die neuen Teile am Stand von Mattel zu vergleichen. Auf den ersten Blick sind die neuen Teile nicht von den konventionellen zu unterscheiden. Erst beim Anfassen ist mir aufgefallen, dass die harzbasierte Variante sich ein bisschen glatter anfühlt und sich minimal stärker unter größerer Belastung verbiegt. Laut Angabe der Pressemitarbeiterin waren sich die anderen Tester nicht über das Ergebnis einig. Ich bin gespannt, wie die Alternative bei den Kunden ankommen wird.

Spielwarenmesse 2020

Eine ganz besondere Idee zeigte das französische Start-Up Fab Brix. Dem Unternehmen ist es gelungen, Klemmbausteine aus 100% FSC-zertifizierter Buche herzustellen. Zu meinem Erstauen konnte die Klemmkraft bei ersten Bauversuchen gut mithalten und auch das Lösen der Teile war kein Problem. Laut Angabe des Herstellers sind rund 70 verschiedene Teile produziert worden. Der Vor-und Nachteil der neuen Steine ist die Holzoptik, denn die Bricks sind aktuell nur im Farbton Buche erhältlich. Das solltet ihr mögen, wenn ihr darüber nachdenkt euch daran auszuprobieren. Um Konturen oder Gesichter darzustellen sind Sticker notwendig. Ich finde, die Idee sehr interessant und bin gespannt wie die Akzeptanz der Produkte sich entwickeln wird. Die kleinen Boxen sollen ca. 15 Euro kosten.

Fazit

Ich war das erste Mal auf die Spielwarenmesse unterwegs und muss sagen, dass ich von der Messe sehr beeindruckt bin. Zwölf Hallen waren bis oben hin mit Spielwaren gefüllt. Es dauerte etwas mich an die vielen Reize zu gewöhnen.

Ich bin enttäuscht über die Entscheidung von LEGO nur ausgewählte Pressevertreter und bekannten Händlern zu den Zutritt zum Messestand zu gewähren. Obwohl ich weder bei Mattel noch bei Playmobil einen Termin hatte und mich als Autor eines LEGO Blogs vorstellte, war es kein Problem, nach einer kurzen Wartezeit, dort die Neuheiten anzusehen.

LEGO Minions auf der Spielwarenmesse Nürnberg 2020

Die von mir besuchten Klemmbausteinhersteller hatten alle ein gutes Angebot für Kinder. Das Thema „Polizei“ und ein spezielles Angebot für Mädchen zwischen 4-12 fehlte bei keinem Hersteller. Die viel kritisierten Lizenzprodukte hat auch jeder Anbieter werbewirksam auf dem Messestand und im Katalog platziert. Lizenzen sind also bei weitem kein spezielles Phänomen, stehen aber bei LEGO in einen schlechten Ruf, weil Disney hier als sehr großer Partner für hohe Preise bekannt ist.

Beim Punkt Nachhaltigkeit ist LEGO meiner Meinung nach etwas unter Druck gekommen. Die auf Bioharz basierenden Steine von Mattel überzeugten mich. Die Teile sind am ehesten mit den DUPLO Steinen vergleichbar. Ich bin gespannt, wie sich die Sets im Alltag bewähren. Die Holzsteine von FabBrix haben mir auch sehr gefallen. Die Klemmkraft war ordentlich und das Bauen ging gut von der Hand. Ich hoffe sehr, dass in Billund bald weitere Fortschritte bei der Nachhaltigkeit erzielt werden.

Mir hat der Messerundgang sehr viel Spaß gemacht und ich würde mich freuen, auch im nächsten Jahr für euch berichten zu können!

Was meint ihr? Hat euch der etwas andere Rundgang über die Nürnberger Spielwarenmesse 2020 gefallen? Schreibt gerne eure Meinungen zu den unterschiedlichen Abschnitten dieses Artikels in die Kommentare.

Über Oliver 67 Artikel
Fan des Classic Space, Technik-Begeisterter und Freund von Creator 3-in-1. Ständig auf der Suche nach den kleinen Besonderheiten im LEGO Sortiment und interessiert an den Hintergründen im Spielwarenmarkt.

41 Kommentare

    • nichts was nicht eh das ganze internet schon weiß….
      das einzige was wirklich interessant gewesen wäre, wäre das Monkey King Zeugs, davon gabs aber noch nichts zu sehen.

    • Bei der Spielwarenmessen handelt es sich um eine Messe, zu der nur vorselekierte Fachbesucher Zutritt bekommen. Normale „Verbraucher“ müssen eh außen vor bleiben.
      Warum man da nicht zumindest dass was die Medienvertreter mit Kamera zu sehen bekommen allen zeigt verstehe ich nicht wirklich. Hochmut kommt vor dem Fall.

    • Ich denke, das hat alles mit den China Kopien zu tun und hat weniger was mit „eingebildet sein“ zu tun – warum muss man immer gleich mit mirkoagressionen daherkommen und Lego einen schlechten Charakter zu schreiben.

      Fakt ist, das Lego sehr oft und reichhaltig kopiert wird, selbst bei den Firmen die nicht wie Lepin agieren merkt man sehr sehr stark die Einflüsse von Lego und man kann davon ausgehen, das Lego aus diesem Grund die Zugbrücke hochgezogen und sich verbarrikadiert hat, damit nicht jeder X-beliebige Wirtschaftsspion daherkommen kann um China mit entsprechenden Informationen zu füttern damit wird dann auch bei Sluban und Co plötzlich mit eigenen Affenkinder Sets daherkommen – das all diese Informationen um Themenbereiche und Inovationen so oder so nach Fernost gehen, spätestens wenn die erste Welle an neuen Mouldings und co in den Läden stehen mag Fakt sein, aber da hat Lego zumindest schonmal ein halbes Jahr Entwicklungsvorsprung.

      Lego macht das sicher nicht aus purer Aroganz, Hass zu den Händlern oder dergleichen. Henry z.b. sagte mal selbst, das das vor Jaaahren noch anders war mit Lego auf der Messe aber der Druck ist mittlerweile wohl derartig hoch und die „Inspirationen“ der Chinahersteller sooo offensichtlich und frech, das ich als Firma auch die Schoten dicht lassen würde.

      • Hmm, so wahnsinnig viel wird doch gar nicht kopiert. Und wenn wäre es doch viel einfacher, wenn xingbao und Co einfach nebenan in der Fabrik „Nachforschungen“ anstellen würden.

        Ich halte es für viel wahrscheinlicher, dass es eine Marketingstrategie ist. Besonders die Show mit dem neuen Techniksportwagen ist doch sehr auf Hype getrimmt.

  1. Hallo Oliver,

    besten Dank für diesen wunderbar geschriebenen, informativen Artikel zur Spielwarenmesse. Insbesondere was nachhaltige, plastikfreie Klemmbausteine angeht sollte Lego sich in Zukunft weiter bemühen. Ich war selbst bei der Spielwarenmesse und war erstaunt über die angenehme Haptik und Passgenauigkeit der Legoalernativen, so z.B. von Biobuddi.

    • Na ja, Lego hatte im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 3 %, Playmobil einen Rückgang von 1 %. Und wer hätte erwartet, dass der Xtreme Offroader unter den 10 umsatzstärksten Produkten landet, nachdem er in ziemlich vielen Reviews und beim Held eher schlecht weggekommen ist.

    • Die Marktzahlen sagen etwas anderes – Lego ein wesentlich stärkeres Wachstum: was hat denn da Playmobil besser gemacht, außer dass dir persönlich und deinen Gleichgesinnten manche Themen besser gefallen? Der eigene Geschmack ist nicht der Markt. Muss man wissen.

      • Man muss hier aber wohl auch sagen, das Playmobil sicher nicht global so akiv bzw. verbreitet ist wie Lego – zwar hat z.b. Jangbricks auch einen Zweitkanal Jangmobil aber hat dort ewig nichts mehr gezeigt und es scheint, das in den USA das neue Playmobilprodukte viel später ankommen als hier.
        Zumal Playmobil schon immer und auch immer nur eines produzieren wollte – Spielzeug und nie wirklich gezielt Erwachsene ansprechen wollte – sicher, mit den Ghostbuster und Back to the Future Themen hat man nun das erste mal den Fuß in der Nostalgietür von Kindern der 80iger und 90iger und will damit sicher die heutigen Erwachsenen bzw. Eltern damit Playmobil schmackhaft machen, aber das ist halt überhaupt nicht mit dem zu vergleichen was Lego für „AfoL“ an Sets raushaut.

        Das ist wie mit diversen großen Klamottenmarken und gegenüber steht „Trigema“ – auch eine deutsche Traditionsfirma, die von sich auch sagt „Wir produzieren keine Mode, wir produzieren Anziehsachen“ – das ist die typische deutsche und vermeindlich langweilige Bodenständigkeit aber sie funktioniert, zwar nicht so das man global gesehen in einem Geldspeicher und Ruhm schwimmt aber man bleibt seiner Firmenphilosophie treu und man hält sich wie eine Eiche im Sturm ohne groß aufzufallen, vorallem nicht negativ und das ist ja oft auch schon etwas ^^

  2. Danke für den super Bericht.
    ZDF lassen halt einfach mein Ingenieurherz höher schlagen.

    Meine Nichte (3J) fährt total auf Paw Patrol ab und deshalb war ich mit ihr im Smith Toys, was eine finanziell folgenschwere Entscheidung war.
    Ich weiß nicht aber vor einigen Jahren war der Trend zu altem nachhaltigen Spielzeug wie Brio-Eisenbahnen oder allgemein nach Holzspielwaren größer, zumindest war das immer mein Eindruck.

    Ich teile aber deine Enttäuschung das sich LEGO so unkooperativ bzw. geheimnisvoll gibt.

    • Ich hab den Eindruck, dass es am Erfolg von Feuerwehrmann Sam (Simba, schlechtestes Spielzeug dass ich je in der hatte), besagter Paw Patrol (gucken wir nicht mehr, weil nicht zu ertragen) und auch PJ Mask liegt.

      Haba, brio und Eichhorn Spielzeug haben, bei uns weniger Regal Fläche als noch vor 5-6 Jahren, meines Erachtens.

  3. Schön geschriebener Artikel und ich muß schon sagen, gibt tolle Spielsachen für die Kids. Auch ist immer mehr ein Trend zu alternativen Klemmbausteinen zu erkennen, besonders Mega Construx und Cobi gefallen mir sehr gut.
    Sollten diese beiden Hersteller mal Fuß im deutschen Einzelhandel fassen, würde das Lego bestimmt schon am Umsatz merken.

  4. Playmobil und Lego sind für mich als Kind nie eine Glaubensfrage gewesen. Ich habe mir ausgesucht was ich besser fand. Meine Jungs jetzt, 2 und 5, interessierten sich dagegen kaum für Playmobil.

    Die Top Gun Lizenz ist zwar witzig, braucht aber kein Mensch, weil man die Flugzeuge auch so hätte bauen können.

    Wenn Dickie und Simba höheren Umsatz erwirtschaften bekomme ich immer Würgreiz, weil das Zeug teilweise qualitativ so unterirdisch ist. Vor allem im Vergleich mit Siku und Bruder.

  5. Puh hart das Ihr als einer der größten deutschen LEGO Newsseiten im Netz noch nicht mal bei LEGO reinschauen dürft. Das man einen Typen wie den Helden nach dem ganzen Verriss von auch tollen LEGO Sets als „persona non grata“ nicht unbedingt dabei haben will, kann ich irgendwie noch nachvollziehen. Aber andere, aufgeschlossenere Blogs wie es auch ihr seid vor der Türe stehen zu lassen, ist sicherlich keine gute Marketingstrategie. Zumal LEGO an der Stelle wohl wirklich der einzige Hersteller zu sein scheint der so vorgeht.

  6. Der „LOL“-Dreck gehört verboten. Wir haben das 1x gekauft – Unmengen an Müll und kleinste Plastik-Partikel, die sich in der Wohnung verteilt haben! Never again!

  7. Stonewars hätte meiner Meinung nach auf jeden Fall zum Messestand Zutritt bekommen sollen. Das war keine schöne Entscheidung von Lego und ich hoffe 2021 wird das anders.
    Klar, in der Händlerabteilung hat man nichts verloren und auch Henry durfte da nicht hin. Aber eine Themenbezogene Newsseite mit eurer Reichweite gehört doch etwas besser behandelt!
    Erstaunt bin ich über die Verkaufszahlen der genannten Technic Sets. Das ist schon eine Hausnummer und gerade beim 42099 bin ich sehr überrascht.

  8. Frage: wird dieses Umsatzrangliste nach den tatsächlichen Verkäufen im B2c Segment erhoben oder nimmt man da die Bestellungen beim Hersteller durch die Händler als Grundlage? Aus der Hüfte heraus würde ich ja zu ersterem tendieren, aber ich weiss es schlicht nicht.

    Anderes Thema: sobald die erste große Kette Cobi und Co. in die Regale stellt, wird es zu interessanten Bewegungen des Klemmbausteinmarktes in D kommen.

    Wohl denjenigen, die rechtzeitig das Thema aufgegriffen haben und sich bereits entsprechend positioniert haben.

    • Cobi sehe ich nicht wirklich als neue Konkurrenz zu Lego. Cobi ist schon etabliert bei den Militaria Sammlern und wäre auch Kapazitätsmäßig eher nicht in der Lage großflächig zu liefern.

      Und, was man nicht vergessen darf: In der heutigen Zeit, wo ein Shitstorm schneller entsteht als man schauen kann, würde ich als Großhändler nur äußerst ungern die Stuka gegen den Ninjago Flugsegler stellen. „Nazispaß im Kinderzimmer“ – ist ein gewisses Risiko…

    • Okay, die erste Version meiner Antwort ist wohl zu hart zum Durchlassen gewesen, daher versuche ich mal andere Worte:

      Zunächst hat Cobi meines Wissens nach noch nicht die Kapazität um großflächig aktiv zu werden.

      Weiterhin ist es für große Ketten auch schwierig, weil du gerade den Militariabereich besser nicht zum Spielzeug stellst. Für erwachsene Sammler mag das ja noch okay sein, aber wenn die Stuka und der Tiger Tank durch die Kinderzimmer gurken, halte ich das in der heutigen Zeit für befremdlich.

        • Jein – ich persönlich verbinde mit Revell Modellbau und Basteln – aber kein Spielerlebnis wie mit Lego. Ich habe früher meine gebauten Sachen einfach ins Regal gestellt und fertig.
          Aber ich bin nie spielerisch damit in Verbindung gekommen – das ist ne andere Hausnummer. Jedenfalls wollte ich als Elternteil nicht erleben, wenn Stukaangriff auf Lego City gespielt wird.

          • @masmiseim: das war nicht so deutlich formuliert, jedoch sehe ich in der Tat Cobi nicht als Konkurrenzprodukt von Lego… Zumindest nicht mit dem aktuellen Sortiment. Mit Bewegung meine ich eher, dass Cobi sicher noch extrem wachsen kann, wenn es der breiten Masse bekannt wird.

            Ob jetzt ein Tie Bomber seine Fracht über einer aus Lego gebauten Szenerie abwirft oder ein Propellerflugzeug… Da sehe ich jetzt persönlich keinen Unterschied. Aber das kann jeder für sich selbst entscheiden.

    • Was Cobi angeht, so schaue ich mich hier immer wieder um bei den Spielzeugfachhandelsgeschäften, die keiner Kette angehören sondern privat sind und da führt mein Stammläden, die auch Modelleisenbahnen und eine sehr kleine Ecke an Militaria Modellbau (Revel halt) neben Lego nur Light Staxx im kleinen Maß aber keinerlei Cobi, in der nächstgrößeren Stadt, in einem größeren Spielzeugladen, auch privater Hand hat man noch immer ein breites Militaria Modellbauregal und auch in der Ecke von Lego auch etwas Cobi aber KEIN Militaria Cobi, sondern nur 1-2 zivile Modelle – ein Piratenschiff und mal den Londonbus oder mal ein Farmset glaub ich aber sonst ist da Ebbe.

      In einer anderen Stadt gibt es ein altes Traditionsgeschäft in Sachen Spielwaren und Basteleien, die auch mal viel Eisenbahnen hatten, aber davon nur noch wenig aber in dem Bereich auch ein niedrige doppelseite Regal mit Cobi und Chinakram aber da hat sich seit Monaten nichts den Sets geändert, sprich, es sind die gleichen die sie hatten als sie damit anfingen und es kamen nie neue Sets dazu – Leopard 2 …z.b. sucht man da vergebens, sprich – so gut scheint der Kram nicht zu laufen. Krasser verhält es sich da mit DEM Bastel- und Modellbauladen dort in der Stadt, ein Geschäft das sich hauptsächlich nur auf Militaria Bausätze aller größen und Formen und Hersteller aber auch RC Modelle aller Art und Eisebahnen spezialisiert haben und auch DORT hatte sich mal Cobi eingeschlichen aber zwischen all den andern normalen Modellbau Militaria Sachen ging das bischen Cobi total unter und schrumpft weiter und wurde sogar mehr und mehr von einer China Marke ersetzt die Panzer und co anbietet aber alles in sehr kleinen Rahmen, der sich kaum bis garnicht verändert oder vergrößert würde – sprich der Bedarf und das Verlangen nach Cobi scheint eher gering zu sein und sicher auch überschätzt.

      Sicher Geschäfte wie Steingemachtes von Thorsten oder Bluebrixx mögen laufen aber das auch eher durch ihre Community die mit daran hängt aber sonst …

      Wäre die Nachfrage wirklich auf breiter Fläche so groß wie das Gerede im Netz, so würden Händler doch darauf reagieren und das Angebot erweitern, statt stagnieren zu lassen oder zu reduzieren – außer Cobi kommt nicht nach die Händler anständig zu beliefern, was aber auch wieder nicht gerade FÜR Cobi spricht ….

      Ich will hier keineswegs Cobi schlecht reden, das was sie im Militariabereich machen ist solide und hat seinen Platz in all dem und hätte ich den Kram vor 18 jahren so bekommen, dann hätte ich mich nie mit dem Revel Scheiss abgekämpft sondern wär Cobi Stammkunde gewesen aber ich bin dem Kriegsspielzeughype lang entwachsen und ob der Markt für sowas wirklich noch soo groß ist wie er vor 18 Jahren war – ich seh da einwenig Paralleln zur Modelleisenbahn, die ihre Liebhaber hat aber schon lang nicht mehr die breite Maße abbildet mit der man offensiv große Geschäfte machen kann.

      • Cobi ist eben „nur“ ein Nischenhersteller. Und das ist nicht mal böse gemeint. Sie sind nur in Europa tätig und haben bei weitem nicht die Größe der Legogruppe. Um ein richtiger Konkurrent zu sein, müssten sie viel größer sein und auch viel stärker mit Lego konkurrieren. Durch den großen Schwerpunkt auf Militaria, haben sie hier aber einen gewissen Nischenmarkt für sich selbst – vermutlich für die Fans, die zwar Militaria mögen, aber keine Lust auf Revell geklebe haben.

        • Nene das mit „Europa“ ist falsch – interessanterweise produzierte Cobi eher für den östlich bzw. wohl russischen und amerikanischen Raum und Europa war überhaupt kein Thema und lange Zeit überhaupt nicht als Markt auf dem Schirm, wahrscheinlich unter der gleichen Premise wie man es Lego vorwirft „Europa mag keine Panzer“ – diese Erkenntniss, das in Deutschland und co solche Klemmbausteinmilitaria durchaus seinen Markt haben kam erst in den letzten Jahren und mit dem Erfolg diverser YT Kanäle, die überhaupt erst im größeren Stil aufzeigten das es Cobi gibt und das sie gutes Zeug produzieren, darum hängen sie ja auch so in ihrer Produktionskapaziäten nach – aber heutzutage wird sogar auch schon Cobi von chinessischen Hersteller schäbig kopiert.

          Die Informationen stammen glaube ich ….aus einem Video von Thorsten bzw. Johnny aber so sicher bin ich mir da nicht mehr.

      • @ohmbricks:

        Den niedergehenden inhabergeführten Spielzeugfachhandel als Indikator zu nehmen, ob ein Produkt gefragt ist oder nicht, halte ich für kühn.

        In der Tat ist Cobi im Modellbaufachhandel deplatziert, denn in diese Läden gehen nun einmal die Hardcoremodellbauer. Andererseits gibt es größere Onlinehändler in dieser Sparte, die Cobi im Sortiment haben.

        Ich sehe aber das Potential darin, dass Smyth, Rofu und wie sie alle heißen irgendwann auf den Trichter kommen, dass mit Cobi gutes Geld zu verdienen ist.

        Das Zeug ist nämlich an sich sehr günstig, sodass Papa, der für Sohnemann ein Lego Set sucht und nebendran nen hübschen Flieger sieht, den er mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst mal von Revell gebaut hat, sich den zum Set für Junior in den Einkaufswagen dazu legt. Und da die Qualität idR in Bezug auf den Preis mehr als ok ist, folgen dann mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere.

        • Der Vedes-Spielwarenladen hier in der Innenstadt (35k Einwohner) hat seit gut einem Jahr Cobi im Sortiment. Vielleicht schon länger – ich habe es nur durch Zufall bemerkt weil damals für kurze Zeit ein Panzer hinter der Kasse im Regal stand. Ansonsten ist Cobi im ziemlich kleinen Untergeschoss zwischen Revell und Modelleisenbahn „versteckt“. Papa findet es also nur wenn sowieso Interesse an Modellbau besteht. Als ich mich dort mal umgeschaut habe gab es eine durchaus breite Auswahl an Fliegern und Panzern sowie den Trabi und noch ein, zwei andere Autos. Leider nichts dabei was mich gereizt hätte, dabei möchte ich Cobi schon gerne mal ausprobieren… Mal sehen was so zu Top Gun 2 erscheint (wobei der Gedanke an eine Cobi Minifigur mit Tom-Cruise-Grinsen mich jetzt schon schaudern lässt).

          • Ich verstehe auch garnicht, wer bei diesen Geschäften auf entscheidet, Cobi bei Modellbausachen zu platzieren, als würden die Händler nur sehen „Aha …sind Panzer, also zu Revel“ und nicht „Ah , sind Bausteine, also in die Nähe zu Lego“ aber das scheinen keine Einzelfälle zu sein.

            Cobi ist von der Steinequalität eigentlich ziemlich gut – Problem an derren Steine ist, das sie extrem gut zusammenhalten und man in der Hinsicht schon von Modellbau sprechen kann, das man das Modell nach dem Bau wohl kaum mehr auseinanderreißen wird (Cobi hat hier auch noch keinen eigenen Teiletrenner in Sortiment, was aber dringend nötig wäre. Wenn du also nur „bauen, hinstellen, anschauen“ willst, kannst du Cobi gut und gerne ausprobieren, wenn aber wie bei Lego gewohnt Modelle leicht auseinander können möchtest, um neue eigene Mocs zu entwerfen , dann ist Cobi eine sehr harte Nuss, die du zu knacken hast ^^

          • Das Tolle an der Kompatibilität ist, du kannst den Steinetrenner von Lego oder den Mega Construx nehmen. Damit gehen auch die tatsächlich stramm sitzenden Cobi-Steine prima auseinander.

  9. Lego macht das wohl nicht ohne Grund, da nur „geladene Gäste“ reinzulassen. Ich denke nicht, das StoneWars oder andere Besucher geärgert werden sollen, sondern das Lego sich schützen möchte. Wie schnell sind mittlerweile die Plagiate auf dem Markt, warum denen dann noch einen Vorsprung geben? Kann man doof finden, dass man keine Bilder hat zu diesem frühen Zeitpunkt, aber die kommen ja bald.
    Ich wüsste nicht, das Playmobil oder Siku oder Simba große Probleme mit Fälschungen haben? Belehrt mich eines besseren..

    • Sehe ich ähnlich, aber man muss auch hier bedenken wie schnell die Leaks über Sets raus sind und Stonewars mag für uns die beste Newsseite sein, aber ich denke, bei Lego selbst ist der Blog noch nicht als „Auf jeden Fall vertrauenswürdig“ gelistet, gerade weil Stonewars auch nicht zu dieser bestimmen Group gehört denen Lego eine Schweigepflicht vertraglich aufdrücken kann, das Risiko das Newsseiten trotz womöglich mündlichen Absprachen nichts zu zeigen am Ende DOCH was zeigen ist für Lego einfach zu groß und es ist verständlich, wenn man bedenkt, auf welche dubiosen Weisen Leaks ins Netz landen wo frech aus dem Lager von irgendwelchen Legos Store Fotos hochgeladen werden und Lego nicht mal INTERN in der Lage ist die Leute in Zaum zu halten und das durch Leaks wirtschaftlicher Schaden entstehen kann, weil die Chinahersteller nur darauf lauern Inovationen zu kopieren liegt ja auf der Hand.

    • Man korrigiere mich, falls ich falsch liege, aber die Plagiate von denen wir hier üblichweise sprechen, bilden ja nicht nur das Äußere ab, sondern sind exakte Stein-für-Stein-Nachbauten. Inklusive nicht sichbarer Strukturen, Innenleben und technischer Funktionen. Deswegen glaube ich eher nicht, dass Fotos von Messen die Vorlage für die Kopien sind.

      Im übrigen hat jeder mit den Plagiaten zu kämpfen. Wenn auf irgendwelchen halbseidenen Shoppingplattformen das Siku-Modell ein Drittel und als Suki ein Viertel kostet, kann man davon ausgehen, dass das eine Fälschung/Plagiat ist.

      • Sehe ich auch so. In einem Video über ein nachgebautes Technic-Fahrzeug war zu sehen, daß die Anleitung auch zusammenkopiert war, mitsamt den 1:1-Bildern von bestimmten Teilen, die dann natürlich nicht mehr 1:1 waren.

    • In der Tat hat Playmobil nach eigenen Aussagen keine Probleme mit Fälschungen.

      Ich kann sehr gut verstehen, dass LEGO sich schützen möchte und die Neuheiten nicht für jeden zugänglich macht sowie Beschränkungen für eine Berichterstattung festlegt. Ich hätte mich jedoch schon gefreut, etwas Allgemeines über LEGO berichten zu können.

  10. Der Artikel ist zu lang, um auf alles einzugehen. Was „wir“ mitnehmen sollten ist, dass auch wenn „wir“ von Lego wahrgenommen werden, noch immer nicht die entscheidende Masse sind.
    Auch wenn einige das in diversen Kommentaren immer glauben machen wollen.
    Der Afol jammert gerne über Lizenzen, und die ganze Branche macht einen großen Anteil durch lizensierte Verkäufe. Der Afol jammert über APP Steuerung und deren Verfügbarkeit in 25 Jahren und dem jugendlichen ist das völlig egal.
    Lego zeigt durch das Wachstum, dass sie offensichtlich vieles richtig machen, auch wenn es sich „uns“ nicht immer erschließt.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

*