Freiheit aus vergangenen Zeiten: LEGO 3450 Statue of Liberty im Review

LEGO 3450 Statue Of Liberty Titel

Nachdem wir uns kürzlich auf eine Reise über den großen Teich begeben haben, wollen wir heute zusätzlich noch in die Vergangenheit reisen und uns ein weiteres Mal der Freiheitsstatue widmen. Diesmal geht es um die LEGO 3450 Statue of Liberty aus dem Jahre 2000.

Unser letzter Besuch in New York befasste sich mit der LEGO Architecture 21042 Freiheitsstatue aus dem aktuellen Programm. Diese ikonische Statue gab es allerdings auch noch in anderen Varianten, von denen wir heute eine ganz besondere präsentieren können.

Die Statue of Liberty

Die Freiheitsstatue von New York ist vermutlich allen bekannt – zumindest ein Bild dürfte jeder schon einmal gesehen haben. Sie steht im Hafen von New York und war früher oft das erste, was Reisende nach Amerika zu sehen bekamen, wenn ihr Schiff auf den Hafen zulief.

Statue Of Liberty 01

Die Statue wurde vom französischen Bildhauer Bartholdi konzipiert und gefertigt, finanziert wurde sie durch Spenden aus Frankreich und Amerika steuerte – ebenfalls durch Spenden finanziert – den Sockel bei. Nach der Fertigstellung wurde die Statue in Frankreich in 350 Einzelteile zerlegt und in 214 Kisten verpackt. Mit dem Schiff ging es dann gen Amerika, wo sie auf dem vorbereiteten Sockel aufgestellt wurde. Die Statue selbst hat seit dem eine Höhe von 46,05m. Eingeweiht wurde sie schließlich am 28. Oktober 1886 vom damaligen US-Präsidenten Grover Cleveland.

Wer mehr zur Geschichte der Freiheitsstatue erfahren will, dem sei unser Artikel zum aktuellen LEGO Set ans Herz gelegt. Wem das noch nicht reicht, dem empfehle ich den ausführlichen Artikel in der Wikipedia.

Das LEGO Set zur Freiheitsstatue

Unter der Setnummer 3450 brachte LEGO im November 2000 ein Modell der Freiheitsstatue heraus. Da es die Architectureserie erst seit 2008 gibt, erschien dieses Modell in der Sculpture Themenreihe. Was es damals allerdings sehr wohl schon gab, waren exklusive Sets. Um genau so eines handelte es sich auch hier: Es war nur per Shop At Home verfügbar – zumindest suggeriert das der Shop At Home Katalog aus dem Herbst 2001. Allerdings gab es damals schon Vorläufer der Brand Stores in Nordamerika, die wohl auch Sets verkauft haben, die im Katalog als „Not available in any store“ (zu deutsch „In keinem Geschäft erhältlich“ gekennzeichnet waren.

LEGO 3450 Statue Of Liberty Shop At Home Fall 2001

Das Set verschwand schon nach gut einem Jahr, nämlich Ende 2002 wieder aus dem Sortiment, weshalb es heute nur noch auf dem Zweitmarkt zu bekommen ist. Ich hatte das große Glück, dass mir das Set von Rob von den Brick Twin Towers zur Review zur Verfügung gestellt wurde. An dieser Stelle schon mal vielen Dank dafür!

Wie gewohnt, hier erst mal ein paar Fakten zu dem Set.

  • Setnummer: 3450
  • Name (englisch): Statue of Liberty
  • Name (deutsch): Freiheitsstatue
  • Preis (UVP): 199,00 USD
  • Anzahl Teile: 2882
  • Preis pro Teil: 6,9 US-Cent
  • Gewicht (nur Teile): 4824 g
  • Preis pro kg: 41,25 USD
  • Anzahl Sticker: 0
  • Anzahl bedruckter Teile: 0
  • Minifiguren: 0

Verpackung und Inhalt

Der Karton ist überraschend schwer, groß und ungewöhnlich, doch der Reihe nach. Als erstes fällt tatsächlich die Größe von 59 x 13 x 37 cm (B x H x T) auf – und das bei „nur“ 2882 Teilen. Das zweite, was einem sofort ins Auge springt, ist die ungewöhnliche Art des Kartons: Es handelt sich weder um die klassischen Boxen, die man an der Seite (entweder durch auftrennen eines Siegels oder durch Eindrücken) öffnet, noch lässt sich ein Deckel aufklappen. Bei dieser Kiste kann man einen Deckel abnehmen, der nur lose (natürlich ursprünglich mit Siegeln gehalten) auf der eigentlichen Box liegt.

Nimmt man das Set dann in die Hand, so fällt auch noch das hohe Gewicht auf: Die gesamte Kiste wiegt sage und schreibe 6,3 kg.

LEGO 3450 Statue Of Liberty Box

Die Box ist rundherum bedruckt, allerdings finden sich auf dem unteren Teil lediglich einige Wolken. Auf dem Deckel ist das Modell mit Angabe seiner Höhe von 33 Zoll vor einem Teil der amerikanischen Flagge zu sehen. Ebenfalls ist das LEGO Logo, die Setnummer, eine Altersempfehlung von 14+ Jahren, die Anzahl der Teile sowie der Name des Sets zu sehen. Die Seiten des Deckels enthalten die obligatorischen Warnungen und den Hinweis, dass das Produkt in Dänemark hergestellt wurde.

Alle Texte sind in Englisch, Französisch und Spanisch vorhanden, nur die Warnungen in deutlich mehr Sprachen. Das lässt darauf schließen, dass LEGO als Absatzmarkt hauptsächlich Nordamerika im Visier hatte.

Inhalt

Nach dem Abnehmen des Deckels kommen – weitere Kartons zum Vorschein. Insgesamt vier durch Aufkleber nummerierte, weiße Kartons beinhalten die Teile, die Anleitung liegt obenauf. Ob das im Originalzustand ebenso war, lässt sich natürlich nicht mehr beurteilen.

LEGO 3450 Statue Of Liberty Box Offen

Da es sich ja um ein gebrauchtes Set handelt, sind die Innenkartons bereits alle durch Eindrücken geöffnet und enthalten die Teile lose, also nicht in Tüten abgepackt. Trotz der moderaten Anzahl ist der Berg an Teilen doch beachtlich…

LEGO 3450 Statue Of Liberty Teile

Anleitung

Die Anleitung im A4-Querformat (nur das Deckblatt ist im Hochformat) zeigt den Bau auf 89 Seiten in 80 Schritten. Beim Aufschlagen fällt als erstes auf, dass die erste und letzte Seite nicht wie heute üblich aus einem festeren (und meistens glänzenden) Papier bestehen, sondern es sich um dasselbe Papier handelt, aus dem auch die restlichen Seiten bestehen. Da zusätzlich Bindung nicht als Klebebindung sondern mit Klammern ausgeführt ist, sollte man die Anleitung mit spitzen Fingern anfassen, da sie dadurch etwas empfindlich ist. Die nächste Überraschung folgt sogleich: Auf der Rückseite des Titelblattes (also auf Seite 2) folgen nicht wie so oft Hinweise, dass man die Teile sortieren soll, oder inhaltliche Angaben zum Modell – nein, dort findet sich gleich Schritt 1 der Bauanleitung.

LEGO 3450 Statue Of Liberty Anleitung 1

Die dritte Überraschung ist die Art der Bauanleitung: Sie zeigt den Bau Schichtweise. In jedem Schritt (bis auf wenige Ausnahmen) wird genau eine Schicht Steine verbaut. Dazu ist das Modell senkrecht von oben gezeichnet und eventuell sichtbare Bereiche der Ebene direkt darunter sind in weiß und hellgrau dargestellt. Selbst die Grundplatte wird nur im erste Schritt mit Noppen dargestellt, in allen weiteren Schritten sind hier nur noch Kästchen zu sehen.

LEGO 3450 Statue Of Liberty Anleitung 2

Durch diese Art des Bauens müssen natürlich in einem Schritt sämtliche Steine einer Ebene auf einmal verbaut werden. Das führt auch dazu, dass ungewöhnlich viele Teile pro Schritt benötigt werden. Im ersten Schritt werden zum Beispiel 46 Teile verbaut, davon alleine 26 Mal ein 2×8 Stein in sandgrün.

LEGO 3450 Statue Of Liberty Anleitung 3

Im letzten Schritt, bei dem Nase und der Griff der Fackel angebracht werden, ist statt einer Zeichnung ein Foto des Modells abgedruckt, bei dem die entsprechenden Stellen eingekreist sind. Im Hintergrund ist – wie schon in der restlichen Anleitung – das schon vom Karton bekannte Wolkenbild zu sehen.

LEGO 3450 Statue Of Liberty Anleitung 4

Auf der letzten Doppelseite sind zwei weitere Großmodelle der damaligen Zeit beworben: Der LEGO 10024 Rote Baron sowie die LEGO 3451 Sopwith Camel.

LEGO 3450 Statue Of Liberty Anleitung 5

Bau

Da die Statue ja bereits aufgebaut gewesen ist, sind die Teile natürlich nicht sortiert. Folglich ist meine erste Aktion das Sortieren der Teile – für gelb und grau nach Farbe, für sandgrün nach Art. Dafür habe ich knapp zwei Stunden inklusive einpacken in Tüten und Kisten benötigt. Solche Arbeiten eignen sich immer gut für eine Folge Podcast 😉

Bei der Gelegenheit fallen auch gleich einige Farbabweichungen auf. Diese sind diesmal allerdings nicht produktionsbedingt, sonder rühren daher, dass die Statue vermutlich einige Zeit lang aufgebaut in der Sonne stand. Das erkennt man daran, dass die abweichenden Farben nicht das gesamte Teil betreffen, sondern oft nur eine Seite. Beim Bau habe ich versucht, diese Stellen möglichst so zu verbauen, dass man sie später nicht mehr sieht, was mir aber nicht immer gelungen ist.

LEGO 3450 Statue Of Liberty Farbabweichungen

Wie damals üblich, ist der Bau nicht in einzelne Abschnitte unterteilt. Ich habe den Bau an vier Abenden erledigt und den Zwischenstand jeweils in Bildern festgehalten. Los geht es mit Grundplatte, auf die zunächst ein massiver Sockel aus drei Lagen sandgrünen Steinen gebaut wird – das ist sehr solide. Anschließend geht es Schicht um Schicht in die Höhe.

LEGO 3450 Statue Of Liberty Bauetappe 1 1

Die Statue wird innen hohl gebaut, aber dank der doch erstaunlich dicken Wand ist das Ergebnis extrem stabil. Nur bei Tafel, Kopf (Krone) und Fackelarm muss man etwas aufpassen, damit man nichts abbricht.

LEGO 3450 Statue Of Liberty Bauetappe 1 2

Die Bauweise in Schichten ist anfangs etwas ungewohnt und es dauerte ein wenig, bis ich mich wirklich daran gewöhnt hatte. Nach anfänglichen Problemen, die auf einen falsch gesetzten ersten Stein in der Schicht zurückzuführen waren, ging aber der Bau an sich gut von der Hand. So geht es gut weiter und nach dem zweiten Abend ist bereits die Grundlage für den linken Arm mit der Tafel gelegt.

LEGO 3450 Statue Of Liberty Bauetappe 2

Die Tafel war dann Teil der dritten Etappe – allerdings fehlen noch die beiden obersten Reihen Steine.

LEGO 3450 Statue Of Liberty Bauetappe 3

Nach insgesamt 5 Stunden und 14 Minuten (für alle Etappen) steht nach der vierten Etappe die fertige Statue vor mir.

LEGO 3450 Statue Of Liberty Bauetappe 4

Diesmal habe ich auch wieder die Kamera laufen lassen, sodass ihr hier ein Speed Build anschauen könnt.

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Besonderheiten

Spannend ist ein Detail: Auf der Box und auch auf dem Titelbild der Anleitung sowie im Shop At Home Katalog steht die Statue auf einer grünen Grundplatte (genauer auf vier grünen 16×16 Grundplatten). Dem Set liegt aber (wie auch in der Anleitung dargestellt) eine graue 32×32 Grundplatte bei.

LEGO 3450 Statue Of Liberty Shop At Home Fall 2001 Grundplatte

Ein weiteres interessantes Detail ist die Verteilung der Teile. Das ganze Set beinhaltet lediglich 48 verschiedene Teile. 30 Teile sind jeweils weniger als 20 mal enthalten, die übrigen 2752 Teile verteilen sich folglich auf 18 Steintypen. Die vier Teile, die am häufigsten vorkommen, machen zusammen die Hälfte aller vorhandenen Teile aus!

Auch die Farbverteilung ist auffällig: Es sind lediglich Teile in drei verschiedenen Farben dabei. Fünf Teile in grau (Grundplatte, sowie zwei verschiedene Pins), 29 Teile in gelb (9 Arten), die restlichen 2865 Teile sind in sandgrün gehalten (36 Arten).

Die grauen Teile sind hier übrigens in der Farbe light gray und nicht etwa light bluish gray (bei LEGO Medium Stone Grey), wie es heute der Fall wäre. Diese Farbe ist erst seit 2002 bei LEGO verfügbar und da das Set bereits im Jahre 2000 auf den Markt kam, enthielt es folglich noch Teile im alten Farbton.

Review

Nach Fertigstellung des Baus steht das Modell der Freiheitsstatue nun vor uns. Es misst 29 x 25,5 x 85 cm (B x T x H) und hat damit eine stattliche Größe und bildet das Original somit in einem Maßstab von etwa 1:54 nach. Damit ist sie fast im Maßstab der Minifiguren (etwa 1:42). Das Gewicht der fertigen Statue beträgt 4,8 kg – sie ist also definitiv kein Leichtgewicht.

Vergleich mit dem Vorbild

Doch kann das Modell auch mit dem Vorbild mithalten? Sprich: Kann man erkennen, worum es sich handelt? Vergleichen wir es dazu mal direkt mit dem Original:

LEGO 3450 Statue Of Liberty Slider 1LEGO 3450 Statue Of Liberty Slider 2

Natürlich ist das Modell aus LEGO etwas „kantiger“ – das ist aber kein Wunder, da es hauptsächlich aus Steinen gebaut ist. Heute würde LEGO das vermutlich etwas kleinteiliger und somit auch „runder“ umsetzen, siehe Star Wars Helmet Collection. Trotz der groben Bauweise sind viele Details vorhanden oder zumindest angedeutet: So sind zum Beispiel die Ketten zu den Füßen der Statue dargestellt.

LEGO 3450 Statue Of Liberty Detail Ketten

Auch die Aussichtsplattform auf der Fackel ist dargestellt – allerdings zu klein, um dort eine Minifigur zu platzieren. Das ist bei dem Maßstab aber auch  nicht verwunderlich.

LEGO 3450 Statue Of Liberty Detail Fackel

Organische Formen sind mit eckigen Steinen immer schwer nachzubilden. Das gilt natürlich insbesondere für Gesichter, bei denen wir Menschen auch noch besonders sensibel reagieren, wenn sie nicht stimmig sind. Der Kopf der Statue ist ein wenig breiter als im Original, wirkt daher etwas pausbäckig.

LEGO 3450 Statue Of Liberty Detail Gesicht

Trotzdem kann man auf den ersten Blick erkennen, worum es sich handelt – und das ist bei einem Displaymodell doch die Hauptsache.

Apropos Displaymodell: Spielfunktionen bietet das Model keine. Aber vor der richtigen Kulisse – zum Beispiel den Twin Towers – macht es bestimmt trotzdem einen guten Eindruck. Uns ist zu Ohren gekommen, dass der Statue später der fehlende Sockel spendiert werden soll und dann eben mit den Twin Towers bewundert werden darf 😉

Vergleich mit anderen Freiheitsstatuen von LEGO

LEGO hat im Laufe der Zeit die Freiheitsstatue schon mehrfach auf den Markt gebracht. Neben dem hier vorgestellten Set gibt es noch drei aktuellere Versionen:

  • LEGO 5526 Skyline: Teil einer Skyline ähnlich der heutigen Architecture-Sets, inklusive Sockel (2005)
  • LEGO Architecture 21042 Freiheitsstatue: Hier solitär inklusive Sockel (2018)
  • LEGO Architecture 21028 New York City: Als Teil der Skyline von New York (2016)
  • LEGO BrickHeadz 40367 Freiheitsstatue: Die Statue als BrickHeadz (2019)
  • LEGO 8827 Minifiguren Sammelserie 6: Hier ist die Statue als Minifigur enthalten (2012)
  • LEGO 854031 Freiheitsstatue Magnet: Auch hier ist die Statue als Minifigur enthalten (das Set gab es auch unter anderen Setnummern, die Figur ist identisch mit der aus der Sammelserie, 2012/2016/2020)
  • LEGO 854082 Schlüsselanhänger mit Lady Liberty: Die Minifigur ist identisch zu den beiden vorgenannten (2021)
  • LEGO 70840 Willkommen in Apokalypstadt!: Hier ist der obere Teil der versunkenen Status aus dem LEGO Movie 2 zentraler Bestandteil des Sets (2019)

Die Skyline stellt die Statue nur sehr rudimentär als Minifigur in sandgrün dar und in Apokalypstadt ist zu viel Fiktion im Spiel, als dass ein Vergleich hier seriös wäre. Die anderen Modelle kann man aber schon miteinander vergleichen, und so habe ich sie mal hier wie die Orgelpfeifen aufgereiht:

LEGO 3450 Statue Of Liberty Vergleich 1

Neben dem gewaltigen Größenunterschied fällt natürlich auch der Detailgrad der Umsetzung unterschiedlich aus. Die Minifigur ist detailliert bedruckt, sogar die Tafel zeigt zumindest das Datum. Prinzipbedingt kann sie die Fackel nicht in die Höhe recken.

Wie bei allen BrickHeadz ist auch bei diesem die Form durch die Reihe vorgegeben. Daher stimmen die Proportionen hier nicht wirklich, so brennt die Fackel hier sogar noch tiefer als bei der Minifigur. Auch die Krone hat mit fünf Zacken zwei weniger als das Vorbild und die anderen Modelle.

Das Modell aus der Architecture Serie ist wesentlich kleinteiliger gebaut und dank vieler Fliesen und (Curved) Slopes auch glatter und runder. Die Pose stimmt hier wie auch bei der großen Version im Gegensatz zu den beiden kleineren – der Winkel der Tafel dafür nicht. Auch das Gesicht ist bei der Architecture Version etwas … ausdrucksloser.

Hier noch mal ein paar andere Bilder zum Größenvergleich:

Fazit

Die Freiheitsstatue bietet sich ob ihrer Bekanntheit gut als Vorlage für Modelle an – das sieht man schon alleine an der schieren Menge an Umsetzungen von LEGO. Ich habe nun alle größeren Statuen (mit Ausnahme von Apokalypstadt) gebaut, allerdings fällt es mir schwer einen echten Favoriten zu küren. Der BrickHeadz ist mir zu abstrakt und fällt daher stark ab. Die Minifigur ist toll, die anderen beiden verfolgen unterschiedliche Ansätze.

Der Bau dieser Statue war eine sehr spannende Erfahrung – ganz anders als alles, was ich bisher gebaut habe. Da man hier eigentlich nur Basicsteine stapelt, fand ich den Bau nicht besonders spannend, es war eher eine Fleißarbeit und Konzentrationsübung. Die Architecture Version der Statue hat mir beim Bau deutlich mehr Spaß bereitet.

Das Endergebnis ist allerdings alleine schon ob ihrer Größe sehr beeindruckend.

Unterm Strich freue ich mich, dass ich dieses Modell bauen und begutachten durfte. Nochmal vielen Dank für das zur Verfügung stellen der Statue! Sie tritt nun (zerlegt) wieder die Reise zurück an – abermals in nur einer Kiste.

Wie findet ihr diese Version der Freiheitsstatue? Beeindruckt euch die große aber kantige Version mehr als die kleinere, dafür rundere Statue aus der Architecture Serie? Hättet ihr gerne solche Modelle rein aus Basissteinen zurück im Sortiment? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare.

Über Malte 38 Artikel
Als Kind und früher Jugendlicher grundsätzlich von jeder Menge LEGO umgeben. Nach 20 Jahren Pause nun dank UCS Millenium Falken und Sohn wieder voll im LEGO-Fieber.

58 Kommentare

  1. Ich hoffe auf eine Neuauflage. Heute würde es Lego viel besser hinkriegen. Eine große Statue mit Sockel mit 6000 teilen. Ich würde es direkt holen. Dem alten Teil sieht man das Alter leider deutlich an. Nur aus Basissteinen kann nichts schönes bei rauskommen.

    • Ich fürchte, mit 6000 Teilen bist du da aber nicht dabei. Wenn LEGO die Statue in dieser Größe nach heutigem Niveau neu rausbringt, dann braucht alleine schon die Statue 6000 Teile. Der Sockel vermutlich noch mal ähnlich viel – tada: Das neue größte Set! 😉

    • *Neid* 😉 – die hätte ich gerne gehabt. Habe die ‚bunte‘ Verpackung bei der Freiheitsstatue und lediglich bei der 3723 (Minifigur) die Schwarz-Weisse erwischt. Schön wäre die Schwarz-Weisse Verpackung auch beim 10181 daneben gewesen, aber leider andere Serie.

      Die Sets aus den frühen 2000er hier beeindrucken schon rein aufgrund der Außmaße.

      Freue mich schon drauf die 10294 (Titanic) ab November dazuzustellen (obwohl die vom Maßstab eher in Richtung der 21042 aus 2018 geht).

  2. Die Art der Anleitung hatte ich beim UVS Darth Maul.
    Grausig!

    Aber ich finde super, was bei diesen Sets aus Standard Steinen gebaut wurde.

  3. Sehr interessanter Vergleich, vielen Dank! Das Set ist schon ein ziemliches Kuriosum, auch was die Optik angeht. 😉 Muss man halt mögen dieses Old-School-Riesen-LEGO, obwohl natürlich das Metier der Basic-Riesenmodelle ein komplett anderes ist als Architecture und die große Statue es zugegebenermaßen in diesem Bereich ganz okay hinkriegt. Aber auch ihr täte ein Sockel ganz gut und allein diese schnöde Baseplate macht die Gesamtwirkung etwas kaputt.

    Aber ähnlich wie der alte Eiffelturm und Käfer sind diese Dinger für meinen Geschmack einfach nichts mehr. Auf einer Ausstellung oder im LEGO-Store würde ich zwar wohl auch „Boah!“ schreien, aber selbst dafür ist sie halt wieder etwas zu klein. Um so brick-built rüberzukommen muss ein Modell schon eine gewisse Größe haben. Man kann, finde ich, nicht einfach was im Creator Expert Maßstab in 50cm Höhe bauen und dann nur 2x4er aufschichten. Da muss es schon mannshoch sein.

    Aber ich muss tatsächlich auch eine Lanze für den BrickHead brechen. Er ist im Rahmen des BrickHeadz-Systems wirklich nett umgesetzt. Er hat, wie ja alle anderen Modelle auch, einen komplett anderen Design-Anspruch und dem wird er definitiv gerecht. Auch die Minifig ist halt am Ende nur, naja, ’ne Minifig.

    Mein Favorit ist selbstverständlich klar, aber ich fange tatsächlich auch an, die BrickHeadz etwas für mich zu entdecken und würde die kleine Dicke Dame sogar auf Platz zwei packen, vor der Figur (obwohl auch diese ganz nett bedruckt ist, so als nicht-Kenner). Das Apocalypse-Stadt-Ding hab ich gar nicht auf dem Schirm.

    • Ja, für BrickHeadz ist die Statue sicher gut umgesetzt. Mir gefallen die Klotzköpfe allesamt nicht besonders, da ist die Statue auch keine Ausnahme. Aber das ist natürlich nur meine persönliche Meinung. Wer BrickHeadz an sich mag, wird vermutlich auch diesen mögen.
      Meine „Kritik“ zielte eher auf die originalgetreue Umsetzung des Vorbilds ab – und da ist der BrickHeadz nun mal – systembedingt – „schlechter“ als die anderen Versionen.

    • Haha, das wäre in der Tat gut gewesen – leider würde das jetzt aber nur noch per Photoshop & Co gehen: Die große Dame ist schon wieder zerlegt und bei ihrem Besitzer.

  4. Meine liebste Lady Liberty ist die aus dem Apocalypstadt Set 😉 ansonsten super Artikel, Top Autor, gerne wieder! Wahnsinn, was Rob da für einen Schatz hat, passt leider vom Maßstab nicht ganz zu den Twin Towers, die so in 1:90 gebaut sind wenn ich das noch richtig weiß. Super interessantes Review, Malte! So Schicht für Schicht zu bauen ist doch etwas ungewöhnlich aber nicht minder faszinierend….und dann noch so viele Teile in Sand Grün, was kann man sich schöneres vorstellen…

    • Hey Manfred 😉
      Unsere Türme sind im Massstab ca. 1:100. Diese sind nur etwas höher, aber die Breite passt genau. Die Antenne ist eigentlich zu hoch, aber das liegt daran, dass wir die Burj Khalifa im Legoland Billund mit 6m Höhe übertrumpfen wollten. Turm 1 ist mit Antenne 6,09m hoch.

      Liebe Grüße Rob

  5. Danke für den wundervollen Artikel. Ich habe zum Glück auch die erste Version mit Karton in Schwarz Weiss, aber ich müsste sie endlich mal wieder hervorkramen, ist schon sehr lange her jetzt…

    Als kleiner Hinweis am Rande gab es noch zwei weitere Versionen:

    5526 als der Teil der Lego Factory Serie in mittlerem Maßstab

    Und natürlich 854082 als Schlüsselanhänger, der wiederum identisch mit der Sammel Minifigur war.

    • Der Schlüsselanhänger ist mir irgendwie durchgerutscht – den kenne ich durchaus. Warum ich den nicht mit aufgenommen hatte, weiß ich nicht…

      Die 5526 ist mir hingegen neu, vielen Dank für den Hinweis.

      Ich habe beides im Artikel ergänzt.

  6. für mich immer ein gutes Beispiel was rauskommt, wenn die puritaner sagen dass es heute „viel zu viele sonderteile“ gibt, und dabei nicht verstehen wollen dass es einen Unterschied macht ob damit 2000er-single-use-formteile gemeint sind, oder eben Teile die prinzipiell immer noch geometrische Archetypen sind, aber eben mehr als nur Quader, und die so mehr Bauvarianten zulassen ohne dass die einzelnen Teile in ihrer Einsetzbarkeit eingeschränkt wären.

    hier haben wir Quader only, der Legostein wird zum bloßen Pixel (bzw. Voxel) und verliert das, was ihn interessant macht. gleichzeitig bedeutet dann mehr Detailgrad automatisch mehr Größe. Als historisches lego-Set interessant (und ebenso ist das Review interessant!), zum bauen und zum ansehen halt einfach nur abschreckend.

  7. Ich habe mal aus Spaß das Set versucht zu rebricken. Ich musste dafür alle Legobasissteine nehmen und viele, viele Ersetzungen und Weglassungen im inneren nehmen. War am Ende beeindruckend groß. Und bunt wie die Hölle.

  8. Welch klasse Bericht, Danke Malte 👍
    Das Set hatten sicher nicht viele auf dem Radar, umso schöner das Du es hier so detailliert beschreibst. Die puristische Bauweise mit den von Dir angesprochenen Problemen bei z.B. dem Modellieren des Gesichts erinnert mich stark an den ein oder anderen Bau aus meiner Kindheit in den 80ern. Da konntee man nunmal nur mit einer überschaubaren Anzahl von Steinen etwas erschaffen, was aber der Kreativität ja durchaus förderlich war. Trotzdessen möchte ich den ein oder anderen modified Brick der heutigen Zeit nicht missen.
    Danke nochmal das Du dieses ‚historische‘ Set so klasse reviewed hast 👍

    • Kaum. Das passiert durch Sonneneinstrahlung. Auch beim „alten“ dunkelgrau sind Verfärbungen durch Sonne nicht wegzubekommen. Da hab ich nocht etliche Sets aus dem Star Wars Bereich. Die werden echt mit der Zeit unansehlich. Bei den heutigen Farbtönen kann ich solch raschen Verfall nicht feststellen. Die Qualität muss wohl einfach besser geworden sein.

      • Danke für die Antwort. Ich gehe stark davon aus, dass das alte Grau durch die Bluish Grays ersetzt wurde, eben wegen dem Vergilben. Vermutlich werden sich noch einige über die billigen Alternitvsteine ärgern bei denen sich die Hersteller nicht so viel Gedanken über die Qualität machen

        • dort ist der Werterhalt ohnehin zweitrangig … die sind ja allesamt eher schwer weiterverkäuflich, egal in welchem Zustand.
          Verpackt in einer Schachtel vergilben sie wie lego auch nicht, und wenn man es als Ausstellungsstück verstauben lässt, vergilben sie gleichmäßig, fällt dann nicht so auf.

          • Man darf es nur nie wieder zerlegen 😂

            Tatsächlich habe ich immer wieder versucht die vergilbten Stellen nach innen zu bauen (im Video sieht man das teilweise, da ich da immer mal wieder Teile austausche) – vermutlich geht das auch noch besser, als ich es hinbekommen habe. Dafür braucht man dann aber viel mehr Zeit…

        • Ich glaube mal gelesen zu haben, dass der Hauptgrund für den Farbwechsel war, dass das alte grau mit seinem Gelbstich schon grundsätzlich (ohne zusätzliche Vergilbung) immer irgenwie etwas „ältlicher“ aussah (um nicht zu sagen „ranziger“). Das kann man zwar auch mögen und macht sich gerade für tatsächliche Steine und Schlossmauern ganz nett, hat aber wohl generell zu Beschwerden oder Fehleinschätzungen der Teile als alt/dreckig geführt. Der Blaustich (oder Rotstich im neuen braun) wirkt da einfach frischer, auch wenn die Teile jetzt vielleicht für Raumschiffe besser geeignet sind als für Burgen.

  9. Cool, sehr schönes Review. Danke dafür! Ich muss mich mal outen, mir persönlich gefällt der große Klotz tatsächlich am Besten!

    Zum einem erinnert mich das Model an meine Kindheit, denn da gab es einfach nicht die Masse an Formen und Farben wie heute, zum anderen mag ich Brickbuilds einfach nur, die Größe, die Masse und wenn ich im Store oder Legoland stehe bewundere ich immer wieder die Brickbuilds lange und ausgiebig. Auf der Star Wars Celebration in Essen gab es auch einige wirklich riesige Figuren zu bewundern, z.B. einen lebensgroßen Darth Maul usw. Wahnsinn!

    Natürlich finde ich es auch nicht verkehrt das es heute immer mehr Formen und Farben gibt. Die Modelle, sein es Spielsets oder Vitrinenmodelle sehen immer besser und fatastischer aus! Aber ein bisschen Nostalgie muss man sich schon irgendwo bewahren!

  10. Vielen Dank für das tolle Review – ich konnte mich 1:1 an meinen Aufbau der 3450 erinnern: gebraucht gekauft, alle außenliegenden Seiten der sandgrünen Seiten verfärbt, so viele Steine wie möglich so herum verbaut, dass die Außenseite „schön“ war. Und dann habe ich alle Steine, die sich nicht mit der schönen Seite nach außen verbauen ließen, nachgekauft – damals für die seltenen sandgrünen Steine genauso teuer wie der Kauf des ganzen Sets.
    Auch an den seltsamen, aber durchaus sinnvollen schichtweisen Aufbau kann ich mich gut erinnern.
    Jetzt steht sie an herausragender Stelle zusammen mit allen anderen Lego-Versionen der Freiheitsstatue in meinem Legozimmer (zu sehen auf Instagram @klausbricks).
    Nochmal Danke für die Erinnerung an alte Zeiten.

  11. Vielen Dank für den tollen Artikel, Malte 😀

    Das ist ja mal eine schicke Statue of Liberty!
    Allein die Größe macht echt etwas her 😉

    Von dem Set hatte ich bislang nichts gewusst – jetzt schlummert in mir der leise ‚Verdacht‘, dass noch weitere Lego-Perlen unbemerkt an mir vorbeigegangen sind…

    Von den ersten Modular-Buildings bis zum Smaragdexpress weiß ich um meine ‚Versäumnisse‘ – die Freiheitsstatue wäre aber auch interessant gewesen 😉

    Naja, im Jahre 2000 befand ich mich noch mitten in meinen Dark Ages – und das nötige Kleingeld hätte sicherlich auch gefehlt…

    So erfreue ich mich lieber an dem genialen Review und diskutiere im Stillen mit mir selbst, ob eine ‚Retro-Auflage‘ alter Lego-Sets finanziell gesehen eine gute Idee wäre 😁

  12. Toller Artikel, tolles Set – nur leider nicht mehr original mit neuen Teilen nachbaubar, da es einige bei LEGO nicht mehr gibt. Eigentlich schade.
    Aber: Kein Stein ist unersetzbar – jedenfalls diese alten nicht! Und immerhin ergeben ja schon zwei 2×4 er einen 2×8 er. Dies ist einer von denen die fehlen – ausserdem auch noch der Winkelstein. Scheint aber auch ein sehr teurer Spass zu werden. Naja – 2000 wars eben noch etwas günstiger.

  13. Toller Einblick, besten Dank!!
    ..und was für ein Aufwand, danke für den tollen Überblick zum Thema insgesamt!da
    … und bestimmt ein echtes Geduldsspiel mit dem Leihobjekt: Das wieder Zerlegen war ja sicherlich auch eine Erfahrung für sich 😬

    • ..eine Ergänzung: insbesondere weil das gute Stück ja geliehen war für den Zweck,stelle ich mir den gesamten Vorgang im Umgang mit empfindlichem Material wie Karton und Anleitung und gerade den Abbau mental mit extra Druck vor, um alles wieder ordnungsgemäß zurück geben zu können 🤐

      • Zerlegen ging erstaunlich schnell – ich habe zwar nicht auf die Uhr geguckt, aber es dürfte wesentlich weniger als zwei Stunden gedauert haben. Dank Teiletrenner ging das auch mit nur wenig schmerzenden Fingern 😉
        Vorsichtig musste ich ja hauptsächlich mit Karton und Anleitung umgehen – die Steine sind ja robust. Aber stimmt schon: Ich war schon auf der Hut, dass nichts kaputt oder verloren geht.

        • Gut, dass Du das erfolgreich geschafft hast 👍🎉..und wir so alle was davon hatten 😀🎁,

          Ein extra Hoch in der Lage noch auf den Teiletrenner 💪🎊 …den gibt’s ja auch noch nicht ewig, oder 🤔?

          • Den aktuellen Teiletrenner gibt es laut BrickSet seit 2011. Tatsächlich gab es aber schon ähnliche Hilfsmittel früher (mindestens seit 1990).

          • Von den Dingern habe ich mittlerweile eine eigene Sammlungen 😁

            100%-tig überzeugt bin ich von den Seperatoren allerdings nicht – für einen regen Gebrauch kam mir derjenige, welchen ich probehalber benutzt habe, etwas ‚weich‘ vor…

            Daher verlasse ich mich lieber auf die bewährte Fingernägel-Methode 😉

  14. Zerlegen von Sets ist voll die ‚Strafarbeit‘ – als Kind habe ich das gehasst 😉

    Zum Glück bin ich jetzt erwachsen und muss die Steine nur noch einsammeln, wenn ich das will… 😁

    • Geht mir auch am meisten auf den Sack am ganzen LEGO-Betrieb. Ich sortier sie ja auch gerne weg, wenn sie nur jemand anders zerlegen würde. Bei so einem Basic-Ungetüm wahrscheinlich nochmal doppelt grausam.

      • ich sag nur Kolosseum …

        neben dem Monotonie der Module geht einem auch immer wieder der Platz in der geplanten Sortierung (ich sortiere beim Abbau zumindest grob nach Art und Größe, beim Wiederaufbau dankt man sich dann selbst) aus, weil man die Menge völlig unterschätzt hat.

    • Zerlegen empfinde ich auch noch heutzutage als Strafarbeit.

      Das Sortieren übernimmt immer wieder gerne meine Frau, die hat irgendwie Spaß daran^^

      • Das geht mir nicht so: Ich nehme ja bekanntermaßen alles wieder auseinander, weil ich schlicht (noch) keinen Platz zum Präsentieren habe. Und beim Abbau erlebe ich den Bau teilweise noch einmal („Ach stimmt, da wurde hier innen so geschickt die Baurichtung gewechselt“). Leider sortiere ich die Teile im Moment auch noch nicht irgendwo ein, sondern wie @Snail oben sagte nur grob. Wenn möglich wieder in die Bauabschnitte, aber das nur, wenn sich das Modell quasi auf „natürliche Weise“ in die Abschnitte zerteilen lässt. Die Teile landen dann in Tüten wieder im Originalkarton. Dabei ein schöner Podcast und einem entspannten Abend steht nichts mehr im Wege 🙂

  15. Da kann ich deine Frau verstehen – Sortieren macht gute Laune 😁

    Als Kind habe ich am liebsten auf dem Fußboden gebaut – im Dunkeln auf einen Stein zu treten ist auch keine so angenehme Erfahrung 😉

  16. Schon erstaunlich, was man mit Bautechniken und Spezialteilen so rausholen kann. Die 21042 ist viel detailreicher, obwohl sie 4 x kleiner ist als das Brickbuild-Modell…

  17. Ich dachte erst, ich hätte mich verlesen: nur 80 Bauschritte auf 89 Seiten bei über 2800 Steinen. War sicher ursprünglich ohne Bauabschnitte, oder? Die Tower Bridge kam ca. 10 Jahre später und hatte auch noch keine. Da musste man vorsortieren, fand ich gut als Einstimmung auf den Aufbau (das mag ich auch bei den BB Specials). Ich muss gestehen, bei dem Haufen grosse sand green Steine ist mir irgendwie das Wasser im Mund zusammengelaufen. Ist das noch normal?
    Auf jeden Fall ein sehr schönes und ausführliches Review.

  18. Die Box ist schon im Design der Folgeauflagen. Die erste Auflage (lediglich 2000 Stück für den damals noch recht übersichtlichen AFOL-Markt) hatte einen Schwarz-Weiß-Karton. Augrund der Diskussion im Parsimony / 1000Steine-Forum mit der damaligen AFOL-Beauftragten über dieses Set hatte LEGO danach tatsächlich eine erste weitere Auflage (dann mit Farbbox) auflegen lassen. Eine dritte folgte danach auch. Leider empfand ich das Set damals als zu hässlich und habe nie zugegriffen, ich hab’s später bereut 😉

  19. Was ich etwas schade finde, dass sie für den BrickHead nicht die bedruckte Fliese aus der Sammelfigur wieder ausgegraben haben (wahrscheinlich weil 7 Jahre dazwischen liegen). Hätte ja gepasst, da er auch eine 1x2er in der Hand hat.

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