Ein neugieriger Droide im Review: Der LEGO Star Wars 75306 Imperial Probe Droid

LEGO 75306 Imperial Probe Droid Titel

Wir haben Besuch von einem Imperialen Suchdroiden bekommen und konnten ihn deaktivieren, bevor er seine Selbstzerstörung auslösen konnte. So sind wir jetzt in der Lage, diesen Roboter genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Rede ist natürlich vom LEGO Star Wars 75306 Imperialen Suchdroiden, der seit Mai erhältlich ist.

Set und Vorbild

Das LEGO Set stellt einen imperialen Suchdroiden dar, wie er in Episode V – Das Imperium schlägt zurück auf Hoth zu sehen ist. Die englische Bezeichnung des Droiden ist eigentlich „Viper Probe Droid“, oft wird aber vom „Imperial Probe Droid“ gesprochen. Diese Geräte wurden eingesetzt, um weit entfernte Gegenden zu erkunden oder abzusuchen. Dabei war ihr Einsatz keineswegs auf einen aktuellen Planeten beschränkt, da sie leicht durch die Galaxie geschickt werden konnten. Durch ihre vielen unterschiedlichen Sensoren konnten die Suchdroiden neben optischen auch akustische und andere Signale aufnehmen und zu ihrer Basis funken.

Dabei waren sie weder besonders wehrhaft (sie besaßen nur einen einfachen Blaster) noch besonders geschützt (keine Panzerung). Wurden sie entdeckt oder angegriffen, aktivierten sie ihre Selbstzerstörung, um nicht den Gegnern in die Hände zu fallen.

Seit dem 1. Mai ist der LEGO 75306 Imperiale Suchdroide im freien Einzelhandel erhältlich, nachdem er bei LEGO selbst schon am 26. April in den Verkauf ging. Es gehört als Displaymodell zur 18+ Serie und richtet sich vornehmlich an Sammler. Hier zunächst mal wieder die Fakten zu dem Set:

  • Setnummer: 75306
  • Name (englisch): Imperial Probe Droid
  • Name (deutsch): Imperialer Suchdroide
  • Preis (UVP): 69,99 Euro
  • Anzahl Teile: 683
  • Preis pro Teil: 10,2 Cent
  • Gewicht (nur Teile): 404 g
  • Preis pro kg: 173,24 Euro
  • Anzahl Sticker: 5
  • Anzahl bedruckter Teile: 0
  • Minifiguren: 0

Box und Inhalt

Das Set wird in einer Box verkauft, die jenen der Helme aus der Helmet Collection gleicht – allerdings handelt es sich wie beim LEGO 75305 Scout Trooper Helm um die dünne Variante der Box. Deren Größe beträgt also 19 x 35 x 9 cm (B x H x T). Wie bei den anderen Sets der 18+ Serie ist die Box in edlem Schwarz gehalten. Auf der Vorderseite ist das Modell samt Setnamen abgebildet. Der Droide ist dabei im Vordergrund zu sehen, während die Plakette eher in den Hintergrund tritt. Des Weiteren finden sich die obligatorischen Logos von LEGO, Disney und Star Wars. Auf der ebenfalls schwarzen Banderole stehen die Altersempfehlung, die Setnummer und die Anzahl der Teile.

LEGO 75306 Imperial Probe Droid Box Vorne

Auf der Rückseite sehen wir erneut das gesamte Modell – diesmal allerdings eher frontal. Daneben findet sich eine Strichzeichnung, in der die Höhe sowie die Breite des Modells angegeben sind. Unten finden sich drei kleine Bilder mit Szenen aus den Filmen.

LEGO 75306 Imperial Probe Droid Box Hinten

Eine der großen Seiten ziert nochmals der Suchdroide, die Oberseite zeigt ein Teil in Originalgröße sowie erneut den Setnamen. Die anderen Seiten beinhalten nur die bekannten Warnhinweise in gefühlt allen Sprachen der Welt und weitere eher technische Angaben wie den Barcode.

In der Box befinden sich sechs nummerierte Tüten mit Teilen sowie zwei unbedruckte Beutel mit je einer Family-Mold. (Die Teile in diesen Tüten gibt es immer nur in genau dieser Zusammenstellung und nicht etwa einzeln. Verwendet ein Designer in einem Set auch nur eines dieser Teile, wird trotzdem die gesamte Teilefamilie beigelegt.) Daneben natürlich noch die Bauanleitung sowie der Stickerbogen.

LEGO 75306 Imperial Probe Droid Box Inhalt

Die Anleitung mit 104 Seiten hat wieder das von den Helmen bekannte Format von 19,5 x 17,5 cm. Auf der ersten Seite finden sich zunächst ein paar Worte von Jens Kronvold Frederiksen (Creative Director, LEGO Star Wars) über Droiden im Star Wars Universum, außerdem einige Worte zum vorliegenden Droiden. Diese sind jedoch mindestens irreführend, da die Bewaffnung und Schilde extra hervorgehoben werden, obwohl diese beim Vorbild lediglich rudimentär vorhanden sind. Die deutsche Übersetzung, die man bei LEGO herunterladen kann, übersetzt den Droiden übrigens sehr ungeschickt mit „Imperialer Sondendroide“. Es folgt ein Bild einer Szene aus dem Film, die Anleitung für den Teiletrenner und dann auf zwei Seiten eine Übersicht über die Bauabschnitte. Anschließend folgt die eigentliche Anleitung, bei der als Hintergrund erneut ein helles Grau zum Einsatz kommt, neue Teile sind rot umrandet.

Aufbau

Der Bau gliedert sich in sechs Bauabschnitte – im ersten wird die Basis samt Plakette aufgebaut.

Im zweiten Bauabschnitt wird ein Großteil der unteren Hälfte des Droiden zusammengesetzt.

Bauabschnitt drei fügt dort einige Verzierungen sowie die Haltevorrichtung hinzu. Alles zusammen wird dann auf die Basis gesetzt.

In den nächsten beiden Bauabschnitten vier und fünf werden die Arme hinzugefügt. Die Tüten für diese beiden Bauabschnitte sind dabei überraschend leicht, da die Arme aus vergleichsweise wenigen Teilen bestehen.

Im letzten Bauabschnitt sechs wird schließlich der „Kopf“ mit den vielen Sensoren gebaut und auf dem bestehenden Droiden befestigt.

Insgesamt habe ich für den Bau des Suchdroiden ein Stunde und 38 Minuten benötigt, Probleme mit der Anleitung hatte ich keine. Übrig bleiben die üblichen Kleinteile und natürlich auch einige Teile der Family-Molds.

Bautechniken

Besondere Modelle fordern besondere Bautechniken – zumindest kann man nicht einfach Stein auf Stein von unten nach oben bauen. Insbesondere die Rundungen und verschiedenen Winkel, die hier benötigt werden, sind ja nicht unbedingt die Domäne von klassischen 2 x 4 Steinen…

Das zeigt sich bereits in Bauabschnitt zwei, wenn der untere Teil des Droiden zusammengesteckt wird. Hier werden diverse Slopes in 16 Orientierungen sowohl durch Clips als auch durch schräg montierte 1×1 Steine verwendet. Die goldenen Plates, Round 1 x 1 with Bar Handle on Side dienen als Abstandshalter für die großen Slopes.

LEGO 75306 Imperial Probe Droid Bauabschnitt 2 Detail

Die Arme sind beim Bau und auch später etwas empfindlich, da viele nur mit Hilfe von Bars und Clips zusammengehalten werden und das grundsätzlich nicht so stabil ist.

Beim Kopf werden diverse Techniken verwendet, um die unterschiedlichen Winkel der Sensoren darzustellen. Neben diversen Plate, Round 1 x 1 with Open Stud werden viele Plate, Round 1 x 2 with Two Open Studs verwendet, da man hier die Ausrichtung leicht verändern kann, sofern die Plates nur mit einer Noppe befestigt sind. Auf die vielen schwarzen Bar 1L with 1 x 1 Round Plate with Hollow Stud unten im Bild werden später noch diverse „Augen“ gesteckt.

LEGO 75306 Imperial Probe Droid Bauabschnitt 6 Detail

Modell vs. Original

Das Modell hat (mit „hängenden“ Armen) eine Größe von 24,5 x 10 x 27 (B x T x H) und passt so gut auf einen Schreibtisch oder auch in ein Regal. Es wirkt auf Grund der vorgegebenen Struktur trotz der Größe filigran.

Vergleichen wir nun das Modell mit der Vorlage. Der generelle Aufbau passt sehr gut, wenn auch aufgrund der Tatsache, dass es sich um LEGO handelt, mit geringerem Detailgrad. Kopf, Körper und Arme sind trotzdem sehr gut wiederzuerkennen und verblüffen mit verschiedenen Ausprägungen. Nur wenige Sensoren und kein Arm gleicht dem anderen. Lediglich die Arme wirken etwas klobiger als bei der Vorlage, aber wirklich viel dünner hätte man das sicher nicht gestalten können, ohne dass es (noch) instabiler wird.

LEGO 75306 Imperial Probe Droid Arme

Durch die Schneebedeckte Basis ist klar, dass der Droide in einer Szene aus Episode V gezeigt wird. Auch das Typenschild ist eingeschneit, was das Schild gegenüber den sonst üblichen schlichten Schildern deutlich aufwertet.

Somit kann das Set schon mal als Displaymodell überzeugen. Aber was ist eigentlich mit Spielfunktionen? Die gibt es dank der beweglichen Arme tatsächlich. Sie lassen sich teilweise in quasi beliebige Positionen bringen. Dabei ist allerdings Fingerspitzengefühl gefragt: die Arme sind empfindlich. Durch die einfachen Clips halten sie auch nicht in extremen Positionen, da sie dann durch die Schwerkraft wieder nach unten gezogen werden.

Der Kopf lässt sich frei drehen und so kann man der Sonde immer mal wieder ein neues Gesicht geben. Eine weitere Möglichkeit erschließt sich nicht direkt: Die Sonde ist nicht mit der Basis verbunden, sondern steckt nur lose (also ohne Hilfe von Noppen) in dieser. Sie lässt sich also ganz leicht in die Hand nehmen und so „fliegen“ lassen.

LEGO 75306 Imperial Probe Droid Swoosh

Fazit

Nachdem ich mich in letzter Zeit hauptsächlich mit Kopfbedeckungen (zum Beispiel dieser oder dieser) beschäftigt habe, war dies nun einmal eine willkommene Abwechslung. Der Bau hat durchweg Spaß gemacht, auch wenn er nicht immer ganze einfach war. Auch das Handling ist nicht ganz so einfach, da man schon sehr aufpassen muss, wo man den Droiden anfasst, um keine Teile abzureißen. Aber das geht für ein 18+ Set, das noch dazu hauptsächlich als Ausstellungsstück dienen soll, natürlich in Ordnung.

Alles in allem überzeugt mich das Ergebnis insbesondere wegen seiner gelungenen Optik und wird nun sicher einige Zeit auf meinem Schreibtisch stehen.

Jetzt seid ihr dran: Wie gefällt euch das Set? Habt ihr es schon oder wartet ihr noch auf eine günstige Gelegenheit? Gibt es vielleicht noch andere Droiden, die ihr gerne von LEGO hättet, die es aber noch nicht gab? Schreibt uns eure Gedanken gerne in die Kommentare.

Über Malte 34 Artikel
Als Kind und früher Jugendlicher grundsätzlich von jeder Menge LEGO umgeben. Nach 20 Jahren Pause nun dank UCS Millenium Falken und Sohn wieder voll im LEGO-Fieber.

42 Kommentare

  1. Vielen Dank für die Review. Der Droid ist für mich bis jetzt das beste Star Wars Set des Jahres. Interessante Bautechniken und sieht super aus.

  2. Danke für das ausführliche Review!

    Gibt es bei Bricklink oder so eine Übersicht über diese Mold-Familys? Hatte mich schon gewundert, warum die Teile alle dabei sind. Sonst ist mir das nur bei den Zugrädern aufgefallen im Batmobil.

    Wieso wurde der QR-Code zur deutschen Version der Anleitung eigentlich geblurt?

    Grüße

    @Ohmbricks, da es im Gunship Kommentarbereich sicher untergegangen ist, schau für deine Figuren moc bei Rebrickable mal bei Onecase nach, vielleicht ist es das was du suchst? Vielleicht kann ja wer sagen, ob der Maßstab hier passt.

    • Der QR-Code ist meines Wissens nach ein individueller Code, der meine Anleitung eindeutig identifiziert. Da ich nicht weiß, was mit diesen Daten angestellt werden kann (und ob LEGO daraus eventuell irgendwelche Rückschlüsse ziehen kann), mache ich den immer unkenntlich. Der Link zur deutschen Version der Anleitung ist ja noch mal im Text enthalten.

  3. Der Droide sieht echt cool und akkurat aus, interessiert mich aber nicht so sehr wie diese „family moulds“?! Höre ich zum ersten Mal!
    Handelt es sich um diese beiden Tüten ohne Nummern? Und die Teile darin gibt es nur in genau dieser Gruppe? So etwas Ähnliches war mir schon einmal bei Ninjago-Waffen aufgefallen, kann das sein? Gibt es noch andere family moulds? Weißt du noch andere tolle Sachen über family moulds? Ich habe im Internet nichts dazu gefunden, weil natürlich bei „lego family moulds“ einfach Seiten über die moulds der Lego Familie angezeigt werden…aber mich würde das total interessieren!

    • Ich denke, dass das nur eine inoffizielle Bezeichnung ist, oder?! Hauptsächlich, weil es da um Werkzeuge geht, für den Heimgebrauch 🙂

      Btw.: MOLD, nicht mould! Das bedeutet Schimmel und in dem Zusammenhang eher schlecht für ne Google-Suche zum Thema Lego 😉

      • Tatsächlich geht wohl beides, eines ist Amerikanisch das andere Britisch. Und es hat wohl auch in beiden Dialekten jeweils diese Doppelbedeutung.

      • 🙂 die Mitarbeiter unseres Kunden (Spritzgussformenbau) diskutieren das jahrein-jahraus … mold, mould, injection mo(u)ld, casting form, …

        Da sie weder aus den USA noch England sind, und die Kundschaft international ist, lässt sich das für sie auch nicht befriedigend festlegen. Alle paar Monate kommt wieder einer der meint „aber müsste das nicht ‚Mo(u)ld‘ heißen?“

    • Wie offiziell der Begriff „Family-Molds“ ist kann ich nicht sagen (bei Bricklink nennt es sich „Multipack“), allerdings ist das Konzept bei LEGO nicht ganz neu, es wurde nur in den letzten Jahren etwas verändert. Bereits seit dem Ende der 80er Jahre gab es die verschiedenen Kopfschmuck-Teile für Ritterhelme (4502c01) in den Sets nur in einer gemeinsamen Spritzgussform, aus der man sich dann die benötigten Teile heraustrennen konnte. Selbst wenn man nur ein Element davon benötigte, waren also immer alle Varianten im Set enthalten. Gleiches gilt für den Kopfschmuck der Insulaner / Dino-Hörner / Hörner auf Ritterhelmen, der ab 1994 hinzu kam (6029c01). Auch die klassischen Goldmünzen kamen immer im Viererpack mitsamt Anguss der Spritzgussform.

      Die alte Variante der Werkzeuge für Minifiguren (Bohrmaschine, Schraubenschlüssel, etc.) kamen bis 2014 ebenfalls noch auf solch einem Träger (6246c01), wobei sie bereits zuvor langsam in einer Übergangsphase gegen die heute gebräuchlichen Werkzeuge ausgetauscht wurden (11402). Diese kommen nun nicht mehr auf einem gemeinsamen Gussträger, sondern alle zusammen in einer Tüte verpackt. Das gleiche Konzept übernahm LEGO inzwischen für alle solcher Accessoire-Zugaben, von Tierpflege-Sets mit Bürsten und Schleifchen bei Friends, über die Power Elemente bei Super Heroes bis eben zu den Werkzeugen die hier verbaut sind und ursprünglich auch bei Super Heroes eingesetzt wurde. Eine Übersicht allert solcher „Multipacks“ findet sich bei Bricklink: Search: Results for „Multipack“ .
      Das erste Multipack dieser Art würde ich 2006 bei den ersten LEGO Batman Sets verorten, auch die Sets zu The Clone Wars ab 2008 hatten bei jedem Clone Trooper höheren Ranges alle Accessoires dabei, auch wenn nur ein Zielfernrohr oder ein Visier benötigt wurde.
      Vermutlich ist es logistisch günstiger, immer alle zusammen zu verpacken und dann als ein Multipack (quasi ein Teil) behandeln zu können, als aufzuschlüsseln welche kleinen Teile davon wo benötigt werden und das dann vorab zu sortieren. Und Fans und Kinder freuen sich über zusätzliche Teile 🙂

      • na, das ist ja mal wirklich sehr interessant! Vielen Dank für die Erklärung. Zumindest an Piratengoldmünzen an Gussnippeln kann ich mich sogar auch noch irgendwie erinnern.

      • An die Hutfedern in diesem Ring erinnere ich mich auch noch und die Münzen an einem klassischen Spritzling…
        Außerdem kamen noch viel früher die einfachen Blüten meine ich immer zu viert am Spritzling (weshalb man davon immer massenweise übrig hatte, denn man brauchte nur drei). Und ganz am Anfang waren auch noch die runden 1×1-Plates paarweise am Spritzling; das ergab aber weit weniger Ersatzteile.

        Das Ding mit den Werkzeugen war nach meiner Zeit; da hab ich aber vier von aus einem Konvolut. Leider sind sämtliche Schraubendreher verschollen :/

  4. Sorry… Mould ist wohl im Sprachgebrauch auch für den Spritzguss geeignet 🙁 sorry… Für mich stand es immer für Schimmel.

      • China Plastik juckt mich net 😀 aber wer kann auch erraten, dass die Plagiatkünstler die britische Variante nehmen?
        Aber gut, ich denke, da hab ich ein Off-Topic angefangen, was eh zu nix führt 🙂

        • Oh, dann solltest du einen gaaaaanz großen Bogen um LEGOs Minifig-Serien machen. Denn die werden ausschließlich in Fernost produziert und finden den Weg in globale Gefilde. Nicht, dass du noch Plagiatsplastik daheim stehen hast 😉 Schade Scharade, dass man noch immer alle fernöstlichen Klemmbausteinhersteller bis auf das hochgelobte qualitätsverlierende dänischstämmige Idol über einen Kamm schert. Und das obwohl auf die korrekte Schreibweise des Begriffs mo(u)ld bestanden wurde. Hätte gedacht, das hat die Community so langsam hinter sich. Hab mich wohl getäuscht. Sorry, my bad.

          • Tut mir leid, aber gerade der angesprochene Hersteller mit dem Schimmel bzw. Spritzguss im Namen gehört eher ans untere Ende des zweifelsohne variablen Legalitätsspektrums.

          • LEGO ist LEGO und der Rest eben nicht… Deshalb interessieren mich weder Gebahren, noch Rechtsstreitigkeiten, noch irgendwas in dieser Hinsicht. Und falls du öfter mal meinen Namen liest: es gibt nichts, absolut gar nichts, was mich noch weniger juckt als Minifigs bzw. CMF!!! Die aus den Sets landen unverbaut in Kisten oder Kistchen… So what?! 😉

            Und Ja, ich schere alle Nicht-LEGO Klemmbausteinhersteller über einen Kamm! Ist aber meine Ansicht der Dinge und soll hier keinen Glaubenskrieg vom Zaun brechen 🙂

            @Rauy
            Dem ist wohl so… Aber bis heute Morgen kannte ich den Hersteller nicht mal 😀 😀

          • Na, ich wünschte es wäre so einfach und LEGO wäre nur LEGO. Aber LEGO ist alles andere als LEGO 😉

          • So, jetzt ist bitte mal gut mit der völlig themenfremden Diskussion. Es geht hier um den Probe Droid und nicht um Schimmel, LEGO Formen oder sonstwas 🙂

  5. Leute mal etwas Abseits hiervon, wer kann mir denn bei einer Zuordnung helfen.
    Aufkleber ist Orange mit einem gelben Kreis und schwarzem Feuerkopf.
    Welches Logo/Set könnte das zugehörig sein, finde absolut nichts.

  6. Danke für deinen Review! An und für sich ein cooles Set – aber nur zum angucken, nicht zum anfassen! Denn es hat fast die originale Selbstzerstörungsfunktion eingebaut. Ein bisschen wackeln und die Gliedmaßen fliegen ab – vielleicht ist das das Eidechsen Probe Droiden-Modell. Angesichts der Tatsache, dass es vom selbsternannten Premiumhersteller zusammengeklöppelt wurde, enttäuschend fragile Bautechniken bei den Extremitäten. Brickstory sowie Holly (PotterMinifigPals) hatten sogar Probleme die Griffel in die gewünschte Position zu stellen, weil sie zu schwer sind.

  7. Tatsächlich mein liebstes aus der Nicht-UCS Reihe.
    Leider nich nicht aufgebaut aber das werde ich demnächst angehen, da mich die Review etwas heiß gemacht hat.

  8. Hi, vielleicht der falsche Ort (unter einem LEGO StarWars Artikel), aber vielleicht auch der passende, um nach BB StarTrek zu fragen.

    Ich weiß, dass man hier die „LEGO-Bubble“ ungern verlässt.
    Aber bei so einer News, endlich StarTrek-Sets in der Klemmbausteine-Weit zu haben (abseits von den 4/5 Sets von MEGA), würde ich mich über einen eurer tollen Artikel freuen!

    • Ja, es ist gleich doppelt der falsche Ort – hier geht es um den LEGO Star Wars Probe Droid und eine Review. Und wir sind ein LEGO Blog, dessen Betreiber Star Trek leider totlangweilig findet – also wird daraus vermutlich nichts.

      Bitte zurück zum Thema und zur Review.

      • Danke für die latent unfreundliche Antwort, auf eine freundlich gemeinte Nachfrage!

        Vielleicht solltet ihr euch in LEGOwars umbenennen, wenn ihr dem „StoneWars“ ignorieren wollt.

        Zudem wäre das Argument „Wir sind ein LEGO-Blog“ greifbarer, wenn man dann auch auf Artikel wie:

        – Mega Construx GGJ67 Castle Grayskull für 169,99 Euro
        – Mega Construx bringt Fender Stratocaster auf den Markt

        oder

        – Die Causa BlueBrixx: Einstweilige Verfügung

        verzichtet.

        Ich habe jetzt nicht verlangt das man, die Werbekeule für BB rausholt, sondern ihr vielleicht eure Meinung kund tut, wenn ein deutscher Hersteller die Lizenz für das grösste Sci-Fi-Franchise der Welt ergattert.

        „…dessen Betreiber Star Ttek leider totlangweilig findet…“ (langweiliger als z.B. die 1×5 Plate?) ist zwar eine Meinung, aber eine die nicht euere sonstige Qualität wieder spiegelt.

        Mir ist klar, dass es euer Blog oäist, und ihr entscheidet welchen Content ihr bedient! Allerdings wäre es schön wenn man zukünftig freundlicher ist, wenn jemand es wagt nach einem anderen Hersteller zu fragen. Und das das keine ST-Fans im Team sind kann ich nicht wissen (und ist schade)
        Am Ende ist es auch irrelevant, ob es hier um den „LEGO SW ProbeDroid“ oder „LEGO Rasender Falke“ geht, oder eine Review oder ein Artikel ist!
        Denn wie gesagt ist das hier der passenste Eintrag, in dem ich die Frage stellen konnte („Der weiße Masonry Brick“ oder „Doppelte Punkte im LEGO Onlineshop“ wären wohl unpassender gewesen 😉

        Jetzt dann auch (wie erwünscht zu Review):
        Wie immer eine super Review, zu einem leider nur netten Set (aber leider finde ich StarWars auch totlangweilig)
        Besonders gefällt mir der Schnee auf dem Display, und der faire Preis für ein LEGO Star Wars Set.
        Schade sind wiederum die Sticker, zumal man gerade solche Slopes mit Technik-Print dann auch im vielen Sets unterbringen könnte.

        • Ja, den He-Man Artikel wird man wohl nie wieder los. Und dann das klassische Argument mit dem Namen. Im Englischen sagt übrigens auch nullkommaniemand „stone“ zu Klemmbausteinen. Im grunde könnte es hier eher um Natursteinbearbeitung oder Mineraliensammeln gehen. Glücklicherweise interessiert sich die Redaktion dafür aber auch nicht genug um eine dem Titel würdigere Neuausrichtung des Blogs zu veranlassen. 😉

          • Ich will hier niemanden irgendetwas vorschreiben.
            Aber wenn man eine Seite betreibt, welche auf den ersten Blick nicht unbedingt LEGO-Only anmutet, sollte man vielleicht nicht so gereizt auf eine Nachfrage reagieren.

            Und zum He-Man Artikel:
            Dieser ist doch super und kam gut an!
            Und Lukas schrieb selber in den Kommentaren dort:

            „…Aber gerade bei Greyskull wussten wir eben, wie viele Leute dieses Set gerne haben wollten. Und da dachten wir, wir probieren es mal aus und schauen, wie das Angebot ankommt…“

            Es kam, wie gesagt recht gut an (solange dies nicht die Norm wird) und ich denke mir die Interssenten der Enterprise sind hier nicht weniger als von Greyskull 😉

          • @DoctorWu: Meine Antwort sollte nicht unfreundlich sein, ich war gestern lediglich etwas genervt, dass mir an einem Sonntag gleich zwei Leser eine Mail schreiben, dass ja bei uns in den Kommentaren nur noch völlig themenfremd diskutiert wird und wie nervig sie das finden. Und dann öffne ich diese Review und es geht um Schimmel (!) und Star Trek (!) bei einem anderen Hersteller. Und dann ärgere ich mich einfach darüber, dass Malte hier viel Mühe in diese Review investiert hat und irgendwas völlig anderes diskutiert wird und zu dem Zeitpunkt von über 20 Kommentaren beinahe keiner wirklich auf die Review eingeht.

            Wenn du Themenvorschläge hast, dann ist eine Mail an uns oder das Kontaktformular immer das richtige. Ich antworte nicht wirklich sonderlich schnell, lese aber immer ausnahmslos alles!

            Warum wir „StoneWars“ heißen ist schnell erklärt: Wenn wir nur daran denken uns LEGOWars zu nennen, ist die Abmahnung aus Billund schneller da, als ich eine WordPress Seite aufsetzen könnte. Das ist der Grund warum ausnahmslos alle (!) LEGO Blogs der Welt nirgendwo „LEGO“ im Namen stehen haben, sondern immer nur „Brick“. Und trotzdem beschäftigen sich die meisten zu 100% mit LEGO. Und „BrickWars“ war damals einfach schon vergeben.

            Unsere Ausreißer der Berichterstattung basieren auf persönlichem Interesse oder Überschneidungen mit LEGO. Hätte LEGO jetzt eine Lizenz für Stat Trek zusammen mit BB, würden wir darüber berichten, so wie es z.B. bei der Fender Stratocaster der Fall war.

            Das Ding ist: Die Sache mit Star Trek ist für mich eine „News“ und wir haben noch nie (abgesehen von solchen Überschneidungen mit dem LEGO Sortiment) über „News“ anderer Klemmbausteinhersteller berichtet und daher werde ich es jetzt auch bei BB nicht tun. Unsere „Meinung“ dazu äußern, das tun wir hier selbst bei LEGO auch nicht oft, da wir nunmal ein News-Blog und kein Meinungs-Blog sind. Ich äußere auch nicht jedes mal meine Meinung darüber, was LEGO nun für neue Lizenzen hat. Wir berichten darüber, dass es so ist und sagen dann manchmal im Schlusssatz, in den Kommentaren oder im Podcast, was wir darüber denken. Manchmal ist es uns aber auch einfach nur egal – so wäre es z.B. auch, wenn es jetzt um LEGO Star Trek geht.

            Ich habe schon mehrfach gesagt, aber wenn ich jetzt schonmal eine ausführliche Antwort und erneute Rechtfertigung abgebe (gestern hatte ich dazu an meinem fast freien Sonntag keine Zeit und Lust), kann ich es auch nochmal erklären: Wir sind nunmal ein LEGO- und kein Klemmbaustein-Blog. Wir schaffen es alleine schon aus zeitlichen Gründen nicht, über alle Hersteller in einer angemessenen Qualität zu berichten und kommen schon beim Thema LEGO nicht mit allem so hin, wie wir es gerne hätten. Aber es gibt doch andere tolle Klemmbaustein-Blogs, die sowas aufgreifen.

            Die Werbetrommel (im Sinne von „Angeboten“ wie bei MEGA Construx) würde ich bei BlueBrixx aktuell aus anderen Gründen nicht rühren. Dafür passiert es mir hier einfach noch zu oft, das fremde Designs verkauft werden, die erst nachträglich mit dem Designer abgeklärt werden. Das ist etwas, das ich ganz persönlich nicht unterstützen möchte. Darf natürlich jeder anders sehen. Aber ich entscheide nunmal bei sowas in letzter Instanz, was hier veröffentlicht wird.

            Wenn du aber wirklich meine Meinung zur Star Trek Lizenz bei BlueBrixx lesen willst: Ich finde es sehr gut, dass BB den Weg der offiziellen Lizenz geht und hier auch mal Modelle raus bringt, die nicht einfach „ähnlich benannt“ sind, sondern wo eben die Lizenzinhaber auch mitverdienen. Das ist auf jeden Fall ein großer Schritt in eine für mich richtige Richtung. Ich glaube dennoch, dass einige Star Trek Fans im Klemmbaustein-Bereich traurig sein werden und sich die Modelle eher aus Billund gewünscht hätten. Aber da hat nunmal Disney seine kräftigen Finger im Spiel und würde das nicht zulassen, vor daher: Gut, dass es endlich jemand offiziell macht und es auch hier in Deutschland (entgegen MEGA damals) hoffentlich gut zu bekommen sein wird.

    • Meinst du Star Trexx mit Captain Klaus als Xingbao Minifigur? Immerhin könnt ihr dann die Enterprise Selbstzerstörungs-Szenen nachstellen, wenn ihr das Modell schräg anschaut. “Computer, authorization zero, zero, destruct, zero.”

      • Nein, ich meine StarTrek!
        BlueBrixx hat offiziell die Lizenz von CBS erworben, und für dieses Jahr 17 Sets angekündigt (von Shuttles über Raumschiffe bis hin zu Phasern un Maßstab 1:1)

        Xingbao-Figuren gibt es keine, es wird gar keine Figuren geben. So ist auch Platz für meinen StarTrek LEGO Miniformat Mocs 🙂

        • @Whu
          Danke für die Info. Ich habe es mir egrade angeschaut und das ist echt bitter. Ich finde BB bisher nämlich nicht unbedingt super sympathisch und bis auf Grayskull (was mir aber qualitätstechnisch nicht zugesagt hat als Spielset), bin ich eigentlich Lego-Purist.

          Aber da Hinz und Kunz eine Star-Trek-Lizenz kriegen, muss ich inzwischen davon ausgehen, dass es bei Lego einfach niemanden interessiert und wenn die Sets bei BB nach was aussehen, werde ich da eines antesten und wenn die Qualität stimmt, muss ich als Spock-Fan dann wohl da hin. „-.^

          Das ärgert mich echt, dass Lego da nicht schneller ist. Die Megablocks Enterprise konnte ich links liegen lassen, die hat mir nicht so zugesagt, aber die Prototypen bei BB sehen echt vernünftig aus. ^^“

          @Suchdruide
          Der sieht einfach so richtig gut aus. Selbst als nicht Stwar-Wars-Sammler, wäre ich da schwach geworden, wenn sie alles bedruckt hätten.

          Aber ein wirklich schönes Set! : D

          • Ich habe auch noch leichte Bauchschmerzen, das die Sets von BB und nicht von LEGO sein werden, zumal StarTrek von den Werten da eigentlich super gepasst hätte :/

            @Lukas Kurth
            Okay, das ist natürlich dann nachvollziehbar das Du genervt warst.
            Und das LEGO nicht zu lässt das man den Namen „Lego“ nutzt, hätte ich mir denken können….sorry, für den Punkt (ich mag auch den Namen Stonewars 🙂 )

            Ich hatte aber wirklich das Gefühl, das man hier generell offener ist (dem Thema Alternativen), als zB. PromoB..
            Ihr also der LEGO-Blog seid, welcher auch mal über den Tellerrand guckt. Also bitte den Greyskull-Artikel nicht verdammen (dank euch hab ich das erst ergattern können)!

            Zum Schluss danke für Deine Meinung! Finde halt interessant was „meine“ LEGO-Profis dazu zu sagen haben 😅

            @Malte
            Sorry, auch an Dich das ich Deine Review „missbraucht“ habe!
            Wie schon erwähnt, war diese wieder Top!

  9. Danke, mal wieder ein gutes Review. Warum der Droide aber in dunkelgrau und nicht in schwarz, wie die Vorlage aus dem Film, erschienen ist, ist mir ein Rätsel. Der Mini-Droide von vor einigen Jahren war ja auch schwarz.
    Oder gibt es irgenwann – wie bei Kylo Rens Shuttle – eine 2. Auflage in schwarz?

    • Bei den Bildern die ich so finde ist er so matt schwarz.
      Ich finde das dunkelgrau passt besser als das Hochglanz schwarz von Lego.

      Beim Shuttle lag es ja an fehlenden oder unfertigen Konzepten für das neue Shuttle, das darf hier ja wohl nicht der Grund sein, den gibt’s lange genug 😀

  10. Ich finde der Probe Droid passt sehr gut in die „Ultimate Sculpture Series“ (USS 😊) und die Wahl von Dark Bluish Gray statt Schwarz ist meiner Meinung nach richtig, da so die Kontraste und die Konturen des Modells stärker hervortreten.

    Das Einzige, was mich wirklich ärgert, ist, dass zum ersten Mal die Details über Sticker gelöst sind. Bisher waren alle Details dieser Figuren (Grogu, D-O etc) über Prints realisiert. Ich verstehe einfach nicht, wieso man jetzt Sticker beipackt, obwohl das Set zum ersten Mal als klares Display-Modell vermarktet wird. Das wäre doch eher ein Argument gegen anstatt für Sticker.

    Ich werde mir das Set natürlich trotzdem kaufen, um die Serie zu vervollständigen (irgendwie ja auch eine Sucht, dieses „Sammeln“ 😂) und mir dann noch einen kleinen Probe Droid selbst bauen, der dann ähnlich den Minifiguren bei vorherigen Sets neben die Plakette kann.

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