LEGO Architecture 21051 Tokyo Skyline im Review

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Bei dem LEGO Architecture 21051 Tokyo Skyline Set handelt es sich natürlich nicht um ein brandneues Set und auch keins was in der LEGO Welt besonders beliebt ist. Trotzdem werde ich euch das Set ein wenig vor Augen führen und versuchen euch ein wenig japanischen Flair einzuhauchen.

Nachdem ich mich in der Vergangenheit hauptsächlich mit dem Bau von LEGO Technic beschäftigt habe versuche ich mich nun in meiner ersten Review an einem Architecture Set, für die ich auch seit jeher Sympathien hege. Das LEGO 21051 Tokyo Set ist mir durch die farbenfrohe Aufmachung direkt ins Auge gesprungen und nun werde ich euch meine Eindrücke, die ich beim Aufbau gesammelt habe, näher bringen. Da es sich um das erste Architecture Set handelt, was ich aufbaue, kann es natürlich sein, dass manche Details, die ich als besonders oder eher anstrengend empfinde dem Standard bei allen Architecture Sets entspricht. Bitte entschuldigt mir dann meine jungfräuliche Herangehensweise. 😉

Allgemeine Infos zum Set

  • Set-Nr.: 21051
  • Set-Name (englisch): Tokyo
  • Marktstart: Januar 2020
  • Alter: ab 16 Jahren
  • UVP: 59,99 Euro
  • Teile: 547
  • Teilepreis: 10,97 ct/Teil
  • Maße (BxTxH): 27  x 10 x 28 cm

Insgesamt beinhaltet das Set 6 einzigartige Gebäude und Sehenswürdigkeiten, die das Stadtbild von Tokyo prägen. Zusätzlich dient als Hintergrund der Szenerie der aktive Vulkan Fuji, der auch in der Realität über der Skyline von Tokyo thront. Hier eine kurze Zusammenfassung, der im Set dargestellten Objekte

  • Tokyo Tower: Der an den Eifelturm erinnernde Turm ist 333m hoch und verfügt über 2 Aussichtsplattformen. Lackiert ist er in weiß und rot. Er dient als Fernsehturm und zeichnet an seiner Spitze zusätzlich Wetterdaten der Stadt auf.
  • Mode Gakuen Cocoon Tower: Im dem 204 m hohen Gebäude befinden sich 3 Universitäten mit insgesamt 10000 Studenten, die einen einzigartigen Blick über die japanische Hauptstadt genießen können.
  • Tokyo Skytree: Auch dieser Turm dient zum Empfangen und Senden von Fernseh- und Radiosignalen. Mit seinen 634 m ist er nach dem Burj Kalifa (828 m) in Dubai das zweithöchste Gebäude der Welt.
  • Tokyo Big Sight:  Dieses Gebäude ist der Eingang zu einem der größten Messegelände der Stadt. Mit seinen invertierten Pyramiden aber wohl der imposanteste Eingang.
  • Shibuya Crossing: Diese Kreuzung ist die höchstfrequentierteste der ganzen Stadt. Bis zu 3000 Menschen überqueren diese Kreuzung in einer Ampelphase. Durch die schrille Leuchtreklame erinnert das ganze ein wenig an den Times Square in New York.
  • Chidorigafuchi Park: Dieser umschließt den kaiserlichen Palast. Zur Zeit der Kirschblüte ist der Park ein absoluter Touristenmagnet und imponiert mit den pinkfarbenen Blättern seiner Bäume.

Verpackung und Anleitung

Auf der Vorderseite, der wie bei allen Architecture Sets schwarz gehalten Verpackung wird die Gesamtkomposition der Gebäude aufgezeigt.

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Auf der Rückseite sind die einzelnen Gebäude noch einmal näher mit einer originalgetreuen Abbildung dargestellt. Auch die Verpackungsdesigner bei LEGO sind nicht perfekt, wodurch sich der Fehlerteufel beim Tokyo Skytree eingeschlichen hat: Auf der Verpackung wird dieses Gebäude als „Tokyo Skyline“ beschrieben.

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Auch in der Anleitung wird zu Beginn ein Ausschnitt der Skyline Tokios gezeigt, auf der einerseits der Tokyo Tower zu sehen ist und andererseits der schneebedeckte Gipfel des Fuji im Hintergrund. Auf den folgenden Seiten werden die einzelnen Sehenswürdigkeiten, die das Set abbilden soll noch einmal im Detail vorgestellt und ein wenig näher beschrieben. Wie bei allen gedruckten Anleitungen ist auch diese in der englischen Sprache verfasst. Ich persönlich finde das Design super und auch die dazugehörigen Texte sind leicht verständlich und beinhalten die Informationen, die man benötigt, um zu wissen auf was man sich einlässt. Die ersten Seiten der Anleitung habe ich euch einmal in der Galerie abfotografiert.

Das Fundament

An sich ist das Fundament nichts worauf man explizit eingehen müsste nur mir hat es, vor allem als Einstieg in das Set, gar nicht gefallen. Zunächst wurden schwarzen Platten in verschiedenen Größen aneinandergebaut und ergaben keine ersichtliche rechteckige Oberfläche. In 21 Bauschritten wurden ausschließlich schwarze Platten benutzt, die mit zunehmender Dauer mit dem schwarzem Hintergrund der Anleitung verschmolzen und den Bauspaß zu Beginn ein wenig hemmten.

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Fundament von Unten

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Die Front des Fundaments wird mit schwarzen Fliesen verziert. Auf einer der Fliesen ist der Name des Sets „Tokyo“ gedruckt und wird an der Stelle platziert an der später der Tokyo Tower stehen wird. Anschließend wird das ganze mit hellgrauen Platten und Fliesen abgedeckt. Vier der Fliesen sind mit weißen Streifen bedruckt, die die Shibuya Kreuzung darstellen sollen. Außerdem sind noch dunkelgraue Platten und Fliesen verbaut, die später als Fundament kleinerer Gebäude dienen sollen.

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Der Tokyo Tower und Chidorigafuchi Park

Als erstes Gebäude wird der 333m hohe Tokyo Tower mit seinen zwei Aussichtsplattformen errichtet. Wie schon oben erwähnt, findet er seinen ehrwürdigen Platz über dem Namensschild der Stadt. Auf der vierbeinigen Grundkonstruktion befinden sich nach oben verdünnend die beiden Aussichtsplattformen. Der 1958 erbaute Turm sieht dem Eifelturm verblüffend ähnlich und war nach seiner Erbauung das zweithöchste Gebäude der Welt. Da der Turm als Luftfahrthindernis gilt, musste er weiß und orange angemalt werden.

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Die sich davor befindlichen Objekte verleihen dem, meiner Meinung nach eher unspektakulären Turm, einen besonderen Charme. Der grüne Schrein am linken Rand ist zwar simpel aufgebaut, verleiht dem rot-weißen Monstrum im Hintergrund jedoch einen gewissen Kontrast. Mitsamt des Kaiserpalastes und einer vorgelagerten Wasserfläche wird mithilfe der pinken Kirschblüten der Chidorigafuchi Park abgebildet, welcher sich entlang des Palastes erstreckt.

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Kaiserpalast mit Kirschbäumen und Wasserfläche

Shibuya Kreuzung

Die Shibuya Kreuzung mit seinen schillernden Leuchtfassaden gefiel mir während des Aufbaus nicht besonders gut und kam mir ein wenig zu kitschig rüber. Auch die bedruckten Fliesen waren mir zu Beginn ein wenig nichtssagend. Doch nach Aufbau des gesamten Sets muss ich sagen, dass dieser kleine aber feine Teil des Stadtbilds zusammen mit dem Chidorigafuchi Park durch die bunten Farben den besonderen Charme dieses Sets ausmachen.LEGO 21051 Review (22)

 

Tokyo Sight

Dieses kleine Gebäude besteht hauptsächlich aus beigen 1×1 Pyramiden, die gegenüberliegen und ineinander gesteckt werden. Dadurch ist natürlich die Unterseite der großen Platte und der blauen 1×1 Platten zu sehen, was meiner Meinung nach das Gesamtbild ein wenig stört, da ansonsten eher glatte Oberflächen an den anderen Gebäuden zu sehen sind. Auch dieses Gebäude erinnert mit seinen Pyramiden ein wenig an den Vorplatz des Louvre in Paris.

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Mode Gakuen Cocoon Tower

Das Universitätsgebäude ist mit seinen großen bedruckten Außenteilen ein echter Hingucker. Viel mehr, als dass es mich mehr an eine Rakete als an ein Haus erinnert, habe ich zu diesem Gebäude jedoch nicht zu sagen.LEGO 21051 Review (20)

Fuji

Der Fuji, auch wenn er natürlich zur Stadt gehört, passt für mich nicht hundertprozentig ins Bild. Dies hat für mich 2 Gründe:

  • Die Farbgebung: Ich weiß nicht was mich genau an den Farben stört, aber ich fände einen braunen Berg mit weißer Spitze aussagekräftiger, da er sich so etwas mehr vom Rest der Stadt abheben würde.
  • Der Aufbau: Ich finde gut, dass er nicht spitz nach oben zulaufend ist, dennoch stört mich ein kleines Detail an ihm. Durch die ablaufende Schneegrenze mussten auch in der inneren Struktur Slopes verwendet werden, wodurch in der Mitte des Berges eine breite Spalte entsteht. Diese Stelle fällt einem sofort ins Auge und trübt das sonst so ordentliche Gesamtbild ein wenig.

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Tokyo Skytree

Der Skytree ist das höchste Gebäude des Sets und ist meiner Meinung nach sehr gut an den Original Tower angepasst. Faszinierend fand ich als unerfahrener Architecture Bauer die Umsetzung. Die flexiblen weißen Stangen werden am Grundstein befestigt und enden in einem Kegel mit Öffnung. In dieser Öffnung passen die 8 Stangen genau hinein und lassen sich beinahe nicht mehr bewegen.

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Gesamtbild

Hier könnt ihr nun noch einmal das Gesamtbild der Skyline betrachten. Vor allem die bunten Fassaden des Shibuya Crossings heben sich vom Rest der Stadt ab. Elemente wie der Kaiserpalast und die Tokyo Big Sight verschwinden wiederum ein wenig durch die großen Hintergrundstrukturen.

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Originaltreue

Die Frage, die ich mir gestellt habe war: Wie maßstabsgerecht sind eigentlich LEGO Architecture Sets? Das haben wir einmal an den 3 großen Towern des Sets nachgeprüft.

  • Tokyo Tower (333m)
  • Mode Gakuen Cocoon Tower (204m)
  • Tokyo Skytree (634m)

Man sieht natürlich sofort, dass der Tokyo Skytree fast doppelt so hoch wie der Tokyo Tower sein müsste. Dass das nicht eingehalten werden kann und auch die Komposition stören würde ist natürlich klar. Bleibt noch zu untersuchen, ob die anderen beiden Tower im selben Maßstab gebaut wurden.

Tatsächlich! Im Maßstab 1:1622 (Tokyo Tower) und 1:1606 (Mode Gakuen Tower) sind die beiden Türme maßstabsgerecht zueinander konstruiert worden. Bei den kleineren Gebäuden unterscheiden sich die Maßstäbe natürlich, weil es durch die kompakte Bauweise schwer ist Form und Maßhaltigkeit unter einen Hut zu bringen. Die Aussichtsplattformen des Tokyo Towers und des  Tokyo Skytrees haben wir auch noch einmal näher unter die Lupe genommen. Die des Tokyo Towers befinden sich auf jeweils 150 und 250 Metern. Hierbei stimmt nur die obere Plattform mit dem übrigen Maßstab des Gebäudes überein. Die erste Plattform ist in diesem Fall deutlich deplatziert worden (fällt aber nicht auf). Der Tokyo Skytree ist ebenfalls sehr realitätsgetreu nachgebildet. Die Aussichtsplattformen auf 350 und 450 Metern befinden sich relativ genau an den Stellen an denen sie auch am Originalturm zu finden sind. Vor allem bei Verhältnissen von 1:2100 keine einfache Aufgabe!

Wie auch die anderen LEGO Architecture Sets, die eine Skyline abbilden befinden sich diese Gebäude natürlich nicht in dieser Anordnung in der Realität nebeneinander, was der Größe von Tokio nach auch unrealistisch erscheinen würde.

Fazit

Nach dem Aufbau der einseitigen Grundstruktur hat das Aufbauen definitiv Spaß gemacht. Schwierig aufzubauen war es auf jeden Fall nicht, aber das soll wohl, trotz der 16+ Ausschreibung, auch nicht der Hintergrund der Architecture Reihe sein. Letztendlich steht der Dekorationsfaktor im Vordergrund und ich finde, dass sich das Set neben anderen Skylines definitv sehen lassen kann. Besonders, wenn ein bisschen Farbe in den Raum gebracht werden soll, kann die Platzierung dieses Sets nicht schaden. Mit Fotos schiessen und entspannter Aufbaugeschwindigkeit habe ich das Set in 3 Stunden aufgebaut, denke aber wenn man bei der Sache bleibt diese Zeit deutlich unterschritten werden kann.

Wie gefällt euch das Tokyo Architecture? Wie findet ihr die unterschiedlichen Maßstäbe? Gehört für euch der Fuji mit zum Stadtbild dazu? Wart ihr schon einmal in Tokyo? Passt das Set gut in die Architecture Reihe? Schreibt uns eure Meinungen in die Kommentare.

Über Sinan 29 Artikel
Neu im StoneWars Team. 25, Maschinenbaustudent aus Wuppertal. Unterstützt Lukas so gut er kann.

16 Kommentare

  1. Die krumm und schief sitzenden Tiles, Plates und Slopes triggern den Autisten in mir…

    Persönlich mag ich aus der Reihe die größeren Sets sehr. Empire State Building, Statue of Liberty und Trafalgar Square bspw. sind ein Fest.

  2. Also ich finde Tokyo, zusammen mit Dubai, das ja auch dieses jahr erschien, definitiv eine Bereicherung für die Skyline-Serie, weiß aber auch, dass es genug Leute gibt die beide nicht so toll finden. Es sind vielleicht nicht die besten Skylines oder die besten Einstiege in Architecture generell, aber für mich sicher gute, zu Städten die eine Skyline verdient haben.

    Die farbenfrohe Gesamtkomposition finde ich auch wirklich klasse. Ich habe zu Tokyo keinen wirklichen Bezug, kann auch nicht sagen ich würde die Gebäude kennen oder beurteilen können, wie passend es umgesetzt ist. Aber dieses ganze „buntes Durcheindander“-Gefühl, dass ich als Laie mit Tokyo verbinde kommt da schon klasse rüber, und die stereotypen Kirchbäume dürfen natürlich auch nicht fehlen. Es ist auch ein interessanter Kontrast zum eher klaren und nüchternen Layout von Dubai, beide aber in ihrer Gesamtkomposition zum jeweiligen Setting passend. Ich denke mit den Maßstäben muss man es bei den doch recht abstraken Skylines nicht super genau nehmen, solange das Gesamtbild stimmt, auch wenn der Unterschied schon recht krass ist.

    Der Fuji ist ein bisschen ein zweischneidiges Schwert für mich. Ich finde er passt gut ins Setting, auch mit seiner sandblauen „Nebel“-Farbe (braun würde denke ich nicht so passen, das wäre wohl mehr Kilimandscharo als Fuji), und ist ja auch ein ziemliches Markenzeichen. Auf der anderen Seite, finde ich aber auch, dass er in seiner einfachen brick-built-Optik ein bisschen zu sehr nach Kulisse aussieht, auch wenn er ja genau das sein soll. Da hat man Landschaftselemente z.B. bei San Francisco deutlich natürlicher in die Skyline integriert, auch wenn ich nicht auf Anhieb sagen kann, wie man das hier anders machen könnte, außer vielleicht etwas mehr Tiefe zu spendieren.

    Insgesamt aber eine schöne Skyline und ich freue mich, dass sie dir auch gefällt.

  3. Ich habe das Set und bin auch öfter in Tokio/Japan.
    Im Großen und Ganzen sind die Sehenswürdigkeiten gut getroffen und auch die Auswahl ist in Ordnung (auch wenn Godzilla fehlt).
    Aber es wäre ja keine Lego, wenn es nicht auch was zu motzen gäbe 😉
    Am meisten stören die die schwarzen Teile am Skytree. Am dem Turm ist nichts schwarz das hätte einfach grau sein müssen. Etwas ratlos bin ich wegen der Pagode am Tokyo Tower. Ist die nur da, weil eine Pagode halt „typisch japanisch“ ist oder sollte ein reales Vorbild dargestellt werden? In der Anleitung ist nichts erwähnt. Auf dem Gelände des Sensō-ji gibt es eine schöne fünstöckige Pagode, aber deren Stockwerke müssten eher rötlich sein.
    Gut finde ich, dass der Fuji mit dabei ist. Der ist zwar 100 km weit weg und insofern nicht Teil von Tokio, aber irgendwie gehört er auch auf jedes Skyline-Foto von Tokio, das etwas auf sich hält, mit drauf.

    • Die Tatsache das Godzilla beziehungsweiße eine Reminiszenz an die Statue von Godzilla in Shinjuku oder die Hibiya Godzilla Square fehlt ist tatsächlich ein Manko diese Sets!
      Zu dem Tempel an die Sensō-ji Pagode habe ich gar nicht gedacht ich bin bisher davon ausgegangen das sei die Chureito Pagoda.
      Ich gebe dir Recht das wenn man unten auf die Pagode seiht diese normalerweiße zinnoberot ist. Allerdings sind die Däacher der Pagode, zumindets der Chureito Pagoda, mit grünen Schindeln bedeckt. Ich kann mir also vorstellen das die darum die sandgreen Platen verwendet haben.

  4. Tolle Review. 🙂👍

    Nur eins irritiert mich: Der Slider im Abschnitt über das Fundament des Modells. Wenn ich mich recht entsinne, musste man bei Slidern auf Stonewars bisher immer klicken und beim Hin- und Herziehen die Maus gedrückt halten. Irgendwie bewegt dieser hier sich aber automatisch, wenn ich mit der Maus drüberfahre, auch ohne zu klicken. Keine Ahnung warum, aber irgendwie stört mich das in meinem Genuss des meditativen Hin- und Herslidens.
    Irre ich mich und das war schon immer so? Ist das neu und soll auch so sein? Oder spinnt da einfach nur mein Firefox? 🤔

    • Ich könnte mir eher vorstellen, dass das ein Fehler im Artikel ist und das überhaupt kein Sliderbild sein sollte, da ein Slider zum umschalten zweier vollkommen unabhängiger Bilder auch etwas ungewöhnlich ist.

  5. Eigentlich kaufe ich mir von der Architecture-Serie nur Skylines von Städten, wo ich schon war, aber bei Tokyo werde ich wohl mal eine Ausnahme machen.

    Aber diese Stangen beim Skytree schrecken schon wieder etwas ab, das war bei Las Vegas schon so ein Rumgemache damit.

    • Man sollte vielleicht nicht gerade mit der zweiten Hand ein 4-Gänge-Menü zubereiten, aber sooo abgefahren, dass es den Bausspaß des gesamten Sets in den Keller zieht ist der eine Bauschritt mit den Flex-Axles jetzt auch nicht. Ist immernoch LEGO, da muss auch mal was gebaut werden. 😉

      • Naja ehrlich gesagt fand ich die Flex-Achsen auch bei der Golden-Gate-Bridge ziemlich ätzend, das ganze Konstrukt steht ziemlich unter Spannung und mir sind die Stützen beim Bau mehrfach auseinandergefallen.

  6. Hallo Sinan.
    erstmal finde ich deine Review sehr gut.
    Das du den Maßstab der Gebäude miteinander vergleichst enttarnt dich klar als Maschinenbauer aber ich fand es sehr informativ und gut. 🙂

    1) Die weißen Axels des Tokyo Skytree sollte man nach dem Aufbau vorsichtig mit Kabelbindern zusammenziehen damit die nicht so komisch bauchig abstehen. Nach etwa zwei Wochen kann man die dann abnehmen und die liegen mehr an.
    2) Der Times Square ist einfach eine Kreuzung in New York bei dem an alte Häuser ein paar riesige LCD/LED Monitore drangepappt wurden und jetzt Touristen abgezogt werden mit singenden Cowboys.
    Die Shibuya Kreuzung ist ein absolutes Kunstwerk das man nur Erfassen kann wenn man zur Rush-Hour dort umsteigt. Die Gebäude und die riesigen Monitore bilden ein Art Symbiose mit dem unten vorbeieilenden sararīman in ihren schwarzen Anzügen. Dort zu stehen, insbesondere bei Nacht, ist wie die größte Cyperpunk Cosplay Convention aller Zeiten. Ein dystopischer Blick in die Zukunft in der sich Glas, Farbe, Karoshi und Konsum zu einer untrennbaren Einheit verwandeln. Und dennoch ist dies der Ort an der du die Seele dieser Stadt erleben kannst, hier atmet der Geist von Tokyo.
    Was ich damit sagen will ist das, für mich, die Shibuya Kreuzung wirklich gut im Set umgesetzt ist und das ich mir Vergleiche mit dieser Gaijin-Stadt New York zu meiner zweitliebsten Stadt Tokyo verbitte 😉 😉

  7. Habe das Set am Prime Day (selbstverständlich über euren Link) bestellt, als Ersatz für meine coronabedingt vorerst verschobene Japan Reise 😉
    Ich finde das Set sehr gelungen, dass der Fuju grau ist finde ich in Ordnung, so entsteht mehr der Eindruck, dass er weiter im Hintergrund ist.

    Dennoch ist das für mich mit Abstand beste Architecture Skyline Set das von San Francisco, da hier am Besten die tatsächliche Skyline getroffen wird und nicht einfach nur Sehenswürdigkeiten aneinandergereiht sind.

    • San Francisco ist für mich auch ein Highlight der Reihe, mit der schön in die Landschaft integrierten Brücke und dem kleinen Alcatraz darunter, und sogar an ein kleines Cable Car wurde gedacht und clever eingebaut. Begeistert mich immer wieder.

      Aber ich kann auch den eher nüchtern organisierten Aneinanderreihungen etwas abgewinnen, wenn es passt. Chicago ist da für mich z.B. ein kleiner Geheimtipp weil ich das in seiner Gesamtwirkung irgendwie toll finde, obwohl die Gebäude selbst im Grunde recht simpel gebaut sind. Nur New York lässt mich da irgendwie etwas kalt.

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