So viel haben die großen LEGO Sets in den letzten Jahren gekostet! (Update)

LEGO AFOL Sets Preisverlauf

Update (2. Oktober 2020, 13:52 Uhr): Nachdem das Jahr 2020 nun fast vorüber ist und wir mit der Einführung der LEGO 18+ Serie nun das erste Jahr hinter uns haben, in dem LEGO ganz offensiv auch erwachsene LEGO Fans als Zielgruppe anspricht, wurde es Zeit, diesen Artikel von Juli 2019 nochmal zu aktualisieren und auf den neuesten Stand zu bringen um die Frage zu beantworten: „Was kosten eigentlich die ganzen LEGO Sets für Erwachsene pro Jahr?“

Wir haben also die Liste für 2019 und 2020 aktualisiert, die Grafiken überarbeitet und die Liste der einbezogenen Sets um LEGO Arts und generell die LEGO 18+ Kennzeichnung erweitert. Und unser Update zeigt: Das Gefühl, dass LEGO dieses Jahr insgesamt nochmal deutlich zugelegt hat (sowohl bei der Anzahl als auch bei den Gesamtkosten), ist durchaus nicht unberechtigt…


LEGO ist ein teures Hobby. Ich denke, dass wird hier wohl niemand bestreiten. Vor allem wer sich als erwachsener LEGO Fan (AFOL) die typischen großen D2C Sets kaufen möchte, muss dafür regelmäßig dreistellige Summen auf den Tisch legen. Und zumindest gefühlt wird es in den letzten Jahren immer teurer. Wir haben einen Blick auf die Zahlen geworfen und versucht, uns einen Überblick über die LEGO Preisentwicklung zu verschaffen.

Wir wollen uns in diesem Beitrag den folgenden Fragen widmen:

  • Wie viele „AFOL Sets“ sind in den letzten Jahren erschienen?
  • Zu welchen Preisen sind sie erschienen?
  • Wie viel müsste man zahlen, wenn man jedes Jahr alle großen Sets kaufen möchte?

Aber bevor wir anfangen: Danke an Oliver aka Heinzelmännchen, der durch seinen Kommentar zu einer unserer letzten Podcast-Folgen den Anstoß für diesen Artikel zur LEGO Preisentwicklung geliefert hat.

Welche LEGO Sets betrachten wir hier genau?

Zunächst einmal will ich klären, um welche Sets es hier gehen soll. Natürlich ist die Liste der wirklich spannenden Sets für jeden erwachsenen LEGO Fan unterschiedlich. Daher habe ich versucht eine Auflistung von den Themengebieten und Sets zu erstellen, die hier im Blog üblicherweise großen Anklang finden. Diese Liste ist sicherlich ein Stück weit subjektiv, aber sie bietet dennoch eine gute Grundlage für diesen Artikel.

Ich will mich also vor allem auf die folgenden Sets beziehen:

Eine vollständige Auflistung aller Sets, die für die Berechnung herangezogen wurden, findet ihr weiter unten im Artikel in aufklappbaren Abschnitten. Wie gesagt: Mir ist klar, dass die Auswahl dieser Sets nach den oben genannten Kriterien subjektiv ist, da es ja auch unter AFOLs völlig unterschiedliche Sammel- und Interessensgebiete gibt.

Bei allen Sets wurde als Rechnungsgrundlage die UVP, also die unverbindliche Preisempfehlung von LEGO gewählt. Die meisten (nicht alle) Set sind im Laufe der Zeit aber immer mal wieder mit Rabatten von rund 20% und mehr zu bekommen.

So entwickeln sich die Anzahl und die Kosten

Kommen wir also zu den „Berechnungen“. Wir haben uns dafür durch die LEGO Datenbanken gestöbert, um alle typischen AFOL Sets nach den oben genannten Kriterien herauszusuchen. Für das Jahr 2020 wurden alle bisher angekündigten oder gerüchteweise bald erscheinenden Sets mit rein genommen. Bei einigen Sets (zu denen es noch keine Infos gibt) wurden die Preise geschätzt. Hier können also durchaus noch Fehler enthalten sein. Unten in der Auflistung sind die unsicheren Sets in Klammern gesetzt.

Heraus gekommen sind dabei die folgenden Zahlen zu Anzahl und Gesamtpreisen. Unter der Tabelle findet ihr entsprechend alle einzelnen Sets aufgelistet:

JahrAnzahl SetsGesamtpreis
201091.304,91 Euro
201181.369,92 Euro
2012111.374,89 Euro
2013111.859,89 Euro
2014141.874,86 Euro
2015142.054,86 Euro
2016153.189,85 Euro
2017173.724,83 Euro
2018163.164,84 Euro
2019204.149,80 Euro
2020295.379,71 Euro
Gesamt16429.448,36 Euro

Man kann also ganz eindeutig sehen: Die Anzahl der typischen AFOL Sets ist in den vergangenen Jahren deutlich nach oben gegangen und hat sich in den letzten 10 Jahren etwa verdreifacht. Die Gesamtkosten für alle Sets haben sich sogar beinahe vervierfacht. Ihr könnt euch den Verlauf hier auch nochmal als Grafik ansehen:

Kosten Grosse LEGO Sets

Ihr seht also: Die Anzahl der Sets und die Gesamtkosten steigen nicht ganz gleichförmig an und die Kosten steigen stärker als die Anzahl der Sets. Darin zeigt sich auch ein wachsender Trend zu mehr großen Sets. Wenn man das weiter aufschlüsselt zeigt sich aber: Der „Preis pro Stein“ schwankt zwar ein wenig hin und her, ist aber insgesamt nicht sonderlich gestiegen oder gefallen.

Im Folgenden sind alle Sets aufgelistet, die in die Berechnung eingeflossen sind. Mit einem Klick auf das Plus-Zeichen oder den Titel könnt ihr die Auflistungen aufklappen und euch einen Überblick verschaffen.

2010: 9 Sets (Klicken zum Öffnen)
  • LEGO Star Wars 10212 UCS Imperial Shuttle: 259,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10214 Tower Bridge: 219,99 Euro
  • LEGO Technic 8043 Motorized Excavator: 169,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10211 Grand Emporium: 149,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10210 Imperial Flagship: 149,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10155 Maersk Line Container Ship: 109,99 Euro
  • LEGO Star Wars 10215 Obi-Wan’s Jedi Starfighter: 99,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10213 Shuttle Adventure: 89,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10216 Winter Village Bakery: 54,99 Euro
  • Gesamtpreis: 1304,91 Euro
2011: 8 Sets (Klicken zum Öffnen)
  • LEGO Star Wars 10221 UCS Super Star Destroyer: 399,99 Euro
  • LEGO Architecture 21010 Robie House: 199,99 Euro
  • LEGO Technic 8110 Mercedes-Benz Unimog: 189,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10218 Pet Shop: 149,99 Euro
  • LEGO Harry Potter 10217 Diagon Alley: 149,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10219 Maersk Train: 119,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10220 Volkswagen T1: 99,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10222 Winter Village Post Office: 59,99 Euro
  • Gesamtpreis: 1369,92 Euro
2012: 11 Sets (Klicken zum Öffnen)
  • LEGO Star Wars 10227 UCS B-Wing: 199,99 Euro
  • LEGO Technic 9398 4×4 Crawler: 169,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10224 Town Hall: 179,99 Euro
  • LEGO Star Wars 10225 UCS R2-D2: 179,99 Euro
  • LEGO Monster Fighters 10228: Haunted House: 179,99 Euro
  • LEGO Castle 10223 Kingdom Joust: 119,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10229 Winter Village Cottage: 99,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10226 Sopwith Camel: 89,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10230 Mini Modulars: 69,99 Euro
  • LEGO Ideas 21101 Hayabusa: 49,99 Euro
  • LEGO Ideas 21102 Minecraft Micro World – The Forest: 34,99 Euro
  • Gesamtpreis: 1374,89 Euro
2013: 11 Sets (Klicken zum Öffnen)
  • LEGO Creator Expert 10234 Sydney Opernhaus: 279,99 Euro
  • LEGO Star Wars 10236 UCS Ewok Village: 249,99 Euro
  • LEGO Herr der Ringe 10237 Tower of Orthanc: 199,99 Euro
  • LEGO Star Wars 10240 UCS X-Wing Starfighter: 199,99 Euro
  • LEGO Technic 42009 Mobile Cranke MKII: 199,99 Euro
  • LEGO Technic 41999 4×4 Crawler Exclusive Edition: 199,99 Euro
  • LEGO DC Super Heroes 10937 Batman Arkham Asylum Breakout: 159,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10232 Palace Cinema: 139,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10233 Horizon Express: 99,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10235 Winter Village Market: 89,99 Euro
  • LEGO Ideas 21103 DeLorean: 39,99 Euro
  • Gesamtpreis: 1859,89 Euro
2014: 14 Sets (Klicken zum Öffnen)
  • LEGO Star Wars 75059 UCS Sandcrawler: 299,99 Euro
  • The LEGO Movie 70810 MetalBeard’s Sea Cow: 249,99 Euro
  • LEGO Technic 42030 Volvo L350F Wheel Loader: 219,99 Euro
  • LEGO Simpsons 71006 Simpsons Haus: 199,99 Euro
  • LEGO DC Super Heroes 76023 The Tumbler: 199,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10243 Pariser Restaurant: 149,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10241 Maersk Line Tiple-E: 129,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10244 Fairground Mixer: 129,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10242 MINI Cooper: 89,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10245 Santa’s Workshop: 69,99 Euro
  • LEGO Ideas 21108 Ghostbusters Ecto-1: 49,99 Euro
  • LEGO Ideas 21109 Exo Suit: 34,99 Euro
  • LEGO Ideas 21104 NASA Mars Science Laboratory Curiosity Rover: 29,99 Euro
  • LEGO Ideas 21110 Research Institue: 19,99 Euro
  • Gesamtpreis: 1874,86 Euro
2015: 14 Sets (Klicken zum Öffnen)
  • LEGO Marvel 76042 The SHIELD Helicarrier: 349,99 Euro
  • LEGO Technic 42043 Mercedes-Benz: Arocs: 199,99 Euro
  • LEGO Ninjago 70751 Temple of Airjitzu: 199,99 Euro
  • LEGO Simpsons 71016 Kwik-E-Mart: 199,99 Euro
  • LEGO Star Wars 75060 UCS Slave I: 199,99 Euro
  • LEGO Star Wars 75095 UCS TIE Fighter: 199,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10247 Riesenrad: 179,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10246 Detektivbüro: 149,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10248 Ferrari F40: 89,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10249 Winter Toy Shop: 69,99 Euro
  • LEGO Ideas 21302 The Big Bang Theory: 59,99 Euro
  • LEGO Ideas 21304 Doctor Who: 59,99 Euro
  • LEGO Ideas 21303 Wall-E: 49,99 Euro
  • LEGO Ideas 21301 Birds: 44,99 Euro
  • Gesamtpreis: 2054,86 Euro
2016: 15 Sets (Klicken zum Öffnen)
  • LEGO Star Wars 75159 UCS Todesstern: 499,99 Euro
  • LEGO Disney 71040 Disney Schloss: 349,99 Euro
  • LEGO Ghostbusters 75827 Feuerwehr-Hauptquartier: 349,99 Euro
  • LEGO Technic 42056 Porsche 911 GT3 RS: 299,99 Euro
  • LEGO Star Wars 75098 UCS Assault on Hoth: 249,99 Euro
  • LEGO Batman 76052 Batman Classic TV Series Batcave: 249,99 Euro
  • LEGO Technic 42055 Schaufelradbagger: 229,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10253 Big Ben: 219,99 Euro
  • LEGO Minecraft 21128 The Village: 199,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10251 Steine-Bank: 149,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10252 Volkswagen Beetle: 89,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10254 Winter Holiday Train: 89,99 Euro
  • LEGO Ideas 21307 Caterham Seven 620R: 79,99 Euro
  • LEGO Ideas 21305 Maze: 69,99 Euro
  • LEGO Ideas 21306 The Beatles Yellow Submarine: 59,99 Euro
  • Gesamtpreis: 3189,85 Euro
2017: 17 Sets (Klicken zum Öffnen)
  • LEGO Star Wars 75192 UCS Millennium Falcon: 799,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10256 Taj Mahal: 329,99 Euro
  • LEGO Ninjago 70620 Ninjago City: 299,99 Euro
  • LEGO Batman Movie 70922 The Joker Manor: 269,99 Euro
  • LEGO Minecraft 21137 The Mountain Cave: 249,99 Euro
  • LEGO Technic 42070 6×6 All Terrain Tow Truck: 249,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10255 Stadtleben: 239,99 Euro
  • LEGO Disney 71042 Silent Mary: 199,99 Euro
  • LEGO Star Wars 75144 UCS Snowspeeder: 199,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10257 Karussell: 179,99 Euro
  • LEGO Ninjago 70618 Destiny’s Bounty: 169,99 Euro
  • LEGO Ideas 21310 Alter Angelladen: 149,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10258 London Bus: 119,99 Euro
  • LEGO Ideas 21309 NASA Apollo Saturn V: 119,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10259 Winter Village Station: 69,99 Euro
  • LEGO Ideas 21308 Adventure Time: 49,99 Euro
  • LEGO Ideas 21312 Women of NASA: 24,99 Euro
  • Gesamtpreis: 3724,83 Euro
2018: 16 Sets (Klicken zum Öffnen)
  • LEGO Harry Potter 71043 Schloss Hogwarts: 399,99 Euro
  • LEGO Technic 42083 Bugatti Chiron: 369,99 Euro
  • LEGO Star Wars 75222 MBS Betrayal at Cloud City: 349,99 Euro
  • LEGO Creator 10261 Expert Roller Coaster: 329,99 Euro
  • LEGO Technic 42082 Rough Terrain Crane: 229,99 Euro
  • LEGO Ninjago 70657 Ninjago City Docks: 229,99 Euro
  • LEGO Star Wars 75181 UCS Y-Wing Fighter: 199,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10268 Vestas Windrad: 179,99 Euro
  • LEGO Ideas 21311 Voltron: 179,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10260 Diner: 149,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10262 Aston Martin DB5: 149,99 Euro
  • LEGO Marvel 76105 Hulkbuster Ultron Edition: 129,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10263 Winter Village Fire Station: 89,99 Euro
  • LEGO Ideas 21313 Schiff in der Falsche: 69,99 Euro
  • LEGO Ideas 21315 Pop-Up Book: 69,99 Euro
  • LEGO Ideas 21314 Tron Legacy: 34,99 Euro
  • Gesamtpreis: 3164,84 Euro
2019: 20 Sets (Klicken zum Öffnen)
  • LEGO Star Wars 75252 UCS Star Destroyer: 699,99 Euro
  • LEGO Technic 42100 Liebherr R9800 Bagger: 449,99 Euro
  • LEGO Disney 71044 Zug: 329,99 Euro
  • The LEGO Movie 2 70840 Welcome to Apocalypseburg: 299,99 Euro
  • LEGO Jurassic World 75936 Jurassic Park: T.rex Verwüstung: 249,99 Euro
  • LEGO DC Super Heroes 76139 1989 Batmobile: 249,99 Euro
  • LEGO Technic 42099 4×4 X-treme Off-Roader: 229,99 Euro
  • LEGO Ideas 21318 Baumhaus: 199,99 Euro
  • LEGO Star Wars 75244 Tantive IV: 199,99 Euro
  • LEGO Stranger Things 75810 The Upside Downs: 199,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10264 Corner Garage: 179,99 Euro
  • LEGO Technic 42110 Land Rover Defender: 179,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10265 Ford Mustang: 129,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10266 NASA Apollo 11 Lunar Lander: 89,99 Euro
  • LEGO Ideas 21317 Steamboat Willie: 89,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10269 Harley-Davidson: 89,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10267 Lebkuchenhaus: 89,99 Euro
  • LEGO Ideas 21319 Friends: 69,99 Euro
  • LEGO Ideas 21320 Dinosaurier-Skelette: 59,99 Euro
  • LEGO Ideas 21316 The Flintstones: 59,99 Euro
  • Gesamtpreis: 4.149,80 Euro
2020: 29 Sets (Klicken zum Öffnen)
  • (LEGO Creator Expert 10276 Kolosseum: 499,99 Euro)
  • LEGO Harry Potter 75978 Winkelgasse 399,99 Euro
  • LEGO Technic 42115 Lamborghini Sian 379,99 Euro
  • LEGO Star Wars 75290 Mos Eisley Cantina 349,99 Euro
  • LEGO Ideas 21323 Grand Piano: 349,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10272 Old Trafford Stadion: 269,99 Euro
  • LEGO Technic 42114 Volvo AH 60 Knickgelenk-Kipper: 249,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10273 Haunted House: 229,99 Euro
  • LEGO Super Mario 71374 Nintendo NES: 229,99 Euro
  • LEGO Ideas 21322 Pirates of Barracuda Bay: 199,99 Euro
  • (LEGO Creator Expert 10274 Ghostbusters Ecto-1: 199,99 Euro)
  • LEGO Star Wars 75275 A-Wing: 199,99 Euro
  • LEGO DC Super Heros 76161 Batwing: 199,99 Euro
  • LEGO Disney 43179 Mickey Mouse: 179,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10270 Buchladen: 159,99 Euro
  • (LEGO Ideas 21324 Sesamstraße: 119,99 Euro)
  • LEGO Arts 31197 Marilyn Monroe: 119,99 Euro
  • LEGO Arts 31198 Beatles: 119,99 Euro
  • LEGO Arts 31199 Iron Man: 119,99 Euro
  • LEGO Arts 31200 Darth Vader: 119,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10277 Krokodil: 99,99
  • LEGO Architecture 21054 White House: 99,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10275 Elfen-Clubhouse 89,99 Euro
  • LEGO Creator Expert 10271 Fiat 500: 79,99 Euro
  • LEGO Ideas 21321 ISS: 69,99 Euro
  • LEGO Star Wars 75274 TIE Fighter Pilot Helm: 59,99 Euro
  • LEGO Star Wars 75276 Stormtrooper Helm: 59,99 Euro
  • LEGO Star Wars 75277 Boba Fett Helm: 59,99 Euro
  • LEGO DC Super Heros 76165 Iron Man Helm: 59,99 Euro
  • Gesamtpreis: 5.379,71 Euro

Einschätzung: Was bedeutet das für LEGO Fans?

Jetzt wissen wir also, wie viel man über die Jahre für die großen LEGO Sets und typische AFOL-Sets auf den Tisch legen musste. Und man sieht auch: Das alles zu sammeln wird seit Jahren deutlich teurer.

Aber ist das ein Problem? Nein! Denn es bedeutet vor allem, dass über die letzten Jahre die Auswahl an Sets für Erwachsene deutlich angestiegen ist. Es gibt jedes Jahr eine breite Auswahl an großen und teuren, aber auch an etwas kleineren Sets für AFOLs. Allerdings bedeutet das auch: Der begeisterte Fan MUSS sich entscheiden.

Immer wieder ist bei uns in den Kommentaren zu lesen: „Wer soll denn all diese Sets bezahlen?“. Die Frage ist teilweise natürlich berechtigt, denn nur wenige Fans können oder wollen ernsthaft über 5.000,- Euro (und mehr, wenn man noch andere Sammelgebiete hat) im Jahr für LEGO ausgeben. Dementsprechend lautet die Antwort auf die Frage also: „Niemand.“ Niemand kann/soll/muss alle diese Sets sammeln. Das ist das schöne: Ihr habt die Möglichkeit, euch die besten Sets raus zu suchen.

Wir sollten also beginnen, die große Auswahl an LEGO Sets als Chance und nicht als Problem zu sehen. Es ist nicht notwendig alles zu sammeln. Und auch die Angst, etwas zu verpassen sollten wir uns im Hinblick auf LEGO wohl besser abzugewöhnen. Ich verstehe aber auch jeden, dem das schwer fällt, denn ich finde es selber nicht leicht. Wer mit einem gewissen „Vollständigkeits-Gedanken“ und mehreren Sammelgebieten an die Sache ran geht, der wird hier in den letzten Jahren vor immer größere Ausgaben gestellt. Aber das der LEGO Gruppe anzulasten und zu sagen „LEGO wird immer teurer“ ist mit Sicherheit einfach nicht richtig. Denn eigentlich liefert LEGO einfach nur eine größere Auswahl.

Und jetzt ihr: Was denkt ihr über die Menge an großen Sets die erscheinen und die Gesamtkosten, die für euch entstehen? Ich freue mich über eure Gedanken und Anmerkungen zu diesem Artikel in den Kommentaren!

Über Lukas Kurth 1491 Artikel
LEGO Liebhaber und Star Wars Fan seit der frühen Kindheit. Begeisterungsfähig und immer Kind geblieben. 29 Jahre alt, studierter Maschinenbauingenieur und der Mensch und Gründer hinter StoneWars.de

135 Kommentare

  1. Ich finde es gut das es mittlerweile so viele Sets für AFOLS gibt. Ich habe das Gefühl das die meisten afols eigentlich nur quängelnde Kinder an der Supermarktkasse sind. Sie können sich nicht entscheiden, weil das Angebot zu groß ist, und wenn Sie sich entschieden haben, dann wäre eh alles andere besser gewesen. Diese ständige unnötige nörgelei ist fürchterlich! Vielleicht wäre es doch mal wieder an der Zeit das Lego ne Ritterburg rausbringt, dann ist endlich Ruhe! Ach ne, dann ist es ja die falsche Ritterburg, sie ist zu klein, sie zu groß, sie ist zu teuer, sie hat Aufkleber, sie hat zu wenig minifiguren etc. Hier kann sicher jeder gerne seinen persönlichen Makel raussuchen.

    • Ja, ich fürchte das genau das passieren wird, wenn es wieder eine Castle Serie geben sollte… Aber vielleicht wird die schlechte Stimmung ja auch irgendwann nochmal weniger 🙂

      • Eine allgemeine schlechte Stimmung sehe ich eigentlich nicht. Beispiel Riesenbagger. Im Allgemeinen kommt er gut an, wenn ich so die Kommentare lese, und einige würden sich halt weniger blaue Pins bei dem vielen Weiß wünschen. Ist das wirklich Nörgelei oder das Verbreiten schlechter Stimmung? Oder doch eher ne differentierte Meinung?

        • Wenn es der Optik dient und dem Zweck nicht widerspricht, ist es doch konstruktive Kritik.

          Und das Aufkleber für 200,- nicht angemessen sind, ist ansich doch auch selbst erklärlich. Man kann beim Aufbau keinen unwiderruflichen Fehler machen, ausser bei den Aufklebern. Die kann man auch nicht günstig nachbekommen, daher ist es extrem Ärgerlich, wenn der schief sitzt oder kaputt geht. Das is beim Druck ausgeschlossen. Das is berechtigte Kritik.

          Bei zu groß zu klein würde ich zustimmen, das habe ich aber nicht so stark wahrgenommen.

        • Ich sehe eine allgemein sehr kritische Stimmung und glaube der Anspruch ist einfach enorm gestiegen. Dazu kommt die deutsche Sparfuchs Mentalität.

          Der Erwachsene Fan hat hier ein Hobby entdeckt, dass überraschend Freude bereitet aber sieht als Gegenwert erstmal „nur“ Plastik und Aufkleber und vergleicht dann sehr kritisch. Dementsprechend sind auch die Forderungen gewachsen das optimiert zu bekommen, da diese von Eltern ja bisher ziemlich lax gesehen wurden, die sich Lego leisten konnten und Lego bediente diese gewachsene AFOL Nachfrage und zusätzlichen Absatzmarkt primär ja erstmal quantitativ, wie man am Artikel gesehen hat. Einen qualitativen Sprung wünschen sich aber glaube ich viel mehr, gefolgt von weniger auseinander klaffenden Preisen durch Lizenzen.

          Dazu kommt erschwerend dann noch der Sparfuchs Vergleich zu anderen Anbietern, der gerade in Bezug zu China Produzenten mMn in der Regel unfair ausfällt. Und da beginnt dann der Teil, den viele – und auch ich – als Nörgeln wahrnehmen.

          AFOLs sind im Vergleich zu Eltern scheinbar eine sehr viel schwieriger zufrieden zu stellende Zielgruppe. Besonders die AFOLs, denen das Hobby eigentlich zu teuer ist, sie aber dennoch alles haben wollen, was so rauskommt. Und da ist der Vergleich zum an der Kasse quengelnden Kind schon recht passend,

          • sehe das genau so …
            – Die Sachen sind teuer (waren, sind, werden sein).
            – TLG erlaubt sich ein paar aus dieser Perspektive nicht nachvollziehbare Sparmaßnahmen (Sticker, Teile-Wegsparen) und Qualitätsmängel (immer-blaue Pins als Design-Qualitätsmangel, verschiedene Farbnuancen als Produktions-Qualitätsmangel), weil das bisher nie ein echtes Problem war, und die Grundqualität ohnehin immer überdurchschnittlich hoch ist.

            Das passt teilweise für Enthusiasten trotzdem nicht zusammen … Wer so viel Geld hinlegt, und wem das Produkt das er kauft tatsächlich wichtig und nicht eigentlich eher egal ist (hauptsache der Beschenkte ist glücklich), der tendiert dazu, sowas zu benennen.

            Manche können das dann halt objektiv beschreiben als wohlwollendes Feedback und Hoffnung auf weitere Verbesserung, andere sind dazu weniger in der Lage und es kommt formal eher Genörgel raus, aber beide wollen eigentlich das gleiche: dass das Produkt nicht nur grundsätzlich sondern eben in möglichst allen Aspekten in Richtung Perfektion strebt (denn der Preis bzw. die Margen sind schon etwa dort angelangt … und das weiß ein des wirtschaftlichen Denkens fähiger Erwachsener auch).

            (Dass es auch immer ein paar Fantasten gibt die keine Relationen kennen, Äpfel mit Birnen vergleichen oder ihr Wunschkonzert veranstalten ist klar … das wissen wir spätestens seit es das Internet gibt.)

    • Der einzige bei dem eigentlich fast alle Sets schlecht sind weil zu groß, zu bunt und sowieso alle zu teuer ist doch der Held der Scheine… Klar finde ich auch das Lego sehr teuer ist, dafür das man nur ein paar Gramm Plastik bekommt, aber zwingt mich jemand das Geld auszugeben für einen „luxusartikel“? Meiner Meinung nach macht Lego vor allem dieses Jahr sehr sehr viel richtig und die meistens Sets sind für mich auch wirklich super umgesetzt, z.B. die Pirat Bay. Ich denke das ist hier sehr oft Jammern auf sehr hohem Niveu und das wird auch immer so bleiben, egal was Lego raus bringt da es immer jemanden gibt der hier lieber eine andere Farbe hätte oder das set lieber 2cm kleiner sein sollte weil in seinem Regal nicht mehr Platz ist usw … Für mich als AFOL ist Lego spitze und dann zahl ich für ein tolles Produkt das für mich tolle Kindheitserinnerungen weckt auch gerne ein paar € mehr.

      • Könnt ihr endlich mal aufhören, bei jeder Kleinigkeit dauernd den Held der Steine ranzuziehen?
        Das scheint bei einigen Leuten schon eine regelrechte Haßliebe zu sein und grenzt schon an Manie.

        Ganz egal, was er in seinen Videos von sich geben mag, geht die Stein-, Farb- und Stickerqualität von Lego in letzter Zeit deutlich nach unten.
        Und das sagen inzwischen viele der Lego-Influencer.

        • „ihr“ „bei jeder Kleinigkeit“ „dauernd“
          Wer vor 4 Jahren gegen Trump war, darf es auch heute noch sein. Und seine Anhänger mögen es als Haßliebe bezeichnen, auch wenn das Unsinn ist

      • Du sprichst mir aus der Seele. Das Problem ist m.M.n. auch das Lego egal was oder wie sie es machen,immer Schelte bekommen. Nur muss man unterscheiden zwischen tatsächlicher konstruktiver Kritik und nur pures meist nachgeplappertes
        Gemopper.Ich für meinen Teil bin mit Lego nach über 30 Jahren immer noch sehr zufrieden,und werde mir auch in Zukunft die Modelle kaufen die mir gefallen.

    • Bei mir war es das Stadtleben. Nummer zwei war die Slave 1. Trotzdem, wenn man die Listen so sieht, alle Sets muss man auch nicht haben.

      • Manche haben aber auch irgendwie eine Art Drang, gefühlt das komplette Sortiment von LEGO zu archivieren, wenn man so manchmal mitließt. 😉 Ich weiß gar nicht, ob dass noch Sammeln aus Leidenschaft oder schon teilweise ein innerer Zwang ist. 😀

    • Interessant fänd ich noch die ergänzenden Spalten: Durchschnittl. Preis sowie Steine pro Set und durchschnittl. Preis pro Stein. Könntet Ihr das noch ergänzen?

          • Danke für diese Aussage in all dem emotionalen Gewusel. Ich halte die Anzahl der Sets auch nicht für das entscheidende Kriterium, sondern den Durchschnittspreis pro Stein. Und wenn der hoch ist, darf man auch entsprechende Qualität bzgl Farbtreue – mindestens innerhalb eines Sets, beim Marktführer und der ursprünglich zugrundeliegenden Idee, aus den Bausteinen immer wieder neue Sachen zu bauen, eigentlich auch über alle Sets, zumindest bis sich Herstellungsmaterialien ändern – und auch haltbare, hochwertige Prints erwarten. Schließlich handelt es sich letztlich auch irgendwie um Spielzeug …

  2. Danke für den Artikel.
    Finde es bemerkenswert, dass LEGO die Anzahl der AFOL-Sets innerhalb von weniger als 10 Jahren mehr als verdoppelt hat.

    Schön wäre es noch, nicht die reinen absoluten Zahlen zu sehen, sondern auch abzubilden, inwieweit sich der Preis/Teil verändert hat. Dann könnte man wirklich sehen, ob die Modelle (abzüglich Inflation) wirklich teurer werden.

    Freiwillige vor?

  3. Mich würde interessieren ob Sets dabei waren die eine Wertsteigerung erfahren haben. Ob es sich rentiert zur Spekulation das eine oder andere Set zu kaufen.

    • Hallo Roland,

      da ist sich das ein oder andere Set dabei, welches eine Wertsteigerung erfahren hat. Das gleiche gilt natürlich auch, wenn du dir den Aktienmarkt vor 10 Jahren angeschaut hast 😉 Vielleicht hörst du mal in den PODCast des Spielwareninvestors, der genau solche Themen behandelt.

      Gruß,
      Max

  4. Vielen Dank für die interessante Zusammenfassung Lukas. Bei mir fällt der Löwenteil der Kosten beim Beschaffen alter Sets und Figuren an. An offiziellen „AFOL“-Sets habe ich dieses Jahr die Cloud City, die Tantive IV und den Mustang gekauft (was immerhin auch schon ~600 € sind). Bei BrickLink habe ich bei der Bestllungen von Figuren auch schon einiges gelassen. Dazu kommen dann noch alte Sets Lego Star Wars Sets, welche ich gerne haben wollte. Da kommt schnell einiges zusammen und man hat schon mehr Mühen (aka Ausgaben), als „einfach nur“ am Ball zu bleiben.
    Ich persönlich finde das große Angebot von LEGO auch super und habe wenig Probleme mich einzuschränken. Z. B. finde ich das große Hogwarts einfach traumhaft. Aber aufgrund von Platzmangel und Fokus auf LEGO Star Wars greife ich da nicht zu.
    Des Weiteren finde ich auch die Produkte von LEGO aktuell einfach sehr hochwertig. Klar sind 130 € für den Mustang viel, aber das ist doch auch ein klasse Modell. Und mit dem Bagger und dem Sternzerstörer warten ja auch noch potentielle Megakracher auf uns. Ich habe bis jetzt noch NIE viel Geld für ein LEGO Set ausgegeben und bin dann enttäuscht worden. Dieses zufriedene Gefühl welches sich beim Zusammenstecken der Steine bei mir einstellt, ist das Geld wert. Ich denke das kann auch der ein oder andere, der sich schonmal erfolglos an einem komplizierten Modellbausatz versucht hat, gut nachvollziehen.

  5. Hallo Lukas,

    vielen Dank für die sehr aufschlussreiche Aufstellung. Sicher kann man über das eine oder andere Set streiten. Interessant ist die Feststellung, dass der absolute Betrag, der für alle AFOL-Sets aufgebracht werden muss ständig ansteigt. Das gibt vielen das Gefühl, Lego würde immer teuerer werden.

    Im Gegenzug enthalten allerdings die Sets immer mehr Teile, so dass der Teilepreis (Relativpreis) nahezu konstant bleibt.
    2010 15.324 Teile (8,52 ct)
    2011 14.926 Teile (9,18 ct)
    2012 15.924 Teile (8,63 ct)
    2013 19.914 Teile (9,34 ct)
    2014 21.047 Teile (8,91 ct)
    2015 22.824 Teile (9,00 ct)
    2016 36.176 Teile (8,82 ct)
    2017 46.797 Teile (7,93 ct)
    2018 37.634 Teile (8,41 ct)
    2019 27.654 Teile (9,26 ct) (nur konkret angekündigt – keine Gerüchte enthalten!)

    Die Interpretation überlasse ich jedem selbst.

    • Hatte eine ähnliche Rechnung angestellt. So lässt sich erkennen ob die Aussage „alles wird immer teurer“ stimmt. Sehe es auch so das die Preise relativ stabil bleiben. Hoffen wir das es so bleibt 🙂

          • das wäre zumindest zusätzlich interessant … wenn auch nicht der Weisheit letzter Schluss:

            Viele kleine Teile heißt (hoffentlich meistens) schöne Details. Diese Details müssen erst mal auch entworfen sein, das kostet Zeit und Geld, was sich aber nicht im Gewicht niederschlägt …

            Ne glatte Wand mit gleich vielen (aber großen) Teilen mag viel mehr Gramm auf die Waage bringen, ist aber trotzdem nicht zwingend mehr wert …

        • Genau Stein ist nicht gleich Stein!
          Gewicht oder special Steine sind sehr wichtig! Man müsste das in 2×4 Bricks umrechnen können.
          Am Ende kommt es aber auch auf das Setdesign an. An Starwars sieht man find ich ganz gut wie sich das Design entwickelt, viele alte Sets sind halt … schlicht … im Vergleich zu den Neuen.

    • Darf ich hier kurz einfließen lassen? Die Lego Preispolitik ist recht simpel gestaltet, 1000g Plastik = 100Euro. mit Lizenz 700-800g = 100Euro. Anzahl Figuren/Steine scheinen keinen Einfluss auf die Preisfindung zu haben. Meine Preis/Leistung Empfehlung dieses Jahr; Baby Yoda/The Child 75318 (sofern die Gewichtsangaben hier im Blog ihre Richtigkeit haben)

  6. Ich denke mit ein bisschen Disziplin kann man schon eine gute Balance zwischen „haben wollen“ und Geldbeutel schaffen. Ich konzentriere mich eigentlich nur auf Star Wars und dort auch nur UCS und Figuren, seitdem ich Max Artikel hier gelesen hatte (kommt da nicht noch ein zweiter :-)? ).
    Natürlich gibt es auch außerhalb des Star Wars Universums super Sets aber ich bin bis jetzt standhaft geblieben. Sobald Stranger Things irgendwo mit Rabatt angeboten wird brech ich dann aber doch mal meine Star Wars Regel :-).

    • Erwischt! Ja da kommt noch ein zweiter und danach auch noch weitere. Aber ich gehe aktuell in Arbeit unter. Also müssen wir uns noch etwas gedulden 🙂

      • Ich hoffe das die Artikel sehr bald erscheinen werden.
        Das würde den kleinen Platz, für dich, in meinem Herzen auf Sternenzerstörer der Galaxy Klasse anwachsen lassen.

  7. Mehr Auswahl ist besser. Die Meisten interessieren mich ja garnicht. Aber der eine will was für die City und der andere einen Truck oder ein Starwars. Ich find nur an Sets ab 200Eur gehören Prints. Nicht jede kleinigkeit aber die Centerpieces (Lichterkette bei Stranger Things) wären super, vor allem da in 15Eur Sets oft teile bedruckt sind dies meiner Meinung nach nicht so nötig hätten. Den Mustang Feier ich dafür, der ist klasse!

  8. Also man kann echt viel Geld lassen. “Leider” trifft Lego bei mir bei vielen Themen ins schwarze. Habe auch in den letzten Jahren viele große und noch mehr kleine Sets gekauft. Eigentlich Querbeet mit Schwerpunkt Creator Expert DC/Marvel Superheroes (hier wegen der Figuren, aber separat sind diese ja fast so teuer wie ganze Sets). Den Mustang habe ich auch weil er mir gut gefällt. Das teuerste war logischerweise der Falcon. Aber hier gebe ich zu das der für einen besonderen Moment mit meinem Sohn aufgespart wird. Grundsätzlich ist der Plan mit ihm mal ein großes buntes Legozimmer mit vielen alten und neuen Sets zu bauen. Ich habe auch nur ein bisschen ein schlechtes Gewissen beim Kauf von teurem Lego. Kein anderes Spielzeug ist so wertstabil. Wenn man es irgendwann mal verkaufen muss bekommt man in der Regel wohl das wieder was man bezahlt hat, wenn das Set erstmal ausgelaufen ist. Ist wie mit ner Rolex. Die würde ich mir z.B nie kaufen. Aber jemand mit dem Zwang alles 100% komplett und vollständig sammeln zu wollen, darf man als Legokunde echt nicht sein. Das frustriert nur.

    • Das LEGO sehr wertstbail ist stimmt natürlich. Nur mit Rolex vergleichen würde ich das nicht. Zum einen setzt Rolex ganz stark auf eine geringe Verfügbarkeit (versuch mal an eines der günstigeren Modelle ran zu kommen) und zum anderen wird der Preis dort kontinuierlich angehoben. Bei LEGO ist ja (fast) alles unlimitiert verfügbar und auch der Preis ändert sich während der „Lebenszeit“ eines Produktes nicht.

  9. Noch ein Punkt zum Nachdenken:
    Die Aufstellung beinhaltet „nur“ die AFOL-Sets. Hinzu kommen die Wünsche der lieben Kleinen, die berücksichtigt werden wollen.

    …und wer in einer Serie unterwegs ist, kauft meist noch weitere Sets aus der Serie. Beispiel Harry Potter: AFOL-Set HP-Schloss (71043) hinzu kommt oft der Hogwarts Express, der Ritter, die peitscfchende Weide…..
    Die IDEAS-Sammler „müssen“ einfach jedes Set kaufen, weil die Sammlung sonst unvollständig wird. Gleich gilt für die BrickHeadz und und und…..mit Star Wars bin ich noch gar nicht angefangen!

    Es gibt auch kleine Sets, um Freude zu haben.
    Mein Highlight in 2019: 31088 Creator-3-in-1 Tiefseebewohner. Der absolute Hammer!

    P.S. Die relative Preisentwicklung der AFOL-Sets deckt sich mit der Preisentwicklung der Star-Wars-Sets. Siehe:
    https://www.stonewars.de/kommentare/lego-star-wars-preisentwicklung/

    • Die 31088 ist der Oberknaller und absoluter Verkaufsschlager bei uns im Laden. So wie die 31058 mit den Dinos. Man bekommt einfach unfassbar viel Spaß für wenig Geld. Übrigens: bei beiden Modellen kann man jeweils noch eine 4.Variante bauen – die Anleitung hierfür findet sich auf der LEGO Website in der Bauanleitungs-Sektion.

    • Ja @Heinzelmännchen die 3in1 Sets sind oft echt schön und kreativ, die Meerestiere und Unterwasserroboter sind klasse die Dinos haben 15 Anleitungen auf MOC Portalen, da es da mal nen Wettbewerb gab.

      Mein Favorit ist das Zuckerhaus.

      • Das beste 3in1-Set, das es jemals gab, war meines Erachtens 31052 Urlaubsreisen. Da gab es einen Wohnwagen, ein Haus und eine Yacht, und alle drei sahen aus, als hätte man sie auch als eigenes Set rausbringen können. Für die Yacht lagen sogar Rumpfteile bei, die man für das A-Modell (Wohnwagen) gar nicht brauchte. So ein vielseitiges und detailverliebtes 3in1 gab es davor und danach nie wieder.

  10. Naja das ist schon was anderes. Da hast du recht. Sind aber beides teure Spielzeuge….Aber fast jeder Rolex Besitzer kommt dir mit diesem Argument, dass man Sie zum Kaufpreis immer wieder los wird. Ich persönlich glaube, dass die Investition in meinen Spaß und den meiner Kinder und wohl auch Enkelkinder 😉 die bessere ist. Aber wie schon gesagt, sein Geld kann jeder für das ausgeben das er mag.

  11. Bei mir ist es dieses Jahr so das ich mehr für Minifiguren über BrickLink ausgegeben habe als für Legosets :-).
    Obschon ich die Tantive IV und die 20th Anniversary Sets mir geholt habe.

    Ich hoffe aber das sich das mit dem UCS im Herbst ändert.

  12. Ich verstehe nicht, warum man sich überhaupt mit so einem Artikel auf Quengeleien der AFOL-Szene einlässt, die fälschlicherweise als repräsentativ erachtet wird.

    Ich habe niemals die Verpflichtung verspürt, bei der Produktpalette, die Lego
    aufbietet, eine Sammelleidenschaft entwickeln zu müssen und daraufhin mein Konsumverhalten auszurichten.

    Wer sich von irgendwelchen gängigen Marketing-Strategien wie das Branding („Exklusiv“, „UCS“ usw.) blenden lässt, der muss das schon mit sich selber ausmachen und nicht Lego anlasten.

    Die derzeitige Anzahl der verfügbaren Sets ist mich ein Gewinn an Auswahl und Vielfalt. Die Bewertung, ob etwas hochpreisig sei, ist abhängig allein von der Qualität des Sets für sich genommen und nicht, ob es einem Segment zugehörig ist.

    Hinsichtlich der Größe und Preise der AFOL-Sets ist eins bisher wohl niemandem aufgefallen: Die Verkaufbarkeit.

    Als Beispiel das ganz vorzügliche Ninjago City.

    Ich brauche bei nur einer Seele einen Kaufanreiz zu setzen, um 300 Euro Umsatz zu tätigen, statt bei sechs, um den gleichen Umsatz mit Sets für 50 Euro zu erzielen.

    Es ist eben nun mal einfacher eine Person zu überzeugen als sechs, vier oder drei.

    Ich muss auch nur die Logistik für ein Set vorhalten und brauche auch nur ein Set zu verwalten, statt sechs, vier oder drei. Und das sind alles kostenträchtige Kapazitäten.

    Braucht sich nur jeder an eigene Ebay-Verkäufe zu erinnern. Was ist einfacher:
    Ein einzelnen hochpreisiges Set zu verkaufen, für das man eben nur einen Käufer hat (der zuvor sich vom Angebot angesprochen fühlen musste), nur ein Versandschein anfertigen muss, nur ein Paket zur Post zu verbringen, nur einen Zahlungseingang im Blick zu behalten ODER den jeweiligen Aufwand zu betreiben für sechs, sieben kleinere Sets zum gleichen Gesamtwert?

    Abschließend verweist der Artikel auf seine Unvollständigkeit, jedoch wiegt etwas anderes viel schwerer und macht ihn daher kaum aussagekräftig: Der Artikel ist inhaltlich sehr oberflächlich.

    So werden irgendwelche Euro-Werte in Verhältnis zueinander gesetzt in einem Zeitraum von neun(!) Jahren.

    150 Euro sind gegenwärtig eben nun mal weniger wert als 2010. Und zwar nicht nur’n bisschen, sondern deutlich.

    Wer berufstätig ist, kann’s ja gern mal überschlagen. Wieviele Stunden musste man arbeiten um im Jahr 2010 auf 150 Euro zu kommen und wieviele 2019?

    • Inflation 2010 bis 2018 insg. 11,4%
      durchschnittl. Nettolohnentwicklung gem. Stat.Bundesamt: 1603€ auf 1945€ (+ 21,33%).

    • Ergänzend zu Jonnys Zahlen:
      Im Jahr 2010 waren 14,88 Arbeitsstunden notwendig, um €150 zu erhalten.
      Im Jahr 2017 waren es 11,63 Arbeitsstunden.

    • Es ging in dem Artikel nicht darum auf irgendwelche Nörgeleien von AFOLs einzugehen. Ich fand es einfach nur spannend zu sehen, wie viele große Sets es aktuell gibt und über die letzten Jahre so gab. Und es ging darum den Leuten (und mir selber) klar zu machen: Man muss nicht alles kaufen und kann sich einfach für die besonders tollen Sachen entscheiden. Aber es freut mich natürlich für dich, wenn du nie Schwierigkeiten hattest, dich zu entscheiden.

      Und ich setze in dem Artikel auch nicht einfach „irgendwelche Preise“ in Verhältnis, sondern zeige eine Preisentwicklung und Entwicklung der Anzahl, die mehr oder weniger gleichförmig verlaufen. Es gibt also absolut mehr für relativ gleiche Kosten. Und die Preisentwicklung mit Bezug auf die Inflation habe ich auch schon (wie hier mehrfach in den Kommentaren gepostet wurde) in einem anderen Beitrag beleuchtet.

    • @Man-O-Brick
      Zum Thema, nennen wir es mal „Lego Investment“ wäre ich vorsichtig. Ich persönlich beobachte das die Ganze Zeit und habe das Gefühl das auch die „exklusiven“ Sets in Zukunft nicht mehr viel an Wert gewinnen werden.
      Es spingen einfach zu viele auf den Zug auf und wollen ein Stück vom Kuchen haben.
      Beste Beispiel 40335. Habe gestern glaube über 100 Angebote auf Kleinanzeigen gefunden die sich gegenseitig im Preis drücken. Denn jeder möchte es loswerden und einen guten Preis erzielen. Eine ähnliche Tendez sehe ich bei anderen Sets. Zumal die „normalen“ im Handel erhältlichen Sets nicht limitiert sind.

      Der Markt ist irgendwann gesättigt. Natürlich wird es immer mal jemanden geben der sich ein „altes“ Set wünscht und auch bereit ist etwas mehr Geld auszugeben. Ich persönlich denke aber das diese Anzahl gering sein und in keinem Verhältnis zum Angebot auf dem Markt stehen wird (nach EOL). Denn letzten Endes werden die Sets ja auch nicht mehr beworben, somit wird es nur noch bei Leuten die speziell danach suchen auf einen „haben wollen“ Effekt stoßen. Und wenn dann 100 Leute das Ganze anbieten, darf man davon ausgehen das ein Preiskrieg ausbrechen wird, zumal es immer Leute geben wird die es lo wwerden müssen (z.B. Geldnot etc.)

      Wir werden sehen was die Zukunft bringt, ich betrachte es sehr skeptisch.

      • Zum Lego-Investment habe ich mich gar nicht geäußert.

        Mir ging es darum, daß Großsets für Lego attraktiver sind als
        kleinere Sets.

      • Bestes Beispiel: Pariser Restaurant. Seit knapp 6 Jahren am Markt, wird als „seltenes Set“ gelistet und ist in den Owner-Rankings der ganzen Datenbank-Seiten ganz weit oben, es hat faktisch jeder AFOL. Damit kann man sicher keine Gewinne mehr machen.

    • Ich weiß nicht ob du mich gemeint hast, da nicht unter meinem Kommentar, nehme mir aber einfach das Recht raus dir zu antworten.

      Ich muss vorausschicken das ich vordringlich bei deutschen Shops kaufe auch wenn ich mehr zahlen muss.
      Bei internationalen Bestellungen habe ich immer das Problem mit dem Zoll auch wenn ich die hier in Bamberg mittlerweile schon sehr gut geschult habe.
      Und leider habe ich mit Shops im europäischen Ausland schlechte Erfahrung mit Verpackung und damit einhergehende Beschädigungen gemacht.
      Es ist sogar so dass ich, bevor ich teurere Figuren irgendwo bestelle, Shipment-Trials mache um zu sehen ob sich diese an meine Verpackungsvorschriften halten.

      Dieses Jahr habe ich mir folgende Figuren schon geholt:

      SW0218 – Chrome Darth Vader (noch im Polybag)
      SW0097 – Chrome Stormtrooper
      SW0547 – Darth Revenan
      SW0413 – Darth Malgus
      SW0421 – Agen Kolar
      SW0585 – Stormtropper (20pcs.)
      …..

      Dann natürlich Unmengen anderer SW-Minifiguren die zwar günstiger sind aber auch aufsummieren.
      Momentan bin ich gerade am Überlegen wie ich an den Chrome C-3PO komme da ich, aufgrund des hohen Anschaffungspreises, gerne vorher in natura begutachten will.

  13. Erstmal vielen Dank für den Artikel! Finde ich sehr interessant! Auch wenn man aus den hier schon teilweise genannten Punkten nicht zu viel hinein interpretieren sollte.

    Was man aber auf jeden Fall erkennt: Es gibt mehr Auswahl! Und das finde ich gut. Wobei Lego hier aufpassen muss, dass Sie es nicht übertreiben. Sonst bleibt wieder zu viel in den Regalen liegen (siehe aktuell Jurassic Park)…

    Lego ist halt schon ein echt teures Hobby. Bei mir waren es dieses Jahr bisher von der Liste 420 Euro (Mustang, Stranger Things, Steamboat). Dazu kommen die 20 Jahre Star Wars Sets (waren bei mir im Angebot zusammen ca. 150 Euro).
    Noch auf der Wunschliste für dieses Jahr das Ideas Friends Cafe und das Hidden Side Boot. Ideas Baumhaus, UCS Star Destroyer sind auch Pflichteinkäufe, allerdings erst mit ordentlich Rabatt (minimum 20%)…

  14. Mich interessieren nur Sets, welche auch bespielbar sind. Ich baue gerne, meine Kinder spielen gerne und da Lego ewig hält (mein Lego aus meiner Kindeheit lebt immer noch ist aber leider sehr wenig/ unvollständig (Ritter, Weltraum &co.) haben auch noch meine späteren Enkel was davon.

    In diesem Zusammenhang ist es wichtig, wenn man City sammelt, das diese auch alle Bestandteile einer city hat (Feuerwehr, Polizei, Läden, Gebäude, …) … aus welchem Jahr oder Setnummer diese haben ist unerheblich.

    Wenn man Weltraum sammelt, braucht man auch einiges als Grundstock, …

    So gesehen eine gute investition, zumal man den Einkaufspreis immer wieder gebraucht bekommt.

  15. Mir gefällt manches und anderes nicht. Anderen gefällt anderes. Das Angebot ist breit gefächert. Bei dem was mir gefällt überlege ich mir, ob mir das Set den Preis wert ist – wenn ja kaufe ich es. Früher habe ich viele SW Sets gekauft. Persönlich haben mir diese früher besser gefallen. Daher sind es jetzt die HP Sachen, die ich supergut umgesetzt finde. Und ich freue mich auf das Central Perk, welches für andere völlig unnötig ist. Jedem das Seine.
    Nur Ziegen wären mal wieder schön – darüber sind wir jns doch hoffentlich alle einig, oder? 😊

  16. Eins hat mir dieser Artikel deutlich gezeigt: Die Entwicklung meines Nettolohns hinkt stark hinterher 😀
    Von den aufgeführten Sets habe ich erstaunlich wenige, aus manschen Jahren gar keine und auch in Zukunft werde ich mir nur selten mal was für über 150 € kaufen.
    Die Einteilung der Sets nach „für Kinder“ und „für Erwachsene“ ist durch persönliche Vorlieben nicht einfach und für mich auch kein Grund etwas zu kaufen oder nicht.

    Anstatt der Ziegen hätte ich übrigens lieber ein Mos Eisley Cantina Battle-Pack mit Dr. Evazan und Ponda Baba 🙂

  17. Danke für diesen Artikel. Interessant zu sehen, dass die Preisentwicklung doch nicht ganz so extrem nach oben verläuft, wie es oft den Anschein hat!
    Ich persönlich sehe die ganzen „Erwachsenen-Sets“ etwas zwiespältig. Einerseits will man natürlich neue Herausforderungen beim Bauen, andererseits orientieren sich die Preise dafür definitiv am Gehalt der Führungsebene. Schon von Beginn an. Das hat mit einem eventuellen Preisanstieg nichts zu tun. Als Normal- oder Wenigverdiener kann man sich idR keines, oder höchstens eines in ein, zwei Jahren leisten. Ich sammle seit über 25 Jahren Lego und besitze nicht ein einziges UCS- oder Expert-Set: einfach zu teuer!
    Aus diesem Grund bin ich froh, dass es ab und zu noch schöne Sets in den normalen Serien, wie City, gibt. Das wäre mein Wunsch an Lego: weniger Ninjago/Minecraft/Movie-Schrott, mehr City/Space/Abenteuer.

  18. Herzlichen Dank für eure Mühen, Stonewars – ein sehr schöner Artikel.

    Bein ich eigentlich der einzige, dem der Wert „Preis pro Stein“ komplett auf den Keks geht? Die verbauten Elemente in Lego-Sets sind doch über die Jahre (durchaus zu Recht) auch kleiner/filigraner geworden, Modelle detaillierter, verspielter geworden.
    Ich fände eine Preisangabe pro Kilo/Pfund/Gramm wesentlich sinnvoller, als eine Preisangabe pro Element.
    Just my 2 cents…

      • Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, was für Werte dabei rauskommen würden.
        Grundsätzlich bin ich eher der Meinung, dass Lego eben über die Jahre preislich doch eher konstant geblieben ist, also kein „Alles-viel-zu-teuer“-Schreier.

        Ich denke einfach, ein gewichtsbezogener Wert würde eine bessere Vergleichbarkeit gewährleisten, etwa mit Duplo-Sets oder mit Sets in denen viele Großteile oder gar Elektronik enthalten ist.

        Ich bin sehr gespannt.

        • So, ich komm gerade von der Lego-Theke zurück:

          Folgende „Gourmet“-Angebote gibt es:
          21314 TRON für € 104,50 je kg
          10262 Aston Martin € 99,08 je kg
          21102 Minecrdaft € 95,11 je kg

          Aus der Discount-Abteilung:
          42082 Geländegängiger Kran € 38,77 je kg
          42055 Schaufelradbagger € 39,26 je kg
          42043 Mercedes Arcos € 44,32 je kg

          Hier die Übersicht der Jahrgänge:

          2010: 58,53 €/kg
          2011: 60,56 €/kg
          2012: 61,91 €/kg
          2013: 61,34 €/kg
          2014: 61,08 €/kg
          2015: 61,15 €/kg
          2016: 61,76 €/kg
          2017: 56,76 €/kg
          2018: 61,40 €/kg
          2019: 61,37 €/kg

          Der Berechnung liegen die Gewichtsangaben von Bricklink zu Grunde. Ich habe nur die von Lukas aufgeführten Sets zur UVP berechnet.

          Generell fällt auf, dass IDEAS und Star-Wars relativ teuer sind. Die Technic-Sets sind im Verhältnis preiswert.

          Generell einen Dank an alle Kommentatoren, die das kontroverse Thema „Preis & Preisentwicklung“ hier sehr besonnen diskutieren. So solls sein!

          Die Schwierigkeit bei solchen Vergleichen ist immer: Welcher Maßstab wird angelegt. Ich denke die Aufstellung zeigt ganz einfach, dass es in den letzten Jahren immer mehr Sets gibt, die den AFOL ansprechen sollen. Die Teilanzahl ist in den letzten Jahren signifikant gestiegen und dem zu folge auch die UVP mit.
          Kurios ist, dass sowohl der „Preis pro Stein“ als auch der „Preis pro Kilo“ nahezu konstant sind.

          • Also wird Lego Inflationsbereinigt immer günstiger.
            Wenn man die sich immer mehr überschlagenden Rabattschlachten hinzurechnet sogar deutlich.

    • Du stehst mit Deiner Ansicht nicht alleine da.

      Irgendjemand hat’s mal aufgebracht und alle anderen plappern es nach.

      Ich meine es zum ersten Mal seinerzeit bei „The Brick Show“ registriert zu haben.

      Das Preis-pro-Stein-Verhältnis taugt ganz gut bei im Unklaren gehaltenen Vorankündigungen. Wenn also ein Set mit ca. 3000 Teilen postuliert wird, dann
      kann man sich in etwa ausmalen, in welcher Preisklasse es sich bewegt.

      Dieser Preis-pro-Stein sagt nichts über die Qualität eines Sets aus, die eben nicht nur auf die Anzahl der Steine beschränkt ist.

      Exemplarisch dafür ist die „Architecture“-Reihe: Die Bauanleitung ist ebenfalls
      wertbildend mit ihren Angaben über das Gebäude oder den Architekten usw.

      Die Vielzahl der oftmals darin enthaltenen kleinen Teile bescheren eine willkommene Textur einer ansonsten monochromen Oberfläche.

      Ebenso gehört für mich zur Qualität eines Sets die Bautechniken, Abwechslungsreichtum bzw. sich wiederholende Bauschritte, Entdeckungen von Details während des Baus sowie das Inspirationsvermögen für eigene Bauvorhaben, die sich erst beim Bau eröffnen, Ästhetik und Design des fertigen Modells, ob verdammte Aufkleber dabei sind und in welcher Anzahl, der Grad der optischen Abnutzung über die Zeit hinweg, Spielbarkeit,
      Anschluss- und Ausbaufähigkeit bei Konzepten wie die Modular Buildings oder schlichtweg Spaß am Set.

      Alles subjektiv von meiner Warte aus.

      Und es gibt so viele unterschiedliche Motive und Interessen, die einen Anspruch
      an ein Lego-Set erheben lassen.

      Als Beispiel sind nur diejenigen erwähnt, die ein Lego-Set lediglich als Teilespender sehen für MOCs. Denen sind andere Sachen an einem Set wichtig und damit wertbildend.

      Keiner bemisst den Wert eines Lego-Sets nach einer buchhalterischen Preis-Stein-Relation.

  19. Wow. Viele Kommentare …

    Ich habe gerade keine Zeit, sie alle zu lesen.

    Was in der (sehr guten und detaillierten) Auflistung natürlich nicht bedacht ist, sind die ‚weichen‘ Eigenschaften der Sets. Als Beispiel nenne ich die Creator Expert Corner Garage, die nicht nur vom Preis her deutlich angehoben wurde, sondern im Vergleich zu den Vorgängern dieser Reihe allgemein als eher lieblos oder schlampig designed empfunden wird.

    Sowas hat ja auch Auswirkungen auf den Sammlermarkt – die Modelle sind weniger begehrt, entwickeln sich evtl. gar nicht im Wert oder fallen sogar. Denn auch, wenn man nicht spekuliert, kann ein Wiederverkaufswert ja eine Kauf- oder Sammelentscheidung beeinflussen.

    Den Sprung von 15 auf 16 finde ich aber schon krass – was ist denn da passiert?

    Und noch was zum ‚relativ gesehen wird es nicht teurer‘ – das ist in meinen Augen eine eher theoretische Betrachtung. Denn Fakt ist – wenn ich Creator Expert Modular Buildings sammle und mir die bereits erwähnte Corner Garage kaufen möchte, muss ich mehr bezahlen als im Vorjahr. Dass da jetzt ein paar Teile mehr drin sind (sind da mehr Teile drin? Den Anschein macht das Modell jedenfalls nicht), bringt mir nichts (ich verkaufe die ja nicht) – ich gebe ganz simpel mehr Geld aus.

    • Der Sprung ist der MF mit 800 Euro und der Sprung kommt in 2019 mit dem 700 Euro Set noch mal. 2018 sieht es doch auch wieder normal aus.
      Das ist also ein Einmal-Effekt.

      • Der MF war allerdings erst 2017.
        In 2016 sind es einfach der Todesstern, das Disney-Schloss und die GB-Feuerwache, die ordentlich zu buche schlagen, denke ich.

    • Wer noch den original Lego Shop-At-Home Katalog aus dem Jahr 2009 vor sich liegen hat, wird feststellen, daß der zum seinerzeitigen Zeitpunkt auslaufende
      Green Grocer (10185) bereits schon 159,99 Euro gekostet hat.

      In den Datenbanken wird dieses Set nach wie vor mit 149,99 Euro ausgewiesen – was einfach falsch ist.

    • Das verstehen die wenigsten hier. Es wird einfach zu viel hingenommen weil es ja nur „Hobby“ ist und da „darf man ja nicht“ kritisch gegenüber sein.
      Das ist so der Tenor den ich hier immer öfters lese. So langsam kommt es mir vor auf zusammengebaut 2.0 gestoßen zu sein.

      • Hahaha, was? 😀

        Auf welchen Kommentar bezog sich das jetzt genau? Ich verstehe nicht wirklich, worauf du hinaus willst. Wo darf man hier nicht kritisch sein und wo sagen wir, dass das ja „nur Hobby“ ist? Kannst du das ein bisschen erklären, damit ich inhaltlich darauf eingehen kann?

        • Momentan kommen fast alle Sets unter einem teilepreis von 10cent/stein. Und diese werden direkt zum Start im Handel mit 20% Rabatt angeboten. Das sagt doch schon einiges über die Preisentwicklung aus.
          Und ja ich hab’s gelesen pteis/Stein wird hier als nicht aussagekräftig gesehen.

        • Hmm, vielleicht stehe ich auf dem Schlauch.
          Ich verstehe Deine Kritik nicht.

          Ich kann mit dem Teilepreis gut leben. Er gibt eine gewisse Orientierung. Wenn die meisten Set deutlich unter 10 ct/Stein liegen, spricht das doch eher für ein gutes Preis/Leistungsverhältnis.

          Wenn die Sets kurz nach Markteinführung mit deutlichen Rabatten laufen spricht das meiner Meinung nach dafür, dass entweder ein hoher Wettbewerbsdruck herrscht oder sich die Kunden mittlerweile daran gewöhnt haben.
          Aktuelle Beispiele:
          * Preisnörgelei im Galeria-Post.
          * Kommentare, die mindestens 30% oder mehr Rabatt haben wollen.

          Ich glaube es ist fast egal welchen Preis Lego als UVP festlegt. Die 30% Forderung der Kundschaft bleibt hartknäckig bestehen (Praktiker-Prinzip).

          Was ist denn jetzt Deine Kritik? Die Rabatte? Die UVP?

    • Durchschnittlich verdient der Deutsche aber inzwischen ganz simpel auch mehr Geld. Wenn Lego seine Preise also nicht anhebt, während Personal-/Material-/Logistikkosten steigen, sind sie sehr schnell ganz simpel pleite.

  20. Was für ein hervorragender Beitrag. Meine Meinung liegt ein wenig zwischen Ryk und Lukas (siehe podcast). Auf der einen Seite macht es Lego einem leichter, durch die mittlerweile große Anzahl von AFOLs Set, sich zwischen den Set zu entscheiden, die einem wichtig sind. Vor 5 Jahren war es den AFOLs noch möglich, ihren Gelüsten freien Lauf zu lassen und alle großen Set in ihre Sammlungen einzufügen und die meisten dieser teuren Sets waren es auch noch wert. Mittlerweile gibt es so viele großen Sets, dass dies unmöglich ist. „Glücklicherweise“ sind auch einige dabei sind, die nicht alle den haben-muss Faktor besitzen (T-Rex), u.a. auch das ein oder andere Remake (UCS Falcon, Taj Mahal oder jetzt das Gerücht um den Sternenzerstörer).

    Auf der anderen Seite fällt der Gang mit KINDERN in den Lego Store hingegen schwerer, da man nun seinen Kindern häufiger erklären „darf“, warum es unwahrscheinlich ist, dass der Weihnachtsmann das Set im Gegenwert eines Kinderfahrrads, unter den Baum legen wird.

    Der einzige gemeinsame Nenner (und da bin ich nicht Ryks Meinung) aller Kritiken, und dem schließe ich mich an: Sticker bei einem Preis von ü300 Euro geht nicht. Wenn man bei Minifiguren, die 4 Euro kosten, alles bedrucken kann, dann kann man auch 30 Einzelteile bei einem Setpreis von 300 Euro und mehr, ebenfalls bedrucken. Und wenn man die bedruckten Teile nicht einsetzen möchte (wie gerne von Lego behauptet), dann sollte das Set eben 3 Euro mehr kosten und Lego sollte die 30 bedruckten Teile in einer unbedruckten Variante beilegen (hier teile ich die Meinung vom Held der Steine).

  21. Schicke Zahlen! 😉

    Ich bin zwar noch net so lange raus aus den Dark Ages, aber habe so eine starke Disziplin das ich nicht in jedem Thema wildere und mich eher auf die asiatischen Themen konzentriert, wie Ninjago und Monkie Kid Sets + die Season Sets. ^^

  22. Ich finde, dass FAZIT ist sehr gut formuliert. Ja, wenn man alles haben will, ist es teurer aber es sind auch mehr (und vor allem größere Sets)! Und das muss einfach berücksichtigt werden. Es gibt sicher wieder Leute die nur anhand der blanken Zahl denken „Sag ich doch!“. Denn um die Kernfrage, ob LEGO teurer geworden ist, zu beantworten müsste man es auf Preis pro Stein oder nach Gewicht etc. beurteilen.

    Und ich finde die riesige Auswahl im Moment einfach super! Und das macht es doch wieder umso interessanter, dass sich nicht jeder alles leisten kann oder will.
    So ist doch jede Sammlung auch wieder was individuelles. Ich habe mich jetzt auf 3 Bereiche fokussiert plus die Ein oder Andere Ausnahme.

    In diesem Sinne hoffe ich auf das Kolosseum. Dann wird’s 2021 noch teurer 😉

  23. Ähm.

    Wenn Lego nur noch auf Sammelsets geht. Aber wie ihr bereits richtig festgestellt hat, niemand alle Sets kaufen soll. Widerspricht sich das nicht?

    • Nö, man kann/wird ja vielleicht eher Reihen sammeln. Die Modularhäuser sind z.B. auch Sammelsets – da sammelt man eins pro Jahr. Deshalb muss ich ja nicht auch noch Star Wars UCS sammeln. Diese Sammelsets sammelt dann ein anderer.

  24. Ich beschränke mich zwar zu großen Teilen auf zwei-drei Sammelgebiete (HP, Architekture, teilweise Ideas/18+Modelle). Meine Kosten steigen sind in den letzen Jahren stabil gestiegen. Meine Set+Wantedlist ist von 2018 bis 2020 jedes Jahr um 400 Euro gestiegen, dabei ist das Colusseum noch nicht eingerechnet.

  25. Sehr interessanter Artikel, kannte ich nochnicht.
    Ich musste gerade feststellen, dass, bis auf den Buchladen, ich noch kein Set von 2020 gekauft habe. Ich hinke also noch hinterher und wildere momentan in 2019er Sets. Schöne Aussicht in die Zukunft: der große Preisschock kommt dann also erst nächstes Jahr wenn ich mindestens Baracuda Bay, Haunted House, Sesamstraße, Krokodil und die Cantina haben muss. Dazu gesellt sich dann ja meist noch das ein oder andere aus Gründen …

  26. 1300€ Jahresbudget für Lego oder irgendein anderes Hobby wie am Anfang der 2010er-Jahre geht klar.5300€ können oder wollen sich wahrscheinlich eher wenige AFOLs leisten. Dennoch finde ich es super dass LEGO jetzt so ein großes 18+ Sortiment hat. Das einzige das ich schade finde ist, dass gefült mehr 18+ Sets LEGO-exclusives bleiben als früher und selten mit Rabatten zu bekommen sind.

  27. Das ist ja zur Zeit das schöne bei Lego, man kann freilich aus genug Alternativen wählen ( bis auf Ritter ), sodas wohl für jedem das ein oder andere Set interessant sein sollte.
    Man braucht ja nicht alles kaufen, schließlich gibt es zur der Geld Frage, noch die Platzfrage. Das fängt schon bei mir zu Hause an, da fragt die Frau nicht, wieviel haste jetzt wieder bezahlt, eher, hast du nicht schon genug von dem Karm? ^^

    • Das ist bei mir auch eher das Problem. Leisten würde ich mir vielleicht mehr – ich arbeite ja auch dafür und habe sonst keine teuren Laster wie Rauchen, Feiern oder Schuhe. Aber ich weiß halt nicht wohin mit dem ganzen Zeug. Die tollen Großsets will ich nicht in die Teilekisten sortieren, so dass ich sie am Ende nur als Deko stehen habe, und so viel Deko braucht man halt auch nicht. Immerhin kann man ab und zu thematisch durchwechseln. Das bietet ja die Vielfalt.

  28. Der Afol wollte Sets, also bekommt der Afol Sets. Da ist für jeden etwas dabei. Echt interessant, wie die Anzahl der Sets kontinuierlich angestiegen ist.

  29. Ich sehe die 18+-Entwicklung schon etwas kritisch. Aber nicht, weil jeder alles haben muss, sondern weil sich ein Trend abzeichnet, den Erwachsenen eben nur solche 500€ Edel-Sets mit 5000 Teilen zuzumuten. Über die Summe gesehen, noch dazu BrickLink eingerechnet, gebe ich wahrscheinlich soviel aus, dass man sich auch könnte die ganzen Riesensets kaufen. Aber es ist gefühlt etwas anderes ob man hier und da mal ein 70€ Set mitnimmt, oder eben ein einziges LEGO-Set für 300€. Das ist mir als Einzelausgabe einfach zu krass und da helfen dann streng objektive Statistiken wie Teilepreis auch nicht weiter. Insgesamt wirkt es eben, als habe man die Erwachsenen und ihre Kohle für sich entdeckt und schöpft die jetzt nach Leibeskräften ab. Wenn die AFOLs dass dann alles zu hauf kaufen, dann scheint das ja eine gute Idee zu sein und alle sind zufrieden. Aber es bleibt die Angst, dass die Preisentwicklung generell nach oben geht, vor allem in Verbindung mit dem 18+-Marketing. Wir werden sehen. Bei dem kürzlichen Fan-Day wurde scheints angekündigt es werde auch kleinere 18+er geben.

    Die größere Auswahl ist als solches ja in der Tat nicht schlecht und ich denke auch man muss definitiv nicht alles haben. Ich weiß auch nicht, wie viele Leute so eine Einstellung ALLES zu sammeln haben. Man bekommt zwar in den Kommentaren manchmal diesen Eindruck, allerdings ist das sicher auch eine Stichprobe aus ziemlichen Hardcore-AFOLs. Für mich persönlich gibt es recht wenig, dass ich UNBEDINGT „brauche“, da sind die Creator Expert Autos (oder wie die Serie jezt heißt) wohl noch das teuerste, und selbst die bewegen sich ja (noch) im unteren Segment der „großen“ AFOL-Sets. Wenn ich natürlich UCS-Sammler oder Hardcore Harry Potter Fan wäre, sähe das schon anders aus.

    • Ich glaube nicht, dass man den Erwachsenen nur Edelsets ZUMUTEN will – ich glaube, dass man neuen erwachsenen Kunden, die nicht sowieso schon Legofans sind, eher ZUTRAUT, dass sie sich für Exklusivprodukte interessieren. Das deckt sich auch mit meiner Wahrnehmung: wenn ich sage, dass ich Lego baue, werde ich belächelt, aber wenn ich dann ein Bild von einem Exklusivset zeige, sehe ich auf einmal das Interesse in den Augen meiner Kollegen aufblitzen.
      Ein AFoL war vielleicht schon einmal Fan und findet leicht zurück zu Lego. Ein Normalo, so er es sich denn leisten kann, wird wohl eher nicht auf Luke’s Landspeeder oder ein City-Polizeiauto anspringen, sondern vielleicht doch eher auf eine schicke Büste für die Yuppie-Wohnung oder ein riesiges Fußballstadion des Lieblingsvereins.
      Und dass man dieses Kundensegment nun auch bedienen will, kann man Lego nicht verdenken. Das würde ich als Firmeninhaber auch nicht an mir vorbeiziehen lassen.

      • Naja sicher ziehen die teilweise beliebig wirkenden oder eben auf die Zielgruppe Kinder zugeschnittenen Spielserien jetzt nicht besonders bei Neukunden, bei mir ja auch nicht. Aber es muss nicht unbedingt 300€ kosten um „elegant“ und „erwachsen“ zu wirken. Solche Sachen wie das IDEAS-Flaschenschiff oder die Architecture-Serie zögen sicher auch bei Neukunden aber bewegen sich eben auch überlicherweise unter 100€, ebenso die Creator Expert Autos, die selten weit über 100€ liegen.

        Es fühlt sich einfach etwas so an, als wäre jedes 18+-Set das erscheint so ein Riesen-Giganto-Teil, das mag vielleicht auch subjektiv sein. Und natürlich kann man das LEGO nicht verdenken, denn wenn es läuft und Absatz findet, ist es ja wirtschaftlich scheinbar eine gute Idee. Ich möchte nur vermeiden, dass, von Seiten LEGO, bei 18+ preislich mit einem anderen Maß gemessen wird, weil es dem Hipster in seinem Loft ja egal sein kann ob es 200€, 300€ oder 400€ kostet.

        • In die „günstiger und für normale Erwachsene“-Schiene passt glaube ich Architecture, aber ich denke, sie wollen hier den Markt erweitern und es gibt scheinbar ja auch zunehmend gut betuchte Erwachsene, die sich die Giganto-Sets leisten können und wollen.
          Ich denke aber auch, dass die gigantischen Sets sich mit etwas kleineren die Waage halten sollten (und hätte mir z.B. die Winkelgasse als Einzelbauten gewünscht). Ich denke aber genauso, dass es da eine Untergrenze gibt, bis zu der man noch genügend erwachsene Abnehmer findet. Viele der kleineren Sets, wie tatsächlich z.B. Architecture, machen mich einfach nicht so an. Die sind mir zu schnell gebaut und machen zu wenig Spaß, wenn du weißt was ich meine.

      • Aber wie gesagt, ich möchte auch nicht zu jammernd klingen. Es sind ja auch nette Sets die da erscheinen, auch wenn mir die eine oder andere Entscheidung (etwa die App-Anbindung beim Klavier für 150€ mehr) nicht immer zusagt. Grundsätzlich ist mehr Auswahl nicht schlecht, wenn es denn genug Abnehmer findet.

  30. Ich wage eine Prognose: wir haben den Peak in 2020 erreicht, die nächsten Jahre werden wir nicht mehr so viele AFOL Sets im Sortiment sehen. Zwar immer noch viele, da LEGO ganz klar die AFOLs weiter adressieren wird, auch neue AFOLs gewinnen will, aber eben nicht mehr ganz so viele neue große Sets. Ich glaube, dass LEGO erkannt hat, dass es in 2020 etwas zu viel war. Sind zwar nur Indizien, die mich das glauben lassen, aber immerhin…Justus Jonas hat auch nicht jeden Fall gleich zu Beginn gelöst!

    • Sehe ich auch so. Nächstes Jahr haut sowieso die Krise nach der Krise, also Wirtschaft nach Corona, rein. Da lässt sich nicht noch mehr rausholen. Und dass tatsächlich mittlerweile auch finanzkräftige LEGO-Fans stöhnen, dürfte LEGO auch nicht entgangen sein. Die Flut an großen Sets führt ja teilweise sogar zu dem paradoxen Zustand, dass selbst die Influencer manchmal nicht mehr hinterherkommen, wenn ihnen LEGO gleich zu viele Rezensionsexemplare auf einmal vor die Tür stellt…

    • Das würde mir gut passen – dann kann ich über die kommende Zeit noch nachkaufen, was dieses Jahr nicht mehr gepasst hat, ohne dass sich dann schon neue Wünsche anstauen.

  31. Ich komme auf €1920 für mich und meinen Mann, wenn ich mal nur die Sets von 2020 hier nehme. Natürlich kauft man noch Minifiguren, Brickheadz, Geschenke und allerlei Steine, klar Speed Champions. Und die Rabatte, z.b. heute für den Sian sind auch noch nicht weg. Muss sagen 2000 Euro für ein Hobby pro Nase finde ich ok. Wir reisen nicht, also super. Danke für den Überblick…klar ich habe auch noch Hidden Side, Ninjago, Monkie King … also doch mehr als 2000 🤫😇

  32. Subjektives Empfinden:
    Die letzten Jahre waren die Modular-Buildings mit 150-180 Euro immer die „teuren Sets“ (wenige Riesendinger mal ausgenommen). Jetzt sind sie eher die „günstigen Sets“, verglichen mit den anderen „normalen“ AFOL-Angeboten, die eher bei 200 anfangen und weit drüber enden.
    Klar, diese neuen 18+-Angebote haben meist noch mehr Teile und sind toll, aber trotzdem: das geht ins Geld, selbst dann wenn man gleich viele Sets kauft wie vor ein paar Jahren, und nicht gar noch mehr.
    Gefühlt kaufe ich dieses Jahr weniger Sets als die letzten Jahre, trotz erhöhter Auswahl und generell guten Sets. Die Preisgrenze 200 Euro ist für mich dann doch irgendwie ein Bremser, wo ich länger drüber nachdenke und irgendwann das Interesse verlieren kann. Old Trafford, Piano, Haunted House, Batwing, Mickey/Minnie … das sind Sets die ich potentiell kaufen würde, aber wohl auslasse, weil mir dann die Barracuda Bay und vielleicht noch der NES (auch der wackelt schon, weil er 230 statt 199 kostet) neben dem obligatorischen Modular doch als Grundversorgung ausreichen, und die mir dann als „Bonus“ zu teuer sind, um sie noch oben drauf zu legen.

    • Diese magische Grenze kann ich bestätigen, darüber habe ich mich bisher nur mit der Ninjago City gewagt, und auch nur, weil es einen super Rabatt gab.
      Und dann kommt die Winkelgasse raus und ich fange an zu schwanken …

  33. Bei mir war es diese Jahr nur der Buchladen, der Löwentanz und das Krokodil. Obwohl ich die beiden asiatischen Sets Löwentanz und Tempelmarkt in eurer Aufzählung vermisse. Das sind in meinen Augen typische Afol-Sets.

      • Schau mal in die Beschreibung im Lego-Shop. Da geht selbst Lego mit den Begriffen „zum Sammeln“ davon aus, dass es wohl vermehrt AFOLs für ihre Sammlung erwerben…

        • Zitat: „LEGO® Spielzeuge zur Feier chinesischer Traditionen sind tolle Sammler- und Schaustücke“ für Lego also ein eindeutiges Afol-Set

          • Außerdem sind dieses Sets knallharte D2C Sets. Ich sehe bei diesen Sets eigentlich überhaupt keinen Grund, sie nicht in die Liste aufzunehmen. Sie erfüllen alle von Lukas genannten Kriterien.

          • @Thomas+ Danke für deine Anregung. Ich denke, wir werden die Sets noch Ergänzen. Kurz zum Grund, warum ich die bisher nicht drin hatte: Das lag vor allem daran, dass die Sets ja ursprünglich in China als „ganz normale“ Sets auf den Markt kommen sollten und hier nur verkauft werden, weil LEGO das nunmal so versprochen hatte. Ähnlich wie die Monkie Kid Sets.

            Und ich wollte ehrlich gesagt damals auch nicht die Auflistung so weit ausufern lassen und da dann nur die Themenwelten aufnehmen, die sich bei LEGO schon lange für erwachsene Fans etabliert hatten. Durch die 18+ Thematik mit ihren kleinen Sets (Helme etc.) hat sich das ohnehin erledigt, weshalb man die Sets durchaus mit aufnehmen kann 🙂

  34. Ich bin mit der Entwicklung grundsätzlich sehr zufrieden. Es gibt viele Sets, deren Zielgruppe ganz klar Erwachsene sind. Ich fühle mich jedoch überhaupt nicht „genötigt“ sämtliche Sets zu kaufen. Wobei ich heuer erstmals entschieden habe ein echt tolles Set – die Pirate Bay – nicht zu kaufen. Dies jedoch vorrangig aus Platzgründen. Ich habe zwar eigens einen Raum hierfür, allerdings reicht der Platz trotzdem nicht bis ans Ende aller Tage. Zumal ich neben Lego noch Filme und Brettspiele sammle. Mein jährliches Budget beläuft sich auf rund 2000 Euro für diese Hobbies. Generell sind mir weniger, jedoch größere und somit auch teurere Sets lieber. Die Winkelgasse und Cantina passen diesbezüglich perfekt. Ich sammle vorrangig die HP, Winter Village und Piratensets (1989-1995). Außerdem habe ich noch ein paar SW und JW Sets sowie zwei Modular Buildings. Ich habe nicht vor eine weitere Reihe zu eröffnen, es sei denn HdR kommt zurück. Vielleicht schlage ich mal bei einem Ideas Set zu.

  35. Ich habe mir heute wieder zuviel Koffein reingeschüttet, deshalb habe ich mir von allen Jahren den Durchschnitt, Median und Standardabw. angesehen und einen Boxplot erstellt.

    Jahr-Durch-Median-StdAbw
    2010-144,99-149,99-65,09
    2011-171,24-149,99-103,16
    2012-124,99-119,99-59,46
    2013-169,08-199,99-71,62
    2014-133,99-129,99-89,49
    2015-146,78-164,99-87,62
    2016-212,66-219,99-127,19
    2017-219,11-199,99-172,99
    2018-197,80-179,99-113,68
    2019-207,49-189,99-154,64
    2020-189,63-169,99-117,46

    Im Boxplot und auch in der Zahlenreihe könnte amn erahnen das es einen Sprung von 2015 auf 2016 gibt besonders was den Median und die Standartabweichung angeht. Laut t-Test ist dieser Anstieg im Median und Standartabweichung nicht statistisch signifikant aber dies sagt nichts über die die gefühlte Preisentwicklung aus.
    Man kann aber aus dem Boxplot erkennen das der obere Whisker bei den Zahlen ab 2016 wesentlich länger ist als bei den Zahlen zwischen 2010 und 2015. Weiterhin gibt es zwischen 2016 und 2020 drei Ausreißer bei den Zahlen zwischen 2010 und 2015 nur einen der auch wesentlich (und statistisch signifikant) kleiner ist.
    Dies bedeutet das wenn ich die AFOL Sets kaufe und immer mit den billigsten anfangen würde ich sehr viel schneller in der oberen Quartile und damit hochpreisigen Sets lande.
    Ich denke kommt eventuell das Gefühl das die Sets immer teurer werden.
    @Lukas: Boxplot kann ich dir zur Verfügung stellen

    • Das ja aber auch nur im Vieljahresüberblick gesprochen. Außerdem hinkt der Vergleich ein bisschen, weil die erste Gruppe (2010-15) 6 Jahre umfasst, die zweite (2016-20) nur 5. Und das „Mitteljahr“ 2015 ist einer der „Ausreißer“. Würde man also die 10 Jahre 2010-2019 betrachten (2020 ist ja noch nicht vorbei), käme man in jeder 5-Jahres-Gruppe auf 2 Ausreißer.
      Viel wichtiger finde ich, dass der letzte Ausreißer schon einige Zeit her ist. Wir haben eine Verteilung von A (Median kleiner als Schnitt, also mehr hochpreisige Sets) und B (Median größer, also mehr günstigere Sets) von B A A B A B B A A A A.
      Ich bin allerdings nicht so sicher, ob ein B-Jahr in 2021 noch viel bringen würde. Ich glaube inzwischen ist die gefühlte Wahrheit, dass Lego immer teurer wird, so etabliert, dass auch gegenteilige Evidenz nicht mehr viel ausmacht.

  36. Nach meinem Empfinden hat Lego das untere Preissegment komplett den anderen klemmbausteinanbieter überlassen. Das Ganze scheint mir zu sehr dem Apfel-System zu folgen, mit teuren Produkte Exklusivität erzeugen zu wollen.
    Was ich aber überhaupt nicht verstehe, ist warum sie von dem Gedanke der Modularität weg sind. Bestes Beispiel ist die Winkelgasse. Über diesen Weg könnten Sie deutlich mehr Geld einnehmen und würden auch mehr Kunden erreichen, was weiterhin mehr Einnahmen generieren würde.

    • Das sagst du einfach so. Heißt jedoch noch lange nicht, dass es tatsächlich so ist. Meiner Meinung nach ist ganz klar, dass die Winkelgasse ein Set sein muss. Natürlich hätte Gringotts auch gleich inkludiert werden sollen. Ich hätte mir als großer HP Fan in beiden Fällen das/die Set/s gekauft. Was ich sonst so gehört habe, macht für viele jedoch gerade die hoheTeileanzahl, die Größe, der Straßenzug als Blickfang und damit verbunden der hohe Preis den Reiz aus.

      Und nein, Lego überlässt das Feld der kleinen Sets nicht konkurrierenden Firmen. Es gibt ja mehr als genug von solchen Sets direkt bei Lego.

      • Ich persönlich gönne mir ein bis zweimal im Jahr ein großes Set. Dabei bin ich bereit bis 99,99€ zu bezahlen. Dreistellige Preise finde ich für Bausteine generell obszön.
        In der Preisklasse ist Lego aktuell (für meinen Geschmack) sehr schwach aufgestellt.
        Bei den Mitbewerbern bekomme ich für den Kurs Sets mit 2000+ Teilen, tollem Design, coolen Bautechniken und wirklich guten Bausteinen.

    • Der Blick auf die Regale der Spielwarenhändler, die auch alternative Hersteller anbieten, beweist das Gegenteil. Da ist das Sortiment von Cobi, Mattel u.ä. doch deutlich geringer – auch und gerade bei den günstigeren Sets. Lego zieht weiterhin sein ursprüngliches Zielpublikum an, auch wenn es jetzt auch noch seine exklusive Sparte ausbaut.

      • Es mag da natürlich Ausnahmen geben, z.B. solche, die vornehmlich Alternativbausteine anbieten, aber bei den landläufigen Idee-und-Spiel-Läden und so ist kein Zeichen von „Feld überlassen“ zu erkennen.

        • Okay, im stationären Handel ist das völlig richtig. Da gibt es selten Alternativen. Aber online ist das Angebot riesig. Cobi, CaDa, Wange, Bluebrixx, Modbrix, Xingbao, Sembo und wie sie alle heißen. Und ehrlich gesagt gibt es mittlerweile qualitativ keinen Unterschied mehr

          • Ja gut, dazu kann ich nichts sagen, weil ich schon mit Lego genug zu tun habe. In Reviews stellt sich das m.E. anders dar (und das eine Mega Construx-Set, das ich habe, ist auch nicht ganz so passig wie meine Legosets). Aber da die meisten Eltern ihren Kindern vermutlich nicht Wange-Sets im Internet kaufen, wird der Markt am Ende wohl doch noch von Lego beherrscht werden. Ich kenne jedenfalls keine Eltern, die außer Lego überhaupt andere Klemmbausteinanbieter kennen.

    • Wenn du mit „unteres Preissegment“ meinst, dass Lego nicht die gleiche Steinezahl mit anderem Thema für ein Drittel des Preises anbietet, ist das sicherlich richtig. Oder andersrum gesehen: Deren Exklusives sind größer, nicht teurer pro Stein als das Standardsortiment.

      Und dieses Standardsortiment ist immer noch deren Kerngeschäft – und das nahezu konkurrenzlos. Die anderen Anbieter versuchen sich oft gar nicht an Sets für Kinder oder liefern dabei wenig brauchbares ab. Und selbst wenn es mal taugt, spielt die Marktpräsenz in einem anderen Universum: Einige wenige Online-Shops gegenüber „drei Läden pro Straße“.

  37. Nach der Liste habe ich 2013 mit dem MKII-Kran der Technic-Reihe angefangen und hab aus der Liste, die in dem jeweiligen Jahr veröffentlich wurden, maximal 2 Sets daheim stehen. Allerdings muss man dazu sagen, dass ich mich früher eher auf die Flagship-Modelle bei Technic konzentriert habe und aktuell durch die Modular Buildings und auch die Ideas-Reihe die Interessen breiter gestreut sind.

    In 2020 allein könnte ich neben dem Buchladen, noch das Haunted House, die Cantina (auch wenn ich bisher noch kein Star Wars-Set daheim habe) und den Lamborghini Sian holen. 2019 wäre es ähnlich. In 2019 würde noch das Baumhaus, der Bugatti, Jurassic Park fehlen.
    Liegt halt daran, dass sich meine Interessen jetzt breiter gestreut haben, aber ich hab auch bis auf die Modular Buildings kein Set zur UVP gekauft, sondern jeweils gut mit Rabatt geschossen. Aber trotz allem will ich nicht wissen, was ich bisher schon an Geld für Lego in den letzten Jahren ausgegeben habe.

    Ich finde es an sich gut, dass viele Interessen abgedeckt werden; wenn man flexibel und mehrere Interessen hat, ist es natürlich schwierig und man muss wählen. Platz ist ja auch nicht ausreichend verfügbar.

  38. Fehlt in der Übersicht nicht noch ein Ideas-Set ? Die Ideas Internationale Raumstation finde ich nicht in der Übersicht. Die würde meiner Meinung nach schon noch mit in die Aufstellung reingehören.

  39. Irgendwie kriege ich bei dem Satz „Lego ist ein teures Hobby“ immer Bauchgrummeln.
    Nicht nur, dass es viele Hobbys gibt, die viel teurer sind, sondern es gibt auch viele, wo es quasi einen Mindesteinsatz gibt, um überhaupt mitzumachen.
    Das ist bei Lego anders; ich habe es zu 100% in der Hand, wie viel ich ausgebe.
    Hier mal eine Liste teurer Hobbys: Modelleisenbahn, Fallschirmspringen, Motorsport in all seinen Facetten, Kunstsammeln, Reiten, Reisen, Tauchen, Segeln, Himalayatrekking, Segelfliegen, Kinderkriegen und nicht zuletzt: Sneakersammeln 😉
    Ich finde, mit Lego geht es uns noch echt gut.

    • Es gibt halt auch sehr viele sehr viel günstigere Hobbies: Lesen, Nähen, Schnitzen, Sticken, Zeichnen, viele Sportarten. Bei den meisten dieser Hobbies kann ich sehr viel mehr Zeit mit sehr viel weniger finanziellem Einsatz verbringen. Es braucht viele Stunden, um aus einer 20-Euro-Stoffbahn eine schicke Bluse zu nähen. (Und als Grundausstattung braucht man nur einmalig eine Nähmaschine für 200 Euro und vielleicht nochmal ein bisschen Klimbim (Kurzwaren, Schneiderkreide, Schere, Musterpapier etc.) für 50 Euro.) Und auch für ein 20-Euro-Buch (oder Puzzle) brauche ich deutlich länger als für ein 20-Euro-Legoset.

      • Ich sahg ja nicht, das Lego ein billiges Hobby ist. Aber diese Dauerschleife: „Lego ist so ein teures Hobby.“, die Verbindung von Dauerkritik an Legos Preispolitik und Selbstkasteiung ob dieses ach so teuren Hobbys („Ist doch nur Plastik!“) nimmt einem total die Lust an der Sache. Was ich sagen will: Es ist, wie es ist.

  40. Ich selbst bin ein großer Lego Fan und freue mich wenn viele Sets raus kommen. Auch finanziell ist das für mich nie ein großes Problem gewesen. Dieses Jahr habe ich allerdings die reißleine gezogen, dass ist selbst mir viel zu viel.
    Irgendwie habe ich das Gefühl das Lego selbst noch gar nicht so richtig weiß was sie wollen.

  41. Lieber Lukas, vielen Dank für den informativen Überblick. Auch wenn man sich jetzt streiten kann (aber nicht muss), ob hier alles nach den dezidiert ausgefeiltesten wissenschaftlichen Methoden aufgearbeitet wurde, beinhaltet dein Beitrag ja eine wichtige Botschaft, die einem auch ein Stück weit die Augen öffnet. Den Kindern bringt man ja bei, dass sie sich für eine Spielsache oder zumindest für eine bestimmte Anzahl entscheiden müssen und mehr gibt es eben nicht. Als Erwachsene denken wir dann selbst dass wir einfach alles kaufen bzw. haben müssen (da schließe ich mich ein!), und man läuft Gefahr zu denken dass man alles, was neu rauskommt und cool ist, sofort haben muss. Wir erkennen aber, dass wir hier auch an unsere Grenzen kommen und uns dann eben auch für das schönste Spielzeug/Modell/Set/Sammelstück entscheiden müssen, und das liegt einfach an der riesigen Auswahl. Die einen können sich mehr und die anderen weniger leisten. Viele hätten auch gerne fünf verschiedene Sportwagen, aber die wenigsten kaufen sie sich auch.
    Ich habe in den letzten zwei Jahren sehr viele (zu viele?) Legosets gekauft. Der Artikel hilft mir (hoffentlich) ein bisschen, mich an die eigene Nase zu fassen und künftig vielleicht wieder mit ein bisschen mehr Distanz zu überlegen, welches Set ich eigentlich am liebsten haben will.
    Vielen Dank nochmal für den Artikel, und ob in der Aufstellung das ein oder andere Set fehlt, ist mir ehrlich gesagt wurscht! (Das muss aber nicht für alle gelten.)
    Viele Grüße, Joachim 😊

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