Ein Stück (deutsche) LEGO Geschichte: Die Presse-Edition des LEGO 6353 Küsten-Patrouillen Kreuzers

LEGO Town 6353 Küsten Patrouillen Kreuzer Titel 2

Manchmal entdeckt man eine Rarität, von der man nicht geglaubt hätte, dass es sie so gegeben hat. Ein besonders schönes Beispiel möchte ich euch heute mit der Presse-Edition des LEGO 6353 Küsten-Patrouillen Kreuzers von 1991 präsentieren.

Wie regelmäßige Leser des Blogs inzwischen wahrscheinlich wissen, mag ich alte Sets. Gewöhnlich beschränkt sich mein „Beuteschema“ dabei hauptsächlich auf LEGO Weltraum-Themen, Piraten und Abenteurer, aber natürlich gibt es auch einige andere Sets, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Um einen solchen Fall handelt es sich beim LEGO 6353 Küsten-Patrouillen Kreuzer, der damals im zarten Alter von fünf Jahren eines meiner ersten LEGO System-Sets überhaupt war. Neben den Sets aus meiner Kindheit in den 90er-Jahren interessiere ich mich aber beinahe noch mehr für die Werbematerialien, die LEGO damals verwendete.

Durch einen glücklichen Zufall fand ich letztens eine Rarität bei eBay, die beides in sich vereint: Eine spezielle Version des Kreuzers, die 1991 von der LEGO GmbH Deutschland exklusiv an Vertreter der Fachpresse ausgegeben wurde! Dieses besondere Set werde ich euch heute zeigen.

Die Box: Zweifach besonders

Das eigentlich Besondere an diesem Set ist die Box – und zwar in doppelter Hinsicht. Beginnen wir mit dem Offensichtlichen: Auf der Vorderseite der Presse-Edition, die ich nachfolgend der regulären Kaufversion gegenübergestellt habe, befindet sich ein Brief des damaligen Presseleiters der LEGO GmbH Deutschland, Gerd Schönheim. Dieser ist im Grunde ein gigantischer Sticker, der über die eigentliche Box geklebt ist und passend zur Thematik des Sets einen Ausschnitt in Form eines Bullauges hat.

LEGO Town 6353 Küsten Patrouillen Kreuzer Boxen

Herr Schönheim schrieb in seinem Brief (den ich sehr amüsant finde, weil er kaum ein nautisches Wortspiel auslässt):

Liebe Kapitäne des Wörter-Sees,

nachdem das Jahr 1991 an die Gestade der Zeitrechnung gebrandet ist, sind natürlich Fragen aufgetaucht: Wie werden zum Beispiel die LEGO Neuheiten aussehen? Wir sagen es Ihnen – ohne eine Faser Seemannsgarn: Die LEGO Neuheiten 1991 werden die erfrischende Brise im Spielzeugmarkt sein!
Überzeugen Sie sich selbst beim Eintauchen in die aktuellen LEGO Informationen. Auf daß Ihre Schreibkunst in der dort gezeigten Flut hochinteressanter LEGO Artikel baden möge!
Aber da sind wir ganz sicher. Denn unter dem Schutz des neuen Küsten-Kreuzers aus dem LEGO Stadt Programm werden Ihre Worte ungestört sprudeln können.
Also Leinen los und auf zu neuen Ufern!
Freundliche Grüße von Ihrer LEGO GmbH

Offenbar beehrte also die LEGO GmbH damals Vertreter der Fachpresse  zum Jahres- und damit auch dem Sortimentswechsel mit einer kleinen Aufmerksamkeit, um sich für die gute Zusammenarbeit zu bedanken und gleichzeitig für die Produkte des neuen Jahres zu werben. Daniel von Promobricks besitzt ein ähnliches Set, da es aber offenbar ebenfalls zum Jahreswechsel 1990/ 1991 ausgegeben wurde, können wir nicht mit Sicherheit sagen, ob LEGO dies regelmäßig oder nur in diesem Jahr tat.

Zur Einordnung: Deutschland war der erste Markt außerhalb Dänemarks, in dem LEGO eine eigene Vertriebsgesellschaft gründete. Dies geschah bereits 1956, also noch vor der Einführung des LEGO Steins, wie wir ihn heute kennen (die 1958 stattfand). Bis 1999 befand sich dann in Hohenwestedt nahe Hamburg die „deutsche LEGO Zentrale“ mit Vertrieb, Marketing und einem großen Logistikzentrum (das sogar noch bis 2007 Bestand hatte, dann aber nach Tschechien verlegt wurde) – in diese Zeit fällt unser Set.

Wie euch vielleicht schon aufgefallen ist, unterscheidet sich die Box aber nicht nur durch den Brief, denn auch das Farbschema ist völlig anders als bei meinem zweiten Exemplar. Genau genommen wurde die Box sogar komplett neu gestaltet, wie man bei einem detaillierteren Vergleich der verschiedenen Seiten sieht. Doch was hat es damit auf sich?

Die Antwort ist so simpel wie verblüffend: Bis zum Jahre 1990 waren viele LEGO Kartons in einem gelben Grundton gestaltet und ein „LEGOLAND“-Schriftzug schmückte die Vorderseite. 1991 begann dann eine kurze Übergangsphase, in der zunächst nur der „LEGOLAND“-Schriftzug verschwand, der Grundton aber gelb blieb. Im Jahre 1992 wurde jedoch die Marke „LEGO System“ mit einem neuen Designkonzept eingeführt, der Grundton der Verpackungen wechselte zu Blau.

Und jetzt kommt das aus heutiger Sicht Verblüffende: Statt die bereits vor 1992 veröffentlichten Sets, die weiterhin auf dem Markt waren, in ihrem alten Design zu belassen und die Gestaltung der Verpackungen erst sukzessive umzustellen, nahm LEGO einen harten Schnitt vor und designte während ihrer Laufzeit die Verpackungen der Sets neu! Und weil mein zweites Exemplar des Sets von 1992 ist, ergeben sich die Unterschiede, die wir oben gesehen haben.

Noch einmal zur Verdeutlichung: Dies betraf nicht nur die Stadt-Sets, sondern alle Reihen, die unter die Marke LEGO System fielen. In Anbetracht der Tatsache, dass die Kartonversionen für den amerikanischen Markt sich damals wie heute ebenfalls von der europäischen Version unterschieden, existieren also von (fast?) allen LEGO System Sets, die schon vor 1992 auf den Markt kamen, mindestens vier verschiedene Kartonversionen!

Auspacken und Inhalt

Da bei meiner Presse-Edition zwar nicht mehr die Box, aber dafür noch der Inhalt versiegelt war, ist es mir nun möglich, euch an einem kleinen Unboxing teilhaben zu lassen. Wie bei Sets dieser Größe damals üblich, enthält der (recht dünne) Außenkarton einen stabileren Innenkarton, den man nach dem Öffnen an einer der Schmalseiten herausziehen kann.

LEGO Town 6353 Küsten Patrouillen Kreuzer Unboxing 1

Darin finden wir lose ein Stück faden, den Stickerbogen mit sechs Aufklebern sowie ein Gummiband, das für das besondere Spielfeature des Sets unerlässlich ist – mehr dazu später. Die restlichen Teile sind auf vier nicht nummerierte Tüten verteilt, die damals noch perforiert waren. Auch enthält der Karton natürlich eine Anleitung sowie zwei weitere Broschüren, die bei solch alten Sets für mich immer ein besonderes kleines Highlight darstellen: Einen mittelgroßen Katalog des Jahres 1991 und ein Serviceheft zum Bestellen von Ersatzteilen.

LEGO Town 6353 Küsten Patrouillen Kreuzer Unboxing 2

Insgesamt umfasst das Set 171 Teile und unterscheidet sich nicht von der regulären Version, außer, dass je nach Produktionsjahr natürlich unterschiedliche Kataloge und Servicehefte beigelegt wurden. Die im Serviceheft angegebene Adresse lag – wie die der damaligen Presseabteilung der LEGO GmbH – übrigens ebenfalls in Hohenwestedt. Nicht nur der Vertrieb der Sets, sondern auch jener der Ersatzteile wurde also von dort abgewickelt.

Und da ich die Sets nun eh schon einmal auf dem Bautisch habe, zeige ich euch auch gleich noch den Aufbau und die wirklich gelungene Spielfunktion. 🙂

Anleitung und Aufbau

Die Anleitung ist im DIN A4-Format gehalten, jedoch einmal mittig gefaltet, damit sie in den Karton passt. Sie umfasst lediglich sieben Seiten und nach 14 Bauschritten (plus sechs weiteren Schritten für das kleine Beiboot) ist das Modell bereits vollendet.

LEGO Town 6353 Küsten Patrouillen Kreuzer Anleitung 1

Dementsprechend zügig geht das Bauen voran. Ich hoffe, ihr werdet mir nachsehen, dass ich euch den Aufbau anhand meines regulären Exemplars zeige – die Tüten der Presse-Edition extra für das Review aufzureißen, obwohl ich das Set schon anderweitig besitze, hätte ich irgendwie falsch gefunden.

Zu jener Zeit wurde bei den einzelnen Bauschritten noch keine Übersicht der benötigten Teile angezeigt, man muss deshalb auch als erwachsener LEGO Fan mitunter zweimal hinsehen, damit man die neuen Teile an der richtigen Stelle platziert und nichts vergisst. Zunächst beginnt der Bauprozess aber ganz einfach mit dem kleinen Beiboot.

LEGO Town 6353 Küsten Patrouillen Kreuzer Aufbau

Hier erleben wir einen weiteren Unterschied zu heutigen Bauanleitungen, denn zunächst werden die drei Rumpfteile nur lose aneinander gelegt, um dann in den folgenden Schritten überbaut zu werden. Dieses Vorgehen kenne ich noch von vielen alten Sets, während es inzwischen bei LEGO absolut unüblich geworden ist.

Das Beiboot hat einen einen kleinen Außenborder, der sich kippen lässt – ein einfaches, aber schönes Detail, das zum Spielwert beiträgt. Vor der Scheibe kommt auch bereits der erste Sticker zum Einsatz, den ein Wappen mit einem Rettungsring ziert. Schon Anfang der 90er-Jahre verfuhr LEGO also offenbar so, dass Teile, die in mehreren Sets Verwendung fanden – so zum Beispiel in den Weltraumsets – bedruckt wurden und grafische Gestaltungen, die wie in diesem Fall nur für ein Set benötigt wurden, mit Stickern realisiert wurden.

LEGO Town 6353 Küsten Patrouillen Kreuzer Aufbau 1

Auch der Bau des großen Schiffes beginnt damit, dass man die Teile, die die Unterseite des Rumpfes bilden, zunächst lose zusammenlegt. Am Heck beginnt man bereits in den ersten beiden Schritten mit der Vorbereitung der Verlademechanik, die das besondere Highlight dieses Sets ist.

LEGO Town 6353 Küsten Patrouillen Kreuzer Aufbau 5

Nach vier Schritten ist der Rumpf schon fast fertig. Hier kommen am Bug auf beiden Seiten die nächsten Sticker mit der Schiffskennung „C12“ zum Einsatz. Wir haben auch schon die Seilwinde montiert, die später dazu dienen wird, das Beiboot zu Wasser zu lassen. Im Inneren der Seilwinde befindet sich eine Aufnahme für Technic-Achsen (diese Form kommt noch heute zum Einsatz), sodass man später durch Drehen dieser Achse, die aus dem Rumpf herausragt, das Seil auf- und abwickeln kann.

Hier sehen wir übrigens wieder eine Bautechnik, die es heute so bei LEGO nicht mehr geben würde: Seilwinde und Achse wurden bereits montiert, es fehlt aber links und rechts noch jeweils ein Technic-Brick als Führung. Diese werden erst im nächsten Schritt verbaut, sodass entweder die Achse verbogen oder die ganze Seilwinde noch einmal angehoben werden muss – das würde LEGO heute besser lösen.

LEGO Town 6353 Küsten Patrouillen Kreuzer Aufbau 6

In den nächsten Schritten wird der Bug vollendet und der Greifarm montiert, der aus zwei Teilen besteht, die jeweils nur in vier Sets vorkamen. Daran ist der Gummiring befestigt, der später am Heck eingehängt wird und so gegen das Seil arbeitet, den Greifarm also nach hinten zieht, sobald man mit der Seilwinde nachgibt.

LEGO Town 6353 Küsten Patrouillen Kreuzer Aufbau 9

Jetzt sind die Aufbauten inklusive Führerstand an der Reihe. Letzterer bietet Platz für eine der beiden Minifiguren, die das Schiff mit einem Hebel, einem Steuerrrad und einer (bedruckten) Konsole jederzeit sicher im Griff behält. Auf der Technic-Achse der Seilwinde werden beidseitig kleine Reifen befestigt, die in der Phantasie als Fender durchgehen mögen und das Drehen sehr erleichtern.

LEGO Town 6353 Küsten Patrouillen Kreuzer Aufbau 13

Dann wird achtern, im Bereich des Beiboots, eine Reling angebracht. Der Führerstand bekommt noch eine Instrumententafel – dies ist ein bedrucktes Teil – sowie eine Windschutzscheibe. Dann komplettiert man die Aufbauten mit einem kleinen Mast, einigen Scheinwerfern und Signalleuchten. Hier kommen auch die letzten drei Sticker mit dem bekannten Wappen zum Einsatz, je ein kleiner steuer- und backbordseitig (man verzeihe mir die verkehrte Ausrichtung – ich war noch sehr jung) sowie ein großes Exemplar vorne unter der Windschutzscheibe.

LEGO Town 6353 Küsten Patrouillen Kreuzer Unterseite

Zu guter Letzt bringt man noch zwei große, rote Antennen und auf der Unterseite sechs Boat Studs (2654) an, die dafür sorgen, dass das Schiff auf der Spielfläche zwar noch immer nicht schwimmt, aber doch wenigstens gut rutscht. Die Boat Studs wurden 1991 extra für diesen Zweck neu eingeführt und sogar als besondere Neuerung im Katalog beworben. Noch heute werden sie von LEGO produziert und gelegentlich für diesen Zweck eingesetzt.

LEGO Katalog Doppelseite Stadt 1992
Scan einer LEGO „Stadt“ Doppelseite aus dem Katalog 1992. Links am Rand werden die Boat Studs erwähnt.

Minifiguren

Die Minifiguren des LEGO 6353 Küsten-Patrouillen Kreuzers sind so hübsch wie unspektakulär. 1991 besaßen noch fast alle Minifiguren das glückliche Standardlächeln, nur die Piratensets gingen in dieser Hinsicht bereits neue Wege. Und unter den Schwimmwesten, die hier vorbildlich getragen werden, war man damals auch auf See gut gekleidet! Der Polizisten-Torso, der ein wenig an einen Smoking erinnert und den sich beide Figuren teilen, wurde schon seit 1979 produziert und noch bis 1992 weiter verwendet. Bis auf die Kopfbedeckung sind die beiden Küstenwächter absolut identisch.

LEGO Town 6353 Küsten Patrouillen Kreuzer Minifiguren 1

Das fertige Modell

So steht er nun vor mir, der Küsten-Patrouillen Kreuzer. Auch, wenn es objektiv betrachtet natürlich nichts Besonderes ist, so gefällt mir dieses Schiff doch heute noch besser als viele andere, die wir bei LEGO Town und später bei LEGO City gesehen haben. Ich mag die Tatsache, dass der Rumpf komplett aus Steinen gebaut ist und kein großes Formteil verwendet wurde. Das blau-weiß-rote Farbschema sagt mir ebenfalls sehr zu.

LEGO Town 6353 Küsten Patrouillen Kreuzer Links

Ansonsten ist das Schiff einfach ein schönes kleines Spielset für Kinder. Zusammen mit ein bis zwei anderen Booten oder ein wenig Küstenlandschaft ergibt sich ein großer Spielwert, das besondere Highlight ist dabei natürlich die Funktion zum Ab- und Aufladen des Beiboots. Als Kind fand ich diese schon deshalb toll, weil das Seenot-Rettungsschiff in dem Ort, wo wir immer Urlaub machten, genau so ein Beiboot hatte. Heute als Erwachsener freue ich mich einfach darüber, wie gelungen diese Funktion mit nur einer Handvoll Teile umgesetzt wurde und wie gut diese Konstruktion funktioniert.

LEGO Town 6353 Küsten Patrouillen Kreuzer Detail 1

Ich habe euch nachfolgend eine kleine Animation gebastelt, in der ihr das Spielfeature in Aktion sehen könnt. Durch Drehen der Seilwinde wird das Beiboot automatisch zu Wasser gelassen, da der Greifarm von dem Gummiband in Richtung „Wasser“ gezogen wird. Das Aufnehmen des Beiboots funktioniert in umgekehrter Weise natürlich genauso.

LEGO 6353 Küsten Kreuzer

Und auch, wenn das Set leider nicht viel freien Raum zum Bespielen oder eine Inneneinrichtung bietet, so habe ich diese als Kind doch nie vermisst. Auch mit den gegebenen Möglichkeiten konnte man alles von Rettungsmission über Ganovenjagd bis hin zum heimlichen Entern des Schiffs nachspielen, und das Auf- und Abladen des Beiboots wurde einfach nie langweilig.

Fazit

Schon für sich alleine genommen habe ich noch heute viel Spaß an diesem Set. Und das nicht nur, weil es nostalgische Gefühle in mir weckt, sondern weil ich sein Design auch nach heutigen Maßstäben für sehr gelungen halte.

Die Presse-Edition ist darüber hinaus eine dieser besonderen Perlen, die eigentlich nicht in eine Sammlung passen, an denen man aber trotzdem nicht vorbeikommt, wenn man sie zufällig findet. Mir macht es immer großen Spaß, auf diese Weise etwas in der LEGO Geschichte zu stöbern, und ich hoffe, dass auch ihr ein wenig Freude an diesem kleinen Exkurs hattet.

Wie gefällt euch der LEGO 6353 Küsten-Patrouillen Kreuzer? Verbindet ihr auch so positive Erinnerungen mit diesem Set oder hattet ihr ein anderes LEGO Town bzw. City Schiff, das euch in besonderer Erinnerung geblieben ist? Und was sagt ihr zu der Presse-Edition? Habt ihr schon andere Sets dieser Art gesehen? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

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Über Jens Herwig 85 Artikel
Mag verzerrte Gitarren, LEGO und Enten. Wollte so sein wie MacGyver, ist aber nur Physiker geworden. Erweckung aus den Dark Ages durch den Technic Unimog. Liebt alte Sets und hat ein Aquazone-Diorama im Wohnzimmer stehen.

29 Kommentare

  1. Lieber Jens,

    das Schiff darf ich bis heute noch mein eigen nennen und ich liebe es. Mit der Presseedition kann ich nicht mithalten aber die Info ist interessant.

    Danke für deine Vorstellung. Das Schiff ist eines meiner Kindheits-Highlights.

  2. Wie cool ist das denn?! Ein tolles Set, habe ich hier auch stehen, allerdings in stark vergilbter Form mittlerweile..(-;

    Gruß Hendrik

  3. Interessanter Nostalgie-Artikel mal wieder. Ich fand die Boote in dem 6er-Stil generell cool, haben sie auch bei den Rittern verwendet. Aber noch mehr haut mich ja das alte Katalogbild aus den Latschen! Diese geilen Doppelseiten mit den ganzen aufgebauten Sets in einer interessanten Szenerie, unter anderem meine alte Hafenpolizei und der Oktan-Truck. Da kommt richtig Atmosphäre auf. Wer will da als Kind nicht gleich alles haben?

    • Volle Zustimmung, ich finde, aus den Katalogen haben sie früher viel mehr rausgeholt als heute. Zugegeben, wahrscheinlich auch mit viel größerem Aufwand.

      • Bin seit einiger Zeit dabei,viele Teile zu einzelnen Sets zuzuordnen und diese dann zu bauen. Jetzt kann ich ein weiteres Projekt angehen. Herzlichen Dank.
        Vieles wird in einer Ausstellung zu sehen sein, die seit Oktober auf ihre Eröffnung wartet. Hoffentlich klappt es dann im März.

      • Naja, damals war der Gesamtumfang viel viel kleiner…
        Es gab einmal im Jahr Neuheiten (für die „Nebenserien“ auch dann und wann mal gar keine), über alles zusammen vielleicht 50 Sets mit einem Durchschnitt von 100-150 Teilen…
        Riesige AFOL-Sets, Kindersets bis 1000 Teile, Sommerneuheiten im gleichen Umfang, ein Dutzend Lizenzserien – das gab es alles nicht.

  4. Hallo Jens,
    vielen Dank für das coole Review.
    Würde am liebsten in ein Spielzeuggeschäft fahren und es kaufen.
    Auch die Funktion mit dem Haken finde ich fantastisch.
    Danke nochmal für die kleine Zeitreise.
    LG Robert

  5. Witzig, das Set aus meiner Kindheit hab ich vor ein paar Wochen auch mit meinem Sohn zusammen aufgebaut. Seit dem wird damit fleißig gespielt und über Nacht in der Vitrine aufbewahrt, denn wenn Papa eine Lego-Vitrine hat braucht Kind natürlich auch eine! 🙂 herrlich!

  6. Wow, ich bin fasziniert! Ich selbst kenne diese Sets nicht aber liebe das einfache aber sehr gute Set! 👏👍
    Ich habe letztens erst ein London Bus von 1966 (!) mir bei ebay kleinanzeigen für 12 (!) Euro gekauft, und als ich ihn in der Hand gehalten habe dachte ich mir: Wieso macht LEGO nicht noch mehr so tolle Sets?!

  7. Hallo Jens, ich feier deine Artikel immer wieder und sage vielen Dank für die Reise in die Lego-Vergangenheit. Das Boot hat seinen Reiz, gerade weil es sich aufs Wesentliche konzentriert, ohne zusätzlichen Schnickschnack. Der Brief an die Presse ist ein weiteres Highlight. Toll das man diesen hier nachlesen kann. Schönen Samstag, bis demnächst und tschö mit ö 😊.

  8. Tolles zeitgeschichtliches LEGO-Set – besonders die Presseedition. Zuerst dachte ich, du hast tatsächlich diese seltene Edition aufgerissen und gebaut – aber dann kam ja schnell die Erklärung. Danke auch für das Verlinken! Ich hätte gern noch mehr zu meinem Set erfahren, aber das wird wohl (für immer?) ein Mysterium bleiben…

    • Gerne 🙂
      Den Karton hätte ich übrigens tatsächlich aufgemacht, wenn er es nicht eh schon gewesen wäre – da bin ich recht schmerzfrei und habe das schon bei vielen alten Sets getan. Nur bei den Tüten habe ich dann doch eine große Hemmschwelle, zum Glück hatte ich noch das andere Exemplar. 😉

  9. Da kommen Kindheitserinnerungen hoch – dank meiner Großeltern bin auch ich im Besitz dieses wundervollen Sets 🙂 Ich kann mich sogar noch zurückversinnen, wie wir es damals gekauft haben.

    Dank des Katalogausschnitts bin ich sehr nostalgisch geworden – und weiß jetzt, welche Sets von damals mir fehlen… 😉

  10. Oh man,

    ich erinnere mich noch als wäre es gestern, wie ich als kleiner Bub den Kreuzer an Weihnachten ’91 auf meinem Kinderzimmerteppich zusammenbaute. Leider existiert heute kein einziges von meinen alten Sets mehr, sind im Laufe der Jahrzehnte verschwunden. Umso mehr freue ich mich über diesen Artikel. Danke für die schöne Erinnerung.

    • Haha, ich hab eben auch erstmal einige Nummern aus der Zeit in ebay eingegeben – leider wimmelt es da von fragwürdigen Angeboten und was qualitativ gut ist, wird teuer :/

  11. Als die Sets noch Bespielbar waren… Es zeigt, dass Kinder sich anscheinend auch mit einfachen Sets unterhalten können und nicht den x-ten X-Wing brauchen. Mittlerweile gibt es bei Lego nur noch Lizenzprodukte, wobei (meiner Meinung nach) Die Besten Sets die „alten“ waren. Ein gutes Beispiel ist dafür der Sternzerstörer, wo tatsächlich Platz war, 20 Sturmtruppen in einen von 2 Räumen zu stellen! Ein Kumpel hat sich den etwas neueren gekauft, der ist voll mit Dekoelementen, da ist KEIN Platz für Minifiguren. FALLS IRGENDWER KINDER HAT, kauft ihnen lieber sets, wie dieses(Boot). Die ganzen „alten“ Sets haben einen mega Spielwert und haben eine gute Ausgewogenheit zwischen Modellfaktor und Spielfaktor. Ich habe mir eine classic Weltraumsammlung angeschafft, da diese Sets einfach besser sind. Kinder brauchen eben KEINEN detailgetreuen Sternenzerstörer, sie brauchen etwas, womit man was anfangen kann! Habe die Sammlung seit 6 Jahren und bin vollstens zufrieden.

    • In der Regel bekommen Kinder nicht den x-ten X-Wing, sondern den ersten. Es wachsen nur eben ständig Kinder (und damit auch Star Wars Fans) nach und die wollen immer einen X-Wing. Aber ja, ich verstehe deinen Punkt 😉

  12. Danke für die tolle Setbesprechung! Ich habe dieses Boot damals auch besessen und viel damit gespielt – dieselbe Funktion hatte zu ähnlicher Zeit ein City-LKW mit Absetzcontainer (6668), der war auch klasse.

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