Die Geschichte von LEGO Aquazone: Sets, Merchandise, Werbung und warum es eigentlich ein Space-Thema war

Es gibt LEGO Sets aus meiner Kindheit, die ich noch heute so schön finde, dass sich sofort ein wohlig-warmes Gefühl in der Magengegend einstellt, wenn ich sie betrachte. Den Einfluss einer gewissen nostalgischen Verklärung möchte ich hierbei nicht ausschließen – dessen ungeachtet sind manche Sets auch nach heutigen Maßstäben einfach gutes, liebevoll gestaltetes Spielzeug.

Einige Themenreihen tun sich in dieser Hinsicht besonders hervor: Vor allem die alten Space-, Piraten- und Rittersets werden heute teils hoch gehandelt, sind die Grundlage für tolle Dioramen, die man auf Ausstellungen bewundern kann und auch LEGO selbst räumt ihnen, z.B. im LEGO House, einen Ehrenplatz ein. Es gab allerdings eine großartige Reihe, die aus der öffentlichen und offenbar auch aus der Wahrnehmung von LEGO weitestgehend verschwunden und, meines Erachtens zu Unrecht, etwas in Vergessenheit geraten ist. Das möchte ich mit diesem Artikel gerne ändern und Euch ein wenig von dem Thema erzählen, das mich als Kind und als AFOL wie kein anderes begeistert hat: LEGO Aquazone

LEGO Aquazone Logo
Das LEGO Aquazone Logo

Hierbei konzentriere ich mich auf die Sets der Jahre 1995 und 1996, die den Beginn dieser leider recht kurzlebigen Reihe markieren und in meinem Herzen einen besonderen Platz einnehmen.

Von Sea-Tron zu Aquazone

LEGO plante ursprünglich, eine Reihe von Unterwassersets als weiteres Unterthema von Space auf den Markt zu bringen. Man entwickelte diese Idee, in Anlehnung an andere Space-Themen, zunächst unter dem Arbeitstitel Sea-Tron. Dies geht aus einem Interview von BrickJournal mit dem ehemaligen LEGO Designer Jens Nygaard Knudsen hervor, das in Ausgabe 6/2 erschien und auch einige Fotos der frühen Entwürfe enthielt.

Artikel im BrickJournal 6/2 von 2009
Artikel im BrickJournal 6/2 von 2009

Letztlich entschloss man sich jedoch, das Konzept unter dem Namen Aquazone zu einem eigenen Hauptthema zu machen, das 1995 mit den Unterthemen Aquanauts und Aquasharks in den Handel kam.

Viele Aspekte der Entwürfe fanden dabei ihren Weg ins Design der finalen Sets, so z.B. das Farbschema der Monorail (die selbst leider nie als Set erschien) oder die 3D-Grundplatten der Sea People, deren Gestaltung für beide Aquanauts-Basisstationen übernommen wurde. Auch die verchromten Harpunen und der Kompass, zwei ganz charakteristische Elemente der Aquazone-Reihe, sind bereits in den Entwürfen zu finden. Die U-Boote der Sea People, die an verschiedene Meereskreaturen erinnern, dienten offensichtlich als Inspiration für die Gefährte der Aquasharks sowie später der Stingrays, während ihr Farbschema nahezu unverändert für die Aquaraiders übernommen wurde.                                                   

Zunächst erschienen jedoch 1995 die Aquanauts mit den Sets 6195, 6175 und 6125 sowie die Aquasharks mit den Sets 6155 und 6115. Letztere waren somit etwas unterrepräsentiert, was mit der zweiten Welle 1996 korrigiert wurde. Nachfolgende Bilder zeigen die Verpackungen aller regulären Sets dieser beiden Jahre und wie sie im jeweiligen Hauptkatalog beworben wurden.

Verpackungen der im Katalog beworbenen Sets
LEGO Aquazone Sets: Die Verpackungen der im Katalog beworbenen Sets

Als Sammler ärgert man sich bei alten Sets ja manchmal über Preisetiketten, zumal wenn diese an gut sichtbaren Stellen der Verpackung angebracht wurden und nicht mehr ohne Beschädigung abzulösen sind. In diesem Fall jedoch freue ich mich darüber, weil sie es mir ermöglichen, Euch die damaligen Kaufpreise aufzulisten (vielen Dank an Jens für das Update). Wenn jemand die DM-Preise der restlichen Sets noch nachvollziehen kann, äußert dies gerne in den Kommentaren!

Set Name Teile Figuren Kaufpreis
6104 Aquazone Ergänzungsset 20 2 12,98 DM
6115 Aquashark Propeller-Scooter 28 1 4,99 DM
6125 Aquanaut Minitauchboot 32 1 8,95 DM
6135 Aquashark Kristalljäger 57 1 19,95 DM
6145 Aquanaut Amphibienwalze 96 1 22,99 DM
6175 Aquanaut U-Boot „Deep Sea“ 167 2 49,95 DM
6195 Aquanaut Unterwasserstation „Palais Neptun“ 508 4 139,00 DM
1749 Aquanaut Paravane (?) 16 1 unbekannt
1822 Aquanaut Neptune III 192 2 unbekannt
6155 Aquashark Seeungeheuer 103 1 unbekannt
6190 Aquashark Skorpion 258 2 unbekannt

Die Anzahl der Teile und Minifiguren habe ich von Brickset übernommen. Vielleicht ist Euch schon aufgefallen, dass die Tabelle zwei Setnummern enthält, die weder im Katalog noch im obigen Übersichtsbild zu finden sind. Das liegt daran, dass es schon damals sowohl „exklusive“ Sets mit eingeschränkter Verfügbarkeit als auch kleine „Mini-Sets“ gab, die beide nicht im deutschen Hauptkatalog auftauchten.

Für die Aquanauts war dies zum einen das Set mit der Nummer 1822, das gleich in doppelter Hinsicht eine Kuriosität darstellte. Die Neptune III aus dem Jahre 1995 wartete mit einem völlig anderen Verpackungskonzept auf und brach auch sonst mit dem Stil der übrigen Sets, da ihre Form aufgrund der großen „Schere“ an einen Krebs erinnerte und somit eigentlich besser zu den von den U-Booten der Sea People inspirierten Aquasharks gepasst hätte.

Das Set 1822: In mehrfacher Hinsicht speziell
Das Set LEGO 1822: In mehrfacher Hinsicht speziell

Zum anderen gab es im darauffolgenden Jahr das Set 1749, das als typisches Mitbringsel im untersten Preissegment eine Minifigur und einen kleinen Scooter enthielt.

Das Set 1749: Eine nette Kleinigkeit
Das Set LEGO 1749: Eine nette Kleinigkeit, die nicht im deutschen, wohl aber im britischen Katalog auftauchte (danke an Jonas für den Hinweis)

Der Kampf um die Energiekristalle

Doch worum ging es überhaupt bei Aquazone?

Das Setting verband Weltraumdesign mit einer Piratenstory: Die ehrlichen, hart arbeitenden Aquanauts begaben sich in ihren U-Booten (die mit geringen Modifikationen auch als Raumschiffe durchgegangen wären) auf die Suche nach den wertvollen Kristallen, die ihnen Energie und den dringend benötigten Sauerstoff lieferten. Die Aquasharks hingegen lagen – als eine Art Unterwasserpiraten – stets auf der Lauer, um die Aquanauts zu überfallen und sie ihrer Kristalle zu berauben. Passenderweise gab es sogar Aquasharks-Figuren mit einem Haken als Hand.

Das Bricks ’n‘ Pieces Magazin, damals die offizielle Zeitschrift des LEGO Club UK, beleuchtete 1995 die Hintergrundgeschichte.

Bricks 'n' Pieces Magazin 1995, Ausgabe 1
Bricks ’n‘ Pieces Magazin 1995, Ausgabe 1

Dabei kam ein Artwork zum Einsatz, das sich wie ein roter Faden durch sämtliche Werbematerialien sowie das Verpackungsdesign der Aquazone-Sets zog und das Thema eindrucksvoll in Szene setzte. Entworfen hatte es Christian Guldberg Faber, der damals für die von LEGO engagierte Werbeagentur Advance sein Debüt als Art Director gab und auch die verschiedenen Logos gestaltete. Die Entwürfe wurden – wie zu dieser Zeit noch üblich – von Hand auf Papier gezeichnet.

Entwurf des Aquazone-Artworks, ©2014 Faber Files
Entwurf des Aquazone-Artworks, ©2014 Faber Files

Faber empfand die Arbeit an Aquazone als Traumprojekt:

„This was a dream come true. I got to work with one of my deepest passions; Diving and the underwater world. I chose the environment and here I used one of the most fascinating rock formations in the natural environment, namely the basalt columns.”

Meiner Meinung nach sieht man dies dem Artwork an: Das Bild erzeugt eine Stimmung, die mich schon als Kind inspiriert und begeistert hat. Gutes Marketing ist eben doch wichtig.

Aquazone in Schaufenster, TV und Badezimmer

Apropos Marketing: Da Aquazone ein neues Hauptthema war, wurden die Sets entsprechend aufwendig beworben. So gab es in Deutschland große Schaufensterdisplays, die mit Beleuchtungseffekten und mehreren Motoren ausgestattet waren.

Deutsches Schaufensterdisplay

Sowohl der Aquanaut im Vordergrund als auch das Aquasharks-Boot bewegten sich, eine oben verdeckt angebrachte Lampe erzeugte über eine motorisierte Drehscheibe mit unregelmäßigen Öffnungen die Illusion einer Lichtstreuung unter Wasser. In den USA hingegen gab es kleinere, interaktive Displays, die an ein Bullauge erinnerten und direkt in der Spielwarenabteilung platziert werden konnten. Diese hatten zwei Drucktaster, von denen der eine das Innenleben beleuchtete und der andere eine kurze Audiosequenz abspielte, die das Setting erklärte.

Amerikanisches Werbedisplay mit Beleuchtung und Audiosequenz

Darüber hinaus gab es Werbespots im Fernsehen, die im zielgruppenrelevanten Programm liefen. Ich bin mir sicher, mich auch an eine deutsche Version zu erinnern, habe diese aber leider bisher nirgends finden können.

Und wer glaubt, umfangreiches Merchandise rund um die eigentlichen Sets sei bei LEGO ein neues Phänomen, der irrt. Schon für Aquazone (und das ist immerhin mehr als 20 Jahre her) gab es viele Fremdartikel mit lizensiertem Design, z.B. Flaschen mit Badezusatz in Form einer Minifigur, Sanduhren für’s Zähneputzen, einen Aquanauts-Badeschwamm, Aufnäher, Kissenbezüge und so weiter. Man muss allerdings auch zugeben, dass die Idee des Badezubehörs sich geradezu aufdrängte. Kurioserweise erschienen diverse Artikel mit einem Bezug zum Set- bzw. Figurendesign der ersten Jahre zu einem Zeitpunkt, als eigentlich schon die Nachfolgesets auf dem Markt waren und sich die Gestaltung der Aquanauts-Figuren gravierend verändert hatte (mehr dazu später). Manche Merchandise-Artikel erschienen sogar erst, nachdem die Reihe bereits komplett eingestellt worden war.

Einige Merchandise-Artikel

 

Kompasse, Chrom und eine tolle Basisstation

Kommen wir nun aber zu der Frage: Was macht die frühen Aquazone-Sets und speziell die Aquanauts für mich noch heute so besonders? Da wäre zum einen das Artwork, auf das ich oben bereits eingegangen bin und das für mich zu den besten zählt, die LEGO je verwendet hat, zum anderen das ausdrucksstarke Farbschema, das die Sci-Fi-Unterwasserthematik perfekt einfängt. Wie großartig die Farben im Zusammenspiel funktionieren, zeigt sich besonders, wenn man die Sets mit einer Felsenlandschaft und etwas Flora kombiniert.

Ein sehr gelunges Farbschema!

Die Teile in Trans-Neon Orange bilden dabei das sprichwörtliche Sahnehäubchen. Egal ob glücklicher Zufall oder damals bewusst für diesen Zweck gewählt: Bei dezent blauer Beleuchtung wirken diese, als würden sie von innen heraus leuchten.

Blaues Licht erzeugt einen ganz besonderen Effekt

Doch auch jenseits der gelungenen Farbkombination wissen die Sets zu begeistern, da sie mit wenigen Teilen ein ausdrucksstarkes Design und einen großen Spielwert bieten. Erreicht wurde dies teilweise durch diverse neue Elemente, von denen manche nicht mehr aus der LEGO Welt wegzudenken sind (Taucherflossen für Minifiguren), andere jedoch in nur wenigen Sets verwendet wurden oder gar ganz exklusiv blieben. Speziell die achteckigen Steine gaben den Aquazone-Sets ein unverwechselbares Aussehen.

Links: Neue Elemente/ Rechts: Exklusive Elemente

Besonders hervorzuheben sind außerdem die verchromten Teile, vor allem die Kristalle, die inzwischen in unzähligen Farben erschienen sind. Bei anderen Weltraumthemen war mir als Kind nie recht klar, worum die verschiedenen Fraktionen eigentlich kämpften. Bei Aquazone konnte hierüber kein Zweifel bestehen: Jedes Kind verstand sofort, dass diese Kristalle in der Welt der Aquanauts und Aquasharks etwas Wertvolles und Seltenes waren. Auch der funktionstüchtige Kompass, der Bestandteil einiger Sets war, half ungemein dabei, in die Spielwelt einzutauchen.

Das Design der Minifiguren mit ihren Taucheranzügen, -flossen und verchromten Accessoires halte ich im zeitlichen Kontext ebenfalls für äußerst gelungen.

Das Set 6104: Mit zwei Minifiguren, Hai, Oktopus und Pflanzen das perfekte Booster Pack

Die einheitlichen Torsos haben mich dabei nie gestört – es sieht schließlich nicht jeder Taucheranzug anders aus. Natürlich wären die Figuren heutzutage aufwendiger bedruckt und es gäbe wahrscheinlich auch mehr unterscheidbare Charaktere. Man darf allerdings nicht vergessen, dass LEGO erst wenige Jahre zuvor vom Standard-Lächeln abgerückt und erstmals dazu übergegangen war, individuelle Gesichter zu drucken.

Ein genereller Vorzug älterer Minifiguren ist meines Erachtens, dass die „Bad Guys“ nicht übertrieben aggressiv gestaltet waren. So bestimmte die Phantasie der Kinder, wie böse die Bösen eigentlich waren bzw. ob sie nicht auch einfach mal die Guten sein konnten. Dies galt anfangs auch für Aquazone, jedoch nicht mehr für die Sets aus dem Jahre 1998, deren Figuren generell aggressiver gestaltet waren.

Aber zurück zum Thema: Der Hauptgrund, warum ich für alle Zeit ein Aquazone-Fan sein werde, ist das Palais Neptun 6195. Dieses halte ich für eine der schönsten Basisstationen, die LEGO jemals entwickelt hat und ein – gemessen an der Teilezahl – ungemein detailverliebtes Set, das sich durch endlosen Spielspaß auszeichnet. Sogar die 3D-Grundplatten, die sonst oft etwas deplatziert wirken, fügen sich in diesem Set perfekt ein. Und wer könnte das Set wohl besser vorstellen als JANGBRiCKS?

Leider kein Dauerbrenner

Trotz toller Sets, grandiosen Artworks und aufwendiger Werbung war Aquazone leider keine ähnliche Langlebigkeit beschieden wie vielen anderen Hauptthemen. Das lag meines Erachtens vor allem daran, dass die Reihe nicht konsequent weiterentwickelt wurde:

Auf Aquanauts und Aquasharks folgten 1997 zunächst die Aquaraiders als dritte Fraktion. Sie waren nicht eindeutig als gut oder böse in die Hintergrundgeschichte einzuordnen, konkurrierten aber offensichtlich ebenfalls um die begehrten Kristalle. Hierfür setzten sie Bohrer und in einem Set sogar eine Art U-Boot-Bagger ein. Die Sets wurden ausschließlich im US-Katalog beworben und waren in Europa nur eingeschränkt erhältlich, in Deutschland meines Wissens exklusiv bei Toys’R’Us. Dank Jonas wissen wir, dass man das Set 2161 auch als Prämie für das Sammeln von 41 Treuepunkten im LEGO World Club Magazin von Mai/ Juni 1997 erhalten konnte.

Aquaraiders im US Katalog von 1997 (Quelle: Brickset)
Aquaraiders im US Katalog von 1997 (Quelle: Brickset)

Die Grundidee, die Kristalle nicht bloß einzusammeln, sondern sie z.B. in einer Mine gezielt abzubauen, finde ich einerseits äußerst gelungen. Unter diesem Gesichtspunkt ist es schade, dass die Aquaraiders hierzulande ein Nischendasein fristeten. Andererseits wirkt speziell das Set 2162 auf mich weniger sorgfältig gestaltet, es sieht fast wie ein Entwurf aus. Außerdem kamen nur solche bedruckten Elemente zum Einsatz, die schon aus anderen Reihen bekannt waren (u. a. Spyrius) und hier gewissermaßen recycelt wurden. Auch das stark durch die frühen Entwürfe beeinflusste Farbschema finde ich persönlich weniger ansprechend als das der Aquanauts oder Aquasharks. Aus dieser Idee hätte man wahrscheinlich mehr machen können.

Stattdessen versuchte LEGO im darauffolgenden Jahr 1998 eine Art Reboot. Man ließ die Aquanauts mit verändertem Design wieder aufleben (in den USA nun unter dem Namen Hydronauts) und stellte ihnen mit den Stingrays einen neuen Kontrahenten gegenüber. Letztere griffen erneut die Konzeptideen der Sea People auf, da ihre Boote deutlich erkennbar verschiedenen Meeresbewohnern nachempfunden waren und auch die Stingrays selbst weniger wie Menschen sondern mehr wie Aliens wirkten. Speziell die Stingrays-Sets fand und finde ich großartig umgesetzt. Leider wurden jedoch die Minifiguren – auch die der Aquanauts – wesentlich düsterer gestaltet und ich erinnere mich, dass dies meine Eltern, die ja letztlich meine Sets anschafften, damals verprellte, da sie es als Verschlechterung und weniger kindgerecht empfanden.

Stingrays & neue Aquanauts (bzw. Hydronauts) im deutschen Katalog von 1998

Auch in der Welle von 1998 gab es übrigens wieder eine Kuriosität in Form des Sets 6100, das nicht im deutschen Katalog auftauchte und auf mich – überspitzt gesagt – wirkt, als habe LEGO noch Teile übrig gehabt und diese irgendwie verwerten wollen. Das Set firmierte zwar unter dem Logo der neuen Aquanauts, enthielt aber eine Minifigur mit Torso und Kopf im Aquasharks-Design sowie weiteren Elementen im Design der alten Aquanauts. Außerdem trug die Figur einen klassischen Sauerstofftank, wie er in keinem anderen Set der Reihe vorkam – sehr mysteriös!

Das Set 6100: Eine Kuriosität

Danach erschienen keine neuen Sets mehr unter dem Label Aquazone. Vielleicht fand man in Billund, dass die Überschneidung mit Space doch zu groß war, vielleicht erwies sich das Unterwasser-Setting als zu starke Einschränkung, um das Thema langfristig auszubauen oder die Sets verkauften sich einfach zu schlecht: Nach nur 4 Jahren war jedenfalls Schluss. Unterm Strich verbleiben einige sehr liebevoll gestaltete Sets und speziell eine großartige Basisstation, die heute zu sehr erschwinglichen Preisen gebraucht zu bekommen sind.

Vielleicht konnte ich ja den einen oder die andere dazu ermutigen, ein paar heimatlos gewordene LEGO Aquazone Sets bei sich aufzunehmen – ein Unterwasser-Diorama wäre doch mal ein schönes Projekt, oder? Jedenfalls hoffe ich, dass Euch diese kleine Zeitreise ebenso viel Spaß gemacht hat wie mir.

Welche Erinnerungen verbindet Ihr mit LEGO Aquazone? Haben es Euch auch die frühen Sets besonders angetan, fandet Ihr die Stingrays besser oder interessierte Euch die Unterwasserthematik gar nicht? Ich freue mich auf Eure Gedanken in den Kommentaren!

Über Jens Herwig 3 Artikel
Mag verzerrte Gitarren, LEGO und Enten. Wollte so sein wie MacGyver, ist aber nur Physiker geworden. Erweckung aus den Dark Ages durch den Technic Unimog. Liebt alte Sets und hat ein Aquazone-Diorama im Wohnzimmer stehen.

58 Kommentare

  1. Super Artikel – glaube zu dem Zeitpunkt hatte ich anderes im Kopf als Lego 🙂
    Ich bin echt am Rätseln, ob ich mich überhaupt erinnern kann, dass ich zu dem Zeitpunkt das jemals gesehen habe.
    Aber gemäß der Bilder war ja enormes Marketing dahinter, also hab ich sowas vermutlich mal im Kaufhaus im Vorübergehen mal gesehen.
    Gerne weitere Retro Artikel.

  2. Ich hatte die erste komplette Welle. Damals im Urlaub im Legoland Billund gekauft. Tolle Zeiten!

    Fun fact: im Mai diesen Jahres in Omas Keller gefunden und aufgebaut – seitdem wieder voll auf LEGO fixiert. Quasi mein Einstieg ins AFOL leben.

    • Fast genau so hat – von einigen Technic-Sets mal abgesehen – das LEGO Fieber auch bei mir wieder angefangen. 🙂

      Die frühen 90er waren wirklich eine tolle Zeit – ich kann nur jedem empfehlen, sich mal einen der damaligen Kataloge (speziell 1995) in Ruhe anzusehen. Die Dichte an großartigen Sets ist unglaublich. (Wobei ich ja im Artikel schon schrieb, dass da natürlich auch die Nostalgie einen gewissen Einfluss hat…)

  3. Top Artikel…Interessante Hintergrundinfos…Die Aquazone Sets standen bei mir früher hoch im Kurs; und auch heute finde ich das Thema und das Set-Design nach wie vor einfach geil .

    Eine Neuauflage beispielsweise vom Aquashark 6190 als großes Sammlermodell wäre mal was 🙂

  4. Spannend, kannte ich gar nicht, danke für den informativen Beitrag. Und schöne Sets sind das. Als erstes ist mir aufgefallen, dass wir uns heute über Preise wohl nicht so oft aufregen müssen, für umgerechnet knapp 70€ 500 Teile (bei dem Neptunpalais) vor mehr als 20 Jahren…

    • Sehe ich auch so, zumal in diesem langen Zeitraum ja auch eine allgemeine Preissteigerung stattgefunden hat. Allerdings finde ich, dass die alten Sets trotz weniger Teile manchmal optisch mehr „hermachen“, weil damals noch viel mit großen Formteilen gearbeitet wurde.

    • Moooooment! Eine Zwei-zu-Eins-Umrechnung von DM zu € taugt dank kontinuierlich gepflegter Inflation nicht. Wie stark diese tatsächlich ausfällt, veranschaulicht z.B. der damalige Tauschkurs DM zu CHF und dem heutigen von € zu CHF. Hinzu kommt auch der Vergleich der Haushaltseinkommen, Mitteneunziger zu Jetztzeit. Und davon einmal abgesehen beinhaltet das Palais Neptun 2 (zwei!) wirklich große 3-D-Grundplatten, die sich bekanntlich nicht eins zu eins mit der gewöhnlichen Steine-Anzahl gleichsetzen lässt. Aufregen muss man/frau sich aber tatsächlich nicht. Denn noch immer gilt: Glücklich ist, wer vergisst, was (vom Einzelnen) nun mal nicht zu ändern ist. Das bezogen auf die Preispolitik Legos wie auch auf das eigene ‚Habenwollen‘ – der ‚Shut up & take my money‘-Effekt.

      • Bei dem „Mooooment“ hatte ich gerade sofort die Stimme von Loriot im Ohr 😀
        Alles richtig, was Du schreibst. Wie wir schon oft festgestellt haben, lässt sich hier auch ganz schlecht eine umfassende, objektive Metrik finden, da sich ja z.B. auch die Produktionstechnchnik weiterentwickelt hat. „Bauspaß“ ist auch noch so ein Faktor, denn ein Set wie das Palais Neptun hast Du – aufgrund der vielen großen Teile – eben in kürzester Zeit zusammengebaut, während ein heutiges Set dieser Größe wesentlich mehr Bauzeit bieten würde.

        Freuen wir uns einfach, dass es damals wie heute tolle Sets gab und akzeptieren wir, dass sich damals wie heute wohl kaum jemand alle Sets leisten konnte, die er/sie schön fand. 🙂

        • Ich selbst befand mich von Mitte der 80erjahre bis Ende der 90er in den Dark Ages (Ja, Ryk, ich bin älter als du 😉 ), weshalb ich die Aquazone-Phase nicht miterlebt habe. Beginn der 2000er hatte ich aber vieles – ach, das Meiste – auf eBay nachgekauft. Einfach, um mir ein vollständiges Bild der Entwicklung Legos machen zu können. Eisenbahn-Signale, ferngesteuert auch die Andreaskreuze, alle 3 Monorail-Bahnen und u.a. auch Aquazone-Sets, darunter das Palais Neptun.
          Ich gestehe, irgendwann hatte ich das allermeiste wieder verkauft, denn so wie Lego endlich gegen 2008/9 hatte auch ich mich merklich weiterentwickelt. In bester Erinnerung aber habe ich noch eben diese 3 D-Bauplatten, die vielen Chromteile und die Fähigkeit Legos – im Gegensatz zu anderen Herstellern – intelligent Luft verbauen zu können. Wo Luft war, sprudelte die Fantasie, dort begannen unendliche Weiten. Das Wenigste wirkte damals deshalb fassadenhaft. Das gut gemeinte, aber fehlgezündete Zuviel anderer Hersteller erscheint mir oft zu blockig.
          Btw.: angenehm geschriebener und schön zu lesender Artikel. Ich kann mir vorstellen, dass es ähnliche Sets bald wieder geben wird, als Aquazone 3.0. Die Tiefsee ist als reales (und dementsprechend monsterfreies) Thema ja aktueller den je 🙂

      • Ich werde nicht müde es zu sagen: Lego unterliegt nicht der Inflation. Die Inflationsrate beschreibt die Entwicklung von Lebensmitteln, Mieten und ausgewählten Dienstleistungen. Spielzeug, Unterhaltungselektronik und viele andere Luxusgüter unterliegen eher einer Deflation. Also bitte nie alte Lego Preise inflationsbereinigen. Das ist schlicht falsch und ist aus vwl Sicht Blödsinn

        • Ich oute mich jetzt mal (ausnahmsweise!) als Betriebswirt und erlaube mir deshalb das Urteil, Inflationsberechnungen auf Lebensmittel, Mieten & ausgewählte Dienstleistungen zu beschränken, empfand ich schon zu Studiumszeiten als empfindlich manipulativ.

    • ja aber was für teile … im Vergleich zu heute sehr sehr große (und leider auch schon recht spezielle, was ja dann so die Vorzeichen der dunklen Phase von lego Ende der 90er bis Ende der 2000er war).
      die Basis hätte heute so wie sie dasteht vermutlich eher 1200 Teile und würde mit universelleren teilen gebaut werden.

      Was ich sehr sehr gerne sehen würde wäre ein City-Unterwasserstadt-Siedler-Thema (creator expert ist wohl zu viel Wunschdenken). da könnte man sich die großartigen aquanauts in modern reindenken, und die aquasharks einfach weg lassen (deren drei Schiffe der ersten Welle habe ich zwar alle, mein Eindruck ist aber dass das 3x das selbe in 3 Größen ist und dann noch nicht mal wirklich toll wenn man davor Sachen wie mtron, iceplanet, blacktron2 etc. gehabt hatte.)

  5. In dem Zeitraum habe ich damals mit Lego aufgehört und bin in den Dark Ages versunken (habe erst Bier und später Frauen kennen gelernt). Die Lego-Serie fand ich damals sehr interessant weil es einfach was neues für mich war. Ich denke ich hatte das mittlere Schiff der Aquadharks. Kann sein das dies mein letztes Set für über 20 Jahre war.

  6. Moin Jens,
    vielen Dank für den tollen Artikel. Da kommen wundervolle Kindheitserinnerungen hoch und auch mir wird dabei warm ums Herz (statt des Magens ; )). Ich bin mit dem Franchise aufgewachsen und liebte/liebe es. Ich habe damals jeden Tag mindestens 1x damit gespielt und den Aquanauts dabei geholfen, die Aquasharks zurückzuschlagen oder aber anders herum. Leider habe ich mein gesamtes „Kindheits-Lego“ – inklusive der tollen Aquazone – in meinen jungen Dark-Ages an einen Bekannten der Familie verschenkt. Heute beiße ich mir dafür selbst in die Finger. Tja, so läuft es eben manchmal.

    • Moin André, freut mich sehr, in Dir einen Gleichgesinnten gefunden zu haben. 🙂
      Falls es Platz (und ggf. Regierung) zulassen: Man bekommt die Aquazone-Sets bei Ebay Kleinanzeigen als Konvolut regelrecht hinterhergeworfen – mir völlig unverständlich, aber toll, wenn einem noch etwas fehlt.

  7. Das leuchten der halbdurchsichtigen Teilen ist denke ich Absicht gibt Leute die Konstruktionenn nur aus diesen Teilen machen – unter Schwarzlicht sehr cool anzusehen.

  8. Wie passend. Beide Stationen (als unerfüllte Kinderwünsche) sind erst letztens hier angekommen und machen sich fantastisch unter einer 80er/90er Stadt. Vielen Dank für die DM Preise welche man sonst vergeblich sucht. Auch auf den Hörspielkassetten der Time Cruiser wurde kräftig die Werbetrommel für die Aquazone gedreht.

    • War mir gar nicht mehr bewusst – danke für den Hinweis. Habe mir „Testflug TC 13“ gerade noch mal angehört und musste sehr lachen. Das war ja teilweise wirklich die reine Werbung für andere Themenreihen. 😀

  9. Erstmal cool das ihr so einen schönen Rückblick in die Vergangenheit macht 🙂 da kommen ein paar Kinderheitsträume zurück.
    Aber was mir hier schnell aufgefallen ist, sind die Preise. Wenn man sich mal anschaut was da so manch ein Set gekostet hat, sind die heutigen Preis gar nicht so weit davon entfernt.

    Hier mal ein Beispiel:
    Auf Google wird als Umrechnungswert von DM zu EUR 1,95583 angegeben:
    Das Set 6195 hat 508 Teile, bei einem Preis von 139,99 DM in EUR wäre das dann 71,07 EUR sprich ein 69,99 EUR Set. Hier mit kommen wir auf einen Teile Preis von 0,138 EUR. Das ist fast so teuer wie der neue ISD! Und wir reden hier von einem nicht Lizenz Set! Das einzige besondere hier dran sind die zwei riesen Grundplatten und die allgemein großen Teile. Davon sind aber auch beim ISD einige vorhanden.

    Zum vergleich noch die restlichen Sets:
    6115 4,99 DM = 2,55 EUR Teile 28 = 0,09 EUR/Teil
    6125 8,95 DM = 4,58 EUR Teile 32 = 0,14 EUR/Teil
    6135 19,95 DM = 10,20 EUR Teile 57 = 0,18 EUR/Teil
    6145 22,99 DM = 11,75 EUR Teile 96 = 0,12 EUR/Teil
    6175 49,95 DM = 25,54 EUR Teile 167 = 0,15 EUR/Teil

    Das ist vom Preis/Teil vergleich als ziemlich harter Tubak^^ da glänzt sogar die Star Wars Themenwelt im Vergleich noch. Der größte Unterschied zu heute ist halt nur, das es viele günstige Sets unter 30 EUR gibt, aber auch nur eins über 100 EUR.

    Und was soll das nun alles von mir, naja mich nerven die vielen Lego Flamer auf Facebook und co. sehr stark und gerade das Thema Preis ist da oft ein Argument was fällt. Früher wäre ja alles billiger gewesen etc. Das hier ist von mir nun keine wirtschaftliche Facharbeit, da allgemein heute andere Zustände herrschen wie 1998, aber im direkten Vergleich sind wir heute mit den Preis gut versorgt.

    • …ich wollte da keine Preisdiskussion vom Zaun brechen, aber wie du sagst, es wird so oft geschimpft. Und da hatte ich mir einfach ohne genau zu rechnen gedacht, dass Lego eben schon immer etwas Besonderes war und ist, wenn man den Preis von damals sieht. Eben ein besonderes Spielzeug, dass nicht „unmodern“ wird sondern das man weitergibt und das sein Geld irgendwie wert bleibt. Diese wunderbaren Sets zeigen das, ich denke fast jedes Kind und einige von uns hätten die gern (ich hatte als Kind leider kein Lego, ich wohnte zu weit östlich in Deutschland). Deshalb mag ich Lego, zeitlos und immer wieder gern gespielt.

      • Ich bin auch ganz der Meinung das es tolle Sets sind. Und wie auch gesagt, gerade die Größe einzelner Teile in den Alten Sets sind schon enorm. Was den Preis bestimmt auch teilweise erklärt.

  10. Selten habe ich einen so umfassend recherchierten und toll geschriebenen und bebilderten Artikel zu einem der klassischen LEGO-Themen gelesen. Großartig!

    Da ich gerade mal ein Jahr vor Erscheinen der Aquazone-Reihe geboren wurde, sind meine Kindheitserinnerungen daran recht bescheiden: Von meiner Oma habe ich so um 1998/1999 das „Figurenset“ 6104 bekommen, aber das war ja zu der Zeit quasi schon ein Restposten und blieb auch mein einziges Set der Reihe. Allerdings hatte ich irgendwie den Hauptkatalog 1996 in die Finger bekommen und behalten (als 2-Jähriger, keine Ahnung, wie und warum das ging) und konnte damit meine ganze Kindheit hindurch von den tollen Sets dieser Epoche träumen. 🙂
    Mittlerweile hat der Großteil der Aquazone-Sets aus 1995/1996 Eingang in meine Sammlung gefunden, die meisten habe ich in den letzten Jahren mit Geduld und Glück sogar noch im Neuzustand zu moderaten Preisen bekommen. Die Nachfrage scheint hier wirklich nicht besonders groß zu sein. Die Fortsetzung ab 1997 gefällt mir tatsächlich auch weniger gut, leider ging es ab diesem Zeitpunkt designmäßig mit einigen klassischen Serien (Burg, Stadt, Raumfahrt) merklich bergab.

    6100 ist übrigens im britischen Katalog abgebildet (abrufbar bei Brickset). Die UK-Kataloge enthielten damals regelmäßig diese kleinen „Quengelsets“, die bei uns nicht im Katalog waren. Die späte Rückkehr des Aquashark-Männchens in diesem Set hat mich auch schon verwundert. Und 1999 ist es ja in den USA als 1095 sogar erneut neu erschienen.

    Und noch eine Ergänzung: 2161 war 1997 eine Prämie im deutschen World Club, wenn man 41 Punkte im Club-Ausweis gesammelt hatte. Im Magazin heißt es wörtlich „Eine exklusive LEGO Schachtel, die du sonst nirgendwo bekommen kannst“.
    Neben ToysRus gab’s die Aquaraiders m.W. nach auch bei Horten und Interspar.

    • Super, Dein Hinweis auf den UK-Katalog! Gilt auch für die 1749, wie ich gerade festgestellt habe. Ich werde das im Artikel noch ergänzen. Falls Du zur 2161 einen Scan der entsprechenden Seite im World Club-Magazin hast, würde ich mich sehr freuen, wenn Du mir diesen per Mail zukommen ließest, dann baue ich ihn gerne auch noch in den Artikel ein! 🙂
      Mailadresse: Siehe Briefsymbol bei „Über Jens Herwig“ unter dem Artikel.

  11. Danke für den tollen, umfangreichen Artikel 🙂 da kommen erinnerungen hoch wie ich meinen Eltern damals das Aquashark Seeungeheuer-Set aus den Rippen geleiert hab ^^ Die Teile sind auch immer wieder in „eigenkreationen“ aufgetaucht und haben die laufzeit der Set-linie definitiv lang überlebt.

  12. Die Geschichte der klassischen LEGO-Magnete, welche gerade diese Zeit geprägt haben, ist auch interessant, man denke auch an die M-Tron-Serie. Die typischen Magnete gab es ja 28 Jahre lang (1980 bis 2008) in 140 Sets: https://rebrickable.com/parts/73092/magnet-cylindrical/

    Dann wurden 2008 Magnete in dieser Form verboten:
    https://www.t-online.de/leben/familie/id_16536100/riskante-anziehungskraft-magnete-in-kinderspielzeug.html

    Wie ging es denn weiter? Gab es ab dieser Zeit keine Magnete mehr in LEGO-Sets? Die Magnetkupplungen der Züge sind ja seit dieser Zeit in einem Plastikmantel versteckt.

    • Stimmt, die Magnete waren natürlich auch ein wichtiger Faktor für den Spielspaß!
      Ich habe gerade mal nachgesehen: Lt. Bricklink kamen nach 2007 keine losen Magnete mehr in LEGO Sets vor. Hinsichtlich des Verbots bin ich hin- und hergerissen: Natürlich muss Spielzeug sicher sein, aber man kann auch überregulieren. Die Altersempfehlung (in diesem Fall: ab 5 Jahren (1995-96) bzw. ab 6 Jahren (1998)) hat ja durchaus ihren Sinn, ob dann zusätzlich so ein Verbot noch sein muss?

    • Vielen Dank für den tollen Artikel.

      Ich teile deine Begeisterung leider nicht, finde den Großteil davon mich so schick. Ist mir vielleicht auch zu “gelb“. Meine Favoriten waren damals die M-Trons. Davon hatte ich u.a. Das große Fahrzeug. Grandios.

      Grundsätzlich grandios waren damals die großen transparent bunten Teile. Die haben wir grundsätzlich, neben den grauen Flügeln, immer zuerst aus der Kiste geholt und aufgeteilt.

      Aber es ist ein Jammer das die schöne Monorail nicht erschienen ist. Die sieht ja richtig klasse aus.

      • Ist eben Geschmackssache. Die M-Tron Sets (und Blacktron II) fand ich allerdings auch klasse. Die Monorail lässt sich ganz gut nachbauen, Du kannst ja mal auf den Link im letzten Absatz klicken… 😉

  13. Ein sehr schöner Artikel, vielen Dank dafür!
    Ich kann mich noch sehr gut an die Sets erinnern, das war wirklich eine sehr schöne Zeit. Heute steht bei mir im Wohnzimmer noch die leere Badezusatz-Minifigur als Deko 😊

  14. Toller Artikel, danke! Wir wollen mehr davon! Aquazone war kurz vor meiner dunklen Zeit. Hab leider nur ein oder zwei kleine Sets davon. Aber es gibt ja sicher noch so einige LEGO-Themen, die gute Ansätze hatten, die dann aber aufgrund von unternehmerischen Entscheidungen keine Chance mehr hatten (Ritter, Space, Züge… Ihr wisst schon;-)). Nein, im Ernst: es gibt noch so einige Themen, über die ich in meiner kurzen AFOL-Zeit gestolpert bin, aber gar nix weiß, da ich sie in der dunklen Zeit einfach nicht mitbekommen habe. So eine Kategorie LEGO History oder Vintage LEGO für AFOLs wäre doch eine tolle Erweiterung des Blogs.

  15. Auch hier noch ein großes Danke für solche Artikel. Gerne mehr davon!

    Das ist für mich „wahrer“ Fan-Journalismus mit Anspruch auf Unabhängigkeit, nicht nur vom Hersteller, sondern auch vor allem von der jeweils aktuellen Themenlage die eh jeder beackert.

    Dass ihr nebenher auch noch am fundiertesten von allen Aktionen, Listen auf Zukünfigtes oder bald Vergangenes etc. präsentiert, und euch auch nicht zwingend an Embargos haltet sondern Informationen dann bringt wenn sie auftauchen, hebt euch aktuell ganz weit aus der Blog-Landschaft hervor. Oft ist es so dass ich irgendwo was lese, dann hier her komme um dann nochmal etwas mehr zum Thema zu erfahren also anderswo, weil ihr was eigenes dazu tut statt nur wiederzugeben.

    Das ist (trotz Hobby- und Fan-Aura die Lego nun mal hat und auch haben soll) professionell gemacht. Dass ihr dafür nicht nach Billund eingeladen werdet um arrangierte Interviews zu führen … geschenkt.

  16. Danke für diesen hervorragenden Artikel! Neben den Space Themen um Blacktron & Co eines meiner absoluten Favoriten, da ich selbst Taucher und Aquarianer bin.

    Ich selbst habe die tolle Basisstation nie bekommen, meine Schwester hatte meinem Neffe vor Jahren jedoch bei eBay ein Konvolut zum Thema gekauft, das habe ich mir jetzt geschnappt und alle wichtigen Teile sind da, den Rest werde ich finden oder nachbestellen.
    Da ich das Glück habe einen eigenen Lego Raum zu haben, werde ich unter den Tischen an einer Unterwasserwelt bauen, was man mit der Aquazone, der gesunkenen Silent Mary und transclear Teilen als Korallen etc. machen kann sieht man gut bei Jangbricks…wenn man es dann oben noch blau ausleuchtet sieht das toll aus. Es gab ja später 2007 auch noch die Aquaraiders, da sind z.B. ein paar tolle gebaute Haie etc. dabei gewesen.

    Leider wird es da wohl on Zukunft nichts Neues zu geben habe ich das Gefühl, eher bekommen wir eine Unterwasser-Welle von Ninjago oder so.

  17. Toller und liebevoller Artikel! Das war eine der letzten Serien vor der Pubertät bei mir 😀 Von den Aquanauts war ich nicht so begeistert, ich fand die großen Formteile waren sehr einschränkend, speziell die Achtecke… Aber Aquasharks war super, da konnte man ohne große Probleme mit Standardteilen die U-Boote verlängern und vergrößern 🙂

  18. Der Artikel ist wirklich der Hammer! Schmeißt mich direkt zurück in die Kindheit. 😀

    Ich hatte (und habe sie noch bunt gemischt in Einzelteilen) die Sets 6115, 6125, 6155, 6175, 6104, 1749 und die Figur Badezusatz. 6135 und 6145 habe ich letztens in einem Konvolut gefunden. 🙂

    Aquazone war damals auch ein beliebtes Thema, das meine Time Cruisers besucht haben. Da gab es ja auch schönes Zusatzmaterial – Hörspiele und einen regelmäßigen Comic im Lego-Magazin. 🙂 Bei denen fehlt mir auch nur ein Set zur kompletten Serie. Die war ja relativ überschaubar und unbeliebt.

    Vielen Dank für den tollen Flashback. 😀

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