LEGO VIDIYO offiziell vorgestellt – Musikvideos mit AR-Funktionen drehen, neue Sets ab März

LEGO Vidiyo Titelbild

Heute Mittag hat LEGO die bereit erwartete neue Produktreihe namens VIDIYO offiziell vorgestellt. Auf der LEGO Homepage wurde nun eine Übersichtsseite freigeschaltet, die das neue System präsentiert und dessen Funktion erklärt, konkrete Produkte sind allerdings im LEGO Onlineshop noch keine gelistet.

Die neuen Sets werden voraussichtlich ab März verfügbar sein und richten sich an Kinder zwischen 7 und 10 Jahren. Bei VIDIYO geht es nicht so sehr ums Bauen, sondern vielmehr um das interaktive Spielen. Mittels einer speziellen AR-App (Augmented Reality) wird das eigene Kinderzimmer, die Küche oder der Garten zur interaktiven Bühne für eigene Musikvideos, indem die reale Umgebung mit virtuellen Effekten, Animationen usw. kombiniert wird. Die VIDIYO-Reihe wurde in Kooperation mit der Universal Music Group umgesetzt, weshalb die Kinder über die App Zugriff auf eine große Bibliothek von „Chart-Hits und ultimativen Klassikern“ haben. In den VIDIYO-Sets sind dann spezielle Minifiguren und bedruckte 2 x 2 Fliesen enthalten, mit deren Hilfe lustige Musikvideos zu den Hits gedreht werden können.

LEGO Vidiyo Pressebilder 18

Das Ganze funktioniert offenbar so: Minifigur und Fliesen werden auf einer speziellen Halterung platziert, die mit der AR-App eingescannt wird. Die Minifigur kann dann in der App modifiziert, also z.B. mit anderer Kleidung versehen werden, und erscheint anschließend „in Lebensgröße“ im Video, wo sie (gemeinsam mit den Kindern) zur Musik tanzt. Die Fliesen stehen für verschiedene Effekte, die durch deren Einscannen dann in der App freigeschaltet und für das Musikvideo verwendet werden können.

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Im obigen Promo-Video sind auf einem Handy bereits einige Songs zu erkennen, die auf jeden Fall in der App enthalten sein werden. Diese haben wir euch nachfolgend aufgelistet:

  • Mabel – Don’t Call Me Up
  • Marshmello – Happier
  • Imagine Dragons – Believer
  • 5 Seconds of Summer – Youngblood
  • Meduza – Piece of Your Heart

Die Musikvideos können dann lokal gespeichert, aber auch auf eine neu geschaffene Plattform hochgeladen werden, die eine Art soziales Netzwerk speziell für die VIDIYO-Musikvideos darstellt. Sämtliche Inhalte werden dabei, so verspricht LEGO, streng überprüft und moderiert, um die Plattform auch für Kinder sicher zu gestalten. So dürfen z.B. nur Videos hochgeladen werden, in denen die Kinder nicht selbst zu sehen sind. Solche Videos können dann zunächst nur lokal in der App gespeichert werden. Um das Video in einem weiterverwertbaren Format auf dem Mobilgerät speichern zu können (um es z.B. anschließend bei Youtube hochzuladen), muss das Video ebenfalls zunächst eine Moderation durchlaufen. LEGO wird sich also große Mühe geben, damit keine unangemessenen Inhalte weiterverbreitet werden. Sobald die App verfügbar ist, werden wir diese Sicherheitsmechanismen und auch den Social Media-Aspekt noch einmal genauer unter die Lupe nehmen und testen.

Das VIDIYO-Konzept erinnert ein wenig an TikTok, was in Anbetracht des großen Erfolgs dieser Plattform wenig verwunderlich ist. Bei LEGO kommt durch die Minifiguren und speziell die „Beat Bits“ genannten Fliesen, die man für neue Effekte benötigt, noch der Sammelcharakter hinzu. Für alle, die sich einen kompakten Überblick über LEGO VIDIYO verschaffen möchten, hat LEGO die folgende Übersichtsgrafik erstellt, auf der die grundlegende Idee noch einmal erklärt und auch die „Sicherheitsmaßnahmen“ beschrieben werden.

LEGO Vidiyo Inforgrafik

Folgende Sets erwarten wir zu LEGO VIDIYO im März bzw. später im Jahr:

BildSetnummerNamePreisSteineReleaseShop
LEGO Vidiyo 43101 Bandmates Series 1 (2)43101Bandmates4,99€11März 2021 LEGO
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JB Spielwaren
LEGO Vidiyo 43102 Candy Mermaid Beatbox (2)43102Candy Mermaid BeatBox19,99€71März 2021 LEGO
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JB Spielwaren
LEGO Vidiyo 43103 Punk Pirate Beatbox (3)43103Punk Pirate BeatBox19,99€73März 2021 LEGO
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JB Spielwaren
LEGO Vidiyo 43104 Alien Dj Beatbox (2)43104Alien DJ BeatBox19,99€73März 2021 LEGO
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JB Spielwaren
LEGO Vidiyo 43105 Party Llama Beatbox (3)43105Party Llama BeatBox19,99€82März 2021 LEGO
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JB Spielwaren
LEGO Vidiyo 43106 Unicorn Dj Beatbox (2)43106Unicorn DJ BeatBox19,99€84März 2021 LEGO
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JB Spielwaren
LEGO Vidiyo 43107 Hiphop Robot Beatbox (2)43107HipHop Robot BeatBox19,99€73März 2021 LEGO
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JB Spielwaren
LEGO Vidiyo 43109 Metal Dragon Beatbox 243109Metal Dragon Beatbox19,99€86Juni 2021 LEGO
Amazon
JB Spielwaren
myToys
LEGO Vidiyo 43110 Folk Fairy Beatbox 243110Folk Fairy Beatbox19,99€89Juni 2021 LEGO
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JB Spielwaren
myToys
LEGO Vidiyo 43111 Candy Castle Stage 243111Candy Castle Stage29,99€344Juni 2021 LEGO
Amazon
JB Spielwaren
myToys
LEGO Vidiyo 43112 Robo Hiphop Car 243112Robo Hiphop Car29,99€387Juni 2021 LEGO
Amazon
JB Spielwaren
myToys
LEGO Vidiyo 43113 K Pawp Concert 243113K-Pawp Concert49,99€514Juni 2021 LEGO
Amazon
JB Spielwaren
myToys
LEGO Vidiyo 43114 Punk Pirate Ship 243114Punk Pirate Ship69,99€615Juni 2021 LEGO
Amazon
JB Spielwaren
myToys
LEGO Vidiyo 43115 Boombox 243115The Boombox99,99€996Juni 2021 LEGO
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JB Spielwaren
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LEGO Vidiyo 43108 Bandmates Series 2 Box43108Bandmates Series 24,99€12Oktober 2021 LEGO

Wir sind sehr auf die neuen Produkte gespannt, denn auch, wenn LEGO VIDIYO sich eindeutig an Kinder im Grundschulalter richtet, so dürften zumindest einige der bedruckten 2 x 2 Fliesen auch für erwachsene Fans interessant sein. Ob sich dies preislich rentieren wird, bleibt abzuwarten. Ob die neue Reihe ein Erfolg wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls noch schwer abschätzen, allerdings können wir schon heute festhalten, dass LEGO – speziell durch die Schaffung einer eigenen Social Media-Plattform – einen großen Aufwand betreibt und sich deshalb offenbar einiges von LEGO VIDIYO verspricht.

Was denkt ihr über LEGO VIDIYO? Befürwortet ihr, dass LEGO hier einmal etwas ganze neues ausprobiert und werdet ihr dem System selbst einmal eine Chance geben? Könntet ihr euch vorstellen, dass LEGO VIDIYO bei (euren) Kindern ein Erfolg wird? Oder lässt euch das Thema völlig kalt? Wir freuen uns über eure Rückmeldungen in den Kommentaren.

Über Jens Herwig 112 Artikel
Mag verzerrte Gitarren, LEGO und Enten. Wollte so sein wie MacGyver, ist aber nur Physiker geworden. Erweckung aus den Dark Ages durch den Technic Unimog. Liebt alte Sets und hat ein Aquazone-Diorama im Wohnzimmer stehen.

167 Kommentare

    • Ich denke mal nicht. Weil wie ich das jetzt verstehe sind die Fliesen die In-App Käufe der App. Was clever ist. Die App ist kostenlos (?) und auf jeden Fall Kindersicher, aber wer mehr will, zahlt für die Echtweltdongles. Unwahrscheinlich, dass die dann als Ersatzteil günstig zu haben sind.

    • Hmm, die Gemeinsamkeit ist ja nur die AR-Komponente. Aber ja, der Vergleich drängt sich dadurch natürlich auf…

      Die Zielgruppe und der Sinn der Sets ist aber ziemlich anders würde ich sagen. Ich glaube, in Asien könnte das ein ziemlicher Erfolg werden. In Deutschland und dem Rest von Europa vermutlich eher weniger.

      Ich warte mal ab, was die App zu bieten hat und schaue mir das mal an. Und dabei muss man natürlich im Hinterkopf behalten, dass das für Kinder von 7-10 Jahre gedacht ist.

      • Das wird so heftig floppen.Hidden Side hatte wenigstens zwei Parteien im Boot,einmal die Kiddies ie die App propieren wollten und einmal die Erwachsenen die die Sets schön fanden, waren ja paar coole Sachen dabei.
        Der Schmarn hier hat nur eine Zielgruppe die es in meinen Augen nicht gibt, ätere Kinder gehen im Moment auf Tiktok ab aber die spielen wiederum in den meisten Fällen nicht mehr mit Lego.Keine Ahnung was die sich dabei gedacht haben, überhaupt bei den ganzen AR Sets, kein Kind das Mario, Hidden Side etc von mir bekommen hat hat sich je für die App interessiert.

          • Guter Punkt, ich denke in Deutschland ist das auch eher so, aber in anderen Ländern denke ich sind die Kinder da viel früher dran.
            Bei meinen Kindern gibt es auch kein Handy in dem Alter, erst mit 11 wurde das hier freigegeben.
            Vielleicht hat Lego das auch einfach vor allem für den asiatischen Markt entwickelt.

        • Kennst du die Lego Plattform LEGO Life? Dort tauschen junge Legofan ihre Ideen aus. Teilnehmerzahl: 8,5 Mio.
          Finde ich als Zielgruppe ausreichend. Warum nicht mal was ausprobieren?

      • Dss ist der Punkt. Kinder von 7-10 sollten meiner Meinung nach ihre Zeit anders verbringen als mit dem Mobiltelefon / Tablet.

        Fliesen (und Figuren) sehen aber super aus.

        • Das kann man ja als Eltern prima beeinflussen indem man das nicht kauft.

          Für manche Kinder ist es aber nun mal so, dass Soziale Netzwerke schon ein wichtiger Ort der Lebensrealität sind. Und hier eine Alternative zu TikTok zu haben, finde ich erstmal interessant. Auch wenn ich nicht glaube, dass das klappt.

          • Du erwähnst einen wichtigen Punkt: Lebensrealität. Wenn jetzt aber gerade die Videos mit realen Personen nicht hochgeladen werden können (aus Kinderschutz-Sicht absolut nachvollziehbar), sind es doch nichts weiter mehr als künstliche, austauschbare Videos mit einer tanzenden LEGO-minifigur. Gut, der Hintergrund ist noch echt, aber das war’s.
            Ich habe meine Zweifel, ob eine Social Media Platform damit am Leben gehalten werden kann.

            Unabhängig davon, dass es gerade LEGO eigentlich nicht nötig haben sollte, kreatives Spielen mit Hilfe einer App zu fördern. Passt für mich zumindest nicht zusammen. Aber gut – andere Generation.

  1. Generation TikTok wird jetzt noch mehr Digitalmüll produzieren als früher.

    Das Zeug wird jedoch sicher seine Käufer finden. Schließlich kauft doch jemand Dots!?

  2. Mit den hoffentlich bedruckten 2×2 Fliesen bekommen der Plattenladen und Comicbuchshop ect. schöne Parts für eine lebhafte Auswahl. Hoffe auch das die im idealfall auch direkt zu ordern sind.

    • Ich hatte genau den gleichen Gedanken mit Plattenladen und Comicshop. 😉

      Bei genauerem hinsehen bin ich mir aber doch nicht mehr so sicher damit, sind schon sehr spezielle Drucke, aber manches ist sicher zu gebrauchen.

      Zu den „Sets“: hmmm, mann bin ich froh dass meine Kinder noch kein (un)social media kennen. Fragt sich nur wie lange ich das noch verhindern kann…

  3. Der AFOL in mir freut sich über die ein oder andere printed tile – aber die ganze Idee finde ich äußerst fragwürdig. „Moderierter Content“ schreit förmlich nach Entäuschungen, wenn LEGO 3 Wochen braucht bevor ein Kind sein Video teilen kann nur weil bei den Moderatoren ein Berg von unmoderierten Videos liegt.
    Das größte Fragezeichen ergiebt sich bei mir aber an folgender Stelle: „So dürfen z.B. nur Videos hochgeladen werden, in denen die Kinder nicht selbst zu sehen sind.“ Soweit ich das sehe ist auf jedem Werbebild ein Kind im Video?! Wenn genau diese dann nicht hochgeladen werden dürfen sondern nur lokal gespeichert – Wozu dann überhaupt die Social Media Plattform?!
    Eine weitere Frage die sich für mich als Elternteil ergeben würde: Was hindert mich daran die 2×2 tiles auszudrucken? Kostet für alle verfügbaren ein paar Cent und das Kind kann alle Effekte benutzen wie es mag. Bei den Minifiguren natürlich schwieriger, aber dann kaufe ich eben einmal das Lama und drucke den Rest der Fliesen aus…

    • Ich gehe davon aus, dass einen nichts daran hindern wird die Fliesen auszudrucken, außer womöglich, dass es unpraktisch sein könnte die Bilder dann zu platzieren.

      Vielleicht werden Fans wie damals bei Nexo Knights Datenbanken mit den Fliesen erstellen und Lego wird das dulden.

  4. Ich finde es immer schade, wenn Hersteller analoger Spielsachen, die Kinder zu digitalen Medien hinleiten, anstatt sie mit gut gemachten analogen Produkten zu überzeugen.

      • Das hätte ich mir für Hidden Side gewünscht. Ich denke Vidiyo kann das nicht leisten, weil es nichts zu bauen gibt. „I came for the App and stayed for the building experience“ wird hier nicht greifen können.

          • Stand nicht in der Beschreibung, dass es erstmal Tiles und Figuren geben soll? Ich sehe auch auf keinem der Bilder etwas, was ich als „Bausteineset“ identifizieren könnte – allenfalls ein paar zusammengesteckte Pflanzenteile und Accessoires. Wenn da mehr ist, wird es nicht offensichtlich, und wenn das erst später irgendwann mal in einem halben Jahr oder so kommen soll, nachdem die neue Kundschaft mit den baufreien Sets angefüttert wurde, dann hat es eben nicht den Effekt, Kinder zu Lego-Bausets zu holen, weil sie dann entweder für den digitalen Kontent geblieben sind oder längst wieder weg sind. Aber vielleicht hast du ja die ganzen Sets schon gesehen und weißt, dass entgegen dem aktuellen Eindruck schnell was Baubares nachkommt, was die Kinder dann für’s Bauen begeistert?

        • Es wird Sets mit bis zu 1000 Teilen geben. Ich bezweifle also sehr, dass man bei VIDIYO nicht wird bauen können.
          Allerdings wird es diese Bausets erst später geben.

          • Das ist mein Eindruck -die kommen so spät, dass Kinder, die sich an Vidiyo versucht haben, entweder das Digitale gut finden oder weg sind, bevor die großen Bausets kommen. Aber hey, ich bin kein Marketingspezialist. Vielleicht wird es der Hit des Sommers. Es wäre ihnen ja zu gönnen, denn dann bleibt die Hoffnung, dass sie auch weiterhin innovativ bleiben.

  5. Hidden Side 2.0 würde ich mal sagen. Wobei knapp angezogene Kinder auf TikTok sind ja der Renner. Was ist das für eine Welt. Zum Glück fing das mit den Smartphones erst an, als ich schon in der 8 Klasse war.

    • Lego nimmt doch damit sich selbst die Kunden weg. Kleine Kinder haben (oder sollten m.E.) kein Smartphone haben und, die eins haben werden doch sicher nicht für 20€ und mehr Figuren mit bedruckten Fliesen kaufen. Da ist der eigentliche Spaß am bauen doch garnicht da, den Kindern wird eher das Filmen mit dem Smartphone Spaß machen. Das Verhältnis von auszugebenen Geld und Spielspaß scheint wird hier nicht ausgeglichen zu sein, da man nur mit einem Smartphone dann damit etwas anfangen kann. Ich denke nicht dass dieses Thema lange bestehen wird

  6. Ich glaube spätestens dadurch, dass die Kinder keine Videos hochladen dürfen (zu recht), auf denen sie zu erkennen sind, ist die Sache gegessen.

    Ganz davon ab, traue ich Lego die Moderation nicht zu.

    Die Fliesen sind natürlich super für alle Städtebauer. ^^

      • Das ist doch das selbe Moderationskonzept wie bei der Lego Life App, da wird auch nichts freigeschaltet auf dem Dein Gesicht oder so zu sehen ist.
        Klar bei Standbildern geht das etwas einfacher als bei Videos aber ich gehe davon aus das die das da auch hinbekommen

      • 👍 für das Testen.
        Es gibt leider schon genügend Plattformen wo Minderjährige Videos hochladen können. Daher hoffe ich, dass LEGO da einen ordentlichen Algorithmus für Gesichter in Videos hat.

        • Im Prinzip nicht aber eine KI kann nicht auf 100% trainiert werden. Die wird Fehleinschätzungen liefern und da ist dann das Problem wie man damit umgeht.

          Stellt man die KI so ein, dass in keinem Fall ein Video mit Gesicht online geht, dann werden sehr viele Videos die kein Gesicht darin haben trotzdem abgelehnt werden. Umgekehrt natürlich genauso.

          Wenn jetzt alle Videos aus dem Randbereich von Menschen gesichtet werden, wird das wieder teuer. Hängt natürlich am Ende wieder davon ab, wie viele die Plattform nutzen und wie viele überhaupt auf die Idee kommen, sich selbst in Szene zu setzen.

          Ich hoffe das Bild hier ist okay 🙂
          https://imgur.com/gallery/uSgtTX2

      • Ihr schon Euch nie, hmm? : D

        Mein Tipp ist:

        a.) Das System ist von Anfang an so restriktiv, dass es kaum Zielgruppe findet (die Eltern, denen das Wurst ist, deren Kinder sind eh bei TikTok und die strengen kaufen kein Lego für ne App). Somit kommen sie nie auf eine vernünftige Nutzerzahl, die das System erst lustig machen würde.

        b.) Falls sich doch genug Nutzer finden, nehme ich an, dass sie eher zu viel löschen, trotzdem die Kids clever exploiten und dann muss Lego noch mehr löschen und bald ist das System so restriktiv, dass keiner mehr drauf Lust hat.
        Oder die Moderation wird ihnen zu teuer, wie damals in ihrem eigenen Spiel mit der (aus europäischer Sicht) neurotischen „Penisjagd“.

  7. Während die Kommentare zu Vidiyo anderswo im Netz schon straßenplatten-eske Züge annehmen, sei erwähnt, dass 1. wir AFOLs nicht die Zielgruppe sind 2. wir es nicht kaufen müssen 3. LEGO niemanden dazu zwingt einem Kind ein Smartphone zu geben 4. unsere Existenzen nicht vom finanziellen Erfolg der Reihe abhängt 5. LEGO genug andere tolle Produkte für alle Altersklassen anbietet 6. Versuche mit der Zeit zu gehen (ob gelungen oder nicht) für ein Unternehmen notwendig sind 7. Vidiyo wohl kaum die LEGO-Spielzeit einnehmen soll, sondern viel eher die Zeit, in der die Kids sowieso im Internet/am Smartphone rumhängen

    Ich persönlich finde die bisherigen FIguren und ganz besonders die 2×2 Fliesen grandios. Die App dann mal zu testen kann sicher auch ganz witzig sein. Abgesehen davon tangiert mich dieses neue Thema, wie sagt man so schön, nur peripher 🙂

  8. Oh mein Gott, die Brüder lernen halt nicht.Das ist doch wider ganz schnell verschwunden wie Hidden Side( obwohl sehr schöne Sets) und bald auch Dots.

    • Was hätten sie denn deiner Meinung nach genau lernen sollen?

      Aus Slizer und RoboRiders hat LEGO auch gelernt, aber nicht, solche Themen nicht merh zu bringen, sondern mit minimalen Veränderungen anschließend durch BIONICLE das Thema des Jahrzehnts zu schaffen. Wie sehr Burgen und Züge da weltweit mithalten können sieht man ja an der aktuellen IDEAS Umfrage.

      Also erstmal abwarten, zudem hat es auch keinerlei Nachteile für Leute denen es nicht gefällt, dann kauft man halt die Schmiede oder die Krokodil-Lok.

      • Das AR zu Lego nicht passt und vorher in die Hose ging mit Bausteinen mit den man richtig bauen kann und das man lieber davon die Finger lassen sollte.Das hier hat albsolut nichts mehr mit lego zutun, so ein Produkt könnte jedes x-beliebige Unternehmen auf den Markt schmeissen dafür brauchen die Kinder nicht Lego.

        Anmerkung der Redaktion: Dem Kommentar wurde ein „m“ hinzugefügt 😉

    • LEGO arbeitet da nach dem Prinzip Ausprobieren und Verwerfen und haut mal was raus – und schaut, ob es an der Wand kleben bleibt. Das muss man nicht mögen, aber ebensowenig muss man sich da hochspulen, als wäre man Aktieneigner*in.

      • Man könnte aber auch statt Trial & Error mal sowas Absurdes wie Marktforschung davorschalten, dann wird man nicht von jedem Erfolg oder Misserfolg vollkommen unvorbereitet getroffen. Aber Lego ist das wohl auch egal. Selbst die Misserfolge werfen ja (noch) genug Kohle ab.

        • Durch Marktbefragungen bekommst du nur raus was deine Kunden wollen. Das ist selbst mit professionellen Kunden im Business to Business Markt unglaublich unergebieg und du machst dann nur das was andere auch machen. Du hast damit auch keinerlei Innovationen und bist fremdgesteuert.
          Als Unternehmen möchtest du first in Market sein und etwas präsentieren was dein Kunde gar nicht weiß das er es braucht. Du möchtest einen neuen Trend erschaffen und nicht einfach das machen was alle anderen haben.

          • Ok, ich schätze Lego da gänzlich anders ein. Für mich ist Lego (wie schon oft gesagt) ein Quasimonopolist, der mit Zähnen und Klauen sein Territorium (ob legal oder halblegal) verteidigt. Innovation: Fehlanzeige und auch gar nicht nötig solange der Status Quo Bestand hat.

          • @Nerdi
            LEGO ist schon sehr marktdominierend und wird juristisch tätig wenn diese einen Verstoß gegen ihre Rechte sehen. Ich wäre vorsichtig diese Vorgehensweiße als „halblegal“ zu bezeichnen da der Verlauf der juristischen Auseinandersetzungen bisher eher für die Rechtsauslegung von LEGO spricht.

            Was ich nicht verstehe ist das du ja auch das VIDIYO ja ablehnst aber auf der anderen Seite sagst das LEGO ja keine Innovationen hat.
            Innovation bedeutet auch das man Fehlschläge hat. Man probiert neues aus und erkundet neue Märkte und Kundenkreise und manchmal fällt man damit auf die Nase oder man trifft halt den Nerv der Zeit.
            Ich verstehe dass diese Themenwelt nichts für dich ist aber du kannst nicht sagen das Lego nicht an Innovationen arbeitet unter einem Artikel der ein neues Thema zu Inhalt hat.

          • Warum soll ich vorsichtig sein? Meinst du die nächste Eskalationsstufe bei Lego wäre der Versuch anonyme Meinungsäußerungen in Lego Blogs als „Diffamierung“ abzumahnen? Ok, zutrauen könnte man es Lego, aber das wäre dann auch recht „halblegal“… ich persönlich empfinde Legos Verhalten teilweise als sittenwidrig, aber auch das wird Lego nicht ein Fünkchen interessieren. Sympathischer macht es den Verein aber deswegen trotzdem nicht!

          • @Nerdi
            Ich meinte damit das die Aussage das LEGO halblegale Mittel einsetz eventuell nicht haltbar ist wenn der bisherige Verlauf vor Gericht zu Gunsten von LEGO läuf.

          • Die ziehe ich aus dem Produktkonzept und früheren Produktkonzepten, die teilweise auf den ersten Blick schon ziemlich mies sind und für mich auf Krampf versuchen ein analoges Produkt zu digitalisieren, damit man sagen kann, dass man ja mit der Zeit geht und ach so innovativ ist.

          • Okay, Nerdi, aber dann bin ich jetzt echt mal für eine Zeit aus der Diskussion mit dir raus. Das ist mir einfach zu viel krampfhaftes Picken an allem, was LEGO macht, da kann ich für mich nichts Konstruktives rausholen und bekomme nur schlechte Laune.

          • Ich kann nur sagen, dass LEGO definitiv Marktforschung zu diesem Thema durchgeführt hat. Das weiß ich zwar nur durch einen doofen Zufall (auf den ich hier auch aus Gründen nicht weiter eingehen werde) aber ich weiß das schon seit 2019. Das Konzept von Vidiyo wurde mit Kindern und Eltern getestet.

          • Ok, vielleicht liege ich ja auch komplett falsch und der Kram verkauft sich wie geschnitten Brot. Falls nicht, scheint die Marktforschung wohl nur echte Fans kontaktiert zu haben.

        • Die Markforschung die ergeben würde, dass 8-jährige Mädels total auf TikTok und so’n Quatsch festgehen? 😉 Ich würde schon denken, dass hier ein Minimum an Zielgruppenforschung dranhängt.

        • Wenn Kunden gefragt werden was sie wollen, können sie meistens nur Dinge antworten, die sie bereits kennen. Oder hätte 2005 bei einer Umfrage jemand gesagt, dass LEGO unbedingt eine Reihe mit jährlich erscheinenden großen Häudern braucht, die sich zu einer Straße verbinden lassen? Steve Jobs war übrigens auch kein Freund von Marktforschung, mit dem Argument, dass seine Kunden ja noch nicht wissen, dass sie die Produkte später haben wollen werden. 😉

          Wie Stefan sagt, kommt man nicht voran wenn man immer wieder das mcht was schon da war.

        • Marktforschung bei Kindern?
          Da fällt mir doch gleich die Simpsons Folge mit der Martforschung zu Itch & Scratchy ein.
          Marktforschung kann man nur bis zu einem gewissen Punkt betreiben.
          Jede noch so gute Idee kann floppen aber auch jedes unerwartete Produkt kann überraschenderweise einschlagen.
          Das ganze fällt unter Unternehmerrisiko. Und auch wenn ich das Wort hasse, das ist eine Frage des „Mindset“. Manche habens, Nerdi nicht.

        • Eine Freundin von mir war da absoluter Fan von.
          Die hatte natürlich auch eine graue Katze die sie Aschenherz gennant hat und eine rotgetigerte mit Namen Feuerstern. Da ich leider allergisch gegen Katzen bin hat mir Feuerstern auch einen anaphylaktischen Schock bereitet.
          Ist das auch als Erwachsener nicht Katzen-Fan etwas oder ist das so ein Jugendbuchreihe?

          • Mhmm, Katzen sollte man auf jeden Fall mögen und auch wenn ich öfter von erwachsenen Fans gehört habe, ist es doch mehr was für ältere Kinder (ältere wegen Blut und Kampf). Die meisten Erwachsenen werden sich weniger gut unterhalten fühlen.

  9. Die Figuren und die Fliesen…super, da werde ich versuchen, etwas günstig zu erwerben. Alles andere kann ich nicht beurteilen. Ich mache keine AR Videos und hab’s auch nicht vor. Für Kinder, deren Eltern das erlauben, sicher lustig.

  10. Ich befürchte, dass das eher noch mehr Wasser auf den Mühlen derer sein wird, die den Untergang von Lego prophezeien.
    Natürlich muss man abwarten, wie es bei den Kids ankommt, jedoch glaube ich nicht, dass Vidiyo (großen) Erfolg haben wird, da ich auch als Knackpunkt sehe, dass man sich nicht selbst präsentieren darf (was ich auch gut so finde).

  11. 7-10 Jahre! Bei uns wird das Smartphone in dem Alter nur für die Schule genutzt, also wird es wohl an uns vorbei gehen (abgesehen von ein par Fliesen).

      • Akzeptier doch bitte einfach mal, dass LEGO Dinge ganz gezielt für bestimmte Zielgruppen macht und du nicht alle davon verstehen wirst. Und das LEGO darüber hinaus auch ganz gezielt Dinge ausprobiert und dabei auch Fehlschläge in Kauf nimmt. So lange die Zahlen bei LEGO so gut sind, können sie sich das auch ganz entspannt leisten.

        Ja, ich glaube auch nicht, dass das (vor allem hierzulande) ein Riesenerfolg wird. Aber muss man das jetzt schon 2 Stunden nach den ersten Teasern (Bilder der Sets gibt es ja noch nicht) als Untergang des Abendlandes darstellen?

        • War der Fehlschlag nicht schon Hidden Side ? Mit Hidden Side konnte man wenigstens noch richtig bauen, das hier hat leider überhaupt nichts mehr mit Lego zutun, das könnte ein Produkt von einer x-beliebigen Firma sein.Natürlich geht es Lego gut und wächst finanziell aber ob das ein gesundes Wachstum ist der dadurch resultiert das man nur die Preise anhebt und immer mehr teurere Sets im Bereich von 200-400 Euro auf den Markt schmeisst ist nen Thema für sich.

  12. Ach man, für bedruckte star wars sachen müssen wir n vermögen ausgeben (wenn es denn mal welche gibt alle paar jahre), und die kiddies kriegen sowas hinterhergeschmissen 🙂

    • Neue Themen haben immer viele Drucke um Initialkäufer anzuwerben. Das war immer so und wird immer so sein. Star Wars ist halt ein alter Hut und gerade bei Kindern, die nicht so gut Sticker kleben können, auch nicht der größte Hit.

    • Naja, eine Minifiguren plus geschätzt 1 Dutzend 2×2 Fliesen für EUR 19,99 finde ich nicht gerade „hinterhergeschmissen“.
      Ca. 80 Teile hat so ein Set. Das sind 25 Cent pro Teil, das ist selbst für Lego sehr teuer.
      Obwohl man beim Preis sicher noch berücksichtigen muss, dass ja wohl mit dem Kauf der Sets auch das Recht zur Nutzung einiger Musikstücke für die Clips erworben wird.

      • ja siehste mal 😀
        bei star wars denk ich spontan an eine banale graue 2×2 kiste mit druck, der günstigste preis bisher um zuzuschlagen war bei bricklink um die 3,80€ pro kiste + 5€ versand (wie gesagt war, is schon wieder weg)
        noch fragen? 😀

        ich finds einfach so doof, weil man kann sich selber alles möglich bauen, aber manche sachen brauch man einfach, da ist man drauf angewiesen (figuren, zubehör, drucke, „tiere“) und lego nutzt das schon aus, muss man ehrlich sagen.

    • Ja, das macht mich richtig wütend.
      Bei Dots, Ideas, Vidiyo und einigen anderen Subthemen ist es offensichtlich GAR KEIN PROBLEM selbst in kleinste Sets Prints zu packen und bei Star Wars kleb ich mich bei nem 200€ Set dumm und dämlich.
      Wenn ich da Prints möchte bleiben nur die 4+ Sets!!
      Da kommt man sich als Kunde schon schwer ver***** vor.

      • Fühl dich doch lieber ernstgenommen als jemand, der die Skills hat, Aufkleber richtig zu verkleben, bzw. es doch nicht alles zu einfach sein soll (Anleitung, B-Modell). ‚Herausforderung angenommen!‘ müsste es also heißen.

  13. Ein paar Fliesen sind recht nett und ich könnte mir diese gut als Wand-Bilder in manchen Häusern vorstellen. 🙂

    Ansonsten, was soll das und wofür soll es gut sein? Bin aber auch nicht die Zielgruppe. Wobei ich das auch meinen Kindern nicht geben werde.

  14. Fortschritt gibt es nur durch experimentieren und Wagnis. Wer nicht das Risiko eingeht, einen Flop zu landen hat auch keine Chance auf einen großen Erfolg.
    Da bei Lego die Kasse gut gefüllt ist, finde ich solche Experimente gut. Mit Dimensions und Hidden Side gab es Flops, daher wünsche ich ihnen diese mal einen Erfolg.

    • Ich glaube nicht an einen Erfolg, finde die Denke aber konsequent. Letztlich wird es an den Eltern und daran scheitern, dass man die Videos nicht teilen kann.

  15. Kann mir gut vorstellen, das mit im Haushalt lebenden Damen im entsprechenden Alter mal auszuprobieren. Bin gespannt auf das modulare Konzept. Hidden Side kam hier ganz gut an, aber so richtig vergleichbar ist das eigentlich nicht.

  16. Schon erstaunlich welche Experten hier alle genau den Markt kennen. Natürlich „braucht“ das keiner – es „braucht“ aber auch keiner ein Modular Building oder ein UCS Was-Auch-Immer-Set. Das ist einfach ein Versuch etwas neues zu machen, und daran ist doch absolut nix verwerfliches – wenn ich in nem Spielwaren-Laden stehe verstehe ich auch vieles nicht, aber es gibt genug Kinds / Kunden die damit Spaß haben können….
    Die wenigstens hier sind das Zentrum der Welt um die sich alles zu drehen hat 😉

    Ich kann mir durch das bisschen was bisher sichtbar ist auch nicht vorstellen, dass man damit mittel bis langfristig Spaß hat – aber wie gesagt, dass kann und konnte ich mir bei manch anderen erfolgreichen Dingen (egal ob Digital oder Analog) auch nicht vorstellen, so what?

    Die Figuren und Fliesen sehen lustig aus, je nach Preis würde ich mir mal was davon einpacken, und wenn nicht, dann nicht. So what?

    • Na ja, der „Erfolg“ von Hidden Side gibt ja schon einen gewissen Anhaltspunkt wie gut diese Vermischung von Lego mit einer App zu einem gepfefferten Preis vom Markt angenommen wird. Bisher gibt es zumindest keinen Anhaltspunkt, dass dieses Konzept funktioniert.

      • Nun hat aber dieses Thema mit Hidden Side außer der AR-App nicht wirklich viel gemein. Wenn man von Hidden Side ableitet, dass AR generell nicht zieht, dann kann man auch von Nexo Knights ableiten, dass Ritter nicht ziehen. Wenn LEGO mit jedem Misserfolg ein generelles Konzept für gescheitert erkärt, dann ist am Ende halt alles doof.

        Perönlich denke ich zwar, dass Hidden Side da noch die sinnvollere Idee war. Aber ich glaube beides hat vom Ansatz her nicht so viel miteinander zu tun.

  17. Die neuen Clikits….äh Dots….äh Hidden Sides…äh quatsch mann, Videiovi vu wer was? Äh halt das Dingens da, wird bestimmt voll „rocken“ !!!

    Ich glaube Lego braucht immer eine Set-Reihe, die garantiert floppen muss. Bestimmt brauchen die das aus Steuergründen, um die ganze Serie steuerlich abzuschreiben, wenn in einem Jahr Gewinne zu hoch sind.

    • […]. Liest du dir im Anschluss deine Kommentare nochmal durch?
      Keine Firma gibt Unmengen an Geld für Lizenzen, Produktentwicklung und dergleichen aus, um einen eventuell zu hohen Gewinn mit Fehlentwicklungen wieder drücken zu können.

      Anmerkung der Redaktion: An der mit […] markierten Stelle haben wir einen Satz entfernt, da dieser eine Herabwürdigung darstellte.

      • Hallo eXse, bitte bleibe sachlich und verzichte auf Herabwürdigungen anderer Kommentatoren, auch wenn Du anderer Meinung bist. Verzichte bitte ebenfalls auf Kraftausdrücke, denn auch ein Smiley und Sternchen machen diese nicht besser. Danke 🙂

  18. Die 3 Figuren, die man dort sieht sehen schon cool aus. Aber ja das Handy brauche bei LEGO nun wirklich nicht, sodass das Konzept mir jetzt auch egal ist.

  19. Das Ding muss floppen:

    1. Keins dieser Sets hat Arocs Reifen
    2. Null Technik-Funktionen
    3. Diese Tiles … da hat sich doch einer in die Farbpalette übergeben.
    4. Die gelbe Ritterburg 375 oder die Tankstelle 6397 war viel besser!
    5. Übrigens: Früher war alles besser, heute alles doof!
    6. Hab ich was vergessen….? Ach ja: Alles viel zu teuer, da bekomm‘ ich bei Cobi sicher zwei Panzer und ne‘ zukunftsfreundliche Stuka dafür 🙂

    Meine Meinung:
    Erfolgreiche Unternehmen, die ab einem bestimmten Punkt nicht mehr versucht haben Trends aufzuspüren, gibt es viele: Nokia, Grundig oder Loewe.
    Lego versucht es wenigstens. Das gehört zum Unternehmertum. Da kommt viel Grütze raus, aber vielleicht auch mal die Cashcow schlechthin. Ich kann damit so gar nichts anfangen, aber ich bin auch so gar nicht die Zielgruppe von diesem Konzept.

    Mit bestem Gruß

    • Leider hat deine Argumentation einen kleinen Fehler:

      Nokia (Grundig und Loewe lassen wir mal aussen vor) hat zwar in der Tat versäumt, Smartphones als Zunkunftstechnologie zu identifizeren. Allerdings ging es da um eine technische Weiterentwicklung innerhalb der Branche „Mobiltelefonherstellung“, weniger um einen Trend.

      Der Vergleich mit Lego passt also nicht, da Lego in diesem Sinne ja neue Entwicklungen im Klemmbausteinbereich „verschlafen“ müsste. Hier sehe ich keine Bedrohung für Lego, da die mit ihrem Know-How hier immer noch genügend Vorsprung haben. Gleichwohl zeichnet sich aber in der Klemmbausteinbranche ein klassisches Phänomen ab. Die rechtlichen Hürden, die früher andere Unternehmen von einem Markteintritt abgehalten haben, werden immer niedriger. Das wird einerseits dadurch gezeigt, dass immer mehr neue Hersteller in die Branche eintreten und gleichzeitig Lego die noch bestehenden rechtlichen Hürden vehement verteidigt bzw. auszubauen versucht.

      Die neuen Branchenteilnehmer differenzieren ihr Produkt gegenüber Lego bisher vor allem durch den Preis, beste Beispiel ist der CaDa 488 als Gegenüber vom Lego 488 GTE.
      Das ist auch jetzt noch kein Problem, da das Einzelfälle sind und das zweite Kriterium, Stärke der Marke Lego und die Qualität, noch nicht von den neuen Teilnehmern erreicht werden. Ersteres würde ich als unantastbar ansehen, zweiteres kann mittelfristig ein Problem für Lego werden. Hier vor allem auf Technic bezogen, „normales“ Lego ist durch die Figuren noch abgesichert. Daher ja auch der vehemente Kampf gegen alle Arten von Minifiguren, was legitim und verständlich ist. Wenn der Schutz der Minifiguren fallen sollten, bekommt Lego eher ein richtiges Problem. Wobei das auch kein richtiges Problem ist, denn dann muss Lego einfach die Preise senken und hat halt nicht mehr die Zahlen eines Quasimonopolisten, sondern wie es in anderen Branchen halt auch üblich ist. Davon geht man aber auch nicht unter.

      Bevor Lego also versucht, sich auf anderen Feldern (hier Social Media) Marktanteile zu verschaffen (was nicht funktionieren wird, da Lego nun halt mal keine wirkliche Kompetenz auf diesem Feld hat), sollten sie besser bei ihrem Kerngeschäft bleiben.
      Der Trend, dass große Unternehmen sich in alle möglichen Richtungen diversifizieren ist doch auch schon wieder vorbei….und es dürfte sehr weit hergeholt sein, dass man bei Lego Social Media als Möglichkeit sieht, eventuelle Einbußen im Kerngeschäft zu kompensieren.

      Wenn Lego also neue Wege gehen will, was ja durchaus sinnvoll ist, dann sollten sie das in ihrem Kerngeschäft machen.

      • „Hier sehe ich keine Bedrohung für Lego“. Das freut LEGO zwar, hilft ihnen aber nur bedingt 🙂
        Alternativhersteller stürzen sich doch (meinem Verständnis nach) weitesgehend auf die wachsende AFOL Community. LEGOs größtes Geschäft ist und bleibt aber weiter der Verkauf von Kinderspielzeug und gerade diese Zielgruppe wird durch Digitalisierung und Smartphones im Kindesalter bedroht.
        Abgesehen davon stellt LEGO ja dafür keine andere Serie ein und wenn sie bei ihrem Kerngeschäft geblieben wären, hätten wir jede Menge Holzenten im Regal stehen. Vidiyo soll doch bestimmt die Zeit der Kinder einnehmen, in der sie ohnehin mit dem Handy spielen und nicht jene, in der sie sowieso mit LEGO bauen.

        • Naja, findest du es nicht etwas billig, Lego auf die paar Jahre zu reduzieren, in welchen sie Holzspielzeug hergestellt haben, obwohl seit Jahrzehnten Lego für etwas ganz anderes steht? Unabhängig davon, dass sowohl Holzenten als auch Legosteine Spielzeug sind. Social Media ist etwas komplett anderes.

          Was man natürlich sagen kann: Lego sieht keine Zukunft in der Produktion von Klemmbausteinen und verlegt sich deswegen auf ein gänzlich anderes Produkt.
          Aber das machen sie ja auch nicht. Gott sei Dank. Im Moment sitzen sie zwischen den Stühlen.
          Das ist nie gut.

          Falls die Strategie von Lego derart sein sollte, wie du andeutest, nämlich dass man über Social Media Komponenten die Zielgruppe an das Kernprodukt binden will und gleichzeitig Verlust von Kunden an Anbieter digitaler Unterhaltung verhindern möchte….na, ich weiß nicht so recht. Zumindest wäre es ambitioniert von Lego, wenn sie glauben, dass sie im Social Media Bereich konkurrenzfähig sein könnten…..in der jetzigen Form klappt das jedenfalls nicht.

          Da wäre es ja fast sinnvoller, sie bringen was in Richtung Minecraft raus, halt nur mit Legosteinen. Da wären wir dann wieder beim Kerngeschäft, bauen mit Legosteinen, aber halt in digitaler Form. Und wer sich online eine schöne Welt gebaut hat, hat dann vielleicht auch Lust, das Ganze real zu machen. Oder umgekehrt. Falls das wer von Lego liest: ich bin bescheiden und nehme für die Idee monatlich 3 Sets meiner Wahl. Und einmalig den kompletten Katalog von 1989 bitte.

          • Also in meinen Augen ist Vidiyo auch ganz klar Spielzeug, bei dem die Kreativität im Vordergrund steht. Am Ende definiert LEGO ihre Kernkompetenzen und ihre Firmenphilosophie selbst. Solange dafür nicht die „normalen“ Produkte zurückstecken müssen, ist es mir eigentlich hoch wie breit. Sie verkaufen ja auch schon lange Klamotten und anderes Merchandise.
            Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es LEGO mit etablierten Social Media Größen aufnehmen kann, aber vielleicht ist es möglich, Kinder, die bereits Fans sind, am Herauswachsen aus dem LEGO Alter zu hindern, denn ohne Dark Ages wird jedes zweite Kind später ein zahlungskräftiger AFOL 😀

          • @Gerrit Man kann das Heranwachsen vielleicht hinauszögern, und versuchen es auf dem selben Level zu halten wie in nicht-digitalen Zeiten. Aber die Idee, Dark Ages komplett zu unterbinden halte ich für nicht durchführbar und ich denke, dass das LEGO in Anbetracht der nun strikteren Trennung zwsichen Kinder- und Erwachsenensets auch so sieht. Man versucht nicht mehr, die Jugendlichen bei der Stange zu halten, gegen Computer und Pubertät kann man da einfach nicht gewinnen, sondern hofft, dass sie dann irgendwann wieder zu 18+ zurückfinden.

            Dementsprechend ist ja VIDIJO auch für eine sehr junge Zielgruppe gedacht (die meines Erachtens nach ohnehin noch nichts auf „ernsthaften“ Social Media Protalen verloren hat). Aber ich stimme zu, dass es hier sicher darum geht, bestehenden LEGO-Fans etwas zu bieten, dass sie sonst woanders suchen würden (auch wenn man Social Media auch einfach Social Media sein lassen könnte, aber gut). Wer kein LEGO hat, fängt wegen diesem Zeug sicher nicht damit an.

      • Das ist kein Fehler.
        Nokia hat keine blanke technische Weiterentwicklung verschlafen, die hatten sehr früh Telefonie mit „Smartfunktionen“ zB. den Communicator. Was was den Markt revolutioniert hat, war Apples konsequente Umsetzung der Touch-Technologie auf diese Funktionen und das gepaart mit einem hervorragenden Handling.
        Dieser „Riecher“(und einige andere „Riecher“) oder sagen wir mal Trend :), hat Apple dazu in die Lage gebracht heute dort zu stehen, wo sie stehen.
        Ich denke Lego probiert sich hier gerade aus. Es sind ja immer „Crossover“ Konzepte, die den Legostein mit etwas anderem in Verbindung bringen.
        Bei „HiddenSide“ war es das Gaming an sich, bei Mario ist es die Umsetzung einen „JumpAndRun Feelings“ auf die Legosteine und nun ist es die Erstellung von kleinen Videosequenzen unter Zuhilfenahme von Lego.
        D.h. sie verlassen ihren Kern ja nicht, sondern versuchen Märkte zu finden und im besten Fall zu besetzen. Nicht nur um sich weiter zu entwickeln sondern auch sich von der Konkurrenz abzusetzen.
        Lego sieht die Konkurrenz wird aber ihr Preisniveau nicht senken wollen oder können sondern sich primär anderweitig Distanz verschaffen wollen.

        • 1. Wenn Nokia den Möglichkeiten, welche der damalige Entwicklungsstand geboten hat, keine Bedeutung beigemessen hat, Apple diese aber gesehen hat und besser genutzt hat….was ist das denn bitte anderes, als das Nokia eben das Ganze verschlafen hat? Abgesehen davon, dass Apple immer noch in der Computertechnologiebranche, grob formuliert, tätig ist. Ist ja nicht so, als wären die mittlerweile dick im Geschäft mit Schiffsdieseln.

          2. Falls Lego ernsthaft meint, mit diesen halbherzigen Versuchen (HiddenSide, Mario, vidiyo) in der Branche der digitalen Unterhaltung Fuß fassen zu können….auweh. Wenn ich der Meinung bin, dass mein Sohn auf digitaler Ebene was kreatives machen sollte, dann kauf ich ihm Minecraft. Dafür brauch ich keine App von Lego, das können andere bewiesenermaßen einfach besser.

          3. Die Kunst ist, eine bestehendes und bewährtes Produkt durch digitale Komponenten besser zu machen. Das verspricht Erfolg. Was Lego macht, hat eher den Anschein, dass man mit aller Gewalt sich den Stempel „Wir sind digital“ verdienen will…..das Produkt Legostein wird aber nicht besser, wenn ich irgendwelchen Digitalkram dranhänge. Das muss aus dem Produkt selbst kommen. Das ist Innovation. Ob man das bei gewissen Produkten braucht, sei noch mal dahingestellt.

  20. Ich bin auf die bedruckten Fliesen gespannt, sollte das Konzept in Europa floppen umso besser für AFOLS und MOCer, denn dann kommt man mit starken Rabatten günstiger an die Teile.

    Finde diese neue Reihe soweit ganz positiv und ob jetzt Kinder daran Freude finden oder nicht sei doch völlig egal, es gibt ja noch genug andere Themen, da wird jedes Kind irgendwo fündig, Lego macht meiner Meinung nach vieles richtig auch wenn es immer noch Verbesserungspotenzial gibt, aber bei welchem Produkt gibts das nicht?

  21. Ich finde die Idee gar nicht schlecht.
    Wenn LEGO es schafft hier die gesteckten Ziele, vorallem was Kinderschutz angeht, umzusetzen könnte das eine Alernative zu TikTok sein. Ich mein TikTok oder Musica.ly hat ähnlich angefangen.

    Auf jedenfall möchte ich anregen das zum Jubiläum der 111 Podcast Folge es einen Vidiyo Wettbewerb gibt!

    • Weil in einem so großen Set oft 40 und mehr verschiedene Drucke benötigt würden, und das bei einer im Vergleich zu diesen Sets höchstwahrscheinlich viel, viel niedrigeren Auflage. Die Teile kommen schließlich nicht aus einem Tintenstrahldrucker, sondern aus einer Tampondruck-Linie, die man für jeden Druck extra neu einrichten muss, besonders, wenn die Teile auch noch unterschiedliche Formen haben und nicht wie hier alles 2 x 2 Fliesen sind.

      Ich hätte auch gerne mehr Drucke, aber das sollte man immer im Hinterkopf behalten, gerade auch in Anbetracht der Breite der LEGO Produktpalette.

  22. Tik Tok, Datenmüll, BlaBla

    Is doch egal für wen die Sets von Lego gedacht sind. Ich seh witzige Minifiguren, und coole Fliesen für einen Plattenladen.

  23. Wenn du denkst, es kann nicht mehr schlechter werden als Lego Hidden Side, kommt Lego Vidiyo. Als ob Lego aus dem Lego Hidden Side Desaster nichts gelernt hat.

  24. Eins muss ich noch loswerden: Obwohl ich mit meinen Mitte 30 wahrscheinlich schon oldschool bin und absolut kein Freund der schönen neuen digitalen Welt bin, kann einem LEGO schon fast Leid tun.
    Ich meine, sie probieren schon ein paar Sachen für Kinder aus, was ich prinzipiell gut finde (Hidden Side, Dots, Vidiyo), nur leider kommen die zur absoluten Unzeit für LEGO, sprich mitten in einer Pandemie.
    Die angesprochenen Themen hätten vielleicht auf dem Schulhof, im Freundeskreis oder dem Spielplatz was Tolles werden können, leider haben die Kinder halt keinen Kontakt mehr zu vielen anderen Kindern, was es natürlich schwer macht einen Hype, bzw. große Bekanntschaft zu entwickeln.

  25. Hmm, ich teile durchaus die Einschätzung, dass man nicht vorher wissen kann, ob das ein Erfolg wird oder nicht und würde das finanziell nicht von vornherein abschreiben. Natürlich empfinde ich das als Mitdreißiger der am liebsten langweilige Häuser baut als ausgemachten Schwachsinn. Aber wer 8 Jahre alt ist und auf TikTok abfährt, mag anders darüber denken. Mich stört nicht, dass LEGO Zeug ausprobiert, dass eventuell fehlschlagen könnte und ich finde auch nicht, dass man aus Hidden Side eine generelle Erfolglosigkeit von AR-Konzepten ableiten kann.

    Was mich viel mehr stört, ist nicht die Tatsache, dass LEGO Misserfolg mit dem Zeug haben könnte, sondern die Möglichkeit, dass es Erfolg haben könnte. Damit will ich nicht den TikTok-Fans ihren Spaß neiden, sondern befürchte bei solchen Sachen einfach, dass LEGO schlicht ihr Kernkonzept aus den Augen verliert. Ja, das mag laufen, aber es hat eben auch nicht allzuviel mit LEGO zu tun. Vielleicht bin ich zu alt und grantig und 50 Jahre altes Spielzeug zieht einfach nicht mehr im Digitalzeitalter, aber LEGO is nunmal bauen. Und da hat selbst Hidden Side noch deutlich mehr reingepasst.

    Ein ähnliches Beispiel ist das auch momentan gerade diskutierte Bionicle im Rahmen des 90-jährigen Jubiläums. Das war eben etwas, das auch überhaupt nicht ins LEGO-System gepasst hat (ging aber immernoch irgendwie ums bauen). Aber scheinbar lief es ja und hat angeblich LEGO vorm Bankrott gerettet. Nun haben wir eine ganze Generation, die mit Bionicle aufgewachsen ist und total drauf abfährt und ja, es mag seinen Platz in der LEGO-Historie verdienen, aber es hat eben auch sehr wenig mit dem klassischen LEGO-System zu tun. Damit will ich nicht zwangsläufig sagen, sie hätten das gar nicht ausprobieren sollen. Aber hätten die den Erfolg ernster genommen, hätte es auch durchaus sein können, dass sich die Ausrichtung von LEGO generell verändert, statt dass es ein merkwürdiges Phänomen bleibt.

    Ich möchte auch nicht den Teufel an die Wand malen. LEGO wird sicher nicht zum Social Media Konzern wegen einer durchgeknallten Idee, selbst wenn sie ankommt. Im schlimmsten Fall kriegen die AFOLs zum 110. Jubiläum halt eine VIDIYO-Hommage die sich „keiner“ gewünscht hat. 😉 Aber ich möchte halt zusätzlich zu der Frage, ob das Erfolg hat oder nicht vielleicht noch die andere Herangehensweise einwerfen, zu fragen ob das überhaupt sein muss. Nicht alles was Geld bringt macht auch Sinn. LEGO leistet sich den Luxus solch einer Einschätzung vielleicht nicht (wohl aber den Luxus, Zeug an die Wand zu schmeißen und zu sehen was hält), und „keiner“ will, dass sie Pleite gehen. Aber ich möchte die Frage der Sinnhaftigkeit und der in anderen Belangen ach so vielbeschworenen „Firmenphilosophie“ nicht einfach zu Gunsten von „schnödem“ Erfolg ignorieren.

    • Dazu fällt mir immer Mannesmann ein.
      Mannesmann hat im 1900 Jahrhundert mal angefangen mittels Schrägwalzverfahren Röhren herzustellen. Ich glaub in den 70ern waren die der weltgrößte Hersteller von Röhren.
      In den 80ern haben die den kompletten Industriesektor aufgekauft inklusive Rexroth, Kraus-Maffay (der friedliche Kraus-Maffay 🙂 ) und VDO. Mitte der 90er ind den Mobilfunkmarkt eingestiegen und haben da so richtig big Time Kohle gemacht und das Thema gepuscht. Ich kann mich immer noch daran erinnern wie 1998 die Auszubildenden von Mannesmann durchweg mit Mobiltelefonen ausgerüstet waren.
      Wie dem auch sei als das Mobilgeschäft dann mehr oder weniger der dominierende Faktor war hat man das ganze Industriezeug abgestossen, Resxroth gehört jetzt z.B.zur Bosch Gruppe, und hat nur noch Mobilfunkgemacht. Leider hat dann Vodafone das ganze geschluckt.
      Was ich damit sagen will ist das es durchaus sein kann das sich VIDIYO der nächste Hit wird und wir in Zukunkt nicht mehr Youtube Stars haben sondern VIDIYO. Irgendwann wird dann LEGO die ganzen Spritzgußfertigungen an eine Konkurrenten veräußern und nur noch die Streaming Platform betreiben. Nach der Übernahme und Integration von Altavista und Yahoo gibt es dann eine eigene Suchmaschine und eine Messangerplattform auf ICQ Basis.

  26. Das hat nichts mehr mit Lego zu tun und wofür die Marke stand! Als ich Kind war, gab es Weltraum, Piraten usw. Wir konnten bauen und unserer Phantasie freien Lauf lassen. Heute muss es unbedingt so sein, das man ein Kind vor einer App parken muss. Sehr schade und traurig

      • Ach Lukas früher war doch alles besser 😉
        #boomercringe
        Auf deine Frage hab ich übrigens noch nie eine vernünftige Antwort bekommen.
        Wäre echt mal interessant warum es bei grob 800 Sets 2020 (ironischerweise gab es sowohl Weltraum als auch Piraten) so schlimm ist wenn LEGO neues probiert.
        Es ist nun mal nicht zu ignorieren das 75% der 10-jährigen bereits ein Smartphone haben auch wenn Leute wie Jörg gern hätten das sie in den Wald gehen und einen Damm bauen.
        Nicht vergessen: Der deutsche Ü40 Mann ist nicht die Kernzielgruppe von LEGO auch wenn viele hier das gerne hätten.

  27. Ich bin gespannt, ob es irgendwann mal eine Reihe gibt, mit der man tatsächlich Musik produzieren kann. Also Fliesen, die beim scannen Töne erzeugen und man eine Reihe bedruckter Fliesen letztlich wie einen Sequencer nutzen kann. Da wäre ich dabei.

  28. Da ja hier viel auf hidden side rum geschlagen wird, mein Sohn spielt gerne mit den Sets. Allerdings nur analog. Die App haben wir garnicht. Die Sets habe ich bei Galeria um den black Friday gekauft mit 25 % Rabatt, und die Sets selber waren ja auch noch mal günstiger als die UVP. Sind eigentlich schöne Spiele Sets. Den AR Kram hätte man sich sparen können.

    • Um in der Analogie zu bleiben:
      Es gibt einen Grund warum es keine Schuster mehr gibt. Wer sich nicht an die Zeit anpasst verschwindet vom Markt.
      Deswegen machen alle Schuster (wenn man einen Mister Minit Schuster nennen will) die es heute noch gibt nicht nur Leisten sondern auch Schlüssel und Gravuren.
      Um meinen Urgroßvater (Schuhmacher) zu zitieren: „Schuhe werden die Leute immer brauchen“
      Damit lag er zwar richtig, trotzdem braucht heute keiner mehr Schuhmacher.
      Und auch LEGO muss sich, vor allem mit der immer größeren Anzahl an alternativen Herstellern im Markt, Gedanken über die Zukunft machen.

      • Da stolpert die Analogie dann aber auch etwas über sich selbst. Was du anbringst ist ja weniger eine thematische Umorientierung als mehr die fortschrittsbedingte Verlagerung des Handwerks in die Massenproduktion. Man kann vielleicht der Digitalisierung des Spielzeugs unterstellen, sie sei auch fortschrittsbedingt (und damit unumgänglich), aber das würde ich nicht pauschal so hinnehmen. Und ob man sich jetzt mit abgefahrenen Digitalkonzepten von Alternativherstellern absetzen muss, ist eine andere Frage.

        Natürlich kann der Schuhmacher auch Schlüssel herstellen. Nur macht er dann eben, naja, auch keine Schuhe mehr. Die Frage ist da eher, ob man Gravuren und Schlüssel weiter als „Schuhmacherprodukte“ ansieht, nur weil sie vom Schuhmacher hergestellt werden und ob der Schuhmacher hier das wirklich tun muss. Gedanken über die Zukunft sind nicht verkehrt, aber man muss auch nicht jedem Schei…nbaren Trendthema hinterherrennen nur weil’s dem Bäcker oder dem Hufschmied geholfen hat.

      • Naja, so ganz richtig ist das nicht, denn Schuhe fallen nicht vom Himmel. Es gibt im wahrsten Sinne des Wortes noch viele Schuh Macher die sitzen nur alle in Fernost und das hat mit dem Handwerk eben nichts mehr zu tun.
        Um das mal wieder auf Lego zurück zu führen, Klemmbausteine wird es immer geben auch so coole Themen wie Piraten, City, Weltraum. Die Frage ist nur wer es in Zukunft wo herstellt.

        • Die Frage nach dem „wer“ könnte evtl dann so lauten:
          Eine Firma aus Dänemark hat wieder ein Set aus CADA- kompatiblen Steinen auf den Markt gebracht.

      • Ariser: deine Argumentation ist falsch.

        Denn es ist nicht so, dass durch eine technische Weiterentwicklung das Produkt „Klemmbaustein“ veraltet ist und der Markt hierfür nicht mehr existiert. Ganz im Gegenteil, denn wie sonst erklärt man sich, dass neue Hersteller wie Pilze aus dem Boden wachsen. Das passiert in einer Branche nicht, die durch technischen Fortschritt de facto ausgelöscht ist. Außer man unterstellt, dass die alle irre sind. Was abwegig ist.

        Mir scheint es fast so, dass Lego der Ansicht ist, man dürfe sich „The Internet of things“ nicht verschließen und probiert in dieser Richtung nun einige Sachen aus.
        Ob das funktioniert, wird man sehen. Sie sollten halt ihr Kerngeschäft nicht aus den Augen lassen.

  29. Auch wenn das jetzt etwas hart klingt, aber ich hab das Gefühl, das hier einige so extrem in ihrer AFOL Welt festgefahren sind, das sie garnichtmehr mitbekommen, das wir hier über Kinderspielzeug reden.
    Ok, HS ist hart geklopft. Aber als die Super Mario sets vorgestellt wurden, hat man auch sehr viel gelesen, wie sehr das Thema floppen wird. Die Kinder, die ich kenne, spielen sehr gerne damit.
    Nur weil wir nicht die Zielgruppe sind, nicht gleich alles verteufeln sondern erstmal abwarten.
    Btw da sind ziemlich coole minifiguren dabei

  30. Sollnse mal machen, sieht ja irgendwie ganz witzig aus das Gezappel.
    Die Fliesen sind cool, die Figuren finde ich bisschen zu strange für mich.
    Ist ja auch klar, das man als AFOL mit soetwas nichts anfangen kann, für uns ist das nicht gemacht. Solange aber immer noch sowas schickes wie die Schmiede auf den Markt kommt kann es mir schlimmstenfalls egal sein.

  31. Die Fliesen finde ich großartig.
    die Minifiguren muss ich mir erstmal näher ansehen, aber die Meerjungfrau, die ich irgendwo gesehen habe, gefällt mir gut.
    Die App ist mir egal, aber ich bin ja auch schon ein paar Jährchen über der Zielgruppe 😂
    Ob es bei der Zielgruppe ein Hype wird, oder nicht wird sich zeigen.
    Es gibt ja so viel, was die Kids cool finden, wo Erwachsene nur den Kopf schütteln.
    Da gleich den Untergang von LEGO o.ä. zu prophezeien halte ich für etwas übertrieben. Zumal LEGO derzeit durchaus in einer Position ist, in der sie auch mal das eine oder andre ausprobieren können.

    Sogar meine Kids sind nicht mehr in der Zielgruppe, ich werde sie aber später trotzdem mal fragen wie sie das so finden.

    Und eines noch generell:
    Jeder darf mega, oder scheiße finden, was er möchte, nur man muss seiner eigenen Meinung nicht immer gleich Allgemeingültigkeit attestieren ;).
    Der Ton macht nun mal die Musik, und ein „*Mich* interessiert vidiyo nicht die Bohne.“ liest sich nun mal konfliktfreier als ein „Das ist doch alles Mist, Lego mach nur Müll, das wird Lego in den Ruin treiben, … etc „

    • Danke bricky, Du hast absolut recht. Wie arbeiten gerade an einer Überarbeitung unserer Nettiquette, in die dieser Punkt auch einfließen wird.

      • @Herwig
        Eure Mühen sind ehrenvoll, aber liest die echt jemand? Die braucht man doch primär um sich darauf zu berufen, oder?
        Und dann ist fraglich, ob man dieses Fass aufmachen sollte.

        Klar, hat bricky völlig recht. Aber es ist halt auch so, dass die Kommentare ja schon durch die Form Meinungsäußerungen sind. „Lego ist blöd.“ ist halt wie „Ich lese Goethe.“; ein Stilmittel und jeder weiß, dass damit sowas gemeint ist wie: „Ich finde Lego blöd (und Ihr solltet das auch finden).“

        Die Kurzform wegzumoderieren, würde bedeuten ganz neue Stil-Ansprüche zu stellen. Wollt Ihr wirklich auf diesem Detaillevel Stilkunde moderieren? ^^
        Ich denke, es ist schlau Beleidigungen und Ähnliches zu mdoerieren. Aber ein Knigge für negative Kritik?
        Müssten dann nicht fairer Weise die selben Regeln für positive Kritik gelten? Will man dann auch ein „Lego ist toll.“ ummoderieren zu „Ich finde Lego toll.“?
        Vielleicht ist klar, worauf ich hinauswill … : D

    • Hallo,
      nicht nur hier (im Vergleich zu anderen Kommentarspalten hier sogar weniger) ist leider zu beobachten, dass es immer wieder Leuten weniger um einen Austausch an Argumenten geht als um das (teilweise sogar präventive) Niederbrüllen des anderen. Ich muss da an einen Schulhofrüpel denken, der jedem auf die Zwölf gibt, der nicht seiner Meinung ist, und der nur denjenigen mit der noch größeren Klappe respektiert. Und der mit der größten Klappe weidet sich in seiner Beeinflussung, verdient damit richtig viel Geld, verkürzt, verdreht wider besseren Wissens und Intelligenz. Geschäftschädigung als Geschäftsmodell. Wie viel Anmaßung darin steckt, sich als Ulfi vorm Computer auf Augenhöhe mit einem Weltkonzern aufzuschwingen und ihn maßregeln zu wollen, habe ich an anderer Stelle schon mal geschrieben. Woher kommen dieser Impuls und woher diese Unzufriedenheit? Ich bin der festen Überzeugung, dass der eigentliche Grund nicht bei LEGO liegt, sondern in anderen Bereichen. Allgemeinen Grund zur Unzufriedenheit und Erfahrungen des Verlusts von Selbstwirksamkeit gibt es ja nun wahrlich genug. Aber muss man das anderen, die sich eigentlich über ein Spielzeug austauschen möchten, täglich unter die Nase reiben, ohne sich dem eigentlichen Problem zu stellen? Sind Kommentarspalten von LEGO-Blogs die neuen verbrämten Covid-Kummerkästen? Ich denke nicht, und würde eine modifizierte Netiquette, die KommentatorInnen auf ihre Verantwortung für das, was sie schreiben, verpflichtet, sehr begrüßen. Immerhin gibt es ja auch in Blogs so etwas wie ein Hausrecht.
      In diesem Sinne!

      • @ Blunt
        Aber das ist halt immer so eine Sache. Dass es manchen nicht um Austausch geht, da gebe ich Dir recht. Wobei das ja legetim ist (so man das „Niederbrüllen“ dabei weglässt).

        Und ich z.B. habe keinerlei Probleme, wenn sich Privatpersonen kritisch (negativ maßregelnd oder positiv) gegenüber Weltkonzernen äußern. Wieso, sollte es da eine Hierachie geben? Und selbst wenn es so wäre, könnte ich diesen (recht altmodischen) Ansatz nur ernst nehmen, wenn sich der Weltkonzern dann aber auch an derart an klassische Höflichkeitsregeln hält. Lego als Konzern spricht doch auch ständig darüber, was der Kunde (also z.B. ich) angeblich will. Und die Kunden werden „geduzt“. Man kann nicht einerseits zur Gewinnmaximierung einen auf „Kumpel des Kunden“ machen und dann andererseits erwarten, dass der viel höflicher mit einem ist, als eben zu irgeneinem Kumpel.

        Und ich glaube auch, dass dies Lego völlig Wurst ist. ^^

      • Naja, bevor jedoch Kritikern irgendein genereller Frust und Weltschmerz und blindes um sich schlagen unterstellt wird, würde ich aber auch noch einen Gang zurückschalten. Es stimmt, dass man auf Brüllen verzichten kann, aber das geht auch ohne eine leicht vermessene Schulhof-Psychologie.

  32. Um Brickys Aufforderung gleich nachzukommen:
    Das interessiert mich überhaupt nicht. Bin schon bei dem Text ausgestiegen mit augmented Reality und dergleichen. Da merke ich schon, dass ich zu alt für sowas bin und vermutlich auch nicht die angedachte Zielgruppe (und die 5 Lieder sagen mir auch nichts…)
    Sollen die Kinder entscheiden, ob sie das wollen. Ich sage dem ganzen keine lange Zukunft voraus; denke mal es ist äußerst schwierig, sowas gewollt von 0 an aufzusetzen. Vor allem wenn man mit TikTok auch noch einen riesigen Konkurrenten am Markt hat.

    Was ich aber echt mal als „rant“ formulieren muss: 400EUR für Premiummodelle hinlegen und Aufkleber bekommen – und hier gibts coole Fliesen natürlich bedruckt…

  33. Wenn es den Kindern gefällt, sollen sie ruhig Spass damit haben ^^
    Die Minifiguren haben so viele schöne neue Teile, einfach nur schön designt.
    So und nun zum Hauptthema.
    Habt ihr diese Wahnsinns-Fliesen gesehen?!??? Das sind Prints!!!!
    Was die für alles genutzt werden können!!
    – ein ganzes LEGO Jugendzimmer kann damit tapeziert werden
    – Poster in einem Kino, Popocornstand
    – Werbung oder Poster in Spielhallen oder Karaoke-Bars
    – Werbung in Fenstern von Geschäften: Musikplatten, Musikinstrumente, Beautyprodukte, Partyzubehör, Sale
    – Gastronomie: Eisdiele, Pizzeria
    – Werbung für Kurse wie Bauchtanz, Gitarrenunterricht, Saxofonunterricht, Tanzkurse
    – Magazine
    – Aufpeppung von Ninjago City / Docks / Gardens

    Einfach nur Wow.

    • Da ist Lego eben nicht auf Zack – einfach nen 20er Beutel für 10 EUR mit den Fliesen rausbringen, und schon sind die Afols die größten Fans der Serie 🙂

  34. Durch diese ganze Diskussion hab ich mich nun irgendwie länger mit der Thematik beschäftigt als ich dachte und je länger ich das gemacht habe desto mehr kreative Sachen vielen mir ein wie man das gestalten könnte. Ich kann mir gut vorstellen dass man/Kind, diese Fließen mit anderen Sets integrieren kann (z.B. Friendsreihe die ja auch Bühnen und Konzertsets hat) dann nimmt man die (meiner Meinung nach) echt lustigen Figuren, filmt das ganze in der App ab und macht so ne Art Animationsfilmchen … Man muss da garnicht die Social Media Seite in den Vordergrund stellen sondern kann das wirklich auch kreativ nutzen.
    Und ja ich glaube das Lego da möglicherweiße wirklich auf der Spur von was neuerem ist, wenn ich mir die „Farbscantechnik“ aus dem NES Set nehme und den Scanner aus den Kinder Super-Mario-Sets in Kombi mit der Programmierung von der Fließenerkennung in der App hier, ich glaube da kann Lego in den nächsten 5 Jahren echt eine ganz neue Technik „erfinden“ mit dem es sein Repertoir erweitert und für die Digitalisierte neue Welt und nachkommenden Generationen cool, interessant und aktuell macht.

    • Oh ja!
      Moschen mit der lustigen Giraffe zu Cannibal Corpse „Red before Black“
      Oder mit der Meerjungfrau zu Heilung „Krigsgaldr“ rituell schunkeln

      Ich möchte noch Country in den Ring werfen: The Dead South “ In Hell I’ll Be In Good Company“ mit einem steppenden Lama

  35. Mit so nem Quatsch schaufelt sich Lego echt ihr eigenes Grab…. Zum zweiten Mal…

    Vielleicht sollte denen jemand Mal gewisse Dokumentationen wie zb. Die „The Toys That Made Us“ Folge über Lego (Mit deren eigenen Mitarbeitern im Interview) damit sie noch Mal vor Augen geführt kriegen wieso sie damals fast Pleite gingen….

    Klar, wie viele hier sagen, who knows, vielleicht geht’s ja ab bei den Kids, ich bezweifel das aber das persönlich stark und mach mir eher Gedanken wie böse das nach hinten los gehen könnte wenn man mit schlechten Konzept so völlig an seiner Käuferschutz vorbei entwickelt.

    Und ich mag zb. Die Super Mario Reihe sehr, die hat Charm, und ne tolle Grundidee, die leider aber ebenfalls überhaupt nicht zuende gedacht ist.

    Aber schauen wir Mal würd ich sagen, sollen sie probieren, nen gutes Gefühl hab ich aber nicht dabei.

      • Das mag in der Vergangenheit und auch aktuell durchaus richtig sein, andererseits gibt es genügend Beispiele von vermeintlich unantastbaren Marktführern mit großer Finanzkraft, die dann doch irgendwann auseinandergefallen sind.

        Und man behalte sich im Hinterkopf, dass Lego schon einmal kurz vor dem Ende stand und damals waren sie noch mehr oder weniger Monopolist in der Klemmbausteinbranche.
        Jetzt zieht dazu noch ein Sturm in Asien auf…

  36. Glaube, es wird interessant sein, ob Lego hier gutes Marketing hinbekommt.
    Meine Vermutung ist, dass man vorab den potentiellen Interessenten erklären muss, worum es hier geht.
    Wenn sie wieder nur Kästen in Regale stellen lassen, aus denen nicht hervorgeht was drin ist (Hiddenside), geht das eher in die Hose.
    Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass das Sets sind, die von den Kindern sofort aus dem Regal gezerrt wird. Wenn zb daneben ein großens Friends oder City Set steht.

  37. Das Problem bei diesen Sets, bei denen zumindest jetzt schon der Preis mit ca. 20 Euro bekannt ist, ist der Steinepreis. Lego liefert fürs Geld weniger Stein, dafür eine Dienstleistung, die an sich nicht mehr mit Lego zu tun hat. Es mag für Kinder kurzzeitig interessant sein, wird aber schnell langweilig werden. Mit Steinen kann man sogar noch im hohen Alter bauen. Über das falschgeschriebene Video später hingegen nicht Mal ein müdes Lächeln übrig haben. Zudem sehe ich rechtliche Probleme, mit denen Kinder nicht umgehen können und daher möglicherweise die Eltern haften, wenn Kinder Inhalte aus der Lego-App auf Youtube und anderen sozialen Netzwerken untereinander teilen. Und auch die Eltern werden beim Kauf eines „Legosets“ nicht damit rechnen, dass Kleingedrucktes mitgeliefert wird.

  38. Vermutlich kann ich die App auch nicht auf mein Handy laden, genau wie die HiddenSideApp. Dann sind sie Sets für mich natürlich total uninteressant.
    Würde die aber auch nur mal probieren, wenn die für 30+% Rabatt zu bekommen sind.

  39. Ein schreckliches Produkt. Ich mag eigentlich neue Technologien und erstelle VR/AR beruflich. Aber wir müssen das Kinderzimmer und die Umgebung der Kinder meiner Meinung nach nicht digitalisieren. Wir benötigen Spielewelten, die die Kreativität fördern und Spaß machen und nicht den Blick auf ein Smartphone binden.

  40. Mich macht es traurig auf welchem Niveau hier mittlerweile „kommentiert und mitdiskutiert“ wird. Lukas und Team machen so einen tollen Job und liefern Lego-Qualitätsjournalismus. Leider ist die Kommentarsektion zum Teil auf Bildzeitungslevel angekommen.
    Bitte bleibt doch sachlich. Ich verstehe nicht, warum hier viele so emotional reagieren. Habt Ihr wirklich Angst das LEGO pleite geht? (Nicht ironisch gemeint, warum seid Ihr so sehr emotional in die Firma/ Marke investiert?)
    Und warum meinen so viele Personen Sie seien Experten für Produktentwicklung, Marketing, Vertrieb oder Markenrecht?
    Ich kann jedem Menschen nur ein gewisses Maß an Demut und Selbstreflexion ans Herz legen.
    Bitte geht doch nicht sofort davon aus, dass Menschen in Ihrem Job schlecht sind, ohne selbst jemals in der Position gewesen zu sein. Ich persönlich finde das anmaßend. Nur weil sich jemand für ein Thema interessiert, heißt das nicht, das man unreflektiert seine „Meinung“ über alle anderen stellt.
    Und nur weil es geht, muss man nicht immer seinen Senf dazu geben.

    • Ich denke, man muss da unterscheiden zwischen denen, die Lego verehren und sich einerseits Sorgen machen, sich andererseits vielleicht auch vor den Kopf gestoßen fühlen (sozusagen von der Liebsten verschmäht) und denen, die einfach nur ein Unternehmen scheitern sehen wollen. Letztere dürften die große Minderheit darstellen.

      Bei Ersteren ist eine gewisse Emotionalität natürlich durchaus logisch.

    • Das sich manche Menschen, gerade im Internet, einfach nicht benehmen können ist doch nichts neues. Verglichen mit anderen Seiten/Foren geht es doch hier zivilisiert ab finde ich. Heißt natürlich nicht, dass man das nicht auch immer noch besser machen kann.
      Zu dem Senf dazu geben: Am Ende des Artikels wird jeder! (auch die Menschen die es für totalen Mist halten) explizit dazu aufgefordert diesen genau hier hin zu schreiben. Das manches natürlich ein bisschen zu allgemeingültig formuliert ist liegt wohl an der Art wie viele kommunizieren, es hat nicht jeder einen Kurs in Gewaltfreier Kommunikation gemacht und ist sich dessen bewusst.
      Per se sehe ich erstmal alles als eine Meinungsäußerung hier an, ob es nun davor geschrieben ist oder nicht. Ist ja hier kein offizielles Dokument wie ein TÜV Bericht oder so.
      Letztendlich ist es ein kontroverses Thema wo es natürlich dann auch kontroverse Meinungen gibt. Wenn sich hier nur jeder äußern würde der es spannend findet würde das das Gesamtbild verfälschen.
      Meinungsfreiheit muss man eben auch aushalten können. Beleidigungen gehen natürlich gar nicht, die haben nichts mit Meinung zu tun. Ich hoffe eigentlich das muss ich nicht erwähnen, aber ich schreibe es liber trotzdem mal dazu.

  41. Ich finde auch, man sollte nicht gleich den Untergang prognostizieren, wenn die Sets noch nicht mal auf dem Markt sind. Ich persönlich freue mich auf die Minifiguren.

  42. Ich bin nicht die Zielgruppe und glaube aktuell auch nicht, dass mich das interessieren wird (von den Minnifiguren mal abgesehen).

    Es ist aber schon lustig, zu lesen, wie viele hier und anderswo VIDIYO zu begraben, noch bevor es richtig gestartet ist. Das scheint aber so ein grundsätzliches Ding zu sein.

    „Is nix für mich, und außerdem kann und will ich mich nicht in andere hineinv ersetzen, is also Mist.“

    „So was ähnliches ist ja schonmal gescheitert, das wird also auch scheitern“

    Die Realität sieht aber so aus, dass die meisten coolen Dinge (oder Menschen) nicht gleich beim ersten Anlauf erfolgreich waren … oder auch noch nicht beim zweiten. Manchmal ist die Zeit einfach noch nicht reif, oder man hat bei den ersten Versuchen bestimmte Dinge nicht berücksichtigt oder schlicht Fehler gemacht.

    Ich bin aktuell recht zufrieden damit, wie ich als AFOL von LEGO bedient werde. Und ich finde es gut, dass LEGO sich nicht auf die faule Haut legt, sondern aktuelle Technologien und Trends wahrnimmt und umzusetzen versucht.

    • Ich denke die Frage nach dem Erfolg ist schlicht und einfach die falsche Frage (und auch LEGO hätte diese gar nicht erst stellen sollen). Dementsprechend würde ich deine Aussage abwandeln, dass ich es gut finde, wenn LEGO für ihr Produkt sinnvolle Technologien und Trends wahrnimmt.

  43. Ich sag da jetzt mal nichts dazu!
    1. Bin ich nicht die Zielgruppe .
    2. Verstehe und benutzte ich mind. 50% der vorhandenen Möglichkeiten des „Social Media“ Angebots nicht.
    3. Habe ich keinen Bezug zu der Zielgruppe. Weder eigene, noch im näheren Umfeld, Kinder dieser Altersklasse!
    Ich bin nur ein Mann im gemäßigten (Bj 71) Alter, der nostalgisch und ein wenig traurig auf seine tausend (+/-) von von Lego Minifiguren blickt und sich freut wie schön die doch sind und glücklich ist sie zu haben.
    So genug lamentiert, ich denke die Minifiguren und BEDRUCKTEN Fliesen könnten auch für den ein oder anderen AFOB interessant sein.

  44. Konzept sieht nach den ersten Infos interessant aus: fancy Figuren dancen zu Universal Music-Songs und mit den wacky und funky Fliesen werden die moves mit hippen effects und expressions inszeniert.

    Hierzulande wird es aber wohl daran scheitern, dass weder der normale (Lego-)Verkäufer noch der normale (groß-)elterliche Legokäufer eine Ahnung vom Konzept haben werden. Ich erinnere mich zu gut an ein „Gespräch“ zwischen Filialleiter und Verkäuferin (im LEGO-Pulli angemerkt!) vor dem (vorweihnachtlich gestarteten) Lockdown in meiner hiesigen Kaufhof-Filiale. Beide standen vor dem Hidden Side-Regal und der Filialleiter merkte an, dass man LEGO kontaktieren und nach dem Konzept fragen solle, weil keiner weiß, was das sei und die Kunden nur daran vorbeilaufen würden und das Zeugs noch ewig im Regal stehen würde… derweil die Verkäuferin nur mit dem Kopf genickt hat…

    Ganz feine Sache, sich erst bei Ende des Themen-/Produktzyklus zu informieren *doppelter Daumen hoch*

    Wohingegen die Hidden Side-Sets (aus meiner Sicht waren da geniale Sets dabei – habe nicht umsonst fast alle geholt) zumindest analog bespielt werden können, ist das bei VIDIYO gänzlich nicht mehr möglich. Das Konzept dreht sich allein um ein Augmented Reality-fähiges Smartphone – welches selbstverständlich jede*r legoaffine Interessent*in sein Eigen nennt *rolleyes* *seufz* Ich sehe schon, wie LEGOs Konzept den Absatz für AR-fähige Smart Devices steigern wird…

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