LEGO 6048 Hexenmeisterwerkstatt von 1993 im Review – Vorlage für eine kommende Gratisbeigabe?

Review LEGO 6048 Hexenmeisterwerkstatt

Unser heutiges Classic Review ist gleichzeitig ein Rück-, aber möglicherweise auch ein Vorausblick, denn das Set, um das es geht, soll gerüchteweise demnächst in modernisierter Form als Gratisbeigabe bei LEGO erscheinen. Die Rede ist von der LEGO 6048 Hexenmeisterwerkstatt, heute besser bekannt unter dem Namen Majisto’s Magical Workshop, die 1993 als Teil der “Ritter vom Drachenorden” erschien.

Da ich das Set vor einigen Jahren, als die Preise für die alten Sets noch etwas vernünftiger waren, originalverpackt erstanden habe, kann ich euch in diesem Review sogar am Auspacken teilhaben lassen. Zwar lagen als Kind meine Interessen immer mehr auf den Weltraum-Reihen wie z.B. M:Tron und Aquazone, was zur Folge hatte, dass ich zu dieser Zeit kein einziges Ritter-Set besaß. Speziell die Drachenritter sind mir allerdings dennoch in guter Erinnerung geblieben, da die Darstellungen in den Katalogen mich sehr ansprachen. Das lag nicht zuletzt am namensgebenden Drachen – dem vielleicht ikonischsten LEGO Tier überhaupt – der in dem nachfolgend besprochenen kleinen Set zwar leider nicht enthalten war, aber noch heute z.B. als Vorlage für die Feuerdrachen-Achterbahnen in den LEGOLAND Parks dient.

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Die Ritter des Drachenordens im LEGO Hauptkatalog von 1993

Wo ein Drache ist, da ist allerdings meist auch ein Zauberer nicht weit, und genau um diesen Zauberer soll es im Review gehen. Cerlin, wie er in den deutschen Texten genannt wurde, bzw. Majisto in der englischsprachigen Version, ist als Minifigur beinahe genauso legendär wie der Drache als Tier und hatte zuletzt in der großen LEGO 10305 Burg der Löwenritter einen Gastauftritt. 1993 wurde die Figur neu eingeführt und kam in gleich fünf der damaligen Sets vor, darunter auch in der LEGO 6048 Hexenmeisterwerkstatt, die wir uns jetzt einmal näher ansehen wollen!

Die Box und ihr Inhalt

Die Box war in der für die diese Zeit typischen Weise gestaltet: Eingebettet in eine Modellbau-Umgebung und vor einem gemaltem Hintergrund wurde das Set auf der Vorderseite des Kartons präsentiert, der “LEGO SYSTEM”-Schriftzug, der gerade ein Jahr zuvor als Überbegriff für alle Themenwelten, die auf den klassischen Steinen basierten, aus der Taufe gehoben worden war, schmückte die linke obere Ecke. Die Färbung des Himmels in verschiedenen Gelb- und Rottönen sowie der Sandstein-Untergrund nahmen ein wenig die Gestaltung der späteren Adventurers-Wüstensets vorweg – vermutlich passend für ein Land, das von Drachen bevölkert wurde.

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Auf der Rückseite der Box, wo heute meist Detailaufnahmen des Hauptmodells zu finden sind, waren in den Neunzigerjahren noch diverse alternative Bauvorschläge abgebildet, die als Inspiration dafür dienen sollten, was sonst noch mit den enthaltenen Teilen anzustellen sei. Dies war auch bei der Hexenmeisterwerkstatt der Fall, wobei außerdem noch auf eine spezielle Spielfunktion bzw. ein spezielles Element hingewiesen wurde: Cerlins Zauberstab, der aufgrund seines phosphoreszierenden Materials im Dunkeln nachleuchten konnte (was wir natürlich gleich überprüfen werden). Dieses Material war 1990 bei den Schlossgespenstern der Castle-Reihe erstmals vorgekommen und daher in der damaligen LEGO Welt noch relativ neu.

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Die Detailbilder bzw. Aufnahmen des Hauptmodells aus anderen Perspektiven befanden sich statt auf der Rück- auf den Schmalseiten der Box, wo außerdem – ganz wie heute – die mehrsprachigen Warnhinweise sowie die Herstellerangabe zu finden waren. Hinsichtlich der Altersempfehlung ging LEGO zu dieser Zeit gerade dazu über, nicht mehr nur ein Mindestalter, sondern vielmehr einen Bereich anzugeben, in diesem Fall “8-12”. Das wurde einige Jahre lang beibehalten, schließlich aber durch die noch heute gebräuchliche Schreibweise, z.B. “8+”, abgelöst.

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Die Seitenlaschen der Box waren jeweils mit einem Klebesiegel verschlossen, von denen eines einen Produktionscode aufwies, wie wir ihn auch heute noch ähnlich auf den LEGO Verpackungen vorfinden: 2613. Im Gegensatz zu den modernen Codes enthielt dieser keinen Buchstaben für das Werk, in dem das Set produziert bzw. verpackt wurde, was aber wohl schlicht daran lag, dass in den frühen Neunzigerjahren noch (nahezu?) alle Sets aus Billund kamen. Nimmt man für die Zahlen dieselbe Leseweise wie heute an, so stünde “26” für die Kalenderwoche, “1” für den Wochentag, also Montag und “3” für das Jahr, also 1993, womit mein Set also vermutlich am Montag, dem 28. Juni 1993 produziert worden war, bevor die Reihe dann im August in den Handel kam.

Ich liebe zwar solche kleinen “Detektivarbeiten”, aber im Grunde ist doch der Inhalt der Box viel wichtiger als ihre Äußerlichkeiten. Dieser befand sich in einem herausziehbaren Innenkarton, den die Box nach dem Öffnen der Siegel preisgab.

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Darin lagen neben drei (damals grundsätzlich) nicht-nummerierten, perforierten Tüten noch zwei dunkelgraue BURPs, zwei 8 x 16 Grundplatten in Grün sowie natürlich das Anleitungsheft, das für die 185 Teile der Werkstatt schmale 20 Bauschritte auf ebenso vielen Seiten bereithielt. Außerdem bekam man mit dem Set einen kleinen EU-Katalog des Jahres 1993 sowie eine Servicebroschüre, die gewissermaßen den Vorläufer des heutigen “Pick a Brick”-Services darstellte: Postalisch konnte man bei der deutschen LEGO GmbH oder einer der anderen Regionalgesellschaften mittels Bestellschein und Vorauszahlung aus einer Reihe vorkonfektionierter Service-Packs wählen, die meist sinnvolle Zubehörteile für eine bestimmte Themenwelt oder Kleinteile enthielten, die schnell verloren gingen. Das waren noch Zeiten. 😉

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In der folgenden Galerie könnt ihr bei Interesse mal einen Blick in das Heft werfen. Die Service-Packs sind heute teilweise erstaunlich teuer – das gilt auch für das zu diesem Set passende Castle-Pack 5059 auf dem dritten Bild, das inzwischen weit über 100,- Euro kostet. Der Grund: Die weißen Schmuck-Elemente für die Drachenritter-Helme, also ein kleiner Drache und zwei Flügel, die zusammen in einem Spritzguss-Ring zum Herausbrechen ausgeliefert wurden, kamen ausschließlich im Service-Pack sowie dem Black Knight’s Castle 6086 vor und sind daher extrem selten.

Doch zurück zum eigentlichen Set. Dieses enthielt die gerade thematisierten Zierelemente zwar nicht in Weiß, dafür aber gleich doppelt in Blau, außerdem natürlich einen der für diese Reihe so legendären Drachen-Schilde. Die bedruckte 2 x 2 Fliese mit geheimnisvoller Schriftrolle wurde hier neu eingeführt, aber auch in späteren Castle-Unterthemen, bei den Adventurers und sogar bei den frühen “Harry Potter”-Sets wiederverwendet.

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Besondere Teile waren vor allem die dunkelgrauen Burgzinnen (6066), die insgesamt in nur vier Sets und hier zum ersten Mal überhaupt vorkamen, sowie die schwarzen 3 x 1 x 3 1/3 Slopes mit Noppen (6044), die lediglich in neun Sets und nach 1998 überhaupt nicht mehr bei LEGO auftauchten. Noch heute wünschen sich einige Moccer diese Slopes zurück, die auch für den Laien überaus praktisch sind, um etwa spitze Dächer wie in diesem Set damit zu bauen. Natürlich durften auch zwei Hellebarden, Speere und ein Schwert nicht fehlen (nicht im Bild zu sehen), denn trotz aller Magie wurden bei den LEGO Rittern seit jeher die Konflikte auch immer mit handfesten Mitteln gelöst.

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Interessant waren auch die beiden grünen Baseplates (3865). Zwar waren diese nicht selten (denn Grün kam für die Größe 8 x 16 Noppen häufiger vor als alle anderen Farben), aber sieht man einmal genauer hin, so bemerkt man eine Besonderheit in der Produktion: An den verschiedenen Farben der Kanten ist gut zu erkennen, dass die Platten zunächst in einer größeren Form – womöglich in der Standardgröße, also 32 x 32 Noppen – tiefgezogen und anschließend zugeschnitten wurden. Die Schnittstellen sind deutlich heller, außerdem sind die Ecken weniger abgerundet, als dies bei modernen Platten der Fall ist. Zwar findet das Zuschneiden der kleineren Baseplates meines Wissens auch heute noch statt, doch durch die weiterentwickelte Produktionstechnik sind die Schnitte sehr viel sauberer als damals.

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Die Minifiguren

Jedes Spielset aus der Ritterwelt lebt von seinen Minifiguren, und hier waren immerhin zwei enthalten. Während für Cerlin, den Zauberer, das normale Standard-Lächeln zum Einsatz kam, da aufgrund seines Barts am Ende sowieso nur die Augen zu sehen waren, wurde der namenlose Drachenritter mit einem wilden, aber trotzdem irgendwie sympathischen Gesicht ausgestattet, außerdem mit einem interessant bedruckten Torso mit Drachenmotiv. Cerlin hingegen war zwar betont einfach gekleidet, aber aufgrund seines Huts und des Barts trotzdem unverkennbar. Hier trug er außerdem ein schwarzes Plastik-Cape (4524), das nach den Drachenrittern immer seltener zum Einsatz kam, da dort erstmals auch Stoffumhänge verwendet wurden, die sich immer mehr durchsetzten und heute bei LEGO nicht mehr wegzudenken sind.

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Das besondere Highlight bei den Figuren war aber natürlich der Helm des Drachenritters. An diesem konnten seitlich die beiden Mini-Drachenflügel aus dem blauen Spritzguss-Ring angebracht werden. Außerdem wäre oben auf dem Helm noch eine Befestigungsmöglichkeit für den Mini-Drachen vorhanden gewesen, der in diesem Set aber stattdessen als Gebäudeschmuck verwendet wurde.

Beine und Rücken waren übrigens bei keiner der Figuren bedruckt, was völlig normal war, da z.B. Beindrucke bei LEGO erst ein Jahr später bei den Insulanern und den Spyrius-Droiden zum ersten Mal auftauchten.

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Aufbau und fertiges Modell

Kommen wir nun zum Aufbau. Dieser ist in Anbetracht der geringen Teilezahl und der seinerzeit eher einfach Bautechniken schnell erledigt. Wer sich ein wenig Zeit lässt und den Aufbau genießt, ist ungefähr eine halbe Stunde lang beschäftigt, zumal in der Anleitung, wie damals üblich, die im jeweiligen Bauschritt verwendeten Teile nicht genannt werden und zunächst durch Vergleichen mit dem vorherigen Bild herausgefunden werden müssen. Bis auf den Kamin und die “Inneneinrichtung” ist der Aufbau dabei auf den beiden Grundplatten nahezu identisch. Diese werden mittels eines Gelenks miteinander verbunden, sodass man später das Haus als Ganzes zusammenklappen kann.

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Das ist nach den ersten Schritten allerdings höchstens zu erahnen, denn zunächst beginnt man mit einem Arbeits-“Tisch”, also einem 2 x 4 Stein, auf dem die Schriftrolle und zwei pokalförmige Gläser platziert werden, einer kleinen Feuerstelle mit Kaminabzug und einer Schatztruhe. Hier zeigt sich wunderbar, wie einfach und doch effektiv LEGO früher viele Details gelöst hat, denn statt spezieller Juwelen, Kristalle oder sonstiger Sonderteile kommen als Inhalt einfach jeweils zwei transparente Studs in Grün und Rot zum Einsatz – für die kindliche Phantasie völlig ausreichend.

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Als nächstes wird die Rückseite, bzw. im zugeklappten Zustand die späteren Außenseiten, mit den großen Felsenteilen verschlossen. Rechts und links wird außerdem jeweils ein Fensterladen montiert, sodass sich diese beim Zusammenklappen treffen und ein gemeinsames Fenster ergeben. Der Balkon wird eigentlich zu beiden Seiten mit jeweils einem blauen Minidrachen verziert. Da ich allerdings gerne einen der im Set enthaltenen Spritzguss-Ringe intakt lassen, also die Teile nicht herausbrechen wollte, ist bei meinem Exemplar nur einer der Drachen zu finden – ich bitte hierfür um Nachsicht.

 

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Das Obergeschoss seiner Werkstatt erreicht Cerlin über eine Leiter. Dort werden auf beiden Seiten Lampensteine als Haltepunkte für potentielles Zubehör verbaut – eine Fackel folgt in einem der nächsten Bauschritte. Wenn man das Modell jetzt zusammenklappt, kann man schon erahnen, dass sich daraus einmal ein Haus im weitesten Sinne ergeben soll. Hierfür fehlt aber natürlich noch das Dach, und das kommt daher als Nächstes an die Reihe.

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Zu diesem Zweck werden gleich acht der speziellen Slopes mit Noppen verbaut, und obwohl die Hexenmeisterwerkstatt so klein ist, waren in keinem anderen LEGO Set jemals mehr dieser Teile zu finden! An einigen Vorsprüngen verbaut man außerdem Blattelemente, die der Werkstatt einen verwilderten Look verleihen. Das erinnert ein wenig an die Forestmen von 1988, die bei LEGO ja kürzlich bereits mit einer Neuauflage in Form der Gratisbeigabe LEGO 40567 Versteck im Wald geehrt wurden – ein Vorzeichen dafür, dass uns wirklich bald auch eine neue Version der Hexenmeisterwerkstatt ins Haus steht?

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Zum Schluss werden noch diverse rote Platten als Dachbelag verbaut und mit schwarzen Akzenten verziert. Jetzt noch schnell das weitere Zubehör, also das Schwert, den Papagei und die zweite Hellebarde platziert, und schon ist das Set fertig aufgebaut. Durch den Klappmechanismus und das Zubehör hat man für ein so kleines Modell vergleichsweise viele Spielmöglichkeiten, nur ein Drache wird natürlich schmerzlich vermisst, denn merke: Jedes Ritter-Set wird durch einen Drachen besser! 😉

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Nun müssen wir natürlich unbedingt noch die Frage klären, ob der Zauberstab wirklich leuchtet! Das tut er tatsächlich, oder besser gesagt, er glüht ein wenig grünlich vor sich hin. Ob der Effekt ursprünglich stärker war und das Material aufgrund seines Alters an Phosphoreszenz verloren hat, vermag ich nicht zu beurteilen – jedenfalls ist der Zauberstab eine nette Spielerei, allerdings meines Erachtens nicht so beeindruckend, dass es die besondere Herausstellung auf der Boxrückseite rechtfertigen würde.

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Betrachtet man die Hexenmeisterwerkstatt ganz nüchtern, so gäbe es überhaupt das eine oder andere zu bemängeln. Im zugeklappten Zustand hat das Gebäude keine Tür, sondern nur die Fensterläden, außerdem klafft unter dem Dach eine riesige Lücke und eine klare Form des Hauses ist irgendwie auch nicht auszumachen. Das Lustige ist jedoch: Ich finde, all dies stört überhaupt nicht! Aus irgendeinem Grund hat das Set einen Niedlichkeitsfaktor, dem ich mich nicht entziehen kann – und schließlich wohnt hier ein Zauberer, wozu soll also so etwas Gewöhnliches wie eine Tür notwendig sein?

 

LEGO 6048 Fertige Modell Animation

Die überbleibenden Ersatzteile nach dem Aufbau beschränken sich übrigens auf je einen der transparenten Studs (womit man die Schatztruhe einfach noch etwas voller machen kann) sowie eine schwarze Clip-Platte, deren Sinn sich mir nicht ganz erschließt, da gerade diese Form eigentlich wesentlich robuster war als die (ebenfalls mehrfach verbaute) horizontale Variante, die ich, wenn überhaupt, eher als Ersatzteil erwartet hätte. Die graue 1 x 2 Platte mit hochstehender Stange ist hingegen kein Ersatzteil, sondern kann beim zugeklappten Modell dafür verwendet werden, die beiden Hälften zusammenzuhalten – das ist oben in der Animation zu sehen.

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Kommt bald eine Neuauflage?

Schon seit Monaten hält sich hartnäckig das Gerücht, dass eine aktualisierte Neuauflage der Hexenmeisterwerkstatt demnächst als Gratisbeigabe im LEGO Onlineshop erscheinen soll. Sogar eine Teilezahl kursiert inzwischen: Mit 365 Teilen wäre das GWP zwar wesentlich umfangreicher, dafür aber vermutlich auch kleinteiliger (etwa durch Verzicht auf die großen BURPs, also die Felsenteile), weshalb die Zahl realistisch erscheint.

Ganz konkret soll die Gratisbeigabe am LEGO Insiders Wochenende und zum Black Friday von LEGO ausgegeben werden – erstmals wäre also am 18. November 2023 damit zu rechnen. Ob sich all dies bewahrheitet, können wir noch nicht mit Sicherheit sagen, aber die Chancen stehen unserer Meinung nach sehr gut. in jedem Fall halten wir euch auf dem Laufenden, sobald es neue Informationen oder gar die ersten Bilder gibt!

Fazit

Kurz gesagt: Ich mag dieses kleine Set! Auch ohne eigene Kindheitserfahrungen mit den Drachenrittern – es sei denn, ich hätte einmal bei einem Freund damit gespielt – finde ich, die Hexenmeisterwerkstatt versprüht eine Menge Charme und der Aufbau hat mir ein kurzweiliges Erlebnis geboten. Nach objektiven Maßstäben hat das Set natürlich einige Mankos, da es gerade aufgrund der Felsenteile doch recht grob wirkt, aber der gelungenen Gesamtoptik tut dies meiner Meinung nach keinen Abbruch.

Ein gutes Spielset benötigt gar nicht so wahnsinnig viele Details, um die Phantasie anzuregen, im Gegenteil: Manchmal ist weniger sogar mehr, das galt damals wie heute. Gleichwohl freue ich mich über die kleinen Highlights wie den Ritterhelm mit Drachenverzierungen, den bedruckten Schild oder die Schriftrolle. Über eine Neuauflage würde ich mich ebenfalls freuen, und wenn LEGO dabei den Geist der Vorlage genauso gut einfängt, wie dies beim Versteck im Wald der Fall war, dann kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen – was meint ihr?

Wie gefällt euch die LEGO 6048 Hexenmeisterwerkstatt bzw. Majisto’s Magical Workshop? Verbindet ihr schöne Kindheitserinnerungen mit den Rittern des Drachenordens und speziell mit diesem Set? Fändet ihr eine modernisierte Neuauflage gut, oder bleibt ihr lieber beim Original? Ich freue mich auf den Austausch in den Kommentaren.

Über Jens Herwig 530 Artikel
Mag verzerrte Gitarren, LEGO und Enten. Wollte so sein wie MacGyver, ist aber nur Physiker geworden. Erweckung aus den Dark Ages durch den Technic Unimog. Liebt alte Sets und hat ein Aquazone-Diorama im Wohnzimmer stehen.
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