StoneWars Smalltalk: LEGO und das Zusammenleben

Smalltalk Titel

Einer der schönsten Aspekte eines gemeinsamen Hobbys ist es, sich mit Gleichgesinnten darüber auszustauschen. Auch unabhängig von News, Angeboten oder Reviews gibt es viele LEGO Themen, über die man trefflich philosophieren kann, und genau dafür haben wir den „Smalltalk“ ins Leben gerufen.

In unregelmäßigen Abständen reißen wir hier ein Thema an, über das wir uns dann alle in den Kommentaren unterhalten können. Sucht euch ein gemütliches Plätzchen, schnappt euch einen leckeren Kaffee oder ein anderes Heißgetränk eurer Wahl und plaudert mit uns und miteinander!

Heute geht es um das Thema:

LEGO und das Zusammenleben

LEGO ist ein großartiges Hobby, weil es bunt und fröhlich ist und uns den Alltag für eine Weile vergessen lässt. Doch mindestens zwei Aspekte haben leider auch das Potential, für Reibereien in einer Hausgemeinschaft zu sorgen: Das Geld und der Platz. Seien wir ehrlich: Die Preise, die manche von uns für die kleinen Plastiksteine aus Dänemark bezahlen, sind „normalen Menschen“ mitunter nur sehr schwer zu vermitteln, und auch Ausstell- und Lagerfläche ist etwas, das die meisten von uns nicht unbegrenzt zur Verfügung haben. Unseren Partnern oder sonstigen Mitbewohnern wird also mitunter ein hohes Maß an Toleranz abverlangt, zumindest, wenn sie die Begeisterung für Klemmbausteine nicht in gleichem Maße teilen.

Meist beginnt es ja ganz harmlos: Man kauft sich aus einer Laune heraus irgendein Set, was mit hochgezogenen Augenbrauen quittiert, aber sonst nicht weiter moniert wird. Spätestens, wenn man für seine beginnende LEGO Sammlung dann aber das erste Regal benötigt, kommen Fragen auf. Steigt man schließlich voll ins Hobby ein, müssen gewisse Absprachen getroffen werden, damit alle Beteiligten damit einverstanden sind. Ich hatte dabei großes Glück: Meine bessere Hälfte ist gegenüber meinem Hobby, das inzwischen ja sogar meinen Beruf bestimmt, extrem geduldig, sogar einen nicht unbedeutenden Teil des Wohnzimmers durfte ich mit meiner selbstgebauten Vitrine, die meine Aquazone-Landschaft beheimatet, in Beschlag nehmen. Auch der eine oder andere Schrank ist inzwischen mit Originalkartons belegt, doch ich bin sehr darum bemüht, das Ganze nicht ausufern zu lassen – denn ich habe so schon manchmal ein schlechtes Gewissen, wie viel Raum (im doppelten Sinne) das Thema LEGO bei uns einnimmt.

Zwar ist sie selbst kein AFOL, aber sie kann sich zumindest für die Ästhetik der Sets und speziell der Minifiguren erwärmen, letztens kaufte sie sich gar aus freien Stücken ihr erstes eigenes BrickHeadz-Set – ich war bass erstaunt, aber positiv überrascht. Auch das LEGOLAND besuchen wir gerne gemeinsam, man könnte zusammenfassend sagen: LEGO macht uns gemeinsam Spaß, wenn auch hauptsächlich ich das Hobby ausübe.

Finanziell haben wir eine gute Lösung gefunden, denn praktischerweise bin ich bei uns nicht der einzige Sammler: Neben viel LEGO gibt es bei uns auch viele Comicbücher. So hat jeder ein monatliches Budget, das für „sinnlose“ Dinge ausgegeben werden kann, auch verkaufe ich manche Sets gebraucht wieder, um Platz und finanzielle Mittel für Neues zu schaffen. Und Familie und Freunde wissen inzwischen erfreulicherweise, dass der LEGO Onlineshop auch Gutscheine anbietet. So läuft also momentan alles in recht geregelten Bahnen, doch oft stelle ich mir die Frage: Was wird sein, wenn man Kinder im „legofähigen“ Alter hat?

Hier ergeben sich dann ganz neue Fragen: Ist alles LEGO Gemeingut oder behält Papa bzw. Mama die eigene Sammlung? Ist es Kindern überhaupt zu vermitteln, dass das eine LEGO Set zum Spielen, das andere aber nur zum Anschauen da ist? Gerade vor dem Hintergrund, dass ich meine Sets, wie im letzten Smalltalk schon ausgeführt, als kleine Kunstwerke sehe und gerne möglichst ordentlich und vollständig inklusive allen Verpackungsmaterials aufhebe, sehe ich hier gewisse Herausforderungen auf uns zukommen. Auch die oben genannten Aspekte gewinnen natürlich, je mehr und je ältere Kinder im Haus sind, zunehmend an Wichtigkeit, denn vielleicht gibt es z.B. für den Platz, wo vorher die große Vitrine stand, dann eine wichtigere Verwendung.

Ich bin sicher, viele von euch haben sich mit diesen Themen schon ausgiebig beschäftigt. Deshalb interessiert mich – und garantiert auch die anderen Leser:innen – sehr, wie ihr als Familie oder anderweitige Hausgemeinschaft das LEGO Hobby auslebt. Ich kann mir vorstellen, dass es hierzu viel zu erzählen gibt und freue mich schon auf eure Geschichten.

Welche Absprachen habt ihr getroffen, was eure LEGO Sammlung anbelangt? Gibt es z.B. feste Bereiche zum Ausstellen und andere, die tabu sind, oder bestimmte Themenreihen, die nicht ins Haus kommen dürfen? Falls ihr Kinder habt, spielen dann alle gemeinsam, oder gibt es eine klare Trennung? Wie funktioniert das in der Praxis? Ich freue mich auf den Austausch in den Kommentaren!

Auf die Fragestellung des heutigen Smalltalks wurde ich von unserem Leser Daniel aufmerksam gemacht. Wenn ihr einen Themenwunsch für den Smalltalk habt und euch schon immer einmal zu einem bestimmten Aspekt des LEGO Hobbys mit anderen Fans austauschen wolltet, schreibt mir gerne eine E-Mail mit eurer Idee an: smalltalk@stonewars.de

Über Jens Herwig 128 Artikel
Mag verzerrte Gitarren, LEGO und Enten. Wollte so sein wie MacGyver, ist aber nur Physiker geworden. Erweckung aus den Dark Ages durch den Technic Unimog. Liebt alte Sets und hat ein Aquazone-Diorama im Wohnzimmer stehen.

85 Kommentare

  1. Bei dem Wetter nehme ich mir lieber einen gekühlten Eistee als Kaffee…!
    Ich sammele Lego nicht in erster Linie, es kommt zu Büchern, Manga, Videospielen, Figuren und Comics (geordnet vom meist bis zum am wenigsten gesammelten) hinzu. Heißt ich hätte nie und nimmer den Platz zum Ausstellen.
    Der Aufbau findet am Esszimmertisch statt, was regelmäßig zu Diskussionen führt. Nach dem Aufbau landet das Set sofort in einer Aufbewahrungsbox im Keller.
    Kinder gibt es im Haushalt nicht und so kann ich nur spekulieren. Hätte ich Kinder, würde ich die wahrscheinlich lieben, also bekämen sie auch Sachen (Lego und eben auch Bücher & Co.) von mir. ABER nicht meine liebsten. Die schönsten Hardcover, vergriffene Lieblingsmanga, Collectors Editions von Games oder eben bestimmte Legosets würde ich schützen wollen. Ob das gelingen würde, wenn die Kinder größer werden, kann ich nicht sagen. 😀

    • Stimmt, das mit dem Platz fürs Aufbauen ist auch so ein Thema. 😄 Da ist es dann hilfreich, dass die modernen Sets in Bauabschnitte unterteilt sind. So stelle ich das, was bereits fertig ist, irgendwo hin, wo es nicht stört, und hole mir nur die Tüten für den aktuellen Bauabschnitt auf den Esstisch.

  2. Ich kann mich tatsächlich vielen deiner Aussagen anschließen. Auch meine Frau ist sehr tolerant und sogar ein kleiner Fan von Lego. Sie mag die Ästethik von manchen Sets und kann auch mit Star Wars etwas anfangen, sodass sie kein Problem damit hat, dass wir einige Raumschiffe im Wohnzimmer stehen haben. Eine richtige Sammlerin ist sie allerdings nicht, bisher besitzt sie nur 3 Architecture Sets und ein Beatles Mosaik, welches sie von mir zu Weihnachten bekommen hat 😉

    Ein schlechtes Gewissen habe ich tatsächlich auch relativ häufig. Ich nehme wirklich viel Platz im Wohnzimmmer in Anspruch, da wir aktuell nur eine „kleine“ Mietwohnung haben und wir einfach anderweitig keine Fläche zum Ausstellen haben. Der Großteil meiner Sammlung liegt auch noch in OVP in der Abstellkammer. Kürzlich haben wir ein neues Sideboard gekauft, was eigentlich komplett für sie gedacht war. Mittlerweile steht da aber auch schon das Frühlingslaternenfest von mir drin, wovon sie zugegebenermaßen zwar sehr begeistert ist, mir aber trotzdem ein schlechtes Gewissen macht.

    Finanziell regeln wir es auch genauso wie ihr. Jeder hat sein monatliches Budget, welches frei verwendbar ist und von dem Käufe nicht verurteilt werden. Urlaubs- und Weihnachtsgeld wird für Reisen benutzt und der Rest dann 50:50 geteilt. So kommt es bei uns zu keinen Streitereien, wenn ich mal wieder viel Geld für Plastik ausgebe 😉

    Vor meiner Familie habe ich mich aber tatsächlich noch kaum geoutet. Sie wissen, dass ich Lego sammle (was nicht zu übersehen ist), aber nicht welche Ausmaße das mittlerweile angenommen hat und wie viele Tausend Euro bei uns in der Abstellkammer liegen. Gerade von meinen Eltern kann ich mir kaum Verständnis erhoffen, da sie früher jede Mark dreimal umdrehen mussten und daher schon schlucken müssen, wenn ich von Sets erzähle, die 150€ kosten.

    • Ich erzähle meinen Eltern auch lieber davon, wie viel ich bei einem Einkauf gespart habe oder wie erfolgreich ich ein gebrauchtes Set wieder verkauft habe… ich kann Deine Gefühlslage da, glaube ich, sehr gut nachvollziehen. 😄
      Was Du zu Star Wars schreibst, bringt mich auf einen Gedanken: Wahrscheinlich sind die vielen Lizenzen, die LEGO heute im Sortiment hat, ein nicht unwensentlicher Faktor dafür, dass die Sets auch bei Nicht-AFOLs auf eine höhere Akzeptanz stoßen – weil sie eben zumindest zum Franchise einen Zugang haben.

      • Ja genau, ich erzähle auch häufiger von Wertsteigerung und guten Deals, die ich weit unter UVP gekriegt habe, damit das ganze etwas weniger verrückt klingt 😀

        Das mit den Lizenzthemen bei Nicht-AFOL kann ich mir definitiv gut vorstellen. Wir schauen die Filme oft und gerne zusammen und daher hatte meine Frau gar nichts dagegen, als ich mir einen Millenium Falcon aus Lego gekauft habe, weil sie das Raumschiff selbst auch einfach sehr cool findet 🙂 Ähnlich war es mit Harry Potter. Wir haben uns zur Hochzeit das Micro-Scale Hogwarts gegönnt und zusammen aufgebaut, da sie ein riesen Harry Potter Fan ist und das Schloss als Modell daher einen sehr großen Reiz auf sie ausgeübt hat.

  3. „Der Papa“ mag seine Kinder und sein Lego und am Ende des Tages ist es „nur“ „Plastikspielzeug“. Beim Spielen geht auch mal was ab, ist ja aber nicht schlimm und man kann es wieder zusammenbauen (oder auch mal ein Teil nachbestellen).

    Mit dem 42082 wird nur mit dem Papa zusammen gespielt, der 42098 wurde nun komplett zerlegt – weil das Auto einmal zu oft „zerstört“ wurde (aber eigentlich der Papa schon lange einen MOC daraus bauen wollte :D).
    Wenn man versucht seinen Kindern einen vernünftigen Umgang mit Dingen beizubringen (egal ob Spielzeug oder andere Sachen) dann sehe ich da kein Problem wenn auch mal was beim Spielen kaputt geht – solange man bspw. das Auto nicht absichtlich durchs ganze Wohnzimmer wirft xD

    Die „wichtigen“ Modelle (UCS) stehen außer Reichweite auf hohen Regalen und der UCS Falke musste halt wieder zerlegt werden, bis die Kinder alt genug sind um zu verstehen, dass das „kein Spielzeug“ ist 😀

    • Ich hätte nicht die seelische Stärke den Millenium Falken wieder auseinander zu nehmen. Respekt!
      Ich hab keine Kinder aber eine Nichte und kann deinen Denkweise nur zustimmen.
      Beim Spielen kann mal was kaputt gehen aber man kann es wieder schnell und einfach reparieren.

  4. Was für ein tolles Thema 😃

    Zu aller erst möchte ich sagen daß ich das Riesen Glück hab daß meine Frau sehr Tolerant gegenüber meinem Hobby ist.

    So steht z.B IHR Arbeitszimmer mit MEINEM:) Lego voll. Und es ist bis auf ein paar Pflanzen und das was Sie für Ihre Arbeit benötigt, alles andere nur Lego 😅

    Dafür ist jedoch der Rest der Wohnung tabu 🚫 für Lego. Ausgenommen sind 2 kleine Sets im Wohnzimmer. Die dürfen aber nur dort stehen weil sie sich harmonisch in unser komplett weiß eingerichtetes Wohnzimmer einfügen. Das ist zum einen der Storm Trooper Helm der demnächst durch den Scout Trooper ersetzt wird sowie das Mickey Ideas Set 🙂

    Im Keller haben wir die Regel das zu gleichen Teilen Lego Kartons im Keller stehen dürfen wie sie Schuhkartons stehen hat. Dabei geht es natürlich um die eingenommene Fläche, nicht um die Stückzahl 😁

    Und mittlerweile hat Sie auch Interesse daran, jedoch nur an Lego „Tier“ Sets. Da kamen mir die Kürzlich erscheinen Brick Heads gerade recht 🙂

  5. Hallo Jens,
    wie sich Erwachsene über Kinder denken, kann ich nicht sagen, dar meine Eltern (leider) keine Afols sind. Aber ich kann mal aus meiner Sicht berichten. Früher war es bei mir immer so, dass in meinem Zimmer immer alle Legoboxen standen und mein Bruder und ich spielten in diesem immer zusammen. Meine Mutter hatte das immer etwas genervt, weil 2Kinder=doppeltes Chaos… Bei meinem Bruder im Zimmer hatten wir eher selten gespielt, weil ich immer etwas Legoverückter war als mein Bruder. Mein Bruder war immer auch mehr der Displayer und hatte seine Erfindungen gebaut und meistens nur ausgestellt. Mich hatte das immer genervt, weil immer sehr gerne mit Sets und Erfindungen gespielt habe… Meine Mutter hatte immer mal wieder gesagt, es ist jetzt Schluss mit Lego, weil wir wohl zu viel hätten(man kann nie genug Lego haben, dass muss ich ihr noch beibringen☺️☺️). Aber bis jetzt konnte ich sie immer überreden, noch mehr zu kaufen, weil ich immer viel Spass daran habe. Mein Bruder ist leider aus dem Lego-Alter raus. Dadurch ist mein Zimmer zwar aufgeräumter und ich konnte mir ein tollen Sotiersystem einrichten, aber ich hatte dann niemanden mehr, mit dem ich mich über die Neuheiten unterhalten konnte… Aber er hat noch ein paar Sachen, die er hütet wie sein Augapfel. Die darf nicht mal anfassen!😂😂 Wenn Kinder größer werden, würde ich jedenfalls von mir sagen, dass es dann einfacher wird mit dem Displaymodellen. Ich baue auch ab und zu Sachen nur zum Hinstellen.
    Und jetzt noch ein großes Danke für den Smalltalk!! Ich finde das neue Format super und mag es sehr zu erzählen, weil wie schon oben gesagt gibt es niemanden in meinem Umkreis mehr, der so Lego verrückt noch ist, wie ich(meine Schulkameraden sind alle aus dem Legoalter raus😥😥) und deswegen freue ich mich über Stonewars, auf der alle Legofans Willkommen sind und man sich austauschen kann!!

    • Danke für Deinen Kommentar, es ist schön, das auch mal aus der anderen Perspektive zu lesen. 🙂 Das mit dem Sortiersystem finde ich sehr spannend, es gibt, glaube ich, nicht viele Leute, die in Deinem Alter schon damit anfangen – vielleicht machst Du irgendwann Jonas Konkurrenz 😉

  6. Ich habe zum Glück inzwischen eine Partnerin, die das Lego Hobby mit mir teilt. Wir bauen gemeinsam, Architecture, Creator Expert oder auch mal Technic. Und inzwischen auch mal Modelle von anderen Herstellern, die einfach gut sind. „Ausgestellt“ wird dann immer das aktuell gebaute und das ein oder andere Lieblingsmodell.
    Budget ist auch kein Problem, da jeder seine Kasse hat und ausgeben kann was er meint. So ist das sehr entspannt. Aus den Dark Ages kam ich erst nachdem die vier Kinder schon mit dem Lego spielen aufgehört hatten, was den Vorteil hat, das viele (wirklich viele) Euroboxen mit Steinen bei ihnen keine Beachtung mehr finden und jetzt wieder für mich da sind. Was mit meiner Sammlung mal später passiert, steht in den Sternen. Ich sehe auf dem Modelleisenbahnmarkt, in dem ich mich früher bewegte, dass immer mehr Sammlungen zu sehr niedrigen Preisen verkauft werden, da mehr Kollegen sterben als Sammler nachkommen. Die Erben verkaufen dann in der Regel. Klingt hart, ist aber so. Wird, so vermute ich, bei Lego ähnlich kommen.
    Aber bis dahin haben wir viel Spaß!

    • Wie interessant! Ich bin durch die Kinder aus den Dark Ages raus gekommen. Du schreibst schon von der(fernen?) Zukunft, was dann mit der Sammlung passieren soll. Wie ist es denn mit Enkeln irgendwann? Lohnt sich das, für die die Sammlung aufzuheben?

  7. Ich habe wieder angefangen mich mit Lego zu beschäftigen, als der Nachwuchs da war. Daher ist es bei uns ein „gemeinsames“ Hobby. Es gibt dabei einige Sets, die ich für mich kaufe. Das versteht der Junior auch. Er weiß wo er sich bedienen darf und wo nicht. Mittlerweile habe ich in meinem Arbeitszimmer eine Sortierecke eingerichtet und damit das Chaos etwas unter Kontrolle. Und wenn er an etwas nicht rankommen soll, gibt es immer noch Schränke, die hoch genug sind. Er nennt es immer Papas Geheimversteck.

  8. Wieder mal ein tolles Thema 😊.
    Meine Lego-Sets befinden sich alle im kleinen Arbeitszimmer oder man kann eher Ausstellungsraum plus Schreibtisch sagen, da außer den Vitrinen und dem Schreibtisch nichts weiter drin ist. Von daher sind die Sets nicht so präsent in der Wohnung aufgestellt. Meine Frau toleriert mein Hobby, auch wenn sie manchmal schon etwas verwundert schaut. Sie hat aber mittlerweile selbst zwei Häuser der Creator Expert Reihe. Meine Kinder dürfen auch mit meinem Lego spielen. Ich bitte sie immer nur die Sets relativ heile und vollständig zurück zu bringen. Das klappt nicht immer aber verbieten will ich es meinen Kindern natürlich auch nicht. Dafür ist dann Lego doch zu sehr Spielzeug. Und es nimmt mir auch ein bisschen das schlechte Gewissen wenn die Kleinen damit auch spielen. Irgendwann wird mir der Platz ausgehen. Weder meine Frau noch ich möchten das Lego die ganze Wohnung bevölkert. Wenn das eintritt muss ich mir was überlegen. Das ist aber hoffentlich erst in ein paar Jahren der Fall. Dabei hilft auch mein monatliches Lego-Budget, was das Hobby nicht ausufern lässt.

    • Ich habe festgestellt, dass begrenzter Platz ein sehr effektives Mittel sein kann, um die eigene Sammlung auf das zu beschränken, was einem wirklich wichtig ist. 😉 Nichtsdestotrotz träume ich irgendwann von einer richtigen Man-Cave im Keller, wo ich mich nach Herzenslust austoben kann. Ideen habe ich schon für zwei Keller 😄

      • Ja, ein eigener, großer Raum (und das Geld) um sich komplett auszutoben wäre super 😃. Aber so beschränke ich mich, wie du schon sagst, auf das wichtigste. Bin gespannt ob ich mit zunehmenden Platzmangel immer kritischer werde 😄.

  9. Ich hab vor wenigen Jahren ein kleines LEGO Set für 10 Euro mit nach Hause gebracht und damit meine Partnerin und mich wieder mit dem LEGO Virus infiziert. Seit dem kaufe ich neben Sets auch LEGO Einzelsteine zum selber konstruieren und meine Freundin tendenziell und sehr selten eher große Sets. Sie hat zB das Hidden Side Schloß, den Schulbus und den Zug sowie die mittelalterliche Schmiede (die ich ausgelassen hätte). Ich habe dafür zB die Baracuda Bay und den Monkie Kid Affenfelsen. Einige große Sets stehen als Deko im Schlafzimmer, der Großteil aber im Wohnzimmer. Dort im Regal und die besonders schönen Sets auch in einer Vitrine. Ich hatte nen kleinen Rest LEGO aus meiner Kindheit und ne handvoll Minifiguren, die ich mal an der Kasse im Supermarkt zwischendurch mitgenommen habe. Aber seit so 2 Jahren eskalieren wir ganz fein.

    Dein und mein gibt’s eher nicht, das unterscheiden wir erst dann wenn ich kleinere Sets auseinander nehmen will und ich meine Partnerin frage, ob sie eines der Sets, die sie gebaut hat, lieber stehen lassen möchte oder ob ich die in die Steinesammlung überführen darf.

    Finanziell gucken wir was im Monat so übrig ist. Da man ja im Moment nicht viel draußen machen kann, haben wir in den letzten Monaten viel Geld für LEGO und andere Klemmbausteine ausgegeben. Dadurch, dass wir nach unserer Impfung demnächst aber in Urlaub an die Ostsee fahren, ist diesen und nächsten Monat LEGO freie Zeit und das geht überraschend gut. Ich baue dann eben kleine MOCs mit meinen losen Steinen oder räume das LEGO Regal auf. Zeitschriften mit Figuren und kleinen Sets und Poly Bags gibt’s immer noch, aber der Kaufrausch ist gerade pausiert.

    Ziel ist langfristig der Bau einer kleinen Stadt, dazu fehlt uns aber bisher noch der Platz. Man wird sehen.

    • Ich denke, die wiedergewonnene Freiheit durch die niedrigen Inzidenzen/ Impfung sorgt gerade bei vielen Fans für ein geewisses Abflauen der LEGO Leidenschaft, das Wetter tut natürlich sein Übriges. Mir geht es ähnlich, aber an ein paar Kleinigkeiten wie interessanten Teilen, Minifiguren usw. komme ich dann doch auch in dieser Phase nicht vorbei. 😄

  10. Bei mir ist es so wie bei manch anderen hier. Meine Partnerin ist sehr tolerant gegenüber meines Hobbies. Aber da ich auch nur einen Raum (Büro) zuhause voll stellen darf hab ich mich hauptsächlich auf Minifiguren eingelassen. Diese hängen schön sortiert in Ribba Rahmen mit selbst gebauten Setzwänden oder wir man das nennt an der Wand. Sind mittlerweile sehr viele aber auch ein paar Schöne Sets haben es noch in paar Vitrinen geschafft. Wenn der Platz dann mal knapp werden sollte wird halt das Set wieder abgebaut und sortiert in die OVP gepackt.

    Die Minifiguren kommen dann in den Kasten an die Wand und es ist Platz für ein neues tolles Set. 😊

    Wünsche allen einen schönen heißen Tag 😊😂

  11. Sehr interessant mal zu lesen wie andere Sammler
    es mit ihrer Legosammlung so halten : )
    Bei uns steht das Lego, schön präsentiert in einer Glasvitrine, im Wohnzimmer. Meine Frau ist zwar für Lego nicht zu haben, aber sie stört es nicht da es ja nicht mölig aussieht und ein bissel Farben der Ninjagowelt das Wohnklima doch aufwerten^^
    Sets für die ich noch kein Platz habe, lager ich erstmal ein bis meine Kleine Platz im Wohnzimmer für eine zweite Vitrine macht, da aktuell ihr Laufgitter da noch steht.
    Meine Kinder wissen das es Pappa´s Lego ist und sehen es aktuell nicht als Spielzeug an, was sich aber bestimmt noch ändern wird…
    Über das Legobudget hat sich meine Frau noch nie aufgeregt, da ich nicht alles sinnlos kaufe, was so erscheint, sondern lieber die Sahnestücke rauspicke und dann darf ein Set auch mal etwas teurer sein.

  12. Kurz & knapp: LEGO IST meine bessere Hälfte. Und seitdem die ‚Kinder‘ aus dem Haus sind (Katzen; R.I.P.), darf sich LEGO bei mir ausbreiten, wie es bau-, sortier- & ausstelltechnisch Sinn macht.

      • Sehr gut. Das Allermeiste lagert ja in LEGO Versandkartons und die waren immer beliebte ‚Kratzbäume’… Die beiden waren nie Regal- und Kommodenkletterer…

        • Da hattest du aber Glück mit den beiden. Ich hatte lange Zeit einen extrem dummen Kater, der am liebsten in und auf der Deko relaxt hat.

          • Du Arme… Dumme Tiere können fast ebenso anstrengend sein wie dumme Menschen… Ich hatte wohl Glück…

          • Rückblickend muss ich sagen, als man mir im Tierheim verraten hat, dass der Kleine manchmal noch das Kisterl mit dem Schüsserl verwechselt, hätte ich Abstand nehmen sollen.
            Aber, um nicht wieder gänzlich vom Thema abzuschweifen, zum Glück besaß ich damals kein Lego 😉

          • Du schweifst nicht ab. Ein bisschen ist das hier ja auch ein Katzenblog. Und hej, das heißt doch erwachsen reagieren, wirklich Verantwortung zu übernehmen – eben auch für die, die (manchmal) mehr Ärger als Freude bedeuten… Ich könnte dir Geschichten erzählen… Puh…
            Aber zurück zu LEGO…

          • Den Katzenblog seh ich nur in Verbindung mit Ryk. 😉
            Das Problem ist, ich unterhalte mich hier so wie ich mein Lego sortiere. Es landet alles in einer Box und wenn ich etwas Bestimmtes suche, wühl ich herum und bin überrascht was da zusätzlich Interessantes zum Vorschein kommt.
            Ich glaub aber, der Smalltalk ist als ordentlich verwaltete Sortierbox gedacht und dadurch werfe ich gelegentlich die falschen Steine in die Box. 😉

          • „Ich glaub aber, der Smalltalk ist als ordentlich verwaltete Sortierbox gedacht und dadurch werfe ich gelegentlich die falschen Steine in die Box.“
            Wird’s jetzt philosophisch? 😉

            „Es landet alles in einer Box und wenn ich etwas Bestimmtes suche, wühl ich herum und bin überrascht was da zusätzlich Interessantes zum Vorschein kommt.“
            Das ist zwar auch ein bisschen Off Topic, aber ich schätze, Jens verzeiht uns das. Das Family-&-Friends-Thema haben wir ja abgearbeitet…

            Herumwühlen und Überraschtsein – das ist auch Teil meines Mindmappings. Wobei: Früher hatte ich nach Farben in großen Kisten sortiert. Das Wühlen in großen Kisten verursacht aber mehr und mehr Kratzer, weshalb ich davon lange schon abgekommen bin. Außerdem habe ich sehr hellhörige Nachbarn, die schon mal zum Fenster hereinschauen (von ihrem Balkon aus), um ihren Verdacht, es könnte sich beim Wühlen um LEGO handeln (nur LEGO klingt, wie LEGO klingt) bestätigt zu sehen… Vor über 10 Jahren einmal habe ich ein paar Sortierkästen angeschafft, was ich auch nicht ideal finde: es passt einfach zu wenig hinein, bringt zuviel Sortierarbeit (Zeitfaktor!) mit sich und von dem Geld für die Sortierkästen kaufe ich eigentlich lieber neue LEGO Elemente.
            Mittlerweile fülle ich nicht gleich benötigte Teile einfach in geleerte LEGO Set-Tüten, bevor die dann in die leeren Versandkartons kommen. Das hat sich bei mir als ideal herausgestellt. Bei Steine & Teile-Bestellungen weiß ich ja, wofür ich die Steine / Teile / Elemente benötige und lege die mit Eingang gleich in die entsprechenden Kisten ab. Aber auch in den vor längerer Zeit schon angelegten ‚Set-Tüten‘ muss gewühlt werden und – #Mindmapping – im Hinterkopf weiß ich ja, was ich wofür brauche. Das entnehme beim zufälligen / intuitiven Daraufstoßen gleich mit und verbaue es entweder umgehend oder sortiere es um, zum entsprechenden Projekt, derer da ja mehrere sind. I.d.R. funktioniert das erstaunlich gut mit dem intuitiven Finden, denn ich erlege mir keinen Zeitplan auf, wann was fertiggestellt sein muss. Es ist vollbracht, wenn es vollbracht ist. Auch Unfertiges hat seinen Charme.

          • Heute mag das mal in Ordnung sein, weil hier in den Kommentaren eh nicht viel los ist (und ich euren Dialog auch sehr schön zu lesen finde 😉 ), aber generell bitte ich euch dann doch, etwas näher am Thema zu bleiben, weil es schnell zu unübersichtlich wird.

          • Das merkt man vielleicht nicht sofort, aber ich bemühe mich durchaus, am Thema zu bleiben. Du würdest ja nicht glauben wieviele Fragen ich bewusst nicht stelle 😉

          • Ich könnt’s nicht besser auf den Punkt bringen… Sei gnädig mit dem armen Jens. Bei StoneWars muss halt alles seine umgehend NACHVOLLZIEHBARE Ordnung haben ; )

  13. Ich habe mir als Belohnung nach meiner abgeschlossenen Techniker Schule den UCS Millenium Falcon gekauft und bin dann relativ schnell weiter rein ins sammeln geschliddert. Meine Freundin akzeptiert es zum Glück und seit dem Umzug in die größere Wohnung konnte /durfte ich mir einige Vitrinen ins Wohnzimmer stellen. Langfristig muss aber ein Arbeitszimmer her, wo ein Teil dann rein muss. Im schlimmsten Fall wird bis dahin was abgebaut und eingelagert damit was neues her kann.

    Solange ich mich bei den Sammelgebieten einschränke (UCS ist ja leider kein so kleines…+Helme + Batman UCS + Loks + Buildable Figures…) geht das für sie in Ordnung. Wenn es ein neues Gebiet ist hat sie was mit zu reden 😀 Der Ecto durfte z.B nicht her 😀

    Mit unserem Kind klappt das bisher ganz gut, da ich vorher schon alles in Schränken/hohen Regalen untergebracht hatte bevor er unterwegs war. Zum spielen gibt’s dann was eigenes und mein ganzes altes Lego von vor den Dark Ages. Da schaue ich mal wie streng ich das durchhalte.

    Budget ist kein Problem, das ist mein Ding /mein Geld. Ich darf halt nicht so viel ausgeben dass der Urlaub oder andere gemeinsame Anschaffungen nicht klappen würden.

  14. Meine Frau und ich teilen zum Glück die Legobegeisterung. Das führt zwar dazu, dass wir regelmäßig unser Legobudget überziehen, aber die gemeinsame Bauzeit gleicht das locker wieder aus. Vom Platz her verdrängt Lego mittlerweile alles andere, deshalb findet man in unserem wirklich riesigen Bücherregal auch kein Buch mehr.
    Im untersten Fach des Regals habe ich eine kleine Duplowelt aufgebaut, damit ich unsere einjährige Enkelin nicht immer vom Lego „wegpfücken“ muss. Funktioniert trotzdem nur bedingt. Dekorieren ist mit kleinen Kindern erheblich schwieriger, da muss man Kompromisse machen oder ganz auf Vitrinen setzen. Wobei sich mit Kindern die Prioritäten meist eh von selbst verschieben.

  15. Das Lego war vor meiner Frau dagewesen. Mit den Jahren habe ich sie mit der Begeisterung angesteckt. Mein Lego ist an zwei Orten verteilt.Über 30 Jahre AFOL mit zwei 40qm Legotischen, etlichen Sets und Mocs sind eine logistische Leistung. Machmal schüttel ich bei den Mengen auch den Kopf, aber finde immer neue Lösungen. Auch mein restliches Umfeld kommt damit klar.

  16. Zu aller erst möchte ich sagen dass ich das Glück habe, dass mein Mann sehr tolerant gegenüber meinem Hobby ist und (fast) alles gutheißt, was ich Glücklich macht …
    Er selber kann nix mit Lego anfangen hat auch als Kind nie damit gespielt würde ihn auch nicht reizten … Besuchskinder dürfen nicht mit meinem Lego spielen, das habe ich einfach so beschlossen … Das habe ich früher mal erlaubt, aber nach stark zerkratzen und gebrochen teilen (das Flugzeug musste ja unbedingt die Treppe runter“fliegen“) ist das jetzt einfach so…
    mein Geld, mein Lego , meine Regeln!
    Eigene Kinder habe ich mir gespart, da entsteht also kein Konflikt.

    Mein Mann versucht sogar in unserer Kleinen Dachwohnung irgendwie immer Platz zu schaffen damit ich mein Hobby ausleben kann … kein Raum ohne Lego ….
    Bei mir geht es Grundsätzlich um bauen, auch Mocs
    kein Sammeln von Kartons oder so kein investiv nur Spaß und Spielen…

  17. Das sind gute Fragen, bei denen die Antwort voraussichtlich oft länger ausfallen kann 😀.

    Bei uns ist es folgendermaßen:
    Der Platz für LEGO ist mit meiner Frau geklärt: Mein LEGO kommt in mein Arbeitszimmer, d.h. dort habe ich fast ausschließlich Schränke mit Glasfront stehen und hat dementsprechend einiges an Platz (wenn auch nicht unbegrenzt) für mein LEGO. Der Rest des Hauses ist Papa-LEGO-rein.
    Meiner Frau gefällt LEGO, bis auf wenige Ausnahmen, generell nicht so (von der Optik), es macht ihr aber Spaß auch mal ein kleines Set mit unserem Kind aufzubauen und sie versteht es, dass es ein schönes Hobby ist, bei dem man auch seine Ruhe findet und vom Alltag abschalten kann.
    Auch sammeln in meinem Freundeskreis mehrere Leute in meinem Alter (Ende 30) LEGO Sets, was dann auch dazu führt, dass es nicht mehr als „ausgefallenes“, sondern eher als „normales“ Hobby gesehen wird.

    Unser Kleiner, 4 Jahre, hat seine eigenen (wenn auch z.Z. noch wenige) LEGO Sets mit denen er machen kann, was er möchte. Diese sind im Haus verteilt, d.h. in seinem Schlafzimmer, Wohnzimmer oder auch Keller. Da es, wie gesagt, noch nicht so viele Sets sind, fallen die neben den anderen Spielsachen wie Playmobil etc. kaum auf.

    Natürlich ist unser Kleiner auch sehr gerne in meinem Arbeitszimmer, aber er weiß schon ganz genau, was ihm gehört und was Papa gehört. Bei meinen LEGO weiß er dann, je größer, umso eher Deko, je kleiner umso eher zum Spielen. Wenn er aber z.B. einen Star Wars Helm der Helmet Collection sieht, der ja auch nicht so groß ist, fragt er erst gar nicht nach, denn was soll man großartig damit spielen. Bei dem 75192 Millennium Falcon will er automatisch auch nur schauen und ich hebe ihn dann mal drüber, dass er ihn besser sieht 😀.

    Anders sieht es dann bei so Modellen wie dem AT-AT, dem AT-ST aus bzw. kleinen Harry Potter Sets wie dem „Raum der Wünsche“. Mit diesen darf er dann auch spielen und er fragt bei meinen Sets auch immer vorher und nimmt sich nicht einfach etwas. Nur lasse ich dann häufig besondere Minifiguren weg, die ich auch nur 1x habe, da ich ja Sammler bin, und er nimmt seine eigenen. Wenn dann mal ein Stein verloren oder kaputt gehen würde (was bisher noch nicht der Fall war), könnte man ihn ja nachbestellen. Häufig möchte er eh, dass jemand mit ihm zusammen spielt, d.h. im Fall von LEGO bin das dann ohnehin meistens ich. Aber da kann er auch gerne alleine damit spielen.

    Bei großen „Mischsets“, wie der Barracuda Bay oder Mos Eisley Cantina, die also gut zum Spielen und als Deko geeignet sind, bin ich dann aber dabei, einfach, weil ich nicht ewig suchen möchte, wenn bei so großen Sets ein Teil ab geht.
    Aber auch hier muss ich sagen, dass er bisher immer alleine gesehen hat, wo das Teil abgegangen ist und diese dann selbst wieder dran gebaut hat.

    Kurz gesagt, klappt es meiner Erfahrung nach auch bei noch kleineren Kindern sehr gut mit der Trennung zwischen „mein / dein“, „Spielset / Deko“ und vor allem „fragen bevor nehmen“.

    Und vom Budget gibt es auch keinen Stress. Sowohl meine Frau als auch ich haben jeweils ein „monatliches Taschengeld“. Das darf man dann ausgeben wie man will. So kann ich dann ein LEGO Set kaufen, ohne dass nachgefragt wird oder es zu Diskussionen kommt, und sie kann sich genauso etwas abseits von LEGO kaufen, was ihr gefällt und ich nicht für unbedingt notwendig halte.

  18. Meine Frau ist in Bezug auf Lego auch sehr tolerant. Ich denke sie ist einfach froh, dass es ja ein relativ harmloses Hobby ist wo sie sich ja keine Sorgen um mich machen muss. Es gibt ja auch Hobbys wie Klettern, Motorrad fahren, Kite Surfen usw. wo man als Partner ja sich schon Sorgen könnte ob der andere da immer heil zurück kommt. Bei Lego ist die Verletzungsgefahr überschaubar.
    Bei uns gibt es die Regel, dass viele Räume für Lego nur temporär genutzt werden dürfen. Heißt ich darf im Wohnzimmer Lego bauen aber das muss da dann auch irgendwann wieder verschwinden. Es wird aber nicht so streng ausgelegt, nur eine Lego Ausstellung darf ich dort halt nicht aufmachen. Dafür habe ich im Flur Vitrinen und viele große Schränke wo alles rein kommt. In Bezug auf Platz gibt es bei uns aber kein großes Problem da unser Haus relativ groß ist.
    Was die Trennung zwischen Kinder und Erwachsenen Lego angeht muss ich sagen bis auf einige Ausnahmen haben das meine Kinder schon verstanden das Papa wert darauf legt, dass sein Lego nicht einfach genommen wird. Mit Ihren Sachen dürfen sie machen was sie wollen und das schmerzt manchmal schon wenn man sieht wie die Figuren zerstückelt werden und Eigenkreationen geschaffen werden. Aber dafür ist Lego ja auch da und es ist wunderschön was da manchmal für kreative Dinge bei entstehen. Es werden auch immer mal wieder interessante Teile bzw. Figuren bei Papa entwendet, da ist die Versuchung wohl in dem Alter einfach noch zu groß. Früher fand ich das schon schlimm, aber mittlerweile habe ich da eine gewisse Toleranz entwickelt, schließlich soll Lego ja Freude machen und mich nicht künstlich stressen. Außerdem hole ich mir ja auch manchmal passende Teile aus dem Vorrat meiner Kinder, bin da also auch nicht besser.
    Durch meine Kinder bin ich davon weg gekommen gedanklich immer jedes Set vollständig zu haben. Ich finde diese Sicht auf Lego viel schöner, denn Kinder fangen einfach so an zu moccen, denen sind Werte für Sets auf dem ZweitMarkt vollkommen egal und die müssen auch nicht vollständig bleiben. Das ist ja irgendwo das was Lego besonders macht und was ich mit anderen Spielzeugen eben nicht kann.

  19. Bei mir war es in etwa auch so , es hatte angefangen mit einen Set von Star Wars . Dann wurde es immer mehr was mir Gefiel und es wurde zum Hobby . Mittlerweile habe ich einen kleinen Keller Raum mit 3 Baumarkt Regalen wo alles untergebracht ist . Zum Glück respektiert es meine Frau auch wenn sie manchmal den Kopf schüttelt 😂

  20. Ich pusche mal den Frauenanteil nach oben😂! Mein Mann hat mit mir zusammen unser erstes Set gekauft. Ich habe dann das Ganze intensiviert und eine Stadt angefangen, während er sich auf Star Wars, Speed Champions und Fahrzeuge spezialisiert hat.
    Ich habe einen Bauplatz in meinem Zimmer, da kann ich die Türe schließen und es ist „Ordnung“. Dort ist auch ein Teil meiner Sets ausgestellt. Mein Mann baut gern am Küchentisch, was vor dem Essen etwas problematisch ist😉. Das fertige Modell darf auf dem Esstisch verweilen zum Bestaunen, bis es an seinen Platz übersiedelt. Wir haben einen zweiten großen Raum, in dem wir Star Wars und auch anderes in großen Vitrinenschränken zeigen. Wir haben besprochen, wie wir das weiter ausbauen wollen, insbesondere, wenn meine Stadt wächst.
    Die Geldfrage ist natürlich auch eine. Wir sehen uns gemeinsam Neuheiten an, setzten Sets die wir wollen auf die Wishlist bei Brickmerge und dann gehe ich auf die Jagd und suche nach guten Preisen. Ich kaufe auch gern zu doppelten VIP Punkten direkt bei Lego, wenn es Stes sind, die es nur dort gibt. Große Sets wünschen wir uns zu Weihnachten oder zu Geburtstagen, das vereinfacht auch die Geschenkesuche und jeder hat Spaß. Wir haben einen großen Vorrat an noch nicht gebauten Sets im Keller gelagert.
    Kinder sind bei uns selten im Haus. Ich habe ein paar kleine Sets im Vorrat, Dots, kleine Autos, Star Wars Battle Packs, die man mit Besuchern bauen kann, wenn Langeweile aufkommt, die dürfen dann auch mitgenommen werden.
    Die Legozimmer sind ohne Aufsicht tabu.
    So leben wir mit unserem Lego mit viel Freude und in Frieden, das einzige, woran es uns mangelt ist gerade jetzt in der Hitze (Garten pflegen und gießen), die Zeit.😉

  21. Hi✌️,
    Also ich bin 11 und ich spiele eigentlich kein Lego ich baue nur. Und dafür habe ich mein Zimmer in dem ein großer Lego Tisch steht auf dem ich Welten, Städte oder sonstiges bauen kann😉 Das Problem bei mir ist nur das Taschengeld😂 Daher kann ich mir große und teure Sets nicht leisten😬 Ist aber kein soo großes Problem da ich eh lieber Mocs baue😅
    LG Ich

      • Das denkt hier keiner, keine Sorge 👊

        Das mit dem Taschengeldproblem kenne ich auch noch. Mittlerweile habe ich zwar mehr Geld, aber weniger Zeit. 😅

  22. Ich habe kurz vor und nach Weihnachten sehr viel Lego gekauft. Zum Glück war meine Freundin sehr pragmatisch und hat nur zwei tolle große Ikea Schränke für meine Sammlung gekauft. Zudem hat sie inzwischen das Baumhaus annektiert und sich ein paar Unterwasser City Sets gekauft und bin nur geschenkt bekommen. Aber die Preise hat sie auch erschreckt.

  23. Cooles Thema, @Jens! Freut mich sehr 😀
    Ich bin eher MOCcer mit einer mittelgroßen Steinesammlung – auf die die Kinder fast unbeschränkten Zugriff haben; ein Paradies für sie. Das gemeinsame Lego-Zimmer ist ein ständiges Tohuwabohu, das Sortieren ist eine unendliche Sisyphusarbeit, was es dem AFOL (mir) nicht immer leicht macht… Am Bautisch ist Bauen fast nie möglich; ich baue inzwischen im Stehen auf Brusthöhe (sehr rückenfreundlich und die Kinder kommen nicht ran). Immerhin: Die Kinder wissen, dass sie von meinen MOCs keine Teile klauen sollen. Aber das Chaos im Lego-Zimmer ist gar nicht das größte Problem, sondern wenn die Kinder Lego im Haus verteilen, krieg ich den Ärger meiner Frau mit ab, weil ich für das Lego zuständig bin; nunja.
    Meine Frau kann mit Lego nix anfangen; immerhin: das Friends-Apartment (10292) haben wir jüngst alle Mann zusammen aufgebaut.
    Was ich mich frage, ist, ob Kinder, die mit einem AFOL aufwachsen, auch in ihr Dark Age kommen werden – oder viel weniger, weil sie ja immer erlebt haben, dass Lego kein Kinderkram (im negativen Sinn) ist.

    • Eine sehr gute Frage! Ich könnte mir vorstellen, dass das keinen allzu großen Einfluss hat, weil die Dark Ages ja meist mit der persönlichen Entwicklung zu einem Zeitpunkt einhergehen, wo die eigenen Eltern vielleicht nicht die allergrößten Vorbilder sind, sondern man eher versucht, „seinen eigenen Weg“ zu finden.

      Aber vielleicht gibt es hier ja Leserinnen oder Leser mit Kindern im jungen Erwachsenenalter, die uns an ihren Erfahrungen teilhaben lassen möchten? 🙂

    • Der letzte Punkt is eine sehr interessant Frage. Generell wäre es interessant zu sehen, wie sich die ganze Dark Ages Problematik heutzutage verhält. Abgesehen von Ausnahmen, die die Regel bestätigen, ist die größere AFOL-Szene ja meines Erachtens nach noch recht jung (verglichen mit der gesamten LEGO-Laufzeit zumindest, vielleicht Anfang der 2000er mit UCS und Creator Expert langsam forciert worden). Wir hatten „damals“ keine Erwachsenen, die es vorgemacht hätten, dass LEGO noch cool ist und bleibt, geschweige denn Sets die das versuchen zu bestätigen.

      Natürlich hängt das sicher nicht nur vom Elternhaus ab sondern auch von der Veranlagung des Kindes. Aber wenn gerade zu hause LEGO kontinuierlich ein Thema bleibt, dann bleibt vielleicht auch der eine oder andere länger bei der Stange. Es war bei mir auch früher so, dass das Ende von LEGO auch so ziemlich mit dem aufkommen des Heimcomputers einherging und vielleicht das eine das andere abgelöst hat. Da wachsen ja die Kinder heute auch früher rein und erleben damit vielleicht auch direkter und noch während ihrer aktiven LEGO-Kindheit, wie man beides miteinander verbinden kann.

    • Finde die Frage auch sehr interessant. Denke die Hemmschwelle aus den Dark Ages zurück zukehren ist nicht so groß wenn ein Elternteil (oder Tante, Onkel etc.) schon Lego gesammelt hat. Lego hilft da aber auch selber mit, indem sie im Gegensatz zu früher heutzutage bewusst Sets für Erwachsene raus bringt.

    • Meine Jungs sind jetzt 18 und 15. Obwohl sie bei manchen Star Wars Sets noch „zuschlagen“, haben sich die Interessen inzwischen deutlich verschoben (hauptsächlich in Richtung Smartphone 🙄). Schule und Ausbildung sind natürlich auch anstrengend und fördern anscheinend das Schlafbedürfnis 🥱.
      Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass die Dark Ages in ihrem Fall nicht so lange anhalten werden, da ich sie LEGO-technisch immer auf dem Laufenden halte und meine Begeisterung hoffentlich ansteckend ist 😁

    • Ich kann das (auf mich bezogen) aus der umgekehrten Perspektive beantworten: Als junger Erwachsener mit „vererbtem“ AFOL-Gen.
      Mein Vater hat seine Dark Ages quasi übersprungen, da im richtigen Moment LEGO Technic auf den Markt kam, bzw an Fahrt aufnahm. Deshalb hat er auch in seiner Jugend, im Studium und auch darüber hinaus immer mal wieder Technic Sets gekauft und gebaut. Ab dem ersten UCS Star Destroyer weitete sich das Ganze dann auch auf (einige wenige) System Sets aus. Im Gegensatz zu heutigen AFOL-Maßstäben war seine Sammelleidenschaft aber geradezu homöopathisch, alle 1-2 Jahre oder zu besonderen Gelegenheiten kam mal ein neues großes Modell dazu.
      Dennoch profitierten wir als Kinder natürlich auch von der (aus heutiger Sicht kleinen) Steinesammlung aus seiner Kindheit, die wir recht frei verwenden und mit unseren eigenen Steinen mischen durften, während die großen Technic Modelle stets im Arbeitszimmer in einer Vitrine standen. Unser Vater nutzte LEGO auch sehr geschickt um uns zu fördern und Dinge wie räumliches Vorstellungsvermögen zu trainieren (spiegelverkehrt bauen, etc.). Oft wurde nach dem Sommerurlaub auch gemeinsam der Urlaub mit Steinen „verarbeitet“. Nach Ferien an der Nordsee bauten wir einen großen Leuchtturm, nach einem Urlaub in den Alpen eine Gondelbahn. Dazu wurden dann auch oft mal die Displaymodelle zerlegt, um die Teile zu verwenden, anschließend aber auch jedesmal wieder aufgebaut.

      Ich vermute, dass mein Vater auch ein Grund ist, warum ich in den Dark Ages nie komplett den Kontakt zu LEGO verlor. Natürlich kam auch ich in meiner Jugend in die Dark Ages und Sport, Freude, Tanzkurs, Weggehen nahmen einfach immer mehr Zeit ein, sodass ich LEGO eigentlich auch erstmal gar nicht vermisst habe. Ich nahm aber weiterhin jedes halbe Jahr die quadratischen LEGO Kataloge im Supermarkt mit, da ich mich als Kind immer gefreut hatte, viele alte LEGO Kataloge aus den 80ern und 90ern durchstöbern zu können, die mein Vater stets aufbewahrt hatte. Irgendwann könnten sich meine Kinder dann eventuell mal genau so darüber freuen, dachte ich. Dadurch blieb ich auch immer über die neuen Themen und Modelle auf dem Laufenden und baute mein Wissen über Sets, Minifiguren und Teile auch „passiv“ weiter aus. Etwa zeitgleich mit dem Beginn meiner Rückkehr zu LEGO kaufte mein Vater den Technic Porsche 911 GT3 RS und mit dem gemeinsamen Bau der Ideas Saturn V an Heiligabend war das Ende meiner (kurzen) Dark Ages dann vollends besiegelt.

      Kurzum: Durch meinen Vater war LEGO nie nur ein Spielzeug unter vielen, sondern einfach immer dazugehörig und durch meine kreativen Erlebnisse mit den Steinen war es für mich auch schon recht früh eine Art Philosophie / Lifestyle. 🙂

  24. Als Single habe ich weniger Probleme 🙂 Aber wenn ich Frauen kennenlerne und sie zu mir kommen, hatten bis jetzt alle probleme mit meine Sammelleidenschaft. Das ist doch Kinderspielzeug, bei dir sieht es aus wie im Legoladen oder ich soll mal erwachsen werden. Würde ich Briefmarken oder Münzen sammeln, wären die genau so abgeschreckt 😀 Aber das ist halt mein Hobby und ich sage ja auch nix, zu derer Schuh oder Taschen Sammlung.
    Platz ist aber ein Problem in meine ein zimmer Bude. Ich sammle alles von Batman und UCS Sets. Ich baue einiges auf und stelle es aus und der Rest kommt aufs Dachboden. Nach ne weile verkaufe ich paar Sets und kaufe neue.

  25. Kinder habe ich 2,wobei die kleinere mit 11 mit mir noch baut.Ich habe allerdings ein eigenes Haus,hier war der Dachboden mit 70 qm ausbaufähig zu Wohnraum,diesen Platz teilten sich meine Frau und ich auf.Und Ich muss sagen 35 qm Männer/Legozimmer sind trotz Ordnung nichts für ein ausuferndes Hobby ,… aber so ist das halt.Ich finde immer irgendwie einen Platz,und in den größten nöten muss etwas für Platz verkauft werden.
    Das mit dem Budget ist bei uns gut geregelt,aber ich müsste es wohl drosseln um weniger zu Sammeln.

  26. Meine Frau ist glücklicherweise auch sehr tolerant was meine Hobbies angeht. Ich darf im Prinzip kaufen was ich will. Beim Batwing an die Wand hängen kam aber ihr Veto. Der Eingriff ist ihr zu dauerhaft. Ansonsten hat sie aber kein Problem wen das 50 Cm Batmobil auf dem Sideboard steht.
    Spannend ist auch die Frage mit den Kids. Der große ist 5 und will immer mehr selbst bauen und macht das auch. Er darf viel von meinen alten Sets haben, da diese ja ohnehin bespielt sind. Die sind aber nicht so der Renner, da diese im Gegensatz zu heute echt noch verhältnismäßig Kinderunfreundlich sind, was die Bautechniken und Stabilität angeht. Inzwischen hat er sein eigenes Lego. Da bin ich auch nicht mehr hinter her so wie am Anfang das alles komplett bleibt. Das frustriert nur. Verloren gegangen ist bis dato auch nichts. Er baut mit seinen 5 Jahren nun bis ca ab 8. das ringt mit schon Respekt ab.Das es „Guck-Lego“ und Spiel Lego gibt hat er schon gut verinnerlicht. Mal sehen wie es wird wenn der zweite mal ins kritische Alter kommt. Noch interessiert es ihn nicht mit seinen 3 Wochen 😉 Der große Falke schlummert auf dem Dachboden der bald platzt bis der große ihn mit mir gemeinsam bauen kann.

  27. in deutschland, den 19.06.2021
    sehr komisch!

    wollte nun weiter die netten erzählungen lesen, schöne idee, aber seit 18:00uhr ist eigenartiger weise grad nix los.

    wer will, ich kann witze erzählen…

    • Lass das mal lieber mit den Witzen. 😉 Wahrscheinlich schlägt heute einfach das sommerliche Wetter und die EM das Interesse für den Smalltalk, das kann schon mal passieren. 🙂
      Vielleicht ist das Thema auch etwas zu persönlich, ich habe selbst beim Schreiben gezögert.

      • Die Gruppe, die hier etwas zum Thema beitragen kann, ist aber auch von Natur aus kleiner als sonst. Das ist ja auch völlig in Ordnung und das Thema selbst ist sicher interessant. Aber mehr schreiben als „Single, Wohnung voll mit LEGO wo immer ich will, eat this!“ kann ich halt auch nicht. 😉

      • Ja persönlich ist das schon. Wie ein Forist schreibt wurde er als Jugendlicher nicht für voll genommen, ein anderer hat es bei den Damen schwer. Ist halt befremdlich wenn ein Mann mal andere Interessen als die Konvention (Heute doch ein guter Zeitpunkt?) hat. Ist ja leider so, dass viele meinen den Menschen in Ihre persönlichsten Angelegenheiten reinquatschen zu müssen. Ich empfinde das als hochgradig anmaßend. Das beziehe ich jetzt natürlich nicht nur auf das Hobby Lego sondern auf alle Lebensbereiche. Aber wo, wenn nicht hier wollen wir uns denn sonst darüber austauschen? Und wenn wir ne „Selbsthilfegruppe“ gründen wollten. 😊 Ich bin zum Glück alt genug und habe schon genug Erfahrungen gemacht um mein Hobby vor niemandem verstecken zu müssen. So weit sind andere halt noch nicht. Wenn wir das über den Austausch schaffen, dass es bei dem ein oder anderen klappt ist das Super. Von daher Danke für das Thema und den Smalltalk!

  28. Bei uns bin ich die AfoL, mein Mann hat kein Interesse am Bauen, findet meine Häuser aber ganz schön. Deshalb stehen momentan alle 15 inklusive dem riesigen Hogwarts im Wohnzimmer und belagern alle Bücherregale 🙂 Ich sehe ein, dass das nicht ewig so weitergehen kann und bin angesichts eurer Erzählungen ganz froh, dass das bislang bei uns kein Problem war… meine Kids (3+5) bauen inzwischen beide mit und dürfen mit den Häusern (wenn ich dabei bin) spielen. Sie gehen aber auch sehr vorsichtig damit um, weil sie wissen, wie heilig sie mir sind. Besuchskinder dürfen nicht dran. Musste mich erst überwinden, mich schmerzte auch jeder Kratzer, aber inzwischen versuche ich mir zu sagen, dass es am Ende viel schöner ist, wenn wir viel Spaß mit den Häusern haben, statt sie „museumsmäßig“ zu sammeln- weiß ja doch niemand, ob sie in ein paar Jahren noch so viel Wert sind… versuche aber eher die neueren Häuser rauszugeben, nicht gerade Rathaus und Kaufhaus 😉

  29. Ich bin da mit einer Dachgeschosswohnung im Elternhaus gesegnet, wo der gesamte Spitzboden als Fläche für meine Stadt / Welt dient. 😊 Leider lässt es sich dort weder bauen (manchmal stehend auf der Holztreppe) noch sortieren, sodass das ganze ins Arbeitszimmer übergreift.

    In meinem Zweitwohnsitz habe ich wenige, erlesene Sets in der Vitrine stehen, deren Veränderungen sich auf Kleinigkeiten und Figuren beschränken (zwecks besserer Abbaubarkeit beim nächsten Umzug).

    Dort habe ich mir auch das Limit gesetzt, mich auf Ausstellung im Wohnzimmer zu beschränken, damit es nicht überhand nimmt (LEGO ist eines, mehrerer Hobbies und das darf auch für Aussenstehende so ersichtlich werden).

    Alltagsgegenstände (Blumen, Salzstreuer, etc.) sind Tabu, aus selbigem Grund, aber auch um Geld zu sparen. 😅 Ich habe mir selbst ein Budget gesetzt, welches ich 2020 gnadenlos überzogen habe, aber zumindest ruft es ein schlechtes Gewissen hervor. 😉 Größer als das finanzielle Problem ist aber die zeitliche und räumliche Distanz, sodass ich viel Zeit auf Bricklink und manchmal auch Stud.io verbringe.

    Kinder sind im Allgemeinen eher bei meinem Elternhaus zu Besuch, wo mit meiner Teilesammlung frei gebaut werden darf. Häufig habe ich auch noch Sets zum Aufbauen rumliegen, oder gerade aufgebaute dürfen von den Kindern „zerkrümelt“ werden. Ich erkläre aber vorher immer, dass die Teile am Ende hier bleiben. Der Dachboden darf nur bestaunt werden, während die Eisenbahn fährt. Da habe ich in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht (zu niedrig um stehen zu können, d.h. krabbelnde Kinder).

    Negatives Feedback habe ich primär als Jugendlicher erhalten (alle waren in den DarkAges und ich mit LEGO in der lokalen Presse 😂). Meine Mutter hat es mittlerweile aufgegeben und zerkrümelt manchmal mit (bei Grogu hat sie es nicht über sich gebracht) und vom Freundeskreis werde ich gelegentlich bzgl. großer Technicsets angesprochen. Vom 8880 sind nach wie vor alle Begeistert, weil man da die Technik sehen kann. 😏

    PS ich fand auch den letzten Smalltalk wieder super und hatte viel Spaß beim Lesen der Kommentare, auch wenn ich es zeitlich leider nicht geschafft habe mitzudiskutieren. 😌

  30. Hallo zusammen, wollte auch mal meinen Kommentar zu dem Thema abgeben.

    Bei mir ist es so, dass ich erst vor kurzem wieder zu Lego gekommen bin. Ich liebe alte Ritterthemen und habe sehr exzessiv in kurzer Zeit viele Sets bei eBay erstanden nachdem ich 3 große Eimer voller Lego kostenlos bekommen hatte und wieder voll drin war:)

    Wie ihr euch ja vorstellen könnt war meine Freundin davon absolut nicht begeistert, da die Platzverhältnisse doch recht eng waren und ich auch noch diverse Brettspiele (zb zombicide) und Bücher sammle.

    Letztlich haben wir uns jetzt getrennt, aber seid beruhigt das hat nur zu einem sehr geringen Teil mit meinem neuen, alten Hobby zu tun. Dennoch war dies sicherlich mit ein Grund.

    Darum ein Tipp, achtet auf eure liebste und versucht Kompromisse zu finden, so dass es ihr nicht zu viel wird!!

  31. Lese bei euch nun schon länger mit, da bei mir (bedingt durch meinen Kleinen 3j.) wieder Lego aufkam. Angefangen hats mit Mega bloxx, dann Duplo und jetzt eben die ersten Sets. Meine Frau und ich sind mehr von Lego begeistert als der Zwerg aber gesammelt wird nicht. Tante schenkte ihm einen Jeep Wrangler – baut Papa zusammen. Mama schenkte ihm ein kleines Friends-Set – baut Papa zusammen. Großeltern mittleres Classic-Set.. wer bauts zamm? Wahrscheinlich bin ich so ein AFOL aber selbst wenn Ich mir ein Set wie die Schreibmaschine oder Ecto zulegen würde, dürfte der kleine damit spielen, vorallem deswegen weil ich’s nicht lang stehen lassen würde sondern von rebrickable ein MOC nachbauen oder Rasenmäher und Saugroboter daraus entstünden …. Was uns allen dreien am meisten getaugt hat, war bzw ist, ein Formel 1 Wagen aus dem Jeep.

    Egal welches Set, allen finden sich in einer Kiste wieder und es macht uns allen Spaß darin zu wühlen und neue Dinge zu bauen

  32. Zur später Stunde möchte ich mich auch noch mal melden 😊
    Habe das Glück einen tollen Partner zu haben, der mein LEGO Hobby akzeptiert und mir bei Ausgaben für Sets über 300€ kein schlechtes Gewissen einredet.
    Wünsche mir sehr, dass LEGO ein großartiges Titanic Set rausbringt, denn er ist ein großer Fan dieses Themas und würde es sich zu 100% kaufen.😄

    • @Jens Herwig
      Kleine Anregung: Beginne den Smalltalk doch schon am Samstagmorgen, dann lässt es sich das ganze Wochenende mit der Community schnacken.😉

      • Habe ich doch – oder ist 9:40 Uhr nicht mehr „Morgen“? 😉 Natürlich kann ich ihn das nächste Mal auch noch twas früher terminieren.

        • 🙈🙈🙈Scheiß Schichtdienst! Der bringt mich total aus dem Wochentagrhythmus 😅😂
          Du hast natürlich alles „richtig“ gemacht @Jens Herwig 👍🏽😄🎉
          Freue mich jetzt umso mehr auf die weiteren Kommentare zu diesem Smalltalk Thema zu lesen!
          Der ganze Sonntag steht ja noch zur Verfügung 😄

  33. Ich habe Töchter im Lego-Alter und sie bauen begeistert alles mit auf, bzw. sie bauen auf und ich darf zugucken und Steine bereitlegen 😏. Die Bespielbarkeit meines Hobbys ist mit ein Grund für meinen Hobby-Wechsel von Modellbahn zu Lego-Stadt. Und auch ein Grund warum meine Frau dies eingiermaßen toleriert, da dann „Papa viel mehr wertvolle Zeit mit den Kindern verbringt“ als bei anderen Hopbbies.
    Da hier alles bespielt werden darf und soll. Und es kann auch nicht so leicht etwas kaputt gehen. Wenn es zerfällt, wird es wieder aufgebaut. Das ist ja das schöne an Lego (und btW ein Grund warum ich Aufkleber nicht leiden kann: die sind nicht unkaputtbar oder fehlertolerant beim Bauen). Dabei haben meine Töchter ihre eigenen Kisten mit Lego-Friends-Sets, sie sind riesige Fans davon und ich habe meine eigene Kisten. Ein Mischung findet nicht statt. Sie akzeptieren, dass sie mit meinen Sets spielen dürfen, aber diese nicht mit ihren vermischen sollen.

    Im Elternhaus habe ich den CoronaLockdown genutzt, um alle Sets aus meiner Kindheit wieder aus ein paar großen Sammelboxen voller Einzelsteine wieder rauszusortieren und fehlende Steine zu ergänzen. Diese Spielwelten (Piraten/Ritter/City/Western) stehen nun auch meinen Töchtern und Neffen wieder zur Verfügung und erfreuen sich nun an neuen Spielkameraden. Wobei ich ein paar Schätze sicherheitshalber wieder verstaut habe 😅.

  34. Bin über meinen Sohn (heute 7 Jahre) langsam wieder zum Lego zurück gekommen. Der Platz ist wirklich ein Problem. Das Kinderzimmer bietet mehr Platz zum Bauen und lagern. Die Ordnung wird ständig optimiert.
    Beim Kauf achte ich schon darauf, das es auch bespielbar ist. Also mehr City, Ninjago, Creator und ein wenig Ideas. Zum Geburtstag wünsche ich mir immer ein mittleres Set. Das wird gemeinsam Gebaut und landet dann im Kinderzimmer. Die Baracuda Bay musste es dieses Jahr sein. 🙈
    Einige Minifiguren und Lego Becher oder Bricklink Bestellungen lagern noch im Arbeitszimmer. Dieser Schatz wurde im Lockdown entdeckt und langsam ins Kinderzimmer überführt.
    Immer wieder werden Welten aufgebaut und bespielt. Richtung Weihnachten dann auch eigene kleine Dioramen. Das darf dann im Wohnzimmer als Deko bleiben, was ansonsten tabu ist.
    So wurden vor allem Steine, Platten, Minifiguren usw. beschafft. Aber es sind immer zu wenige Steine. 🙄

  35. Ich lese schon seit letztem Jahr mit, habe aber noch nie kommentiert. Find den Smalltalk aber immer super interessant. Ich habe durch den 1. Lockdown mit Lego angefangen. Jetzt hat sich schon ein bisschen was angesammelt.
    Da ich single bin kann ich natürlich kaufen und aufstellen was und wie ich will. Aber ich hab auch schon gemerkt, dass es auch Männer gibt, die damit nix anfangen können. Wie das dann mit Partner wird, bleibt abzuwarten. Aber ich hoffe da auf Akzeptanz, denn ich gebe definitiv nicht so viel Geld dafür aus, um das dann aufzubauen und wegzuräumen. Ich will mir das doch auch anschauen und was davon haben, mich darüber freuen.
    Und andre haben eben ja auch andre Hobbys. Ich denke da sollte man sich dann gegenseitig Zugeständnisse machen.

    • Das sehe ich auch so, schließlich sagen unsere Hobbys ja auch etwas über unsere Persönlichkeit aus und sollten schon deshalb zumindest toleriert werden. 🙂

  36. Die Frage treibt mich gerade auch um.

    Zur Ausgangssituation:
    Ich habe die letzten 15 Jahre faktisch alleine gewohnt da meine Freundin in einem anderen Bundesland gearbeitet hat und wir uns nur an den Wochenenden gesehen haben. Ich bin zwar auch, aufgrund meines Jobs, dreimal währenddessen umgezogen aber hatte halt jedes mal die kompletten 80m², bis auf die Wochenenden, für mich allein.
    Ich hab jetzt einen neuen Job bei einer neuen Firma in der Stadt in der meine Freundin wohnt und wir haben beschlossen zusammen zu ziehen. Zwar ist unsere neue Wohnung recht groß aber ich hab halt jetzt nur noch ein Zimmer das ich unkontrolliert mit meinem Zeug zustellen kann.

    Ich hab diese Wochenende mein ungeöffneten Sets in diese vakuumierbaren Beutel für Kissen gepackt, Dessicant mit dazu gepackt und, nach leichter Evakuierung, zu meinen Eltern gebracht. Ich habe sie tatsächlich dazu gebracht das die mir die 1,5m³ Lego einlagern mit den Worten das dies für meine Nichten/Neffen wäre 🙂 :-). Ist auch beinahe die Wahrheit zumindest die Harry Potter Sets aber ob die wirklich 20x 501st Battlepacks brauchen sei mal dahingestellt 😉
    Die Verhandlungen sind zwar nicht abgeschlossen aber mein UCS Millenium Falken darf vielleicht ins Wohnzimmer. Weil dekorativ und in einer formschönen Vitrine. Ich hab aber überhaupt noch keinen Plan wohin ich meine SW-Minifiguren packe, da bis jetzt in den originalen Minifiguren-Cases eine komplette Wand in Wohnzimmer in Beschlag nehmen. Oder was mit meinen UCS Sternzerstörer und dem kommenden und von Lucas versprochenen UCS At-AT mache oder den anderen UCS Sets.
    Ich habe mir jetzt schon relativ viele Kommentare oben durchgelesen und gesehen das ich nicht der einzige bin der da irgendwie Probleme hat. Ich denke aber das ich für meinen Raum einfach ein paar offene Regale kaufe die eventuell nicht hübsch aber praktisch sind um den Raum für die UCS Modelle zu haben und konsequenter nur noch diese kaufen 🙂

    Das Ding ist das mir es diesmal extrem auffällt wieviel Lego sich angesammelt hat. Überall steht halt was rum und wenn man dann anfängt das zusammen zu sammeln fällt das das extrem auf. Allein die ganzen GwP die ich bisher in meinem Kleiderschrank eingestapelt habe wenn man das mal auf einen „Haufen schmeißt“ ist das doch unheimlich viel.

    • Von den GWPs habe ich letztens auch den größten Teil aussortiert und für einen schmalen Euro verkauft. Wie ich schon woanders schrieb, Platzmangel kann einem helfen zu erkennen, woran man wirklich hängt. Nachdem ich mich lange darüber geärgert habe, empfinde ich ihn deshalb aktuell, gerade in Anbetracht des immer größeren Angebots seitens LEGO für AFOLs, sogar eher als Vorteil. Ich wünsche dir/ euch, dass ihr einen guten Kompromiss findet. 🙂

      • Ich verkaufe gerade meine Blue-Ray Sammlung um den Umfang zu reduzieren.
        Meine Star Wars GwP würde ich niemals verkaufen!

        • Sei proaktiv Stefan! Die Wohnung muss doch bestimmt noch renoviert / eingerichtet werden.

          Ich habe weiße Wohnzimmermöbel, die lassen sich also schlecht (unschön) vor eine weiße Wand stellen. Ergo bin ich mit Teilen meines Graustufen Yoda Mosaiks im Baumarkt rumgerannt und habe mir Wandfarbe anmischen lassen. Ähnlich ist es mit den Gardinen, die sind zwar nicht die gleiche Farbe, passen aber zumindest im Ton zum sandgrün von LEGO 🙂 Der Stil zieht sich natürlich durch, die Couch ist schwarz, und fast alle ausgestellten Modelle sind S/W (Tydirium, 8880 Technic Auto, Technic Space Shuttle …). Die bunte Ausnahme bildet die Destiny’s Bounty, die steht mehr in Richtung Blumen 😀

          Also Schnapp Dir den UCS Falken und ab zu IKEA / Deinem Baumarkt des Vertrauens. 😉 Ich bin sicher Deine Freundin steht da total dauf, wenn Du die Ausgestaltung eines Raumes in der neuen Wohnung angehst. (Angaben wie immer ohne Gewähr, Tipps sind von einem Single 😀 )

  37. Ich bin 13 baue eigentlich nur noch ausschließlich und spiele nicht.Meine Freunde teilen diese Leidenschaft zwar nicht aber machen sich auch nicht über mein Hobby lustig oder so.Nun früher hatte ich mit meinem Bruder ein Zimmer aber mittlerweile habe ich ein eigenes in das das komplette Lego der Familie übergewandert ist.Das ganze Zimmer ist voller Lego aber außerhalb ist nichts. Budget/Finanzierung ist eine andere Sache mit 12 € Taschengeld im Monat kann man sich schon ab und zu was kaufen aber die Meiste Kohle stammt bestimmt von meiner Oma ;),zum Glück lassen mich meine Eltern von meinem Geld alles kaufen was ich will aber trotzdem schauen sie mich ein wenig komisc an wenn ich 300 € für die neue Harry Potter Welle hinblättere…
    Liebe Grüße aus dem Norden
    Schlaustein

  38. Meine Frau hätte am liebsten dass ich alles sofort und auf einmal verkaufen würde, obwohl sie die Star Wars sets, Weihnachtssets, Blumen und Tiere wohl irgendwie mag. Ansonsten versteht sie es leider gar nicht. Meine Tochter findet es schon nett, und mit ihr kann ich ab und zu so was gemütlich zusammenbauen.
    Zum Glück haben wir soviele Schranken dass das nicht allzusehr stört. So lange es nicht andauern im Wohnzimmer ausgestellt wird kriegen wir es wohl hin.

  39. Sehr interessantes Thema, ich muss ehrlicherweise sagen, dass meine Partnerin sehr tolerant ist. Wir wohnen noch nicht zusammen. Ich wohne derzeit noch mit meiner Tochter alleine. Dadurch habe ich genügend Platz um mich auszubreiten. Da ich mittlerweile viel „gebrauchtes“ LEGO kaufe ( weil ich gerne alle Sets aus meiner Kindheit gerne hätte, die ich mir damals nicht leisten konnte 1999-2004) hab ich kein Problem damit, wenn ich mit meiner Tochter zusammen spiele( wenn sie denn auch mal dazu lust hast, dass ist bei ihr immer so eine Sache), dann werden die Sachen aus dem Regal geholt und damit losgespielt. Da sich die UCS Sets sich nicht so zum spielen eignen bleiben diese Eigentlich immer im Regal. Meine Freundin habe ich was LEGO angeht, mittlerweile gut angesteckt (Corona sei dank). Sie musste letztes Jahr in Quarantäne und hatte dadruch viel Zeit, da ihr schnell langweilig wurde habe ich ihr ein paar Sets von mir zum aufbauen gegeben. Als die Quarantänezeit vorbei war, mussten wir direkt in den LEGO Store, damit Sie sich ihr erstes eigenes Set holen konnte(43179 Micky Maus und Minnie Maus. Jetzt machen wir es uns alle paar Wochen gemütlich und bauen zusammen bis tief in die Nacht hinein 😀 ich bin mal gespannt wie es wird, wenn wir mal zusammen ziehen.

  40. Interessantes Thema, das mich doch irgendwie wehmütig trifft, obwohl ich diesen Konflikt als Single nicht kenne (Sorry für das Coming Out 🙈). Vielmehr streite ich mit mir selbst, dass schon wieder einiges an Geld in die Klemmbausteine geflossen sind 😅

    • Mir geht das genauso, als Single-Frau kenne ich diesen Problem nicht. Dafür muss ich mit mir selbst argumentieren, wo ich denn all die Legomodelle noch hinstellen soll oder was ich mir gönne. Was das Budget angeht: Es hat Vorteile, dass man da niemanden fragen muss. Es hat auch Nachteile, dass man da niemanden fragen muss. ^^ Und wehmütig bin ich auch, denn es ist Hobby, das man toll zu Zweit ausüben kann.

      • Hihihi. Ja, da hast du Recht. Es ist ein Hobby, das toll zu zweit ausgeübt werden kann 😊

        Platz ist wirklich ein endliches Gut bei diesem Hobby (eigentlich bei vielen anderen Hobbies auch, wenn ich so dran denke, z.B. Modellbau) – und kaum wurde ein Ablageort für das neue Modellchen gefunden, hat man schon das nächste erblickt und die Grübelei nach dem Plätzchen geht von vorne los…

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