LEGO Geschäftsjahr 2020: Ergebnisse morgen ab 10:30 Uhr im Livestream

LEGO Campus Titelbild

Die LEGO Group wird morgen Vormittag die Geschäftszahlen aus dem letzten Kalenderjahr in einem Livestream präsentieren.

Wie jedes Jahr im Frühjahr veröffentlicht LEGO die Ergebnisse aus dem vorherigen Geschäftsjahr. Wegen der Corona-Lage wird die Präsentation digital ablaufen und morgen ab 10:30 Uhr als Livestream stattfinden. Der Zugang ist öffentlich und kann unter diesem Link angeschaut werden.

Interessant wird sein, wie sich die Zahlen vor allem angesichts der Ausnahmesituation im letzten Jahr durch die Covid-19-Pandemie verändert haben. Zum Vergleich könnt ihr euch gerne nochmal unsere ausführliche Analyse der LEGO Geschäftszahlen 2019 anschauen, die auch schon eine Auswertung zum ersten Halbjahr 2020 enthalten hat.

Auch die Ergebnisse vom gesamten Geschäftsjahr 2020, die uns morgen präsentiert werden, wird sich Oliver wieder im Detail anschauen und einen gründlichen Artikel dazu ausarbeiten.

LEGO_TopSeller_2019

Interessieren euch die Geschäftszahlen der LEGO Gruppe? Werdet ihr morgen in den Livestream reinschauen oder wartet ihr lieber auf den Blogartikel von Oliver, der die Zahlen für uns einordnen wird?

Jonas Kramm
Über Jonas Kramm 158 Artikel
25 Jahre jung mit 21 Jahren LEGO Erfahrung. Moc-Bauer, Burgen-Kurbler, Dino-Zähmer, Bautechniken-Tester, Set-Schlachter, Foto-Bearbeiter, Farben-Kenner und Teile-Experte.

57 Kommentare

  1. Ich finde so etwas immer sehr spannend. Oliver hat ja auch im letzten Jahr bereits einen guten Bericht geschrieben, deshalb werde ich mir den Livestream sparen und lieber anschließend in Ruhe den Artikel lesen 🙂

  2. Bin gespannt aber habe keine Zeit für den Livestream. Schau mir dann mal die Zahlen auf der Seite von Lego an und lese natürlich auch Olivers Analyse.

  3. Mich interessieren die Zahlen sehr und ich bin auf die Entwicklung gespannt. Denn, allen Unkenrufen zum Trotz, werden die Zahlen wieder positiv ausfallen und der eingeschlagene Weg wird weitergeführt.
    Die TLG ist sicherlich ein großer Gewinner der Corona Krise und wird demnach weiter großen Schrittes voran gehen. Alles andere würde mich stark wundern. Selbst die geschlossenen Werke werden die insgesamte Entwicklung nicht extrem spürbar beeinflusst haben.
    Aber warten wir einfach mal ab. 😏

    • Sicherlich ist die Nachfrage an LEGO im Corona Jahr stark gestiegen, das wurde aber relativiert durch Massnahmen welche die Produktion in verschiedenen Länder beschränken, sowie die geschlossenen Verkaufsläden.

  4. Vielleicht schaue ich mal kurz rein sofern das HO dies zulässt.

    Ich bin natürlich sehr gespannt und freue mich dann schon auf Euren Artikel mit der Einschätzung von Oliver.

  5. Der Umsatz ist sowas von uninteressant und nichtssagend…der Gewinn hingegen bekommt die Aufmerksamkeit. Allerdings vertraue ich von keiner Firma deren Statistiken da ich selber sie nicht gefälscht habe.

    • „Der Umsatz ist sowas von uninteressant und nichtssagend“

      Ganz und gar nicht. Auch der Gewinn alleine sagt nichts aus.

      Unternehmensergebnis im Benchmark-Vergleich mit Unternehmen der Branche, anderen Branchen mit ähnlichem Umsatzvolumen und Wirtschaftsplan für die nächsten 3 Jahre ergibt vielleicht ein Aussagekräftiges Bild.

      Bestes Gegenbeispiel war immer Amazon. Immer nur knapp in der Gewinnzone. Eigentlich nur durch die Serverlandschaft wurde ein Gewinn erzeugt, aber jeder wusste es hängt mit dem extremen Wachstum in allen Bereichen zusammen und der enormen Reinvestitonsquote.

  6. „Lego wird immer schlechter“, „Lego hat keine Ahnung was die Leute wollen“, „Lego ist bald pleite“
    Mal schauen wie die Realität außerhalb dieser Blase aussieht

    • Würde mich nicht wundern, wenn das so abläuft wie „Nächstes Jahr wird Linux den Desktop erobern und Microsoft bedeutungslos“…

    • Am besten fand ich ein Video eines (Achtung, Wortspiel) großen YouTubers kurz vor Weihnachten, in dem er meinte „Lego liegt wie blei in den Regalen.“ Da konnte ich mir als Händler das Lachen kaum verkneifen. War eher ein lautes Losprusten.

      • Der Händlerumsatz ist ja bei der LEGO A/S auch nicht von Belang, sondern nur, dass die Groß- und Zwischenhändler die Ware abnehmen. Welchen Weg die Ware anschließend nimmt, ist in dieser Statistik nicht erfasst und dem entsprechend ist die Aussage vom Frankfurter Händler durch LEGOs Jahresbericht weder zu entkräften noch belegen, weil die Daten in dieser Statistik nicht erfasst sind. Die Diskussion um die Händlermarge oder Endkundenabnahme kann man mit dem morgigen Bericht nicht seriös führen.

        Spannender ist dann tatsächlich die Umsatzentwicklung (und ich nehme an: leichte Umsatzsteigerung), wenn man diese zu Inflationsrate(n), Preisanpassungen seitens LEGO, Expansion in China und Corona-Boom ins Verhältnis setzt. Ich hoffe da morgen auf einen guten, sachlichen Bericht, die auf Fakten und nicht auf den Grabenkampflagern basieren.

        • Ich kann sehr wohl die Aussage vom Frankfurter Händler entkräften, denn ich kenne ja unsere Verkaufszahlen. LEGO hat sich in 2020 wie geschnitten Brot verkauft. Und wenn ich meine Kollegen befrage sagen die nichts anderes, für alle LEGO-Händler war 2020 ein sehr erfolgreiches Jahr. Vor allem auch für diejenigen, die neben stationär auch online verkauft haben.

          • Da ist für mich durchaus die Frage: Woher wissen wir, dass du ein kleiner Händler bist? Ist ja leider nicht ohne weiteres verifizierbar. Beim HdS weiß ich, dass er ein Händler ist (früher mehr als heute), der ja u.a. auch Lego von anderen Händlern aufkauft. Tatsächlich bist du auch einer der ganz wenigen Einzelhändler, die 2020 wirklich als erfolgreich bezeichnen, die Läden waren doch die meiste Zeit dicht?^^ Daher schwanke ich auch, wo ich dich – für mich – einstufe :). Oder bist du reiner Onlinehändler?
            Einen reinen Legoladen hab ich tatsächlich noch nie gesehen – außer halt die Lego eigenen Läden – nur Läden, die auch Lego bieten. Einige hatten das Lego tatsächlich auch nur zur UVP im Angebot – dafür aber auch Sets, die im Netzt zum Teil ausverkauft waren (war noch vor Corona), was für mich nach „Blei“ klingt. Ich meine – wer kauft sich Sets, die ich um 20% dauerhaft im Netz rabattiert bekomme für den UVP?

            Zu meiner Kindheit zumindest gabs Rabatte nur echt selten im Laden & wenn, dann waren das kaputte Kisten/echt ne absolute Attraktion. Aber vllt. erinnere ich mich auch falsch :).

          • @Fantasy: Läden „die meiste Zeit dicht“ – wo soll das gewesen sein? Hier (Niedersachsen) war der Spielwarenladen während des ersten Lockdown im März/April ein paar Wochen geschlossen und dann seit Mitte Dezember. Dazwischen hatte er normal geöffnet, mit Einkaufskorb-Pflicht und Hände desinfizieren. In 2020 habe ich dort an 39 Samstagen LEGO gekauft. Es waren insgesamt fast drei Mal so viele Artikel wie im Vorjahr. (Dazu zähle ich auch einzelne Sammelfiguren, aber die waren in den letzten Jahren auch immer dabei.)

      • Wenn Lego sich so unfassbar grandios verkaufen würde, gäbs nicht ständig derart große Rabatte. Im Prinzip bekommt man jedes Set um mindestens 20, oft 30% rabattiert. Bleibt da ernsthaft noch was hängen bei dir als „kleinen“ Händler? Oder hast du das Glück noch so viele Stammkunden zu haben, denen du den Kram zur UVP verkaufen kannst?

        Und zu den Vorkommentaren: Ich gehe davon aus, dass die Größen eher weniger auf „geht morgen pleite“ beziehen sondern auf die mittel- langrfristige Zukunft. Einfach mit Hinblick darauf, dass Lego aktuell massiv von den Erwachsenen, die mit Lego aufgewachsen sind, profitiert. Gibt ja nicht umsonst inzwischen derartige Mengen an 18+ Sets. Nur ist Lego für Kinder inzwischen verdammt teuer & durchaus nicht die allergrößte Wucht, sodass da eventuell auf Dauer der Nachwuchs auf der Strecke bleibt.

        Abgesehen davon ist es halt schon fast zwangsläufig, dass Lego wächst, schließlich erschließen sie neue Märkte, erhöhen die Preise, fluten den Markt mit immer mehr neuen Sets. Wie kann man dabei – und wenn man mit dem Legostein das quasi geilste Spielzeug generell hat – nicht wachsen? Und noch ist die Konkurrenz nicht auf breiter Front in Europa und Amerika angekommen.

        • Amazon ist einer der wenigen die mal 30% auf ein Set geben. Und deren EK Preise bei Lego sind in einer ganz anderen Dimension wie wir es uns vorstellen können. Ich denke schon das Amazon da noch seine Gewinn raus nimmt.
          a) weil die Leute neben dem stark reduzierten Set schnell noch was anderes mit nehmen
          b) weil durch den Rabatt das Set schnell ausverkauft ist und die Leute dann bei anderen Händler über Amazon das Set trotzdem kaufen (passiert gerade zu Weihnacht sehr oft). Und daran verdient Amazon auch wieder.

          Wie das Händler ala MyToys machen kann ich weniger erklären, denke aber auch deren EK-Preise sind sehr gut. Ich kenn EKs von Lego (darf ich nichts zusagen denke das ist klar) aber bis 20% glaub ich kann sich fast jeder Händler leisten, auch wenns dann schon weh tut.

        • Schon beeindruckend, was diese ganzen Zukunftsforscher so wissen.
          Bleiben wir mal bei den Fakten:
          Langsfristige Strategien passen nicht mehr so recht in unsere beschleunigte Welt. Ob der Klemmbaustein als solcher in 5 oder 10 Jahren noch genau so relevant ist wie heute, vermag niemand zu sagen.
          Vielleicht haben wir irgendwann ein Plastikverbot für Spielzeug oder was auch immer. Vielleicht sitzen dann schon die 4jährigen mit irgendeinem Tablet und unterhalten sich mit Alexa…
          Und genauso vermag niemand zu sagen, ob die Konkurrenz tatsächlich vorhat, massiv die Märkte in Europa und Amerika zu fluten.

        • moment mal. Rabatte entstehen durch die freie Marktwirtschaft, nicht etwa weil niemand das Lego kaufen will. Wenn 20 Händler ein 100€ UVP Set für 60€ kaufen, dann ist es wahrscheinlich das das ein paar Händler ihr Set für 80€ verkaufen.

          Ausserdem war Lego immer schon relativ teuer, als ich ein Kind war lag da selten ein Set drin, wenn überhaupt zu Geburtstagen so ein mittelgrosses wie das 6746. Das Lego immer teurer wird ist ein Märchen, es gibt teure Sets, aber auch gute Sets für unter 30€. Das gute dabei ist das ein Lego Set praktisch immer einen Restwert hat, was die Alternativen kaum haben.

          • Jepp, ich glaube auch, dass es nur eine gefühlte Wahrheit ist, dass LEGO immer teurer würde und es sich immer weniger Leute leisten können. LEGO war nie billig und es hatte wohl auch nie der Großteil die wirklich großen Sets. In meiner Kindheit hatte ich wohl kein einziges Set das teurer als 40,- DM war (bspw. 6059). Und von 10 DM Taschengeld im Monat konnte man auch 1991 keine großen Sprünge machen. Woher kommt der Anspruch, dass eine Firma ihr Produkt ‚für alle‘ einzupreisen habe?

          • Natürlich war Lego schon immer teuer. Nur gab es damals ja auch kaum Alternativen. Heute fällt einem der höhere Preis viel mehr auf, wenn man die Konkurrenz sieht. Ob die Qualität dann ebenfalls mit dem Preis fällt sieht man auf den ersten Blick ja nicht. Und wenn man ehrlich ist, dann haben sich die Konkurrenten da auch stark verbessert. Allerdings ist das ein eigenes Thema wert und muss nicht hier diskutiert werden.

            Und ich finde schon, dass es heute sehr viel mehr hochpreisige Sets gibt als früher. Das Verhältnis von Sets 100+ Euro zu 100- Euro hat sich stark geändert. Anfang der 90er gab es pro Serie vielleicht 1-2 Sets die die 100DM übersprungen haben. Also Ritterburg, Polizeistation usw. Dafür dann aber auch 6-10 Sets für deutlich weniger Geld. Heute ist das Verhältnis fast 1/3. Gerade bei Ideas kriegt man ja fast nur Sets im dreistelligen Bereich. Auch bei Star Wars gibt es viele große Sets.
            Dazu kommt, dass Minifiguren deutlich teurer sind, weil es keine Battle Packs mehr gibt. Die muss man jetzt über Sets oder einzeln kaufen.

          • Rabatte entstehen doch nicht (nur) einfach via freie Marktwirtschaft. Das ist blanker Quark.
            Durch Wettbewerb (den es nicht nur in der freien MW gibt) mag ein Verdrängungswettbewerb entstehen, der auch durch Rabatte geführt wird. Bei großen Anbietern kann das durchaus mal unter den EK gehen. Aber für kleine Händler ist ein Verkauf unter dem EK – den wir alle nicht wirklich kennen – doch blanker Wahnsinn.

            Denn Rabatte können auch problemlos aus anderen Gründen entstehen: Wenn sich Sachen nicht schnell genug verkaufen. Und bei den großen Rabatten halte ich das für wahrscheinlicher – denn wenn sich ein Produkt gut verkauft schon zum UVP, dann mag es mal ein paar Rabatte geben – aber Profit opfern auch Händler nicht gerne.

        • @Fantasy
          Ok, halten wir fest: LEGO verkauft sich immer schlechter, dafür aber immer mehr. Aha.
          Achso, von wegen ‚immer teurer’… Stichwort ‚Inflation‘. Der Preisrahmen der Sets hat sich kaum geändert. Da gibt’s sogar hier auf dieser Seite einen Bericht, der genau das mit Zahlen belegt durchleuchtet. Man könnte auch mal schauen, wie lange man heute für die Barracuda arbeiten muss und wie lange man das im Schnitt im Jahr 1989 hätte tun müssen.

          • @Stefan: Wo hab ich gesagt, dass sich Lego generell schlechter verkauft? Bitte kein Strohmann konstruieren.

            Wenn ich die Anzahl der Sets massiv erhöhe, vor allem die Anzahl der hochpreisigen Sets, man massiv auf neue Märkte expandiert (die große Masse neuer Läden ist in China, wo Lego bisher wenig vertreten ist/war) – natürlich steigen dann erstmal die Zahlen. Alles andere wäre dramatisch. Hab ich oben doch auch so geschrieben?

            Das Hauptproblem könnte aber durchaus bei den Kindern entstehen. Aber dafür werden wir sicherlich keine Daten sehen. Und es bleibt natürlich Spekulation.

            Was die Inflationsgeschichte angeht: Nicht alle Produkte werden gleichmäßig teurer (aktuell z.B. werden Lebensmittel sehr viel schneller teurer als andere Dinge) – und gerade einige Rohstoffe, die für Lego gebraucht werden sind zwischendurch weitaus günstiger geworden (wird ABS nicht aus Erdöl hergestellt?), theoretisch sollte die Fertigung auch günstiger (aka effizienter) werden, mittels Software sollten sich Sets leichter entwickeln können, Lego produziert mehr -> Skaleneffekte, Lego produziert zumindest zum Teil in Billiglohnländern usw. usf.. Ja, Lego war schon immer teuer. Aber eine derartige Masse an absurd teuren Sets gab es zu meiner Kindheit (Baujahr 91) definitiv nicht & gleichzeitig gab es immer einige sehr nette Sets für den kleineren Euro. Das ist – in meinen Augen – heute anders.

        • „Wenn Lego sich so unfassbar grandios verkaufen würde, gäbs nicht ständig derart große Rabatte.“ Das ist nicht korrekt. Erstens verkauft sich LEGO grandios (was mit Zahlen belegbar ist), zweitens gibt es die starken Rabatte im Wesentlichen nur Online. Das hat was mit der starken eCommerce-Situation in DE zu tun, hier gibt es einfach sehr viele Online-Händler, die LEGO verkaufen. Stationär gibt es diese starken Rabatte hierzulande kaum, z.B. verkauft Müller fast das ganze Jahr über alles zum UVP und die Leute kaufen es trotzdem. Die Margen von LEGO für den Händler sind übrigens seit Jahren stabil und ja, sie sind nicht hoch, das war aber schon immer so.

      • „Lego liegt wie blei in den Regalen.“
        habe im 2. Halbjahr des letzten Jahres einige leere Regale gesehen, in denen eigentlich LEGO Sets hätten liegen sollen und Blei liegt hier auch nicht in den Regalen, von daher: stimmt doch 😉

    • Ach, es wurde doch schon aus manchen Mündern krakeelt, dass der höhere Umsatz aufgrund von teureren Sets zustandegekommen ist, nicht weil mehr verkauft wurde.
      Bzw aus einem Mund, welches dann von anderen wiederholt wurde.

      Ich freue mich auf die Zahlen, fast noch mehr aber auf eure Analyse!

    • und wenn es doch anders kommt und die Pleite noch nicht da ist, hätte Lego zumindest noch wesentlich besser aussteigen können, wenn sie doch nur alles richtig machen würden.

  7. Spannend dürfte vor allem das sein, was nicht gesagt wird. So erwarte ich beispielsweise, dass Dots in keiner Silbe erwähnt wird. Worüber wird noch alles nicht geredet?

  8. Vielleicht mal ein wenig Erwartungsmanagement und einen dringenden Hinweis, den verlinkten Artikel von letztem Jahr zu lesen:

    All das was „uns“ brennend interessiert, wird grundsätzlich niemals angesprochen bei dieser Veranstaltung. Ob sich ein Kollosseum oder ein Klavier rentiert haben, werden wir niemals erfahren.

    Wie ihr ja im Bild hier sehen könnt, werden auch immer nur die Topsetlinien ohne Reihenfolge gezeigt. (könnte mir vorstellen, dass die Übersicht so bleibt wie letztes Jahr) Mehr erfahren wir aber grundsätzlich nicht.

    Da wir bereits wissen, dass die Spielwarenbranche einen ordentlichen Zuwachs hatte, lässt sich vermuten, dass dieser auch bei Lego angekommen ist.
    Falls wir den Coronamist jetzt mal endlich mal halbwegs weggeimpft bekommen, wird der nächste JAhresbericht ggf interessanter werden.

  9. Bin schon auf die Zahlen gespannt, allerdings werde ich mir dies nicht live ansehen können.
    Übrigens gibt es gerade seit langem Mal wieder den Tie Fighter Helm im Shop.

  10. Nach all den aktuellen Themen rund um Lego und alternativen Klemmbausteinen und dem laufenden Zollstreit mit Qman, habe ich mir bei Amazon erstmal von Cada ein Bauset eines Sportwagens bestellt. Ich muss sagen ich bin sprachlos und begeistert. Hätte ich so nicht erwartet. Bei dem eingeschlagenen Weg von Lego kehr ich dem Unternehmen definitiv den Rücken.

    • Dafür hab ich erstmal direkt bei Lego den ecto1 bewusst ohne Rabatt bestellt. Lego spendet regelmäßig Millionenbeträge für soziale Zwecke. Das finde ich sehr gut. Alternativenhersteller tun dies nicht. Deswegen möchte ich da nichts kaufen. Wer nur an den eigenen Preisvorteil denkt, handelt egoistisch. Den seit Jahren eingeschlagenen Weg von Lego, sozialen Projekte zu helfen, werde ich auch in Zukunft unterstützen. Die Kinder sind es mir wert.

  11. Playmobil ging’s ja letztes Jahr gar nicht so gut, scheint aber eher ein internes Problem zu sein (falls der Artikel gut recherchiert ist … https://orf.at/stories/3202489/ )

    Von uns hat sowohl Playmobil als auch Lego letztes Jahr vermutlich so viel Geld bekommen wie sonst noch nie … (wobei die Kinder gerade eher auf Playmobil abfahren)

  12. Ich finde es gut wen wir uns alle freuen , wen es einem Unternehmen gut geht – ich freu mich . Wer schonmal in Billund gewesen ist , wes was Lego dort erreicht hat.
    Ich mag Lego und freue mich für Lego .

  13. Ich denke die Zukunft werden die Lizenzen sein. Denn nur damit kann man sich noch von den Mitbewerbern abheben und ein Alleinstellungsmerkmale schaffen.

    • Generell ziehen auch bei Kindern Lizenzen immer ziemlich gut, man kennt und liebt die Vorlage, das will man sofort haben, auch wenn man sonst vielleicht nicht immer nur mit LEGO spielt. Ich denke das wiederholte Scheitern von Eigenproduktionen seitens LEGO hat nicht immer nur mit mangelhaftem Design zu tun, Star Wars ist halt zeitlos und kommst bei allen Altersgruppen an. Hat auch schon bei Lukas funktioniert 😉 Ninjago hat ja auch bereits Kultstatus, die Ninjas kennt man und die will man, das war bei mir als Kind nicht anders. Vor allem Figuren sind bei Lizenzen sicherlich deutlich häufiger ein Kaufargument.

    • Und genau da müsste LEGO wieder seine Hebel ansetzen…auf sein Stammpublikum, die Kinder, eingehen…durchdachte Sets zum Spielen und für uns „große“ Kinder die Lizenz-Sets…ordentliche Qualität, klasse Design und weniger auf die Mitbewerber schielen, Angst haben und Anwälte mit der verdienten Kohle füttern! Ehrlich und konsequent….das wünsche ich mir für LEGO…euer Thomas

    • Klar, machen ja fast alle Spielzeughersteller inzwischen.
      Da kommt man gut an neue Kunden ran, wenn diese schauen, ob es denn Spielzeug zu ihrem beliebten Franchise gibt.

      Ist ja bei Technic auch so (der Profinerd liest bitte nicht weiter):
      Wenn ich bei ner Baumaschinenmesse das Legoset neben das Original stellen kann, ist das eine tolle Sache.

    • Ich glaube mal das über lang oder kurz alle nicht digitale Spielwaren Hersteller sich nur mit Lzenzen am Leben erhalten können.

      alles andere, einfach nur meine Meinung, wird irgendwann aussterben. Wenn man sich mal anschaut was die stärksten Spielwarenhersteller sind, ist kaum noch was dabei, was nicht Lizenzen besitzt. Gerade die Erwachsenen kann man damit halt sehr gut locken. Kinder dagegen werden glaub ich von Generation zu Generation weniger was mit klassischen Spielwaren anfangen können. Gerade weil die Welt immer mehr digitalisiert wird und auch die Akzeptanz bei Eltern gegenüber digitalen Spiel immer größer wird. Der digitale Spielemarkt ist nicht umsonst momentan so umkämpft.
      Ehrlich gesagt glaub ich, der ganze Aufriss um die Klemmbaustein aktuell ist nur was für unsere Generation noch, danach wird es langsam aber sich zu Grabe getragen.

      Soll mir aber recht sein^^ solang ich als Rentner noch Star Wars Sets bauen kann ist mir alles andere egal 😀

      • Da sagst du was richtiges – Investiere 20 EUR für Minecraft und dann kann jeder die Burg seiner Träume virtuell bauen – man stelle sich vor der kurze steht vor einen mit einer Teileliste von 17.348 Steinen und fordert eine Bricklink Bestellung ein 😀

  14. Laut Statista ist der europäische Spielzeugmarkt um 10% bei den Umsätzen gewachsen.
    Für das erste Halbjahr 2020 hat Lego eine dramatische Umsatzrenditesteigerung von 11% vermeldet. Da würde mich die Performance für den Rest des Jahres interessieren. Der aktuelle Lego Chef kommt von Danfoss und war in Flensburg teilweise gefürchtet. Kamen diese Steigerungen durch bessere Logistik, höhere Preise oder gesunkene Produktionskosten zu Stande? Alles Spekulation.
    Außerdem konnte Lego in den letzten Jahren zwischen 2014 und 2019 seine effektive Steuerrate drastisch senken, von 26% (Annual Report 2015) auf 22,7% (S.27 Annual Report 2019). Das ist schlecht für uns alle, wenn Großkonzerne in Europa selbst mit Sitz in Dänemark immer weniger Steuern zahlen. Ich hoffe, dass die Rate wieder steigt.

  15. Bin auch schon gespannt auf die Ergebnisse, ich rechne mit einem Corona-Rekordjahr.
    Interessant könnte auch sein ob die top-selling-themes immer noch die gleichen sind. Nach den vielen Beschwerden über die Technik-Sparte in der Lego-Community und dem neuen Fokus der City Sets auf Kleinkinder, glaube ich nicht dass die Verkausfzahlen da besonders toll waren. 18+ hingegen müsste eine absolute Cash-Cow gewesen sein, nachdem gefühlt immer alles ausverkauft war. Ich kann mich aber auch gewaltig irren und die Realität sieht außerhalb der AFOL-Bubble ganz anders aus.

  16. Anschauen werde ich es mir nicht, aber euren Beitrag dazu genauestens lesen. Da ich von diesem ganzen betriebswirtschaftlichen Kram keine Ahnung habe, dürft ihr das ganze bitte wirklich wieder idiotensicher aufbereiten. Schon einmal Danke dafür im Vorraus!

    • Sie sind ja sowieso niemand Rechenschaft schuldig und können frei entscheiden, mit was sie an die Öffentlichkeit gehen. Man hat ja in der Vergangenheit gemerkt, dass sie schlecht laufende Produkt(-linien) und andere problematische Zahlen bei solchen Besprechungen gerne geschickt ausblenden.

      • Jein. Sie haben dich, wenn ich mivh recht erinnere, zumindest die gut laufenden Linien, wenn auch ohne Reihenfolge des Umsatzes, genannt, oder? Daran kann man ja absehen, welche die eben nicht so guten sind.

  17. Jeder, der eine gewisse Position in seinem Job hat und sich tag täglich mit solchen Statistiken beschäftigt weiß, dass diese Zahlen gefälscht werden. Nicht nur bei Lego, sondern überall.

    Abgesehen davon, ist es, seit dem der „Held der Steine“ solche Videos gegen Lego veröffentlicht, sowieso für Lego hier in Deutschland vorbei.

    Der Livestream wird eine reine Marketing Aktion um den momentan schlechten Ruf auf einer seriösen Art und Weise zu kaschieren.

    Lg

    • So einfach kann man es sich machen: Einfach generell alles, was einem nicht ins eigene Weltbild passe, als Lüge darstellen. Das solche Zahlen auch teilweise von unabhängigen Stellen geprüft werden können, ist da dann absolut irrelevant.

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