Breaking News! LEGO Gruppe kauft BrickLink Marktplatz: Offizielle Pressemitteilung

LEGO kauft BrickLink

Diese News wird wohl einschlagen wie eine Bombe: Wie LEGO soeben in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat, kauft LEGO den Einzelsteine-Marktplatz Bricklink auf. Damit will man seinen Stand bei den Erwachsenen LEGO Fans ausbauen.

Bricklink wurde im Jahr 2000 von Dan Jezek gegründet und dann im Jahr 2013 von der Holding Firma NXMH und deren Inhaber Jung-Ju “Jay” Kim aufgekauft. Nun hat LEGO am 26. November bekannt gegeben, das Portal von nun an selber führen zu wollen.

LEGO CEO Niels B Christiansen sagt dazu:

Unsere erwachsenen Fans sind uns sehr wichtig. Sie sind leidenschaftlich, engagiert und unendlich kreativ. Wir arbeiten seit vielen Jahren eng mit der Community zusammen und freuen uns auf die Vertiefung unserer Zusammenarbeit. Wir planen, den aktiven Marktplatz von BrickLink weiterhin zu unterstützen und die Software Studio von BrickLink zu entwickeln, das es unseren talentierten Fans ermöglicht, ihre Kreativität auf die nächste Stufe zu heben.

Der vorherige Inhaber, Jung-Ju Kim sagt zur Trasformation:

Es war ein Privileg, die Transformation von BrickLink in den letzten sechs Jahren zu leiten. Ich bin der Gemeinschaft dankbar, dass sie so einladend, unterstützend und konstruktiv ist. Ich bin ständig erstaunt über die endlose Kreativität und die Liebe zum Bauen. Ich bin zuversichtlich, dass die Plattform bei der LEGO Group in guten Händen sein wird. Als Fan kann ich es kaum erwarten, zu sehen, was als nächstes kommt.

Chief Marketing Officer der LEGO Guppe, Julia Goldin, äußert sich so:

BrickLink bietet der LEGO Group die einzigartige Möglichkeit, sich mit erwachsenen Fans über neue Kanäle und aufregende Erlebnisse zu verbinden. Wir haben kürzlich mit BrickLink an einer Reihe von Sets aus der Menge zusammengearbeitet, um das 60-jährige Jubiläum des Steins zu feiern. Wir haben viel gelernt und sind bestrebt, weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit zur Wertschöpfung zu erkunden. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit unseren erwachsenen Fans, während wir den unabhängigen Geist der digitalen Plattform bewahren und pflegen.

Die Aquisition von Bricklink umfasst auch die kleine Firma Sohobricks, die selber zu LEGO kompatible Klemmbausteine herstellen. Die Transaktion ist laut LEGO noch nicht abgeschlossen, soll aber vor Ende 2019 noch komplettiert werden. Ab 2020 wird Bricklink dann vollständig zur LEGO Gruppe gehören.

Die Kollegen von Brickset und Brothers Brick hatten die Gelegenheit mit Julia Goldin ein Interview zu führen und somit an weitere Informationen zu kommen was LEGO mit der übernommen Plattform zu tun gedenkt. Vor allem das Interview der Brothers Brick glänzt durch viele kritische Fragen, daher legen wir es jedem hier ans Herz. Julia Goldin sagt darin unter anderem, dass man erstmal keine Änderungen plant, mit einer Ausnahme: Zukünftig sollen nur noch LEGO Produkte dort gehandelt werden. Vor allem realistische Waffen von Firmen wie BrickArms möchte man von Bricklink entfernen.

Hier könnt ihr euch die vollständige englische Pressemitteilung ansehen.

Was sagt ihr dazu? Was erwartet ihr von dieser Übernahme? Steht ihr dem positiv oder negativ gegenüber? Und was haltet ihr von den wenigen angekündigten Änderungen? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

Über Lukas Kurth 869 Artikel
LEGO Liebhaber und Star Wars Fan seit der frühen Kindheit. Begeisterungsfähig und immer Kind geblieben. 28 Jahre alt, studierter Maschinenbauingenieur und der Mensch und Gründer hinter StoneWars.de

108 Kommentare

  1. Wow, das kam unerwartet.
    Keine Ahnung was ich davon halten soll, da muss man wohl einfach mal abwarten ob und was man davon bemerkt.
    Als nächstes wird rebrickable aufgekauft?

  2. Einerseits bietet das durchaus Potential, andererseits habe ich ein flaues Gefühl bei der Sache. Man wird abwarten müssen, die Pressemitteilung ist ja recht nichtssagend.

  3. lego könnte ihre sets dort gleich verkaufen, dort funktioniert das shopsystem wenigstens…
    spass beiseite…ich bin da sehr auf die auswirkungen gespannt…

    • Nicht zwingend, wobei ….vieleicht, aber was den Ärger mit den Bricklinks Afol Program angeht und den Problemem die beim importieren zu uns aufkamen könnten bei der nächsten Welle an Sets behoben werden, da dann ganz klar überall LEGO drauf stehen wird.

      • Ja, LEGO wird haften. Und da wird sich einiges tun. Nur eben is die Frage, in welche Richtung im Endeffekt.
        Verkaufsverbot für Teile?
        Nachlieferung von alten Teilen die es auf dem Makrt nicht mehr gibt..
        LEGO will am Zweitmarkt mitverdienen, Klar. Nur, die Frage, was das bringt.

        Ich behandel das in meinem Podcast .. aus aktuellem Anlass.

  4. Naja, die Pressemitteilung ist typischen Marketinggeschwätz. Da hat TLC wohl gemerkt, dass man mit bereits verkauften Steinen/Sets nochmal Geld verdienen kann. Eigentlich genial.
    Auf der anderen Seite schafft man sich für den eigenen Teileshop (Steine und Teile) Konkurrenz im eigenen Haus.
    Wenn ich sehe, wie fachmännisch *Ironie* man bei Lego bislang mit digitalen Themen umgegangen ist, dann wird mir Angst und Bange um Bricklink.
    Bin gespannt auf welche Art TLC Einfluss nehmen wird. Bislang war BL unabhängig. Ein Set zu re-bricken war theoretisch mit wenigen Klicks machbar. Ob solche Funktionen in Zukunft immer noch gewünscht sein werden bleibt abzuwarten. Ich bin etwas skeptisch was diese Ankündigung angeht.

    • An dem Gedanken, das TLG sich selber mit seinem Steine&Teile-Service selber Konkurrenz macht, ist was dran, zumindest langfristig. Denn Neuteile aus aktueller Produktion sind bei Steine&Teile ziemlich häufig preiswerter als bei Bricklink, von PAB ganz zu schweigen.

      Andererseits sind Steine & Teile und PAB bei TLG nicht synchronisiert. Ideal wäre natürlich aus Kundensicht, wenn LEGO den Steine&Teile-Service zumacht und auf Bricklink den Nachfolger startet – mit den bisher geltenden Preisen: Dann würde der Bestellvorgang besser funktionieren. Nachteil ist dann die Verwaltung vin VIP-Punkten, die man auch bei Steine&Teile bekommt und die sich bei größeren Projekten ganz schön zusammenläppern.

    • Das wird sich in Grenzen halten. Es ist ja eine offizielle Pressemitteilung und wir waren international ja nicht die ersten, die das gepostet haben. Brickset und Brothers Brick haben ja sogar mehr Infos und exklusive Interviews führen dürfen zu dem Thema. Bei denen ist sicherlich etwas mehr los 😉

      • Etwas offtopic..ich hab den Marketingkram damals an der Uni schon zu 90% für Geschwätzwissenschaft bzw. Scharlatanerie gehalten..und das Interview bei brickset bestätigt mich in meiner Ansicht.Ich persönlich würde ja dauerhaft im breiten Strahl kotzen, wenn ich solche Interviews geben und dabei nur solchen nichtssagenden und austauschbaren Quatsch von mir geben müsste.
        Daran würde auch der Blick auf den Gehaltscheck am Ende des Monats nichts ändern.

        • Sry das so hart sagen zu müssen, dann hast du entweder an irgendeiner 100 Mann Uni studiert, oder einfach nichts verstanden ^^ Die Schlussfolgerung ist einfach falsch, es gibt viele BWLer mit Marketing im Studium, die dann irgendwie – man weiß es nicht – tatsächlich mal einen Job bekommen und dann Unsinn von sich geben oder Marken richtig an die Wand fahren, vielleicht sogar nicht mal studiert in dem Bereich. Marketing jetzt aber als Geschwätz abzutun, naja … Dann hast du leider nichts fürs Leben mitnehmen können, weil da gab es schon einige spannende Themen auch über Kommunikationstheorien, Kundenverhalten usw., war eines der spannendsten nicht technischen Bereiche muss ich sagen 😀 Das die Leute da nicht ins Detail gehen dürfen liegt doch schon rein logisch auf der Hand, es wurde doch klar gesagt, der Deal ist noch nicht durch und sry, warum sollte Lego seine Strategie offen legen mit dem Portal? Um ein paar hundert oder tausend Leute damit zu beglücken? Aus Unternehmenssicht git es überhaupt keinen Grund dazu.

          TL;DR => nicht immer pauschal auf Leute und ihre Jobs hauen, auch mal deren Perspektive einnehmen und dann kann man immer – begründet – seinen Senf dazugeben …

          • Wenn man nichts zu sagen hat, oder nichts sagen will, dann sollte man auch nichts von sich geben. So sehe ich das nun einmal. Es gibt durchaus Teilgebiete im Marketing, die berechtigt zu den Wirtschaftswissenschaften gezählt werden, das ändert aber nichts daran, dass vieles heiße Luft ist bzw. in anderen Gebieten beheimatet sein sollte bzw. dort bleiben sollte.

            Und mach dir mal um mich keine Sorgen, ich gehöre nicht zur Generation Schneeflocke. Was auch bedeutet, dass ich noch an richtigen Universitäten ein richtiges Studium samt ordentlichem Abschluss machen konnte und nicht diesen Mumpitz von heute.

  5. Ich nehme die Mitteilung erst mal so wie sie ist. Eine Mitteilung. Können wir AFOL`s es ändern. Nein, bzw. erst wenn wir wissen welche Auswirkungen es hat und dann unser Verhalten dementsprechend anpassen. Bis dahin halte ich die Füße still und schaue, durchaus gespannt, der Zukunft entgegen.

  6. Naja. Ich möchte mich jetzt mal weder positiv noch negativ darüber äußern. Allerdings war die Unabhängigkeit von Bricklink ja immer auch ein großer Vorteil. Mal schauen, was sich jetzt verändert.

  7. Hallo,

    Ich warte in Ruhe einmal ab. Irgendwann werden Sie sich melden und dann werde ich sehen welche Auswirkungen dies auf mich hat. Bisher mache ich ganz normal weiter.

    Panik ist nicht angesagt, dafür ist dass Leben zu kurz.

    Geht es in die falsche Richtung, muss ich nicht dort bleiben.

    Es könnte allerdings einiges auch einfacher machen. Europäisches Unternehmen. Da gelten andere Gesetze.

    Trotzdem, abwarten und einen Glühwein trinken.

    Gruß

  8. Oha, das ist in der Tat ein echter Paukenschlag.
    In einer perfekten Welt würde das bedeuten das Produktinformationen und Inventarlisten spätesten zum Produktrelease direkt zur Verfügung stehen und der Handel weitestgehend gleich bleibt.
    Aber zum einen ist dies keine perfekte Welt und zum anderen gibt es hier eine Menge Potenzial für LEGO die Fanbase zu verärgern und solche Gelegenheiten nimmt LEGO leider auch gerne Mal mit. Hoffentlich hat da nicht einer von den Marketingfüchsen den Hut auf der auf die grandiose Idee kommt das man mehr verkauft wenn man den Teilehandel beschränkt…..

    • Leider schafft es Lego tatsächlich immer wieder gerade bei den Erwachsenen Fans / Kunden ins Fettnäpfchen zu treten. Hier fangen sie auch schon wieder an, indem sie Fremdprodukte – anscheinend kategorisch – ausschließen (wollen). (Ja ich weiß, es wird voranging Brickarms mit Waffen erwähnt.)

      Dabei wäre das Gegenteil richtig. Damit vergeben sie den größten Hebel im digitalen Markt und einer Plattformökonomie, die sie auf eine Ökologie sich gegenseitig befruchtender Eigen- und Fremdprodukte aufbauen könnten. Ich frage mich, wie Lego das Konzept „Systemspielzeug“ aus seiner Weltsicht und Unternehmens-DNA so radikal entfernen konnte.

  9. Clever von Lego. Auf Dauer wäre die Gefahr da gewesen, dass dieser weltweit anerkannte Marktplatz irgendwann alternativsteine anbietet. Ja, bislang nur Waffen, irgendwann womöglich aber auch „normale“ Steine von anderen Anbietern. Diese Gefahr (denn deren Qualität steigt) besteht nun nicht mehr.
    Unabhängig davon bin ich auf die mit Sicherheit kommenden Änderungen gespannt. Es gibt bestimmt positive, aber auch negative…

  10. Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis eine Handelsplattform für Teile von anderen Herstellern aufmacht, wenn BL in den Händen der TLG ist.

    Ich bin mal gespannt, was auch sicher für TLG interessant ist, sind die gewonnen Daten.

    Denn es sind oft Käufer, die Lego zwar gerne haben, aber mit dem Unternehmen nicht grün sind.

    Mögen wir in interessanten Zeiten leben.

    • Das Marktpotential außerhalb des Legouniversums könnte größer sein, als innerhalb. Das wäre dann mittel- bis langfristig bitter für Lego und spannend für andere Anbieter und Kunden.

  11. Ich bin erst einmal optimistisch. Diese Plattform hat und bietet so viel Potenzial – eine Investition in ein moderneres Interface, eine bessere Suche, also einige der Dinge, die sich die Community seit Jahren wünscht, würden schon sehr helfen. Wenn Lego die Community stärken kann und auch die Interessen der Verkäufer*innen dort wahrt, ggf. mit seinem eigenen „Steine und Teile“-Shop verbinden kann, so wie es Amazon mit seinem Marketplace schafft, könnte das diese Plattform sogar in die Zukunft absichern, immerhin gab es da auch viele Unsicherheiten.

  12. Hmm, die Gefahr besteht, dass Lego es eine Weile abwartet, bis die Skepsis verflogen ist, und dann Bricklink unter einem Vorwand dicht macht – weil es sich „nicht rentiert“ oder so. Immerhin ist Bricklink schon eine Konkurrenz zu Lego – nicht nur im Einzelteile-Bereich – denn viele Leute kaufen keine Sets, wenn sie nur bestimmte Figuren oder Teile wollen. Es könnte sehr gut sein, dass Lego das unterbinden will, indem sie sich selbst als einzigen Lieferanten von Legosteinen etablieren – dann kann man eben für MOCs nur auf Legos begrenzte Teileauswahl zurückgreifen oder muss wohl oder übel ganze Sets kaufen, um an bestimmte Figuren und Teile zu gelangen. Bis sich kein neuer Markt etabliert, auf dem sich Leute Sets sozusagen teilen können, müssen erstmal mehr Kunden ganze Sets kaufen anstatt nur Teile davon.

    • Welcher Influencer hat dir denn diesen durchaus nicht unwahrscheinlichen Ablauf diktiert?

      Spass beiseite….das ist in der Tat eine Möglichkeit, die man nicht außer Acht lassen sollte. Mal kurz den Marktführer auf den Zweitmarkt geschluckt und zack…wird der Markt konsolidiert bzw. die Kontrolle massiv ausgeweitet.

      So ein Szenario weckt in jeder Oberetage Begehrlichkeiten.

      • Hey, das ist doch mal eine Idee. Ich werde Influencerin. Die entsprechenden Ideen scheine ich ja schon zu haben. Mein Job ist eh manchmal nervig, und so muss ich nicht mehr direkt mit Menschen interagieren … 😉

      • Wir könnten ja eine Wette unter Gentlemen eingehen. Beim 100. Podcast zieht man objektiv Bilanz und der Gewinner bekommt vom Verlierer eine Flasche des jeweiligen lokalen Bieres zugeschickt.

        Es könnte natürlich dann sozusagen auf Schrödingers Wette hinauslaufen, denn Geschmack ist ja subjektiv und der Gewinner könnte dann gleichzeitig der Verlierer sein. 😉

    • Berührt der Verkauf einzelner Figuren möglicherweise Lizenzen, insbesondere im StarWars-Bereich, wenn Lego direkt bei Bricklink mit drinnen steckt?

  13. Wenn ich das richtig verstehe, bestimmt jetzt Lego alles. Wer was verkaufen kann, welche Teile man bekommt und die Mocs gehen gleich in ihren Besitz automatisch über. Wessen Moc dann noch laut Lego dann irgendwie nach Lego aussieht, bekommt dann Post. Oder bildet sich darauf hin eine dunkle Teile Seite im Darknet? Habe ich das richtig vermutet??

    • Bevor ich antworte…was meinst du damit genau:

      „die Mocs gehen gleich in ihren Besitz automatisch über. Wessen Moc dann noch laut Lego dann irgendwie nach Lego aussieht, bekommt dann Post.“

      • Denkbar sind z.B. Bedingungen, die Lego das Recht einräumen würde hochgeladene Kreationen für eigenen Zwecke zu verwenden.
        Vermutlich wird es neue Richtlinien bzgl. „Acceptable Content“ geben, vergleichbar denen bei Ideas. Die Military-MOC-Kategorie dürfte z.B. bald Geschichte sein.

  14. Zum Interview:
    „Es bleibt alles beim Alten“
    „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“
    „Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort – ich wiederhole: Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort! „

  15. Oh. Da ich noch nie bei Bricklink bestellt habe, kann ich nichts weiter dazu sagen.
    Aber bestimmt interessant wie die Moc’s dort zukünftig behandelt werden.

  16. Offtopic:
    Apokalypstadt scheint bei Galeria wieder auf Lager zu sein. Frech gegenüber all denen, deren Bestellung bei der letzten Aktion gecancelt worden ist.

  17. Ich habe mir die Steine für 5 Häuser von Brickative auf Bricklink zusammengekauft – das war einfach eine wunderbare Sache. Ich habe zwei Monate mit sortieren und zusammensuchen verbarcht. war richtig toll. Beim AFOL Programm hab ich mich rausgehalten, nachdem die Sache mit dem Zoll und der Einfuhrsteuer aufkam, weil ja aus Amerika versendet wurde. Ich freue mich, dass nun Lego das Zepter übernimmt und wir vielleicht beim nächsten AFOL Designer Programm mit Versand aus Europa rechnen können. Ausserdem wird wohl viel Wert darauf gelegt werden, das nur originales Lego verkauft wird, was ich sehr begrüßen würde.

  18. Also ich könnte mir vorstellen, dass das im Rahmen der Neubesetzung der Online Shop Manaherin passiert ist. Das war doch dieses Jahr?
    Lego könnte alle seine Produkte verkaufen. Entweder zusätzlich oder statt dem eigenen Shop. Der ist ja nur so semi.
    Auch könnte Lego selbst als Teileverkäufer auftreten. Wenn sie sehen, dass ein Teil gut geht, kann Lego dieses produzieren und auf dem Weg verkaufen. Vielleicht keine Teile aus 2001 oder in Light grey. Aber gefragte Teile, die aktuell nicht im PAB Shop sind.
    also einfach mal abwarten und die Erwartungen nicht gleich ins negative lenken

  19. Ich weiß noch nicht ganz was ich davon halten soll.

    Die Gefahr dass Lego BL dann dicht macht oder das Teilegeschäft exklusiv übernimmt. BL war/ist ein Sammelplatz von Privatiers und kleinen Gewerblern. Was sicher passieren wird ist dass Drittherstellern der Zugang mit deren eigenen Steinen verwehrt wird, man hat Cada Cobi, etc einen Riegel vorgeschoben. Aber sonst?

    Vielleicht wird Lego in Zukunft den Einzelteilverkauf über BL abwickeln, ob das dann besser läuft als bisher bleibt abzuwarten. Möglicherweise wird Lego auch komplette Sets über diese Plattform vertreiben.

    Als Betreiber der Plattform wird Lego wahrscheinlich auch bei den anderen Händlern über Gebühren/Provisionen mitverdienen, so wie es heute auch schon bei Amazon/Marketplace oder Ebay üblich ist.

    Für Händler könnte es von Vorteil sein wenn TLG mit ihm Boot sitzt dass die vielleicht darauf achten dass diese Plattform mit bspw. deutschem Recht kpmpatibel ist, BL war in der Hinsicht bisher recht problematisch.

    Naja, wir werden sehen.

  20. Hallo Pabstat,

    in letzter Zeit lese ich öfters Kommentare unter YouTube Videos verschiedener User die Sets zeigen, wo oft gleich vermutet wird, das ist von Lego und wäre geklaut. Das ist mir aufgefallen. Ja, Autos haben z.B. 4 Räder. Mit den Lego Teilen kann es nur eine beschränkte Variantenanzahl für ein Moc geben. Meine Berufs-und Lebenserfahrung sagt mir, dass diese Übernahme nicht auf Dauer positiv sein wird. Eigentlich schon von den einfachsten Dingen heraus, der IT auf die Lego keinen Wert legt. Man erlebt ja jedenfalls in Deutschland wie schnell man Post bekommt. Lego ist ein Konzern, nicht die Heilsarmee. Darum gibt es für mich keine Argumente, warum Lego nicht mit allen Möglichkeiten (da kämpft man lieber gegen den Einzelhändler als sich mit anderen Herstellern z.B. Figurenpatent in Europa anzulegen) gegen die Konkurrenz antritt. Man könnte aber auch z.B. Produkte für Erwachsene (welche Eltern kaufen für 250.- Euro und mehr Lego für die Kleinen?) rausbringen. Ein System welches sich erweitert läßt, wie Häuser, Eisenbahn usw. Ich bin jetzt 65 Jahre alt. Wie lange soll ich warten bis Lego für mich ein interessantes vollständiges Haus produziert? So nun habe ich neben den Lego Häusern aus 2018-2019 inzwischen eine Eisenbahn, Loks,Waggons, Bahnhof, Tankstelle, Polizeirevier mit Parkplatz, Stellwerk, Park mit Brücke, Park mit Pavillon, Fahrzeuge,Steine, LEDs u.a.m. erworben. Die über 3000.- Euro (die gleiche Summe hab ich für Lego Produkte bisher ausgegeben)hätte auch sich Lego verdienen können. Sicherlich die gleiche Menge an Sets wäre es nicht geworden. Wen Lego Produkte anbietet, die mir gefallen kaufe ich auch diese. Ich hoffe, ich konnte meine Aussage darstellen.
    Das Entscheidende ist aber meiner Frau und mir macht es Spaß und es bereitet uns Vergnügen.
    Viel Spaß beim Klemmen von Steinen. 🙂

  21. Ich werde noch nicht richtig schlau daraus. LEGO kann an Preistransparenz doch eigentlich nicht gelegen sein behaupte ich mal. Welchen Nutzen könnte LEGO sonst daraus ziehen?

    Vielleicht will man verhindern, dass Bricklink sich für andere Steinehersteller öffnet.

    Ich glaube z.B. nicht, dass LEGO Neuteile oder Sets über Bricklink anbieten wird. Das würde das ganze Prinzip von Bricklink untergraben. Entweder LEGO würde günstiger anbieten als die andere Händler, dann hätten diese das Nachsehen, oder LEGO wäre teurer, dann brauchen Sie aber auch gar nicht erst etwas anbieten.

    Also was will man wirklich?

    • Warum nicht den eigenen Teile-Shop in Bricklink integrieren? Mit Amazon, Galaxus & Co. gibt es ja erfolgreiche Beispiele von solchen gemischten Marktplätzen

  22. Na klasse
    Dann kann ich nun sehen wo ich meine Steine herbekomme wenn ich was brauche.
    Denn wegen eines Hackangriffes und Betruges durch einen yritten Mann darf i bei Lego und pick a brick nicht mehr bestellen, auch bei anderen Lego angehörigen Shops.
    Darf die Sets die i gerne haben möchte und exklusiv sind nur zu übelst erhöhten Preise kaufen.

  23. Ich habe Angst. Ich mag den legotown, ich mag die Legosets, vor allem die 90er-Jahre-Sets. Ich bin sehr zufrieden mit Bricklink und ich fühle mich als Käufer dort sehr wohl, weil alles funktioniert und vor allem weil Fans und AFOLs unter sich sind. Ich hab ein ganz mieses Gefühl, wenn LEGO selbst da jetzt reinkommt und Bricklink übernimmt. Ich kann weder ja noch Nein sagen , aber es kommt mir so vor, als würde mir jemand etwas schönes ruhiges Funktionierendes wegnehmen wollen.

  24. Warum kaufe ich als Konzern andere Firmen? Um neues Know How zu erlangen (wäre schön in Richtung online shop, wird hier aber nicht so sein),um meine Marktmacht zu stärken (Lego ist schon ziemlich groß am Markt, also auch eher nicht)oder um neue Kunden/ Vertriebswege zu erschließen, was meine Vermutung ist (AFOL Programm!?). Wir werden es in den nächsten Wochen sehen, aber ein wenig spekulieren macht Spaß. Was wahrscheinlich weniger Spaß machen wird, sind sicherlich neue Regeln und Kontrolle von Seiten Lego für Bricklink. Der „Comunity-Charakter“ wird verloren gehen. Schade.

  25. Für mich ein sehr positives Signal: Lego meint es tatsächlich ernst mit den AFOL, die diesjährigen Sets waren kein Ausrutscher. Nun wünsche ich mir, das die richtigen Leute sich dem Projekt annehmen werden. Bricklink hat ja durchaus auch seine Baustellen..

  26. Vielleicht muss man es ja nochmal klarstellen: Es ist ja nicht so, als hätte Lego Cobi aufgekauft.
    Bricklink ist ja „nur“ eine Verkaufsplattform für den (weitestgehend) Lego Zweitmarkt. Bricklink ist also in dem Sinne kein Konkurrent – wie ja neulich auf YT behauptet wurde.
    Also einfach mal abwarten. Und, klar ist auch: Wenn Lego die Händler vergraulen würde, bräuchten sie nicht in die Plattform investieren.
    Klar, was Mocs der Weltkriege oder dergleichen betrifft, könnte ich mir schon Einschränkungen vorstellen. Aber nicht zwingend.
    Und falls alle Händler weggeekelt werden, erfordert es einen mutige Unternehmer, der eine neue Plattform aufbaut.

  27. Ui, spannend.
    Entwickle seit 16 Jahren Webseiten für große Firmen/Banken und hab schon einige Merger mitgemacht.
    Läuft überlicherweise so: man kauft ne Firma für viel Geld, zieht raus, was interessant für einen ist und der Rest – u.a. die Website – verschwindet.
    Bin ja mal gespannt.

    • Das ist auch meine Vermutung. Vielleicht wollen sie das Händlernetzwerk an die Legoseite anschließen, so wie ja schon bei Ideas Privatleute an Lego angeschlossen werden, indem sie Lego ihre Ideen überschreiben.
      Ich vermute allerdings, dass es eher darum geht, den Weiterverkauf von Teilen aus Sets einzuschränken. Mal schauen, was genau sie von Bricklink übernehmen (wenn überhaupt), bevor sie es einstampfen.

    • So ein ähnliches Gefühl hab ich auch.
      Auf die kleineren, mittleren Händler pfeifen die.

      -Erst wurden denen die Einkaufspreise um 15% erhöht, obwohl die keinerlei Aufwand mit denen hatten, da alles über 1-2 Zwischenhändler abgewickelt wird die das extra mit als Aufgabe hatten/haben.
      -Dann mussten die Händler dadurch die Sachen aus dem Netz und den Retail-Shops herausholen, damit die noch Ware haben.
      -Als dann immer mehr Teile verfügbar wurden, musste man die neuen oder seltenen Teile bei Steine und Teile bestellen, damit man sein Angebot der Teilevielfalt wenigstens halten konnte.
      -Dann wurden dort diese seltenen Teile verschleudert, (oder mit dem Lego Gewichtspreis kalkuliert?) weshalb die Kunden das dort kauften, und auf BL nur noch das rausholten was billiger als bei LEGO war.
      -Daraufhin wurde der Druck für die Händler immer größer, weil fast nur noch Dinge ohne Gewinn bzw. im Verlustbereich rausgingen.
      -Nun hat Lego die seltenen Teile im S&T erstmal für 6 und mehr Monate gesperrt, ergo bekommt sie keiner mehr.
      -Ist aber inzwischen egal da die Kombination aus gestiegenen Preisen und fallenden Erträgen eh den meisten Händlern das Genick bricht.
      -Deshalb müssen jetzt selbst die größeren Händler immer mehr Risiko eingehen um bestehen zu können. Und wenn es eine Neugründung im Ausland ist, siehe „DD-Bricks“.

      Von den Abmahnungen, den Hindernissen in diesem Land, und der Bürokratie die auf die Leute losgeht weil man etwas aufbauen möchten, will ich gar nicht erst anfangen.

      Falls das auf Bricklink in Zukunft immer schlimmer statt besser wird, stehen als Alternativen schon Brickscout und Brickowl bereit. Wenigstens ein Licht am Ende des Tunnels. 😉

        • Soweit ich gehört habe 10%, jedoch ist die Kundschaft dort nicht so preissensitiv wie auf BL. Frag die doch mal selbst.
          Auf Brickowl muss es sogar nochmal eine andere Art von Kundschaft geben, sagen zumindest die Händler.

          Beachte jedoch:
          Um die Qualität, Kundenzufriedenheit und das Vertrauen in die Plattform zu garantieren, (von der deutschen Bürokratie ganz zu schweigen) werden dort nur Leute mit Gewerbeschein und gutem Track-Record zugelassen.
          Alle illegalen Hobby-Verkäufer bleiben dort (im Gegensatz zu Bricklink) aus diesem Grund aussen vor.

          • 10%?? – Wow! – Dann könnte LEGO auf Bricklink die Provisionen verdreifachen und wäre damit immer noch preiswerter als deine Alternative.

          • @cerberus
            Ja das könnte TLG machen wenn die Entscheider sich dort wie die Höllenhunde aufführen wollten.
            Provision auf 9% rauf und Bricklink trotzdem ausbluten lassen, weil man die wertvollen Daten rausgezogen hat, und der Rest eher wie ein Klotz am Bein ist.
            Amazon verlangt 17% ! Verkaufsprovision und Ebay 9% + minimum 400€ Shopmiete pro Jahr. Ich möchte das Gejaule hören wenn das wieder die Alternativen wie früher sein sollen.

            Die 10% auf brickscout.com gehen wenigstens in die Weiterentwicklung der Plattform, damit im Ernstfall eine Alternative bereit stehen kann.
            Bei Birckowl kenn ich die Daten nicht.

  28. Wenn Lego clever ist, dann machen sie Bricklink noch ein bisschen besser und werten den Markt auf (offizielle Bilder von allen Steinen, Minfigs, Sets etc.) und lassen vor allem die Händler in Ruhe. Denn es ist ja legitim das Lego am zweit Markt mit verdienen will.

    Zumachen macht keinen Sinn, denn dann gehen halt alle Händler woanders hin. Ich hoffe aber das der Markt nicht aktiv beeinflusst wird, z. B. gewisse Teile oder Minifig Bestände zu Beinflussen wenn neue Sets raus kommen.

  29. Nachdem sich viele mit durchaus berechitgten Argumenten kritisch zu der Transaktion geäußert haben, versuche mal die Chancen zu sehen.

    1. Mit Bricklink hat LEGO eine etabilierte Marke gekauft. Das kann durchaus Vorteile haben. Ich denke beispielweisse an das AFOL-Programm. Es war ein Experiment. LEGO als Rechtinhaber des Projekts hat in Zusammenarbeit mit Bricklink getestet, ob Sets außerhalb des Massenmarktes Akzeptanz finden. Bricklink könnte in Zukunft mit solchen Aktionen als Marktbarometer dienen.

    2. Durch die komplette Übernahme hat LEGO vollen Zugriff auf sämtliche Umsätze. Trends auf den Zweitmarkt lassen sich so viel besser erkennen und ggf. in neue zielgerichtete Produkte umsetzen.

    3. Als Plattformbetreiber könnte LEGO AGBs erlassen. Somit wird ein einheitlicher Rechtsrahmen und einheitliche Zahlungsbedingungen geschaffen werden. Ich persönlich finde es sehr mühsam mir bei jedem Anbieter alle Bedingungen durchzuarbeiten, damit ich weiß worauf ich mich einlasse. (Handling Fee, Payment Fess, Taxes usw…)

    4. LEGO könnte Bricklink evtuell ins VIP-Programm mitaufnehmen.

    5. Bricklink ist als eine LEGO Platform gegründet worden. Die Aktuere erwarten bis auf wenige Ausnahmen, dass es sich bei den Angeboten um LEGO handelt. Das spiegeln zumindest die Preise wieder. In letzter Zeit mehren sich die Berichte, dass dort auch andere Klemmbausteine als LEGO verkauft werden. Die Unsicherheit tatsächlich das gewünschte Endprodukt zu erhalten steigt damit. Wenn sich die Unsicherheit in den Köpfen der Leute festsetzt, könnte das dazu führen, dass die Preise sich auf das Niveau der alternativen Klemmbausteine anpasst. Ob das die Händler auf BL wirklich wollen?

    6. Vielleicht hatten die Eigentümer von BL auch ein finanzielles Problem, sodass man gezwungen war, das Asset zu verkaufen. Der finanzielle Zustand von BL lässt sich nicht nachvollziehen.

    Mir fällt bestimmt noch mehr ein. Möchte es aber mal bei diesen Gedankengängen belassen. Ich sehe durchaus einige Probleme, die klar gelöst werden müssen, denke aber, dass LEGO es sich nicht leisten kann, den Zweitmarkt zu zerstören. Im Zweifelsfall wird sich sonst sehr schnell eine Alternative zu Bricklink zeigen.

    • Ich glaube, das Hauptproblem aktuell liegt darin, dass viele Baufans die Legogruppe aus verschiedenen Gründen auf den Tod nicht ausstehen können.

      Von daher ist für die jetzt der Worstcase eingetreten. Da verstehe ich durchaus die Angst, dass die bisherige Oase völlig zerstört wird.

      • Die Gründe sind aber nicht immer rational, sondern durch Emotionen gesteuert und durch gewisse Berichterstattungen die nicht immer so klar ablaufen wie gewünscht, was zu einem einseitigen Feindbild führte.
        Mit Sicherheit macht Lego nicht alles richtig aber der Maßstab wird imo bei Lego mittlerweile sehr hart angelegt, so hart wie es eine Firma garnicht in Gänze erfüllen kann, was zu noch mehr Unmut führt und man nur noch das Schlechte sieht,aber nicht was Lego alles versucht richtig zu machen und auf Stimmen der Afols versucht einzugehen.

        Bricklink war doch hierzulande schon vorher ein unsicheres Pflaster geworden, nicht umsonst hat der Held seinen Store dicht gemacht, nun aber unter europäischer Schirmherrschaft könnten die Regeln einfacher werden, aber natürlich wird es nun den unabhängigen Leuten schwerer fallen sich wieder auf Bricklink einzulassen – zum Beispiel den Helden, der …würde er seinen Bricklink Store wieder eröffnen dann doch wieder näher und mehr unter LEGO Herrschaft stünde als ihm lieb ist.

        Ein schwieriges Thema, sicher …..eines mit Potential und Chancen aber all jene die mit Lego im Klinsch liegen – ob nun begründet oder nicht, werden sicher nun von Bricklink Abstand nehmen.

        Mir persönlich hat Lego bisher nichts angetan, mich als Kunde gut behandelt, so das ich entspannt in die Zukunft schauen kann, vorallem da mir Bricklink bisher immer zu kompliziert war und ich keine Lust hatte bei unzähligen Anbietern meine Krümmelteilchen zusammen zu suchen, um sie dann bei jedem einzeln zu bezahlen, die dann womöglich noch einen Mindestbestellwert hatten – MÄH –

        Wenn Lego es schafft Bricklink soweit aufzuräumen, das man in die Landessprache umstellen kann und man alles besser findet und leichter bestellen kann – WUNDERBAR
        Wenn Lego die gleichen Leute an Bricklink lassen, die auch den neuen Shop zu verantworten haben – ….naja dann suche ich meine Teile weiter woanders ^^

          • Mich würde mal interessieren wie man dort Händler werden kann… gefühlte 100 Anfragen blieben bisher unbeantwortet… was das angeht ist Brickscout eine VOLLKATASTROPHE

          • Was hier einfach mal elegant weggelassen wird, ist dass die Plattform offenbar wesentlich höhere Gebühren verlangt, als Bricklink. Das spiegelt sich anscheinend in höheren Angebotspreisen wider.

            Weiterhin sei die Frage gestellt, ob der Betreiber es tatsächlich organisatorisch und finanziell schaffen wird, die großen Aufgaben zu stemmen. Das Start-Up muss sich hier erst noch beweisen.

          • @Heinzelmännchen

            Das wurde nicht weggelassen ,sondern ca. 10-15 Posts weiter oben erklärt.
            Deine 2 Aussage wird dadurch schon beantwortet.
            Das ist genau aus diesem Grund so um die Plattform schnell weiter entwickeln zu können.
            Da sich die Kundschaft dort noch darüber freut das sie tolle Teile bekommen, anstatt wie auf Bricklink den Warenkorb wieder auszukippen weil, man bestimmte Teile woanders 0,5-2 cent billiger findet, und das dabei vielleicht 1,15€ insgesamt einspart.
            Deshalb musste das 10% Opfer dafür gebracht werden.

          • @Benni, tut mir leid dass die Kontaktaufnahme so schief gelaufen ist, aber ich kann dir als Aussenstehender da auch nicht weiterhelfen.
            Für die Aufnahme als Händler wird als Bedingung Voll/Teilzeit-Gewerbe + Gewerbeschein + guten Ruf/Bewertungen und vertrauenswürdige Orderabwicklung vorausgesetzt.
            Als privater Hobbyverkäufer kommst du dort nicht rein, da die Marktplätze neuerdings der Bürokratie und dem Finanzamt rechenschaftspflichtig, bzw. sogar haftbar gemacht worden sind.
            Das erklärt aber nicht warum die Kontaktaufnahme schief gegangen ist.

  30. Das kam sehr überraschend.
    Ich weiß nicht so recht was ich davon halten soll. Einerseits hoffe ich, dass es somit vielleicht zu einheitlichen Versandkosten kommt, andererseits frage ich mich aber auch, wie sich das auf den Resellermarkt auswirken wird, bzw. ob und wie LEGO in die Preispolitik generell eingreifen wird.

  31. Es wird eine Plattform für Re-Seller bleiben, davon gehe ich einfach aus und sollte Lego die Plattform durch diverse Einschränkungen umständlich gestalten oder das Angebot verschwinden, dann wird es mit Sicherheit bald eine Alternative für Bricklink geben. Der Kreis der Klemmbausteinfans ist doch zu groß und attraktiv, dass man sowas vernachlässigt.

    Ich muss sagen ich gehe daher recht optimistisch an diese Übernahme.

    • Habe auch kein gutes Gefühl bei der ganzen Sache.
      Wenn man erlebt hat welche Steine die den Kleinen und Mittleren Händlern unnötigerweise
      die letzten Jahre in den Weg gelegt haben, kann das nur Mist werden.

      Für den Katalog wird es besser, weil ja dann quasi inhouse.
      Bei den Daten haben sie ne Goldgrube gehoben, da BL die Preis und Verkaufsmengen für alle Sachen seit BL-Gründung haben. Diese sind nur auf der Webseite nach 6 Monaten nicht mehr sichtbar.

      Eine Alternative gibt es bereits – brickscout
      Sogar in Deutsch und in Einfach. Das sollten sich alle mal genauer anschauen,
      und wäre die Alternative falls LEGO im Bricklink immer mehr herumpfuscht.
      Siehe E-Commerce Sachen – LegoShop, VIP, Webseite etc.

  32. Haben denn da die Wettbewerbshüter schon zugestimmt. Schließlich wird hier ja faktisch ein Monopol auf Klemmbausteine in Europa errichtet wenn man die Marktanteile betrachtet.
    Aber Spaß beiseite, mir wird echt mulmig in der Magengegend wenn ich diese Nachricht lese.

  33. Vor allem hat Lego damit die Kontrolle über die dort angebotenen Waren und Händler. Es gibt ja Händler, die nahe an den Lego-Produktionsstätten sitzen und z. B. den Helm einer bestimmten SW-Figur die nur in einem einzigen Set vorkommt in sehr grosser Stückzahl anbieten! Weiterhin frage ich mich welches Interesse Lego an einer Plattform für gebrauchte Teile hat? Richtig, gar keins – die wollen nämlich neue Sets und Steine verkaufen. Mittelfristig wird Bricklink sterben, aber das ist jetzt auch eine Chance für ansere Plattformen wie z. B. Brickowl

    • Und das weißt du genau oder? Das Lego kein Interesse hat? Wenn ich Lego wäre, würde ich weiterhin neue Sets verkaufen. Bei Bricklink würde ich ähnlich ebay eine kleine Gebühr auf die Verkäufe legen. Somit würde ich langfristig doppelt verdienen.

      • Ich glaube nicht, dass TLG damit Geld verdienen möchten. Wahrscheinlich werden sie den Verkauf von Neuware drastisch einschränken (insb. wenn es sich um Lizenzprodukte handelt, die man beim Lego-Steine-Service NICHT regulär kaufen kann), alle Custom-Produkte verbieten und möglicherweise sogar noch Gebühren auf den Verkauf von gebrauchten Teilen einführen. Und schon ist die Attraktivität der Plattform deutlich reduziert …

        • „… und möglicherweise sogar noch Gebühren auf den Verkauf von gebrauchten Teilen einführen.“
          Die Gebühren gibt es schon längst. Bricklink berechnet für JEDEN Umsatz 3% Gebühren bis USD 500. Darüber gibt es eine degrssive Staffel.
          https://www.bricklink.com/help.asp?helpID=38

          Im Vergleich zu anderen Verkaufsplattformen sind das extrem günstige Konditionen. Schau mal Amazon oder Ebay aufrufen.

        • Yep, TLG ist eine karitative Einrichtung. Aber als erstes werden die von Cerberus unten beschriebenen Gebühren für Händler erhöht. Natürlich nicht bis auf 10% à la ebay, höchstens 9,5%.

  34. Ich überlege die ganze Zeit, ob mir eine Analogie aus der Geschäftswelt zu so einem Vorgehen einfällt, komme aber auf keine. Schließlich ist BL nicht wirklich Konkurrenz, sondern bedient den Sekundärmarkt. Und dass Lego da einsteigen möchte, sehe ich nicht. Mehr Kontrolle? Dann müsste TLG eher ebay kaufen als so einen ‚Spartenkanal‘. Konkurrenz blockieren? Eventuell, aber wie schon geschrieben wird es in nullkommanix einfach 2 neue Seiten dieser Art geben.

    Leider sehe ich zunächst auch nur Repressalien für kleine gewerbliche Händler und die Möglichkeit einer Schließung (ebenfalls schon erwähnt). Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

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