Zweites (widersprüchliches) Statement von LEGO zu Preisanpassungen in Westeuropa

LEGO Preisanpassungen 2022 Titel

Update (22. September, 19:10 Uhr – von Lukas Kurth): Nachdem unser Artikel zu den Preiserhöhungen auch international für einige Aufmerksamkeit gesorgt hat und (teilweise nicht ganz korrekt) auch bei führenden LEGO News Seiten wie Brickset weiterverbreitet wurde, wobei StoneWars leider oft keine Erwähnung fand und die Informationen sowie die Quelle für das Statement von LEGO (welches wir angeregt und erfragt hatten) wahlweise unseren Kollegen von Promobricks bzw. Zusammengebaut zugeschrieben wurde, hat LEGO nun über das LEGO Ambassador Network (LAN) ein weiteres Statement veröffentlicht.

Bevor wir natürlich auch dieses Statement hier im Wortlaut teilen, wollen wir aber kurz erwähnen, dass das Team vom LAN uns dort zumindest indirekt beschuldigt, falsche Informationen zu verbreiten. Denn zu unserem Statement, das wir offiziell und auch mit der ausdrücklichen Bitte um Veröffentlichung von LEGO Deutschland bekommen haben, teilt LEGO nun über das LAN mit:

Dieses [Statement] ist nicht offiziell.

Im LAN teilt LEGO dann ein anderes Statement und fügt außerdem noch an:

Das andere [Statement] ist nicht korrekt.

Wir möchten hier an dieser Stelle nochmal ausdrücklich betonen, dass unser Statement von der offiziellen LEGO Pressestelle an uns geschickt wurde und wohl auch intern bei LEGO abgeklärt wurde. Wenn dabei von LEGO Deutschland Fehler begangen wurden, sollte LEGO auch dazu stehen und ganz eindeutig klar machen, dass dieser Fehler bei LEGO und nicht bei uns lag.

Nun aber das offizielle (zweite) Statement aus dem LEGO Ambassador Network. Und bevor uns eventuell nun eine fehlerhafte Übersetzung zugeschrieben wird, bleiben wir diesmal beim englischen Original:

The LEGO Group has no plans to increase the recommended retail price (RRP) of its portfolio of products.

In Western Europe, we’ve taken steps to make RRP pricing more consistent across different countries from 2022. The RRP of the majority of LEGO sets will not change as a result of this. However, on a small selection of sets the RRP will either go down or up depending on the set and the country.

There are currently no plans to make such changes in other markets.

It’s important to note that the final price charged to shoppers is set by retailers, not the LEGO Group.

Gerne dürft ihr in den Kommentaren diese erneute Statement diskutieren. Wir sparen uns hier lieber jeglichen weiteren Kommentar, bis die Preisanpassungen bei LEGO durchgeführt wurden und wir das Ganze in der Retrospektive und in Ruhe analysieren können.


Update (21. September, 18:29 Uhr – von Lukas Kurth): Heute erreichte uns von LEGO ein offizielles Statement zu den teilweise erwarteten Preiserhöhungen im Jahr 2022. Darin bestätigt LEGO eine unserer Vermutungen, die wir so auch mittlerweile aus Händlerkreisen vernehmen konnten: LEGO plant eine Anpassung der Preise im gesamten westeuropäischen Raum. Anbei zunächst mal das gesamte Statement im Wortlaut:

Für uns als LEGO Gruppe ist es wichtig, unseren Verbrauchern und Handelspartnern Kontinuität und Transparenz zu bieten. Wir ändern unsere Preisempfehlungen in der gesamten Region Westeuropa, um zu gewährleisten, dass wir dieses Versprechen einhalten. Die Preise, die wir unseren Einzelhandelspartnern mitteilen, sind unverbindliche Preisempfehlungen (UVP) – die endgültigen Einzelhandelspreise liegen im alleinigen Ermessen des Händlers. Für den deutschsprachigen Raum bedeutet dies eine höhere Preisempfehlung für einige Sets, aber auch eine Senkung für andere Produkte.

Wir sind davon überzeugt, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Wer ein LEGO Produkt kauft, erhält ein sicheres Produkt von sehr hoher Qualität, das von Generation zu Generation weiter gegeben wird. Unsere Produkte bieten ein Spielerlebnis, das die Kreativität und Vorstellungskraft fördert – man kann Geschichten nachspielen, sich neue Geschichten ausdenken und alles, was man sich vorstellen kann, auch immer wieder neu bauen.

Die relevanteste Information ist hierbei: Die Preisempfehlungen werden nicht nur in Deutschland angepasst, sondern auch in anderen westeuropäischen Ländern. Unklar ist, welche Sets hier laut dem Statement im Preis sinken sollen. Das wird zudem explizit nicht notwendigerweise für Deutschland versprochen, sondern lediglich für den „deutschsprachigen Raum“. Dieser umfasst nämlich auch die Schweiz, wo die UVP im Vergleich zu Deutschland oft deutlich höher ausfällt. Uns sind zum aktuellen Zeitpunkt keine LEGO Sets bekannt, die in Deutschland im Preis sinken werden, aber LEGO hat uns auf Rückfrage bestätigt, das tatsächlich auch Sets günstiger werden sollen – welche genau, wurde uns bisher nicht mitgeteilt.

LEGO verrät außerdem auch auf Nachfrage bisher leider nicht, was genau für die LEGO Gruppe zur „Region Westeuropa“ gehört. Sicherlich sind dort auch viele mitteleuropäische Länder (u.A. auch Deutschland) inkludiert. Ob allerdings auch Nordeuropäische Länder wie beispielsweise Finnland dazu gehören, hat uns LEGO bisher nicht beantwortet.

Wir werden die Entwicklungen der Preisanpassung bei LEGO in den kommenden Wochen für euch verfolgen und vor allem im Nachhinein nochmal genauer auswerten, wie viele Sets tatsächlich teurer werden, wie viele Sets billiger werden und wie sich die Preise für das gesamte Sortiment im Euro-Markt verändern.


Originalbeitrag (17. September): Anstatt der neuen Folge von LEGO Masters haben wir leider schlechte Nachrichten zum Einstieg ins Wochenende: Wie wir aus mehreren Quellen erfahren haben, plant LEGO für mindestens 27 Sets eine Anhebung der UVP ab Januar 2022. Ob auch die Einkaufspreise der Händler entsprechend steigen, sodass diese Sets am freien Markt effektiv teurer werden, können wir zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen.

Die geplante Preiserhöhung liegt bei den 27 betroffenen Sets bei durchschnittlich 12 Prozent der jetzigen UVP, wobei manche Sets auch 20, andere dagegen nur vier oder fünf Prozent teuer werden. Die 27 Sets stammen aus einem Pool von insgesamt über 250 Sets, die im Sortiment bleiben. Es betrifft also knapp über 10% der verbleibenden Sortiments. Die Erhöhung der UVP auf dieses gesamte Portfolio betrachtet liegt auf Grundlage unserer Informationen bei ca. 1,9 Prozent.

Übersicht der Sets, die 2022 teurer werden

Die Sets, deren Preise im kommenden Jahr erhöht werden sollen, gehören zu allen möglichen Themenwelten und Preissegmenten, eine Systematik der Auswahl ist nicht erkennbar. Nachfolgend findet ihr die betroffenen Sets als übersichtliche Tabelle mit alter und neuer UVP sowie der prozentualen Steigerung.

Bitte beachtet: unsere Liste enthält nur Sets, die auch im freien Handel (also bei jedem Händler) verfügbar sind, und ist damit eventuell nicht vollständig. Ob LEGO auch bei den exklusiven Sets einige Preise anheben wird, ist uns bisher nicht bekannt.

BildSetnr.ThemaTitelUVP altUVP neuTeurer
LEGO 10956 Erlebnispark10956DUPLOErlebnispark99,99 €119,99 €20%
LEGO 31109 Piratenschiff31109Creator 3-in-1Piratenschiff99,99 €119,99 €20%
LEGO 75255 Yoda75255Star WarsYoda99,99 €119,99 €20%
LEGO 60282 Mobile Feuerwehreinsatzzentrale60282CityMobile Feuerwehreinsatzzentrale49,99 €59,99 €20%
LEGO 10952 Scheune, Traktor und Tierpflege10952DUPLOScheune, Traktor und Tierpflege59,99 €69,99 €17%
LEGO 21166 Die verlassene Mine21166MinecraftDie verlassene Mine19,99 €22,99 €15%
LEGO 21167 Der Handelsplatz21167MinecraftDer Handelsplatz19,99 €22,99 €15%
LEGO 76191 Infinity Handschuh76191MarvelInfinity Handschuh69,99 €79,99 €14%
LEGO 42128 Schwerlast-Abschleppwagen42128TechnicSchwerlast-Abschleppwagen149,99 €169,99 €13%
LEGO 42110 Land Rover Defender42110TechnicLand Rover Defender179,99 €199,99 €11%
LEGO 41685 Magische Jahrmarktachterbahn41685FriendsMagische Jahrmarktachterbahn89,99 €99,99 €11%
LEGO 60295 Stuntshow-Arena60295CityStuntshow-Arena89,99 €99,99 €11%
LEGO 75948 Hogwarts Uhrenturm75948Harry PotterHogwarts Uhrenturm89,99 €99,99 €11%
LEGO 10698 LEGO Große Bausteine-Box10698ClassicLEGO Große Bausteine-Box44,99 €49,99 €11%
LEGO 10947 Rennwagen10947DUPLORennwagen44,99 €49,99 €11%
LEGO 11014 Steinebox mit Rädern11014ClassicSteinebox mit Rädern44,99 €49,99 €11%
LEGO 41681 Wohnmobil- und Segelbootausflug41681FriendsWohnmobil- und Segelbootausflug44,99 €49,99 €11%
LEGO 41688 Magischer Wohnwagen41688FriendsMagischer Wohnwagen44,99 €49,99 €11%
LEGO 60205 Schienen60205CitySchienen17,99 €19,99 €11%
LEGO 71755 Tempel des unendlichen Ozeans71755NINJAGOTempel des unendlichen Ozeans99,99 €109,99 €10%
LEGO 10933 Große Baustelle mit Licht und Ton10933DUPLOGroße Baustelle mit Licht und Ton119,99 €129,99 €8%
LEGO 41682 Heartlake City Schule41682FriendsHeartlake City Schule64,99 €69,99 €8%
LEGO 41683 Reiterhof im Wald41683FriendsReiterhof im Wald64,99 €69,99 €8%
LEGO 43196 Belles Schloss43196DisneyBelles Schloss79,99 €84,99 €6%
LEGO 71739 Ultraschall-Raider71739NINJAGOUltraschall-Raider84,99 €89,99 €6%
LEGO 42115 Lamborghini Sián FKP 3742115TechnicLamborghini Sián FKP 37379,99 €399,99 €5%
LEGO 42114 Knickgelenkter Volvo-Dumper (6x6)42114TechnicKnickgelenkter Volvo-Dumper (6x6)249,99 €259,99 €4%

Diese Informationen gelten Stand jetzt nur für den deutschen Markt. Ob und inwieweit die Preise auch in anderen Ländern und Regionen angepasst werden und ob es sich dabei um die gleichen Sets handeln wird, ist derzeit noch unklar.

Mögliche Gründe für das Vorgehen

Über die offiziellen Gründe für die Preiserhöhungen können wir derzeit nur spekulieren, da die LEGO Presseabteilung unsere Anfrage so kurzfristig vor dem Wochenende verständlicherweise nicht mehr beantworten konnte. Sobald uns ein offizielles Statement vorliegt, werden wir darüber berichten.

Mögliche Preistreiber könnten erhöhte Rohstoff- und durch die Corona-Krise stark gestiegene Frachtpreise sein, aber auch eine Angleichung der europäischen UVPs, die oftmals über dem deutschen Preis liegen, könnte LEGO zu diesem Plan veranlasst haben.

Denkbar, wenn auch unwahrscheinlich, ist in Anbetracht der vergleichsweise geringen Anzahl betroffener Sets und der Vielzahl verschiedener Segmente  aber auch, dass LEGO hier schlicht einen Testballon startet, wie die Kunden reagieren und ob sie bereit sind, die höheren Preise zu zahlen.

Eine Umstellung der Produktion auf nachhaltigere Materialien steht ebenfalls noch im Raum, etwa das Ersetzen der Plastiktüten im Inneren der Set-Kartons durch Papierbeutel oder der Umstieg auf Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen. Auch hier ist es allerdings unwahrscheinlich, dass LEGO diese Sets mitten in der Produktion umstellt und dabei noch die Preise anhebt, statt solche Änderungen zunächst bei neuen Produkten einzuführen.

Einordnung und Meinung

Die beiden Corona-Jahre waren für das produzierende Gewerbe und speziell für eine Firma mit einer komplexen weltweiten Logistik wie LEGO nicht einfach. Werke mussten zeitweise schließen, Lieferketten wurden unterbrochen und das weltweite Frachtvolumen ist noch immer weit unter dem Stand vor Beginn der Pandemie, was zu stark erhöhten Containermieten, längeren Wartezeiten und anderen Problemen führt.

Trotz all dieser Herausforderungen hat LEGO aufgrund der extrem erhöhten Nachfrage allerdings im Jahr 2020 Rekordzahlen erzielt, und auch 2021 dürfte nicht wesentlich schlechter ausgefallen sein. Mit einem 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 19% gestiegenen Nettogewinn von umgerechnet 1,3 Milliarden Euro werden Preiserhöhungen den Kunden nur sehr schwer zu vermitteln sein.

Auch vor dem Hintergrund anderer Klemmbausteinhersteller, die teilweise schon heute wesentlich günstiger sind als LEGO oder zu vergleichbaren Preisen teils eine höhere Qualität bieten (etwa Mega Construx, wo quasi ausschließlich bedruckte Elemente statt Aufklebern zum Einsatz kommen), sendet eine Preiserhöhung ein bestenfalls merkwürdiges Signal an all jene, die LEGO bisher die Treue gehalten haben.

Auch für die Händler sind solche Preiserhöhungen beim Einkauf von Nachteil, da der Wettbewerb beim Verkauf von LEGO Produkten schon heute, speziell in Deutschland, äußerst hart ist und einige große Ketten sich einen Preiskampf mit Rabatten liefern, die auf Dauer nicht wirtschaftlich gesund sein können. Das liegt unter anderem daran, dass Reihen wie LEGO City, das mit drei Sets in der obigen Auflistung vertreten ist, schon jetzt von vielen (potentiellen) Kunden als stark überteuert angesehen werden.

Kurzum: Meiner Meinung nach verkennt LEGO die Lage auf dem deutschen und damit einem der wichtigsten europäischen Märkte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Verteuerung von 27 Sets eine nennenswerte Auswirkung auf das Gesamtergebnis bei LEGO haben wird. Falls man damit nur testet, sich gegenüber der erstarkenden Konkurrenz auf dem Klemmbausteinmarkt noch stärker als Premiumhersteller zu positionieren, so könnte dieser Schuss nach hinten losgehen. Denn von den Produkten eines Premiumherstellers, der zudem die entsprechenden Preise aufruft, erwartet man nichts weniger als Perfektion. Die nachlassende Farbtreue, Fehldrucke, Anleitungsfehler und sonstige Nachlässigkeiten, die LEGO sich in letzter Zeit vermehrt erlaubt hat, müssen dann sofort abgestellt werden.

Wenn LEGO keine sehr gute Begründung für die Preiserhöhungen liefert, laufen sie sonst Gefahr, viele Fans der Marke nachhaltig zu verprellen – und die Konkurrenz lacht sich ins Fäustchen.

Wie steht ihr zu den geplanten Preiserhöhungen? Werdet ihr aus der Auswahl der Sets schlau? Welche Motivation (außer Geldverdienen) vermutet ihr dahinter? Tauscht euch gerne in den Kommentaren aus!

Eine Bitte jedoch in eigener Sache: Da nun auch für uns ein hoffentlich stressfreies Wochenende anstehen soll, diskutiert bitte friedlich und haltet euch an die Netiquette.

Hinweis: In einer früheren Version des Beitrags war davon die Rede, dass auch die Einkaufspreise für die Händler entsprechend steigen werden. Dafür haben wir derzeit noch keinen Beleg, daher haben wir die entsprechende Passage umformuliert. Wir haben außerdem die Preiserhöhung im Hinblick auf das gesamte Sortiment auf Basis der uns bekannten Liste ergänzt.

Über Jens Herwig 164 Artikel
Mag verzerrte Gitarren, LEGO und Enten. Wollte so sein wie MacGyver, ist aber nur Physiker geworden. Erweckung aus den Dark Ages durch den Technic Unimog. Liebt alte Sets und hat ein Aquazone-Diorama im Wohnzimmer stehen.

685 Kommentare

    • Naja,da Rohstoffpreise,Lohnnebenkosten Produktionsnebenkosten sowie Transportkosten in vielen Sektoren nahezu weltweit steigen,Lebensunterhaltungskosten für jeden Haushalt ebenfalls steigen , zumindest in Dland, wundert mich diese Preiserhöhung nicht.
      Gut finde ich das auch nicht,aber es war abzusehen.
      Ob und wie jeder damit umgeht ,auch im Bezug auf andere Klemmbausteinhersteller , muss jeder selbst entscheiden.
      Für mich ist und bleibt Lego ,zunindest momentan noch , die 1. und einzige Wahl.
      Aber natürlich auch,da ich in der glücklichen Lage bin es mir finanziell leisten zu können.
      Natürlich kann man sich bei einigen Sets, die Frage stellen , ob es die Anzahl der Euros und die Anzahl der Steine das noch Wert ist…
      Siehe Creator Piratenschiff Preiserhöhung von 99 nach 119

      Aber was ist billiger geworden in den letzten 3 Jahren ?

        • Alle Branchen deren Rohstoffe tiefer geworden sind oder Lieferengpässe entstanden sind haben die Preise erhöht.
          Komisch das dies anscheinend an dir vorbei gegangen ist.

        • Also mir haben schon einige Bekannte erzählt das auch in ihren Betrieben die Preise steigen werden oder schon gestiegen sind … das hat man nur nicht immer so im Blick… bzw. bekommt man nicht so plakativ präsentiert wie hier in einem Artikel.

          Preise bei Computer sind auch schon teilweise gestiegen und werden noch mehr steigen… nur so als Beispiel.. der Holz, oder Material bei Handwerklichen Bedarf … schon alles teurer oder wird teurer

          Nur unsere Gehälter steigen prozentual leider nicht immer gleichwertig mit …

        • Wer sich ausgerechnet über Preiserhöhungen bei Lego aufregt sollte sich fragen warum die EZB den Euro gerade mutwillig gegen die Wand fährt und die gesamte Politik dafür nur ein Schulterzucken übrig hat. Bald ist Wahl.

        • Ganz so einfach kann man es sich nicht machen. Lego ist bei weitem nicht das einzige Unternehmen, dass seine Preise erhöht (hat). Die Spritpreise (besser, die Energiepreise – Strom, Heizöl, Gas – insgesamt) kennen derzeit keinen anderen Weg, als nach oben. Lebensmittel sind seit der Coronakrise deutlich teurer geworden. Allein Obst und Gemüse bis zu 40 vH. Und in der Pandemie, fast als alles im Lockdown ist, legt sich noch ein Schiff im Suezkanal quer und bringt den weltweiten Warenhandel so richtig ins Stocken. Zu unserem Überfluss kaufen die Chinesen die Rohstoffmärkte leer, weil deren Wirtschaft jetzt wieder anzieht.

          Auch wenn’s uns allen nicht passt, erscheint für mich ein solcher unternehmerischer Schritt in dieser Zeit schon nachvollziehbar. Man darf ja beinahe schon froh sein, dass Lego seine Produkte heutzutage fristgerecht liefern kann. Seat, als ein Beispiel von vielen, weist per Einklinker auf seiner Konfigurator-Website darauf hin, dass sich Produktionszeiten einiger Neufahrzeuge durch den Chipmangel deutlich verlängern können. Und für mich ist hier das eigentliche Problem: JIT/JIS (Just-in-Time/Just-in-Sequence). Alles wird nur nach Bedarf produziert. Was zwar gut ist, um Überproduktionen zu vermeiden. Lagerhaltung aber findet, überspitzt gesagt, allenfalls nur auf den Containerriesen statt. Aber genau das lässt gerade die Versorgung stocken, wenn Wertschöpfungsketten nicht mehr rund laufen. Die Märkte laufen als Konsequenz schnell leer. Und wie wir alle Wissen: Die Nachfrage bestimmt das Angebot und die Verfügbarkeit den Preis. Das bekommen nicht nur wir Endverbraucher an der Kasse etc. zu spüren, sondern oder gerade auch Unternehmen. Und bei Lego läuft in der Logistik derzeit bestimmt auch nicht alles so, wie man es in Billund gerne hätte. Dazu noch die teureren Rohstoffpreise. Lego aber hat den Vorteil, den erhöhten Preis an seine Kunden weiterzugeben. Und das legitimiert den Schritt, wenn auch mächtig zähneknirschend. Und da Plastikbausteine kein Spekulationsobjekt sind, wird die Preiserhöhung nicht wieder rückgängig gemacht, wenn die Produktionketten irgendwann wieder normal laufen.

      • Dem könnte ich voll zustimmen wenn da nicht die Rekordgewinne der letzten Jahre wäre.
        LEGO ist einer der Firmen die enorm durch die Pandemie profitieren. Ist ja nicht so das sie kurz vor der Insolvenz stehen. 🤷🏻‍♂️

        • Die Inflation steigt dennoch unermüdlich… Ehrlich gesagt nervt micht dieses ewige meckern, wegen des Preises. Wenns euch zu teuer ist, dann kauft es hald einfach nicht, oder kauft woanders…

          • @Florian
            Genau das wird passieren! Es werden nich mehr Leute zu den Alternativen abwandern!
            Ich habe die UVP’s von LEGO bisher immer verteidigt und versucht „schön zu reden“ aber bei dieser Meldung fällt es mir doch arg schwer! Wir reden hier immerhin über Preiserhöhungen von bis zu 20%!
            Du kannst das ja toll finden und dir versuchen schön zu reden, ich persönlich kann das nicht!
            Und wenn Probleme von Rohstoffen usw. der Ursprung der Erhöhung sein sollte, warum dann die Erhöhung nur bei ausgewählten Sets und nicht innerhalb des gesamten Line Ups?

      • Diese Begründung taugt nicht. Es sind 22 beliebige Sets. Teilweise nur wenige Monate auf dem Markt. Nein, eine allgemeine Kostensteigerung gibt man anders weiter.
        Und als Unternehmen mit Produkten, die nur kurze Zeit auf dem Markt sind, erhöht man die UVP niemals. Das macht man mit den Neuerscheinungen.
        Ich sehe hier eine typische Legoaktion. Unüberlegt, kurzfristig und wenn die offizielle Mitteilung kommt, mit einer Pressemitteilung, die irgendwelche Begründungen enthalten wird, ohne Zusammenhang.

      • Um mal was klarzustellen, die Materialkosten sind im Centbereich pro Set gestiegen.. Das kg Kunststoff kostet aktuell immer noch ca. 1 Euro, ok tw. 1,20…
        Die Transportkosten je Set wenn sie per 40ft Container aus China kommen liegen auch heut wohl zwischen 50 cent und einem Euro, ich habe eine Zeit lang in der Logistik und Produktion gearbeitet und kenne solche Zahlen in etwa aus der Praxis, lasse mich aber gern verbessern.
        Ich weiß aber auch dass die Kosten von Lego höher sein werden, da Lego wohl viel in Qualitätskontrolle, Spritzgusswerkzeugbau, Entwicklung und Marketing/Vertrieb investiert.. Dies dürfte wohl der Hauptkostenanteil sein (ca. 3/4 oder mehr schätz ich mal) und ich wüsste nicht dass die Löhne in Dänemark im letzten Jahr um 10 Prozent gestiegen sind oder der Vertrieb teurer wurde, wenn ihnen das z3eug quasi aus den Händen gerissen wurde.
        Summing up, meiner Meinung nach absolut nicht zu rechtfertigen.
        Einfach schade..

        • Also, die Frachtgebühr für 40-Fuß-Container zwischen China und Nordeuropa ist von 2.000 Dollar im Jahr 2020 auf 9.000 Dollar im Jahr 2021 gestiegen…

          • Ja, das klingt so ausgedrückt grausam schlimm, aber umgerechnet auf das Einzelteil im Container erhöhen sich dessen Kosten von was auf was? Das spielt absolut kaum eine Rolle, aber Manager und die Endverkäufer denken anders: Wenn ein Artikel in der Herstellung 3 Euro kostet, geht er, damit man die Entwicklungskosten reinholt und noch etwas dran verdient, für 10 in den Laden, der ihn für 19,99 anbietet.

            Erhöhen sich die Kosten aus Gründen auf 3,10, könnte der Artikel VIELLEICHT* für 10,10 in den Laden gehen, der dann aber nicht auf 20,19 erhöht, sondern direkt zur nächsten Preisstufe auf 24,99.
            Da der Hersteller aber schon weiß, dass in Preisstufen gedacht wird, schlägt er sofort 2 Euro auf, also 12 statt 10.

            Manchmal denken die Manager aber auch: wenn’s so teuer wird, verkaufen wir garantiert weniger Stücke, daher müssen wir sofort noch etwas mehr an der Preisschraube drehen.
            Und wenn Firmen eine schöne Ausrede haben (Transportkosten höher, Barrelpreis für Öl höher, CO2-Aufschlag), klatschen sie sofort deutlich mehr drauf als nötig, denn der Verbraucher hat ja aus den Medien mitbekommen, wie stark die o.g. Kosten gestiegen sind und reagiert natürlich verständnisvoll (anstatt mal nachzurechnen, wie er über den Tisch gezogen wird).

      • Ausgerechnet nach einem Rekordjahr die Preise um durchschnittlich 12% ist mehr als dreist! 🤬

        Aber klar, irgendwie müssen ja die vielen Anwälte und Rechtsstreitigkeiten finanziert werden.

        Also mein Gehalt steigt nicht um 10%. Logische Konsequenz: weniger Sets kaufen oder eben doch mal bei der Konkurrenz rein schauen.

          • @Mario
            Jo das stimmt,aber BB hat auch sein Sortiment massiv erweitert genau wie die Steinequalität verbessert. Klar die würden an Legos Stelle das gleiche tun, aber hier sieht man zumindest, dass das Geld investiert wird.

        • Die Preise der 27 Sets sind im durchschnitt um 12% gestigen.
          Bezogen auf das gesamte Sortiment würde die Preissteigerung weniger als 1 % betragen.

          • Ist ja putzig! Inwiefern hilft mir das jetzt wenn ich eines von den genannten 27 Sets haben möchte? Ohne Worte…

          • @Skynett
            Würdest du dich genauso aufregen, wenn die Überschrift „LEGO plant eine Preiserhöhung unter der Inflationsrate“ wäre?

            Sicherlich mag es schmerzliche Einbeispiele geben, aber du hast ja noch genug Zeit die Sets (mit ordentlichen Rabatt) zu kaufen.
            Da es sich um etablierte Sets des Hauptkatalogs handelt, gab es im letzten Jahr ohnehin genug Gelegeneheiten, die Sets günstig zu kaufen.

          • Das macht es ja so willkürlich. Wäre es eine allgemeine Anhebung der Preise um die 1%, hätten sich wahrscheinlich weitaus weniger aufgeregt. Okay, Frachtkosten explodieren, Inflation ist hoch wie lange nicht mehr: Das ist okay.
            Aber so hat es das gewisse Schmäckle, das man bei LEGO öfter hat: Eine nicht nachvollziehbare Entscheidung zu Lasten des Kunden (und des Einzelhandels). Das frustet viele.

            Zumal jetzt Bluebrixx einen Großinvestor am Start hat und wohl massiv expandieren wird, könnte die Anhebung der Preise mittelfristig LEGO schaden.

          • Bei einer allgemeinen Preiserhöhung von 1% würden völlig krude Preise herauskommen. Vielleicht will Lego für sich (oder ihre Verkäufer) teilweise ausgleichen dass auf dem deutschsprachigen Markt sehr viele nur mit Rabatten kaufen. Warum das hingegen mit sofortiger Wirkung bei nur ein paar Sets durchgeführt wurde und nicht schleichend mit jeder Neuerscheinung ist mir ein Rätsel.

      • Natürlich sind die Preise für Rohstoffe und Transport gestiegen, das erklärt aber dann nicht warum nur gewisse Sets steigen und nicht generell die Preise erhöht wurden.
        Dann muss man halt auch einfach mal die Frage stellen wie schlau ist es ältere Sets die vermutlich eh nur noch über den niedrigen Preis verkauft werden zu erhöhen.
        z.B. der 42110 Land Rover Defender das Set ist geht in sein 3. Jahre, ich hab ihn letzten Dezember für 132€ gekauft und Lego will jetzt 199€ dafür, klar die bekommen sie nicht aber dennoch.
        Am Ende werden es die Händler ausbaden müssen.

      • Wenn man bedenkt, dass 1kg ABS-Kunstsoff 1€ (!) kostet, zu LEGO veredelt aber rund 100€/kg UVP, dann kann ich das Argument Rohstoffkosten nicht gelten lassen 😉

        Logistik ist was anderes …

      • Das ist doch kein Argument. Kein anderer Hersteller von Klemmbausteinen hat seine Preise um 20% angehoben und dann auch noch bei solchen Produkten. Treffen tut es die Händler und die Leute die eh knapp bei Kasse sind.

        Was würde man wohl sagen, wenn die Autohersteller mal einfach so die Preise um 20% erhöhen, oder die Brauereien….

      • Ich wollte gerade einen eigenen längeren Kommentar schreiben- kann ich mir sparen : ich stimme deinen Ausführungen zu 100 Prozent zu.
        Ich bin mal gespannt, wie Lego das im Markt umsetzen will. Zum Beispiel den Yoda um 20 % erhöhen ? Den gab’s doch schon mit guten Rabatten auf den alten Preis.

  1. Ohne Worte. Die Preisgestaltung der UVP ist aktuell schon bei vielen Sets grenzwertig. Diese noch weiter zu erhöhen halte ich definitiv für einen Fehler.

    • Das kann ich nur bestätigen. Beispielsweise der Lamborghini ist zur UVP meiner Meinung nach schon deutlich zu teuer, und jetzt wollen sie da den Preis nochmals erhöhen. Einfach unverschämt!!

          • Die Farbthematik kam nicht nur beim Sian auf und hat auch nicht mit der ersten Charge geendet. Die Farbunterschiede bestehen noch immer in sehr vielen aktuellen Sets. Dabei ist das auf keine spezielle Farbe beschränkt. Somit ist die Thematik noch lange nicht vom Tisch.

          • Ich kann auch sagen, dass die Farbproblematik sich nur entschärft wurde, aber nicht gelößt. Bald ein Jahr nach dem Kauf hat Lego zumindest bei mir in 2 oder 3 versuchen es nicht geschafft die Pin Connector Teile die die seitlichen Softaxles halten, in einer annähernd richtigen Farbe zu schicken.

            Auch macht es nicht so richtig Sinn. Der Wagen ist mit ordentlichen Rabatten am Markt unterwegs. Mindestens 30 %. Auch der neue Abschleppwagen überrascht. Bei Alternate soll der sehr kurzfristig für unter 100 gelaufen sein, 120 sind eigentlich ständig unterwegs. Habe Hoffnung das der nochmal im Vorweihnachtsgeschäft was passiert. Den Land Rover bekommt man auch deutlich unter UVP. Wobei jetzt eh die Frage ist, steigt nur die UVP, oder auch der tatsächliche Preis für die Händler. Weil UVP ist jetzt ja nur für die Lego Stores relevant, wo man eher keine Technic Sets kaufen muss.

          • Wobei wir beim Thema Händlerpreise dringend nochmal einige Infos einholen müssen. Ich will nicht behaupten, dass die Preise proportional steigen. Anscheinend ändert LEGO das gesamte System mit den Händlern gerade…

    • Die Begründung ist, dass sonst vielleicht der absurd hohe Gewinn sich verringern können und weil sie sich sicher sind das es trotzdem Menschen gibt die die überteuerten Preise zahlen. Bei Steine und Teile hab ich letzte Woche auch schon feststellen müssen das sich Preise um 5 bis 10 % erhöht haben. Und die UVPs von vielen Sachen (City eigentlich fast alles) finde ich jetzt schon absurd. Gerade irgendwie nur Wut im Bauch…

      • Es gibt da eine ganz einfache Gegenreaktion, man nennt das „mit den Füssen abstimmen“. Einfach nicht mehr kaufen bzw. nur noch auf dem Zweitmarkt (lies: Gebrauchtware), oder gleich ganz zur – qualitativ inzwischen sogar sehr öft deutlich höherwertigen – Konkurrenz wechseln.
        Wut im Bauch juckt doch einen Konzern nicht. Die Lenker dort verstehen nur eine einzige Sprache, und das ist die, die sie im Geldbeutel hören.

        • Tun sie das? GoBricks kriegt z. B. seit Monaten das Problem mit den zerkratzten Fliesen nicht in den Griff, das sie früher nicht hatten. Xingbao hat z. B. bei den neuesten China-Chic-Sets deutlich am Detailgrad gespart, Preise sind aber gestiegen. Mould King schmeißt z. B. ein verkorkstes Technik-Set nach dem anderen auf den Markt. CaDA kriegt z. B. das Problem mit den Pins nicht gebacken. Usw.

          • Aber sie haben Technic Sets. Mit Funktion. Bezahlbar. Wenn nicht Mouldking, dann Winner, oder Happy Build, gibt doch genug. Und verkratzte Fliesen. Die hat Lego auch. und milchige Gläser und vier verschiedene Dark Red Töne.

            Wenn es danach geht, dann geben die sich alle nix. Aber trotzdem kauf ich doch dann lieber eine Polizei, ein Krankenhaus und eine Feuerwehr von Cogo anstatt nur eine Polizei von LEGO und das fürs gleiche Geld.

  2. Ich bin grad echt schockiert und kann es kaum glauben. Die verteuern tatsächlich Sets, die teils schon seit 2-3 Jahren auf dem Markt sind? Manche UVPs von Lego sind ja sowieso schon utopisch, lustigerweise werden jetzt genau die Sets verteuert, deren UVP ganz in Ordnung war. Wobei z.B. der Infinity Handschuh für 70€ UVP eh schon jenseits von gut und böse ist, jetzt 80€? Also das klingt nach ganz ganz mächtigem Eigentor.

    • Schau dir mal die Liste an.
      Preisstufen, Modellinien, Sortimente und Erhöhung. Alles Händler, nichts LEGO direkt.
      Das ist ein austesten, was ist Möglich – wie weit können wir wo gehen.

      100€ für den Harry Potter Uhrenturm. Wenn sie schon zwei haben, dann zahlen die auch 100€ für den dritten.
      Die 400€ für den Sian werden bestimmt bezahlt. Das kauft eh ein Erwachsener für sich.
      bei den 120€ für Duplo wird es schon enger. Die 110 für Ninjago könnten wieder gehen und alles was so zwei bis 5 Euro teurer ist, das geht eh unter.
      Und dann wird mit Rabatten um sich geschlagen und in zwei Jahren muss der nächste Kaufhof gerettet werden…..

  3. Bei einigen Produkten ist die Erhöhung gar nicht so auffällig, aber die Sets die dann plötzlich die 100er Marke deutlich übertreffen…

    Mal sehen was das für zukünftige Sets bedeutet.
    UCS für 220 statt 200 z.B.?
    Helme für 70 statt 60?
    Bin gespannt…

  4. Vielen Dank, Jens, für die schnelle Recherche zu den nun bestätigten Gerüchten. Das ist ein super Service von euch!
    Deiner Meinung stimme ich übrigens vollständig zu.

  5. Zu „aber auch eine Angleichung der europäischen UVPs, die oftmals über dem deutschen Preis liegen“ habe ich mal eine Frage:

    Kostet demnach ein Lego-Set UVP in Polen, Kroatien oder Bulgarien genau so viel wie in Deutschland, Frankreich, England?

    Kann ich mir eigentlich aufgrund der Kaufkraftunterschiede echt nicht vorstellen.

      • Ich denke, dass sich diese Anpassung nur auf Euro-Länder beziehen wird. Das finde ich im Hinblick auf die verwirrenden Preisunterschiede auch erstmal gut. Wenn das allerdings bedeutet, dass unsere Produkte teurer werden (da NL z.B. meist teurer ist als DE), ist das natürlich ziemlich ärgerlich.

        • Wenn es bei der Anpassung der unterschiedlichen Preise in der Eurozone geht, könnte ich den Schritt evtl. auch noch nachvollziehen, ABER dann könnte man doch die Preise auch nach unten angleichen (zumindest bei den Sets die schon länger auf dem Markt sind).

          • Preise nach unten bedeutet weniger Gewinn für ein Unternehmen (dem würde vielleicht der steigende Absatz entgegenzustellen sein?). Bin kein Betriebswirt. Aus der Außenseiterposition seh ich das mit einer großen Portion Ärger im Bauch aktuell. Ist ja nicht so, dass das Kinderspielzeug LEGO nicht eh schon teuer genug ist. Wenn doch nur mein Gehalt in dem Umfang jährlich steigen würde wie all die sonstigen Spesen wie Versicherungen, Lebensmittel und nun auch noch Plastikteilchen :/

            Ich hoffe ja, dass sich LEGO damit ins eigene Knie schießt. Und zumindest die (treuen) Kunden dem auch einen Riegel vorschieben mit der Kaufentscheidung.

            (Ist ja schon frech genug, dass der Raptor in den Staaten spottbillig ist und hierzulande einen heftigen Aufpreis erfährt (und Nein, selbst mit den ganzen Steuern, die in den Staaten je nach Himmelsrichtung dazugerechnet werden, kommt der Raptor nichtmal annähernd an den Preis wie hier ran))

            Und sonst bin ich ja mal auf das offizielle Statement, das nach Eurer Anfrage noch aussteht, gespannt @Stonewars-Team.

        • Wenn die Brutto-Preise innerhalb der EU angeglichen werden, bedeutet das unterschiedliche Netto-Preise und (kleine) Schlupflöcher für Schnäppchenjäger. Die Umsatzsteuer ist in den EU-Staaten immer noch unterschiedlich, beispielsweise 17% in Luxemburg und 24% in Griechenland.

    • Die Preise in Kroatien entsprechen eigentlich ca. unseren UVP +/- 3 Euro je nach Set. Die kleineren sind etwas günstiger, die größeren etwas teurer.

      • Das Einkommen eines Polen entspricht etwas mehr als der Hälfte des eines Deutschen. Die Lebenshaltungskosten liegen dort aber bei einem Viertel. D.h. für reinen Spaß haben die Polen rechnerisch mehr Kohle übrig.

  6. Puh…wirklich schwere Kost zum Beginn des Wochenendes. Ich kann die Preiserhöhungen überhaupt nicht nachvollziehen und bin auf das offizielle Statement gespannt. Die Ausführungen, dass dann auch 100 Prozent perfekte Produkte geliefert werden müssen, teile ich vollumfänglich. Der Lambo mit Farbabweichungen für 400 Euro ist da schon eine Ansage. Zudem bin ich mal gespannt, wie der Markt die erhöhten UVP regulieren wird. Alles in allem sieht es aktuell für mich wie ein Eigentor aus.

  7. Das ist tatsächlich unverständlich. Warum sie dies nur bei einigen Sets und das während der aktiven Produktphase machen.

    Aber es scheint ja so (extrem) gut zu laufen, dass man das probiert….

  8. Ich kann auch nur sagen WTF ??? Ich dachte direkt an einen Aprilscherz, nur leider haben wir September.
    Den Sian kauft doch ernsthaft niemand für 379€, wie kann man den dann auf 399€ erhöhen?
    Für mich wirkt die Auswahl der Sets willkürlich und absolut nicht nachvollziehbar.
    Wenn das wirklich so kommt, sehe ich schwarz – das wird definitiv ein Eigentor von Lego. Bei den kommenden Sets 2022 wird das Preisniveau dann ja vermutlich ähnlich…und das ist beängstigend

  9. Also ich kann mir das gerade nur damit Erklären das Lego sich bei den Sets ggf. einfach verkalkuliert hat und die Marge nicht stimmt. Wenn es generelle Faktoren wie Produktions- oder Frachtkosten wären dann würde sich doch eine allgemeine Anhebung des Preises, was dann sicher nicht so auffallen würde, anbieten. Ist auf jeden Fall kein schönes Zeichen. Aber ich meine schon mal eine Preiserhöhung mitbekommen zu haben. Und zwar auf dem ungarischen Markt. Aufgrund des immer schwächer werden Forints hat Lego bei einigen Star Wars Sets (z.B. die Cantina) den Preis angehoben. Aber das kann hier (also Wechselkurs zwischen Euro und Dänische Kronen) ja nicht der Grund sein.

  10. Komische Idee bestehende Sets teurer zu machen. Wenn man Preiserhöhungen so ungeschickt offensichtlich macht, frage ich mich ob LEGO so etwas wie eine PR Abteilung hat.

  11. Was für eine Nachricht zum Wochenende 😞

    Die Preiserhöhung scheinen mir ebenfalls ziemlich zufällig zu sein – ein System erkenne ich nicht…
    Gerade die UVP des Sian zu erhöhen, der bei anderen Anbietern mit satten Rabatten zu erhalten ist, erschließt sich mir nicht.

    Lego sollte, in eigenem Interesse, eine plausible Erklärung liefern – sonst sehe auch ich den Schuss nach hinten losgehen.

    Das Premiumprodukt aus Billund lässt die Geldbeutel seiner Anhänger schon jetzt kräftig bluten – bei immer mehr nachlassender Qualität, wie im Artikel erwähnt.

    Ich bin gespannt, was – und ob – wir eine Stellungnahme von Lego erhalten.
    Sollte dies ausbleiben oder die Begründung fadenscheinig daherkommen befürchte ich eine beginnende Götterdämmerung über dem Reich der Steine aufziehen… 😢

  12. Bei den gezeigten Sets ist mir die Preiserhöhung egal, aber is klar dass es nicht dabei bleiben wird. Hoffentlich bleibt Lego auf den Dingern sitzen…

  13. Da Jens den Artikel geschrieben hat, werde ich mal meine persönliche Meinung in den Kommentaren los: Ich finde die Preiserhöhung von laufenden Produkten auch „mutig“ und schwer vermittelbar.

    Dass LEGO bei neuen Produkten die Preise anzieht, da man irgendwie auf die weltweit exorbitant steigenden Rohstoff- und Logistik-Kosten reagieren muss/will, hätte ich noch verstanden. Bei bestehenden Produkten den Preis zu erhöhen ist das so dermaßen durchschaubar und ein Marketing-Supergau – vor allem im Hinblick auf die satten Gewinne im letzten Jahr.

    Wie sieht das denn bei anderen Unternehmen aus? Mir fällt da immer nur Apple ein, die ziehen ja auch meist von Modell zu Modell kräftig an mit den Preisen…

    • Apple senkt bei Einführung der neuen dafür aber die Preise der alten noch nicht eol gegangenen Handys.
      So ist der Preis des IPhone 11 bspw. gesunken mit Einführung des iPhone 13

    • Wir (großer Konzern) haben geschafft unsere Preise gerade so um 5% wegen höheren Rohstoffpreisen beim Kunde (kein Endkunde) zu erhöhen.
      Lego spricht von bis zu 20% – unglaublich!
      Bin gespannt wie diese Nachrichten die Schnäppchen dieses Jahr noch beeinflussen…
      Und habe noch gedacht den 31109 zum 2. Mal dann nächstes Jahr zu holen…:/

        • Das stimmt, aber
          12% sind immer noch mehr als 2x 5%
          unser Gewinn ist nicht in 2020 bereits um 19% gestiegen:)

          Wenn der Gewinn dieses Jahr wieder 2-Stellig steigt, ist so eine Preiserhöhung – wie von Jens bereits geschrieben – sehr schwer nachvollziehbar. Eigentlich wäre doch für ein Unternehmen gesund langsam aber stetig zu wachsen.
          Na ja, was soll’s. Ist eh alles ein Luxusproblem. 🙂

    • Das stimmt, aber fairerweise muss man sagen, dass Apple wenigstens eine hervorragende Qualität abliefert. Und das sie mit den jeweiligen Betriebssystemen ein Alleinstellungsmerkmal haben. Bei Lego ist das ja nicht so. Wie schon geschrieben wurde, haben andere Hersteller ebenfalls eine vergleichbare Qualität im Angebot. Einzig und allein die Figuren hat Lego hierzulande noch für sich. Ich finde dass Verhalten von Lego bedenklich. Ich gehöre zu den Lego Puristen und habe auch keine Lust andere Hersteller in meine Sammlung zu integrieren. Aber Lego sollte den Bogen nicht überspannen. Denn wenn ich erstmal angefangen habe, andere Steine in meine Kisten zu integrieren, ist die Markentreue dahin.

      • 🙂 die Apple-Qualität ist auch so ein Mythos aus den 90er-jahren … wir haben bei ca. 30 Geräten bei uns im Einsatz jährlich 5-7 Ausfälle der gröberen Art (also teure Reparaturen, weil wäre ja schade sowas teures weg zu werfen …). es ist nur das Betriebssystem das uns hält, und auch nicht we die bugs so toll sind, sondern weil die Belegschaft rebelliert wenn sie umsteigen müsste (der Finder ist der beste, weil ich ihn gewohnt bin!)
        und auch da gibt’s – analog zur lego und anderen – Konkurrenz die’s auf ihre Weise anders macht, und nicht alle nur schlechter.

        • Naja, mein erstes MacBook (Baujahr: 2007) hielt 8 Jahre (dann habe ich ein Glas Wein reingekippt). Mein aktuelles MacBook ist nun genau 6 Jahre. Mein iMac ist von 2011 und mein iPhone von 2016. Also die Qualität stimmt 🙂

          • jo, meine ThinkPads auch, und wenn ich Wein rein kippe, fließt der unten wieder raus während das Gerät weiterläuft.
            (und unsere imacs im Büro sterben regelmäßig wegen schlechter Thermik, sind wohl nicht für 8h Arbeit am Tag ausgelegt.)
            ich sag nicht dass Apple schlechte Qualität zum hohen Preis liefert, nur dass sie auch nur mit Wasser kochen, sich mit dem Styling-first-Anspruch öfter Mal ein Bein stellen, und andere Anbieter auch gute Geräte bauen (die sind auch teuer, ich sag nicht dass man billiger bessere Qualität bekommt).

    • Was meinst Du mit anderen Unternehmen? Alles was Baurohstoffe betrifft ist preislich explodiert.

      Bei anderen Klemmbaustein-Herstellen habe ich jetzt nur mal ganz kurz geschaut: Bei Cobi habe ich nur ein paar Sets gesehen, die etwas teuerer wurden, sonst nix. Der rote Flitzer von Cada ist von ~$220 auf $300 hoch xD …

      Ich kann es nicht nachvollziehen. Vorallem weil es scheinbar so willkürliche und auch total alte Sets sind.

      Hilft am Ende nix:
      Es muss wieder eine Preis pro Teil Statistik erstellt werden 😀
      (Brickset API sollte das relativ einfach möglich machen)

      • Mir geht es nur darum, dass ich mich wirklich ehrlich frage, ob das was LEGO hier macht, so eine unglaubliche Ausnahme ist, oder ob das bei anderen Unternehmen auch ab und an passiert. Apple erhöht z.B. meist von einer iPhone-Generation zur nächsten die Preise. Und ich frage mich, ob es andere Firmen gibt, die das so ähnlich machen, wie LEGO es jetzt tut.

        Bei anderen Klemmbaustein-Herstellern müssen wir jetzt mal noch das kommende Jahr abwarten, genau wie bei LEGO auch. Bei COBI gibt es ja wenig News-Blogs wie uns, vielleicht ist da auch was in Planung. Ich habe da keine Übersicht über die verschiedenen Firmen, hörte nur von den gestiegenen Kosten bei z.B. der Steingemachtes GmbH in der Logistik und gestiegenen Kosten bei BlueBrixx. Geprüft habe ich das bisher nicht.

        • ich denke halt die anderen Klemmbaustein-Anbieter sind in ihrer Struktur so anders aufgestellt als Lego, dass sich da der Rohstoffpreis in Relation zu anderen Dingen nicht so deutlich auswirkt. Da kann ein Wechsel bei Lieferanten, Logistik, Planung, Produktionsmethoden, etc. viel mehr verändern oder auch gesteigerte rohstoffpreise kompensieren, wie bei lego, wo alle diese Dinge schon ausgereizt sind und eine Einkaufspreiserhöhung in einer Verkaufspreiserhöhung resultieren „muss“.

          wenn blubrixx von der Chaos-Methode bei Modell- und Lieferantenauswahl auf planvolles Vorgehen umstellt, haben sie so viel mehr Reibungsverlust eingespart als jede Preiserhöhung beim Kunden je bringen könnte, dass sie das nicht machen müssen.

          wenn cobi das Produktionsvolumen verdreifachen kann und dabei die Kosten durch Synergien nur um 50% ansteigen, ist jede Rohstoffverteuerung damit kompensiert.

          Da ist noch so viel Luft drin, dass wir da vermutlich keine sinnvollen Vergleiche ziehen können.

        • Es ist nicht verwunderlich, dass bei Thorstens Steingemachtes GmbH und BlueBrixx die Kosten steigen. Beide sind ja keine Hersteller, sondern Importeure. Ihre Ware kommt aus China. Bekanntlich wird diese in Eurocontainer (Seefrachtcontainer) per Schiff verfrachtet. Durch Coronaausbrüche stehen/standen zwei wichtige Häfen (oder zumindest die Hafenbereiche, die für den Weltmarkt operieren) dort komplett still. Dadurch staut sich alle Art Waren (nicht nur Spielzeug). Und nicht nur in China gibt es Frachtstaus. Auch in vielen anderen Teilen der Welt sitzen Containerschiffe auf See fest. Man denke da nur an die Verstopfung des Suez Kanals durch das „Missgeschick“ der Ever Given vor ein paar Monaten. Zudem herrscht auf dem Weltmarkt Containermangel (es gibt weltweit nur ein bestimmtes Volumen an Containern, das genutzt werden kann). So sind die Preise für einen Container in die Höhe gestellt – wo früher man um die 2.000 Dollar zahlen musste, kostet er heute um die 14.000 Dollar.

          Ich lasse Dir @Lukas gleich ein paar Links für Nachrichtenartikel über die Containerproblematik per Mail zukommen, damit ich hier den Kommentarbereich nicht zuspamme.

          Im aktuellen Fall LEGO erkenne ich aus der Außenseiterposition jedoch keinen Zusammenhang mit dem oben Beschriebenen. LEGO kann die Fracht praktisch über die Grenze werfen. Dazu sind keine Container nötig. Sofern man davon ausgeht, dass die aufgelisteten Sets alle in Dänemark produziert werden. Oder in den beiden anderen Fabriken in Europa. Auch sehr verwunderlich ist, warum genau diese 27 Sets und warum mitten in der laufenden Produktion diese Preiserhöhung vorgenommen wird.

    • Mattel hat in diesem Sommer die UVP für die aktuellen Masters of the Universe-Actionfiguren erhöht – von 15,99 Euro auf 16,99 Euro für reguläre Origins-Figuren. Das sind auch 6,25 Prozent. Hasbro hat bereits im Laufe des Jahres die Preise für Marvel Legends- und Star Wars: The Black Series nach und nach erhöht. Im Sammler-Statuenbereich gibt es Preissteigerungen von über 20 Prozent zu letztem Jahr.

      Wie schon andere geschrieben haben, sind die Transport- und Containerkosten geradezu explodiert – ich möchte nicht wissen, welche Summen Lego gerade in die Hand nimmt, dass die Ware halbwegs pünktlich weltweit ausgeliefert werden kann. Bei Figuren und Statuen gibt es aktuell monatelange Lieferverzögerungen ohne jede Angabe, wann mal was erscheint.

      Grundsätzlich wäre es natürlich toll gewesen, wenn Lego das über sein sicherlich enormes finanzielles Polster abgefangen hätte, aber Lego ist aktuell definitiv nicht der einzige Spielzeug- und Sammlerartikel-Hersteller, der seine Preise erhöht (und wird auch nicht der letzte sein), auch wenn diese Auswahl schon etwas willkürlich und nicht ganz schlüssig erscheint.

      Möglicherweise ist das eine Art Markt- und Preistest mit für bestimmte Produktkategorien repräsentativen Sets.

      • Buwizz hat mich heute auch per Email über eine Preissteigerung der Produkte informiert. Ich denke, daran müssen wir uns in der aktuellen Situation einfach gewöhnen.

        • Die hab ich ja vollkommen übersehen…

          Die Änderungen:
          Ohne VAT.
          BuWizz 3.0 Pro 199€ (was 169€)
          BuWizz 2.0 149€ (was 129€)

          Begründung:
          „Due to the ongoing Covid restrictions, the costs of parts, services and shipping have risen considerably. In addition to the price increase, we are experiencing shortages and longer lead times for electronic components and delays in shipping. If we want to stay in business and be able to release new products we have in the pipeline, we have no choice but to raise the prices.“

  14. Dänische Preise für dänisches Spielzeug aus Dänemark. Dass die neuen Sets, die aktuell rauskommen, leicht erhöhte Preise zu auch mitunter komischen UVPs haben (Elsas Schloß), ist ja schon aufgefallen. Steine und Teile wurde ja vor ein paar Monaten auch schon um 10% durch die Bank teuerer, aber bestehende Sets zu erhöhen, ist schon eine neue Dimension. Why so greedy, Lego? Da provoziert man doch unnötigerweise einen Sturm der Sch…teine.

    Diese Erhöhung trifft wahrscheinlich dann am meisten die, die es sowieso schon schwer genug haben: die kleinen Händler, Spielzeugläden und Krimskramsgeschäfte abseits der großen Städte und Ketten. Ich glaube nämlich nicht, dass die Preisbereitschaft der Kunden in gleichem Maße um die entsprechende Prozentzahl steigt. Alles in allem kein guter Move aus meiner Sicht. Kann man cleverer anstellen…

    • Achso noch was: als ich gerade bei Lego Masters weggenickt bin, ist mir Ole Kirk im Traum erschienen. Ich soll schöne Grüße bestellen, die Preiserhöhung gibt es auch deswegen, weil IHR ALLE kein Vidiyo zur UVP gekauft habt. Und ihr sollt auch ja nicht denken, dass die Creator Burg bei 100 € bleibt, wenn das Schiff auf 120 € geht. Das Lego Haus bezahlt sich schließlich nicht von alleine ab. Bygge hygge!

  15. Unglaubliche Gewinne machen und trotzdem den Hals nicht voll genug bekommen. Wenn sie meinen, dass der Kunde sich das gefallen lässt … dann wird der Kram halt nicht mehr gekauft.
    Gibt ja jetzt wenigstens Alternativen zu Lego, gerade im Bereich Technic kann man mittlerweile auf Lego verzichten.
    Also ich lasse mir das nicht gefallen, der Abschlepptruck stand eigentlich auf meiner Liste aber der ist nun gestrichen. Aus Prinzip.

    • Ich verstehe den Ärger voll, würde persönlich aber gerne eine Rückmeldung von LEGO abwarten. Wenn das Thema nicht gerade in den Fangruppen schon diskutiert worden wäre, weil scheinbar mehrere Händler die Preiserhöhungen gegenüber ihren Käufern bestätigt werden, hätte ich auch erstmal eine Antwort von der LEGO Presseabteilung in München abwarten wollen. Aber so müssen wir nun abwarten, bis LEGO da hoffentlich was nachreicht.

      • Was aber auch schon wieder „typisch“ Lego ist, dass so ein Weltkonzern sich eine PR Abteilung leistet, die Wochenende hat. Jetzt kann das Thema erstmal schön 2 Tage hochkochen, bevor Lego da was nachschiebt. Jede Tankstelle hat einen Wochenenddienst aber Lego macht macht Montag er wieder auf. Versteh ich nich.

          • also unsere Kunden (und dann auch wir) stehen bei sich „entwickelnden Situationen“ (aka die Kacke dampft) auch am Wochende da um sowas zumindest abzufedern.
            ob das jetzt eine Krisensituation ist mag man unterschiedlich beurteilen, aber in 2 Tagen wirkt eine nachgeschobene Erklärung halt wie eine erfundene Ausrede. Wenn man schon weiß, dass man Preise bestehender Sets anhebt, und wenn man diese Preise an Händler raus gibt, dann hat man – wenn man seine eigenen nerven schonen will und seinen Job richtig machen will – bereits zu diesem Zeitpunkt eine Erklärung vorbereitet und im Postausgang liegen um sie rauszuhauen sobald das dann publik wird. Freitag Nachmittag oder Sonntag morgen ist dann egal.

          • Wenn da bei Lego keine Wochenenddienst bei der PR-Abteilung ist, müssten sie sofort damit anfangen. Das würde wohl mehr Kohle bringen als diese Preiserhöhungen.

        • @Nicky
          Hast du schon mal ernsthaft versucht, bei einem Großunternehmen die IR-oder PR-Abteilung am Wochenende zu erreichen?
          Macht doch mal einen Versuch bei den DAX-Unternehemn und berichte uns…

  16. Der Yoda ist doch auch schon ewig auf dem Markt und man hat ihn im Angebot für 50-60€ bekommen. Jetzt soll er 120€ UVP kosten? Bin gespannt wie viele Yoda’s für den Preis verkauft werden.
    Meiner Meinung nach ein Eigentor für Lego und die Konkurrenz, die immer besser wird und günstiger ist, freut sich.

    • Da ich Realist bin, wird die Konkurrenz sicher früher oder später ebenfalls die Preise erhöhen. Ich würde mich da also nicht zu früh freuen.

        • Logistik lasse ich vielleicht noch gelten. Wobei es ja keine Preis Senkungen gab, als die Produktion nach China ging um den Gewinn zu steigern.
          Aber rohstoffkosten? Selbst wenn das Kilo ABS sich im Preis verdoppelt macht das an den größten Lego Sets vielleicht 5 Euro. Ich hab früher mal für eine Firma gearbeitet, die sowas jedes Jahr erzählt hat (Games Workshop). Mein Chef konnte mir leider nie erklären, warum dann nicht auch neue Autos jedes Jahr 20% teurer werden. Sind ja schließlich auch Metall und Kunststoff drin. Aus meiner Sicht pure Geldgier.

          • Autos werden darum nicht ständig teurer weil die Unterlieferanten über Blanketverträge einkaufen, sprich die OEM verhandeln über das Gesamtvolumen und geben die Preise weiter. Und selbst wenn die Rohstoffpreise anziehen müssen hält das die Lieferanten halt schlucken 😁😁.

          • Die Produktion in China verteuert sich, auch im Spielwarensektor. Wobei der ABS-Preis aktuell wohl gerade wieder fällt, aber die Lohnkosten steigen, chinesische Firmen brauchen Maschinen aus dem Ausland, die sich verteuert haben, die gestiegenen Transportkosten schlagen da natürlich auch rein usw.

    • Wenn 899 Jahre, geatmet Du hast, die CO2-Steuer, 2022 schwer Dich trifft!

      Ich hänge gerade irgendwie zwischen Unverständnis und Belustigung. Wie einige finde ich eine Preiserhöhung natürlich sehr unschön, hätte sie generell aber vielleicht nachvollziehen können (die Safari Sets sind ja z. Bsp. auch alle extrem teuer auf den Markt gekommen) aber dieses Sammelsurium an, „mach ma‘ hier 8% drauf“ verstehe ich wirklich nicht.

  17. Diskussionsstoff fürs ganze Wochenende…da schau ich morgen wieder rein. Von den oben genannten Sets habe ich im Übrigen schon alles, was ich wollte, von daher ist es eher rückwirkend uninteressant. Nach vorn blickend schaue ich mir die Sets immer unter dem Aspekt an, ob sie mir gefallen, dann auf den Preis. Gibts Rabatte (also freier Handel), schön, gibts keine, dann warte ich oftmals auf doppelte VIP Punkte. Ist mir ein schönes Set zu teuer, kaufe ich es nicht.
    Das ist für mich ein gut gangbarer und einfacher Weg.

  18. Bin fassungslos- Lego-sets waren bereits überteuert auf dem Europäischen Markt: Wo Modelle in den USA 50$ kosten, liegen die bei uns bei 50€, also bereits 20% teurer… Und immer öfter sind da Modelle, die sogar weit mehr kosten wie das! (z.B. Spielwarenhaus, 50€ hier, 40$ in den USA).
    War das nicht schon genug?

      • Immer leicht herausposaunt dieses undifferenzierte „Preise in den USA sind ohne Steuern“…. Es gibt da nämlich ein kleines Problem: die UVP des Raptors liegt dort bei 99 US-Dollar, hierzulande kostet er knapp 140 Euro. Oder willst du mir erzählen, dass dort noch so viel Steuern draufgeschlagen werden und man kommt je nach US-Himmelsrichtung auf den gleichen Preis wie hierzulande?

        • Die Höhe der Verkaufsteuer in den USA variiert von Staat zu Staat. Einige Staaten (z.B. Delaware) verlangen keine Steuer, andere verlangen bis zu 7,25 % (Kalifornien). Dazu kommen noch lokale oder städtische Verkaufssteuern, die dazu führen, dass die höchste Sales Tax Rate bei etwa 13,5 % liegt.
          D.h. in deinem Beispiel würde das Set z.B. in Oregon 99$ (plus lokale Steuern) oder in Kalifornien 106,17$ (plus lokale Steuern) und im schlimmsten Fall 112,36$ kosten und damit tatsächlich deutlich günstiger sein als in Europa. Rechnet man jetzt noch den Wechselkurs ein, dann kostet das Set nur noch ca 85 €, also etwa 14% weniger als in Europa.
          Aber: soweit ich weiß, stellt Lego alle Sets für den amerikanischen Markt in Mexiko her, d.h. dort werden vermutlich die Lohnkosten sehr viel günstiger sein als in Dänemark oder Tschechien, was eine von mehreren möglichen Erklärungen für die höheren Preise in Europa sein könnte.
          Sind die Preise in Europa für Lego zu hoch? Definitiv!
          Ist die jetzige Preiserhöhung unverschämt? Absolut!
          Hilft der Vergleich mit den Preisen in USA? Nur bedingt.

          • „Im schlimmsten Fall 112,36 USD“ wäre mit dem gegenwärtigen Wechselkurs 95,72 EUR, was heisst, dass das Set 46% in den USA billiger zu erwerben sei, auch beim höchsten Steuersatz.

            Allerdings kann lego nichts für die Steuern.

            Fairer ist es also, wenn man die Preise ohne Steuer vergleicht. Ohne MwSt kostet das Set 117,65 EUR in DE, was 138,09 USD entspricht. Das, wiederum, stellt einen 39,5% höheren Preis als den in den Staaten dar, oder, umgekehrt, der Preis in den USA ist 28.4% günstiger als bei uns. (Ich konnte nicht nachvollziehen, wie du zu „14% weniger als in Europa“ gekommen bist.)

            Du hast aber recht, es ist absolut nicht zu unterschätzen, was Lohnkosten hier u dort ausmachen, sowohl bei der Produktion als auch bei der Lieferung, beim Vertrieb, beim Verkauf, etc., u die wesentlich günstigeren Spritpreise kommen auch noch dazu.

  19. Erinnert mich alles in allem an meinen Hund: Der versucht auch immer mehr zu fressen, als in seine Schnauze passt…

    Das Ergebnis sollte jedem – außer meinem Hund natürlich – klar sein 😉

  20. Puh, schon starker Tobak. Auf die Antwort von Lego bin ich gespannt.

    Ich wundere mich auch über die aktuellen Sets, wie den Tow Truck. Sollte da die Kalkulation nicht am frischesten sein?

    Bei den 27 Sets suche ich irgendwie noch den gemeinsamen Nenner…irgend ein bestimmtes Teil? Eine Farbe?

    Ker Ker Ker, Lego…

  21. Mhhh wegen 10€-12€ nach Rabatt würde ich hier nicht den Aufstand machen.. . Das sind die Buchstaben nicht wert sich da aufzuregen. Wie immer gilt, wem es zu teuer ist einfach net kaufen. Simple as that.

  22. Muss doch noch was sagen, nach nem Baileys auf Eis (hoffe ich durchbreche jetzt damit nicht die Netiquette, Werbung und so):
    Im Grunde ist das doch sehr clever von Lego, nehmen wir mal den Yoda. Der ist nun schon ewig da, der Sian z.b. auch. Also sagen sie, dass sie nächstes Jahr die Preise erhöhen. Alle die die Sets haben wollten, haben natürlich längst eins, der Yoda wird schon mit dickem Rabatt kaum mehr verkauft (nur so eine Annahme von mir). Die letzten, die noch einen wollen sagen nun: oh je, schnell noch nen Yoda kaufen, wird teuer, dito Sian, dito alles andere…und das vor dem Weihnachtsgeschäft. Das ist doch ein hübscher Räumungsverkauf…also wenn ICH an Eurer Stelle wäre und da noch was brauchen würde… wartet nicht, schlagt zu👍‼️ Prost.

      • Tja, siehste, eben, das mein ich ja… und wenn Du die dann auch auf Schienen fahren lassen willst…Du weißt, was zu tun ist‼️ Schienen kaufen…das ist der Weg. Ich tu mal lieber noch paar Eiswürfel ins Getränk und für die U16Faktion hier: nein, Alkohol ist keine Lösung😂

    • Ist nicht ganz falsch, aber passt nicht zu allem, z.B. Tempel des unendlichen Ozeans oder der Infinity Handschuh sind ja jetzt keine Ladenhüter seit Jahren, sondern ziemlich perwol.

  23. Uff… daran muss ich jetzt erstmal knabbern! Das bedeutet auch, dass alle Sets die nächstes Jahr raus kommen auch teuerer werden?

    Na gut mal wilde Theorien auspacken (bis das offizielle Statement von Lego da ist):

    1. Man will die Preisspanne zu den Möbeln von Room Copenhagen nicht so groß werden lassen!
    2. Die genannten Sets waren zu günstig bzw. verkaufen sich besser als gedacht und man will die Produktion nicht erhöhen!
    3. Fake News, damit die Sets dieses Jahr noch mehr gekauft werden und die Lager leerer werden!
    4. Die Prämien für die Lego Manager stehen Ende nächsten Jahres an!

    N. Die Lego Gruppe hat einen Sockenschuss

  24. Ein 40 Fuss Übersee Container kostet VOR Corona ca. 3000US$ , jetzt 13000US$ , das gleiche gilt für Rohstoffe, alles wird teuer, nicht nur wegen der CO2-Steuer.
    Auch andere werden nachziehen. Auch Bluebrixx hat stark angezogen .

  25. Am Ende wird das in der Masse untergehen. Zur UVP kaufen die wenigsten.
    Die Diskussion wird ebenfalls nur innerhalb der Community hochkochen. Und hier haben die meisten diese Sets schon lange. Folglich wird es noch Neukunden betreffen oder Eltern von Kids, die sich das Set leider zu spät wünschen.

    Viel interessanter wird, ob der Preis/Stein relativ zu den letzten Jahren steigen wird. Da gab es schon unterschiedliche Artikel, die Sets über die Jahre hinweg verglichen haben und unterm Strich war es schon immer teuer. Einige Extreme mal ausgenommen, hat sich der Großteil nicht wirklich stark verteuert.

    Aber wie Lukas schon sagt. warten wir mal ab, was LEGO dazu sagt.

    Und für alle Spülwanneninvestoren ist das natürlich ein Sechser im Lotto. Noch innerhalb einer Lebenszeit eines Sets steigt die Rendite. 💰

    • Immerhin ist gleichzeitig das Produkt auch nicht besser geworden. Vorhin kam das Beispiel Apple. Zu deren Preisen habe ich auch eine Deftige Meinung, aber wenigstens bekommt der Kunde auch mehr Leistung für mehr Geld. Wie Angesprochen beim Thema Farbtreue ist bei Lego das Gegenteil der Fall.

      • Effektiv kostet das iPhone 13 Pro mit 256 GB Speicher 80 Euro weniger als das iPhone 12 Pro mit gleichem Speicher. Das ändert aber natürlich nichts daran, dass die Apple Preise jenseits von Gut und Böse sind.

  26. Mich machen solche Nachrichten eigentlich ziemlich traurig, ich kaufe gerne Mal ein Set zur UVP z.B. die Discovery aber sowas wie das ist halt wieder Grund für manche Lego komplett durch den Dreck zuziehen.

  27. Pure Gier, anders lässt sich eine solche Preispolitik nicht erklären. Gewinnmaximierung bis zum Erbrechen. Unter Garantie kosten die Minifiguren im nächsten Jahr dann auch 4,99 Euro (statt 3,99 Euro).

  28. I would also like to offer my comment. Remember some 6-12 months back when TLG announced that they will provide for all of their employees life insurance to the rest of their lives (if I remember correctly) and other such benefits? Well, that costs money.. a lot of money.

    Besides that, everybody remembers cca 2 yrs back when following some terrorist attack in US TLG ordered all of their resellers to stop promoting police or fire sets because they saw it as inappropriate. More to it with all their energy neutral efforts and making bricks from sugar plants or something, whcih costs money, I get the unpleasant feeling that Lego group is situating itself into position that they would dictate others what themes / toys are appropriate for others and which not. That can be easily illustrated by cancelled City set with bank robbery lately. I certainly do not wish that Lego would lecture me on what my kids like.

    Other than that I think TLG just got enormously greedy – its about time that they fall flat and hit the ground like in 2006 or so to realize that they are not the only, they are not irreplaceble and the Earth would stil continue to spin.

  29. Ich weiß nicht gar nicht warum man sich darüber aufregt. Die Sachen werden trotzdem weiterhin gekauft weil es genug „Sammler“ gibt die jeden Mist zu jedem Preis kaufen solange LEGO drauf steht. Von daher sinnlose Diskussion.

  30. Beim Lamborghini kann ich es nachvollziehen, somit kann man das Nachfolgemodell im Jahr 2022 für 420€ anbieten und sich damit rühmen, nur 20€ teurer geworden zu sein 😅

  31. Das Duplo Set 10956 gab es dieses Jahr noch in einer anderen Farbe für 79,99€. Es waren fast die selbe Teileanzahl, Figurenanzahl, etc. 2022 wird diese Set also 50% mehr kosten als vorher.

  32. Maßlos überteuerte Sets noch teurer werden zu lassen, kann doch nur ein schlechter Scherz sein…
    Haben wir heute den 1.April? Was denkt sich LEGO bei solchen Maßnahmen?
    Ich hoffe, die betroffenen Produkte bleiben wie Blei in den Regalen liegen!

    • Ganz ehrlich – was willst du hier auf einem reinen LEGO-Fan-Blog? Warum sollte ich auf solch einem Blog mitlesen, wenn ich doch alles für maßlos überteuert halte? Ich mutmaße nur, aber bist Du vielleicht ein Troll?

      • Hmmm…also ich bin LEGO Fan und lese LEGO Blogs. Heisst das jetzt das ich alles richtig finden und / oder auch schönreden muss was der Konzern von sich gibt? Es gibt den Legofan, der sachlich (und mit einer Prise Emotionen) etwas hinterfragt und es gibt den Lego Fanboy der alles toll findet, selbst wenn der Konzern seine Mitarbeiter von der Brücke schmeißt.

  33. Vermutung No 1:
    LEGO hat mit Merlin Entertainment ja ein gemeinsames Kind mit der Blackstone Group und das kostet.
    Vermutung No 2:
    Disney will noch mehr Geld und LEGO finanziert nun quer.
    Vermutung No 3:
    LEGO wird Schritt für Schritt die Nicht-Lizenz-Linien-Preise an / mit die / denen der Lizenz-Themen angleichen / ‚harmonisieren‘.
    Vermutung No 4:
    LEGO automatisiert alle bisher manuell gesteuerten / händisch getätigten Prozesse (Amazon-Effekt) und das kostet erstmal richtig fett.
    Vermutung No 5:
    Ein Mix aus allen Vermutungen.

    Mich selbst lässt das jetzt erst mal kalt. Wie bereits erwähnt, hat mich LEGOs Online-Shop dieses Jahr maximal frustriert, weshalb ich mittelfristig nur noch kaufe, was sich wirklich nicht vermeiden lässt. Weiters wird nun endlich mal verMOCt, was sowieso schon ewig auf der langen Bank liegt. Und vielleicht trage ich mein Geld in Zukunft dann auch verstärkt zu Illuminate Your Bricks.

    Ihr habt ja mit Tobias ein Teammitglied, dass sich auf Kommunikatioswissenschaften-Sprech versteht. Vielleicht hat er ja Lust (zusammen mit Oliver?), uns dann LEGOs offizielle Kaffeesatzleserei ins Fan-Deutsche zu übersetzen.

    • zu 1: sicherlich nicht der Grund. Die LEGOLÄNDER sind eine Geldruckmaschine und sie machen den Hauptanteil an der Merlin Entertainment aus.
      zu 2: sicherlich nicht, denn wie viele Disney Sets sind denn im Preis gestiegen?
      zu 3: nein, dafür wurden zu wenige Preise angehoben, alles quer beet.
      zu 4: in Punkto interne Digitaliserung und moderne Unternehmensgestaltung hat Lego sicherlich Nachholbedarf.
      zu 5: vermutlich nicht.

      6: ich vermute eher die exorbitant gestiegenen Shipping-Costs in Kombination mit natürlichen (aus dem Pricing-Department stammenden) Preissteigerungen dahinter.

    • Oder hat was mit den Stores zu tun . Viele Kaufhofs mussten schließen und Smyth Toys steht sowieso an der Kante . Lego wird vermutlich den offline Vertrieb selbst übernehmen müssen und auch in mehr Städte und Einkaufszentren . Außerdem der Einzelsteine Vertieb spielt immer mehr eine Rolle

      • Galeria Kaufhof Karstadt wird letzten Berichten in den Nachrichten zufolge sich auf lange Sicht hin komplett umwandeln. Aus dem vollständigen Namen wird nur ein Galeria mit neuem Logo draus. Das Ladenkonzept wird sich anscheinend ebenso wandeln, nur in welche Richtung, das ist mir aktuell nicht ganz so klar. Und auch die Media Markt/Saturn Gruppe wird sich wandeln, da die Ladenflächen aktuell viel zu groß sind und das Einkaufsverhalten sich in Richtung online bewegt hat und noch weiter zunehmen wird.

        Ob der Einzelsteinevertrieb wirklich eine immer größere Rolle einnimmt, kann ich nicht sagen. Mir kommt das eher als ein Ding unter AFoLs und dort vorwiegend in der Moccer-Szene vor. Das Gros wird weiterhin Sets sammeln, direkt aus der Verpackung heraus einmal aufbauen und stehen lassen bis sie verstauben oder in die Einzelsteinekiste der Kleinen verschwinden.

  34. Ich hab ja neulich in einem anderen Blog einen Aktikel zu Lego Bayern Sets gelesen und war voller Begeisterung. Bis ich gemerkt habe dass der Artikel vom 01. April war.
    Hier leider kein Aprilscherz, auch wenn es wie einer klingt. Das härteste finde ich dieses hässliche Feuerwehrauto. Das ist meiner Meinung nach keine 30€ UVP wert und jetzt 60? Wer denkt sich sowas aus???

    • Den gleichen Gedanken hatte ich bei dem Feuerwehrauto auch gerade. Mit 15,8ct pro Stein ist das in der eigentlichen Zielgruppe doch ganz schön happig. Dazu ist das Set weder schön, noch was besonderes und dazu noch an der Realität vorbei – welche Feuerwehr verschießt denn Wasserbomben?

  35. Hm,… wie sage ich es ohne als Hater gesehen zu werden?

    Ich sehe bei Lego viele gute Ideen, die leider nicht so gut umgesetzt sind. Seien es die 50 Shades of Green beim Sian, oder das eingesparte Material wodurch der Technik-Ferrari zum Wabbel-Dackel mutiert. Hinzu kommen Sets wie der Raptor wo man offenbar nicht wusste was das werden soll, ein Spielset für Kinder oder ein Display-Set für Erwachsene. Für ersteres ist es zu teuer, für letzteres zu lieblos hingeklatscht.

    Unterm Strich bleibt dann oft die Erkenntnis dass ein Set zwar gurndsätzlich interessant sein könnte, aber eben nicht die Perfektion erreicht die den aufgerufenen Preis rechtfertigen würde, und dann noch herzugehen und die zum Teil ohnehin schon völlig abgehobenen UVP anzuheben, das erscheint mir nicht richtig.

    Aber who cares?

  36. Kein Außenstehender kann die Kalkulation von Lego durchblicken. Vielleicht sind die betroffenen Sets tatsächlich knapper kalkuliert als andere. Ich habe das Piratenschiff z.B. für rund 63€ gekauft. Kein schlechter Preis pro Teil.

    Es ist leider sehr typisch, wie sich Lego immer wieder selber ein Bein stellt. Was auch immer der Grund für die Preiserhöhung ist, das Signal ist fatal.

    Warum kaufe ich überhaupt Lego? Ich habe mich als Kind darüber geärgert, dass ich meine Sets kaum erweitern konnte. Es gab für mich z.B. keine Möglichkeit, an graue Steine für eine Erweiterung einer Burg heranzukommen, außer neue Sets zu kaufen. Die großen Formteile haben eine einfache Kombination von Sets zusätzlich erschwert. Vor rund einem Jahr fiel mir auf, dass Lego wieder Sets im Angebot hat, die mir gefallen und gut zu den noch vorhandenen Sets passen würden. Meine Recherche ergab zudem, dass Lego tatsächlich über viele Jahre ganz überwiegend Sets im Angebot hatte, die mir nicht gefallen hätten. Darüber hinaus fiel mir die zunehmend härter werdende Debatte um Preise, „Moral“ der Designs und Konkurrenzprodukte auf. Da schwang bei manchen viel Hass und Sozialneid mit. Bei mir kam daher der Eindruck auf, dass Lego an einem Scheideweg steht. Ich gehöre keineswegs zu denen, die ausbleibenden Erfolg von Lego mantrahaft herbeireden oder gar herbeiwünschen, aber ich habe absolut nicht den Eindruck, dass Lego im Moment im weitesten Sinne Herr der Lage in seinem Geschäftsbereich ist. Die Kunden, die jetzt durch hohe Preise und eine relativ konkrete gesellschaftliche Positionierung verprellt werden, werden schon allein aus einer Art Trotz heraus nie mehr zu Lego zurückkehren. Nicht wenige Leute fühlen sich aus verschiedenen Gründen an die Wand gedrängt, beißen wild um sich und Lego navigiert sich immer weiter in diese toxischen Gefilde. Alle diese Eindrücke haben mich dazu bewogen, jetzt Lego kaufen. Meinen Kindern soll es später nicht an Steinen zur Erweiterung fehlen. Ich weiß, was mir früher fehlte. Ich kaufe jetzt so viel wie möglich davon nach und mache mich somit quasi unabhängig davon, ob Lego sich in den kommenden Jahren demontiert oder nicht. Eigentlich traurig…

    • Nur ein kurzer Einwurf bezüglich dem hier:

      „(…) Ich habe das Piratenschiff z.B. für rund 63€ gekauft. Kein schlechter Preis pro Teil.“

      Die Rabatte gewähren Dir der Einzelhandel, Handel, Spezialladen u.ä. Nicht LEGO.

  37. Hm zwei drei Sachen sind dabei die ich noch nicht habe mal schauen ob die noch zu mir finden.

    Ansonsten ich verstehe es zum Teil, erhöhte Preise für Rohstoffe und Fracht, aber bei den Gewinn Margen des Konzerns schon unverschämt.

    Ansonsten wird sich mehr auf den gebraucht Markt konzentriert.

    Aber erst einmal Statement abwarten

    • Edit auch das mit dem angleichen des Preises verstehe ich nicht ganz. Der Ford raptor ist doch, je nach Umrechnung, 40-50€ in den USA billiger

    • Genauso sehe ich das auch.
      Seit ca. einem Jahr beschäftige ich mit mit Alternativen zu den LEGO Steinen. Und sehe die Konkurrenz immer stärker (weil qualitativ besser) werden.
      Da schein mir dieser Testballon doch irgendwie anachronistisch. Oder aber eben logisch, weil TLC so wie Apple und Tesla werden will. Mit derartiger Fanbase, die sowieso alles kauft, wenn nur die Marke drauf steht.

      Insofern: Mir ist die Preissteigerung egal, ich bekomme meine Steine (auch ohne das Logo auf der Noppe) auch anderswo.

  38. Ich verstehe nicht, warum LEGO bei vergleichsweise kurzen Produktzyklen den mit einer solche Preiserhöhung zwangsläufig einhergehenden Ärger der eigenen Kundschaft in Kauf nimmt. Viel geräuschloser geht es doch, bei Markteinführung die Preise höher anzusetzen und nicht, nachdem die Produkte schon einige Zeit zu kaufen sind. Warum nimmt LEGO den damit einhergehenden offensichtlichen Imageschaden in Kauf? Das versteh ich nicht.

    • Das ist wohl weil die Abteilung bei Lego die solche Entscheidungen trifft glaubt das die Meisten die so ein Set kaufen das zum ersten Mal spontan machen, und glauben das diejenigen die schon ein Set haben sich nicht mehr um die Preise kümmern.
      Die verstehen halt nicht das sowas negativ aussehen könnte, nur das sie noch mehr Geld bringen, das sie warum weiss ich unbedingt brauchen.

    • Vor allem ist der Abschlepp Truck seit immerhin 6 Wochen auf dem Markt… Ist also nicht so, als hätte sich vor 3 Jahren mal jemand verkalkuliert…

  39. Ich bin da wirklich gespannt ob und was für eine Rückmeldung es von LEGO gibt.
    Ich persönlich würde spontan auf aufkommenden Produktionsengpässe tippen.
    Soweit ich weiß ist auch die Maschinenbaubranche von der Halbleiterkrise betroffen und es gibt deshalb Lieferverzögerungen bei Spritzgussmaschinen und/oder Wartungs- und Ersatzteilen.
    Macht LEGO eigentlich alle Werkzeuge selbst? Eventuell haben die dort einen Wartungsrückstand?

  40. Ich halte mich mit harscher Kritik noch zurück bis es ein Statement gibt. Zurückrudern möchte ich den anderen überlassen (auch wenn ich fürchte, dass das nicht nötig wird).
    Mein Erklärungsversuch wäre, dass die betroffenen Sets sich so gut verkaufen, dass LEGO mit der Produktion kaum hinterherkommt. Durch die Preiserhöhung wird die Marge höher, dass können sie sich erlauben, weil sie die Produktion bewusst schonen wollen. Das würde erklären, warum die Sets so zufällig scheinen.

    Wir werdens ja bestimmt erfahren, einfach so wird die PR-Abteilung das ja nicht durchgewunken haben, oder? ODER?!

    • that is a very clever observation and almost all of the sets above would probably fit in – but why the city train rails?? they are going to be obsolete in a year or so.

    • Dazu passt aber nicht dass bspw. der Volvo Dumper ebenfalls eine (mit 4& relativ bescheidene) Preiserhöhung verpasst bekommt wo das Set doch EOL gehen soll. Da wird doch sicher kaum noch nachproduziert.

    • Finde ich einen interessanten Ansatz, den ich mir bei vielen der Sets durchaus vorstellen kann. Bei den großen Technic-Fahrzeugen fällt es mir aber eher schwer, vielleicht schätze ich die auch einfach falsch ein.

      Aber der City Feuerwehr-LKW? Der Infinity Handschuh? Die Schienen? Und das Stuntz-Set ist ja noch nichtmal auf dem Markt.

  41. ja … wo anders schrob ich vor kurzem, die lego-uvps bewegen sich langsam vom Absurden ins Groteske. Jetzt grinst sie schon ums Eck.
    Gleichzeitig werden dann noch Sets wie eine creator-burg, deren artverwandten Sets bisher im Handel waren, nur noch „exklusiv“ zu verkaufen, und der UVP wird so dann tatsächlich manifestiert. Statt die Burg also für 65 zu bekommen, werden es wohl dann 120 sein 👍

    Bei AFOL-Sammlersets muss jeder wissen was er mag und was er dafür ausgeben will (mit NASA-sets werden sie mich z.b. immer kriegen, modulars kann ich mir auch angewöhnen) … ich werde halt noch etwas länger warten und für mehr Sets auf 2nd-hand lauern, und wenn ich was verpasse, dann sei es so, auch egal. Ich habe noch kein einziges afol-set 2nd-hand gekauft wo ich das bereut habe.

    Als Eltern ist es ohnehin wie schon bisher ratsam, 2nd-hand, idealerweise in einem lokalen laden, zu kaufen und die erbeuteten Sets aufzubereiten dass sie für Kinder als „nicht alt und kaputt“ interpretiert werden. (konvolute sauberer moderner Steine sind ohnehin der Jackpot fürs Bauerlebnis). da kann. lego die city- und friends-sets preiserhöhen wie sie nur wollen, noch weniger als gar nichts kaufen kann ich nicht mehr.

    ob meine Verweigerungshaltung irgendeinen Unterschied macht, sei Mal dahingestellt – lego wird das schon kalkuliert haben was sie da machen, entweder weil es sich tatsächlich lohnt (mögliche Herstellungskapazität in Relation zu erzielbarem Preis …), oder weil sie den Ballon halt Mal steigen lassen und sehen was passiert. PR-technisch ist es ungeschickt gemacht (wie so oft), aber ob das in der breiten Öffentlichkeit überhaupt durchdringt, ist zu bezweifeln.

    • Also second hand kommt für mich mal so gar nicht infrage, auch nicht bei den Kindern. Da zahle ich lieber die horrenden Preis am Drittmarkt (OOP) oder kaufe die Sets gar nicht.

      • 🙂 dann bleibt ja mehr gute Auswahl für mich.

        wenn ein Set so sauber ist dass man sich fragt ob es überhaupt je zusammengebaut wurde, oder den üblichen Regal-Staub auf sich trägt aber die Steine keinerlei Kratzer haben und die neu so teuer sind dass ich sie gar nicht kaufen würde (Berlin-Skyline?) … kann ich damit leben, wenn der Preis dafür der halbe UVP ist. was anders habe ich da auch noch nicht bekommen. aufbauen werde ich ohnehin, eine geschlossene Verpackung ist bei mir also nur Wertverlust.

        und für die Kinder: wie gesagt, im lokalen 2nd-hand-laden sieht man sehr genau was man bekommt … ein vollständiger AROCs der offensichtlich gebaut und nicht bespielt wurde für 45 Euro? sehr gerne. Eine Burg mit mehr Figuren als im originalset zum spielen? super. Eine Box mit Konvolut, in der man Bauernhof-City-Sets erkennen kann? ja das könnte Spaß machen. Ein Sack voll zerkratzte Steine mit Bruch und Überaschungsei-Plastik dazwischen? nein danke.

      • Verstehe die Second Hand skeptisch speziell bei Kindern nicht. Man kanns waschen und Kinder spielen ständig mit gebrauchten Zeug. Ich hatte das alte Zeug vom Bruder und der auch nur vom Flohmarkt.

        Spätestens wenn die Kinder in die Kita kommen, spielen eh größere Gruppen mit dem selben Spielzeug und nuckeln alles durch. Was ja sogar in sehr frühen Jahren sogar hilfreich für den Aufbau eines Immun/Abwehrsystems auch hilfreich ist.

        Ich könnte es verstehen, wenn man andere Argumente bringen würde. Weil wenn Kinder mit Sets spielen, sind Teile weg, kaputt oder zerkratzt. Aber das muss man dann halt einfach für sich kalkulieren wie neu etwas für einem oder seine Kinder sein muss, bzw was Ersatzteile kosten würden.

        • Naja ich verstehe es eher noch bei Kindersets dass man 2nd-hand nicht traut (speziell online). Diese Sets *wurden* bespielt, haben also potentiell Dreck abbekommen, haben Kratzer und Teile-Schwund. kann man blöd finden, dann ist 2nd Hand schwer zu argumentieren.
          Bei den afol-sets habe ich nicht das auspack-erlebnis (und keine Plastiktütenberge), keine nummerierten Beutel beim ersten Aufbau, und schlimmstenfalls(!) den Staub auf den Sets, den ich nach 2 Monaten ohnehin auch drauf habe. Ansonsten habe ich bisher nur neuwertige Sets bekommen die 1x aufgebaut wurden. Wenn dann der Preis stimmt … sehr gerne.

    • Meine Meinung: 0%. Das Teil verkauft sich schon jetzt schlecht, weil es auf dem Markt ein Überangebot gibt (die alte und neue Version). Wenn der Preis erhöht wird, dann läuft es noch schlechter.

  42. Da die LEGO UVP an keinerlei reale Produktions- oder Entwicklungskosten geknüpft ist, gibt es eigentlich keine Begründung, die wir Kunden akzeptieren werden, sollte dieses Gerücht zur Tatsache werden.
    Für mich klingt das eher wie der Artikel eines anderen Blogs, wo man sich Sticker zum Überkleben von farbigen Pins ausgedacht hat.😉
    Aber klar, LEGO könnte auch selbst die Fake-News verbreiten, um die Verkäufe zu pushen oder eine Drohgebärde aufzubauen, damit die Kunden am Ende froh sind, dass die Preise unverändert bleiben.
    Ich kann mir allerdings nur schwer vorstellen, dass LEGO nicht genauestens über die tatsächlichen Verbraucherpreise
    Bescheid weiß.
    Ich für meinen Teil werde weiterhin nur Produkte kaufen, wenn ich mit dem Preis einverstanden bin. Wenn LEGO dann eben solche Produkte nicht mehr verkauft, ist das schließlich nicht mein Problem. Es gibt so viele Firmen, die solche Produkte verkaufen und mein Geld gerne nehmen, und man glaubt es kaum, aber die meisten davon sind nicht mal Klemmbausteine.

    • Die erhöhten Preise wurden seitens LEGO bereits an Händler herausgegeben. Und mit solchen Themen machen wir keine Scherze.

      „Da die LEGO UVP an keinerlei reale Produktions- oder Entwicklungskosten geknüpft ist“ – Sorry, aber das ist Quatsch. Selbstverständlich sind die Preise daran geknüpft, es wird nur zusätzlich ein Aufschlag addiert, der als Gewinn abfallen soll. Also so, wie es jedes Unternehmen bei jedem Produkt macht.

      • Hallo Jens,
        vielleicht war meine Formulierung nicht eindeutig.
        Ja, LEGO verhält sich in der Preisgestaltung nicht anders als andere Firmen, das habe ich auch nie behauptet, im Gegenteil.
        Was ich meine: Wäre die UVP an die realen Produktions- oder Entwicklungskosten gebunden, so würde die UVP direkt mit den Rohstoff- und Personalkosten verändert werden müssen.
        Und bei den Rohstoffen schwankt der Preis sehr stark, hat aber noch nie eine Veränderung von bestehenden UVP verursacht.
        Eine Verknüpfung würde auch einen logischen Zusammenhang von technischen Daten eines Produktes zum Preis zulassen, was bei Produkten wie die von LEGO nicht so wirklich möglich ist. Das erklärt ihr hier ja selbst immer sehr genau, dass weder das Preis/Teil- oder Preis/Gewicht- Verhältnis für alle Sets übertragbar ist.

        Konstruktiver Vorschlag: Wie wäre es mit einem eigenen Artikel über die Produktion und Entwicklung von LEGO-Sets, aus dem dieser Zusammenhang hervorgeht?

        Steinige Grüße

        • Danke Markus für die Erläuterung, so kann ich da mitgehen. 🙂 Dein Vorschlag ist gut! Wir bringen so einen Artikel auf jeden Fall irgendwann, in dem wir mal versuchen, den ganzen Prozess mit den verschiedenen Werken, der Lagerung der Teile etc. pp. ein wenig zu beleuchten. (Es ist nur sehr mühsam, an viele dieser Infos „belegbar“ heranzukommen und wird entsprechend aufwendig).

          • Ja, das macht man nicht mal nebenher, deswegen ich mich damit ja an einen kompetenten LEGO-Blog namens stonewars.de gewandt, dessen Mitarbeiter das in Vollzeit recherchieren können 😉.
            Ich biete natürlich auch gerne meine Grundkenntnisse des PEP, sowie meine wenigen Kontakte zu Herstellern von Kunststoffprodukten an. (Wobei ich glaube, dass ihr da bestens gerüstet seid.)
            Im Zweifel kann man ja die Kosten mit Informationen aus Alternativquellen schätzen.
            Ein Minimierung der Berechnungsfehler führt ja auch zu einem Tendenzergebnis.
            Ich freu mich drauf, denn echte Daten und Fakten lassen sich weniger emotional diskutieren.

  43. Es sind schon wieder zu viele Kommentare, als das man alle lesen könnte, aber das Ärgernis wird eh nur wieder temporär sein. Am Ende zahlen wir Fanboys das doch eh weiterhin.
    Dass das ein funktionierendes Mittel ist, zeigt Apple doch auch jedes Jahr.
    Das ist nun mal der Vorteil einer starken Marke..

  44. Ich halte Lego schon lange für ein recht teures Hobby. Mit den 18+ Sets haben sie eine Kundschaft erreicht, die vielleicht auch etwas mehr investieren kann. Aber auch da gibt es Grenzen. Prinzipell halte ich Preiserhöhungen für legitim, aber einen „Luxus“ Artikel noch exklusiver zu machen wird meine Sammelleidenschaft mit Sicherheit bremsen. Das Lego es nicht so machen kann wie Fa.Mars und die Füllmengen reduziert ist schon klar, aber wie viele Andere es schon sagten, das kann nicht der richtige Weg sein. Manchmal ist Weniger halt Mehr.

  45. Das eigentlich schlimme ist ja, dass hier auch wirklich viele Spielsets betroffen sind und jetzt nicht nur der Sammelerkram.
    Ich mein, so lange die Hardcorefans ohne mit der Wimper zu zucken 300-600 EUR hinlegen für ein Set, interessiert es die am wenigsten. Aber unter dem Gedanken, dass wir hier eigentlich über Spielzeug reden, welches ohnehin schon im Luxuspreissegment sitzt….
    Und selbst wenn andere Hersteller auch mitziehen, liegen sie ja noch locker unter dem Lego Preisschild.
    Würde auf jeden Fall für mich bedeuten, dass der Onlineshop eine absolute NoGo Area wird.

      • Und trotzdem sind die Preise realistischer als die [sic!] des 75192 Millennium Falcon bei JB Spielwaren (welche ich btw. trotzdem gekauft habe).

        [Probieren kann man’s ja mal.]

    • Willst du jetzt die Preise von einem Onlineblog mit denen eines Milliardenkonzerns vergleichen? 400 Euro für den Sian sind realistisch? Seriously?

    • Rpfreund2014 ich ärger mich so sehr über deinen Kommentar. Die Leute geben sich so viel Mühe mit dem Blog. Sei froh, dass sowas überhaupt angeboten wird. Keiner ist verpflichtet etwas zu kaufen. Hoffe dir kommt irgendwann die Erleuchtung.

    • Ich glaube Sie haben nicht verstanden, dass Sie mit dem Kauf diese Seite unterstützen und nicht nur die Figur kaufen. Ich habe mich über die Figur gefreut. By the way, Vielen Dank an Stonewars für eure Arbeit.

    • Ich habe mit dem Kommentar eigentlich die Absicht gehabt die Kritik mit leichten Humor rüber zu bringen. Anhand eurer Reaktionen sehe ich das ich das Ziel leider verfehlt habe. Tut mir Leid.
      Ich finde die Figur doch recht teuer, vor allem wenn man sie mit der Brickmerge vergleicht. Beide Figuren sind auf einem gleichen Stand was Qualität angeht. Trotzdem ist eure halt teurer. Und beim Brickmerge Merch gibt es den Vorteil das es das auch als Paket gibt mit dem man spart. Und das wäre vielleicht auch eine ganz coole Idee für euch.
      @Lukas Kurth Nett das du es anbietest, aber darum geht es mir hier nicht. Ich wollte ich nur die Kritik mitteilen, damit es bei einem potenziellen nächsten mal besser gemacht werden kann.
      Und ich habe sehr wohl verstanden das ich den Blog mit dem Kauf unterstütze. Ich glaub auch nicht das ich die Figur sonst gekauft hätte. Ich lese die meisten Artikel gerne, daher konnte ich mich dazu überwinden, die in meinen Augen hochbepreiste Figur zu kaufen.
      Sorry für die späte Antwort und meine unglückliche Formulierung.
      Wünsche noch einen schönen Tag.
      Gruß,
      Kevin

      • Ich verstehe, dass dir die Figur teuer vorkommt. Das ist sie sicherlich auch. Aber weder ich noch du wissen, was Thomas für eine Kalkulation bei seiner Figur hat. Bei ihm ist es z.B. so, dass er das direkt von der Druckerei verkaufen lässt. Bei uns wird eine Druckerei bezahlt, das ganze an einen Händler verschickt und der will ja auch noch seinen Teil haben. Es verdient also direkt eine Partei weniger daran mit. Eine Blister-Verpackung und eine gedruckte Einlegekarte gibt es bei Thomas so wie ich das sehe auch nicht, die Dinge kosten einerseits Geld im Einkauf und im Falle der Blisterkarte einige von Jonas‘ Arbeitstunden im Design. Dann muss das noch verpackt werden. Klar, alles sicherlich nur kleine Punkte, aber es macht eben was aus.

        Um das mal kurz zu sagen: Wenn ich mir selber meine Arbeitsstunden berechne und Jonas‘ Arbeitsstunden veranschlage, ist das Merchandise bisher noch ein Nullsummenspiel und hat vor allem viele Nerven gekostet. Ein Kommentar wie deiner ist da dann einfach nur ein Schlag ins Gesicht. Daher bleibe ich bei meinem Standpunkt: Die Sachen sind für die Leute, die danach gefragt hatten und es unbedingt haben wollen. Sie sind von uns so kalkuliert, dass wir auf Dauer wenigstens ein bisschen was daran verdienen. Zur Unterstützung des Blogs taugt es nur bedingt, da ist unsere selbstgewählte Finanzierung über Affiliate-Links einfach das einzig relevante aktuell.

  46. Man kann nur hoffen das dieses Preissprünge und das Test wie hoch der Preis gehen kann dazu führt das andere Klemmbausteinhersteller mehr bevorzugz werden. Demut sollte Lego eigentlich kennen … Probleme hatten sie schon mal…. so wie sie derzeit die Marke verheizen kann Lego sich selber wieder zerlegen.

    • Viele der Hersteller und Produzenten andetrer Klemmbausteine machen auch viel falsch. Ich hoffe, die Preispolitik macht die Leute nicht blind….

      • Es wird sehr oft mit der Preispolitik argumentiert, was ich persönlich nicht für ganz so richtig halte. Andere Klemmbausteinproduzenten decken viele Bereiche ab, die LEGO stiefmütterlich oder gar nicht behandelt. Oder bringen Sets heraus, die es bei LEGO nie geben wird oder zumindest nicht in der Form, weil aus unterschiedlichen Gründen, die ich an dieser Stelle auch gar nicht benennen möchte. (Ich finde zum Beispiel Sets von Keeppley (Qman) ziemlich cool)

        • Dann nenn mal eine Marke, die auch nur ansatzweise so viele Themenwelten wie Lego abdeckt. Richtig, es gibt keine. 😉

          Qman ist im Vergleich zu vor ein paar Jahren rein von der Themenauswahl ein Schatten seiner selbst. Wukong? Weg. High-Tech Era? Weg. Klassisches Stadtleben? Kam Ende 2018 Colorful City, seitdem nichts mehr Neues. Space? Weg. Okay, sie haben in der Mine City jetzt drei Weltraumsets. War of Glory? Weg. Das einzige, wozu es regelmäßig neue Sets gibt, sind Feuerwehr und Polizei… Der Rest sind Lizenzgeschichten. Also genau dieselbe Entwicklung, wie man sie von Lego kennt. Und das ist bei anderen Marken sehr ähnlich. Wenn man chinesische Wirtschaftsnachrichten in dem Bereich liest, es geht permanent ums Einwerben von „IPs“.

  47. Schon komisch, dass der gerade erschienene Abschlepptruck erhöht wird. Von der Liste, ist es aber das einzige Set, dass auf meinem Zettel steht. Somit muss ich es wohl noch dieses Jahr kaufen. Sicherheitshalber werde ich mir wohl auch Ninjago Gardens noch dieses Jahr kaufen.

  48. Da hier gerne in den Kommentaren der Vergleich zur Firma Apple gezogen wird.
    Im Gegensatz zu Lego hat mich Apple noch nie in Qualität und Perfektion enttäuscht.

  49. Preise hochzusetzen, ist das Recht von TLC.
    Unser Recht ist es, die Produkte nicht mehr zu kaufen.
    Aber da es noch zu viele gibt, die es trotzdem kaufen werden, geht es weiter.

    Ich werde mich dieses Jahr noch mit dem Piratenschiff 3 in 1 eindecken, den Tumbler gibt es so, ansonsten gibt es nur Einzelsteine. Oder auch mal nix.

    Ich bin LEGO® Fan, AFOL, aber alles muß ich nicht haben, bin ja zum Glück kein Komplettsammler……..

    • brickset cca 2 months back introduced a new feature in their set listing – they now CLAIM that they KNOW when every and each set will retire.. I have absolutely no idea how did they get to that conclusion or where they are getting this absolutely secret information from. but in the case of a Creator Pirate Ship they say that it will be here until the end of 2024

  50. Ich warte mit dem Aufregen erst mal, bis es mehr Informationen gibt. Für mich persönlich hält sich der Schaden ohnehin in Grenzen, von den Sets interessiert mich zum Glück keins keins. Aber dass Qualität und Preis generell in einem gesunden Verhältnis stehen müssen, ist klar.

  51. Die Sets mit den vorgesehenen Preiserhöhungen sind wohl die ganz populäre Sets, die sich für mehr Geld auch wohl verkaufen. Schade dass man da nicht versteht das Kunden sich freuen ein Set zu einem vernünftigen Preis kaufen zu können, was dann nächstes Jahr nicht mehr geht. Sowieso habe ich vor weniger zu kaufen. Erstens weil mir Platz fehlt, dann muss ich noch Geld sparen für andere Sachen, und ich glaube dass das Unternehmen zu viel auf Geld und auf der kurze Frist eingestellt ist. „Det bedste er ikke for godt“ wird m.E. vor allem auf die Gewinne bezogen.

  52. Ist schon Montag? Auf die offizielle Stellungnahme bin ich nämlich jetzt super gespannt!

    Nach dem ‚Verlust‘ der Baseplates scheinen jedenfalls erneut schlechte Nachrichten ins Haus zu stehen 😢

  53. Nochmal drüber nachgedacht:

    Auch wenns hart klingt: Aber wie dämlich kann man sein eine solche Aktion auf bereits erschienene Sets zu setzen? Man kann doch auch in Billund nicht so blind sein, dass man glaubt, es würde niemand merken. Der Shitstorm, der sich jetzt zusammenbraut, wird die ja wohl hoffentlich nicht unvorbereitet treffen.

    Sowas kann man doch auch schön mit der Setlinie ab 2022 erledigen – ist zwar für den Käufer immer noch Mist, aber in einer anderen Form.
    Gerade mit dem abgelaufenen Rekordjahr wirft das Fragen auf, die nur schwer mit Logistik oder Materialkosten zu beantworten sein werden.

  54. Ist es vielleicht ein „genialer“ Marketing Schachzug von Lego um das bevorstehende Weihnachtsgeschäft nochmal richtig anzukurbeln ?

    Um eventuell Sets die eine bestimmte erhoffte Abnahmemenge nicht erreicht haben noch zu verkaufen ?

  55. An dieser Stelle liebe Grüße an den Einzelhandel, die bereits ohne Preiserhöhung abstrus hohe Rabatte vergeben mussten, um die Regale zu leeren.

  56. Schade, den Handschuh hätte ich mir vielleicht noch gekauft, einfach weil JOLD! Aber muss auch nicht sein. Eine, gelinde gesagt, beknackte Aktion ist es generell aber schon.

    Warum nicht einfach „heimlich“ die UVP von neuen Sets hochballern (gut, wird wohl auch passieren) statt so ein angekündigter Aufreger? Da macht sich die PR-Abteilung auch wieder selbst das Leben schwer.

    Es sei denn natürlich das ganze ist nächsten Monat wieder alles vergessen. Für den Otto-Normalkunden bleibt es eh teures Zeug und der weiß nicht unbedingt, dass es mal ein klein wenig weniger teuer war. Und den Hardcore-AFOLs tut die Brieftasche ja auch nicht direkt weh. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Sprirenzchen der Marke und Firma allgemein nicht auf Dauer schaden. Die Teilchen und Setchen selbst hätte ich schon noch gerne, auch wenn ich sie selten bis nie beim Hersteller zu seinen Zauberpreisen kaufe.

  57. Halb so wild. Lego will nur an das Geld der Spekulanten.
    Da wird gar nichts erhöht. Sie tun nur so.
    Das gleiche kann man bei den Sets sehen die angeblich EOL gehen und dann doch immer wieder in kleinen Margen nachkommen. Lego bekommt den Hals nicht voll.

    • Sind halt auch nur Unternehmer die ihr Produkt an den Mann/Frau bringen wollen und wenn diese bereit sind halt mehr zu zahlen, warum sollte Lego dazu nein sagen?

      • Naja, ist der Verbraucher wirklich bereit mehr zu zahlen? Letztendlich werden die meistens Sets mit Rabatten verkauft und diese gewährt nun der Händler – nicht Lego.

        • Der Händler ist dafür verantwortlich, zu welchen Verkaufspreis er die Ware anbietet – nicht Lego.
          Der dementsprechend, verhandelte Einkaufspreis dürfte auch vorliegen.
          Bitte nicht suggerieren, als würde der Händler zum Bruttopreis einkaufen.

          • Wer sagt, dass der Händler zum Brutto-Preis einkauft? Der Händler könnte sich mit seinem Verkaufspreis an der UVP orientieren. Will er aber etwas verkaufen, wird er es rabattieren (unterhalb der UVP). Dieser Rabatt schlägt sich beim Händler nieder, indem er einen geringeren Rohgewinn hat. Er hätte die Ware zwar teurer anbieten können, jedoch kauft dann kaum einer.
            Wenn der Händler nun die Sets zu der neuen UVP nicht los wird, muss er wieder runter, bis er es verkauft. Lego ist das ja egal, da Lego bereits seinen Gewinn über den Verkauf an den Händler bekommen hat. Was danach (mit dem Preis) passiert ist Lego ja – verständlicher- und logischerweise – egal.

    • Wenn sich die UVP erhöht, dann wird sich auch der Einkaufspreis zumindest der kleinen Händler entsprechend erhöhen. Die können nicht einfach mal statt bisher 30% Nachlass 40% Rabatt geben. Ich habe ohnehin den Eindruck, dass die kleineren Händler mit schlechteren Einkaufskonditionen und/oder hohen laufenden Kosten am meisten unter der Preispolitik von Lego zu leiden haben. Wenn Artikel aus dem laufenden Programm schon teurer werden, dann werden es die neuen Artikel erst recht. Wer kauft das dann noch zu den Preisen des stationären Einzelhandels? Höchstens Großeltern und Eltern, die ein Kind ganz akut „besänftigen“ wollen oder müssen? Je mehr ich über den Grund für die Preiserhöhungen nachdenke, so mehr kommt mir der Verdacht, dass es sich um einen weiteren Schachzug im „Krieg“ von Lego gegen die kleinen Händler handelt. Das geht in die gleiche Richtung wie die vielen exklusiven Sets, die begehrten GWP und der Ausbau der Flagship Stores.

  58. Na auf die Stellungnahme bin ich schon echt gespannt!
    Obwohl es bestimmt auf, viel Marketing blabla wie tolle Qualität und steigende Kosten, hinauslaufen wird.
    Gekauft wird es trotzdem, auch wenn sich viele aufregen, also wie immer…
    Ich kaufe nur noch was mir gefällt und ich muß sagen, das wird von Jahr zu Jahr weniger, da ich mir lieber schöne Stücke hinstelle, anstatt sinnlos Massen zu horten.

  59. Könnte mein Ende für die Interesse an Klemmbausteinen sein. Ich bin durch mein Interesse an den Lizenzen von Star Wars, Marvel und DC eigentlich komplett von Lego abhängig. Doch wenn die Preise so durch die Decke gehen, werde ich diese Hobby einfach beenden. Einfach weil ich es auch nicht brauche. Das Geld spar ich mir dann lieber für mein vielen anderen Hobbys^^. Naja schade drum aber das ist einfach zu viel des guten.

    • So sehr ich mich ebenfalls über diese Preiserhöhungen ärgere, so sollten wir nicht gleich alles überstürzen. Erstmal abwarten – zum einen auf das Statement von LEGO nach der Anfrage durch das Stonewars-Team (vielleicht hat es ja etwas auf sich, mit genau den in der Liste aufgeführten Sets), und zum anderen wie sich die Preise im nächsten Jahr letztendlich entwickeln werden (obwohl bei mir selbst das Gefühl einer negativen Entwicklung nach dem Artikel hier aufgekommen ist).

  60. Ehrlich gesagt frage ich mich was hier denn alle so gespannt auf das „offizielle Statement“ sind. Was glaubt ihr denn das da Großartiges kommt außer das übliche Marketing-Geplänkel?
    Als ob Lego ernsthaft die wahren Gründe publik machen würde.
    Natürlich wird man das mit gestiegenen Rohstoffpreisen und/oder Transportkosten begründen. Das ist doppelt clever denn erstens kann sich Lego so selbst als Opfer des Marktes stilisieren, der nunmal nicht anders kann und zweitens wird das auch für niemanden wirklich nachprüfbar sein ob die Kosten tatsächlich so gestiegen sind. Von daher: Sorry, aber wir können nichts dafür, abgesehen davon ist aber alles awesome.

    Sinn ergibt keins von beiden. Die Rohstoffpreise wirken sich auf alle Produkte aus. Bei mehreren hundert Produkten im Portfolio könnte man eine signifikante Preissteigerung nie kompensieren indem man nur eine handvoll Sets verteuert. Selbiges gilt für die Transportkosten.

    Viel sinnvoller wäre es da schon einfach alle Sets etwas zu erhöhen. Erstens tut das dann nicht gar so weh da wohl die wenigsten wirklich alle Sets kaufen und zweitens wäre die negative Publicity auch bedeutend kleiner.
    Sehr wahrscheinlich ist jemand im Controlling einfach aufgefallen dass die o. g. Sets für die Logik der Kalkulation zu „billig“ sind.

    Da man sich bei Lego der Treue der Kunden ziemlich sicher zu sein scheint, schreckt man dann auch vor solchen frechen Aktionen nicht zurück.

  61. Also ich bin eine zeit lang auch der meinung gewesen mir kommt nur lego ins haus, aber mit Pokémon von mega construx, und und unschlagbarer technik preis leistung des gabelstappler von mould king, fürchte ich treibt mich lego mit weiteren wucherpreisen in die arme der alternativen anbieter, denn letztens bei dem R2-D2 fehlteil gehabt wo ich bei dem preis mehr qualität erwarte, also entweder stellen sie die sticker ein und printen, sind fehlerfrei in sachen farbe anleitung und teile oder sonst bin ich wohl bei den alternativen (dauerhaft)

  62. Von der Begründung von LEGO erwarte ich nicht viel. Das wird eine typische Marketing Konzern Antwort, z.B.: bla, bla, bla, … Zur Sicherstellung der exzellenten Qualität die wir als LEGO liefern sind wir gezwungen die Preise anzupassen, … bla, bla bla, gestiegene Rohstoffpreise, … bla, bla, bla treue Kunden, … bla, bla, bla.

    Die Übersetzung: Das oberste Ziel ist der Profit, und wir das Lego Management müssen sicherstellen, dass das Ergebnis in 2022 mindestens besser ausfällt als in 2021, da unsere Boni davon abhängig sind.
    Langfristige Effekte werden hier nicht berücksichtigt.

  63. Es ist ihr gutes Recht bzw. völlig legitim. Die KundInnen müssen dann halt entscheiden, ob sie trotzdem kaufen. Meiner Meinung nach nichtsdestotrotz sehr unglücklich die UVP bei bereits bestehenden Sets anzuheben. Hätten sie halt einfach bei den kommenden Sets umsetzen sollen. So gibt es wieder einen großen Aufschrei. Lego macht sich immer wieder selbst das Leben unnötig schwer.

  64. Eine solche Preiserhöhung hat Lego schon Anfang des Jahres in Norwegen durchgezogen.
    Ich wollte eigentlich das Elfenclubhaus 10275 bestellen, es lag schon einen Tag vorher im Warenkorb. Ich hatte nur bis kurz nach Mitternacht gewartet um auch die neue 10278 und das GwP (ich glaube es war der Oldtimer) bestellen zu können. Im Warenkorb sah ich dann daß das Elfenklubhaus von 1099 Kr. auf 1199 Kr gestiegen war.
    Nach kurzer Suche im Onlineshop dann mehrere andere Artikel gefunden die ebenfalls pünktlich um Mitternacht im Preis gestiegen waren, z.B. 10277 für 1349Kr. (vorher 1199Kr) oder 60197 für 1699Kr statt 1499Kr.
    Im Schnitt lag die Preiserhöhung etwa so in dem Bereich den ihr jetzt auch erwartet. Bin mal auf die CMF gespannt, die hier schon seit längerem bei 49Kr liegen.

    Die Preiserhöhungen machen die Sets nicht unerschwinglich, aber für mich persönlich kosten viele Sets inzwischen selbst mit Rabatt mehr als sie mir wert sind. Ich habe daher dieses Jahr eigentlich nur S&T Bestellungen aufgegeben und die regulären Sets nicht gekauft.

    Jedenfalls bin ich mal gespannt auf die Antwort von Lego. Ich befürchte ja wieder die üblichen zusammengewürfelten Marketing-Standardphrasen. Aber es würde mich interessieren ob die angeführten Gründe rückwirkend auch auf die Preissteigerungen hier vor Ort anwendbar sein werden.
    Jedenfalls Danke für die Info und dafür daß ihr da bei Lego auch nachhakt und Stellungnahmen einfordert.

  65. Wenn ich mir anschaue, dass Lego bei einigen Sets mit der Produktion nicht hinterherkommt, also eine hohe Nachfrage auf ein knappes Angebot trifft, dann muss Lego reagieren. Entweder mehr anbieten und die höhere Nachfrage bedienen. Benötigt aber Investitionen. Die Preise anzupassen ist also klassische VWL: die wollen weniger verkaufen, durch die höheren Preise werden sie dennoch meh Gewinn machen ohne Neuinvestitionen.

    • Das ist mir zu pauschal…Je höher der Preis, desto höher der Gewinn? Mag in der Theorie so sein, jedoch wird sich die Nachfrage ändern und da ist die Frage, welche Preiselastizität hier herrscht. Zudem ändert sich auch die Kostenseite – die variablen Kosten – da sich die Menge ändert.

      • Man sollte auch nicht vergessen das lego eine art monopolstellung hat, wenn auch nicht mehr in Markt aber fortbestehend durch die Markenbindung. Meine tochter hat qman sets (müssen sich qualitativ nicht vor lego verstecken), die bekomme ich aber nicht uberall und kaum in stationären Handel. Lego versucht sich aber mehr rechtlich als in Preis/qualitätskampf gegen die Konkurrenz durchzusetzen, dadurch werden die alternativen auch begehrter und stehen vllt auch bald in lokalen Handel und dann sind die Kids nicht mehr so Lego fixiert.

  66. Die Inflation nimmt ihren Lauf!
    War doch klar, das nach den globalen Rohstoffpreiserhöhungen, alle ein Stück „vom Kuchen“ abbekommen möchten.
    Wundert mich nicht, das auch Lego, ohne Qualitätszuwachs, den Bruttopreis erhöht.
    Ich denke, das die anderen Klemmbausteinhersteller auch anpassen müssen.

  67. Also aktuell erhöht fast jeder Hersteller die Preise, das wird sicher auch noch bei den alternativen Steinen passieren.
    Außerhalb des Steine Universums fallen mir auf Anhieb zb. Carrera / Revell ( +10%) , diverse Modellauto Firmen ( zwischen 5 und 15% ) und natürlich auch jede Menge Alltagsprodukte ein. Aufgrund der vor allem immens gestiegenen Transportkosten, waren / sind manche Preise einfach nicht zu halten.

    Warum das nun nur ausgewählte Sets betrifft kann man natürlich nicht ganz nachvollziehen. Eventuell sind die oben genannten Sets vielleicht die, mit dem größten Transportkosten. Vielleicht die Rohstoffpreise höher als bei anderen. Oder eben die Gewinnspanne sonst nicht mehr hoch genug, man weiß es nicht.

    Da sich aktuell aber eben gefühlt alles verteuert, ist es für mich schon teilweise nachvollziehbar. Und wenn man es positiv sehen will, kann man ja auch Lego auch zu Gute halten, dass sich die Preiserhöhung nur auf einzelne Sets bezieht und versucht wurde, das breite Sortiment im Preis zu halten 😉

    Am Ende entscheide doch ich als Kunde was ich kaufe. Und wenn es mir durch die Preiserhöhung nun subjektiv zu teuer ist, kaufe ich es halt nicht.

  68. Schon komisch das es nur ein paar Sets sind. Zwei sind dabei die mir noch fehlen. Die aber jetzt auch raus sind durch die Erhöhung. Freunde macht sich lego damit sicher nicht. Und das alles 20% angestiegen ist. Lohn Transport usw halte ich auch für undenkbar. Hier will man einfach noch mehr Kasse machen. Bluebrixx und andere Alternativen werden sicher davon mehr profitieren.

    Man könnte sagen lego ist wie Deutschland. Die schaffen sich so langsam ab. Immer teurer. Modelle werden von der Qualität her schlechter. Siehe den technic Ferrari.
    Denke Mal die Richtung ist Flasche die lego einschlägt

  69. Wenn ich das schon wieder lese mit Corona und Rohstoffen… einfach Nein.

    Das Management hat sich irgendwo verkalkuliert in Preis/Stein/Nachfrage und will mehr Gewinn.

    Wären Rohstoffe wirklich teurer geworden würden nämlich alle Steinchen und Sets teurer werden und nicht nur einzelne, oder?

    Krieg echt das kotzen wenn Großkonzerne die sowieso schon von der Pandemie „profitieren“ dann noch gierig werden..

  70. Ich bin sprachlos!…
    Ich mein wer kauft dann noch das piratenschiff für 120€ – absolut kleinteilig – habs damals um 54€ bekommen
    Jetzt weiss ich welche sets ich heuer noch unbedingt haben muss….

  71. Apekulation ist müßig, aber an Rohstoffpreise glaube ich nicht, fenn die beträfen dann alle Sets. Ob das offizielle Statement kommt und aufklärt halte ich auch für unwahrscheinlich. Bisher waren die Statements eher schwammig und nichts sagend. Aber ich will eh nur noch den Handschuh, Rest hab ich oder brauch ich nicht, donit habe ich noch Zeit. Doch es kann auch sein, das zukünftige Sets alle teurer werden, das wäre dann bitter.

  72. Es passt zur Arroganz und Gier des selbstproklamierten „Premiumherstellers“ und Marktführers. Mehr gibt es dazu eigentlich auch nicht zu sagen. Da wird die Kuh gemolken, bis das Euter wund ist… Vor allem ist mir nicht klar, wie LEGO das bei den schrottigen Friends-Sets durchbringen will. Die liegen jetzt schon rum und wenn die noch teurer werden, werden die Händler sie einfach nicht mehr nachbestellen und LEGO bleibt drauf sitzen. Wird genau das gleiche Elend wie bei VIDIYO, aus dem man offensichtlich nichts gelernt hat. Alles andere halte ich für nicht begründ- und vermittelbar. Selbst wenn Rohstoff- und Frachtpreise gestiegen sind, hat die Firma genug Gewinn gemacht und es würde niemandem ein Zacken aus der Krone fallen, wenn da jetzt zwei Prozent weniger rauskommen. Da ist noch mehr als genug Luft.

    • Und die „Mitbewerber“ sind natürlich Gutsmenschen, die nur das beste für alle Menschen wollen oder wie?
      […] Was ich dann nur nicht verstehe, warum man sich dauernd in ausgerechnet Lego-Blogs herumtreibt, wenn der und auch dessen Produkte so unbeliebt sind? Komische Geisteshaltung…

      Anm. der Redaktion: Kommentar gemäß Netiquette gekürzt. Bitte versuche deine Kritik in Zukunft ohne persönliche Angriffe zu formulieren.

  73. Also bsp. bei uns in der Schweiz sind die Sets eh schon +/- 20% teurer, hoffe natürlich trotzdem, dass es für Deutschland keine Erhöhungen gibt.

    Die Nachfrage und der Gewinn ist ja bei Lego so hoch wie wohl nie, wenns läuft will man noch mehr und noch mehr- menschlich…
    Aber sie sollten sich mal zurückerinnern als sie fast Pleite gingen und fast keiner Lego kaufte 😆

    Nun ja hoffen wir, dass die Preise so bleiben 😊 Come on, ihr macht doch genug Gewinn mit Plastiksteinen 😄

    • Aber zumindest kann man auch bei uns in der Schweiz bei den nicht-exklusiven Sets den Kauf zur UVP vermeiden. Gibt auch bei uns genug Händler, die teils sehr deutlich unter UVP verkaufen – und die Amazonaktionen werden üblicherweise auch in die Schweiz geliefert (spart obendrein wegen der unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze nochmals gut 12% extra).

  74. 27 Sets werden um 12% erhöht. Lego hat geschätzt das 10-fache an Sets aktuell im Verkauf.
    Dies macht grob gerechnet eine Preiserhöhung des Sortiments um 1,2%

      • Das ist doch ganz einfach. Wenn einem ein Set zu teuer ist, kauft man es einfach nicht – es handelt sich hier um keine Lebensmittel o. Ä., um die man nicht herum kommt. Wenn trotzdem gekauft wird, obwohl man es für zu teuer hält, hat Lego alles richtig gemacht…

    • Eine etwas naive Haltung. Denn über kurz oder lang wird Lego das ganze Sortiment auf ein höheres Preisniveau bringen. Aber zum Glück ist Lego ein Luxusgut, man muss es ja nicht kaufen wenn es einem zu teuer wird.

      Ich persönlich finde es nur schade, da Lego druchaus interessante Set-IDeen hat, diese jedoch leider nur allzu oft nicht dem Preisniveau entsprechend umgesetzt werden, und damit wieder aus dem Raster raus fallen.

      • „Eine etwas naive Haltung. Denn über kurz oder lang wird Lego das ganze Sortiment auf ein höheres Preisniveau bringen.“
        Ein Hersteller erhöht über kurz oder lang seine Preise?!? Wow, ich war wirklich naiv

  75. Preiserhöhungen sind für Kunden nie ein Grund zur Freunde. Hier hat man jetzt gefühlt Erhöhungen bei willkürlich ausgewählten Sets ohne Begründung. Sehr unschöne Kombination zumal nicht wenige Leute eh schon ein leichtes überteuert-Gefühl haben und die Gewinnmarge wohl auch recht ordentlich für Lego ist.

    Nur leider können sich noch so viele Leute aufregen, wenn am Ende für Lego die Zahlen stimmen, dann hat man dort zumindest wirtschaftlich gesehen alles richtig gemacht.

    Wenn die Verkaufszahlen im Schnitt um weniger als 12% ‚einbrechen‘, dann wurde doch gar nicht so viel (aus Legos Sicht) falsch gemacht. Weniger verkauft, aber trotzdem mehr Gewinn und gleichzeitig auch noch bei Produktion, Rohstoffen, Frachtkosten, etc. gespart.

    Zwischen meckern im Forum / online und (Nicht)Kauf eines Produkt ist dann halt auch noch ein Unterschied. Manche meckern, auch wenn sie eh nie kaufen würde und andere meckern und kaufen trotzdem. (Aus unterschiedlichen Gründen).

    • Ja, auf irgendein „Wäh, ich kauf nix mehr!“ muss man da nicht viel geben – wahrscheinlich wird es sogar mehr geben, die deswegen extra losrennen…
      Ich verstehe allerdings nicht, warum man sich diese negative PR überhaupt antut – wenn sich die Sets nicht rechnen, dann lässt man sie eben auslaufen und bringt was ähnliches, was besser kalkuliert ist. Das man die Schienen (60205) nach 3 1/2 Jahren um 2€ erhöht, kann man ja auch noch nachvollziehen – aber dann sind da Sets bei, die gerade erst (42128 Tow Truck) oder noch gar nicht (Stuntz 60295) erschienen sind? Ersterer ist auch jetzt noch ein guter Deal; letzteres erschien mir schon vorher viel zu teuer. Wieso dann nicht gleich mit dem höheren Preis starten?

  76. Zum Glück gibt es andere Hersteller die im selben Land produzieren, noch immer gute Gewinne machen und in Deutschland viel preiswerter sind. ☺️

    • Vielleicht ist auch das ein (indirektes) Ziel. Immerhin wissen wir alle, wie bescheiden der Shop funktioniert, wenn wegen bestimmten Aktionen ein Run auf den Shop einsetzt. Statt die Hard- und Software hinter dem Shop zu skalieren (man müsste ja investieren, oh nein), reduziert man einfach die relevante Käuferschicht, ohne dabei unterm Strich all zu viel Umsatz einzubüssen.

  77. Dann erstmal keine Lego Sets mehr für mich bis ihr meldet dass Lego eingesehen hat dass die Idee sehr dumm war und verworfen wird.
    Wer Rekordgewinne verzeichnet muss keine Preise erhöhen.

  78. Da wird wohl Lego bald auch die 1.000€ Marke für ein Lego Set knacken.

    Nächstes oder übernächstes Jahr eventuell beim Herbst Star Wars UCS.

  79. Falls es hier noch nicht kommentiert wurde, bei Smyth Toys gibt es heute und morgen auf Creator und City nochmal 10% LEGO Masterrabatt.

    31109 Piratenschiff also für 67,50 € und die teilexklusive
    31120 Burg für 81 € falls noch jemand Bedarf hat.

  80. Mittlerweile muss ich wirklich sagen muss ich das Produkt und die Firma von einander trennen in der Wahrnehmung, andererfalls könnte ich mir das nicht mehr schön reden.

    Lego schafft es wirklich sich als Firma noch unbeliebter zu machen Zumindestens diese Leistung will ich anerkennen.

    Anstatt mit besseren Produkten oder mehr Bausteinen für die Kunden zu überzeugen, erhöht man trotz extremer Gewinn Steigung nach einer weltweiten Krise die Preise.

    In England testet man ob andere Farben von Sets sich besser verkaufen und in Deutschland die Preissteigerung. Na vielen Dank auch.

    Da wir AFOLs ja nicht die Hauptzielgruppe sein sollen, obwohl ich das bei den vielen teuren Sets mittlerweile bezweifle, wollen sie wohl erreichen das sich Eltern wirklich mal nach Alternativen umschauen. Sehr clever diese Idee.

    • Genau das denke ich auch – nehmt den Reichen einfach noch mehr ab – ob dann ein UCS ATAT 699 oder 749 UVP hat, hält doch die reiche Masse nicht auf.

      Aber gerade das erste Set in der Liste – DUPLO bekommt 20 EUR aufschlag. 120 EUR für ein 95teiliges Duploset – puhhh,da würde ich als Eltern/Verwandte dankend ablehnen – zumal das Duploalter ja schnell endlich ist.

    • Vielleicht sind wir AFOLs wirklich nicht die Zielgruppe, weil Lego sich bei Studien zur Preissensitivität der Eltern und Verwandten ihrer kindlichen Hauptzielgruppe auf falsche Selektionskriterien gestützt hat. Ist die befragte Teilmenge nicht repräsentativ (lies hier: besonders kaufkräftig und wenig preissensitiv), kann solcher Bullshit schon einmal als Ergebnis herauskommen.
      Es gab da mal eine US-Präsidentschaftswahl (nein, nicht die, die euch direkt einfällt), da fielen Telefonumfragen und Wahlergebnis auch diametral gegenläufig aus – die Meinungsumfrager hatten einfach den gravierenden Fehler begangen nicht zu berücksichtigen, dass vor rund hundert Jahren dummerweise nur sehr Reiche überhaupt ein eigenes Telefon hatten und sich damit ihre Stichprobe gravierend in Richtung reich und konservativ verschoben hatte.

  81. Mal etwas provokant formuliert: Find ich gut, dass die Sets teurer werden. Der Platz für neues Lego ist ohnehin eher beschränkt und so überlegt man sich eher ob man die Sets überhaupt kaufen soll. Gerade erst letztens wollte ich die 60307 im Geschäft mitnehmen. Die UVP von 99.99 war mit Gutschein bei 70€. Als ich dann die Packung aus dem Regal genommen habe und die Packung sich viel zu leicht (für den Preis) angefühlt hat, ist es wieder im Regal gelandet. Keine Chance das ich das Set für 100€ UVP kaufen würde.
    Langfristig bedeutet es wohl dass man auf andere Hersteller ausweicht, sich mit den bestehenden Steinen zufrieden gibt (die bleiben ja zum Glück in Ordnung) oder sich ein anderes Hobby sucht.

    Wenn ich mich richtig erinner sind die UVPs von einigen neuen Sets auch gerade erst in den letzten paar Jahren (nach oben) angepasst worden, das dürfte wohl auch 2022 wieder passieren.

    • vielleicht spielt lego auch mit der Angst: kauf besser jetzt zum UVP als auf Angebote zu warten – nächstes Jahr schon könnte auch dieses Set teurer sein!

    • Das kann natürlich auch sein, dass man wegen der hohen „Standard“-Rabatte einfach die UVP anhebt damit der rabattierte Preis am Ende näher an die ursprünglich erdachte UVP ran kommt.

      Problematisch wird es wenn auch die Händler-EK Preise angehoben werden, denn dann haben diese nicht mehr die Marge um so weit runter gehen zu können wie bisher.

  82. Ich sehe schon das Technic Flaggschiff nächstes Jahr für 549 Euro im Regal stehen. Dann krieg ich 2 bis 3 Cada oder Mouldking Sets dafür 😉 verdammt schwierige Entscheidung.

  83. Ich finde, die Preise müssen noch viel höher gehen, Gründe wird man sicher finden.
    Wer jetzt schon solche horrenden Preise zahlt, der zahlt auch noch mehr.
    Denn Lego hat Suchtpotential, fragt mal Timo & Nando.
    Lego für Reiche, weniger Sets, mehr Umsatz, die Umwelt bedankt sich.

    “ Welt seid mir gegrüsst, ich bin der Held der Reichen …..“

    Mein letztes Set war vor 2 Jahren der Mustang, dann war Schluss.
    Es geht, es ist einfacher als man denkt, die Welt hält soviel Unterhaltung bereit.

  84. Wenn man gleichzeitig die Produkte der Konkurrenz im Direktimport für bis zu 2-3 Cent pro Teil bekommt (was heißt, dass Lego 2-6 mal teurer ist) – teilweise mit weniger Farbabweichungen, echtem Metallic Silver, anspruchsvolleren und / oder interessanteren Designs, dann ist klar, wohin die Reise geht.

    Lego wird mit Preiserhöhungen die Zahlungsbereitschaft der weniger preissensiblen Kunden abschöpfen. Das geht auf Kosten der Menge, was für Lego betriebswirtschaftlich sinnvoll sein kann. Die eigene Marge pro Set auf den Grosshandelspreis steigt und Kapazitätsausweitungen (und damit Kosten und Investitionen) können vermieden werden.

    Die Wettbewerber werden die Nachfrage dankbar auffangen. Ggf. auch mit steigenden Preisen für Produkte, die über Generalimporteure oder langfristig gar eigene Vertriebsorganisationen im Handel angeboten werden.

    Die Händler werden mit Lego tendenziell ein schlechteres Geschäft machen und (auch) zu Wettbewerbern wechseln. Der Direktimport wird wahrscheinlich relativ dazu etwas uninteressanter, aber für sehr preisbewusste Klemmbausteinfans ‚the way to go’ sein.

  85. Sorry, das ist leider eine massive Textwand geworden. Wer für sowas keinen Nerv hat, bitte direkt zum TL;DR durchscrollen.

    Der Artikel weist darauf hin, dass der von Lego geplante Preisaufschlag das Resultat gestiegener Rohstoff- und Transportkosten sein könnte. Dazu ein paar Überlegungen: 2020 sind die Rohstoffpreise massiv gefallen, da es aufgrund von Corona einen deutlichen Nachfragerückgang gab. LEGO hatte seine Preise in diesem Zeitraum aber nicht gesenkt (Überraschung!). 2021 sind die Preise wieder erheblich gestiegen, zum Teil sogar deutlich über das Niveau hinaus, was wir 2019 vor Corona hatten. Okay, wie sieht das jetzt mit den Rohstoffen bzw. Transportkosten aus, die LEGO betreffen?

    Der Preis für ABS (der Kunststoff aus dem nahezu alle Legobausteine gefertigt werden) ist in diesem Jahr deutlich gestiegen. Im weltweit größtem ABS-Markt – China – stieg der Preis pro Tonne seit Januar 2021 von EUR 1.963 auf EUR 2.170 im Juli (neuere Daten habe ich leider nicht gefunden). Das wären also 11% mehr seit Jahresanfang. 2019 waren es im Schnitt EUR 1,850 pro Tonne, das wäre also ein Preisanstieg zum Juli 2021 von 17%.
    Die Preise für Seefracht in Containern zwischen Europa und China (wo LEGO zum Teil produziert) lagen im Juli bei ca. 14.000 -16.000 US-Dollar je 40 Fuß-Container, was dem 6-8 fachen von dem entspricht, was 2019 gezahlt werden musste.

    Okay, das klingt jetzt in der Tat nach einem erheblich Kostenanstieg, den LEGO nur zu gerne an die Kunden weitergeben möchte. Aber: Rohstoffkosten sind bei LEGO gar nicht so entscheidend. Im Klartext: Laut LEGO-Geschäftsbericht entfielen 2019 auf Materialkosten EUR 753 Mio. Insgesamt fielen beim Konzern Kosten in Höhe von EUR 3.724 Mio. an – für Personal, Abschreibungen, Lizenzen und Gebühren, Forschung und Entwicklung, etc. und eben auch die Rohstoffe.
    Jetzt nehmen wir spaßeshalber mal an, alle anderen Kosten blieben konstant. Nur die Rohstoff- und Transportkosten erhöhen sich. Bei einer Erhöhung um 20% steigen diese um 151 Mio. (EUR 753 Mio. x 20%), bei einer 30%-igen Erhöhung um EUR 226 Mio. Das ist nicht gerade wenig.
    Allerdings: der Konzernumsatz betrug 2020 EUR 5.815 Mio. EUR. Um die gestiegenen Kosten durch höhere Verkaufspreise auszugleichen , müsste Lego bei einem Preisanstieg der gestiegenen Rohstoffkosten um 20% die Verkaufspreise um EUR 151 Mio./EUR 5.815 Mio. -> 2,6% erhöhen. Bei einem Rohstoffkostenanstieg um 30% wären es 3,8%. Alles darüber hinaus erhöht den Gewinn des Konzerns.

    Preisanstiege kommen beim Verbraucher meist nicht gut an, egal ob es jetzt der Spritpreis an der Tankstelle, die Brötchen beim Bäcker oder der Schokoriegel im Supermarkt ist. Darum werden Preiserhöhungen gerne versteckt – in der neu gestalteten Verpackung ist zum selben Preis etwas weniger drin, oder das alte Produkt wird von einem neuen abgelöst, was teurer ist (aber natürlich auch viiiiiel besser), oder man weicht auf günstigere Zutaten aus. LEGO beschreitet normalerweise die ersten beiden Wege: Produkte werden nach ein paar Zyklen aus dem Sortiment genommen und durch andere ersetzt (Produktwellen). Diese sind dann zumeist ein bisschen teurer oder ein bisschen kleiner (weniger Teile bzw. weniger Gewicht bei gleichen oder höheren Preis). Ein direkter Preisvergleich mit den alten Modellen ist kaum möglich. Wenn LEGO jetzt bei bereits eingeführten Produkten während der Produktlaufzeit die Preise steil nach oben zieht, kann das auf zwei Dinge hindeuten: Entweder brennt bei denen – aus welchen Gründen auch immer – gerade der Baum, oder man möchte Umsatz und Gewinn mal wieder ordentlich ankurbeln. Wie auch immer, die Zeche zahlen wir.

    TL;DR: Der Rohstoffkostenanstieg begründet die heftigen UVP-Erhöhungen nur zum Teil. Das diese vorgenommen werden, deutet entweder auf Rentabilitätsproblem aus anderen Gründen hin, oder man möchte sich auf Kosten seiner Kunden die Taschen halt noch ein bisschen schneller füllen als bisher.

    • Ich kann mir schwer vorstellen das Lego kurfristige Verträge für ihre Rohstoffe hat sondern längerfristige bei denen Teils 6 Monate – 24 Monate eine Materialpreis garantie gilt.

      Aber anderer seits. Lego packt auch Sticker in seine 300€+ Display Sets.

      • Der Baum bei Lego könnte aufgrund von stark gestiegenen Produktvarianten aka Sets brennen. Mehr SKUs bringen mehr Komplexität und erfordern mehr und differenziertere Verwaltung. Folge: Kosten steigen.

  86. Nur wenn ein Portal wie StoneWars kritischer wird, und alternative Hersteller mit ins Programm nimmt, wird sich auch in euren Köpfen was ändern. Einfach mal das ein -oder andere erstlassige Set von Cada oder Mould King erörtern, bringt sicher viel. Den Lego liesst ja bei Euch hier mit. Break Thru !!

    • Ich denke, wir können auch kritisch sein und trotzdem der Marke LEGO treu bleiben, das bekommen wir hin. 😉 Auch sind wir bereits mit allen Themen rund um LEGO sehr gut ausgelastet und könnten das aktuell gar nicht leisten. Wer weiß, was die Zukunft bringt? Aber aktuell ist es nicht vorgesehen. 🙂

      • Ich fände es durchaus reizvoll wenn ihr auch mal über den Tellerrand hinaus schauen und über Alternativen (wie gewohnt objektiv) berichten würdet. Denn objektiv seid ihr, das wäre mal sehr wohtuend eine objektive Sicht auf die Alternariven zu bekommen die nicht nur die Rosa Brille aber eben auch kein pures Haudrauf ist.

  87. Ehrlich gesagt finde ich euren Artikel bzw. die Kritik darin etwas arg überzogen (und das ging mir leider in letzter Zeit mehrfach so, aber das soll jetzt hier nicht zu sehr Thema sein).
    Jedenfalls. UVP-Erhöhungen zum Jahreswechsel waren bei LEGO jahrelang total normal. Es gab bloß noch keine Fan-Blogs, die darüber Listen erstellt haben und auf denen das so emotional breitgetreten wurde. Vor allem vor 10-20 Jahren gab es fast jährlich Preiserhöhungen, Katalogscans gibt es bei Worldbricks, falls sich jemand selbst überzeugen will. Über allzu große Aufregung darüber kann ich mich nicht erinnern, es war halt so erwartbar wie bei Bahn- und Nahverkehrstickets, die werden ja auch jedes Jahr teurer. Dass das bei LEGO vor ca. 10 Jahren aufgehört hat, dürfte wohl der seitdem über Jahre anhaltenden extrem niedrigen Inflation geschuldet sein. Nun aber mehren sich die Anzeichen, dass es damit vorbei ist. Gleichzeitig hört man aus verschiedensten Branchen explizit von Rohstoffmangel (insbesondere auch bei Kunststoff) und Logistikengpässen und damit einhergehenden Preissteigerungen. Es hat doch wohl niemand angenommen, dass LEGO sich davon abkoppeln kann?
    Und nun erwartet ihr von LEGO ernsthaft eine „Erklärung“? Tut mir Leid, aber das finde ich nun echt ein bisschen albern. Erstens verlangt ja wohl niemand von LEGO eine Erklärung, warum ein Set bei Neueinführung eine bestimmte UVP hat, also warum sollte es jetzt eine Erklärung für geänderte UVPs geben? Und zweitens wird LEGO wohl kaum Einblicke in die internen Kalkulationen gewähren. Mit anderen Worten, eine aus Fan-Sicht zufriedenstellende „Erklärung“, die über mehr als allgemeine Floskeln hinausgeht, wird es nicht geben, mithin hat sich die Frage danach eigentlich erledigt.
    Es wird gewiss mit gestiegenen Kosten zu tun haben. Das kann Personal sein, Logistik, Rohstoffe, Forschung&Entwicklung, Digitales, vielleicht müssen auch Verluste aus Vidiyo ausgeglichen werden, wer weiß das schon.

    Was ich nun also davon halte: Es ist mir tatsächlich ziemlich egal, vielleicht auch, weil ich einfach damit aufgewachsen bin. Zu meiner Schulzeit war es wie gesagt normal, im Januarkatalog neue Preise zu finden, und das einzig spannende war, welche Sets betroffen waren und wie groß die Erhöhung ausfiel. Die normalen Katalogsets kaufe ich seit Jahren meist mit 15-30% Rabatt, und so wird es auch weiterhin sein. Ein paar Prozent mehr bei ein paar UVPs werden mir sicher nicht die Freude am Hobby nehmen.

    Was ich aber doch generell noch loswerden möchte: Ich fand, dass ihr in der Vergangenheit oft auffällig sachorientiert und konstruktiv über, naja, „brisante“ Themen geschrieben habt. Teils hatte ich den Eindruck, ihr wart auch selbst genervt davon, wie emotional und hitzig manche Diskussion geführt wurde, und wolltet dem etwas mehr Nüchternheit und tiegergehende Recherche entgegenstellen. Seit einigen Monaten aber habe ich das Gefühl, dass ihr die hitzigen Debatten eher noch schürt oder gar erst mit entfacht. Ich kann natürlich nicht sagen, ob das eine absichtliche Entscheidung war, in diese Richtung zu gehen, oder ob es sich mit der Zeit unbewusst eingeschlichen hat, aber auffällig ist es durchaus, und das finde ich sehr schade. Naja, trotzdem erst mal schönes Wochenende, auch wenn es jetzt hier wahrscheinlich wieder viel zu tun gibt.

    • So unterschiedlich können Wahrnehmungen sein: In meinen Augen wird hier immer sehr sehr unaufgeregt und sehr sachlich mit einer starken Pro Legotendenz geschrieben.
      Trotzdem heißt dass ja nicht, dass man jeden move der hier seitens Lego gemacht wird, begrüßen muss.
      UVP Preiserhöhungen von 15-20% sind schon eine bemerkenswerte Sache, vor allem wenn sie so wahllos erscheinenen.
      Wie viele schon geschrieben haben: eine Preiserhöhung von übergreifend 5% auf alle kommenden Sets wären mehr oder weniger geräuschlos angekommen.
      In der hier beschriebenen Form ist es einfach ein Beispiel, wie man negative PR schaffen kann.

    • Das liegt bei diesem Artikel wohl einfach an mir, Lukas hätte den wahrscheinlich noch etwas nüchterner geschrieben. 😉 Deine Meinung sei Dir natürlich unbenommen, und auch mit den früher üblichen Preissteigerungen hast Du recht, aber mich würde interessieren, an welchen Stellen Du den Artikel hitzig oder emotional findest. Oder anders gefragt: Was findest Du am Artikel inhaltlich falsch? Die sich mehrenden Nachlässigkeiten bei LEGO in der jüngeren Vergangenheit sind nun mal faktisch vorhanden und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit internen Sparmaßnahmen geschuldet (z.B. wurden ja erst 2017 ca. 8% der Belegschaft bei LEGO abgebaut, gleichzeitig aber seitdem der Output an Sets konstant gehalten). Wenn dann trotzdem die Preise erhöht werden, man ohnehin für einige Reihen wie z.B. City bereits fragwürdig hohe Preise verlangt und der Handel schon mit den aktuellen Preisen zu kämpfen hat, kann und sollte man das mal kritisch anmerken, finde ich. Wie ich im Artikel schon schrieb: Gerne Premium, aber dann auch mit kompromisslosen Qualitätsansprüchen in Design und Fertigung. 🙂

      Edit: Diese Sichtweise liegt übrigens vielleicht an meiner persönlichen Historie, denn ich komme aus einer Branche, die sowohl sehr kosten- als auch sehr qualitätsgetrieben war und bin deshalb da wahrscheinlich etwas weniger kompromissbereit als andere Menschen. 😉

      • Ich sage nicht, dass der Artikel faktisch falsch ist, habe ich hoffentlich auch nicht. Aber auch Fakten können ja unterschiedlich präsentiert und eingeordnet werden. Bisher reden wir über 27 Sets (ich vermute stark, dass noch ein paar (halb)exklusive Sets dazukommen). Für diese Sets gilt in der Tat die durchschnittliche Steigerung von (auch aus meiner Sicht happigen) 12 Prozent. Das heißt aber auch, der überwiegende Teil des Sortiments bleibt im Preis stabil. Und das schon seit vielen Jahren, um das noch einmal herauszustellen.
        Wie schon kommentiert wurde, liegt daher die Steigerung über das gesamte Sortiment hinweg viel niedriger (1-2% oder so?). Das könnte man in der Einleitung zum Beispiel deutlicher darstellen, statt die plakativen 12% in Fettschrift zu schreiben. Auch das Bild wäre repräsentativer, wenn neben den zweistelligen Prozentzahlen entsprechend viele „+0%“ angegeben wären. Schon klar, das sähe doof aus und hätte nicht den gleichen Effekt, käme der Realität aber näher. 😉
        Solche Dinge meine ich. Die Angaben sind nicht faktisch falsch, aber die Präsentation wählt eher den Aufsehen erregenden Weg – nicht total extrem, aber ein bisschen – und macht den Sachverhalt größer, als er eigentlich ist, was dann verstärkt die zugehörigen Emotionen (Aufschrei, Entrüstung etc.) auslöst. Und ja, das kann man natürlich so machen und es wird besonders im Internet pausenlos so gemacht. Gerade deshalb fand ich es angenehm, dass ihr diesen Weg in der Vergangenheit eben gerade nicht so stark mitgegangen seid.

        Ob man eine größere Erhöhung bei wenigen Sets oder eine kleine Erhöhung bei allen Sets besser findet, ist glaube ich eine sehr persönliche Sache. Der Vorteil bei wenigen Sets liegt für mich eindeutig darin, dass man diese ggf. noch vorher kaufen kann, und somit der Erhöhung persönlich quasi komplett aus dem Weg geht. Wenn alles pauschal um 2% teurer wird, geht das nicht. Insofern ist eure Tabelle hier definitiv hilfreich, danke dafür. 🙂

        Hinsichtlich der „Erklärung“ von LEGO hatte ich ja schon geschrieben, dass ich das recht albern finde. Verlangt man beim Bäcker, im Supermarkt, an der Tankstelle usw. eine offizielle Begründung, wenn die Preise gestiegen sind? Ich glaube nicht. Und wenn, bekommt man eben wie gesagt allgemeine Floskeln, die man sich auch selbst hätte ausdenken können. Letztlich bleibt es dabei, dass man mehr bezahlen muss, und das wird einem keine Erklärung der Welt schmackhaft machen.
        *Wenn* man aber tatsächlich bei LEGO anfragt, fände ich es fair, dann auch erst mal die Antwort abzuwarten, bevor man mit dem Artikel rausgeht. Nun läuft die Diskussion über das Wochenende, und nächste Woche geht es dann wahrscheinlich in die zweite Runde, falls es tatsächlich eine Erklärung geben sollte (die zweifellos die wenigsten befriedigen wird, darüber sind wir hoffentlich einig. :)) Wie gesagt, egal wie blumig man eine Preiserhöhung verpackt, dem Kunden wird sie nie schmecken.

        Letzter Punkt, der mich hier (auch nicht zum ersten Mal) gestört hat, ist beispielhaft solch ein Satz: „Mit einem 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 19% gestiegenen Nettogewinn von umgerechnet 1,3 Milliarden Euro werden Preiserhöhungen den Kunden nur sehr schwer zu vermitteln sein.“ Das mag inhaltlich sogar stimmen, aber im Grunde lieferst du neben der Nachricht gleich mit, wie die Kunden darüber denken sollen. Natürlich könnt ihr immer gerne schreiben, was ihr selbst über die Preiserhöhung denkt. Aber Spekulationen darüber, was viele andere darüber denken werden, direkt an die Nachricht anzuhängen, halte ich für unpassend. Lasst doch die Leute erstmal selbst unvoreingenommen entscheiden. Im Nachhinein kann man dann immer noch schauen, wie die Sache angekommen ist. Ansonsten geht es stark in die Richtung einer selbst erfüllenden Prophezeiung, und da wären wir dann wieder bei meinem Anfangsvorwurf, dass derart gestaltete Beiträge die Emotionen unnötig stark hochkochen lassen.

        Über die sich angeblich in letzter Zeit häufenden Nachlässigkeiten und Produktfehler oder die Preisgestaltung bei City könnte ich jetzt auch noch ausführlich schreiben, aber der Beitrag ist so schon reichlich lang. Vielleicht ein andermal. (Ihr solltet wirklich ein richtiges Forum für solche Diskussionen einrichten. ;))

    • @Jonas Turez: „Seit einigen Monaten aber habe ich das Gefühl, dass ihr die hitzigen Debatten eher noch schürt oder gar erst mit entfacht. Ich kann natürlich nicht sagen, ob das eine absichtliche Entscheidung war, in diese Richtung zu gehen, oder ob es sich mit der Zeit unbewusst eingeschlichen hat, aber auffällig ist es durchaus, und das finde ich sehr schade“

      GENAU SO GEHT ES MIR AUCH! Aber, wie Lukas mir mehrfach versicherte, wenn ich genervt war von der Themenauswahl , es geht NICHT um Klicks, es geht nicht um Geld, es muss also was anderes sein. Es werden hier in letzter Zeit sehr oft Geschichten „hochgekocht“, die nervtötend sind. Und ja, ich weiß, man muss nicht lesen und auch nicht kommentieren.
      Thema Bauplatte, ich weiß, das ist der andere Artikel… wird es nicht mehr geben…bla, bla, bla…RIESENdiskussion. Nun wird es sie doch geben. Erleichterung. Viel Spekulation.
      Ich kann mir nur vorstellen, dass mit diesen Artikeln Leute von anderen Fanseiten abgeworben werden sollen, aber das gibt auch keinen Sinn, denn HIER geht es nicht um Geld und Klicks. Tja.
      Es nervt zunehmend mehr.
      Vielleicht ist es die Vorbereitung darauf, Werbung zu schalten, die Seite kostenpflichtig zu machen, mehr Affiliate Gelder einzunehmen.
      Ich fand es hier früher auch schöner.

      • Kritik gerne, aber Verschwörungstheorien wie

        „Vielleicht ist es die Vorbereitung darauf, Werbung zu schalten, die Seite kostenpflichtig zu machen, mehr Affiliate Gelder einzunehmen.“

        müssen bitte nicht sein. Auch das „sehr oft“ kann ich nicht nachvollziehen, wenn solche Themen im Schnitt alle paar Monate mal aufkommen. Allen recht machen können wir es eh nie, mal beschweren sich die einen, wir seien zu unkritisch, jetzt sind wir anderen zu kritisch. Letztlich sind wir aber einfach mehrere Autoren mit jeweils eigener Meinung und Sichtweisen, und vielleicht stören uns manche Entscheidungen von LEGO einfach selbst mehr, als sie das früher getan haben. Aber ich weiß, das wäre als Erklärung natürlich viel zu einfach…

        • Mein Gott, wie schon von mehreren gesagt, 27 Sets…da kann man auch einfach nix schreiben. […]

          Anm. der Redaktion: Kommentar an der durch […] markierten Stelle gekürzt. @Steinreich, das hier ist Deine erste und letzte Verwarnung. Noch so eine Entgleisung und Du wirst dauerhaft gesperrt.

          • Also ich finde das vollkommen in Ordnung wie das Stonewars-Team die Artikel handhabt. Es kommt weder das Gefühl auf, dass jetzt der grundlegende legofreundliche Ton über Bord geworfen wurde, noch, dass das Stonewars-Team auf Rebellion gegen LEGO macht.
            Es sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass solche kontrovers diskutierten Artikel wie der hier hin und wieder erscheinen und nicht Alltag sind (persönliche Wahrnehmung springt da gern mal dazwischen 😉 ). Außerdem finde ich, es sollte über sog. „Dick Moves“ von LEGO auch mal kritisch diskutiert werden und nicht ausschließlich blinde Lobhudelei des Idols gegenüber. Und zu guter Letzt, jeder Verfasser (und jede Verfasserin, gibt’s Frauen im Team? O_O) hat einen eigenen Schreibstil. Und das ist vollkommen in Ordnung so!

            Und wieso Du dem Autor gegenüber ziemlich ausfallend persönlich wirst, verstehe ich nicht. So etwas muss nicht sein.

          • Ach, und noch was: wie weiter unten schon angemerkt. Die 27 Sets sind mit Vorsicht zu genießen. Bei Promobricks werden 30 Stück angeführt, mit der Option, dass noch weitere nachfolgen könnten.

          • Ja, das ist ok. Ist ja schließlich Euer Blog. Wie schon gesagt, man muss es ja nicht lesen und auch nicht kommentieren.

          • @Steinreich: Feedback ist uns gerne willkommen! Du darfst auch meinetwegen unsere Motive anzweifeln, wobei ich mich eher freuen würde, wenn du mir eine Hilfestellung gibst, wie wir jetzt konkret mit diesem Beitrag Geld verdienen sollen. Die Arbeitsstunden hätten wir dahingehend besser in irgendwelche myToys-, Amazon-, oder sonstwas-Angebote gesteckt: Dabei kommt für uns wirklich gut Geld rum und man hat zeitgleich auch genau null Aufwand irgendwas zu moderieren. Ich hatte jetzt das „Glück“, dass ich den ganzen Tag privat sehr eingebunden war und Jens das hier übernommen hat.

            Mal ernsthaft: Ja, bei StoneWars geht es neben dem ganzen Hobby auch ums Geld verdienen. Ich habe als Betreiber hier auch eine gewisse Verantwortung meinen Angestellten gegenüber, deren Jobs zu erhalten. Aber solche Beiträge hier helfen dabei NICHT weiter, sie sind im Gegenteil eher kontraproduktiv. Es gibt genau zwei Arten von Artikeln, mit denen wir Geld verdienen: Set-Neuvorstellungen und Schnäppchen-Artikel. Der Rest drumherum soll den Blog mit Leben und Liebe füllen, damit die Leute für die anderen Artikel auch gerne hier im Blog mitlesen. Solche Beiträge wie dieser hier helfen dabei bei den meisten Lesern nicht. Sie bringen Wut auf LEGO und sorgen dafür, dass beim nächsten mal weniger geklickt wird. Und die kurzfristigen zusätzlichen Leser, die uns solche Beiträge bringen, nützen ansonsten nichts. Ich sehe das an Tagen wie heute an den Zahlen der Leute, die über unsere Unterstützen-Links zu irgendwelchen Shops gehen: Es sind trotz massiv gestiegener Leserzahlen ziemlich genau so viele, wie an jedem anderen Samstag auch.

            Warum wir darüber trotzdem berichten? Weil wir es in dem Moment des Artikels für angemessen und relevant halten. Die Richtung, in der der Artikel geht, wird dabei (je nach Zeitdruck) mal mehr und mal weniger ausführlich im Team durchdiskutiert, aber spiegelt natürlich vor allem die Sicht des Autors wieder.

            Und damit sind wir an dem Punkt, der gar nicht geht: Solche persönlichen Angriffe auf Teammitglieder. Das überschreitet jegliche Grenzen! Daher hier nochmal persönlich der Hinweis: Sollte das nochmal vorkommen, bist du zukünftig für jegliche Diskussionen hier im Blog gesperrt.

            Wie wäre es denn in Zukunft damit, mal konkrete Vorschläge zu machen, was du dir wünschen würdest für zukünftige Beiträge? Ich lese von dir oft eher, was du scheiße findest.

            Achso, ein Punkt noch zu deiner Theorie, wir würden das hier als Vorbereitung für Werbung oder eine kostenpflichtige Seite machen: So lange der LEGO Onlineshop und Amazon uns ein Partnerprogramm anbieten, wird unsere Finanzierung genau so funktionieren, wie sie jetzt ist.

      • sowas nennt man Journalismus, und im Lego-Bereich ist der selten und – mir – sehr willkommen.

        Journalismus kann man so oder so betreiben, von Propaganda über Dokumentation über Investigation über Spekulation bis zu Invention.
        wenn sich stonewars von Dokumentation zu Investigation bewegt (wobei das bei weitem kein Paradigmenwechsel ist), wird das spannender, natürlich ist es dann möglich, dass eine Prise Spekulation rein rutscht wenn man nicht aufpasst, oder sich ein Indiz doch als nicht zutreffend erweist, wobei die Quellen bisher ja immer sehr gewissenhaft geprüft werden, und der Erkenntnisgewinn im Gegenzug vergrößert wird. (Jedenfalls liegen wir bei weitem noch nicht im Bereich der Spekulation, und das ist gut so.)

    • Die Leserschaft will bedient sein. Es ist wohl kein Zufall, dass durch das Bekanntwerden von Alternativherstellern auch bei Lego kritischer hingeschaut wird. Entsprechend müssen die Lego-Influencer nachziehen. ;D Teilweise wird es dann lächerlich. Ich sag nur Farbabweichungen. Die gibt es seit vielen Jahren, als Lego vom vorgefärbten ABS umgestiegen ist. Oder blaue Pins. Oder Aufkleber. Oder eben Preise. Wann war Lego denn wirklich günstig? Lego hat die ganz kleinen Sets gestrichen, das sind jetzt die CMF. Und da, wo früher bei Ritterburg und Piratenschiff Schluss war, gehen jetzt die großen Sets erst los, die es früher gar nicht gab (Modulars, Star Wars, Technik in groß). Kann man gut finden oder nicht, aber anscheinend interessieren sich die im Netz aktiven Leute genau für solche größeren Sets und eben auch die CMF.

      Und was ist jetzt passiert? 27 von ein paar hundert Sets werden zum Jahresende teurer. Das gab es bei Lego auch früher schon, das passiert bei Produkten die ganze Zeit (oder es wird der Inhalt verkleinert oder an den Zutaten gespart). Dass da nicht alle Sets um z. B. 1 oder 2 % erhöht werden, sondern soundsoviele gestaffelt nach dem Ursprungspreis, ist auch nicht überraschend. Der UVP soll halt x,99 € oder bei größeren Sachen x9,99 € sein. Auch das hat Lego nicht erfunden.

      • Die aktuelle Anzahl von 27 Sets würde ich mit Vorsicht genießen. Promobricks hat vorhin einen eigenen Artikel dazu veröffentlicht und dort ist die Rede von 30 Sets (darunter auch die Creator 3in1 Ritterburg), weitere Anhebungen nicht ausgeschlossen.

        • Und wenn es 30 oder 50 Sets sind – die Preiserhöhungen sind nicht schön, welcher Kunde freut sich schon über gestiegene Preise. Aber am Preisgefüge ändert sich nichts. Bei den kleineren Sets hören sich + 11 oder 15 % nach viel an, aber in absoluten Zahlen sind es „nur“ 3 oder 5 €. Wer ganz knapp kalkulieren muss, für den kann das am Monatsende ein Problem sein. Aber ob der überhaupt Lego kauft? Und wer sich einen Lamborghini für 380 hinstellt, kann es in 99 % der Fälle auch für 400 (aktuell findet man ihn ohne lang zu suchen für 275 bis 280) und wem 380 zu teuer waren, dem kann die Preissteigerung völlig egal sein. Wenn man hier so liest, klingt es aber nach Weltuntergang. Dabei muss niemand Lego kaufen. Auch Eltern nicht. Es gibt so viel anderes Spielzeug.

          • „(…) Wenn man hier so liest, klingt es aber nach Weltuntergang.(…)

            Du hast es selbst schon festgestellt:

            „(…) die Preiserhöhungen sind nicht schön, welcher Kunde freut sich schon über gestiegene Preise. (…)“

            😉

            Klar wird sich aufgeregt, ist in anderen Bereichen nicht viel anders. Hier versammeln sich aber nunmal Lego- und Klemmbausteinfans, die über ein Thema, welches sie betrifft, ihre Meinungen dazu äußern.

            Und Recht hast du mit dem „niemand muss Lego kaufen“. Eigentlich braucht der Mensch nur Trinken, Essen, Kacken und Schlaf zum Überleben. Ach, ja und Menschen sind soziale Wesen. Also braucht es auch den Umgang mit und den Austausch zu anderen Menschen. Alles andere ist Steigerung des persönlichen (Lebens-)Glücks und der eigenen Freude ^^

          • Schon, schon, „welcher Kunde freut sich schon über gestiegene Preise“. 😉 Ich habe irgendwie meine Zweifel, dass alle, die sich hier gerade ärgern, genau diese Sets just ab dem 1.1.2022 kaufen wollten. Falls sie diese Sets überhaupt jemals kaufen woll(t)en.

            Was das andere angeht, also wenn man die Kommentare hier (und unter anderen Artikeln) durchliest, dann scheinen viele seit Jahren von Lego frustriert zu sein. Zum Beispiel wegen der Preise. Aber warum lesen sie dann noch auf einem Lego-Blog mit? Wenn ich was zu teuer finde, und dann wird es noch teurer, und den Konzern halte ich für geldgierig und so weiter, dann lasse ich es doch einfach irgendwann bleiben. Wenn mir ne Serie nicht mehr gefällt, schaue ich die ja eigentlich auch nicht über Jahre weiter an und wenn ich eine Marke oder einen Verein oder einen Schauspieler doof finde, hocke ich mich nicht auf eine Fanseite, um jede Neuigkeit mitzubekommen. Außer Hater natürlich. Oder kaufen die Leute immer noch Lego? Aber dann macht Lego ja alles richtig. 😀

          • @Forscher 5.0
            Ich denke die eigentliche Nachricht in dem Post ist nicht die Frage, ob Preise erhöht werden, sondern wie hier eine Preiserhöhung vollzogen werden soll.
            Ich würde sage, dass schon lange keine Anhebungen „im laufenden Betrieb“ hatte. Meist lief ein Set aus und der Preis der nächsten Welle wurde angepasst. Das ist hier aber anders, was mich irritiert, denn es bietet eine unnötige Angriffsfläche.

            P.S. Wenn du wissen willst, was preislich so gehen könnte, schau in die anderen europäischen Länder des Onlineshops.

      • „Die Leserschaft will bedient sein“
        Genau richtig. Wenn keiner drüber berichten würde, würde es auch von „aufmerksamen Fans“ wohl weniger wahrgenommen werden. Aber das liegt halt in der Natur der Sache. bzw.. des Internets. Da muss man mit leben – und das richtig einzuordnen wissen. Viel Wind um nichts.

  88. Was für ein PR-Gau und gefundenes Fressen für Leute wie den Helden. Warum macht man nicht einfach neue Produkte teurer und gut ist? Dann hätte es vermutlich kaum jemand gemerkt. Aber auf den Markt befindliche Produkte einfach mal so im Preis zu erhöhen ist öffentlichkeitswirksam schon ziemlich dumm, außer man schert sich einen Dreck um da Bild seiner Firma in der Öffentlichkeit….

    • Kommt darauf an, was mit Öffentlichkeit gemeint ist. Bei uns AFoLs ist das ein recht großes Thema wie man an den Kommentaren unter diesem Artikel hier sieht und liest. Und ohne entsprechende Artikel der lego-/klemmbausteinnahen Blogs wüssten wir Leserschaft/Fans nichts davon (frühestens erst beim nächsten Einkauf vor „vollendete Tatsachen“).

      Die normalen Verbraucher, die sich nur dann und wann im Laden des Vertrauens oder mal in Ausnahmefällen so beiläufig ein Set mitnehmen, werden das kaum mitbekommen, vermute ich mal. Die werden dann eben „nur“ den ausgestellten Preis im Regal sehen (und schütteln möglicherweise den Kopf über die Höhe). Die haben keinen Vergleich zur vorherigen Bepreisung.

      • Öffentlichkeit heißt, dass solche News heute durch Blogs und soziale Medien viel mehr Leute erreichen als noch vor 10 oder mehr Jahren.

        Und wie wir ja in der Vergangenheit schon gesehen haben, kommt Lego noch nicht mit sowas klar. Vermutlich wirds über Facebook usw wieder viel Haue geben, spätestens wenn dann auch noch die einschlägigen deutschen YT Kanäle das Thema aufnehmen. Gut, ganz so extrem wirds nicht werden, weil es ja wohl nur die deutschen betrifft.

        • Das stimmt, dass durch die sozialen Medien mehr Leute mit solchen News erreicht werden (und LEGO mit dem Umgang da so seine Schwierigkeiten hat, ist auch richtig). Ob man schon von Öffentlichkeit sprechen kann, weiß ich nicht. Vielleicht von einem kleinen Teil der Öffentlichkeit, ja. Oder sollte erst von Öffentlichkeit gesprochen werden, wenn die Thematik an die breite Masse ankommt?

          Ich erinnere mich gut an den Clash of the Communities und den lauthalsen Aufschrei Ende letzten, Anfang diesen Jahres und wie sehr ein gewisser YouTuber zum Alleinschuldigen gemacht wurde. Die meisten Menschen haben von der Thematik überhaupt nichts mitbekommen, und wenn, dann höchstens eine Randnotiz in irgendeinem Blättchen, die auch schon am nächsten oder übernächsten Tag vergessen ist. Wir in unserer Bubble verfolgen das Geschehen intensiver, weil es „unser“ Hobby ist. Wir sehen das alles aus einem anderen Blickwinkel. Und leider wird oft vergessen, dass wir nicht die Mehrheit von LEGOs Produktabnehmer darstellen.

          • Dazu noch ein weiterer Aspekt.
            Was sagte Henry neulich im Stream mit dem Frankfurter? Es sollen sich nur nur 1% der Abonnenten aktiv beteiligen.
            Und das ist auch der Punkt, der mich an fast allen Kommentierern sozialen Medien enorm stört: Sie schätzen sich und ihre „Stellung“ als Kunde viel, viel zu hoch ein. Die Erfahrung habe ich auch in anderen Interessensgebieten gemacht. Immer wieder wird die eigene oder angebliche überwiegende Meinung eines Forums auch der Allgemeinheit angedichtet. Ohne auch nur entfernt mal drüber nachzudenken, wer tatsächlich mehr Informationen über die Kundschaft eines Unternehmens hat.
            Man nimmt sich einfach viel zu wichtig und hält gleichzeitig die Verantwortlichen in den Firmen nicht nur für raffgierige Scharlatane (das ja sowieso, zumindest in der Klemmbausteinwelt allerdings nur die von Lego, die Inspirierten sind alles gaanz liebe Gutsmenschen), sondern auch noch schlichtweg für doof. Und da hört es dann einfach mal auf. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass sich hier vornehmend sehr erfolgreiche Geschäftsleute und Unternehmer schriftlich auslassen?
            Mir fehlt sehr oft eine gewisse Demut ob der eigenen Stellung in Gesellschaft und Wirtschaft, um das alles wirklich richtig einzuordnen. […]

            Anm. der Redaktion: Kommentar gemäß Netiquette gekürzt.

      • Die „normalen“ Verbraucher werden das wohl mitkriegen. Die meisten Leute können jederzeit und auch vor dem Regal innerhalb von Sekunden prüfen, ob es das Set nicht bei Amazon billiger gibt. Amazon kennt fast jeder, der irgendwie im Internet ist. Je höher die Ersparnis, desto eher wird das Set wieder ins Regal gestellt und im Internet geordert. Dazu muss man wahrlich kein AFoL sein. Der stationäre Handel wird damit weiter Marktanteile verlieren und notgedrungen zu billigeren Alternativen wechseln. Zudem kann man bei Amazon nach praktisch keinem Markenprodukt suchen, ohne nicht eine Unzahl an Nachahmerprodukten aus Fernost angezeigt zu bekommen. Je teurer das Original und je knapper die Kasse, desto eher wird eine Alternative ausprobiert.

        • Tun sie das? 😉 Meine Beobachtungen gehen dahingehend, dass Oma, Opa mit Enkel in den Laden spazieren und dann gemeinsam etwas aussuchen oder der Enkelin oder dem Enkel die Wahl lassen. Da wird nicht noch nach einem besseren Angebot auf Amazon gesucht. Ähnliches Bild, wenn Mutti mit Sohnemann zum Laden läuft, entweder um für den Kleinen etwas zu kaufen oder um ein Geburtstagsgechenk für den Freund zu besorgen. Ich denke hier wird einfach die Thematik überschätzt, dass die meisten kurz noch bei Amazon nachschauen. Das können sie schließlich auch ganz bequem von zu Hause aus. Dazu brauchen sie nicht noch extra zum Laden zu laufen. Dieses ‚kurz bei Amazon checken‘ ist wohl eher ein Symptom, das vorwiegend bei Schnäppchenjäger, Rabattabschießer und Sammler zu finden ist (mich würde mal auch eine real durchgeführte Studie über das Kaufverhalten von Legoprodukten je nach Käufertyp interessieren O_O Das meine ich sogar ernst).

          • Das wird auch vom Set abhängen – so ein kleiner „Mitnehmer“ wird ohne viel auf den Preis zu gucken einfach mitgenommen, auch weil das Kind quengelt, dass es darauf nicht warten will. Aber ein großes Technic-Set für hunderte Euro bekommen die ja eh zu einem besonderen Anlass. Das richtige Schlitzohr schlägt den Online-Vergleich sogar von sich aus vor, wenn der Onkel noch zögert, weil’s so teuer ist 🙂

            Das dürfte auch der Grund sein, dass die Ketten durchaus auch auf die großen Sets mal (kleine) Nachlässe geben, während die kleinen Sachen stur zum UVP angeboten werden.

    • Iiiich kenne da ja nur einen Frankfurter. Das soll jemand sein, der gerne was vom Pferd erzählt🙂
      Gibt es denn noch mehr „wichtige“ Leute?🤣

  89. Jetzt hört auf mit Miesepeter – es sind nicht alle Artikel teurer geworden – und das Thema „gefundenes Fressen für Held der….“ finde ich auch nicht gut […]. Der soll unser tolles LEGO-Hobby in Ruhe lassen und uns nicht immer alles Mies reden – Wir sind doch alle AFOL – oder ?

    Anm. der. Redaktion: Kommentar gemäß Netiquette gekürzt.

  90. Als Spielwaren-Händler kann ich die Situation ein Stück besser beurteilen. Viele der großen Hersteller erhöhen die Preise in 2022! LEGO erhöht nur die UVPs von ein paar Sets, andere Hersteller das Gesamtprogramm. Oft sehe ich da 10%.

    Vor Corona lagen Container-Preise für Seefracht aus China bei 3000USD, aktuell bei ca. 18000USD… Und da ist der Container noch nicht entladen und die Sets beim Händler.

    Ich verschone euch lieber mit weiteren Details für Weihnachten und 2022.

    • @Toyvestor
      Bitte schau dir mal die Entwicklung der Seefrachtraten der letzen 20 Jahre an.
      Du wirst extrem scshwankende Preise bemerken. Die Seefrachtraten der letzten Jahre waren durch ein großes Überaangebot in der Containflotte gekennzeichnet. Viele Schiffe waren beschäftigungslos, mussten Insolvenz anmelden oder wurden verschrottet. In der Spitze waren hunderte Schiffe ohne Charter.

      Die Frachtraten dieser Zeit als Referenz zu nehmen, ist meiner Meinung nach eine sehr kurzfristige Betrachtung.

      • Die Container-Preise waren ein Beispiel. Der komplette Logistiksektor ächzt vor Auslastung schon vor Corona. Die Logistik ist auch neue ein Teil vom Puzzle. Wenn ich dir ne Tipp geben kann, Kauf lieber jetzt schon Weihnachtsgeschenke 😉

        Du wirst auch noch genug Preiserhöhungen zum Jahreswechsel außerhalb von LEGO und der Spielwarenbranche bemerken. Versprochen!

    • Im Artikel steht ja, dass das nur die Sets im freien Handel sind. Wir machen ein Update, wenn wir wissen, wie es generell um die D2C Sets steht. Aber danke für den Hinweis. 🙂

  91. Ich weiß nichtm wie das begründet wird oder ob es dafür eine gute Begründung gibt. Ich weiß nur, dass ich mir mit anderen Herstellern schwer tue (Grayskull war mir z.B. zu nackelig). Also einerseits. Andererseits sind mir die UVPs bei Lego aber bei vielen Sets schon vorher zu hoch gewesen vom Preis-Leitungsgefühl als Kunde her. Im Grunde kaufe ich nur noch mit massivem Rabatt. Auf jeden Fall alles größeres. Bei kleinen Sachen kommt es drauf an (zwei Euro hin- oder her, ist halt was anderes, als 20 hin- oder her ^^).

    Jetzt die UVP noch weiter zu steigern. Also ich habe dabei kein gutes Gefühl. Das Piratenschiff zum Beispiel, habe ich dem Nachwuchs gerade so gekauft zur alten UVP mit 36% Rabbat. Und selbst da fand ich es unschön, dass nicht mehr Figuren dabei waren. Dafür haben wir dann fünfzehn Piraten von Bricklink an Bord geholt. : )

    Mir ist völlig schleierhaft, wie man 120.- dafür zahlen kann/möchte (außer man hat es eh nicht nötig bei irgendwas auf den Preis zu gucken). Damit das für mich nach 129.- aussieht, müsste aber noch ordentlich mehr drinnen sein.

    Ich teile also die Sorge, dass immer mehr Menschen sich Alternativherstellern zuwenden und letztendlich Lego irgendwann wieder in enge Bedrängnis kommt. Es wäre so schade, wenn die sich selbst langfristig gegen die Wand fahren mit einem eigentlich so tollen Produkt! ^^“

    Wir Lego-Fans wollen doch eh am liebsten fast alles sammeln. Aber ich habe das Gefühl, die Marketingleute denken, es müsste alles schwer zu bekommen sein um den Reiz aufrechtzuerhalten. Bei manchen Produkten (Apple) mag das stimmen, aber bei Lego fänd ich kundenfreundliche Sets und Preise viel marktfördernder.
    : )

    • Vielleich ist das auch alles so gewollt, das der Konkurrenz das Kinderzimmer überlassen wird und man sich mehr und mehr auf die Sammler stürzt … ergibt aber auch irgendwie keinen Sinn. Lego versucht den Gewinn hochzuhalten bei weniger Verkäufen und wird am Ende einknicken wie der Modelleisenbahnsektor. Wenn ich sehe (hellsehe) das leben/wohnen in Deutschland immer teurer wird und ich auch bei Renten schwarz sehe, frage ich mich warum Lego derart in den Premiumsektor will.

      • Wo du Modellbahn erwähnst, da scheint das mit dem „Premiumsektor“ sehr gut zu funktionieren – vor allem Märklin fährt da seit einigen Jahren eine „jedes Extra einbauen, dass das Modell teuer macht“-Politik und trotzdem steigen deren Gewinne. Allerdings gelten die Fans der Marke unter Modellbahnern eh als komisch, weil sie nicht die Nähe zum Vorbild, sondern den Markennamen als Qualitätsmerkmal sehen 😉

  92. Ich finde es lustig wenn hier Leute den Milliardenkonzern Lego mit Steingemachtes oder Bluebrixx vergleichen. Die Liegen bei Millionenumsätzen. Das heißt die haben tausendfache Skalennachteile und müssen ihre Kosten ganz anders umlegen. Lego expandiert sehr stark mit seinem eigenen Shopsystem und kopiert wie vielfach erwähnt schon Apple in seiner Strategie. Im Endeffekt muss Lego voll auf Qualität setzen. Wenn sie dafür sämtliche Stickerbögen weglassen wie Cobi oder Mega Construx wäre das schon mal ein Anfang. Lego wird so noch stärkter und schneller aus den Kinderzimmern verschwinden befürchte ich.

    • Einerseits erwähnst du die Größe von Lego und andererseits redest du von „aus den Kinderzimmern verschwinden“… Der Widerspruch fällt dir aber schon auf?
      Zudem konzentrieren sich die Mitbewerber ja bisher fast ausschließlich auf Erwachsene, weshalb auch Lego selbst da seine Aktivität verstärkt. Bei den Kindern zählen halt die Punkte „hat mein Kumpel auch“ und „bekommt man im Laden um die Ecke. Und in dem um die nächste Ecke auch.“ weit mehr als kleine Preisunterschiede.

      • Cobi und Lego konkurrieren schon in den Kinderzimmern zumindest bei den Jungs. Bei meinen örtlichen beiden Spielzeughändlern stehen in den ehemaligen Legoregalen Playmobil mit den Themenwelten Cargo, Ritter und Piraten. Durch Vedes kommen im Vertrieb Cobi, Simba, Mega Bloks und Construx und unsere Spielzeugläden führen da auch die Konkurrenzprodukte. Einer der beiden hat jetzt schon Sembo und auch schon QMAN angekündigt, wahrscheinlich von Steingemachtes. Das Lego ganz aus den Kinderzimmern verschwinden ist etwas zu hart, aber aus den Mittelschichthaushalten wird es doch stärker verdrängt. Der Schulhoffaktor kann nicht gegen eine 20% Preiserhöhung ankommen, wenn Mama und Papa sowieso schon mit den stark gestiegenen Energiekosten kämpfen müssen.

  93. Ich finde die Preiserhöhungen eher gut als schlecht: Sie machen es mir noch einfacher das ein oder andere Set doch nicht zu kaufen. Die wenigen sehr guten Sets werde ich trotzdem kaufen, gerne auch gebraucht. Im besten Fall stärkt Lego die Konkurrenz, wovon alle Klemmbaustein- und Legofans profitieren würden.

  94. Eine Preiserhöhung ist für die Kundschaft natürlich immer doof. Ich kann mich aber noch an Meldungen vom Anfang der Pandemie erinnern, wo genau dies prognostiziert wurde. Trotz geschlossener Fabriken, einer quasi um 180 Grad umgekrempelten Welt war die Verfügbarkeit von Konsumzeugs wie Spielsachen relativ gut. Dann die hohen Containerpreise, Lockdowns in Fabriken, weniger Flugverkehr, „lustige Mutproben“ auf Wasserstraßen,…
    Wir müssen vielleicht auch einsehen, dass wir viele Jahre lang echt verwöhnt gewesen sind. Auch wenn es nicht Lego direkt betrifft ist es doch schon ziemlich krank, dass ich erwarte, dass mir Waren ab einem bestimmten Preis kostenlos zugeschickt werden. Und das am Besten am nächsten Tag.
    Letztlich führt es dazu, dass ich nicht einfach alles kaufe, was mich interessiert. Und das hat doch auch was

  95. Ich finde es persönlich schon erheiternd, dass auf der einen Seite immer vehement darauf bestanden wird, dass Lego regional produziert (also vor allem die Fabrik in China nur für Asien produziert), auf der anderen Seite aber die Steigerung der Kosten von Hochseecontainern als Ursache für die Preiserhöhung herhalten muss 🤷‍♂️

    Grundsätzlich halte ich es für gesichert, dass Lego die Preise nicht kostenbezogen ermittelt, sondern absatzbezogen. Das macht auch wesentlich mehr Sinn bei einem ansonsten sehr günstigen Produkt. Von daher haben die Preissteigerungen nichts mit gestiegenen Kosten zu tun, sondern mit dem angenommenen gestiegenen Wert der Marke Lego.

    Ich frage mich ja, was ihr von einem Statement von Lego erwartet. Das wird wie immer (und damit meine ich nicht speziell Lego, sondern alle Firmen mit PR Abteilung) eine Ansammlung formvollendeter PR Wortblasen sein. Lego möchte weiterhin maximale Qualität liefern, ihnen ist die Gesundheit der Kinder von größter Wichtigkeit, man möchte die ohnehin schon enorme Nachhaltigkeit weiter verbessern blablabla
    Die Wahrheit ist, es gibt eine steigende Inflation. Lego hat sich gerade in den letzten Jahren hervorragend verkauft. Also stellt Lego für die Kunden einen großen Wert dar. Demnach geht Lego davon aus, dass wir bereit sind einen höheren Preis zu bezahlen. Würden sie den Preis nicht erhöhen würde der Wert relativ zu anderen Produkten fallen und somit dem Markenimage schaden.

  96. Sind diejenigen, die Preiserhöhungen von teilweise 20% für gerechtfertigt halten, obwohl Lego Rekordgewinne vermelden kann, eigentlich überhaupt selbst Kunden oder nur Fans?! Zahlt ihr wirklich gerne mehr, weil Lego bisher ja so günstig war?! Mir soll’s egal sein. Irgendwann wird’s halt mal zu viel. Das Ganze läuft so lange bis es nicht mehr läuft!

    • Es steht einem überhaupt nicht zu, Preise von reinen Spaßprodukten für „gerechtfertigt“ zu halten. Wer so denkt, hat erst einmal den Sinn und Zweck der Marktwirtschaft nicht verstanden und verkennt zum zweiten vor allem auch die allgemeine Lage.
      Wenn man den „Weg“ eines Herstellers aus verschiedenen Gründen nicht mehr mitgehen will, so kann man das natürlich tun. Aber es steht einem Hersteller/Anbieter trotzdem zu, diesen Weg nach eigenem Gutdünken einzuschlagen. Sollte er dabei Schiffbruch erleiden, kann man hinterher hämisch einschlagen und sagen, man hätte es gleich und besser gewusst. Aber die überwiegende Anzahl wirklich verantwortlicher Posten in der Wirtschaft wird wohl kaum ausgewürfelt werden. Will sagen: Die denken sich schon was dabei.

      Und wie hier oder anderer Stelle auch schon häufiger vermeldet, steigen ja auch bei anderen Firmen die Preise. Was Wunder….

      • Na wenigstens einer der sich auskennt! Ich wusste nicht, dass es jemanden gibt, der für die Welt definiert was „reine Spaßprodukte“ sind. Wenn man sowas streng definiert kann man da alles mit reinnehmen, was nicht direkt zum Erhalt der Lebens- und Arbeitsfunktion notwendig ist.
        Jeder Hersteller kann die Preis so oft verdoppeln, verdreifachen oder vertausendfachen wie er möchte, aber es könnte (bei Lego total abwegig, sowas gabs ja schließlich noch nie) ab einem gewissen Punkt auch dazu kommen, dass die Marktwirtschaft mit Macht zurückschlägt und erst die Kunden UND dann die Händler nicht mehr bereit sind Legos Spielchen zur fröhlichen Gewinnmaximierung des sympathischen Familienunternehmens mitzuspielen. Man wird sehen. Preisspiralen lassen sich nach meiner Einschätzung nicht unendlich drehen, insbesondere wenn die wirtschaftliche Gesamtsituation irgendwann vielleicht mal wieder nicht komplett rosarot sein wird. Dann werden die maximal überteuerten „reinen Spaßprodukte“ nämlich als erstes nicht mehr konsumiert!

        • Aber es muss doch Dich nicht jucken, ob eine Spielzeugfirma die „Preisspirale überdreht“ oder stehst Du da irgendwie mit in der Verantwortung, bist persönlich involviert?
          Wenn ein Lego-Set kein reines „Spaßprodukt“ ist, was denn dann? Für den Fall, dass es das tatsächlich doch sein sollte, müsste ich jetzt eigentlich unser Grundgesetzt durchsuchen, ob man daraus ein Recht auf bezahlbares Spielzeug herleiten kann. Und wie sich das überhaupt definiert.
          Der andere Punkt ist: Haltet „Ihr“ (also die so auf die Barrikaden gehen als ob es hier um den Verlust von Grundrechten ginge) Euch wirklich für schlauer als die pösen Manager, die ALS EINZIGE alle relevanten Fakten vor sich liegen haben, die es überhaupt gibt?
          Und: Warum werden die nun immer häufiger zu findenden Aussagen, dass es grundsätzlich in vielen, wenn nicht allen Bereichen vor allem des produzierenden Gewerbes mit starker internationaler Verflechtung zu Preiseröhungen kommt, scheinbar ignoriert?
          Wenn ich alleine die Flut an Postings sehe, könnte man ja meinen, wir hätten es wirklich mit einer ungeheuren Preiserhöhung auf breiter Front z tun. Stattdessen wird hier Wirbel um einen Fliegenschiss gemacht. (Das ist jetzt reine Spekulation:) Und vermutlich von Menschen, die nicht oder nur noch sehr wenig Lego kaufen.
          Aber das entspricht durchaus der zunehmendem Meckerkultur über und gegen jeden kleinen und größeren angeblichen Eingriff in die eigene Persönlichkeit.

        • Unser privater Spielwareninvestor gibt mal wieder Unterricht in Marktwirtschaft und Preismechanik mit dem Anspruch der Meinungsherrschaft.
          Wenn man die Aussagen liest, könnte man aber meinen, dass nicht alle Preis-Absatzfunktionen bekannt sind.

  97. Ich muss allerdings sagen, Dass gab es früher auch schon!. Schaut euch mal Katalog von vor 10 Jahren an, da wurden die Sets nach einem halben Jahr auch teurer, vlt. nicht gleich 20-30 Euro, aber die Preise wurden da auch erhöht. Von daher nix neues, aber LEGO hat sicher auch ein Interesse der Gewinnmaximierung dabei.

    • Wenn alles so um ein paar Prozent teuerer wird, würde mich das nicht wundern. Aber nun sind es nur so diese beliebten Sets die 10-20% teuerer werden.

  98. Wow, da war ich wohl etwas langsam, die Kommentare sprengen ja total den Rahmen.

    Mich freut die Preiserhöhung. Ich kaufe eh nur kleine Sets für meinen Junior, weil Lego schon seit Jahren kein Gespür mehr für ein ausgewogenenes Preis/Leistungsverhältnis mehr hat und ich bislang sehr gute Erfahrungen mit anderen Herstellern sammeln dürfte. Konkurrenz belebt das Geschäft und Lego gibt seinen Konkurrenten mit dieser Maßnahme noch mehr Vorschub.

  99. Das Problem ist nicht die Preiserhöhung (von was auch immer), sondern dass die Löhne nicht entsprechend steigen. Ich wette, dass 99% hier nicht so auf die Barrikaden gehen, wenn es mal wieder keine Lohnerhöhung gab.

    Ach und wie sagt man so schön: Es wurde bereits alles gesagt, nur nicht von jedem.

    • Niemand kann sich wünschen, dass die Löhne entsprechend mitsteigen. Dann gibt es eine Lohn-Preis-Spirale mit stark steigender Inflation bei Nullzinsen. Dann gute Nacht liebe Wirtschaft, auch wenn ich leichte Befürchtungen habe, dass genau das kommen könnte!

  100. Liest denn hier niemand Nachrichten? Sehr viele (dänische) Unternehmen vollziehen derzeit solche Schritte aus dem realistischen Risiko einer steigenden Inflation. Da muss eine Preispolitik schnell reagieren und man kann nicht auf einen Sortimentswechsel warten.

    • Derzeit haben wir 3% Inflation mit der Befürchtung, dass es dieses Jahr nich auf 5% steigen kann. Letztes Jahr waren wir fast bei 0% Inflation. Macht total Sinn dann die Preise um 20% anzuheben. Die Inflation wird nur zur Gewinnmaximierung vorgeschoben, da selbst wenn sich Legos Kosten um 20% erhöhen würden die Endpreise nicht um 20% erhöht werden müssten, um das gleiche Ergebnis zu erzielen wie letztes Jahr.

        • Warum beziehst du dich denn auf das Sortiment? Das macht überhaupt keinen Sinn. Du verzerrst mindestens genauso. Deine Aussage ist nur valide, wenn die Sets auch tatsächlich nur ca. 1% des Gesamtumsatzes ausmachen. Kannst du das nachweisen?

  101. Die goldenen 15 Jahre gehen zu Ende.
    Das treibt noch zusätzlich einen Keil zwischen die Gernarationen.
    Preiserhöhungen werden da das kleinere Problem sein.
    Der Verzicht der Deutschen die letzten 15 Jahre auf anständige Lohnerhöhungen wird sich jetzt bemerkbar machen.
    Und Luxusproduke wie Lego werden ins Abseits geraten.

  102. Spannend finde ich auch den Aspekt „Testballon“. Bei den Harry Potter Sets habe ich den Eindruck, dass die Sets dieses Jahr in ihrer Preisgestaltung und Verfügbarkeit nicht in der Tradition der alten Sets stand. Die UVP der regulär erhältlichen Sets war in der Regel knapp 1/3 über dem Preis, der mancherorts aufgerufen worden ist. Auf der anderen Seite eine Mischung aus exklusiven und preisstabilen Sets, die die UVP dann irgendwie „normal“ und gerechtfertigt erscheinen lassen. Keine Ahnung, wohin das führt, oder ob das letztlich nur meine subjektive Wahrnehmung ist. Ich kann mir aber schon vorstellen, dass in den Bereichen Herstellung, Logistik, Vertrieb, Handel (von denen ich überhaupt keine Ahnung habe) grad extrem viel im Wandel ist und dass wir noch lange nicht an dem Punkt angelangt sind, an dem wir uns an nem berechenbaren und von außen nachvollziehbaren Level eingefunden haben.

    Und nochmal: diese Entwicklung bemerke ich bei Büchern, Brettspielen, Lebensmitteln, Kleidung, Kinderspielzeug,…. Also nichts, worüber ich mich jetzt sehr gezielt wundern oder gar beschweren könnte.

    Danke, dass ihr da informiert habt und weiter dran bleibt 👍

  103. Meine Vermutung (und die basiert auf reine Spekulation ohne Beweise) ist die, dass hinter dieser Preiserhöhung eine versteckte Promotion-Aktion steckt. Ich habe noch nie gesehen, dass ein Unternehmen 3 Monate vorher bekannt gibt, dass Produkte teurer werden. Hier sind vielleicht einfach nur die Lager voll und man will den Umsatz für 2020 nochmal ankurbeln. Viele Händler werden diese Sets nun auf Vorrat bestellen und auch private Investoren sehen darin vielleicht noch eine gute Gelegenheit und kaufen nun davon, was sie ohne diese Bekanntgabe gar nicht getan hätten weil es nicht mal Auslaufartikel sind.

  104. @Lukas: danke für Deine ausführliche Antwort, oben kann man leider nicht mehr antworten.
    Du hast Unrecht, wenn Du mir vorwirfst, dass ich ständig kritisiere, oder mit Deinen Worten alles Scheisse finde. Natürlich hatte ich hier schon sehr viele Nutzernamen, von daher sind die positiven Kommentare womöglich unter anderem Namen.
    Wie auch immer.
    Ich habe unglaublich viel Freude an Lego. Von daher möchte ich dieses Hobby auch eher mit Legoenthusiasten teilen.
    Hier, und das ist meine Kritik, geht es oft, und im Vergleich zu den Anfängen gefühlt (!) mehr, um „Aufregerthemen“. Es schrieb schon irgendwo oben jemand, Ihr befeuert zunehmend mehr Themen, bei denen absehbar ist, dass es hochkocht. Und ganz ehrlich, ich brauche keine zusätzliche Aufregung und zusätzlich hat sich mir die Frage gestellt, warum Ihr das tut.

    Sehr interessant und äußerst lesens- und sehenswert finde ich alles, was Jonas macht. Nicht, dass ich irgendein Talent hätte, selbst so etwas zu bauen, von daher ist es um so beeindruckender. Wenn Du also von mir einen Vorschlag haben willst: Jonas zeigt neue Steine und Kaufempfehlungen bei Steine und Teile, Jonas zeigt seine tollen Modelle, neue Sets werden einem Review unterzogen und Schnäppchen werden aufgezeigt. Mehr brauche ich persönlich nicht.

    Wenn ein von mir gekauftes Set Fehler haben würde, würde ich reklamieren, wenn der Preis zu hoch ist, kaufe ich es nicht.

    Was das Substantiv „ Gestörtheit“ in meinem von Dir gekürzten Kommentar betrifft, so bezog es sich darauf, dass der Verfasser des Artikels meinte, er stört sich an zunehmend mehr Dingen bei Lego. Das ist ihm natürlich unbenommen. Aber dann ziehe ich doch andere Konsequenzen. Dann baue ich doch kein Lego, dann mache ich doch was anderes?

    Oft wird hier auch in den Kommentaren erwähnt, das man es toll findet, dass so kritisch und allumfassend und endlich auch von dieser Seite ein Set beleuchtet wird. Von Investigativjournalismus wird in den Kommentaren gesprochen. Das benötige ich ehrlich gesagt nicht wirklich für ein Hobby, das mir Freude bringen soll und auch bringt.

    Wie gesagt, ich freue mich tagtäglich an meinem Hobby und sehe es nicht, dass ich ständig drauf gestoßen werde, was an Lego alles schlecht und doof und mies ist (das liest man natürlich dann auch häufig in den Kommentaren). Von daher ist es sicher gut, wenn ich hier nur noch die Schnäppchenartikel lese und das, was Jonas schreibt.
    Danke für Deine Aufmerksamkeit und schönen Sonntag!

    • Also, ich kann mir nicht vorstellen, dass du „sich gestört fühlen“ als „Gestörtheit“ bezeichnest, ohne zu wissen, wie dieses Wort im Allgemeinen gebraucht wird.
      Übrigens, mich stört auch Einiges an Lego, trotzdem bau ich es mit Begeisterung. Das ist absolut kein Widerspruch.
      Auch StoneWars nervt mich manchmal, dem gebe ich aber nicht annähernd so viel Bedeutung wie du das offenbar tust. Dadurch hält sich die zusätzliche Aufregung doch sehr in Grenzen.
      Mich wundert es immer, wenn unter einem Artikel, der nicht gefällt, so ein Fass aufgemacht wird, um das auch ja mitzuteilen.
      Nur zu lesen, was persönlich interessiert, funktioniert ja auch ohne Ankündigung. 😉

      • Danke Mulan, Deinen Ausführungen kann ich mich eigentlich nur anschließen.

        Ergänzen möchte ich aber noch, dass konstruktive, durchdachte Kritik (also was wir an einem Artikel konkret besser machen können, Musterbeispiel: zweiter Kommentar von Jonas ~ Turez oben) trotzdem absolut willkommen ist und uns weiterhilft. Ein bloßes „Finde doof, dass ihr überhaupt darüber schreibt“, am besten noch persönlich beleidigend, bewirkt hingegen gar nichts und hilft uns auch nicht weiter, denn wir sind nun mal ein LEGO News Blog und werden die Artikelauswahl ganz bestimmt nicht danach treffen, was die „angenehmsten“ Themen sind, zumal auf Basis von Einzelmeinungen. WIE wir darüber schreiben, darüber kann man gerne sachlich diskutieren.

        • Hallo, Jens Herwig, es wäre sehr viel weniger Aufregung da, wenn Dein Artikel ein BERICHT wäre (zur Frage, WIE wir darüber schreiben).
          In einer Berichtsform wäre Deine Meinung gar nicht enthalten, sondern nur die Fakten. Und die (derzeit wohl noch dünnen und von mir nicht recherchierten und womöglich nicht korrekten!!!) Fakten sind, dass Lego die Preise im europäischen Raum für einige Sets anpasst, um einen gleichen Preis im europäischen Raum zu haben, damit sich Händler in Land A nicht mit Sets aus Land B zu einem günstigeren Preis eindecken.
          Die Sets werden also in Europa dann alle den gleichen Preis haben. Das begründet auch die auf den ersten Blick willkürliche Auswahl der oben genannten Sets.
          So in etwa hätte Dein Artikel ausschauen können, Fakten.
          Das hätte die Diskussion nicht hochschlagen lassen, in der Lego von einigen als geldgierig und blöd dargestellt wird (was Ihr im Übrigen zulasst, trotz Netiquette). Und das stört mich vehement, dass Ihr NICHT berichtet, sondern kommentiert und spekuliert und damit völlig unnötige Diskussionen heraufbeschwört.
          Meine Meinung zu den dünnen Fakten: das ist verständlich und ok, das Lego die Preise von Sets europaweit vereinheitlicht.

          • Dass die Preise angehoben werden, ist ein Fakt und von uns verifiziert. Eine Angleichung des europäischen Niveaus steht als eine der möglichen Begründungen im Text, erklärt aber nicht die Auswahl der Sets, da die Unterschiede auch bei anderen Sets bestehen. Es müssten dann also nahezu ALLE Sets in Deutschland verteuert werden, da wir uns in all unseren bisherigen Stichproben am unteren Ende des europäischen Preisbereichs befinden. Oder aber Deine These würde bedeuten (da LEGO die Preise, wie wir inzwischen recherchiert haben, in den meisten Fällen nicht auf den europäischen Maximalwert erhöht), dass die Sets z.B. in Finnland bedeutend billiger werden müssten. Das werden wir versuchen, herauszufinden.

            Dass der Bericht an einigen konkreten Stellen (siehe auch Kommentar von Jonas ~ Turez) sachlicher hätte sein können und sollen, da gebe ich dir recht. Die Diskussion in den Kommentaren, (die wir übrigens, auch wenn dies nicht Dein Eindruck ist, nach Netiquette moderiert haben, so gut es bei dieser Vielzahl möglich ist), hätte aber auch in diesem Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr ähnlich stattgefunden.

          • Woher wird denn der Fakt als gegeben gepriesen und herausgenommen, dass LEGO europaweit Preise angleicht und gleichzeitig davon mit „dünner und womöglich nicht korrekten“ Fakten argumentiert wird? O_O Ich bin da jetzt ein wenig verwirrt mit dem ganzen Absatz.

            Außerdem denke ich wie Jens auch, dass der Kommentarbereich ähnlich abgelaufen wäre. Und so aus dem Ruder wie versucht wird es darzustellen, ist die Diskussion bis auf gefühlt eine handvoll Kommentare nicht ausgeufert verlaufen im negativen Sinne. Jede:r Lego-/Klemmbausteinfan hat nunmal eine eigene Sicht auf die Dinge. Und eine eigene Meinung dazu. Und manchmal helfen eben auch keine „Fakten“, um jemanden von der eigenen persönlichen Meinung abzubringen (möchte man das überhaupt immer?). Das sollte akzeptiert werden.

  105. Mein Brot das ich immer beim Bäcker kaufe ist um 21,05 % teurer geworden, Benzin ist teuer als noch vor 3 Monaten, und so einiges andres auch. Die Preis steigen halt …
    Strom und Gas wird 2022 auch weiter kräftig nach oben gehen (trotz seigender Gewinne der Stromkonzerne!) …
    Der Tisch den ich vor 4 Monaten habe anfertigen lassen würde heute (steigen Transport Rohstoffpreise Holz z.B. ) 40% mehr kosten wenn ich ihn jetzt bestellen würde (Laut meinem Herstellerbetrieb)

    Bei Lebensmittel/Drogerie Produkten fallen die ständigen Preiserhöhungen den meisten am wenigsten auf, weil einfach das Design der Verpackung geändert wird und dann der Preis gleich bleibt bei weniger Inhalt (bekannte und beliebte Methode)…
    Fahrräder sind gerade auch echt Mega teuer … oder Wohnungen/Häuser die QM bleibt auch immer gleich und trotzdem steigen die Preise seit Jahren …

    Preissteigerung sind was normales und gerade im Moment kann jeder Konzern und jeder Handwerker mehr verlangen mit dem „Cornona, Transportwege, Rohstoffe usw. “ Argument … kann ja keiner wirklich kontrollieren … und hey die machen es ALLE
    und mit dem gleichen Argument werden Gehalterhöhungen Abgelehnt 😉

    Résumé:
    so what, muss jeder wieder für sich selber Entscheiden (jeder hat eine andere Schmerzgrenze je Thema oder Produkt und andere Prioritäten)…
    Mein Geld ist endlich… ich muss entscheiden zwischen den Lebenswichtigen dingen und Hobbys… da die Lebenswichtigen auch immer teurer werden, bleibt für Hobby eh weniger übrige und das teilen sich dann halt die Hobby untereinander
    Bei steigenden Preisen werden auch GWPs immer weniger „ziehen“ um als Kaufanreiz zum Originalpreis zu reichen..

    Fazit:
    aber am ende des Tages ist es nur Plastik … ein Hobby
    und ich kann mit all dem Lego was ich im Moment habe noch Jahrelang ohne Neukauf bauen, umbauen, neu bauen, mocen, usw…

    Ich werde auch weiterhin Lego Sets erwerben.. aber nur die Sets, die mir gefallen und wo für mich und meine persönliche Schmerzgrenze: Preis/Thema stimmt
    Den mein Hobby ist aktuell „Lego“ nicht Klemmbausteine …

    ich kaufe auch weiterhin mein Brot bei meinem Bäcker
    und ein neues Fahrrad brauche ich auch …

  106. Halt, Stop.

    Lego wird also im Schnitt qualitativ immer schlechter (Klemmkraft, Farbtreue, Haltbarkeit). Gefühlt (oder bewiesen?) bekommen wir so schon immer weniger fürs Geld im Vergleich zu früher oder zu anderen Herstellern. Wir ärgern uns über die ewigen Sticker, weil wir die Drucke nicht wert sind und die absurd freche Farbreste-Verwertung bei vielen Sets für Erwachsene. Und jetzt testen sie uns dreist erneut aus, indem sie absolut wahllos die Preise bei einigen Sets um bis zu 20% erhöhen?

    Und es gibt immer noch Fans, denen das nicht zu viel ist? Die das noch verteidigen/rechtfertigen oder irgendwie so konstruieren, dass es Sinn ergeben soll?

    WAS. MUSS. NOCH. PASSIEREN??? 😳🥺😔😅

  107. Vielleicht gibt es auch Fans, die so gar nicht Deiner Meinung sind? Wir in der Familie kaufen im Jahr in, wie ich meine, nicht unansehnlichen Mengen neue Sets und auch sehr viele Einzelsteine bei Bricklink (gebraucht und neu). Gerade die Qualität ist dabei ein Merkmal, was mich eben immer wieder begeistert. Ich habe stets das Gefühl, hochwertiges Material zu verarbeiten. Auch die Aufkleber sind von guter Qualität und recht langlebig (Dass Fettfinger und ebensolche Oberflächen natürlich kontraproduktiv sind, wird nicht jedem klar sein).
    Ansonsten habe ich kein Problem mit Aufklebern, möchte sie bei Technic z. B. auch gar nicht haben, weil ich die Teile grundsätzlich auch wieder für andere Projekte verwende.

    Mich stört weder ein buntes Innenleben, noch blaue Pins. Dann müsste man schon so konsequent sein, und auf „Löcher“ komplett verzichten. Z. B. mit Aufklebern😆 André von zusammengebaut.com hatte dazu mal eine köstliche Persiflage gemacht, deren Sinn viele tatsächlich nicht verstanden haben und man sich dann fragt, ob dieses Hobby für sie ernst genug ist. Oder ich kombiniere Creator mit Technic. Hier wird man von Lego nicht allzusehr bedient aber dafür gibt es viele geniale MOCer.

    Farbunterschiede gab es schon zu Zeiten, wo diese über gar nicht im Bewusstsein, geschweige denn ein Thema waren. Erstens dürfte es aufgrund verschärfter Vorschriften und dadurch erforderlicher neue Verfahren sehr viel schwieriger sein, gewohnte Qualitätsmerkmale durchgehend zu halten und zweitens ist das, was ich von den „Inspirierten“ so sehe und kenne unterm Strich bestenfalls nicht schlecht aber unterm Strich eben doch nicht durchgehend gleich gut.

    Über mangelnde Klemmkraft kann ich mich auch nicht beklagen.

    Es mag ja sein (oder ist auch so), dass es Chargen gibt, wo das eine oder andere Merkmal nicht dem üblichen Niveau entspricht. Aber ich sehe hier bei zigtausenden neuen und alten Steinenm, die bei uns so jährlich ins Haus purzeln, keinen auffälligen Trend.

    Es ist einfach so: „Mit Lego bauen“ sorgt bei meiner Familie und mich, der ich „Legos“ nun schon über 50 Jahren kenne, nach wie vor noch für Entspannung und viel Spaß. Eigentlich hat sich das alles sogar noch viel mehr ehrhöht, weil man es heute bewusster macht und es ja in jeder Hinsicht gar nicht mehr zu vergleichen ist mit ein „einfachen und auch naiven“ Sets aus alten Zeiten. Und trotzdem noch immer voll kompatibel. Kurzum: Es ist heute noch viel mehr als in meiner Jugend das genialste Bausystem der Welt. Und dessen Designer haben zwar nicht nur Glücksgriffe aber unterm Streich sprühen nur so die Funken vor tollen Ideen. Und das gilt auch für die Fan-Szene mehr denn je und deren MOCer, die ihre oftmals Meisterwerke den anderen zur Verfügung stellen. Einfach nur Spaß ohne Ende. Punkt😉

    • Ist doch toll, wenn Du das so siehst und rundum zufrieden bist! 🙂 Ich zwinge ja auch niemanden, die gleichen Dinge bei LEGO kritisch zu sehen wie ich, weiß aber eben auch, dass es trotzdem viele tun. Im Gegenteil: Ich freue mich ehrlich für alle, die absolut nichts zu bemängeln haben! MICH haben halt in letzter Zeit diverse Nachlässigkeiten im Qualitätsmanagement gestört, die mir früher in dieser Form nicht aufgefallen sind – aber man muss ja nicht immer einer Meinung sein. 😉

      Edit: @jeneeiisklar, bitte einfach ignorieren, falls Dein Kommentar als Antwort auf Eddy gemeint war. 😅 Hatte mich schon etwas gewundert…

      • Auf mich wirkt der Beitrag von janeeiisklar wie eine Antwort an Eddy. Denkst du er bezieht sich auf deinen Artikel? Ich kann deine Antwort sonst nicht nachvollziehen. 😉

        • Achso! 😆 Sorry, der Kommentar hing auf der Hauptebene (also im „Baum“ keine Antwort auf Eddy), daher wirkte es im Backend so, als beziehe er sich direkt auf den Artikel.

          • Upsi😀
            Ja, war tatsächlich falsch angehängt. Ich beziehe mich auf Eddy. Es sollte nicht so sein aber mir geht doch immer wieder aufs neue die Hutschnur hoch, wenn ich immer wieder aufs neue den selben Quark lesen muss, dessen Quintessenz ein pöser, pöser Konzern mit stets unfähigem Führungspersonal (natürlich nur die BWLer) seit Jahren gegen die Wand gefahren wird und an seinen Kunden vorbeiproduziert und es mit diesem immer mehr bergab geht. Aber lassen wir das.
            Ich will ja gar nicht bestreiten, dass es Qualitätsmängel oder-probleme gar nicht gäbe. Welche Firma in dieser Größe, mit so komplexen Produkten kann das schon von sich behaupten? Aber der grundsätzliche Eindruck ist doch nicht der, dass man überwiegend nur noch „Schrott“ erhält. Das ist doch ein Witz. Ich habe in den letzten Monaten wohl soviel Sets gekauft wie noch nie vorher. Vielleicht bin ich ja zu oberflächlich aber mir ist da nichts wirklich aufgefallen. Jaa, bei irgendeinem Set war der Aufkleberbogen etwas verknickt. Ging aber. Hätte ich beim Kundenservice angerufen, hätte ich einen neuen bekommen.
            Ansonsten habe ich beim Bauen ein durchgehend gutes Gefühl, es mit echt hochwertigen Einzelteilen zu tun zu haben. „Es klemmt sich einfach schön“ sozusagen.
            Kannst Du, Jens, denn konkret benennen, was Dir so aufgefallen ist?

          • Dann hätten wir da ja geklärt. 😀

            „Kannst Du, Jens, denn konkret benennen, was Dir so aufgefallen ist?“
            Klar. 🙂 Ich will das jetzt hier nicht ausufern lassen und die Diskussion weiter befeuern, aber gerne ein paar konkrete Beispiele:
            Bei den 1 x 1 Plates mit seitlichem Clip sind bei einigen Sets richtige „Brocken“ an Material am Angusspunkt herausgebrochen. Manche Fliesen haben nun einen deutlich sichtbaren Materialverlauf an der Oberseite gegenüber dem Angusspunkt. Ich hatte in letzter Zeit mehrere Fehldrucke (z.B. Rentier mit nur einem Auge). Auch Fehler in den Anleitungen sind mir zuletzt vermehrt aufgefallen (speziell bei Harry Potter, z.B. fehlende Ravenclaw-Sammelfliese in der Übersicht, falsche Farbe von Teilen). Die Farbunterschiede sind m.E. ebenfalls mehr geworden (beim Schiff in der Flasche z.B. zwei krass unterschiedliche Trans-Clear Töne beim gleichen Teil).

            Diese und einige weitere Punkte ähnlicher Art sind natürlich letztlich alle nicht gravierend und es geht hier ja eh nur um Spielzeug. 🙂 Mich ärgert es aber eben, wenn ich das Gefühl habe, dass ein Fehler jemandem hätte auffallen müssen (Beispiel: Rechtschreibfehler im Wappen der Hogwarts Icons), wenn man eine funktionierende Qualitätskontrolle voraussetzt. Das riecht dann danach, dass intern an der falschen Stelle im Prozess gespart wurde. Vor allem, wenn man bei jeder Gelegenheit das Firmenmotto „Nur das Beste ist gut genug“ betont. 😉

          • Ich finde es halt ein wenig sehr schade und zu einfach, wenn man berechtigte Kritik als „immer gleichen Quark“ abwertet.

            Lego ist eben nicht nur Spielzeug. Lego ist auch ein absolut hochpreisiges Hobby für Erwachsene, oder will mir hier jemand ernsthaft erzählen, dass Sets jenseits der 200, 500 oder mehr Euro gemeinhin Spielzeug für Kinder darstellen oder das normal wäre? Nein – jeder hier, der mit Eifer oder auch emotional diskutiert, egal in welche Richtung, hat schon Unsummen für Steckbausteine ausgegeben. Und einige davon (das sind ja nicht mal wenige) ärgern sich halt berechtigt über die immer gleichen Punkte – nicht, weil wir den bösen Konzern schmähen oder anderen den Spaß verderben wollen.

            Es ärgert uns halt einfach, weil wir für unser Geld mehr erwarten. Ich könnte viele Beispiele nennen, die letztlich dazu geführt haben, dass mich Lego mittlerweile zu 90% an die Konkurrenz verloren hat. Aber ich bin nicht hier um zu missionieren. Ich bin einfach nicht damit einverstanden, dass eine Firma, deren Produkte nachweislich schlechter werden und die ohnehin schon absurde Gewinne macht, im Gegenzug absolut wahllos auch noch die Preise anhebt – und dies auch noch saftig. Und das prangere ich an.

            Wenn der Hausbäcker irgendwann kleinere Brötchen bäckt, bei den Brezen das Salz vergisst oder im Krapfen das Hiffenmark fehlt, beschwert sich auch jeder. Wenn sich nichts ändert und dann auch noch die Preise erhöht werden – ja, dann sucht sich halt irgendwann sogar der treueste Kunde eine Alternative.

            Aber wie mir scheint, ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Und erneut bleibt bei mir nur die Frage, wie dreist es noch werden muss…

  108. Die Preiserhöhungen sind mir entweder egal, weil der Preis für mich beim Kauf immer eine Rolle spielt und ich manches dann nicht kaufe. Oder freut mich, weil ich Sets bereits gekauft habe, und sie dadurch im Wert steigen.

    Allerdings ist mir die Strategie unverständlich. Wieso lässt man die Sets nicht einfach auslaufen? Wenn man sich die einzelnen Sets so anschaut, sind das nicht unbedingt die Preis-Leistungsknüller.

    Der Uhrenturm ist selbst mit fast 30% Rabatt und einer POV Rate von 1.9 nicht günstig. Part-Out-Value von 125€ und in Zukunft 100€ UVP? Das ist richtig richtig schlecht, und für mich unverständlich.

    Oder das Creator Piratenschiff. Genau das Gleiche. Ist auch preislich… Teuer, aber gerade noch ok. POV mit Rabatt 1.9. UVP POV Rate um die 1.4.

    Das ist doch jetzt schon unterste Grenze des Anstand, gerade im Legoladen.

    Dagegen der Tempel des unterirdischen Ozeans… POV Rate mit Rabatten 2.7, zur UVP 1.9. Das finde ich dann eher nachvollziehbar, denn dieses Set ist objektiv günstig.

    • Oh, das Piratenschiff wird auf 120.-€ angehoben? Das ist dann ja völlig absurd. Ich kaufe üblicherweise Sets, die einen Part-Out Value von 2.4 haben. In Bezug auf die UVP vielleicht 1.8 oder 1.9. Aber 1.1? Das ist wirklich mies. Und katapultiert das Piratenschiff dann direkt ans unterste Ende des Lego Katalogs in Bezug auf die Werthaltigkeit.

      • Das mag sein.
        Sie zeigt aber ganz gut, ob ein Set sein Geld wert ist. Piratenschiff 120.- €? Oder dann doch lieber Das Raumschiff der Guardians oder des Mandalorianers? Oder, wenns Piraten sein sollen, die Barracuda Bay?

        3 davon sind ihr Geld wert, eins ist maßlos überteuert. 120.- € für das Piratenschiff ist Kategorie Nepper, Schlepper, Bauernfänger.

        • Für mich ist ein Set dann sein Geld wert, wenn es mir so gut gefällt, dass ich bereit bin den aufgerufenen Preis zu bezahlen. Das kann bereits zur UVP der Fall sein (Saturn V) oder eben erst mit entsprechendem Rabatt.

          Daher bin ich über die Liste doch überrascht. Einige der Sets darauf sind schon sehr lange und dauerhaft mit relativ hohem Rabatt im Markt. Dort jetzt mehr zu verlangen wird meiner Prognose nach zur UVP kaum funktionieren. Bei mir wird es das zumindest nicht. Das Piratenschiff z.B. warbei mir für 60 bis 70 Euro im angemessenen Bereich. Die Anhebung auf 120 Euro ist daher jenseits vom Denkbaren… beim Yoda wird es für mich nun wohl noch schwerer einen Preis von 60 zu erwischen. Bräuchte einen Zweiten 😉
          Aus der obigen Liste sind nur die beiden Minecraft Sets etwas, wo ich auch nur ansatzweise einen Kauf zur UVP in Betracht ziehen würde.

  109. Absolut unterste Schublade. Viele der Sets gehen am Markt teils nur mit um die 30% RABATT weg. Der Infinty Handschuh z.B.: 70€ sind da schon frech (habe ihn für 45€ bekommen und hätte keinen Cent mehr ausgegeben!) – aber nun 80€? Das wird hoffentlich NIEMAND kaufen. Was für WItzbolde. Die verdienen sich doch eh schon eine goldene Nase mit ihren Steinen… wie gierig kann man bitte sein?!

    • Das zahlt auch niemand,[…] problematisch ist jedoch, dass die Rabatte auf die UVP auf die Kappe der Händler gehen, weil die Einkaufspreise an der UVP hängen. Soll heißen, wenn Lego nun die UVP erhöht, die Verkaufspreise inklusive Rabatt jedoch stagnieren, verdient der Händler weniger bzw. zahlt sogar drauf.

      Anm. der Redaktion: Kommentar gemäß Netiquette gekürzt.

  110. Während überall die Preise deutlich steigen, sollte Lego eigentlich ein Fels in der Brandung sein.
    Gerade wenn bei vielen jetzt das Geld für die Lebenshaltungskosten knapper wird,
    ist zu vermuten, das Spielzeug zuletzt auf der Einkaufsliste steht.

    Ich vermute, das viele, die erst seit 2-3 Jahren dabei sind, dann wieder ganz mit Klemmbausteine aufhören.
    (Die Hardcore Fans werden weiterbauen bis zum St. Nimmerleinstag)
    Aber gerade die erwachsenen Neueinsteiger der letzten Jahre haben zum Gewinnwachstum beigetragen,
    und diese werden sich auch schnell wieder verabschieden können.
    Wie kann man mit Freude ein Set bauen, das einem beim Kauf richtig in der Geldbörse geschmerzt hat ?
    Ich hoffe, wenn der Zug nach hinten los geht, das die Chefetage die Kraft hat, ihre Fehler zu korrigieren, es wäre ja nicht das erste mal.

  111. Als Spielwarenhändler werde ich Lego kaum noch los.
    Der Online Handel hat die Preise völlig kaputt gemacht.
    Schleich, Playmobil und Duplo geht geht bei mir deutlich besser.
    Jetzt kommt bald die neue Ware, und ich ich habe erstmals nur
    kleine Lego Sets bis 30,00€ geordert.
    Wer EOL’s Sets sucht, darf gerne mal vorbei kommen.

  112. Kann keine 350+ Kommentare lesen.

    Deshalb die Frage: Kann bei sowas der Aspekt ‚Klimaschutz‘ in Betracht gezogen werden? Also, dass Plastikspielzeug einfach teurer werden muss, weil seine Herstellung den Planeten kaputtmacht (und in erster Linie tatsächlich erstmal ‚unnötiger Luxus‘ ist) und man eben Produktionsstätten klimaneutral umrüsten muss und das dann Geld kostet?

    • Dagegen spricht, dass nur eine gewisse Anzahl an Sets im Preis steigt (zumindest vorerst) – zusätzlich sind diese noch aus der laufenden Produktion mit teilweise bereits schon längerer Laufzeit.

      Tatsächlich hätte ich gerne noch das ein oder andere aus der Liste – mal schauen, ob die noch bis Ende des Jahres zu mir finden werden können. Ansonsten Pech gehabt! So ärgerlich ich die Preiserhöhung empfinde, kann ich auch gerne auf das ein oder andere Set dann eben verzichten. Wenn LEGO meint, das sei der Weg! Ich muss ihn ja nicht mitgehen 😉

    • Nein, kann es nicht. Zum einen ist es nicht so einfach – zum anderen kann keine einzelne kapitalistische Firma (die Lego ist, wie alle anderen Mitbewerber) einfach entscheiden, quasi den Planeten zu retten und sein Geschäft zu ruinieren. Das würde halt Lego beseitigen, andere nehmen die Nische ein – und es ändert sich nix. Ne Änderung ginge hier nur über Gesetze und afaik ist hier nichts geplant?

      P.S.: Ich würde behaupten, dass Lego, abseits des Verpackungsabfalls real wirklich ökologische/klimatechnische Probleme verursacht. Lego wird meist über Jahrzehnte verwendet, z.T. vererbt. Dazu ist der Anteil winzig im Vergleich zu anderen Nutzungszwecken. Beispiel? Lego hat laut Wirtschaftswoche ca. 77 000t Erdöl 2014 verbraucht. In der gleichen Zeit hat Deutschland alleine 107 Millionen Tonnen Erdöl verbraucht. Oder: Bei 7l Durchschnittsverbrauch an Kraftstoff pro 100km bei PKW/Kombi und gleichzeitigem Verhältnis von Rohöl zu Benzin von ca. 4:1 wären wir bei 275 000km – und das haben einige Leute schon alleine auf dem Tacho. Wegen diesem winzigen Anteil wird Lego sich nicht absichtlich ruinieren wollen ;). Da sind andere Interessen oben – finanzielle primär.

  113. Also wirklich, Lego.
    Verlorenen Umsatz durch Abwanderung von Zielgruppen (Auto/Raumschiffsammler gehen eher zu bluebrixx, Technikfreunde eher zu CaDA und Mould King, Architektur zu Wange, Modularbauer zu Zhe Gao und URGE…) aufgrund konkurrenzfähigerer Angebote wird jetzt mit Preiserhöhung versucht wieder wettzumachen. Gestiegene Rohstoffpreise lasse ich mal nicht als Argument gelten, wenn man mal schaut was Mould King und Co dank gobricks für eine Steinequalität für deutlich günstigere Preise liefern kann.
    Wollte mir eigentlich den Technik Abschlepper holen, aber nun nicht mehr. Schade.

  114. @Jens Herwig
    Ok, danke. Ist natürlich nicht schön aber wenn es Einzelfälle sind (sein sollten), kann man diese ja wenigstens reklamieren (um dann vielleicht wieder den selben Krempel zu bekommen😆).
    Zu fehlerhaften Bauanleitungen passt aber gut nicht nur meine Feststellung, dass man in den letzten Jahren auch immer mehr Fehler in Texten findet. Online und gedruckt. Luschiges oder gar oberflächiges QM scheint mir eines der Merkmale einer sich immer schneller drehenden Welt zu sein. Das zieht sich überall durch. Es ist halt jeder im Stress. Auch die, die es noch gar nicht wissen😉

  115. Klingt interessant, mal gespannt wie es dann unterm Strich (günstiger, gleich und teurer) aussieht. Die ersten Sätze sind Standard.

    Aber wenn es dann unterm Strich die Preiserhöhung errechnet, also auch mit jenen Sets die im Preis bleiben oder sinken war es sicher wieder viel heiße Luft um nichts, bzw es wird irgendwo in der Inflation liegen und gewisse Kosten sind nunmal zweifelsfrei gestiegen.

    Fraglich bleibt dann nur noch wie die Sets ausgewählt wurden.

  116. Es ist nicht mehr Geld auf dem Konto.
    Ergo-werden weniger Lego Set´s gekauft.
    Die Lebenshaltungskosten, steigen demnächst auch deutlich.
    Ergo-werden noch weniger Set´s gekauft.

  117. Lego Friends wird sicher billiger 🤔

    Mal gespannt, aber ich werd mir wohl noch 1,2 Sets vor dem Jahresende gönnen von der Liste.

    CH Preise sind immer höher und jetzt noch höher, juhui 😑

  118. Ich finde Lego ist jetzt schon ein sehr kostspieliges Hobby und mit noch höheren Preisen, gerade vielleicht dann auch später noch für die Store Exklusiven Sets, komme ich langsam echt ins Grübeln das Hobby ganz einzustellen. Für dieses Jahr stehen noch der Tumbler an, vielleicht wird das mein letztes Lego Set sein, oder ich werde eben nur noch sehr selten was kaufen. Und das Lego hier von hoher Qualität spricht kann man auch nicht ernst nehmen. Meinem empfinden nach, hat die Qualität der Steine in den letzten zwei Jahren massiv nachgelassen. Zudem wird gefühlt immer weniger bedruckt und immer öfter liegt eine Tapete mit Stickern bei.

    • Verstehe nicht, wieso man immer pauschal gleich sein Hobby lassen muss?

      Alternative:
      – Gebrauchtes LEGO
      – Oder Sets, bei denen das Preisleistungsverhältnis stimmt und die einen ansprechen, kaufen?

      Wenn ich gerne Modulars kaufe und diese weiterhin bei ihren 150€ für ca. 2500-3000 Steinen bleiben, was interessieren mich dann die Preiserhöhungen anderer Sets.

      Wenn sie das jetzt allerdings wirklich durchziehen..naja. Es leiden mMn auch weniger die Kunden als die Händler, das versteht Lego nicht (oder?).
      Ich kann mein Modular, um beim Beispiel zu bleiben, nach wie vor reduziert irgendwo für 120-140€ bekommen, effektiv wird sich für mich also nichts ändern, außer, dass ich länger nach dem passenden Preis warten/suchen muss.

  119. Die tun so, als hätte eine Anhebung der UVP keine Folgen für den Einkaufspreis der Händler und damit den Straßenpreis. Das kann ich nicht wirklich glauben.

  120. Das ist nun kein Grund, eher Aktionismus.
    Die wollen einfach nicht, dass man länderübergreifend günstiger bestellen kann. Wobei die UVP dabei eh keine Referenz bildet, zumindest bei mir.

  121. Das schöne ist ja das niemand gezwungen wird etwas zu kaufen.
    Verstehe die Strategie hinter dieser willkürlich durch das Sortiment gehenden Preiserhöhung nicht.
    Es ist genug Gewinn an jedem steinchen und um 20% sind die Kosten jetzt auch nicht gestiegen. Das ist kein Argument um den Preis zurechtfertigen.
    Das Statement ist absolut 0815, habe aber auch nicht anderes erwartet.
    Lego ist als Kinderspielzeug zu teuer. Bin mir im Moment nicht sicher ob ich es für meinen kleinen überhaupt anfangen möchte.
    Verstehe nicht warum playmobil nicht mal anfängt eine Burg aus klemmbausteinen auf den Markt zu werfen um zu schauen wie es läuft.

  122. Es wäre natürlich toll, wenn die Sets in der Schweiz billiger werden würden, diese sind durchs Band höher als im Umland (i.d.R. auch als in Frankreich). So richtig daran glauben mag ich nicht, da durch die unterschiedlichen Währungen da keine völlige Transparenz herrscht.

        • dafür gibt es ja Geschäfte in Konstanz, Lörrach, Freiburg und sonstwo an der Grenze, die genug Lego günstig verkaufen und die Steuer gibt es an der Grenze dann auch zurück. Ach und online geht das ja auch zu diversen Paketshops….also einfach leiser heulen….. Die Schweiz hat nicht umsonst einen höheren Lebensstandard.

  123. Lego war immer IMMER teuer, relativ gesehen. Nun ja, sonst wird mal alles teurer. Allein zur Arbeit zu kommen, brauche ich 150 Euro mntl. mehr als vor co2 Steuer… Dann muss ich iwann den Chef fragen, ob er nicht mein Gehalt um 150 Euro aufstockt damit ich meine steigenden sprit Kosten ein wenig decken kann. So entstehen für meinen Chef wiederum mehr Ausgaben.. Die mit steigenden Preisen gedeckt werden. Preiskalkulation. Wir sind alle miteinander verbunden in gewisser Weise. Wir wissen auch nicht wie die lego Sets entstehen, wo die produziert werden und wie die zu uns kommen. Also kurz gefasst. Das ist doch vernünftig, dass man Preise anpasst, um sowohl Kosten zu decken als auch Gewinn zu erziehen. Sonst funktioniert das wirtschaftliches Unternehmen auf langer Sicht nicht.

    • Vernünftig? Lego begründet den Schritt doch gerade nicht mit gestiegenen Herstellungskosten und allgemeiner Inflation, sondern stellt das ganze als Dienst am Kunden dar. Endlich brauchen sich die deutschen Kunden nicht mehr angesichts der höheren Preise in der Schweiz schlecht zu fühlen.

    • @StoneWars Könnt ihr da mal vielleicht einen guten Artikel zu machen, wo LEGO wirklich herstellt? Soweit ich das verstanden habe, gibt es ja in Billund selbst, aber auch in Ungarn, Tschechien. Aber außerhalb Europas noch eine Fabrik in China und eine in Mexiko. Und die Baseplates sollen ja wohl von einem Fremdhersteller kommen, da hierfür ein anderes Produktionsverfahren angewendet wird. Der Held der Steine, sagt ja häufig, LEGO würde nur in China produzieren, evtl. kann man das an der Stelle auch mal klären. Das wäre cool, hier mal richtig griffbare und solide Informationen zu bekommen.