Änderungen am BDP 2021: Verdopplung der Produktion und Mengenbegrenzung!

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Letzte Woche ist das BrickLink Designer Program 2021 gestartet und hatte bei einigen Fans für Frust gesorgt. Wir hatten am Wochenende bereits mit dem Start des BDP abgerechnet und jetzt hat BrickLink Änderungen zur aktuellen und zur kommende Runden bekanntgegeben!

Ausführlich hat BrickLink die Änderungen zum BDP 2021 in einer englischsprachigen Pressemitteilung öffentlich gemacht, die wir für euch im folgenden Text zusammengefasst und in den Kontext gesetzt haben.

Was verbessert werden muss

Anhand der Rückmeldung der Fans nach dem Start der ersten Runde hat BrickLink vier Punkte genannt, die sie als Schwächen erkannt haben:

  1. Seitenperformance
  2. Limitierung auf 5000 Exemplare von jedem Set & „Glitch“ bei der Bestellung
  3. Bestelllimit von 5 pro Set pro Kunde
  4. Versandadressen limitiert durch die Ländern die der LEGO Shop beliefert

Die ersten drei Punkte decken sich dabei direkt auch mit der Kritik, die wir am Start des BDP formuliert hatten.

Seitenperformance

Bei einigen Bestellern traten am 1. Juli durch den großen Andrang auf die BDP-Website technische Probleme auf, die dazu führten, dass das Lieblingsset verpasst wurde oder nur mit großem Frust vorbestellt werden konnte. BrickLink kündigt deswegen an die Serverkapazitäten für die nächsten Verkaufsstarts zu überprüfen. Dass die Server dann auch wirklich aufgestockt werden, verspricht BrickLink bisher nicht.

Produktion wird verdoppelt

BrickLink gibt nun zu, dass sie mit 5000 Exemplaren pro Set die Nachfrage beim BDP 2021 unterschätzt haben. Als Ausgangspunkt der Kalkulation dienten ihnen das AFOL Designer Program 2019 wo von den meisten Sets nicht mal 2500 Stück verkauft wurden. Deswegen wird das Limit für alle Runden verdoppelt und damit auf 10.000 Exemplare pro Set erhöht!

Dafür werden die vier Projekte Kakapo, Great Fishing Boat, Sheriff’s Safe und Pursuit of Flight am 3. August erneut in den Verkauf starten und die 5000 zusätzlichen Exemplare zur Vorbestellung angeboten. Für die kommenden Runden 2 und 3 sollen die Limits gleich zum Start angehoben werden.

Bug in der Bestellung beim Castle in the Forest

Ausnahme ist das Burgen-Set. BrickLink schreibt, dass durch Performance Probleme auf der BDP Website und einen „Glitch“ vom Castle in the Forest bereits 5000 Exemplare zu viel bestellt wurden und somit nur diese Kunden bedient werden, aber keine weiteren Bestellungen aufgenommen können. Das Castle in the Forest bleibt also ausverkauft.

Bei dem „Glitch“ handelt es sich um den Bug, mit dem man auch nachdem das Castle in the Forest auf BrickLink als ausverkauft angezeigt wurde, trotzdem weitere Sets in den Warenkorb legen konnte, wenn man den direkten Link dazu hatte. Die noch verfügbare Menge wurde also anscheinend nicht zwischen BrickLink und LEGO Onlineshop abgeglichen.

Bdp Castle In The Forest Bug
So sah der LEGO Warenkorb aus, wenn man über den Bug bestellt hat

Kurz in eigener Sache: Wir bei StoneWars haben auch ganz bewusst diesen Link an unsere Leser weiter gegeben, damit ihr auch ohne BrickLink Account eure BDP-Sets bestellen konntet und nicht den Umweg über die überlastete und teilweise gar nicht erreichbare BrickLink Website nehmen musstet. Damit wollten wir aber nicht einen Bug ausnutzen, sondern lediglich unseren Lesern die Chance geben, ein Set bestellen zu können. Dass im LEGO Onlineshop kein absolutes Maximum für die Sets hinterlegt war und wohl 5000 Exemplare der Burg zu viel vorbestellt werden konnten, wussten wir nicht. Das war definitiv ein Bug, gegen den LEGO sich hätte absichern müssen. Letzteres hat LEGO dann (allerdings erst mit einiger Verspätung) auch getan!

Wir sind froh, dass LEGO sich nun entschieden hat, dennoch alle bestellten Exemplare auszuliefern. Es sollten also auch alle unsere Leser, denen bei der Bestellung etwas von „Nachbestellung“ angezeigt wurde, das Set bekommen, allerdings mit einiger Verspätung wohl erst im Juni 2022.

Erstaunlich ist bei den Angaben rund um die Burg allerdings, dass es angeblich exakt 5000 Bestellungen zu viel waren. Vermutlich wurden diese Zahlen vom BrickLink Team entweder großzügig auf- oder abgerundet. Wie viele Exemplare der Burg es wirklich irgendwann geben wird, wissen wir also nicht genau.

Bestellgrenze von 1 Set pro Kunde

Unser größter Kritikpunk nach dem Vorverkaufsstart war die Möglichkeit, dass bis zu 5 Exemplare von einem Set bestellt werden konnten, was es Händlern und (pseudo-privaten) Resellern einfach machte. Bereits kurz danach die ersten Angebote zu den ausverkauften Sets auf eBay aufgetaucht sind. BrickLink hat diesen Umstand erkannt und sagt dazu – von uns übersetzt:

Leider mussten wir feststellen, dass eine sehr kleine Anzahl opportunistischer Kunden Sets hortete und zu überhöhten Preisen weiterverkaufte. Wir sind darüber sehr enttäuscht, da es nicht unsere Absicht war, ein solches Verhalten zu ermöglichen. Wir möchten, dass jeder die Möglichkeit hat, ein Set zu ergattern, daher werden wir in Zukunft eine maximale Bestellgrenze von 1 Set pro Kunde festlegen.

Das Maximum von 1 Exemplar pro Set gilt ab dem 3. August, wenn die extra Exemplare der 1. Runde verkauft werden und für alle zukünftigen Runden.

BrickLink gibt außerdem einen kleinen Blick in die Verkaufszahlen und merkt an, dass 75% der Bestellungen der Castle in the Forest nur ein Set beinhalteten und sie sich deswegen bei allen bedanken möchten, die Rücksicht auf andere Fans genommen haben. Das bedeutet aber nicht, dass wirklich ¾ der Sets bei den Käufern eines Sets angekommen sind, sondern tatsächlich weniger als die Hälfte. Wir haben das mal grob durchgerechnet:

  • ca. 51% der Burgen gingen an Käufer eines Sets
  • ca. 20% der Burgen gingen an Käufer zweier Sets
  • ca. 6% der Burgen gingen an Käufer von drei Sets
  • ca. 6% der Burgen gingen an Käufer von vier Sets
  • ca. 17% der Burgen gingen an Käufer von fünf Sets

Versandbeschränkung

Die Auswahl der 30 Länder war in unserer Abrechnung mit dem BDP kein Thema, da zum Glück Deutschland und seine Nachbarländer mit einbegriffen waren. Trotzdem wurde die Kritik natürlich von Ländern, die beim BDP nicht beliefert werden, an BrickLink getragen.

Die Kooperation mit dem LEGO Onlineshop als Versandpartner sorgt für die Einschränkung bei den Destinationen, was aktuell auch leider nicht geändert werden kann. Schade für die LEGO Fans aus den betroffenen Staaten – da können wir uns glücklich schätzen!

Anleitung & Box-Design

Neuheiten gibt es auch zum diskutierten Thema Anleitung. Dass die nur digital ausgegeben über die offizielle Bauanleitungs-App von LEGO ausgegeben werden sollte hat manchen Fans nicht gefallen. Deswegen hat BrickLink laut 1000steine (Beitrag nur sichtbar mit kostenlosem Account) jetzt angekündigt, dass die Anleitungen auch zum selber ausdrucken angeboten und damit auch als gewöhnliche PDF bereitgestellt werden sollen.

Außerdem wird dort auch indirekt bestätigt, dass die BDP Sets einen speziellen Karton bekommen werden! Durch die knappe Fertigstellung der Sets vor dem Verkaufsstart sei es aber noch nicht möglich gewesen, die Grafiken für die Boxen vorab zu erstellen. Aber immerhin wissen wir: Es soll spezielle Kartons geben!

Alle Änderungen

Bdp Aenderungen

Zusammenfassend werden beim BDP folgende Änderungen vorgenommen:

  • 10.000 Sets statt 5.000 für Runde 1, 2 und 3
  • Sets der Runde 1 starten am 3. August wieder in den Vorverkauf
  • Ausnahme: Castle in the Forest bleibt ausverkauft
  • Mengenbegrenzung auf 1 pro Set für alle kommenden Bestellungen

Durch die zusätzliche Produktion wird sich der Versand verzögern. Für 5000 nachgelegten Sets der 1. Runde ist der neue Versandtermin im Juni 2022 und auch die anderen Runden werden sich nach hinten verschieben.

Wer aufgrund der Änderungen beim BDP seine Bestellung stornieren möchte, wendet sich am besten an dem LEGO Kundenservice.

Unser Fazit

Wir sind erfreut, dass alle Punkte, die wir in unserer Abrechnung mit dem BDP genannt haben, jetzt von BrickLink angegangen werden. Unser Vorschlag die Mengenbegrenzung auf ein Set pro Person zu reduzieren wurde genau so übernommen. Überraschend ist die Verdopplung der Produktionsmenge auf 10.000 Exemplare pro Set, da das in einem Interview von BrickLink zunächst ausgeschlossen wurde. Trotzdem wurde der mutige Schritt gegangen die anderen Runden zu verzögern, um dem Andrang auf den ersten Verkaufsstart gerecht zu werden.

Schade ist nur der Fehler mit der Burg, sodass zu viele Exemplare vorbestellt wurden und Fans, welche die Castle in the Forest verpasst haben, weiterhin leer ausgehen. Wir freuen uns natürlich für alle unsere Leser, die darüber die Chance hatten, noch eine Burg zu bestellen. Andererseits ist es natürlich schade, dass es für Fans, die den  regulären Weg über BrickLink gegangen sind, deutlich früher schon keine Exemplare mehr verfügbar waren und es hier nun auch keine zweite Chance geben wird. Eine wirklich für alle zufriedenstellende Lösung für dieses Problem sehen wir aber auch nicht – der Bug hätte bestenfalls erst gar nicht auftreten dürfen.

Wie findet ihr die Änderungen am BDP? Freut ihr euch, dass im August nochmal weitere Sets in den Verkauf gehen und was sagt ihr zur Lösung mit der Burg? Tauscht euch zu dem Thema gerne bei uns in den Kommentaren aus!

Über Jonas Kramm 185 Artikel
25 Jahre jung mit 21 Jahren LEGO Erfahrung. Moc-Bauer, Burgen-Kurbler, Dino-Zähmer, Bautechniken-Tester, Set-Schlachter, Foto-Bearbeiter, Farben-Kenner und Teile-Experte.

201 Kommentare

  1. Finde ich überhaupt nicht gut jetzt plötzlich die Menge zu verdoppeln.
    Wenn anfangs gesagt wurde, es wird nur 5000 Exemplare jeweils geben, dann muss das auch für alle anderen Runden gelten.
    Keine Ausnahmen!

    Jetzt ist es absolut nichts mehr besonderes.
    Beschränkung auf 1 Exemplar pro Kunde sollte doch schon reichen?

      • Insgesamt gute Entscheidungen, aber bei den Sets der ersten Runde hätte das alte Limit bestehen bleiben müssen. Das grenzt schon an Betrug, weil die geringe Limitierung natürlich ein Kaufargument ist, ob das nun gefällt oder nicht…

        • Wie kann das bei Lego ein Kaufargument sein. Es geht doch um den Inhalt, nicht die Stückzahl. Man bekommt nicht wie bei Bugatti ein Plakette mit 143/500. Ich glauben vielen hier geht es nicht mehr ums bauen, sondern nur noch um eine Geldanlage.

          • Na ja, wenn man Sammler ist, ist es natürlich ein Kaufargument wenn etwas nur in geringer Stückzahl verfügbar ist. Wenn man klarsichtig wenig Wert legt, kann man das aber vielleicht nicht nachvollziehen.
            Letztendlich ist es so eine recht faire Lösung. Auf 20.000 Stück oder so hätte man wirklich nicht erhöhen können. Dann würden die Sets irgendwann 2023 ausgeliefert werden und alle die sich ein gewisses Maß an Exklusivität gewünscht haben, wären logischerweise auch enttäuscht. Allen (oder auch nur den meisten) kann man es bei solchen Aktionen sowieso nie recht machen, was aber auch in der Natur der Sache liegt, wenn man begehrte Artikel in geringen Stückzahlen verkauft!

          • @Nerdi

            Da habe ich eine ganz einfache Lösung für Dich und jeden Sammler der Exklusivität. Einfach zwei Sets anbieten einmal Unlimited z.B. die Burg für jeden zu 150 Euro … und 500 Stück Limited mit Zertifikat und Nummerierung für Sammler zum Preis von 500 Euro.

          • Zeigt nur, dass du Sammler nicht wirklich verstehst. Damit etwas sammelwürdig ist, benötigt es exklusiven Inhalt, der das Set von anderen unterscheidet, nicht nur irgendeinen belanglosen Zettel und eine draufgedruckte belanglose Zahl. Und wenn du ein Set hast, dass sich nur bis auf eine Kleinigkeit zu dem normal verkauften Set unterscheidet (wie z.B. der Eisberg bei dem Cobi Titanic Modell), ist es auch nur geringfügig sammelwürdig. Interessant sind wirklich exklusive Artikel, wie z.B. die Weihnachtssets oder die Sets, die es bei den 3-tägigen Legotouren dazu gibt. Da beschwert sich auch kaum jemand, dass es diese ja gar nicht regulär zu kaufen gibt. Hier ist es im Prinzip auch so, aber mit einer höheren Auflage. Vielleicht verwechselt ja auch der Otto-Normal-Kunde limitierte Sets mit den regulären Sets aus dem Lego Programm und stellt an jene die selben Ansprüche, obwohl es faktisch ganz was anderes ist.

          • @Nerdi, das mit dem Verwechseln kann gut sein. Das BDP dient dazu Fan-Designs die bei Ideas eingereicht und abgelehnt wurden, doch noch für die Fans aufzulegen.

            Von „für Sammler“ ist da nicht die Rede. Nur weil man alles sammeln kann, heißt das nicht, das man für Sammler alles verknappen muss.

            Und das Sammeln an und für ich, ist ja auch nur ein Grund von vielen, der hier als Argument vorgeschoben wird. Sammeln heißt behalten und dafür reicht genau ein Exemplar. So siehst aus. Der Run auf Spielkonsolen wurde garantiert nicht durch „Sammler“ ausgelöst.

          • Wenn ein Artikel sammelwürdig ist und damit einhergehend dann logischerweise der Wert steigt, weil die Nachfrage bei solchen Artikeln immer das Angebot übertrifft, dann ist es auch ganz logisch, dass dies Leute anzieht, die daraus Profit schlagen möchten. Das lässt sich in einer kapitalistischen Gesellschaft nicht verhindern und ist auch im Kern nicht negativ!

        • Wem es nicht passt, dass er jetzt statt 5 von 5k nur noch 5 von 10k Burgen sein eigen nennt, dem steht es ja frei seine Bestellung zu stornieren ;).

    • Hat da jemand Angst um den Wert beim resellen oder gönnst du es anderen nicht das Set auch zu bekommen?
      Sehe für niemanden hier einen Nachteil.

    • Wo liegt das Problem, das jetzt noch mehr Legofans diese tollen Sets genießen können? Es mildert ja nicht meinen Spaß an dem Set nur weil noch mehr andere es auch haben 🙂

    • Sieht da jemand seine Gewinnaussichten geschmälert? Ich kaufe die Sets, um sie aufzubauen und mich daran zu erfreuen. Mir ist egal ob ich jetzt der einzige auf der Welt bin oder zu einer von 10.000 bin, der dieses Set besitzt. Von mir aus könnten sie auch nach bedarf nachproduzieren. Denn Bricklink und Lego sollen dran verdienen und nicht Reseller an fremder Arbeitsleistung.

      • Es sind aber nunmal nicht alle wie man selbst. Es gibt da draußen auch Sammler, die bereit sind hohe Preise für besonders exklusive Artikel zu bezahlen. Ich finde, das hat genauso seine Berechtigung wie jemand, der seine Sets alle aufbaut und die Kartons direkt entsorgt.

        • Bricklink wollte aber NIE ein exklusiver Luxus-Wertobjekt für Sammler schaffen, sondern einfachen Lego Fans eine Freude.
          Und die Exklusivität für Sammler scheitert, wie Nerdi selbst erwähnte, schon daran, dass es keine exklusiven Teile im Set gibt,von daher kann es per se kein exklusives Sammlerset sein. Mir scheinen da auch Schein- Argumente vorgeschoben.

    • 10000 Sets auf über 7 Milliarden Menschen ist nichts besonderes? So häufig wurde gerade einmal der Mercedes SLS produziert. Und der kostet heute gebraucht mehr, als damals neu. Also beruhig dich mal und und bisschen weniger Egoismus bitte.

    • @Alle: Es nützt nichts, hier die „Reseller – gut oder böse“-Diskussion zu führen. Bitte seid nett zueinander! Persönliche Angriffe und Beleidigungen werden wir moderieren.

    • Worin liegt bitte euer Problem begründet? Jemand ist der Meinung, dass die Spielregeln feststanden und hat sich darauf verlassen. Sei es, weil man vielleicht etwas „exklusives“ haben möchte oder – und wenn ist auch das sein gutes Recht – das Ganze für mehr zu verkaufen, vielleicht ja auch um etwas anderes refinanzieren zu können, oder oder oder. Bei der ganzen Geschichte wurde extrem Druck aufgebaut, kaufe jetzt oder nie wieder, jetzt geht es auf einmal doch? Die Regeln standen fest, sei es die Uhrzeit, die Limitierung, die Menge pro Person, quasi alles. Dieses aktuell immer schlimmer werdende gesellschaftliche Phänomen, Leute immer direkt so verrroht angehen zu müssen ist 1000x schlimmer als irgendwelche ollen Reseller von – nochmal – Spielzeug.

      • @klaxoo
        na ja, aber worin liegt denn jetzt das Problem wenn die Regeln zugunsten derjenigen geändert werden die leider, warum auch immer, leer ausgegangen sind?
        Ist doch positiv wenn jetzt Leute die Chance bekommen die beim ersten Anlauf leer ausgegangen sind. Oder nicht???

        • Man könnte argumentieren, dass eine angebliche Limitierung dann zukünftig vom Hersteller dafür benutzt werden könnte, um möglichst viele Kunden zu einem schnellen Kauf zu bewegen, um diese angebliche Limitierung dann kurz darauf aufzuheben und einfach mehr zu verkaufen. In meinen Augen wäre das eine Form des unlauteren Wettbewerbs, wenn die angebliche Limitierung eigentlich nicht bestanden hat.

          • Jetzt besteht ja weiterhin eine Limitierung die jetzt einfach nur verdoppelt wird!
            Also wo liegt da das Problem?
            Klar, wenn die Limitierung der einzige Kaufgrund war dann stößt einem das natürlich auf.
            Aber wer die Sets gekauft hat weil sie ihm gefallen und man sie bauen möchte den stört das doch nicht wirklich!
            Ich verstehe die Aufregung deswegen überhaupt nicht!

          • Wenn man so argumentiert, gibt es bei jedem Artikel, der nicht unendlich angeboten wird eine „Limitierung“. Auch ein VW Golf ist dann limitiert, weil er irgendwann durch ein Nachfolgemodell ersetzt wird. Ich und wahrscheinlich die meisten Sammler verstehen unter einer Limitierung eben gerade eine eingeschränkte Verfügbarkeit und je niedriger diese Limitierung desto mehr steigt der Sammelwert. Eine blaue Mauritius wäre auch nichts wert, wenn jeder eine hätte!

          • …oder für enttäuschte Nicht-Käufer: Sich damit abfinden, dass man im Leben nicht alles bekommt was man möchte!

      • Es gibt aber einen Unterschied zwischen Resellern mit denen ich persönlich kein Problem habe und Scalpern die tatsächlich anderen etwas wegkaufen um damit eine künstliche Verknappung zu schaffen und die Sachen dann nicht mit einem angemessenen Aufschlag für ihre Mühen zu verkaufen sondern ihre selbst geschaffenen künstliche Verknappung ausnutzen um zu unverschämten Preisen zu verkaufen.
        Und dass es um Spielzeug geht und damit potenziell Kindern etwas weggekauft wird macht die Sache für mich eher schlimmer als besser.
        Klar Lego ist ein Luxusprodukt und keiner muss es kaufen, geschenkt.
        Aber du hast ja gefragt wo unser Problem liegt.

        • Die Beschwerde muss man aber an Lego/Bricklink richten oder was haben die beiden gedacht wen man mit einer „Max 5 Stück pro Kunde“-Beschränkung bei einem auf sehr wenige Stücke limitierten Artikel anspricht?! So naiv kann nicht mal Lego sein!

          • Ich denke Lego ist in manchen Bereichen tatsächlich sehr naiv, besonders für so ein großes Unternehmen.
            Vor allem in Sachen Stückzahlen, siehe auch GWPs.
            Entweder sie verknappen künstlich um es exklusiver zu machen oder sie haben die Nachfrage einfach falsch eingeschätzt wie sie in der Pressemitteilung auch sagen. Es gibt aber keine Anhaltspunkte das LEGO sich als Hersteller exklusiver Produkte sieht.
            Wenn es nur darum geht mehr zu verkaufen dann hätten sie nicht auf 10.000 erhöhen müssen sondern auf viel mehr wie man an der Burg sieht.
            Und dann hätte eine Limitierung auf 1 pro Person auch keinen Sinn gemacht.

          • Um es mit deinen eigenen Worten zu sagen: dann bekommst halt nicht was du nicht alles was du im Leben möchtest, nämlich in diesem Falle die von dir gewünschte Limitierung.

        • „Und dass es um Spielzeug geht und damit potenziell Kindern etwas weggekauft wird macht die Sache für mich eher schlimmer als besser.“

          Vorweg, ich finde Ihre Meinung nachvollziehbar und anders als bei vielen hier auch grundsätzlich niveauvoll zum Ausdruck gebracht (Danke :-))

          Hier aber das Argument einzubringen, Reseller würden Kindern etwas „wegkaufen“, halte ich für eher unangebracht und fernliegend. Das Programm richtet sich eindeutig an Erwachsene. Ich freue mich auch darauf, das Castle in the Forest irgendwann mit meinem Sohn aufzubauen, bin aber ehrlich genug zuzugeben, dass das in erster Linie etwas ganz besonderes für mich sein wird, weil ich mit den Forestmen aufgewachsen bin. Meinem Sohn und anderen Kindern werden die auf diese zugeschnittenen Produkte aus dem Programm von Lego wahrscheinlich viel besser gefallen. 3 in 1 Castle, diverse sogar schwimmfähige Boote und Hedwig/Fawkes etwa anstelle des Kakapo, für jedes der Sets im BDP gibt es denke ich bessere Alternativen für Kinder im normalen und nicht limitierten Programm von Lego.

          Wo ich nun schonmal dabei bin möchte ich auch noch eine Lanze für Reseller brechen (ich selbst habe noch nie ein Lego-Set verkauft!):

          Ich bin erst seit etwa eineinhalb Jahren wieder aus den Darkages zurück und konnte nur wegen Resellern alte sets neuverpackt erwerben und bei jedem set selbst entscheiden, ob es mir den twils erheblichen Aufpreis wert ist. Manchmal war dies der Fall, manche sets sind mir weiterhin zu teuer. Der Punkt ist, dass die Möglichkeit besteht. Wäre ich erst nächstes Jahr aus den Darkages zurück, wäre ich bereit für das castle enorme Summen zu zahlen, weil es aus Nostalgie für mich einen sehr hohen Wert hat! Diese Möglichkeit hätte ich ohne Reseller nicht. Wären alle Sets an Personen gegangen, die die Burg selbst sofort aufbauen oder auch tatsächlich einfach eine Burg für ihr Kind holen weil „oh cool (irgend)eine Burg“ würden danach viele wie ich, für die das Set und zwar auch genau dieses Set wirklich etwas sehr besonderes ist, keine (wenn auch völlig überteuerte) Möglichkeit mehr haben, das Set zu bekommen.

          Nochmal, ich verstehe und respektiere andere Aufassungen vollkommen – wenn niveauvoll geäußert – und möchte nur mal eine andere Perspektive reinbringen.

      • Uhm inwiefern?
        Warum hätte ich sonst geschrieben „Beschränkung auf 1 Exemplar pro Kunde sollte doch schon reichen“?

        Mir geht es darum:
        Ich hasse LEGO Sets, die fast jeder hat. So sind diese für mich einfach nichts besonderes. Es kann noch so toll sein, aber wenn jeder es hat, hat es in meinen Augen einfach kaum Wert.
        Ich sammle LEGO jetzt seit mittlerweile 21 Jahren und habe noch NIE etwas resellt oder zum Resellen gekauft.
        Also bitte einfach nicht random anderen unterstellen.

        Es ist eigentlich illegal derartige Veränderungen im Ablauf des Programms zu machen, wenn die Bedingungen von Anfang an so festgelegt waren und damit geworben wurden. Das gilt unabhängig davon, ob jemand jetzt resellen will oder nicht.

        • Ich bin jetzt kein Anwalt oder so, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Unternehmen sich bei Bestellungen usw. gegen solche Sachen absichern. Zumal ich nicht der Meinung bin, dass da was „Illegal“ ist.
          Natürlich entstehen dir bei Änderungen wie höhere Stückzahl auch Rechte, wie von deinem Kaufvertrag zurückzutreten, die du in Anspruch nehmen kannst.

          Aber nur mal so aus Interesse. Ich meine das 10k Stück immer noch eine ziemliche Limitierung sind. Auf wie viel Stück müsste ein Set den Limitiert sein, dass es für dich interessant ist?

        • Wir reden hier von 10000 Stück!
          „…die fast jeder hat…“ ist da schon sehr an den Haaren herbeigezogen! 🤷🏻‍♂️

          Und zu dem „illegal“ hätte ich mal gerne die dies belegenden Gesetzestexte…

    • Es gibt doch ein ganze Menge Sachen Lego die man für weniger kaufen kann, wovon die Stückzahlen geringer sind.
      Und ob es nun 5000 Stück sind oder 10000, ist ja auch kein Riesenunterschied.

    • damit wissen wir, wer 5 Sets gekauft hat um möglichst viel Gewinn zu machen. Daher kein Mitleid. Hättest Du ein Set zum Bauen gekauft, dann wäre es ganz egal.
      Als Verkäufer würde ich natürlich darauf bestehen, dass es bei der Exklusivität bleibt. Kannst aber mit Sicherheit deswegen alle 5 stornieren 😉

      • Warum wird das jedem hier unterstellt?
        Ich habe 2 Sets bestellt: Die Burg und das Boot.
        Keine Duplikate, keine zum Resellen.

        Aber danke auf jeden Fall fürs unterstellen

      • @Tobias
        Hast du auch mal darüber nachgedacht, dass Lego bzw. BrichLink hier nachträglich die Vertragsbedingungen geändert hat.
        Ich finde das mit Blick auf zukünftige Aktionen sehr bedenklich.
        Kann ich jetzt auch noch eine Mr. Gold Minifigur oder ein exklusives Insidetour-Set einfordern? Wir haben ja jetzt gelernt, dass Lego bei lauten Protest reagiert.

        Ich denke eine Limitbeschnkung auf 2 Sets hätte die Aktion in sinnvollen Bahnen verlaufen lassen. Nach meiner Einschätzung werden wir in den nächsten Runde wieder Ladenhüter sehen.

        Insgesamt bin ich über die Rahmenbedingunf des BDP sehr enttäuscht. Das Programm wirkt nicht professionell.

    • Nur 10.000 Exemplare aus einem exklusiven Programm sind immer noch besonders.

      Die Interessen der vielen Fans die gerne so ein Set zu Hause hätten wiegen mMn höher als die derjenigen, die möglichst exklusive Sets haben wollen um sie dann dadurch entweder möglichst teuer weiterverkaufen zu können oder sich einfach nur an Seltenheit erfreuen.

  2. Ah, gut. Also fast so, wie ich es auch erwartet hatte 🙂
    Ich denke damit können wir ganz gut leben. Damit sollte die zweite Runde deutlich entspannter ablaufen. Ich werde aber dennoch möglichst zeitig ordern, falls etwas Gutes dabei ist.

    Mit der Burg das ist natürlich wirklich ärgerlich.

  3. Moin,
    könnt ihr mir bitte eine Erklärung für Eure Rechnung geben, wie kommt Ihr auf die Prozentzahlen? Hat Lego die veröffentlicht, oder habt ihr euch die ausgedacht?

    • Die Frage habe ich mir auch gestellt. Klar, 25% der Bestellungen enthielten mehr als eine Burg. Aber wie viele Bestellungen es gab, weiß man doch nicht und auch nicht, wie sich die Anzahl von 2 bis 5 auf diese 25% verteilt.

      Ansonsten aber sehr gutes Änderungen. Ich finde es absolut egoistisch, dass jetzt schon wieder gemeckert wird, weil es nicht 5.000 Exemplare geben wird sondern 10.000. Das ist noch immer eine starke Limitierung, die weltweit ebenfalls bei den meisten Sets am ersten Tag ausverkauft sein dürfte. Und es bekommt keiner etwas weggenommen. Also ich bestelle mir Sets, die mir gut gefallen. Dass die dann auch noch exklusiv sind ist ein zusätzlicher Anreiz, aber mir ist doch egal, ob das auf der ganzen Welt bei 5.000 oder 10.000 anderen steht. Da merkt man, dass zu viele LEGO als Spekulationsobjekt sehen und nicht mehr als Spielzeug oder Sammelgebiet, das Menschen einfach Freude bereiten soll

    • Also, kurz zur Erklärung: Bei der Besprechung mit dem RLFM hat Bricklink wohl bekannt gegeben, dass 75% der Bestellungen eine Burg enthielten, 15% zwei Burgen, 5% drei oder vier Burgen und 5% fünf Burgen.

      Ich habe heute dann einige Zeit damit verbracht, unsere Zahlen manuell durchzuschauen (die Bestellungen über unsere Affiliatelinks werden zwar wohl nicht vergütet, aber wir haben zumindest ein paar Zahlen) und das deckt sich ziemlich gut mit den Angaben. Bei dem „5% haben drei oder vier Burgen bestellt“ sieht es bei uns eher so aus, dass mehr Leute drei als vier Exemplare bestellt haben, also sind wir für die Rechnungen davon ausgegangen, dass 3% drei und 2% vier Exemplare bestellt haben.

      Daraus ergeben sich die oben genannten Zahlen. Wie gesagt decken sich die Angaben von LEGO etwa mit dem, was wir auch beobachtet haben.

  4. Wow man kann quasi sagen 29% der Burgen gehen an Reseller.

    Mehr als ich erwartet hätte aber nicht wirklich verwunderlich bei den Gewinnaussichten…

    Generell gute Änderungen.

    • Nicht alles sind Reseller, das möchte ich hier nochmal betonen. Wir haben uns im StoneWars Team zum Beispiel zusammengetan. Einer hat Burgen bestellt, der andere Schiffe. Letzlich bekommt dann jeder davon ein Set.

      Klar, es sind AUCH Reseller dabei, aber sicherlich auch Leute, die sich mit Freunden und Familie zusammengetan haben.

      • Clevere Aufteilung, die, wie man sieht, leider wohl auch nötig war.
        Ich hatte, wie ja angekündigt, versucht über euren Link zu bestellen.
        Leider hat das überhaupt nicht geklappt. Über euren Link landete ich immer wieder auf der LEGO Seite und beim nächsten Link auf einer weißen BL Seite.
        Ich habe dann einen Link aus der BrickLink BDP Ankündigungs-email vom 01.07. genutzt und war sofort auf der richtigen Seite und konnte das Castle und Boot bestellen.

        • Wir haben ja dann zu einem späteren Zeitpunkt die Links ergänzt, mit denen Burg und Co. direkt im Warenkorb landeten, ganz ohne Umwege. Das hat dann aber auch zu so einem Ansturm bei uns geführt (weil die Burg dann bei BL auch schnell als ausverkauft markiert war), dass unser Server recht schnell in die Knie gegangen ist… Die richtigen Links haben wir ab dann erstmal über Telegram weiterverteilt.

      • Puh, da habt ihr ziemlich Schwein gehabt. Hätten sie jetzt alle Mehrfachbestellungen bis auf 1 Set storniert, dann will ich nicht wissen wie die Stimmung in eurem Team gewesen wäre.

  5. Ich hätte auch die bisherigen Besteller alle auf Limit 1 gesetzt. So wenige, wie Bricklink sagt, sind das nämlich nicht, die mehrere Sets bestellt haben. Mir gehen diese Reseller so langsam auf die Nerven!

    • Die Reseller schaffen zwar das Angebot, ich glaub der wirkliche Hebel bei der Sache liegt aber bei den Käufern.
      Die haben die Macht das zu ändern. Solange Mondpreise gezahlt werden wird auch das Angebot da sein.

      • Sorry, aber es ist naiv zu denken, dass da alle mitmachen würden. Es gibt halt auch viel zu viele Interessenten, denen es schlicht egal ist, ob ein Set 300 oder 400 Euro kostet, weil genug Geld vorhanden ist. Mag man nicht glauben, ist aber so, sonst würden auch nicht so Sets wie ninjago City für 500 Euro+ weggehen. Es ist nicht das Angebot, das die Nachfrage erzeugt, sondern umgekehrt.

        • Aber das ist doch genau das was ich gesagt habe.
          Solange Leute bereit sind die Preise zu zahlen werden Leute es auch für diesen Preis anbieten.
          Ein Gleichgewichtspreis auf Grund von Angebot und Nachfrage kann sich nur auf einem „vollkommenen Markt“ bilden um mal im Fachjargon zu bleiben.
          Das ist hier keineswegs gegeben.

          • Ja, aber du meintest, dass der Hebel bei Käufer liegt. Das stimmt aber nicht, weil es „den Käufer“ nicht gibt und damit gibt es auch den Hebel nicht. Der Käufer ist ja keine homogene Masse, sondern besteht aus vielen sehr unterschiedlichen Individuen mit sehr unterschiedlichen Präferenzen und finanziellen Möglichkeiten.

    • Ich bin kein Jurist, aber ob das rechtlich zulässig wäre? Es ist ja ein Vertrag zwischen Lego/BL und dem Verkäufer entstanden durch den Kauf über eine bestimmte Menge an Artikeln. Ich habe die AGB darauf nicht geprüft, aber ich kann mir vorstellen dass das rechtlich nicht so ohne weiteres möglich wäre nachträglich den Käufern Sets „wegzunehmen“. Aber immerhin wird es in Zukunft eine Begrenzung geben, das finde ich fair.

      • Aber können nicht Käufer und Verkäufer innerhalb einer Frist vom „Vertrag“ zurücktreten? LEGO storniert ja auch ab und an mal Bestellungen wenn diese zwar durchgegangen sind aber das Limit der verfügbaren Artikel schon am Ende war.

      • Bei Lego ist es doch auch nicht anders. Du bestellst, und bekommst teilweise Stornierungen. Such Bestellbestätigungen sind kein Garant, dass auch wirklich geliefert wird 🤔

        • Ich denke schon, dass man stornieren könnte, aber dann würde man das Chaos ja komplett machen. Man kann ja nicht endgültig festlegen wer Reseller ist und wer nicht und man muss als Händler auch begründen können warum man einen Kauf storniert. Einfach nur aufgrund der Stückzahl (die man ja selbst vorher festgelegt hat) zu stornieren, halte ich für rechtlich angreifbar!

      • Gekauft haben wir noch gar nichts und somit gibt es auch noch keinen Kaufvertrag, von daher stellt sich die Frage gar nicht. Ich denke wir haben alle nur ein Angebot abgegeben was juristisch etwas ganz anderes ist.

        • Das kommt auf die AGB an. Bei Lego kommt laut AGB der Vertrag tatsächlich erst mit Versand zustande:
          „Mit Aufgabe Ihrer Bestellung geben Sie ein Kaufangebot ab, das durch den Erhalt einer Versandbestätigung mit Details zu bestellten Produkten, Online-Zahlung und Lieferung von uns angenommen wird. Daher ist es wichtig, dass Sie bei der Bestellung Ihre E-Mail-Adresse korrekt angeben.

          Wenn es bei einer Bestellung Sicherheitsbedenken geben oder sie nicht den Richtlinien oder Bestimmungen entsprechen sollte, behält sich die LEGO Gruppe das Recht vor, die Bestellung jederzeit ohne vorherige Benachrichtigung oder Angabe von Gründen zurückzuhalten oder zu stornieren.“

          Jetzt ist der Frage, wer juristisch der Verkäufer ist, was BL mit der Bestellung zu tun hat und ob eine Änderung der Bestellmenge als Grund den Vertrag nicht anzunehmen gelten kann. Ich kann und will das nicht bewerten. Jedenfalls wären die Käufer von mehreren Sets sicherlich auch nicht gerade glücklich – warum auch immer sie die gekauft haben.

          • Stimmt, das kommt auf die AGB an, aber die gängige Praxis bei etwas das erst noch produziert werden muss ist es eigentlich so herum.
            Weiß ja niemand ob da noch etwas dazwischen kommt, heutzutage kann ja viel passieren.
            Bei den Käufern von mehreren Sets will ich auch gar nicht unbedingt von nur Resellern ausgehen, gerade weil man ja nicht wusste wie es mit Bricklink Account aussieht und man wusste, dass es schnell weg sein könnte. Wenn jemand nun gerade keine Zeit Punkt 17 Uhr hatte, dann sagt man schnell nem Kumpel der soll 1 Set mitbestellen.

  6. Es ist schön dass für niemanden storniert wird. Die genaue Zahl an Burgen wüßte ich jetzt auch gerne.. Auch schön zu hören dass es Anleitungen als PDF und Kartons für die Sets geben wird.
    Ich finde es weniger schön, dass BL die Käufer von mehr als einer Burg als „unfair“ bezeichnet. Es war die von BL erlaubte Menge, alle die diese genutzt haben als unfaiere Sclaper darzustellen ist ein wenig daneben. Dadd hätte man die Menge gleich beschränken sollen. Es ist natürlich unschön gleich nach Start der Aktion die ersten Burgen auf Ebay zu sehen, aber wenn BL das nicht gewollt hätte, hätten sie es gleich unterbinden müssen. Es gibt ja auch Leute die für andere mitbestellen – ich habe zB für meinen 15jährigen Sohn und mich gekauft. Er darf noch kein Lego Konto haben und hat auch kein Paypal – auch das geht erst ab 18, aber wir wollen die Sets beide bauen. In Runde 2 und 3 wird das nicht mehr gehen, das finde ich schade. Eine Limitierung auf 2 hätte ich plausibel und fair gefunden. 5 war aber definitiv zu viel, und es war absehbar was passiert. Von daher finde ich es gut dass das Limit eingeführt wurde.
    Dass jetzt Sets erst im Juni kommen und der Rest des Programms verschoben wird, stört mich nicht. Crowdfunding braucht Zeit, da bin ich von Kickstarter GANZ andere Sachen gewöhnt. 3 oder 4 Jahre sind nicht selten.

    Für alle richtig machen konnte BL es nicht, ich finde es gut dass sie reagiert haben, und die Lösung ist nicht die schlechteste.

    • Sagt doch schon alles, wenn jemand 5 Sets bestellt. Kann mir keiner erzählen, dass er alle aufbaut.
      Aber das ist wohl Charaktersache 🤷‍♂️

      • Das bestreite ich ja garnicht. Aber es hat einfach Geschmäckle erst zu erlauben, dass man 5 Sets kauft, und den Kunden die das gemacht haben dann vorzuwerfen dass das unfair wäre – dann verbietet es doch gleich.

  7. Kann das also sein, dass ein Teil derer, die die Burg bestellen konnten diese erst im Juni bekommen? Oder betrifft das nur diejenigen, die im August die anderen 4 Sets bestellen?

  8. Eine gedruckte Anleitung wäre natürlich optimal gewesen. Ich freue mich allerdings sehr, dass wir nun zumindest ein PDF bekommen. Ich war sehr besorgt, dass die Anleitung nur in der App verfügbar sein würde. Es ist zumindest absehbar, dass PDFs länger lesbar bleiben (als die App).
    Dass es einen richtigen Karton gibt freut mich auch.

    Etwas auffallend finde ich auch dass genau 10k Castle Sets bestellt worden sein sollen. Das wirkt in Anbetracht der Bugs/Glitches doch etwas merkwürdig. Nachdem die Sets ja keine Seriennummer o.Ä. bekommen werden, werden wir auch nie erfahren wieviele es jetzt genau sind.

    • „Etwas auffallend finde ich auch dass genau 10k Castle Sets bestellt worden sein sollen.“

      Es heißt ja im Artikel, dass man die Burg weiterhin über einen direkten Link bestellen konnte, obwohl sie offiziell ausverkauft war. Also 1x 5000 Sets über den normalen Bestellvorgang und nochmal 5000 Sets über den Link. Das haben die vermutlich nicht bedacht und aufgrund eines fehlenden Bestandsabgleichs exakt die doppelte Menge verbucht. Ich entwickle betriebswirtschaftliche Software und kenne solche blöden Fehler zur Genüge :-)…

  9. Och…Juni 2022…noch soooooo lange warten! Wo ich doch das absolute Gegenteil eines Geduldsmenschen bin! 😂😂🤪

    Das von der Burg jetzt mehr produziert werden finde ich völlig fair!!!

  10. Einen wunderschönen Mittag auch aus Österreich. Ich habe mir den Artikel bereits heute Vormittag auf Bricklink durchgelesen und kann die Aufstockung nachvollzieheb und finde es gut. Jedoch habe ich zwei Wehrmutstropfen hier:
    Und zwar die Setbegrenzung auf 1 Stück, ich bestell immer für meine Vater dh. wenn wir beide dasselbe Set möchten muss ich umständlich mit zwei BL un Lego Accounts bestellen und noch dazu eines zu mir und eines direkt zu ihm schicken. Ich fände hierfür eine Beschränkung auf 2 Sets ok. Außerdem liegt mir die Verschiebung der Auslierferungen der Runden 2 und 3 im Magen.

    LG

  11. Das sind ja mal richtig gute Nachrichten. Da hat sich einer die Kritik zu Herzen genommen und dann sinnvolle Änderungen durchgesetzt. Finde ich mal richtig gut von Lego.
    Dann hoffe ich auch mal, das ich meine Burg doch noch bekomme, denn bis heute hab ich noch keine Bestätigungsmail, jedoch steht in meinem Legoaccount das Set auf „In Bearbeitung“. Somit hoffe ich natürlich das ich meine Burg bekomme.

    Das die Anleitung noch in PDF-Form kommen wird, finde ich auch richtig gut.

    Was mich aber erstaunt, das 71% der Burg an Nicht-Reseller gehen. Da hätte ich mit weniger gerechnet.
    Aber was ich nicht verstehe, warum werden Sie Sets denn schon bei Ebay verkauft? Die werden doch erst im Januar 2022 ausgeliefert, oder?
    Ich kann doch nichts verkaufen, was ich nicht habe.

    • Das ist ein Verstoß gegen die Ebay Richtlinien, soweit ich weiß. Und kann für den Verkäufer zum Problem werden wenn er das Set zB erst im Juni bekommt aber im Januar versprochen hat… Aber das soll nicht mein Problem sein 😉

  12. Wie kann ich denn jetzt eigentlich die Lieferzeiten verstehen? Ich finde da irgendwie nirgends eine gute Zusammenfassung:

    Versand der 1. Runde (die ersten 5.000 Bestellung vom 1.Juli):???

    Kaufmöglichkeiten der zweiten 5.000 Sets: Ab 3. August
    Versand:Juni 2022

  13. Finde ich ne gute Lösung! Aber wie heuchlerisch ist es bitte, dass Bricklink erst die Limits auf 5 setzt und dann sich bei Leuten bedankt die nur 1 gekauft haben wegen Rücksicht auf andere 😂

  14. Betreffend der Zahlen die genannt wurden (sind ca zahlen, habe sie aber 1-1 übernommen, kann also in Wirklichkeit abweichen)

    51% haben 1 Set bestellt = 2550 Sets und 2550 Besteller = 75% aller Besteller
    20% haben 2 Set bestellt = 1000 Sets und 500 Besteller = 15% aller Besteller
    6% haben 3 Set bestellt = 300 Sets und 100 Besteller = 3% aller Besteller
    6% haben 4 Set bestellt = 300 Sets und 75 Besteller = 2% aller Besteller
    17% haben 5 Set bestellt = 850 Sets und 170 Besteller = 5% aller Besteller

    Hätte es die Limitierung auf 1 Stück schon gegeben, dann hätten 1605 zusätzliche Leute ein Set bestellen können.

    • Deine Schlussfolgerung ist nicht ganz richtig. Es soll auch Käufer geben, die für andere Fans, die keine Zeit hatten oder in Länder leben, die nicht beliefert werden als Treuhänder bestellt haben.

      • Naja seine Schlussfolgerung ist schon richtig. Er schreibt ja nirgends, dass es sich um Reseller oder nicht um Freundesgruppen etc. handelt. Bei einer Limitierung auf 1 hätten ~1600 zusätzliche Leute bestellen können. Das wären dann wahrscheinlich nicht dieselben gewesen die jetzt eins auf Umwegen bekommen, aber die Schlussfolgerung an sich ist erstmal faktisch richtig. Ansonsten ist die Diskussion nun ohnehin eher akademischer Natur …

  15. Etwas exklusives und limitiertes zu kaufen muss nicht immer nur relevant für den Wiederverkauf sein, wie es manche hier leider direkt suggerieren.

    Ich baue jedes Set auf das ich kaufe und mache keinerlei Profit damit und dennoch freue ich mich, wenn ich das Glück hatte etwas exklusives zu besitzen.
    Das ist einfach noch einmal ein ganz anderes Gefühl wenn man solch ein Set aufgebaut bewundern darf.

    Eben das macht manche Dinge ja auch besonders! Und das gibt es denke ich in vielen Bereichen, sei es Lego, Briefmarken, Münzen oder was auch immer.
    Schaut man sich andere Crowdfundings an ist es nun einmal der Status Quo das bestimmte Artikel exklusiv sind.

    Aus meiner Sicht sind Bugs/Glitches genauso wie die miserable Serverperformance absolute NoGo‘s für so ein Projekt!
    Auch die Limitierung auf 1 Set pro Kunde hätte von Anfang an so gesetzt werden sollen, denn auch Lego wird mit einem solchen Ansturm gerechnet haben.

    Aber die Produktionszahlen zu erhöhen hätte meines Erachtens nicht sein dürfen/müssen.
    Und nochmal NEIN ICH VERKAUFE NIX!

    So ist es bei limitierten Angeboten nun einmal, mal gewinnt man, mal verliert man.

    Und jetzt hoffe ich auf nen richtig cooles Verpackungsdesign =D

  16. „ca. 51% der Burgen gingen an Käufer eines Sets
    ca. 20% der Burgen gingen an Käufer zweier Sets
    ca. 6% der Burgen gingen an Käufer von drei Sets
    ca. 6% der Burgen gingen an Käufer von vier Sets
    ca. 17% der Burgen gingen an Käufer von fünf Sets“

    Und haben die dabei auch berücksichtigt, wenn man 2 Bestellungen getätigt hat mit dem gleichen Konto?
    Erst 2 Burgen, dann in einer 2. Bestellung nochmal 3 ?
    Ich glaube kaum

  17. Also grundsätzlich finde ich die Änderungen sehr gut und auch das mit der Burg einen akzeptablen Mittelweg. Eine richtig gute Lösung gibt es hier wohl einfach nicht…

    Was ich aber etwas unschön finde, ist das BrickLink alle Käufer von mehr als einem Set über einen Kamm schert. Wenn Sie den Kauf von mehr als einem Set wirklich als unfair empfunden hätten, hätten sie ja von Anfang an das Limit auf 1 setzen können. Es ist ja nicht so, dass das nicht viele Fans und Blogs schon vorab empfohlen hätten…

    So trifft diese Aussage nicht nur die Reseller und Händler, sondern eben auch alle, die sich mit Freunden für eine Bestellung zusammengetan haben.

    • Tun Sie doch nicht. Sie sprechen von denen die mehrere gekauft haben UND teuer weiter verkaufen. Ich denke das trifft auf euch nicht zu. Daher würde ich aus der Stellungnahme nicht mehr machen als es ist…

      • Ist trotzdem armselig, wenn man ein Problem selbst erzeugt, es unterlässt das Problem trotz frühzeitiger Ansagen zu beheben und nachdem das Problem dann live gegangen ist, mit dem Finger auf die anderen zeigt. Das Problem hat Bricklink erzeugt und auch nur Bricklink ist dafür verantwortlich und zu kritisieren!

  18. Die Erhöhung der Produktionsmenge hat einen wichtigen Nebeneffekt, der oben im Artikel fehlt:

    Increasing production will delay shipping and future rounds of crowdfunding. Since we are doubling the production run, the additional 5,000 sets for Round 1 will be shipped in June 2022, as opposed to January 2022. This will also delay the release of Rounds 2 & 3. The final plan for this will be communicated at a later stage.

  19. Super! Freut mich, dass ihr euch drum gekümmert habt und die Infos. Paar der Sets sind wirklich genial und wäre schade, die nicht zu haben.

    Limitierung erhöhen finde ich ist doch super. Dadurch wird das set hoffentlich bekannter, Nachfrage steigt nach dieser Art von Sets und letztlich haben sogar reine Investoren was davon. Hoffe sehr, dass es wirklich klappt und ich auch welche abbekomme. Dazu ist Investment immer ein Risiko, ist ja nicht so das einem irgendwer Verkaufspreis X garantiert hat oder ähnliches. Wer natürlich rein aus Profitgier anderen Leuten die Sets wegkaufen wollte… ja Arschkarte und so 😉

  20. Da können wir doch froh sein, dass es diesen Bug gab. Ich bin mir nicht so sicher ob BL/LEGO die VK-Zahlen allgemein erhöht hätte, wenn es diesen Bug nicht gegeben hätte. So kamen Sie vermutlich nicht mehr aus der Nummer raus, so wie sie es ja auch selber schreiben.

    Ich freu mich für alle, die jetzt noch ein paar Sets erhalten können.

    Manchmal Frage ich mich aber folgendes:

    Wer veranstaltet dieses Event, bzw. wer kam auf diese Idee? LEGO selber und Sie veröffentlich dies nur über die BL-Seite, oder ist es das Team von BL und Sie haben das OK von LEGO erhalten? (Ja ich weiß, BL und LEGO sind eine Organschaft)

    Denn wenn es das BL-Team ist, dann verstehe ich nicht warum Sie Ihre Daten von Ihrer eigenen Internetseite nicht auswerten. Dann alleine da hätte man schon auf die Idee von Resellern kommen können, wenn man dieses Phänomen bisher nicht kannte. Da sitzen ja normalerweise schlaue Leute die entsprechende Abfragen erstellen können.

    Wenn es LEGO war und die Umsetzung nur an das BL-Team abgegeben hat, dann hat LEGO selber seinen eigenen Markt nicht richtig verstanden in manchen Bereichen, oder aber Ihnen ist es eigentlich egal.

    Wie auch immer. Sie haben nun gegengesteuert und für die Zukunft etwas gelernt und wer mehr als 1 Set haben möchte schafft es mit etwas Mehraufwand auch.

    Gruß

    • Ich finde es in beide Richtungen unverständlich, dass man den Ansturm nicht erwartet hat. Lego sollte wissen dass limitierte Sets gefragt sind -siehe Ulysses. Und Bricklink lebt sogar von den Resellern…

  21. Auf die reseller Thematik will ich garnicht eingehen,da prallen halt zwei Welten aufeinander.
    Unterm Strich bleibt für mich die Erkenntnis, dass lego/bricklink einer völligen Fehleinschätzung unterlegen sind und dass die Aktion eigentlich viel zu groß ist mit drei Runden zu je 5 Sets.

  22. Wenn sie schon die Anzahl der produzierten Sets hochsetzen, hätten sie eigentlich auch gleich die Beschränkung auf 5 umgesetzte Sets pro Runde aufheben können, so das alle Sets über den gesamten Zeitraum die Chance gehabt hätten 3000mal bestellt zu werden.

  23. Interessant finde ich, dass es seit Tagen der Kakapo kurz vor der 5000er Marke steht. Es gibt nur noch ein Kontingent in Südkorea, aber dort scheint das Interesse nicht so groß zu sein, im Gegensatz zu Australien und Neuseeland, wo der Kakapo am schnellsten ausverkauft war

  24. Mal ne gewagte These: dass die Burg nicht in nochmals bestellt werden kann und somit erst ab Sommer 22 ausgeliefert werden würde, könnte auch an einem anderen Punkt hängen: im Sommer / Herbst 22 kommt eine reguläre 18+ Burg von LEGO selbst.

    Wer erst im Juli 22 eine Bricklink Burg kauft, tut das 2 Monate später nicht schon wieder.
    Um also der eigenen Burg nicht die Nachfrage einzugrenzen, löst man das im BDP auf diese Art.

  25. Sorry, aber ich verstehe die ganze Diskussion um die sogenannten Reseller, Limitierung der Stückzahl und Bestellmenge nicht. So viel ich gehört, bzw. gelesen, habe sind doch alle Modelle aus Steinen gebaut die bei LEGO erhältlich sind, also keine Extraproduktionen enthalten. So kann doch jeder der möchte sich die Bauanleitung bestellen, die Steine bei S&T oder sonstwo bestellen, und fleißig losbauen – oder nicht. Also wo sind die Probleme? Sehe da keine – außer dass der Preis der Einzelsteine wohl über dem der Sets ist.

    • Nach aktuellen Informationen kann man die Anleitung für die Burg nicht einfach kaufen. Zum Kauf angeboten sollen nur die Anleitung für die beiden nicht realisierten Projekte aus dieser Runde. Ob es also einen legalen Weg gibt ohne Vorbetsellung an die Anleitung der Burg zu kommen, muss sich erst noch herausstellen.

      • Das wiederum verstehe ich allerdings nicht. Es wäre doch ein leichtes, alle Anleitungen anzubieten und man würde damit auch denen, die die Burg nicht ergattern konnten, immerhin die Möglichkeit dazu geben ;).

        • Ich denke man hat da vielleicht auch Angst, den eigentlichen Funding-Sets damit etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen, weil vielleicht zu viele Leute dann doch lieber nur die Anleitung nehmen/kaufen um es mit ihren Steinen und/oder BrickLink-Kauffähigkeiten dann selbst zu organisieren.

          • Naja, ich denke mal die meisten würden darauf sicher keine Lust haben (bzw. auch gar nicht den entsprechenden Steinevorrat

    • Nu, Manche schätzen die Verpackung mehr als den Inhalt – und der ist streng genommen der ideelle. Für diese Manchen sind und bleiben es halt doch die Klamotten, welche Leute machen… Man könnte die Sets auch mit NoName-Steinen rebricken (Ich höre schon den Aufschrei!).
      Generell befindet sich das BL-Burgen-Sonstwas-Gedöns weit außerhalb meines Tellerrands. Als Nicht-Adrenalin-Junkie lösen solche Aktionen bei mir lediglich amüsiertes Befremden aus. Die Bereitschaft zur Bezahlung sollte genügen. Wer mir Anstehen und ‚darum prügeln‘ andrehen will, wird mit mir nicht glücklich. Aber immerhin: ich bin in der Lage zu erkennen, dass da etwas stattfindet, von meinem Tellerrand entfernt.

  26. Gute Lösung, die Produktion zu erhöhen und gleichzeitig auch die Bestellmenge zu drosseln. Bin tatsächlich fast froh, dass das Planetarium verschoben werden musste und nun vom hoffentlich optimierten Bestellprozess profitiert – falls es zu den Top 5 seiner Runde zählen wird.

  27. Ich finde die Entscheidung gut.

    Mal so nebenbei die Produktion zu verdoppeln geht eigentlich auch nicht so ohne weiteres. Ich denke, für Lego/ BrickLink war das der Plan B. Zumindest hatte man wohl schon die Option in der Hinterhand.

  28. Bestellen und 1 Jahr warten. Da würde mich eine Umfrage interessieren „Wie lange würdest du maximal auf ein Lego Set warten?“

  29. Ich finde es auf jeden Fall gut das ich nochmal die Chance aufs Fischerboot habe.
    Aber das Limit auf 2 zu setzen wäre besser, mein Sohn möchte auch eins, ist aber noch zu jung für den Lego-Account.

  30. Das sind doch mal gute Neuigkeiten. Mal ganz abgesehen davon, wie es bisher gelaufen ist, finde ich die Änderung für die kommenden Runden sehr positiv 🙂 Somit sollten die meisten die eins der kommenden Projekte vorbestellen möchten ohne allzu große Probleme dies auch hinbekommen. Auf meiner Liste stehen nämlich noch die Windmühle und das Observatorium.

  31. Cool finde ich dass es einen speziellen Karton dazu geben wird und nicht die ganzen Steine in einer Plastiktüte daher kommen.
    So schön designte Kartons macht auch was aus!

  32. Finde die Änderungen einen guten Kompromiss (von dem ich persönlich durch euren Link und den Bug zugegebenermaßen profitiere). Denke eine Lösung die alle gut finden kann es hier nicht geben. Ist schade für alle die trotzdem leer ausgehen aber ich kann auch nachvollziehen, dass Kapazitäten nicht unendlich sind.
    Nochmal Danke für euren super Service bzw. den Link auch wenn es nicht eure Absicht war eine Hintertür zu öffnen. Mir und meinem Sohn hats geholfen! Jetzt „nur noch“ 11 Monate Vorfreude genießen…

  33. Falls bzgl. der Anleitung doch nicht alles konfortabel gelöst werden (ich schrieb es an anderer Stelle schon mal) …

    Die Lego-Bauanleitungs-App ist auch nicht viel mehr als ein aufgeblähter (und dabei nicht sonderlich guter) PDF-Viewer. Die zuletzt angesehene PDF-Datei liegt im Dateisystem und kann von dort kopiert werden.

    Bei Android wie folgt:
    \Android\data\com.lego.legobuildinginstructions\files\cache\lastPDF.pdf

    Im Cache behält die App immer nur die letzte Datei. Bei jedem Anleitungswechsel werden die teils echt großen Dokumente komplett neu geladen.

    • Ich bin echt froh, dass es hier immer wieder Leute wie z.B. tomatentheo gibt, die ihr Wissen teilen um anderen Lesern des Blogs zu helfen, falls man selbst nicht weiter kommt. Für alle diejenigen ein herzliches Dankeschön und einen DICKEN DAUMEN HOCH!

    • Ich baue fast nur mir der Anleitung auf dem Tablet, das finde ich super, ich muss nicht blättern, es spiegelt nicht, ich kann, wenn was undeutlich ist, zoomen. Ich rufe die Anleitung auf und speichere sie dann auf dem Tablet. Ich habe da noch nie irgendwelche Probleme gehabt. Kann z.b. jetzt meinen dritten Bonsai bauen, indem ich auf dem Tablet, dem PC oder dem Handy (zu kleiner Bildschirm zum Bauen) bei One Drive die gespeicherte Anleitung aufrufe. Ich habe also den Kern des Problems hier nicht erfasst, außer, dass es manche nicht mögen. Auch wenn ich Anleitungen kaufe bei Rebrickable oder anderen, bekomme ich sie digital. Ich speichere und baue. Spart Papier👍. Für jemanden der ein Ste weiterverkaufen will ist das vielleicht etwas unfreundlich, der muss dann die Datei separat digital versenden?

      • Ich z.B. habe kein Tablet, nur ein Smart Phone mit kleinem Display und darauf zu bauen ist nicht sehr angenehm. Am PC zu bauen geht wiederum wegen dem wenigen Platz auf dem Schreibtisch nicht. Ich könnte es maximal auf den Fernseher werfen, aber das ist auch umständlich, so wie das umblättern dann. Am Ende gehört es für mich einfach zum Bauerlebnis dazu, fröhlich die Seiten der Anleitung weiter zu blättern. Vielleicht bin ich dahingehend aus der Zeit gefallen.

        Natürlich spart man Papier, das stimmt. Bei eigenen MOCs druck ich dann die Anleitung natürlich auch nicht aus und hechte irgendwie zwischen Bauplatz und PC hin und her, aber das ist ja ohnehin ein anderes Baugefühl, weil da auch immer etwas Improvisation dabei ist und man den Bauablauf sowieso halbwegs auswendig kennt. Aber ich habe bei LEGO-Sets trotzdem lieber eine echte Bauanleitung in der Hand, nenn es resourcenverschwenderischen Luxus, wie die LEGO-Sets ja selbst. Zudem ist die Anleitung für mich als Verpackungsentsorger auch sowas wie die „Besitzurkunde“.

        • Oh, klar, wie schon geschrieben, ich verstehe, dass es unterschiedliche Vorlieben gibt und jaaa, Papier sparen ist nicht alles😉‼️ Ich hatte nur die technischen Finessen bzw. die Probleme damit nicht verstanden. Selbst ich als digitaler, nun ja, Wenigversteher, hatte bis dato eben keine Probleme. Von daher…

  34. Finde die Lösungen so wirklich akzeptabel und die Lieferung im Karton plus Anleitung zumindest als PDF finde ich sehr schön.
    Aber mal eine Grundsätzliche Frage oder Gedanke, der Lego Kundendienst konnte mir dies nicht endgültig beantworten, da es für Sie auch neu sei..
    Bei Bestellungen mit Paypal Abschluss befinden sich die Transaktionen im Paypal Konto als „offen“ und „Autorisierung“ – die endgültige Bezahlung erfolgt laut lego rund um die Auslieferung. Nun storniert meines wissens Paypal in der Regel Transaktionenn welche autorisiert aber nicht angerufen werden nach ein geraumer Zeit. Wie soll das dann von statten gehen, jemand dieses Szenario schon einmal erlebt? Muss Lego dann zu jeder Bestellung erneut bei Paypal aktiv werden?

    • Das frage ich mich auch und fürchte, dass es da noch viel Chaos geben wird. Das Ganze betrifft zudem nicht nur Paypal: Im Zeitraum von jetzt bis Mitte nächstes Jahr kann sich auch bei Kreditkarten eine Menge ändern (geklaut/gesperrt, neue Karte mit neuem Ablaufdatum, …), was monatealte Autorisierungen sprengen kann 🤔

    • Nicht nur Paypal – auch Kreditkartenzahlung ist kritisch, wer sagt das ich in einem Jahr noch die gleiche Karte wie heute habe? Bis dahin kann viel passieren.

    • Eine sehr gute Frage, die bestimmt so einige beschäftigt. Ich hoffe, dass LEGO denjenigen einfach, vor dem Versand, nochmals eine neue/aktuelle Zahlungsaufforderung zukommen lässt.

    • Womöglich kann man dann im Sommer 2022 die nicht bezahlten BLSets bei Lego direkt zur UVP kaufen. Ich habe für den Teilchenbeschleuniger ja mitgemacht und genau diese Rückmeldung bekommen, dass das Geld abgerufen wird (bei dem Set ja nun nicht). Aber stimmt, wenn ich bis dahin nen neuen Paypal Account hätte… dann käme Lego nicht ans Geld und müsste mich irgendwie anders zur Zahlung bewegen. Man wird sehen. Spannend, jedenfalls. Vielleicht holen sie das Geld aber auch in vier Wochen, wenn die erste Runde beendet ist rein. Ist ja schließlich Crowdfunding.

  35. Hallo zusammen,

    schön das BL ihre Richtlinien anpasst, obwohl ich die ersten Vorgaben auch akzeptiert habe. War für alle klar geregelt, ich war nur zu spät. Aber durch die Änderungen komme ich vielleicht noch zum Schiff.

    Ich glaube aber das die Änderung nach hinten los geht. Die Produktion wird erhöht und jeder darf nur 1 Set bestellen. 2 Wochen nach Verkaufsstart merkt BL und Lego, dass viel Sets nicht weggehen und erhöhen wieder auf 2-3 Bestellungen.
    Ich denke Erhöhung oder Begrenzung hätte ausgereicht. Beides geht schief.

    Das ist meine Vermutung.

    • Es müssen ja auch nicht unbedingt 10.000 von jedem Set verkauft werden. Die Grenze, ab der das Set ausgewählt wird, liegt ja darunter.

    • Ich glaube das Lego kein Problem damit hat wenn die Mindestanzahl nicht erreicht wird. Dann wird das Set halt nicht produziert.
      Wenn sich weltweit keine 3000 Leute finden die ein Set haben wollen dann war es ja offensichtlich nicht besonders beliebt.

  36. Schön, dass die Pseudo-Reseller ihre Castles behalten dürfen und die leer ausgegangenen immer noch leer ausgehen werden weil die Uhrzeit so doof war, die Seite verbuggt war, uvm. Von einem Geoblocking war auch keine Rede vor dem Programm. Wieso braucht man dann dieselbe Startuhrzeit wenn sowieso Kontingente pro Land aufgeteilt wurden? LEGO/BL kann jeden Monat andere Regeln aufsetzt, glücklich werden sowieso nie alle betroffenen sein. Weiß nicht wieso ich das Gefühl habe, dass es in der 2. Runde wieder eine Änderung geben wird weil X oder Y nicht vernünftig lief.
    Mal wieder typisch LEGO, dass keine verbindlichen Lieferzeiten genannt werden. Wann sollen dann die Sets aus Runde 3 geliefert werden? 2023?
    Ungeklärt ist das Thema mit dem angeblichen Gratis Versand immer noch nicht. War überhaupt nicht gratis wenn der Artikel unter 55€ in DE lag und in anderen Ländern gelten deutlich höhere Hürden für den Gratisversand im LEGO Shop. Jetzt limitieren sie alle auf 1 Stück, dann kommt man bei kleinen Sets noch schwerer dran.
    Auch nicht geklärt ist das heiß debatierte Thema der Anleitungen die nur digital sein werden. Eine pdf gibt es ja schon die die Designer an LEGO selber geschickt haben. Wieso sollte es dann für die fertigen Sets keine geben? Schön, dass es bunte Kartons geben wird aber die interessieren auch nur die Sammler und Reseller. Eine gedruckte Anleitung wäre nach wie vor wichtiger und nötig gewesen für so ein exklusives Set. Jedes 08/15 GWP oder Polybag hat eine gedruckte Anleitung!

    • „Von einem Geoblocking war auch keine Rede vor dem Programm.“

      Stimmt nicht. Stand den FAQs auf https://www.bricklink.com/v3/designer-program/support/main.page unter „How can I be sure to get one of the BDP sets?“

      „Unfortunately there is no guarantee that everyone will be able to get a hold of one of the sets. However we will be communicating the exact go-live timing shortly to make sure that everyone knows this. We have also allocated stock for the various LEGO.com regions to ensure stock availability everywhere. The stock allocation was done according to ADP purchases.“

      Diesen Satz hätten sich eh viel mehr davor durchlesen müssen.

  37. Schön, habe ich ja doch noch eine Möglichkeit an das Pursuit of Flight zu kommen. Toll das Lego und Bricklink da bei der Problematik lernfähig sind.

    Aber ja, das mit schon doppelt überbestellten Castlesets ist schon merkwürdig.
    Hatte da jemand bei Lego vergessen das hardlimit in den Shop einzuprogrammieren?

  38. Ich freue mich sehr darüber, dass es nun wenigstens eine PDF Bauanleitung -statt nur einer App- gibt, wenn es schon keine gedruckte Bauanleitung gibt…snief.
    Für mich wertet eine Box die BPD Sets doch etwas auf und ich bin schon sehr auf das Design gespannt, zumal man ja in der ersten Runde noch gar nichts davon wusste und man einfach, aus Interesse an den schönen Sets, trotzdem gekauft hat. Auch wenn diese wohl kaum nummeriert sein wird, wie „DAMALS“ beim BL ADP. (o;
    „BDP Castle in the Forest 2021/22 No. 12333 / XXXXX“ …LOL :oD
    Mit einer Verdoppelung der Mengen hätte ich niemals gerechnet, aber ich finde diese Lösung gut, genau wie die (nun endlich umgesetzte) Begrenzung der Höchstbestellmengen.

  39. Ich freue mich, dass es bei der nächsten Runde vermutlich entspannter zugeht. Das ist doch sehr positiv, dass sie im Nachhinein Änderungen vorgenommen haben. Bei den nächsten Runden sind dann auch Projekte dabei, die ich gern haben würde. Bin gespannt und freue mich.
    Ich hätte aber auch noch eine Frage, die mich wirklich interessiert und zwar zum Thema „Reseller“, das hier ift diskutiert wird.
    Ich habe mich diesbezüglich schon mal betätigt, indem ich z.b. den Ninjago City Hafen zwei Mal gekauft habe und nach einem Jahr oder so, einen verkauft habe, als er aus dem Sortiment war.
    Angenommen, jemand hat zwei oder mehr dieser BL Sets erworben und trägt sich mit dem Gedanken, sie zu verkaufen.
    Der bekommt also im Jahr 2022, Sommer oder so, seine Sets zugeschickt. Also etwa in einem Jahr. Dann erhofft er einen Gewinn für ein Set, an das sich vermutlich niemand mehr erinnert, weil es zwischenzeitlich schon irre viele andere Sets und auch irre viele andere Aktionen gegeben hat. Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass das funktioniert. Ich habe mal nach Sets aus dem Afol Designer Programm von 2019 gesucht…ja, da versucht einer das Löwenstein Set für was um die 700 Euro zu verkaufen und hat 30 Beobachter, die vermutlich (?) alle wissen wollen, ob es jemand wirklich kauft. Ich sehe da recht wenig Chancen auf schnelles Geld. Nächstes Jahr denkt niemand mehr an den kleinen Tresor. Erinnert ihr euch noch an die Fische…der Koi…eben…
    Da gibt es aus meiner Sicht platzsparendere Geldanlagen.
    Gut, dass es da nächste Mal ein Limit gibt👍‼️

  40. Also das mit der Burg ist schon ein bisschen wie ein schlechter Witz. „Glückwunsch, wir verdoppeln die Set-Anzahl. Aber die Burg die alle wollen gibt’s trotzdem nicht mehr, weil die Seite verbuggt war und eh schon doppelt so viele verkauft wurden. Wawawah!“

    Nichtsdestotrotz sind die Änderungen natürlich zu begrüßen, auch dass man nicht einfach sofort die neuen Limits für die erste Runde freigegeben hat sondern zu einem neuen festen Termin.

    Auch das Problem mit den Vesandkosten scheint wohl nicht angesprochen worden zu sein. Aber wenn man 5 Burgen, 3 Schiffe und 4 Safes auf einmal kauft, dann stolpert man auch seltener darüber. Ich hoffe jedoch, dass das irgendwann noch jemandem auffällt und es Rückerstattungen regnet.

    • Ich finde es schon komisch wenn sich über die paar Versandkosten aufgeregt wird, für mich geht das in Ordnung. Zumal die meisten davon gar nicht betroffen sind weil sie etwas größeres oder mehrere Sets bestellt haben.
      Ja, wenn ich 3 Bricklink Bestellungen machen muss und jeder Händler Versandkosten + Handling draufschlägt und ich dann zusätzlich 20 EUR zahlen muss bei Kleinkram, da platzt mir auch die Hutschnur, aber die Versandkosten bei Lego sind doch human.
      Versand ist eine Dienstleistung, die sollte man auch finanziell würdigen. Einesseits wird gemeckert, dass Pakete kaputt ankommen und gleichzeitig wird gemeckert weil man den Versand ja auch noch bezahlen muss. Passt für mich nicht ganz zusammen.

      • Ich denke, du missverstehst mich hier aber auch. Das Problem sind ja nicht die Versandkosten, sondern die Tatsache, dass vorher und nach wie vor auf der BrickLink-Seite behauptet wird, es wäre versandkostenfrei. Klar gehen die 3,50€ in Ordnung und ich hätte es so auch gekauft, war ja eher eine positive Überraschung, dass es ohne Versand sein soll. Aber dann kann man das ja auch sagen und nicht großspurig behaupten es gäbe keine Versandkosten, nur um dann den Online-Shop nicht dahingehend anzupassen und die trotzdem abzubuchen. Ob ich dann selbst Bock habe, dem Support wegen den 3,50 in eiem halben Jahr auf den Sack zu gehen, weiß ich auch nicht. Aber wenn sie es nicht rückerstatten, dann war es zumindest blöd kommuniziert.

      • Außerdem meckere ICH eigentlich nie über kaputten Verpackungsmüll, dementsprechend passt das schon ganz gut zusammen. 😉

        • Ja Sorry, DU hast nicht gemeckert, das stimmt. Mein Kommentar war wahrscheinlich zu allgemein gefasst.
          Ich fand er auch eine positive Überraschung, dass alles so wie bei Lego gewohnt funktioniert mit dem Versand. Ich hab beim Castle ja auch keine Versandkosten gehabt, hab mir danach dann aber noch überlegt den Safe auch noch zu kaufen und da es eine neue Bestellung war kamen natürlich die 3,50 EUR Versand dazu.
          Ich denke es handelt sich da wirklich um ein Fehlinformation in der Bricklink Seite, aber wer weiß, noch wurde ja nichtgs abgebucht, vielleicht wird die Rechnung noch angepasst. Wie schon geschrieben, die 3,50 EUR bezahle ich gerne wenn die Sachen dafür heil bei mir ankommen.

  41. Ich weiß nicht, warum um dieses Set so eine Welle gemacht wird. Wenn man den Karton nicht benötigt und ein bissel Bauverständniss hat, kann man das Set gut anhand der Bilder nachbauen oder man wartet auf die Anleitung, welche ganz sicher im Netz nach Veröffentlichung auftauchen wird.

    • Weil hier einfach wieder mehrere Welten aufeinander prallen.
      Ich zb besitzte keine Legoteile – sondern Lego Sets. Somit hab ich keine Steinesammlung zur Hand. Und mühsam Teile zusammenzuklauben von x Bricklink Händlern, wäre jetzt auch nicht mein Ding.

      Lego als Hobby ist einfach nur eine Überschrift mit ganz vielen Verästelungen nach unten: MocBauer, Investoren, Set Sammler, Themensammler und was weiß ich nicht noch alles.

    • Mir gehts da vom Anspruch genauso, ich bin aber einfach froh, mich nicht mit Bricklink-Bestellungen rumschlagen zu müssen. Solange das der einzige Anspruch bleibt kann man aber stressfrei mit der ganzen Sache mumgehen.

  42. Und wieso trat der Bug nur bei der Burg auf? Oder war der Bug bei den anderen zu Beginn auch aktiv, man konnte ihn aber aufgrund der längeren Verfügbarkeit vor Ende noch fixen?

  43. Kann man denn bei ebay überhaupt Artikel verkaufen, die man noch nicht mal hat? Was ist, wenn der Verkäufer innerhalb des Jahres, die es bis zur Auslieferung noch dauert, untertaucht, umzieht, stirbt oder was weiß ich. Würde nie etwas kaufen, dass nicht umgehend verschickt werden kann…

    • Ich glaube auch gelesen zu haben, dass aus ebendiesem Grund diverse solcher Angebote gelöscht wurden, da der Versand in der Tat innerhalb von 30 Tagen erfolgen muss. Aber man muss solche Angebote wohl manuell melden.

      • Ich denke auch da gehts darum einen Preisanker zu setzen.
        Wenns mal, wie gerade, für 450 Euro drin steht dann wirds auch später nicht mehr für darunter eingestellt werden.

      • PS: Tatsächlich hab ich folgendes gefunden:

        „Grundsatz zu Lieferzeiten und zum Vorabverkauf

        Was besagt der Grundsatz?

        Vorabverkaufsangebote müssen garantieren, dass der Artikel innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf verschickt wird.

        Warum hat eBay diesen Grundsatz?

        Dieser Grundsatz stellt sicher, dass unsere Kunden durch die eBay-Garantie für Käufer und Verkäufer geschützt sind.“

        Recht riskantes Spiel was die Verkäufer da spielen:

        „Aktivitäten, die gegen den eBay-Grundsatz verstoßen, können die verschiedensten Maßnahmen zur Folge haben. Dazu gehören z.B. das Beenden oder Abbrechen von Angeboten durch eBay, schlechtere Positionen für alle Angebote des Verkäufers in den Suchergebnissen oder der Ausschluss der Angebote aus den Suchergebnissen. Auch eine schlechtere Verkäuferbewertung, Beschränkungen der Kauf- oder Verkaufsaktivitäten oder die Sperrung des eBay-Kontos sind möglich. Bereits bezahlte oder noch zu zahlende Gebühren für Angebote oder Konten, die Maßnahmen unsererseits erfordern, werden weder zurückerstattet noch anderweitig Ihrem eBay-Konto gutgeschrieben.“

  44. Wenn sich jemand, der nur auf Grund der Limitierung auf 5000 Stück Sets gekauft hat, betrogen fühlt, ist es sicherlich kein Problem vom Kauf zurückzutreten.

  45. Ich finde aber schon, dass man grundsätzlich darüber diskutieren können muss, ob es in Ordnung ist nachträglich die Rahmenbedingungen zu ändern. Wenn Lego z.B. ein beliebtes GWP an den Kauf von Legoprodukten im Wert von z.B. 150 Euro bindet und dann das GWP zwei Wochen später für 20 Euro einzeln verkauft, dann würde man sich wahrscheinlich auch zu recht ärgern. Da fallen mir spontan etliche Möglichkeiten ein, wie man das als Hersteller ausnutzen könnte, um kurzfristig mehr Käufe zu höheren Preisen zu erzeugen. Lego könnte z.B. sagen, dass ein Set wie der UCS Millenium Falcon AUSSCHLIESSLICH von Lego direkt verkauft wird und es nie Rabatte geben wird und nach einem Jahr oder so gibt man das Set dann trotzdem in den freien Handel. Alle, die das Set dann zum vollen Preis gekauft haben, wären wahrscheinlich dann auch verärgert. Die Grenze zwischen „tut uns leid, wir haben einen Fehler gemacht“ und bewusster Täuschung ist nicht ganz so eindeutig!

    • Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass das in den AGB geregelt ist. Und ohne die zu akzeptieren kann man nichts bestellen, also hat sich damit jeder, der ein Set bestellt hat auch einverstanden erklärt.
      Ansonsten entstehen aus solcherlei Änderungen ja die entsprechenden Rechte des Käufers, vom Kauf zurückzutreten 😉

  46. Die ganze Aktion war/ist meiner Meinung nach ein unausgegorener Schnellschuss. Man nehme aussortierte Sets von LEGO Ideas, veranstalte eine Pseudo Crowdfunding Aktion über Bricklink und die Bestellung läuft dann auch noch
    über die LEGO Shop Seite. Eigentlich müssste LEGO doch Wissen wie richtiges Crowfunding funktioniert. Kennt noch jemand LEGO Forma über Indiegogo? Alles relevante ist vor Beginn festgelegt, produziert und bezahlt wird nach erfolgreicher Beendigung. Und wenn die Lieferzeit 2 Jahre beträgt, ja und, wem es zu lange dauert muss ja nicht bestellen.

    Noch ein paar Worte zur aktuellen BDP-Runde. Püktlich um 17 h ging natürlich nichts mehr. LEGO Weiterleitung zu Bricklink und Stonewars, alles down. Um ca 17.15 h war der Red Button da und die Bestellung konnte getätigt werden.
    Ich habe den „normalen Weg“ gewählt und nicht den Direktlink von Stonewars (ich nutze kein Telegram). Wieviele Castle Sets wurden denn über den „Bug-Link“ bestellt?

  47. Zunächst:
    Das Ergebnis ist gut für alle, die bis jetzt kein Set erhalten haben.

    Für alle Erstkäufer ist es im Ergebnis eine verbrauchertäuschung. Lego hat sich an seine eigenen ausdrücklich noch mal betonten (in Bezug auf die Limitierung) Spielregeln nicht gehalten. Durch die Limitierung wurde grade ein besonderer Druck auf den Konsumenten ausgeübt („jetzt oder nie“). Und damit ist die Änderung eine Unverschämtheit.

    • In wie weit kann es eine Verbrauchertäuschung sein wenn du deine Bestellung einfach wieder beim LEGO Kundendienst stornieren kannst? Falls du überhaupt schon was bezahlt hast, kriegst du dein Geld wieder.
      Ich kann verstehen, wenn man andere Erwartungen hatte und die nicht erfüllt wurden, aber wo genau ist die Verbrauchertäuschung?

      • Wie ich ja schon hier gesagt habe, prallen da Welten aufeinander: Für die (bestimmt alle gewerbliche angemeldeten) Händler ist die Verdopplung natürlich schon eine Form der Änderung des ursprünglichen Angbotes, weil man dann die 5 Castles vielleicht nicht mehr für 2000+ EUR los wird.

        Für einen Lego Fan wie mich ist das natürlich vollkommen Egal – von mir aus können die 1,7 Millionen Fischerboote produzieren – mir reicht es, eines davon aufbauen zu können.

        • Es ist für ein Unternehmen überhaupt nicht sinnvoll, ein Produkt herzustellen, es für (z.B.) 100 Euro zu verkaufen und damit z.B. 50 Euro Gewinn zu erwirtschaften, wenn dann Reseller damit den x-fachen, z.B. vierfachen Verkauftspreis einfahren. Im Prinzip wäre es egal wer bei mir einkauft, aber die Reseller schmälern die Kaufkraft meiner Kunden und das wäre mir nicht egal.
          Schon aus diesem Grund ist es richtig die Zahl zu erhöhen und die Abgabemenge auf 1 zu reduzieren. Und mal ehrlich, 10.000 Stück sind auch nicht viel, eher viel zu wenig.

          • Dann erklär mal warum Sneaker Hersteller seit Jahren einzelne Modelle in Kleinstserien herstellen, deren Preise regelmäßig durch die Decke gehen. Das gibt es übrigens auch in anderen Branchen und hat eine klare Zielsetzung, die wertvoller ist als ein kurzfristiger kleiner Gewinn durch den Verkauf: die Stärkung der Marke und der eigenen Preisgestaltung! So ein Event muss man als das sehen, was es ist: eine Marketingaktion!

      • Mit dem Argument habe ich schon gerechnet. Durch die Stornierung erhalte ich aber im Ergebnis auch nicht das, was ich bestellt hatte. Ich kann mich also nur zwischen den neuen Spielregeln oder einem Storno entscheiden. Ich erhalte in keinem Fall das Set zu den alten Spielregeln, obwohl ich auf dessen Grundlage den Vertrag geschlossen habe. Zudem wird nur in den seltensten Fällen jemand die Bestellung stornieren (praktischen Argument).

  48. Bei Bricklink steht:
    Für Runde 1 werden wir die Anzahl der verfügbaren Sets von 5.000 auf 10.000 erhöhen. Castle in the Forest hat diesen Betrag bereits erreicht. Die vier anderen Sets werden am 3. August wieder für zusätzliche Vorbestellungen geöffnet , aber es wird nicht möglich sein, zusätzliche Schloss-im-Wald-Sets vorzubestellen. Durch den zusätzlichen Produktionslauf werden sich die Versand- und Veröffentlichungstermine für die Crowdfunding-Runden 2 und 3 verzögern.

    Gelten nun die 10´000 Stücke nur für die erste Runde oder ebenfalls für die Runde 2 & Runde 3 ?

    • Sry hab die Antwort gefunden.

      Erhöhen Sie die Produktion für die Crowdfunding-Runden 2 und 3 auf jeweils 10.000, um die Nachfrage zu decken.

  49. Dass sich Bricklink den Andrang im Verhältnis zur Produktionsmenge unterschätzt hat kann ich noch nachvollziehen, wenn man sich an den Zahlen vom AFOL Designer Programm orientiert hat. Dass man sich jetzt aber überrascht bzw. enttäuscht zeigt, dass bei einer Abgabemenge von bis zu 5 Stück/Kunde Sets bei Ebay landen…Das hätte man sich wirklich denken können, vor allem in Verbindung mit der erstmaligen Stückzahl von nur 5.000 pro Set.
    Dass die Burg ausgerechnet durch diesen Glitsch auch schon 5.000 andere Besteller haben soll, erscheint mir auch ein wenig seltsam.
    Aber nun gut. Man soll ja nicht immer nur meckern. Es freut mich zu sehen, dass BL auch reagieren kann auf Dinge die offensichtlich nicht optimal gelaufen sind, daher sollte man hier die positiven Aspekte würdigen.

    • Die Einstellung finde ich wirklich gut. Es wird ja vielleicht (hoffentlich) auch weitere BDP-ähnliche Aktionen geben, sodass damit dann auch auf Burg-Designs (und andere) eine höhere Chance bestände.
      Schade finde ich nur, dass die direkte Konkurrenz der Designs in den Phasen so bestehen bleibt, als eines der ersten fünf die Mindest-Anzahl erreichen zu müssen. Aber auch damit kann man (ich zumindest) leben.
      Ich finde, eine wesentliche Komponente dieses BDP ist es für mich, die schon abgelehnten IDEAS-10k-Designs Fans doch noch zur Verfügung zu stellen, daher geht für mich auch die nachträgliche Anhebung auf 10000 Exemplare maximal völlig in Ordnung. Ich kann die Argumente dagegen zwar nachvollziehen, aber es ist für mich halt nicht das x-te Crowdfunding gleicher Art gewesen sondern in vielen Aspekten ein Pilotprojekt (auch mein erstes Mal, an sowas teilzunehmen), wo man auch Vieles fehleinschätzen kann und leider auch ärgerliche Fehler wie der Bestell-Bug auftauchen können, die den Veranstaltern wahrscheinlich auch viele graue Haare verursacht haben. Ich finde es gut, dass nicht die einfachen Besteller dies durch Stornierungen ausbaden müssen, denn die Enttäuschung wäre zumindest bei mir in so einem Fall noch größer, wenn man es erst geschafft zu haben glaubt. Dies ist mir schon in normalen Online-Shops mit vermeintlich verfügbaren Schnäppchen passiert und bisher nie wirklich Absicht des Anbieters gewesen (Software ist leider nie perfekt und wird zum grüßten Teil immer noch von Menschen erstellt und bediehnt, d.h. Fehler passieren leider auch mit unterschiedlichsten Folgen).
      Die Bestellungen zu nicht erfolgreichen Fundings sind bei mir inzwischen im Lego-Konto übrigens von Lego storniert worden. Mit den Paypal-Bezahlungen bin ich mal gespannt. In normalen Bestellungen würde Lego da wohl auf eine Vorkasse wechseln. Das wäre dann vielleicht auch mit Paypal oder Kreditkarten machbar und Rückzahlungen wegen späteren Stornierungen und Produktionsproblemen wären ein Fall für normale Kundendienst-Vorgänge. Letztlich muss man bei solchen Programm-Veränderungen immer selbst entscheiden, ob einem diese Änderungen akzeptabel erscheinen oder nicht. Hier sind die meisten Änderungen meiner Meinung nach (reines Raten) im Interessse vieler Kunden, aber halt nicht aller. Eine nachträgliche Änderung der schon getätigten Bestellungen (Grenze da auch auf 1 runtersetzen,…) hätte ggf. auch noch erheblichere Auswirkungen auf die ganze Runde1, sprich die Reihenfolge des Erreichens der Mindestgrenze. Alles was man da als Veranstalter nachträglich machen kann, ist wohl ein für einen Besteller persönlich mehr oder weniger guter Kompromiss.
      Positiv ist für mich auf jeden Fall, dass sie reagieren und wie schnell immerhin. Ich hoffe auf erfolgreiche weitere Runden.

  50. Bei Turnschuhen ist die Nachfrage am höchsten. Da freut man sich wenn es weltweit 15000 Paare gibt. Dann liegt die Chance bei 0,1 %. Bei Lego ist das ja alles nochmal etwas beschaulichen…

  51. Ich finde die vermeintliche Problematik mit Resellern wird hier viel zu hoch gehangen. Bei limitierten Sets kann man ganz problemlos die Ausgabemenge pro Haushalt einschränken, was hier zunächst (leider) nicht gemacht wurde. Wenn wie hier zunächst 5 Sets freigegeben sind, muss sich nicht wundern und dann nachher beschweren, wenn die Grenze teilweise ausgenutzt wird. Das können dann Reseller sein, Leute die für Freunde und Bekannte mitbestellen, oder vielleicht ein besonderes Geschenk kaufen möchten.
    In ganz vielen Bereichen wird mit Limitierungen gearbeitet und natürlich kommt dann eben nicht jeder Interessent zum Zug.
    Ich glaube dass die meisten Käufer hier, so wie ich auch, einfach Lego Fans sind. Bei mir gibt es aber auch unterschiedliche Ausprägungen des Umgangs mit Lego Sets. Es gibt die Sets, die meine Tochter alleine oder mit mir zusammen baut. Hier werden nachher Sets oft nach dem ersten Aufbau bunt gemischt und immer wieder neu oder ganz frei wieder aufgebaut. Hier fehlen immer wieder Steine und tauchen manchmal wieder auf. Die Kartons und Aufbauanleitungen sehen dann schnell auch einfach gebraucht aus. Es gibt die Sets die ich aufbaue und dann entweder behalte oder irgendwann wieder verkaufe, wenn ich Platz für neue Sets brauche. Und dann gibt es Sets die ich für etwas Besonderes halte, die ich dann gerne 2 mal kaufe und eines aufbaue und das zweite irgendwann möglichst etwas teurer verkaufen kann. Wenn ich ein Set mit GWP kaufe, verkaufe ich das GWP meist, da ich insgesamt die größeren Sets lieber aufbaue. Die insgesamt doch wenigen Reseller, die Lego Sets zu utopischen Preisen bei ebay einstellen finde ich echt unproblematisch. Noch weniger Thema wäre dies, wenn einfach vorab limitierte Sets nur begrenzt pro Haushalt gekauft werden können.

  52. Ich halte die Änderungen für angemessen. Wobei,wenn hochgerechnet bei den nächsten Runde ca.40% mehr Haushalte bedient werden,so dass eine reale Chance bestehen sollte,ein Set zu ergattern.
    Dennoch Hätte ich gerne gesehen,dass man auch von gefundenen und ausverkauften Sets die Anleitung (+Bricklink-Teileliste)zum Erwerbreinstellt. Denn fürviele Fans geht es mehr um das Set als um die Verpackung oder Exklusivität. Und so wie ich es einschätze, scheuen gerade die Lego Fans den Rebrick nicht.

  53. In einem Punkt muss ich Euch leider widersprechen – und zwar mit der Verbreitung des Direkt-Links. Ihr schreibt hier im Kontext der überlasteten Bricklink-Seite während der Aktion „Damit wollten wir aber nicht einen Bug ausnutzen, sondern lediglich unseren Lesern die Chance geben, ein Set bestellen zu können“.

    Es gab zwischendurch die klare Nachricht von Euch, dass die Burg lt. der Bricklink-Seite ausverkauft, aber mittels des Links noch in den Warenkorb zu legen sei. Gleichsam folgte der Hinweis, dass man aber damit rechnen müsse, dass die Bestellung der Burg eventuell storniert werden könnte.

    Mit dieser Nachricht wurde – meiner Meinung nach – explizit für die Ausnutzung des Bugs geworben. Dies hat mich damals bereits direkt gestört, da hierdurch eventuell auch ordnungsgemäße Besteller hätte in die Gefahr einer Stornierung kommen können (bspw. weil deren Abschluss der Bestellung länger dauerte, als die Bestellung über den Bug).

    Ich bin ja wirklich ein großer Stonewars-Fan – aber in diesem Punkt seid Ihr meiner Meinung nach über das Ziel hinausgeschossen. Aber wer ist schon frei von Fehl und Tadel…

    • Das lässt die Sache ja in einem ganz anderen Licht erscheinen… also waren es wohl fast alles StoneWars-Leser, welche den Bug ausgenutzt haben?

    • Im nachhinein hat das natürlich einen etwas faden Beigeschmack mit dem zusätzlich link von Stonewars. Zumal gerade das beliebteste Set dadurch von den jetztigen Verbessrungen ausgeschlossen ist. Vielleicht kann Lukas noch ein paar Worte dazu schreiben wie es überhaupt dazu kam. Ich weiß auch nicht wie lang der Bug schon bekannt war, aber vielleicht hätte man lieber BL darauf hinweisen sollen, als sich einen eigen Link zu basteln und sich dadurch einen eventuellen Vorteil zu verschaffen. Jeder sollte die gleiche Chance zum bestellen haben und etwaige Umwege die vielleicht auch nur in bestimmten chats kommuniziert werden, sollte es besser nicht geben.

      Aber wie geschrieben, vielleicht kann Lukas noch paar worte zu dem link schreiben. Vielleicht war es aber auch einfach nur gut gemeint….

      …und es ist kein Vorwurf sonder nur eine Frage um das mal vorweg zu greifen 🙂

    • @Andreas: Okay, lass mich das kurz erklären. Generell erstmal ein paar Worte zum Ablauf bei uns, während das BDP gestartet ist: Wir haben währenddessen mit drei Leuten schnell versucht, alle Informationen zusammenzustellen, da der genau Ablauf der Aktion ja vorher nicht bekannt war, wir waren also in einer Art Ausnahmezustand und ziemlich hektisch unterwegs.

      Als dann BrickLink überlastet war (von uns dreien kam nur einer wirklich durch) haben wir versucht, herauszufinden, wie das Set nun im Warenkorb bei LEGO landet und dann versucht den Link nachzubauen und haben das auch geschafft und haben das dann auch gepostet. Wir sind fest davon ausgegangen, dass LEGO hier im Onlineshop einen festen Bestand hinterlegt hat, der irgendwann vergriffen ist. Das tut LEGO ja bei allen anderen Sets auch. Ich wäre nie im Leben darauf gekommen, dass die „Sperre“ gegen Überbestellungen darin liegt, dass einfach der Button auf BrickLink nicht mehr funktioniert.

      Dann haben wir bemerkt, dass bei der Burg „Nachbestellung“ im LEGO Onlineshop angezeigt wurde und bei BrickLink stand, dass die Burg hierzulande wohl vergriffen sein soll. Dann haben wir wiederum das von dir genannte Update gemacht, dass die Burg sich trotzdem noch in den Warenkorb legen lässt – ich habe in der Zeit (siehe oben: Hektik) nicht wirklich darüber nachgedacht, wozu das führt und bin davon ausgegangen: „Haha, lustiger LEGO Onlineshop Fehler mal wieder, wird eh storniert.“ Dass dadurch Bestellungen rechtmäßiger Besteller storniert werden, halte ich übrigens auch im Rückblick für unwahrscheinlich.

      Und dann ging bei unserem Server das Licht aus. Wir haben dann später die Links zur Burg und Schiff (war mittlerweile auch in DE vergriffen) raus genommen, bis LEGO den Bug im Onlineshop gefixt hatte – effektiv kamen die Änderungen dann aber erst spät, als die Seite wieder online war. Das haben wir aber nicht getan, weil wir dachten hier einen Bug auszunutzen (wie gesagt, ich habe fest mit einer Stornierung gerechnet), sondern weil wir eben keine Lust hatten, dass unsere Leser über die Stornierung enttäuscht sind. Auf den Gedanken war ich in der ersten Sekunde bei dem von dir genannten Update zur Burg aber nicht gekommen. Wir haben die Links dann übrigens später wieder ergänzt, als es dann ohnehin nicht mehr funktionierte und sie einfach durchgestrichen.

      Um dann hier nochmal klar die Frage von @Extruder zu beantworten: Es gab hier keine Chance, den Bug an BrickLink zu melden. Der Zeitraum von „wir finden den Bug“ über „unser Server ist im Eimer“ bis hin zu „der Bug funktioniert nicht mehr“ lief insgesamt nur über einige Minuten. Wir wussten vorher absolut nichts davon, sonst hätten wir auch den Ablauf des BDP vorab geschildert. Wir wussten genau so wenig über den genauen Ablauf wie alle anderen Fans auf der Welt. Und es war auch kein „bestimmter Chat“, sondern unser öffentlich einsehbarer Telegram News-Kanal (also sowas wie unsere Facebook-Fanpage, nur eben auf Telegram als Plattform). Den nutzen wir zum versenden von Pushmitteilungen auf Handys, Schnäppchenmeldungen und als „Notnagel“, wenn unser Server in die Knie geht, damit die Leser Bescheid wissen.

      Kurzum: Wir wollten damit nichts böses, sondern vor allem einen Service für die Leser anbieten, die bei BrickLink nicht durchkamen.

      Viel wichtiger ist aber, kurz die Tragweite der ganzen Situation einzuschätzen: Sicherlich waren auch einige StoneWars-Leser bei den Überbestellungen der Burg dabei. Aber ich habe gestern mehrere Stunden mit der Auswertung der Aktion verbracht (das ist leider sehr aufwendig, weshalb ich das normalerweise auch bei anderen Sets nicht mache) und geschaut, wie viele Burgen (und generell BDP-Sets) über unserer Links bestellt wurden. Und ohne hier konkrete Zahlen zu nennen: Wir können zahlenmäßig bei weitem nichtmal ansatzweise Schuld daran sein! Es waren also (@Thomas+) alles andere als „alles StoneWars-Leser“, die die Überbestellungen ausgelöst haben. Es müssen also noch viele weitere Leute oder Plattformen auf der Welt diesen Umweg gefunden haben. Ich glaube aber, es gab noch ein anderes, deutlich größeres (und von BrickLink hausgemachtes) Problem, das hier einen größeren Anteil daran hatte: Die Möglichkeit, die Zahl der Artikel im Warenkorb im LEGO Onlineshop zu erhöhen und die verlangsamte Rückmeldung dieser Zahlen an BrickLink.

      Zur Erklärung: Man konnte sich ja von BrickLink zu LEGO durchklicken und statt einem Set eben direkt 2-5 Sets bestellen, was bei der Burg ja auch einige gemacht haben und was problemlos ging. Dann musste diese Bestellung im LEGO Onlineshop ja an BrickLink weitergeleitet werden. Wir alle wissen, wie lange der LEGO Onlineshop braucht, bis er eine Bestellung bestätigt (Bestellbestätigung per Mail oder im Kundenkonto), also gehe ich nicht davon aus, dass die Bestellmengen in Echtzeit, sondern sicherlich mit einigen Minuten Verzögerung an BrickLink rausgegeben wurden, damit die ihren Counter auf der eigenen Website anpassen können. Das wäre ja auch kein Problem, wenn der Crowdfunding-Zeitraum wirklich 41 Tage dauern würde und der Ansturm nicht so riesig wäre. Bei vielen hundert bis an die tausend Bestellungen pro Minute macht das aber verdammt viel aus!

      Sorry für die Wall of Text, ich hoffe das beantwortet einige Fragen. Sonst hakt gerne nach 🙂

      • Ein Halbsatz von mir, weil ich mich mal vor Monaten aufgeregt hatte, dass irgendwas „herausgelesen“ wurde, es ging damals um diesen limitierten Schuh von Adidas, den bunten, den man dann im VIP Programm für Punkte theoretisch haben konnte.
        Damals habe ich mich geärgert, dass ihr irgendwie im Hintergrund etwas herauslest, was weiß ich, dass es nur 10 Stück gab. Jetzt habt Ihr wieder irgendwas gedeichselt und diesmal ist es schon schwieriger. Natürlich habt Ihr keine Schuld an dem Durcheinander, aber warum muss ein Legoblog denn separate Links basteln…wie gesagt, ich schreib das nur, weil mich dieses „Einmischen“ schon damals ärgerte. Es ist so wie es ist, einige werden jetzt noch zu Sets kommen und die Burg haben halt auch 10000 Leute. Im Übrigen versucht ein Typ auf Ebay, aus Deutschland, bisher zwei Verkäufe, sie für 499 Euro zu verkaufen. Mal sehen, wann Ebay dieses Treiben stoppt. Und auch Mal sehen, ob sich wirklich ein, aus meiner Sicht, risikofreudiger Kunde findet, der dann ein Jahr auf sein Päckchen wartet.
        Ich finde Euer Engagement oft toll, z.b. was die Ulysses betraf, super. Vielleicht sollte Jonas eine Burg entwerfen, eine Bauanleitung erstellen und dann die Bauanleitung VERKAUFEN. Ich wäre dabei. Dann kaufen wir über einen Link von Euch die Teile und schon sind alle irgendwie froh.

        • Wir können auch aufhören uns „einzumischen“ und zukünftig nur noch Pressemitteilungen von LEGO posten, deren Narrative ohne zu hinterfragen verbreiten und das gleiche machen, wie zig andere (Recognized) LEGO Fan Medien. Wir gehen aber nummal darüber hinaus. Das ist eben das, was wir hier tun. Deshalb lesen unseren Blog auch viele Leute.

          Und wir haben weder damals noch heute etwas unrechtes getan, noch irgendwas gemacht, was „shady“ wäre. LEGO erlaubt nach wie vor JEDEM Benutzer der VIP-Programms die Stückzahl einzusehen. Und alles was wir diesmal gemacht haben, war bei BrickLink einen Rechtsklick auf den Button zu LEGO zu machen und auf „Link kopieren“ zu klicken. Weiter weg von „Hacking“ oder „Bugusing“ kann man eigentlich nicht sein. Da haben wir auch nichts „gedeichselt“ und uns auch nicht „eingemischt“. Ich finde die Wortwahl stellt uns da wie bösartige Aktuere. Warum wir die Links gesbastelt haben, hab ich ja auch nun mehrfach erklärt: BrickLink war nicht erreichbar und in unseren Kommentaren haben sich zig Leser darüber beschwert. Wir wollten dort helfen.

          Dass unsere Links (wie oben erklärt) bei weitem nicht alleine (und auch nichtmal zu einem wesentlichen Teil) dafür gesorgt haben, dass 10.000 Stück bestellt wurden, kannst du mir jetzt glauben oder nicht. Es ist aber eben ein Fakt.

          • Ich finde euren Service super. Zwar habe ich den Link nicht gebraucht, aber ich persönlich habe kein schädigendes Verhalten gesehen. Wie Lukas sagt, den direkten Lego Shop Link zu publizieren ist nichts verwerfliches. Und das Lego kein Limit setzt und Überbuchung zulässt, dafür kann ja SW nichts.
            Jetzt haben halt viele Glück gehabt, dass ihre Bestellung über den Link nicht storniert wurde. Das Risiko war ja da. So ist das Leben halt. Einen Vorwurf kann man da nicht machen. Von mir gibt’s hier ein großes Lob für die tolle Arbeit bei SW.

          • Ich habe weder etwas von Hacking noch von Bugusing gesagt, letzteres zählte im Übrigen wie das Wort BUG bis gestern nicht zu meinem aktiven Wortschatz.
            Ich habe Euch auch dezidiert keine Mutwillgkeit und böse Absicht unterstellt.
            Aber ich denke, dass das was Ihr da tut nicht Euer Job ist. Kann man anders sehen, aber ich sehe das so.
            Mir ist durchaus bewusst, dass wenn man drei Legoblogs liest, drei Mal dieselbe Info haben kann…manche unterscheiden sich durch Gerüchte, andere durch besondere Events…Ulysses. Der eine macht nen Podcast, der andere YouTube Videos. Natürlich will jeder die meisten Leser und etwas vom Kuchen ab haben. Von daher verstehe ich die Suche nach Möglichkeiten, sich von den anderen abzuheben.

    • Also ich bin ziemlich froh, dass Lukas den Direktlink gepostet hat. So bin ich an meine Burg gekommen.
      Das ist auch kein ausnutzen eines Fehlers. Denn jedes Land hatte ein gewisses Kontigent an Sets. Es wurde niemandem was weggekauft. Von daher noch mal vielen Dank an Lukas und seinem Team!

  54. Hmm, ich verstehe nicht warum sich so viele hier aufregen, ich hatte schlichtweg keine Zeit mich um 17:00 bis 17:30 in den Verkauf hineinzuhängen. Als ich Es später versucht habe war schon alles weg. Zwar hätte ich auch gerne noch mal die Burg im 2. Anlauf erstehen wollen, aber so versuche ich jetzt bei den anderen Artikeln. Mondpreise zahle ich nicht sondern verzichte lieber.
    Insofern freue ich mich auf den 3. August und werde mein Glück versuchen. Danke an das Team für die Info!

    • So ähnlich habe ich mich auch zum Geldsparen gezwungen. 😀 „Wenn am Wochenende noch eine Burg da ist, und sie keine 250€ kostet, kaufe ich eine.“ Aber von 17:01 bis 17:04 wie ein kaputter die Seite neu zu laden, darauf hatte ich keine Lust. Bei mir wird es also die Creator 3-in-1 Burg. 🙂

  55. Ich gratulieren jedem der ein Set oder 5 abbekommen hat.
    Wie sozial es ist 3+ Sets bestellt zu haben muss jeder mit seinem eigenen moralischen Kompass ausmachen. Was für mich nicht geht ist das man Leute belohnt die einen Systemfehler ausgenutzt haben und ehrliche Kunden nicht mal einen Bestellbutton bekommen haben.
    In meinen Augen hätten die Burgen verlost werden sollen unter allen Besteller und der VVK auf eine Woche gesplittet. (Das wäre fair gewesen und noch streng limitiert)
    Wären dann genug Burgen da gewesen hätte man auch 2-3 ausschütten können pro Kunde.

    Aber im Kapitalismus juckt das ja niemanden.

  56. Ich bin selbst Sammler von entsprechenden Produkten. Kann in diesem Fall das „Rumgeheule“ von manch angeblichen Sammlern jedoch überhaupt nicht verstehen. Mir kommt es vor, da befürchten manche einfach nur, dass ihr Profit dadurch geschmälert wird. Dieses BlaBla bezüglich Regeln sehe ich ebenfalls nur vorgeschoben. Mich stört es in diesem Fall nicht, selbst wenn 50000 Stück davon produziert werden würden. Wobei die Anhebung auf 10000 Stück den ideellen Sammelwert keinesfalls schmälert. Das ist noch immer eine sehr geringe Anzahl an Sets weltweit betrachtet. Außerdem stand hierbei die Limitierung zum Selbstzweck seitens Lego niemals im Fokus sondern diese hat ganz klar andere Gründe. Selbst bei limitierten MBs ist es gang und gäbe, dass die Auflage bei entsprechend hoher Nachfrage entweder angehoben oder weitere Cover nachgeschoben werden. Auch da ist der Aufschrei manchereins groß. Wobei es mich auch in diesen Fällen nicht sonderlich stört. Die Limitierung ist nach wie vor gegeben und viele Leute haben ihre Freude daran auch ein Exemplar zu ergattern. Also was ist daran verkehrt? Ich würde das einfach als höchst egoistisch und in einer gewissen Art und Weise gierig bezeichnen. Ich habe auch gar nichts gegen Reseller, ganz im Gegenteil. Ich bin so noch an einige Sets gekommen, die ich nach meinen Dark Ages haben wollte. Außerdem werden von normalen Sets genug produziert, sodass jeder, der eines kaufen möchte, auch eines kaufen kann. Allerdings störe ich mich gewiss an Scalpern. Der Unterschied wurde ja weiter oben bereits gut erklärt.

  57. Ich frage mich nur, warum man das Problem mit der Limitierung auf 5 Stück pro Kunde nicht schon vorher sehen konnte. Selbst hier im Blog haben viele Kommentatoren genau das prophezeit. Hat man an der Basis (Bricklink/Lego) so wenig Weitblick?

    • Das frage ich mich auch. Für mich war es ebenfalls absehbar. Aber scheinbar hatten sie Angst sonst nicht auf zumindest 3000 Stück pro Set zu kommen.

      • Jo Denke ich auch.

        Bei Bricklink wollte man vermutlich einfach sicher gehen, dass das Programm auch wirklich umgesetzt wird oder so.

    • Warum sollen diese neuen Bedingubgen an Betrug grenzen??? Ich kann mich nicht daran erinnern, dass die Limitierung in Stein gemeißelt ist oder Teil des Kaufvertrages. Hier greifen einfach die Marktgesetze. Gibt es eine hohe Nachfrage, wird das Angebot erhöht. Lego ist doch nicht für eine kleine Zahl von Spekulaten verantwortlich, die hier auf einen Gewinn hoffen oder der Meinung sind, ein Set wäre nur exklusiv wenn es selten ist. Ich würde mal behaupten, die meisten Legokäufer wollen ein Set haben, weil es ihnen gefällt und sie Spaß daran haben. Nicht zu vergessen, dass es auch noch Kinder und Jugendliche gibt, die ein Burgset oder ähnliches haben wollen. Mir ist auch nicht klar, warum die Attraktivität eines Sets von der Seltenheit abhängen soll. Diese Leute sollten vielleicht lieber Briefmarken oder Münzen (nein keine Legomünzen) sammeln.

      • Die Limitierung war eine Bedingung des Crowdfunding. Sie wird nun für die erste Runde rückwirkend geändert. Somit ist die Frage nach einem möglichen Rücktritt durchaus berechtigt.

  58. Ich hätte doch 5 Burgen bestellen sollen…

    Aber ist doch toll, das man versucht im Rahmen des möglichen auf Kritik einzugehen.
    Ich wollt die Logistik nich an der Backe haben.

  59. Freue mich für alle die leer ausgegangen sind und nochmal die chance bekommen. Ich persönlich hätte eine kurze funding phase gemacht (vielleicht 2 tage) und alle die bestellt haben bekommens (limit 1 stück)
    Cheers
    Stefan

  60. Es ist einfach dämlich bei limitierten Sets mehr als 1 Set pro Kunde zu verkaufen .
    Mich ärgert sowas. Wie bei Xbox und PS5 aufkaufen/spekulieren und dann für das doppelte verticken.

  61. Vom Castle wurden wohl schon wegen dem Fehler 10000 verkauft.

    Auf einer anderen Seite stand:

    Das i-Tüpfelchen, die Dysfunktion der Website seit dem Start der Operation ermöglichte 10.000 Kopien des Sets 910001 Schloss des Waldes bestellt werden, wobei die anfängliche Quote von 5000 Einheiten weit übertroffen wird. Als Reaktion darauf verspricht LEGO, 10.000 Exemplare des Sets herzustellen, um alle validierten Bestellungen zu erfüllen und niemanden zu enttäuschen.

  62. Ich finde die Änderungen insgesamt gut, den Zeitpunkt jedoch schlecht. Das Stonewars Team hat ja viele der Probleme im Vorhinein schon angesprochen und viele andere sicherlich auch. So wirkt das ganze BDP auf mich doch sehr amateurhaft. Haben die denn aus dem Afol Designer Programm keine Erfahrungen gesammelt oder ist das ein komplett neues Team?

    Wie dem auch sei, allen die ein oder mehrere Sets ergattert haben viel Spaß beim Aufbauen / im-Schrank-lagern / Weiterverkaufen …

    Ich muss aber zugeben auf so ein Überaschungspaket im Sommer nächsten Jahres hätte ich schon Lust, ich freue mich ja durchaus manchmal, wenn etwas kommt, wovon ich gar nicht mehr weiß, dass ich es bestellt hatte. 😀

    • „Haben die denn aus dem Afol Designer Programm keine Erfahrungen gesammelt oder ist das ein komplett neues Team?“

      Naja, steht doch im Artikel:
      „ BrickLink gibt nun zu, dass sie mit 5000 Exemplaren pro Set die Nachfrage beim BDP 2021 unterschätzt haben. Als Ausgangspunkt der Kalkulation dienten ihnen das AFOL Designer Program 2019 wo von den meisten Sets nicht mal 2500 Stück verkauft wurden.“

      Und in einem Blog und als Kommentator lässt es sich natürlich leicht reden „Macht doch mal mehr“, man muss ja auch nicht für seine Entscheidung gerade stehen, wenn dann doch nicht so viele verkauft werden.

  63. Wir sind alles keine Juristen und am Ende ist es schön, dass mehrere andere Fans die Möglichkeit haben, noch ein Set zu ergattern.

    Jedoch ist die pauschale Ablehnung der entgegengebrachten Argumente nicht sinnvoll. Und sofort wird mir der Reseller-Keule geschwungen – als ob ihr im Kampf von Gut gegen Böse seid und euch auf der richtigen Seite seht…
    Das Argument, dass nachträglich die Menge hochgesetzt wird und somit das erste Angebot mit dem Zähler zur 5000 als künstliche Verknappung gesehen werden kann, ist meiner Meinung nach nicht unangebracht.
    Googelt mal den Begriff künstliche Verknappung und dann macht euch ein Bild ob dies zutreffen könnte…
    Auch andere große Firmen haben wegen solcher Dinge Abmahnungen erhalten wegen des Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht.

    Und bevor ihr gleich wieder alles ablehnt und mich als einender Reseller angeht – ich habe ein Castle und ein Schiff bestellt.

  64. Was hier ganz viele zu vergessen scheinen, ist, dass das BLDP einzig und alleine ein Fanservice von Lego ist. Keiner hatte einen Anspruch darauf, dass auch nur ein einziges der vorher bei Ideas abgelehnten Sets je zu erwerben sein würde. Deshalb finde ich es super, dass Lego die Möglichkeit geschaffen hat, es den Fans anzubieten.
    Die Details der Umsetzung mögen an manchen Stellen verbesserungswürdig sein (besonders natürlich, dass man 5 Exemplare von einem Set bestellen konnte), aber die Anspruchshaltung, dass wirklich jeder sein Wunschset auch tatsächlich bekommt und wenn das nicht passiert, auf Lego oder die bösen Reseller oder Stonewars(!) geschimpft werden darf, finde ich etwas befremdlich. Ich kann verstehen, wenn man enttäuscht ist, wenn man sein Wunschset nicht gekriegt hat, aber letztlich ist es dann doch ein Spielzeug und erwachsene Menschen sollten es doch schaffen, zu erkennen, dass das Leben auch ohne eine Burg oder ein Fischerboot weitergeht.
    Ich freue mich jedenfalls auf die nächsten Runden, mal sehen, ob ich da bei dem einen oder anderen Set zuschlage – und wenn es nicht klappt, dann nehme ich es sportlich und erfreue mich an den anderen großartigen Erwachsenen-Sets, die Lego zur Zeit produziert.

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