LEGO bestätigt: Baseplates verschwinden nicht aus dem Sortiment, dafür kommt Verpackung aus Papier

LEGO Baseplates Neuauflage 2022

Update (29. September, 15:29 Uhr): Mittlerweile hat LEGO ein offizielles Statement zu den Baseplates veröffentlicht, das unsere Informationen zum Relaunch unter neuer Setnummer bestätigt. Wir haben das Statement, das über das LAN bekanntgegeben und zuerst von Brick Fanatics veröffentlicht wurde, für euch übersetzt:

In den nächsten Monaten werden Sie wahrscheinlich einige Produkte mit der Aufschrift „Einstellung in Kürze“ sehen, oder vielleicht meldet ein lokaler Einzelhändler, dass er bestimmte Produkte nicht mehr bestellen kann. Wir möchten Ihnen im Voraus mitteilen, dass es keinen Grund gibt, wegen der Grundplatten beunruhigt zu sein.

Im Jahr 2022 werden die Grundplatten von ihrer derzeitigen Kunststoffverpackung auf eine nachhaltigere Papierverpackung umgestellt. Abgesehen von der Verpackung gibt es keine weiteren Änderungen bei den LEGO Grundplatten. Sie werden auch im Jahr 2022 noch in denselben Farben und Größen erhältlich sein wie heute. Die neue Verpackung wird voraussichtlich ab dem 1. März 2022 erhältlich sein.

Das offizielle Statement kommt in dieser klaren Form vielleicht etwas spät, aber dennoch ist es natürlich zu begrüßen, dass LEGO in die Situation nun auch von offizieller Seite Klarheit bringt. LEGO selbst kündigt im Statement an, dass sich abgesehen von der Verpackungen keine Änderungen ergeben werden – wir werden sehen, ob das auch auf die Preise zutrifft.


Originalbeitrag (18. September): Vor einigen Monaten haben wir darüber berichtet, dass die aktuellen LEGO Baseplates ab Ende Februar aus dem Sortiment verschwinden und daher auch auf unser LEGO EOL Liste stehen. Mittlerweile ist klar, dass aber nicht die Grundplatten an sich komplett als Auslaufmodell gelten, sondern nur die bisher genutzten Setnummern. Die Baseplates kommen unter neuer Setnummer im neuen Jahr zurück und werden (zumindest teilweise) teurer.

LEGO Städtebauer dürften hier ein wenig aufatmen. Nachdem Ende 2020 schon die LEGO City Straßenplatten zugunsten des neuen Systems aus dem Sortiment genommen wurden, wären die normalen Baseplates sicherlich schmerzlich vermisst worden, da sie z.B. bei den LEGO Modular Buildings ja nach wie vor zum Einsatz kommen.

Tatsächlich stimmt das EOL-Datum im Februar 2022 für die alten Baseplates, allerdings kommen die Platten einfach unter neuer Nummer und in neuer Verpackung wieder zurück, nämlich ab März 2022. Während die alten LEGO Grundplatten noch in Plastikfolie verpackt waren, sind die neuen dafür wohl in Papier verpackt. Damit handelt es sich bei den neuen Baseplates um das (bisher) erste Produkt, bei dem LEGO das Versprechen wahr macht, in Zukunft auf Papier statt Plastik bei der Verpackung zu setzen.

Wer sich im Laufe dieses Jahr nun schon mit Platten eingedeckt hat, wird aufgrund der Preiserhöhung sicherlich nicht traurig sein, einen gewissen Vorrat zu haben: Die Platten in der Größe 32 x 32 Noppen kosten nun 8,99 Euro statt 7,99 Euro in der UVP, die graue 48 x 48er Platte bleibt hingegen bei 14,99 Euro. Auch die LEGO DUPLO Grundplatte, die bisher noch unter der Setnummer 2304 verkauft wird, kommt zum Preis von 14,99 Euro unter der Setnummer 10980 zurück. Gefertigt werden all diese Grundplatten wohl nach wie vor in Österreich.

Wir haben die alten und neuen Baseplates für euch tabellarisch gegenübergestellt:

 NameAlte Nr.Alter PreisNeue Nr.Neuer PreisÄnderung in %
Baseplate Grün
(32 x 32)
107007,99€110238,99€+12,5%
Baseplate Blau
(32 x 32)
107147,99€110258,99€+12,5%
Baseplate Weiß
(32 x 32)
110107,99€110268,99€+12,5%
Baseplate Grau
(48 x 48)
1070114,99€1102414,99€
+ 0%
DUPLO Platte230414,99€1098014,99€+ 0%

Die LEGO Grundplatten sind allerdings nicht das einzige Produkt, bei dem wir im kommenden Jahr mit einer merklichen Preiserhöhung in Deutschland rechnen können. Schon gestern konnten wir von einer LEGO Preiserhöhung für 2022 berichten, die unser aktuellen Einschätzung nach rund 10 Prozent des bestehenden Sortiments betrifft.

Unseres Wissens sind zumindest zum Jahresbeginn keine neuen Farben bei den Basisplatten im Rahmen der LEGO Classic Themenwelt geplant. Spannend bleibt zu sehen, wie sich die Preisgestaltung bei LEGO Steine und Teile Service entwickelt – dort lassen sich die Platten teilweise auch in anderen Farben bestellen. Bei S&T sind sie sie je nach Farbe schon ab 7,26 Euro erhältlich, die weiße Platte kostet hingegen 9,29 Euro.

Freut ihr euch darüber, dass die LEGO Grundplatten doch nicht das Sortiment verlassen, oder ärgert ihr euch eher darüber, dass auch hier die Preise angezogen werden? Tauscht euch gerne zu den neu aufgelegten Baseplates in den Kommentaren aus!

Über Lukas Kurth 1804 Artikel
LEGO Liebhaber und Star Wars Fan seit der frühen Kindheit. Begeisterungsfähig und immer Kind geblieben. 30 Jahre alt, studierter Maschinenbauingenieur und der Mensch und Gründer hinter StoneWars.de

96 Kommentare

      • Und was sind die Materialkosten für eine Reinigungskraft, wenn man Putzmittel und Eimer etc. stellt? Also sollten Reinigungskräfte nix bekommen?

        Kaufe dir doch das Rohmaterial und stelle Baseplates selber her und rede nur weiter schön Dinge schlecht.

        • Jaja, die krassen Personal – und vor allem Entwicklungskosten – bei ner vollmaschinell hergestellten, schon vor Jahrzehnten entwickelten Plastikplatte …. Beim allerbesten Willen.

          • …weil Kunststoffgranulat über 10 Jahre keiner Preissteigerung unterliegt? Verpackungskosten, Versandkosten, you name it…?

          • und selbst wenn?

            solange wir Marktwirtschaft haben, werden Unternehmen das nehmen was sie bekommen können, und so wenig geben wie sie müssen. wenn sie ein Produkt und den herstellungs- und Distributionsprozess optimiert haben, ist das halt eine Gelddruckmaschine. kann man doof finden, ist aber nichts Lego-spezifisches.

            andere Hersteller können sowas auch produzieren (sie haben sogar den Vorteil zu wissen dass es dafür Nachfrage gibt, ihr Risiko ist also gering). sie müssen halt dafür sorgen dass jeder der eine Bauplatte Ausschau hält auch deren Produkt finden kann (ist schwierig? ja auch dafür gibt lego Geld aus). Und sie können auch nehmen auch was sie kriegen können, ist halt aktuell noch weniger als das, was lego aufrufen kann, weil Sie halt nicht den Ruf haben wie lego ihn hat (auch dafür gibt lego Geld aus).
            das alles kann sich aber auch ändern. das ist dann auch Marktwirtschaft (und lego legt womöglich Geld zur Seite um da vorzusorgen).

            also ja: kann sein dass die Platte nur 60cent Material- und Herstellungskosten hat (ich würde sagen sie hat weniger), und selbst mit Distribution bei nem Euro zu liegen kommt. ich wüsste jetzt aber nicht aus welchem Grund Lego den Preis auf 2,50€ (Steuer, Händler, … kommt dann ja auch noch) senken sollte.

            Zahle ich den Preis? nö, ich hol die Platten 2nd-hand oder bei Farben die es bei lego nicht gibt von Anbietern die diese Farben eben haben. Damit muss lego halt klar kommen.

          • Snail nannte ja bereits das meiste. Die Maschinen müssen übrigens dennoch bedient und gewartet werden, es gibt also Personalkosten, die in den letzten Jahren eben auch gestiegen sind. (Übrigens braucht es für komplexere Maschinen in der Regel besser ausgebildetes Personal, welches dann nochmal mehr kostet.)

            Abgesehen davon sind Papierverpackungen in der Herstellung teurer (zumal ich jetzt mal davon ausgehe, dass Recyclingpapier genutzt werden wird), als Plastikbeutel, ebenso sind sie etwas dicker um Stabil zu sein, weshalb in einen Karton weniger hineinpassen als mit der dünnen Plastikhülle. Das und das zusätzliche Gewicht bedeuten, dass auch die Versandkosten höher sind als vorher.

          • @lonestar: Da Granulat ist aber kein wirklicher Preistreiber in der Preisregion, das wäre so wenn der Italiener 2 Euro auf seine Schinkenpizza aufschlägt da der Schinken 1ct pro KG teurer wird.

            Die Papierverpackungen sind eher ein Kostenfaktor, da da Umstellungen in Gange sind … Aber ehrlich du stellst ja um, um dich zu verbessern und das grünere Image ist denke ich auch was Wert. Es bleiben zwar Plastikblöcke, aber die kann man noch vererben da freut sich hoffentlich noch die nächste Generation drüber.
            Steineset und Platten sind in Lego Universum preislich noch nie so gut gewesen, und da fließt weniger Arbeit rein als in ein Set welches man auch erstmal entwerfen und schön designen muss.
            Eigentlich schade gerade über das Freie bauen freue ich mich als Papa bei dem Kindern. (ich selbst bin da geistlich nicht so flexibel und freue mich irgendwas nach anleitung entstehen zu lassen)

        • Wir reden hier immer von einen Teilepreis von fast 8€, man meckert sonst schon bei 20ct.

          Ich finde die Plates auch in Verhältniss zu anderen Produkten schon teuer, und man würde vermutlich noch gut gewinn machen bei 4-5 Euros.

          Ein sinnvolles extra sind sie schon, gerade für Kinder und andere kreative Bauer.

  1. …ich bin froh, dass die Platten bleiben…hatte mich bei guten Angeboten allerdings bereits mit einer ausreichenden Anzahl eingedeckt 🙈…egal, die werden immer gebraucht.
    Zum Preisanstieg ist gestern im Nachbarartikel schon viel diskutiert worden. Ich halte es auch für ein Eigentor…mal sehen, was der Käufermarkt so rückmeldet, zumal ja das Produkt „Baseplate“ an sich nicht verändert wird.
    Vielleicht ist es ja auch die Papiertüte, die es so teuer macht, bei den Holzpreisen aktuell 😉.
    Ernstgemeinte Nachfrage: Bei den Modulars wurde ja auch gemunkelt, dass diese nach dem Wegfall der alten Baseplates auf das neue Straßensystem umgestellt werden. Das ist dann jetzt wohl vom Tisch, oder?

  2. Finde es gut das man auf Papierverpackungen wechselt. Ob dafür 1€ Aufpreis fair ist sei mal dahin gestellt. Gut ist aber das es kommt.
    Finde die Farbenauswahl bei Lego eh extrem überschaubar.
    Wenn die Platten komplett vom Markt verschwunden wären hätte es mich auch nicht gestört.

    • warum muss man so ein Produckt überhaupt verpacken?

      Keine verpackung spart am Meisten und bei Baseplttes brauch man keine Verpackung aufgedruckter barcod (auf der Rückseite) reicht doch
      Wenn man umweltfreudlich sein will nimt man keine verpackung Papier unterscheidet sich von CO2 verbrauch nicht viel vom Plastik bzw liegt da soger höher.
      Nur Papier verottet schneller als Plastik wenn man es in die Natur wirft

      • Die Bilanz der Papiertüten ist schlechter als die der Plastiktüten.
        Um eine Papiertüte so widerstandsfähig zu machen um den modernen Anforderungen zu genügen erfordert Verfahren die nicht mehr viel mit der Papierherstellung zu tun hat. In der Regel müssen auch diese Tüten verbrannt werden. Keine Verpackung ist immer noch die beste Verpackung. Mehr wie Augenwischerei ist das leider auch nicht. Aber dieses Thema führt hier zu weit und soll nicht das Wochenende der Stonewars Redaktion gefährden:)

        • das stimmt alles. Ein Unterschied bleibt:
          Auch dieses „Papier“ verottet deutlich schneller als eine Plastikfolie.
          Kein Problem, das Plastik wird ja verbrannt … wenn wir das Plastik verbrennen setzen wir fossilen Kohlenstoff frei, wenn wir Papier verbrennen nur den, der zuvor vom Baum der Atmosphäre entzogen wurde. Weiters stellt sich die Frage, *ob* wir das Plastik tatsächlich verbrennen, oder nicht doch exportieren und uns per Zertifikat versprechen lassen dass das dann sicher alles sauber entsorgt wird, nur eben günstier als bei uns, Ehrenwort! Womit das Plastik wieder rum liegt, während das Papier schon verrottet wäre.

          (Keine Verpackung wäre jedenfalls besser – ein „Plattenspender“ im Regal, in dem 100 Platten zusammen verpackt sind und entnommen werden können, täte seinen Dienst genauso.)

  3. Finde die Preisanpassung hier absolut OK. Es handelt sich technisch gesehen um ein neues Produkt.
    Bei laufenden Sets die UVP zu erhöhen ist ultra frech, Kosten hin oder her. Das müssen sie über neu erscheinende Sets lösen.

    • wiso der Umwelt zu Libe ?
      Papier ist in der Herstelung schlimmer als Plastik.
      Für Papier müssen auch Bäume gefält werden die dann kei CO2 mehr aufnehmen können und beim widerverwerten von Papier brauch man unmengen wasser was der Umwelt auch nicht gut Tut
      Basseplattes brauche KEINE verpackung sie könnte man so im Laden kaufen das wäre Umweltfreundlich .
      Alse andere ist Maketing

      • Du bist nicht der Nabel der Welt, ich möchte z. B. Eine verpackung da ich nicht will das jeder Mensch meine Baseplate vorher anfasst oder ggf. Beschädigt die ich kaufe. Preisanpassung hier völlig in Ordnung.

        • Das mit der Beschädigung kann dir auch mit Verpackung passieren.. Und wenn das anfassen ein Problem für dich ist.. Einfach ab in den Geschirrspüler oder die Waschmaschine damit oder in ein Becken mit lauwarmen Wasser und spüli und dann abbürsten.. Ich finde auch so etwas wie base plates brauchen keine Verpackung. Das wäre immer noch am. Umweltfreundlichsten.. Und bei den sets wäre es längst angebracht wenn Lego da mal auf zip beutel umstellen. Würde wie es andere hersteller tun.. Und etwas vom Markt zu nehmen um es dann 1 Jahr später doch wieder zu bringen… Und dann den Preis um 1 Euro zus erhöhen halte ich für geschickte Gewinnmaximierung… Aber Leute guckt euch um.. Es gibt genügend gute alternative. Gerade bei den baseplates…

        • Das heißt, dass du diverse Obstbäume und einen Gemüsegarten dein eigen Nennst…das packt auch jeder an. Defekte Platten werden nicht verkauft, bei einem möglichen Bruch schützt auch keine Folie. Ein paar leichte Kratzer auf einer Platte die bebaut wird stören dich…ernsthaft…leg dich mal unter einen Neuwagen und schau dir den Unterboden. Mein Baseplates sind alle gebraucht und mehrere Jahre alt weil es den Grünton nicht mehr gibt und die sehen auch alle noch top aus daher kann man der Umwelt zuliebe mal fünfe gerade sein lassen.

        • Bäume brauchen auch erstmal Zeit, um zu wachsen, um viel CO2 aufzunehmen. Wenn sie denn nicht gerade hektarweise abgeholzt oder abgebrannt werden…

          Im übrigen spielen die Meere die größte Rolle als CO2-Speicher. Weiterhin ist es ja nicht nur damit getan kleine Plastikdinge wie Obstverpackungen und Einwegbecher aus dem Alltag zu verbannen. Immerhin liegt der Trost darin, dass es ein kleiner Trippelschritt auf Kinderfüßen ist (in eine hoffentlich bessere Richtung).

          Kunststoffe und Plastik spielen in sehr vielen Bereichen unseres modernen Lebens eine Rolle, man schaue sich mal in der Industrie um. Und Mikroplastik entsteht ebenfalls zum Beispiel durch Bekleidung aus „Plastikfasern“ oder Abrieb von Reifen, das dann durch Regen weggespült wird und in die Natur gelangt. Das ganze Thema ist so vielschichtig, dass es eigentlich viel mehr Anstrengungen braucht als nur einseitiges Aufgebausche durch Medien und andere Institutionen.
          Und wie LEGO schlussendlich die Papierverpackungen umgesetzt hat, sehen wir dann, sobald die ersten Produkte damit ausgeliefert werden.

      • Entschuldige, dass ich das so sage…aber du verbreitest hier groben Unfug. Der Unterschied im CO2 Fußabdruck für eine Tonne Papier und eine Tonne Plastikverpackung ist gewaltig. Und nein, es muss nicht für jedes Stück Papier nen Baum gefällt werden. Speziell in Europa haben wir nen prima Papier-Recycling System. Holz ist immer noch nen nachwachsender Rohstoff. CO2 aus fossilen Quellen wieder via CCS zu verpressen, ist ne Mammutaufgabe. Dagegen ist Bäume pflanzen und Moore wieder vernässen deutlich einfacher. Und wenn es dir um Wasserverbrauch und -kontamination geht – mei, das Fass will ich hier nicht aufmachen.

      • Wenn dir die Umwelt so am Herzen liegt, kaufe kein Plastik mehr. Viel Spaß dabei.

        Ist so wie mit den „Tierfreunden“, die selbst Fleisch essen. Eine Farce und einfach nur heuchlerisch.

        Ich bin jedenfalls froh, dass die weiterhin verpackt werden. Anders würde es zu viel mehr Beschädigungen kommen. Und nein, abbürsten bzw. in den Geschirrspüler geben, sollte man Lego bzw. besonders die Baseplates keinesfalls.

      • Ja, und das Preisschild wird dann mit einem Etikett auf die Baseplate geklebt den man nicht mehr rückstandslos entfernen kann.

        (Aus dem Grund kauf ich beim Blödmarkt auch keine LPs, die kleben ihre Etiketten direkt auf das Pappcover *facepalm*)

    • Die zusätzlichen Kosten werden sich eher im Centbereich befinden. Die Euro wird der Firma zugünsten sein. Aber gut dass es die Baseplates immernoch gibt.

  4. Dass die Verpackung umweltfreundlicher gestaltet wird, ist ja wunderbar. Den Preis allerdings bei einem Produkt zu erhöhen, dass es von mehreren Wettbewerbern schon jetzt erheblich preiswerter gibt, halte ich für äußerst unklug.

    • Ob das unklug ist, Ja und Nein, je nach Standpunkt (oder ist Kundentyp hier der bessere Begriff?). Wir reden gerne oft von mehreren Wettbewerbern, die erheblich preiswerter sind. Allerdings sind diese Wettbewerber nicht im normalen Handel zu finden. Der Ottonormalkunde (also Oma, Opa, Tante, Onkel, Mutti, Papi) von Legoprodukten geht ins Kaufhaus/in den Markt und sieht… genau, nur LEGOprodukte, von anderen Marken bekommen die ja nichts mit. Die kaufen sich eben das, was sie im Regal vorfinden (hinzu kommt ja noch die Konditionierung auf den Namen LEGO und Legosteine durch das jahrzehntelange (Quasi)monopol).

      Dass es da andere Marken gibt, die Klemmbausteine anbieten, ist außerhalb der verschiedenen Klemmbausteincommunities (Bubblesichtweise) und deren (näheres) Umfeld nicht bis wenig bekannt. Für uns AFoLs, TFoLs und AFoBs sieht die Sache natürlich anders aus. Wir sind sozusagen die „Kenner dieser Szene“.

      • Das ist sicher richtig, mir fällt allerdings auf, dass man auch im Einzelhandel, zumindest in Spielwarengeschäften, immer häufiger Alternativanbieter (zusätzlich) im Regal findet. LEGO kann und sollte sich also langfristig nicht allzu sehr auf seiner Bekanntheit ausruhen. 😉

        • Möglich, dass es in (manchen/vielen?) Spielwarengeschäften mittlerweile anders aussieht (regionale oder lokale Unterschiede?). Das will ich gar nicht abstreiten.

          Ich bin von meiner Erfahrung und meinen Beobachtungen in den letzten Monaten (eigentlich seit ich aus den Dark Ages raus bin) ausgegangen – also vermehrte Besuche in Spielwarenabteilungen in Kaufhäuser, Supermärkten und dem letzten noch gebliebenen mir bekannten Spielzeugladen aus der Kindheit (sofern mal kein Lockdown war). Mein Bild ist stets: großer Banner ‚LEGO‘ und viele Regalmeter (konkret hier: Müller, Galeria Kaufhof Karstadt, dem Spielzeugladen aus meiner Kindheit). Dort zieht es die Ottonormalklemmbausteinkäufer (Ottonormal klingt immer so abgedroschen… ein besserer Begriff will mir nicht einfallen) stets auch hin.

          Solche Banner oder lange Regalmeter von und mit anderen Herstellern habe ich bis dato nicht entdecken können. Bei Müller habe ich mal irgendwo zwischen Vinylfiguren und Barbiepuppen zwei kleine Pokemon Sets von Mega Construx gesehen. Die gehen da einfach unter, zumal der Bereich ziemlich abseits von LEGO-/Playmobilprodukten, eher Richtung Puppenspielzeug, liegt. COBI, Qman… Fehlanzeige. Im Kaufland, Real u.ä. Märkte sehe ich auch nur LEGO, auch wenn dort das Angebot seeehr beschränkt ist. Und selbst in dem erwähnten Spielzeuglädchen seh ich ausschließlich Legosets. Und wenn man dann auch noch von so speziellen Produkten wie die Basisplatten spricht, sieht die aktuelle Lage nicht rosiger aus.

          • Smyth Toys hat bei uns direkt am Lego Regal auf Kopf auch Baseplates von Stricktly Bricks und irgendwas namenloses für den halben Preis der Lego-Platten. Ansonsten bisher dort leider auch nur die Mega Construx Hotwheels Sets gesehen. Aber von denen dafür dann auch direkt 2 mitgenommen 🙂

          • Unser Real Markt hat mittlerweile Mega Construx, unsere beiden Spielzeugläden fast alles von Cobi und die Euroläden „noname“ Steinekisten. Und wir sind hier eher auf dem Lande. Da tut sich gerade einiges…

          • In dem Spielzeugladen in den ich immer gehe gibt es tatsächlich (wenn auch nur eine überschaubare) Auswahl an COBI Sets.

  5. Da sind dann die neuen Straßenmodule doch nicht so gut angekommen, dass man die Wende zur normalen Plates nicht geschafft hat und nun wieder zu Beseplates zurück kehrt?
    Die Entscheidung finde ich jedenfalls gut… Preiserhöhung in dem Rahmen in diesem Zeiten ist jedenfalls nachvollziehbar… Besser, als die bei den Produkten aus dem gestrigen Artikel.

  6. Ein paar neue frische Farben wären mal nicht schlecht und nicht nur gelegentlich. Die graue Platte gab’s schon in der Lego-Steinzeit und die Farbe mochte ich als Kind schon nicht.

    • Da bin ich ganz bei Dir. Ein paar Farben mehr wären nicht wünschenswert. Aus China habe ich Baseplates in mehr als 20 verschiedenen Farben. Besonders edel finde ich dunkelgrüne (Lego-Name Earth Green) Baseplates. Wäre schön, wenn man dafür nicht auf Fremdhersteller zurückgreifen müsste. Vermutlich wird Lego argumentieren, dass die Vielfalt durch zusätzliche Farben den Handel überfordern würde.

    • Hab gerade auf BrickLink ein transparenter 48×48 und zwei magenta 32×32 erworben. Gelb und ein paar andere Farben gibt es auch. Wird hoffentlich auch mal überall verfügbar sein.

    • Ich will nicht fur die szene sprechen, doch meine gedanken dazu: anstelle der Lego baseplates würde\werde ich normale 32x32plates von dritherstellern nutzen auch wenn ich sonst ausschliesslich Lego steine habe.

      • Genau so ist es. Da gibt es Platten nicht nur günstiger, sonder auch mal in anderen Größen und deutlich mehr Farben. Bzw. sind weiß und tan da keine Farben die mit Gold aufgewogen werden müssen.

        Und bei aller Markenaffinität (ich mag das mischen verschiedener Steine auch nicht, auch wenn ich Sets verschiedener Hersteller habe), bei den Platten untendrunter tut es nun wirklich niemandem weh …

        Andererseits habe ich auch mehrere m² Dachboden mit Baseplates ausgelegt, vielleicht muss man da auch irgendwann pragmatischer denken. 😀

  7. Mehr als 12% Preiserhöhung sind bei Baseplates ok, aber bei den großen Sets nicht? Da geht ab 10% der Shitstorm los 😀 versteh einer die AFOLs… Ich werf mich weg 🙂

      • Leider ist das keine Frage der Meinung! Dieses ewige Geheule, dass LEGO teurer wird (bzw. zu teuer ist) gepaart mit „och ja, 1 Euro ist ok“, ist einfach Schwachsinn und keine Meinung.

        • Das scheint vor allem das Lieblingsthema derer zu sein, denen vielleicht gar nicht so wirklich bewusst ist, wieviel sie vergleichsweise überhaupt schon fürs Hobby ausgeben. Kenne das aus dem Modellbahnbereich auch. Da meint so mancher, er könne sich „nichts mehr leisten“, gibt aber übers nicht die niedrigste 4stellige Summe aus.
          Vielleicht sollte so mancher mal an seinen Ansprüchen schrauben und von der Geiz-ist-geil-Mentalität etwas herunterkommen.

          Aber jedenfalls scheint es mehr Aufregung über die paar teureren Spielsachen zu geben als über die Spritpreise. Ist das jetzt ein Fortschritt, dass wir mal vom Auddo etwas wegkommen oder das Gegenteil, dass wir DORT echt alles so schlucken? Mich trifft immer wieder der Schlag, wie bedenkenlos, fast selbstverständlich viele gesalzene Werkstattrechnungen unterschreiben, ohne die wirklich zu hinterfragen.
          Also wegen den lumpigen paar Euros im Jahr muss ich mich echt nicht aufregen😑

    • Wegwerfartikel? Immerhin biologisch abbaubar* 😜

      (*Sorry, das konnte ich mir grade nicht verkneifen in Hinblick auf die Thematik)

    • Die beiden Preiserhöhungen sind, meiner Meinung nach, überhaupt nicht vergleichbar. Einmal handelt es sich unter Anderen aus Sets aus 2020, und einmal um einen Artikel, dessen UVP (laut Brickmerge) sich seit 2010 nicht verändert hat. Das bei letzterem allein aus Inflationsgründen irgendwann eine Preiserhöhung kommt, ist glaube ich jedem klar. Mich wundert es eher, dass es ca. 12 Jahre gedauert hat.

      • Die von der anderen Preiserhöhung betroffenen Sets sind teilweise von 2021 oder noch nicht einmal erschienen. Das ist in der Tat eine völlig andere Angelegenheit.

    • Preiserhöhung muss man auch immer in absoluten Zahlen betrachten. Bei ner Baseplate nen Euro mehr bezahlen juckt mich nicht, dann gibt’s hlt mal nen Schokoriegel weniger. Aber 20 Euro für nen Piratenschiff und das plötzlich mal über Nacht tun dann schon mehr weg.
      Ja, Lego ist Luxus und war schon immer teuer. Wenn ich mal betrachte was meine Eltern im Verhältnis zu ihrem Einkommen für unser Lego bezahlt haben damals, da war es wirklich ein richtiges Luxusgut.
      Trotzdem setz ich mich doch nicht hin und feier so eine Preiserhöhung, vor allem mit dem Hintergrund des Rekordgewinns letztes Jahr hab ich dann kein Verständnis mehr.
      Und von Shitstorm würde ich nun nicht reden wenn man mal 200 Kommentare zu so einem Thema hat.

  8. Nachdem das Thema Baseplates in den Kommentaren unter dem gestrigen Artikel vorgekommen ist, hatte ich schon die Befürchtung, dass die nächste Hiobsbotschaft ansteht. Da ich Baseplates mag (sind für mich praktisch um die Bauten darauf recht easy umherzuschubsen; bieten Bauplatz und eine gute Unterlage), ist das eine sehr gute Botschaft für mich, dass sie weiterhin/vorerst(?) im Portfolio bleiben werden. Das einzige Manko, das ich sehe, ist die aktuell sehr übersichtliche Farbauswahl. Über die anstehende Preiserhöhung lässt sich natürlich diskutieren und ob diese dann wirklich der Tatsache, dass auf eine andere Verpackung gesetzt wird, geschuldet ist, steht an einer anderen Stelle der Berechnungsgrundlage.

  9. Na ja, an Standard-Baseplates (32×32 und 48×48, eingeschränkt 16×16 und 16×32) besteht ja eigentlich kein Mangel, höchstens die Farben stehen zur Agenda, wenn sie denn unbedingt neu und von Lego sein sollen. Während man dunkelblau vielleicht noch zur Wassergestaltung verwenden kann, braucht man grün und weiß doch eigentlich gar nicht? Für Landschaften bräuchte man tan, dark tan oder braune Grundplatten, und für Gebäude je nach Anwendungszweck und Vorliebe noch hellgrau, dunkelgrau oder schwarz. Weiß ergibt meiner Meinung nach nur bei überbaubaren Plates Sinn. Gewünschte Farben bei S&T zu bestellen statt solche preisintensiven Basisteile über den regulären Handel anzubieten…sehr kundenfreundlich.

    Was es aber so oder so zu wenig gibt, sind die speziellen Abmaße wie 8×32, 16×22 und so weiter, da gibt es auch bei Alternativen nichts bzw. zu selten. 32×32 hingegen ist doch kaum ein Problem, auf Wunsch auch als überbaubare Platte.

    Ansonsten ist auch die neue Verpackung, wie von einigen schon geschrieben, absolut sinnlos weil weiterhin überflüssig und so oder so nicht umweltfreundlicher. Auf die Rückseite Logo, Artikelnummer und Strichcode gedruckt, ggf. zweifarbig, und gut. (Aufkleber wäre zwar zu entfernen, aber manche Kunden dürften an der Entfernung der Kleberrückstände scheitern und dann Stunk machen.)

  10. Um ehrlich zu sein kümmern mich die Baseplates von LEGO nicht mehr. Ich rüste alle meine modular buildings auf Chinaplatten um. Diese haben dann wenigstens die richtige dicke und sind kompatibel zu den neuen Straßen.

  11. Zwar unschöne die Preissteigerung für „nur ein Stück Plastik“, aber insgesamt dürfte man damit in Zukunft doch günstiger an offizielle Lego-Baseplates kommen, als wenn diese vom Markt verschwinden würden. Somit doch eine halbwegs erfreuliche Meldung.

  12. Die Freude, dass uns die Baseplates erhalten bleiben, überwiegt bei weitem die Preiserhöhung 😉

    Bei einem ’neuen Produkt‘ (siehe Artikelnummer) und neuer, umweltschonender Verpackung ist die teilweise Erhöhung um einen Cent zu verkraften.

    Nach dem Verdruss über die Preiserhöhungen – auch wenn die offizielle Stellungnahme noch aussteht – eine durchaus erfreuliche und beruhigende Nachricht 😀

  13. Find ich gut, wenn die Baseplates bleiben. Aber trauen tu ich der Sache erst, wenn das auch noch in ein paar Jahren so ist.

    Wobei ich es am besten fände, wenn Lego einfach wieder zurückrudern würde zu den Baseplates allgemein (gerne von mir aus moderner und ein oder zwei Plates dick). Ich finde die werten Spielsets enorm auf, mit erstaunlich geringem Aufwand. : )

    • Sehe ich auch so. Gerne auch dickere Basisplatten; damit hätte ich kein Problem. Hauptsache handlich. Ich hatte mir zwei von den neuen Straßenplatten-Basissets gekauft, um mir ein eigenes Bild vom neuen System zu machen. Leider hat sich meine anfängliche Skepsis und die Enttäuschung seit der Ankündigung nicht geändert. Hochheben am Stück kannst du sie nicht, die knicken weg. Robust ist die Oberfläche auch nicht. Die ein oder andere Platte war schon aus der Verpackung heraus verkratzt, der glossy Oberfläche geschuldet. Zurück zu den Basisplatten: die können easy wie ein Tablett mit dem Zeugs oben drauf herum getragen werden. Oder sie werden umhergeschubst, wie du gerade Lust und Laune hast. Wenn die langfristig wegfallen würden… hmmm.

      • @Story

        Kann ich nur ebstätigen, was Du schreibst.

        @TheK

        Wenn Du nur an reine Noppenplatten denkst, dann mag das stimmen. Aber ich finde ja gerade an den alten Baseplates all die anderen Möglichkeiten so toll!
        Denk nur an die integrierten Straßen oder die auf denen Inseln abgedruckt sind oder gar jene, die „raised“ sind und Gügel usw. drauf haben. Oder die alten Spaceplates mit den Kratern.

        Letztens eine alte Polizeistation gebaut udn das sieht einfach so gut aus und macht so viel her mit den Einfahrten usw.

        Und, und, und … da gibt es sooo viel Potenzial! : )

  14. Wichtigste News ist doch, daß jetzt auch die Grundplatten Mineralöl an der Oberfläche haben. Daher gerade bei kleinen Kindern nach dem Auspacken aus dem Karton gut reinigen. Aber an den Kommentaren sieht man wieder, daß sich Preiserhöhungen unter dem Deckmäntelchen Umweltschutz/Klimawandel immer positiv verlaufen lassen

    (Druckfarben der Zeitungsindustrie enthalten aus Kostengründen Mineralöl. Beim Papier-Recycling werden die Druckfarben entfernt, das Mineralöl bleibt aber im Papier. Wie vor 10 Jahren Mineralöle in den verpackten Lebensmitteln entdeckt wurde, hat man still und leise dort alle Verpackungen auf Frischzellstoff umgestellt. Alles nur, damit die Zeitungsverleger den halben Cent Aufpreis für Pflanzenöle je Zeitung sparen können.)

    • puh … also dass sich Öl in Recycling-Papier in Lebensmittel übertragen kann, kann ich ja irgendwie nachvollziehen, das Zeug ist ja feucht in Kontakt.
      Aber dass eine Papierverpackung in signifikanter Menge Öl auf die Lego-Baseplate überträgt und dann von dort in signifanter Menge in Kindermünder wandert?

      Ich hätte ja beim Stichwort „Mineralöl auf Lego-Steinen“ erwartet, dass die Platten selbst – wie gefühlt schon manchmal die Steine – mit irgend einem Öl versehen sind, damit sich die Steine besser stecken lassen (oder weil in der Produktion einfach Öl aufs Produkt genebelt ist?). Ans Recycling-Verpackungspapier hätte ich lange nicht gedacht.

  15. Sehr schön, dass sie bleiben. Hier finde ich die Preiserhöhung voll okay bzw. nachvollziehbar, da die Baseplates seit Jahren den gleichen Preis haben. Artikel werden nun mal teurer, das nennt man Inflation.

  16. Mir ist egal wie viel die Kosten, ich kaufe eh Fake Platten 6 Stück für 18€😅 Die sind Perfekt mit Lego Kompatibel. Sie haben zwar einen kleinen Farbunterschied aber eigentlich finde ich persönlich die sogar schöner🙈

  17. Ich bin froh, dass sie bleiben. Die Preiserhöhung ist vermutlich mit Blick auf die Inflation in den letzten Jahren gerechtfertigt, selbst wenn keine zusätzlichen Designkosten anfallen – auch wenn ein geringerer Preis natürlich immer wünschenswert ist.

  18. Das ist doch mal eine gute Nachricht. Baseplates sind seit Jahrzehnten Teil des Lego Systems, die kann man nicht mal einfach so streichen. Jeder der Baseplates braucht kann diese noch bekommen, jeder dem die zu teuer sind kauft einfach die günstigeren von anderen Anbietern und wenn man gar keine Baseplates nutzt wird einem auch nichts weggenommen.
    Kleine Preiserhöhung kann man als AFOL wohl verschmerzen, wäre viel schlimmer wenn man auf die Dinger angewiesen wäre weil man z.B. seine Stadt auf Baseplates hat und dann teure Altbestände kaufen muss weil man vielleicht möchte, dass alles Original Lego bleibt.

  19. Ich finde es sehr löblich das sich hier Personen über die Verpackung eines Plasrtikproduktes und deren Vor- und Nachteile für die Umwelt Gedanken machen. Jetzt zu sagen kauft erst gar nicht das Plastikprodukt so das der Hersteller weniger Umverpackung produziert wäre zu einfach.

    • Einem echten Klemmbaumeister bricht es das Herz die Tüten wegzuwerfen… es hätte doch ein so schöner transparenter Stein daraus werden können. 😀

  20. Man sollte halt immer vorsichtig sein, wenn Stonewars, Promobricks und Co irgendwelche Gerüchte verbreiten und daraus Schlussfolgerungen wie das „Ende der Baseplates“ ableiten. Einmal mehr wünsche ich mir bei solchen halbgaren Informationen eine deutliche Kennzeichnung des entsprechenden Artikels als „Gerücht“ oder „Spekulation“ (am besten als Wasserzeichen über den gesamten Artikel legen 😉

  21. Warum klebt man den EAN-Code nicht einfach auf die Rückseite der Platten mit einem ablösbaren Aufkleber? Das währe die nachhaltigste Lösung und mit den eingesparten Kosten für die Verpackung könnte der Preis stabil gehalten werden. Mit Aufklebern kennt Lego sich bekanntlich ja gut aus.

  22. „Wir möchten Ihnen im Voraus mitteilen“ – ich kann mich nicht entscheiden ob das noch traurig oder schon wieder lustig ist.

    In meinem Kopfkino murmelt ein Faultier „Achtung Links“ während es an der LEGO Presseabteilung vorbeizieht.

      • Lukas , keine Ahnung wie die Chemische Reaktion abläuft , ich kann das aber aus Erfahrung bestätigen. Kann es mir bis heute nicht erklären aber im Umzugkartons verpackte Sets waren nach 6 Monaten wie aus den schlimmsten Raucherhaushalt vergilbt.
        Ich hab ein Space Shuttle hier das sieht aus…. 🙈 und nicht mal jedes Teil gleichmäßig gefärbt. Also ein Foto kann ich dir gerne zukommen lassen. Ich hab auch schon Angst davor wenn lego auf Papier umstellt statt Plastik Tüten. Verabschieden wir uns schon mal von Schneeweißen Steinen

        • Papier ist nicht gleich Papier. Da gibt es sicher tausende Möglichkeiten Zusatzstoffe einzubringen die dann mit der Zeit ausdünsten können. Ich erwarte dass LEGO in der Lage ist eine Papiersorte auszuwählen die keinen Einfluß auf das Plastik ausübt.

          Ich habe übrigens seit mehreren Jahren zahlreiche aufgebaute Sets in alten LEGO-Versandkartons „eingelagert“ (Platzmangel). Die sehen alle noch einwandfrei aus.

        • Auf jedenfall ein Intressantes Phänomen, wäre mal was für die Maus. Kann jetzt nicht wirklich über Lego in diesen Bezug sprechen – aber ich hab an Vielen Stellen eine dauerhafte Plastik/Papier verbindung ohne abfärbungen oder ähnliches.

          Ich hätte am meisten respekt vor der Sonne, aber auch da hält Lego ne menge aus.

  23. Man kann zur Lego Group stehen wie mal will, aber beim Thema Kommunikation, PR, Social Media usw. macht sich Lego als Konzern einfach nur zu öft lächerlich. Da scheint jeder Bereich „sein Ding“ zu machen und absolut niemand achtet da auf ein großes und ganzes und dementsprechend wirkt das in der Öffentlichkeit. In meinen Augen lässt man sogar kein Fettnäpfchen aus 😉 Statt dem 1a Promo das Baseplattes jetzt mit Papier statt Plastik verkauft werden trollt man Fans erst mit dem neuen Straßensystem und dann mit der „Abschaffung“ der Baseplates an sich …

  24. Papier is doch auch Umweltschädigend bzw „Rare-Ware“ oder? Einfach einen Kleinen(!!!) sticker (Die mag Lego doch so gerne :P) auf die Rückseite mit Barcode und fertig 😀

    Wenn jetzt irgendwer wegen den eventuellen Kleberesten rumheult – nimmst n feuchten Lappen, machst es sauber und fertig. 😀

    Ich hätte den Euro mehr sogar sehr gerne bezahlt, wenn die Platten endlich mal die gleiche Höhe bekommen hätten wie die Plättchen und Lego Sets (ihr wisst was ich meine :D) – dann hätt ich nämlich auch die mehr als 12% Aufpreis verstanden…

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