LEGO Technic 42043 Mercedes-Benz Arocs 3245 im Review

LEGO Technic 42043 Mercedes Benz Arocs Review

Es gehört angeblich zu den besten Technic Sets, die es je gab: Der LEGO Technic 42043 Mercedes-Benz Arocs. Auch wenn das Set nicht mehr erhältlich ist, will ich es hier in einer Review einmal detailliert vorstellen und die Behauptung überprüfen.

Überblick: Das LEGO Set

Das Set ist inzwischen nur noch auf dem Zweitmarkt erhältlich, da es seit Ende 2017 nicht mehr von LEGO verkauft wird. Ich konnte kurz vor diesem Ende noch ein Exemplar ergattern – im LEGO Online Shop war es zu der Zeit schon nicht mehr bestellbar. Bevor wir in den Aufbau einsteigen, hier erst mal – wie immer – einige Fakten:

  • Setnummer: 42043
  • Name: Mercedes-Benz Arocs 3245
  • Release: 2015
  • EOL: 2017
  • UVP: 199,99 Euro
  • Anzahl Teile: 2793
  • Preis pro Teil: 7,16 ct/Teil
  • Gewicht (nur LEGO): 2690g
  • Preis pro kg: 74,35 Euro/kg
  • Anzahl Sticker: 33 (25 verschiedene)

Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich hierbei um ein Lizenzmodell. Nach dem Unimog (Setnummer 8110) aus dem Jahre 2011 ist dies das zweite LEGO Technic Set mit der Lizenz von Mercedes-Benz.

Beworben wurde das Modell mit seinen vielen Funktionen: Neben einer Lenkung auf zwei Achsen und dem obligatorischem Fakemotor sind ein L-Motor und zusätzlich Pneumatik verbaut. Dadurch soll sich unter Anderem der Ladekran steuern sowie die Mulde kippen lassen. Sind wir also gespannt, ob das Set die hohen Erwartungen erfüllen kann.

Vom Vorbild abgeschaut: Der reale Arocs

Die Daimler AG fertigt unter der Marke Mercedes-Benz den Arocs seit 2013. Er wird neben einigen anderen Baureihen im Bauverkehr eingesetzt.

Mercedes-Benz Arocs im Original
Der Mercedes-Benz Arocs im Original (Foto: Mercedes Benz Trucks)

Wie auch bei anderen Fahrzeugen gibt es nicht den Arocs, sondern man kann beim Kauf neben einigen Grundmodellen diverse Ausstattungsvarianten wählen. Das Vorbild für das LEGO Modell ist ein Arocs 3245 mit einer Radformel von 8×4/4. Von den acht Rädern sind also vier angetrieben und vier gelenkt. Apropos Antrieb: Im Original sorgt ein Reihensechszylinder für eine Kraft von 449 PS (oder 330 kW). Diese Kraft ist auch nötig, schließlich hat der LKW ein Gesamtgewicht von bis zu 32 Tonnen.

Beim Vorbild stehen alleine beim Grundmodell für Kipper diverse Ausstattungen zur Wahl: So gibt es unterschiedliche Größen (also Gesamtgewicht und damit einhergehend auch unterschiedlicher Radformel), verschiedene Motoren und Fahrerhäuser. Auch für eine Federung und den Radstand muss man sich entscheiden. Dazu kommen dann noch die möglichen Sonderausstattungen wie elektronische Spiegel, verschiedene Assistenten, Komfortfunktionen und so weiter. Natürlich muss man sich dann auch noch für die Aufbauten – wie hier den Ladekran und eine passende Mulde – entscheiden. Und nicht zu vergessen: die Farbe von Fahrerhaus, Ziergitter, Außenspiegeln und Anbauteilen muss ebenfalls gewählt werden.

Der erste Eindruck: Verpackung und Inhalt

Des Set kommt in einer dem Preis angemessenen großen Box daher: ganze 58,5 x 48 x 12,5 cm. Wie bei Technic Sets üblich lässt sich auf der Vorderseite ein Teil nach oben klappen um den Blick auf die Funktionen zu ermöglichen. Auf der Rückseite der Box ist das B-Modell (Ein Mercedes-Benz Arocs 1845) mit seinen Funktionen gezeigt.

LEGO Technic 42043 Mercedes-Benz Arocs 3245 Box Vorderseite

Weitere Bilder lassen sich durch einen Klick vergrößern und durchblättern:

Gewicht

Zu dem Gewicht der LEGO Teile von 2690g kommt noch das Gewicht der Anleitung hinzu. Diese wiegt 955g. Die Box selbst wiegt 770g, die Tüten dürften um die 100g gewogen haben. In Summe musste man also gut 4,5kg aus dem Laden nach Hause schleppen. Betrachtet man nur die LEGO Teile, so kommt man auf einen Preis von 63,19 Euro pro kg.

Besondere Teile

Schon außen auf der Box werden einige besondere Teile hervorgehoben: neben den Power Functions mit Batteriebox und L-Motor, ist das insbesondere das neue Pneumatic System V2 mit Zylindern, Pumpe und Ventilen. Auf der Innenseite der Klappe findet sich dann noch der Hinweis auf die enthaltenen Schläuche: 54cm blau, 2,19m schwarz und 2,07m grau. Insgesamt also über 4,5m! Erstaunlicherweise werden die in großer Zahl verbauten Federn nicht erwähnt. Insgesamt scheint LEGO der Meinung zu sein, dass alle Teile etwas besonderes sind: Im LEGO Online Shop findet sich nämlich folgende Beschreibung:

Enthält2793 ausgewählte LEGO® Elemente

Es wurden also – im Gegensatz zu anderen LEGO Sets – nicht einfach irgendwelche Teile zusammengeworfen, sondern alle Teile sorgfältig ausgewählt… (Und ja: es fehlt auf der zugehörigen Seite im Online Shop das Leerzeichen.)

Pin für Pin: Aufbau

Der Bau gliedert sich in sechs Bauabschnitte.

Im folgenden beschreibe ich die Abschnitte kurz und zeige das jeweilige Resultat. Dabei habe ich zunächst auf das Anbringen der Aufkleber verzichtet. Einerseits wollte ich gerne einen Vergleich des Modells mit und ohne Aufkleber zeigen und zweitens hatte ich den Aufkleberbogen tatsächlich anfangs verlegt und ihn erst kurz vor Fertigstellung wieder gefunden 🙂 .

Bauabschnitt 1

Im ersten Bauabschnitt wird der vordere Teile des eigentlichen LKWs inklusive Motor gebaut. Auch wird hier bereits der L-Motor eingebaut und ein erster Pneumatikschlauch verlegt. Dieser wird allerdings noch nirgendwo angeschlossen. Auch die Lenkung der beiden Achsen wird in diesem Bauabschnitt erstellt. Nach 118 Seiten sieht das Ergebnis dann wie folgt aus:

LEGO Technic 42043 Mercedes-Benz Arocs 3245 Bauabschnitt 1

Für diesen Bauabschnitt habe ich 2 Stunden und 23 Minuten benötigt. Die folgenden Bilder lassen sich durch einen Klick vergrößern und dann auch durchblättern:

Bauabschnitt 2

Nun wächst der LKW nach hinten: Gebaut wird das Getriebe für die Funktionen. Darin integriert sind auch die beiden seitlich ausfahrenden Stützen. Alles zusammen wird zunächst separat gebaut und dann anschließend an den Teil des ersten Bauabschnitts gesteckt. Da im Getriebe auch die Pneumatikpumpe (die über das Getriebe aktiviert werden kann) enthalten ist, wird dabei auch der schon vorhandene Schlauch angeschlossen.

LEGO Technic 42043 Mercedes-Benz Arocs 3245 Bauabschnitt 2

Spannend ist hier ein Detail: Eines der Zahnräder im Antriebsstrang der Stützen wird mit einem blauen Achspin befestigt. Das ist deshalb spannend, weil die blaue Version (gegenüber der Version in Tan) die schwergängige Version darstellt. Eigentlich sollte man erwarten, dass sich die Zahnräder möglichst leicht drehen sollten und daher die Version ohne Reibung zum Einsatz kommt. Da dieser Strang aber über eine Rutschkupplung verfügt, sorgt diese zusätzliche Reibung vermutlich dafür, dass die Kupplung rechtzeitig anspringt und es zu keinen Zahnverlusten bei anderen Zahnrädern kommt.

LEGO Technic 42043 Mercedes-Benz Arocs 3245 Bauabschnitt 2 - Detail Zahnräder im Getriebe

Für den Bau auf 38 Seiten habe ich 47 Minuten benötigt.

Bauabschnitt 3

Im dritten Bauabschnitt wird schließlich der untere Teil des Arocs vervollständigt. Wiederum separat werden die beiden hinteren Achsen nebst der Aufnahme für die Mulde gebaut. Durch die flexible Aufhängung der Achsen ist der Bau an dieser Stelle etwas „wackelig“, da sehr viele flexible Verbindungen die Achsen halten. Erst gegen Ende des Bauabschnitts wird dieser Teil dann an den vorderen angesteckt. Anschließend werden noch einige Verstrebungen, die Schutzbleche sowie Verzierungen und die Reifen angebracht.

LEGO Technic 42043 Mercedes-Benz Arocs 3245 Bauabschnitt 3

Nach einer Stunde und 54 Minuten hatte ich diesen Bauabschnitt auf 98 Seiten fertig.

Bauabschnitt 4

Jetzt geht es in die Höhe: Der Ladekran entsteht. Auch er wird separat gebaut und erst am Ende mit dem restlichen Modell zusammengeführt. Vorher müssen jedoch viele – sehr viele – Pneumatikschläuche verlegt werden, da im Arm alle vier Zylinder untergebracht sind. Da zu jedem Zylinder zwei Schläuche führen, kommen also unten 8 Schläuche an, die auf die vier Ventile verteilt werden müssen. Die Ventile müssen natürlich auch mit Druckluft versorgt werden, sodass hier nochmals vier Schläuche hinzukommen. Dank guter Führungen ist das zwar etwas fummelig, aber kein echtes Problem.

LEGO Technic 42043 Mercedes-Benz Arocs 3245 Bauabschnitt 4

Als ich den Ladekran auf den schon vorhandenen LKW setzten sollte wurde mir etwas bange, da immer noch ein Liftarm 3 X 5 Perpendicular H-Shape Thick in hellgrau übrig war. Dieser wird aber tatsächlich noch ganz zum Schluss verwendet um den Ladekran ordentlich mit der Struktur des Führerhauses zu verbinden – Glück gehabt 😉

Anschließend soll noch die Batteriebox mit Batterien bestückt und eingebaut werden. Für den gesamten Bauabschnitt habe ich eine Stunde und 22 Minuten benötigt. Dafür musste ich der Anleitung auf 74 Seiten folgen.

Bauabschnitt 5

Im fünften Bauabschnitt wird das Führerhaus gebaut. Der Bau beginnt zunächst mit der Stoßstange nebst Scheinwerfern und dem unteren Teil des Kühlergrills, bevor dann die hintere Stoßstange und schließlich das eigentliche Haus gebaut wird. Alle drei Teile werden wieder separat gebaut und am Ende an den Rest angebaut.

LEGO Technic 42043 Mercedes-Benz Arocs 3245 Bauabschnitt 5

Dieser Bauabschnitt umfasst 96 Seiten und ich hatte ihn nach zwei Stunden und zwei Minuten fertig.

Bauabschnitt 6

Im letzten Abschnitt wird die Mulde erstellt. Dafür werden die dreizehn großen hellgrauen Technic Panele mit diversen Liftarmen (und natürlich Pins) verbunden. Wiederum wird die Mulde zunächst separat gebaut, bevor sie dann auf den fast fertigen LKW gesetzt wird. Dazu muss man zunächst den Kippmechanismus aktivieren um überhaupt an die Stellen zu gelangen, an denen man die Mulde befestigt.

LEGO Technic 42043 Mercedes-Benz Arocs 3245 Bauabschnitt 6

Für diese letzten 47 Seiten habe ich 32 Minuten benötigt.

Der gesamte Bau eines Lastkraftwagens

Insgesamt habe ich genau 9 Stunden benötigt. Der Aufbau wird auf 471 Seiten in 105 Schritten beschrieben. Die Anzahl der Schritte irritiert hier etwas, da es teilweise sehr lange Unterabschnitte gibt. Daher habe ich auch auf die Angabe der Schritte in den einzelnen Bauabschnitten verzichtet, da die späteren Bauabschnitte teilweise nur aus ein paar Schritten bestehen und das somit nicht besonders aussagekräftig ist.

Übrig bleiben wieder einige kleine Teile:

LEGO Technic 42043 Mercedes-Benz Arocs 3245 Ersatzteile

Aufkleber: Anbringen oder weglassen?

Nach Abschluss des Baus habe ich die Aufkleber angebracht. Das nachträgliche Anbringen bringt allerdings einen Nachteil mit sich: Man muss in der Anleitung oder auf Bildern nach der richtigen Position der Aufkleber suchen. Immerhin sollte man meinen, dass man fertig ist, wenn der Aufkleberbogen leer ist. Leider ist das hier ein Trugschluss: es bleiben zwei Sticker mit der Beschriftung „1845“ übrig – diese werden beim B-Modell verwendet.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

LEGO Technic 42043 Mercedes-Benz Arocs 3245 mit Aufklebern

Insbesondere auf dem Führerhaus werden viele Aufkleber angebracht. Hier werden weiße Aufkleber auf die weißen Panele / Liftarme geklebt. Leider trifft der Weißton des Aufklebers den der LEGO Teile nicht, sodass man auf den ersten Blick sieht, wo ein Sticker klebt und wo nicht.

LEGO Technic 42043 Mercedes-Benz Arocs 3245 mit Aufklebern

Das geht besser, wie LEGO beim Liebherr R9800 beweist. Im folgenden Bild ist ein Panel aus dem Liebherr hinten zu sehen, das bereits oben gezeigte Panel aus dem Arocs steht vorne.

LEGO Technic 42043 Mercedes Benz Arocs Aufkleber Arocs vs Liebherr

Optik und manuelle Funktionen

Optisch hat das Modell einiges zu bieten. Insbesondere das Fahrerhaus ist dabei hervorzuheben, da es trotz der nicht ganz einfachen Form sehr nah am Original ist. Auch der Kühler mit dem großen Mercedes-Stern ist gut getroffen. Lediglich eine der schräg stehenden Reihen im Kühler ist der Vereinfachung zum Opfer gefallen.

LEGO Technic 42043 Mercedes Benz Arocs Front 1LEGO Technic 42043 Mercedes Benz Arocs Front 2

Weiterhin sind an einigen Stellen diverse Verzierungen angebracht: Die Stoßstangen sind vorne und hinten mit Nummernschildern und Lampen versehen und an der vorderen Hinterachse sind am Schutzblech Bremsklötze angebracht, die sich abnehmen lassen.

LEGO 42043 Mercedes Benz Arocs Detail Bremsklotz

Im Fahrerhaus befindet sich ein Lenkrad mit aufgesetzter 1×1 Fliese mit aufgeklebtem Mercedes-Stern sowie einer einfachen Armatur. Auch zwei Sitze sind eingebaut, bei denen man die Kopfstützen verstellen kann.

LEGO 42043 Mercedes Benz Arocs Blick ins Fahrerhaus

Um an die Sitze zu kommen, kann man die Türen auf beiden Seiten öffnen. Bei der Gelegenheit kann man auch gleich ein wenig aufräumen weil man das ganze Fahrerhaus nach vorne kippen kann um Zugriff auf den Motor zu bekommen. Im Modell ist das auch nötig um die Batteriebox ausbauen zu können da sonst die beiden roten Pins mit Achsstopper nicht erreichbar sind.

LEGO Technic 42043 Mercedes Benz Arocs Türen

Folgende Animation zeigt das Öffnen des Fahrerhauses:

LEGO Technic 42043 Mercedes Benz Arocs Funktion Fahrerhaus öffnen

Das Modell misst 52cm x 17cm x 32cm im „normalen“ Zustand. Fährt man die Ausleger aus, ist das Fahrzeug 30cm breit. Der Ladekran kann bis auf eine Höhe von 52cm ausgefahren werden.

Funktionen

Das Modell strotzt nur so vor Funktionen – das war ja auch schon dem Karton zu entnehmen. Im folgenden möchte ich die einzelnen Funktionen beschreiben und mit entsprechenden Bilder illustrieren.

Antriebsstrang und Lenkung

Beginnen wir mit dem Fahrwerk. Angetrieben wird das Fahrzeug durch einen Reihen-6-Zylinder, den man sehen kann, wenn man die Fahrerkabine aufklappt. Im Modell wird der Motor natürlich nur aktiviert, wenn man den LKW schiebt – der L-Motor hat hiermit nichts zu tun. Angetrieben wird der Motor über die beiden Hinterachsen, die dazu jeweils ein Differenzial besitzen. Eine Differenzialsperre ist allerdings nicht vorhanden.

Auch die beiden vorderen Achsen haben eine Besonderheit: Sie sind beide an der Lenkung beteiligt. Zwangsläufig müssen die beiden Achsen dabei einen unterschiedlichen Lenkwinkel einnehmen, damit nicht zu viel Reibung entsteht. Der Lenkmechanismus bedient sich butterweich, allerdings leisten die Reifen je nach Untergrund einigen Widerstand, sodass es sich (wie auch in Echt) besser während der Fahrt lenkt. Vielleicht wird es langsam mal Zeit, dass Servolenkungen in der LEGO Technic Welt Einzug halten 😉 . Die Lenkung wird über die beiden Blinklichter auf dem Dach des Führerhauses bedient und nicht etwa über das Lenkrad. Dieses kann dafür nicht verwendet werden – es ist nur Dekoration und dreht sich folglich auch nicht mit.

LEGO Technic 42043 Mercedes Benz Arocs: Lenkung in Aktion

Die Reifen (Arocs-Reifen! 😉 ) sind übrigens allesamt einzeln aufgehängt und gefedert. An den vorderen beiden Achsen kommen dabei vier der harten, gelben Federn zum Einsatz, bei den Hinterachsen dagegen vier weiche, graue Federn. Die Räder der hinteren beiden Achsen sind als Zwillingsreifen ausgeführt, was dem Modell ein sehr mächtiges Aussehen gibt. Insbesondere im direkten Vergleich mit dem Original sieht das Modell allerdings etwas „hochbeinig“ aus: Der Raum zwischen Reifen und Schutzblech ist arg groß.

LEGO Technic 42043 Mercedes-Benz Arocs 3245 Zwillingsreifen

Unter Strom: Die elektrischen Funktionen

Im Modell ist ein L-Motor unterhalb und etwas hinter dem Ladekran eingebaut. Er ist direkt (also ohne zusätzlichen Schalter oder Infrarotempfänger) mit der Batteriebox im Führerhaus verbunden. Seine Kraft wird an das große Getriebe übertragen, das zwischen den vorderen und den hinteren Achsen sitzt. Vier Funktionen können über zwei Kupplungen damit angetrieben werden. Mit Ausnahme der Pneumatikpumpe spielt hier die Drehrichtung eine Rolle, sodass man gezwungen ist, den Motor über die Batteriebox in die jeweilige Richtung drehen zu lassen.

Seitliche Ausleger

Die seitlichen Ausleger (Stützen) können elektrisch aus- und eingefahren werden. Realisiert sind diese je durch die Zahnstangen samt Gehäuse, die in diesem Modell neu eingeführt wurden. Eine Rutschkupplung verhindert dabei Schaden an Zahnrädern oder -stangen. Die Stützen am äußeren Ende der Ausleger können nur manuell herabgelassen werden. Dazu dreht man über ein Zahnrad eine Schnecke, die die eigentliche Stütze dann nach unten drückt. Diese haben so viel Kraft, dass sich damit der LKW anheben lässt, sodass die Räder in der Luft schweben. Allerdings stehen die Ausleger dann in einem ungesund aussehenden Winkel.

LEGO Technic 42043 Mercedes Benz Arocs: Ausleger ausfahren

Krandrehung

Die zweite Funktion der linken Kupplung betrifft den Ladekran: Er kann um 180° gedreht werden. Der Kran sitzt dazu auf einem großen Drehteller und es gibt auf beiden Seiten einen passenden Anschlag. Das ist auch nötig, da ja durch das Loch im Drehteller die acht Pneumatikschläuche geführt werden. Könnte sich der Kran endlos drehen, könnten sich die Schläuche entsprechend hübsch aufzwirbeln. Damit auch hier kein Schaden an den Zahnrädern entsteht, ist auch diese Funktion über die gleiche Rutschkupplung abgesichert.

LEGO Technic 42043 Mercedes Benz Arocs: Arm drehen

Mulde kippen

Auf der rechten Seite findet sich eine Kupplung um die Mulde zu kippen. Schon im unbelandenen Zustand arbeitet der Motor hier ganz ordentlich. Trotzdem ist noch genügend Kraft vorhanden, um auch einige Lasten anzuheben. Ich habe dazu versuchshalber die Mulde mit knapp 500g LEGO Steinen beladen und konnte diese Problemlos auskippen. Leider ist die rechte Seite nicht über eine Rutschkupplung abgesichert, sodass man hier mit unschönen Geräuschen des Linearaktuators leben muss, wenn man nicht rechtzeitig den Motor stoppt. Um die Mulde zu entleeren muss man übrigens vorher noch die Verriegelung der Heckklappe lösen.

LEGO Technic 42043 Mercedes Benz Arocs: Mulde kippen

Pneumatikpumpe

Die zweite Funktion der rechten Seite ist schließlich die Pneumatikpumpe. Sie wird für den Antrieb des Ladekrans benötigt und liefert dafür die nötige Druckluft. Die Pumpe selbst ist im Innern verbaut, sodass man von ihr nichts zu sehen bekommt. Allerdings kann man das charakteristische Geräusch vernehmen, wenn sie läuft…

Unter Druck: Die Pneumatik

Läuft die Pneumatikpumpe, so können vier weitere Funktionen am Ladekran betrieben werden. Die zur Steuerung nötigen Ventile befinden sich auf beiden Seiten hinter dem Fahrerhaus.

Arm heben und senken

Die erste Funktion hebt und senkt den gesamten Arm und wird über das vordere Ventil auf der rechten Seite angesteuert. Da beim Anheben der ganze Arm nach oben gedrückt werden muss, ist diese Bewegung recht langsam. Das macht er beim Absenken aber wieder wett: Ist man nicht besonders vorsichtig am Ventil, so fällt der Arm regelrecht herunter. Angetrieben wird diese Funktion von einem großen Pneumatikzylinder.

LEGO Technic 42043 Mercedes Benz Arocs: Arm heben und senken

Arm knicken

Ein großer Zylinder ist ebenfalls für das Knicken des Armes zuständig. Die Steuerung erfolgt hier über das vordere Ventil auf der linken Seite und auch hier muss man beim Absenken vorsichtig vorgehen damit der Arm nicht zu schnell nach unten saust.

LEGO Technic 42043 Mercedes Benz Arocs: Arm knicken

Arm ausfahren

Mit dem hinteren Ventil auf der rechten Seite kann man den Arm um fünf Zentimeter ausfahren. So verlängert er sich von 15cm auf 20cm. Diese Funktion wird von einem dünnen, langen Zylinder angetrieben. Der ausfahrbare Teil des Armes besteht hier auch aus der schon bei den Auslegern erwähnten neuen Zahnstange nebst dem zugehörigen Gehäuse.

LEGO Technic 42043 Mercedes Benz Arocs: Arm ausfahren

Schaufel öffnen und schließen

Die vierte Funktion betrifft schließlich die Schaufel, die sich öffnen und schließen lässt. Dies wird mit dem hinteren Ventil auf der linken Seite gesteuert und durch einen dünnen, kurzen Zylinder angetrieben. Durch die relativ störrischen Schläuche hängt die Schaufel übrigens immer etwas schief, aber das lässt sich mit den gegebenen Teilen schlicht nicht anders lösen.

LEGO Technic 42043 Mercedes Benz Arocs: Schaufel öffen und schließen

Fazit

Kurz und knapp: Ein tolles Set. Der Bau mach Spaß, das Modell macht optisch einiges her und auch das Vorbild ist gut getroffen. Die Funktionen sind spannend, vor allem weil es viele und vor allem sehr unterschiedliche Funktionen sind. Aber nicht alles ist toll: Die Aufkleber passen farblich nicht richtig und ich hätte mir eine zweite Rutschkupplung für die Mulde gewünscht – möglicherweise würde letztere aber das Kippen der gefüllten Mulde verhindern. Trotzdem bereue ich den Kauf überhaupt nicht und bin nun auf das B-Modell gespannt 😉 .

Was sagt ihr zu dem Kipper? Habt ihr ihn vielleicht selbst und andere Erfahrungen gemacht als ich? Wie immer freuen wir uns über eure Meinung in den Kommentaren!

Über Malte 15 Artikel
Als Kind und früher Jugendlicher grundsätzlich von jeder Menge LEGO umgeben. Nach 20 Jahren Pause nun dank UCS Millenium Falken und Sohn wieder voll im LEGO-Fieber.

25 Kommentare

  1. Zunächst mal: Gutes Review und ich mag das Set. Es ist aus meiner Sicht eines der besten Lego-Technic Sets.

    Man kann aber auch beim Arocs alles mögliche ankreiden und das Modell theoretisch schlecht darstehen lassen:
    – Die Bodenfreiheit ist winzig, voll beladen bleibt was übrig? Ein halber Stud?
    – Die Steuerung der Pneumatik ist sehr unpräzise
    – Der Kranarm, die Mulde, das Führerhaus sind sehr wackelig
    – Die Proportionen stimmen nicht richtig, ein paar Details wie die Tanks fehlen oder sind daneben (Radkästen)
    – Die Schläuche hängen da unschön rum
    – Die Lenkung kann je nach Boden richtig schwergängig sein
    – Was sollen die Teile an den Rädern sein? Am Original nicht zu finden.
    – Die Lizenz bringt eigentlich nichts
    – Aufkleberfarben
    – Stützen nicht motorisiert
    -…
    -> Haste nen LKW zum Schieben und hoffentlich wurde Geduld mitgebracht, wenn man die Mulde voll beladen möchte.

    Sind alles Punkte, die bei anderen Modellen schon mit Nachhdruck angebracht wurden.
    In meinen Augen ist jeder davon sogut wie wertlos, wir reden immerhin von Lego und nicht vom Modellbau.

    Wie oben gesagt: Aus meiner Sicht ein top Technic-Set.

  2. Bestes Timing!

    Ich habe mir vor 3 Tagen gerade das 42043 Modell gebraucht gekauft. Leider sind die Preise ja ordentlich nach oben gegangen. Das Modell ist für mich eins der besten Beispiele dafür, was man mit Technik alles umsetzen kann und wieviele Funktionen in einem großartigen Modell stecken können.

    Mein erstes Technic Modell war der 8868 Truck und ich sehe zu diesem Modell sehr viele Parallelen und hier sieht man auch sehr schön wie ausgezeichnet sich Lego mit der Zeit entwickelt hat.

    Der Arocs steht nun in meiner Technic Sammlung, zusammen mit dem Krantruck 8258, mobiler Kran 42009, Bagger 8043, Radlader 42030 und dem Unimog 8110. Für mich die besten Technic Modell.

    • Ups, stimmt, sorry. Ich habe das korrigiert, vielen Dank für den Hinweis. Dadurch ergeben sich natürlich auch etwas schlechtere Preise pro Stein und pro kg. Wäre ja auch zu schön gewesen 😉

  3. Ich habe 2016 mit dem Lego Arcos meine Lego Leidenschaft wieder entdeckt und bin seit dem wieder voll drin in dem Thema.

    Danach hab ich mir den Claas, Unimog, Radlader 42030, Bagger 8043, großen gelben Kran 42009, Bucket Wheeler und Porsche noch gekauft.
    Alles tolle Technik Modelle.
    Allerdings war das nur der Anfang meiner Lego Leidenschaft die damit geweckt worden ist.
    Nun sammel ich auch noch Herr der Ringe, Star Wars, Harry Potter und Ideas.

    Und schuld ich nur der Arocs!!! 😉

  4. Ohje, ja der hat mich auch wieder ins Lego Hobby gebracht. Gelandet bin ich jetzt bei Star Wars, Lego Militär Modelllbau und RC Mocs aus Lego in ca. 1:17.
    Was ein gutes Modell so alles lostreten kann 😀

  5. Nur so nebenbei,irgendeine waage stimmt nicht.Bauanleitung gut,aber meine waage kommt auf 2833 gramm.Frage mich wo die 143 gr.dif.Bleiben die bei Eurem 2690 gr.fehlen.Das 2 Beste set.42009 für mich das beste je gebaute lego set.

  6. „Eichen darf nur das Eichamt“

    42043 ganz klar in den Top 10 der Technic Historie. Danke fürs Review. Habe ihn meinem Vater geschenkt,als dieser in den Ruhestand ging. Als Hobbymodellbauer(ja,Revell) und Fan von „Auf Achse“, „Strassensperre“ und allem was mit ähnlichen Gefährten zu tun hat, war es ein Volltreffer.

    Ich habe ihn auch zuvor aufgebaut und war auch hin und weg.

  7. Dieses Modell war eines der Sets, die mich aus den Dark Ages geholt haben. Bis heute weiß ich nicht warum ich das Set gekauft habe, irgendwie hat mich die Kombination Mercedes und Lego angesprochen. Das Set war im Angebot und ich habs einfach mal gekauft. So richtig Ahnung hatte ich nicht von Lego. Aber das Set fand ich beim Bauen und danach so genial, dass ich wieder richtig bei eingestiegen bin.
    Es ist nach wie vor eines meiner Lieblingssets. Hätte ich damals gewusst, wie sehr das Set im Preis steigen würden, hätte ich mir gleich 3 gekauft 😉
    Danke für den super Artikel, der mich das Set nochmal hat genießen lassen 🙂

  8. Beste Nachbesprechung für bestes Technik-Set!
    Jetzt hab ich fast wieder Lust auf technic, aber zuerst müsste der Unimog her als „end-of-dark-age“-set.

  9. Ja, war ein tolles Set – aber ein einmotoriges Standmodell hat auch schwächen. Die verschiedenen Funktionen durchzuschalten ist ein wenig deplatziert. Das verstehe ich schon, warum Lego den Liebherr rausgebracht hat.
    Ich glaube der Arocs war einfach das Maximum an Funktionen, die man mit einem Motor umsetzen kann. Mehr geht nicht – und komfortabel ist es auch nicht.
    Ich will ihn nicht in meiner Sammlung missen, finde aber, dass er zu oft hochgejubelt wird auf einen Status, der ihm nicht gerecht wird.

    • Sind doch nur drei „Funktionen“ mit einem Motor: Stützen, Kippen und Pumpe.
      42082 hat auch nur einen Motor: Arm heben, Arm ausfahren, Seilwinde, Drehen und Stützen ein/ausfahren.

      Solange die „Funktionen“ nicht gleichzeitig ausgeführt werden oder die Kraft wie beim 42055 über lange Distanzen übertragen werden muss, ist die Anzahl nicht so tragisch.

  10. Seit der Umstellung des Technic-Systems von Bricks auf Liftarme komme ich nicht mehr so richtig an Technic ran. Ich finde das Bauen mit Liftarmen erfordert eben viel Nachdenken bevor man baut. Das einfach so drauflos bauen ist schwerer geworden und nicht mehr so einsteigerfreundlich – gerade wenn man vorher nur mit normalem Lego gebaut hat. Oft muss ich das halbe Modell wieder auseinandernehmen, um kleine Änderungen vorzunehmen – hier kommt man um eine digitale Planung kaum noch rum. Dafür sind die Modelle deutlich stabiler geworden. Die Umstellung des Systems ist übrigens auch der Grund, warum man Achsen in ungerade Länge und einen neuen Satz von Zahnrädern einführen müsste. Früher war das System auf eine gerade Anzahl von Noppen zugeschnitten (4,6,8 Noppen Breite, mit den Liftarmen baut man immer ungerade (3,5,7), was die Verwendung alter Technic-Teile etwas erschwert.

  11. Mich würden übrigens mal alle Fakten rund um die Umstellung von Bricks auf Liftarme interessieren. Das ist genau die Zeit meiner Dark Ages. Als ich wieder zurück zu Lego kam und mir die damals aktuellen Technic-Modelle angeschaut habe war ich zunächst geschockt, weil das halt gar nichts mit dem mir vertrauten Lego zu tun hatte.

    War das eine schleichende Entwicklung oder hat man von heute auf morgen die Umstellung vollzogen? Welche Gründe oder Ideen standen dahinter? Welche Elemente mussten neu eingeführt werden? Vielleicht ist das ja mal eine Anregung für einen Artikel…

    • Was ich bei Bricklink gesehen habe ist, dass ein Großteil der Liftarme zum ersten Mal im Jahre 2000 aufgetaucht sind. Das muss ja dann die Zeit der Umstellung gewesen sein.

      Was mich immer am meisten gestört hat ist, dass man statische Technic-Modelle (also Modelle ohne Räder) nicht mehr auf einer Grundplatte aufbauen konnte. Man musste immer erst ein Gerüst aus Liftarmen/Frames konstruieren oder über entsprechende wackelige Elemente die Verbindung zu einer Noppen-Grundplatte herstellen. Wie habe ich gefeiert, als LEGO dieses Jahr ENDLICH (nach 20 Jahren!!!) eine Liftarm-kombatible Grundplatte rausgebracht hat. Ich hab mir bei Teile und Steine gleich mal 4 der Dinger bestellt (kosten dort derzeit 5 Euro, bei Bricklink deutlich mehr, ab 12 Euro). Endlich kann man statische Modell „from scratch“ aufbauen. Gerade für kleinere Baumeister ein großer Gewinn.

      https://brickset.com/parts/6252630

  12. Überscjätzt? Ja und nein. Ich liebe meinen, finde ihn aber auf Dauer nicht so spannend, wie ich damals gehofft hatte und er muss dann doch irgendwann weichen. Mein Fehler!? Bauen war schon sehr geil, die reine Vielfältigkeit der Funktiknen ist absolut überragend. Geht in Richtung 8880. Der 42030 kommt da auch noch annähernd hin. Oder eben 42055. Von den neueren leider nix. Die Handy Modelle zähle ich nicht. Auch mein Fehler!?

  13. 1996 hab es den ersten dicken liftarm:
    http://technicopedia.com/1996.html

    da war sie Bautechnik aber noch längst nicht von bottom-up auf inside-out umgestellt, die liftarme sind eher eine Ergänzung / Schmuck. wenn man die Jahre so durchgeht, kommen immer mehr liftarme dazu.
    über die 2000er kamen diese grusligen Schlauch-panel-modelle, 2003 taucht dann als erstes relevantes studless der 8455 auf (kleinere Sachen schon zuvor). der ist halt eher ein Halterahmen für Pneumatik, aber doch ist da nichts mehr mit von unten nach oben bauen dabei wie früher.
    studs gibt’s noch noch in Mischbauweise bis 2007 (der gute Bulldozer), vor allem um die lego-optik zu wahren, immer weniger in der alten Bauweise.

    danach ist das vorbei, und die neue Bautechnik wird immer weiter verfeinert, ab 2009 ist das schon gut „eintrainiert“ und richtig komplex wird’s ab dem Unimog 2011.

    ich mag die alten Modelle, vor allem weil die Funktionen fast immer 100% einsehbar und nachvollziehbar sind, aber für komplexere Funktionen ist der quadratische 5:5-Querschnitt der liftarme halt einfach ungleich besser als das 5:6-Verhältnis der Bricks, das ständig Ausgleiche mit Platten erfordert. Da damit mehr möglich ist als zuvor, empfindet man die neue technic aber auch komplizierter zu bauen als zuvor … liegt aber eher an den höheren Ansprüchen, nicht an der Metrik.

    • Das hier war als Antwort auf „Thomas“ gedacht …

      ( @stonewars: am Smartphone ist es echt nicht einfach zu sehen welcher Beitrag eine Antwort auf einen anderen ist, weil die Einrückungen nicht wahrnehmbar sind, und auf was man konkret antwortet wenn man antwortet. vielleicht lässt sich da am theme ja mal was anpassen. Gerät: Android 10, Chrome oder Firefox mobile)

  14. Hallo und vielen Dank für das ausführliche Review des Sets!

    Dazu hätte ich noch 2 Anmerkungen:
    – Ich finde die Beschreibung des Originals sehr interessant, spannend wäre hierbei noch gewesen, ob es die Ausführung von Lego, also vierachsig mit Kippmulde, seitlichen Stützen und Kran, auch real gibt. Ich hab in einer kurzen Recherche nur andere Ausführungen gefunden.
    – „Die Reifen (Arocs-Reifen! 😉 ) sind übrigens allesamt einzeln aufgehängt und gefedert.“
    Das ist so nicht richtig, alle 4 Achsen sind Starrachsen, die jeweils gefedert sind, was dem Original entspricht.

    Interessant finde ich die Diskussion hier bzgl. Bautechniken und Technicbricks VS. Liftarme. Ich habe mich sehr gewundert, als ich nach Jahrzehnten mal wieder ein Technicmodell (den Unimog) gebaut habe, dass Lego sich bei Technic komplett von der ursprünglichen Lego-Bautechnik (Noppen) verabschiedet hat. Vielleicht wäre das mal ein Thema für einen ausführlichen Artikel?

  15. Eine wirklich sehr schöne Review!
    Ich hab ja sonst rein gar nichts mit Technic am Hut, aber die paar Zeilen über den Arocs konnte ich mir doch gut durchlesen. Anschaulich wäre noch ein Slider zwischen dem Lego-Modell und dem realen Arocs gewesen, aber die Animationen waren schon der Hammer! Gerade bei einer Technic-Review ergeben solche Animationen absolut Sinn. Von daher: Gelungene Review!

  16. Hallo,

    der AROCS ist ein Superset mit vielen unterschiedlichen Funktionen.
    Es macht Spaß ihn zu bauen und damit zu spielen.
    Passt zum Beispiel auch super unters Föderband des Schaufelradbaggers.
    Steine reinschauffeln „lassen“ und abladen.
    Und genau da kommt für mich der Größte Kritikpunkt des Sets.
    Der Arm. Der Arm ist beim spielen immer im Weg. Beim aufladen von Material und vor allem beim abladen.
    So schön ich den Arm mit seiner Pneumatik und der automatischen Pumpe finde und ich mich über die Funktion und den Möglichkeiten damit freue, so sehr stört er, wenn man den Laster abladen will, dann ist der Arm im Weg, weil er auf der Ladefläche liegt.

    Der Kritikpunkt kommt nicht von mir, sondern von meinem Junior, dem ich das Set gebraucht gekauft habe, da es leider sowas tolles nicht mehr gibt.
    Also haben wir den Arm entfernt. Jetzt ist es zwar nur noch ein Kipplaster, aber man kann richtig gut damit spielen.

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