Bricklink AFOL Designer Program: Unboxing von „The LEGO Story“

Bricklink ADP Unboxing von "The LEGO Story"

Seit wir das letzte Mal über das AFOL Design Program berichtet haben, ist einige Zeit vergangen. Inzwischen hat mich das erste Set erreicht und so kann ich euch in meinem kleinen Unboxing einen Einblick in das Ergebnis geben.

Was bisher geschah

Zunächst noch mal eine kurze Zusammenfassung und Erläuterung, worum es sich überhaupt beim AFOL Design Program handelt: BrickLink und LEGO haben zusammen zum 60 jährigen Jubiläum des LEGO Steins ein Wettbewerb ins Leben gerufen, bei denen MOC-Designer eigene Set-Ideen einreichen konnten. Davon wurden 16 ausgewählt und konnten etwa zwei Monate lang vorbestellt werden. Alle Sets, die oft genug vorbestellt wurden, werden schließlich realisiert und von BrickLink mit echten LEGO-Steinen produziert.

Die Vorbestellungsphase ist inzwischen zu Ende und es werden die 13 gezeigten Sets realisiert. Im Moment kann man die Sets noch normal kaufen, muss dann aber – im Gegensatz zu allen, die vorbestellt haben – auch Versandkosten zahlen. Grundsätzlich muss man die Sets aus den Vereinigten Staaten importieren, was dazu führt, dass man die genauen Kosten nicht so einfach errechnen kann. Um das zu vereinfachen, hatten wir euch vor einiger Zeit einen kleinen Rechner bereitgestellt.

Import

Ich selbst habe drei Sets bestellt, von denen nun das erste angekommen ist. Ursprünglich hatte BrickLink angegeben, mehrere bestellte Sets zu einer Sendung zusammenzufassen. Mit dem Ende der Vorbestellungsphase hat sich das jedoch geändert: Die Sets werden einzeln verschickt, damit man sie „schneller bekommt“. Vermutlich ist das aber nur eine Marketingaussage und es ist schlicht zu teuer, die Sets zu sammeln und zusammenzustellen. Prinzipiell hat das Vor- und Nachteile: Gut ist, dass ich so auf die Sets teilweise keinen Zoll bezahlen muss, da sie unter der Freigrenze bleiben. Ein Nachteil ist jedoch, dass ich mehrfach zum Zoll muss oder mehrfach die Bearbeitungsgebühr des deutschen Zustellers bezahlen muss.

Die Versandbestätigung habe ich am 28. Mai erhalten, mit ihr eine Trackingnummer von FedEx. Da FedEx mit extrem schneller Lieferung wirbt (Stichwort „FedEx-Day“), ging ich auch von einer zügigen Zustellung aus. Aus dem einen Tag (den ich so oder so nicht erwartet hatte) wurden jedoch ein paar Tage mehr: Nachdem FedEx seit dem 29. Mai von dem Päckchen wusste (+1 Tag), wurde es erst am 5. Juni für den Export vorbereitet (+8 Tage) und noch am gleichen Tag in Richtung Europa auf den Weg geschickt. Dort wurde es am 10. Juni an die lokale Post übergeben (+13 Tage). Am 15. Juni habe ich schließlich ein Schreiben von der Post erhalten, dass meine Sendung nicht automatisch verzollt werden konnte und ich es so bei meinem Zollamt abholen muss (+18 Tage). Spannend ist hier, dass in diesem Schreiben als Ursprungsland Schweden aufgeführt ist. Offensichtlich hat FedEx die Pakete über Schweden in die EU eingeführt. Die folgende Tabelle zeigt die einzelnen Schritte noch mal etwas übersichtlicher:

Schritt Datum Gesamtdauer
Versandbestätigung 28.05.2019
FedEx: Sendungsinformationen erhalten
(„Shipment Information Received“)
29.05.2019 1 Tag
FedEx: Für Export vorbereiten
(„Item bein prepared for US export“)
05.06.2019 8 Tage
FedEx: Auf dem Weg ins Zielland
(„In transit to destination country“)
05.06.2019 8 Tage
FedEx: Übergabe an die lokale Post
(„Received by destination post“)
10.06.2019 13 Tage
Schreiben von der Post 15.06.2019 18 Tage

Auf dem Zollamt war ich dann am Morgen des 18. Juni. Dort habe ich neben dem Schreiben der Post auch einen Ausdruck der Sendungsbestätigung vorgelegt, da man von BrickLink keine echte Rechnung erhält. Da auf der Sendungsbestätigung aber alle nötigen Informationen (Empfänger, Produkt, Preis, Versandkosten) aufgeführt sind, ist das auch kein Problem. Der nette Beamte hat das Päckchen geholt und mich gefragt, was denn da drin ist. Ich habe mit „Spielzeug – LEGO“ geantwortet.

Vielleicht ist er dabei hellhörig geworden, jedenfalls musste ich das Päckchen öffnen. Er hat mir dann erklärt, dass er so genau schaut, weil es in der letzten Zeit viele Plagiate gibt. Ein zweiter Beamte hat gleich gefragt, ob das Päckchen denn aus China stammt, was ich mit dem Verweis auf den Absender in den Vereinigten Staaten kontern konnte. Er hielt es trotzdem für ein Plagiat. In dem Moment wurde ich etwas unruhig, habe dann aber erklärt, dass LEGO zusammen mit BrickLink einen Wettbewerb veranstaltet hat und dies ein Ergebnis dieses Wettbewerbs ist. Das hat wohl überzeugt und so durfte ich das Päckchen mitnehmen. Insgesamt hatte ich also wohl Glück – gab es doch einige Fälle, in denen es größere Probleme beim Zoll gab.

Kosten

Meine Kreditkarte wurde am 31. Mai belastet, also erst zwei Tage, nachdem ich die Versandbestätigung erhalten hatte. Zu dem Kaufpreis an sich kommen ja bekanntermaßen noch ein paar weitere Kosten hinzu:

Kaufpreis (99,99 USD, Kurs 1,11581 USD = 1,00 EUR) 89,61 Euro
Auslandseinsatzentgeld der Kreditkarte 1,75% 1,57 Euro
Einfuhrumsatzsteuer 19% 17,01 Euro
Summe 108,19 Euro
Preis pro Stein bei 1442 Steinen 7,5 ct/Stein

Wenn man bedenkt, dass es sich um eine Kleinserie mit diversen beteiligten Firmen (LEGO, BrickLink, …) und kostenlosem Versand aus den USA handelt, ist der Preis ziemlich fair. OK, es sind viele kleine Teile enthalten, aber verglichen mit so manchem Lizenzset ist das fast schon günstig. Bestellt man das Set jetzt, so werden alleine 20,00 USD Versandkosten berechnet.

Eine schöne Verpackung?

Nachdem das Päckchen nun den ganzen Tag im Büro hinter mir stand, konnte ich es abends endlich in Ruhe auspacken. Die eigentliche Box wurde in einem braunen Versandkarton, der mit dem BrickLink-Logo bedruckt ist, versandt. Dieser Versandkarton ist exakt so groß, dass die eigentliche Box hineinpasst. Glücklicherweise kam alles relativ heil hier an, nur an einer Ecke ist ein kleiner Knick zu beklagen.

Versandkarton

Die Box ist im Gegensatz zu vielen LEGO-Boxen weiß. Sie misst 39,0 x 27,0 x 6,5 cm. Vorne und hinten ist das Set in unterschiedlichen Ansichten abgebildet. Auf der Vorderseite ist zusätzlich noch der Hinweis auf das exklusive Element, sowie die handschriftlich notierte „Seriennummer“ angebracht. Auf der einen Längsseite findet man die folgenden Angaben: Name des Sets (The LEGO Story), Designer (Brick Jonas aus Serbien), die Setnummer (BL19008), die Anzahl der LOTs (217) sowie der Teile insgesamt (1442). Der Druck macht auf mich einen sehr hochwertigen Eindruck.

Das weiße Äußere ist jedoch nur ein Schuber um den eigentlichen Karton. Diesen Schuber kann man auftrennen (er ist nur zusammengesteckt) und so kommt man an die beworbene Fotorückwand, die innen aufgedruckt ist. Der eigentlich Karton ist schwarz und sehr schön mit dem BrickLink-Logo und angedeuteten Steinen bedruckt. Auf der Rückseite stehen noch ein paar generelle Informationen sowie rechtliche Hinweise. Das Siegel hat den Namen verdient: Es schillert holografisch und ist mit dem Namen des Sets beschriftet.

Toll finde ich, dass wir hier eine Box haben, die sich gut wieder verschließen lässt. Solche Boxen wünsche ich mir auch für die größeren LEGO-Sets, gerne auch mit Schuber. Insgesamt macht die Verpackung also einen sehr hochwertigen Eindruck.

Der Inhalt

In der Box begrüßt einen zunächst eine Karte mit dem Dank von LEGO und BrickLink. Auf der Rückseite der Karte sind noch einmal alle realisierten Designs abgebildet. Unter der Karte liegen dann die Tüten mit den Steinen. Diese sind per Aufkleber nummeriert und auch hier gibt es Tüten in Tüten…

Ganz unten liegt die Anleitung. Diese ist nicht extra eingepackt und hat bei mir prompt eine kleine Macke an der rechten Seite. Sie enthält auf der ersten Seite noch einen Kommentar des Designers und auf der zweiten Seite einen Text von BrickLink sowie den Hinweis, dass man die Tüten in der durch die Anleitung vorgegebenen Reihenfolge öffnen soll – als ob Käufer eines solchen Sets noch nie ein LEGO Set gebaut hätten…

Die Anleitung ist im Querformat und hat eine Größe von 24,8 x 17,8 cm. Sie besteht aus 156 Seiten und das Set wird in 207 Schritten zusammengebaut. Im Gegensatz zum Karton ist der Druck hier nicht so hochwertig wie bei LEGO, aber definitiv ausreichend. Gefühlt würde ich sagen, dass pro Schritt mehr Steine verbaut werden, als das heutzutage bei LEGO der Fall ist. Eine weitere Änderung gegenüber LEGO-Anleitungen betrifft das Bild des aktuellen Schritts: Hier sind die neuen Teile durch einen pinkfarbenen Rahmen hervorgehoben.

Das exklusive Teil

Jedem Set liegt ein exklusives Teil bei. Ursprünglich ging ich von einer bedruckten Fliese aus, aber da sollte ich mich täuschen. Da ich niemandem den Spaß verderben will, müsst ihr den folgenden Teil ausklappen, wenn ihr wissen wollt, was das exklusive Element ist.

Klick: Das exklusive Teil des Bricklink ADP

Es handelt sich um einen 2×4 Technik Stein mit drei Achslöchern, der mit einem „60 Jahre Legostein“-Logo bedruckt ist. Mit dabei ist ein kleines Kärtchen, dass die Exklusivität bescheinigt sowie den „Namen“ des Steins nennt. Praktischerweise ist auch gleich die Nummer des Steins bei BrickLink mit angegeben.

Das exklusive Teil des AFOL Design Programs

Die nächsten Tage steht dann der Aufbau an und dann bekommt ihr auch noch ein ausführliches Review zu dem Set an sich.

Was haltet ihr davon? Habt ihr selbst schon Sets bekommen oder wartet ihr noch? Hat euch der Artikel gefallen und wollt ihr weitere Unboxingartikel lesen wenn weitere Sets bei mir ankommen? Lasst uns gerne in den Kommentaren diskutieren!

    Über Malte 11 Artikel
    Als Kind und früher Jugendlicher grundsätzlich von jeder Menge LEGO umgeben. Nach 20 Jahren Pause nun dank UCS Millenium Falken und Sohn wieder voll im LEGO-Fieber.

    22 Kommentare

    1. Toller Bericht!
      Habe heute meine LEGO Story bekommen. Versand war am 11. Mai.

      Wer jetzt Lust bekommen hat, der Verkauf läuft noch bis zum 30. Juni.

    2. Viel „Spaß“ beim Aufbauen.
      Ich bin bei dem Set zwiegespalten. Zum einen erfreuen mich die toll umgesetzten Details, zum anderen aber war ich beim Aufbau schon teilweise etwas – wie soll ich es gepflegt ausdrücken? – genervt.
      Die Bautechnik hätte hier und dort ein wenig Überarbeitung nötig gehabt. So wird vieles erst mit dem letzten Schritt fixiert. Und bei so machen Steinen fragt man sich, ob die nur aufgrund einer höheren Anzahl von Teilen verbaut wurden.
      Im großen und ganzen aber ist das Set klasse.

      PS: Beim Zoll hatte ich keine Probleme. Im Gegenteil, es gab eine interessante Unterhaltung über Lego und deren „Wettbewerber“.
      Dass der auf dem Adressaufkleber vermerkte Warenwert weit unter dem tatsächlichen Wert lag, ist entweder niemandem aufgefallen, oder es wurde ignoriert. Jetzt warte ich gespannt, wie es mit dem Roadster laufen wird, der wohl gestern in den Versand gegangen ist.

      • Tatsächlich glaube ich auch, dass diese Set so bei LEGO nie erschienen wäre. Bisher konnte ich leider nur die Tischlerwerkstatt aufbauen, aber auch da ist der Fuß der Fräsmaschine schon „bedenklich“ zusammengesetzt und befestigt. Mal sehen, was mich noch erwartet. Meine Gedanken dazu gibt es dann ja im Review 😉

    3. Meine ‚LEGO Story‘ kam schon vor Pfingsten. Ganz normal mit der Briefpost, war ziemlich überrascht! Wurde auch bislang auch nicht aufgefordert irgendwelche Zollkosten zu begleichen 🤔 Leider lag wohl auf dem Paket ein ziemlich schweres, so dass recht stark eingedrückt ist. Aber ist halt so…

    4. Hallo, Danke für den tollen und informativen Artikel. Er überbrückt die Wartezeit und macht Lust auf mehr, bis endlich auch meine Sets kommen. Habe mich für den Science Tower und das 8 Studs Haus entschieden (vong Minifigure-Scale her). Es scheint, dass von Bricklink Set für Set abgearbeitet wird, habe direkt nach dem Öffnen der Order Banks reserviert, war beides mal einer der ersten überhaupt. Mich würde interessieren, ob die manuelle Nummer, die man jeweils bekommt auch zur Nummer des Pledges passt: Bekomme ich auch Set 100/xxx wenn ich der Einhundertste war, der das Set unterstützt hat?

      • Ursprünglich hatte BrickLink angegeben, dass sie die Sets in der Reihenfolge rausschicken, in der sie bestellt wurden. Ob das tatsächlich der Fall ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
        Dass BrickLink das setweise abarbeitet (was man ja durchaus vermuten könnte) halte ich für unwahrscheinlich. Es sind einfach schon zu viele verschiedene Sets angekommen.
        Dass die Nummer so vergeben wird, wie du schreibst, ist wahrscheinlich, wenn die Sets tatsächlich in der Reihenfolge der Bestellung versendet werden.

        • „Ob das tatsächlich der Fall ist, vermag ich nicht zu beurteilen.“
          Es deutet einiges darauf hin, dass das nicht so ist.
          Ich hatte mich gewundert ein Review über die gekaufte Version der Fire Engine zu lesen. Zu diesem Zeitpunkt war meine Fundingversion auf den Postweg.
          Die Bestellnummern auf den Sets stimmen auch nicht ganz mit den Ordereingang überein. Beim Saloon gehörte ich zu den ersten fünfzig Fundern. Meine Setnummer ist dreistellig (was mir egal ist).
          Wichtig finde ich nur, dass die Funder beim Versand bevorzeugt behandelt werden. Sie haben es erst möglich gemacht, dass die Sets verkauft werden können.

      • Das gibt weder meine Technik, noch meine Zeit her, sorry. Außerdem ist es dazu inzwischen auch schon zu spät: Das Set ist teilweise schon aufgebaut 😉

      • Bricklink hat auf seinen YouTube-Kanal einige Unboxing-Videos bereitgestellt.
        Vielleicht ist da was für Dich dabei.

        Auf jeden Fall die Review von Malte lesen und kommentieren.

    5. Danke für den tollen Bericht, freue mich für jeden der sein Paket bekommt.
      Ich finde die Idee grundsätzlich Klasse und viele der Sets sind sehr gelungen. Wenn ich gewusst hätte, dass die Sets doch einzeln verschickt werden und nicht (wie angekündigt) zusammengefasst, hätte ich mir evtl. noch ein zweites Set bestellt. Leider habe ich bisher noch keine Versandbestätigung erhalten, aber ich habe mich auch erst recht spät, ca. 1 Woche vor Ende der Crowdfunding-Phase, zur Unterstützung durchringen können. Und wenn ich hier so lese, mit welchen Widrigkeiten man beim Import zu rechnen hat, würde ich es wohl nicht nochmal machen. Außer Bricklink würde die EU-Einfuhrbestimmungen ernster nehmen oder gleich von der EU aus versenden. Evtl. hätte LEGO, mit seiner Erfahrung, Bricklink auch etwas mehr unterstützen können (Denn schließlich verdienen sie ja an dieser Aktion auch etwas mit;o).

      • Ich hätte mir definitv auch mehr Unterstützung von Lego – insbesondere im Marketing – gewünscht. Die Aktion tauchte bei Lego überhaupt nicht auf.
        Einige Fragen im Bestellprozess waren lange unklar.

        Dennoch bin ich positiv überrascht wie viele User sich in den Foren und Blogs melden und über die Erfahrungen berichten. Während der Fundingsphase fühlte ich mich eher wie ein Exot.

        Ich weiß gar nicht, ob Bricklink es überhaupt leisten kann, alle unterschiedlichen Einfuhrbestimmungen abzudecken. Ich stelle mir vor, dass Nordamerika andere Anforderungen als Europa, Asien oder Südamerika hat.

        Sehr interessant ist, dass zu Spielzeug zählt alles, was dafür vorgesehen ist, von Kindern bis 14 Jahren zum Spielen verwendet zu werden.
        Gemäß Artikel 2 Absatz 1 in Verbindung mit Anhang I der Richtlinie 2009/48/EG) sind lt. Ziffer 2 diese Produkte jedoch keine Spielzeuge:
        Produkte für Sammler, sofern auf dem Produkt oder seiner Verpackung ein sichtbarer und leserlicher Hinweis angebracht ist, wonach das Produkt für Sammler, die mindestens 14 Jahre alt sind, bestimmt ist.
        Zu dieser Kategorie gehören:
        a) original- und maßstabsgetreue Kleinmodelle,
        b) Bausätze von original- und maßstabsgetreuen Kleinmodellen,

        Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob dann eine CE-Kennzeichnung nicht notwendig ist. Vielleicht kann hier ein Händler näheres zu beitragen.

        Quelle:
        https://www.bvl.bund.de/DE/03_Verbraucherprodukte/02_Verbraucher/02_SpielwarenScherzartikel/bgs_spielzeug_node.html

        • „… wie ein Exot“: Genau so ging es mir auch. Auch ich ging davon aus, dass ich einer der wenigen in Deutschland bin, der dort mitgemacht hat. Ich war daher total überrascht, als sich letzten Dienstag die Meldungen über Probleme beim Zoll nur so gestapelt haben. Und wie es im Moment aussieht, machen die Probleme ja nur einen kleinen Teil der Bestellungen aus! So exotisch sind wir also gar nicht 😉

    6. Ach wie gern würde ich ‚The LEGO Story‘ auch schon aufbauen,
      nur leider liegt es zusammen mit mittlerweile 2 weiteren Sets
      beim Zoll !
      Aber Vorfreude ist die Schönste und dieser Bericht macht’s umso
      spannender 😉

      • Bei dir liegen drei Sets gleichzeitig beim Zoll? Kamen die auch alle gleichzeitig da an oder nutzt du den Zoll als „Sammelstelle“? In letztem Fall musst du aufpassen: Laut dem Schreiben, das ich bekommen habe, werden die Päckchen nach 7 Tagen zurückgeschickt. Allerdings hatte ich auch gelesen, dass der Zoll ab dem 10 Tag Lagergebühren von mindestens 5 Euro erhebt. Hast du das mit deinem Zollamt abgesprochen?

        • Hallo Malte,
          seit ich letzte Woche Dienstag mit der Abholung des ersten Pakets scheiterte und es zusammen mit dem an diesem Tag beim Zollamt eingetrudelten zweiten Set zur Begutachtung weitergeleitet wurde, ist seit vorgestern das dritte Set beim Zoll.
          Nach Korrespondenz mit dem Zollamt wird dieses solange vorgehalten, bis der Status der ersten beiden geklärt ist.
          Über Lagerkosten wurde bisher nichts gesagt, was aber
          das I-Tüpfelchen auf diesen ganzen Umstand und die Willkürlichkeit der einzelnen Zollämter wäre

    7. Hätte ich etwas mehr „Regalfläche“ in meiner kleinen Großstadtbude, würde ich mich auch langsam an den Aufbau machen, so steht der Karton erstmal noch ein wenig im Schrank.

      Auf die etwas „rohen“ Bautechniken freue ich mich ehrlich gesagt. Wäre es zu wild, wäre das Design nicht durch die Review Phase bei LEGO gekommen. Aber Apropos LEGO, hier bin ich wirklich enttäuscht, wie wenig sich LEGO eingebracht hat. Keine Verlinkung auf der Seite, keine Werbung über deren Social Media Kanäle, nichts…

      Die Damen und Herren trauen ihren Kunden leider gar nichts zu… wir können den Held der Steine nicht vom LEGO Konzern unterscheiden und würden uns sicher von LEGO abwenden, wenn wir in einem von LEGO beworbenen Produkt eine unausgereifte Bautechnik vorfinden und nicht die oft propagierte „LEGO-Qualität“…

      Ich hoffe nur, dass das Projekt für Bricklink trotzdem rentabel war, sodass wir irgendwann uns irgendwann auf eine zweite Runde des ADP freuen dürfen. Ich würde wahrscheinlich erneut zuschlagen.

      • „…irgendwann uns irgendwann auf eine zweite Runde des ADP freuen dürfen.“
        Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine im Rahmen von Henry´s Fan-Talk wurde erwähnt, dass das Projekt als Erfolg angesehen wird und durchaus wiederholt werden könnte.

    8. Ich bestelle seit 2006 häufig und regelmäßig in Japan.

      Ein Paket wie das obige wäre bei 8-10 Euro Versandkosten und dann
      ist es i.d.R. nach zwei, drei Wochen da.

      Versand ist immer extrem günstig, die japanische Post zuverlässig
      wie nur sonst was.

      Bis mich DHL mit ihrer 6-Euro-Pauschale überraschte und ich daher anfing, mit Versandoptionen zu experimentieren und dabei auf FedEx stieß.

      Zwei(!) Tage Versandauer aus Japan. Also wirklich: Heute, Mittwoch bestellt,
      Freitag das Paket ausgehändigt…zollbehandelt!

      FedEx geht in Vorleistung und erhebt dafür einen höheren Pauschalbetrag als DHL: 10 Euro. Und mit Vorleistung meine ich, daß FedEx auch an der Haustür nicht abkassierte, sondern mir im Nachhinein eine Rechnung zukommen ließ.

      Erst damit musste ich EUSt, Zoll und Pauschale leisten.

      Bei Eurem Bericht habe ich über die FedEx-Pauschale bisher nichts gelesen.

      Im Übrigen empfehle ich nach Möglichkeit den Austausch mit anderen AFOLs im EU-Ausland zu suchen.

      Welche Schwierigkeiten gibt es z.B. in Österreich, Italien, Frankreich hinsichtlich der Zollbearbeitung?

      Ist also ein deutsches Problem?

      Wäre ein angeblich erfahrener Logistiker nicht beraten, in ein EU-Land
      zentral importieren zu lassen, wo es keine bis geringe Schwierigkeiten bei
      der Einfuhr gibt?

      Oder ist man bei dieser Brick-Link-Aktion hier in Deutschland bei der Zollbearbeitung noch gut bedient im Vergleich zum Ausland?

      Eins zum Abschluß noch ist mir aufgefallen: Die unzureichende Verpackung.

      Keine Polsterung, keine Dämpfung: Hier wird ohne Not ein Risiko gesetzt.

      Niemanden ist im Schadensfall damit geholfen, denn: Für den Versicherungsschutz
      gehört ein Mindestmaß an Verpackungsqualität dazu.

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