LEGO testet neues Verpackungskonzept für Pick a Brick und Minifiguren in den Brand Stores

LEGO Pick A Brick Verpackung Titel

LEGO ist derzeit darum bemüht, die Verpackungen seiner Produkte auf nachhaltigere Materialien umzustellen. Hierzu zählt das Unternehmen offenbar auch die Plastikbecher, die aktuell noch in den LEGO Brand Stores zum Abfüllen der Einzelteile aus der Pick a Brick Wand genutzt werden.

Wie eine britische Ebay-Auktion zeigt, könnten die Becher, die es bisher aus Kunststoff in zwei verschiedenen Größen gab, zukünftig durch kleine Pappkartons aus Recyclingmaterial ersetzt werden, die dann ebenfalls in zwei Größen zum Einsatz kämen. Neben den Pick a Brick-Bechern denkt LEGO offenbar darüber nach, auch die 3er Kunststoff-Blister zu ersetzen, die Stand heute am Build a Minifigure-Tower zum Einsatz kommen. Auch hierfür sieht LEGO – zumindest bei den Prototypen – zwei verschiedene Größen vor, nämlich einen Karton für nur eine Minifigur + Zubehör sowie einen Karton für drei Exemplare.

LEGO Pab Bam Prototypen Neues Verpackungskonzept 1

Dieses Vorhaben würde, wenn es denn in die Tat umgesetzt wird, gut ins Bild passen. Gerade vor einigen Wochen kündigte LEGO an, die Grundplatten ab 2022 in Papierverpackungen anbieten zu wollen, und schon länger steht im Raum, dass auch die Folienbeutel im Inneren der Set-Kartons spätestens bis 2025 vollständig durch Papiertüten ersetzt werden sollen, um den Plastikmüll zu reduzieren. Auch hierzu tauchten schon erste Prototypen bei Ebay auf.

Die Ebay-Nutzerin, die nun die neue Anzeige eingestellt hat, ist offenbar Teil einer Testgruppe und hat in dieser Funktion verschiedene Muster der zukünftigen Figuren- und Teilekartons für die Brand Stores zugeschickt bekommen, die sie jetzt auf der Plattform anbietet. Ganz selbstkritisch schreibt sie im Text der Anzeige sogar: „I may get in trouble for this!“ – eine Einschätzung, die wir teilen. 😉

Gleichwohl freuen wir uns natürlich, auf diese Weise einen ersten Einblick in das zu erhalten, was uns alle vielleicht zukünftig bei einem Besuch der Pick a Brick-Wand bzw. des Build a Minifigure-Turms im LEGO Store erwarten wird. Den Bildern nach zu urteilen hat LEGO sich – zumindest, was diesen Test anbelangt – wohl schon auf die Form der Kartons festgelegt.

Das Design hingegen ist unterschiedlich, wobei es sich bei den Varianten B und C (siehe Umschläge) vermutlich um zwei verschiedene Gestaltungen der Standard-Kartons und bei Variante D um eine saisonale Variante, in diesem Fall zu Halloween, handelt. Außerdem lag dem Test-Kit der Nutzerin noch ein Umschlag mit Aufklebern bei – eine weitere Variante könnte also z.B. aus weniger stark bedruckten Kartons bestehen, die dann selbst verziert werden können.

Wir haben uns den Spaß erlaubt, die Volumina der Pick a Brick-Kartons anhand der Bilder zu berechnen. Nehmen wir an, dass die mit B bis E nummerierten Umschläge der Norm DIN B4 entsprechen, so ergibt sich unter Vernachlässigung etwaiger Verzerrungen in den Bildern ein Volumen des großen Kartons von ca. 1,1 l. Das würde nahezu exakt dem Fassungsvermögen des großen Bechers entsprechen, wie er heute verwendet wird, denn auch dieser hat, wenn man einen Teil des Deckels mit befüllt, etwas mehr als einen Liter Inhalt. Auch der kleinere Karton liegt mit knapp unter 0,6 l ziemlich genau auf Augenhöhe mit dem heutigen kleinen Becher, der, großzügig befüllt, etwa 560 ml Fassungsvermögen bietet.

Pab Becher
Die bisherigen Pick a Brick-Becher in zwei Größen

Hat der Umschlag allerdings nicht das Format B4, sondern z.B. das kleinere Format C4, dann lägen die Kartonvolumina mit ca. 850 ml und ca. 460 ml merklich unter den heutigen Größen. Das alles ist aber letztlich nur reine Spekulation aus Freude an der „Detektivarbeit“. Für einen verlässlichen Vergleich müssen wir auf die ersten „finalen“ Exemplare warten – zumal sich ja theoretisch auch der Preis ändern kann.

In jedem Fall wäre eine eckige Box für viele Steinetypen wohl aus Kundensicht praktischer als die bisher verwendeten Becher – einfach, weil ein großer Teil der LEGO Elemente ebenfalls eckig ist und sich damit ein Karton besser ausfüllen ließe als ein runder Becher. Andererseits verwenden viele AFOLs die Becher gerne zum Sortieren und Aufbewahren ihrer Teile zu Hause. Diskutiert das Für und Wider gerne in den Kommentaren, wir bleiben jedenfalls für euch am Ball und berichten, sobald es konkretere Infos gibt!

Was haltet ihr von den neuen Kartons, die uns vielleicht demnächst im LEGO Store erwarten? Begrüßt ihr den Verzicht auf die Kunststoffbecher, oder würdet ihr diesen nachtrauern? Wie verhält es sich bei den Minifiguren-Boxen? Tauscht euch gerne in den Kommentaren aus!

Über Jens Herwig 192 Artikel
Mag verzerrte Gitarren, LEGO und Enten. Wollte so sein wie MacGyver, ist aber nur Physiker geworden. Erweckung aus den Dark Ages durch den Technic Unimog. Liebt alte Sets und hat ein Aquazone-Diorama im Wohnzimmer stehen.

77 Kommentare

  1. Vorallem die 3er Blister für die Minifiguren sollten ersetzt werden. Die PAB Becher kann man auch Zuhause gut zum Lagern verwenden. Sprich die sind bei mir nicht nur Verpackung sondern auch Aufbewahrungsboxen 🙂

  2. Die Pappe schmeiße ich weg und den Becher nicht. Von da her ist das doch ein Schritt in die falsche Richtung. Bei den Minifiguren kann ich den Schritt aber nachvollziehen.

    • Ich sehe das anders. Natürlich ist die Wiederverwendbarkeit der Papp-Kartons im Gegensatz zu den Bechern nicht so gut, aber der einzige Schritt in Richtung Nachhaltigkeit ist ja nicht einfach weniger wegschmeißen, sondern auch weniger produzieren. Da schmeiße ich lieber Recycling-Pappe weg, als dass ich Plastikbecher sammle, die tatsächliche endliche Ressourcen verbrauchen!
      Ergibt ja auch wenig Sinn, von Verbrenner auf E-Auto umzusteigen, wenn man sich dann 4 davon in die Garage stellt.

      Insofern finde ich den Schritt von Lego gut. Auch wenn nicht zu leugnen ist, dass der Profit nach wie vor deutlich höhere Priorität zu haben scheint…

  3. Ich finde die Becher ganz gut und deren Umweltbilanz dürfte da auch nicht sehr schlecht sein, wenn diese mehrfach zum Einkaufen oder auch zum Aufbewahren verwendet werden. Die Pappe könnte eventuell nicht so lange nutzbar sein.
    Sieht mir ingesamt ehrlich gesagt mehr nach Greenwashing als ordentlicher Nachhaltigkeit aus. Ist aber nur mein erster, eventuell flüchtiger Eindruck.

  4. Was wir so alles in einen Quader passend zusammenstecken könnten!!! Bis auf den letzten Millimeter gefüllt. Da stecke ich doch gerne stundenlang Steine an der PaB Wall. Irgendwann wieder.. 🤤

    • Also ich bin ganz froh, dass das die Miterbeiter machen. Mir wäre die Zeit wohl zu schade, stundelang das Zeug aufeinanderzuklemmen nur damit dann noch drei kleine Plates mehr in der Becher passen. Dann lieber einfach die Extraschaufel die es jetzt stattdessen gibt, hab ich mehr von, vor allem bei Schüttgut, das man eh nicht besser geschichtet kriegt als es der Zufall und die Schwerkraft können, wie 1x2er-Fliesen.

      • Ja, bin auch froh darüber, dass die Store-Mitarbeiter wegen der aktuellen Lage die Becher füllen. Da fällt manchmal die Extra-Schippe wirklich extra (groß) aus ^^

  5. Die Pappverpackung für die Minifiguren finde ich eine super Idee. Allerdings ist die Umstellung der PaB Becher auf Pappe für mich persönlich eher unnötig, da ich einen solchen Becher noch nie weggeschmissen habe. Ich benutze ihn nämlich entweder zum Lagern von Teilen oder ich nehme einfach gleich den Refill. Ist zumindest bei mir so. Grundsätzlich finde ich es aber gut das versucht wird immer mehr auf Plastik zu verzichten.

    • Wenn ich mir die Bilder mit dem Brief noch einmal ansehe, hast Du vermutlich recht. Aber die ganze Berechnung ist natürlich eh ziemlich ungenau – durch die perspektivische Verzerrung könnte ich z.B. von zu kleinen Kantenlängen ausgegangen sein und das Volumen der Boxen ist in Wirklichkeit größer. Ich bin sehr gespannt auf die „echten“ Werte.

      Falls jemand hier die Boxen ersteigert, schickt mir gerne die Maße und ich aktualisiere den Artikel. 😉

  6. Sehr gut, die paar Becher machen das Kraut fett, aber die 10 Plastiksäckchen pro Set in einem sicheren Karton lassen sich nicht gegen Papier austauschen!?

    • Wer den Artikel aufmerksam liest, stellt fest, dass LEGO genau diese Plastiksäckchen auch austauschen wird (was natürlich aufwendiger ist, da hierfür die Verpackungsanlagen umgestellt werden müssen). Sogar mit Link zum Artikel über die Prototypen. 😉

      • Würde LEGO es wirklich ernst meinen mit Nachhaltigkeit, dann müssten im gleichen Zug auch die Verpackungen verkleinert und weniger großflächig bedruckt werden. Über Verpackungen ähnlich wie BlueBrixx mit einem Aufkleber könnte man auch nachdenken. Mit Stickern kennt sich LEGO ja schließlich sehr gut aus 😉 Verpackungsdesigner machen aus einem drögen braunen Karton ein schickes Designerprodukt. Lösungen gäbe es da viele.
        Als weiteren Schritt sollte LEGO die Bauanleitungen überarbeiten. Es ist wenig nachhaltig, ein Teil pro Seite zu verbauen und dadurch seitenstarke Meinungsverstärker zu drucken und beizulegen.

  7. Früher gabs ja zu Weihnachtseinkäufen mal so Pappschachteln (statt GWP), die man dann nach Weihnachten kostenlos befüllen durfte. Die wahren schon echt praktisch. Ich hab die „ordentlich“ befüllt. Bin dem also nicht völlig abgeneigt. Ich benutze meine alten PAB-Becher aber auch zur Aufbewahrung. Papp-boxen würde ich sicherlich entsorgen.
    Allerdings frage ich mich wie das bei den nicht-AFOLs aussieht. Bewahren die Kinder den Becher auf oder landet er im Müll?

    Bei dem Figurenblister bin ich absolut dafür, den sofort abzulösen. Ich hab mir Figuren schon direkt in ein Beutelchen packen lassen (allerdingsauch aus Plastik), damit ich nicht so einen Müll mit nach Hause tragen muss.

  8. Also ich habe ca. 60 leere Becher im Keller.
    Wäre schön wenn man die im Store zurück geben könnte.
    Genau wie die Hunderte Teiletrenner.

    • Becher habe ich keine, da es in der Schweiz keinen Lego-Store gibt, aber bei den Teiletrennern gebe ich Dir recht. Überzählige sollte Lego zurücknehmen, das Porto für die Rücksendung wäre es mir wert. Und in Zukunft keine in die Sets, sondern beim Einkauf auf Wunsch kostenlos dazulegen.

    • Bei den Teiletrennern könnte sich Lego das System der Waschmittelindustrie abschauen. Dosierhilfen sind meist nicht mehr dabei sondern kann sie kostenfrei ordern. So könnte das Lego auch machen. Die Teiletrenner sind dann nicht mehr bei den Sets dabei sondern wenn man einen braucht, kann man den kostenfrei beim Kundenservice ordern.

      • Kostenfrei für die Kunden, kostenbehaftet für LEGO. Und dann bestellen 100 Leute einen Teiletrenner, die dann einzeln mit den Paket-/Postdienstleistern um die halbe Alte Welt gekarrt werden… und am besten hier und jetzt und sofort binnen 24 Stunden geliefert werden sollten – ach was, noch bessser innerhalb einer Stunde – damit der Bauspaß (oder in diesem Falle der Abbruchspaß?) wegen Baustopp nicht darunter leidet 😁

        Ich finde, Teiletrenner kann man nie genug haben. Sind schließlich sehr groß im Verschleiß. Wer öfters mal Tiles wegschabt, kennt das Problem 😉

  9. Völlig unnötig wie der Rest der Greenwashing Kampagne. Ich habe noch nie einen Becher oder eine Minifiguren Blisterverpackung weggeschmissen, ganz im Gegenteil ich lagere die Teile und Figuren darin. Papier reißt leicht (LEGO Teile sind scharfkantig und spitz), wird feucht und verschimmelt und wiegt viel mehr als Plastiktüten.
    Wenn LEGO wirklich was für die Umwelt tun will, dann sollte sie dünnere Anleitungen drucken, kleinere Verpackungen ohne massenweise schwarze Tinte verwenden und weniger Luft in den Versand verschicken. Ach ja und lokal herstellen statt aus China und Mexiko verschiffen wäre auch eine Idee. Aber das liefert ja weniger Profit…

    • Dem zweiten Absatz schließe ich mich zu 100%+10% an! Die Setkartons sind oft übertrieben groß und dadurch manchmal unhandlich (je nach Preiskategorie und die genutzte Größe in dieser). Meine Highlights sind bisher die „The Lego Movie 2“ und „Hidden Side“ Sets. Ein Drittel der Verpackungsgröße jedes Sets hätte sich LEGO da echt schenken können.

      Die PaB-Becher finde ich auch sehr praktisch zum Steinchen oder sonstige Dinge aufbewahren. Und robust sind sie auch. Vermutlich hat die Umstellung eher wirtschaftliche Gründe. Zu groß für den Transport, zu teuer in der Produktion, viel Materialverbrauch in der Herstellung, eine Menge Lagerplatz und LEGO hat davon nichts. Alles mit den Papiertütchen verglichen, die man einfach zusammengefaltet im Hunderter-/Tausender-Pack transportieren kann. Hat somit in meinen Augen auch nur dieses gewisse Greenwashing-Geschmäckle.

      Die 3er-Figuren-Blisterpacks hingegen habe ich eher als Plastikmüll wahrgenommen und zuletzt alle weggeschmissen. Hier halte ich die Papiertütchen-Variante für die praktikablere Lösung.

    • Weniger Luft im Versand geht ja aber auch nicht, denn dann schicken die ganzen Kartonagensammler das Zeug ja direkt Retour und die CO2-Bilanz geht ins Nirvana. 😉

      • Ich bin auch ein „Kartonagensammler“ und aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, je dichter und stabiler die Umverpackung ist, desto weniger Dellen und Eindrückungen kriegt die OVP. LEGO hat nur 3 Größen dieser Faltkartons, packt die gesamte Bestellung in einen Karton und der Hohlraum wird mit viel Luftpolsterfolie (Plastikmüll) statt Recyclingpapier gefüllt. Und dann kommen auch noch 2 Plastikbandagen drüber, die nichts anderes bewirken, als dass die Paketzusteller die Kartons daran greifen und durch die Gegend werfen. Sorry, aber da ist Amazon um einiges gescheiter.

        • Das ist so. Je weniger sich bewegen kann (am besten gar nicht), desto weniger Möglichkeiten des Inhalts sich gegenseitig oder die Verpackung zu beschädigen.
          Große Verpackungen sollen dem Käufer besonders bei hochpreisigen Artikeln lediglich suggerieren, dass er für das viele Geld auch viel bekommt!

    • Sehe ich ähnlich. Der Becher ist ja Mehrweg, den benutzt man 20, 50, 100 mal.
      Die Kartons werden weggeschmissen.
      Ich hoffe nur, dass man trotzdem noch mit den Plastikbechern Steine holen kann. Ansonsten ist das auch nicht förderlich für die Umweltbilanz, denn dadurch verlieren die Becher nunmal ihren Wert.

  10. Das heißt aber auch das die VIDIYO Figuren Packungen für die Sammelserien in Zukunft sich wohl durchsetzen werden und dann wohl ohne das Plastik da drin..
    auch wen das die Fummler ärgern wird… 😉

    Ansonsten kein falscher Schritt und wenn es aus recyceltem Papier ist, wird ja auch kein neuer Baum für Umverpackung dafür gefällt…
    Das sie die Blister bei den Minifiguren nicht wiederverwendet haben, fand ich eh schon immer doof….
    Die Figuren aus der MiniFactory gibt es ja schon im Umkarton aus Pappe…

    ich finde es erstmal nicht schlecht … wievielt davon Greenwashing ist und wie viel nicht kann ich ohne Insider Wissen nicht beurteilen ….

  11. Ein erster Schritt in die richtige Richtung 😀 Vorausgesetzt, die Pappkartons sind wirklich umweltschonender…

    ‚Fiday for future – weekend for Lego‘ 😁

  12. Alles aus Papier zu machen find ich auch nicht gut, z.B. Papiertüten beim Einkauf. Früher konnte ich die Plastiktüten mehrfach verwenden, da man diese schön zusammengeknüllt in der Jackentasche mitnehmen konnte. Die Papiertüten sind dagegen nur einmal zu gebrauchen, ich laufe doch nicht mit ner leeren Großtüte den halben Tag durch die Stadt.

      • Also einen LEGO-Jutebeutel oder ein LEGO-Stofftäschle statt die vollflächig bedruckten „Papier“tüten würde ich auch nehmen.

        • Leider ist die Ökobilanz von „Jute/Baumwolle/Leinen“ eigentlich schlechter als die von „Plastik“ – hat mir mal die Chemikerin meines Vertrauens zu erklären versucht – leider hab ich nix verstanden 😉

          • Meine ich auch gehört zu haben – Anbau des Ausgangsmaterials (Pestizide), Pflücken, Verschiffen, und alles, was sonst so dazu gehört. Die Suchmaschine der Wahl spuckt jedenfalls Interessantes aus.
            Ich sehe aber für mich den klaren Vorteil bei den Stofftaschen. Die kann man flicken und nähen, wenn sie mal lädiert sind. Plastiktüten sind in der Regel ein Fall für den Müll, wenn sie mal überbeansprucht werden. Und Stoff verrottet schneller als Plastik, das sich ja nur in Mikroplastik über sehr viele Jahrzehnte zersetzt. Außerdem bevorzuge ich Stofftaschen mit relativ langen Laschen. So kann ich sie einfach über die Schulter hängen und hab beide Hände frei ^^ Nachteil: es gibt Stofftaschen (noch) nicht in Übergrößen, so dass auch mal ein CAT oder Liebherr (nicht, dass ich die Sets holen würde, aber das hat andere Gründe) reinpasst :/

  13. Papier und Pappverpackungen sind nur sinnvoll, wenn die aus 100 % Altpapier gemacht sind. Warum führt man nicht sowas wie ein Pfandsystem für die Pick-A-Brick-Becher ein? Oder warum kann man nicht einfach eigene Gefäße mitbringen und mit Steinen füllen? Man muss halt beim Betreten sein Gefäß kurz wiegen lassen… Ideen für weniger Verpackung gibt es jedenfalls genug…

    • Bisher zahlen wir ja für ein bestimmtes Volumen, nicht nach Gewicht. Sind hier ja nicht in der Fabrik. 😉
      Aktuell kommst Du auch ohne Becher aus dem Store. Der Becher wird nach Zusammenstellung in eine Tüte umgefüllt, finde ich besser. Becher habe ich auch schon genug.

      Übrigens gibt es schon ein Pfandsystem bei den Bechern.

    • Das Pfandsystem gibt es doch sogar. Ich bin mir sicher ich bezahle mehr, wenn ich den Becher mitnehme statt alles in eine Einkaufstüte zu kippen und wurde glaube ich auch schonmal darauf hingewiesen, dass es billiger ist, den Becher wieder mitzubringen.

  14. Ich finde dieses ganze Umstellen auf Papier ehrlich gesagt total bescheuert. Ganz besonders, dass die Lego Steine in den Kartons von neuen Sets nicht mehr in Plastik, sondern Papier verpackt sind. Was ist, wenn ich mir 2035 Millionen ein Set kaufe, dass 2025 produziert und verpackt worden ist und bis 2035 nie geöffnet wurde. Ich freue mich dann schon drauf, dass meine Steine dann nicht mehr grau und weiß aus den Tüten rauskommen, sondern schön gelb sind.

    • Dem kann man nur 100% zustimmen.
      Leider nehmen die Steine wie auch immer „Farbe“ von Kartons an bzw lösen Verfärbungen aus. Leider schon die Erfahrung mit Umzugskartons gemacht. Sets die Jahrelang weiß waren wurden nach einen halben Jahr wie aus einem Raucherhaushalt gelb.

  15. An den Kommentaren merkt man wer den PAB Service aktuell tatsächlich nutzt. Becher sind Refill, bei denen man dann 75ct weniger zahlt. Erkennt man sogar gut auf dem Foto 😉 Wobei aktuell alles sowieso in Papiertüten (in der Regel) umgefüllt bekommt. Befürchte aber das man die Umstellung auf Pappe eher für eine versteckte Preiserhöhung nutzt, spricht: weniger Volumen und man zahlt trotzdem die 75 vT mehr, obwohl man keinen Becher oder Refill bekommt. Zumindest werden solche Greenwashingaktionen (sieht hier verdächtig nach einer aus) gerne für Preiserhöhungen genutzt.

    Bei selbstausgewählten Minifiguren ist mir die Verpackungsform sowas von egal. Frag mich nur wie sie dann die 3er Packs Verkaufen wollen die bislang zusätzlich in den Läden hängen…

  16. Mich persönlich nervt sowas einfach kann natürlich jeder sehen wir er will aber ganz ehrlich für mich wirken Produkte in Papier immer unsympathisch und wenn ich den Wahl habe Papier oder Plastik nehme ich immer Plastik war auch beim einkaufen so. Finde es ja ok wenn man die Auswahl hat aber wer schonmal bei McDonalds das Eis mit nen Holzlöffel essen musste der weiß wie schrecklich das schmeckt 😀

  17. Ich bin ein Bisschen bekümmert um dass die Pappkartons eine grössere Risiko für Leckage der kleine Lego Teile haben sollte. Einer gut geschlossener Plasticbecher scheint mir Besser in dieser Hinsicht zu sein.

    • Und die Plastikbechern habe ich vielmal wiederverwendet, aber die Blister scheint mir wenig nutzbar, und da stimme ich zu, obwohl ich viele Blisters zu Hause schon behalten habe.

  18. Dir Verpackungen wurden im Store in Hamburg auch schon an der PaB Wand getestet. Ich gehörte leider nicht zur Testgruppe, kann daher nicht viel mehr dazu sagen. Interessant finde ich die Kartons schon.

  19. Die Becher könnten sie lassen, die wirft ja wohl keiner weg sondern nutzt sie weiter, entweder für späteren Einkäufe oder zur Lagerung von Steinen. Das sehe ich bei den Kartons nicht, gerade weil sie nicht durchsichtig sind und man sie immer öffnen muss um zu sehen, was drinsteckt. Wichtiger wären die ganzen Plastiktüten in den Sets, aber das wird nicht einfach. Wie einige angemerkt haben, sind Lego-Teile etwas scharfkantig, da wird es mit Papier schon problematisch. Als Lösung könnte man es irgendwie beschichten, aber dann kann man sie wahrscheinlich nicht mehr gut recyceln. Mir persönlich würde es schon reichen, wenn die Anzahl an Tüten reduziert wird: Eine einzige pro Bauabschnitt, dann muss man halt etwas sortieren. Zusätzlich könnte Lego echt mal hingehen und die Bauanleitungen etwas straffen. Der Umfang von manchen Anleitungen ist schon lächerlich. Gerade in der Gruppe 18+ sollte das wohl möglich sein. Und grundsätzlich auf Recyclingpapier drucken oder wenigstens eine Mischung mit hohem RP-Anteil verwenden.

      • Na toll. Mein PC steht auf dem Schreibtisch – der Bastel- und Bautisch in der Mitte des Zimmers. Stehe ich also wegen jedem Klötzchen auf, gucke wo es hinkommt, renne zurück und baue weiter. Bei 1500 bis 2000 Teilen eine schöne sportliche Übung. Aber – so hält LEGO bauen fit und der Papa bleibt schlank 😉

      • Wäre für mich kein Problem. Ich nutze zwar noch die gedruckten Anleitungen, aber ich könnte problemlos zu rein digitalen Anleitungen wechseln. Man hat ja MacBook, iPhone und diverse andere Geräte. 😁

        • Prima Idee. Dass Du damit allerdings ebenfalls Ressourcen in Form von elektrischer Energie verbrauchst, ist (Dir) wahrscheinlich egal? Mir ist es das ehrlich gesagt nicht. Eine Anleitung gehört mit ins Paket, sollte allerdings wirklich gestrafft werden. In den 80ern habe ich meine Sets auch mithilfe eines Faltblatts zusammengebaut bekommen und hatte Spaß beim bauen. Das ist heute mit den 1-Stein-Bauschritten nicht mehr der Fall.
          @Pappboxen Wann wurde von einem Wirtschaftsunternehmen jemals eine Neuerung eingeführt, die für den Verbraucher nicht nachteilig gewesen ist? Vorallem immer dann, wenn „die Rezeptur verbesswrt“ oder „Änderungen auf Kundenwunsch“ angeführt werden, ist die eigentliche Intention so klar ersichtlich, dass es schon fast obszön ist…

          • Es steht außer Frage, dass die Anleitungen gekürzt werden können, aber zu deinem Vergleich muss man schon anmerken, dass die Modelle in den 80ern halt auch anders waren und du die wahrscheinlich auch OHNE Anleitung gebaut gekriegt hättest. Ich weiß nicht, ob ich heute mit 20-Teile Suchbildern so viel Spaß hätte beim Bau eines Creator Expert Autos, wo auch heute mehr als 1 Stein pro Bauschritt verbaut wird.

      • Das wiederum würde sich, im Gegensatz zu weniger Tüten oder Tüten aus anderem Material, direkt negativ auf den Bauspaß und damit eines der Hauptziele eines LEGO-Sets auswirken. Dann lieber an vernünftigeren Baustellen ansetzen, statt gleich ganz das Produkt kaputt zu machen.

      • Ich finde es aber blöd nach den 7-8 h vorm Bildschirm auf Arbeit beim analogen Bauen wieder vorm Bildschirm zu sitzen…
        Lego Bauen dient doch eher zur Entspannung, bestenfalls auch der Augen. B)
        Aber für weniger Bauschritte / mehr Steine pro Bauschritt zumindest bei 18+ Sets wäre ich schon.

        • Du schaust doch beim bauen nicht ständig auf den Bildschirm. Zumindest würden sich durch diese Einsparung eine Menge Papier und Druckfarbe einsparen lassen.

          Ich baue nur mit digitalen Anleitungen. Man hat mehr Platz auf dem Bautisch und der Nacken ist nicht so verspannt.

          • Andere beschweren sich, dass man zum LEGO spielen ein Handy braucht. Nunja, das Handy hab ich, aber zum bauen möchte ich mir bitte kein Tablet kaufen müssen und auf ’nem 5″-Monitor geht das eher besch…eiden vonstatten. 😉

            Sicher ist es irgendwann die Zukunft, so wie keiner mehr Bücher braucht. Es wäre mir aber doch lieber man würde erstmal sinnvolleres umweltifizieren als mir den Bauspaß wegzunehmen. Irgendwann sind dann vielleicht auf Handys mit riesen Tablet-Monitor zum ausklappen oder holografischem Display standard. Dann kann man drüber nachdenken A4-Seiten mit Konzentrationszwang alternativlos weg zu digitalisieren.

      • Man kann auch noch einen Weiteren Schritt gehen und die Plastiksteinchen weglassen und nur noch digital bauen (für den gleichen oder höheren Preis).

        Ich klemme, da ich weg vom Bildschirm möchte. Digitale Anleitungen würden das Ziel ins absurde führen.

      • Das würde mir zu weit gehen, da nicht jeder rein mit PDF bauen möchte. Klar, bei den BB specials gibt es nur PDF, aber da hat man z.T. echt viele Steine auf dem Tisch, da hat es für eine Anleitung sowieso keinen Platz. Bauanleitung in Papierform ist ok, aber die Bauschritte decken zu wenig ab, und dadurch wird sie unnötig umfangreich. Ich habe vor kurzem den Artikel von Malte mit dem Vergleich der beiden Freiheitsstatuen gelesen, da war es bei der älteren möglich, knapp 3000 Teile in 80 Bauschritten auf 89 Seiten zu verbauen. Geht also. Und nur um das klar zu stellen: Es geht mir hier rein um die 18+ Serie. Bei Kinder-Sets sieht das schon anders aus, aber die Sets für Erwachsene sollten ich nicht nur durch Teilezahl und den Aufdruck auf der Verpackung niveaumässig von 4+ Sets unterscheiden

        • Aber eben dieses Beispiel zeigt auch schön, wie unterschiedlich die beiden Modelle auch sind. Klar, wenn ich nur Schichten von Basic-Steinen hochziehe, dann reicht pro Schicht eine Aufnahme von oben mit 100 Steinen und man kriegt das schon zurecht gebastelt. Deshalb reichen ja für Mosaike auch 9 Seiten Anleitung, maximal. Aber versuch mal die Architecture-Statue (und auch die hat 1600 Teile) so zu bauen.

  20. Hi just one Point if you buy loose Bricks in a Store why not have customers bring there own Container to take home there bought bricks. Tell Customers that you try to go more green and reward them if there come 10 times with there own Container and don’t need a bag.try to send receipt per email so less paper.Just on Idea

    • Since we cannot stuff our own cups any more, I always have a small bag with me when I decide to buy from the PaB wall and just give back the paper bag they try to push on me. For bigger sets I take my own canvas bags.
      The paper receipt is needed by law to be kept at least until you exit the store. If you want to return something you can’t show a receipt on the phone either. It has to be the original one. Maybe that’s why.

      • i want to add that I recently bought in the Lego Store in Cologne and was asked if they can mail me my receipt. Since I´m a VIP they had my E-Mail in their system and I found that was a great option.

      • „Allerdings verweist man im Finanzministerium gerne darauf, dass die verlangten Quittungen nicht aus Papier sein müssen. Mit Zustimmung der Kunden können Händler auch einen elektronischen Beleg erstellen.“
        Quelle: Spiegel

  21. Ich kann mich nur vielen Vorrednern anschließen.

    + eckig ist besser zum Stapeln

    – vermutlich kleiner
    – vermutlich schlechtere Umweltbilanz

    Auch ich habe die Becher noch und diese 4 wurden auch stets wieder mitgenommen zum wiederbefüllen (die Zahl ergibt sich schlicht daraus, dass man maximal vier auf einmal genommen hat).
    Wirklich sinnvoll wäre es, sie wie echtes Pfand zurückgeben zu können. Da ich ein großes MoC abgeschlossen habe, würde mir ein Becher auf Halde langen, so hebt man halt alle auf.

    Figurenblister hab ich zwei und die werden auch wiederverwendet. Auch als Geschenkverpackung, die ich mir danach wiedergeben lasse. So kann man gut kleine Minifigurensets verschenken und die Kinder interessiert der Blister danach eh nicht, sobald die Figuren entnommen sind. : )

    Also von meinem Nutzerverhalten ausgehend ist die Änderung ökologisch schlecht. Wie das in der breiten Masse aussieht, weiß ich nicht.
    Die Papierboxen werde ich jedenfalls sicher nicht aufheben, das ist mir dann zu wenig robust um es immer wieder in den Laden zu tragen. Am Ende hats Risse oder zieht irgendwo Feuchtigkeit, zerknüllt usw.

    Also für mich bisher, das klassische: gut gemeint …

  22. Wer noch Plastikspielzeug übrig hat, kann das aktuell gratis zurückschicken bei Hasbro.
    „hasbro recycling programm“

    Statt die wegzuwerfen/verbrennen

  23. Hat denn jemand eine Übersicht darüber, welche Produktionsaufwände sich da gegenüberstehen? Welchen Anteil haben die Pick-a-Brick-Becher und die Blisterverpackungen im Gegensatz zu z. B. den Plastikeinkaufstüten oder der Folie, die oftmals für die Stabilität von Kartons auf Paletten verwendet wird? Inwieweit könnte es helfen, die oft übergroßen Setkartons kleiner zu machen? Wie umweltfreundlich ist denn die Herstellung von Pappe und Papier überhaupt? Ist es sinnvoll, Einzelteile in einem wiederverwendbaren Behältnis anzubieten, das sich auch für die heimische Teilesammlung als Aufbewahrungslösung eignet? Wer kann das alles beurteilen und gegeneinander einschätzen, um dann letztlich sagen zu können, welcher Weg der wirklich sinnvollste ist?
    Das sind Fragen über Fragen, mit denen hier die allermeisten – wenn nicht gar alle – überfordert sein dürften. Dennoch hat fast jeder eine irgendwie begründete Meinung zu diesem komplexen und schwierig zu überschauenden Thema. Ich möchte an dieser Stelle dazu anregen, tiefer nachzudenken und Einzelnes zu hinterfragen, auch wenn es auf den ersten Blick besser oder einfacher erscheint.
    Man kann auf der einen Seite das papierlose Büro praktizieren, wenn man aber auf der anderen Seite täglich eine Rolle Klopapier verbraucht, verschwimmt der Gedanke der Umweltschonung ganz schnell. Und wenn sich plötzlich jeder Zweite ein Fahrrad mit Batterie kauft, darf die Frage erlaubt sein, wie groß das Umweltbewusstsein unserer Gesellschaft aktuell wirklich ist.

    • Das sind gute Gedanken. Und ob Lego das alles durchgerechnet hat und letztendlich Ressourcen/CO2/Energie eingespart wird oder es nur das hier und da schon erwähnte Green-washing ist, können wir leider nicht sagen…

      Wer konsequent ist, müsste sich leider eher hinterfragen, ob der Lego-Konsum (der in hiesigen Kreisen mehr als nur ein paar Euro im Jahr bemisst) grundsätzlich vertretbar ist. Sonst ist diese ganze Verpackungsdiskussion nur Haarspalterei neben all der Großproduktion, Logistik usw. Aber so eine Bereitschaft findet sich ja leider sehr selten.

  24. Warum die Teile nicht einfach direkt in die Hände schütten und den dazugehörigen Menschen einmal vor und nach dem Kauf wiegen (natürlich analog! Böööööse Batterien! böse böse böse!!!!) und schon ist die Welt fast gerettet…

  25. Ich habe natürlich keine Ahnung wie die „richtige“ Ökobilanz von Plastik vs. Papier/Pappe ist….

    Allerdings weiss ich sehr wohl, dass es eine „Ökolüge“ gibt – nicht überall wo ÖKO drauf steht ist auch ÖKO drin – z.B. „kompostierbare“ Plastikverpackung wird nicht zu „Kompost“, sondern zu „Mikroplastik“

    Insoferne bin ich schon dafür Papier statt Plastik zu verwenden – macht sinn sonlange das Papier nicht wieder mit Plastik beschichtet ist …. (Nahrungsverpackungen)

    Papier verrottet schneller als Plastik… – OTOH viel müll wird bereits jetzt für die Stromerzeugung „verheizt“

    Aber zum Thema:

    Papiertüten statt Plastik für Sets – bin ich voll dafür, auch die in Papier verpackten Baseplates finde ich OK. Figurenblister – mal sehen wie das umgesetzt wird – derzeit „sehe“ ich die Figuren im Plastikblister – durchsichtiges Papier? – Sticker? bin gespannt wie das umsetzbar ist (bei selbst zusammengestellten Figuren geht das , bei vorgefertigtens Sets eher weniger 😉

    Die PAB-Becher würde ich vermissen – ich bin da auch ein „Wiederverwerter“ – habe einige Becher als Teilelager verwendet – kleinere Bricks, manche Platten und Fliesen lagere ich in den PAB Bechern, habe fast immer einen leeren PAB Becher im Büro, falls ich beim Heimgehen einen Abstecher an die PAB Wand mache 😉

    (Eckige) Pappschachteln – würde wahrscheinlich ein wenig mehr Steine aufs selbe Volumen ergeben – wenn man selbst „packt“ – aber ich denken, dass die derzeitige Extra Schaufel das mehr als wett macht…

    Bin nicht sicher, ob ein Pfandsystem (Rückgabe) jetzt zur Müllvermeidung beiträgt…

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